Die Eulenmuckels auf Extratour im Okavango-Delta

Reisebericht 145 Antworten · 35,9k Aufrufe · gestartet 22. Dez. 2019 von Eulenmuckel
Themenstarter2'097 Beiträge · seit 200622. Dez. 2019 · #1
Liebe Fomis,
alle, die auf unseren Bericht der Reise im vergangenen Sommer warten, müssen wir leider für's Erste enttäuschen. Dieses Jahr werden wir damit nicht mehr beginnen. Aber als Entschädigung gibt es einen anderen Reisebericht, nämlich über den Oktober im letzten Jahr. Da waren wir außer der Reihe in Botswana. Und um nicht durcheinander zu kommen, möchten wir gerne chronologisch vorgehen. Also kann Bele ihren Zaunpfosten getrost wieder einpacken, denn hier fängt unsere Reise an.

Wer den Reisebericht ohne Kommentare lesen möchte, klickt auf die Sonne oben rechts.

Prolog

Was passt perfekt zwischen zwei Afrika-Reisen? Richtig – ein weiterer Aufenthalt in unserer Lieblingsregion. Letztes Jahr ergab sich der wunderbare Umstand, dass wir in den Herbstferien noch einmal ins südliche Afrika aufbrechen konnten. Während der zwei Wochen besuchten wir hauptsächlich das Moremi Game Reserve in Botswana. Wir werden uns Mühe geben, diesen „Zwischenbericht“ einigermaßen zügig hier einzustellen, damit sich keine langen Durststrecken ergeben.
Hier sind unsere Route und die Stationen:

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12.10.2018 – Hinflug mit Air Namibia
13.10.2018 – Casa Piccolo, Windhoek
14.10.2018 – El Fari, Ghanzi
15.10.2018 – Baine’s Baobabs
16.10.2018 – South Camp, Nxai Pan
17.10.2018 – South Gate, Moremi
18.10.2018 – Third Bridge, Moremi
19.10.2018 – Xakanaxa, Moremi
20.10.2018 – Xakanaxa, Moremi
21.10.2018 – Khwai Community
22.10.2018 – North Gate, Moremi
23.10.2018 – North Gate, Moremi
24.10.2018 – Drotsky’s Cabins, Shakawe
25.10.2018 – Camp Maori, Grootfontein
26.10.2018 – Casa Piccolo, Windhoek
27.10.2018 – Rückflug mit Air Namibia

Wie immer freuen wir uns über eure Begleitung.
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zuletzt bearbeitet 22. Dez. 2019
Themenstarter2'097 Beiträge · seit 200622. Dez. 2019 · #2
Tag 0 – 12. Oktober 2018 – Start mit Hindernissen

