Topobär5'479 Beiträge · seit 200916. Jan. 2018 · #221
Das sieht auf Euren Bildern so aus, als könntet Ihr Euch an der gleichen Stelle festgefahren haben, wie ich damals bei meiner Fahrt durch den oberen Hoarusib.
Man kommt von einer Fläche mit großen Flusskieseln und muss mit einer Rechtskurve durch weichen Sand auf eine höher gelegene Fläche mit großen Flusskieseln fahren. Linker Hand ist die von Fluss glatt geschliffene Felswand nur 10-20m entfernt. Bei mir war das Problem, dass es mehrere Spuren durch den weichen Sand gab, ich unschlüssig war und zu zaghaft in den Sand gefahren bin.
Die Tour bereitet mir auch im dritten Aufguss Eurer Reise noch viel Vergnügen.
Hach, schöne Gegend! Selbst im dritten „Durchgang“ noch ebenso beeindruckend und spannend. - ...nur halt etwas aufwändig zu erreichen... – die Landschaft, eine kleine Belohnung für die Mühen... 😁
...und im Sand buddeln, vom Feinsten - wir buddeln übrigens auch immer mit Händen und Füßen... 🙂 – ...anfänglich immer ein bisschen genervt, wenn wir dann aber erstmal am buddeln sind, wechselt bei uns die Stimmung immer ziemlich schnell zu: „Kind spielt in Sand, juchuu“ – 😄 🤪 ...man sitzt sowieso zuviel im Auto... 😎
Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt
Anita40874 Beiträge · seit 200816. Jan. 2018 · #223
die gegend ist wirklich immer wieder ein genuß. danke für die tollen bilder. ich finde ja euren speiseplan immer wieder sehr anregend, auch dafür herzlichen dank. leider fahren wir uns auch hin und wieder einmal im tiefsand fest, haben aber keine winde - NOCH nicht 🙂 da wir immer alleine unterwegs sind, würde die uns wahrscheinlich auch nicht helfen in solchen situationen, oder ? die 5-köpfige familie die ihr auf pad getroffen habt, waren sicherlich das erste mal in nam. hoffentlich sind sie gut angekommen. ich freue mich auf weitere berichte und fotos anita
Eulenmuckel schrieb: @Moose: Danke für die schöne Aussicht. Die Lapa sieht ja noch ganz in Ordnung aus. Euer Auto war auch schon mehrfach in dieser Gegend. 😉
Liebe Grüße Uwe
Hallo Uwe,
wie meinsten das? Hattet Ihr das Fahrzeug auch schon? Wir haben ihn übrigens liebevoll Honigdachs genannt... Liebe Grüße,
Es ist unglaublich, wie ihr es schafft, in allen 3 Reiseberichten der ein und derselben Tour immer wieder Spannung und fantastische Fotos uns Betrachter zu 'schenken'. Toll!
Sagenhaft! DANKE! Danke an die ganze Truppe, dass wir an eurer genialen Tour teilhaben dürfen. Mitte März geht es bei uns los und wir freuen uns sehr auf die Gegend!
Liebe Grüsse Giraffen-Lisa
Meine Aufenthalte in Südwest/Namibia:
1978/79 Besuch auf Farm am Waterberg, 1980 Praktikum im Schülerheim Otjiwarongo/Caprivi, 1981 Bulli-Rundreise mit crockydile: Namibia – Kapstadt – Gardenroute – Zymbabwe – Victoriafälle – Botswana (10Tage mit dem Mokoro im Okawango-Delta) – Namibia,
1983 Arbeiten auf Farm Otjikaru am Waterberg
lange Pause
Tolle Urlaube folgenten: 2007 Namibia, 2008 Namibia/Botswana, 2009 Namibia
2018 Wunderschöne 2-Familientour mit Familie tim.buktu
Champagner8'684 Beiträge · seit 201016. Jan. 2018 · #226
Hallo uwe,
vielleicht sollte man diese Aussage
In der Zwischenzeit fuhr Uwe an einer anderen Stelle auf die Düne und hängte den Hilux an die Seilwinde. Wir öffneten die Motorhauben, und Ruth und Bele gingen in Deckung.
