Guten Morgen, liebe Eulenmuckels, hab mir gerade die Videos angeschaut - beeindruckende Leistung! Vor allem, wie pädagogisch geschickt Matthias lobt.... Viele Grüße Friederike
Guggu2'261 Beiträge · seit 201120. Jan. 2018 · #242
Liebe Ruth, lieber Uwe,
nach dem ich zum 5. Mal innerhalb kurzester Zeit virtuell durch das Kaokoveld reise, war ich schon angefischt. Eure wunderschönen Fotos hat das seine dazu beigetragen. 😄 Nachdem ich jetzt die 2 Videos angeschaut habe ist wohl catch & release daraus geworden. 🙁 Das wurde meine Nerven nicht mitmachen, aber RB lesen, ja, das finde ich spannend.
Smooth Seas don´t make good Sailors, aber ich bleibe doch bei unsere etwas langweiligere Art zu reisen. 😉
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200620. Jan. 2018 · #243
@Giraffen-Lisa: Vielen Dank für das nette Kompliment. Das freut uns sehr.
@Karsten:
Ach, gibt es auch solche Gespräche bei denen?!
Also kennt ihr diese Dialoge auch. Du darfst gerne ein bisschen darüber erzählen. 😉
@Nina: Lieb von dir, dass du nun schon zum dritten Mal mitgelitten hast, obwohl du ja wusstest, dass nichts Schlimmes passiert.
@Thomas: Auch wenn ihr im Januar nicht durch diesen Fluss fahren könnt, werdet ihr mit Sicherheit jede Menge tolle Landschaften dort oben finden. Es dauert zwar noch ein Jahr, aber wir sind schon sehr auf deinen Bericht gespannt. Wir hoffen dann auf aktuelle Infos, da wir auch wieder eine Reise in diese Gegend planen.
@freshy: Die Fahrt an diesen zwei Tagen war wirklich manchmal knifflig, und natürlich waren wir anschließend etwas stolz. Das Gute ist ja, dass sich jeder den für ihn passenden Abenteuerlevel im Urlaub aussuchen kann – außer Ruth, die im Video versichert, dass sie das so nicht gewollt habe. 😉
@Anita: Wir haben uns mit dem Landcruiser im Sand viel leichter getan als Matthias mit dem Hilux. Möglicherweise lag das auch an dem relativ niedrigeren Luftdruck, mit dem wir gefahren sind. Wir hatten im Hoanib beide Autos auf 1,5 bar abgelassen. Durch das höhere Gewicht des LC waren die Reifen vermutlich noch etwas platter. Die Bodenfreiheit war beim Hilux etwas besser, so dass Matthias auf den Wackerfeldern besser vorwärts kam. Nachdem ich auf dem Otijtheka-Trail schon auf einem Stein hängen geblieben war, war ich aber auch etwas ängstlich und bin übervorsichtig gefahren. Das Gute an den neueren Modellen ist ja, dass man die vorderen Naben nicht mehr manuell auf Lock stellen muss. Zusammen mit Freunden und zwei Fahrzeugen unterwegs zu sein, ist toll. Ins Kaokoveld würde ich immer so fahren.
@Sabine: Hoffentlich vergrault ihr eure Reisegruppe nicht. Die meisten Strecken im Kaokoveld sind deutlich einfacher zu befahren.
@Karin:
Würd ich schon gern mal (wieder) hin.
Kann ich gut verstehen. Aber es gibt auch andere schöne Gegenden im südlichen Afrika. 😉 Vielen Dank für dein Lob.
@Bele: Das mit dem Einweisen ist gar nicht so kompliziert: Links, rechts, und dann einfach fahren. 😉 Jetzt hast du es doch noch herausgefunden: Dieser Reiseabschnitt war als reine Teambuilding-Maßnahme gedacht. Hat ja zum Glück prima geklappt. Können wir uns das Geld für die Böschungswinkelantwort teilen?
