Kavango, Kwando, Kalahari

Reisebericht 253 Antworten · 40,9k Aufrufe · gestartet 18. Feb. 2016 von fotomatte
Themenstarter2'515 Beiträge · seit 200907. März 2016 · #101
Hallo Sabine,

vielen Dank. 😊 für´s Lob. Geduld ist tatsächlich der Schlüssel.

Ich hoffe mal, du schreibst einen Bericht über eure Tour, mit Südafrika kenne ich mich nun gar nicht aus.

viele Grüsse,
Matthias
NAM die Fünfte – und immer noch kein Sossusvlei - 2013 , Der (ganz alte) Südwesten - 2014 , Die Märchentour - 2014/15 , Kavango, Kwando, Kalahari - 2016 , Just Birds - 2017 , Unter Eulen und anderen Käuzen - die O-S-T 2017 , NAM die Elfte 2018, Caprivi satt - 2019
8'678 Beiträge · seit 201007. März 2016 · #102
fotomatte schrieb:
Grey Lourie, wir nennen ihn den "Schwabenvogel". Vielleicht errät ja ein schwäbisches Fomi den Grund dafür? 🤪
Hmmmm.....ist das ein Insider???? Oder bin ich dafür nicht schwäbisch genug?? 😐 Vielleicht ein Touraco, bei dem mit den Farben gespart wurde????
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Huiii, die Schnepfe hat ja auch so Glubschaugen wie unser gemeinsamer Freund, der Whitebacked NH 😎 Die kannte ich auch noch nicht....

Matte, da habt Ihr ja mal wieder ganz schön die Tierwelt abgegrast....äähhhhh......abgeglast 🤩 Man hat allerdings manchmal fast den Eindruck, dass euch die Säuger stören 🤪

Von denen gefällt mir übrigens die Sphinx am besten 🙂 !

Insgesamt sind das soooo wunderschöne Farben und Motive - ich werde ganz savuti-sehnsüchtig 😵 🙁 - auch wenn ich es so grün (noch) nicht kenne....

Darfst aber trotzdem gerne weiter berichten - ich quäle mich dann halt ein bisschen 😗

Grüßle von Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 07. März 2016
1'162 Beiträge · seit 201207. März 2016 · #104
Hallo Matthias,

Du schriebst zum Schalowturako:
Sein Verbreitungsgebiet ist winzig klein und direkt um Katima herum beschränkt.
Ich zitiere mal aus dem Handbook of the Birds of the World, Bd.4 (1997):
Distribution. W, C & E Angola (N to Malanje and Calandula), S Zaire and Zambia to Zimbabwe (W of Victoria Falls), Malawi (W of the Rift), and W Tanzania from Ufipa to Gombe Stream National Park; smaller disjunct population in SW Kenya and N Tanzania from Mara Game Reserve and Loita Hills S to N Serengeti National Park, Crater and Mbulu Highlands and Mt. Hanang, and W to Mwanza District.

Beste Grüße
Michael
7x Namibia, 2x S-Afrika, ca. 45x Atlantische Inseln (Kapverden > 25x, Kanaren, Madeira, Azoren); 7x W-Afrika (Senegal, Guinea Bissau, Gambia, Sierra Leone), Marokko, Tunesien, Jemen, Madagaskar, USA, Kanada, Costa Rica, ziemlich viel ME & SE rauf und runter und kreuz und quer
1'796 Beiträge · seit 201407. März 2016 · #106
fotomatte schrieb:Hallo Sabine,

vielen Dank. 😊 für´s Lob. Geduld ist tatsächlich der Schlüssel.

Ich hoffe mal, du schreibst einen Bericht über eure Tour, mit Südafrika kenne ich mich nun gar nicht aus.

viele Grüsse,
Matthias
Hallo Matthias,

sehr gerne das Lob 🙂

Ich schreibe sicher einen Bericht unserer SA-Tour - kann nur ein Momentchen dauern....

Da gibt es ein paar Piepmätze, die bestimmt werden wollen - ich hoffe, Du hilfst mir dabei 😉 ein paar Fotos sind mir dann doch so halbwegs einigermaßen gelungen 🤪

Liebe Grüße,
Sabine
Kaoko BA Light //"Nix als Wüste" // Botswana Bush Adventure Light // Von Wilderness zum Addo NP // Karibuni Tansania // ... und das Beste kommt zum Schluss! // Ein 80ster Geburtstag // Neulinge auf Tour
zuletzt bearbeitet 07. März 2016
1'162 Beiträge · seit 201207. März 2016 · #107
Hallo Bele,

mir ist schon bewußt, dass die beiden Autoren das anders sehen.
Da aber Tauraco schalowi 1891 von Reichenow aus Angola beschrieben wurde, erscheinen mir die Angaben von Sasol & Roberts offensichtlich wenig zutreffend.

