Kavango, Kwando, Kalahari

Reisebericht 253 Antworten · 40,9k Aufrufe · gestartet 18. Feb. 2016 von fotomatte
538 Beiträge · seit 201203. März 2016 · #81
Hallo Matthias,
Deine mighty bird show is ja gigantisch!
Ich weiß nicht, mir will das nicht gelingen. Dabei hatte ich die stille Hoffnung, es möge nicht an meinem Aussehen liegen?
Wurscht, im September probier' ich es wieder!

Liebe, und bissle neidvolle Grüsse,

Rolf
1'415 Beiträge · seit 201403. März 2016 · #82
Lieber Matthias,
ich hoffe doch sehr, dass du am Ende deines Berichtes die Trickkiste für diese unglaublich sensationellen fotografischen Wunderwerke für ein dilettantisches Waisenkind 🙁 öffnen wirst 😐
Grüessli von der Gromi Reisebericht 2015: ZA, BW, NA, ZA Reisebericht 2018: NA, BW, NA
Themenstarter2'513 Beiträge · seit 200904. März 2016 · #83
Hallo,

und vielen Dank für euer Lob. 😊

Aber : es gibt keine Trickkiste. Sorry. Zum Einen zeige ich ja die weniger gelungenen Bilder eher nicht, obwohl es die natürlich zur Genüge gibt.
Zum Anderen hilft es natürlich sehr, wenn der/ die Mitreisende auf gleicher Wellenlänge liegt, denn einem Nicht-Orni plausibel zu machen, dass man diesem einen winzigen Vogel über eine halbe Stunde nachstellen muss, mag einmal gelingen. Bei der nächsten Wiederholung gibt es aber Mecker. Sowas kann schnell zu schlechtem Karma führen... 😗 😈 🤢

Und so ist der einzige Rat, den ich geben kann, der, dass man sich entsprechend Zeit nehmen muss, auch, um die Tiere zu beobachten, wie ihre Gewohnheiten sind, denn ich will sie ja möglichst nicht stören, sondern bei ihren natürlichen Tätigkeiten aufnehmen.

Dass ich möglichst die frühen Morgen- und die Abendstunden nutze, habe ich ja schon erwähnt. Das ist zum Einen der dann grösseren Aktivität der Protagonisten geschuldet, aber vor allem dem "schöneren", weicheren Licht. Also alles keine Geheimnisse.

Wenn man nun den "gelblichen" Neid ummünzen kann in Energie zu sagen, ich werde es einfach weiter probieren, dann stellt sich auch der Erfolg ein. Misserfolge wird es trotzdem nach wie vor geben... 🙄

Also, Rolf, der September kommt, weiter machen... 🙂

Ach ja, es gibt hier einige bekannte Fomis, und wenn ich deren Bilder sehe, möchte ich meine Ergebnisse in die Tonne treten. Aber ich fasse es nicht als Wettbewerb auf, sondern ich versuche, für mich ( natürlich möglichst ansprechende )
Erinnerungen an eine schöne Zeit zu schaffen.
Und wenn mal ein Bild nicht gelingt? Ich komme ja hoffentlich wieder....

liebe Grüsse,
Matthias
NAM die Fünfte – und immer noch kein Sossusvlei - 2013 , Der (ganz alte) Südwesten - 2014 , Die Märchentour - 2014/15 , Kavango, Kwando, Kalahari - 2016 , Just Birds - 2017 , Unter Eulen und anderen Käuzen - die O-S-T 2017 , NAM die Elfte 2018, Caprivi satt - 2019
Themenstarter2'513 Beiträge · seit 200904. März 2016 · #84
16. Januar :

Ein ziemlich grauer, wolkenverhangener Morgen. Wir frühstücken in aller Ruhe und brechen dann die Zelte ab. Wie wir zur Reception gehen, um zu zahlen, fragt Kurt, ob wir eine Puffotter sehen wollen.
Beim Säubern eines der grossen Hausboote wurde das junge Tier entdeckt, und da sie ganz klamm - sie kann eigentlich nur schwimmend an Deck gelangt sein- und ein Auge trüb ist, soll sie eine Weile zur Beobachtung in einem Terrarium bleiben.

Wir fahren die B 8 in südöstlicher Richtung, biegen aber schon bald nach links ab zur Kalizo Lodge. Schon die Anfahrt wird zum Gamedrive.