@Konni:
vielen Dank fürs Mitnehmen
Euch haben wir sehr gerne dabei.
@Friederike: Matthias hat das super gemacht. Beim Einweisen konnte ich mich total auf ihn verlassen. Und die überaus positiven Rückmeldungen waren immer sehr motivierend.
@Guggu: Wir wollten dir auf keinen Fall die Lust auf einen Besuch im Nordwesten Namibias nehmen. Und wie oben schon geschrieben sind nicht alle Strecken dort so nervenaufreibend. Danke für das Sprichwort. Eure Art zu reisen ist in keinster Weise langweilig. Wer hat schon im Okavango Delta gebadet?
KarstenB2'397 Beiträge · seit 201121. Jan. 2018 · #244
Liebe Ruth, lieber Uwe,
"Karsten: 'Ach, gibt es auch solche Gespräche bei denen?!! Also kennt ihr diese Dialoge auch. Du darfst gerne ein bisschen darüber erzählen. ;-)"
Da gibt es nicht viel zu erzählen. Die dürften wortwörtlich so stattgefunden haben wie bei Euch. Genaueres könnte evtl. Véro sagen, aber die ist momentan in Frankreich. Ich besitze ja die sehr nützliche Eigenschaft, Unangenehmes schnell zu verdrängen und nur das Positive zu erinnern. Angeblich soll ich ja, nachdem wir den 4. Platten in 24 Stunden hatten, gesagt haben: "Ich würde mich jetzt gerne erschießen!" 🤨
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200621. Jan. 2018 · #245
Tag 25 – 8. August 2017 – Viele Kilometer nach Osten
Opuwo Country Lodge – Hakusembe River Lodge, Rundu
Die Nacht war etwas kürzer, da wir schon um viertel vor sechs aufstanden. Matthias und Uwe wechselten das rechte Vorderrad am Landcruiser, Ruth räumte unsere Sachen zusammen, und Bele setzte Kaffeewasser auf.
Wir waren flott, und so fuhren wir um sieben Uhr vom Gelände der Lodge, denn heute stand uns ein langer Fahrtag bis Rundu bevor. In Opuwo tankten wir und holten Bargeld. Dann ging es auf die C41 nördlich des Etoshas Richtung Osten.
Wir fuhren den ganzen Tag und kamen dabei am laufenden Band durch kleine Örtchen. Dabei fielen uns die unzähligen winzigen Bars, Shops und Lädchen mit den abenteuerlichsten Namen auf. Ruth machte sich einen Spaß daraus, sie aus dem fahrenden Auto heraus zu fotografieren, denn ansonsten war die Strecke recht eintönig und bot wenig Abwechslung.
In Ondangwa machten wir eine Pause und kauften ein paar Dinge im Superspar. Anschließend drehten wir ein Ründchen durch das Verkehrsgewusel, bis wir endlich KFC gefunden hatten, denn Ruth hatte plötzlich Japp auf eine Portion Pommes. Die anderen schlossen sich an.
Nach dieser kleinen Stärkung ging es zuerst über die B1, dann auf der B10 (C45) weiter. Die Strecke zog sich sehr. Ruth las, und Uwe hörte Musik. Die Straße war kerzengerade. Immer wieder standen Kühe und Ziegen neben der Fahrbahn und kreuzten oft genau vor unserem Auto. Dann mussten wir stark abbremsen. Einmal lagen zwei tote Esel neben der Straße. Ein Mann war gerade dabei, einen der Esel zu zerlegen. Es gab ein paar Polizeikontrollen. Bei einer musste Uwe sogar seinen Führerschein zeigen, ansonsten wurden wir durchgewunken. Gegen 12:30 Uhr hatten wir noch immer gut 400 km zu fahren.
