Reisebericht

KwaZulu-Natal - ein Urlaub mit Höhen und Tiefen

von Fortuna77 · begonnen 01. Feb. 2017 · 41 Teile

Teil 101. Feb. 2017
Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub, oder wie war das nochmal?! 😎 Doch da es bis zur nächsten Reise (leider) noch etwas dauert, nutze ich nun mal die Zeit, um unsere letzte Tour zu "verarbeiten". 😉

Es war unsere 6. gemeinsame Reise ins südliche Afrika und grob ähnelte die Strecke unserer Reise von 2013. Bei zwei Unterkünften waren wir sogar Wiederholungstäter und dann gab es natürlich noch verschiedene Wunschziele, die wir gut in einer Tour verpacken konnten.

Damit ihr wisst, wohin es ging, folgt hier eine Übersicht der einzelnen Stationen:

Do, 08.12. Anreise DUS-JNB
Fr, 09.12. Drakensberge /Thendele Upper Camp
Sa, 10.12 Drakensberge /Thendele Upper Camp
So, 11.12 Drakensberge /Thendele Upper Camp
Mo,12.12. Himeville /Yellowood Cottage
Di, 13.12. Himeville /Yellowood Cottage
Mi, 14.12. Himeville /Yellowood Cottage
Do, 15.12. St Lucia /Elephant Coast Guesthouse
Fr, 16.12. St Lucia /Elephant Coast Guesthouse
Sa, 17.12. Hluhluwe /Mpila-Camp
So, 18.12. Hluhluwe /Mpila-Camp
Mo, 19.12. Hluhluwe /Mpila-Camp
Di, 20.12. Kosi Bay /Utshwaleyo Lodge
Mi, 21.12. Kosi Bay /Utshwaleyo Lodge
Do, 22.12. Kosi Bay /Utshwaleyo Lodge
Fr, 23.12. Tembe /Standard Tusker Suite
Sa, 24.12. Tembe /Standard Tusker Suite
So, 25.12. Tembe /Standard Tusker Suite
Mo, 26.12. Ithala /Ntshondwe Camp
Di, 27.12. Ithala /Ntshondwe Camp
Mi, 28.12. Abreise JNB-DUS


Gut 3.000 km legten wir in dieser Zeit mit unserem Corolla zurück und trotz zwischenzeitlicher Bedenken gab es erneut keinerlei Probleme bei der Rückgabe. 😗

Obwohl es wohl eher eine Standardtour ist, würde ich mich natürlich über den ein oder anderen Mitreisenden freuen - und wer es lieber "ohne Kommentare" mag, für den scheint natürlich auch die Sonne! 😉

Na, dann mal los...
viele Grüße,
Nadja
Teil 201. Feb. 2017
08.12.2016 - Die Anreise, alles andere als entspannt...

Der letzte Tag vorm Weihnachtsurlaub - wieso sollte man da nicht noch arbeiten?! Eigentlich hatte ich in den letzten Tagen schon alles gut vorbereitet und meine letzte Amtshandlung sollte das Schreiben der Weihnachtskarten werden. Eigentlich, denn eigentlich weiß man ja, dass es meist anders kommt als gedacht... 🙄 Um 16.00 h saß ich also endlich im Auto und las noch schnell die Nachricht von Markus, ob wir uns etwas am Flughafen treffen wollten?! 😗 Wie so oft war es also mal wieder etwas chaotisch, ich duschte schnell, wir aßen noch etwas und packten die letzten Dinge ein, bevor es um viertel vor sechs zu S-Bahn ging. ENDLICH URLAUB!!!! 🤩

Nach knapp 50 Metern wunderte ich mich, warum es unter meinem Schuh so raschelte... 🤨 Es war ein Blatt, doch es ging nicht ab... 😕 Wohl jeder kennt diese Sekunden der Angst, wenn man den Fuß hebt und hofft, dass alles in Ordnung ist... 😮 Was soll ich sagen?! 😈 Nun gut, nur soviel... bei einem Wanderschuh passt schon ganz schön viel rein ins Profil... 🤢

Uns blieb also nichts anderes übrig, als erstmal die S-Bahn zum Flughafen zu nehmen. 😗 Wir gaben unsere Reisetaschen auf und anschließend verzog ich mich auf die Damentoilette zur "Reinigung". Einfach ekelhaft - aber nun gut, es bringt doch schließlich Glück, oder etwa nicht?! 😉

Unser Flug sollte um 19:50h starten, doch wir hatten etwas Verspätung, da der Flieger noch nicht da war. Dann ging es mit der Swiss nach Zürich, wo wir einen geplanten Aufenthalt von ca. 2 Stunden hatten.

Im Dutyfree Shop kauften wir eine Flasche Gin, den ersten Punkt unserer Einkaufsliste konnten wir somit bereits abhaken.

Hier in Zürich stand der Flieger parat - auf die Schweizer Pünktlichkeit kann man sich halt doch verlassen! 😉

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Pünktlich durften wir in den Flieger, doch dann mussten wir eine Stunde wegen eines Turbinenschadens warten. 😣 Um viertel vor zwölf wurden wir schließlich enteist und es ging los.

Mit unseren Plätzen hatten wir Glück, wir saßen in der Reihe 23, direkt hinter der Küche und vor dem Durchgang zur Business Class. 🙂 Der Flug war ruhig, das Essen ok (Couscous mit scharfem Gemüse). Zum ersten Mal nahmen wir beide eine Schlaftablette und während Markus sich mit seinem Entertainmentprogramm ärgerte, dass immer wieder abstürzte, sobald ein Film startete, schlief ich ziemlich gut.

Gegen halb zehn gab es ein kleines Frühstück und um 11.00h landeten wir am O.R. Tambo. Von unserem ersten Swiss Flug hatten wir uns etwas mehr versprochen, auf den Service musste man abends sehr lange warten und jeweils erst nach dem Essen wurde gefragt, ob man ein weiteres Getränk wollte. Dafür hatten wir genügend Beinfreiheit, der Flug war ruhig und der Schweizer Käse prima! 😛

Die Immigration lief relativ zügig, auch wenn man anscheinend immer an der falschen Schlange ansteht. Dafür blieb uns die Sache mit dem Fingerabdruck erspart und unsere Reisetaschen kreisten bereits auf dem Gepäckband, als wir dort ankamen. Bei Hertz lief ebenfalls alles zügig und wir erhielten unsere gebuchte Klasse: einen Toyota Corolla.

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Bis auf die Eingetragenen, waren keine weiteren Schäden am Auto zu entdecken und los ging es...

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Schon bald befanden wir uns auf der N3 Richtung Durban und waren frohen Mutes. Markus hatte, wie vor jeder S.A. Reise, ein Roadbook erstellt, doch als Beifahrer wollte ich natürlich auch wissen, wo wir hin mussten... Und dann kam der Schreck - wir hatten doch tatsächlich unsere Straßenkarte zu Hause liegen gelassen... 😣 Da plant man ewig lange so eine Reise, überlegt hin und her, wie man fahren will und dann das - wir waren selber entsetzt, wie uns so ein Fehler unterlaufen konnte! 😈

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Das Wetter passte sich unserem Gemütszustand an, es wurde immer dunkler und schließlich schüttete es aus Eimern! Willkommen im afrikanischen Sommer! 😏

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Egal, was soll's, wir würden den Weg zur ersten Station in den Drakensbergen wohl schon finden... 😗

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In Harrismith hatten wir unseren Einkaufsstopp geplant und zum Glück ist die Straßenbeschilderung in S.A. ja vorzüglich. 😉

Während der Fahrt fiel uns jedoch mit Schrecken ein, warum der zweite Rucksack, neben dem prall gefüllten neuen Fotorucksack, sich so leer angefühlt hatte... 😮 Wir Vollpfosten hatten doch tatsächlich auch noch beide Ferngläser vergessen!!! 😈 Diese Erkenntnis schockierte uns ehrlich gesagt um ein Vielfaches mehr, als die olle Straßenkarte... 😣 Unser "HundescheißeuntermSchuhmussGlückbringen"-Gedanke geriet so langsam doch ins Wanken! 😛

Wir entspannten uns schließlich wieder, ich schrieb die Einkaufsliste und machte ein paar Landschaftsaufnahmen während der Fahrt.

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Schnell fanden wir in Harrismith einen Pick&Pay sowie einen Liquidstore für unseren ersten Großeinkauf, der Geldautomat war leider defekt, doch an der nächsten Tankstelle konnten wir auch unsere Bargeldreserven auffüllen.

Es ging weiter in Richtung Bergville, doch bei der Wegbeschreibung gab es Probleme... die Kilometerangaben schienen nicht zu stimmen! Na, Bravo! 🙄 Zum Glück hatte sich Markus im Vorfeld intensiv mit der Route beschäftigt und behielt die Nerven.

Es ging am Sterkfontain Dam vorbei und die Landschaft zeigte sich von ihrer schönsten Seite! 🙂

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Leider gönnten wir uns, aufgrund der voran geschrittenen Uhrzeit und der ungewissen Entfernung zum Zielort, keine Pause dort und so ging es weiter auf der R74 in Richtung Bergville.

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Unsere erste Tiersichtung des Urlaubs konnten wir auch ohne Fernglas gut sehen - geht doch! 😗

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Mittlerweile war es kurz vor fünf und der Himmel zog sich wieder zu...

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Kurz vorm Gate zum Royal Natal National Park überholten wir ein gut besetztes Fahrzeug. TIA! 😎

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Um halb sechs waren wir schließlich am Entry Gate. Der nette junge Mann erklärte uns den Weg zum Thendele Camp, doch während der Fahrt kam uns dieser ziemlich lang vor, der Toyota zeigte uns bereits jetzt bei jedem Schlagloch seine Grenzen auf und unsere Nerven lagen blank. Da die Rezeption nicht mehr besetzt war, hing unser Schlüssel für die Nr. 18 am Board und wir fuhren die letzten Kurven hoch zum Upper Camp.

Aufgrund der angekündigten Baboons entluden wir mit Bedacht unser Auto - doch alles blieb ruhig. Markus kümmerte sich um den Grill, während ich Bilder machte... 😉

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Unser Häuschen war großzügig für zwei Personen, wenn auch etwas verwohnt in Bad und Küche, die Aussicht war jedoch genial!

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Wir grillten Rumpsteak, Boereworst, Butternut und Schafskäse, dazu gab es Salat und ein paar wohlverdiente Kaltgetränke. Ok, bei der Außenbestuhlung bzw. dem Tisch war noch Luft nach oben... 😄

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Aber was soll's - wir waren endlich wieder in Afrika! 🙂

Nach einer kurzen Dusche fielen wir schließlich todmüde um zehn Uhr ins Bett. 😊

gefahrene Kilometer: 353
Teil 303. Feb. 2017
10.12.2016 – Der Berg ruft: Tugela George Walk

Der Wecker ging um sechs, da wir uns nicht sicher waren, wann die Rezeption öffnet und wir ja noch offiziell einchecken mussten. 😎 Vom Amphitheater war nicht viel zu sehen und wir tranken erstmal Kaffee bzw. Kakao und aßen etwas Müsli. Für’s spätere Picknick schmierte ich Brote und Markus kochte Eier.

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Um kurz nach sieben machten wir uns auf den Weg zur Rezeption, doch diese öffnete erst um acht. 😵 Also fuhren wir weiter zum Rugged Glen Stable, um meinen Ritt für den Folgetag abzusprechen. Im Internet hatten wir uns bereits schlau gemacht, doch der Stall hat weder eine Website, noch eine Emailadresse und man kann sie nur telefonisch oder über KZN kontaktieren oder vor Ort Ritte an der Thendele Rezeption buchen.

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Dassies haben wir leider während unseres gesamten Aufenthaltes nicht zu Gesicht bekommen...

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Dafür einen Buschbock... Ich wollte eigentlich das Gate fotografieren, als Markus ihn entdeckte - wahrscheinlich sind wohl deshalb im Getümmel beide Bilder unscharf geworden... 🙄

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Was ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste - dieses Schild würde mir an nächsten Tag noch zu denken geben!!!

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Nach einigen Kilometern ging es rechts ab zum Rugged Glenn Stable und die ersten Vierbeiner "begrüßten" uns rechts und links des Weges.

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Man schaute uns etwas verwundert an, als wir um halb acht auf dem Hof standen. 🙄 Die Ritte starten erst ab neun und so früh hatten sie wohl noch nicht mit unangemeldeten Besuchern gerechnet. 😄 Nachdem ich dem "Boss" versichert hatte, dass ich genügend Reiterfahrung habe, war alles klar und ich trug mich in einen Kalender von 2015 (!!) für den nächsten Tag für einen Full-Day-Ride ein. 😎

Die "you-are-here" Beschreibung stimmt nicht so ganz... 😉

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Pünktlich um acht waren wir also wieder im Thendele Camp und standen vor der Rezeption. Ordnungsgemäß legten wir unsere Buchung für drei Nächte vor und schauten erstmal dumm aus der Wäsche, als wir 1080 Rand nachzahlen sollten, da sich die Preise seit unserer Buchung (und vollständigen Bezahlung) im Januar erhöht hatten... 😕 Wir diskutierten mit dem Mitarbeiter, da wir die ausgedruckte Bestätigung dabei hatten, doch es brachte nichts und Markus musste noch mit einem Mitarbeiter der KZN-Zentrale telefonieren – leider kam auch dabei nix vernünftiges raus und uns blieb nichts übrig, als den Betrag zu bezahlen. 😠 Schließlich benötigten wir ein Exit-Permit und der Mitarbeiter vor Ort konnte am Wenigsten dazu. Bis heute gibt es regen Mailverkehr mit KZN, doch der Betrag wurde uns immer noch nicht zurückerstattet.

Nachdem wir gezahlt hatten, machten uns endlich um halb neun auf den Weg. 😵 Eigentlich hätten wir früher starten wollen und waren schon etwas genervt. Vor allen Dingen rechneten wir fest damit, dass uns das Gleiche im Mpila Camp und im Thendele widerfahren würde… schließlich ändern sich die Preise jedes Jahr, warum sollte KZN dann dort nicht auch 20% draufschlagen?! 😈

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Zumindest wurde das Wetter besser und der Himmel lockerte auf. 🙂

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Ein flottes Paar überholte uns, wir wiederum überholten andere. Insgesamt war es jedoch nicht zu voll auf der Strecke. Nach 1.5 Stunden kamen uns die ersten Wanderer entgegen. 😮 Ups – hoffentlich hatten wir uns nicht verkalkuliert, mit der Strecke und dem Wetter – schließlich war für den Nachmittag mal wieder ein Gewitter angesagt. 🙁

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Der Walk war sehr schön, teilweise ging es durch dicht bewaldetes Gebiet.

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Alles war grün und mit dem Wetter hatten wir Glück, da es immer mehr aufklarte und man bequem im T-shirt laufen konnte. Die Temperaturen waren optimal, nicht zu warm und nicht zu kalt. 🙂

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Immer wieder gab es auch Passagen, die richtig verwunschen wirkten...

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Nach zwei Stunden kamen wir zum Flusslauf und es ging durch das steinige Flussbett weiter. Wahnsinn, wenn man bedenkt, dass Wasser diesen Tunnel geformt hat! Wir sahen jedoch nur ein kleines Rinnsal, doch es gab auch immer wieder gab kleine Pools mit kristallklarem Wasser.

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Schließlich kamen wir an die Stelle, an der sich der Weg teilt.

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Auf große Experimente hatten wir keine Lust und kletterten nur zum Spaß die rechte Kettenleiter ein Stückchen hoch. Die Strafe für den „Spaß“ folgte auf dem Fuße, denn ich riss mir an einem abstehenden Draht direkt ein Loch in die Hose (und ins Bein). 😣

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Also schlugen wir, wie geplant, den linken Weg mit der kurzen Leiter ein. Es ging es nochmal ein Stück bergauf und nach 10 Minuten kamen wir bis zu einer Art Höhle, von dem Wasserfall sahen wir allerdings nicht viel. Genauer gesagt konnten wir gar nicht ausmachen… 😗

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Wieder unten angekommen, suchten wir uns im Tunnel eine schöne sonnige Stelle und aßen unser Lunch.

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Wie klein man doch zwischen den ganzen großen Steinen aussieht! 😄

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Es war halb zwölf, als wir den Rückweg antraten und noch immer kamen uns Leute entgegen?! Dabei zog es sich über den Bergen bereits immer dunkler zusammen. 🤨

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Als wir durchs Flussbett liefen, fing es sogar an zu regnen und wir stellten uns unter einem Felsvorsprung unter. Schließlich zog ich meine Regenjacke über, doch schon bald hörte es wieder auf. Sogar blauer Himmel war in Laufrichtung zu sehen.

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Während auf der einen Seite blauer Himmel zu sehen war, braute sich hinter uns etwas zusammen...

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Der Donner grollte hinter uns und Markus mahnte zur Eile. Da es jedoch wieder trocken war, fotografierte ich seelenruhig hier einen Baum und da eine Blume und natürlich meinen Liebsten.... 😗

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War das wohl ein Blitzeinschlag?!