Dieses Mal mussten wir nicht fast ein ganzes Jahr bis zur nächsten Afrika-Reise warten. Durch eine glückliche Fügung durften wir bereits in den Herbstferien wieder starten. Ein Kollege von Uwe wollte nach mehreren Afrika-Reisen, die er in Lodges verbracht hatte, auch mal eine Campingreise machen und zählte auf uns. Da es zeitlich in den Sommerferien nicht gepasst hatte, waren wir auf den Herbst gekommen, und wir ließen uns auch nicht lange bitten, Helga und Michael zu begleiten. Als wir uns zu einer Routenplanung trafen, hatten wir den beiden zwei Alternativen vorstellen wollen. Doch nachdem wir die Runde nach Botswana und durch den Moremi besprochen hatten, kamen wir gar nicht mehr zum zweiten Vorschlag. Die beiden waren bereits so begeistert, dass die KTP-Tour unerörtert verworfen wurde.
So hatten wir ein Jahr im Voraus begonnen, diesen Urlaub zu planen, und es waren schon lange alle Vorbereitungen erledigt, als drei Wochen vor der Reise der Augenarzt bei Helga eine beginnende Ablösung der Netzhaut am linken Auge feststellte. Sie wurde zwar sofort operiert, musste jedoch zwei Wochen auf einer Seite liegen und sich möglichst wenig bewegen. Ob sie kurz danach bereits eine längere Flugreise antreten könne, war sehr unsicher. Wir drückten alle Daumen und hofften auf einen positiven Ausgang. Zum Glück gab der Arzt am Montag grünes Licht für unseren Abflug am Freitag.
Am Freitagmorgen brannte ein Wagen des ICE zwischen Köln und Frankfurt. Die gesamte Bahnstrecke und sogar die A3 wurden am Vormittag streckenweise gesperrt. Unseren Zug am Nachmittag von Siegburg nach Frankfurt konnten wir vergessen. So suchten wir kurzfristig nach einer Alternative. Schließlich fuhren Helga und Michael linksrheinisch mit einem anderen Zug ab Köln, und wir wurden von Uwes Eltern mit dem Auto zum Flughafen gebracht. Auf der A3 herrschte dichter Verkehr, und einmal mussten wir bei einer Vollbremsung die Luft anhalten. Zum Glück passierte nichts, und wir erreichten Frankfurt sehr früh.
Beim Check-In trafen wir unsere Reisepartner und setzten uns bis zum Boarding in die Lounge. Dort gab es dann auch etwas zu essen, und die Anspannung fiel langsam von uns ab. Bei der Handgepäckkontrolle wurden wir durch den Mann vor uns aufgehalten, dem nach und nach mehrere Bierflaschen und Flachmänner aus dem Rucksack gezogen wurden. Als wir uns vor dem Einsteigen ins Flugzeug zwischen den Wartenden umsahen, entdeckten wir unseren Schulfreund Michael, der mit seinem Sohn zusammen nach Namibia flog. Er war sehr überrascht, uns zu dieser Jahreszeit auf dem Weg nach Afrika anzutreffen.
Der Flug war recht ereignislos: Das Essen war essbar, das Sitzen einigermaßen erträglich.
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4'382 Beiträge · seit 201522. Dez. 2019 · #3
Erste!
Friederike nimmt Platz.....und Plätzchen zu sich.....
Grüße
F.
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
8'672 Beiträge · seit 201022. Dez. 2019 · #4
Da komme ich ja gerade rechtzeitig aus der Küche zurück 😉 !

Wie schön, dass es von Euch mal wieder was zu lesen und anzukucken gibt - da kann ich sogar damit leben, dass Ihr (verständlicherweise) chronologisch vorgehen wollt. Moremi & Co. kann ich immer vertragen 🙂

Freue mich schon auf ganz viele Kapitel in den Weihnachtsferien (bissle Druckaufbauen muss schon sein 😗 😎 ).

Liebe Grüße von Bele
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zuletzt bearbeitet 22. Dez. 2019
8'672 Beiträge · seit 201022. Dez. 2019 · #5
P.S.: Hab mir mal eben die Streckenführung genauer angeschaut - da bin ich ja mal gespannt drauf 🙄

23.10.2018 – North Gate, Moremi
24.10.2018 – Drotsky’s Cabins, Shakawe
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257 Beiträge · seit 201622. Dez. 2019 · #7
Hallo Uwe und Ruth,

wir sind auch dabei, passt gerade gut als Einstimmung, in zwei Wochen sind wir ja (mit etwas CKGR vorher) auf der identischen Route, zumindest bis Khwai 😉.

Danke, dass ihr wieder einen Bericht erstellt.

Viele Grüße
Simon
zuletzt bearbeitet 22. Dez. 2019
Themenstarter2'097 Beiträge · seit 200622. Dez. 2019 · #8
Hallo,

wie schön, dass sich schon ein paar liebe Mitfahrer eingefunden haben. Und damit erst gar keine Langeweile aufkommt, geht es sogleich weiter.

Zur Streckenführung von North Gate bis Drotsky's gibt es eigentlich nichts Besonderes zu berichten. Wir waren einfach einen ganzen Tag unterwegs.

Lieber Carsten, wir wünschen dir schnell gute Besserung.

Lieber Simon, wir versuchen in den kommenden zwei Wochen möglichst viele Etappen einzustellen.

