Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201415. Apr. 2017 · #121
jaffles schrieb:Hallo Nadja,
da hat der Park seinem Namen alle Ehren gemacht! Eindrucksvolle Bilder, danke fürs Zeigen!
Wünsche dir und deiner Familie auch ein Frohes Osterfest!
LG Claudia
Liebe Claudia,
herzlichen Dank! Ja, an diesem Tag schien das Wetter - zumindest für die Elefanten - zu stimmen! 😄 Nein, aber im Ernst, wir hatten während der insgesamt sechs Pirschfahrten durch den Tembe schon relativ viele Durststrecken, von daher war dieser Nachmittagsdrive wie Balsam auf unserer Seele... 😉
casimodo schrieb: Hallo Nadja,
Elefantenpaarung 😎 😎 😎 Ich kann mich nicht erinnern, davon jemals Bilder gesehen zu haben. Tembe fehlt uns noch.........
Schöner Bericht, wenn wir wieder Internet Flat haben, lese ich die vorherigen Teile noch nach.
Hallo Carsten,
vielen Dank! 😊 Die Elefantenbegegnungen an diesem Nachmittag waren schon wirklich etwas Besonderes - ansonsten hatten wir jedoch während unseres Aufenthaltes auch viele Durststrecken dort... 😗 Aufgrund dessen sind wir leider nicht als riesige Tembe-Fans wieder abgereist, aber das steht und fällt natürlich (auch) immer mit den Sichtungen. 😐 Aber ich bin mir sicher, dass es bei eurem Sichtungsglück dort gaaaaanz anders laufen würde... 😎 😄 🤪
Ich wünsche euch und euren Familien schöne und erholsame Ostertage und bedanke mich an dieser Stelle auch bei allen stillen Mitlesern und Danke-Button-Drückern!!! 😘
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201415. Apr. 2017 · #122
26.12.2016 - Abschied vom Tembe und die Fahrt zum Ithala
Das erste Mal in diesem Urlaub wurden wir vom Wecker geweckt waren noch ziemlich müde. 😕 Noch immer war es ziemlich bedeckt, aber zumindest nicht mehr so kalt.
Monica und Chris entschieden sich erneut dafür, alleine zu fahren und so ging es für uns wieder in "alter" Besetzung los. 😉 Der einzige Unterschied: die Familie aus Durban saß heute vorne! 😛 Es war unser sechster gemeinsamer Drive und wir wollten eigentlich immer irgendwie tauschen, damit jeder mal nach vorne kam, aber sie blieben hartnäckig in der Mitte oder hinten sitzen! Zum Abschluss hatten sie jedoch keine Wahl!!! 😄
Veli fuhr mit uns, an diesem Morgen, in eine andere Richtung, es ging in den Sandforest, aber außer dichtem Busch gab es sonst nicht viel. 🤨
Yellow-fronted canary/Mosambikgirlitz
Wir trafen auf einige Giraffen, der Bulle machte beim näherem Hinsehen jedoch einen etwas mitgenommenen (oder auch erfahrenen) Eindruck. 🙄
Dann erregte eine Spur unsere Aufmerksamkeit - genauer gesagt eine Leopardenspur!!! 🤩 Sollte es mit dem Katzenglück schließlich doch noch klappen?!
Wir folgten ihr eine ganze Zeit lang, bevor sie sich jedoch im Gras verabschiedete - kein Leo weit und breit. Genauer gesagt, nix weit und breit, es war rechts und links so zugebuscht, dass wir auch nicht wirklich viel sehen konnten. 😐 Ich beruhigte mich damit, dass die Tiere - wo auch immer sie sein sollten - zumindest genügend Futter haben... 😄
Veli musste uns mal wieder den Weg freischlagen, dass war dann auch schon fast das Highlight der ersten 1,5 h Fahrt!
Ein blinder Passagier
European Bee-eater/Bienenfresser
Dann trafen wir erneut auf eine Gruppe Giraffen.
Auch Nyalas und Zebras ließen sich blicken.
European roller/Blauracke
Nach 2,5 h fuhr Veli mit uns schließlich wieder zum Hide am Wasserloch - wohl seine letzte Hoffnung bei dieser Ausfahrt! 🙄 😗 Und tatsächlich stand ein Elefant sowie ein Nyalaweibchen dort - allerdings hatte das Wasser eine seltsame grünliche Färbung angenommen... 😕
Wir tranken unseren Tee bzw. Kaffee und beobachteten die Tiere.
Weitere große und kleinere Elefanten trafen am Wasser ein...
Die Stimmung war unruhig, da es sich zum einen um Mutter-Herden und zum anderen um einzelne Bullen handelte.
Wie die Orgelpfeifen... 😄
Ein Common duiker/Kronenducker traute sich aus dem Gebüsch...
Und dann wurde uns definitiv klar, warum Weihnachten auch als "Fest der Liebe" gilt! 😊 Erneut wurden wir Zeugen einer Eli-Paarung und dieses Mal gab es keine störenden Büsche und Bäume....
Wer immer von euch also 2018 um die Weihnachtszeit im Tembe ist, kann sich auf viele kleine Eli-Babys freuen!!! 😉 🤪 🙂
Eindrucksvoll stolzierte der Bulle nach der Paarung am Wasser entlang... 😎
Um kurz vor neun machten wir uns auf den Rückweg zum Camp. Dieses Mal traf das Fahrzeug vor uns auf einen entgegenkommenden Elefanten...
Auf dem Rückweg zum Camp hatte ich noch eine nähere Begegnung mit einem Dung-Beetle... der Gute flog mir nämlich während der Fahrt ins Auge. 😣 Heilige Sch... tat das weh!!! Überlebt haben aber beide. 😉
Kein Dung-Beetle, dafür eine Schrecke in Rezeptionsnähe
Im Camp angekommen, ging es zum Frühstück, bevor wir zusammenpackten. Veli gaben wir bereits seinen verdienten Tipp, doch er meinte, dass er uns später noch zum Parkplatz bringen würde...
Wir packten zusammen und verabschiedeten uns sowohl von der netten und ruhigen Familie aus Durban, als auch von Monica und Chris (diese hatten während ihres Morningdrives übrigens 10 (!!!) Löwen gesehen... 😮 ). Dann warteten wir vergebens auf Veli, der nicht mehr auftauchte. 😕 Ein anderer Guide brachte uns schließlich zu unserem Wagen und nach 3 Tagen waren wir wieder unser eigener Herr! 🙂
Wie bereits erwähnt, sind wir leider keine riesigen Tembe-Fans geworden... 🙁 Vielleicht war unsere Erwartungshaltung zu groß, vielleicht hatten wir zudem etwas Wetter- und Sichtungspech, vielleicht waren wir auch zu spießig in Bezug auf andere Gäste, die selbst Heiligabend und am 1. Weihnachtstag in Shorts und Barfuß zum Abendessen kamen?!