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Der Gecko saß versteckt unter den Grashalmen, doch als ich mich da anschickte, ihn scharf stellen zu wollen, riss Markus dann doch der Geduldsfaden und ich trabte hinterher. 😉

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Zum Glück, denn die letzten Kilometer auf offener Strecke startete der Regen erneut, Donner und Blitze tobten in den Bergen hinter uns. Wir konnten uns nirgendwo unterstellen und so blieb nur die Flucht nach vorne. 😏 Immerhin hatten wir im Gegensatz zu einigen anderen bereits das längste Stück geschafft...

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Als wir wieder am Camp eintrafen, hörte der Regen auf, doch wir waren klitschenass... Der Blick zurück wirkt auf dem Foto gar nicht mehr so dunkel.

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Den Hadeda Ibis interessierte das alles wenig, er freute sich über Insekten und Würmer, die wohl gerade aus der Erde krabbelten.

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Zuhause angekommen, entledigten wir uns erstmal der nassen Klamotten und verteilten alles zum Trocknen im Bungalow.
Wahnsinn, da hatten wir uns so lange auf Afrika und angenehme Temperaturen im Dezember gefreut und nun saßen wir bei 14 Grad und Regen in unserem Bungalow. 😵

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Das Perlhuhn saß derweil auf Nachbar’s Dach und krähte aus vollem Hals.

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Kurze Zeit später hatten Regenwolken und Nebel dann alles endgültig eingehüllt und es goss aus Eimern. Wir entschlossen uns also spontan zu einem ausgedehnten Mittagsschlaf. Was sollten wir auch besseres mit dem restlichen Tag anfangen und ein wenig fehlenden Schlaf vom Vortag nachholen, konnte ja schließlich nicht schaden! 😉

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Auch nach zwei Stunden Schlaf regnete es noch und das abendliche Grillen fiel im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser. Noch nicht mal auf einen Sundowner auf der Terrasse hatten wir Lust – die Sonne war schließlich seit Stunden im dichten Nebel und hinter Regenwolken verschwunden. Somit gab es Schweinefilet aus der Pfanne mit Bohnen und Kartoffeln und einer selbstkreierten Schafskäsesauce und wir aßen Indoor.

Leider mussten wir feststellen, dass auch die Innenbestuhlung nicht zur Thekenhöhe passte. Irgendwie seltsam, dass man in dieser recht schönen und großzügigen Unterkunft, weder drinnen noch draußen einen vernünftigen Tisch hat, an dem man sein Essen einnehmen kann. 😕

Um zehn ging es für uns ins Bett, ich las noch etwas und Markus beschäftigte sich mit unserem „Afrika“ Handy. Trotz afrikanischer SIM Karte vom letzten Urlaub, gab es kein Signal ab. Anrufe gingen weder rein noch raus, SMS verschicken konnte man, an Internetempfang war jedoch gar nicht zu denken! 😠 Irgendwie war bisher ein wenig der Wurm drin dieses Mal… 😕
Teil 404. Feb. 2017
11.12.2016 - Rugged Glen - Hoch hinauf und steil bergab... 🤪

Markus schlief schlecht und stand schon um sechs Uhr auf. Gegen sieben weckte er mich schließlich mit einem Tee. Das Wetter sah immer noch ziemlich schlecht aus, überall nur Nebel... 😣

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Trotz des schlechten Wetters war auf unserer Terrasse bereits einiges los.

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Ich war mir nicht sicher, ob das wirklich klappen sollte mit dem Ganztagesritt durch die Berge?! 🤨 Im Laufe der nächsten Stunde klarte es dann aber doch etwas auf, wir aßen wieder ein wenig Müsli und ich packte mir ein Lunchpaket zusammen.

Die Nebelschwaden zogen im Minutentakt weiter ab und gaben den Blick auf die Berge frei! 😉

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Wir packten zusammen und es ging los zum Stall.

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Dieses Mal waren wir spät dran und trafen erst ein paar Minuten vor neun ein... 😗

Mehrere Pferde wurden gesattelt und zwei Jugendliche waren ebenfalls zum Reiten vor Ort. Ich hatte für die lange Tour eine ausrangierte Reithose eingepackt und wunderte mich über ihr Outfit für einen Ritt (Sandalen und 7/8-Hose?!) 🙄 Doch sie hatten wohl eine kürzere Tour vereinbart und ich war erleichtert… 😁

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Nachdem ich mir eine passende Reitkappe ausgesucht hatte, ging es für mich tatsächlich alleine mit einem Guide los. 🙂 Was hatte ich ein Glück - die Mailanfrage in einem Stall in der Nähe von Underberg hatte ergeben, dass sie erst ab min. 2 Personen solch einen langen Ritt anbieten. Hier war es zum Glück kein Problem und ich war happy!

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(Vielleicht sehe ich deshalb auf dem Bild aus, wie 14 und 'nen Keks?!?! 😄 )

Ein letzter Blick zurück und ab ging es... Mit Markus hatte ich vereinbart, dass ich nach meiner Rückkehr (schätzungsweise gegen 15.00h) auf dem Handy durchklingeln lassen würde, damit er mich wieder einsammelt. 😉

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Auch wenn das Sattelzeug einfach (aber bequem) war, machten die Pferde einen etwas strubbeligen, aber sonst guten Eindruck.
Mit meinem Pferd Scorpion hatte ich ein etwas größeres Exemplar erhalten (wobei er wahrscheinlich immer noch 10 cm kleiner war, als die meisten Pferde, mit denen ich hier in Deutschland zu tun habe... 😗 ).

Mein Guide, Jen, und ich hielten etwas Small talk und er fragte nach, wie lange ich bereits reiten würde. Wahrscheinlich reichte ihm die Antwort "über 25 Jahre" (was wohl bedeutet, dass ich mit dem Reiten angefangen habe, bevor er geboren wurde... 😛 ) aus, um das "Programm" festzulegen.

Kurz nachdem wir den Zaun passiert hatten, ging es im flotten Trab los. Wir überquerten die Straße und kamen an der Rugged Glen Camping Site vorbei - hier galoppierten wir bereits und ich fragte mich, wie die nächsten Stunden wohl verlaufen würden und ob es eine gute Idee gewesen war einen 6 Stunden Ritt zu buchen?! 😮

Schon bald mussten wir durch eine Senke und es war ziemlich buschig und zugewachsen. Und vor allen Dingen feucht und rutschig! Ich war froh, dass mein Pferd so trittsicher war. 🙄

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Eine ganze Zeit ging es nur bergauf und die Pferde schnauften vor Anstrengung (und taten mir bereits leid).

Aussicht zurück ins Tal

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Weit entfernt auf dem Kamm sahen wir Elands - leider habe ich sie nur mit dem Handy fotografieren können, da die Kamera in der Satteltasche lag - aber ihr müsst mir hier mal vertrauen, auch wenn man sie nicht erkennt... 😉

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Die Pferde hatten die erste hohe Steigung geschafft und wir befanden uns auf einer Art Plateau - es war wunderschön! Wir schreckten ein paar Rietböcke auf, die in langen Sätzen davon sprangen. Und auch hier gab es wieder etliche Proteabüsche.

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Es war traumhaft, in dieser wunderschönen Landschaft unterwegs zu sein. Allerdings nutzte Jen jede Gelegenheit, einen flotten Trab oder Galopp anzuschlagen, sobald es mal nicht bergauf ging...

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Ich versuchte, nicht darüber nachzudenken und Scorpion voll zu vertrauen, denn sehen konnte ich aufgrund des hohen Farns nichts...

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Das Wetter sah immer noch nicht einladend aus, doch zum Ausreiten war es trotz allem optimal!

Es ging immer weiter hoch und teilweise blickte man mehrere hundert Meter runter.

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Vielleicht muss ich dazu sagen, dass wir in NRW wohnen und bei uns jede Eisenbahnbrücke beim Ausritt schon einen "Hügel" darstellt... 😗

Ich nutzte jede Schrittpause, um ein paar Bilder zu knipsen.

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Aussicht auf das Mont Aux Scources Hotel

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Es ging immer weiter hoch in die Berge und das bedeutete im Gegenzug, dass es zwischendurch auch immer wieder steil bergab ging... 😕 Vorsichtig fragte ich nach, ob sich jemals ein Pferd hier in den Bergen ein Bein o.ä. gebrochen hätte, aber mein Guide lächelte nur, verneinte dies und gab wieder Gas. Nach gut, dachte ich mir, dann würde wohl auch heute alles "schiefgehen"... 😉 😗

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Nach ca. 1,5h hielten wir an und stiegen ab. Mein Knie zitterten, allerdings nicht vor Anstrengung... 😛

Wir ließen die Pferde einfach stehen - sie wurden noch nicht mal angebunden - und liefen zu Fuß ein Stück weiter den Berg hinauf... Jetzt merkte ich nochmal deutlich, wie rutschig der Untergrund doch war, denn trotz meiner Wanderschuhe schlitterte ich ganz schön auf dem durchweichten Boden und war froh, dass wir dieses Stück Fuß gingen.

Nach einigen Minuten erreichten wir einen riesigen Felsvorsprung - The Cannibal Cavern.

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Es war beeindruckend und auch etwas unheimlich, denn Jen ließ mich einige Zeit alleine dort und ich war mir nicht sicher, ob ich jemals wieder alleine zurück finden würde... ?! 🤨

Doch dann holte er mich zum Glück doch wieder ab und wir liefen zurück zu den Pferden, die immer noch ganz brav an Ort und Stelle standen. 🙂 Im Nachhinein ärgere ich mich, dass ich nicht nachgefragt habe, wie man das seinem Pferd beibringt... 😗

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Nach dem Aufsitzen ging es flott weiter durch die wunderschöne Landschaft...

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An einer Stelle wurden fix ein paar Felsbrocken übereinander gelegt - was soll's Augen zu und drüber! 🙄

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Mittlerweile hatte ich zu Scorpion solch ein Vertrauen entwickelt, dass ich ihn bei schwierigen Passagen frei entscheiden ließ und nur versuchte, ihn nicht unnötig zu stören... 😘

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Weitere 1,5h später ließen wir unsere Pferde erneut hinter uns und machten uns zu Fuß auf den Weg. Wohin nur?!

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Ah - das Wort "Grotto" hatte ich in den letzten Tagen zumindest in irgendwelchen Unterlagen schon mal gelesen... 😎

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Wir stiegen in ein Felsloch hinein - mittlerweile schockte mich nix mehr - und unten angekommen befand man sich erneut in einer kleineren Höhle, von der man auf einen Wasserfall schaute, der auf der anderen Seite hinunter kam. Ein wunderschönes Plätzchen - mit fließendem Wasser!

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Ein letzter Blick nach oben, bevor es über die glitschigen Steine untenrum wieder aus der Grotte raus ging. Beim Überqueren eines Felsens rutschte ich ab, doch ich hatte Glück, dass meine Beine genau lang genug waren, um den Stoß auf's Steißbein zu verhindern. 😉

Unsere treuen Pferde standen immer noch brav an Ort und Stelle, wo wir sie abgestellt hatten.

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Warum wir sie ca. 30 Meter steil bergauf abseits des Weges abstellen mussten, verstand ich jedoch nicht, denn so mussten wir dort ja auch wieder runter... 😣

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Bevor es weiterging, teilten wir uns meine Wasserflasche und Jen sagte mir, dass das nächste Ziel das Mahai Camp wäre... Prima, dachte ich, dort kaufe ich uns eine Coke o.ä. und dann geht's gemütlich heim! 😈

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Bis es soweit war, ging es nun jedoch erstmal stetig bergab. 😵 Die ersten Wanderer des Tages kamen uns entgegen und wir dienten als Fotomotiv. Wahrscheinlich hätten sie gerne mit uns getauscht - für sie ging es ja auch bergauf! Ich hätte auch gerne getauscht, denn die Pferde kraxelten im wahrsten Sinne des Wortes den Berg hinunter... 😣

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Schließlich wurde es immer ebener und wir näherten uns dem Camp.

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Als uns nur noch eine asphaltierte Brücke vom Weg zum Gate trennte, trabte Jen an - was war denn nun los?! Wollten wir denn nicht zum Mahai Camp?! Ich trabte hinterher, doch er war so schnell, dass ich Scorpion lieber am Wegesrand galoppieren ließ, da es deutlich angenehmer war... Einige Besucher der Picnic Site winkten uns zu. Fehler: Als er merkte, dass ich galoppierte, gab er noch mehr Gas und stürmte im gestreckten Galopp über die Asphaltstraße. Einige Sekunden überlegte ich, mein Pferd zurückzuhalten, doch bevor es Theater machte, ließ ich es lieber laufen. Mir war schlecht! Plötzlich bogen wir links auf eine Wiese ab und es ging ein über einen Hang und dann den Rest bis zum Gate wieder auf dem Asphalt weiter. Hingegen aller Befürchtungen passierten wir das Gate zum Glück nicht im Sprung... 😄

Wir hatten das Nature Reserve verlassen und nun wurde mir auch die Bedeutung des Straßenschildes bewusst, welches ich am Tage zuvor fotografiert hatte! 😮 Mein Guide wollte es nochmal richtig wissen und galoppierte über die Asphaltstraße. Ich entschied zwischen Pest und Cholera und ließ Scorpion schließlich laufen. Leider hörten weder das Pferd noch ich ein Stopp Kommando und ich geriet kurz in Panik, als Jen mir den Weg abschneiden wollte, um uns aufzuhalten. Zu diesem Zeitpunkt war mir wohl alle Farbe aus dem Gesicht gewichen... 🤢 Woher die Pferde nach über vier Stunden noch die Kraftreserven nahmen, war mir schleierhaft?!

Den Rest des Weges ging es über Wiesen zurück und immer, sobald es nicht bergab ging, galoppierten wir. Hier war mir alles egal, auf den letzten Metern sollte wohl nix mehr passieren und das die Pferde mehr als trittsicher waren, wusste ich nun. 😉

Bereits um zwei waren wir wieder am Stall. Wir hatten eine Stunde rausgeholt - kein Wunder! 😄

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Die beiden Pferdchen bekamen erstmal eine Extraportion Futter, die sie sich auch redlich verdient hatten, bevor sie weiter auf die Wiese trabten.

Markus wunderte sich etwas, dass ich ihn bereits so früh anrief und ich wartete eine ganze Zeit, bis er schließlich da war.

Hier nochmal die Übersicht der 2 und 3 Stunden Touren, die wohl im Gegensatz zu den Fullday Touren des Öfteren stattfinden:

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Wir sind wohl noch ein ganzes Stück weiter entlang des Bergkamms Richtung Royal Natal geritten und es war ein unvergessliches Erlebnis, auch wenn ich des Öfteren die Augen zumachen musste beim Bergabreiten und im normalen Leben niemals freiwillig über eine Asphaltstraße galoppieren würde! Auf alle Fälle war es eins der sehr besonderen Erlebnisse, in meinem bisherigen Reiterleben... 😉

Als Markus kam, nahmen wir Jen noch mit und setzten ihn im Ort ab. Auf dem Rückweg kauften wir an der Brücke zwei Tontiere bei zwei Kindern. Erst im Nachhinein fiel mir auf, dass sie zwar Giraffen, Rhinos etc. verkauften, wahrscheinlich selber jedoch noch nie eins der Tiere live gesehen haben... 🤨

Während ich hoch zu Ross durch die Gegend streifte, war Markus rund ums Camp unterwegs und erkundete, nach einem Mittagsschlaf, die Umgebung bis zu den Tiger Falls:

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Da es den ganzen Tag nicht richtig hell geworden war, wollten wir vorm entgültigen Dunkelwerden nochmal gemeinsam zu den Tiger Falls laufen, nachdem ich mich etwas erholt und gestärkt hatte.

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Doch bereits nach 20 Minuten fing der Regen erneut um, so dass wir umkehrten. Es bestand ja noch die Chance, den recht kurzen Walk am nächsten Morgen zu machen....

Selbst die Vögel am Camp sahen nicht begeistert aus vom Wetter und dem Guinea Fowl standen regelrecht die "Haare zu Berge", als unter unserer Terrassendach Schutz suchte.

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Aufgrund der Schlechtwetterlage, bereiteten wir schon für unser Abendessen zu. Erneut war an Grillen nicht zu denken und wir brieten den Butternut sowie die restlichen Steaks und Würste in der Pfanne. Dazu gab es noch Salat und Schafskäse und pappsatt verschwanden wir, nach diesem aufregenden Tag, früh im Bett.

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Gute Nacht! 😘
Teil 505. Feb. 2017
12.12.2017 - Fahrt nach Himeville

Unser Wecker klingelte bereits um fünf. Da wir in den letzten Tagen wettermäßig eingeschränkt waren, wollten wir die Chance nutzen, in der Frühe noch eine Wanderung zu machen. Bei einem ersten Blick aus dem Fenster wurde uns jedoch schnell klar, dass daraus nichts werden würde. 😵 Es war wieder total bewölkt und regnete. Also gab es eine Planänderung und wir packten zusammen, so dass wir früh auschecken und uns auf den weiteren Weg machen konnten...

Ein Mountain Reedbuck huschte in der Frühe ums Chalet.

