Kavango, Kwando, Kalahari

Reisebericht 253 Antworten · 40,8k Aufrufe · gestartet 18. Feb. 2016 von fotomatte
Themenstarter2'511 Beiträge · seit 200918. Feb. 2016 · #1
Hallo,

meinen diesjährigen Reisebericht möchte ich beginnen mit dem Credo meiner letztjährigen Märchen-Tour:

"Es war eine absolut "runde" Tour, und deshalb wird es im nächsten Winter wohl wieder eine ähnliche Reise geben. Die Pläne nehmen Kontur an."

Nun, die ursprüngliche Planung hätte sich wiederum auf den von mir so geliebten Caprivi-Strip sowie den KTP beschränkt, aber im September hat der treue Toyota Condor, der mich all die letzten Jahre so brav durchs Land geschaukelt hat, sein Leben in der Etosha ausgehaucht. Wegen überhöhter Geschwindigkeit, in einer unübersichtlichen Kurve rausgetragen und seitlich in einen entgegen kommenden, ebenfalls zu nahe der Mitte fahrenden Wagen gedonnert, endete er mit total verzogenem Rahmen im weissen Staub des Nationalparks, gottlob ohne Personenschaden.

Das hatte zur Folge, dass ich mich erstmals neben dem Buchen der Flüge und dem Ausarbeiten einer möglichst wieder runden Tour mit der Frage nach einem fahrbaren Untersatz beschäftigen musste. Nachdem ich drei Angebote eingeholt hatte, allesamt von lokalen Vermietern, kristallisierte sich schnell heraus, dass ich dem sehr guten Angebot von Safari Car Rental nicht würde widerstehen können. Der erst gerade eröffnete Verleiher glänzt mit nagelneuen Fahrzeugen mit ebensolchem Camping-Equipment zu Preisen, wo man bei anderen Händlern ein ausgelutsches fünf Jahre altes Auto bekommt ( wenn man früh genug bucht ).

Das bedeutet dann aber auch, dass, wenn wir schon einen solchen Boliden mieten, wir uns in den so berühmt-berüchtigten Sand Botswanas wagen wollen, also vom Caprivi weiter über Chobe NP nach Savuti und Moremi, und über Maun und Ghanzi von Norden her in den KTP.
Das hat den Vorteil, dass wir nicht die ganze lange Strecke durch Namibia zweimal fahren müssen.
Es bedeutet aber auch, dass ich die Buchungen für die Nationalparks in Botswana schon vorab tätigen muss. Ein Punkt, an den ich mich erstmal gewöhnen muss, denn normalerweise buche ich nichts vor. Ich geniesse es, dass man zur "Regenzeit" in Namibia überall einen Platz bekommt.
Nachdem ich mir eine Tour, auch dank einiger Fomis hier, die mir mit ihren Erfahrungen sehr geholfen haben, zurecht gebogen hatte, habe ich die Buchung der Campgrounds und die Eintritte für die NPs in die überaus kompetenten Hände von "Botswana Footprints" gelegt, und ich habe auch alle meine gewünschten Sites und Dates bestätigt bekommen.

Und so ist folgende Runde zustande gekommen, die sich auf, inklusive der nicht gerade wenigen Game-Drives, 4769 Kilometer summiert hat, gefahren in exakt 28 Tagen:


h2335fc1.jpg


Wer also meinen Bruder Andreas, mit dem ich schon vor drei Jahren zusammen auf Tour war, und mich begleiten will, darf gerne hier ab und an mal reinschauen.
Die ersten Bilder sind rausgesucht, ab morgen geht´s auf Pad.

bis dahin,
Matthias
NAM die Fünfte – und immer noch kein Sossusvlei - 2013 , Der (ganz alte) Südwesten - 2014 , Die Märchentour - 2014/15 , Kavango, Kwando, Kalahari - 2016 , Just Birds - 2017 , Unter Eulen und anderen Käuzen - die O-S-T 2017 , NAM die Elfte 2018, Caprivi satt - 2019
zuletzt bearbeitet 28. März 2016
1'409 Beiträge · seit 201018. Feb. 2016 · #3
Champagner schrieb:Erschde! 😄 Na da kann ich mich ja auf gute Unterhaltung am Wochenende freuen!!