Die Unterkünfte waren auf alle Fälle toll und die Mitarbeiter durchweg sehr nett und freundlich und auch mit unserem Guide sowie den Fahrgästen hatten wir Glück gehabt... 🙂
Trotzdem freuten wir uns, dass es nun weiterging und so fuhren wir beschwingt Richtung Jozini. Das letzte (unbekannte) Etappenziel - das Ithala Gamereserve - galt es nun zu entdecken.
Auf den Straßen und in den Orten war bereits wieder einiges los.
Aufgrund der ständig wechselnden Frequenzen, schalten wir auf längeren Strecken das Radio meist nur kurz ein und dann wieder sehr schnell aus. Vor unserer Ankunft im Tembe hatten wir uns jedoch bereits auf "East Coast Radio" eingeschossen und hier hielt der Empfang auch über Kilometer. Irgendwann wunderten wir uns schließlich darüber, dass ununterbrochen George Michael gespielt wurde... 🙄 Ein Blick ins Internet brachte uns schließlich die Info, dass der Sänger am Vortag überraschend gestorben war. 🙁
Wir fuhren durch das quirlige Jozini, hielten jedoch nicht für einen Blick auf den Staudamm.
Die Straßen bis zur N2 waren super, dann ging es kurze Zeit später auf die R69 in Richtung Vryheid.
Die Straße wurde zum Schotterweg und wir trafen kaum auf andere Fahrzeuge... 🤨 Landschaftlich war es wunderschön, doch die ca. 80 km zogen sich, da wir, aus Angst vor einem platten Reifen, mit unserem Corolla langsam über den Schotter tuckerten... 😕
Die Wolken sahen übrigens wirklich so aus und wurden nicht aufgrund der holprigen Fahrt so abgelichtet... 😛
Das letzte Stück der R69 ging dann wieder über Asphalt, Häuser und Hütten waren am Wegesrand zu sehen und auch Rinder und Kühe bevölkerten wieder die Straßen... 😉
Um halb zwei hatten wir es schließlich geschafft, das Ithala GR war ausgeschildert und wir verließen die Hauptstraße. In Louwsburg ging es ein paarmal rechts und links ab und schließlich lag' das Gate vor uns.
Ein freundlicher junger Mann, namens Lucky, begrüßte uns am Gate. Von dort ging es dann die 6-7 km auf Asphaltweg bis zum Ntshondwe Camp.
Als wir dieses Schild am Eingang sahen, wussten wir noch nicht, dass Elefantensichtungen im Ithala so selten sind, dass man sie sogar an der Rezeption reporten soll... 😉
Die Landschaft gefiel uns auf den ersten Blick sehr gut! 🙂 Weite Grasflächen, umgeben von einer hügeligen Berglandschaft.
Das Ntshowndwe Camp ist das Main Camp im Ithala und schmiegt sich an ein Bergmassiv. Wir checkten an der Rezeption ein und verschafften uns erstmal einen Überblick.
Lt. Sightingboard war nicht allzu viel los... 😄 😗
Blick auf's Wasserloch von der Terrasse am Restaurant/Rezeption.
Wir erhielten das Chalet mit der Nummer 01! (na, das hatten wir doch in diesem Urlaub bereits schon mal... 😵 😣 )
Aber im Ithala liegt die Nr. 01 wirklich gut, ganz am Rand. 🙂 Wir fuhren die verschlungenen Wege bis zum Ende des Camps, bevor wir unsere großzügige Unterkunft bezogen.
Nachdem wir das Auto entladen hatten, schauten wir uns den Camppool an, der einladend aussah. Auch das Wetter stimmte mal wieder, aber wir waren "heiß" drauf, mal wieder selber auf die Pirsch zu gehen und drehten lieber noch eine Runde...
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201416. Apr. 2017 · #123
26.12.2016 - Nachmittagsdrive im Ithala Game Reserve
Statt bei angenehmen 28 Grad einen gemütlichen Nachmittag am Pool zu verbringen, starteten wir unseren ersten Gamedrive im Ithala um 15.00h. Am Sightingboard hatten wir gesehen, dass auf einigen Strecken vor schlechten Teilstücken gewarnt wurde. 😕 Egal, wir wollten schauen, wie weit wir mit unserem Corolla kommen... 😗
Wir fuhren erst einmal ein Stück zurück Richtung Gate. Dabei sahen wir etliche Gnus sowie einen Waterbuck im hohen Gras.
Am Orientierungspunkt Nr. 6 bogen wir ab - für unsere erste Tour hatten wir uns den Ngulubeni Loop ausgeguckt.
Neben vielen Zebras und einigen Impalas fiel uns eine einzelne kleine Giraffe auf. Sie sah' aus, wie ein kleines Plüschtier, allerdings wunderten wir uns, dass sie so alleine unterwegs war... 🤨
Die hügelige Landschaft bot immer wieder tolle Ausblicke.
Am Aussichtpunkt Vamela verließen wir das Auto und ließen den Blick schweifen. Da es im Ithala keine größeren Raubtiere gibt, ist das Aussteigen an Aussichtspunkten erlaubt (trotz allem sollte man sich vorm Verlassen des Fahrzeuges genauer umsehen, wie wir später noch feststellen sollten... 😉 )
Überall grünte und blühte es. So viele Blumen und Blüten wie in diesem Urlaub haben wir in S.A. zuvor nie gesehen.
Der nahe gelegene Mhulumbe Aussichtspunkt wurde ebenfalls angefahren.
Die Aussicht war auch hier wunderschön, auch wenn wir aufgrund unserer kurzen Hosen und Flipflops den Weg nicht komplett bis zum Ende liefen. Unsere Zeckenerfahrung aus dem Hluhluwe hielt uns davon ab... 😗
Wir befuhren den Ngulubeni Loop, der als One-Way-Route einmal um eine Art Hochplateau führt (und im übrigen sehr gut zu befahren ist).
Immer wieder liefen uns mehr oder weniger schnelle Tiere vor die Linse. Es war eigentlich ständig irgendwo etwas zu sehen. 🙂
Und es gibt auch durchaus größere Giraffen im Park. 😉
Am dritten Aussichtspunkt sprang ich aus dem Wagen, um auf die "Jagd" nach einem vorwitzigen Glossy Starling zu gehen. Markus pfiff mich jedoch direkt zurück. 🤨 Was war denn nun los?!
Er zeigte in eine andere Richtung und dort stand doch tatsächlich ca. 80 m entfernt ein Rhino! 🤩 Ein Black Rhino, um genau zu sein... 😎
Es hatte unser Auto gehört und schaute in unsere Richtung, konnte uns jedoch wohl nicht richtig ausmachen...
