Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201401. Feb. 2017 · #1
Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub, oder wie war das nochmal?! 😎 Doch da es bis zur nächsten Reise (leider) noch etwas dauert, nutze ich nun mal die Zeit, um unsere letzte Tour zu "verarbeiten". 😉
Es war unsere 6. gemeinsame Reise ins südliche Afrika und grob ähnelte die Strecke unserer Reise von 2013. Bei zwei Unterkünften waren wir sogar Wiederholungstäter und dann gab es natürlich noch verschiedene Wunschziele, die wir gut in einer Tour verpacken konnten.
Damit ihr wisst, wohin es ging, folgt hier eine Übersicht der einzelnen Stationen:
Do, 08.12. Anreise DUS-JNB Fr, 09.12. Drakensberge /Thendele Upper Camp Sa, 10.12 Drakensberge /Thendele Upper Camp So, 11.12 Drakensberge /Thendele Upper Camp Mo,12.12. Himeville /Yellowood Cottage Di, 13.12. Himeville /Yellowood Cottage Mi, 14.12. Himeville /Yellowood Cottage Do, 15.12. St Lucia /Elephant Coast Guesthouse Fr, 16.12. St Lucia /Elephant Coast Guesthouse Sa, 17.12. Hluhluwe /Mpila-Camp So, 18.12. Hluhluwe /Mpila-Camp Mo, 19.12. Hluhluwe /Mpila-Camp Di, 20.12. Kosi Bay /Utshwaleyo Lodge Mi, 21.12. Kosi Bay /Utshwaleyo Lodge Do, 22.12. Kosi Bay /Utshwaleyo Lodge Fr, 23.12. Tembe /Standard Tusker Suite Sa, 24.12. Tembe /Standard Tusker Suite So, 25.12. Tembe /Standard Tusker Suite Mo, 26.12. Ithala /Ntshondwe Camp Di, 27.12. Ithala /Ntshondwe Camp Mi, 28.12. Abreise JNB-DUS
Gut 3.000 km legten wir in dieser Zeit mit unserem Corolla zurück und trotz zwischenzeitlicher Bedenken gab es erneut keinerlei Probleme bei der Rückgabe. 😗
Obwohl es wohl eher eine Standardtour ist, würde ich mich natürlich über den ein oder anderen Mitreisenden freuen - und wer es lieber "ohne Kommentare" mag, für den scheint natürlich auch die Sonne! 😉
freshy3'883 Beiträge · seit 201101. Feb. 2017 · #2
Hallo Nadja, ob ich die gesamte Strecke mitverfolge, weiß ich nicht. Ich bin aber gespannt, wie ihr KZN erlebt habt. Wir wären gern länger im iSimangaliso Wetland Park geblieben.
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201401. Feb. 2017 · #3
08.12.2016 - Die Anreise, alles andere als entspannt...
Der letzte Tag vorm Weihnachtsurlaub - wieso sollte man da nicht noch arbeiten?! Eigentlich hatte ich in den letzten Tagen schon alles gut vorbereitet und meine letzte Amtshandlung sollte das Schreiben der Weihnachtskarten werden. Eigentlich, denn eigentlich weiß man ja, dass es meist anders kommt als gedacht... 🙄 Um 16.00 h saß ich also endlich im Auto und las noch schnell die Nachricht von Markus, ob wir uns etwas am Flughafen treffen wollten?! 😗 Wie so oft war es also mal wieder etwas chaotisch, ich duschte schnell, wir aßen noch etwas und packten die letzten Dinge ein, bevor es um viertel vor sechs zu S-Bahn ging. ENDLICH URLAUB!!!! 🤩
Nach knapp 50 Metern wunderte ich mich, warum es unter meinem Schuh so raschelte... 🤨 Es war ein Blatt, doch es ging nicht ab... 😕 Wohl jeder kennt diese Sekunden der Angst, wenn man den Fuß hebt und hofft, dass alles in Ordnung ist... 😮 Was soll ich sagen?! 😈 Nun gut, nur soviel... bei einem Wanderschuh passt schon ganz schön viel rein ins Profil... 🤢
Uns blieb also nichts anderes übrig, als erstmal die S-Bahn zum Flughafen zu nehmen. 😗 Wir gaben unsere Reisetaschen auf und anschließend verzog ich mich auf die Damentoilette zur "Reinigung". Einfach ekelhaft - aber nun gut, es bringt doch schließlich Glück, oder etwa nicht?! 😉
Unser Flug sollte um 19:50h starten, doch wir hatten etwas Verspätung, da der Flieger noch nicht da war. Dann ging es mit der Swiss nach Zürich, wo wir einen geplanten Aufenthalt von ca. 2 Stunden hatten.
