TinuHH898 Beiträge · seit 201601. Apr. 2018 · #182
Vielen Dank! Tolle Bilder, spannender Bericht! Wir konnten 2013 auch an der Pomona/Bogenfels-Tour mit Coastways teilnehmen. Merkwürdig, wir haben weder bei der Ein- noch der Ausfahrt Menschen an der Ein- und Ausfahrt gesehen, die Pässe oder ähnliches kontrollieren wollten. Unser Guide trug unsere Namen in eine Art Logbuch ein, das war's. Da hat sich offensichtlich einiges geändert.
Fortuna77839 Beiträge · seit 201401. Apr. 2018 · #183
Hallo liebe Sabine,
nun bin ich euch auch endlich hinterhergehechelt und habe Deinen Bericht verschlungen... Wunderbare Erlebnisse hattet ihr und Du zeigst und wunderschöne Bilder davon! 🤩 🤩
Besonders der Tok Tokkie Trail hat mir sehr gut gefallen (und natürlich der vorhergehende Ausritt... 😄 ). Allerdings hast Du uns mit eurer Übernachtung in der Salzpfanne bereits einen Floh ins Ohr gesetzt, der irgendwann mal raus muss... 😛 🤪 Leider geht ja nicht immer alles, aber es ist so schön, sich hier inspirieren zu lassen (und zu träumen...)!!!
Schade, dass Lüderitz euch im ersten Moment nicht mit offenen Armen empfangen hat - umso schöner ist es, dass ihr zum Ende doch versöhnt zu sein scheint. Ich habe mir daraufhin direkt nochmal unsere eigenen Bilder aus 2015 angesehen, da wir dort so eine tolle Zeit hatten. Aber da sieht man mal wieder, stark wie Wetter, Unterkunft, andere Gäste etc. das Empfinden trüben können... Nur die öde An- und Abfahrt hat (gerade bei meiner besseren Hälfte) ein Trauma ausgelöst. 😛
Bestürzt bin ich aufgrund deines Posts:
Applegreen schrieb:
In Aus füllen wir Tank und Reifen – ab hier folgen wir der endlose Teerstraße Richtung Lüderitz. Bei Garub begegnen uns tatsächlich ein paar Wüstenpferde – die armen Tiere sehen kläglich abgemagert und extrem geschwächt aus. Ein Bild des Elends 🙁.
Ich verfolge die Lage der Wildpferde in den letzten Monaten via Facebook, zumindest scheint das Zufüttern (möglich durch Spendengelder) sowie der leichte Regen etwas Besserung gebracht zu haben:
franzicke2'085 Beiträge · seit 201201. Apr. 2018 · #184
Liebe Sabine, jetzt bin ich bei dir auch wieder auf dem Laufenden und habe endlich die letzten Tage nachgelesen. Gestartet bin ich noch ganz auf Wolke Kanaan, dann aber doch recht abrupt in den Niederungen von Kairos gelandet. Upps, das hätte mir die Laune aber auch mal gründlich verhagelt - habt ihr gut gelöst! Und was dann kommt, ist wirklich phantastisch!!! Übrigens, wir haben ja auch noch ein FZ1000 - aber ich finde gar keinen speziellen Architektur-Modus 😗 - da sind dir echt ein paar richtig richtig tolle Bilder gelungen. Vielen Dank und noch schöne Feiertage! Ganz herzliche Grüße Ingrid
ApplegreenThemenstarter1'796 Beiträge · seit 201401. Apr. 2018 · #185
Hallo Ihr Lieben,
@ Martina: Danke Dir - sehr gerne 😘 !
@ Martin: Vielen Dank auch für Dein Lob! Ich hatte ja im Text erwähnt, dass unserem Guide das in dieser Form auch noch nicht passiert ist. Er ist in einem größeren Gebäude verschwunden (ob da tatsächlich jemand saß wissen wir nicht B)) und hat dort die Papiere hingetragen und bei der Ausfahrt den Alkoholtest gemacht. Was es mit den beiden zusätzlichen Herren in feinem Zwirn und dickem Auto auf sich hatte, wissen wir leider auch nicht 😕.
@ Nadja: Wie schön, dass Du auch noch zugestiegen bist!
