On the road again: Botswana 2019

Reisebericht 199 Antworten · 32,1k Aufrufe · gestartet 17. Juni 2019 von LolaKatze
Themenstarter846 Beiträge · seit 201417. Juni 2019 · #1
Wir sind nun seit einer Woche von unserer diesjährigen Botswana-Reise zurück und würden am liebsten gleich wieder losfahren 😗 . Was hilft aber meistens gegen das Fernweh? Genau das Schreiben eines Reiseberichtes 🤩 .

Vor zwei Jahren waren wir ja das erste Mal in Botswana unterwegs. Und weil es uns dort so gut gefallen hat, war relativ bald klar, dass es 2019 wieder nach Botswana gehen sollte.
Dass wir wieder im Mai/Juni fahren werden, war schnell klar und auch, dass es (natürlich) wieder ein Buschcamper von Bushlore sein wird. Doch der Rest warf noch jede Fragen auf 😐 .
Wohin genau soll es gehen? Moremi? Chobe? Caprivi? Nxau Pan? Nach einigem Hin und Her war klar, dass es unbedingt in den KPT gehen soll. Somit war der KTP gesetzt.
Aber der Park liegt nicht so wirklich zentral. Und die nächste Frage war dann auch die Auswahl des Startortes. Johannesburg? Windhoek? Kasane?
Und es gab noch viele weitere Fragen zu beantworten: Was machen wir alles im KTP? Wie läuft das mit dem Buchen im KTP? Wohin soll die weitere Route führen? Rundtour oder One-Way? Landcruiser oder Hillux?
Hansi wollte gerne mal einen Landcruiser fahren, somit war auch diese Frage schnell beantwortet.
Und auch die anderen Fragezeichen haben sich im Laufe der Zeit geklärt. Wir haben uns für eine Rundtour ab Johannesburg entschieden. Und diese Tour ist dann dabei herausgekommen.
Anmerkung: Wir waren vier Wochen unterwegs

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Gebucht haben wir nicht selber, sondern wir haben nach der Planung wieder alles an Namibia klick& travel übergeben, die dann die Buchungen für uns übernommen haben. Soweit hat auch dieses Mal wieder alles geklappt.
Es waren viele neue Locations dabei – einige haben uns "enttäuscht" von anderen waren wir total begeistert. Wer also Lust hat, uns auf unserer Reise zu begleiten, der darf gerne mitkommen.
Ach so: Wer uns noch nicht kennt: Wir sind Nina und Hansi, in den Mitfünfzigern und nun bereits das vierte Mal im südlichen Afrika mit dem Camper unterwegs.

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zuletzt bearbeitet 07. Juli 2019
170 Beiträge · seit 201817. Juni 2019 · #2
Nachdem es bei uns in weniger als zwei Wochen losgeht, freue ich mich auf eine rasche 😉 Fortsetzung....
Themenstarter846 Beiträge · seit 201417. Juni 2019 · #3
Tag 1: 15. Mai 2019 - Anreise
Nach über einem Jahr Planung geht es heute endlich los 🤩 .
Wir fliegen direkt mit South African ab Frankfurt. Wir starten schon mittags und sind natürlich viel zu früh dort. Wie immer gehen wir erst einmal zu MCDonald, um dort die Zeit mit Kaffeetrinken, Zeitunglesen und dem inzwischen obligatorischen Telefonat mit meiner Schwester totzuschlagen 😈 .
Dann endlich öffnet der Check-In Schalter - es ist noch gar nichts los, so dass wir im Nullkommanichts eingecheckt sind. Auch am Security-Schalter ist noch nichts los und so sind wir ohne grössere zusätzliche Kontrollen auch da schnell durch. Wir schlendern noch ein bisschen auf dem Flughafen herum, trinken das erste Gläschen Wein, sind beruhigt als wir unseren Flieger schon stehen sehen und dann beginnt auch schon das Boarding.