Danke schon mal - und liebe Grüße von Bele
Streberin.... Zweite!
https://www.TickerFactory.com/ Bots Zim 2014 http://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/283181-auf-tuchfuehlung-mit-zimbabwe-die-zim-light-tour.html KTP 2013 http://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/278551-ktp-ja-wo-sind-denn-alle-hin.html CKGR/KTP 2012 http://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/236736-schee-waras-ckgr-a-ktp-april-2012.html Nam/Bots 2011 http://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/195675-wie-alles-begannnambot-april-2011.html
1'068 Beiträge · seit 201318. Feb. 2016 · #4
Na, bei dem Titel kann ich auch nicht nein sagen 🙂


Und bei der Aussicht auf schicke Bilder...ich bin dabei, lass kommen!

Gruß
Mabe
2'261 Beiträge · seit 201119. Feb. 2016 · #5
Guten Morgen Matte,
offensichtlich tut die Heitzung wieder 🤩 😗

Es gibt ja so verschiedene Bücher mit Titeln wie die drei ??? oder die drei !!!, die drei Musketiere usw.
Ich bin auf jeden Fall bei der drei KKK Tour dabei und freue mich auf noch ausführlichere Infos.

Liebe erwartungsvolle Grüße
gudrun
Reiseberich Namibia August 2012: Tagebuchaufzeichnungen einer Wikingerin in Namibia Reisebericht Namibia/Botsuana August 2013: Frau HIRN on the floodplains Reisebericht Namibia 2015:A trip down Memory Lane NAM/BOT 2017 :So weit! So gut! Kenia/Masai Mara 2019 :Der Kreis schliesst sich
Themenstarter2'511 Beiträge · seit 200919. Feb. 2016 · #6
Guten Tag, Mädels.

Ich freu mich natürlich über jeden Kommentar, habe aber für die Puristen die Sonne eingeschaltet.

@ Bele: Nix anderes habe ich von dir erwartet. Erste. Eins. Setzen.
@ Fleur: stehen die .... für die ? 😗 🙂
@ Mabe: Schön, dass du mitverfolgen möchtest, ob sich deine Tipps auf meine im Nachhinein etwas naiven Fragen ausgezahlt haben. Soviel vorab: ja, haben sie. Danke nochmals.
@ Guggu: seit gestern gegen 16.00 Uhr habe ich wieder eine Heizung, aber vielleicht kannst du verstehen, dass eine Bude, die zweieinhalb Wochen ungeheizt so bei vier, fünf Grad rumgedümpelt hat, nicht sofort wieder warm wird. Mittlerweile geht´s aber wieder. Afrikanische Temperaturen sind es trotzdem nicht.

So, nun mache ich mich mal an den ersten Tag...

es grüsst fotomatte
NAM die Fünfte – und immer noch kein Sossusvlei - 2013 , Der (ganz alte) Südwesten - 2014 , Die Märchentour - 2014/15 , Kavango, Kwando, Kalahari - 2016 , Just Birds - 2017 , Unter Eulen und anderen Käuzen - die O-S-T 2017 , NAM die Elfte 2018, Caprivi satt - 2019
zuletzt bearbeitet 29. Nov. 2016
6'152 Beiträge · seit 200619. Feb. 2016 · #7
hallo fotomatte,

na mädels nehmt Ihr mich auch noch mit ... 😉
Liebe Grüsse Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
441 Beiträge · seit 201219. Feb. 2016 · #8
.Moin Matte,

..ich steige auch mit ein, wenn ich darf. Bin ganz gespannt auf die Fotos. Wir fahren im Mai -Juni die ähnliche Strecke.