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Stonechat-Schwarzkehlchen

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Autumn-leaf Vagrant

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Wasserböcke

Auf dem Gelände der Lodge können wir uns einen Platz aussuchen, wir sind die einzigen Camper.
Mittlerweile bläst ein ziemlich strammer Wind, und die Wolken reissen mehr und mehr auf.
Wir errichten unser Lager direkt am Steilabbruch mit Blick über den Fluss, und setzen uns dann in die kleine zugehörige Lapa, um etwas zu vespern.

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White-crowned Plover-Langspornkiebitz

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White-fronted Bee-eater-Weissstirnspint

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Water Monitor

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Brown Firefinch. Sein deutscher Name gefällt mir ungleich besser: Grosser Pünktchenamarant.

Beim Abglasen mit dem Spektiv entdecke ich mitten im Fluss ein dunkles Etwas, das ich zuerst für Treibholz halte, dann für ein Hippo. Das Etwas schwimmt aber zielgerichtet dem nördlichen Ufer zu, und ein Sitatungabock entsteigt dem Wasser und verschwindet im hohen Ried. Supi, ist das erste Mal, dass ich diese seltene und sehr scheue Drehhornantilope zu Gesicht bekomme.

Auf einer flachen, langgezogenen Sandbank direkt gegenüber liegt ein grosses Krokodil, dazu hat es die üblichen Vögel wie diverse Reiher, Grünschenkel, Bruchwasserläufer, Waffenkiebitze und... ich traue meinen Augen kaum: African Skimmer. Die habe ich nun wirklich nicht erwartet. Aber dank des niedrigen Pegels sind die Scherenschnäbel noch nicht abgezogen. Sie liegen ruhend auf der Sandbank, und nur selten hebt mal einer den Kopf, aber es sind sechs Altvögel und zwei Diesjährige zu unterscheiden.
Ein Ziel für die Sunset-Cruise, die wir schon gebucht haben, steht somit fest.

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African Skimmer-Scherenschnabel

In einen toten Altarm des Sambesi fahren wir hinein, hier gibt es eine dichte Schwimmblattvegetation. Es fliegen einige Weissbartseeschwalben, ein paar schon im brillanten Brutkleid, umher sowie Marsh Harrier-afrik. Rohrweihen, die im Wind schaukeln. Kurz taucht direkt vor unserem Boot zweimal ein Otter zwischen den Seerosen auf.

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Lesser Jacana-Zwergblatthühnchen. Leider etwas zu schnell für mich auf dem schaukelnden Boot.

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über dem Seitenarm spannt ein Regenbogen.

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Malachit-Eisvogel auf einer Waterlily ansitzend.

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Jacana-Gelege

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kleineres Krokodil

Zum Kochen haben wir heute keine Lust, und so suchen wir das Restaurant der Lodge auf. Heute gibt es Brathähnchen mit Reis, danach einen mehr als üppigen Schokokuchen.

Kosten Camping Kalizo Lodge: 140.- Nam$ pP
Kosten Sunset Cruise: 250.- Nam$ pP
Kosten Dinner: 200.- Nam$ pP

Der nächste Tag gilt unserem vorläufig letzten Camp in Namibia,
bis dahin.

Matthias
NAM die Fünfte – und immer noch kein Sossusvlei - 2013 , Der (ganz alte) Südwesten - 2014 , Die Märchentour - 2014/15 , Kavango, Kwando, Kalahari - 2016 , Just Birds - 2017 , Unter Eulen und anderen Käuzen - die O-S-T 2017 , NAM die Elfte 2018, Caprivi satt - 2019
zuletzt bearbeitet 04. März 2016
Themenstarter2'513 Beiträge · seit 200904. März 2016 · #85
17. Januar :

Der Morgen ist trüb und grau, und da ja auch Sonntag ist, lassen wir es gemütlich angehen.
Nach einem entspannten Frühstück mit Blick über den "mighty ol´river" starten wir einen Gang übers Gelände der Lodge. Der Wasserstand ist seit gestern etwas gestiegen, und die flache Sandbank, wo gestern noch die Skimmer ruhten, ist verwaist. Glück gehabt.

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inmitten einer Fläche mit abgeschobenem Mutterboden wachsen hier auf pappigster Black-Cotton-Soil diese Blumen, die ich als Sumpfgladiolen eingeordnet hätte. Ob´s stimmt?