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Pünktlich um 20:45 Uhr startet der Flieger dann in Richtung Johannesburg. Er ist kaum ausgebucht und so hat Hansi die Fensterreihe für sich und ich kann mich auf vier Sitzen zum Schlafen ausbreiten – Luxus pur.
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zuletzt bearbeitet 17. Juni 2019
548 Beiträge · seit 201617. Juni 2019 · #4
Hallo Nina,

wie schön, dass du wieder einen Reisebericht schreibst. Da fahre ich gerne mit 🙂

lieben Gruß
Elke
Menschen, mit denen man lachen und weinen kann, sind die Menschen, die das Leben ausmachen.
4'382 Beiträge · seit 201517. Juni 2019 · #5
Hallo, Nina,
Du bist aber fix! Ich freue mich, Eure Erlebnisse mitverfolgen zu können 🙂
Gruß
Friederike
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
221 Beiträge · seit 201817. Juni 2019 · #6
Hallo ihr zwei

Ich freu mch auf einen tollen Reisebericht bin gespannt.

Gruess
Luca
Bereiste Länder: Namibia 3x, Botswana 2x, Zimbabwe 1x, Uganda1x, Kenia 2x, Südafrika 1x, Costa Rica 2x, Panama, Peru, Kolumbien, Chile, Bolivien, Argentinien, Paraguay, Uruguay, Brasilien 6x, Kanada, USA, Thailand 13x, Australien, Malaysien, Singapore, Israel 2x, Libanon, Iceland, Färö Inseln, Sri Lanka, Mexiko
Themenstarter846 Beiträge · seit 201417. Juni 2019 · #7
Hallo zusammen,
ihr seid aber schnell. Wir haben ja noch gar keinen Platz für euch 🤩
Schön, dass ihr mitfahrt.
Nina
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Themenstarter846 Beiträge · seit 201417. Juni 2019 · #8
Tag 2: 16. Mai 2019 – Übernahme und Einkaufen

So pünktlich wie wir gestartet sind, sind wir dann auch in Johannesburg angekommen. Relativ ausgeschlafen und fit sogar. Und auch beide Reisetaschen haben den Weg bis zum Gepäckband geschafft. Perfekt.

Ein ATM war schnell gefunden, so dass wir also erst einmal mit Rand versorgt waren. Doch wir brauchten auch Pula. Dazu mussten wir in eine Wechselstube gehen. "Pulas? Aha!?! 😊 Kann ich bitte den Ausweis und die Boardingcard für Botswana sehen?" - "Äh, wir fahren mit dem Auto dorthin !?!" Das hat die Dame am Schalter etwas aus dem Konzept gebracht. Sie ist mit den Ausweisen und dem Geld nach hinten verschwunden und sehr sehr lange nicht mehr aufgetaucht 😐 . Dann kam sie wieder zurück und wollte die Buchungsbestätigung für den Camper sehen. Kein Problem – hier ist sie. Sie hat sie kommentarlos genommen und ist wieder verschwunden. Nach einer gefühlten Ewigkeit kam sie dann wieder heraus – mit Ausweisen, Buchungsbestätigung und den begehrten Pulas 🤪 . So, nun sind wir für die nächsten Tage "flüssig" und es kann losgehen.

Der Fahrer von Bushlore hat auch schon ganz ungeduldig auf uns gewartet. Schnell das Gepäck eingeladen und zum Depot gefahren. Dort stand er schon – Unser Landcruiser.

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Es war ein älteres Modell von 2016 und hatte auch schon über 150.000 km auf dem Buckel. Der Mechaniker hat noch schnell die Reserveräder ausgetauscht, die nicht mehr ganz so frisch aussahen und hier und dort herumgeschraubt. Wir haben inzwischen den ganzen Papierkram erledigt. Dann konnte die Einführung beginnen:

Der Bushcamper von Landcruiser ist echt ein tolles Gefährt 😎 :

* Zwei Reservereifen, die nach dem Austausch gut in Schuss sind
* Zwei Kühlschränke – wir haben einen Kühlschrank nur für Getränke verwendet.
* Ein Solarpanel, zum Laden der Batterie
* Der Camper kann – sofern vorhanden – am Campground an den Strom angeschlossen werden. Für diesen Fall ist eine Steckerleiste mit deutschen und botswanischen Anschlüssen fest eingebaut
* Es gibt einen fest eingebauten Inverter, der auch während der Fahrt genutzt werden kann, um elektrische Geräte aufzuladen
* Und es gibt eine total easy auf- und abbaubare Markise. Die hat uns das ein oder andere Mal schönen Schatten gespendet