Im Dutyfree Shop kauften wir eine Flasche Gin, den ersten Punkt unserer Einkaufsliste konnten wir somit bereits abhaken.
Hier in Zürich stand der Flieger parat - auf die Schweizer Pünktlichkeit kann man sich halt doch verlassen! 😉
Pünktlich durften wir in den Flieger, doch dann mussten wir eine Stunde wegen eines Turbinenschadens warten. 😣 Um viertel vor zwölf wurden wir schließlich enteist und es ging los.
Mit unseren Plätzen hatten wir Glück, wir saßen in der Reihe 23, direkt hinter der Küche und vor dem Durchgang zur Business Class. 🙂 Der Flug war ruhig, das Essen ok (Couscous mit scharfem Gemüse). Zum ersten Mal nahmen wir beide eine Schlaftablette und während Markus sich mit seinem Entertainmentprogramm ärgerte, dass immer wieder abstürzte, sobald ein Film startete, schlief ich ziemlich gut.
Gegen halb zehn gab es ein kleines Frühstück und um 11.00h landeten wir am O.R. Tambo. Von unserem ersten Swiss Flug hatten wir uns etwas mehr versprochen, auf den Service musste man abends sehr lange warten und jeweils erst nach dem Essen wurde gefragt, ob man ein weiteres Getränk wollte. Dafür hatten wir genügend Beinfreiheit, der Flug war ruhig und der Schweizer Käse prima! 😛
Die Immigration lief relativ zügig, auch wenn man anscheinend immer an der falschen Schlange ansteht. Dafür blieb uns die Sache mit dem Fingerabdruck erspart und unsere Reisetaschen kreisten bereits auf dem Gepäckband, als wir dort ankamen. Bei Hertz lief ebenfalls alles zügig und wir erhielten unsere gebuchte Klasse: einen Toyota Corolla.
Bis auf die Eingetragenen, waren keine weiteren Schäden am Auto zu entdecken und los ging es...
Schon bald befanden wir uns auf der N3 Richtung Durban und waren frohen Mutes. Markus hatte, wie vor jeder S.A. Reise, ein Roadbook erstellt, doch als Beifahrer wollte ich natürlich auch wissen, wo wir hin mussten... Und dann kam der Schreck - wir hatten doch tatsächlich unsere Straßenkarte zu Hause liegen gelassen... 😣 Da plant man ewig lange so eine Reise, überlegt hin und her, wie man fahren will und dann das - wir waren selber entsetzt, wie uns so ein Fehler unterlaufen konnte! 😈
Das Wetter passte sich unserem Gemütszustand an, es wurde immer dunkler und schließlich schüttete es aus Eimern! Willkommen im afrikanischen Sommer! 😏
Egal, was soll's, wir würden den Weg zur ersten Station in den Drakensbergen wohl schon finden... 😗
In Harrismith hatten wir unseren Einkaufsstopp geplant und zum Glück ist die Straßenbeschilderung in S.A. ja vorzüglich. 😉
Während der Fahrt fiel uns jedoch mit Schrecken ein, warum der zweite Rucksack, neben dem prall gefüllten neuen Fotorucksack, sich so leer angefühlt hatte... 😮 Wir Vollpfosten hatten doch tatsächlich auch noch beide Ferngläser vergessen!!! 😈 Diese Erkenntnis schockierte uns ehrlich gesagt um ein Vielfaches mehr, als die olle Straßenkarte... 😣 Unser "HundescheißeuntermSchuhmussGlückbringen"-Gedanke geriet so langsam doch ins Wanken! 😛
Wir entspannten uns schließlich wieder, ich schrieb die Einkaufsliste und machte ein paar Landschaftsaufnahmen während der Fahrt.
Schnell fanden wir in Harrismith einen Pick&Pay sowie einen Liquidstore für unseren ersten Großeinkauf, der Geldautomat war leider defekt, doch an der nächsten Tankstelle konnten wir auch unsere Bargeldreserven auffüllen.
Es ging weiter in Richtung Bergville, doch bei der Wegbeschreibung gab es Probleme... die Kilometerangaben schienen nicht zu stimmen! Na, Bravo! 🙄 Zum Glück hatte sich Markus im Vorfeld intensiv mit der Route beschäftigt und behielt die Nerven.