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Wir waren froh, dass das Dach trotz des Dauerregens in den letzten Tagen gehalten hatte und es nirgendwo hineintropfte.

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Obwohl wir den Grill während der letzten zwei Tage nicht benutzt hatten, wurde er genaustens inspiziert... 😉

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Dieser Water Mongoose/Sumpfmanguste war der Regen wohl egal... 😄

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Hier noch ein Außenbild unseres Chalets Nr. 18:

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Niedlich war die Überdachung des Löschschlauches...

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Der Nebel im Tal lichtete sich gegen acht Uhr etwas, doch das Amphitheater wurde leider trotz allem immer noch durch Nebel und Wolken versteckt. 🙁

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Dieser Red winged starling/Rotschwingenstar beobachtete unsere Abreise.

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Um acht checkten wir schließlich aus und fuhren los.

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Die Baboons wirkten eher wie "begossene Pudel", trotzdem ließen sie sich davon nicht abhalten und jagten sich gegenseitig die Masten hoch und runter...

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An der R74 angekommen, ging es dieses Mal in südlicher Richtung weiter nach Bergville.

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Hier dürfen Mutter und Kind noch gemeinsam grasen, ein Bild, das in Deutschland so gut wie nie zu sehen ist...

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Wir durchquerten Winterton - in diesem Supermarkt hatten wir 2013 eingekauft... 😉 dieses Mal brauchten wir jedoch keine weiteren Vorräte, da wir die kommenden Tage in einem B&B verbrachten.

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Kartoffelernte

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Auf der N3 angekommen, regnete es immer noch und die Temperatur hielt sich konstant bei 14 Grad. 😵

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Wir legten einen Tankstopp ein und gönnten uns für die Stimmung einen heißen Cappuccino und eine Tafel Schokolade.

Bei Howick verließen wir die Nationalstraße und die letzten 110 km ging es übers Land...

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Auch hier hatte sich das Wetter noch nicht gebessert und sogar der Ostfriesennerz kam zum Einsatz. 😄

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Immer wieder standen Rinder auf der Straße - bei dieser Situation haben wir dann wirklich fest damit gerechnet, einen Unfall mitzuerleben, da diese todesmutige Kuh sich auch von dem herannahenden LKW nicht beeindrucken ließ.... 😕 Zum Glück ging alles gut aus!

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Zeit für ein "Stromkabel"-Bild: 😛

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Mir gefiel die Gegend nicht so gut, wie der "wildere" Norden, da viel Land für die Holzwirtschaft genutzt wird.

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Um zwölf Uhr war es endlich soweit - der Himmel klarte seit Tagen mal wieder auf... Schon bald stiegen auch die Temperaturen auf 20 Grad.

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Die Strecke wurde ziemlich kurvig und hinter jeder Ecke musste man mit kleineren oder größeren Tieren auf der Straße rechnen... 😮

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Versprenkelt lagen die Hütten und Häuser in den Hügeln.

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Wohnlage mit "View"

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Dann huschte plötzlich etwas über die Straße... 😮 Wenn auch etwas verschwommen, habe ich es zumindest noch schnell aufs Foto bannen können und wir tippen auf einen Otter?! 😕 (allerdings leben diese doch in Wassernähe...) - Vielleicht hat ja hier jemand eine Ahnung?!

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Nach ca. 300 km hatten wir es endlich geschafft und trafen bereits um 13.00h am Yellowwood Cottage. Diese kleine und familiäre Unterkunft hat nur 4 Zimmer und wird von zwei Damen geführt, die unheimlich herzlich sind.

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Wir hatten Glück! Elsa und Derryl waren zu Hause, begrüßten uns freundlich und zeigten uns alles. Wir durften uns sogar ein Zimmer aussuchen, da wir in den kommenden drei Tagen die einzigen (geplanten) Gäste waren.

Wir packten alles aus und da endlich die Sonne schien, setzen wir uns in den Garten und tranken, trotz der Uhrzeit, ein Bier und genossen die wärmenden Strahlen. 😉

Nach der langen Fahrt wollten wir uns noch ein wenig die Beine vertreten und machten einen kleinen Rundgang durch Himeville.

Erst liefen wir die Straße rechts weiter, landeten jedoch bald in einer Sackgasse.

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Im Hintergrund sieht man bereits die Berge, die die Grenze zu Lesotho bilden.

Wir liefen zurück, überquerten die Hauptstraße und suchten den Eingang zum Himeville Nature Reserve.

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Seit unserem Aufenthalt in Himeville, verbinde ich diesen Ort fest mit dem Krächzen des Hadeda Ibis/Hagedasch. Auf einer Wiese entdeckten wir dann jedoch noch eine weitere Ibisart: African Sacred Ibis/Heilige Ibisse. Leider waren sie ziemlich weit entfernt und wir konnten uns nicht näher ranpirschen...

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Da wir keinen Eingang zum Nature Reserve fanden bzw. dieser durch eine Kette gesichert war, drehten wir erneut um und statteten dem Friedhof einen kurzen Besuch ab.

Wie schön die Grabsteine zwischen den wilden Blumen liegen...

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Als wir endlich am Eingang des Reserves ankamen, staunten wir nicht schlecht. Lt. der Tafel ist in dem wahrscheinlich kleinsten KZN Reserve, so gut wie alles verboten! 🙄 😄

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Okay, da wir also weder das (nicht vorhandene) Auto verlassen, noch eine Wanderung machen durften, blieb uns nichts anderes übrig, als wieder umzudrehen. Zumindest ein paar "kleine" Tiere knipste ich noch schnell... 😉

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Über die Hauptstraße ging es durch den Ort zurück zur Unterkunft.

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Da das Museum montags geschlossen hat, kamen wir bald wieder am Yellowwood Cottage an. Hier noch ein paar Impressionen, dieser niedlichen Unterkunft...

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Die Besitzer des Cottages, Elsa und Derryl, sind zwei ältere Damen aus England und Zimbabwe und zuckersüß! 😘 Im Vorfeld hatten wir ein Abendessen bestellt, denn Derryl kocht nach Vereinbarung auch für ihre Gäste und es ist einfach empfehlenswert! Leider hatten wir das Essen erst für 19.00h bestellt und so warteten wir ausgehungert zwei Stunden im Garten und lasen, checkten Mails und surften mal wieder im Internet.

Bounce, der Hund von Elsa's Tochter, war erst seit 2 Tagen im Cottage und hing vor allem an Markus - der gar nicht so ein großer Hundefan ist... 😄 Bounce hingegen hatte Markus sein Herz geschenkt und wich nicht mehr von seiner Seite. 😛

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Pünktlich um sieben trugen die beiden Ladies dann das Abendessen auf: es gab eine Gurkensuppe (Yammi!!!! 🤩 ), eine Käseplatte, Fischcanapes, einen großen gemischten Salat sowie eine Pie mit Schinken. Wir verputzten fast alles und bekamen danach noch ein Eis serviert.

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Schlaftrunken krochen wir nach einer guten Flasche Wein dann um neun Uhr in die bequemen Betten und schliefen wie Kinder. Gute Nacht! 😘

gefahrene Kilometer: 327
Teil 606. Feb. 2017
13.12.2016 – Es geht aufwärts… Die Sani Pass Tour

Das Frühstück war für halb acht bestellt, doch wir waren schon um sechs Uhr wach und tranken erstmal gemütlich einen Tee im Bett. Auch das Frühstück war großartig, es gab Käse, Joghurt, Obstsalat und einen frisch gebackenem Hefezopf. 🙂

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Bei angenehmen 21 Grad und Sonnenschein, machten wir uns um halb neun auf den Weg nach Underberg, wo Derryl im Vorfeld für uns die Tour bei "Sani Pass Tours" gebucht hatte, da unser Corolla dafür wohl doch eher ungeeignet war... 😛 Da wir noch etwas Zeit bis zur Abfahrt hatten, erkundigte sich Markus im Laden nebenan bezüglich eines Fernglases und ich riet ihm dazu, es direkt zu kaufen. (Viel zu teuer, wie sich nach abendlicher Recherche herausstellte... 😗 )

Wir starteten zu zweit und suchten uns die besten Plätze in der ersten Reihe aus und dann ging es los zurück Richtung Himeville, wo wir einen älteren Herrn und seine Enkelin abholten.

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Red Bishop/Oryxweber im Schilf
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An der Sani Valley Lodge holten wir ein weiteres Pärchen ab. Die Fahrt über das private Lodge Gelände war fast ein kleiner Game Drive... 😉

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Long-tailed widowbird

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Da wir also insgesamt nur mit sechs Gästen unterwegs waren, ergriff Markus die Möglichkeit, auf den Beifahrerplatz zu wechseln.

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Weiter ging es Richtung Pass.

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Auf dem Golfplatz tummelten sich lediglich einige Baboons. Hübsch dekoriert mit einem Long-crested eagle/Schopfadler im Vordergrund.

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Am Fuß des Sani Passes gibt es eine Art Taxisammelstelle - die Gebäude, in denen früher mal Güter gelagert und umgeschlagen wurden, sind mittlerweile verfallen - also tummeln sich die Menschen dazwischen rum und warten auf Mitfahrgelegenheiten oder Sammeltaxen.

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Hier ein 4x4-Sammeltaxi aus Lesotho, gut zu erkennen, an dem Basotho-Hut auf dem Kennzeichnen.

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Ein Webervogel beim Nestbau

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Unser Guide Frank war sehr nett, fuhr umsichtig, erklärte uns viel während der Fahrt und hielt oft für Fotos an. Das Wetter war ebenfalls ganz gut, obwohl es erneut die ganze Nacht geregnet hatte.

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Sobald wir die Kameras zückten, stoppte er, so dass wir in Ruhe Bilder machen konnten. Hier erneut von einem Long-crested eagle/Schopfadler.

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Zwischendurch gab es immer mal wieder auch ein paar schroffere Passagen.

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Wir machten einen kurzen Stopp und natürlich gab es auch hier Protea Blüten, die im Foto festgehalten werden mussten... 😉

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Wir hörten einen Vogel und Frank ging mit Markus auf die "Jagd"... 😄

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Sie entdeckten den kleinen Piepmatz - einen Gurney's Sugarbird/Gurney´s Honigfresser (vielen Dank an Konni für diese Bestimmung!)

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White-winged widowbird/Spiegelwida

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Die Zwölf Apostel aus der Ferne

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Immer wieder trafen wir auf kleine Wasserfälle.

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Dann hörten wir Schreie und stoppten. Ein Baboon beschwerte sich wohl, dass wir sein Revier kreuzten. Na, wer sieht ihn im Gelände?! 😎

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Um kurz nach elf erreichten wir den Grenzpunkt und es hieß: Good-bye South Africa! Welcome to Lesotho...

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Die Grenzformalitäten waren schnell erledigt und wir schlängelten uns weiter den Pass hinauf.

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Frank hielt Ausschau nach Elands, doch diese scheuen Tiere ließen sich - wohl aufgrund des ausreichenden Regens - nicht im Flußtal sehen. Also gab es ein paar Blumenfotostopps... 😗

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Die Szenerie veränderte sich mit jedem gefahrenen Meter und ich musste (leider) ganz viele Bilder machen... 😄 😗

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Zwischendurch auch mal ein Blick runter...

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... und hoch.

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Die Sonne konnte sich an diesem Tag wieder nicht durchsetzen und so zog bereits Nebel über die Berge.

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Hier schlängelt sich der Pass die letzten km hoch.

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Wir waren fast ganz oben angekommen, als Markus diesen kleinen Kerl auf die Linse bannte - Drakensberg Rockjumper/ Orangebrust-Felsenspringer

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Hier sieht man schön die letzten Schlaufen von oben...

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Um kurz vor zwölf hatten wir es dann geschafft und sahen die Ausläufer der Sani Mountain Lodge.

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Teil 706. Feb. 2017
13.12.2016 - Teil 2 - Unser kurzer Besuch in Lesotho

Die Auffahrt war toll und die Landschaft grandios. Wir hatten sicherlich auch Glück mit dem Wetter, denn oben angekommen, zog bereits Nebel übers Land, der im Minutentakt dichter wurde. 😣

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Der Anblick dieser sehr gut ausgebauten Straße auf Lesotho Seite verwunderte uns nach der holprigen Auffahrt etwas... 🙄 Chinesen haben in den letzten Jahren diese Straße gebaut, warum man solche Projekte bei der eigenen hohen Arbeitslosenquote ins Ausland abgibt ist wirklich unerklärlich. 😕 Laut Frank ist in den nächsten Jahren auch ein Ausbau der Passstraße auf südafrikanischer Seite geplant, was die 4x4-Touroperator natürlich nicht erfreut...

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Die offizielle Ein- und Ausreise aus Lesotho nahm Frank uns ab. Acht Kilometer zwischen der Grenzstation Südafrika und der Passspitze reist man quasi im Niemandsland.

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Wir vertraten uns derweil ein wenig die Füße und lichteten ein paar Mohair Schafe, Hunde sowie dick eingemummelte Basohtos ab.

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Die Kinder hatten mit ihren selbst gebastelten Fahrzeugen sichtlichen Spaß... 😘

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Für uns ging es noch ein paar Kilometer weiter und er Nebel verhüllte das karge Land immer mehr.

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Kinder auf Eseln winkten uns zu...

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... während Erwachsene ihre Güter auf Pferden transportierten. Wir kamen uns vor, als hätten wir eine andere Welt betreten.

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Dieser junge Schafhirte winkte uns ebenfalls freudig zu und lud uns in sein "Haus" ein, während Frank uns wieder einiges am Straßenrand erzählte. 😉

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Wir fuhren jedoch die Straße weiter entlang - die so gar nicht zu dem restlichen Erscheinungsbild des Landes passte...

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Schließlich stoppte Frank nach einigen Kilometern in einem kleinen Dorf, wo wir Touris ein bisschen was über das Leben der Basothos erfuhren...

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Frank führte uns in eins der "Häuschen", wo eine junge Frau uns Brot anbot. Er erzählte uns einiges über das Leben und Handeln der Bevölkerung und es bestand natürlich auch die Möglichkeit, einige Souvenirs zu erstehen.... Wir kauften der jungen Frau lieber zwei Brote für je R10 ab, diese waren nämlich sehr köstlich und wurden stilecht in Zeitungspapier verpackt.

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Draußen buhlten die restlichen "Anwohner" um unsere Aufmerksamkeit, doch unsere ganze Gruppe war irgendwie peinlich berührt und hielt sich sehr zurück... 😕

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Lieber hätten wir in dieser Hütte - mit gelber Fahne - das Lesotho Bier probiert, doch das stand nicht auf dem Programmpunkt... 😛

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Bei dieser sehr ungewöhnlichen Zäumung tat mir das arme Pferdchen direkt leid... 🙁

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Wir waren fanden uns alle recht schnell am Auto ein und waren erleichtert, als es wieder weiter bzw. zurück ging. Obwohl es natürlich immer interessant ist, wie Einheimische leben, hatten wir in diesem Village ein befremdliches Gefühl, da die Leute sich so zur Schau stellten... 🤨 Vielleicht haben sie durch die täglichen Touristen jedoch eine ganz gute Einnahmequelle, verglichen mit der Bevölkerung, die ein paar Kilometer im Landesinneren wohnt und wo nur noch ein Bruchteil der Reisenden ankommt?!

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Die Kirche am Wegesrand sah richtig modern aus, im Vergleich zu allen anderen Bauten, die wir bei unserem Kurztripp in Lesotho sahen. 😉

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Als wir wieder an der Sani Mountain Lodge ankamen, warteten einige Schafe auf ihren Weitertransport. 🙄

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Beim Pub angekommen wurde uns nochmal bewußt, wie viel Glück wir doch bei der Auffahrt mit dem Wetter gehabt hatten. Die Aussicht war nämlich mittlerweile - na sagen wir mal - "bescheiden"... 😗

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Hinzu kam, dass es nicht nur total nebelig, sonder auch eisig kalt geworden war. Einige Touristen sprangen in Shorts und T-Shirt herum und waren froh, als sie sich im Pub aufwärmen konnten. Waren wir uns heute morgen, aufgrund der milden Temperaturen, in unseren Softshellhosen noch etwas seltsam vorgekommen, so waren wir spätestens jetzt froh, diese zu tragen! 😛

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Es stand eine Mittagspause an und Markus bestellte sich im Pubrestaurant einen Burger und ich mir ein (ausgezeichnetes) Lesotho Lamb Stew. Hier noch ein paar Impressionen aus dem Pub:

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Während wir auf das Essen warteten, kaufte ich im Shop Postkarten, einen Magneten und eine wunderschöne, kuschelige Decke! 🙂 Erst zwei Wochen nach unserer Heimkehr entdeckte ich, dass es sich bei der Decke um 100% Acrylgewebe handelt. 🙄 😣 Da war irgendwas ordentlich schief gelaufen. 😏 😵 😗

Um zwei Uhr machten wir uns auf den Rückweg, der im Nebel kaum zu erkennen war... 😮

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... weiter geht's aufgrund der vielen Bilder erst im nächsten Teil! 😉
Teil 807. Feb. 2017
13.12.2017 - Es geht zurück nach Himeville...