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Grau-Bülbül

Wir packen zusammen und rumpeln langsam zurück zur B 8. Es zieht immer mehr zu, und bald fängt es an zu regnen, nein, zu pladdern. Wir fahren langsam Richtung Ngoma Bridge. Trotz des Regens sind viele Menschen auf der Strasse in ihrem Sonntagsstaat unterwegs.
Vor der Grenze nehmen wir die grossflächig unter Wasser stehende Zufahrt zum Camp Chobe nach links, und mehr schlittern wir als dass wir fahren. Das wäre definitiv nichts geworden mit dem Condor.
Wir erreichen Camp Chobe, und als wir nach einer Campsite fragen, werden wir sehr mitleidig angesehen. Der Manager meint, dass das kein Spaß sei bei dem Wetter, und so wie es aussähe, würde es wohl weiter regnen. Aber er würde uns ein Off-Season-Special für ein Chalet machen. 25 Prozent off, inklusive Halbpension.
Nun gut, angesichts des Wetters sagen wir zu und beziehen eines der wirklich sehr schönen Zeltchalets.
Müßig zu sagen, dass es aufgehört hat zu regnen, als wir unseren Krempel reingetragen haben.
Bald kommt auch die Sonne wieder raus, und wir starten einen Gang durch die Pampa.

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dies ist sicher kein Meisterwerk, aber es ist mein einziges Foto einer African Crake, also eines hiesigen Wachtelkönigs.
Die sind genau wie ihre europäische Verwandtschaft äusserst fotoscheu.

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Blick zurück auf Camp Chobe.

Der "Fluss" hat extremes Niedrigwasser, und aktuell können keine Bootstouren mehr angeboten werden.
Ist aber egal, denn Säugetiere sind sowieso Mangelware. Keine Elis, keine Giraffen, keine Antilopen zu sehen, lediglich eine Horde Affen patroulliert am Waldrand längs.

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Magpie Shrike-Elsterwürger

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Blue Waxbill-Angola-Schmetterlingsfink

Die Sonne sticht, wir kehren um, setzen uns auf unsere Veranda und beobachten das Kommen und Gehen der Vögel in den Bäumen vor uns.

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Malachit-Doppel
Über den Wiesen beobachten wir zwei jagende Lanner, und später verfolgen wir die Jagdflüge von Rotfuss- und Amurfalken im Spektiv.

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Black-chested Prinia-Brustbandprinie ( ohne Brustband, also wohl wieder mal ein Jungvogel ).

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Masked Weaver-Maskenweber
Zwei Männchen liefern sich hier direkt vor uns einen Wettbewerb im "Schöner Wohnen", und ab und an kommt das Weibchen vorbei, um sich das Ganze mal anzuschauen, dann flippen die zwei Kerle regelrecht aus und balzen, was die Stimmbänder hergeben.

Wir suchen das Hauptgebäude auf, nehmen einen GT mit Sicht auf den Chobe NP und verspeisen dann unser Drei-Gänge-Menu.
Den Abend lassen wir auf unserer Veranda ausklingen, und nach einer herrlichen, solargeheizten Dusche falllen wir in die sehr bequemen Betten. Wir haben sämtliche Rollos hochgezogen, und die leichte Brise sorgt für angenehme Schlaftemperaturen.

Nachts wache ich mal auf, als drüben im NP eine Hyäne schaurig-schön Meldung macht.

Kosten Camp Chobe Zeltchalet inkl. Halbpension: 750.- Nam$ pP

Der nächste Tag sieht uns die Grenze überqueren, wir fahren nach Botswana.

Heia Safari,
Matthias
NAM die Fünfte – und immer noch kein Sossusvlei - 2013 , Der (ganz alte) Südwesten - 2014 , Die Märchentour - 2014/15 , Kavango, Kwando, Kalahari - 2016 , Just Birds - 2017 , Unter Eulen und anderen Käuzen - die O-S-T 2017 , NAM die Elfte 2018, Caprivi satt - 2019
zuletzt bearbeitet 04. März 2016
8'672 Beiträge · seit 201004. März 2016 · #86
Matte, mal ganz ehrlich: wird's dir nicht langsam ein bisschen peinlich mit diesen ganzen Vogelsichtungen? 😈

Erstmal zu den Skimmern - ich zitiere mal eben einen Beitrag von dir in meinem Bericht:

fotomatte schrieb:
Gleichzeitig dachte ich, von der Jahreszeit her müsstet ihr doch auch die Skimmer gesehen haben, und, trara, im zweiten Teil wird prompt geliefert. Das ist übrigens für mich der ganz grosse und fast einzige Nachteil meiner Reisezeit im Januar/ Februar: dann sind die Skimmer nicht mehr da.


BLABLABLA...... erst wiegst du mich in Sicherheit - und dann sind sie plöööötzlich bei dir auch da..... 🤢

Danach haust du die Malachite Kingfishers im Doppelpack raus (das ist eine der Vogelarten, bei denen ich im Quartett zu 100% die Kategorie "beschleunigt von 0 auf 100 in..." gewinnen würde - ich hab schon mehrere gesehen, aber bisher NULL Fotos hinbekommen 😵 ).....