Ja, das mit den Flöhen ist so eine Sache 😣 – eigentlich müsste beim Anklicken eines Reiseberichts eine Warnung aufploppen „Lesen auf eigene Gefahr“ 🙄!
Wegen der Wildpferde habe ich noch zweidrei Sätze im nächsten Kapitel geschrieben (ist schon getippt) – wir haben auf der Rückfahrt auch noch welche gesehen. Ganz ehrlich, die sahen jämmerlich abgemagert bis auf die Knochen aus 🙁. Ich verfolge Hitradio Namibia auch über Facebook und habe die guten Nachrichten bezüglich des Regens in der Gegend gelesen. Offensichtlich haben die armen Dinger jetzt erst mal genug zu fressen. Die Futterspenden scheinen zumindest bis vor ein paar Wochen nicht wirklich gereicht zu haben und das wenige Heu, das es im Februar im Land noch gab war extrem teuer.
Wir haben das von dem Manager der KRD-Lodge erfahren – die mussten auch ordentlich für die Wildtiere auf dem Lodgegelände zukaufen und das geht richtig ins Geld.
@ Ingrid 😘 : Es freut mich, dass es Dir bei uns noch gefällt. Und was den Architekturmodus betrifft 😵 🤨 😗
Ich versuche später noch ein weiteres Kapitel einzustellen – ab jetzt legt es sich mit der Bilderflut und wir kommen wieder auf ein „normales“ Maß zurück 😛. Und ab dem übernächsten Kapitel gibt es dann auch keine Häuser und Zimmer mehr zu sehen – nur noch Tiere 😛!
Ein schönes restliches Wochenende wünsche ich Euch allen! Und wieder mal ein großes Dankeschön an die fleißigen Kommentatoren und alle Mitreisenden ob mit oder ohne Dankebuttondrücken 😉 !
Champagner8'684 Beiträge · seit 201001. Apr. 2018 · #186
So, jetzt komm' ich auch noch hinterher gehoppelt! 😄
Und oute mich gleich mal als Kulturbanause: sowohl Kolmanskop (da war ich sogar schon) als auch Pomona brauch ich - so sagt mir mein Bauchgefühl - nicht live erleben, da reichen mir Berichte mit Fotos 🙂 . Von daher ein doppeltes Dankeschön 😘 , denn so ganz ohne wär's auch nichts 😉 .
Eher schau ich momentan genau auf die Fotos, weil ich ja auch mit einer neuen Bridge schwanger gehe, nachdem meine Canon die letzte Reise nicht ganz unbeschadet überstanden hat 🙁 . Das selbe Modell kommt aus diversen Gründen nicht mehr in Frage (sag ich heute - vielleicht kehre ich aber doch reuevoll zurück), aber die FZ1000 wohl auch eher nicht, das wäre ein zu krasser Rückschritt in Sachen Zoom, großer Sensor hin oder her. Ich hab keine Lust, daheim dann das Basteln anzufangen und die Vögelchen auszuschneiden 🤪 . Eigentlich habe ich die perfekte Bridge nach ewigen Diskussionen mit dem Rosa-Tüll-Typ inzwischen ja gefunden - das Problem ist nur, dass sie noch niemand bisher produziert 😐 ...
Trotzdem bin ich jetzt mal gespannt, was du mit deiner FZ1000 so mit den Tierchen, die jetzt kommen sollen, angestellt hast - vielleicht lasse ich mich doch noch überzeugen 😉 . Und nein, du musst jetzt nicht anfangen zu jammern 😘 - ich hab das sehr wohl gelesen, dass da einiges auch schief ging, aber gemäß dem Sabineschem Understatement wird da schon auch was "Brauchbares" dabei sein 😎 .
Achja, was ich noch sagen wollte, ganz kameraunabhängig: Glückwunsch zu dem knallblauen Himmel, ich freu mich echt für dich, dass es dieses Jahr geklappt hat (und denke mit Schrecken an unsere "gemeinsame" Reise im Jahr 2015 zurück 😮 ).