in Verbindung mit diesem Foto
etwas präzisieren, bevor uns zwei Frauen hier leichtsinniges Handeln vorgeworfen wird: Ruth und ich haben natürlich nicht einfach den Kopf in den Sand gesteckt, sondern uns sehr weit aus der Gefahrenzone begeben - das Foto ist nach dem ersten missglückten Versuch entstanden, als Ruth nochmal eine Runde Ermännchen spielen durfte ! 🤩
Danke für diese schönen Erinnerungen (auch wenn es vor Ort nicht immer nur spaßig war 😗 ) - wie gerne würde ich zur Zeit in warmem afrikanischem Sand buddeln statt von deutschem Wind und Regen gebeutelt zu werden 😠 !
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200616. Jan. 2018 · #227
@Thomas: Ich habe nochmal in deinem Bericht nachgeschaut. Es wäre möglich, dass es dieselbe Stelle war. Ganz sicher bin ich mir aber nicht. Deine Beschreibung passt. Es freut uns, dass dir auch die aufgewärmte Geschichte noch gefällt. 😉
@lilytrotter: Du hast Recht: Man sitzt ziemlich viel im Auto. Daher kam die körperliche Abwechslung am Nachmittag genau richtig. Und zu viert geht das Buddeln noch schneller. Außerdem waren wir zu keinem Zeitpunkt genervt, die Stimmung war immer locker bis fröhlich.
@Anita: Ich weiß gar nicht, ob die Winde hier so viel geholfen hat. Beim ersten Versuch saß das Auto noch zu tief im Sand (wir wollten schauen, ob wir etwas Schaufelei sparen könnten), und beim zweiten Mal wäre der Wagen vielleicht auch alleine freigekommen. An dieser Stelle stand – außer dem zweiten Auto – nichts im Gelände, an dem man das Seil der Winde hätte befestigen können. Da bliebe nur die Variante, ein Ersatzrad im Sand einzugraben (kenne ich nur in der Theorie). Über die Familie haben wir noch mehrfach gesprochen. Uns erschien ihr Vorgehen ziemlich blauäugig. Spätestens am nächsten Vormittag sollten sie es bis Puros geschafft haben.
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200618. Jan. 2018 · #228
Tag 24 – 7. August 2017 – Steine und Sand
Hoarusib Bushcamp – Opuwo Country Lodge
Schon vor Sonnenaufgang wurden wir von einer absoluten Stille geweckt. Wir hatten wirklich ein wunderschönes Bushcamp und spazierten ein wenig durch die Gegend. Obwohl unser Platz nahe an hohen Felswänden lag, tauchte die Sonne genau gegenüber an der Stelle auf, an der der Horizont am niedrigsten war.
So konnten wir in der Sonne sitzen und frühstücken. Wir ließen es auch heute gemütlich angehen. Bis alle Dinge ins Auto gepackt, jedes Blümchen bewundert war und wir uns auch die Stelle, an der wir gestern so viel gebuddelt hatten, noch einmal genau angesehen hatten, war es schon fast halb neun.
(Hallo Thomas, wir glauben nach diesem Foto wohl eher nicht, dass es dieselbe Stelle war, an der du dich festgefahren hattest, oder? So richtig nah sind die Felswände ja nicht.)
Obwohl wir nicht sicher waren, ob das überhaupt etwas nützt, schütteten wir die ärgsten Krater ein wenig zu, pumpten noch schnell unseren Reifen auf und waren bald startklar.
Wir wussten nicht, was uns auf dem restlichen Weg nach Nordosten erwarten würde, hatten nach der gestrigen Auskunft des Familienvaters aber keine besonders gute Vorahnung. Um es ein wenig vorwegzunehmen: Es war heftig angekündigt, und es wurde auch heftig. Und das recht bald. Von Anfang an mussten wir Geröllfelder überqueren. Bei kleinen Steinen konnten wir schnell fahren, also bei Untersetzung im vierten Gang. Bei mittelgroßen Steinen fuhren wir im dritten Gang, und bei den großen Wackern ließ Uwe das Auto im ersten oder zweiten Gang der Untersetzung darüber schleichen. Unter den Reifen oder manchmal auch unter dem Fahrzeugboden knirschte es, aber wir kamen immerhin vorwärts. Da wir uns schlauerweise den Weg flussaufwärts ausgesucht hatten, ging es selbstverständlich regelmäßig bergauf.