...ja, und den Finfoot hätt ich auch so gerne mal, mit seinen orangefarbenen Beinen würde er sooo schön in meine Sammlung passen - wo ist der im August???

Zum Glück gibt es ja aber für mich auch immer was zu Lachen in deinen Berichten - ich grins mir jedes Mal einen ab bei deinen Fachausdrücken 😎 :

Beim Abglasen mit dem Spektiv

sie hat sogar noch ihre Schmuckfedern im Stoß.


auch der Löwe meldet wieder.

trinken ein kaltes Savannah und glasen das nördliche Ufer ab.

Melde gehorsamst: Ich glas zur Feier des Wochenendbeginns jetzt mal einen Rotwein ab....oder füll ihn in ein Glas und stoß damit an......oder irgendwie so..... 😄 🤪

Prost - Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 05. März 2016
2'261 Beiträge · seit 201104. März 2016 · #87
@ Bele.

Danke meine Liebe, du hast es auf den Punkt gebracht und hast gerade perfekt in Worten gefasst was ich
auch sagen wollte. 🤩 😗 😣
Und dann noch den Cordon Bleu so perfekt zu erwischen und dann irgend was faseln von Fotos in die Tonne drücken und so............... 🙄

Und ich kann ned mal Prost sagen, da ich grad den Roten nicht vertrage. Was an sich schon eine Katastrophe ist. 😣 🙄

Und danke an Matte für das fleißige schreiben 😛

LG G
Reiseberich Namibia August 2012: Tagebuchaufzeichnungen einer Wikingerin in Namibia Reisebericht Namibia/Botsuana August 2013: Frau HIRN on the floodplains Reisebericht Namibia 2015:A trip down Memory Lane NAM/BOT 2017 :So weit! So gut! Kenia/Masai Mara 2019 :Der Kreis schliesst sich
2'097 Beiträge · seit 200604. März 2016 · #89
Hallo Matthias,

vielen Dank für die vielen schönen Bilder und Eindrücke. Vogeltechnisch hast du in den letzten Tagen nun wirklich ein Feuerwerk abgebrannt. So viele Arten, Wahnsinn.
Besonders neidisch sind wir auf die Spezies, die wir zu "unserer" Jahreszeit wohl niemals zu Gesicht bekommen werden wie z. B. den Kobalteisvogel und den Amethystglanzstar.
einem Nicht-Orni plausibel zu machen, dass man diesem einen winzigen Vogel über eine halbe Stunde nachstellen muss, mag einmal gelingen. Bei der nächsten Wiederholung gibt es aber Mecker.
Ich glaube immer mehr, dass wir irgendwann mal zusammen mit dir in Afrika auf Vogelpirsch gehen sollten. Ruth ist dabei die Geduld in Person. Unter einer halben Stunde lang einem einzelnen Vogel nachzupirschen, fängt sie eigentlich erst gar nicht an. 😉

Freuen uns schon auf eure Erlebnisse in Botswana.

Liebe Grüße
Uwe
Unsere Reiseberichte im Namibia-Forum Unsere Bilder in der fotocommunity
538 Beiträge · seit 201205. März 2016 · #90
Hallo Matthias,
jetzt muss ich doch nochmal nachfragen:
Du hast bei Katima die tollen Turakos fotografiert (Knysna Turaco). Aber deren Verbreitungsgebiet sollte eigentlich Hunderte von Kilometern, wenn nicht mehr, entfernt sein. Wie ist es möglich, diese Vögel in Katima anzutreffen - irgendwo entflogen?

Es soll ja angeblich auch einen "Zuchtmarkt" geben.

VG.
Rolf
Themenstarter2'513 Beiträge · seit 200905. März 2016 · #91
Hallo,

und vielen Dank für euer reges Interesse. Ich fange mal von hinten her an :

@Rolf : Der Turako in Katima ist der Schalow´s Turaco, kenntlich an den deutlich längeren und nach vorne drehenden Schopffedern. Sein Verbreitungsgebiet ist winzig klein und direkt um Katima herum beschränkt.
"Zuchtmarkt" ??? 🤢

@ Muckels : Der Kobalteisvogel ist ganzjährig anzutreffen, also nur zu. Den Pygmy Kf. allerdings gibt´s nur im Sommer zu sehen, ist mir aber bislang auch noch nicht geglückt. ( der einzige Eisvogel, der mir noch fehlt ). 😈
Also, ich wäre dabei bei einer Orni-special-tour. Und die Bele packen wir auch noch auf die Rücksitzbank dazu... 🤩