Es ging am Sterkfontain Dam vorbei und die Landschaft zeigte sich von ihrer schönsten Seite! 🙂
Leider gönnten wir uns, aufgrund der voran geschrittenen Uhrzeit und der ungewissen Entfernung zum Zielort, keine Pause dort und so ging es weiter auf der R74 in Richtung Bergville.
Unsere erste Tiersichtung des Urlaubs konnten wir auch ohne Fernglas gut sehen - geht doch! 😗
Mittlerweile war es kurz vor fünf und der Himmel zog sich wieder zu...
Kurz vorm Gate zum Royal Natal National Park überholten wir ein gut besetztes Fahrzeug. TIA! 😎
Um halb sechs waren wir schließlich am Entry Gate. Der nette junge Mann erklärte uns den Weg zum Thendele Camp, doch während der Fahrt kam uns dieser ziemlich lang vor, der Toyota zeigte uns bereits jetzt bei jedem Schlagloch seine Grenzen auf und unsere Nerven lagen blank. Da die Rezeption nicht mehr besetzt war, hing unser Schlüssel für die Nr. 18 am Board und wir fuhren die letzten Kurven hoch zum Upper Camp.
Aufgrund der angekündigten Baboons entluden wir mit Bedacht unser Auto - doch alles blieb ruhig. Markus kümmerte sich um den Grill, während ich Bilder machte... 😉
Unser Häuschen war großzügig für zwei Personen, wenn auch etwas verwohnt in Bad und Küche, die Aussicht war jedoch genial!
Wir grillten Rumpsteak, Boereworst, Butternut und Schafskäse, dazu gab es Salat und ein paar wohlverdiente Kaltgetränke. Ok, bei der Außenbestuhlung bzw. dem Tisch war noch Luft nach oben... 😄
Aber was soll's - wir waren endlich wieder in Afrika! 🙂
Nach einer kurzen Dusche fielen wir schließlich todmüde um zehn Uhr ins Bett. 😊
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201402. Feb. 2017 · #5
freshy schrieb:Hallo Nadja, ob ich die gesamte Strecke mitverfolge, weiß ich nicht. Ich bin aber gespannt, wie ihr KZN erlebt habt. Wir wären gern länger im iSimangaliso Wetland Park geblieben.
LG freshy
Hallo freshy,
schön, dass Du dabei bist! Ein wenig wird es noch dauern, bis der Küstenteil kommt - erstmal geht's u.a. ja noch den Sanipass hoch, auch wenn wir uns, im Gegensatz zu euch, haben fahren lassen... 😉
Viele liebe Grüße, Nadja
marimari schrieb:Hallo, schöne Bilder - high tension cables scheinen eines Deiner Lieblingsmotive zu sein. Bin gespannt wie es weiter geht, Gruss Mari
Hallo Mari,
ja, das ein oder andere Kabel wird während des Berichts hier wohl noch erscheinen... 😉 Irgendwas muss man als Beifahrer ja schließlich machen und die Dinger hängen halt dauernd im Weg... 😎
Daxiang5'048 Beiträge · seit 201402. Feb. 2017 · #6
Hallo ihr Zwei,
bei einem Reisebericht von Euch steige ich doch gerne ein. Da ja der Name bei Euch ja schon fast Programm ist, hoffe ich doch, dass mit der Anreise die Tiefen schon überstanden sind!
hallo Fortuna, ich quetsch mich auch noch zu der Truppe und bin gespannt auf die Erlebnisse. Beste Grüsse Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
speed66751 Beiträge · seit 201102. Feb. 2017 · #10
Hallo Nadja,
ich schließe mich an und buche mich dazu - freu mich auf euren Bericht! Es ist wirklich manchmal ärgerlich wie du schreibst: man denkt eigentlich an alles (ist ja reiseerfahren) und dann vergisst man die Dinge doch in der Hektik... Ich hoffe ihr ward beide "schuld" 🙄 Für mich besonders interessant; der Vergleich der Jahreszeiten: wir waren - auch in Chalet 18 😁 letztes Jahr im Mai. So, jetzt kann es jederzeit weitergehen - wann wandern "wir" zur Tugela Gorge???
VG, Nette
H.Badger1'822 Beiträge · seit 201602. Feb. 2017 · #11
Hallo Nadja,
auch ich verfolge euren Bericht gerne mit. Deine detaillierte Art zu berichten gefällt mir immer sehr gut. Ich bin gespannt, was ihr auf dieser Reise alles erlebt habt. Einige eurer Stationen haben wir 2013 im Rahmen unserer ersten SA-Reise besucht. Ich bin gespannt, sie durch eure Augen zu sehen.