Immer wieder waren Sandhänge im Weg, die es zu erklimmen galt – gerne auch mehrfach und unmittelbar hintereinander. Im Prinzip war das mit genügend Schwung kein Problem. Der Landcruiser hatte jedoch einen Nachteil hinsichtlich des Böschungswinkels am Heck. Dort war eine Anhängerkupplung angebracht, die zum einen (für uns) völlig unnötig war und zum anderen auch noch nach unten überstand. Mit diesem Metallstück setzten wir bereits bei der ersten etwas steileren Steigung auf.
Danke an Matthias
Wir hörten ein unschönes Scheppern und mussten feststellen, dass die Stoßstange mit der Anhängerkupplung ein wenig nach oben gedrückt war. So ein Mist! Die schweren Metallspanner, die den Aufbau an der Stoßstange arretierten, wackelten locker herum. Uwe holte das Werkzeugköfferchen und spannte mit Matthias beide Seiten nach, bis der Aufbau wieder fest saß. Im rechten Winkel führte die Pad gleich über den nächsten Hang weiter: Gleich steile Anfahrt, gleiches Spiel, gleiches Geräusch. Es tat uns wirklich in den Ohren weh. Unser armes Auto! Also wieder das Köfferchen geholt – das passende Werkzeug kannte Uwe ja schon – und den Aufbau erneut festgezurrt. Das konnte ja heiter werden, denn das zweite Auto stand noch ganz unten vor der ersten Stufe. Matthias überwand die erste Hürde aber ohne Probleme. Zum einen hatten wir noch einen Stein entfernt, zum anderen hatte sein Auto mehr Bodenfreiheit und keine dämliche Anhängerkupplung. Dafür blieb es am zweiten Hang auf halbem Weg im Sand stecken. Kurzes Déjà-vu, aber diesmal konnte Matte, ohne sich einzubuddeln, wieder zurückrollen. Also wurden Steine geschleppt, um die lockere Sandspur ein wenig zu befestigen. Ruth behauptet ja bis heute, sie habe sämtliche Steine im oberen Hoarusib persönlich begrüßt, entweder um sie aus dem Weg zu räumen, oder um eine Spur auszulegen.
Danke an Bele
So präpariert meisterte Matthias die Stelle im nächsten Versuch auf Anhieb. Juhu! Die Freude währte nicht lange, denn die Strecke sollte in etwa so weitergehen: Nächster Anstieg, nächste unübersichtliche Stelle, aussteigen, winken, erst das eine, dann das andere Auto hinüberwuppen.
Erst jetzt ist uns aufgefallen, dass wir von der wirklich schönen Gegend gar nicht viele Fotos gemacht haben, da Ruth häufig damit beschäftigt war, vorneweg zu laufen und den Weg zu weisen. Daher ein dickes Dankeschön an Bele und Matthias, die vieles festgehalten haben und mit ihren Fotos mehr als nur aushelfen können. Weiter ging es. Nicht schnell, aber wir kamen vorwärts. Nachdem wir uns gerade wieder über ein großes Feld mit Steinchen, Steinen und STEINEN gequält hatten, fiel uns auf, dass von unserem Begleitfahrzeug nichts mehr zu sehen war. Wir warteten und vertraten uns ein wenig die Füße. Warum dauerte das denn so lange? Pipi- oder Fotostopp, hatte Matthias ein braunes Vögelein gesichtet oder gar eine neue Art entdeckt? Die beiden tauchten auch nach einer Viertelstunde nicht auf. Da blieb uns wohl nichts anderes übrig als nachzusehen. Allerdings hatten wir nur wenig Lust, das Auto einen Kilometer zurück über die Wacker zu tragen. Daher machten wir uns zu Fuß auf den Weg, der auch in Crocs nicht leicht zu meistern war. So eierten und kraxelten wir dahin, darum bemüht, uns nicht die Füße zu verdrehen. Als wir Bele und Matte nach ein paar hundert Metern endlich fanden, hatten sie ihr im Sand festgefahrenes Auto bereits rückwärts wieder befreien können. Dazu hatten sie geschaufelt (Upps, da waren wir wohl zu spät, wir hätten doch so gerne mitgeholfen!) und drei Holzbretter unter ihre Räder gelegt. Und genau die waren jetzt das Problem, denn sie waren verschollen. So lange wir auch suchten, Krater gruben, stocherten und ratlos schauten, es ließ sich nur noch ein Brett wiederfinden. Die anderen opferten wir schließlich dem Gott des Hoarusibs.