Viele Grüße
Uwe und Ruth
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Themenstarter2'097 Beiträge · seit 200622. Dez. 2019 · #9
Tag 1 – 13. Oktober 2018 – Windhoek bei Wärme

Casa Piccolo, Windhoek

Morgens kämpfte Ruth ziemlich lange mit einer Kontaktlinse. Sie hatte die Idee gehabt, die bisherigen Monatslinsen am Abend wegzuwerfen und morgens zwei neue zu nutzen. Aber eine davon hatte wohl einen Produktionsfehler und kratzte am Auge. So oft Ruth die Linse auch wieder herausnahm, untersuchte und reinigte, sie wollte nicht besser passen. Schließlich entsorgte sie auch diese und hoffte für später auf die Ersatzlinsen aus der Reisetasche. Das Lesen der Erfolgsmeldungen über den BVB gelang aber auch ohne.

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Wir landeten bei Helligkeit und 18 Grad in Windhoek – wie ungewohnt. Die Einreise ging schnell vonstatten, und auch das Gepäck lief uns bald auf dem Band entgegen. Am längsten warteten wir auf unsere große Reisetasche, die aufgrund ihrer Abmessungen wohl einen eigenen Wagen bekommen hatte.
Unser Lieblingsfahrer von Savanna holte uns ab, und nachdem wir noch etwas Bargeld aus den Automaten vor dem Flughafen bekommen hatten, fuhr unsere kleine Reisegruppe in die Hauptstadt. Ruth entdeckte bereits die ersten Tiere im Feld. Bei der Autovermietung waren wir die ersten Kunden des Tages und bekamen zwei fast neue Landcruiser in einer neuen Fahrzeughalle übergeben. Gegenüber den vorigen Modellen waren nochmal ein paar Details verbessert worden. Die Hecktür öffnet sich nun zur Küchenseite hin. Der Spannungswandler ist in der Fahrerkabine angebracht. Und zu guter Letzt erhielten wir einen nagelneuen Kühlschrank. Die Liste der offenen Wünsche an ein perfektes Safarifahrzeug ist wieder kürzer geworden.
Schließlich hatten wir uns alle Details angesehen, die Autos übernommen und unser Gepäck eingeladen. Hintereinander fuhren wir zur Pension. Unsere Zimmer waren noch nicht fertig, und so luden wir lediglich die Taschen aus und steuerten die Maerua Mall an. Unsere Stationen dort hießen Bottle Store, Fruit and Veg und schließlich Superspar.

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Wir hatten uns vorab zwar einen Speiseplan und eine passende Einkaufsliste gemacht, kauften aber dennoch mehr ein. Wir sind es einfach gewöhnt, für eine längere Reise zu planen und das Auto zu füllen. Michael und Helga fuhren tapfer mit ihrem Einkaufswagen hinterher und packten Lebensmittel ein. Am Ende waren wir uns sicher, während der nächsten zwei Wochen nicht zu verhungern.
Inzwischen war das Thermometer auf über 30 Grad geklettert, und wir waren ziemlich platt. Solche Temperaturen sind wir in Windhoek nicht gewohnt. Wir fuhren zurück in die Pension und machten eine Pause, saßen im Garten und aßen Brote. Dann räumten wir das Auto ein. Mittlerweile müssen wir uns kaum noch Plätze für alle Sachen im Wagen suchen, sondern kennen schon die für uns optimale Belegung. So dauerte es nicht lange, bis alle Vorräte und Ausrüstungsgegenstände verstaut waren.

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Obwohl Helga und Michael zum ersten Mal mit einem Camper unterwegs waren, standen sie uns in nichts nach und hatten ihre Vorräte ebenfalls sehr schnell eingeräumt.
Wieder mal wurden wir von einem Forumsmitglied angesprochen. Namib-Fan hatte uns erkannt, und wir wechselten ein paar Worte.
Schließlich waren die Autos fertig, und wir ruhten uns noch ein wenig aus. Dann duschten wir und fuhren früh mit dem Taxi zu Joe’s Beerhouse. Dort waren wir mit unseren Forumsfreunden Christian, Petra und Nele verabredet. Kurze Zeit herrschte Verwirrung, weil wir weder die Tischreservierung finden, noch unsere Freunde telefonisch erreichen konnten. So erhielten wir zunächst einen anderen, zeitlich begrenzten Tisch. Aber nachdem unsere Freunde eintrafen, wurde etwas umgebaut, und wir bekamen eine größere Tafel für das Abendessen.