ApplegreenThemenstarter1'796 Beiträge · seit 201401. Apr. 2018 · #187
Champagner schrieb: So, jetzt komm' ich auch noch hinterher gehoppelt! 😄
Besser spät als nie liebe Bele 😘
Champagner schrieb: Und oute mich gleich mal als Kulturbanause: sowohl Kolmanskop (da war ich sogar schon) als auch Pomona brauch ich - so sagt mir mein Bauchgefühl - nicht live erleben, da reichen mir Berichte mit Fotos 🙂 . Von daher ein doppeltes Dankeschön 😘 , denn so ganz ohne wär's auch nichts 😉 .
Gerne dafür! Deshalb bist Du doch noch lange kein Kulturbanause 😗
Champagner schrieb: Eher schau ich momentan genau auf die Fotos, weil ich ja auch mit einer neuen Bridge schwanger gehe, nachdem meine Canon die letzte Reise nicht ganz unbeschadet überstanden hat 🙁 . Das selbe Modell kommt aus diversen Gründen nicht mehr in Frage (sag ich heute - vielleicht kehre ich aber doch reuevoll zurück), aber die FZ1000 wohl auch eher nicht, das wäre ein zu krasser Rückschritt in Sachen Zoom, großer Sensor hin oder her. Ich hab keine Lust, daheim dann das Basteln anzufangen und die Vögelchen auszuschneiden 🤪 . Eigentlich habe ich die perfekte Bridge nach ewigen Diskussionen mit dem Rosa-Tüll-Typ inzwischen ja gefunden - das Problem ist nur, dass sie noch niemand bisher produziert 😐 ...
Das war auch genau mein Problem und Thema - die eierlegende Wollmilchsau hat tatsächlich noch niemand produziert. Ich bin gespannt, für was Du Dich entscheidest (oder entschieden hast?)! Und wenn es jemals die perfekte Bridge geben sollte, dann bin ich auch dabei 😉 Wir bekommen dann sicher Mengenrabatt 😛
Champagner schrieb: Trotzdem bin ich jetzt mal gespannt, was du mit deiner FZ1000 so mit den Tierchen, die jetzt kommen sollen, angestellt hast - vielleicht lasse ich mich doch noch überzeugen 😉 . Und nein, du musst jetzt nicht anfangen zu jammern 😘 - ich hab das sehr wohl gelesen, dass da einiges auch schief ging, aber gemäß dem Sabineschem Understatement wird da schon auch was "Brauchbares" dabei sein 😎 .
Es kommen bald ein paar Tierchen - versprochen! Und ich stelle dann extra für Dich auch mal die Viecher aus weiter Entfernung ein. Allerdings bastele ich meistens am Bildausschnitt. Brauchbares ist durchaus dabei - ich habe heute gerade das KTP-Kapitel gesichtet 😎 Das Brauchbare saß dann aber meistens direkt vor unserer Nase 😄 Wir konferieren dazu mal auf anderen Kanälen 😛
Champagner schrieb: Achja, was ich noch sagen wollte, ganz kameraunabhängig: Glückwunsch zu dem knallblauen Himmel, ich freu mich echt für dich, dass es dieses Jahr geklappt hat (und denke mit Schrecken an unsere "gemeinsame" Reise im Jahr 2015 zurück 😮 ).
DANKE Bele! Ich musste ja nun auch etliche Male bitter leiden 😈 - ich finde, ich habe das jetzt auch mal verdient 😛
ApplegreenThemenstarter1'796 Beiträge · seit 201401. Apr. 2018 · #188
20. Februar 2018 - “Old Lime Kiln”
Auf Wiedersehen Lüderitz, Diamantenmärchen und Meer!
Bevor wir Lüderitz verlassen stocken wir noch unsere Getränkevorräte auf. Vor uns liegt heute eine längere Strecke, die ich noch um einen geplanten Schlenker verlängert habe. Wir mögen die B-Straßen in Namibia gar nicht, daher suche ich immer nach Umfahrungen.
Entlang der B4 treffen wir kurz vor Aus wieder auf fünf Wüstenpferde, die ebenso erbärmlich aussehen, wie die auf der Hinfahrt. Glücklicherweise scheint es nach unserer Rückkehr in der Gegend geregnet zu haben und es gab neulich gute Nachrichten zu der Versorgungslage der Wildpferde. Es bleibt zu hoffen, dass die armen Tiere jetzt erst mal ausreichend Nahrung finden.