@ Konni : Die gesamte Artenzahl gibt´s am Ende des Berichts, die Lücken im Buch sind aber enger geworden... 😗

@ Gudrun : "Cordon Bleu", also bitte. 🙄 🤪 Ich hoffe doch sehr, dass du dich weiter gut amüsierst, lachen ist bekanntlich gesund. 🤪

@ Bele : So, nun also zu dir : wieder mal hast du es geschafft, dass ich lauthals lachend vor der Kiste sitze. 😄 😎
Zu den Skimmern: Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern. 🤢
Zum Malachite: weiter üben, üben, üben. 😄 Du bist doch Lehrerin und solltest das Geheimnis des Erfolgs kennen. 😗
Zum Finfoot: einfach mal bis an den Sambesi durchfahren, der ist yearround anzutreffen.
Zu den ganzen Vogelsichtungen: Peinlich, phhht. 😊 So gut solltest du mich mittlerweile kennen, um zu wissen, wen oder was ich peinlich finde. 😈

Ich freue mich aufrichtig, dass ihr so viel Spaß an meinem Bericht habt, hab ich ja selbst auch, denn so hole ich die Erlebnisse nochmal wieder hoch.

Greets,
Matte
NAM die Fünfte – und immer noch kein Sossusvlei - 2013 , Der (ganz alte) Südwesten - 2014 , Die Märchentour - 2014/15 , Kavango, Kwando, Kalahari - 2016 , Just Birds - 2017 , Unter Eulen und anderen Käuzen - die O-S-T 2017 , NAM die Elfte 2018, Caprivi satt - 2019
401 Beiträge · seit 201105. März 2016 · #92
"Ach ja, es gibt hier einige bekannte Fomis, und wenn ich deren Bilder sehe, möchte ich meine Ergebnisse in die Tonne treten. Aber ich fasse es nicht als Wettbewerb auf, sondern ich versuche, für mich ( natürlich möglichst ansprechende )
Erinnerungen an eine schöne Zeit zu schaffen.
Und wenn mal ein Bild nicht gelingt? Ich komme ja hoffentlich wieder...."

gut gebrüllt, Löwe!! geht mir auch so, auch wenn ich nur einen Bruchteil deiner Sichtungen habe
Günter
Reisebericht Südafrika 2014: http://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/283407-suedafrika-ost-im-juni-juli-2014.html Reisebericht Namibia + KTP 2015: "Schlangen gibt´s erst ab Oktober": http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287457-namibia-ktp-od-schlangen-gibt-s-erst-ab-okt.html url=http://www.quick-ticker.de]
zuletzt bearbeitet 05. März 2016
4'382 Beiträge · seit 201506. März 2016 · #93
......Wenn man nun den "gelblichen" Neid ummünzen kann in Energie zu sagen, ich werde es einfach weiter probieren, dann stellt sich auch der Erfolg ein. Misserfolge wird es trotzdem nach wie vor geben... 🙄


Lieber Matthias, machen wir doch alles - aber Du musst zugeben, dass die hier viel beschworene Sichtungsfee es mit Dir ganz besonders gut meint!
Wir begleiten Dich weiter mit begeisterten Grüßen
Friederike + Claus
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
2'261 Beiträge · seit 201107. März 2016 · #94
@ Gudrun : "Cordon Bleu", also bitte. 🙄 🤪 Ich hoffe doch sehr, dass du dich weiter gut amüsierst, lachen ist bekanntlich gesund. 🤪
Prof. Ebert schrieb am 17.9.13: 🤩 🤩
P.S.:dein Piepmatz ist ein weiblicher Blue Waxbill,oder - lach nicht -Cordon-bleu.
Ich wurde mich freuen wenn du weiterschreibst 😗

LG Gudrun
Reiseberich Namibia August 2012: Tagebuchaufzeichnungen einer Wikingerin in Namibia Reisebericht Namibia/Botsuana August 2013: Frau HIRN on the floodplains Reisebericht Namibia 2015:A trip down Memory Lane NAM/BOT 2017 :So weit! So gut! Kenia/Masai Mara 2019 :Der Kreis schliesst sich
Themenstarter2'513 Beiträge · seit 200907. März 2016 · #95
Hallo,

@ Guggu : Hahaha, das war ein klassisches Missverständnis, ich dachte, du meinst den gedoppelten Malachite. 🤩 😊
Mit dem Blue Waxbill hast du natürlich recht. 😎 Dass du noch weisst, was ich vor zweieinhalb Jahren geschrieben habe. 😵
Ein neues Kapitelchen ist schon im Werden. 🤨