Spätestens auf dem Rückweg waren wir froh, dass wir nicht selber den Pass hochgefahren waren. 😗

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Es hätte sich für den einen Tag natürlich auch nicht gelohnt, für 2,5 Wochen einen 4x4 zu leihen. Wobei ich sagen muss, dass uns der Hilux, den wir im letzten Jahr für unsere Namibia/KTP Reise gemietet hatten, schon ganz nett war... 😎

Markus saß auch auf dem Rückweg wieder vorne und ihm war wohl nicht immer so ganz wohl während der ersten 400 Meter... 😛 Schließlich sah' er noch deutlicher, dass man eigentlich nix sah!

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Ich war heilfroh, dass Frank so ein besonnener Fahrer war - da war keine Hektik zu verspüren, im Gegenteil... Zwischendurch hielt er immer mal wieder an, um andere Fahrzeuge überholen zu lassen! Sehr angenehm.

Nach ca. 30 Minuten sah' die Welt auch schon wieder ganz anders aus. Oder besser gesagt, man sah' mal wieder was von der "Welt"... 😗

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Erneut hörten wir Baboons rufen, doch es war zuerst noch keiner zu entdecken.

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Dann trafen wir jedoch auf eine Gruppe, die im Gras saß und genüßlich nach Samen und Trieben suchte.

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Die Wolkendecke verzog sich immer weiter in Richtung Lesotho und gab den Blick auf die Berge frei.

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Statt der scheuen Elands sahen wir zumindest noch einen Mountain Reedbuck.

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Noch einmal ging es über das Gelände der Sani Valley Lodge - das war schon ein guter Service, dass man sich vor der Haustüre abholen und -setzen lassen konnte und uns war es egal, da wir nichts besonderes mehr vor hatten. Für den älteren Herrn aus Australien und seine Enkelin war es hingegen etwas nervig, da die beiden am gleichen Tag noch weiter nach Durban fahren wollten.... Um viertel nach zwei waren wir schließlich wieder in Underberg.

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Uns hat die Tour super gefallen, die R1.640 waren gut investiertes Geld - wie oft bereist man schließlich ein Königreich?! 🙂 Unser Guide Frank war klasse, ein Top Fahrer und auch ein guter Spotter und Guide, außerdem sehr unterhaltsam und lustig. Falls jemand von euch in nächster Zeit mal eine solche Sani Pass Tour mit diesem Anbieter plant, würde er sich übrigens sehr über ein Fläschchen "Underberg" freuen... 😄 Daran hatten wir natürlich im Vorfeld überhaupt nicht gedacht 🤪 - und auch den "Gruß aus der Heimat" (Killepitsch) hatten wir dieses Mal leider nicht mit im Gepäck... 😵 (Kein Wunder also, dass noch sooooo viele unnötige Dinge in die Reisetasche passten... 😗 )

Da es noch früh am Tag war, machten wir auf dem Rückweg noch einen Schlenker ins Himeville Nature Reservat. Heute waren wir schließlich mit dem Auto unterwegs und würden uns auch an die Regeln halten: Nicht aussteigen! Nicht wandern! 😛

Wir sahen einige Long-tailed Widowbirds, doch sie brachten uns zur Verzweiflung, da sie zwar langsam, aber unberechenbar, durch die Lüfte schwebten... 😵

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Dafür sahen wir einige Blessböcke und - natürlich- auch wieder Hdeda Ibisse/Hagedasch.

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Zudem entdeckte Markus einen gut versteckten Hasen, der sogleich die Flucht ergriff, als er begriff, dass wir ihn entdeckt hatten.

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Ja, was gibt es sonst zum Himeville NR zu sagen?! Es gibt zwei Seen, an denen man wohl nach Anmeldung angeln kann und einen Picnicplatz. Vor einiger Zeit soll es auch eine Campsite gegeben haben... Ehrlich gesagt würde ich lieber Autos verbieten und nur Fußgänger reinlassen, da die Strecke hin- und zurück nur ca. einen Kilometer lang ist. 😉

Auf alle Fälle gibt es neben den Blessböcken etliche Vögel dort und wir knipsten noch ein wenig rum, bevor wir zum Guesthouse fuhren.

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Um fünf trafen wir bei Elsa und Derryl ein und überreichten ihnen ein Brot aus Lesotho. Die beiden freuten sich und wollten es uns zum Frühstück servieren. Also gaben wir ihnen beide, ob sie es gegessen haben, wissen wir nicht, zumindest musste Derryl am nächsten Morgen nicht wieder backen! 😉

Für sechs hatten sie uns einen Tisch im Moorcroft Manor reserviert. Als wir dort eintrafen, lag der Parkplatz einsam und verlassen dar... 😐 Ob die Reservierung wirklich notwendig gewesen war?! 😄

Egal, außer uns befanden sich noch zwei weitere Familien im vorderen Bereich, der Bar. Dort servierte man uns einen Aperitif und wir kamen uns etwas fehl platziert vor in dieser vornehmen Umgebung.... 😗 Dabei hatten wir uns extra "rausgeputzt" und frische Shirts und Hosen angezogen - aber irgendwie war unsere Garderobe eher Casual ausgerichtet.

Das Essen, leicht indisch angehaucht, war gut, aber nicht besser, als das von Derryl! 😎 Ich hatte ohnehin nicht soviel Hunger, nach dem Lamb Stew in Lesotho hätte mir auch etwas von dem leckeren Brot ausgereicht, welches wir dort gekauft hatten.

Den restlichen Abend nutzten wir, um etwas Tagebuch zu führen und Fotos zu überspielen. Gegen zehn hieß es Licht aus und Augen zu! Gute Nacht... 😘
Teil 908. Feb. 2017
14.12.2016 - Das Glück der Erde...

Bevor ich weiterschreibe, wie unser 6. Urlaubstag verlaufen ist, muss erstmal von den nächtlichen Erlebnissen berichten... 😗

An unserem Ankunftstag im Yellowwood Cottage hatten Elsa und Derryl uns in Empfang genommen und gesagt, dass wir uns ohne Probleme frei in Himeville bewegen könnten. "It's safe..." Und ja, dieser verschlafene Ort machte wirklich keinen gefährlichen Eindruck und wir fühlten uns sicher. 🙂

In der zweiten Nacht wurden erst Markus und ich jedoch von einem kratzenden Geräusch wach. 😮 Da es wieder aufhörte, schliefen wir jeweils wieder ein. Um halb zwei hörten wir es dann wieder und ich saß senkrecht im Bett: es hörte sich an, als ob jemand mit Fingernägeln über das Fensterglas kratzte?! 😕 Die Fenster unseres Zimmers waren mit einem kleinen Gitter gesichert, aber gegen Einbrecher würde das wohl nicht viel nutzen... 😣

Ratlos schauten wir uns an und wagten kaum zu sprechen, als das Geräusch erneut ertönte zog ich mir die Decke über den Kopf 🤪 , während Markus mit einem Sprung aus dem Bett zum Fenster hechtete und den Vorhang beiseite zog!!! (dazu muss man sagen, dass Markus meinem Vater vor jedem Urlaub hoch und heilig versprechen muss, dass er auf mich aufpasst... 😊 )

Während ich noch seinen Mut bewunderte, schaute uns Bounce mit traurigem Hundeblick von draußen an.... Dieser Schlawiner stand doch tatsächlich vorm Fenster und kratzte, um Aufmerksamkeit zu erhaschen! 😄 Wahrscheinlich war er beleidigt, dass wir am Vortag den ganzen Tag unterwegs gewesen waren und Markus ihm nicht genügend Zuneigung geschenkt hatte... 😛

Wir sprachen ihm gut zu, dass er Ruhe geben sollte und legten uns beruhigt wieder hin. Himeville ist also doch "safe" - auch wenn wir kurzzeitig Panik hatten! 😉

Am nächsten Morgen sahen auch Elsa und Derryl mitgenommen aus, Bounce hatte nicht nur uns, sondern auch sie während der Nacht auf Trab gehalten, da er sich in der kurzen Zeit noch nicht eingewöhnt hatte und natürlich am liebsten im Schlafzimmer übernachtet hätte. Sie entschuldigten sich mehrfach und es war ihnen echt unangenehm, wir beruhigten sie und genossen erneut das leckere Frühstück, welches ganz nach unseren Wünschen serviert wurde! 😊

Danach machte ich einen kleinen Rundgang durch den Garten, da noch etwas Zeit bis zur Abfahrt war, hier blühte und grünte es, nach dem Regen der vergangenen Wochen:

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Um viertel nach neun machten wir uns dann auf den Weg zu Khotso Horse Trails, einem Stall, mit deren Mitarbeitern ich im Vorfeld einige Mails hin- und hergeschickt hatte... Auch sie bieten, neben mehrtägigen Horsetrails (die jedoch lt. Aussage vor Ort so gut wie nie gebucht werden) 2h, 3h und 6h Ritte an. Gerne hätte ich hier einen Tagesritt (sechs Stunden) gemacht, doch als Einzelperson konnte ich da nicht viel ausrichten, auch 3h Ritte finden erst ab mind. zwei Teilnehmern statt... Deshalb ließ ich mich auf die Warteliste setzen und bei der letzten Anfrage kurz vor unserem Abflug nach S.A. hieß es, dass es keine weitere Anfrage oder Anmeldung gibt, ich jedoch ansonsten alleine einen 2h Ritt machen könnte... 🤨

Noch in Deutschland überraschte mich das ein wenig, nach meiner Tour durch Rugged Glen konnte mich jedoch nicht mehr viel schocken und alleine könnte ich ja zumindest das Tempo selber bestimmen. 😗 Und steiler als im Nordteil der Drakensberge konnte es auch nicht wirklich sein... 😎

Frohen Mutes fuhren wir also, bei angenehmen 17 Grad und blauem Himmel, los...

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Reed cormorant/Riedscharbe
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Die Farm war gut ausgeschildert und einfach zu finden und so begrüßten uns die ersten Pferde auf der Wiese bereits nach guten 20 minütiger Fahrtzeit. 🙂

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Beim Vorbeifahren am Paddock konnten wir erkennen, dass bereits Pferde gesattelt wurden...

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Am Haupttrakt angekommen, erwartete uns ein Bild des Grauens! 😮 Der Eingangsbereich war komplett durch einen umgestürzten Baum verdeckt, Fenster eingeschlagen, überall lagen Äste und Blätter verstreut auf dem Boden... Vorsichtig pirschte ich mit zu einem zerbrochenen Fenster neben der (nicht passierbaren) Eingangstür und rief hinein. Bald kam eine junge Frau nach vorne und berichtete uns, dass der Hagelsturm vom Vortag für dieses Desaster verantwortlich war. 😏 Ok, während wir "nur" Nebel auf dem Sani Pass gehabt hatten, waren kurz neben Underberg tennisballgroße Hagelkörner abgegangen... 😵 Zwar hatten Elsa und Derryl am Vorabend auch etwas von Hagel erzählt, aber weder im Garten waren große Verwüstungen zu sehen gewesen, noch hatte unser Auto in Underberg während unserer Abwesenheit etwas abbekommen!

Während die Sonne vom blauen Himmel schien, waren hier nun sämtliche Mitarbeiter damit beschäftigt, das Chaos zu beseitigen. Der Ausritt könne aber trotzdem stattfinden und ich freute mich... Kurz, denn als ich an der Rezeption stand, um zu bezahlen, checkte gerade ein junges deutsches Paar aus (neben Ausritten bietet Khotso auch Accomodation an) und erkundigte sich gleichzeitig, welche Kleidung denn zum Reiten empfehlenswert wäre?! 🤨 Die beiden würden also mitkommen, was an sich ja kein Problem war, dadurch müsste ich ja auch nicht alleine los... Der Haken an der Sache war jedoch, dass es für beide das "erste" Mal war! 😣

So hatte ich mir meinen zweiten Ritt in den Drakensbergen natürlich nicht vorgestellt... 🙁 Ich war enttäuscht und hätte meine Buchung am liebsten wieder rückgängig gemacht, doch Markus sprach mir gut zu, dass ich doch einfach die schöne Landschaft während des Rittes genießen sollte...

Wir liefen also rüber zum Paddock und Markus - der alte Pferdeflüster - schloss direkt neue Freundschaften... 😊

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Nachdem wir uns alle drei mit passenden Reithelmen ausgerüstet hatten, wies Sam mir "Mr. Jones" zu.

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Mr. Jones war ein "kleineres Modell" und ich bei seinem Anblick etwas skeptisch... Doch das war schnell wieder vorbei und ich hatte wieder meinen "Nadja-sitzt-auf-einem-Pferd"-Ausdruck im Gesicht. 😛

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In zwei bis drei Sätzen wurde den Nichtreitern dann noch erklärt, wie sie die Zügel halten und "lenken" sollten und dann ging es los, also fast, denn ihre Pferde wollten nicht so richtig und so sollte ich vorreiten und Sam hinterher.

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Während wir den Hof zu Pferde verließen, machte Markus einen Rundgang, da es sich während der zwei Stunden für ihn nicht lohnte, zurück nach Himeville zu fahren. Dabei entstanden noch einige sehr schöne Bilder... 😘

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Für uns ging es zuerst einmal einen gemäßigten Hügel hinauf:

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Weitere Impressionen rund um Khotso:

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Auch wenn es überall recht grün ist, das Gras auf der anderen Seite schmeckt IMMER besser... 😉

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Unsere Gruppe war mittlerweile nur noch als kleine Punkte in der Landschaft zu erkennen... 😄

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Hadeda Ibis/Hagedasch

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Red Bishop/Oryxweber und ein Cape weaver Paar (Vielen Dank, maddy 🙂 ) auf Futtersuche im Blätter-Chaos...

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Cape Crows

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Nachdem die Pferde den ersten Hügel erklommen hatten, lag eine tolle Ebene vor uns. Man, man, man, das war ja ein Gelände Traum im Vergleich zu dem rauen Rugged Glen Gebiet (welches Landschaftlich sehr toll war, aber eben unübersichtlich und zerklüftet).

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Wir versuchten einen Trab, doch das gab' leider nix... 😕 Sam sagte mir, dass ich ruhig vortraben sollte, das gefiel jedoch Mr. Jones nicht so wirklich - als einziges Pferd aus der Gruppe sollte er nun etwas tun?! 😉 Er ließ sich schließlich überzeugen und so trabte ich einige hundert Meter von der Gruppe weg und in entsprechendem Tempo wieder zurück. Das soll jetzt nicht überheblich klingen, aber die Reiter unter euch wissen bestimmt, wie ich mich fühlte... 😗

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Auf diesem Stück galoppierte ich dann mit Mr. Jones ein Stück, der mir seinen Ärger darüber mit einigen Bucklern ausdrückte. Nachdem er jedoch merkte, dass er damit nicht durchkommt, fasste er wohl Vertrauen und entspannte sich...

Ich ergab' mich meinem Schicksal - mein erster Ritt vor einigen Tagen war schließlich abenteuerlich genug gewesen - genoss die Landschaft und unterhielt mich mit meinen Mitreitern, die nach dem Studium für ein halbes Jahr in Windhoek gearbeitet hatten und nun ein wenig durch S.A. reisten. 🙂

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Nach einer Stunde stiegen wir auf einem Hügel ab und machten eine kurze Pause. Sam hatte Saft und ein paar Kekse für uns dabei und wir genossen die Aussicht und die Pferde das Gras.

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Nachdem wir wieder in der Ebene waren, schafften wir sogar einen gemeinsamen Galopp - ich muss schon sagen, die beiden haben sich für ihren ersten Ausritt echt gut geschlagen!

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Den Rest des Weges zurück zum Stall unterhielt ich mich mit unserem Guide Sam und er wollte für alle möglichen Dinge, an denen wir vorbei kamen die deutsche Übersetzung hören.

Dabei erfuhr ich auch, dass "Mr. Jones" vor fünf Jahren mal das Opfer einer Entführung wurde! 😮 Aus Lesotho kommen über die Berge wohl immer mal wieder Viehdiebe, die Rinder oder auch Pferde entführen. Gemarkt werden diese Tiere mit einem Cut im Ohr, welchen man auf dem nächsten Bild erkennen kann. 😐 Zum Glück wurde "Mr. Jones" wieder gefunden und zurück geholt... Ob das auch sein Glück war, bleibt jedoch sein Geheimnis! 😉

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Fazit: Die beiden Ritte waren so unterschiedlich, dass man sie kaum miteinander vergleichen kann. Von einem Extrem ins andere sozusagen... 😗 Von der rauen Bergwelt sieht und erlebt man bei Rugged Glen mehr (Vorteil, dass keine Mindestteilnehmerzahl erforderlich ist und die Preise trotzdem sehr günstig sind), bei Khotso ist da anders organisiert... Dafür das ich mehrere Wochen im Voraus angefragt hatte, wurde ich immer wieder vertröstet und dann wurden alle Reitlevel ohne Nachfrage zusammen gewürfelt. Aber vielleicht lag es auch an dem Chaos welches der Sturm vom Vortag hinterlassen hatte, dass sie dafür keinen Kopf hatten...