Für Uwe ging der große Spaß weiter. So ähnlich hatte er sich das vorgestellt. An vielen Stellen war nicht abzusehen, welchen Weg wir durch das Flussbett fahren mussten, denn Spuren waren keine zu erkennen bzw. endeten zwischen Steinen. Aber Ruth wollte ja auch gar nicht fahren, sondern viel lieber laufen. Dazu hatte sie ja nun reichlich Gelegenheit. Wir stiegen häufig aus und suchten nach der besten Route. Matthias scheiterte an einer Sanddüne, also nahmen wir eine andere Auffahrt. Stellen mit feuchtem Untergrund ließen wir aus, um keinen Wagen komplett im weichen Untergrund zu versenken.
Danke an Bele
Immer wieder gelangten wir an den ein oder anderen Abschnitt, bei dem wir im ersten Moment dachten, dass hier nun wirklich mit keinem Fahrzeug durchzukommen sei. Auch hier hätte Ruth das Auto gerne einfach an Ort und Stelle stehen lassen und wäre davongelaufen.
Die Düne rechts von den Autos hatte Matthias nur gut bis zur Hälfte geschafft. Mehr Schwung war bei der Anfahrt aber auch nicht zu bekommen. Fuhren wir weiter an der Dünenseite entlang, würde das Auto früher oder später nach links wegsacken, denn der Boden gab schon unter unserem Gewicht nach, wenn wir nur darüber liefen, und unsere Crocs hinterließen tiefe Abdrücke. Stark einzuschlagen war am Dünenhang im losen Sand sicher auch keine gute Idee …
Und so überlegten wir hin und her und verwarfen mal diesen, mal jenen Einfall. Letztlich meisterten wir aber auch diese Stelle. Wäre es das nun gewesen, hätte man sich beglückwünschen und stolz sein können. Aber wir waren ja noch lange nicht am Ziel. Die ein oder andere Wasserdurchfahrt im weichen Untergrund wartete noch auf uns. Auch hier liefen wir die Spuren mehrfach ab, hatten schließlich aber keine Probleme, obwohl Wälle und Staudämme davon zeugten, dass man hier sicherlich auch ein wenig Zeit mit Bauarbeiten im Schlick verbringen könnte.
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200618. Jan. 2018 · #229
Außerdem gab es ein paar sehr heikle Abschnitte, bei denen wir die Autos Zentimeter für Zentimeter über große Wackersteine dirigieren mussten. Während Matthias und Uwe sich gegenseitig einwiesen, damit kein Auto aufsetzte und kein Reifen Schaden nahm, schleppten Ruth und Bele Steine, um die nächste Lücke aufzufüllen. Wir bauten heute sicherlich mehrere Meter Straße.
Danke an Bele
Zwischenzeitlich kamen wir gefühlt fast gar nicht vorwärts. Die Sonne brannte ins Flussbett, und unser Verbrauch an Kaltgetränken stieg enorm. Der offizielle Weg von Puros nach Opuwo sah sicherlich anders aus, wäre dafür aber auch nicht so beeindruckend wie entlang dieser zerklüfteten, steilen Felswände gewesen.