Außerdem vertrieben wir uns weiter die Zeit mit dem Entdecken der Bars und Shops. Lustig, wenn man einmal darauf achtet, welch Spaß man mit den verschiedenen Namen haben kann. Es gab Shops und Spelunken mit angrenzendem Kundenparkplatz, solche mit einladenden Sitzmöglichkeiten davor, wieder andere, die aus nicht viel mehr als einer bröckelnden Fassade bestanden und solche, die ihre besten Zeiten wohl schon hinter sich hatten, die Kundschaft aber immer noch freundlich willkommen hießen.
So verging die Zeit und zum Glück auch die vor uns liegende Wegstrecke. Am Nachmittag machten wir noch eine kurze Rast, um den Fahrern ein wenig Gelegenheit zu geben, sich die Beine zu vertreten. Beide wollten nicht am Steuer abgelöst werden und erledigten den kompletten Ritt alleine.
Gegen Abend wurde das Licht immer schöner, und entlang der Straße konnten wir während der Fahrt viele schöne Szenen beobachten. Leute saßen beisammen, Frauen trugen Wasserkanister vom Brunnen auf dem Kopf in ihr Dorf. Vom Okavango kamen die Kühe vom Saufen und überquerten die Straße. Ein paar Jugendliche tanzten zur Musik aus einem alten Radio, und überall spielten Kinder.
Völlig unerwartet hielten Bele und Matthias erneut am Straßenrand. Wir stiegen aus. Es sei sehr wichtig. Was war passiert? Matthias hielt uns sein Handy mit der namibischen Nummer hin. Sie hatten folgende SMS bekommen:
Hallo Uwe, Marco hat deinen Ring gefunden. Melde dich mal. Gruß Werner
Wie bitte? Wir konnten es kaum glauben. Das war ja eine tolle Überraschung. Uwe hatte sich schon damit abgefunden, seinen Ehering nie wieder zu sehen. Umso größer war die Freude. Wir fielen uns in die Arme. Wie schön! Uwe würde sich gleich heute Abend mit Werner in Verbindung setzen. Trotz langer Fahrt erreichten wir die Hakusembe River Lodge gut gelaunt zum Sonnenuntergang.
Dort trafen wir Annette, Michael und Hanna wieder, die auf dem Rückweg aus dem Caprivi waren. Zwischenzeitlich versuchte Uwe mit Werner zu telefonieren, konnte ihn aber nicht erreichen. Wir duschten und gingen gemeinsam zum Abendessen in die Lodge, für welches wir uns vorher schon angemeldet hatten. Es gab eine Vorspeise mit Lachs, ein sehr leckeres Büffet mit Erbsensuppe, Wildgulasch, Gemüse, Reis und Kartoffeln. Annette erzählte von ihren Erlebnissen im Caprivi und wir von den letzten Tagen im Kaokoveld. Als wir die letzten Gäste im Restaurant waren, gingen wir zurück zum Campingplatz. Auf dem Weg dorthin hörten wir verschiedene Nachtschwalben rufen. Ruth schnappte sich sofort ihre Taschenlampe, und auch Uwe und Matthias wollten bei der Suche helfen. Tatsächlich entdeckten wir schon bald einen Nightjar mitten auf dem Weg. Dieser ließ sich jedoch nicht fotografieren und flog auf, sobald man sich ihm noch so vorsichtig näherte. (Vorsichtig und mit Taschenlampenstrahl sind aus der Sicht des Nightjars sicherlich zwei ziemlich verschiedene Dinge!) So liefen wir wieder zurück, immer seinem flötenden Gesang hinterher und leuchteten die umliegenden Bäume ab, aus denen wir den Gesang vernahmen. Das ging so lange, bis wir den Vogel ausgemacht hatten, dieser davonflog und das Spiel von Neuem begann. So liefen wir eine Viertelstunde mit unserer Lampe in der Hand im Zickzack über die Zufahrtswege der Lodge, und jeder Beobachter hätte bestimmt seine helle Freude mit uns gehabt. Schließlich gaben wir auf. Michael hatte noch ein großes Feuer entzündet, und so standen wir noch ein wenig mit einem Getränk beisammen. Sogar Bele krabbelte noch einmal aus ihrem Auto, um nichts zu verpassen. Vom Ruf der Nightjars begleitet stiegen wir erst spät in unsere Zelte.
