H.Badger1'823 Beiträge · seit 201608. Jan. 2020 · #82
Hallo Ruth und Uwe, nach einer weihnachtsbedingten Forumspause habe ich bei euch jetzt fleißig nachgelesen. Wie immer zeigt ihr schöne Fotos und nehmt mich als Leser sehr detailreich auf eure Reise mit. Schöne Sichtungen hattet ihr überdies - ich war vor allem von dem schönen Honigdachs-Sighting beeindruckt. Und Wildhunde kann man ja nicht oft genug erleben. Zimtracken fehlen uns auch noch völlig in unserer Sammlung.
Ich bin gern weiterhin auf euren Spuren dabei. Lieber Gruß Sascha
Applegreen1'796 Beiträge · seit 201409. Jan. 2020 · #83
Liebe Eulenmuckels,
nach einer längeren Forumspause ist die Freude über einen Bericht von Euch natürlich groß!
Leicht erschrocken bin ich allerdings über das zügige Tempo und den Fortschritt des Berichts 🤪
Die Superlativen fehlen mir ehrlich gesagt, um meine Emotionen beim Lesen und Betrachten auszudrücken - sehr, sehr eindrückliche Sichtungen, Landschaften, Erzählungen und Stimmungen! Das ist ganz großartig!!
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200612. Jan. 2020 · #85
Tag 10 – 22. Oktober 2018 – Khwai at its best
Khwai Concession – North Gate, Moremi
Was für eine Nacht! Nach dem Abzug des Gewitters hatten wir noch bei Regen das Zelt aufgeklappt und uns endlich in unsere warmen Schlafsäcke gekuschelt. Draußen prasselten die Tropfen auf das Dach des Bushcampers. Da wir todmüde waren, dauerte es trotzdem nicht lange, bis wir eingeschlafen waren. Mit Sonnenaufgang standen wir auf. Der Regen hatte aufgehört, aber der Himmel war weiterhin wolkenverhangen, und die Sonne hatte ihre liebe Mühe, sich hindurch zu kämpfen, was für eine dramatische Färbung sorgte.
Von unserer überhasteten Flucht in den Camper war an diesem Morgen nicht mehr viel zu sehen. Unsere Feuerstelle war nicht mehr erkennbar, lediglich Stühle und Tisch lagen zusammengeklappt draußen im Staub oder im Gras. Wir hatten wirklich Glück gehabt, zu Beginn des Unwetters bereits in unserem Camp gewesen zu sein. Beim Aufklappen von Ruths Stuhl entdeckten wir einen kleinen, gutgelaunten Frosch, der hier Unterschlupf gesucht hatte.
Wir räumten alle Sachen auf und ordneten die Dinge im Auto. Uwe kochte Kaffee und Tee, und Ruth putzte die Scheiben. Die Luft war frisch und klar, der Himmel vollständig bewölkt.
Wir fuhren am Khwai entlang Richtung Südwesten. Im Gegensatz zu gestern Nachmittag sahen wir keine Elefanten. Als von rechts ein Gamedrive-Fahrzeug aus dem Gebüsch kam, deutete der Fahrer in die Richtung, aus der er gekommen war. Wir folgten seinem Tipp und schlugen die Fahrspur ein. Bereits nach hundert Metern sahen wir noch andere Autos im Dickicht stehen. Dort lag ein Elefantenkadaver und müffelte vor sich hin. Lebendig sind sie uns eindeutig lieber!
Im Gebüsch schlief ein großes Löwenmännchen und bewachte mehr oder weniger motiviert seine Beute. Meist hielt es die Augen geschlossen und bewegte sich kaum. Weißrücken- und Kappengeier saßen auf den Bäumen bzw. machten sich an dem Aas zu schaffen.
Kappengeier
Hatten sich die Vögel endlich vorsichtig bis zum Kadaver vorgepirscht, musste der Löwe sichtlich widerwillig seiner Arbeit nachkommen, aufspringen und die Futterkonkurrenten verscheuchen.