Liebe Grüße aus Hamburg (gestern mit Schnee)
Petra
https://www.smilies.4-user.de
4'382 Beiträge · seit 201519. Feb. 2016 · #9
Lieber Matthias,
jetzt wird's eng! Aber einen Bericht von Dir dürfen wir nicht versäumen!
Liebe Grüße
Friederike + Claus
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
Themenstarter2'511 Beiträge · seit 200919. Feb. 2016 · #10
06. Januar 2016 :

Als ich gegen Mittag endlich meinen Kruscht gepackt habe, fahren wir kurz nach 13.00 Uhr über feiertäglich leere Strassen und erreichen den Flughafen in Frankfurt drei Stunden später. Nachdem ich mein Bündel aufgegeben habe und erstmals auch mein Handgepäck gewogen wird, bleibt noch Zeit genug, um den langen Weg zum Fernbahnhof zurück zu legen, um Andreas in Empfang zu nehmen, der mit einem Zug aus seiner bayrischen Heimat kommt.
Nachdem er fast pünktlich eingetrudelt ist, geht es wieder den ganzen Weg zurück ins Terminal 2 zur Air Namibia. Das Gepäck ist schnell erledigt, und wir fragen noch nach Plätzen an den Notausgängen. Auch das klappt problemlos, und wir gehen nach oben ins Restaurant, wo es vor zwei Jahren noch den Forums-Treff gab. Hier aber ist alles umgebaut, und nun sitzen wir beim Italiener, bestellen unsere letzten Spagetti und trinken ein letztes Weissbier dazu. Wir verabschieden uns von Marliese, und checken ein.
Pünktlich um 20.10 Uhr verlassen wir Deutschland und entschweben in die Nacht.

07. Januar :

Überpünktlich landen wir auf dem Hosea Kutako International Airport ( der Name ist fast grösser als das Terminal selbst ), und da wir uns nicht mit Bilderknipsen aufhalten, ergattern wir einen Platz ziemlich weit vorne in der Schlange zur Immigration. Die ersten Vögel können wir schon auf die Liste setzen, es sind wie erwartet die Palm Swifts, die niedrig übers Rollfeld jagen.
Unser Platz ziemlich weit vorne nutzt uns aber nicht viel, denn das Gepäck lässt mal wieder auf sich warten.
Während die Passagiere mit Koffern ihr Gepäck zum durchleuchten aufs Band hieven müssen, können wir mit unseren Bags direkt ohne Kontrolle in die Empfangshalle weiter, wo wir schon von Kim, der deutschsprechenden Mitarbeiterin von Safari Car Rental erwartet werden. Während Andreas am ATM Geld zieht, stelle ich mich am einzig geöffneten Wechselschalter an und tausche Bares. Hey, das macht mal richtig Freude! Bei meinem ersten Besuch anno 2005 stand der Nam$ bei unter 1: 9, und nun gibt es mehr als 16,5 Nam$ für einen Euro.
Dann fahren wir, endlich, zur Kapps Farm auf den Hof von unserem Vermieter und erledigen erstmal den ganzen Papierkram und die Bezahlung, was aber recht fix geht, da Kim alle Papiere vorbereitet hat.
Dann erklärt uns Vincent, der Eigentümer der Firma, unseren offensichtlich fast neuen Boliden, einen 3.0 TD Hilux mit Automatik mit allem Schnickschnack wie z. B. Tempomat, Navi, versteckten Safe etc. pp, der drei Monate alt ist und 13402 KM auf dem Tacho stehen hat. Wir sind ziemlich begeistert von dem Wagen, und auch das ganze Campinggeraffel ist neu. Tisch, Stühle, Kocher, Besteck, Verstauboxen, und natürlich, welch ein Luxus, ein Engel-Fridge. Das Dachzelt haben wir abmontieren lassen, denn wir wollen nicht auf unsere eigenen Bodenzelte verzichten. Auch die Matratzen und die Schlafsäcke haben wir unsere eigenen mitgebracht.
Dann werden noch sämtliche ( winzigen ) Lackschäden und kleine Kratzer in der Windschutzscheibe auf dem Übergabeprotokoll vermerkt, wir schmeissen unser Gepäck nach hinten in die Kabine, und fahren mit vielen guten Wünschen vom Hof.

