KwaZulu-Natal - ein Urlaub mit Höhen und Tiefen

Reisebericht 154 Antworten · 29,0k Aufrufe · gestartet 01. Feb. 2017 von Fortuna77
Themenstarter839 Beiträge · seit 201404. Feb. 2017 · #21
Carinha schrieb:Hallo Fortuna

Dass man dort auch reiten kann, ist mir letztes Jahr wohl irgendwie durch die Lappen gegangen! 😵
Bin gespannt, was ich verpasst habe! 😉 Dafür müssten wir auch vor einem Gewitter flüchten bei der Wanderung zum Tatzelwurm hoch. 😄

Liebe Grüsse,
Karin
Hallo Karin,

ja, es ist echt schade, dass es online so schwierig zu finden ist bzw es kaum Infos dazu gibt! Die Gegend ist herrlich zum Reiten und es war wirklich ein Erlebnis... 😄

@ Friederike, zum Glück hast Du die Pillen dabei, ich glaube, so langsam habe ich sie wirklich nötig... 😄 😗

Viele liebe Grüße,
Nadja
2015 - 3 wunderbare Wochen im südlichen Namibia; 2016 - Krüger total - unsere Tour von Nord nach Süd; 2016 - KwaZulu-Natal - Ein Urlaub mit Höhen und Tiefen; 2017 - Zu viert durch die Karoo und Kap-Region; 2018 - Let's do it rustic - Kruger NP im April; 2018 - Winter in der Karoo - Frühling am Kap - Herbst 2018; 2018 - Unterwegs im Norden Namibias - Dezember 2018
Themenstarter839 Beiträge · seit 201404. Feb. 2017 · #22
11.12.2016 - Rugged Glen - Hoch hinauf und steil bergab... 🤪

Markus schlief schlecht und stand schon um sechs Uhr auf. Gegen sieben weckte er mich schließlich mit einem Tee. Das Wetter sah immer noch ziemlich schlecht aus, überall nur Nebel... 😣

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Trotz des schlechten Wetters war auf unserer Terrasse bereits einiges los.

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Ich war mir nicht sicher, ob das wirklich klappen sollte mit dem Ganztagesritt durch die Berge?! 🤨 Im Laufe der nächsten Stunde klarte es dann aber doch etwas auf, wir aßen wieder ein wenig Müsli und ich packte mir ein Lunchpaket zusammen.

Die Nebelschwaden zogen im Minutentakt weiter ab und gaben den Blick auf die Berge frei! 😉

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Wir packten zusammen und es ging los zum Stall.

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Dieses Mal waren wir spät dran und trafen erst ein paar Minuten vor neun ein... 😗

Mehrere Pferde wurden gesattelt und zwei Jugendliche waren ebenfalls zum Reiten vor Ort. Ich hatte für die lange Tour eine ausrangierte Reithose eingepackt und wunderte mich über ihr Outfit für einen Ritt (Sandalen und 7/8-Hose?!) 🙄 Doch sie hatten wohl eine kürzere Tour vereinbart und ich war erleichtert… 😁

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Nachdem ich mir eine passende Reitkappe ausgesucht hatte, ging es für mich tatsächlich alleine mit einem Guide los. 🙂 Was hatte ich ein Glück - die Mailanfrage in einem Stall in der Nähe von Underberg hatte ergeben, dass sie erst ab min. 2 Personen solch einen langen Ritt anbieten. Hier war es zum Glück kein Problem und ich war happy!

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(Vielleicht sehe ich deshalb auf dem Bild aus, wie 14 und 'nen Keks?!?! 😄 )

Ein letzter Blick zurück und ab ging es... Mit Markus hatte ich vereinbart, dass ich nach meiner Rückkehr (schätzungsweise gegen 15.00h) auf dem Handy durchklingeln lassen würde, damit er mich wieder einsammelt. 😉

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Auch wenn das Sattelzeug einfach (aber bequem) war, machten die Pferde einen etwas strubbeligen, aber sonst guten Eindruck.
Mit meinem Pferd Scorpion hatte ich ein etwas größeres Exemplar erhalten (wobei er wahrscheinlich immer noch 10 cm kleiner war, als die meisten Pferde, mit denen ich hier in Deutschland zu tun habe... 😗 ).

Mein Guide, Jen, und ich hielten etwas Small talk und er fragte nach, wie lange ich bereits reiten würde. Wahrscheinlich reichte ihm die Antwort "über 25 Jahre" (was wohl bedeutet, dass ich mit dem Reiten angefangen habe, bevor er geboren wurde... 😛 ) aus, um das "Programm" festzulegen.

Kurz nachdem wir den Zaun passiert hatten, ging es im flotten Trab los. Wir überquerten die Straße und kamen an der Rugged Glen Camping Site vorbei - hier galoppierten wir bereits und ich fragte mich, wie die nächsten Stunden wohl verlaufen würden und ob es eine gute Idee gewesen war einen 6 Stunden Ritt zu buchen?! 😮

Schon bald mussten wir durch eine Senke und es war ziemlich buschig und zugewachsen. Und vor allen Dingen feucht und rutschig! Ich war froh, dass mein Pferd so trittsicher war. 🙄

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Eine ganze Zeit ging es nur bergauf und die Pferde schnauften vor Anstrengung (und taten mir bereits leid).

Aussicht zurück ins Tal

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Weit entfernt auf dem Kamm sahen wir Elands - leider habe ich sie nur mit dem Handy fotografieren können, da die Kamera in der Satteltasche lag - aber ihr müsst mir hier mal vertrauen, auch wenn man sie nicht erkennt... 😉

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Die Pferde hatten die erste hohe Steigung geschafft und wir befanden uns auf einer Art Plateau - es war wunderschön! Wir schreckten ein paar Rietböcke auf, die in langen Sätzen davon sprangen. Und auch hier gab es wieder etliche Proteabüsche.

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Es war traumhaft, in dieser wunderschönen Landschaft unterwegs zu sein. Allerdings nutzte Jen jede Gelegenheit, einen flotten Trab oder Galopp anzuschlagen, sobald es mal nicht bergauf ging...

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Ich versuchte, nicht darüber nachzudenken und Scorpion voll zu vertrauen, denn sehen konnte ich aufgrund des hohen Farns nichts...

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Das Wetter sah immer noch nicht einladend aus, doch zum Ausreiten war es trotz allem optimal!

Es ging immer weiter hoch und teilweise blickte man mehrere hundert Meter runter.

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Vielleicht muss ich dazu sagen, dass wir in NRW wohnen und bei uns jede Eisenbahnbrücke beim Ausritt schon einen "Hügel" darstellt... 😗

Ich nutzte jede Schrittpause, um ein paar Bilder zu knipsen.

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Aussicht auf das Mont Aux Scources Hotel

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Es ging immer weiter hoch in die Berge und das bedeutete im Gegenzug, dass es zwischendurch auch immer wieder steil bergab ging... 😕 Vorsichtig fragte ich nach, ob sich jemals ein Pferd hier in den Bergen ein Bein o.ä. gebrochen hätte, aber mein Guide lächelte nur, verneinte dies und gab wieder Gas. Nach gut, dachte ich mir, dann würde wohl auch heute alles "schiefgehen"... 😉 😗

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Nach ca. 1,5h hielten wir an und stiegen ab. Mein Knie zitterten, allerdings nicht vor Anstrengung... 😛

Wir ließen die Pferde einfach stehen - sie wurden noch nicht mal angebunden - und liefen zu Fuß ein Stück weiter den Berg hinauf... Jetzt merkte ich nochmal deutlich, wie rutschig der Untergrund doch war, denn trotz meiner Wanderschuhe schlitterte ich ganz schön auf dem durchweichten Boden und war froh, dass wir dieses Stück Fuß gingen.