Nach zwei halbherzigen Attacken auf die Geier entschied er schließlich, dass die Vögel seine Anstrengungen nicht wert waren und legte sich erschöpft unter einen Busch. Zuvor scharrte er allerdings mehrfach verärgert Sand über den Elefanten und kratzte auch an verschiedenen Stellen den umliegenden Boden auf. Wir haben keine Ahnung, ob er wirklich verärgert war. Vielleicht weiß jemand sein Verhalten besser zu erklären.
Schmarotzermilan
Auch Helga und Michael trafen bald ein, und obwohl der Löwe ziemlich inaktiv war und meist nur herumlag, blieben wir doch fast eineinhalb Stunden vor Ort.
Der Elefant war aus naheliegenden Gründen ebenfalls sehr träge und stank bestialisch nach Verwesung. Regelmäßig wehte eine süßlich-moderige Schwade durch unser Auto. Es war widerlich. Wir rangierten ein wenig herum. Aus einer anderen Perspektive war der Gestank ein wenig besser zu ertragen, und so nutzten wir die Wartezeit, um den restlichen Obazda von gestern mit Schwarzbrot zu verspeisen. Als wir schließlich selbst nicht mehr so genau wussten, auf was wir eigentlich warteten, tat uns der Kater den Gefallen, noch einmal seinen Kopf zu heben, und wir verabschiedeten uns.
Weiter ging es durch die Khwai Concession. Eigentlich wollten wir immer am Fluss entlang fahren. Es gab jedoch noch ein paar Seitenarme, die wir uns nicht trauten zu durchqueren. An einer Stelle hatten wir schon andere Fahrzeuge bei der Wasserdurchfahrt gesehen. So konnten wir ebenfalls erfolgreich einen Wasserarm überwinden. Michael zeigte uns eine Giant Eagle Owl (Milchuhu) in einem Baum.
An einer Stelle standen mehrere Autos in der Nähe eines Baumes. Schon von weitem war der Grund hierfür schnell ausgemacht: Wir sahen einen Leoparden auf einem Ast liegen.
„Leopard im Baum“ – so sehen Safariträume aus. Mit Leoparden waren wir in unseren Urlauben bisher nicht so reich gesegnet, mit solchen im Baum erst recht nicht. Daher freuten wir uns sehr über diese Sichtung. Das schöne Tier lag zunächst entspannt, gähnte von Zeit zu Zeit und besah sich den Trubel unter ihm.
Mittlerweile hatten sich mit uns bereits sieben Autos unter seinem Ausguck versammelt. Das war ihm dann wohl doch ein wenig viel. Der Leopard erhob sich,
besah sich die Lage erst von der einen,
dann von der anderen Seite
und sprang vom Baum. Für einen kurzen Moment entschwand er unserem Blickfeld, lief um die Autos herum und kam direkt vor uns wieder aus dem Gras heraus. Das war wirklich ausgesprochen kooperativ von ihm.
Er lief ein Stück entlang der hohen Gräser parallel zu unserer Spur, leckte sich hin und wieder seine Schnauze, auf welcher sich ein kleiner blutiger Kratzer befand und überquerte schließlich vor uns die Pad, bevor er im Gebüsch verschwand.
Außer uns suchten noch drei Guides nach dem Leo. Bisher waren wir rückwärts vor ihm her gefahren. Nun wendeten wir und konnten ihn tatsächlich noch einmal zwischen den Büschen und ein kurzes Stück dahinter auf dem Weg entdecken.
