fotomatteThemenstarter2'512 Beiträge · seit 200905. Juni 2018 · #222
Dienstag 30. Januar; von Tiras nach Koiimasis
In aller Frühe fahre ich einen grossen Schlenker über die Prairie der Farm Tiras, aber ausser ein paar Springböcken, wenigen Oryx und zwei Löffelhunden, die sich wohl verspätet haben und nun eilig Richtung Bau sprinten, um der mittlerweile aufgegangenen Sonne zu entkommen, lassen sich keine weiteren Tiere blicken. Ich bin schon wieder auf dem Heimweg, als ich ein Rivier kreuzen muss. Uii, das sieht aber sandig aus. Ich gebe Gas und versuche im zweiten Gang schön das Tempo zu halten. Fast bin ich durch, da sinkt der Condor immer tiefer, und drei Meter vor festem Grund stecke ich wieder fest. Na gut, mittlerweile kenne ich das Prozedere ganz gut, und wo die Schaufel steckt, weiss ich inzwischen auch. Mal wieder Luft aus den Reifen ( einmal mehr bewährt sich mein muckeliges Weihnachtsgeschenk 😘 von Bele ) gelassen, dann die Kiste abwechselnd seitlich aufgebockt, Steine geschleppt und Strassenbau getrieben, und schon kann´s weiter gehen. Kostet halt eine schlappe Dreiviertelstunde. Zurück auf meiner Campsite frühstücke ich gemütlich, und bevor ich weiter fahre, suche ich zwischen den Felsen nach Leben.
Das findet sich in Form eines Falters, den ich zuvor noch nie gesehen habe. Es ist ein African Ringlet ( Ypthima granulosa ). Er saugt Nektar an einem Morgenstern.
Weiters finde ich einen Schwarzkäfer, der recht flott unterwegs ist.
Hier habe ich recht lange gerätselt, auch zusammen mit Frau Koch, die sich eigentlich sehr gut auskennt mit der heimischen Flora und Fauna. Da hier auch ab und an Professoren mit ihren Studenten herkommen und Untersuchungen anstellen, hat Frau Koch viele Listen und Übersichten, was sich hier so tummelt, aber dieses Reptil hat sie noch nie gesehen. Letztlich haben wir heraus gefunden, dass es ein Jungtier eines Wüstenrenners Heliobolus lugubris ist. Die Jungen sehen komplett anders aus als die adulten Tiere, vor allem bewegen sie sich recht seltsam. Sie machen einen gekrümmten Buckel und sollen so einem giftigen Käfer ähnlich sehen, um so Fressfeinden zu entgehen.
Hier in typischer Pose, dabei bewegt sich die Echse sehr flink. Entsprechend sind die meisten Fotos unscharf.
Wohl eine Ödlandschrecke, die, wenn sie auffliegt, leuchtend rote Flügel zeigt.
Mittlerweile ist es wieder hübsch heiss geworden, ich packe ein und fahre zum Farmhaus, um den Schlüssel abzugeben. Dann verquatsche ich mich eine gute Zeit mit Frau Koch, um die kleine Echse zu identifizieren.
Es ist schon Mittag durch, als ich das kurze Stück C 13 zurück fahre und dann auf die D 707 abbiege. Eigentlich wollte ich auf der Farm TsirasNamtib ( danke, Uwe und Bele, fürs Nachhaken, weiss auch nicht, was ich da gedacht habe ) übernachten, aber hier verkündet ein Schild , dass die Farm bis Freitag geschlossen ist. Schade. Dass Gunsbewys dauerhaft geschlossen ist, wusste ich bereits, und Frau Koch hatte mir bestätigt, dass Frau Gräbner nicht mehr auf der Farm ist. Als ich die Zufahrt erreiche, ist diese abgesperrt. Also fahre ich weiter.
D 707--angebliche Traumstrasse Namibias. Schon schön, aber ich kenne Besseres.
Beim Farmtor von Koiimasis biege ich ab und rumple endlos scheinende 23 Kilometer übers Farmgelände bis zur Reception. Hier ist niemand, die Tür ist abgesperrt. Nun, es ist ein Uhr durch, also Farmers Mittag. Ich setze mich in den Schatten und lese etwas. Irgendwann nach zwei Uhr kommt Frau Itzko, und ich kann für den Campingplatz einchecken. Dafür werden stolze 250.- Nam$ fällig.
Dann fahre ich auf den Platz, und ich stelle mich auf die Nr. 3. Zwar funktioniert hier das Wasser nicht, aber dafür hat es einen sehr schönen Schattenspender. Die Plätze sind sehr schön in die Felsen geschmiegt, auch die Ablutions sind sehr ansprechend.