Nach einigen Minuten erreichten wir einen riesigen Felsvorsprung - The Cannibal Cavern.

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Es war beeindruckend und auch etwas unheimlich, denn Jen ließ mich einige Zeit alleine dort und ich war mir nicht sicher, ob ich jemals wieder alleine zurück finden würde... ?! 🤨

Doch dann holte er mich zum Glück doch wieder ab und wir liefen zurück zu den Pferden, die immer noch ganz brav an Ort und Stelle standen. 🙂 Im Nachhinein ärgere ich mich, dass ich nicht nachgefragt habe, wie man das seinem Pferd beibringt... 😗

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Nach dem Aufsitzen ging es flott weiter durch die wunderschöne Landschaft...

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An einer Stelle wurden fix ein paar Felsbrocken übereinander gelegt - was soll's Augen zu und drüber! 🙄

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Mittlerweile hatte ich zu Scorpion solch ein Vertrauen entwickelt, dass ich ihn bei schwierigen Passagen frei entscheiden ließ und nur versuchte, ihn nicht unnötig zu stören... 😘

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Weitere 1,5h später ließen wir unsere Pferde erneut hinter uns und machten uns zu Fuß auf den Weg. Wohin nur?!

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Ah - das Wort "Grotto" hatte ich in den letzten Tagen zumindest in irgendwelchen Unterlagen schon mal gelesen... 😎

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Wir stiegen in ein Felsloch hinein - mittlerweile schockte mich nix mehr - und unten angekommen befand man sich erneut in einer kleineren Höhle, von der man auf einen Wasserfall schaute, der auf der anderen Seite hinunter kam. Ein wunderschönes Plätzchen - mit fließendem Wasser!

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Ein letzter Blick nach oben, bevor es über die glitschigen Steine untenrum wieder aus der Grotte raus ging. Beim Überqueren eines Felsens rutschte ich ab, doch ich hatte Glück, dass meine Beine genau lang genug waren, um den Stoß auf's Steißbein zu verhindern. 😉

Unsere treuen Pferde standen immer noch brav an Ort und Stelle, wo wir sie abgestellt hatten.

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Warum wir sie ca. 30 Meter steil bergauf abseits des Weges abstellen mussten, verstand ich jedoch nicht, denn so mussten wir dort ja auch wieder runter... 😣

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Bevor es weiterging, teilten wir uns meine Wasserflasche und Jen sagte mir, dass das nächste Ziel das Mahai Camp wäre... Prima, dachte ich, dort kaufe ich uns eine Coke o.ä. und dann geht's gemütlich heim! 😈

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Bis es soweit war, ging es nun jedoch erstmal stetig bergab. 😵 Die ersten Wanderer des Tages kamen uns entgegen und wir dienten als Fotomotiv. Wahrscheinlich hätten sie gerne mit uns getauscht - für sie ging es ja auch bergauf! Ich hätte auch gerne getauscht, denn die Pferde kraxelten im wahrsten Sinne des Wortes den Berg hinunter... 😣

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Schließlich wurde es immer ebener und wir näherten uns dem Camp.

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Als uns nur noch eine asphaltierte Brücke vom Weg zum Gate trennte, trabte Jen an - was war denn nun los?! Wollten wir denn nicht zum Mahai Camp?! Ich trabte hinterher, doch er war so schnell, dass ich Scorpion lieber am Wegesrand galoppieren ließ, da es deutlich angenehmer war... Einige Besucher der Picnic Site winkten uns zu. Fehler: Als er merkte, dass ich galoppierte, gab er noch mehr Gas und stürmte im gestreckten Galopp über die Asphaltstraße. Einige Sekunden überlegte ich, mein Pferd zurückzuhalten, doch bevor es Theater machte, ließ ich es lieber laufen. Mir war schlecht! Plötzlich bogen wir links auf eine Wiese ab und es ging ein über einen Hang und dann den Rest bis zum Gate wieder auf dem Asphalt weiter. Hingegen aller Befürchtungen passierten wir das Gate zum Glück nicht im Sprung... 😄

Wir hatten das Nature Reserve verlassen und nun wurde mir auch die Bedeutung des Straßenschildes bewusst, welches ich am Tage zuvor fotografiert hatte! 😮 Mein Guide wollte es nochmal richtig wissen und galoppierte über die Asphaltstraße. Ich entschied zwischen Pest und Cholera und ließ Scorpion schließlich laufen. Leider hörten weder das Pferd noch ich ein Stopp Kommando und ich geriet kurz in Panik, als Jen mir den Weg abschneiden wollte, um uns aufzuhalten. Zu diesem Zeitpunkt war mir wohl alle Farbe aus dem Gesicht gewichen... 🤢 Woher die Pferde nach über vier Stunden noch die Kraftreserven nahmen, war mir schleierhaft?!

Den Rest des Weges ging es über Wiesen zurück und immer, sobald es nicht bergab ging, galoppierten wir. Hier war mir alles egal, auf den letzten Metern sollte wohl nix mehr passieren und das die Pferde mehr als trittsicher waren, wusste ich nun. 😉

Bereits um zwei waren wir wieder am Stall. Wir hatten eine Stunde rausgeholt - kein Wunder! 😄

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Die beiden Pferdchen bekamen erstmal eine Extraportion Futter, die sie sich auch redlich verdient hatten, bevor sie weiter auf die Wiese trabten.

Markus wunderte sich etwas, dass ich ihn bereits so früh anrief und ich wartete eine ganze Zeit, bis er schließlich da war.

Hier nochmal die Übersicht der 2 und 3 Stunden Touren, die wohl im Gegensatz zu den Fullday Touren des Öfteren stattfinden:

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Wir sind wohl noch ein ganzes Stück weiter entlang des Bergkamms Richtung Royal Natal geritten und es war ein unvergessliches Erlebnis, auch wenn ich des Öfteren die Augen zumachen musste beim Bergabreiten und im normalen Leben niemals freiwillig über eine Asphaltstraße galoppieren würde! Auf alle Fälle war es eins der sehr besonderen Erlebnisse, in meinem bisherigen Reiterleben... 😉

Als Markus kam, nahmen wir Jen noch mit und setzten ihn im Ort ab. Auf dem Rückweg kauften wir an der Brücke zwei Tontiere bei zwei Kindern. Erst im Nachhinein fiel mir auf, dass sie zwar Giraffen, Rhinos etc. verkauften, wahrscheinlich selber jedoch noch nie eins der Tiere live gesehen haben... 🤨

Während ich hoch zu Ross durch die Gegend streifte, war Markus rund ums Camp unterwegs und erkundete, nach einem Mittagsschlaf, die Umgebung bis zu den Tiger Falls:

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Da es den ganzen Tag nicht richtig hell geworden war, wollten wir vorm entgültigen Dunkelwerden nochmal gemeinsam zu den Tiger Falls laufen, nachdem ich mich etwas erholt und gestärkt hatte.

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Doch bereits nach 20 Minuten fing der Regen erneut um, so dass wir umkehrten. Es bestand ja noch die Chance, den recht kurzen Walk am nächsten Morgen zu machen....

Selbst die Vögel am Camp sahen nicht begeistert aus vom Wetter und dem Guinea Fowl standen regelrecht die "Haare zu Berge", als unter unserer Terrassendach Schutz suchte.

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Aufgrund der Schlechtwetterlage, bereiteten wir schon für unser Abendessen zu. Erneut war an Grillen nicht zu denken und wir brieten den Butternut sowie die restlichen Steaks und Würste in der Pfanne. Dazu gab es noch Salat und Schafskäse und pappsatt verschwanden wir, nach diesem aufregenden Tag, früh im Bett.