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* Auch eine Aussendusche - sogar mit Duschvorhang - ist eingebaut. Auf die Dusche hätten wir aber echt verzichten können
* Und es gibt ein Porta Potti, das wir aber gleich im Depot gelassen haben – so haben wir zusätzlich Stauraum gehabt
* Es gibt zwei getrennte 90 Liter Diesel Tanks mit getrennten Tankanzeigen. Wenn der eine Tank leer ist, stellt man auf den zweiten Tank um. Die lästige Warter beim Betanken des Doppeltankes entfällt somit. Und man hat immer die Füllmenge im Blick
* Der Wassertank fasst 120 Liter – damit kommt man ganz schön weit.
* Überhaupt hat der Camper jede Menge Stauraum im Innern: Hinten zwei sehr tiefe Fächer und je drei Fächer rechts und links. Alle Fächer können mit einem Reissverschluss verschlossen werden

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Das BIld ist von der Bushlore-Homepage

Im "Fach" für das Porta Potti haben wir den Kompressor und Wasserflaschen untergebracht. Über und neben den Kühlschränken hat es ebenfalls noch jede Menge Stauraum für all die Dinge, an die man gerne von aussen herankommen möchte

* Einziges "Manko" ist die SingleCab-Kabine. Es fehlt schlicht und einfach die Ablagefläche der Rücksitzbank. Es gibt keine "Fächer" in der Türe und wir hatten auch keine zusätzlichen Getränkehalter an der Konsole (aber in der Mittelkonsole hat es Platz für zwei kleine Wasserflaschen)
Hinter den Sitzen lässt sich aber schon einiges verstauen. Im hinteren Bereich der Kabine befindet sich ein grösseres «Fach» wo reichlich Platz ist für Fernglas, Kamerazubehör, Objektive und anderen Kruscht. Damit haben wir uns dann also ganz gut arrangiert.
* Es gab nur einen Zigarettenanzünder. Deshalb haben wir einen «Verteiler» dabeigehabt. So konnten, wir sowohl USB-Geräte laden, als auch das Navi und einen weiteren Inverter anschliessen. So ausgerüstet wären wir auch ohne Stromanschluss
die vier Wochen hingekommen

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* Und der Mechaniker hat uns dann auch noch den Highlift-Jack erklärt. Vor diesem Werkzeug haben wir wirklich Respekt – hoffentlich brauchen wir den nicht

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Und dann konnten wir auch schon vom Hof fahren. Die Reisetaschen haben wir bei Bushlore gelassen. Auch dieses Jahr haben wir wieder die grossen rechteckigen IKEA-Taschen mit Reisverschluss dabei. Die passen perfekt in unsere Reisetaschen. So ist immer ein schnelles Umpacken möglich und wir müssen nicht bei Bushlore mit dem Packen anfangen.

Unsere erste Station war die African Footprint Lodge. Obwohl wir so früh dran waren, durften wir unser Zimmer schon beziehen. Am Tag der Übernahme wollen wir nicht weit fahren und die Lodge lag gerade mal 5 Minuten von Bushlore entfernt. Perfekt also.

Wir haben unser Gepäck ins Zimmer gebracht, haben uns etwas frisch gemacht und sind dann gleich weitergefahren.

Hansi, der sich normalerweise immer schnell mit neuen Autos zurechtfindet, hatte da die ersten "Probleme" mit dem Landcruiser – wendig ist was anderes. Vielmehr fährt er sich eher wie ein Truck mit einem entsprechend grossen Wendekreis.

Unser Ziel war das Sunninghill Village, wo wir erst einmal was gegessen haben. So gestärkt konnte der Grosseinkauf starten. Nach drei Stunden und viele Rand ärmer ging es dann zurück zur Lodge, wo wir auf dem Parkplatz erst einmal alles in die Fächer verstaut haben. Dann hat es uns aber gereicht. Wir waren nun einfach fix und fertig.