Champagner8'684 Beiträge · seit 201021. Jan. 2018 · #246
Wahnsinn 🤩 - ich bin schwer beeindruckt, was Ihr aus diesem eigentlich recht öden Fahrtag rausgeholt habt! Vor allem natürlich die (zumindest bis zu diesem Zeitpunkt leichte) Auflösung des Ringrätsels - aber die Idee mit den Bars finde ich einfach genial! Ich glaube, Lion Danger ist mein Favorit! 🙂
Eulenmuckel schrieb: und Bele setzte Kaffeewasser auf.
Ja ja, zum Wasserkochen reichts gerade bei mir...... 😊 😗
Wie schon mal gesagt, ich freue mich unheimlich auf die weiteren Tage, weil es endlich Fotos/Motive gibt, die ich noch nicht kenne!
tigris767 Beiträge · seit 200721. Jan. 2018 · #247
Liebe Ruth, lieber Uwe,
was für eine tolle Schilderung Eurer Variante der Team-Bildungs-Maßnahme 🤩
Auch beim 3. Mal bin ich noch voller Begeisterung dabei und freu mich auf jede Fortsetzung 😘
Vielen Dank für die wunderschönen, eindrucksvollen und informativen Bilder und Berichte. Die Bar-Shebeen-Shop-Foto-Galerie finde ich auch eine witzige Idee. 🤪
Und dann noch ein Happy-End für den Herrn der Ringe in Rundu! 🙂
Da kann ich mir gut vorstellen, dass Feierlaune angesagt war.
Liebe Grüße, Simone
Historie meiner 16 bisherigen Reisen ins südliche/östliche Afrika => 11/2001: NAM die Erste * 12/2003 - 01/2004: NAMIBIA Südtour * 03/2005: NAMIBIA ein runder Geburtstag in Windhoek/Tour mit Witti + Landy * 12/2007 -01/2008: NAMIBIA Südtour zum 2. mit Familie * 10-11/2008: Kurztrip nach NAM/wieder ein runder Geburtstag * 03/2011: NAMIBIA ~ Hochzeit der Schwägerin in Windhoek und kleine Tour * 09-10/2013: TANZANIA ~ 4 Wochen Familienbesuch * 12/2014 - 01/2015: NAM zum ersten Mal mit Dachzelt unterwegs * 07-08/2016: SÜDAFRIKA ~ 4 Wochen Kap und Gardenroute/Familienbesuch * 05/2018: KTP und mal wieder der Süden von NAMIBIA * 01-02/2020: NAMIBIAS Norden, Caprivi und ein bißchen BOTSWANA * 08-09/2021: BOTSWANA ~ Private Campingtour mit Bushways * 09/2O22: 3 Wochen SÜDAFRIKA mit Fokus auf Familie und Drakensbergen * 08-09/2023: BOTSWANA ~ 2. Private Campingtour mit Bushways * 02-03/2024: NAMIBIA ~ KTP und Südtour * 01-02/2026: 3. Private Campingtour mit Bushways
Champagner8'684 Beiträge · seit 201021. Jan. 2018 · #248
tigris schrieb: Und dann noch ein Happy-End für den Herrn der Ringe in Rundu! 🙂 Liebe Grüße, Simone
Happy End - wo steht da was von einem Happy End? Ruth und Uwe (ich weiß nicht, wer den entsprechenden Teil geschrieben hat) sind Meister in Andeutungen, bzw. im Verstecken von Informationen 😕 (deshalb wussten wir zum Beispiel auch nicht, dass wir den Otjitheka Trail und nicht durch Palmwag fahren und was es mit der Fahrt durch den Hoarusib auf sich hat 🤪 ). Lies noch mal genau 😗 .
tigris767 Beiträge · seit 200721. Jan. 2018 · #249
Liebe Bele,
da hab ich mich wohl aufs Glatteis führen lassen! 🤨 Okay - ich bin die Story noch mal durch - mhmmm....