Im Schatten mache ich mir einen Mittagsimbiß, und gleich wuselt es um mich herum.
Neben zwei Cape Buntings und
einem White-throated Canary
besucht mich auch ein Mountain Wheatear.
Nachdem die Sonne langsam tiefer sinkt, mache ich mich gegen fünf Uhr auf und steige die Schlucht in südlicher Richtung empor, um später über die Felsen wieder abzuklettern. Es tut gut, nach der Autofahrerei auszuschreiten.
Der Blick zurück, links ist die Lodge zu ahnen.
Die Sonne ist schon unter gegangen, als ich wieder am Ausgang der Schlucht bin und heimwärts gehe, da zischt es plötzlich unter mir, und eine kleine Schlange windet sich an einer Felswand längs von mir weg. Ich schneide ihr den Weg ab und mache ein paar Bilder von der hervorragend getarnten Horned Adder.
Da es nun schnell dunkel wird, mache ich ein paar Fotos mit Blitz, und dann lasse ich die kleine Viper in Ruhe.
Mittlerweile ist der Vollmond aufgegangen und spendet ein schönes Licht zwischen den Felsen. Ich sitze noch eine Weile in der warmen Nacht, trinke ein kaltes Savanna, horche in die geräuschlose Dunkelheit und stiere in den Himmel. Ach ja, ich könnte mal der Schnuppenfee meinen dritten Wunsch wieder in Erinnerung bringen, da steht noch was aus.
Gute Nacht, Matthias, wir sind mal wieder hin und weg von Deiner kontemplative Art des Reisens und den wunderbaren kleinen Dingen, die Dein geübtes Auge entdeckt! Dankend Grüßen Claus und Friederike, die sich jetzt erst einmal abmelden.
tollwütiger Klippspringer 😄 , genauso habe ich mich dort am Köcherbaumwald auch verhalten, aber jetzt weiß ich auch, wie das aussah ... Wundervolles Licht dort!
Fortuna77839 Beiträge · seit 201405. Juni 2018 · #226
fotomatte schrieb: Dass Gunsbewys dauerhaft geschlossen ist, wusste ich bereits, und Frau Koch hatte mir bestätigt, dass Frau Gräbner nicht mehr auf der Farm ist. Als ich die Zufahrt erreiche, ist diese abgesperrt.
Hallo Matthias,
herzlichen Dank für den wunderschönen Bericht und die tollen Bilder! 🙂
Das ist ja sehr schade, dass Gunsbeweys nun geschlossen ist - es hätte Dir dort bestimmt sehr gut gefallen! Als wir vor zwei Jahren dort waren, gab es ein Ehepaar, welches die Gästefarm betrieben hat. Frau Gräbner war während unseres Aufenthaltes leider auch nicht dort, sondern in Deutschland und somit haben wir sie nicht mehr kennen lernen dürfen. Das kleine "Museum" war zwar bereits etwas angestaubt, aber trotzdem sehr interessant und die Dünenwanderung am Morgen einfach wunderschön! 🙂
Carinha448 Beiträge · seit 201405. Juni 2018 · #227
fotomatte schrieb: Tipps zu derart gesuchten und sensiblen Vogelarten werde ich aber nicht öffentlich weiter geben, das machen wir gerne per PN aus. Als Richtschnur gilt mir dabei : wenn eine Art in ornitho.de automatisch verschlüsselt wird, werde ich mich auch dran halten. Ich bitte um Verständnis.
Dafür hab ich natürlich vollstes Verständnis! Ich habe bereits per PN einen Hinweis bekommen, wir waren schon am richtigen Ort, aber wohl einfach noch etwas zu früh. LG Karin
danke für deinen Bericht aus den Tirasbergen, die wir schon viel zu lange nicht mehr besucht haben. Mit Frau Koch kann man sich sehr gut verquatschen. Du scheinst auch ein Talent zu haben, dein Auto im Sand festzusetzen. 😉
Du hast geschrieben, dass du auf der Farm Tiras übernachten wolltest, diese aber geschlossen war. Aber du warst doch bei Frau Koch auf Farm Tiras. Das habe ich nicht verstanden.
fotomatteThemenstarter2'512 Beiträge · seit 200905. Juni 2018 · #229
Guten Abend,
und vielen Dank für eure Beteiligung, das freut mich sehr.