Seine Verfolger zerstreuten sich, und wir wogen unsere Möglichkeiten ab. Würde der Leo seine Richtung beibehalten, so würde er irgendwann den Fluss erreichen. Bis dahin war es jedoch noch ein ziemliches Stück. Trotzdem beschlossen wir, es zu versuchen und auf seinen Durst zu setzen. Um die von uns auf der Karte auserwählte Stelle zu erreichen, mussten wir einen ziemlichen Umweg auf uns nehmen, aber unsere Hartnäckigkeit wurde belohnt. Nach einigem Warten und Suchen, entdeckten wir das Fleckentier erneut. Der Leopard saß etwas erhöht neben einem Baum auf einem Termitenhügel und beobachtete die Umgebung.
Als er sich niederlegte, verabschiedeten wir uns und fuhren weiter. Wieder einmal verloren wir uns im verwirrenden Wegenetz. Bis wir einen gewünschten Abzweig realisiert hatten, waren wir auch schon daran vorbei gefahren. Nicht schlimm – alle Wege führen zum Khwai! Wir begegneten noch einem Trupp Elefanten, der ebenfalls am Fluss seinen Durst löschte
und mussten noch eine etwas tiefere Furt überwinden,
bevor wir irgendwann die Hauptstraße Richtung Khwai erreichten. Auf allen Straßen standen kleine und große Pfützen vom gestrigen Regen.
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200612. Jan. 2020 · #86
Am North Gate checkten wir wieder in den Moremi ein, als gerade zwei südafrikanische Gespanne mit Wohnanhänger und völlig entnervten Insassen den Park verließen. Sie seien heute von Third Bridge gekommen und hatten mehrfach aus dem Matsch geborgen werden müssen. Die Strecke sei im Moment für sie nicht passierbar. Auch um das North Gate herum sahen die Wege lustig aus. Alleine zum Camp mussten wir tiefe Matschlöcher und schlammige Spurrillen umkurven. Es war gar nicht so einfach, unseren Stellplatz zu erreichen. Dort machten wir eine Mittagspause und aßen Apfel- oder Nutella-Pfannkuchen und Nudeln von Helga und Michael.
Mit uns speiste auch ein Meves Glanzstar, der um uns herum Fluginsekten fing.
Eine Schar Braundrosslinge veranstaltete in der nahegelegenen Pfütze ihren Badetag. Die geschwätzigen Gesellen haben im Trupp ohnehin ein keckes Auftreten, sahen in nassem Zustand aber noch verwegener aus.
Michael musste zwischenzeitlich ein paar zu aufdringliche Meerkatzen in ihre Schranken weisen, und wir passten höllisch auf, dass uns nicht irgendein flinker Affe den Pfannkuchen vom Teller stahl, während wir von den Vögeln abgelenkt wurden.
Rotschnabeldrossel
Meckergrasmücke
Bennettspecht auf der Suche nach Ameisen.
Dann spülten und duschten wir und machten uns allein auf in Richtung Osten. Entlang des Flusses war alles sehr grün und von hohem Gras bewachsen.
Junger Sattelstorch
Wir sahen einige Hippos und Wasserböcke, wenige Zebras. Es war wirklich nicht viel los, aber wir genossen die Abendstimmung.
Blaustirnblatthühnchen
Besonders schön waren zwei Elefanten, die vor der untergehenden Sonne durch den Fluss liefen.
Zum Abendessen grillten wir das Fleisch von gestern und machten Kartfoffeln mit unserem Tsatsiki. Es schmeckte sehr gut, war aber auch recht viel. Beim Abspülen passierten die ersten Elefanten unseren Campingplatz. Als wir schon im Zelt waren, liefen noch ein paar weitere Elefanten in unmittelbarer Nähe an uns vorbei. Die ganze Nacht über raschelte und knusperte es um unser Zelt herum.
Tinochika1'651 Beiträge · seit 201412. Jan. 2020 · #87
Hallo ihr Zwei,
das sind ja sensationelle Leopardenfotos. Erst im Baum und dann am Boden so nah. Sowas nenne ich den ich den perfekten Tag, komme was wolle. Alles weitere ist dann Zugabe.