Okay, dies war der Weg zum Aussichtspunkt, den wir eigentlich gehen wollten, doch nun blieben wir jedoch erstmal am Auto stehen und beobachteten ruhig, wie sich das Nashorn verhielt. Insgeheim freuten wir uns natürlich wie Bolle über diese Sichtung! 🙂 🤪 😄
Anscheinend schien von uns jedoch keine große Gefahr auszugehen, trotzdem markierte es sicherheitshalber erstmal sein Revier, bevor es seinen Weg langsam in die entgegen gesetzte Richtung fortsetzte.
Das Rhino weiterhin im Blick haltend, machten wir uns dann auch auf den Weg zur Aussichtsterrasse.
Vom Aussichtspunkt hat man einen tollen Blick auf das Tal in Richtung Phongolo River, der die natürliche Grenze des Reserves bildet.
Der "rettende" Weg zurück zum Auto. 😄
Wir setzten unseren Weg schließlich weiter fort und weiter ging es auch mit den Sichtungen. 🙂
Vor allem Zebras sind im Ithala sehr, sehr zahlreich vertreten, vielleicht wäre die Ansiedlung von ein paar Löwen doch nicht so schlecht... 😗
Als es wieder bergab ging, entdeckte Markus im Gras zwei liegende (White) Rhinos! 🙂
Im hohen Gras waren sie von unten kommend kaum zu entdecken und so machten wir die Insassen eines entgegenkommenden Fahrzeuges auf die beiden Tiere aufmerksam, die sich herzlich dafür bedankten.
Zurück auf dem Hauptweg beobachteten wir schließlich (und zum Glück) noch ein wenig die Gnu Herde mit ihren Jungen...
... und trauten unseren Augen nicht, denn diese Beiden hielten genau auf uns zu! 🤩
Markus hatte den Ithala bereits seit langem auf seiner Wunschliste, ich hatte hingegen im Vorfeld keine allzu hohe Erwartungshaltung gehabt. Nun waren wir beide begeistert! Von der Unterkunft, der Landschaft und besonders der hohen Tierdichte! 🙂
Wir stellten den Motor ab und beobachteten die Beiden, Mutter und Kind liefen direkt auf uns zu. Anscheinend standen wir genau auf ihrem imaginären "Zebrastreifen"... 🙄
Da es sich um Black Rhinos und dann noch Mutter mit Kind handelte, startete Markus schließlich im letzten Moment doch den Wagen und fuhr einige Meter vor.
Ob unser Rückzug der Grund war oder nicht, sie zuckten mit keiner Wimper und trotteten ganz ruhig weiter... 😊
Markus drehte den Wagen und wir beobachteten diese beiden faszinierenden Tiere im Abendlicht. 😊
Nur wenige Minuten später war das Schauspiel vorbei, Mutter Rhino verabschiedete sich und er Kleine folgte ihr.
Schließlich verschwanden die Beiden in der Ebene... Schlaft gut ihr zwei und passt auf euch auf! 😘
Der liegende Wasserbock hatte sich mittlerweile auch erhoben und schaute uns verwundert an. 😄 Seine Ohren waren wohl durch Zecken ziemlich zerfressen... 😕
Zurück am Camp begrüßten uns diese zwei Schelme von einem Nachbarchalet - ob sie wohl für das Chaos auf dem Dach verantwortlich waren?! 😄 😗
Bevor es komplett dunkel wurde, machten wir uns noch schnell zu Fuß auf den Weg zum Hide am Wasserloch, doch außer ein paar weiteren Wasserböcken und viel Schilf statt Wasser war nicht viel zu sehen... 😐
Statt dem Camprestaurant einen Besuch abzustatten, hieß es für uns ein letztes Mal in diesem Urlaub "selbst ist der Mann" und Markus zauberte aus unseren verbliebenen Vorräten ein leckeres Abendessen.
Danach ließen wir den schönen Tag auf der Terrasse mit Bier, Savannah und Gin Tonic ausklingen - unsere Getränkevorräte waren noch ganz gut bestückt, da wir im Tembe alles im Auto zurückgelassen hatten - bevor wir um neun todmüde ins Bett fielen! Gute Nacht! 😘
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201417. Apr. 2017 · #124
27.12.2016 - Morningdrive im Ithala GR
Da das Gate im Winter um 05:00h öffnet, wollten wir an unserem letzten "vollen" Urlaubstag nochmal so früh wie möglich los. Um vier ging also der Wecker, wir waren beide jedoch noch müde. 🙄
Schnell setzten wir Wasser für einen Tee und Kakao auf und duschten kurz, bevor unser Drive (wieder) Richtung Gate startete.
Es war ziemlich bedeckt und nebelig. Sollte sich im Laufe des Tages nicht etwas grundsätzliches ändern, würden wir auch hier wieder nicht in den Pool kommen... (schließlich hatten wir die Gelegenheit am sonnigen Vortag ja ausgelassen) 😄 😗
Bereits kurz nach dem Verlassen des Camps, sahen wir die ersten Tiere...
Secretary Bird/Sekretär
Dieses Mal bogen wir eine Abfahrt weiter, an der Nr. 05, in Richtung Picnic Site Onverwacht, ab.
Dann entdeckten wir eine Herde Elands. Trotz ihrer Größe konnte man sie zwischen den Felsenbrocken kaum erkennen, die Tarnung war grandios.
Eine Eland Sichtung ist für uns immer ein Highlight - irgendwie sind wir diesbezüglich bisher unterversorgt worden! 😄 Leider waren diese scheuen Antilopen sehr weit entfernt, wir konnten jedoch mehrere Muttertiere mit ihren Kälbern ausmachen.
Die Impala Kitze schauten ein wenig, als hätten sie ebenfalls Lust auf ein Frühstück gehabt... 😉
Und obwohl wir, außer unseren Heißgetränken, auch kein Frühstück an Bord hatten, fuhren wir bis zur Picnic Site. Hier ein Blick von oben...
Da es noch recht früh war, entschieden wir uns dafür, den etwas längeren Weg zu wählen, um dann über das Main Gate wieder zum Camp zu fahren.
Noch immer war es ziemlich diesig und es wurde nicht so richtig hell.
Yellow-fronted canary/Mosambikgirlitz oder Village Weaver/Dorfweber (Vielen Dank an Maddy und Matthias! 🙂 )
Kudu-Männchen
Zebra, Red Hartebeest & Blue Wildebeest
Nach sechs klarte es dann endlich auf und die ersten Sonnenstrahlen schafften es durch die Wolken.
