fotomatteThemenstarter2'516 Beiträge · seit 200916. März 2017 · #121
Hallo,
und ein dickes "Danke", daß ihr euch Gedanken macht, ob ich vielleicht schon wieder auf Tour sein könnte. Nein, Ute, bin ich nicht. 🤢 Und ich verspreche, mein Bericht wird fertig sein, bevor ich wieder losdüse. 😎 Habe im Moment halt ein paar wichtige Sachen, die erst abgearbeitet sein müssen. Die Fotos für den nächsten Tag immerhin sind rausgesucht und bearbeitet, spätestens am Sonntag sollte es weiter gehen. Bis dahin müsst ihr halt andere Berichte lesen, gibt doch genug hier. 🙄 Pföschtle übrigens machen nur bedingt Eindruck auf mich, ich habe so viele davon, daß ich sie verkaufe. 🤩
@leofant: Walter, mir ist nichts aufgefallen, ich musste aber auch schnell ranfahren, dann drei Bilder schiessen, und der Bulle war weg. Ich denke, die dunkle Farbe auf dem Körper ist dem Schatten geschuldet, die Sonne stand ja schon hoch. Nach Schlamm sieht es mir nicht aus. Aber wie gesagt, es ging schnell, und richtig beobachten konnte ich ihn nicht.
Champagner8'678 Beiträge · seit 201016. März 2017 · #122
Gromi schrieb:hallo Friederike, kannste bitte noch ein paar mehr in Auftrag geben...könnte (wenn das so lahmig weiter geht 😠 ) ein lukratives Geschäft für Bele werden 😗
fotomatte schrieb: Pföschtle übrigens machen nur bedingt Eindruck auf mich, ich habe so viele davon, daß ich sie verkaufe. 🤩
Oha - du willst mir wohl meine Kundschaft abwerben? Geht gar nicht 😠 - verwende deine Energie lieber zum Berichtschreiben 😛 😗
Pascalinah2'772 Beiträge · seit 200617. März 2017 · #123
Hallo Matthias, endlich habe ich es auch geschafft Deinen Bericht in Ruhe durchzulesen. Schön, dass Du auch einen Blick für die vielen kleinen Bewohner hast, an denen man leider oftmals achtlos vorüber fährt. Und deren Namen kennt man schon gar nicht. Es macht Spaß Deinem Bericht zu folgen, bitte mach weiter so.
fotomatteThemenstarter2'516 Beiträge · seit 200919. März 2017 · #125
Dienstag 24. Januar :
Der frühe Blick nach draussen verrät, daß es komplett bewölkt ist. Sonnenaufgang findet heute also ohne mich statt, so lasse ich mir Zeit und frühstücke in aller Ruhe.
Ich erkunde die Boulderlandschaft und besteige einige dieser Granitkuppen.
Der Blick geht weit übers Land bis zum Grootberg, hinten links kann man die Paßstrasse erkennen.
Ein Baum, der aus den Blöcken wächst, steht in Blüte.
Blüte und Samenkapsel
Dusky Sunbirds werden von den Blüten magisch angezogen, aber mir mag nur ein Belegbild gegen den dunklen Himmel gelingen.
Der Baum in einem kurzen Wolkenloch.
Dann finde ich diese leuchtend blaue Echse, die auch versucht, ein paar Sonnenstrahlen zu erhaschen. Ich hätte sie bei den Flat Lizards eingeordnet, diese gibt es aber laut Verbreitungskarte hier nicht. Vielleicht hat jemand eine Idee bzgl. der Spezies? Es ist ein Angolan Blue- tailed Skink. Danke Konni. Es geht schon gegen 11.00 Uhr bis ich zurück bin, zusammengepackt habe und weiter auf der C 40 Richtung Grootberg fahre. Ein paarmal stehen Bergzebras direkt neben der Pad.
Auch einen Trupp Rennvögel ( Burchell´s Courser ) kann ich entdecken.
Grootberg Passhöhe
Können Schilder lügen?
Hier gibt es keine kommerziellen Farmen mehr, das Land gehört den Conservancies.
Richtung Palmwag.
Höchst interessante Gewächse gedeihen hier, der hintere Baum ist ein Moringa. Aber der Vordere?