Wir verabschiedeten uns und machten uns auf den Weg in die nahe gelegene Cheesery, wo wir diverse Käsesorten probierten und auch kauften, da bald schon Selfservice auf dem Programm stand.

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Außerdem erstanden wir noch einen super leckeren Joghurt, den wir prompt nach unserer Rückkehr im Cottage verzehrten. Mmh...
Teil 1010. Feb. 2017
14.12.2016 - Teil 2 ... ein Abstecher in den Cobham NP

Nachdem ich mich umgezogen hatte, saßen wir also zuhause im Garten und aßen den köstlichen Joghurt. Das Wetter war heute sehr angenehm, die Sonne zeigte sich und ich hatte mir beim Ausritt sogar einen Sonnenbrand im Nacken eingefangen... 😉

Da der Tag noch jung war, wollten wir einen Abstecher ins nahe gelegene Cobham NR machen. Von Himeville aus fährt man 13km über die D7 bis zum Entrance Gate.

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Buff-streaked chat

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Da der Park ebenfalls KZN angeschlossen und die Wildcard dort gültig ist, trugen wir uns nur ins Besucherbuch an der Rezeption ein und mussten nichts zahlen. Leider gab es auch keine Karten oder Mappen zu kaufen - zum Glück hatten wir für unseren Ausflug eine aus dem Guesthouse mitgenommen...

Während wir "eincheckten" wartete draußen eine größere Gruppe Kinder wohl auf die Abholung. Anscheinend war es eine Schulklasse o.ä., die einen Ausflug ins Reserve gemacht hatte. Ein Erwachsener fragte, ob er von sich und unserem Corolla ein Bild machen könne - ja klar... Warum wussten wir nicht, entweder waren normale PKW hier selten, obwohl die Gravelroad dorthin gar nicht so schlimm gewesen war oder unser Auto war einfach ungewöhnlich dreckig... 🙄 😄

Wir fuhren noch ein Stück weiter, bis wir am Camping Platz vorbei, auf dem Parkplatz ankamen.

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Es gibt leider keine Unterkünfte, nur eine Camping Site, die bei unserem Besuch mit nur einer Familie belegt war und ansonsten gibt es mehrere Höhlen in Cobham, in denen man bei mehrtägigen Wanderungen übernachten kann.

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Auch der Giants Cup Trail führt durch diesen Teil des Reserves.

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Wir entschieden uns für einen kurzen Rundweg, den Ouhout Trail. Das Foto entstand jedoch am Giant Trail Wegweiser! 😁

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Wir liefen los, es zog sich zu und natürlich fing es nach ca. fünf Minuten an zu regnen!

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Och, nö! 😵 Nicht schon wieder...

Es nutzte nix, da wir erst ein paar hundert Meter gelaufen waren, kehrten wir um und warteten eine halbe Stunde im Auto.

Bald klarte es jedoch wieder auf und wir starteten erneut.

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Der Weg war gemäht und angenehm zu laufen - ok, es handelte sich in unserem Fall wohl auch um die "Hausrunde" - und die Landschaft gefiel uns außerordentlich gut.

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In einem Busch saß eine farbenfrohe Schaumheuschrecke (?)

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Mittlerweile war sogar wieder blauer Himmel zu sehen! 🙂

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Die Strecke war nicht nur gut beschildert, es fanden sich auch interessante Insekten auf den Wegweisern...

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Von der Kreuzung führte ein Pfad am Fluss entlang, dieser Weg wurde jedoch immer schmaler und das Gras stand hoch.

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Da ich nur eine kurze Hose anhatte und es ordentlich pickste, mussten wir bald umdrehen... Klar, die Zipbeine meiner Hose lagen im Auto, aber ich wollte doch endlich mal "Luft" an die Beine lassen, nach all' den Schlechtwettertagen... 😗 Wir drehten um und ich ärgerte mich über mich selber!

Hier noch ein paar Aufnahmen von der wunderschönen, grünen und einsamen Landschaft:

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Der Weg wurde wieder breiter und führte zurück zum Parkplatz.

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Weit entfernt sahen wir erneut einen Long-crested eagle, aber wir kamen nicht näher an ihn heran....

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Bei diesem Fork-tailed Drongo/Trauerdrongo hatten wir etwas mehr Glück, auch wenn er ständig von Baum zu Baum flog und das Bild aufgrund des Gegenlichtes auch nicht optimal ist... 😕

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Und noch ein paar Blümchen und Blüten:

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Da es bisher so wenig Tiere zu sehen gab, fotografierte ich mittlerweile schon Pflanzen und Blumen! 😉 Davon gab es zumindest in diesem Urlaub viel mehr als in den letzten Jahren... 🙂

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Nach einer guten Stunde trafen wir schon wieder am Parkplatz ein. Die Mülleimer dort sind nicht mehr wirklich Affen-sicher und der Abolution Block hat wohl auch seine besten Jahre hinter sich! 😄

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Trotz allem hat uns das Reserve sehr gut gefallen, obwohl wir es vorher gar nicht auf dem Schirm hatten. Gerne hätten wir hier auch eine weitere, längere Wanderung gemacht. Good-bye Cobham!

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Wir konnten uns nicht erklären, warum außerhalb des Reserves die Wiesen gesprengt werden mussten... 🤨 Im Vergleich zu anderen Regionen Afrikas gab es hier ja bereits ordentlich Regen.

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Rechts und links des Weges lagen kleine Absetzer im Gras und schlummerten.

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Dann sahen wir erneut einen Heiligen Ibis und jede Menge Störche...

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Witzigerweise saßen auf den Stromleitungen entlang des Weges mehr Vögel, als wir während unseres Aufenthalts in Cobham gesehen hatten... 😄 Doch sie waren flink, sobald man sich mit dem Auto näherte und in Position stand, flogen sie davon und landeten erst ein Stück weiter wieder.

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Wir machten unzählige Versuche, sie zu erwischen und hatten unseren Spaß - jeder andere, der uns entgegenkam oder überholte fragte sich wahrscheinlich, ob wir noch ganz takko waren?! 🤪

Dann querte eine Large grey mongoose (Vielen Dank, maddy! 🙂 ) den Weg.

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Wir fotografierten die Vögel entlang der Strecke und näherten uns langsam Himeville:

Amur falcon/Amurfalken Paar

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Black-shouldered kite/Gleitaar

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Dark-capped Bulbul/Graubülbül
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Nilgans
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Red Bishop/Oryxweber - von vorne...
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... und von hinten!
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Da es erst kurz nach fünf war, machten wir nochmal einen Abstecher ins Himeville Reserve... Gäbe es dort ein Gate, dann hätten wir bei unserem dritten Besuch in drei Tagen bestimmt eine Auszeichnung erhalten! 😄

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Erneut sahen wir Widowbirds bei ihrem "Tanz"...

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Auch die Blessböcke standen oder lagen an diesem Tage sichtbarer im hohen Gras.

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Und sogar Angler gab's! 😁

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Auf dem Rückweg zum B&B hielten wir noch kurz an einer Werkstatt, sie waren ganz zuvorkommend dort und packten unseren Toyota auf eine Hebebühne. Drei Leute schauten sich das Fahrzeug von unten an, ein größeres Kunststoffteil war verbogen und deshalb "schleifte" es so oft bei schwierigerem Untergrund. Sie fixten einige kleine Dinge, doch mehr konnte man nicht machen. Da sie noch nicht mal etwas dafür haben wollten, gab Markus ein großzügiges Trinkgeld für die Kaffeekasse.

An unserem letzten Abend im Yellowwood Cottage kochte Derryl nocheinmal für uns. Wir hatten uns Steak gewünscht, da wir im Gästebuch so begeisterte Einträge gefunden hatten. 😉 Davor gab es eine super leckere Butternut Suppe und zum Steak, Salat, Gemüse und eine Pilzsauce.

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Erneut war es sehr lecker! 🤩 Zum Nachtisch hatte sie englische Mincepies gepacken. Das war jetzt nicht so unser Ding und sie verriet uns, dass sie sie selber auch gar nicht mag - Elsa zuliebe jedoch diese englische Spezialität zur Weihnachtszeit backt.

Den Weihnachtsbaum hatten die beiden während unserer Abwesenheit im Laufe des Tages aufgestellt und er blinkte im Lese- und Fernsehraum vor sich hin... 😄

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Um halb zehn ging es schließlich, nach einem weiteren wunderschönen Tag in Himeville und Umgebung, ins Bett. Gute Nacht! 😘
Teil 1112. Feb. 2017
15.12.2016 – Es geht an die Küste...

Noch einmal ließen wir uns das reichhaltige Frühstück im B&B schmecken. Erneut hatte Derryl uns am Vorabend gefragt, was wir essen möchten und war fast erschüttert, als unsere Antwort lautet: "wie immer...". 😛 Wir sind keine Freunde des englischen Frühstücks und hatten uns am ersten Tag lediglich Obst, Cerealien und etwas Brot gewünscht. Das Angebot fiel dann immer so reichlich aus, dass wir nicht einmal Müsli gegessen haben... für den letzte Tag ließen wir uns zumindest noch zu einen gekochten Ei überreden! Die Beiden waren so niedlich und hatten uns zusätzlich zum Obstsalat noch Früchte für die Fahrt dazu gelegt. 😊

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Derryl hatte zudem noch eine Karte von Kwazulu-Natal für uns übrig, so dass wir nun für unsere weitere Reise gut gerüstet waren! 😉

Dann hieß es Abschied nehmen vom Yellowwood Cottage und den beiden herzallerliebsten Damen! Diese Unterkunft war unsere günstigste der gesamten Reise und hatte sich als Glücksgriff erwiesen!

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Um viertel vor neun ging es bei 25 Grad und Sonne den langen Weg über die R617 zurück nach Howick und von dort auf die N3 Richtung Durban.

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Bereits um halb zehn sahen wir Einheimische, die einen "Sonnenschirm" trugen...

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Gegen elf erreichten wir Durban und knackten die 30°C Marke...

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Wir nahmen die Ausfahrt zur N2 und der Verkehr wurde immer zähflüssiger - zwischenzeitlich standen wir vor einer Mautstation sogar richtig im Stau...

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Klar, warum nicht einfach mal auf der Einfahrt ein Päuschen einlegen?! 😗

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Nach zwei Stunden hatten wir 200 km auf der N2 geschafft und wir näherten uns Mtubatuba. Dieser Fahrtag hatte es mit 450 Kilometern in sich, doch bei einer Rundreise sind solche Strecken nun leider auch zwischendurch mal angesagt...

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Die N2 hatten wir von unserer Tour 2013 noch als anstrengend im Kopf. Es gibt keinen Mittelstreifen und die Überholmanöver der Verkehrsteilnehmer sind oft wagemutig... 😣

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Die Frequenz der Ananasverkäufer entlang der Straße erhöhte sich zunehmend.

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Dann erreichten wir endlich Mtubatuba, von dort ging es schließlich die letzten 28 km entspannter weiter nach Santa Lucia.

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Auch in dieser Gegend ist Holzwirtschaft ein Thema, wodurch manche Abschnitte etwas trostlos erscheinen...

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Juhuuu!!! Ein Eli-Warnschild!!! 🤩 Nach sechs Nächten in S.A. waren wir nun auch wirklich bereit für "Großwild"... 😉

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Und natürlich durften auch die für Santa Lucia so typischen "Beware of Hippo"-Schilder nicht fehlen... 😗

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Es war viertel vor drei, als wir in S.L. eintrafen und da wir eine Reinigung suchten, drehten wir erstmal eine Runde durch den kleinen Ort, bevor wir zur unserer gebuchten Unterkunft fuhren.

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Viel hatte sich nicht verändert, doch die Reinigung, die wir 2013 genutzt hatten, fanden wir nicht mehr... 🤨

Also checkten wir erstmal im Elephant Coast Guesthouse ein. Hier hatten wir auch 2013 genächtigt und erneut das Zimmer Nr. 03 reserviert.

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Nach dem üblichen Anmeldeprocedere überlegten wir, was wir tun wollten. Den Pool hatten wir 2013 aufgrund des schlechten Wetters nicht nutzen können... Heute schien die Sonne bei 33°C... 😕 Trotz allem entschieden wir uns gegen ein erfrischendes Bad im Pool und für die Hippo Tour bei Shaka Barker, obwohl wir diese Tour bereits einmal gemacht hatten. Ein kurzer Anruf und es war klar: wir hatten 30 Minuten Zeit bis zur Abholung! 😎

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Weiter geht's im nächsten Teil... 😉
Teil 1212. Feb. 2017
15.12.2016 - Santa Lucia mit Shaka Barker Tour

Wir warteten in der Sonne vorm Guesthouse und pünktlich kam das bereits gut besetzte Shaka Barker Fahrzeug, um uns einzusammeln. Hier ein Bild des leeren Fahrzeugs am Bootsanleger... 😉

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Wir hielten an weiteren 1-2 Guesthouses und schließlich war das Fahrzeug bis auf den letzten Platz voll. So ging es zum Anleger und wir stiegen um auf's Boot. Da wir die Tour bereits einmal gemacht hatten, nahmen wir im hinteren Bereich Platz und überließen den restlichen Gästen den Kampf um die besten Plätze...

Da fotografierten wir doch lieber einen Water thick-knee/Wassertriel

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Bevor es losging, erklärte uns einer der Guides das Seensystem um Santa Lucia.

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Hier ein kleiner Auszug dazu aus Wiki:

"Der See ist Teil des Ästuars der Flüsse Mkuze, Nyalazi, Hluhluwe, Mpate und Mzinene. Er ist Bestandteil des ISimangaliso-Wetland-Parks, der zum UNESCO-Welterbe gehört.
Der St.-Lucia-See ist im Süden durch die 21 Kilometer langen Wetland Narrows mit dem Indischen Ozean verbunden. Die Wetland Narrows lassen einen Austausch von Wasser in beiden Richtungen zu. Folglich schwankt der Salzgehalt des Sees, der im Südteil den Salzgehalt des Ozeans annehmen kann, während der Nordteil Brackwasser oder Süßwasser enthält.
Der See entstand in erdgeschichtlich junger Zeit durch Veränderungen des Meeresspiegels und die Entstehung eines Dünengürtels entlang der Küste. Dabei wurde das Niveau des St-Lucia-Sees über den mittleren Meeresspiegel gehoben. Vor Beginn des Holozäns betrug die Länge des Sees noch 112 Kilometer, bevor ein bis heute anhaltender Sedimentationsprozess einsetzte. Bei Hells Gate am St.-Lucia-See ist die Sedimentschicht 30 Meter dick.
Der St.-Lucia-See wurde am 13. Dezember 1575 von dem portugiesischen Seefahrer Manuel Perestrerello nach dem Feiertag St. Lucia benannt. 1897 wurde der See zum Game Reserve erklärt, 1999 wurde er als Teil des ISimangaliso-Wetland-Parks als UNESCO-Welterbe ausgezeichnet.
Von 2001 bis 2012 war die Mündung in den Indischen Ozean wegen des niedrigen Wasserstandes verschlossen, der Salzgehalt im nördlichen Teil war durch hohe Verdunstung auf einen höheren Wert als im Meer angestiegen. 2012 wurde deshalb von der Mündung des südlich mündenden uMfolozi ein Graben zu den Wetland Narrows gebaut, der gemeinsam mit höheren Regenfällen den Pegel des Sees ansteigen und den Salzgehalt normalisieren ließ. 62 Jahre vorher war diese Zuführung unterbunden worden.
Aufgrund des variablen Salzgehalts bietet der See zahlreichen Arten einen Lebensraum. Im Südteil herrschen Mangrovenwälder vor, während die Ufer des Nordteils meist Schilfgürtel aufweisen.Bei höherem Salzgehalt steigt die Zahl der Flamingos und Pelikane. Über 100 Fischarten sowie Garnelen laichen im See, leben aber ansonsten im Meer."


Dann ging es los und wir waren gespannt, was wir sehen würden - der Einwand "Hippos don't like the wind" trübte unsere Vorfreude etwas... 😐

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Als erstes "besuchten" wir eine Kolonie Webervögel... Es ist immer wieder faszinierend zu sehen, welche Kunstwerke diese kleinen Kerlchen zustande bringen.

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Hippo-Zugang zum Estuary

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Auf der Wasserfläche war der Wind deutlich zu erkennen.

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Trotz allem sind Hippos ja recht leicht zu spottende Tiere und so zeigte sich die erste Familie bald auch... 😉

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Common tern/Fluß-Seeschwalbe (?)

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Wir tuckerten zur nächsten Gruppe, während in der Ferne ein weiteres (größeres) Boot zu sehen war. Es gibt unterschiedliche Operator im Ort und obwohl Shakabarker zu den etwas teureren gehört, würden wir jedem die Tour diesen kleineren Booten mit max. 15 Gästen empfehlen.

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Wir fuhren den Estuary ein ganzes Stück hinauf, bis an einem bestimmten Punkt gewendet wurde, dahinter sind Touri-Boote nicht mehr erlaubt und das ist ja auch gut so...

Bei der dritten Hippo Familie stoppten wir länger, es gab Tee, Kaffee oder Kakao und dazu ein paar Rusks.