Wir standen jedoch vor einem Problem... 😗 Sollten wir die Wasserdurchfahrt wagen oder lieber nicht?! 😕 Jeder, der mit einem 4X4 unterwegs ist, wird sich bei dem bisschen Wasser auf die Schenkel klopfen vor Lachen, doch wir hatten keine Lust, einen Tag vor der Abreise unseren Corolla auf Grund zu setzen... 😵 Schließlich meldete sich unser Bodenblech nach wie vor regelmäßig, auch wenn ich es hier lange nicht erwähnt habe... 😛
Markus' Vernunft siegte und wir drehten wieder um - es war ja schließlich kein Umweg und so hatten wir einen Grund, die Gravelroad auch zurück zu fahren... 😗
Und dies wurde prompt belohnt! 😎 Keine 200 Meter weiter entdeckten wir grazile Kraniche... Noch nie hatten wir eins dieser Tiere zuvor in S.A. gesehen! 🤩
Es waren mehrere Tiere, die leider durch das hohe Gras sehr versteckt waren, wir hatten jedoch noch mehr Glück, da sie sich nur wenig später vollends zeigten.
Blue cranes/Paradieskraniche
Ich war etwas im Stress, da meine Speicherkarte voll war und hätte fast die nächste Sichtung - die auf dem Weg auf uns wartete - verpasst... 😄
Blackbacked Jackal/Schabrackenschakal
Nun lief es... 😉 Familie Strauß war auch unterwegs und führte ihren Nachwuchs aus!
Die Baboons waren da ausnahmsweise etwas schüchterner... 😄
Endlich gelang es uns auch, die flinken Schwalben auf's Bild zu bannen. Normalerweise waren sie immer wieder weg, bevor man ein Foto machen konnte... 🙄
Handelt es sich hierbei um White-throated swallows/Weißkehlschwalben?! 😕 Nein, es sind Barn swallows/Rauchschwalben! 🙂 (Herzlichen Dank an maddy und Matthias!)
Und wie das nach einer Erstsichtung oft so ist, auf einmal trifft man im offenen Feld wieder auf die Tiere... 😉
Die Baby-Giraffe war auch schon auf den Beinen - und immer noch alleine unterwegs...
... und das Warthog leider etwas schüchtern, denn es machte sich direkt aus dem Staub.
Der stolze Kudu-Bulle schien mit seiner Morgenpflege beschäftigt zu sein - hier und da juckte es anscheinend! 😛
Diesen Grey Duiker/Kronenducker nahmen wir noch mit, bevor wir wieder am Camp eintrafen.
Seltsamerweise werden auch die Selfservice Chalets im Ithala mit Frühstück angeboten... Uns sollte es recht sein, denn so mussten wir für die letzten zwei Tage nichts mehr einkaufen. Allerdings waren wir gespannt, was uns wohl erwarten würde... 😗
Pünktlich um halb acht schlugen wir also im Restaurant auf und wurden mehr als positiv überrascht! Das Buffet war sehr groß und reichhaltig. Auf Wunsch wurden frische Panncakes und Omelettes gemacht. Außerdem gab' es eine reichliche Auswahl an frischem Obst! Etwas schade war es nur, dass lediglich wenige Gäste dieses Angebot annahmen... Wir ließen es uns jedoch erstmal ausgiebig schmecken! 😛
maddy2'167 Beiträge · seit 200917. Apr. 2017 · #125
Hallo Nadja,
Danke!!! Wieder mal toll, diese Sichtungen! Und dann die Blue Cranes - wunderschoen!!!
Ob dein Canary der Richtige ist kann ich nicht sagen, er will sich nicht runterladen! Die Schwalben sind Barn Swallows (ehemals European Swallow). Diejenigen mit dem hellen Kinn sind die Jungen. Sie haben sich uebrigens letzte Woche verabschiedet und sind nun auf dem Weg nach Europa!
fotomatte2'511 Beiträge · seit 200917. Apr. 2017 · #126
Hi Nadja,
sehr schön, dass du die südafrikanischen Blue Cranes nun auch zeigst. Muß ich ja nicht extra betonen, dass das meine favorite pics sind. Die Schwalben hat ja maddy schon bestimmt. Die ersten Rauchschwalben habe ich Anfang April gesehen, nun aber am Karfreitag waren es Hunderte, die über der jungen Donau gejagt haben.
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201418. Apr. 2017 · #127
maddy schrieb:Hallo Nadja,
Danke!!! Wieder mal toll, diese Sichtungen! Und dann die Blue Cranes - wunderschoen!!!
Ob dein Canary der Richtige ist kann ich nicht sagen, er will sich nicht runterladen! Die Schwalben sind Barn Swallows (ehemals European Swallow). Diejenigen mit dem hellen Kinn sind die Jungen. Sie haben sich uebrigens letzte Woche verabschiedet und sind nun auf dem Weg nach Europa!
Gruss aus Sodwana Maddy
Hallo liebe Maddy,
danke Dir! 😊 Und vielen Dank für die Bestimmung der Barn Swallows - da wäre ich ja nie drauf gekommen, da sie bei Google so "ordentlich" aussehen, im Gegensatz zu unseren strubbeligen... 😄 Lt. Matthias haben sie die Reise nach Europa ja bereits geschafft!
Den Kanarienvogel habe ich doch glatt vergessen! 🙄 😣 Aber jetzt ist er da, wenn aufgrund des Lichtes, leider nicht so wirklich farbenprächtig... 😗
Viele liebe Grüße, Nadja
fotomatte schrieb: Hi Nadja,
sehr schön, dass du die südafrikanischen Blue Cranes nun auch zeigst. Muß ich ja nicht extra betonen, dass das meine favorite pics sind. Die Schwalben hat ja maddy schon bestimmt. Die ersten Rauchschwalben habe ich Anfang April gesehen, nun aber am Karfreitag waren es Hunderte, die über der jungen Donau gejagt haben.
Viele Grüsse, Matthias
Hallo Matthias,
danke auch Dir für die Bestimmung der Rauchschwalben! Wie toll muss es sein, diese Tiere hier zu beobachten, wenn man sie zuvor soweit entfernt gesehen hat... 🙂
Ja, die Sichtung der Blue Cranes war auch für uns etwas Besonderes - sie wirken so elegant und grazil! Und sind uns tatsächlich am gleichen und am Folgetag nochmal vor die Linse "gelaufen", allerdings könnte es sich dabei natürlich immer um ein und die gleiche Familie gehandelt haben... 😕
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201419. Apr. 2017 · #128
27.12.2016 - ... warum Umkehren manchmal gar nicht so schlimm ist...
Gut gestärkt statteten wir dem Curio Shop einen kurzen Besuch ab. Neben einer kleinen Auswahl an Lebensmitteln findet man im Ntshondwe Camp viele schöne Sachen, die wir teilweise so in anderen Shops nicht gesehen haben. (also wurde direkt ein weiterer Besuch am Abreisetag eingeplant... 😗 ) Das kleine "Museum" nebenan ist leider sehr heruntergekommen. Es gibt etliche Tierpräparate, die zum Teil jedoch ziemlich "strubbelig" aussehen. Schade, das eine so gute Sache, so sehr verkommt... 🤨
Wir starteten unseren Drive über den Ngubhu Loop, der durch den westlichen Teil geht. Uns war aufgrund des Aushangs schon klar, dass wir mit unserem Sedan nicht die komplette Strecke würden fahren können, aber wir wollten schauen, wie weit wir kommen.