@ CuF : Sagen wir mal so : ich habe keinen Anlass, mit der Sichtungsfee im Clinch zu liegen. Hatte ich aber noch nie, ich bin immer auf meine Kosten gekommen, auch wenn zugegebenermaßen die Ansprüche ( nein, falsches Wort, sagen wir besser: die Hoffnung auf eine besondere Sichtung ) mit der Zahl der Reisen gewachsen sind. 😎

@ Lotta : Günter, wenn ich das richtig erinnere, hattet ihr auch deutlich weniger Zeit zur Verfügung. Vielleicht spielt sowas ja auch eine Rolle... 😗 🤪

LG, Matthias
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Themenstarter2'513 Beiträge · seit 200907. März 2016 · #96
18. Januar :

Im ersten Morgengrauen trällert und zwitschert es aus jedem Busch, und auch wenn die Wolken die Oberhand haben, starten wir zu einem Walk flussabwärts, denn Frühstück gibt es sowieso erst um 8.00 Uhr.

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wieder mal ein allgegenwärtiger Perlkauz.

Immer wieder kichert eine Hyäne von der anderen Seite, und nach einer Weile finden wir sie auch mit dem Spektiv, es sind sogar drei Tiere, die durch die Wiesen patroullieren. Weitere Grosssäuger aber sind auch heute nicht auszumachen.

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die Lodge, das grosse Gebäude ist die doppelstöckige Lapa mit Bar.

Bemerkenswert sind noch drei schaukelnde Wiesenweihen, die ich erstmals in Afrika sehe. Sie brüten auch in Deutschland und verbringen die Wintermonate lieber hier in der Wärme.

Nach dem ausgiebigen Frühstück packen wir zusammen und bezahlen. Geregnet hat es übrigens die ganze Zeit seit unserer Ankunft nicht mehr. Hätten wir auch zelten können, aber die Nacht in den wirklich ausgezeichneten Betten und die Vollverpflegung war ihr Geld wert.

Wir rumpeln über die Schlaglochpiste zurück zur B 8 und sind sogleich bei der namibischen Grenze. Das Prozedere ist das Gleiche wie am Flughafen, Meldezettel ausfüllen, mürrische Fragen beantworten, vor dem Schlagbaum müssen wir das Auto mal wieder in ein grosses Buch eintragen, dann aber hebt sich selbiger, und wir fahren über die Brücke auf die botswanesische Seite.
Hier begrüssen uns noch vor dem Grenzergebäude ein Trupp "neuer" Vögel.

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Eastern Paradise-Whydah-Spitzschwanz-Paradieswitwe

Wir entern das Gebäude, und eine freundlich lachende Beamtin wünscht uns einen "Guten Morgen", sie fragt auch noch, wie man das in unserer Sprache sagt. Fast akzentfrei wiederholt sie es. So etwas ist mir in Namibia noch nie passiert, und wir unterhalten uns mit den beiden Damen eine Weile, um dann bei der zweiten Beamtin unsere Strassengebühren zu bezahlen. Die fälligen 150 Pula können wir mit 200 Rand bezahlen, und dann wünscht man uns einen schönen Aufenthalt in ihrem schönen Botswana. Ich bin geplättet von der Freundlichkeit, und man merkt deutlich den Stolz auf das eigene Land.
Ohne Kontrolle unserer Lebensmittel fahren wir weiter, und schon bald biegen wir nach rechts Richtung Kachikau ab.
Wir halten bei einem Rastplatz unter zwei riesigen Baobabs, und beobachten die hier ansässigen Büffelweber.

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Red-billed Buffalo-weaver

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Baobab

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auf der anderen Seite reicht der Blick weit über die Chobe Plains nach Namibia zurück. Hier erstreckt sich bei hohem Wasserstand der Lake Liambezi.

Was uns hier entlang kleinerer Streusiedlungen sofort positiv auffällt, ist die mangelnde, in Namibia leider allgegenwärtige, Vermüllung der Landschaft mit Plastiktüten. Die kleinen Anwesen sind alle gekralt und sauber gehalten.

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malerischer Baobab

Direkt mit dem Ortsende Kachikau endet der Teer, und die Pad geht nahtlos in eine ausgefahrene Tiefsandspur über.
Nun geht es eher langweilig durch das Chobe Forest Reserve, wobei mit "Wald" die Vegetation nicht wirklich treffend beschrieben ist. Es ist eher öder, niedriger Mopanebusch, ab und an gibt es auch einmal Gruppen höherer Bäume.