Wir freuten uns über jeden Sandabschnitt, auf dem wir mal hundert Meter am Stück fahren konnten. Welch ein Geschwindigkeitsrausch!
Gegen Ende des Hoarusib-Tals wurde die Strecke etwas besser. Wir kamen schneller voran, und als wir fast schon unerwartet die D3707 erreichten, freuten wir uns über das bestandene Abenteuer.
Auf dem restlichen Weg nach Opuwo hielten wir noch ein paar Mal, um unseren Reifen aufzupumpen. Wir sahen einen Schlangenadler im Flug, dem noch eine halbe Schlange aus dem Schnabel hing.
Bis Kaoko Otavi war die Straße in ziemlich schlechtem Zustand.
Wir holperten bergauf und bergab, und über ein paar Kilometer durchfuhren wir tiefe Staublöcher mit feinstem Bulldust.
Strichelracke
Je näher wir dem Städtchen kamen, desto mehr nahm auch der Verkehr zu.
Danke an Matthias
Nach der absoluten Einsamkeit waren wir hier schon bald wieder mittendrin im wuseligen, quirligen, bunten Stadtleben.
Mit Sonnenuntergang erreichten wir Opuwo, bewunderten noch den großen, gerade aufgehenden Vollmond, checkten in der Country Lodge ein und meldeten uns zum Abendessen an. Nach der aufregenden Fahrt und dem Staub im Flusstal wollten wir heute für nichts mehr zuständig sein und uns bekümmern lassen. Beim Duschen erfuhren Ruth und Bele von einer anderen Camperin, dass gestern genau auf unserem Stellplatz von Dieben ein komplettes Auto ausgeräumt worden war. Die Security-Angestellten sollen wohl in den Vorfall involviert gewesen, mittlerweile aber gefeuert worden sein. Eine neue Mannschaft war bereits angestellt worden. Wir versicherten uns gegenseitig, dass das neue Wachpersonal wohl nie mehr so motiviert sein würde wie an seinem ersten Arbeitstag, schlossen alle Wertgegenstände im Bushcamper ein und gingen zum Essen. Das Büffet bot eine große Auswahl und war sehr lecker. Der Suppenkasper freute sich über eine heiße Suppe. Für Ruth hätte es nichts anderes mehr geben müssen. Doch auch diverse Fleischsorten und viele leckere Salate wollten probiert werden, und so futterten wir uns glücklich durch das Angebot. Anschließend nutzten wir sehr zum Leidwesen von Matthias das WLAN, um uns zu Hause zu melden. Als wir nach 21 Uhr wieder zurück an der Campsite waren, hielten bereits zwei bis an die Zähne bewaffnete Aufpasser in unmittelbarer Nähe zu unseren Autos Wache. Aber auch sie hatten nicht verhindern können, dass jemand in unserer Abwesenheit ein Stück vom Mond geklaut hatte.
Sehr müde fielen wir in unsere Betten auf der randvollen Campsite. Aus Opuwo schallte wie immer Musik aus unterschiedlichen Richtungen nach oben auf den Berg. Was für ein Tag!
Für alle, die noch einen kleinen Eindruck davon bekommen wollen, wie unsere Fahrt im oberen Hoarusib verlief, kommen hier noch unsere gesammelten Werke in bewegten Bildern. Unsere Anteile sind leicht an der ausgesprochen schlechten Qualität unserer Uralt-Videokamera und an Ruths „Gesabbel“ zu erkennen. Meine Güte, was redet man für einen Quatsch, wenn das Gehirn den ganzen Tag durchgeschüttelt wird. Aber Ruth ist sich sicher, dass Uwe die schwierigen Passagen sicher nicht ohne ihre äußerst hilfreichen Tipps hinbekommen hätte.