Zur Einstimmung erstmal ein paar Blümchen... 🙂
Entlang des Loops (dem sogenannten Auto Trail) gibt es Markierungspunkte, die in einer kleinen Broschüre, die wir im Shop erstanden hatten, erklärt sind. Dies checkten wir allerdings erst am dritten Punkt... 😎 😗
Punkt C= Graslands
Kurz drauf trafen wir mal wieder auf Rhinos...
Punkt D = Vleis and Warthog
Statt Warthogs trafen wir jedoch auf einen Impala Kindergarten. 😘
Punkt E = Sihlute huts (incl. Gnu)
Ab diesem Punkt hatte Markus wohl auch keine Lust mehr, sich jedes Mal meine Vorlesung anzuhören. 😐 Zumindest hielt er bewusst nicht mehr an den Markierungspunkten oder machte mich drauf aufmerksam, wenn er einen auf seiner Seite hatte.... 😄
Im Tal sahen wir noch einmal eine Gruppe Elands!
Und direkt vor uns ein hochtragendes Zebra. 😮
Natürlich waren wir auf der Suche nach den Ithala-Elefanten... 😎 Wir hatten gelesen, dass sie sich bevorzugt in den bebuschten Tälern aufhalten und sich nur selten zeigen. 🙁 Wir scannten alles ab, aber in den grünen Tälern war nichts zu sehen.
Und wieder Schwalben: Lesser striped swallows/Kleine Streifenschwalben
Nach einer guten Stunde waren wir am Kreuzpunkt 09. Da die restliche Wegstrecke des Loops wohl nicht für uns zu befahren war, entschlossen wir uns dazu, zumindest noch bis zum Bushcamp zu fahren und dann wieder umzudrehen...
Am Aussichtspunkt Bhumaneni genossen wir die Aussicht, sahen jedoch nur sehr weit entfernt einige Giraffen.
Ca drei Kilometer vorm Bush Camp mussten wir mal wieder aufgeben - diese gefüllte Bodensenke war uns erneut nicht geheuer. 😐
Es nützte nix, wir drehten um... Es ging die gleiche Strecke zurück, dieses Mal jedoch bergauf... 😵 Zumindest wurden wir mit einer Kudu-Familie belohnt.
Auch die Giraffen waren mittlerweile sehr nah' gekommen - somit hatte unsere Umkehr doch auch etwas Gutes... 😗
Wie wenig sie sich doch von den spitzen Dornen abschrecken lassen... Es scheint zu schmecken! 😉
Dann wurde Markus' Geduld auf eine harte Probe gestellt: Zebras!!! 🤩 Auch die bereits 500 geschossenen Bilder konnten mich nicht daran hindern, auch diese Gruppe zu fotografieren. Mein "Schau' doch mal, wie süß sie da zusammenstehen..." wurde mit einem Grollen abgetan. 😈
Viel Zeit wurde mir also nicht eingeräumt... 🙄 😵
Dennoch reichte meine "Zebra"-Pause, denn als wir weiterfahren wollten, galt erstmal "rechts-vor-links"... Wie eine Erscheinung glotzten wir den Elefantenbullen an, der auf einmal im Gebüsch erschien. 🤩 Juhuuu!!! Eine Elefantensichtung im Ithala - das wir uns so sehr darüber freuen würden, hätten wir vorm Urlaub auch noch nicht gedacht... 😁
Nun hatten wir tatsächlich auch mal das Problem, "zu nah" dran zu sein... 😎 😄 😗
Schnurstracks lief der Bulle nicht auf uns, sondern auf ein kleines Schlammloch auf der anderen Seite des Weges zu. Wir waren begeistert! Da sieht mal man wieder, das Spotten tatsächlich auch einfach Glücksache ist!!!
Verzückt sahen wir seinem Schlammbad zu...
Dann machte unser Herz einen kleinen Aussetzer, denn nach einigen Minuten folgte dem Bullen ein echter "Brummer" aus dem Gebüsch... 😮 🙄
Okay, wenn man nicht daneben steht, benötigt man bei so einem Eli ja immer einen Vergleich, um die Größe wirklich bestimmen zu können... 😄 😎
Da wirkt der erste doch geradezu zart und niedlich... 🤪 😗
Aber was wäre die Welt, ohne das berühmte Sprichwort: "alle guten Dinge sind drei"?!?! 😛 Und schwups kam der dritte im Bunde aus dem Gebüsch....
Ein entgegenkommendes Fahrzeug konnten wir noch rechtzeitig mit Lichthupe warnen. Sie hatten natürlich von ihrer Seite ebenfalls die Elefanten am Wasserloch entdeckt und wollten sich nähern, konnten jedoch den dritten Elefanten nicht sehen... 😐
Als er dann so beherzt den Weg überquerte, waren sie aber wohl ganz froh, auf unsere Zeichen reagiert zu haben.... 😗
Auch er stillt seinen Durst, bevor einer nach dem anderen wieder so lautlos verschwand, wie er gekommen war... 🙂
Nur zehn Minuten hatte das Schauspiel gedauert - wir waren gerade zur richtigen Zeit am richtigen Ort! Und happy!!!
Mittlerweile war es 12.00h und der Nebel hing immer noch über den Tälern - so richtig wollte es nix mehr werden mit dem Wetter.
Auf unserem weiteren Rückweg zum Camp sahen wir noch eine Gruppe Mountain reedbucks/Bergriedböcke, die ihrem Namen alle Ehre machten.
Und auch die Impala-Babys waren noch vor Ort... 😊
Wieder am Camp angekommen, erstatteten wir an der Rezeption Bericht. Die gute Dame kam schließlich sogar mit uns zur Sichtungstafel, um genau zu sehen, wo wir die Elefanten gesehen hatten... 😉
Zufrieden mit unseren beiden Drives, legten wir uns um eins auf's Bett. Während ich einige Reisenotizen machte, ärgerte Markus' sich am Tablet wegen unserer Sitzplatzreservierung mit der Lufthansa App rum. Netz war so gut wie gar keins vorhanden, ob das nun an den Bergen ringsum oder an den aufziehenden Gewitterwolken lag, war die Frage...?! 😕
maddy2'167 Beiträge · seit 200920. Apr. 2017 · #129
Hallo Nadja,
Schwierig, dein Kanarienvogel bei so wenig Detail... Aber ein Yellow-fronted Canary kann das nicht sein es fehlen ihm die "Bartstreifen". Auch ist der Schnabel bei deinem etwas schlanker. Ich tippe eher auf Weber, und dabei am ehesten auf einen jungen Village Weaver (vormals Spotted-backed Weaver)
fotomatte2'511 Beiträge · seit 200920. Apr. 2017 · #130
Hallo Nadja und maddy,
also ich finde den Canary absolut richtig bestimmt. Maddy, schau dir mal den Schnabel an, das ist niemals ein Weberschnabel, viel zu klein. Typisch Girlitz eben. Und die facial markings sind doch einwandfrei zu erkennen.
maddy2'167 Beiträge · seit 200921. Apr. 2017 · #131
Hallo Matthias,
Maddy, schau dir mal den Schnabel an, das ist niemals ein Weberschnabel, viel zu klein. Typisch Girlitz eben. Und die facial markings sind doch einwandfrei zu erkennen.