Am Abzweig auf die D446 hinter Aus nehmen wir nun die Gravel durch das Gebiet „Schakals-Kuppe“ und „Kyk-in-die-pot“. Kaum auf Gravel müssen wir erst einmal voll in die Eisen steigen, damit ein lebensmüdes Hörnchen den heutigen Tag überleben wird 😣. Die Strecke hier ist ausgesprochen gut präpariert und landschaftlich durchaus ansprechend. Entlang der Pad alles Farmland und wir begegnen entsprechenden Nutztieren.
Wir kreuzen einige grün-gesäumte Flussbetten.
Hier zeigen sich auch die ersten Ausläufer vom Canyon-Land.
Es gilt eine kleine Passhöhe zu erklimmen, von der man einen wunderbaren Blick in den „Pot“ hat – daher stammt wohl auch der Name des folgenden Streckenabschnittes.
Am Aussichtspunkt "Kyken" wir erst mal in den Pot 😛
Ab hier folgen wir der Gravel Richtung Goageb wo wir später wieder auf die B4 gelangen. Hier oben läuft uns ein einsamer Klippspringer über den Weg – die Kamera war leider grade nicht zur Hand.
Früher als erwartet erreichen wir dann auch unser heutiges Tagesziel, die Alte Kalköfen Lodge. Wir sind mehr als gespannt auf diese Unterkunft – haben wir doch schon so viel Positives gehört und gelesen.
Kurz vor uns ist eine Overlandergruppe eingetroffen, die glücklicherweise nicht weiter negativ auffallen wird – ich bin da seit Botswana etwas traumatisiert und habe zugegebenermaßen entsprechend Vorurteile 🙄.
Eine nette Dame empfängt uns herzlich mit einem sehr leckerem selbst gemachten Eistee. Hilde und Frikkie werden erst gegen Abend aus Kapstadt zurückkommen. Unser „Zimmer“ „Moringa“ liegt ziemlich am Ende des weitläufigen Lodgegeländes und als wir die Tür öffnen staunen wir nicht schlecht.
Eigentlich habe ich mir ja fest vorgenommen in meinen Berichten keine oder nur wenige Fotos von Unterkünften einzustellen. Bei besonderen Highlights mache ich aber gerne eine Ausnahme.
Die Küche und die Sanitärobjekte sind ebenfalls sehenswert.
Wir werden später von Frikkie und Hilde erfahren, dass viele der über sämtliche Räumlichkeiten der Lodge verteilten und zweckentfremdeten Deko-Objekte von Frikkie nach Übernahme der Farm Sandverhaar mitsamt Tankstelle und Werkstatt eigenhändig aufgesammelt wurden.
Hilde und Frikkie haben alten Schüsseln, Haken, Schrauben und vielen anderen Dingen ein dekoratives neues Leben eingehaucht.
Der Außenbereich unseres Häuschens kann sich ebenfalls sehen lassen.
Room with a View.
Wir sind schlicht begeistert. Leider habe ich hier viel zu wenig Fotos gemacht – im Restaurant dient zum Beispiel eine alte riesige Drehbank als Bar. In jedem Winkel gibt es hier Kurioses und Dekoratives zu entdecken.
Im Nachhinein ärgere ich mich außerdem, dass wir keinen Spaziergang über das Farmgelände gemacht haben und überhaupt wären wir hier gerne mindestens eine weitere Nacht geblieben.
Die riesige und einzigartige Sammlung von Lithops und Sukkulenten haben wir uns auch nicht angesehen – nur diese kleine Sammlung direkt am Haupthaus.
Die alte Tankstelle war bis zum Bau der B-Straße die einzige weit und breit - früher verlief die damalige Hauptverkehrsstraße direkt durch das Farmgelände.
Hauptattraktion sind sicher die beiden ältesten Kalköfen Namibias, erbaut 1906 von einem deutschen Schutztruppler. Aus den hier produzierten Steinen wurden zum Teil auch die Häuser in Kolmanskop und Lüderitz gebaut.
Ich verbringe den Nachmittag zwischen Außendusche und Terrasse – es ist nämlich brüllend heiß!
Eine meiner ersten Amtshandlungen war es, die beiden Natur-Vogeltränken zu füllen in der Hoffnung ein paar Piepmätze vor die Linse zu bekommen. Schon bald zeigen sich die üblichen Verdächtigen.