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Gute Nacht! 😘
2015 - 3 wunderbare Wochen im südlichen Namibia; 2016 - Krüger total - unsere Tour von Nord nach Süd; 2016 - KwaZulu-Natal - Ein Urlaub mit Höhen und Tiefen; 2017 - Zu viert durch die Karoo und Kap-Region; 2018 - Let's do it rustic - Kruger NP im April; 2018 - Winter in der Karoo - Frühling am Kap - Herbst 2018; 2018 - Unterwegs im Norden Namibias - Dezember 2018
zuletzt bearbeitet 05. Feb. 2017
387 Beiträge · seit 200904. Feb. 2017 · #23
Hallo!
Ich lese auch noch mit. Unsere erste Südafrikareise ist jetzt schon wieder lange her, aber in diese Gegend wollen wir eigentlich auch noch mal.
Die erste Wanderung sah ja schon mal gut aus. Auch der Ritt hätte mir sehr gut gefallen.
Schade, dass das Wetter bisher noch nicht so mitspielte.
Viele Grüße
Katja
1'796 Beiträge · seit 201404. Feb. 2017 · #24
Hallo Nadja,

so jetzt steige ich auch noch "offiziell" mit an Board 😎 Super schöne erste Eindrücke von einer Gegend, die ich nicht kenne und auch in absehbarer wohl nicht live erleben werde.... Bei uns stehen erst mal andere "Projekte" in Sachen Afrika an 😁

Mensch der Ausritt hatte es ja schon in sich 😮 Ich hoffe, im März werden meine Ausritterlebnisse in Südafrika etwas weniger anspruchsvoll - zwar reite ich auch schon seit Kindesbeinen an und über Jahrzehnte sehr aktiv - aber seit über einem Jahr aber auf keinem Pferd mehr gesessen 😗 Und ein Galopp auf Asphalt ist bei uns ja eher ausschließlich und wenn überhaupt unfreiwillig 😗 😣 Da hätte ich aber auch so meine Bedenken 😐 🤪 Ich sag vielleicht doch besser ich bin "Beginner" 😛

Vielen Dank für den Bericht!
Liebe Grüße
Sabine
Kaoko BA Light //"Nix als Wüste" // Botswana Bush Adventure Light // Von Wilderness zum Addo NP // Karibuni Tansania // ... und das Beste kommt zum Schluss! // Ein 80ster Geburtstag // Neulinge auf Tour
448 Beiträge · seit 201404. Feb. 2017 · #25
🤩 🤩 🤩

Unser Ausritt auf "Boer-Paarden" anno 2013 (Region Bredasdorp/Overberg) war doch um einiges gemütlicher! Obwohl ich den Jungspund bekam und mein Mann ein gemütliches Anfängerpferd. 😄 😄

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Danke für den ausführlichen Beschrieb! 😘
Karin
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448 Beiträge · seit 201404. Feb. 2017 · #26
Doppelpost 😵
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zuletzt bearbeitet 04. Feb. 2017
8'672 Beiträge · seit 201005. Feb. 2017 · #27
Fortuna77 schrieb:
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(Vielleicht sehe ich deshalb auf dem Bild aus, wie 14 und 'nen Keks?!?! 😄 )
😄 😄 😄 Ich hatte einen ähnlichen Gedanken noch bevor ich die Bildunterschrift gelesen habe 😉 ! Aber mach dir keine Sorgen - alt wirst du von alleine 😎 😗 !

Im Übrigen: ich bin gedanklich mitgeritten, aber ich habe dabei gemerkt, dass ich (wenn auch mit vielen Jahren Reiterfahrung "gesegnet") aus solchen Nummern inzwischen raus bin 🤩 . Da geh ich lieber Wandern, die Fallhöhe ist geringer 😛

Wenn ich das mit deinen Vergesslichkeiten lese bekomme ich leichte Panik - jede noch so gut geführte Liste bringt gar nichts, wenn man nicht engmaschig die Vollständigkeit kontrolliert. Und wenn man dann noch so eine Pack-Chaotin ist wie ich, die am Tag des Abflugs mindestens zehnmal die Tache umpackt, dann sehe ich schwarz für dieses Jahr.... 🤢 Aber vielleicht ist deine Story ja der Kick für mich, noch sorgfältiger zu packen.... 😊 Insofern: DANKE 😘 (auch wenn es für Euch nicht so schön war!).

@ Friederike: wirf mal bitte so eine braune Tablette rüber 😉

Liebe Grüße von Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
3'883 Beiträge · seit 201105. Feb. 2017 · #28
Hallo Nadja,
jedem sein Abenteuer, dem einen auf 4 Beinen, dem anderen auf 4x4-Rädern 🙂 .
Dein Jugendfoto hast du aber eingeschmuggelt, oder?

@Bele: Ja, das Packdesaster wird jedes Jahr schlimmer!

LG freshy, derzeit mit Grippe im Bett
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Themenstarter839 Beiträge · seit 201405. Feb. 2017 · #29
katja999 schrieb:Hallo!
Ich lese auch noch mit. Unsere erste Südafrikareise ist jetzt schon wieder lange her, aber in diese Gegend wollen wir eigentlich auch noch mal.
Die erste Wanderung sah ja schon mal gut aus. Auch der Ritt hätte mir sehr gut gefallen.
Schade, dass das Wetter bisher noch nicht so mitspielte.
Viele Grüße
Katja
Hallo Katja,
die Drakensberge sind einfach wunderschön! Vor Jahren waren wir im Zentralgebiet, nun stand der Norden und Süden auf dem Programm und es wird bestimmt nicht das letzte Mal gewesen sein... 😗

Auch wenn Wetter schon etwas enttäuschend war, hat es zum Glück mit dem Tugela Gorge Walk und dem Ausritt trotzdem geklappte. Es wäre halt nur schön gewesen, wenn man weitere Touren hätte machen oder die Aussicht genießen können... 😉
applegreen schrieb:Hallo Nadja,

so jetzt steige ich auch noch "offiziell" mit an Board 😎 Super schöne erste Eindrücke von einer Gegend, die ich nicht kenne und auch in absehbarer wohl nicht live erleben werde.... Bei uns stehen erst mal andere "Projekte" in Sachen Afrika an 😁

Mensch der Ausritt hatte es ja schon in sich 😮 Ich hoffe, im März werden meine Ausritterlebnisse in Südafrika etwas weniger anspruchsvoll - zwar reite ich auch schon seit Kindesbeinen an und über Jahrzehnte sehr aktiv - aber seit über einem Jahr aber auf keinem Pferd mehr gesessen 😗 Und ein Galopp auf Asphalt ist bei uns ja eher ausschließlich und wenn überhaupt unfreiwillig 😗 😣 Da hätte ich aber auch so meine Bedenken 😐 🤪 Ich sag vielleicht doch besser ich bin "Beginner" 😛

Vielen Dank für den Bericht!
Liebe Grüße
Sabine
Hallo Sabine,
bestimmt werden eure Ausritte wunderschön! Zumal ihr nicht in den Bergen unterwegs seid... ich habe zu spät mein Handy angestellt und trotzdem hat es noch über 1.000 Höhenmeter gemessen, da ging es halt manchmal ziemlich steil bergab und das war nix für meine Nerven - trotzdem war es ein einmaliges Erlebnis, dass ich nicht missen möchte!
Beim Galopp hätte ich wohl einfach darum bitten sollen, es etwas langsamer angehen zu lassen. Die Pferde waren nämlich topp erzogen und reagierten bereits auf Pfiffe... Wahrscheinlich wollte der Guide mir nur eine Freude machen! 😄
Carinha schrieb:🤩 🤩 🤩

Unser Ausritt auf "Boer-Paarden" anno 2013 (Region Bredasdorp/Overberg) war doch um einiges gemütlicher! Obwohl ich den Jungspund bekam und mein Mann ein gemütliches Anfängerpferd. 😄 😄
Hallo Karin,
eure Pferdchen sehen in der Tat sehr schick aus! Normalerweise lasse ich es auch ruhiger angehen... 😉
Champagner schrieb: 😄 😄 😄 Ich hatte einen ähnlichen Gedanken noch bevor ich die Bildunterschrift gelesen habe 😉 ! Aber mach dir keine Sorgen - alt wirst du von alleine 😎 😗 !