Südwärts auf der C 43.
Hier hat die Natur feine Ornamente in den Schotter gezaubert.
Die C 39 wendet sich wieder Richtung Osten und führt abermals über einen Paß, bevor man dann das Huab- Rivier überquert.
Die Fahrt durchs Damaraland ist landschaftlich sehr abwechslungsreich.
In der Doro !Nawas Conservancy war ich vor acht Jahren schon einmal.
Dann erreiche ich den Abdreh auf die D 2612 und bald darauf das Aba- Huab Camp. Hier checke ich ein und suche mir eine abseits gelegene Site unter einem grossen Kameldorn. Tisch und Stuhl baue ich schon auf, und gegen 17.00 Uhr fahre ich in Richtung Twyfelfontein, denn mittlerweile hat der recht kräftig blasende Wind die Wolken vertrieben und die Sonne scheint wieder.
Rüppelltrappen finden sich neben der Strasse.
Für die Felsgravuren komme ich zu spät, hier ist um Fünfe Feierabend. Aber per Zufall entdecke ich einige Felsen, die frei zugänglich sind, und auch hier gibt es erstaunlich gut erhaltene Gravuren. Den Preis muß ich auf dem fast letzten Meter zahlen, denn plötzlich habe ich feinen Eieruhrensand unter den Rädern, und in Nullkommanix sitze ich fest.
Um noch das schöne Abendlicht zu nutzen, erkunde ich zunächst die Felsen mit den Gravuren.
Die Arten lassen sich gut erkennen und sind erstaunlich präzise heraus gearbeitet.
Nach diesem schönen Gewitterhimmelfoto wird es Zeit, sich um den eingegrabenen Condor zu kümmern. Da er eine Hängerkupplung hat, bocke ich ihn kurzerhand hier auf, bis der Jack voll ausgefahren ist. Dann hole ich flache Steine aus einem nahen Rivier und packe sie unter die Hinterräder. Ablassen des Jacks und nochmaliges Hochpumpen, weitere Platten unter die Räder, und ich bin wieder frei. Die Aktion hat zwanzig Minuten und einige Schweisstropfen gekostet.
Als ich zurück ins Aba- Huab Camp komme, hat es sich eine asiatische Grossfamilie auf meinem Platz bequem gemacht. Das Feuer brennt, die Dachzelte sind aufgeklappt und man gedenkt demnächst zu braaien. Da alles argumentieren nichts bringt, fahre ich zur Reception, und die Damen machen dem Asiaten klar, daß er sich einen anderen Platz suchen muß. Seine Damen sind stinkesauer und haben es überhaupt nicht eilig. Sie spekulieren wohl darauf, daß es mir zu blöd wird und ich mir einen der wenigen noch freien Plätze suche. Aber ich bin in Afrika, ich habe Zeit. Letztlich räumen sie nach langen Palavern den Platz, und ich habe schon ein brennendes Feuer. Zum Kochen nehme ich aber doch den Gasbrenner, geniesse aber den Absacker am Feuer. Mit Einbruch der Dunkelheit sirren hier plötzlich Mozzies rum, damit habe ich gar nicht gerechnet. Da der Campingplatz ziemlich voll belegt ist - es hat bestimmt sechs Overlanderbusse hier - ziehe ich eine Nacht im Condor vor, da höre ich vermutlich weniger von meinen Nachbarn.
Ziemlich genau gegen Mitternacht werde ich wach, weil ich draussen ganz leises Tapsen höre. Ich denke zunächst an die hier heimischen Esel, plötzlich fingert aber ein kleiner Saubstaugerrüssel ( natürlich meine ich Staubsaugerrüssel 😄 😁 😊 ) an meiner Heckscheibe entlang. Ich knipse meine Kopflampe runtergedimmt an, und sehe einen Babyelefanten, der sich für den Condor interessiert. Direkt dahinter stehen zwei grosse, graue Wände. Nicht ich habe die Wüstenelefanten gefunden, sie haben mich gefunden! Am nächsten Morgen erinnern nur noch die Tapser auf der Heckscheibe ( die ich wie eine Trophäe belasse und noch lange mit herumfahre ) und die Sohlenabdrücke im Sand an die nächtlichen Besucher. Den Spuren nach waren es mindestens fünf Tiere.