Viele Grüße Hartwig
ONS LEWE BEGIN WAAR DIE TEERPAD EINDIG
Den Wolken zwei Tage voraus, Fiffi zeigt Tinochika Heimat, Rock and Roll mit Tinochika 2016, Tinochika, Waltzing Mathilda KTP 17,Mit Tinochika vom Kaokoveld in Löwenwelt,Tinochika mit dem Rollenkoffer,Tinochika, 32 Tage im KTP, Die Tinochikas! Hier parkste richtig.
Löwenseele44 Beiträge · seit 201912. Jan. 2020 · #88
Liebe Ruth, lieber Uwe, was für traumhaft schöne Begegnungen! In der Gegend hatten wir damals auch drei Mal das Glück, Leoparden zu sehen. Ich habe also die letzte halbe Stunde damit verbracht, Fleckenmuster zu vergleichen. 😄 . Aber euer Leo ist uns damals nicht über den Weg gelaufen. Mein Lieblingsfoto heute sind aber die vier nassen Piepmätze. Da möchte man am liebsten zum Föhn greifen und ein bisschen die Federchen trocken pusten. Freue mich schon jetzt auf den nächsten Teil eurer Reise. Liebe Grüße von Evi
2012 Südafrika - Einsteiger Gruppenreise
2017 Südafrika - Selbstfahrer
2018 Botswana - Zeltsafari
2020 Namibia - Frauen Power 4 x 4 wegen Corona verschoben auf 2021
.....da kommt sicher noch viel mehr!
Sadie1'835 Beiträge · seit 201512. Jan. 2020 · #89
Puah, was für ein herrlicher Tag ihr da beschreibt! Toller Sonnenaufgang, Löwe mit Beute und dann noch LIT. Sau cool!!! Ihr macht es wie wir. Rückwärts fahren damit man das Tier von vorne sieht! Mein Mann macht das und er ist auch der welcher fotografieren muss dazu. Wer fuhr und wer hat abgedrückt bei euch? Dazu sind wir auch hartnäckig und wir hätten den Leo auch zum Wasser verfolgt um ihn nochmals zu bestaunen. So ein Glück dass ihr erraten habt dass er zum Wasser wollte!! Gut gemacht. Aber... so eine tiefe Wasserdurchfahrt wùrden wir nicht wagen. Ist es wegen dem Schnorchel dass ihr nicht absauft? Wir immer sehr gute Unterhaltung! Danke für die Mühe.Katrin
Vielen Dank für diesen tollen Bericht. Ich lese begeistert mit!
Liebe Grüße
Meike
Beatnick1'712 Beiträge · seit 201613. Jan. 2020 · #91
Ihr Lieben,
wir sind gerade auf einem Transfer von Udaipur nach Jodhpur unterwegs und stecken zwischen Kühen fest 😎 Daher nutze ich die Zeit gerne für einen Kurzurlaub in Afrika mit euch - hat sich allemal gelohnt. Tolle Sichtungen in einer Gegend, die wir auch so sehr mögen. Ich kehre immer wieder gerne zumindest kurz gedanklich nach Afrika ab - auch in incredible India. Vielen Dank für den schönen Bericht und liebe Grüße,
fiedlix548 Beiträge · seit 201613. Jan. 2020 · #92
Hallo Ihr Lieben,
wenn man hier so mitliest, merkt man bald: Langweile kommt bei euch nicht auf ! Gewohnt tolle Bilder und man könnte meinen ihr seid Monate unterwegs gewesen, bei dem was ihr so alles gesehen und erlebt habt.
Wer hat sie gekitzelt und wer hat fotografiert? (Uwe meinte: ah, Ruth hat gekitzelt und Uwe hat das Foto geschossen beim Anblick des Bildes *lol* )
Wahnsinns Bericht !
lieben Gruß Elke
Menschen, mit denen man lachen und weinen kann, sind die Menschen, die das Leben ausmachen.