Im Übrigen: ich bin gedanklich mitgeritten, aber ich habe dabei gemerkt, dass ich (wenn auch mit vielen Jahren Reiterfahrung "gesegnet") aus solchen Nummern inzwischen raus bin 🤩 . Da geh ich lieber Wandern, die Fallhöhe ist geringer 😛

Wenn ich das mit deinen Vergesslichkeiten lese bekomme ich leichte Panik - jede noch so gut geführte Liste bringt gar nichts, wenn man nicht engmaschig die Vollständigkeit kontrolliert. Und wenn man dann noch so eine Pack-Chaotin ist wie ich, die am Tag des Abflugs mindestens zehnmal die Tache umpackt, dann sehe ich schwarz für dieses Jahr.... 🤢 Aber vielleicht ist deine Story ja der Kick für mich, noch sorgfältiger zu packen.... 😊 Insofern: DANKE 😘 (auch wenn es für Euch nicht so schön war!).

@ Friederike: wirf mal bitte so eine braune Tablette rüber 😉

Liebe Grüße von Bele
Hallo Bele,

ja, die Kombination Berge UND Reiten war für mich auch eine Herausforderung, da ich in den Bergen eh' leicht Panik bekomme und man a) höher sitzt und b) nicht über jeden Schritte selber entscheiden kann. Zum Glück hat Scorpion sich gut händeln und lenken lassen und ist nicht einfach hinterhergelatscht, wie man das ja auch manchmal bei Urlaubsritten erlebt... 😗

Beim nächsten Mal lege ich einfach alles anhand der Packliste raus und verlasse erst das Haus, wenn nix mehr rumliegt und irgendwo verstaut ist... 😄 Wobei dann natürlich immer noch die Möglichkeit bleibt, dass man davon ausgeht, dass der Partner schon dies oder das schon eingepackt hat. 😛 😕

Bezüglich des Fotos muss ich nochmal schauen, ob das nicht evtl. ein Handybild von Markus ist und er wohl möglich einen Filter benutzt hat?! 😄 😄 😄
freshy schrieb:Hallo Nadja,
jedem sein Abenteuer, dem einen auf 4 Beinen, dem anderen auf 4x4-Rädern 🙂 .
Dein Jugendfoto hast du aber eingeschmuggelt, oder?

@Bele: Ja, das Packdesaster wird jedes Jahr schlimmer!

LG freshy, derzeit mit Grippe im Bett
Hallo Freshy,
ich wünsche Dir gute Besserung!!! Im nächsten Teil folgt ein Reisetag, dass wird nicht so aufregend und anstrengend... 😉


Vielen Dank euch allen und viele liebe Grüße! 😘
Ein Dankeschön gilt natürlich auch den Danke-Button-Drückern sowie allen stillen Mitlesern,
Nadja
2015 - 3 wunderbare Wochen im südlichen Namibia; 2016 - Krüger total - unsere Tour von Nord nach Süd; 2016 - KwaZulu-Natal - Ein Urlaub mit Höhen und Tiefen; 2017 - Zu viert durch die Karoo und Kap-Region; 2018 - Let's do it rustic - Kruger NP im April; 2018 - Winter in der Karoo - Frühling am Kap - Herbst 2018; 2018 - Unterwegs im Norden Namibias - Dezember 2018
4'382 Beiträge · seit 201505. Feb. 2017 · #30
Friederike: wirf mal bitte so eine braune Tablette rüber ;


Ich weiß ja nicht, ob das wirklich was bringt, aber genauso wenig weiß ich, wie es ohne wäre......

Liebe Grüße
Friederike
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Themenstarter839 Beiträge · seit 201405. Feb. 2017 · #31
12.12.2017 - Fahrt nach Himeville

Unser Wecker klingelte bereits um fünf. Da wir in den letzten Tagen wettermäßig eingeschränkt waren, wollten wir die Chance nutzen, in der Frühe noch eine Wanderung zu machen. Bei einem ersten Blick aus dem Fenster wurde uns jedoch schnell klar, dass daraus nichts werden würde. 😵 Es war wieder total bewölkt und regnete. Also gab es eine Planänderung und wir packten zusammen, so dass wir früh auschecken und uns auf den weiteren Weg machen konnten...

Ein Mountain Reedbuck huschte in der Frühe ums Chalet.

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Wir waren froh, dass das Dach trotz des Dauerregens in den letzten Tagen gehalten hatte und es nirgendwo hineintropfte.

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Obwohl wir den Grill während der letzten zwei Tage nicht benutzt hatten, wurde er genaustens inspiziert... 😉

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Dieser Water Mongoose/Sumpfmanguste war der Regen wohl egal... 😄

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Hier noch ein Außenbild unseres Chalets Nr. 18:

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Niedlich war die Überdachung des Löschschlauches...

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Der Nebel im Tal lichtete sich gegen acht Uhr etwas, doch das Amphitheater wurde leider trotz allem immer noch durch Nebel und Wolken versteckt. 🙁

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Dieser Red winged starling/Rotschwingenstar beobachtete unsere Abreise.

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Um acht checkten wir schließlich aus und fuhren los.

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Die Baboons wirkten eher wie "begossene Pudel", trotzdem ließen sie sich davon nicht abhalten und jagten sich gegenseitig die Masten hoch und runter...

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An der R74 angekommen, ging es dieses Mal in südlicher Richtung weiter nach Bergville.

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Hier dürfen Mutter und Kind noch gemeinsam grasen, ein Bild, das in Deutschland so gut wie nie zu sehen ist...

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Wir durchquerten Winterton - in diesem Supermarkt hatten wir 2013 eingekauft... 😉 dieses Mal brauchten wir jedoch keine weiteren Vorräte, da wir die kommenden Tage in einem B&B verbrachten.

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Kartoffelernte

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Auf der N3 angekommen, regnete es immer noch und die Temperatur hielt sich konstant bei 14 Grad. 😵

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Wir legten einen Tankstopp ein und gönnten uns für die Stimmung einen heißen Cappuccino und eine Tafel Schokolade.

Bei Howick verließen wir die Nationalstraße und die letzten 110 km ging es übers Land...

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Auch hier hatte sich das Wetter noch nicht gebessert und sogar der Ostfriesennerz kam zum Einsatz. 😄

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Immer wieder standen Rinder auf der Straße - bei dieser Situation haben wir dann wirklich fest damit gerechnet, einen Unfall mitzuerleben, da diese todesmutige Kuh sich auch von dem herannahenden LKW nicht beeindrucken ließ.... 😕 Zum Glück ging alles gut aus!

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Zeit für ein "Stromkabel"-Bild: 😛

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Mir gefiel die Gegend nicht so gut, wie der "wildere" Norden, da viel Land für die Holzwirtschaft genutzt wird.

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Um zwölf Uhr war es endlich soweit - der Himmel klarte seit Tagen mal wieder auf... Schon bald stiegen auch die Temperaturen auf 20 Grad.