freshy3'883 Beiträge · seit 201120. März 2017 · #127
Ziemlich genau gegen Mitternacht werde ich wach, weil ich draussen ganz leises Tapsen höre. Ich denke zunächst an die hier heimischen Esel, plötzlich fingert aber ein kleiner Saubstaugerrüssel an meiner Heckscheibe entlang. Ich knipse meine Kopflampe runtergedimmt an, und sehe einen Babyelefanten, der sich für den Condor interessiert. Direkt dahinter stehen zwei grosse, graue Wände. Nicht ich habe die Wüstenelefanten gefunden, sie haben mich gefunden! Am nächsten Morgen erinnern nur noch die Tapser auf der Heckscheibe ( die ich wie eine Trophäe belasse und noch lange mit herumfahre ) und die Sohlenabdrücke im Sand an die nächtlichen Besucher. Den Spuren nach waren es mindestens fünf Tiere.
Viele Grüsse, Matthias
Welch ein schönes Erlebnis und so toll beschrieben! Z.B. "Dahinter stehen zwei große graue Wände." Köstlich der "Saubstaugerrüssel". 😄
Hallo, lieber Matthias, der "Saubstauger" (und natürlich die dazugehörige Geschichte!) war gut - könnte es sein, daß wir verwandt sind? Habe als KInd lange nicht kapiert, dass es Staubsauger heißt und bin bis heute bei Saubstauger geblieben! Hoffentlich findet sich noch ein Experte für die wunderschöne, leuchtendblaue Echse... Viele Grüße Friederike
weiterhin folgen wir deiner Reise 🙂 – und genau wegen der Eles (und auch der netten Leute dort) lieben wir die Community Campsite am Aba Huab, trotz Staub und Unzulänglichkeiten...
Zu deinem Korallenbäumchen (mit dem Dusky Sunbird) - wahrscheinlich: Namib Coral-Tree, Erythrina decora Vielleicht sagt maddy noch was dazu.
Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt
fotomatteThemenstarter2'516 Beiträge · seit 200920. März 2017 · #130
Hallo in die Runde,
@lilytrotter: Herzlichen Dank für den Coral Tree, ich habe den vorher noch nie gesehen. Aber ein "Bäumchen" 🤢 war das nicht.
@CuFs und freshy: Was hab ich gelacht, der Saubstauger ist mir trotz Korrekturlesens durchgerutscht. Es saugt und bläst der Heinzelmann, wo Mutti sonst.... 😄 😄 😄
@maddy: Auch dir herzlichen Dank für den Pachypodium, freut mich sehr.
leofant754 Beiträge · seit 201024. März 2017 · #132
Hi Matthias,
Deine Bilder lösen bei mir zwiespältige Gefühle aus !!! Auf der einen Seite freue ich mich, einige meiner eigenen Vogelbilder endlich mit dem richtigen Namen ablegen zu können. Auf der anderen Seite sehe ich, wieviel "Sammlerobjekte" mir doch noch fehlen. Ach, hätte ich doch nie mit dieser Sammelleidenschaft angefangen 😵 😵
Aber mach ruhig weiter, da muss ich jetzt durch und irgendwie motiviert es ja auch 😉 Ach ja, Deine Nicht-Vogel-Bilder sind ja auch nicht zu verachten ...
fotomatteThemenstarter2'516 Beiträge · seit 200926. März 2017 · #133
Mittwoch, 25. Januar :
Zwar hat sich über Nacht der vortags stramm blasende Wind komplett gelegt, dafür ist es wieder komplett zugezogen. So habe ich es nicht sonderlich eilig, und in aller Ruhe frühstücke ich. Dabei beobachte ich die diversen Reisegesellschaften, die schon fleissig dabei sind, ihre Utensilien auf und in den Bussen oder auf Hängern zu verstauen. Das ist mindestens so unterhaltsam wie an einem Wasserloch zu stehen. Als sich der Platz weitgehend geleert hat, gehe ich in den nunmehr verwaisten Ablutions duschen, packe zusammen und verlasse ebenfalls das Aba- Huab Camp in südlicher Richtung.