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Zum Abendesssen – es gibt kein Restaurant in der Lodge, lediglich ein paar Pizzaservice-Vorschläge – gab es die Reste vom Mittagessen und Wein dazu. Wir waren aber so müde, dass das vollauf gereicht hat. Gute Nacht.
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African Footprint Lodge: Die Lodge liegt in einem Wohngebiet. Sie ist natürlich umzäunt und hat zwei getrennten Zugangstore. Es gibt Frühstück, eine Bar, einen (BBQ-) Bereich für Selbstversorger und einen Pool, aber kein Restaruant. Die Zimmer mit einer kleinen Terrasse sind in kleinen Häuschen untergebracht. Die Lodge ist einfach, aber sauber. Für die erste Nacht in Bushlore-Nähe perfekt.
Was mir gerade noch eingefallen ist: Für die kalten Nächte gibt es eine Heizdecke im Bett!

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zuletzt bearbeitet 19. Juni 2019
573 Beiträge · seit 201417. Juni 2019 · #9
Hallo liebe Nina,

da waren wir ja in etwa zur gleichen Zeit unterwegs. An Deinem RB von vor 2 Jahren habe ich mich übrigens sehr stark orientiert für unsere diesjährige Reise. Danke nochmals dafür!

Selbstverständlich bin ich auch dieses Jahr wieder gerne dabei.

Liebe Grüße

Martina
2020: Februar/März Kuba und mehr https://martinasreisen.blog/ 2019 Mai/Juni: Botswana - Caprivi - Vic Falls hier im Forum https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/297741-slow-motion-runde-um-s-okavango-delta.html 2018 Sizilien, Äolische Inseln, La Reunion und mehr: https://martinasreisen.blog/ 2018 Ost-Sizilien und Liparische Inseln Reisebericht: https://www.umdiewelt.de/mTravelogue.php?t=9215&m=p 2017 Island - Spitzbergen - Nordkap - Norwegen Reisebericht: http://www.umdiewelt.de/Europa/Nordeuropa-oder-Skandinavien/Island/Reisebericht-9019/Kapitel-0.html 2016 Vietnam Reisebericht: https://www.vivien-und-erhard.de/forum/index.php?thread/9522-knapp-3-wochen-vietnam-von-s%C3%BCd-nach-nord-reisebericht/&pageNo=1 2015 Namibia Reisebericht: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/286330-namibia-die-erste-mai-2015-ein-traum.html
Themenstarter846 Beiträge · seit 201417. Juni 2019 · #10
Hallo Martina,
da bin ich ja mal gespannt, was Du über eure Reise schreibt. Dieses Jahr war es nicht ganz so "spektakulär", aber uns hat es trotzdem sehr sehr gut gefallen.
Liebe Grüsse
Nina
Unsere neue Homepage: Unterwegs mit Nina und Hansi Namibia 2015: Don´t worry - Be happy Namibia 2016: Begegnungen - In den Norden von Namibia Botswana 2017: Botswana zu Land zu Wasser und in der Luft Südwesten der USA 2018: mit Jeep und Trailer unterwegs Botswana 2019: On the road again: Botswana 2019 Unsere neue Homepage: Unterwegs mit Nina und Hansi
573 Beiträge · seit 201417. Juni 2019 · #11
LolaKatze schrieb:Hallo Martina,
da bin ich ja mal gespannt, was Du über eure Reise schreibt. Dieses Jahr war es nicht ganz so "spektakulär", aber uns hat es trotzdem sehr sehr gut gefallen.
Liebe Grüsse
Nina
Hallo Nina,

dann schau doch mal in meinem RB vorbei... Slow Motion Runde...

Ich freue mich, wenn Du mit liest.