Yellow Canary (Danke Bele 😘 )
Etwas weiter entfernt ist vor der Eisenbahnbrücke das kleine Wasserloch zu sehen, an dem sich auch ein paar Springböckchen zeigen. Dieses ungleiche Paar sind allerbeste und unzertrennliche Freunde – mit der Flasche aufgezogen und entsprechend zutraulich.
Gegen Abend wird es Zeit für einen Sundowner im liebevoll angelegten Garten.
Hilde und Frikkie sind zwischenzeitlich auch eingetroffen. Sie begrüßen uns ganz herzlich und bei der Gelegenheit übergeben wir dann auch das „Mitbringsel“ von Löffels, über das sich die beiden riesig freuen!
Das Abendessen wird heute wegen der großen Overlandergruppe ausnahmsweise in Buffetform serviert. Wir werden (glücklicherweise) etwas Abseits platziert und unsere Vor- und Nachspeise wird auch am Tisch serviert. Während des ausgezeichneten Essens unterhalten wir uns mit den beiden Besitzern und einer weiteren Angestellten. Den Kaffee und das Dessert nehmen wir in dieser lauen Sommernacht auf der Veranda ein - hier geht es auch etwas ruhiger zu.
Nach dem Dinner machen wir uns noch einmal auf Richtung Kalkofen – meine frisch erworbenen Kenntnisse in Sachen Sternenfotografie möchte ich gerne noch etwas vertiefen oder besser gesagt einfach ein wenig experimentieren. Armin übernimmt den Job des Beleuchters.
Und dann knipse ich drauf los – die Beleuchtung mal hier mal da verteilt.
Das Experiment setze ich noch auf der Veranda unseres Bungalows fort.
Dann fallen wir ziemlich erschlagen von der Hitze in unser Bett. Auch in der Nacht gibt es kaum Abkühlung. Wusstet Ihr das die Gegend um Keetmanshoop zu den heißesten in ganz Namibia gehört?!
Leider müssen wir morgen schon wieder weiter. Die Alte Kalköfen Lodge hat es ganz weit oben auf unsere TOP 10-Unterkünfte in Namibia geschafft und sollte es uns mal wieder in diese Gegend verschlagen, sind zwei Übernachtungen hier gesetzt!
Morgen geht es dann auch schon Richtung KTP – jetzt kommt die Geschichte mit der suboptimalen Planung 😗
Hanne6'152 Beiträge · seit 200602. Apr. 2018 · #189
hallo Sabine, das war gerade super schön die Bilder der Unterkunft zu sehen, da haben wir letztes Jahr auch gewohnt... es war einfach himmlisch. Die Alte Kalkofen ist auch eines unserer Lieblingsplätze - sonst wären wir nicht schon 5 x da gewesen und es ist immer wieder toll man hat das Gefühl man kommt nachhause. Hilde und Frikkie strahlen aber auch so eine Herzlichkeit aus und schade, dass Ihr nicht auf dem Farmgelände etwas mehr erkundet habt, dort bekommt man keine Langeweile. Ja ich gebe immer den Rat mindestens 2 Übernachtungen zu bleiben, das werdet Ihr mit Sicherheit bei einer der nächsten Touren tun. Schönen Ostermontag wünscht Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
TinuHH898 Beiträge · seit 201602. Apr. 2018 · #190
Hallo Sabine,
die Liste der Unterkünfte, die für das nächste Mal Namibia denkbar wären, wächst ständig, so auch jetzt! Toll, danke für den Bericht und die tollen Bilder!
loeffel1'412 Beiträge · seit 201302. Apr. 2018 · #191
Hallo Sabine,
bei den tollen Bildern das Lodge kriege ich fast Heimweh ... eine der schönsten und besten Unterkünfte, die wir auf unseren bisherigen 3 Reisen in Namibia kennenlernen durften. Wie ich schon damals in meinem Reisebericht geschrieben habe: Die Alte Kalköfen Lodge ist mit ihren Betreibern Hilde und Frikkie ein richtiges Kleinod in der Unterkunfts-Landschaft Namibias. Wir waren damals am ersten Abend die einzigen Gäste, am zweiten war noch ein nettes südafrikanisches Paar dort.