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201402. Feb. 2017 · #12
Uih, wie schön, der Corolla füllt sich! 🙂 Liebe Konni, Elisabeth, Annick, Hanne, Nette und lieber Sascha, willkommen an Bord! Wundert euch nicht, wenn's von unten mal scheppert - das hatten wir während der gesamten Reise... 🤪
@Nette, wir haben beide nicht dran gedacht, der Fotorucksack lag zwei Wochen gepackt vor dem Schrank, in dem die Ferngläser schlummern und ich habe ihn noch mit einem Objektiv vollgestopft, das vielleicht einmal zum Einsatz kam... als in meiner Reisetasche noch Luft war, habe ich sogar ein Stativ reingepackt, welches wir natürlich wieder nicht benutzt haben - wir hatten die Ferngläser nicht auf dem Schirm, obwohl sie eigentlich zu den Top5 Reiseutensilien gehören. Aber noch am Tag der Ankunft haben wir eine Must-have Liste erstellt, damit beim nächsten mal trotz monatelanger Planung nicht wieder etwas vergessen wird! 😛
Tugela Gorge steht direkt für den ersten Tag auf dem Programm - morgen geht's also los! 😎
jaffles1'312 Beiträge · seit 200603. Feb. 2017 · #13
Hi Nadja,
schön, dass du uns wieder mit einem Reisebericht verwöhnst! Ich bin noch genau 14 Tage dabei 🤩 , den Rest lese ich dann nach unserem Urlaub nach 🤪 Ich hoffe, uns bleiben solche Aktionen mit vergessenem Eqiupement erspart. Aber im Stress ist leider alles möglich 😗
soletta134 Beiträge · seit 201303. Feb. 2017 · #14
Hallo Nadja, bin auch dabei. Der Reisebericht fängt ja schon mal gut an. An einigen Orten war ich 2014 auch ( Drakesberge, St. Lucia, Tembe und Ithala). Jetzt bin ich gespannt wie es weiter geht. Gruss Monika
Old Women1'543 Beiträge · seit 201303. Feb. 2017 · #15
Hallo Nadja, auch ich reise noch mit. Freue mich schon auf deinen bestimmt kurzweiligen Bericht. Herzliche Grüße Beate
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201403. Feb. 2017 · #17
jaffles schrieb:Hi Nadja,
schön, dass du uns wieder mit einem Reisebericht verwöhnst! Ich bin noch genau 14 Tage dabei 🤩 , den Rest lese ich dann nach unserem Urlaub nach 🤪 Ich hoffe, uns bleiben solche Aktionen mit vergessenem Eqiupement erspart. Aber im Stress ist leider alles möglich 😗
Grüssle aus dem Süden Claudia
Hi Claudia!
Stimmt, bei euch geht es ja bald los!!! 🙂 Vielleicht dient der Bericht ja für euch als Reminder und ihr denkt zumindest an alles (Wichtige)?! 😄
@ Monika, Beate und Friederike, willkommen an Bord! Ich freue mich sehr über euer Feedback... 😊 Aber Friederike, wofür sind denn die kleinen braunen Tabletten gedacht?! 😕
Nun geht's aber erstmal weiter! 🙂 Viele liebe Grüße, Nadja
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201403. Feb. 2017 · #18
10.12.2016 – Der Berg ruft: Tugela George Walk
Der Wecker ging um sechs, da wir uns nicht sicher waren, wann die Rezeption öffnet und wir ja noch offiziell einchecken mussten. 😎 Vom Amphitheater war nicht viel zu sehen und wir tranken erstmal Kaffee bzw. Kakao und aßen etwas Müsli. Für’s spätere Picknick schmierte ich Brote und Markus kochte Eier.
Um kurz nach sieben machten wir uns auf den Weg zur Rezeption, doch diese öffnete erst um acht. 😵 Also fuhren wir weiter zum Rugged Glen Stable, um meinen Ritt für den Folgetag abzusprechen. Im Internet hatten wir uns bereits schlau gemacht, doch der Stall hat weder eine Website, noch eine Emailadresse und man kann sie nur telefonisch oder über KZN kontaktieren oder vor Ort Ritte an der Thendele Rezeption buchen.
Dassies haben wir leider während unseres gesamten Aufenthaltes nicht zu Gesicht bekommen...