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Die Strecke wurde ziemlich kurvig und hinter jeder Ecke musste man mit kleineren oder größeren Tieren auf der Straße rechnen... 😮

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Versprenkelt lagen die Hütten und Häuser in den Hügeln.

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Wohnlage mit "View"

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Dann huschte plötzlich etwas über die Straße... 😮 Wenn auch etwas verschwommen, habe ich es zumindest noch schnell aufs Foto bannen können und wir tippen auf einen Otter?! 😕 (allerdings leben diese doch in Wassernähe...) - Vielleicht hat ja hier jemand eine Ahnung?!

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Nach ca. 300 km hatten wir es endlich geschafft und trafen bereits um 13.00h am Yellowwood Cottage. Diese kleine und familiäre Unterkunft hat nur 4 Zimmer und wird von zwei Damen geführt, die unheimlich herzlich sind.

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Wir hatten Glück! Elsa und Derryl waren zu Hause, begrüßten uns freundlich und zeigten uns alles. Wir durften uns sogar ein Zimmer aussuchen, da wir in den kommenden drei Tagen die einzigen (geplanten) Gäste waren.

Wir packten alles aus und da endlich die Sonne schien, setzen wir uns in den Garten und tranken, trotz der Uhrzeit, ein Bier und genossen die wärmenden Strahlen. 😉

Nach der langen Fahrt wollten wir uns noch ein wenig die Beine vertreten und machten einen kleinen Rundgang durch Himeville.

Erst liefen wir die Straße rechts weiter, landeten jedoch bald in einer Sackgasse.

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Im Hintergrund sieht man bereits die Berge, die die Grenze zu Lesotho bilden.

Wir liefen zurück, überquerten die Hauptstraße und suchten den Eingang zum Himeville Nature Reserve.

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Seit unserem Aufenthalt in Himeville, verbinde ich diesen Ort fest mit dem Krächzen des Hadeda Ibis/Hagedasch. Auf einer Wiese entdeckten wir dann jedoch noch eine weitere Ibisart: African Sacred Ibis/Heilige Ibisse. Leider waren sie ziemlich weit entfernt und wir konnten uns nicht näher ranpirschen...

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Da wir keinen Eingang zum Nature Reserve fanden bzw. dieser durch eine Kette gesichert war, drehten wir erneut um und statteten dem Friedhof einen kurzen Besuch ab.

Wie schön die Grabsteine zwischen den wilden Blumen liegen...

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Als wir endlich am Eingang des Reserves ankamen, staunten wir nicht schlecht. Lt. der Tafel ist in dem wahrscheinlich kleinsten KZN Reserve, so gut wie alles verboten! 🙄 😄

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Okay, da wir also weder das (nicht vorhandene) Auto verlassen, noch eine Wanderung machen durften, blieb uns nichts anderes übrig, als wieder umzudrehen. Zumindest ein paar "kleine" Tiere knipste ich noch schnell... 😉

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Über die Hauptstraße ging es durch den Ort zurück zur Unterkunft.

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Da das Museum montags geschlossen hat, kamen wir bald wieder am Yellowwood Cottage an. Hier noch ein paar Impressionen, dieser niedlichen Unterkunft...

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Die Besitzer des Cottages, Elsa und Derryl, sind zwei ältere Damen aus England und Zimbabwe und zuckersüß! 😘 Im Vorfeld hatten wir ein Abendessen bestellt, denn Derryl kocht nach Vereinbarung auch für ihre Gäste und es ist einfach empfehlenswert! Leider hatten wir das Essen erst für 19.00h bestellt und so warteten wir ausgehungert zwei Stunden im Garten und lasen, checkten Mails und surften mal wieder im Internet.

Bounce, der Hund von Elsa's Tochter, war erst seit 2 Tagen im Cottage und hing vor allem an Markus - der gar nicht so ein großer Hundefan ist... 😄 Bounce hingegen hatte Markus sein Herz geschenkt und wich nicht mehr von seiner Seite. 😛

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Pünktlich um sieben trugen die beiden Ladies dann das Abendessen auf: es gab eine Gurkensuppe (Yammi!!!! 🤩 ), eine Käseplatte, Fischcanapes, einen großen gemischten Salat sowie eine Pie mit Schinken. Wir verputzten fast alles und bekamen danach noch ein Eis serviert.

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Schlaftrunken krochen wir nach einer guten Flasche Wein dann um neun Uhr in die bequemen Betten und schliefen wie Kinder. Gute Nacht! 😘

gefahrene Kilometer: 327
2015 - 3 wunderbare Wochen im südlichen Namibia; 2016 - Krüger total - unsere Tour von Nord nach Süd; 2016 - KwaZulu-Natal - Ein Urlaub mit Höhen und Tiefen; 2017 - Zu viert durch die Karoo und Kap-Region; 2018 - Let's do it rustic - Kruger NP im April; 2018 - Winter in der Karoo - Frühling am Kap - Herbst 2018; 2018 - Unterwegs im Norden Namibias - Dezember 2018
zuletzt bearbeitet 05. Feb. 2017
Themenstarter839 Beiträge · seit 201406. Feb. 2017 · #32
13.12.2016 – Es geht aufwärts… Die Sani Pass Tour

Das Frühstück war für halb acht bestellt, doch wir waren schon um sechs Uhr wach und tranken erstmal gemütlich einen Tee im Bett. Auch das Frühstück war großartig, es gab Käse, Joghurt, Obstsalat und einen frisch gebackenem Hefezopf. 🙂

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Bei angenehmen 21 Grad und Sonnenschein, machten wir uns um halb neun auf den Weg nach Underberg, wo Derryl im Vorfeld für uns die Tour bei "Sani Pass Tours" gebucht hatte, da unser Corolla dafür wohl doch eher ungeeignet war... 😛 Da wir noch etwas Zeit bis zur Abfahrt hatten, erkundigte sich Markus im Laden nebenan bezüglich eines Fernglases und ich riet ihm dazu, es direkt zu kaufen. (Viel zu teuer, wie sich nach abendlicher Recherche herausstellte... 😗 )

Wir starteten zu zweit und suchten uns die besten Plätze in der ersten Reihe aus und dann ging es los zurück Richtung Himeville, wo wir einen älteren Herrn und seine Enkelin abholten.

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Red Bishop/Oryxweber im Schilf
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An der Sani Valley Lodge holten wir ein weiteres Pärchen ab. Die Fahrt über das private Lodge Gelände war fast ein kleiner Game Drive... 😉

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Long-tailed widowbird

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Da wir also insgesamt nur mit sechs Gästen unterwegs waren, ergriff Markus die Möglichkeit, auf den Beifahrerplatz zu wechseln.

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Weiter ging es Richtung Pass.

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Auf dem Golfplatz tummelten sich lediglich einige Baboons. Hübsch dekoriert mit einem Long-crested eagle/Schopfadler im Vordergrund.

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Am Fuß des Sani Passes gibt es eine Art Taxisammelstelle - die Gebäude, in denen früher mal Güter gelagert und umgeschlagen wurden, sind mittlerweile verfallen - also tummeln sich die Menschen dazwischen rum und warten auf Mitfahrgelegenheiten oder Sammeltaxen.

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Hier ein 4x4-Sammeltaxi aus Lesotho, gut zu erkennen, an dem Basotho-Hut auf dem Kennzeichnen.

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Ein Webervogel beim Nestbau

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Unser Guide Frank war sehr nett, fuhr umsichtig, erklärte uns viel während der Fahrt und hielt oft für Fotos an. Das Wetter war ebenfalls ganz gut, obwohl es erneut die ganze Nacht geregnet hatte.