Champagner8'684 Beiträge · seit 201013. Jan. 2020 · #93
Ach ja - Khwai und seine Leoparden..... *seufz* 😘 . Das war der Ort und der Moment, wo es vor knapp 8 Jahren endgültig um mich geschehen war 🙄 .
Danke für eure tollen Fotos, die mich gerade ganz schrecklich sehnsüchtig machen . Dazu gehören natürlich auch mal wieder die Vogelbilder 🙂 . Nur einen Kritikpunkt gibt es: einen Milchuhu müsste Ihr mir jedesmal unter die Nase reiben, gell? 😣 Neulich erst Matthias im aktuellen Bericht und nun Ihr auch noch 🤢 .
Aber egal - ich freu mich trotzdem auf's nächste Kapitel 🙂 !
Netti59847 Beiträge · seit 201514. Jan. 2020 · #94
Guten Morgen liebe Eulenmuckels und BVB Weber Fans 😉 , eigentlich - tja eigentlich wollte ich gar nicht reinschauen. Fernweh - Sehnsucht - ich will RAUS!!! So sitze ich gemütlich mit meinem Käffchen und schaue mir eure wahnsinnigen Bilder an. So wunderschöööööööön 🤩 🤩
Muss aufpassen das ich den Mund zumache, damit der Kaffee nicht rausläuft. 🤪 Ich komme ins schwitzen - puh was eine Hitze bei euch - muss unter die Dusche zur Abkühlung.
Liebe Eulenmuckels selten geniesse ich einen Reisebericht dermassen wie diesen, sowohl textlich als auch bildlich. Herzlichen Dank.
am Tag "10 – 22. Oktober 2018 – Khwai at its best" schreibt ihr zum Löwen:
Zuvor scharrte er allerdings mehrfach verärgert Sand über den Elefanten und kratzte auch an verschiedenen Stellen den umliegenden Boden auf. Wir haben keine Ahnung, ob er wirklich verärgert war. Vielleicht weiß jemand sein Verhalten besser zu erklären.
Dazu folgende Gedanken. Bei Hauskatzen, vorallem Kitten, sieht man oft das Verhalten, dass sie neben dem Futternapf scharren, wenn sie nicht alles Futter aufessen, da sie satt sind, oder anderes im Sinne haben, oder abgelenkt werden. Es wird gemutmasst, dass das ein symbolisches Verscharren/Verstecken des "erbeuteten" Futters ist. Wer weiss, ob der Löwe auch so eine Art - eigentlich sinnlose, da nicht konsequent beendete - Verscharrungs-Aktion gezeigt hat?
Liebe Grüsse Kudu
Strelitzie2'845 Beiträge · seit 201114. Jan. 2020 · #97
Hallo Ruth und Uwe,
was für tolle Erlebnisse - und Fotos! Der kleine Elefant mit dem "ab'n" Rüssel sieht ja herzzerreißend aus; oh ja, wie kann das Kerlchen später fressen? Und der Leo - ach, so wunderschööööön! Aber mit so einer "offenen" Tür zu schlafen.... dazu gehört Eure Gelassenheit und Erfahrung. Ich habe nebenbei meinen Cappuccino ausgelöffelt und gar nicht richtig mitbekommen, was ich getrunken habe. Die grandiose Landschaft hat große Sehnsucht aufkommen lassen... Also, haut in die Tasten - ich hoffe, Eurer Auto müffelt nicht zu sehr nach der Eier-Matsche-Pampe.
Schönen guten Abend in die Eulenmuckel-Fan-Runde, einen jungen Elefanten mit fast "appem" Rüssel haben wir 2017 in Third Bridge auch gesehen. Ich kann mich jetzt nicht mehr entsinnen (verflixtes Alter 😈 ), ob uns Camper von der Nachbarsite das erzählt haben oder ob es hier im Forum schon mal thematisiert worden ist. Angeblich kommt das gelegentlich als Gendefekt vor??? Vielleicht kann uns aus dem Forum jemand aufklären?? In der Hoffnung, daß Ruth und Uwe vor Beginn der Bundesligasaison hier noch etwas Zeit erübrigen können, grüße ich freundlichst Friederike
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200614. Jan. 2020 · #99
Hallo ihr Lieben,
hier ist ja ganz schön was los.