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die location kennen viele wegen der "namibischen Stadtmusikanten", neu ist hier aber der Hof von unserem Vermieter.

Automatik. Hm. Da muss ich mich erstmal dran gewöhnen, denn seit meiner Fahrschulzeit vor 37 Jahren habe ich nicht mehr in so einem Auto gesessen.
In Klein-Windhoek gehen wir einkaufen, zuerst zu Biltong-and-Bites und erstehen Rauchfleisch und dreierlei Biltong, dazu Trockenwurst. Dann arbeiten wir uns durch einen gegenüber liegenden Supermarkt und bezahlen für einen überquellenden Einkaufswagen keine hundert Euro. Im Bottle Store rüsten wir die fehlenden Alkoholika nach, in der Drogerie erstehen wir zwei Flaschen "Peacefull Sleep", die wir aber, das sei vorab bemerkt, ( fast ) nicht benötigt haben. Mossies gab es genau an zwei locations.
Danach hält uns nichts mehr in der Stadt, und um die Mittagszeit biegen wir auf die B 1 Richtung Norden ein. Runde fünfzig Kilometer haben wir zu fahren, dann biegen wir wieder nach links ab auf die Farm "Teufelsbach", wo ich das River Camp vorgebucht habe. Irmela und Bruno, ihn kenne ich ja schon vom letztjährigen Aufenthalt hier, begrüssen uns und geben uns unsere ebenfalls vorgebuchte Braaibox. Wir bezahlen, und von Bruno erhalte ich noch zwei Karten vom Farmgelände, denn ich habe geplant, den auf dem Gelände befindlichen Teufelsberg zu besteigen.
Anschliessend fahren wir auf unsere Campsite, vorbei am immer noch verwirrenden Schild bezüglich der Zufahrt, aber nun bin ich ja streckenkundig, und kochen erstmal eine Kanne Tee. Dann fliegen endlich die ganzen Klamotten wie lange Hose, Hemd, Socken und vor allem Schuhe ins Auto und wir machen uns safarifein, also kurze Hose, T-Shirt und Schlappen, denn die mittlerweile nachmittäglichen knapp vierzig Grad sind für uns schmuddelwetterverwöhnten Mitteleuropäer ganz schön heftig.
Wir räumen das Auto ein, und es beginnt zu donnern. Das Gewitter kommt schnell näher, und wir erhalten die erste Dusche der diesjährigen Regenzeit.


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unser Bolide im Regen auf dem RiverCamp.

Der Regen bringt eine willkommene Abkühlung, und wir beschliessen den nächsten, vom Camp aus zu sehenden Berg zu besteigen, und nicht den Teufelsberg, denn dazu hätten wir nochmals ein Stück fahren müssen. Nach Auto ist uns aber beiden nicht, und so laufen wir dem trockenen Revier folgend los, bewaffnet mit Fernglas und Kameras.


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das Teufelsbach-Revier


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unser Berg. Wie ich von Bruno erfahren habe, heisst er Waterberg, weil es an seinem Fuss eine Quelle gibt. Auf dem toten Ast sitzt eine Strichelracke, die sich aber nicht näher als Model zur Verfügung stellen wollte.

Während Andreas etwa ab der Hälfte der Besteigung schlapp macht, quäle ich mich bei mittlerweile wieder deutlich gestiegenen Temperaturen bis auf den höchsten Punkt und werde mit einer grandiosen Aussicht belohnt.


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hier oben stossen drei Farmen aneinander, der Blick geht weit Richtung Westen


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der Blick zurück Richtung Südosten; hinter dem höchsten Berg, dem Teufelsberg, liegt ungefähr Windhoek.

Zurück auf unserer Campsite bereiten wir uns das Braaipaket mit Oryxsteaks, Boerewors, Salat und Kartoffeln auf einem schönen Feuer, dazu trinken wir die ersten kalten Getränke aus dem Engel. Andreas lernt so auch sein erstes Savannah Dry kennen und lieben.
Der Himmel ist mittlerweile klar, der Sternenhimmel begeistert einmal mehr, dazu singen zwei Perlkäuze, später dann schnarcht eine Schleiereule.