Zitat 1: Völlig unerwartet hielten Bele und Matthias erneut am Straßenrand. Wir stiegen aus. Es sei sehr wichtig. Was war passiert? Matthias hielt uns sein Handy mit der namibischen Nummer hin. Sie hatten folgende SMS bekommen: Hallo Uwe, Marco hat deinen Ring gefunden. Melde dich mal. Gruß Werner Wie bitte? Wir konnten es kaum glauben. Das war ja eine tolle Überraschung. Uwe hatte sich schon damit abgefunden, seinen Ehering nie wieder zu sehen. Umso größer war die Freude. Wir fielen uns in die Arme. Wie schön! Uwe würde sich gleich heute Abend mit Werner in Verbindung setzen.
Zitat 2: Zwischenzeitlich versuchte Uwe mit Werner zu telefonieren, konnte ihn aber nicht erreichen.
Okay - der Ring ist noch nicht bei Frodo und der Gollum 😈 hält den Schatz noch zurück bzw. will ihn vielleicht gar nicht hergeben... 🤢 🤢
Jetzt bin ich aber echt neugierig!
Die gar nicht mehr so relaxte Simone
Historie meiner 16 bisherigen Reisen ins südliche/östliche Afrika => 11/2001: NAM die Erste * 12/2003 - 01/2004: NAMIBIA Südtour * 03/2005: NAMIBIA ein runder Geburtstag in Windhoek/Tour mit Witti + Landy * 12/2007 -01/2008: NAMIBIA Südtour zum 2. mit Familie * 10-11/2008: Kurztrip nach NAM/wieder ein runder Geburtstag * 03/2011: NAMIBIA ~ Hochzeit der Schwägerin in Windhoek und kleine Tour * 09-10/2013: TANZANIA ~ 4 Wochen Familienbesuch * 12/2014 - 01/2015: NAM zum ersten Mal mit Dachzelt unterwegs * 07-08/2016: SÜDAFRIKA ~ 4 Wochen Kap und Gardenroute/Familienbesuch * 05/2018: KTP und mal wieder der Süden von NAMIBIA * 01-02/2020: NAMIBIAS Norden, Caprivi und ein bißchen BOTSWANA * 08-09/2021: BOTSWANA ~ Private Campingtour mit Bushways * 09/2O22: 3 Wochen SÜDAFRIKA mit Fokus auf Familie und Drakensbergen * 08-09/2023: BOTSWANA ~ 2. Private Campingtour mit Bushways * 02-03/2024: NAMIBIA ~ KTP und Südtour * 01-02/2026: 3. Private Campingtour mit Bushways
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200621. Jan. 2018 · #250
@Bele:
Ja ja, zum Wasserkochen reichts gerade bei mir...
Bist du sicher, dass es dir nicht angebrannt ist? 😉
Unsere Favoriten bei den Bars sind "Remember Bar", deren Name gleich doppelt dort steht, damit man ihn nicht vergisst, die Kombination aus Wein, Knoblauch und Autowäsche sowie "Willkommen in der Bruchbude" und der "River dance Barbershop" mit den etwas längeren Wartezeiten, wie man auf dem Kundenparkplatz erkennen kann. 😉 Die "German City Bar" sah auch echt einladend für uns aus.
@Simone: Du hast natürlich Recht, weil wir aufgrund des gefundenen Rings an diesem Tag tatsächlich überglücklich waren. Anders als Bele es darstellt, verstecken wir keine Informationen, sondern erzählen unsere Erlebnisse chronologisch. Das gilt für die Geschichte mit dem Ring genauso wie für die gesamte Reise. Und wir greifen nur höchst selten vor.