@Hartwig: Wir konnten unser Glück auch kaum fassen. Ein Leo ist für uns schon etwas ganz Besonderes.
@Evi: Richtig, Leoparden kann man gut an ihrem Fleckenmuster identifizieren. Ich hätte auch verglichen. 😉
@Katrin: Bei uns fahre fast immer ich, und Ruth macht deutlich mehr Fotos. Ehrlich gesagt hatte ich den Leo bereits verabschiedet, als Ruth meinte, dass wir versuchen sollen, ihn nochmal zu treffen. Während ich da wenig Hoffnung hatte, war ihr irgendwie klar, dass wir ihn wieder finden würden. Zur Wasserdurchfahrt: Wir sind erst hindurch gefahren, nachdem ein einheimischer Fahrer mit Gästen das Wasser an dieser Stelle gekreuzt hatte. So waren wir uns recht sicher, dass wir es auch schaffen würden. Wir sind zuerst durch, da sah es nicht so spektakulär aus. Michael war anschließend etwas flotter unterwegs, weshalb seine Bugwelle deutlich höher war. Der Schnorchel sorgt zwar dafür, dass der Motor auch dann noch Luft ansaugen kann, wenn er sich eigentlich bereits unter Wasser befindet, aber das sollte man nicht so interpretieren, dass dadurch die Wattiefe des Autos erheblich erhöht würde. Denn der Landcruiser ist kein Amphibienfahrzeug, und Fahrwerk sowie Motor sollten auf keinen Fall längere Zeit dem Wasser ausgesetzt werden. Diese Wasserdurchfahrt beschränkte sich auf wenige Meter.
@Meike: Wir freuen uns, dass du mitfährst.
@Betti: Wir fühlen uns geehrt, dass du dich während deines Urlaubs in Indien zwischen Kühen mit Afrika beschäftigst. Habt noch eine schöne Reise!
@Elke: Leider waren wir nicht Monate unterwegs. Aber manchmal reichen ein paar Tage und etwas Glück, um schöne Sichtungen zu haben. Bei dieser Reise hat es die Sichtungsfee wirklich gut gemeint. Zur Löwin: Sie zu kitzeln, haben wir uns nicht getraut. Irgendjemand hat vermutlich einen guten Witz gemacht. 😉
@Bele: Wir drücken dir alle Daumen für einen Milchuhu bei deiner nächsten Botswana-Tour. Wir können gut verstehen, dass man sich in die Khwai-Gegend verlieben kann.
@Netti: Ich glaube, das Fernweh verbindet hier viele von uns. Beim Gedanken an den BVB-Weber muss ich immer noch schmunzeln. 🙂
@Guggu: Dankeschön
@Kudu: Darauf hätten wir natürlich auch kommen können: Der Löwe wollte den Elefanten vergraben. 😉 Aber du könntest wirklich Recht haben, dass es sich um eine instinktive Handlung handelt. Vielleicht wollte der Löwe auch in irgendeiner Form sein Revier markieren.
@Christina: Vielen Dank! Zum Glück waren die Eier noch frisch, und wir haben sie ja sofort aus dem Teppich gewischt/ gewaschen, so dass nichts müffelte.
@Friederike: Ich tue mich schwer, bei dem kleinen Elefanten an einen Gendefekt zu glauben. Wir tippen darauf, dass der Rüssel abgebissen wurde. Aber vielleicht kann ja noch jemand etwas dazu beitragen. Vor und auch während der Rückrunde werden wir den Reisebericht natürlich fortsetzen. Zurzeit ist Ruth aber erstmal im Zeugnissumpf versackt.