Kosten für Campingplatz: 100 Nam$ pP
Kosten für Braaipaket: 100 Nam$ pP

Der nächste Tag gilt dem Streckemachen, bis dahin
Matthias
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zuletzt bearbeitet 19. Feb. 2016
1'415 Beiträge · seit 201419. Feb. 2016 · #11
juchhe! jetzt giebt's (fast) einen Frauenausflug 🤩 Claus, da musst du durch 😗
hallo Fotomatte , könntest du bitte deine Route für Halbblinde 😎 ein bisschen grösser machen?
Grüessli von der Gromi Reisebericht 2015: ZA, BW, NA, ZA Reisebericht 2018: NA, BW, NA
zuletzt bearbeitet 19. Feb. 2016
Themenstarter2'511 Beiträge · seit 200919. Feb. 2016 · #12
Hallo,

ich bin selbst nicht zufrieden gewesen mit der Karte von stepmap.
Zum Einen stimmt das, was man angezeigt bekommt, nicht mit der schlussendlichen Grösse überein. Dann habe ich es nicht geschafft, die Karte so zu ändern, dass die Ortspunkte angezeigt werden. Irgendwie bin ich zu blond für sowas.
Egal, ich habe nun eine grössere Karte gekauft und eingebunden. Wenigstens kann man nun die Ortsnamen lesen.

Wenn mir aber jemand einen Tipp für einen weiteren Kartenersteller hat, nur immer gerne her damit.

Wie auch immer, es ist meine erste so erstellte Karte, und für einen Überblick über die gefahrene Runde sollte sie ausreichend sein.

@ Gromi, CuF, Tadi und Hanne: wie gesagt, ich freue mich über jeden Kommentar und hoffe, ich kann eure Erwartungen bezüglich der Fotos erfüllen. Ein paar nette Sichtungen werden schon dabei sein, denke ich.

viele Grüsse,
Matthias
NAM die Fünfte – und immer noch kein Sossusvlei - 2013 , Der (ganz alte) Südwesten - 2014 , Die Märchentour - 2014/15 , Kavango, Kwando, Kalahari - 2016 , Just Birds - 2017 , Unter Eulen und anderen Käuzen - die O-S-T 2017 , NAM die Elfte 2018, Caprivi satt - 2019
455 Beiträge · seit 201419. Feb. 2016 · #13
Hallo Mathias,

da bin ich natuerlich auch mit dabei!
So in etwa stelle ich mir die Runde fuer unsere naechste Reise vor, deswegen bin ich auch sehr gespannt auf den Schlenker zum KTP! Und natuerlich auf eure Sichtungen, ganz klar!

LG,
Elsa
1'557 Beiträge · seit 201119. Feb. 2016 · #14
Hallöle Matthias,
ich schließe mich euch an, denn die Strecke bin ich vier Monate vor euch bereits gefahren, daher heißt es jetzt: Erinnerungen auffrischen! 🤩 Darüber freue ich mich sehr!
Der Anfang gefiel mir, bis auf den Regen, der sicherlich bei den Namibianer ein Freudenfest ausgelöst hat, sehr gut. Es kann also weiter gehen. 🤪
Interessant finde ich das Angebot von Safari Car Rental, wenn sie tatsächlich so günstig sind, wie du schreibst, wäre das eine Alternative zu Value Car für uns. (Obwohl die Fahrzeuge dort älter sind, aber immer top gewartet (!), und jedesmal bekamen wir einen unschlagbaren Preis) 😛 Ich werde die Homepage mal begutachten. Danke für den Tipp! 😉

Liebe Grüße
Biggi
Meine Reiseberichte
zuletzt bearbeitet 20. Feb. 2016
62 Beiträge · seit 201119. Feb. 2016 · #15
Hallo Matthias,

ja, da bin ich auch gerne dabei! Da meine nächste Tour auch so aussehen soll, nur vielleicht in der anderen Richtung, bin ich natürlich total gespannt!
Und auf Deine immer tollen Fotos freue ich mich natürlich!!
Noch ein Mädel mehr..