@ Eulenmuckel : Ööhm, Uwe, natürlich hast du recht, da fehlt ein s, und schon wird Tsiras draus. Danke für den Hinweis, ist mir trotz Korrekturlesens nicht aufgefallen. Mein "Talent" habt ihr ja schon frühzeitig erkannt und mir deshalb ein äusserst nützliches Weihnachtsgeschenk gemacht. 😘
@ Carinha : Hallo Karin, wenn ihr Ende Mai vor Ort wart, sollten die bunten Vögel aber schon da gewesen sein. Egal, solltest du Infos brauchen, melde dich gerne.
@ Fortuna77 : Hallo Nadja, Gunsbewys ist eine Scharte, die ich hoffentlich mal noch geschlossen bekomme.
@ yp-travel-photography : Hallo, das wirklich tolle Licht ist ja nur relativ kurz, und da muss man sich halt tummeln, wenn man ein paar zufrieden stellende Bilder machen will. 😎
@ CuF : Hallo ihr Zwei, ich hab´s auch schon im ersten Post verstanden, was gemeint war. 😉 🤪 Vielen Dank für euer Lob.
Champagner8'672 Beiträge · seit 201005. Juni 2018 · #230
fotomatte schrieb:
@ Eulenmuckel : Ööhm, Uwe, natürlich hast du recht, da fehlt ein s, und schon wird Tsiras draus. Danke für den Hinweis, ist mir trotz Korrekturlesens nicht aufgefallen. Mein "Talent" habt ihr ja schon frühzeitig erkannt und mir deshalb ein äusserst nützliches Weihnachtsgeschenk gemacht. 😘
Hi Matthias,
obwohl ich eigentlich keine Zeit hab muss ich doch kurz einhaken: 1. Ich kapier das mit dem Tiras immer noch nicht 🤨
2. Ich bin beleidigt: das Geschenk war von mir alleine - "nur" die Beratung war von Uwe 🙁 😐 Aber es freut mich, dass es die Feuertaufe bestanden hat 🙂
Schöner Bericht - wenn's bei mir ruhiger wird, les ich das mal mit Sonne und in aller Ruhe !
Uwe schrieb:
Du scheinst auch ein Talent zu haben, dein Auto im Sand festzusetzen.
@Uwe: 😄 😄 😄 Matte hat ja letztes Jahr schon kräftig geübt 😛
fotomatteThemenstarter2'512 Beiträge · seit 200905. Juni 2018 · #231
Boaah Bele,
😊 😊 😊 🤢 das hab ich ja mal wieder voll verpeilt, das tut mir echt leid. 😊 Du hast ja soo recht, das Geschenk war von dir. Wie konnte ich das vergessen. Echt peinlich, sorry. 😵 😗
Und auch bei der Farm hast du zu recht noch immer Erklärungsbedarf. Ich meinte natürlich NAMTIB. Manchmal hilft´s, wenn man auf eine Karte schaut und sich nicht auf ein ohnehin löchriges Erinnerungsvermögen verlässt. Tsiras im Übrigen ist eine Verballhornung von Tsaris ( den Bergen ) , aber die sind ja ne Ecke weiter nördlich.
Ich werde mal eben den Bericht ein bisschen säubern.... Danke dir. 😘
Champagner8'672 Beiträge · seit 201005. Juni 2018 · #232
fotomatte schrieb:Boaah Bele,
😊 😊 😊 🤢 das hab ich ja mal wieder voll verpeilt, das tut mir echt leid. 😊 Du hast ja soo recht, das Geschenk war von dir. Wie konnte ich das vergessen. Echt peinlich, sorry. 😵 😗
Und auch bei der Farm hast du zu recht noch immer Erklärungsbedarf. Ich meinte natürlich NAMTIB. Manchmal hilft´s, wenn man auf eine Karte schaut und sich nicht auf ein ohnehin löchriges Erinnerungsvermögen verlässt. Tsiras im Übrigen ist eine Verballhornung von Tsaris ( den Bergen ) , aber die sind ja ne Ecke weiter nördlich.