Kurz vor dem "Verbrannten Berg" komme ich an eine Schranke. Hier müssen Besucher dieser "Attraktion" Eintritt bezahlen. Nicht, daß ich etwas dagegen habe, wenn die lokale Bevölkerung an den Einnahmen durch Touristen partizipiert. Aber wie soll man den schwarzen Schutthaufen als Sehenswürdigkeit wahrnehmen? Mir gelingt es nicht. Na gut, gleich nebenan in einem kleinen Canyon gibt es ja noch die "Organ Pipes", Basaltsäulen, die an Orgelpfeifen erinnern sollen.
Da ich nicht an den Highlights interessiert bin und nur in südlicher Richtung durchfahren will, brauche ich nichts zu bezahlen. Die Pad wird sehr schnell zu einer nur selten befahrenen Spur, es geht über Stock und Stein mitten hinein in die Doro !Nawas Conservancy.
Der Blick zurück nach Norden, linkerhand die einmalige touristische Attraktion des "Verbrannten Bergs".
Sehr bald windet sich der Track durch die Berge und dann zwischen zwei Gebirgszügen in westlicher Richtung hindurch. Diese Landschaft empfinde ich tatsächlich als Attraktion, aber Fotos habe ich kaum welche gemacht, denn die Fahrerei wird immer anspruchsvoller.
Gemsbock in nahezu grasloser Landschaft. Von was ernähren sich die hier noch verbliebenen Tiere?
Ausser einigen wenigen Oryx und vereinzelten Springböcken sehe ich keine Tiere, selbst Vögel sind Mangelware. An der ersten Verzweigung der Spuren nehme ich die Linke, die mich um einen Gebirgsstock herumführt und weiter Richtung Süden, geradewegs auf den in Ferne liegenden Brandberg, führt.
Restlos abgeweidete Grasbüschel zeugen von besseren Tagen, im Hintergrund erkennt man den Brandberg.
Dann passiere ich einige ärmliche kleine Gehöfte, die aber allesamt verlassen daliegen. Hier finden selbst die Bokkies nichts mehr zum Fressen.
Über die C 35 führt der Weg weiter südlich. Immer öfter gibt es hier einfache Hütten neben der Strasse, wo Himbas, ab und zu auch Hererofrauen in voller Tracht Souvenirs feilbieten.
Karges Damaraland
Kurz vor Uis biege ich nach rechts ab auf die D 2359 in Richtung Brandberg White Lady Lodge.
Doppelband- Rennvogel. Auch er wird seine liebe Mühe haben, hier Insekten zu finden.
Ich checke bei der Lodge für den Campingplatz ein und genehmige mir erstmal an der Bar einen Rock Shandy. Der Pool ist zu verlockend, und ich geniesse eine Abkühlung im Wasser, während ich den Dusky Sunbirds zuschaue, die Blüten einer Kletterpflanze inspizieren. Auf dem Rasen trippeln Cape Wagtails umher.
Dann fahre ich das kurze Stück bis zum Campground. Ich stelle das Zelt auf, dann gönne ich mir ein verspätetes Mittagessen.
Gegen 17.00 Uhr fahre ich nochmals los, um ein paar Vögel zu finden, denn mittlerweile scheint auch die Sonne wieder durch einen milchigen Himmel. Dafür bläst der Wind wieder stramm.
Auch den Nachtflughühnern zerzaust der Wind das Gefieder.
Rüppeltrappe. Hoffentlich zerschneidet sie sich nicht die Füsse an den Resten eines Sundowners. Leider liegen neben den Pads gerade hier im so schönen Damaraland überall Glasflaschen und Bierdosen herum. Schade.
jetzt war ich über drei Wochen weg und Du bist noch nicht am Ende? Aber gerade in der Region, in der ich mein vorderes Nummernschild verloren hab. 😗 Aba-Huab wird mir (als Fluss mit Wasser, nicht als Camp) seeeehr lange in Erinnerung bleiben und es ist gerade deutlich grüner dort.