Liebe Grüße und schönen Abend

Martina
2020: Februar/März Kuba und mehr https://martinasreisen.blog/ 2019 Mai/Juni: Botswana - Caprivi - Vic Falls hier im Forum https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/297741-slow-motion-runde-um-s-okavango-delta.html 2018 Sizilien, Äolische Inseln, La Reunion und mehr: https://martinasreisen.blog/ 2018 Ost-Sizilien und Liparische Inseln Reisebericht: https://www.umdiewelt.de/mTravelogue.php?t=9215&m=p 2017 Island - Spitzbergen - Nordkap - Norwegen Reisebericht: http://www.umdiewelt.de/Europa/Nordeuropa-oder-Skandinavien/Island/Reisebericht-9019/Kapitel-0.html 2016 Vietnam Reisebericht: https://www.vivien-und-erhard.de/forum/index.php?thread/9522-knapp-3-wochen-vietnam-von-s%C3%BCd-nach-nord-reisebericht/&pageNo=1 2015 Namibia Reisebericht: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/286330-namibia-die-erste-mai-2015-ein-traum.html
455 Beiträge · seit 201418. Juni 2019 · #13
Hallo ihr 2,
wir sind natuerlich auch wieder mit an bord! 😎
Ich hab auch noch etwas Amarula da, da macht das Lesen doch gleich viel mehr Spass!
Wir gruessen euch aus der Ferne!
Elsa + DH
Themenstarter846 Beiträge · seit 201418. Juni 2019 · #14
Oh noch mehr Mitfahrer - schön, dass ihr dabei seid.

@Martina:
dann schau doch mal in meinem RB vorbei... Slow Motion Runde...
Stimmt, den habe ich sogar schon zu lesen angefangen. Irgendwie bin ich noch nicht so ganz angekommen 😎

Liebe Grüsse
Nina
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460 Beiträge · seit 201818. Juni 2019 · #15
Hallo liebe Nina!

Für unsere Reisevorbereitung habe ich mehrere deiner Reiseberichte verschlungen - vielen Dank an dieser Stelle! Daher bin ich natürlich auch dabei, dieses Mal "live". 😎 Ich freue mich schon auf eure Erlebnisse.

Der Camper ist schon mal 1A, sieht richtig cool aus.

Wie lange wart ihr insgesamt unterwegs? Sorry, falls ich das überlesen habe. 😊

Wir sind ab September das erste Mal in Namibia, Südafrika waren wir 3 x. Botswana peilen wir für 2020 bzw. 2021 ein, daher werde ich mir sicher jede Menge Notizen machen und vielleicht mal die eine oder andere Frage stellen, wenn ich darf. 🙂

Liebe Grüße!
Nadine
Reisebericht "In Lodges auf Selbstfahrerreise in Tansania" Reisebericht "Zwei Warmduscher auf Camping-Reise in Botswana"
6'152 Beiträge · seit 200618. Juni 2019 · #16
hallo Nina,
ich quetsch mich auch noch dazu, denn Botswana ist immer interessant, freue mich auf die Tour.
Einen sonnigen Tag wünscht Dir
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
Themenstarter846 Beiträge · seit 201418. Juni 2019 · #17
Hallo Nadine,
oh ja, der Camper war cool 🤩 , auch wenn Hansi am Anfang noch etwas skeptisch war 🤪 . Und Du hast Recht; Ich habe ganz vergessen, zu schreiben, wie lange wir unterwegs waren --> 4 Wochen. Ich habe es jetzt noch in den Bericht reingeschrieben.
Freut mich, wenn wir Dir mit unseren Reiseberichten bei der Planung helfen können. Für das erste Mal Botswana würde ich mich aber an unserem ersten Botswana Bericht orientieren - das war dann eher die Ersttäter-Tour denke ich.

Liebe Hanne,
such Dir einen Platz aus, wir nehmen Dich gerne mit.

Liebe Grüsse
Nina
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Themenstarter846 Beiträge · seit 201418. Juni 2019 · #18
Tag 3: 17. Mai 2019 – Ein langer Fahrtag

Wir hatten heute etwa 550 km vor uns, deshalb sind wir auch gleich nach dem Frühstück losgefahren.