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Während wir sonst immer im Dunkeln drinnen möglichst in der Nähe eines Heizpilzes im Beerhouse sitzen, war es diesmal für uns eine ganz andere Erfahrung, bei lauen Temperaturen im offenen Innenhof zu essen. Es gab leckere Wildgerichte, Nachtisch und interessante und lustige Gespräche. Während Nele zurzeit zwei Monate in Katutura wohnt, reisten ihre Eltern in den letzten Wochen ohne Auto durch Ruanda und Uganda. Sie erzählten von ihren Erlebnissen bei einer Vulkanbesteigung und bei der abenteuerlichen Personenbeförderung in Afrika (zum Reisebericht). Es war ein schöner Abend. Nachdem wir mit dem Taxi zurück im Casa Piccolo waren, fielen wir todmüde in die Betten. Morgen steht ein langer Fahrtag nach Botswana bevor.
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1'068 Beiträge · seit 201322. Dez. 2019 · #10
Huhu,

ich bin auch dabei.....euer Kurztrip passt prima in die usselige-Wetter-Zeit und ne schöne Gegend ist das allemal.

Bin gespannt, was ihr so gesehen und erlebt habt

Viele Grüße
Mabe
44 Beiträge · seit 201922. Dez. 2019 · #11
Liebe Ruth, lieber Uwe,
freu mich schon sehr auf eure Geschichten! Moremi...das weckt traumhaft schöne Erinnerungen 😘
Herzliche Grüße von Evi
2012 Südafrika - Einsteiger Gruppenreise 2017 Südafrika - Selbstfahrer 2018 Botswana - Zeltsafari 2020 Namibia - Frauen Power 4 x 4 wegen Corona verschoben auf 2021 .....da kommt sicher noch viel mehr!
766 Beiträge · seit 200723. Dez. 2019 · #12
Liebe Ruth, lieber Uwe,

was für eine schöne Überraschung zum 4. Advent!

😄

Und da ich gerade mitten drin in der Routenplanung bzw. -optimierung bin, kommt mir der Bericht natürlich sehr gelegen.
Vielleicht machen wir bei der Rückfahrt vom Caprivi nach Windhoek doch einen Schlenker über Botswana.... Drotzky‘s Cabin stand schon auf der Wunschliste. Die Strecke über Ghanzi wäre eine Option.

Jetzt freu ich mich über die Fortsetzung Eurer Extratour 🤪

Liebe Grüße von der Simone
😘
Historie meiner 16 bisherigen Reisen ins südliche/östliche Afrika => 11/2001: NAM die Erste * 12/2003 - 01/2004: NAMIBIA Südtour * 03/2005: NAMIBIA ein runder Geburtstag in Windhoek/Tour mit Witti + Landy * 12/2007 -01/2008: NAMIBIA Südtour zum 2. mit Familie * 10-11/2008: Kurztrip nach NAM/wieder ein runder Geburtstag * 03/2011: NAMIBIA ~ Hochzeit der Schwägerin in Windhoek und kleine Tour * 09-10/2013: TANZANIA ~ 4 Wochen Familienbesuch * 12/2014 - 01/2015: NAM zum ersten Mal mit Dachzelt unterwegs * 07-08/2016: SÜDAFRIKA ~ 4 Wochen Kap und Gardenroute/Familienbesuch * 05/2018: KTP und mal wieder der Süden von NAMIBIA * 01-02/2020: NAMIBIAS Norden, Caprivi und ein bißchen BOTSWANA * 08-09/2021: BOTSWANA ~ Private Campingtour mit Bushways * 09/2O22: 3 Wochen SÜDAFRIKA mit Fokus auf Familie und Drakensbergen * 08-09/2023: BOTSWANA ~ 2. Private Campingtour mit Bushways * 02-03/2024: NAMIBIA ~ KTP und Südtour * 01-02/2026: 3. Private Campingtour mit Bushways
8'672 Beiträge · seit 201023. Dez. 2019 · #13
Eulenmuckel schrieb:
Zur Streckenführung von North Gate bis Drotsky's gibt es eigentlich nichts Besonderes zu berichten. Wir waren einfach einen ganzen Tag unterwegs.
Ah okay, ich hatte mir das spontan als eine ziemliche Gewalttour vorgestellt 😐 . Außerdem hatte ich diesen Teil gar nicht auf dem Schirm, irgendwie dachte ich immer (vermutlich weil ich nie richtig zugehört habe 😊 ), dass Ihr von Windhoek über Buitepos hin und zurück gefahren seid 🙄 . Aber eigentlich hätte mir ja klar sein müssen, dass Routenfuchs Uwe sich da was anderes ausdenkt 😎 . Naja, bei euren vielen Reisen darf ich ja schon mal durcheinander kommen, oder?