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Sobald wir die Kameras zückten, stoppte er, so dass wir in Ruhe Bilder machen konnten. Hier erneut von einem Long-crested eagle/Schopfadler.

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Zwischendurch gab es immer mal wieder auch ein paar schroffere Passagen.

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Wir machten einen kurzen Stopp und natürlich gab es auch hier Protea Blüten, die im Foto festgehalten werden mussten... 😉

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Wir hörten einen Vogel und Frank ging mit Markus auf die "Jagd"... 😄

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Sie entdeckten den kleinen Piepmatz - einen Gurney's Sugarbird/Gurney´s Honigfresser (vielen Dank an Konni für diese Bestimmung!)

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White-winged widowbird/Spiegelwida

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Die Zwölf Apostel aus der Ferne

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Immer wieder trafen wir auf kleine Wasserfälle.

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Dann hörten wir Schreie und stoppten. Ein Baboon beschwerte sich wohl, dass wir sein Revier kreuzten. Na, wer sieht ihn im Gelände?! 😎

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Um kurz nach elf erreichten wir den Grenzpunkt und es hieß: Good-bye South Africa! Welcome to Lesotho...

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Die Grenzformalitäten waren schnell erledigt und wir schlängelten uns weiter den Pass hinauf.

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Frank hielt Ausschau nach Elands, doch diese scheuen Tiere ließen sich - wohl aufgrund des ausreichenden Regens - nicht im Flußtal sehen. Also gab es ein paar Blumenfotostopps... 😗

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Die Szenerie veränderte sich mit jedem gefahrenen Meter und ich musste (leider) ganz viele Bilder machen... 😄 😗

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Zwischendurch auch mal ein Blick runter...

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... und hoch.

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Die Sonne konnte sich an diesem Tag wieder nicht durchsetzen und so zog bereits Nebel über die Berge.

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Hier schlängelt sich der Pass die letzten km hoch.

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Wir waren fast ganz oben angekommen, als Markus diesen kleinen Kerl auf die Linse bannte - Drakensberg Rockjumper/ Orangebrust-Felsenspringer

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Hier sieht man schön die letzten Schlaufen von oben...

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Um kurz vor zwölf hatten wir es dann geschafft und sahen die Ausläufer der Sani Mountain Lodge.

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2015 - 3 wunderbare Wochen im südlichen Namibia; 2016 - Krüger total - unsere Tour von Nord nach Süd; 2016 - KwaZulu-Natal - Ein Urlaub mit Höhen und Tiefen; 2017 - Zu viert durch die Karoo und Kap-Region; 2018 - Let's do it rustic - Kruger NP im April; 2018 - Winter in der Karoo - Frühling am Kap - Herbst 2018; 2018 - Unterwegs im Norden Namibias - Dezember 2018
zuletzt bearbeitet 07. Feb. 2017
Themenstarter839 Beiträge · seit 201406. Feb. 2017 · #33
13.12.2016 - Teil 2 - Unser kurzer Besuch in Lesotho

Die Auffahrt war toll und die Landschaft grandios. Wir hatten sicherlich auch Glück mit dem Wetter, denn oben angekommen, zog bereits Nebel übers Land, der im Minutentakt dichter wurde. 😣

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Der Anblick dieser sehr gut ausgebauten Straße auf Lesotho Seite verwunderte uns nach der holprigen Auffahrt etwas... 🙄 Chinesen haben in den letzten Jahren diese Straße gebaut, warum man solche Projekte bei der eigenen hohen Arbeitslosenquote ins Ausland abgibt ist wirklich unerklärlich. 😕 Laut Frank ist in den nächsten Jahren auch ein Ausbau der Passstraße auf südafrikanischer Seite geplant, was die 4x4-Touroperator natürlich nicht erfreut...

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Die offizielle Ein- und Ausreise aus Lesotho nahm Frank uns ab. Acht Kilometer zwischen der Grenzstation Südafrika und der Passspitze reist man quasi im Niemandsland.

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Wir vertraten uns derweil ein wenig die Füße und lichteten ein paar Mohair Schafe, Hunde sowie dick eingemummelte Basohtos ab.

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Die Kinder hatten mit ihren selbst gebastelten Fahrzeugen sichtlichen Spaß... 😘

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Für uns ging es noch ein paar Kilometer weiter und er Nebel verhüllte das karge Land immer mehr.

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Kinder auf Eseln winkten uns zu...

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... während Erwachsene ihre Güter auf Pferden transportierten. Wir kamen uns vor, als hätten wir eine andere Welt betreten.

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Dieser junge Schafhirte winkte uns ebenfalls freudig zu und lud uns in sein "Haus" ein, während Frank uns wieder einiges am Straßenrand erzählte. 😉

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Wir fuhren jedoch die Straße weiter entlang - die so gar nicht zu dem restlichen Erscheinungsbild des Landes passte...

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Schließlich stoppte Frank nach einigen Kilometern in einem kleinen Dorf, wo wir Touris ein bisschen was über das Leben der Basothos erfuhren...

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Frank führte uns in eins der "Häuschen", wo eine junge Frau uns Brot anbot. Er erzählte uns einiges über das Leben und Handeln der Bevölkerung und es bestand natürlich auch die Möglichkeit, einige Souvenirs zu erstehen.... Wir kauften der jungen Frau lieber zwei Brote für je R10 ab, diese waren nämlich sehr köstlich und wurden stilecht in Zeitungspapier verpackt.

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Draußen buhlten die restlichen "Anwohner" um unsere Aufmerksamkeit, doch unsere ganze Gruppe war irgendwie peinlich berührt und hielt sich sehr zurück... 😕

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Lieber hätten wir in dieser Hütte - mit gelber Fahne - das Lesotho Bier probiert, doch das stand nicht auf dem Programmpunkt... 😛

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Bei dieser sehr ungewöhnlichen Zäumung tat mir das arme Pferdchen direkt leid... 🙁

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Wir waren fanden uns alle recht schnell am Auto ein und waren erleichtert, als es wieder weiter bzw. zurück ging. Obwohl es natürlich immer interessant ist, wie Einheimische leben, hatten wir in diesem Village ein befremdliches Gefühl, da die Leute sich so zur Schau stellten... 🤨 Vielleicht haben sie durch die täglichen Touristen jedoch eine ganz gute Einnahmequelle, verglichen mit der Bevölkerung, die ein paar Kilometer im Landesinneren wohnt und wo nur noch ein Bruchteil der Reisenden ankommt?!

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Die Kirche am Wegesrand sah richtig modern aus, im Vergleich zu allen anderen Bauten, die wir bei unserem Kurztripp in Lesotho sahen. 😉

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Als wir wieder an der Sani Mountain Lodge ankamen, warteten einige Schafe auf ihren Weitertransport. 🙄

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Beim Pub angekommen wurde uns nochmal bewußt, wie viel Glück wir doch bei der Auffahrt mit dem Wetter gehabt hatten. Die Aussicht war nämlich mittlerweile - na sagen wir mal - "bescheiden"... 😗

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Hinzu kam, dass es nicht nur total nebelig, sonder auch eisig kalt geworden war. Einige Touristen sprangen in Shorts und T-Shirt herum und waren froh, als sie sich im Pub aufwärmen konnten. Waren wir uns heute morgen, aufgrund der milden Temperaturen, in unseren Softshellhosen noch etwas seltsam vorgekommen, so waren wir spätestens jetzt froh, diese zu tragen! 😛

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Es stand eine Mittagspause an und Markus bestellte sich im Pubrestaurant einen Burger und ich mir ein (ausgezeichnetes) Lesotho Lamb Stew. Hier noch ein paar Impressionen aus dem Pub:

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Während wir auf das Essen warteten, kaufte ich im Shop Postkarten, einen Magneten und eine wunderschöne, kuschelige Decke! 🙂 Erst zwei Wochen nach unserer Heimkehr entdeckte ich, dass es sich bei der Decke um 100% Acrylgewebe handelt. 🙄 😣 Da war irgendwas ordentlich schief gelaufen. 😏 😵 😗

Um zwei Uhr machten wir uns auf den Rückweg, der im Nebel kaum zu erkennen war... 😮

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... weiter geht's aufgrund der vielen Bilder erst im nächsten Teil! 😉
2015 - 3 wunderbare Wochen im südlichen Namibia; 2016 - Krüger total - unsere Tour von Nord nach Süd; 2016 - KwaZulu-Natal - Ein Urlaub mit Höhen und Tiefen; 2017 - Zu viert durch die Karoo und Kap-Region; 2018 - Let's do it rustic - Kruger NP im April; 2018 - Winter in der Karoo - Frühling am Kap - Herbst 2018; 2018 - Unterwegs im Norden Namibias - Dezember 2018
zuletzt bearbeitet 07. Feb. 2017
Themenstarter839 Beiträge · seit 201407. Feb. 2017 · #35
Daxiang schrieb:Hallo Nadja,

bei deinem unbekannten Sunbird tippe ich auf einen Gurney´s Honigfresser und bei dem anderen "UFO" auf einen Orangebrust-Felsenspringer.

LG Konni
Hallo Konni,

den Felsenspringer hat Markus mittlerweile auch "identifiziert" und lag damit wohl richtig! 😉 Vielen Dank für Deine Bestimmung, ich werde die deutsche Bezeichnung und den Gurney's Honigfresser direkt ergänzen! 🙂

Viele liebe Grüße,
Nadja
2015 - 3 wunderbare Wochen im südlichen Namibia; 2016 - Krüger total - unsere Tour von Nord nach Süd; 2016 - KwaZulu-Natal - Ein Urlaub mit Höhen und Tiefen; 2017 - Zu viert durch die Karoo und Kap-Region; 2018 - Let's do it rustic - Kruger NP im April; 2018 - Winter in der Karoo - Frühling am Kap - Herbst 2018; 2018 - Unterwegs im Norden Namibias - Dezember 2018
zuletzt bearbeitet 07. Feb. 2017
3'883 Beiträge · seit 201107. Feb. 2017 · #36
Hallo Nadja,
das war also eure Fahrt auf den Sani Pass. Schade, dass das Wetter nicht ganz optimal war. Die Fotos von dem kleinen Dorf finde ich sehr interessant. Wir haben uns auf unserer Tour durch das Land nicht näher herangetraut, weil uns die Menschen sofort mit "money, money" bedrängten. Was du als "12 Apostel" bezeichnest, wurde uns als Drachenzähne bezeichnet.

LG freshy
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Themenstarter839 Beiträge · seit 201407. Feb. 2017 · #37
freshy schrieb:Hallo Nadja,
das war also eure Fahrt auf den Sani Pass. Schade, dass das Wetter nicht ganz optimal war. Die Fotos von dem kleinen Dorf finde ich sehr interessant. Wir haben uns auf unserer Tour durch das Land nicht näher herangetraut, weil uns die Menschen sofort mit "money, money" bedrängten. Was du als "12 Apostel" bezeichnest, wurde uns als Drachenzähne bezeichnet.

LG freshy
Hallo Freshy,

ja, das war unser Ausflug nach Lesotho. 😉 Die Fahrt war für uns ja sehr bequem, da unser Guide uns schön sachte hoch- und runter kutschiert hat! Der Aufenthalt in dem Dorf war schon ganz interessant, auch wenn wie beschrieben alle "Bewohner" irgendwas machen wollten, um dafür Geld zu bekommen. Tanzen, Musik, Ponyreiten etc. Uns war nicht ganz wohl dabei, aber sie waren zum Glück nicht extrem aufdringlich... Vielleicht lag das aber auch an der Anwesenheit von Frank, der ganz normal mit den Leuten umging und auch ein paar Brocken Sesotho spricht?!

Die "Zwölf Apostel" habe ich übrigens auch eher mit Kapstadt in Verbindung gebracht. Aber ich habe im Netz folgendes gefunden... Aber vielleicht hat der Schreiber auch die gleich Tour gemacht wie wir...?! 😄

"Die Vegetation an den Steilhängen der atemberaubenden Haarnadelkurven, im letzten Drittel des Passes nach Lesotho, überwiegt mit niedrigem Gebüsch. Wasserfälle stürzen sich über die Klippen und an den grünen Hängen blühen unzählige Pflanzen. Die lange als „Zwölf Apostel“ bekannte Steilwand ist zum Greifen nah. Risse im Felsen halten den Boden feucht und rutschig, und genau hier wächst die sogenannte Selbstmordgladiole. Sie genießt, auf Grund ihres waghalsigen Standortes, ein wenig den Ruf des sagenumwobenen Edelweiß. Etwa drei Kilometer vor der Grenze schaut man links in ein Gebiet, das zur Weihnachtszeit, in guten Regenjahren, ein Meer von Fackellilien zeigt. Diese wiederum ziehen die in der Sonne glänzenden Malachitnektarvögel an. Ferner leben hier Kapgeier, Kaffernadler, Kampfadler und Steifenschakal. Bei Touren zum Sani Pass ist es ratsam sich einem erfahrenen und registrierten Tourguide anzuvertrauen."

Viele liebe Grüße und Danke, dass Du uns den Pass mit hoch begleitet hast! Vielleicht fährst Du ja sogar wieder mit uns hinunter und noch ein Stückchen weiter mit...?! 😗

Nadja
2015 - 3 wunderbare Wochen im südlichen Namibia; 2016 - Krüger total - unsere Tour von Nord nach Süd; 2016 - KwaZulu-Natal - Ein Urlaub mit Höhen und Tiefen; 2017 - Zu viert durch die Karoo und Kap-Region; 2018 - Let's do it rustic - Kruger NP im April; 2018 - Winter in der Karoo - Frühling am Kap - Herbst 2018; 2018 - Unterwegs im Norden Namibias - Dezember 2018
zuletzt bearbeitet 07. Feb. 2017
Themenstarter839 Beiträge · seit 201407. Feb. 2017 · #38
13.12.2017 - Es geht zurück nach Himeville...

Spätestens auf dem Rückweg waren wir froh, dass wir nicht selber den Pass hochgefahren waren. 😗

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Es hätte sich für den einen Tag natürlich auch nicht gelohnt, für 2,5 Wochen einen 4x4 zu leihen. Wobei ich sagen muss, dass uns der Hilux, den wir im letzten Jahr für unsere Namibia/KTP Reise gemietet hatten, schon ganz nett war... 😎

Markus saß auch auf dem Rückweg wieder vorne und ihm war wohl nicht immer so ganz wohl während der ersten 400 Meter... 😛 Schließlich sah' er noch deutlicher, dass man eigentlich nix sah!

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Ich war heilfroh, dass Frank so ein besonnener Fahrer war - da war keine Hektik zu verspüren, im Gegenteil... Zwischendurch hielt er immer mal wieder an, um andere Fahrzeuge überholen zu lassen! Sehr angenehm.

Nach ca. 30 Minuten sah' die Welt auch schon wieder ganz anders aus. Oder besser gesagt, man sah' mal wieder was von der "Welt"... 😗

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Erneut hörten wir Baboons rufen, doch es war zuerst noch keiner zu entdecken.