Natürlich sind wir in Johannesburg in die morgendliche Rush-Hour gekommen und haben ewig gebraucht, um endlich aus Johannesburg rauszukommen. Und dann hatte Hansi noch mit einem weiteren "Nachteil" des Landcruisers zu kämpfen – Für Highways und "mal schnell Strecke machen" ist er definitiv nicht gemacht. Überholmanöver müssen lange - sehr lange - vorhergeplant werden und sind schon sehr mühsam – von 0 auf Hundert in 10 Minuten oder so 😈 .

Nach 7 langen Stunden sind wir dann endlich an unserem ersten Campground angekommen: An der Red Sands Country Lodge .

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Wir haben einen Platz mit eigenem Duschhäuschen, Dinner und Frühstück gebucht. Das war auch gut so – zum Kochen hätten wir jetzt echt keine Lust mehr gehabt. Das letzte Tageslicht – um 18 Uhr ist es bereits stockdunkel - haben wir dazu genutzt, um noch ein bisschen hin und her zu räumen und unser (Kuschel-)Bett für die nächsten Wochen vorbereiten und noch schnell unter die Dusche zu springen.

Durch Zufall fällt unser Blick auf den linken Hinterreifen – Schluck, da ist ein Riss drin 😵 . Der war bei Bushlore nicht zu sehen. Wir ahnen schon, was das bedeuten wird..... 😮
Und dann sind wir endlich ins Restaurant gegangen. Das Essen war lecker, der Wein auch und wir haben Malva-Pudding mit Vanille-Eis für uns entdeckt. Hm ist der lekker…… 🤩

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Auf ein Lagerfeuer haben wir heute abend verzichtet. Es war ein langer und anstrengender Tag und nach einem letzten Glas Wein auf dem Campground sind wir in unser Dachzelt gekrochen.

Fazit Red Sands Country Lodge: Auf dem Gelände gibt es sowohl (Selbstversorgungs-) Chalets, als auch Campsites, z.T. mit eigenem Sanitärhäuschen. Die Campsites haben Strom, die Sanitärhäuschen sind sauber. Ein guter Zwischenstopp auf dem Weg von Johannesburg zum KTP.
Es gibt ein Restaurant, wo es Frühstück und Abendessen gibt. Eine Vorbuchung ist nicht nötig.
Es gibt self-guided Game Drives, Bush-trails und Mountainbike-Trails. Uns hat es hier gut gefallen.
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zuletzt bearbeitet 18. Juni 2019
8'669 Beiträge · seit 201018. Juni 2019 · #19
Na da schau her 🤩 - Nina, das ist aber eine schöne Überraschung! 🙂 😘

Dann gib mal Gas, denn alles was du jetzt schreibst, musst du in Büsnau nicht erzählen 😄 . Du weißt, die Zeit wird da immer knapp bei so vielen Leuten 😎 .

Freu mich natürlich "trotzdem", dich bald dort wiederzusehen, aber genau so freue ich mich auf schnelle Fortsetzungen hier !

Liebes Grüßle von Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
Themenstarter846 Beiträge · seit 201418. Juni 2019 · #20
Tag 4: 18. Mai 2019 – es geht in den KTP / Roiiputs

Auch heute steht eine lange Fahrstrecke mit gut 500 km auf dem Programm und wir haben zwei Deadlines: Der Metzger in Upington hat nur bis 13 Uhr auf (heute ist Samstag) und der Immigration-Schalter im KTP schliesst um 16 Uhr seine Pforten. Also heisst es, keine Zeit zu verlieren.
Zuerst geht es nach Upington – zeitlich überhaupt kein Problem. Wir haben im Forum so viel gutes über die Metzgerei Upington Slaghuis gehört, dass wir beschlossen haben, über Upington zu fahren und dort unser Fleisch einzukaufen.
Von daheim aus haben wir eine ansehliche Bestellung aufgegeben, die dann auch schon abgepackt und vakuumiert für uns bereit lag.
Wir haben dann noch Salami – in Stücke geschnitten und vakuumiert – Schwarzwälder Schinken, Kudu-Carpaccio und Biltong eingekauft. Das Fleisch hat gut drei Wochen gereicht, die Salami noch länger und war superlecker. Bezahlt haben wir etwa 80 Euro dafür. Der Umweg hat sich also definitiv gelohnt.
Das war unsere Bestellung:
2 x T-Bone Steak
2 x Sirloine Steak
2 x Kudu loin fillets à 200 g
2 x Gemsbock loin fillets à 200g
2 x Ostrich fillets à 200g
1 x Eben se Wenwors
1 x Kasegrillers
1 x Kaasrussion
1 x Pork Rashers
1 x Chicken Flatties with peri-peri flavour