Ich werde mal eben den Bericht ein bisschen säubern.... Danke dir. 😘
Liebe Grüße, Matthias
🙂 Danke, jetzt kann ich bestimmt wieder gut schlafen! 😘 Ich wollte schon bei deiner ersten Bemerkung, dem "muckeligen Geschenk", einhaken - aber es hat mal wieder die Zeit gefehlt - und du kamst mir dann mit der Wiederholung zuvor.... Manchmal bisch doch schneller als ich 😛 . Und die Sache mit deinem Gedächtnis: mer werdet ned jänger 🙄 . Vielleicht kommen wir zusammen dann mit zwei halblebigen Gedächtnissen nächstes Jahr irgendwie über die Runden (sollte in Summe ja dann ein funktionierendes ergeben) - sonst müssen uns die Muckels eben auf irgendwelchen Farmen mit falschen Namen suchen 😛 🤪 Dümmer wäre es, wenn wir dann nur noch streiten, wer eigentlich Recht hat 🤩
Lieber Matthias, ich kann dir verraten, warum du schon wieder stecken geblieben bist: seit 2 Tagen hab ich mich nämlich als heimlicher Mitleser/fahrer bei dir eingeklingt und damit ist dein Altertümchen eindeutig überladen. Ich gebe es aber offen zu: Neid bezüglich deiner Sichtungen und Fotos. Mach weiter so, danke! Ich bin geaspannt, was uns nächstes Jahr in dem Gebiet über den Weg läuft. Günter
fotomatteThemenstarter2'512 Beiträge · seit 200911. Juni 2018 · #234
Hallo mal wieder,
@ Bele : Meine Liebe, wenn ich im Urlaub bin, funktioniert mein Hirn eigentlich recht zuverlässig. Diese Aussetzer sind irgendwie "homemade". 🤪 😵 😗 Ich sollte mehr reisen. 😎
@ Lotta : Hallo Günter, ein bisschen Gewicht mehr schadet nicht, und wie man einen Condor freischaufelt, weiss ich wahrlich. 😉 Dann bin ich mal gespannt, ob ich euch mit dem nächsten Kapitel etwas neidisch machen kann. Na, eher nicht, es wird nichts Aufregendes geboten, eher Alltägliches.
Also, gegen später gibt es heute was zum Lesen, die Bilder sind rausgesucht.
fotomatteThemenstarter2'512 Beiträge · seit 200912. Juni 2018 · #235
Mittwoch, 31. Januar; ein langer Ritt bis Weltevrede
Eigentlich wollte ich zwei Nächte hier auf Koiimasis bleiben. Eigentlich! Aber irgendwie, es fällt mir schwer, das nun sachlich rüberzubringen, fühle ich mich hier nicht wirklich wohl und willkommen. Überall im Gelände verteilt stehen Schilder, was alles bei Strafe verboten ist. Auch wenn es nötig sein mag, weil manche Zeitgenossen glauben, man könne hier überall querfeldein fahren, erzeugen diese Verbotsschilder bei mir eine merkwürdige Stimmung. Dabei ist die Landschaft atemberaubend und der Camping sehr schön angelegt, die Ablutions wirklich sehr stilvoll. Jedenfalls entscheide ich noch in der Nacht, weiter zu fahren. Wohin weiss ich noch nicht, mal schaun, worauf ich Lust habe.
In aller Frühe fahre ich bis zum Sundownerberg und besteige diesen, um hier den Sonnenaufgang zu erleben.
Der Blick ist grandios, die Landschaft scheint grenzenlos.
Ohne Köcherbaum geht´s einfach nicht.
Gegen acht Uhr steige ich wieder von dem herrlichen Ausguck ab und fahre auf meine Site. Hier frühstücke ich gemütlich, dann packe ich zusammen, und gegen zehn Uhr checke ich aus. Dann nehme ich wieder die lange Zufahrt nach Westen bis zur D 707 unter die Räder. Auf der bestens präparierten Piste fahre ich weiter nach Norden, nur kurz von dem tiefsandigen Stück in Höhe Kanaan unterbrochen, welches ich mit entsprechender Geschwindigkeit und mittlerer Drehzahl ohne weiteren Hänger passiere. In den Zäunen rechts und links hängen immer wieder verendete Gemsböcke, so fällt mir positiv auf, dass Kanaan einen Grossteil des Zaunes abgebaut hat. Langsam steigt die Pad an, es wird bergiger und die Strasse wird deutlich ruppiger. Punkt Mittag komme ich nach Betta, hier tanke ich. Danach restauriere ich mich selbst, bei den netten Damen vom Grill ordere ich einen Game Burger mit Fritten, danach gönne ich mir noch einen eiskalten Milchshake. Weiter geht die Fahrt durch die grandiose Landschaft des Namib Rand Natur Reserve bis nach Sesriem. Hier tanke ich erneut. Dann möchte ich im Shop an den ATM, ich brauche wieder Bares. Hier ist ab 16.00 Uhr geschlossen, wegen Inventur. Es ist genau 16.02 Uhr. Nix iss mit TIA, der Shop ist dicht. Ich fahre durchs Gate, und in der Reception hole ich mir für Übermorgen ein Permit für Mirabib. Hier gibt es keinen ATM, aber man verweist mich auf die grosse Lodge vor dem Tor. Also fahre ich dorthin, und hier kann ich tatsächlich meine Barreserven wieder auffüllen. In Sesriem möchte ich nicht bleiben, es ist mir viel zu trubelig. So fahre ich weiter Richtung Solitaire und werde die nächste Campingmöglichkeit, die auf dem Weg liegt, ansteuern, denn es ist brüllheiss, und ich bin schon wieder viel zu lange unterwegs. Ich brauche dringend eine Pause. Die nächste Gelegenheit kommt in Form der Weltevrede Guestfarm. Für 150.- Nam$ stelle ich mich unter einen grossen Kameldorn mit riesigem Webervogelnest. Ich nehme mir an der Bar ein Kaltgetränk, ein namibisches Radler, das garantiert nicht mein neues Lieblingsgetränk werden wird, und setze mich an den Pool, aber hier ist mir zu viel los. Ich setze mich auf meine Site mit Blick in die Berge, über denen dann ein riesiger Vollmond aufsteigt.