Übrigens: Die Geschichte mit Gollum und dem Schatz ist gar nicht so weit von der Auflösung entfernt. 😉
Liebe Ruth, lieber Uwe, die Idee, die Shebeens/Friseurläden etc. zu fotografieren, war sehr gut - wir amüsieren uns auch immer prächtig über die Bezeichnungen zwischen (Größen-)Wahn und Wirklichkeit.... Gruß Cufs
Lieber Uwe, liebe Ruth, einen sehr schönen und entspannten Reisebericht habt ihr bisher geschrieben - Kompliment!
Wir werden dieses Jahr auch in dem Landcruiser von Savanna unterwegs sein. Wenn ihr mal keinen Strom zu Verfügung habt, wie ladet ihr dann die Akkus eurer Kameras? Gibt es einen Inverter für 230V oder habt ihr einen Adapter für 12V?
Danke und Grüße! M
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200622. Jan. 2018 · #254
Hallo Martin,
vielen Dank für das Kompliment. Im Aufbau des Landcruisers ist ein 220V-Konverter fest installiert. Jedes Modell hat ihn an einer anderen Stelle. Manchmal befindet er sich im Innenraum des Aufbaus, manchmal hinter einer von außen erreichbaren Klappe. Außerdem haben wir einen eigenen Konverter, den wir während der Fahrt an der 12V-Steckdose am Armaturenbrett anschließen können. Da der LC davon nur eine hat (im Gegensatz zum Hilux), empfiehlt sich noch ein Verteilerstecker, wenn man z. B. noch das GPS während der Fahrt mit Strom versorgen will oder Geräte per USB-Adapter anschließen möchte.
LolaKatze846 Beiträge · seit 201424. Jan. 2018 · #255
Hallo Eulenmuckels, was für eine tolle Idee, die ganzen Bilder der Bars auf eurem Weg. Die haben uns auch immer ganz besonders gefallen. Und der Versuch, diese aus dem fahrenden Auto zu fotografieren scheiterte kläglich. Du hast es aber echt geschafft. Super, einfach schöne Bilder. Und dann natürlich das Happy-End (oder gibt es doch keines?) 🙂 Der Ring ist wieder aufgetaucht 🤩 Liebe Grüsse Nina
Guggu2'261 Beiträge · seit 201124. Jan. 2018 · #256
Liebe Muckels,
ihr schafft es noch den langweiligsten Fahrtag in einem Thrill zu umwandeln. 😛 Ich stelle fest, die Dichte der Einkaufsmöglichkeiten und auch die Möglichkeiten zu einem Einkehrschwung sind in der 4-O-Region besser als hier in der Stadt. 🙄 😄
Diese klasse Idee ist abgespeichert für späteren Gebrauch – nennt man auch Ideeenklau (mit 3 e?). 🙂 Ich freue mich auf die Weiterfahrt.
Liebe Grüße Guggu
Die Ringgeschichte ist für mich erst beendet wenn Uwe ihn wieder am Finger trägt. 😉
La Leona2'779 Beiträge · seit 200724. Jan. 2018 · #257
liebe Eulenmuckels Ende gut alles gut mit dem Ring! Was für ein unbeschreibliches Glück ihr zwei habt!
Gruss Leona
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200624. Jan. 2018 · #258
@Nina: Vielen Dank. Während der Fahrt seitlich aus dem Auto zu fotografieren, ist gar nicht so einfach. Aber mit offenem Fenster und kurzer Verschlusszeit geht es so einigermaßen. Wahnsinnig hochwertig sind die Bilder von den Bars nicht, aber in klein und als Collage fällt das nicht auf. 😉
@Guggu:
Die Ringgeschichte ist für mich erst beendet wenn Uwe ihn wieder am Finger trägt.
Das finde ich auch.
P. S. Ideenklau (mit zwei e). Das darfst du gerne machen. Wir setzen gerne Trends. 😉
@Leona: Noch ist der Ring ja nicht bei seinem Besitzer . . .