Wirklich? Schauen wir dasselbe Bild an?? Ich werd wohl langsam blind. 😕
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201421. Apr. 2017 · #132
maddy schrieb:Hallo Matthias,
Maddy, schau dir mal den Schnabel an, das ist niemals ein Weberschnabel, viel zu klein. Typisch Girlitz eben. Und die facial markings sind doch einwandfrei zu erkennen.
Wirklich? Schauen wir dasselbe Bild an?? Ich werd wohl langsam blind. 😕
Gruss aus Sodwana Maddy
Liebe Maddy, lieber Matthias,
es gibt leider nur noch ein weiteres (und ebenso schlechtes) Bild von dem "gelben Vogel". Aber viel mehr oder anderes sieht man da meiner Meinung nach auch nicht... 😕
Aber zerbrecht euch nicht unnötig den Kopf zum Wochenende! 😄
fotomatte2'511 Beiträge · seit 200921. Apr. 2017 · #133
Hallo Nadja,
bist du sicher, dass das der selbige Vogel ist. Das zweite Foto zeigt, da bin ich bei maddy, einen Weber. Aber hier kann ich die vorher klar zu sehenden Streifen und den grauen Nacken nicht sehen. Das Gelb scheint mir auch eher grünlich. Wenn das tatsächlich derselbe Kamerad ist, muss ich mir nun auch fürs Bilderkucken eine Brille hertun. Shit. Man wird alt. Trotzdem danke.
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201421. Apr. 2017 · #134
27.12.2016 - Nebel zieht auf...
Während Markus beim Check-in langsam verzweifelte, entdeckte ich eine Gottesanbeterin an unserem Fenster. Ein schnelles Foto musste sein, bevor ich sie in die Freiheit entließ. 😉
Obwohl es sich immer mehr zuzog, entschlossen wir uns am Nachmittag noch einmal loszufahren. Was sollten wir bei dem Wetter auch machen? 😕 Um auf der Terrasse zu sitzen, war es zu ungemütlich und zu lesen hatten wir ja seit Tagen nix mehr... 😗
Die Gnus versteckten sich im Gras...
... während es sich die Zebras im Nieselregen schmecken ließen.
Die Vervet Monkeys hatten sich bereits im schützenden Baum zusammengerottet.
Wir fuhren zum Gate und tankten den Wagen für die Fahrt zurück nach Johannesburg am nächsten Tag, schon mal voll. Lucky war erneut vor Ort und wie am Tag zuvor bester Laune! 🙂
Anschließend nahmen wir noch das "fehlende" Stück bis zur Bodensenke in Augenschein, schließlich waren wir am Morgen dort umgedreht. Allerdings fuhren wir auf diesem Teil des Weges am Zaun entlang, was immer ein wenig befremdlich ist... 😕
Diese Pin-tailed whydah/Dominikanerwitwe hätten wir lieber in natürlicherer Umgebung abgelichtet, aber sie schien sich am Zaun ganz wohl zu fühlen... 😛
Mehrere Male sahen wir im Ithala Zebras mit "Schlappohren" - weiß jemand, wie es dazu kommt?! 🤨
Zum Glück waren nicht alle davon betroffen! 😄
Noch einmal nahmen wir den Ngulumeni Loop in Angriff, da dieser prima zu befahren war. (Bei der Einfahrt zum Dakeneni Loop gab es leider ebenfalls eine Warnung, aufgrund schwieriger Passagen 😵 )
Viel zu sehen gab es bei dem schlechten Wetter jedoch nicht...
Rufous-naped lark/Rotnackenlerche (?)
Noch einmal trafen wir jedoch auf die eleganten Blue Cranes/Paradieskraniche (im Regen).
Kein Rhino am Look-out... 🙁
Dann erregte jedoch ein aufsteigender Schwarm unsere Aufmerksamkeit. 😮 Aus einem Loch im Boden stiegen hunderte Insekten auf - leider sind die Bilder nicht wirklich gut geworden. Anscheinend wurden wir Zeugen eines Schwarmfluges... 😕
Da auch die Wolken und Nebelfelder immer dichter wurden, machten wir uns auf den Rückweg.
Innerhalb weniger Minuten zog der Nebel immer weiter hinauf, der Weg war bald fast nicht mehr zu sehen... 🙄
Zurück im Tal, klarte es direkt wieder auf - die umliegenden Berge hielten die Wolken auf.
Als wir um sechs wieder am Camp eintrafen, hatte es sich richtig schön eingeregnet. Markus schaffte zumindest uns online bei der Lufthansa (auf unsere Wunschplätze) einzuchecken! Währenddessen lag' ich auf der Lauer, da man vom Schlafzimmer aus, immer wieder seltsame Vögel mit roten Schnäbeln sah'. Allerdings waren sie sehr flink - für ein Beweisbild reichte es zumindest. 😉
Könnte das ein Green wood hoopoe/Baumhopf sein?
An unserem letzten Abend, wollten wir uns nochmal bekochen lassen und besuchten das Ithala Restaurant. Das Frühstück hatte uns überzeugt, das Abendessen konnte dies leider nicht... 😕 Es waren nur sehr wenige Gäste dort, die Karte war überschaubar und selbst davon war die Hälfte nicht verfügbar. 😐 Egal, die Mitarbeiter waren sehr nett und bemüht und auch wenn es kein kulinarisches Highlight war, wurden wir zumindest satt. 😉
Zum Abschluss des Tages gönnten wir uns noch zwei Gin-Tonic auf der Terrasse. Ein lauer Abschiedsabend in Südafrika war uns allerdings vergönnt und wir verzogen uns schließlich bald ins Bett...
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201421. Apr. 2017 · #135
fotomatte schrieb:Hallo Nadja,
bist du sicher, dass das der selbige Vogel ist. Das zweite Foto zeigt, da bin ich bei maddy, einen Weber. Aber hier kann ich die vorher klar zu sehenden Streifen und den grauen Nacken nicht sehen. Das Gelb scheint mir auch eher grünlich. Wenn das tatsächlich derselbe Kamerad ist, muss ich mir nun auch fürs Bilderkucken eine Brille hertun. Shit. Man wird alt. Trotzdem danke.