Old Women1'543 Beiträge · seit 201312. Juni 2018 · #236
Hallo Matthias,
wir haben ja hier in Nordwestdeutschland seit gefühlt 2 Monaten richtiges Sommerwetter, die Böden sind richtig ausgedörrt, die Waldbrandgefahr ist überall sehr groß. Daher lese ich momentan eigentlich häufig bis auf einige wenige Berichte, die mich von der Route her sehr interessieren, quer. Die Fotos, die du aber hier heute Abend eingestellt hast, verdienen einen Kommentar: grandios, diese wunderbare Landschaft, unendliche Weite. Das müsste eigentlich jeder einmal im Leben gesehen haben. Einmalig ist das und 😗 auch gut, dass zumindest diese Ecke noch nicht so überlaufen ist.
LolaKatze846 Beiträge · seit 201412. Juni 2018 · #237
Lieber Matthias,
nachdem wir dieses Jahr mal wieder in den USA Urlaub gemacht haben und dann im dortigen Forum auch noch ein Reisebericht geschrieben werden musste 🤩 , habe ich es endlich geschafft, dir wieder hinterherzureisen. Nach den z.T. trubeligen Parks in den USA ist es eine richtige Wohltat dir in Namibia zu folgen. Vor allem der Fish River Canyon, an dem du ja ganz alleine warst 😎 .Wir haben das bei unserem ersten Besuch soooo genossen. Eine tolle Ecke, in die wir sicherlich irgendwann auch nochmals reisen werden. Und natürlich wieder super Fotos und schöne "Landschaftsbilder". Dankeschön fürs Teilen Liebe Grüsse Nina
Dandelion547 Beiträge · seit 201712. Juni 2018 · #238
Guten Morgen Matthias,
ich sag nur: Köcherbaum vor unendlicher Weite - WUN-DER-BAR !!! 🤩 seufz.
Liebe Grüße Kordula
Guggu2'261 Beiträge · seit 201112. Juni 2018 · #239
Lieber Matthias,
bin nun wieder back in town und habe bei dir aufgeholt. Tolle Fotos, toll geschrieben und ich reise noch sehr gerne bei dir mit. 🙂 Den Klipspringer neide ich dir, habe ich noch nicht gesehen, bin froh, dass du die Adder vor der Linse bekommen hast und Köcherbaum geht immer. Das ist mein Favorit bei den letzten Kapiteln. Die Weite und die Farben lässt mir ein Zog in der Herzgegend Spüren. Ich glaube, nach viele Tiere und Summer in The Mother City in den letzten Urlauben, wir es mal wieder Zeit in die Wüste zu gehen…..
franzicke2'085 Beiträge · seit 201212. Juni 2018 · #240
Hey Matthias, hier geht ja wieder was 😎
Mit Koiimasis ist das doch ne komische Sache - das Landstück hätte doch eigentlich alles für ein kleines Paradies und doch kommt irgendwie bei so vielen ein Störgefühl auf ... als wir bei unserer ersten Reise und als völlige Camper-Neulinge dort Station gemacht haben, waren wir für sowas noch gar nicht sensibilisiert und fanden's wirklich traumhaft schön, aber die doch inzwischen vielen kritischen Stimmen kann ich schon sehr gut nachvollziehen.
Um die Horned Adder beneidet dich der Ranger sicher mehr als ich 🤩 und auf diesen Satz
Der Blick ist grandios, ...
muss folgen: Die Bilder davon auch!
Mal wieder ein Zwischendurch-Danke mit vielen Grüßen Ingrid