Orix fressen auch giftige Pflanzen, von daher echte Überlebenskünstler
Also streng Dich ein weing an, dass Du fertig wirst, bevor ich anfange 😈 LG Andreas
Guggu2'261 Beiträge · seit 201105. Apr. 2017 · #136
Hallo Matthias, jetzt bin ich daran mit dem Zaunpföschdle schwingen. Wo bleibt der nächste Beitrag!! 😗 😣 Da ich mich zu den Vogellegastenikern rechne, habe ich mich nicht so oft gemeldet da ich mit wenig Sinnvolles beitragen kann. Das heißt aber nicht, dass ich nicht fleißig mitlese und den Button drücke. Ich mag dein Bericht sehr und warte gespannt auf die Fortsetzung. 🙂 Übrigens, deine Meinung zum Verbrannten Berg teilen wir voll, kann man anschauen, muss man aber nicht :-D Liebe Grüße Guggu
fotomatteThemenstarter2'516 Beiträge · seit 200907. Apr. 2017 · #138
Donnerstag, 26. Januar :
Heute morgen scheint die Sonne mal wieder direkt vom Start weg, und so beschliesse ich, als Erstes einen Drive Richtung Brandberg zu unternehmen. Das Frühstück muss warten.
Brandberg im frühen Morgenlicht. Die Spitze heisst Königstein, bringt es auf 2573 Meter ü. NN, und ist Namibias höchste Landmarke.
Da es praktisch keinerlei Grasbewuchs mehr gibt, fallen die Granitmurmeln in der Landschaft umso mehr auf und fordern geradezu nach einer Kletterpartie.. Auf dem linken, trockenen Ast sitzt ein Mountain Wheatear, oder Bergschmätzer.
Der selbe Vogel vor dem Brandbergmassiv.
Namib Day Gecko
Karroo Chat, oder Wüstenschmätzer
Granitnußknacker, die "Nuß" bröselt schon.
Ich entdecke diesen Nebeltrinker, aber Nebel gibt es heute keinen. Der Käfer wird das Nachsehen haben. Wie lange er aber gebraucht hat, um seinen Irrtum zu bemerken, weiss ich nicht, denn ich ziehe es vor, zurück ins Camp zu fahren.
Während ich den Schlafsack lüfte und das Frühstück vorbereite, bleibt dies nicht unbemerkt, und eine bunte Schar Vögel ist es offenbar gewohnt, dass Touristen ihnen bei der Futterergänzung beistehen.
Cape Wagtail
White- browed Scrub- robin
Groundscraper Thrush, oder Akaziendrossel
Cape Glossy Starling
Familiar Chat, oder Rostschwanzschmätzer
Selten ist Birding so einfach. Ich sitze in meinem Campingstuhl, nehme mein Frühstück zu mir, und hebe ab und an die Kamera, wenn gerade ein Vogel sich mal auf einem von der Sonne beschienenen Flecken aufhält. Dieses Mal muss nicht ich den Vögeln hinterher schleichen, sondern die Tiere kommen zu mir. So geht´s also auch. Leider gilt das nicht für alle Vögel hier auf dem Platz, denn weder die Lovebirds noch die Familie Scimitarbills, die in den Kronen der Akazien herumturnen, wollen sich fotografieren lassen.
Ich packe zusammen und fahre zurück über die D 2359 und das kurze Stück C 35 bis nach Uis.
Unterwegs finde ich noch einen Trupp White- backed Mousebirds.
In Uis tanke ich zuerst, und dann fällt mir ein Schild vom Cactus Caffee auf. Ich beschliesse, hier eine Mittagsrast einzulegen. Ich setze mich unter den Sonnenschutz, geniesse einen leckeren Milkshake, schaue den Webervögeln bei ihrer Balz zu und unterhalte mich etwas mit dem Gärtner, der die Kakteen pflegt, die hier auch vermehrt und verkauft werden. Nach meinem Burger mit Fritten trinke ich noch einen Kaffee, bevor ich mich gegen 14.00 Uhr wieder aufmache, um in östlicher Richtung meinem heutigen Etappenziel Omandumba näher zu kommen.
Guggu2'261 Beiträge · seit 201107. Apr. 2017 · #139
Hallo Matthias, schön, dass es weitergeht mit dem Bericht. Diese Art zu gamen ist fei nicht schlecht: sittin´, waitin´, drinkin´, snapin´a shot....... 😄 Sind tolle Fotos dabei herausgekommen. 🙂 Jetzt bin ich gespannt was du auf Omandumba erlebt hast.