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"Hipposuppe" - sehe sie nicht süß aus?! 😊 Kaum zu glauben, dass sie zu den gefährlichsten Tieren Afrikas gehören... 😕

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Unser Guide erklärte uns die Beschaffenheit der Hippozähne und wir alle durften sie genauer ansehen - ganz schön schwer, so ein Hippo (Stoß)zahn...

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Hier noch ein paar Schnappschüsse... 😄

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Bei der Rückfahrt sahen wir am Ufer noch das stattliche Hinterteil eines Krokodils, dass sich leider ziemlich schnell verzog, als wir uns näherten... 🙁

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Die Sonne ging langsam unter und bescherte uns einen tollen Sonnenuntergang auf dem Estuary... 😘

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Nicht unser, aber ein Shakabarker Boot...

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Das Thick-knee saß übrigens immer noch an Ort und Stelle. 😄

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Obwohl wir die Tour bereits einmal gemacht hatten, gefiel es uns wieder sehr gut und angenehm war es auch, sich bei 33°Grad über den See schippern zu lassen... 😗

Zurück in der Unterkunft begrüßten wir dann auch Albert und Cisca, die beiden holländischen Eigentümer des Guesthouse. 2013 hatten sie das B&B übernommen und waren erst ein paar Wochen Eigentümer, als wir dort übernachteten. Sie erzählten uns auch, dass am kommenden Tag der Reconciliation Day (Versöhnungstag) ausgiebig in Santa Lucia groß gefeiert würde und es Straßenkontrollen auf dem Weg zum Strand geben würde... Wir waren etwas entsetzt, schließlich wollten wir am Folgetag ja in den Wetland Park und nach Cape Vidal. 😮 Albert beruhigte uns jedoch und meinte, dass sich das Ganze eher am örtlichen Strand abspielen würde - den sollte man hingegen lieber meiden...

Um halb sieben fuhren wir zum Boat Club und kamen direkt in eine Straßenkontrolle! Wir erklärten, dass wir lediglich zum Essen fahren wollten, doch nichts desto trotz, wurde unser Auto kontrolliert und eine einzelne, im Kofferraum verbliebene Weinflasche, wurde konfisziert! 😄 Akribisch schrieb der junge Mann alles auf und stellte die Flasche neben die Straßensperre - auf dem Rückweg sollten wir sie wieder mitnehmen können. Ehrlich gesagt rechneten wir damit nicht... 😗

Im Boat Club waren alle Tische auf der Wiese besetzt und so nahmen wir auf der Terrasse Platz.

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Ich bestellte mir einen "Easy Cheesy Burger", der mit drei Sorten Käse belegt war - allerdings muss ich zugeben, dass meine Wahl etwas überambitioniert war... 🙄 Easy war da nix und mir war noch Tage später schlecht von dieser heftigen Kalorienbombe (zumindest redete ich mir das ein... 😛 ). Markus aß hingegen eine leckere Pizza und wir teilten uns einen griechischen Salat.

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Tatsächlich erhielten wir an der Straßensperre unsere Weinflasche zurück und lagen um halb zehn nach einer erfrischenden Dusche im Bett.

Für uns war es war ein guter Tag: der erste Tag ohne Regen seit unserer Ankunft vor fast einer Woche! 🙂

Aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit war es stickig im Zimmer und mitten in der Nacht willigte ich schließlich doch ein, die Klimaanlage anzuschalten... 😉

Tageskilometer: 451
Teil 1312. Feb. 2017
16.12.2016 - Ein Ausflug in die Eastern shores

Unsere innere afrikanische Uhr funktionierte perfekt, um sechs wach waren wir bereits wach. Da es bis zum Frühstück noch über 1,5h dauerte, machten wir uns erstmal im Zimmer einen Tee. Draußen war es mal wieder bewölkt. 😣

Markus nutzte die Zeit und tankte unseren Wagen voll, auch dem örtlichen Geldautomaten stattete er einen Besuch ab.

Um viertel vor acht gab's dann endlich Frühstück, dies ist auf alle Fälle ein Nachteil dieser Unterkunft. Die Frühstückszeiten beginnen erst sehr spät und sind eng abgesteckt. Trotz allem ließen wir uns die frischen Omelettes, das Obst und den Käse (daran merkt man dann die holländische Führung) schmecken.

Um halb neun fuhren wir los Richtung Wetland Park. Wir hatten nur wenige Autos vor uns, doch die Einfuhr dauerte ewig...

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Es werden pro Tag nur 120 Fahrzeuge eingelassen und wir hatten Glück, dass wir nicht zu spät dran waren. Mehrere Mitarbeiter nahmen die Daten der Besucher und Fahrzeuge auf, doch trotzdem ging es nicht vorwärts.

Schließlich mussten wir alle zurücksetzen, da es sich die Insassen des ersten Fahrzeuges wohl anders überlegt hatten und nicht in den Park wollten. 🙄

Schließlich zahlten wir das Eintrittsgeld (die Wildcard gilt hier nicht) und es ging endlich weiter...

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Wir passierten die üblichen Warnhinweise und sahen direkt einige Tiere. Größere und auch kleinere am Wegesrand.

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Auch eine Radarfalle passierten wir - unserer Meinung nach kontrollierten sie jedoch die falsche Richtung, da jeder Besucher natürlich erstmal schaute, ob er irgendwas rechts und links entlang des Weges entdeckte. Entgegenkommende Fahrzeuge kamen mit deutlich höherer Geschwindigkeit angerauscht, da wäre eine Kontrolle sinnvoller und sicher auch ergiebiger gewesen... 😗

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Wir fuhren den ersten Loop und freuten uns über die blühende Blumenpracht.

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Außerdem trafen wir auf das erste Rhino des Urlaubs (leider in großer Entfernung) und zwei wunderschöne Kudumännchen.

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Ansonsten gab es nicht allzu viel spannendes zu sehen.

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Wir bogen in Richtung Mission Rocks ab und schon bald sahen wir den Indischen Ocean und weitere Bewohner des Parks.

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Am Parkplatz war bereits einiges los, aber wir bekamen noch einen guten Platz und machten uns auf den Weg zum Wasser.

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Auf dem kurzen Fußweg grünte und blühte es ebenfalls.

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Der Name "Rocks" hält, was er verspricht... Es ist wirklich steinig, aber wenn man genauer hinschaut, findet man eine Menge Leben...

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Riesige Krebse saßen an den Felsrändern, ergriffen jedoch sofort die Flucht, sobald man sich näherte. Das war natürlich besonders interessant und wir gingen auf die "Jagd"... 😉

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Es ist ein toller Fleck, um die Kraft und das Leben des Meeres zu erleben.

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Wir machten noch einen kurzen Toilettenstopp und beobachteten eine Vervet Monkey Familie

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Wir liefen den uMziki Trail hoch, der 350 Meter vom Startpunkt/Parkplatz aus entfernt liegt. Es ist ja im ersten Moment immer wieder ein wenig aufregend, sich alleine soweit vom Auto zu entfernen. 😗

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Doch außer etlicher Dungbeetle und verschiedener Schmetterlinge sahen wir nicht viel.

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Also konzentrierten wir uns wieder auf die "kleinen" Dinge. 😉

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Burchell's coucal/Tiputip

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Solch' einen rot-schwarzen Tausendfüßler haben wir bisher noch nie gesehen... 😮

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Am Catalina Bay Lookout legten wir einen weiteren Stopp ein.

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Great egret/Silberreiher

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Grey Heron/Graureiher

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Es war einiges los, allerdings ziemlich weit entfernt... 😐

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Fußgrößenvergleich Hippopotamus vs. Nadja 😄

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Weiter geht's dann im nächsten Teil... 😉
Teil 1417. Feb. 2017
17.12.2016 - Wetland Park und Cape Vidal

Bevor wir vom Catalina Bay Lookout wieder auf die Hauptstraße fuhren, entdeckten wir noch ein Common Reedbuck Pärchen sowie ein Warthog im hohen Gras.

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Wir fuhren auch den Dune Loop, doch leider kamen wir nicht bis zum Aussichtspunkt (?), da ein Schild uns an der Weiterfahrt hinderte.

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Der Himmel zog sich weiter zu und es war ziemlich windig...

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Wir trafen auf einen Steppe Buzzard/Steppenbussard (Vielen Dank, Bele! 🙂 ), der nicht weit vom Weg auf einem Baumstamm saß und uns genügend Zeit für viele Fotos gab und sich durch uns nicht stören ließ... 😉

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Etwas später entdeckten wir noch einen Bushbuck/Buschbock.

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Der eMfabeni Lookout Point war der letzte Stopp, bevor wir gegen 12.00h in Cape Vidal eintrafen.

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Am Parkplatz in Cape Vidal war es ziemlich busy und einige Damen zerlegten den "catch of the day" - viel war allerdings nicht mehr übrig... 😗

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Wir schnappten uns unsere Handtücher und liefen voller Erwartung zum Strand. 🤩

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2013 waren wir ebenfalls um die Mittagszeit hier gewesen und hielten es aufgrund der starken Sonneneinstrahlung nicht länger als eine knappe Stunde aus... dieses Mal war von der Sonne nix zu sehen... 🙁

Da trotzdem einige Menschen im Wasser waren, hielten wir in der Nähe der Beachguards, ich sprang aus meinen Klamotten und in den Indischen Ocean... Wir hatten in diesem Urlaub immer wieder Pech mit dem Wetter gehabt, dass ich mir diese Chance trotz allem nicht entgehen lassen wollte. 😉

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Leider hielt das Vergnügen nicht lange an, denn kaum war ich einmal abgetaucht, fing es auch schon an zu regnen... 😮 Ok, ich war ja bereits nass, aber ich wollte Markus natürlich nicht zu lange mit meinen Sachen im Regen am Strand stehen lassen und eilte zurück zu ihm. Während er zum Auto vorlief, zog ich unter einem verlassenen Pavillon schnell meine nassen Sachen aus und trockene an. Schlechte Idee... denn als ich am Auto ankam, waren diese ebenfalls total durchnäßt... 🙄

Das war es also mit unserm Stop in Cape Vidal - kurz und knapp - denn wir hatten auch kein Lust, im Auto zu sitzen und den Regen abzuwarten... 😕 Sehr schade, da dieses Fleckchen Erde für uns zu einem besonders schönen in Afrika gehört.

Lake Bhangazi

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Morgens hatten wir in der Unterkunft die Info erhalten, dass der Grassland Loop nach langer Sanierung wieder geöffnet wäre. Erneut stand ein Verbotsschild dort, doch aufgrund der vielen Autos, die dort einbogen, fuhren wir dieses Mal einfach hinterher... 😗

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Es staute sich ziemlich und wir schauten besonders genau rechts und links, um den Abstand zu den vorfahrenden Autos etwas zu vergrößern.

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Waterbuck/Wasserbock

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Kudu-Versteck

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Woolly-necked stork/Wollhalsstorch

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Dann fing es so stark an zu regnen, dass man nichts mehr sah und wir unser Auto für fast zwanzig Minuten "parkten". 😐 Ich war froh, dass ich meine Regenjacke eingepackt hatte. So wurde mir zumindest wieder warm...

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Den einsamen Büffel erkannten wir jedoch aufgrund seiner Größe auch durch den Regen...

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Als die Regenwolken durchgezogen war, setzten wir unseren Weg fort...

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Red Dunes Lookout

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Bei der Aufnahme so eines Panoramabildes gibt man anscheinend selber ein recht seltsames Bild ab... 😛

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Auf dem Weg lag die Hinterlassenschaft eines Stachelschweines - von dem ehemaligen Besitzer war leider keine weitere Spur zu entdecken...

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Kurz vor der Asphaltstraße entdeckten wir dann unser zweites Rhino des Tages - und es war sogar ein Black Rhino! 🤩 Allerdings hatte man ihm wohl vor einiger Zeit das Horn gekürzt...

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Wir waren happy und freuten uns auch über die Kududamen, auf die wir später am Wegesrand trafen.

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Andere Besucher nutzen diese Gelegenheit sogar, um Kudu-Selfies zu erstellen... 😕 😣 Echt unglaublich!

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Wenig später trafen wir auf eine Büffelherde und hier toppte ein Fahrer sogar die vorherige "Lady in red" - da er ebenfalls die Tür öffnete und aussteigen wollte... 😠

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Die Büffel waren direkt in Hab-acht-Stellung und schnell überlegte es sich der Herr anders... Eventuell hatte er uns vielleicht aber auch im Rückspiegel bemerkt?!

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Die Rückfahrt war ansonsten nicht weiter spannend, ein paar Vögel begleiteten uns auf der Strecke...

Little bee-eater/Zwergspint im schlechten Licht

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Vom Winde "verweht" - Red-breasted swallow... (nochmals herzlichen Dank, Bele! 🙂 )

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Dank Bele kommt auch dieser Kerl zu seinem richtigen Namen 😉 : Yellow-throated longclaw

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Die nächste "Sichtung" war einfacher zu identifizieren... 😄 Auch wenn uns diese "Besonderheit" erst zuhause bewusst wurde...

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Es handelte sich um die 79-jährige Heidi Hetzer, die mit ihrem "Hugo" eine Weltreise macht und im März wieder in Berlin ankommen soll. Respekt!!! 🙂

Ein paar Wasserböcke, Warthogs und Vervet Monkeys später, verlassen wir schließlich den Park.

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Mittlerweile ist es immerhin fünf Uhr und im Ort herrscht totales Chaos aufgrund des Feiertages - überall Autos und Menschenmassen, dazu viel Alkohol, Musik und Müll...

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Wir bahnten uns den Weg durch die Straßensperren zum Guesthouse, duschten kurz und fuhren sicherheitshalber lieber mit dem Auto in den Ort. Schnell wurden Postkarten und ein Magnet im Curioshop gekauft, bevor es zum Essen ins Ocean Basket ging. Markus hatte Lust auf Sushi, zur Vorspeise teilten wir uns einen super leckeren Kalarmarisalat und ich entschied mich für die Fischpfanne mit Butternut und Spinat.

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Der Salat schmeckte uns am Besten, der Rest war jedoch durchaus genießbar - und lag nicht so schwer im Magen wie mein Easy-Cheesy-Burger vom Vortag... 😛

Zuhause schrieben wir noch schnell die Karten und gingen um halb zehn ins Bett. Es fing wieder an zu regnen... und bis zum nächsten Morgen gab's auch kein Internet mehr. 😕

Tageskilometer: 98
Teil 1518. Feb. 2017
17.12.2016 – Endlich geht's in den Busch... - Hluhluwe-iMfolozi-NP

Der Wecker stand auf halb sieben, wach waren wir mal wieder um sechs... 🙄 Egal, ab morgen hieß es eh' wieder früh aufstehen. 😛 Das WLan funktionierte immer noch nicht und somit machten wir uns erstmal einen Tee und packten unsere Sachen zusammen.

Bereits um halb acht strahlte die Sonne vom Himmel und der Tag begann vielversprechend. 😗

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Heute hätte es wohl endlich mal geklappt mit dem Poolbesuch, aber nun war es zu spät... 😉 Wir frühstückten zügig und fuhren danach in den Ort, um uns für die kommenden Tage als Selbstversorger einzudecken.

Zuerst ging es zu einem Metzger (incl. Minisupermarkt), der etwas versteckt in einer Nebenstraße ansässig ist.

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Dort ließen wir uns zwei schöne Steaks vakuumieren und zudem Biltong ganz fein schneiden. Die Jungs hinter der Fleischtheke waren super zuvorkommend und somit waren gleich zwei von ihnen mit unseren Wünschen beschäftigt. 😁 Neben dem Fleisch landete noch eine Boereworst im Einkaufskorb.

Es folgte ein kurzer Stopp an den örtlichen Obstständen, wo wir Mangos und Ananas kauften...

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Weiter ging es schließlich zum Superspar und während ich die Einkäufe im Auto verstaute, machte Markus einen kurzen Abstecher zum Liquid Store. Der um diese Uhrzeit noch ziemlich verlassen da lag... 🤪

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Bei sonnigen 26 Grad ging es zurück zum Guesthouse, wo wir unsere Taschen einluden, auscheckten und losdüsten. Erst jetzt erfuhren wir, dass das Wlan-Passwort geändert worden war - man hatte uns am Abend vorher jedoch vergessen Bescheid zu geben... 😠

Im Ort sah' es übrigens wieder total ordentlich aus. 🙂 Die Parkwiese, die am Vorabend mit Müll und Flaschen übersät gewesen war, war wie durch Zauberhand am heutigen Morgen wieder picco bello aufgeräumt. Vorbildlich! Einige fleißige Damen sahen wir noch...

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Wir verließen St. Lucia - auch bei unserem zweiten Aufenthalt dort hatten wir kein Hippo im Ort zu Gesicht bekommen. 😉

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Die Strecke zum NP war einfach zu finden, schließlich mussten wir von Santa Lucia aus lediglich für knapp 50 Kilometer der R618 folgen. In Mtubatuba herrschte bereits rege Betriebsamkeit - uns blieb zum Glück ein Stopp dort erspart, da unser Corolla zwar nach wie vor bei jeder Bodenwelle klapperte, ansonsten jedoch keine weiteren Mucken machte... 😗

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Die Fahrt entlang der R618 war kurzweilig und stressfrei, es ging entspannt durch ein paar kleinere Dörfer...