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Dann trafen wir jedoch auf eine Gruppe, die im Gras saß und genüßlich nach Samen und Trieben suchte.

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Die Wolkendecke verzog sich immer weiter in Richtung Lesotho und gab den Blick auf die Berge frei.

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Statt der scheuen Elands sahen wir zumindest noch einen Mountain Reedbuck.

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Noch einmal ging es über das Gelände der Sani Valley Lodge - das war schon ein guter Service, dass man sich vor der Haustüre abholen und -setzen lassen konnte und uns war es egal, da wir nichts besonderes mehr vor hatten. Für den älteren Herrn aus Australien und seine Enkelin war es hingegen etwas nervig, da die beiden am gleichen Tag noch weiter nach Durban fahren wollten.... Um viertel nach zwei waren wir schließlich wieder in Underberg.

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Uns hat die Tour super gefallen, die R1.640 waren gut investiertes Geld - wie oft bereist man schließlich ein Königreich?! 🙂 Unser Guide Frank war klasse, ein Top Fahrer und auch ein guter Spotter und Guide, außerdem sehr unterhaltsam und lustig. Falls jemand von euch in nächster Zeit mal eine solche Sani Pass Tour mit diesem Anbieter plant, würde er sich übrigens sehr über ein Fläschchen "Underberg" freuen... 😄 Daran hatten wir natürlich im Vorfeld überhaupt nicht gedacht 🤪 - und auch den "Gruß aus der Heimat" (Killepitsch) hatten wir dieses Mal leider nicht mit im Gepäck... 😵 (Kein Wunder also, dass noch sooooo viele unnötige Dinge in die Reisetasche passten... 😗 )

Da es noch früh am Tag war, machten wir auf dem Rückweg noch einen Schlenker ins Himeville Nature Reservat. Heute waren wir schließlich mit dem Auto unterwegs und würden uns auch an die Regeln halten: Nicht aussteigen! Nicht wandern! 😛

Wir sahen einige Long-tailed Widowbirds, doch sie brachten uns zur Verzweiflung, da sie zwar langsam, aber unberechenbar, durch die Lüfte schwebten... 😵

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Dafür sahen wir einige Blessböcke und - natürlich- auch wieder Hdeda Ibisse/Hagedasch.

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Zudem entdeckte Markus einen gut versteckten Hasen, der sogleich die Flucht ergriff, als er begriff, dass wir ihn entdeckt hatten.

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Ja, was gibt es sonst zum Himeville NR zu sagen?! Es gibt zwei Seen, an denen man wohl nach Anmeldung angeln kann und einen Picnicplatz. Vor einiger Zeit soll es auch eine Campsite gegeben haben... Ehrlich gesagt würde ich lieber Autos verbieten und nur Fußgänger reinlassen, da die Strecke hin- und zurück nur ca. einen Kilometer lang ist. 😉

Auf alle Fälle gibt es neben den Blessböcken etliche Vögel dort und wir knipsten noch ein wenig rum, bevor wir zum Guesthouse fuhren.

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Um fünf trafen wir bei Elsa und Derryl ein und überreichten ihnen ein Brot aus Lesotho. Die beiden freuten sich und wollten es uns zum Frühstück servieren. Also gaben wir ihnen beide, ob sie es gegessen haben, wissen wir nicht, zumindest musste Derryl am nächsten Morgen nicht wieder backen! 😉

Für sechs hatten sie uns einen Tisch im Moorcroft Manor reserviert. Als wir dort eintrafen, lag der Parkplatz einsam und verlassen dar... 😐 Ob die Reservierung wirklich notwendig gewesen war?! 😄

Egal, außer uns befanden sich noch zwei weitere Familien im vorderen Bereich, der Bar. Dort servierte man uns einen Aperitif und wir kamen uns etwas fehl platziert vor in dieser vornehmen Umgebung.... 😗 Dabei hatten wir uns extra "rausgeputzt" und frische Shirts und Hosen angezogen - aber irgendwie war unsere Garderobe eher Casual ausgerichtet.

Das Essen, leicht indisch angehaucht, war gut, aber nicht besser, als das von Derryl! 😎 Ich hatte ohnehin nicht soviel Hunger, nach dem Lamb Stew in Lesotho hätte mir auch etwas von dem leckeren Brot ausgereicht, welches wir dort gekauft hatten.

Den restlichen Abend nutzten wir, um etwas Tagebuch zu führen und Fotos zu überspielen. Gegen zehn hieß es Licht aus und Augen zu! Gute Nacht... 😘
2015 - 3 wunderbare Wochen im südlichen Namibia; 2016 - Krüger total - unsere Tour von Nord nach Süd; 2016 - KwaZulu-Natal - Ein Urlaub mit Höhen und Tiefen; 2017 - Zu viert durch die Karoo und Kap-Region; 2018 - Let's do it rustic - Kruger NP im April; 2018 - Winter in der Karoo - Frühling am Kap - Herbst 2018; 2018 - Unterwegs im Norden Namibias - Dezember 2018
zuletzt bearbeitet 07. Feb. 2017
63 Beiträge · seit 201708. Feb. 2017 · #39
Hallo Nadja,

ich oute mich mal als - bisher stiller - Mitleser. Ich hatte gesehen, dass Du geritten bist. Und da ich selbst Reiterin bin, hat mich das besonders interessiert. Grinsen musste ich bei Deinem heutigen Bericht von der Lesotho-Tour. Meine - im September 2013 - lief ganz genauso vom Wetter ab, und auch meine Fotos sehen ganz genauso aus. Das scheint da wohl Standard zu sein 🙂 Und auch in dem Dorf waren wir, die Bewohner leben von den Touris, die vorbeischauen.

Ich in mal gespannt, was Du sonst noch erlebt hast und werde es weiter verfogen.

Gruß Helga
zuletzt bearbeitet 08. Feb. 2017
Themenstarter839 Beiträge · seit 201408. Feb. 2017 · #40
Patoucha schrieb:Hallo Nadja,

ich oute mich mal als - bisher stiller - Mitleser. Ich hatte gesehen, dass Du geritten bist. Und da ich selbst Reiterin bin, hat mich das besonders interessiert. Grinsen musste ich bei Deinem heutigen Bericht von der Lesotho-Tour. Meine - im September 2013 - lief ganz genauso vom Wetter ab, und auch meine Fotos sehen ganz genauso aus. Das scheint da wohl Standard zu sein 🙂 Und auch in dem Dorf waren wir, die Bewohner leben von den Touris, die vorbeischauen.

Ich in mal gespannt, was Du sonst noch erlebt hast und werde es weiter verfogen.

Gruß Helga
Hallo Helga,

schön, dass Du Dich geoutet hast! 😉 Wahrscheinlich ist es viel ungewöhnlicher, wenn man ein Foto vom Pub ohne Nebel machen kann! 😄 Mich hat es aber erstaunt, wie trocken es dort oben bei euch im September war. Ich hätte jetzt gedacht, dass dort aufgrund der Berge ganzjährig etwas mehr Regen runterkommt... 😐
Schön, dass Du unsere Tour weiter verfolgst - im nächsten Teil geht's dann auch noch mal auf's Pferd! 🙂

Viele Grüße,
Nadja
2015 - 3 wunderbare Wochen im südlichen Namibia; 2016 - Krüger total - unsere Tour von Nord nach Süd; 2016 - KwaZulu-Natal - Ein Urlaub mit Höhen und Tiefen; 2017 - Zu viert durch die Karoo und Kap-Region; 2018 - Let's do it rustic - Kruger NP im April; 2018 - Winter in der Karoo - Frühling am Kap - Herbst 2018; 2018 - Unterwegs im Norden Namibias - Dezember 2018