Gruß, Matthias
Hi Matthias,
ja, gleiche Kamera, gleiche Uhrzeit... Es ist ist derselbe... 🙄 Ich bin mir aber sicher, dass es an meinen Bildern liegt und nicht an euren Augen! 😎
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201423. Apr. 2017 · #136
28.12.2016 - Abreisetag... 🙁
Es war mal wieder soweit... der Tag der Abreise stand an... 😣 wieso vergeht die Zeit im Urlaub eigentlich immer viel zu schnell?!?! 😛
Für uns war es klar, dass wir die Zeit vorm Frühstück nochmal für einen Morningdrive nutzen wollten... 😎
Um Punkt fünf verließen wir somit das Gate, das Thermometer zeigte zwar bereits 19 Grad an, optisch wirkte das Wetter jedoch nach wie vor noch nicht so ansprechend... 😗
Die Landschaft war in feuchten Nebelschwaden eingehüllt, die langsam abzogen. Dem Red Hartebeest schien das feuchte Gras jedoch zu schmecken, es würdigte uns keines Blickes... 😉
Die kleinen Zebras waren da schon kooperativer...
... auch wenn sich dieser Fratz zwischen Mama's Beinen verstecken wollte! 😄
Ein letztes Mal fuhren wir unsere "Lieblingsrunde". (so sehr wir den Abschied auch bedauerten, war es genau der richtige Zeitpunkt, spätestens am Nachmittag hätten wir wohl nicht mehr gewusst, welchen Weg wir noch hätten fahren sollen... 😗 )
Auch wenn der Aussichtspunkt noch etwas "verhüllt" war und es keine Fernsicht gab, stiegen wir aus, um die fast mystische Stimmung zu genießen... 🙂
Bei unserer Weiterfahrt entdeckten wir eine Mountain reedbuck/Bergriedbock-Familie. Durch die hügelige Wegführung und unseren niedrigen PKW ergaben sich manchmal seltsame Perspektiven. 🤪
Roufous-naped lark/Rotnackenlerche
Sonne und blauer Himmel setzten sich immer weiter durch.
Am nächsten Aussichtspunkt fanden wir viele Hufspuren - eine ganze Gruppe Zebras hatte hier wohl ihr Nachtlager gehabt.
Während ich draußen rumsprang, um einige Bilder zu machen, wartete Markus im "sicheren" Fahrzeug... 😄
Die Morgenstimmung war einfach wunderschön!
Auf unserer Runde sahen wir etliche Tiere und Vögel...
Pin-tailed wydah/Dominikanerwitwe
Gut getarnter Black-bellied bustard/Schwarzbauchtrappe
schlecht fotografierter Raubvogel - Black sparrowhawk/schwarzer Sperber 😕
eindeutig 😄 : Helmeted guineafowl/Perlhuhn
Mich faszinierten an diesem Morgen jedoch vor allem die Spinnennetze im Morgentau, was jedesmal zu Kopfschütteln auf der Fahrerseite führte, wenn ich "Stopp!!" rief und eigentlich nix zu sehen war... 🙄 🤪 😄
In den Tälern hingen noch kleine Wölkchen fest - uns erinnerte der Anblick ein wenig an einen kochenden Topf. 😉
Der glossy starling/Glanzstar war uns wohlgesonnen und posierte im Morgenlicht.
Ein letztes Mal besuchten wir den Aussichtspunkt oberhalb des Phongolo Rivers.
So ein schöner Platz! 🙂 Wir genossen die Ruhe und die Aussicht, bis einige Zeit später ein Pärchen eintraf, um sein Frühstück einzunehmen...
Wir hatten die Hoffnung gehabt, doch noch auf Dassies zu stoßen, doch leider blieb uns das - trotz vieler bergigen bzw. felsigen Gegenden - in diesem Urlaub verwehrt. 🤨
Etwas wehmütig, aber trotzdem zufrieden, verabschiedeten wir uns und machten uns auf den Weg zurück zum Camp. Auch unser Frühstück wartete schließlich... 😛
Ein Common duiker/Kronenducker, der seinem Namen alle Ehre macht! 😄
Es war nun kurz vor sieben und die Sonne hatte sich mittlerweile durchgesetzt.
Die Impalas strotzten vor Energie und Lebenslust - allerdings musste man ganz schön aufpassen, da sie auf Autos keine Rücksicht nahmen... 😮 😉
Die kleinen Zebras waren wieder mal viel besser erzogen... 😛 Oder der mobile Zebrastreifen hatte sich einfach falsch postiert... 🤪
Kurz vorm Camp schlug unser Herz nochmal höher und wir hofften, den Verursacher dieser Spuren zu entdecken... 😎
Eindeutig war hier ein Elefant entlang gewandert, doch so sehr wir auch auf und ab fuhren, er blieb im Dickicht verschollen...
Erneut genossen wir das umfangreiche Frühstück im Ntshondwe Camp Restaurant und erneut waren nur wenige Gäste vor Ort... Dafür, dass Sommerferien waren, war hier - im Vergleich zu manch' anderen Orten die wir besucht hatten 😣 - erstaunlich wenig los. 😐 Schade eigentlich, denn unserer Meinung nach, ist der Ithala ein wunderschönes Plätzchen!
Nach dem Essen stand noch ein Besuch des Curio Shops an, letzte Einkäufe wurden getätigt, die dann auch direkt in den Reisetaschen verstaut werden mussten. Und dann hieß es Abschied nehmen - aber erst im nächsten Teil! 😛
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201426. Apr. 2017 · #140
28.12.2016 - Abschied und Heimreise
Nachdem wir uns nochmal am äußerst reichhaltigen Frühstücksbuffet gestärkt hatten, wurden die letzten Dinge in den Reisetaschen verstaut und ins Auto verladen - nun hieß es Abschied nehmen... 🤨
Abschied nehmen von dem schönen Chalet mit der der Nr. 01...
... dem grandiosen Ausblick vom Camp...
... und unserem schüchternen Nachbarn, der sich täglich bei Sonnenschein zeigte.
Auch ein paar hübsche Schmetterlinge flatterten mir beim Einsteigen noch durch's Bild. 😄
Nach der Schlüsselübergabe an der Rezeption tauschte ich doch noch schnell meine lange Jeans gegen eine kurze Hose, das Thermometer zeigte 25 Grad und wir hatten ja noch einige Stunden Fahrt bis Johannesburg vor uns. 😗
Auch die kurze Fahrt bis zum Gate entpuppte sich noch zu einem kleinen Gamedrive. 😉
Schade, für diese kämpfenden Zebras war ich nicht mehr ausreichend "bewaffnet", da die Fotoausrüstung zum großen Teil bereits im gepackten Rucksack im Kofferraum schlummerte. 😈
Zwar weit weg, aber auch die Baby Giraffe gab noch mal ein "Stell-dich-ein"... 😄
Familie "Schlappohr" verabschiedete uns ebenfalls.