Wir erreichen das Gocha Gate, zeigen unsere Reservierung, tragen uns ins Grosse Buch ein, und fahren weiter.
Kurz nach dem Gate kommt rechts eine kleine Pfanne im Busch. Hier halten wir und peilen die Lage. Säuger sind keine am Wasser, aber Vögel hat es eine ganze Menge.

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Greater Spotted Cuckoo-Häherkuckuck. Eine der wenigen Vogelarten, bei denen die Jungvögel ( im Bild ) schöner aussehen als die Altvögel.

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wir passieren die Gocha Hills, und die Landschaft wird abwechslungsreicher.

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bei der Xakatsaa Pan finden wir diese junge Löwin vor einem Löwenbuschverhau ( danke, lilytrotter ). Zu gerne würde ich mal ins Innere dieser "Burg" blicken, denn man sieht, dass die Katze ein pralles Gesäuge hat, und ich bin mir sicher, dass die nächste Generation der legendären Savuti-Löwen dort versteckt ist.

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wie eine Sphinx bewacht sie den heiligen Kral.

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in einer der hier zahlreichen Pfützen schwimmen ein paar Knob-billed Ducks-Höckerenten, die sicher keinen Schönheitswettbewerb gewinnen.

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sie putzen sich ausgiebig, dass es nur so spritzt.

Dann erreichen wir das Savuti Camp und tragen uns schon wieder in´s grosse Buch ein.
Wir beziehen unsere Campsite, schlagen die Zelte auf und genehmigen uns einen Lunch, bevor wir unseren Nachmittags-Drive starten.

Davon handelt der nächste Teil.

Kosten der Camps in Botswana: nach Preisliste. Ich habe alle Camps und die NP-Eintritte komplett über "Botswana Footprints" buchen lassen. Das hat bestens funktioniert, und ich habe für den hasselfreien Buchungsvorgang 500.- Pula und die Gesamtrechnung mit einmaliger Buchung per KK bezahlt. Absolut empfehlenswert.

liebe Grüsse,
Matthias
NAM die Fünfte – und immer noch kein Sossusvlei - 2013 , Der (ganz alte) Südwesten - 2014 , Die Märchentour - 2014/15 , Kavango, Kwando, Kalahari - 2016 , Just Birds - 2017 , Unter Eulen und anderen Käuzen - die O-S-T 2017 , NAM die Elfte 2018, Caprivi satt - 2019
zuletzt bearbeitet 08. März 2016
375 Beiträge · seit 201007. März 2016 · #97
"...wieder mal ein allgegenwärtiger Perlkauz."

😵 wie allgegenwärtig? Ich habe noch nie einen gesehen. 😗

Hallo fotomatte,

begeistert lese ich mich durch Deinen Bericht und bewundere die tollen Vogelaufnahmen.
Vielen Dank dafür.

LG,
Sonja
Themenstarter2'513 Beiträge · seit 200907. März 2016 · #98
Hallo Sonja,

wenn man weiss, wie der Perlkauz singt ( eine auffällige, zuerst ansteigende, dann fallende und langsamer werdende Tonleiter; kann man sich problemlos auf einer App anhören ), ist es ein Leichtes , den kleinen, neugierigen Kerl aufzuspüren. Und da er gerne schon bei Noch-Tageslicht aktiv wird, lässt er sich gut finden.
Ob er allerdings auch im August oder September bereits singt, weiss ich nicht mehr. Ist schon zu lange her, dass ich in der Zeit unterwegs war.

Grüsse, Matthias
NAM die Fünfte – und immer noch kein Sossusvlei - 2013 , Der (ganz alte) Südwesten - 2014 , Die Märchentour - 2014/15 , Kavango, Kwando, Kalahari - 2016 , Just Birds - 2017 , Unter Eulen und anderen Käuzen - die O-S-T 2017 , NAM die Elfte 2018, Caprivi satt - 2019
Themenstarter2'513 Beiträge · seit 200907. März 2016 · #99
weiter 18. Januar :

Da es ziemlich bewölkt ist, fahren wir schon gegen 15.30 Uhr wieder los.
Zuerst schauen wir bei der Löwin nach, und sie liegt zusammen mit einer weiteren, älteren Löwin vor der Dschungelburg. Sie machen sich aber just in dem Moment auf und verschwinden in östlicher Richtung im Busch. Von den Kleinen ist nichts zu sehen.
Wir fahren Richtung Letajwa Pan und Quarry Hill.

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Swainson´s Francolin kommt neu auf die Liste

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Spur-winged Goose-Sporngans, wir nennen sie etwas despektierlich "Fettvogel".