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200624. Jan. 2018 · #259
Tag 26 – 9. August 2017 – Abstecher nach Botswana
Hakusembe River Lodge, Rundu – Drotsky’s Cabins, Shakawe
Der Morgen bei Hakusembe war mit vier Grad ziemlich frisch. Aber da kurz nach dem Aufstehen die Sonne aufging, konnten wir uns beim Frühstücken wärmen. Wir saßen gemütlich zusammen, als auch Annette und Hanna dazukamen.
Wir quatschten noch ein wenig, bis wir alles zusammenpacken und uns verabschieden mussten. Die drei haben nun noch zwei Nächte am Waterberg vor sich, bevor sie wieder nach Hause fliegen. Die Reise durch Namibia hat ihnen sehr gut gefallen.
Halbmondtaube
Uwe erreichte Werner über dessen namibische Handynummer, von der er die SMS geschickt hatte. Sein Sohn Marco, der Junge mit der Schwimmbrille, hatte am nächsten Tag tatsächlich Uwes Ring gefunden. Mit dem Fuß habe er ihn im Boden aufgespürt. Werner und seine Familie würden zwar im Laufe ihrer Reise auch noch nach Rundu kommen, allerdings erst in einigen Tagen. So vereinbarten die beiden, dass Werner den Ring zunächst mit nach Hause nehmen und dann in Deutschland zu uns schicken würde. Alles schien klar. Leider versäumte Uwe, sich die Adresse, die heimische Telefonnummer oder eine Mailadresse von Werner geben zu lassen . . . An der Rezeption bezahlten wir die Rechnung vom Abendessen, bevor Ruth im Souvenirshop noch eine kleine Handtasche fand. Dann fuhren wir nach Rundu.
Dort gingen Matthias und Ruth im Spar-Supermarkt einkaufen, während Bele und Uwe bei den Autos blieben und Uwe an unserem Funkgerät die Verbindung zwischen Stecker und Antennenkabel reparierte. Anschließend tankten wir. Bei uns lief der Diesel nach einiger Zeit wieder nur tröpfchenweise, so dass wir es gut sein ließen und mit nicht ganz vollem Tank abfuhren.
Wir kamen sehr zügig nach Divundu und bogen nach Süden ab. Vorbei an den Popa Falls kamen wir durch den Mahango-Nationalpark an die Grenze nach Botswana.
Weißrückengeier
Aus- und Einreise waren problemlos und schnell. Wir erreichten Drotsky’s Cabins am frühen Nachmittag und checkten ein. Ein Trupp Meerkatzen turnte über das Gelände und beobachtete uns neugierig.
Wir erhielten Campsite Nummer 12, auf der sich aber schon eine Gruppe Südafrikaner breit gemacht hatte. So zogen wir weiter zu Nummer 16 ganz am Rand der Anlage. Der Platz liegt etwas erhöht am Wasser unter hohen Bäumen. Leider gab es ein Problem mit der geplanten Bootstour. Es sei alles ausgebucht, so dass wir erst ab 17.00 Uhr ein Boot bekommen konnten. Wir waren etwas enttäuscht, denn bis 18.30 Uhr würde diese Tour nicht sonderlich lang werden. Dies war allerdings unser Versäumnis, da wir uns nicht schon im Voraus um eine Reservierung gekümmert hatten. Daher entschieden wir: Eine kurze Bootstour ist besser als gar keine. Außerdem hatten wir morgen früh ja noch genügend Zeit, eine weitere Fahrt zu unternehmen. Auf der Campsite picknickten wir eine Kleinigkeit und beobachteten ein paar Vögel, bevor wir unsere Fotoapparate schnappten und zur Bootsanlegestelle marschierten.