Das Kleine schien zum Glück auf seinen Vater zu kommen...?! 😎
Roufous-naped lark/Rotnackenlerche von rechts...
... und von links.
An einigen Kindergärten kamen wir auch noch vorbei... 🙂
Mein Wunsch war es gewesen, zum Abschied noch mal ein Rhino zu sehen... Und manchmal werden Wünsche wahr!!! Wir sahen gleich zwei... 🤩 🤩 Dieses Mal entfernt im hohen Gras und hübsch dekoriert mit violetten Blumen.
Keine 10 Minuten später erreichten wir schließlich das Gate - Lucky war leider an diesem Tag jedoch nicht im Dienst...
Wir schauten ein wenig verwundert drein, als wir außerhalb des Parkzaunes auf etliche Giraffen trafen. 🙄 Entgegenkommenden Fahrzeuge hielten ebenfalls und fotografierten die Tiere.
Es war halb elf und das Thermometer zeigte 28 Grad an, am Straßenrand wurde von da an wieder vor anderen Tieren gewarnt. 😛
Unser Weg führte erneut über die R69, dieses Mal weiter Richtung Vryheid.
Die Fahrt verlief recht ereignislos, an einer Stelle hielten wir jedoch an einem markierten Fußübergang, da dort zwei Frauen mit ihren Kindern standen. Anscheinend passierte dies nicht so oft, denn wir wurden beschimpft, als sie nach Zögern schließlich die Straße überquerten... 😣 😵
Wolkenfelder zogen durch und zwischenzeitlich kam immer mal wieder ein Schauer runter. Auch die Temperaturen sanken.
Vor Vryheid bogen wir auf die R33 ab und die Landschaft erinnerte uns teilweise ein wenig an die Drankensberge en Miniature.
Wir durchquerten Paulpietersburg und besonders der Haircutter stach uns ins Auge! 😄 Entweder hatte er erst vor kurzem eröffnet oder er verstand sein Handwerk einfach - die Leute standen dort regelrecht Schlange... 😛
An dieser Stelle wären wir gerne links abgebogen, wenn uns dadurch der lange Flug zurück nach Deutschland erspart geblieben wäre... 🤪
Südafrikaner bei ihrer Lieblingsbeschäftigung. 😎
Wir erreichten Mpumalanga...
... und die etwas größere Stadt Piet Retief.
Bei diesem Foto kam es zur Diskussion im Wageninneren - "Nein, natürlich fotografiere ich nicht die Dame in Uniform, die unterhalb der Straßenschilder steht!" 😐
Mir ging es wirklich nur um die Namenskombination auf dem Schild, aber erkläre das mal dem Fahrer... 😗
Somit hielt ich auch die Straßensperre, die einen langen Stau auf unserer Seite verursachte, ebenfalls nur von Weitem fest.
Zum Glück, denn dort hatten sich ganze Einheiten aufgebaut, es standen Verpflegungszelte bereit und der Braai war im vollen Gange. Ob sie jemanden suchten?! Alle Autos wurden jedenfalls schwer bewaffnet kontrolliert. Wir sahen jedoch wohl recht harmlos aus oder fielen aus der Suchbeschreibung, auf alle Fälle wurden wir direkt durchgewunken... 😉
Danach war auf der N2 erstmal nicht mehr viel los...
Lediglich die, zum Teil, supermodernen Mautstationen unterbrachen immer mal wieder unsere Fahrt.
Rund um Ermelo lag richtiger Smog in der Luft... 🤢 Ekelhaft!
Wir waren froh, als es endlich wieder aufklarte - auch wenn die Umgebung dadurch nicht unbedingt schöner wurde... 😗
Gute 60 Kilometer hielt Markus schließlich an einer Brücke. 🤨 Wir mussten beide so dringend zur Toilette, dass uns fast die Blase platze... 😣 Als Mann war man hier klar im Vorteil und so blieb ich notgedrungen im Auto sitzen... 🙄
Seltsamerweise befinden sich auf diesem Stück der R17 keine Tankstellen oder Rastplätze - zumindest haben wir ewig keine gesehen und dass führte dann dazu, dass ich es in einem Vorort von JNB nicht mehr aushielt und mich auf eine Wiese hinter einen Baum hockte... 😕 Ich rechnete schon damit, jeden Moment festgenommen zu werden, aber es ging nicht mehr... 😄
Natürlich kamen wir keine 500 Meter später an einer Tankstelle an, bei der wir dann zumindest für die Fahrzeugübergabe schon mal volltankten. 😗
Und dann waren wir auch schon fast am Ziel angekommen...
Punkt 17.00h gaben wir unseren Corolla, mit gut 3.000 Kilometern mehr auf dem Buckel, ab.
Wie immer verlief die Autoabgabe im Parkhaus hektisch - alles ausladen und verstauen, während der Hertz Mitarbeiter alles checkte und ausfüllte. 😣 Das ist immer noch ein kleiner Streßpunkt nach dem Urlaub - aber wir hatten mal wieder Glück, es wurde alles als okay abgenommen und Markus erhielt auf Nachfrage auch wieder ein entsprechend unterschriebenes Dokument. 😗
Erst als wir das Parkhaus zu Fuß verließen, fiel uns auf, dass Markus sein Cap im Wagen vergessen hatte. Er lief zurück, kam aber zu spät - der Wagen war bereits fort zur Reinigung. Von wegen "Tia!".. 😄
Nach einer kurzen und kurzweiligen Wartezeit am Gate ging es für uns pünktlich um 19.40h mit der Lufthansa Richtung Frankfurt zurück. Ein kurzes Ärgernis erfolgte noch beim Boarden. Trotz des mäßigen Netzes im Ithala hatte Markus uns auf unsere Wunschplätze einchecken können - nun mussten wir beim Einstieg allerdings warten - die Plätze waren doppelt vergeben. 🙄 Kurz keimte der Funken Hoffnung auf ein Upgrade auf... 😗 Doch dann erhielten wir einfach andere Plätze weiter hinten - eine Familie mit Kindern hatte unsere Plätze bekommen. Verständlich einerseits, ärgerlich andererseits, da in anderen Reihen ebenfalls allein reisende Erwachsene saßen... Unsere kleine Pechsträhne sollte uns also bis zum Heimflug verfolgen. 😛
Mir war es egal, der Flug war ruhig und schlief nach dem Essen fast komplett bis zur Landung durch. 😎 Ab Frankfurt ging es dann früh morgens mit dem Zug weiter nach Hause. 🙂