Schade, daß ihr nur eine Nacht dort ward, denn es gibt dort sooo viel zu entdecken. Die alten Dokoobjekte finden sich bis heute in den Trockenflußbetten des Lodgegeländes. Ich habe bei meinem damaligen Spaziergang dort etliches herumliegen sehen. Es ist wie ein Streifzug durch die Geschichte des Farmgeländes. Auch die Rundfahrt übers Lodgegelände zum zweiten Kalkofen mit anschließendem Sundowner am weiß gedeckten Tisch im Nirgendwo ist einzigartig.
An dieser Stelle noch einmal ein dickes DANKE für das Überbringen des USB-Sticks mit meinen Bildern von der Lodge, den blühenden Lithops und ein paar Eindrücken vom grünen KTP. Ich hatte das damals Hilde und Frikkie versprochen, die Bilderflut hätte ich aber niemals via Internet an die beiden übermitteln können. Schön, daß es nun endlich geklappt hat und die beiden sich darüber gefreut haben 🙂 .
kalachee1'059 Beiträge · seit 200602. Apr. 2018 · #192
Hallo Sabine
Puuuh, das war jetzt ein schönes Stück Arbeit, in einem Rutsch alles aufzuarbeiten von deinem tollen Reisebericht! 😎
Da kann ich jetzt gar nicht mehr auf alles eingehen, aber bis hierhin ist das eine ganz tolle Tourplanung mit vielen verschiedenen Facetten. Von wegen nix als Wüste! Schon toll, was man alles entdecken und erleben kann in einer eigentlich so unwirtlichen, kargen Umgebung.
Ach, das NamibRand ist einfach ein einzigartiger Flecken Erde. Uns hat es dort wahnsinnig gut gefallen - und heiss war es ein paar Wochen vor euch bei uns auch schon (46° C)! Dieser Tok Tokkie Trail muss schon der pure Wahnsinn sein. Mir persönlich würde es ja auch reichen ohne den ganzen Luxus-Schnickschnack, aber doch, das liest sich schon ganz toll. Wow!
ApplegreenThemenstarter1'796 Beiträge · seit 201402. Apr. 2018 · #193
Guten Abend in die Runde,
bevor ich mich ab morgen in eine mehr als arbeitsintensive Arbeitswoche verabschiede, geht es gleich mit einem kleinen Kapitelchen weiter. Vor Freitag wird es hier dann vermutlich nicht weitergehen.
@ Hanne: Du hast ganz recht, 2 Nächte sind auf dieser schönen Lodge eigentlich ein Muss. Beim nächsten Mal sind wir schlauer 😉
@ Martin: Es freut mich immer, wenn andere Fomis aus meinen Berichten gute Hinweise für die nächste Tourenplanung finden. Danke Dir!
@ Loeffels: Beim nächsten Mal machen wir dann auch die Sundowner-Tour und bringen mehr Zeit mit. Sehr gerne haben wir Euren Stick überbracht 🙂 Hilde und Frikkie haben sich riesig gefreut!
@ Sam: Es freut mich, dass Du Dir den jetzt ja doch ziemlich ausufernden Bericht heute zu Gemüte geführt hast. Ich kenne Euch zwar nicht persönlich aber der TokTokkie wäre ganz sicher was für Euch - als Luxus-Schnickschnack haben wir die Camps gar nicht empfunden - Luxusgedöns kommt dann auf unserem letzten Walk 😗 😄
@ alle Ornis: Bitte schaut doch noch mal auf den vermutlichen Yellow Canary 😕 😎 Das wäre schön, wenn ich da noch Licht ins Dunkel bekäme 😗 Ab dem übernächsten Kapitel gibt es übrigens einige Unsicherheiten und ??? - Ihr bekommt dann also reichlich Arbeit 😣
Champagner8'684 Beiträge · seit 201002. Apr. 2018 · #194
Applegreen schrieb: @ alle Ornis: Bitte schaut doch noch mal auf den vermutlichen Yellow Canary 😕 😎 Das wäre schön, wenn ich da noch Licht ins Dunkel bekäme 😗 Sabine
Als Schmalspur-Orni würde ich sagen, das ist ein Yellow Canary. Zumindest hab ich denselben in einem meiner Bestimmungsbücher 😎 . (Was aber auch keine Garantie bei mir ist 😊 ).