Grüße
Iris
Themenstarter2'511 Beiträge · seit 200920. Feb. 2016 · #17
Hallo,

während es draussen dicke schneit ( morgen soll es bis 17 Grad warm werden ), habe ich wieder ein paar Bilder rausgesucht, es geht also weiter Richtung Nordost.

Vorher aber begrüssen wir alle neu hinzugestiegenen Gäste, "sänk-juuh-for-trävellin-wiss-Nam-Forum", ihre nächste Anschlussstelle ist die Kaisosi River Lodge in Rundu.

@ Konni : Dank dir bin ich ja erst auf Teufelsbach gekommen, und für mich passt das einfach perfekt. Danke dafür.
@ gnuhu: Die Tour gegen die Uhr zu fahren hat Vorteile, vor allem, weil die Vet Fences in Botswana dann nicht jucken. Aber in unserem Fall ist die Entscheidung für eine clockwise Runde nur dem Umstand geschuldet, dass ich nicht während der Ferienzeit der Südafrikaner in den KTP wollte.
@ biggi: Uns hat der Regen wirklich nicht gestört, im Gegenteil. Jedesmal nach einem Schauer ( mehr ist es ja nicht, also kein Vergleich zu tagelangen Piss wie hier bei uns ) ist die Temperatur um so viel angenehmer, und der Geruch von Regen auf dem trockenen Boden ist so unbeschreiblich würzig und ein Erlebnis not-to-be-missed.
@ Elsa: Nun, der KTP. Eine objektive Einschätzung darfst du von mir nicht erwarten, ich bin da voll voreingenommen. Nur g...ut.

Wann geht´s weiter? Gleich geht´s weiter.

fotomatte
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538 Beiträge · seit 201220. Feb. 2016 · #18
hallo fotomatte,
über einen Lift bis zum Kwando würde ich mich sehr freuen!
Bin genügsam und helfe auch gern mal beim Reifenwechsel/Anschieben.

LG.
Rolf
Themenstarter2'511 Beiträge · seit 200920. Feb. 2016 · #19
08. Januar :