Dafür einen Buschbock... Ich wollte eigentlich das Gate fotografieren, als Markus ihn entdeckte - wahrscheinlich sind wohl deshalb im Getümmel beide Bilder unscharf geworden... 🙄
Was ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste - dieses Schild würde mir an nächsten Tag noch zu denken geben!!!
Nach einigen Kilometern ging es rechts ab zum Rugged Glenn Stable und die ersten Vierbeiner "begrüßten" uns rechts und links des Weges.
Man schaute uns etwas verwundert an, als wir um halb acht auf dem Hof standen. 🙄 Die Ritte starten erst ab neun und so früh hatten sie wohl noch nicht mit unangemeldeten Besuchern gerechnet. 😄 Nachdem ich dem "Boss" versichert hatte, dass ich genügend Reiterfahrung habe, war alles klar und ich trug mich in einen Kalender von 2015 (!!) für den nächsten Tag für einen Full-Day-Ride ein. 😎
Die "you-are-here" Beschreibung stimmt nicht so ganz... 😉
Pünktlich um acht waren wir also wieder im Thendele Camp und standen vor der Rezeption. Ordnungsgemäß legten wir unsere Buchung für drei Nächte vor und schauten erstmal dumm aus der Wäsche, als wir 1080 Rand nachzahlen sollten, da sich die Preise seit unserer Buchung (und vollständigen Bezahlung) im Januar erhöht hatten... 😕 Wir diskutierten mit dem Mitarbeiter, da wir die ausgedruckte Bestätigung dabei hatten, doch es brachte nichts und Markus musste noch mit einem Mitarbeiter der KZN-Zentrale telefonieren – leider kam auch dabei nix vernünftiges raus und uns blieb nichts übrig, als den Betrag zu bezahlen. 😠 Schließlich benötigten wir ein Exit-Permit und der Mitarbeiter vor Ort konnte am Wenigsten dazu. Bis heute gibt es regen Mailverkehr mit KZN, doch der Betrag wurde uns immer noch nicht zurückerstattet.
Nachdem wir gezahlt hatten, machten uns endlich um halb neun auf den Weg. 😵 Eigentlich hätten wir früher starten wollen und waren schon etwas genervt. Vor allen Dingen rechneten wir fest damit, dass uns das Gleiche im Mpila Camp und im Thendele widerfahren würde… schließlich ändern sich die Preise jedes Jahr, warum sollte KZN dann dort nicht auch 20% draufschlagen?! 😈
Zumindest wurde das Wetter besser und der Himmel lockerte auf. 🙂
Ein flottes Paar überholte uns, wir wiederum überholten andere. Insgesamt war es jedoch nicht zu voll auf der Strecke. Nach 1.5 Stunden kamen uns die ersten Wanderer entgegen. 😮 Ups – hoffentlich hatten wir uns nicht verkalkuliert, mit der Strecke und dem Wetter – schließlich war für den Nachmittag mal wieder ein Gewitter angesagt. 🙁
Der Walk war sehr schön, teilweise ging es durch dicht bewaldetes Gebiet.
Alles war grün und mit dem Wetter hatten wir Glück, da es immer mehr aufklarte und man bequem im T-shirt laufen konnte. Die Temperaturen waren optimal, nicht zu warm und nicht zu kalt. 🙂
Immer wieder gab es auch Passagen, die richtig verwunschen wirkten...
Nach zwei Stunden kamen wir zum Flusslauf und es ging durch das steinige Flussbett weiter. Wahnsinn, wenn man bedenkt, dass Wasser diesen Tunnel geformt hat! Wir sahen jedoch nur ein kleines Rinnsal, doch es gab auch immer wieder gab kleine Pools mit kristallklarem Wasser.
Schließlich kamen wir an die Stelle, an der sich der Weg teilt.
Auf große Experimente hatten wir keine Lust und kletterten nur zum Spaß die rechte Kettenleiter ein Stückchen hoch. Die Strafe für den „Spaß“ folgte auf dem Fuße, denn ich riss mir an einem abstehenden Draht direkt ein Loch in die Hose (und ins Bein). 😣
Also schlugen wir, wie geplant, den linken Weg mit der kurzen Leiter ein. Es ging es nochmal ein Stück bergauf und nach 10 Minuten kamen wir bis zu einer Art Höhle, von dem Wasserfall sahen wir allerdings nicht viel. Genauer gesagt konnten wir gar nicht ausmachen… 😗
Wieder unten angekommen, suchten wir uns im Tunnel eine schöne sonnige Stelle und aßen unser Lunch.