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Und während sich die Männer bereits am Liquor Store trafen...

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...schützten sich die Damen mit unterschiedlichsten Mitteln vor der Sonne.

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Nach knapp einer Stunde erreichten wir den Park - und da ich Depp so damit beschäftigt war, die Schilder richtig auf's Foto zu bekommen - übersah ich den ersten Parkbewohner, der uns am Straßenrand begrüßte: ein Warthog! 😉

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Der Check-in an der Rezeption lief reibungslos und im Gegensatz zum Thendele Camp überraschte man uns hier auch nicht mit einer Nachzahlungsforderung... 😗

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Im Baum vor der Rezeption waren etliche Webervögel aktiv und man konnte ihre "Kunstbauten" ganz aus der Nähe begutachten.

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Für uns ging es an der ersten Kreuzung links ab, da wir uns für drei Nächte im Mpila Camp eingebucht hatten.

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Wir hatten noch gut 3 Stunden Zeit, bis wir im Camp einchecken konnten und hofften auf viele Sichtungen, um uns die Zeit gut vertreiben zu können... 😗 Allerdings ließ sich auf den ersten Kilometern kaum ein Tier blicken. 😣

Lilac-breasted roller/Gabelracke

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Impalas

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Wir entschieden uns also spontan dazu, einen Stopp am Centenary Centre einzulegen. Bei unserem letzten Besuch hatten wir es irgendwie nicht dorthin geschafft und so schlugen wir zwei Fliegen mit einer Klappe...

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Bevor man in den Museumstrakt gelangt, muss man jedoch erstmal durch den Craft Market... 😉

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Das Museum war ganz interessant gestaltet. Leider hatten wir die falsche Kamera dabei, weshalb nicht allzu viele Bilder entstanden... 🙄

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Wir gönnten uns im Schatten des kleinen Cafés noch ein erfrischendes Softgetränk, bevor es weiter auf die Pirsch ging.

Dieser Raubvogel (Steppe buzzard/Mäusebussard?!) hatte nicht viel Geduld mit uns...

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Weit entfernt sahen wir im Black Imfolozi River ein Nashorn und einen Büffel - geht doch! 🙂

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Allzu trocken sah der Westteil des Parks gar nicht aus, einige Tage vorher hatten wir gehört, dass die Tiere wohl aufgrund der Trockenheit in den Hluhluwe Teil abgewandert sein sollten... 😕

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Wir trafen auf die erste Zebrafamilie, die wohl gerade beim Mittagessen war... 😄

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Blick von der Black Imfolozi Brücke

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Um halb zwei trafen wir im, nur gegen Elefanten gesicherten, Mpila Camp ein...

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Die Tankstelle hatte seit unserem letzten Besuch wohl ein neues Dach erhalten und sah' richtig schick aus! 😁

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Wir wunderten uns, dass unser Name am Board nicht aufgeführt war... 😮 Oh nee, was war denn jetzt wieder los?! In der Rezeption wurden wir zuerst vom blinkenden Weihnachtsbaum und dann von einer freundlichen Dame begrüßt, die uns schnell beruhigte und die Zelt Nr. 33 zusagte...

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Nach dem üblichen Anmeldeprozedere bezogen wir unser Zelt und verräumten zuerst einmal die Lebensmittel. Stets auf der Hut vor den Vervet Monkeys, die hier im Camp ihr Unwesen treiben... 😉

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Auf den ersten Blick machte das Zelt einen ordentlichen Eindruck, alles war sauber und ordentlich. Der Sanitärbereich sah sogar recht neu gefliest aus. Die Küche wirkte hingegen ziemlich verwohnt und das Schlimmste war, dass der Kühl- und Gefrierschrank entsetzlich roch... 🤢 Aufgrund der hohen Außentemperaturen stellten wir ihn auf die höchste Stufe und hofften, dass sich der Geruch wieder verziehen würde, wenn er richtig lief. 😕

Da wir die Zeit nutzen wollten, machten wir uns danach direkt auf zum ersten Gamedrive...
Teil 1621. Feb. 2017
17.12.2016 - Der Game-Drive Richtung Cengeni Gate und ein Raub im Camp... 😮

Um halb drei starteten wir zu unserem ersten "richtigen" Game Drive des Urlaubes. Wir fuhren Richtung Cengeni Gate, es ging also weiter westlich.

Unsere erste Sichtung war ein Ranger auf einem 2-Rad - sowas sieht man auch nicht oft im Nationalpark. 😎

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Die Impalas hatten bereits Nachwuchs und die Kleinen standen entweder im Schatten oder lagen versteckt im hohen Gras.

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Das Wasserloch lag auf dem ersten Blick idyllisch, aber verlassen da...

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Bei genauerem Hinsehen, hatten es sich jedoch drei Rhinos dort bequem gemacht. Im Hintergrund versteckte sich sogar noch eine Giraffe.

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Am Mphafa Hide legten wir einen Stopp ein, auf dem Weg zum Hide war uns etwas mulmig, da die Seitenbespannung teilweise riesige Löcher bereit hielt... 😐

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Am Hide selber erwartete uns - abgesehen eines vorwitzigen Vögelchens - nicht allzu viel. Die Aussicht war sehr schön, es gab Wasser und Spuren, aber auch nach einiger Wartezeit passierte nichts und wir setzten unseren Weg fort.

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Auch das nächste Wasserloch war nicht viel los, dafür gab es dort hübsche Seerosen! 🙂

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Wenig später trafen wir wieder auf Rhinos...

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... und auch Büffel ließen sich blicken.

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Nach dem Abzweig zum Gate, den wir rechts liegen ließen, kamen wir ein einer Schlammsuhle vorbei und dieses wurde gerade von zwei Rhinos angesteuert. 🤩

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Wir stoppten den Motor und die beiden kamen immer näher, bis sie das Wasserloch schließlich erreichten.

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Es ist immer wieder toll, diese faszinierenden Tiere aus der Nähe beobachten zu können. Eins schickte sich sogar an, sich im Schlamm niederzulassen und wir waren begeistert...

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Die Oxpecker/Madenhacker verfolgten aufmerksam das Geschehen.

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Bis sie schließlich wieder an einer kleinen Kopfwunde weiter rum nagten. 🤨

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Wir beobachteten die beiden Kolosse eine ganze Weile lang aus nächster Nähe, bevor wir vorsichtig weiterfuhren.

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Der Weg endet in einer Sackgasse, wo der White Umfolozi im Tal die natürliche Grenze des Parks bildet. Es ist ein wunderschöner Fleck und die Aussicht ist fantastisch.

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Es war bereits 17:00h und wir mussten uns auf den Rückweg zum Camp machen - schließlich wollten wir ja nicht im Dunklen grillen... 😉

Ein Warthog hatte es sich in einer Kuhle bequem gemacht, leider konnten wir es aus unserer Position nicht sehen und scheuchten es auf, als wir weiterfuhren. 😕

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Auf unserem Rückweg sahen wir mehrere Vögel... 😎

Rufous-naped lark/Rotnackenlerche

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Red-backed shrike/Neuntöter

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In der schönen, hügeligen Landschaft entdeckten wir außerdem Zebras, Giraffen, weitere Büffel, eine Leoparden Schildkröte, noch ein Rhino und ein männliches Nyala.

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Bei dieser Giraffe konnten wir genau beobachten, wie sie mit ihrer Zunge die Blätter abstreift... 🙂

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Elefanten sahen wir leider während des gesamten Drives nicht. 😕 Dafür hüpfte uns noch dieser African hoopoe/Wiedehopf über den Weg - leider ist die Aufnahme durch die Frontscheibe nicht so gelungen... 😐

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Während die Impala Mamis ihre Kleinen zu ihrem Nachtlager führten...

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... kündigte sich im Tal bereits der Sonnenuntergang an.

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Unser Corolla hatte den ersten Drive im Hluhluwe gut überstanden und sein Schatten sah auf einmal schon fast wie der eines Geländewagens aus... 😄

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Ein letzter Blick ins Tal, bevor wir um kurz nach sechs im Camp eintrafen.

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Nach den schönen Eindrücken des Tages erwartete uns im Küchenzelt ein nicht funktionierender Kühlschrank... 😠 Wir packten das Fleisch und alle empfindlichen Lebensmittel in den Gefrierschrank, der zumindest noch etwas kälter war... Während Markus sich um den Grill kümmerte, fuhr ich zurück zur Rezeption - diese war jedoch nur bis sechs besetzt und somit kam ich unverrichteter Dinge zurück. Auch unter der angegebenen Rufnummer im Küchenzelt erreichten wir niemanden. Unsere Stimmung war prima 😈 , denn ab 22.00h wird der Strom und somit auch der Kühlschrank im Camp ja komplett abgestellt.

Es nutzte nix, wir mussten hoffen, dass unsere Vorräte diese Strapazen aushalten würden... 😗

Ich kochte Kartoffeln und machte Salat, während Markus den Grill, unsere Steaks und Schafskäsepäckchen im Auge behielt. Zumindest am ersten Tag konnten wir unser Filet ja unbedenklich genießen! 🙄

Der Grill im Tented Camp steht außerhalb der Umzäunung - da ich den Teller mit dem Fleischsaft nochmals abgespült hatte, kam Markus kurz zu mir hoch auf die Veranda... Er kam rein, ich gab ihm den Teller, er drehte sich wieder um und... sprang mit Geheul und einem riesen Satz in Richtung Grill!!! 🙄 🤪

Ich hörte nur Geschrei, Geheul und weitere unidentifizierbare Geräusche... 😮 Ein Blick nach draußen verriet, dass Markus zwei Hyänen vom Grill verjagte! 😈 Allerdings waren diese schlauen Tiere schneller gewesen... 🙄

... zwei wunderschöne Filetstücke sowie ein Schafskäse waren futsch! Übrig blieb uns ein kleines Stückchen Fleisch (ca. 150g von 600g) und ein Schafskäse. 😠

Markus schnaubte und tobte - seine Schmerzgrenze war heute definitiv überschritten worden. Erst der Kühlschrank, dann die Hyänen, das war zuviel! Mir imponierte es hingegen eher, wie tapfer er trotz der Hyänen zum Grill gerannt war... 😘

Das Abendessen fiel entsprechend mager und wortlos aus. Deshalb gibt es heute auch mal kein Foto vom Essen... 😛

Die Hyänen ließen sich nochmal kurz blicken (dieses Mal hörten wir sie jedoch), schnupperten am Grill und verzogen sich dann in die Nacht. Markus sammelte die übrig gebliebene Alufolie vom Boden auf, bevor sich noch ein Tier daran verschluckte und wir saßen bis neun draußen und lauschten den Geräuschen, bevor wir nach einer kurzen Dusche im Bett verschwanden.

Gute Nacht! 😘

Tageskilometer: 130
Teil 1726. Feb. 2017
18.12.2016 - Vom Mpila Camp geht's zum Hilltop und zurück - "Wo sind bloß die Elefanten?!" 🤨

Obwohl um uns herum mehrere Zelte von einer Agentur belegt waren, die am Abend noch gemeinsam aßen und feierten, war es um 22.00h ruhig und wir schliefen sehr gut unter unseren Moskitonetzen.

Um viertel nach vier ging es dann raus aus den Federn und pünktlich um fünf ging es los.

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Bereits jetzt lag die Temperatur bei angenehmen 21 Grad und einzelne Impalas huschten über das Camp Gelände.

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Die Sonne ging gerade auf und wir freuten uns auf einen tollen Gamedrive Tag.

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An der Brücke stoppten wir, um den Sonnenaufgang festzuhalten.

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Sand martin/Uferschwalbe (?)

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Wir entdeckten die ersten Zebras und Giraffen im Morgenlicht.

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Nur wenige Minuten später war die Sonne fast komplett aufgegangen und tauchte das Land in wunderschönes Licht.

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Wir sahen eine Gruppe red-billed queleas/Blutschnabelvögel. Gar nicht so einfach, diese wuseligen Tiere auf's Foto zu bekommen, ohne sie zu verscheuchen... 😗

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Wir sahen noch etliche Vögelchen, u. a. einen Red-backed shrike/Neuntöter und einen (etwas strubbeligen) Bee-Eater/Bienenfresser, bis wir die Höhe des Nyalazi Gates erreichten.

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Doch auch im HluhluweTeil nahm die Tierdichte nicht schlagartig zu... 😗

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Immerhin zeigten sich, neben den Vögelchen, auch mal ein paar Gnus... 😁

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Black-bellied bustard/Schwarzbauchtrappe

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Hadedah ibis/Hagedasch Ibisse im Flug und nach der Landung... 😉

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Eine Gruppe Nyalas querte den Weg.

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Und der Blick ins Tal ließ erkennen, dass der Hluhluwe River nicht allzu viel Wasser führte. 😐

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Wenige Kilometer bogen wir in den Sisivaneni Loop ab und es ging nun auf Gravel weiter.

Schon bald sahen wir einen Marula Baum, der als Scheuerstelle genutzt wurde... Hier musste es doch nun endlich Elefanten geben - die konnten sich ja schließlich nicht in Luft aufgelöst haben, oder?! 😕

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Ein entgegenkommendes Fahrzeug erzählte uns von einer Gruppe Elis, incl. kleiner Kälber und wir waren hoch motiviert... Allerdings streikte auf einmal unser Corolla, da er sich nicht mehr starten ließ und auch die Bremse nicht wollte... 😈 Prima und das ausgerechnet an einer Stelle auf einem Hügel, wo irgendwo eine Herde Elefanten sein sollte. 🙄

Die Elis hatten wohl Verständnis für unser Fahrzeug Problem und so sahen wir lediglich noch ein Ohr "flattern", bevor nichts mehr von ihnen zu sehen war. 😏

Am Wasserloch trafen wir dann, mit mehreren anderen Besuchern, auf eine Gruppe Büffel.

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Erst als wir wieder zurücksetzten und sich die Einsicht veränderte, sahen wir, dass sich einige andere Parkbewohner unter die Büffelherde gemischt hatten... 😎

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An einem Viewpoint hatte man eine wunderschöne Aussicht auf den River und das grüne Flusstal.

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Hier, in der Nähe des Memorial Gates, waren etliche Fahrzeuge unterwegs. Evtl. lag es jedoch auch an der Uhrzeit - mittlerweile war es 8.00h... 😗

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Versteckt in den Bäumen sahen wir einen Steppe Buzzard/Mäusebussard

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Red-eyed bulbul/Maskenbülbül

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Wir folgten dem Weg durch die hügelige Landschaft - etwas skuril sieht es ja doch immer aus, wenn die Parkgrenzen nicht zu sehen sind und auf einmal Wildtiere vor Wohnhütten posieren... 😗

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Am Memorial Gate legten wir eine Frühstückspause ein und dieses Warthog "erkundete" die Gegend ums Gate... 😄

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Einen großzügigen Craft Market gibt es am Picknickplatz ebenfalls.

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Nach einer ausgiebigen Frühstückspause setzten wir unsere Reise fort und sahen weitere Büffel, eine Impalaschule...

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... und eine große Anzahl kreisender Geier - allerdings konnten wir den Grund dafür nicht sehen... 😮 (dies sollte sich aber am nächsten Tag aufklären... 🙁 )

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Wir fuhren den Magangeni Loop und erfreuten uns an der wunderschönen Landschaft:

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Teilweise hatte man das Gefühl, den Wolken zum Greifen nahe zu sein... 😛

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Wir hatten erneut Glück und trafen auf eine kleine Spitzmaulsnashorn-Familie, die den Schatten der Bäume suchte.

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Vervet Monkey/Grüne Meerkatze

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Wir entdeckten eine weitere (große) Nashorn Familie und freuten uns sehr, wie häufig wir diese tollen Tiere doch zu Gesicht bekamen...

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Glossy starling/Glanzstar

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Die Chalets des hochgelegenen Hilltop Camp waren von Weitem zu erkennen und wir legten einen weiteren Stopp ein.

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Das Sighting Board ließ erkennen, dass nicht allzu viel "los" war... 😉

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Etwas überrascht waren wir über die Tafel, die die Tieranzahl des Parks aufführt:

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Wir hatten ganz andere Zahlen im Kopf von unserem letzten Besuch 2013... 😕 bei 100 Elefanten im Park mussten wir uns ja nicht wundern, dass wir bisher nur ein Ohr gesehen hatten... 😮 😐

Hier nochmal das Bild von 2013 (2012 waren es übrigens die gleichen Angaben gewesen - anscheinend wird es nicht allzu häufig aktualisiert) und die Abweichungen sind teilweise erschreckend 🙁 :

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Auch wenn wir noch nie im Hilltop übernachtet haben, ist der Ausblick von der Terrasse aus immer wieder umwerfend und gefällt uns ausgesprochen gut. Wir gönnten uns ein Eis aus dem Curio Shop und genossen den Moment.