Liebe Grüße von Bele
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zuletzt bearbeitet 23. Dez. 2019
335 Beiträge · seit 201423. Dez. 2019 · #15
Hallo liebe Eulenmuckels
Euren Reisebericht lese ich wieder mit viel Vergnügen. Gerne lasse ich mich nach Namibia und Botswana entführen und bin gespannt was ihr alles erlebt bzw. was ihr vor eure Linsen bekommen habt.
Liebe Grüsse Irene
5'479 Beiträge · seit 200923. Dez. 2019 · #16
Hallo Uwe, Hallo Ruth,

das ist ja ein sehr schönes Weihnachtsgeschenk, uns an Eurer Extrareise teilhaben zu lassen. Bin gespannt, wie es Euch in der warmen Jahreszeit gefiel.

Alles Gute
Thomas
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
2'512 Beiträge · seit 200923. Dez. 2019 · #17
Ihr Lieben,

da ist man mal ein Wochenende aushäusig, da passiert doch ein kleines Wunder ( mit dem ich schon nicht mehr gerechnet hatte, jedenfalls nicht mehr in diesem Jahr ). 🙄 😊 Es gibt wieder einen muckeligen Reisebericht, wie schön. 😎

Ich freue mich auf eure Erlebnisse aus der mir wohlvertrauten Wärme, wie gerne wäre ich jetzt dort.

Begeisterte Grüße,
Matthias
NAM die Fünfte – und immer noch kein Sossusvlei - 2013 , Der (ganz alte) Südwesten - 2014 , Die Märchentour - 2014/15 , Kavango, Kwando, Kalahari - 2016 , Just Birds - 2017 , Unter Eulen und anderen Käuzen - die O-S-T 2017 , NAM die Elfte 2018, Caprivi satt - 2019
Themenstarter2'097 Beiträge · seit 200623. Dez. 2019 · #18
@Bele: Es ist zwar ungewöhnlich, dass du durcheinander kommst, aber du hast schon Recht: Es ist immer schöner, nicht zweimal den gleichen Weg zu fahren – zumindest innerhalb einer Reise. 😉
Und Michael wollte sehr gerne einen Malachit Kingfisher fotografieren. Da bot sich der Schlenker über Drotsky's an.

Wir freuen uns sehr über so viel Interesse.

Liebe Grüße
Uwe
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Themenstarter2'097 Beiträge · seit 200623. Dez. 2019 · #19
Tag 2 – 14. Oktober 2018 – Lange Fahretappe

Casa Piccolo, Windhoek – El Fari, Ghanzi

Bei herrlicher Wärme und Sonnenschein standen wir auf. Von unseren Freunden Sarah und Philipp erfuhren wir, dass es im Unterschied dazu in Johannesburg schon seit 10 Stunden regnete. Noch vor dem Frühstück räumten wir die letzten Sachen ins Auto. Dann setzten wir uns in den Frühstücksraum und ließen uns Toast und Eier schmecken.