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Kori Bustard-Riesentrappe

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dann wird es mal wieder Zeit für ein paar Säuger, wie diesen Impalabock.

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diese alten Büffel sehen immer so griesgrämig drein, denen möchte man nicht zu Fuß begegnen.

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einen Trupp Kudus finden wir am Fusse des Quarry Hills.

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ebenso wie diesen weiblichen Klippspringer, den ich wirklich nicht in Botswana vermutet hätte. Eigentlich haben wir die Felsen ja abgeglast, um einen Leoparden zu finden, aber der , so er denn hier sein sollte, zeigt sich nicht. Wäre aber bestimmt ein schönes Bild gewesen...

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dafür entdecken wir diese Gottesanbeterin, die versucht, sich unter den Mopaneblättern zu tarnen.

Wir umrunden den Quarry Hill und stossen wieder auf die zwei Löwinnen.

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die Jüngere liegt da und hört sich neidvoll an, wie die Ältere auf etwas laut knackend rumkaut. Wir vermuten zuerst einen alten Knochen, denn ein grösseres Beutetier kann es nicht sein, das würden wir in dem Gesträuch, in das sie sich zurück gezogen hat, erkennen können. Aber als sie einmal den Kopf hebt, kann man sehen, dass die Lefzen blutverschmiert sind. Immer wieder knackt und kracht es laut, und schliesslich können wir eine grosse Pantherschildkröte ausmachen, die hier ihr Leben lässt.

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die erfolgreiche Jägerin.

Während die Löwinnen links von uns liegen, kommt rechterhand eine ganze Herde Elefanten zum Saufen an ein Wasserloch, nunmehr bei schöner Abendsonne.

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Das reicht dann auch mit Säugern, und wir wenden uns wieder den Vögeln zu.

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Grey Lourie, wir nennen ihn den "Schwabenvogel". Vielleicht errät ja ein schwäbisches Fomi den Grund dafür? 🤪

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Painted Snipe-Goldschnepfe. Ein Weibchen. Im schönsten Abendlicht stochert sie auf kurze Distanz vor uns im Schlick und lässt sich nicht stören. Schon zweimal haben wir diesen Vogel gesehen ( bei Rundu ), zweimal war er sofort geflüchtet.

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auch der Senegal Coucal ist neu für uns.

Wir finden einen gemischten Trupp Rotfuß- und Amurfalken auf Insektenjagd, aber sie sind einfach zu schnell für mich.
Da es Richtung Sonnenuntergang geht, sind wir uns sicher, dass sie hier in der Nähe nächtigen werden, und wir wollen morgen früh gleich unser Glück probieren.

Wir fahren zurück ins Camp, entzünden ein schönes Feuer und geniessen den Abend, indem wir dem tiefen Bass eines Milchuhus zuhören.

Ob wir am nächsten Morgen die Falken wieder finden, gibt es im nächsten Kapitelchen zu lesen.

viele Grüsse,
fotomatte
NAM die Fünfte – und immer noch kein Sossusvlei - 2013 , Der (ganz alte) Südwesten - 2014 , Die Märchentour - 2014/15 , Kavango, Kwando, Kalahari - 2016 , Just Birds - 2017 , Unter Eulen und anderen Käuzen - die O-S-T 2017 , NAM die Elfte 2018, Caprivi satt - 2019
zuletzt bearbeitet 07. März 2016
1'796 Beiträge · seit 201407. März 2016 · #100
Hallo Matthias,

ich bin auch noch schnell zugestiegen und habe Deinen Bericht nachgelesen - wir waren nämlich eben mal in Südafrika 😎

Ich muss Dir ein riesen Kompliment aussprechen - grandiose Aufnahmen von den Vögeln und Insekten! Und natürlich auch alle anderen wunderschönen Fotos 😉

Ich habe auf unserer jetzigen Reise bisweilen versucht, wenigstens ein paar der gefiederten Schönheiten vernünftig zu fotografieren - ist mir nicht wirklich gelungen 😮 .

Mir fehlt dazu definitiv die Geduld 🙄 Man hört sie überall, sieht sie manchmal gar nicht und wenn - schwups sind sie schon wieder weg 😵

Tolle Aufnahmen - vielen Dank fürs Zeigen!

Liebe Grüße
Sabine
Kaoko BA Light //"Nix als Wüste" // Botswana Bush Adventure Light // Von Wilderness zum Addo NP // Karibuni Tansania // ... und das Beste kommt zum Schluss! // Ein 80ster Geburtstag // Neulinge auf Tour
zuletzt bearbeitet 07. März 2016