Giraffen-Lisa ist nur noch sprachlos über eure Fotos und den gigantisch tollen Bericht 🤪
Irre TOLL! Die Filme sind auch klasse! DANKE
Meine Aufenthalte in Südwest/Namibia:
1978/79 Besuch auf Farm am Waterberg, 1980 Praktikum im Schülerheim Otjiwarongo/Caprivi, 1981 Bulli-Rundreise mit crockydile: Namibia – Kapstadt – Gardenroute – Zymbabwe – Victoriafälle – Botswana (10Tage mit dem Mokoro im Okawango-Delta) – Namibia,
1983 Arbeiten auf Farm Otjikaru am Waterberg
lange Pause
Tolle Urlaube folgenten: 2007 Namibia, 2008 Namibia/Botswana, 2009 Namibia
2018 Wunderschöne 2-Familientour mit Familie tim.buktu
KarstenB2'397 Beiträge · seit 201118. Jan. 2018 · #231
Liebe Ruth, lieber Uwe, Véro schaute mir eben beim 2. Film über die Schulter. Am Schluss des Films, als Ihr beide im Auto sitzt, sagte sie:" Ach, gibt es auch solche Gespräche bei denen?! Das freut mich." Keine Ahnung, was sie damit sagen will. 😗 Danke und LG aus HH (heute ohne Sturm, aber mit Schnee), Karsten
LolaKatze846 Beiträge · seit 201419. Jan. 2018 · #232
Liebe Eulenmuckels, nun fahre ich ja schon das dritte Mal durch den Oberen Huarosib. Und auch dieses Mal habe ich die ganze Strecke über mitgelitten 🤩 . Die Landschaft ist so unbeschreiblich schön, aber das wäre uns definitiv zu viel Abenteuer. Danke fürs Mitnehmen. Liebe Grüsse Nina
Topobär5'479 Beiträge · seit 200919. Jan. 2018 · #233
Ich muss da unbedingt wieder hin. Leider sind wir das nächste Mal im Januar in der Gegend, wo die Befahrbarkeit der Strecke leider sehr unwahrscheinlich ist.
freshy3'883 Beiträge · seit 201119. Jan. 2018 · #234
LolaKatze schrieb:Die Landschaft ist so unbeschreiblich schön, aber das wäre uns definitiv zu viel Abenteuer. Danke fürs Mitnehmen. Liebe Grüsse Nina
Liebe Eulenmuckels und Gefährten, vor dem Bildschirm eure Expedition verfolgend, beschleunigte sich mein Herzschlag. Ich stelle mir vor, dass ihr nach den Strapazen stolz wie 4 Oscars wart - mit Recht. Neidisch bin ich, dass ich diese raue, einsame Landschaft und euer funktionierendes Teamwork wohl nie erleben werde. Trotzdem stimme ich Nina zu: So viel Abenteuer muss - zumindest in unserem Alter - nicht mehr sein.
Anita40874 Beiträge · seit 200819. Jan. 2018 · #235
hey ihr zwei, toll und auch die videos finde ich sehr inspirierend. danke dafür. es ist ja scheinbar doch ein gewaltiger unterschied zwischen dem fahren mit einem LC und einem hilxus. wir klettern lieber, als das wir durch tiefsand fahren. obwohl wir schon viel gelernt haben - z.b. immer noch mal sicher machen, dass die vorderen räder auch wirklich festgelockt sind. 🙂 insider wissen was ich meine . super teamwork und gratulation das hier auch wirklich direkt auf den "einwinker" reagiert wird. nur so funktioniert das. und so viele tolle fotos von der eigentlichen pad ist ja auch seeeeehr bereichernd. vielleicht sollten wir auch einmal darüber nachdenken mit einem begleitfahrzeug unterwegs zu sein. danke schön für diesen bericht anita
Applegreen1'796 Beiträge · seit 201419. Jan. 2018 · #236
Liebe Eulenmuckels,
auch ich habe eben mal Armin an den Bildschirm geholt - Eure Beschreibungen, Fotos und Videos sind schon sehr beeindruckend. Die Fahrt durch den Hoarusib war ein wunderschönes aber (mit)gefühlt auch anstrengendes und aufregendes Erlebnis! Uns ist bei ein paar Sequenzen der Atem gestockt 😗
Wenn wir wie Topobär im Januar/Februar 2019 da "oben" rumturnen, wird uns dieses Erlebnis sicher nicht gegönnt sein - dennoch werde ich Eure Videos mal in unserer "Reisegruppe" teilen - damit unsere Freunde sich seelisch und moralisch schon mal auf das Kaokoveld einstimmen können. Dagegen war das bisschen Tiefsand- und Wasserdurchfahren auf unserer letztjährigen Runde in BOTS ja ein Kindergeburtstag 😛
Lieben Dank für Euren sehr unterhaltsamen und informativen Bericht !