Guineataube

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Für die nächsten zwei Wochen verabschiedeten wir uns von Claudia und machten uns auf den Weg. Bei einer Tankstelle füllten wir Diesel auf. Dann hielten wir kurz bei Savanna und brachten unsere Kiste zurück. Außerdem ließen wir die Mechaniker nach unserem Blinker schauen, der ungefähr doppelt so schnell schaltete wie üblich. Aber alle Lampen funktionierten, und so blieb es dabei. Michael ließ sich noch ein paar fehlende Unterlegbretter geben, und wir alle vergaßen nachzuschauen, ob wir auch eine Schaufel an Bord hatten. Später stellten wir fest, dass in beiden Autos keine vorhanden war.

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Bevor wir die Stadt verließen, hielten wir nochmal am Straßenrand.

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Die leuchtenden Jacarandas waren einfach zu schön und noch dazu für uns ein ganz neuer Anblick.

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Wir fuhren von Windhoek nach Osten bei immer weniger werdendem Verkehr über die B6. Am Straßenrand sahen wir ein Warzenschwein und einen einzelnen Schakal, der offensichtlich die Staupe hatte. Beim ersten Vorbeifahren erkannten wir das abgemagerte Tier gar nicht und drehten noch einmal um. Dann sahen wir den schlechten Zustand des Schakals.
Vor Gobabis machten wir eine erste Pause. Michael erzählte uns, dass wir eine Schlange überfahren hatten. Die hatte Uwe wohl leider übersehen. Kurz vor der Grenze tankten wir nochmal voll und aßen in der Sonne ein paar Schokomuffins.

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An der Grenze waren außer uns kaum andere Ein- und Ausreisende. Eine Reisegruppe machte Pause bei einem Picknick, und so brachten wir die Aus- und Einreiseprozedur sehr schnell hinter uns. Der Polizeibeamte bei der Ausfahrt nach Botswana erschrak etwas vor den beiden Gummischlangen auf unserem Armaturenbrett. Nachdem klar war, dass sie nicht echt waren, lachten wir zusammen.
Hinter der Grenze übernahm Ruth das Steuer. Wenige Kilometer später stand eine Polizistin am Straßenrand, und erst als wir sie passierten, sahen wir das Radargerät. Da wir deutlich langsamer als die gedacht erlaubten 120 km/h gefahren waren, machten wir uns keine Sorgen. Aber Michael und Helga hinter uns wurden angehalten. Erlaubt seien nur 80 km/h, die beiden waren 93 gefahren. Ruth lag mit 89 gerade noch innerhalb der Toleranz. Wir hatten kein entsprechendes Schild gesehen, aber darüber kann man wohl nicht diskutieren. Schließlich bezahlten die beiden 300 Pula Strafe.
Dieses Foto steht stellvertretend für einige hundert Kilometer Straße, die wir heute gefahren sind.

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Ghanzi

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Gegen 17.00 Uhr erreichten wir das El-Fari Camp. Noch waren wir die einzigen Gäste und suchten uns einen schönen Stellplatz, parkten die Autos und stellten die Zelte auf. Es waren immer noch über 30 Grad. In den Bäumen saßen Mahaliweber, und Frankoline zeterten durch das Gebüsch und plusterten sich auf.

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Als die Sonne unterging, machten wir Feuer, und Ruth bereitete Salat zu. Da das Holz sehr lange brannte, gingen wir vor dem Grillen noch duschen. Dann ließen wir uns Springbock mit Folienkartoffeln und gemischten Salat schmecken.

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Wir hörten mehrere African Scops Owls rufen, ein paar Nightjars und später auch einen Perlkauz. Es war herrlich, so viele unserer Lieblingsgeräusche gleich am ersten Abend in Botswana zu hören.
Schließlich spülten wir, und Ruth zeichnete ihre ersten Spuren mit der Taschenlampe in die Kamera.

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Schließlich gingen wir bei immer noch warmen Temperaturen ins Zelt.

Kilometer: 600
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874 Beiträge · seit 200823. Dez. 2019 · #20
Hallo ihr zwei,
Jippie endlich wieder. Ich freue mich so auf eure lebendigen Erzählungen und schönen Fotos.
Es ist wunderschön eure Berichte zu lesen. Danke das ihr uns wieder teilhaben lasst
Liebe Grüße aus windhoek
Anita
ab 23.April 2019 für immer nach Namibia unser Blog: www.outinafrica.com.na