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Ein Hauch von Weihnachtsstimmung gab es in der Rezeption...

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Bevor wir unsere Fahrt bei - mittlerweile 31 Grad fortsetzten - gab es auch für unseren Corolla einen Boxenstopp an der Camptankstelle. 😉

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Der Rückweg zum Mpila Camp verlief eigentlich recht unspektakulär...

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Wahrscheinlich war es den meisten Tieren - wie auch diesem White-winged widowbird/Spielelwida - einfach zu warm...

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Am Thiyeni Hide legten wir einen letzten Stopp ein - hier trafen wir auf einen Büffel Bullen, der sich nicht recht entscheiden konnte, ob die Abkühlung von unten und die Sonne von oben die richtige Kombination war... 😎

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Und dann, nach 8-stündiger Fahrt durch den Park - entdeckten wir ihn doch noch: einen Elefanten! 🤩 Weit weg im Tal, aber Eli ist schließlich Eli... 😉

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Eine Stunde später trafen wir wieder im Camp ein und gönnten uns nach dem langen Fahrtag erstmal einen kleinen Nap....
Teil 1826. Feb. 2017
18.12.2016 - kleiner Abenddrive im iMfolozi Teil

Meine, auf Küchenpapier geschriebene Notiz, lag immer noch neben dem Kühlschrank. Ich hatte morgens darauf die Bitte vermerkt, dass sich jemand mal den Kühlschrank ansehen sollte... Ob dies geschehen war oder nicht, konnten wir nicht feststellen - zumindest lief er einigermaßen. Bei knapp 40 Grad kam er jedoch an seine Grenzen... 😛

Wir machten uns einen schnellen Snack aus Schafskäse, Zwiebeln und Gurken und überlegten, was wir mit dem restlichen Tages noch anfangen sollten. Markus hatte nach dem langen Drive keine Lust mehr, sich erneut ins Auto zu setzen und ich wollte nicht am Camp "rumhängen".

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Also schnappte ich mir die Autoschlüssel und setzte mich um fünf nochmal in den Wagen. Allzu viel Zeit hatte ich natürlich nicht mehr, aber es war auch eine Erfahrung, so ganz alleine einen Drive zu machen.... 😗 Schließlich musste ich nun neben der Fahrt immer noch auf beiden Seiten Ausschau halten und mich bei Sichtungen so platzieren, dass ich das Tier auch ablichten konnte... 😎 Vielleicht war es also ganz gut, dass sich die Tierdichte aktuell im Rahmen hielt?! 😛

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Eine Giraffe erschien am Wegesrand und ich ließ mich überholen, um die restlichen Tiere beobachten zu können.

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An der Kreuzung entschied ich mich zur Bekapanzi Pan zu fahren. Das war keine weite Strecke, ich hatte ein Ziel und würde auch den Rückweg gut schaffen können... 😗

Auf dem kurzen Weg zur Pan entdeckte ich eine Impala Familie.

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An der Pan selber war nicht viel los. Der beste Platz (im Schatten) wurde durch ein Fahrzeug belegt und ich hatte keine Lust, in der Sonne zu warten, ob etwas passiert...

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Da schaute ich mir lieber den Impala Nachwuchs auf dem Rückweg, noch etwas genauer an... 😎

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Viele Tiere zeigten sich danach nicht mehr. Ich entdeckte einige Giraffen auf einem gegenüberliegenden Hügel - wahrscheinlich war es die Gruppe, an der ich auf dem Hinweg vorbeigekommen war.

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Ein Bussard saß dekorativ im Licht.

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Auch ein paar (trächtige) Zebras zeigten sich noch, während sich die Dämmerung über die Landschaft legte.

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Kurz vorm Camp flitzte etwas durchs Unterholz. 😮 Was war denn da los?!

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Bei genauerem Hinsehen stellte ich fest, dass ein Baby Impala entweder überschüssige Energie loswerden musste oder Sprints trainierte... 🤩 Der kleine Knirps spurtete mehrere Male von rechts nach links und zurück, während um ihn herum alle fraßen oder ungläubig in der Gegend rumschauten...

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Ich hätte dem Knirps noch ewig zuschauen können, da es mittlerweile jedoch halb sieben war, setzte ich meinen Weg weiter fort.

Im Camp waren die Vervet Monkeys wohl auf erfolgreichem Beutezug gewesen... 🙄

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Der Winde nahm gegen Abend so stark zu, dass wir uns dazu entschieden, nicht zu grillen. Also brieten wir das Fleisch in der Pfanne an, dazu gab es Kartoffeln und Gurkensalat.

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Die Kamera lag dieses Mal beim Essen bereit, zu gerne hätten wir natürlich die Hyänen abgelichtet. Allerdings hatten sie wohl neue "Opfer" gefunden und ließen sich nicht blicken... 😛

Wir saßen noch eine ganze Zeit lang draußen und lauschten den Geräuschen der Nacht, bevor es um halb zehn nach einer kurzen Dusche ins Bett ging. Lediglich die laut lachende Nachbarin störte die abendliche Ruhe.... 😈

Gute Nacht! 😘

Tageskilometer: ca. 159
Teil 1927. Feb. 2017
19.12.2016 - Morningdrive im Hluhluwe-iMfolozi Park

Irgendwann um zwölf gab auch das Nachbarzelt Ruhe... 😈 Super, da bucht man sich in der Wildnis (und sogar so gut wie ohne Kühlschrank 😗 ) ein und dann muss man sich das laute Gelaber der Nachbarn anhören, statt den Wildgeräuschen zu lauschen... 😵

Egal, wir standen um vier auf, da wir uns bereits am Ankunftstag für den Morningwalk angemeldet hatten. (Dabei gab es kurzzeitig das Problem, dass es 8 Mindestteilnehmer geben sollte - zum Glück hatte sich die Lady an der Rezeption vertan und es durften höchstens 8 Leute mitkommen... 😄 ).

Um viertel fünf sollten wir uns an der Rezeption einfinden - wir liefen das Stück von der 33 zum Gate und mussten schon ein strammes Tempo an den Tag legen, um rechtzeitig dort zu sein... 😗

Wie es sich für einen Gamewalk gehört, entdeckten wir auch gleich die ersten Impalas, die die Nacht im Schutz des Camps verbracht hatten...

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Ein Rangerin wartete bereits auf uns und wir wunderten uns etwas, da wir bisher Walks in einem Big-5-Gebiet nur mit zwei Rangern gemacht haben... 🤨 Anscheinend hatten sich noch weitere Gäste angemeldet und wir warteten noch gut 10 Minuten.

Während Markus bereits im 4x4 Platz nahm, fotografierte ich auch an diesem Tag den Sonnenaufgang in Richtung Campeingang.

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Als kein weiterer Gast auftauchte, ging es um kurz nach fünf zu dritt los. Allerdings mussten wir unserer netten Rangerin (leider haben wir keinen Namen) versichern, dass wir bezeugen würden, dass sie lange genug auf die anderen Gäste gewartet hat. 😄

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Wir fuhren knapp 20 Minuten durch die frische Morgenluft, dann wurde das Fahrzeug geparkt, wir drehten uns um, liefen ein paar Meter und dann sahen wir das: 🤩

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Ach du Sch...!!! Das ging ja mal gut los!!! 😄 Unser Fahrzeug war noch in Sicht- und Reichweite...

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Wir beobachteten das verdutzte Breitmaulnashorn, bevor es schließlich abdrehte und uns den Weg frei machte... 😊

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Sofort stoppten wir natürlich an der Rhino-Toilette und hörten uns die Ausführungen über die Hinterlassenschaften an.

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Wir haben mittlerweile mehr Walks als Drives gemacht und zudem zwei mehrtägige Trails, trotzdem ist es immer wieder besonders und toll, der Natur so "nah" zu sein. Auch wenn man mal das ein oder andere doppelt hört... 😗 Oder aber auch anders... 😉

In einem Bogen ging es um ein eingezäuntes Gelände - hier gibt es wohl ein Wilddog Station, da die Tiere leider vermehrt an einer Infektion leiden, die die Population immer näher an den Rand des Aussterbens bringt. 🙁

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Es waren keine Hunde zu sehen und wir durften auch nicht näher ran - was natürlich auch gut so ist!

Wir liefen weiter und obwohl es erst kurz vor sechs war, hatte die Sonne bereits richtig Kraft...

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Unsere Rangerin zeigte und erklärte uns während der Strecke diverse Dinge.

Giant African land snail/Große Achatschnecke

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Eine (uns unbekannte) Spinne im Netz - das kleine Männchen sitzt übrigens oben links... 😁

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Diverse Bauten - größerer und kleinerer - Tiere... 😮

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Außerdem trafen wir auf frische Hyänenspuren - super, die hatten wir ja noch nicht (auf dem Bild... 😗 )

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Auch die (sehr) frischen Büffel-Hinterlassenschaften ließen unser Herz kurz höher schlagen. Zwar haben wir die Büffel bei unserem Trail im Kruger als sehr fluchtbereit erlebt, aber wer weiß schon, wie sie hier drauf sind?! 😐 🙄

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Wir stoppten an einer traumhaften Stelle, von der aus wir einen tollen Ausblick auf den Black Umfolozi River hatten.

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Dort sahen wir zwei Rhinos und vier Büffel am Flussufer...

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Ich war so begeistert, dass ich erst auf den zweiten Blick bemerkte, dass sich sogar 7 Rhinos im Tal befanden! 🤩

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Bei dem mittleren Rhino handelte es sich sogar um ein Black Rhino - dies erkannte man deutlich, als es sich erhob!

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Es war einfach toll, wir saßen dort oben auf dem Felsen und genossen den Ausblick...

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Dies war einer der schönsten Augenblicke während unseres Urlaubes - obwohl wir währenddessen feststellten, dass sich auf unseren Hosen zig Mini-Zecken befanden... 😵 Ok, ein paar klaubten wir direkt von den Klamotten, um den Rest mussten wir uns später kümmern... 😗

Zwanzig Minuten später mussten wir Abschied von diesem besonderen Ort nehmen.

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Die Sonne stand mittlerweile schon ziemlich hoch und brannte. Wir waren froh, dass unsere Rangerin es gemütlich angehen ließ und nicht unbedingt darauf aus war, Strecke zu machen... 😉

So machten wir diverse kurze Stopps, um uns "Dinge" genauer anzuschauen.

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Zum Ende hin schreckten wir ein weiteres Rhino auf, es hatte sich in einem Wasserloch niedergelassen und uns kommen hören - wir hatten es aus unsere Position jedoch nicht sehen können. 😮

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Das Faszinierende bei einem Walk ist immer wieder, welch hohe Fluchtdistanz die Tiere haben, wenn man sich zu Fuß nähert. Wir verhielten uns mucksmäuschenstill, da Rhinos ja schlecht sehen, dafür aber sehr gut hören können.

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Trotz allem entschied sich das Tier für die Flucht und wir sahen uns seine Spuren genauer an...

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Nicht nur Anhand der Gesamtgröße, sondern auch an der Ballenstellung kann ein Ranger erkennen, um welche Rhino-Art es sich handelt.

Dung-Beetle bei der Arbeit

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Den Namen des Baumes haben wir vergessen, nicht jedoch, dass die Blätter giftig sind... 😐

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Nach 2,5 h erreichten wir das Fahrzeug wieder und es ging zurück zum Camp.

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Um acht kamen wir verschwitzt, aber zufrieden, wieder im Camp an. Der Walk - und dann noch zu zweit - war die richtige Entscheidung gewesen, die Rangerin hatte sich zu Anfang sehr zurückgehalten, wusste jedoch alle Fragen zu beantworten und taute mit der Zeit immer mehr auf.

Wir gaben ihr einen guten Tipp, verabschiedeten uns und liefen zurück zum Zelt und sprangen direkt unter die Dusche. Ich suchte die Hosen nach Zecken ab, bevor Markus sie zusätzlich im Wasser einweichte. Danach wurde erstmal ausgiebig gefrühstückt. Schließlich hatten wir ja noch eine längere Tour in den östlichen Teil des Parks vor uns...
Teil 2002. März 2017
19.12.2016 - Daydrive im iMfolozi Teil

Nach dem Frühstück ging es um halb zehn ab ins Auto - wir wollten den großen Loop im nord-westlichen Teil des Parks fahren und waren gespannt, ob die Wege wohl "Corolla" tauglich sind. 😗 Das Thermometer zeigte mittlerweile bereits 29 Grad an, als wir das Camp verließen.

Keine 10 Minuten später hatten wir die erste Sichtung! Elefanten!!! 🤩 Also besser gesagt, Markus sah' sie auf meiner Seite... 😕

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Das ging ja gut los, dafür hatten wir am Vortag schließlich 8 Stunden benötigt... 😉 Da sie jedoch weit weg im Tal waren, fuhren wir bald weiter.

Kurz vor der Bekapanzi Pan, zu der ich am Vorabend ja alleine gefahren war, tummelten sich auf einer offenen Fläche etliche Tiere.

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Während die Rhinos vornehmlich im Schatten weilten oder ein Schlammbad nahmen, verteilte sich eine große Anzahl an Giraffen übers Gelände. Gespickt mit einigen Impalas und Zebras. Was will man mehr?! 🙂

Ein Kuduweibchen, mit Ringelschwanz, gab's hingegen nur von hinten...

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Am Sontuli Picnic Spot hielten wir kurz an. Es war nichts los und das war auch kein Wunder. Sobald wir aus dem Auto ausstiegen, schlug uns eine brüllende Hitze entgegen... Wir schafften es gerade so bis zum Rand des Picnic Spots und warfen einen Blick in den Flusslauf.

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Es war nix zu sehen - aber immerhin sah' es schön grün aus! 😉

Im weiteren Verlauf entdeckten wir Elis, die zum Fluss hinunter liefen. Leider war das Blickfeld an der Stelle jedoch ziemlich eingeschränkt.

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Dafür tauchte bald dieser Geselle auf dem Weg auf.

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Und hier handelt es sich nicht um Elefanten oder Rhinos, sondern um Büffel, die Abkühlung suchten.

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Yellow-billed kite/Milan (Vielen Dank, Maddy! 🙂 )

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Unser Corolla musste sich hin und wieder beweisen, doch Markus meisterte (fast) alle schwierigen Passagen. 😁

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Wieder sahen wir etliche Geier am Himmel kreisen, konnten jedoch nichts ausmachen. Schließlich sahen wir, dass sie sich anscheinend ohne weiteren Grund am Flussufer sammelten. Ich tippe mal auf White-backed Vultures/Weißrückengeier.

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Das Impalamännchen stand zwar leider im Schatten, aber man kann wohl trotzdem ganz gut erkennen, wie schön speckig es aussieht! 🙂

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Und dann war es endlich soweit... Eine ganze Truppe Elis näherte sich einem Wasserloch. 🤩

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Während die ersten das Wasserloch quasi nur einmal durchquerten, kamen von hinten weitere Mitglieder der Familie nach... Ein Elefant trug ein ziemlich loses Band um den Hals - wahrscheinlich ein sich lösender Sender. 🤨

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Ein kurzes Staubbad und bald waren die grauen Riesen zwischen den Büschen und Bäumen schon nicht mehr zu sehen... 😉

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Wir waren seelig, schauten ihnen noch eine Weile nach und setzten unseren Weg dann fort. Doch weit kamen wir nicht! 😮

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Der nächste Trupp näherte sich. Ok, vorwärts ging's eh nicht, also zurück zum Wasserloch... 😎

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Es ist immer wieder toll anzusehen, wie Elefanten ein Wasserloch "stürmen".

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Dieser Halbstarke hatte besonders viel Freude und konnte gar nicht genug bekommen.. 😄

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Bis er schließlich mehr oder weniger weiter getrieben wurde...

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Weiter Elis folgten von hinten.

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Auch ganz kleine "Futzis" waren dabei, jedoch gut geschützt vor neugieren Touriblicken...

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Mmmhh... Wasser im Ohr?! 😄

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Noch ein letztes Plansch-Bild...

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... und so schnell wie sie aufgetaucht waren, war die Familie dann auch bald wieder im Busch verschwunden! 😎

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Zum Ubhejane Hide schafften wir es dann mit unserem Corolla beim besten Willen nicht, da die Strecke so schlecht war und wir drehten um. 😐

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Schon bald kam uns auf dem Weg ein "Schwertransport" entgegen. 😮 Wir setzten zurück und ließen der hochtragenden Zebrastute und ihrer Begleitung den Vortritt.

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Wieder kamen wir an der Freifläche vorbei und auch einige Stunden später war noch einiges los, lediglich die Giraffen hatten sich mittlerweile niedergelassen.

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Die Impala Babys lagen wieder versteckt im Schatten.

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Diesem kleinen Fratz war der Madenhacker nicht ganz geheuer und er rannte solange rum, bis er ihn los war. 😄

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Es war kurz vor eins und das Thermometer zeigte nun 38 Grad an - wir entschlossen uns, erstmal eine kleine Pause einzulegen.

Ähnlich wie die Büffel, nur ohne Pool... 😎

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Rechtzeitig, bevor die Affen sich in unserer Nachbarschaft breit machten, kamen wir wieder zurück. 😉

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