KAKarinK106 Beiträge · seit 201319. Jan. 2018 · #237
Hallo Ruth und Uwe! Das sind ja beeindruckende Bilder von eurer Fahrt. Bei den Videos hatte ich vor dem Bildschirm schon meinen Spaß, vor allem mit euren Kommentaren! Würd ich schon gern mal (wieder) hin.
Danke für's Teilen eurer Erlebnisse und der wunderschönen Fotos. Jedes eurer Landschafts- und Vogelbilder hat irgendwie immer etwas Besonderes. Toll!
Liebe Grüße, Karin
Champagner8'684 Beiträge · seit 201019. Jan. 2018 · #238
Meine Lieben, was hab ich gelacht gestern Abend im Bett, als ich die Videos angeschaut habe 😄 . Da spielt es auch keine Rolle, dass ich alles schon x-mal gesehen und gehört oder es sogar selbst gefilmt habe: die Kommentare von Ruth sind auch in der zigfachsten Wiederholung der absolute Knüller. Die Claxens, der hinter uns (nicht) tobende Krieg, eure sonstigen Dialoge im Auto und die Tiger im Nationalpark - allein dafür haben sich alle Strapazen gelohnt 🤪 !
Ja, und dann diese Landschaft - graaad schaaad, dass Ruth da nicht mehr durch will - aber wenn ich ganz ehrlich bin, ist mein Wunsch auch eher theoretischer Natur 😉
Anita40 schrieb: super teamwork und gratulation das hier auch wirklich direkt auf den "einwinker" reagiert wird. nur so funktioniert das.
Anita, das war auch für mich als Offroad-Greenhorn sehr beeindruckend, wie die drei sich gegenseitig eingewiesen haben! Ich hab lieber gefilmt, das konnte ich weniger falsch machen... 😊
Eine besser Teambildungsmaßnahme als durch den Oberen Hoarusib zu fahren kann ich mir auf jeden Fall kaum vorstellen! Könnte aber natürlich auch schiefgehen 😎 😗 Wir haben ja noch lange darüber spekuliert, ob das Ehepaar mit den drei Kindern, das uns unterwegs begegnet ist, wohl inzwischen geschieden ist. Wobei wir bis heute nicht wirklich verstehen, wie sie durch unseren 2.Teil, also ihren ersten überhaupt durchgekommen sind. 🤨
So, und jetzt beginnt dann der Urlaub 😄 ! Ab der Mahangu-Lodge bin ich sehr gespannt, was Ihr an Sichtungen hattet, bzw. auf die Fotos davon, denn ab da haben sich ja unsere Wege wenigstens zeitweise getrennt!
Vielen Dank, dass Ihr euch oft mitten in der Nacht an die Arbeit macht, das beschert mir (auch wenn ich noch schnell im Bett auf mein Mäusekino schaue) morgens einen großen Frühstücksgenuss!
In diesem Sinne: einen schönen Abend, bzw. gute Nacht 😗 😎 !
Daxiang5'050 Beiträge · seit 201420. Jan. 2018 · #240
Hallo liebe Eulenmuckels,
es macht sehr viel Spaß auch mit Euch noch mal die Tour zu erleben - vielen Dank fürs Mitnehmen! Die Bilder waren ja schon sehr eindrucksvoll aber bei den Videos bekommt man so richtig einen Eindruck, welch Abenteuer das doch war. Die Kommentare von Ruth sind der Brüller und bringen es auf den Punkt!
Das machen wir freiwillig, ohne das hinter uns der Krieg ausgebrochen ist und es keinen anderen Weg gibt.
Ich feue mich schon auf die Weiterfahrt und auf weitere tolle Fotos und Abenteuer!