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Dann nehmen wir die letzten 250 km zum KTP unter die Räder.

Einschub zur Buchung des KTP: Bereits im Vorfeld hat alleine die Erwähnung des Namens KTP schon die ein oder andere Schweissperle bei mir verursacht. 😵 Dass die Buchungen für den KTP nicht ganz einfach sind, war mir schon bewusst, aber…… .
Geplant waren Roiiputs (2 Nächste), Nossob (1 Nacht), Polentswa (2 Nächte) und Thupapedi (1 Nacht). Nach Öffnung des Buchungsfensters kam von Namibia Klick&Travel die Hiobsbotschaft, dass Polentswa nicht mehr zur Verfügung steht, die anderen Camps wären gebucht. Schluck – aussgerechnet Polentswa in der Mitte. Was sollen wir nun tun? Ein Ersatz war damals nicht in Sicht. Durch Zufall konnte ich recht zeitnah Gharagab und nochmal Nossob ergattern. Bei der Bezahlung habe ich dann noch ein paar Probleme mit der Kreditkarte gehabt, aber schliesslich war alles gebucht. Somit hatten wir wenigstens für jeden Tag eine Übernachtung. Bis hierher hat der KTP nur "genervt" 🤨 .
Um Weihnachten rum habe ich mich dann mit den Feinheiten unserer Tour beschäftigt, u.a. mit der Geldbeschaffung, dem Grenzübertritt,….. . Dazu habe ich dann auch eine Frage hier im Forum gepostet und eher durch Zufall hat sich herausgestellt, dass irgendwas mit unserer Buchung für die Botswana-Camps nicht stimmt. Letztendlich hat sich herausgestellt, dass die Camps beim DWNP noch nicht bezahlt sind - gut vier Monate nach der Buchung 😠 . Oh je, was nun?
Aber: Zum Glück hat das DWNP die Buchungen noch nicht storniert und somit konnten wir uns trotz verspäteter Zahlung die Camps sichern. Da ist uns aber mal ein Stein vom Herzen gefallen. 🤩 Und uns wundert es nun überhaupt nicht mehr, dass die Camps oft leer sind, obwohl sie angeblich ausgebucht sind.
Dann im Frühjahr erhalte ich morgens auf dem Weg zum Büro eine Mail vom Notifier – erst habe ich das gar nicht so richtig registriert – schliesslich kommt da ja jeden Tag eine Mail. Aber doch nicht um 10 Uhr am Morgen 😄 ! Also im Büro schnell den Rechner hochgefahren und geschaut, was frei geworden ist – Grootkolk (anstelle von Nossob) – auch nicht schlecht. Also noch schnell gebucht – während am Telefon schon ein Kollege auf mich eingeredet hat 😈 . Die doppelten Camps zu stornieren, habe ich mich aber nicht getraut 😵 .
Somit konnte also der Urlaub beginnen – Wir und der KTP waren bereit. Hoffentlich hat sich auch die ganze "Aufregung" im Vorfeld gelohnt.
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Kurz vor 15 Uhr fahren wir also auf den Parkplatz vom Twee Rivieren. Eine Stunde sollte doch ewig reichen für das nun folgende Prozedere.
Zuerst also mal zum Schalter von Sanparks: Vor uns eine (Gross-) Familie, die ewig gebraucht hat. Dann sind wir dran: Checkin, Parkgebühren bezahlen, Laufzettel ausstellen lassen- das hat gut und gerne 15 Minuten gebraucht.
Also schnell weiter zum Checkin für die Botswana Campsites: Da waren wir die einzigen und somit ging das alles ganz schnell – für afrikanische Verhältnisse. Perfekt.
Wir verlassen den Park am Kaa-Gate und reisen also dort nach Botswana ein. Deshalb müssen wir also bereits hier zur Immigration für Botswana. Es ist nun bereits 15:30 Uhr. Die Dame am Schalter war mehr wie gelangweilt, was sie uns durch ein langes ausgiebiges Gähnen auch demonstriert hat. Musste sie doch ihr angeregtes Schweigen mit einem Kollegen wegen uns unterbrechen. Mitten im Anmeldeprozess fällt ihr ein, dass wir ja erst aus Südafrika ausreisen müssen. !?! 🤪 Ja klar, stimmt ja. Kaum eingereist, reisen wir ja auch gleichzeitig wieder aus.
Also Unterlagen gepackt und zum südafrikanischen Schalter gegangen. War die Dame von Botswana erleichtert – es bestand die Hoffnung, dass wir es heute nicht mehr schaffen und sie ihren Schalter rechtzeitig um 16 Uhr schliessen kann.
Doch die Immigration am Südafrika-Schalter ging flott voran und somit waren wir noch rechtzeitig vor 16 Uhr wieder bei der Botswana-Dame an. Das hat ihre Stimmung nicht unbedingt gebessert. Aber schliesslich haben wir rechtzeitig vor Dienstschluss unsere Einreisestempel erhalten (und vor ihren Augen geprüft). Fertig! Nein – halt. Mir ist noch eingefallen, dass wir ja noch das Roadpermit – oder wie auch immer das heisst – für Botswana brauchen. Also nochmals hin – Die Dame war nun sichtlich genervt. Und ihre Antwort dann auch nicht wirklich befriedigend: "dieser "Service" wird hier nicht durchgeführt." - "Und wo bekommen wir dann unser Permit?" - "Kann sie uns auch nicht sagen, vielleicht ja in Maun". 🙄