ApplegreenThemenstarter1'796 Beiträge · seit 201402. Apr. 2018 · #195
Champagner schrieb:Als Schmalspur-Orni würde ich sagen, das ist ein Yellow Canary. Zumindest hab ich denselben in einem meiner Bestimmungsbücher 😎 . (Was aber auch keine Garantie bei mir ist 😊 ).LG Bele
fotomatte2'516 Beiträge · seit 200902. Apr. 2018 · #196
Liebe Sabine,
als ich gestern hier reingelesen habe, waren noch nicht alle Bilder drin. Der Gelbling: ich wüsste nicht, was es sonst sein sollte. 😎 Ein Männchen der north-western Race.
ApplegreenThemenstarter1'796 Beiträge · seit 201402. Apr. 2018 · #197
21. Februar 2018 – Achterbahnfahrt in die Kalahari
Leider müssen wir dieses kleine, liebevoll geführte Paradies schon wieder verlassen. Für alle Camper noch die Information, dass es seit einiger Zeit nun auch Campsites auf dem Gelände gibt.
Entlang der B4 Richtung Keetmanshoop queren wir den Fish River, der auch ein wenig Wasser führt. In Keetmanshoop füllen wir den Tank und lassen bereits ein wenig Luft ab. Dann geht es weiter entlang der C17 Richtung Koes. Wir passieren den Köcherbaumwald, Giants‘ Playground und Mesosaurus ohne einen Foto- oder Zwischenstopp. Die Gegend hier macht uns nicht sonderlich an 🤢 – die Strecke führt durch eine ziemliche Einöde.
In Koes hoffte ich einen kleinen Supermarkt zu finden, um noch Kleinigkeiten einzukaufen. Der kleine Laden hat aber nicht viel zu bieten außer Grundnahrungsmittel in riesigen Säcken und landwirtschaftlichen Bedarf 😣.
Entlang der Pad sind nun schon die roten Dünen der Kalahari in der Ferne zu sehen.
Von hier geht es nun weiter immer noch entlang der C17 bis wir an den Abzweig zur D511 kommen. Ab hier windet sich die Pad nun gleich einer Achterbahn auf und ab durch die roten Dünen der Kalahari.
Leider ist hier ein sicherer Fotostopp so gut wie unmöglich – die Kuppen sind ausnahmslos unübersichtlich und vor jeder Kuppe stehen warnende Schilder, die Spur nicht zu verlassen. Landschaftlich ist dieser Streckenabschnitt ein Highlight, den wir aus Vorsichtsgründen leider nur suboptimal fotografisch festhalten können.
Bald erreichen wir die C15 auf der wir nun Richtung Südafrika abbiegen. Dieses auf der Karte so kleine Stück zieht sich wie Kaugummi 🙄. Am frühen Mittag erreichen wir die Torgos Lodge etwa 5 km vom Grenzposten Mata-Mata entfernt wunderschön gelegen im Aobtal.
Wir werden von Danie, dem Manager begrüßt und die Chemie zwischen uns stimmt auf Anhieb. Auch Danies Vorfahren kamen mit den ersten Siedlern aus Deutschland nach Südwestafrika und er freut sich immer über Gäste aus Deutschland. Für die nächsten zwei Tage sind wir auch hier die einzigen Gäste. Am dritten Tag erhalten wir zwar Zuwachs – der bleibt aber quasi in der Familie 😎.
Wir installieren uns fix in dem sehr einfachen aber auch sehr sauberen und gepflegten Steinbungalow mit Aussicht.
Später machen wir uns auf den Weg zur wunderschönen Veranda mit Blick auf das kleine Wasserloch.
Bei Danie und Evelyn mit ihrem dicken Dackel „Tinky“ fühlen wir uns sofort wie bei Freunden.
(Das Foto ist von einem anderen Tag - passt aber hier nunmal besser hin 😛 )
Ich streune vor dem Dinner noch ein wenig durch das Gelände und muss auch gar nicht lange suchen.
Golden Tailed Woodpecker 😕
Crimson-breasted shrike
White-browed Sparrow-Weaver 😕
Abendliche Kuschelstunde bei den Ground-Squirrels.