Wie klein man doch zwischen den ganzen großen Steinen aussieht! 😄
Es war halb zwölf, als wir den Rückweg antraten und noch immer kamen uns Leute entgegen?! Dabei zog es sich über den Bergen bereits immer dunkler zusammen. 🤨
Als wir durchs Flussbett liefen, fing es sogar an zu regnen und wir stellten uns unter einem Felsvorsprung unter. Schließlich zog ich meine Regenjacke über, doch schon bald hörte es wieder auf. Sogar blauer Himmel war in Laufrichtung zu sehen.
Während auf der einen Seite blauer Himmel zu sehen war, braute sich hinter uns etwas zusammen...
Der Donner grollte hinter uns und Markus mahnte zur Eile. Da es jedoch wieder trocken war, fotografierte ich seelenruhig hier einen Baum und da eine Blume und natürlich meinen Liebsten.... 😗
War das wohl ein Blitzeinschlag?!
Der Gecko saß versteckt unter den Grashalmen, doch als ich mich da anschickte, ihn scharf stellen zu wollen, riss Markus dann doch der Geduldsfaden und ich trabte hinterher. 😉
Zum Glück, denn die letzten Kilometer auf offener Strecke startete der Regen erneut, Donner und Blitze tobten in den Bergen hinter uns. Wir konnten uns nirgendwo unterstellen und so blieb nur die Flucht nach vorne. 😏 Immerhin hatten wir im Gegensatz zu einigen anderen bereits das längste Stück geschafft...
Als wir wieder am Camp eintrafen, hörte der Regen auf, doch wir waren klitschenass... Der Blick zurück wirkt auf dem Foto gar nicht mehr so dunkel.
Den Hadeda Ibis interessierte das alles wenig, er freute sich über Insekten und Würmer, die wohl gerade aus der Erde krabbelten.
Zuhause angekommen, entledigten wir uns erstmal der nassen Klamotten und verteilten alles zum Trocknen im Bungalow. Wahnsinn, da hatten wir uns so lange auf Afrika und angenehme Temperaturen im Dezember gefreut und nun saßen wir bei 14 Grad und Regen in unserem Bungalow. 😵
Das Perlhuhn saß derweil auf Nachbar’s Dach und krähte aus vollem Hals.
Kurze Zeit später hatten Regenwolken und Nebel dann alles endgültig eingehüllt und es goss aus Eimern. Wir entschlossen uns also spontan zu einem ausgedehnten Mittagsschlaf. Was sollten wir auch besseres mit dem restlichen Tag anfangen und ein wenig fehlenden Schlaf vom Vortag nachholen, konnte ja schließlich nicht schaden! 😉
Auch nach zwei Stunden Schlaf regnete es noch und das abendliche Grillen fiel im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser. Noch nicht mal auf einen Sundowner auf der Terrasse hatten wir Lust – die Sonne war schließlich seit Stunden im dichten Nebel und hinter Regenwolken verschwunden. Somit gab es Schweinefilet aus der Pfanne mit Bohnen und Kartoffeln und einer selbstkreierten Schafskäsesauce und wir aßen Indoor.
Leider mussten wir feststellen, dass auch die Innenbestuhlung nicht zur Thekenhöhe passte. Irgendwie seltsam, dass man in dieser recht schönen und großzügigen Unterkunft, weder drinnen noch draußen einen vernünftigen Tisch hat, an dem man sein Essen einnehmen kann. 😕
Um zehn ging es für uns ins Bett, ich las noch etwas und Markus beschäftigte sich mit unserem „Afrika“ Handy. Trotz afrikanischer SIM Karte vom letzten Urlaub, gab es kein Signal ab. Anrufe gingen weder rein noch raus, SMS verschicken konnte man, an Internetempfang war jedoch gar nicht zu denken! 😠 Irgendwie war bisher ein wenig der Wurm drin dieses Mal… 😕
Carinha448 Beiträge · seit 201404. Feb. 2017 · #19
Hallo Fortuna
Dass man dort auch reiten kann, ist mir letztes Jahr wohl irgendwie durch die Lappen gegangen! 😵 Bin gespannt, was ich verpasst habe! 😉 Dafür müssten wir auch vor einem Gewitter flüchten bei der Wanderung zum Tatzelwurm hoch. 😄
"Aber Friederike, wofür sind denn die kleinen braunen Tabletten gedacht?! 😕! 😄 äh, hab ich vergessen..., ach nee, doch nicht: ...für's Gedächtnis.... Gruß Friederike