Wir haben herrlich geschlafen und sind wunderbar erholt. Schon im Morgengrauen sind wir zu Fuß unterwegs und stellen den Vögeln nach. Aber wie ich erst jetzt bemerkt habe, ist nicht ein einziges Foto entstanden, den ganzen Tag nicht. Manchmal ist mir halt nicht nach knipsen, und ich geniesse "nur" mit den Augen.
Nach unserem ersten Buschfrühstück und einer Dusche packen wir zusammen, geben den Braaikorb ab, und nach einem kleinen Plausch mit Irmela und Bruno übers Wohin, sind wir gegen kurz nach acht Uhr wieder auf der B 1. Hier lernen wir dann auch die Vorzüge der Automatik und vor allem des Tempomaten schätzen. So kann man, bei eingestellten 95 km/ h, wunderbar cruisen und nebenher den Luftraum beobachten, was denn alles so an Geiern und Greifen in der Luft ist.
In Otjiwarongo sind wir ziemlich genau gegen High Noon, und wir beschliessen, im Spar die heisse Theke zu besuchen.
Neben Samoosas und Lamb Chops finden wir auch noch alle restlichen Artikel, die wir entweder gestern vergessen hatten oder die nicht vorrätig waren, wie etwa unseren heissgeliebten Lemon Juice, der sich prächtig sowohl in Tee wie auch im abendlichen GT macht.
Hinter Otji halten wir im Schatten eines grossen Baumes und verzehren unser Mahl, während wir von Maskenwebern belagert werden, die der Meinung sind, es wäre doch genug für Alle da.
Schon gegen drei Uhr sind wir nach zweimaligen Fahrerwechseln ganz entspannt in Grootfontein, wo wir das erste Mal hundert Liter Diesel in die Tanks laufen lassen.
Ohne besondere Sichtungen, jedenfalls erinnere ich mich nicht an Herausragendes, erreichen wir den Vet Fence. Doch. Halt. Unmittelbar vor dem Kontrollpunkt steht links ein Eland, aber hinter dem Zaun einer Game Farm, und gezäuntes Wild "zählt" nicht.
Wir passieren den mutmasslichen Abdreh zum Mangetti NP, aber nach wie vor gibt es keinerlei Hinweise entlang der B 1. Ursprünglich wollte ich hier unseren ersten Game-Drive einlegen, aber nach Berichten von Leuten, die unmittelbar vorher dort waren und abgeraten haben, weil die Fahrspur sehr zugewachsen sein soll und man entsprechend wenig Aussicht hat, habe ich diesen Plan verworfen und den Tag dem Kwando zugeschlagen, was sich mehr als bezahlt machen wird.
Rundu lassen wir diesmal links liegen, und nach dem Ort rumpeln wir über die Pad, die ein paar Monate vorher einer gewissen Lehrerinnnen-Gang den Angstschweiß auf die Stirn getrieben hat, ganz easy Richtung (O)kavango zur Kaisosi River Lodge, wo wir uns einen schönen Stellplatz auf Gras unter einem Baum mit eigenem Ablution-Häuschen raussuchen können. Wir stellen die Zelte auf und erkunden dann erstmal den Uferbereich, was denn hier so alles kreucht und vor allem fleucht.
Auf Selberkochen haben wir nach dem langen Fahrtag keine grosse Lust, dank unseres Engels besteht auch keine Gefahr, dass uns die Boerewors schlecht werden könnte, und wir entscheiden uns für die offene Plattform des Restaurants der Lodge mit direktem Blick aufs Wasser und nach Angola. Hier fliegen ohne Unterbrechung die verschiedensten Vögel flussauf und ab, insbesondere erinnere ich mindestens einen Baumfalken, der über dem Wasser Libellen jagt. Derweil blitzt es im Norden in Angola ohne Pause, für einen hörbaren Donner ist das Gewitter aber ( noch ) zu weit weg.
Wir geniessen die ersten GT´s, darauf habe ich mich soo gefreut, und verspeisen einen Greek Salad und einen Cheeseburger mit Chips, alles frisch gemacht und lekker.
Hier kommen zur Dämmerung tatsächlich ein paar Mossies angesirrt, und wir hüllen uns das erste Mal in eine Wolke Peacefull Sleep, dann ist wieder Ruhe.
Sterne sind keine zu sehen, mittlerweile hat es komplett zugezogen.
Mitten in der Nacht fängt es zu regnen an. Blöd nur, dass ich wieder mal kein Überdach aufgezogen habe. Also muss ich raus in den pladdernden Regen, ans Auto und die zweite Haut rausholen und überziehen. Dann muss ich erstmal das Zelt trocken legen, dem Klopapier sei Dank. Total nass und mittlerweile durchgefroren krieche ich in den Schlafsack und schlafe sogar wieder ein.
Ein Kugelblitz mit gleichzeitigen Urknall weckt mich wieder auf. Der ist ziemlich direkt hier eingeschlagen, denn die Lodge liegt stromlos im Dunkeln.
Sonst verlief die Nacht störungsfrei. 😎

Kosten: Camping 110.-Nam$ pP


Der nächste Tag sieht uns auf der B 8 Richtung Osten, und es gibt auch wieder Bilder zu sehen.

Grüsse, Matthias
NAM die Fünfte – und immer noch kein Sossusvlei - 2013 , Der (ganz alte) Südwesten - 2014 , Die Märchentour - 2014/15 , Kavango, Kwando, Kalahari - 2016 , Just Birds - 2017 , Unter Eulen und anderen Käuzen - die O-S-T 2017 , NAM die Elfte 2018, Caprivi satt - 2019
zuletzt bearbeitet 20. Feb. 2016
4'382 Beiträge · seit 201520. Feb. 2016 · #20
"Claus, da musst du durch "
Liebe Gromi,
ertrage ich mannhaft! Hauptsache, es wird nicht so viel gekichert.....
Gruß
Claus
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html