Auch ein Falter zeigt sich kooperativ – Matte kann den sicher auch benamsen (klar kann Matte 😎. Ein abgeflogener Brown-veined White 😉.
Diese Echse versteckt sich im Feuerholz.
Blühender Kaktus an Federvieh 😛
Am künstlichen Wasserloch versammeln sich hauptsächlich Springböckchen und Gnus. Abends schaltet Danie die Beleuchtung am Wasserloch und entlang der Wege ein. Aus diesem Grund bekommen wir an jedem Abend von ein paar Löffelhunden Besuch – sehr clevere Kerlchen, denn hier werden die Insekten im Lampenschein auf dem Silbertablett serviert 😛.
An zwei Abenden können wir sogar eine Verraux’s Eagle-Owl im Lichterschein am Wasserloch beobachten – wenn man sich allerdings vorsichtig versucht zu nähern, fliegt sie mit mächtigen Schwingenschlägen auf und davon 🙁. Aber auch ohne Fotobeweis ein sehr eindrückliches Erlebnis!
Evelyn ist übrigens eine mehr als ausgezeichnete Köchin! Jeden Abend wird ein 3-Gänge-Menu serviert - typische „Burenkost“ – überwiegend Game und Lamm in allerbester Qualität.
Um uns herum zieht heute Abend ein Gewitter auf – wir sehen hier allerdings keinen Tropfen.
Nach dem Abendessen sitzen wir noch lange mit Danie, Evelyn und Tinky auf der Veranda und lauschen Danies Erzählungen aus seinem Leben als Farmerskind, Lehrer und Soldat im Unabhängigkeitskampf an der angolanischen Grenze. Wir kleben förmlich an seinen Lippen.
Danie wird uns auch in den folgenden Tagen noch einige Geschichten erzählen, die unseren Blick auf dieses Land durchaus verändert haben. Im Einzelnen möchte ich darauf nicht eingehen – das würde definitiv den Rahmen sprengen. Solche Gespräche und Einblicke sind für uns genauso interessant wie schöne Landschaften, Tiere und Sehenswürdigkeiten. Wir möchten diese Begegnungen und Gespräche nicht missen, auch wenn sie mitunter durchaus nachdenklich stimmen.
Auf den morgigen Tag freuen wir uns ganz besonders - und zwar aus zweierlei Gründen.
Wir werden unsere Freunde und Tourguides Adrian & Rentia in Mata-Mata nach einem halben Jahr wiedersehen und sind natürlich gespannt, ob der KTP dann auch hält, was die meisten Reiseberichte im Forum so versprechen 😕
fotomatte2'516 Beiträge · seit 200902. Apr. 2018 · #198
Liebe Sabine,
warum so schüchtern... 😵 ? Der Specht ist doch richtig bestimmt, ein Weibchen. Die Echse ist ein Skink, und für den Falter muss ich meinen Guide rauskramen. Vermutlich ist es ein Brown Veined White, aber ich schlage besser noch nach.
Fortuna77839 Beiträge · seit 201403. Apr. 2018 · #199
Applegreen schrieb:
In Koes hoffte ich einen kleinen Supermarkt zu finden, um noch Kleinigkeiten einzukaufen. Der kleine Laden hat aber nicht viel zu bieten außer Grundnahrungsmittel in riesigen Säcken und landwirtschaftlichen Bedarf 😣.
Hi Sabine,
dass erinnert mich gerade an unsere Tour, Ende 2015, als wir in Keetmanshoop keine 5-Liter Kanister Wasser mehr bekommen haben und ohne (Wasser) Vorräte für 6 Nächte in den KTP gefahren sind. 🙄 Wie groß war unsere Erleichterung, als in Mata-Mata die Kanister schön aufgereiht am Shopeingang standen... 😛
Nun bin ich aber gespannt, was ihr im KTP erlebt habt!!!
sphinx1'624 Beiträge · seit 201503. Apr. 2018 · #200
Hallo Sabine was für tolle Wüstenfotos. Gerade aus einem wundervollen Urlaub zurück, ist Afrika eigentlich für mich sehr sehr weit weg, aber beim Betrachten der roten Dünen schlägt mein Herz sehr viel schneller. Viele Grüße von Elisabeth