Buntastrild
Wir wunderten uns ein wenig, dass am Anlegesteg der Lodge ein Boot neben dem anderen vertäut lag. Nach „alles ausgebucht“ sah das kaum aus, sondern eher nach: Es ist gerade niemand da, der eine solche Tour leiten kann. Was ja auch durchaus ok ist, wenn recht unerwartet und spontan noch Gäste eintreffen. Die Fahrt unternahm schließlich auch der Camp-Manager höchstpersönlich. Um es positiv auszudrücken: Er war freundlich und bemüht, aber nicht sonderlich enthusiastisch. An den Vögeln der Gegend hängt sicher nicht sein Herzblut, und sein Ehrgeiz, uns eine besondere Art zu präsentieren, hielt sich in Grenzen. Nun konnte der arme Kerl ja auch nicht wissen, dass uns ein Schreiseeadler nicht mehr total vom Hocker reißt. So werteten wir die Tour als Einstimmung auf die morgige und sammelten unsere ersten Eindrücke der gefiederten Freunde.
Graufischer
Riedscharbe
Zwergdommel
In einem Baum am Rande des Ufers thronte ein Schreiseeadler. Schnell wurde ein Stück Tigerfisch mit einem Papyrusstück so präpariert, dass es auf der Wasseroberfläche schwimmen würde. Wir sollten die Kameras in Position bringen. Nach einem Pfiff schleuderte unser Bootsführer den Köder, und der Adler verließ seinen Ausguck, um seine Beute aus dem Wasser zu greifen. Obwohl wir eigentlich gut vorbereitet waren, fiel es uns trotzdem schwer, ihn mit den großen, unflexiblen Objektiven zu erwischen.
Auf der weiteren Fahrt sahen wir noch einige andere Arten, von denen wir aber längst nicht alle erwischten. Ruth und Bele waren ratlos, warum es mit Schärfe, Ausschnitt und Position nicht so gut klappen wollte. Die meisten ihrer Fotos waren unscharf und matschig. Das wird morgen auf jeden Fall noch ausbaufähig sein. Obwohl sie ein wenig herummöpperten, ließen sie sich die Laune nicht verderben.
Zwergbienenfresser
Silberreiher
Wassertriel
Und noch ein Schreiseeadler
Wie befürchtet war unser Ausflug viel zu schnell vorbei, und wir kehrten wieder um.
Zurück auf der Campsite machten wir Feuer und gingen zum Duschen. Bele kochte Gemüse, und Ruth legte das Fleisch ein. Wir hatten ein Bündel Holz geordert, das sich als sehr umfangreich herausstellte. So machten wir ein schönes, großes Feuer, an welches wir immer näher heranrückten, weil es bereits schon wieder ein wenig abgekühlt hatte. Wir tranken Gin and Tonic, aßen das letzte Wildfleisch aus Windhoek und verbrachten einen ruhigen Abend, der nur von einem großen Hippo unterbrochen wurde, das sich laut planschend einen Weg unterhalb unserer Campsite suchte.
Als wir bereits im Zelt lagen, begann eine Schleiereule zu schnarren, und ein Afrika-Waldkauz stimmte sein Gehuhe an.
Champagner8'684 Beiträge · seit 201024. Jan. 2018 · #260
😛 Das mit dem Wasser hab ich überlesen.....
Eulenmuckel schrieb: Um es positiv auszudrücken: Er war freundlich und bemüht, aber nicht sonderlich enthusiastisch. An den Vögeln der Gegend hängt sicher nicht sein Herzblut, und sein Ehrgeiz, uns eine besondere Art zu präsentieren, hielt sich in Grenzen. Nun konnte der arme Kerl ja auch nicht wissen, dass uns ein Schreiseeadler nicht mehr total vom Hocker reißt.
😄 Das habt Ihr sehr schön ausgedrückt!
Rallenreiher
AUTSCH 🤩 Das würde ich gaaaanz schnell ändern, bevor Dr.Bird wieder hier aufschlägt oder von unterwegs mitliest. Das ist doch SEIN Little Bittern!!! Von ihm entdeckt - und der Guide wurde auch von ihm deshalb zum Anhalten aufgefordert!
Ansonsten: sehr schön, dass es weitergeht - und wieder viele Motive, die ich nicht kenne.