Kann die nicht oder wollte die nicht? Diese Frage hat mich die nächsten Tage umgetrieben. Und auch die Frage, was passsiert dann bei der Ausreise, wenn wir das Permit nicht vorweisen können?

Draussen haben wir dann noch irgendeine Autokontrolle über uns ergehen lassen. Der Beamte hat uns dann nach rechts Richtung Two Rivers Camp weitergeschickt, um nach Roiiputs zu kommen. Komisch, ich dachte wir müssten die Piste nach Nossob nehmen, um zum Camp zu fahren, also links. Wir waren schon ziemlich angenervt und sind also erst mal losgefahren ohne nachzudenken - in Richtung Two Rivers. Dort stehen wir dann aber vor einem verschlossenen Tor !?! Am Zaun entlang führt eine Tiefsandpiste hoch – doch das kann jetzt wirklich nicht sein, da hätte ich was darüber gelesen. Dann kam auch schon ein hilfsbereiter Camper an, der uns zurück zur Strasse nach Nossob geschickt hat. Hier geht es – natürlich – nicht weiter 😵 .
Wir haben jetzt die Nase gestrichen voll – von dem ganzen administrativen Gedöns hier, den unfreundlichen Beamten und auch vom Park und wir wollen jetzt nur noch ins Camp kommen.

Eigentlich war die Fahrt zum Camp schon als erster Gamedrive gedacht. Wir wollen aber wirklich nur noch ins Camp. Als wir dann dort ankommen, steigt unsere Stimmung gleich mal wieder an: So gefällt uns das.

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Es ist schon spät, es wird bald dunkel, also erst mal alles herrichten, ein Savanna trinken, schnell ein paar Nudeln kochen und dann gibt es endlich ein Lagerfeuer mit dem ein oder anderen Glas Wein. Der Urlaub kann beginnen.

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Bisher hat uns der KTP wirklich nur Nerven gekostet, jetzt sind wir mal gespannt, was er uns die nächsten Tage so bringen.

Ab morgen wird es dann auch mehr Bilder wie Text geben – versprochen.
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zuletzt bearbeitet 18. Juni 2019