Beste Grüße
Michael
7x Namibia, 2x S-Afrika, ca. 45x Atlantische Inseln (Kapverden > 25x, Kanaren, Madeira, Azoren); 7x W-Afrika (Senegal, Guinea Bissau, Gambia, Sierra Leone), Marokko, Tunesien, Jemen, Madagaskar, USA, Kanada, Costa Rica, ziemlich viel ME & SE rauf und runter und kreuz und quer
8'678 Beiträge · seit 201007. März 2016 · #108
Hallo Michael,

ich habs mir eben auf Avibase angeschaut - da sieht das Verbreitungsgebiet auch anders aus als bei Sasol und Roberts. Wenn ich mal davon ausgehe, dass es Führer für das südliche Afrika sind, dann würde ich verstehen, dass Ostafrika nicht beachtet wird. Aber auf Avibase ist er in ganz Namibia zu finden....Nur: warum sieht man ihn da nie? Zumindest ist er mir noch nie in einem Namibia-Reisebericht aufgefallen außer in den genannten kleinen Gebieten. Das ist natürlich nicht repräsentativ, aber doch für den Laien verwunderlich. Drei Fragezeichen ? ? ? 😐 🙂 ! Vielleicht hat ja jemand die Auflösung 😕 !

Liebe Grüße von Bele

P.S.: Es geht mir hier übrigens nicht darum zu streiten, sondern es interessiert mich wirklich und ich lerne gerne dazu!
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 07. März 2016
2'097 Beiträge · seit 200607. März 2016 · #109
Hallo Matthias,
wieder mal ein allgegenwärtiger Perlkauz
Gähn! Wirklich, diese hässlichen und obendrein überaus langweiligen Vögel schauen einem von fast jedem Baum entgegen. Toll, dass du trotzdem ein Foto gemacht hast. 😉

Und für die Paradieswitwe gehst du schon gar nicht mehr auf Pirsch. Die nimmst du so im Vorbeifahren während der Grenzformalitäten mit.
Ohne Kontrolle unserer Lebensmittel fahren wir weiter
Toll. Was haben wir an dieser Grenze schon abgeben müssen!

Es ist für uns schön zu sehen, wie grün die Landschaft ist. Auch wenn das Gebiet durch den Fluss nicht zu den trockensten Landschaften gehört, sieht so ein belaubter Baobab schon völlig anders aus.

Noch etwas zum Kobalteisvogel: Ich habe in unserem Vogelbuch auch gesehen, dass er ab Juli im Caprivi vorkommt. Das halte ich jedoch für ein Gerücht. Uns ist in all den Jahren noch keiner untergekommen. Dieser und der Pygmy stehen weit oben auf der Wunschliste.

Vielen Dank für deinen Bericht und die vielen schönen Bilder
Uwe
Unsere Reiseberichte im Namibia-Forum Unsere Bilder in der fotocommunity
4'129 Beiträge · seit 200807. März 2016 · #110
Hallo, fotomatte,

vielen Dank für deinen interessanten Reisebericht!
Einfach schön sinnig und ruhig unterwegs, mitnehmen was sich anbietet: Birden und entspannen. Es macht immer wieder Spaß den Ergebnissen deines engagierten Birden zu folgen.
Hab deinen Bericht markiert, damit ich endlich mal unsere fotografierten Schmetterlinge nachträglich bestimmen kann (...allerdings sehen wir, jahreszeitlich bedingt, immer nur wenige), - ist ja wie ein kleines Bestimmungsbuch, hier. Vielen Dank, dafür!

Mit Hilfe der netten „Birding-lastigen“ Reiseberichte (insbesondere auch deiner) hab ich mittlerweile eine ziemlich gute Auswahl an Birder Spots im Caprivi zusammen, die uns auch ansonsten gefallen könnten – nun müssen wir nur endlich mal hin, doch wird das noch ein wenig dauern... 😗
Toll, dass man Scharlow’s Turaco auch dort oben in dem Gebiet um Katima beobachten kann, immerhin das einzige Gebiet in Namibia. Damit wird der Caprivi für uns noch mal ein wenig attraktiver. Dann muss man nicht bis VicFalls.

Bei deiner Savuti-Löwin könnte man sich einbilden, rechts hinten im Löwenbusch (ja so heißt der tatsächlich 😁 ) ein Köpfchen zwischen zwei Öhrchen zu entdecken... ? Habt ihr mal mit dem Fernglas reingeschaut?

Grüßle lilytrotter
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
zuletzt bearbeitet 07. März 2016
1'162 Beiträge · seit 201208. März 2016 · #111
Hallo Bele,

ich kenne die Angabe für ganz Namibia auch, aber dieser Aussage ist nicht zu glauben. Als Fruchtfresser hätte der Turako in den trockenen Regionen Namibias keine Chance (der Lärmvogel ist da etwas flexibler). Der schalowi lebt in (immer-)grünen, dichten und feuchten Wäldern. Deshalb trifft Katima gut zu, und auch die Region am Kunene könnte ich mir vorstellen.
Ich will hier gar nicht streiten, bin über die Aussage von Matthias gestolpert und fand sie ungewöhnlich, denn Vögel haben gewöhnlich kein so eng begrenztes Verbreitungsgebiet. Und meine Vermutung hat sich sehr schnell bestätigt. Dies wollte ich hier mitteilen.
Beste Grüße
Michael
7x Namibia, 2x S-Afrika, ca. 45x Atlantische Inseln (Kapverden > 25x, Kanaren, Madeira, Azoren); 7x W-Afrika (Senegal, Guinea Bissau, Gambia, Sierra Leone), Marokko, Tunesien, Jemen, Madagaskar, USA, Kanada, Costa Rica, ziemlich viel ME & SE rauf und runter und kreuz und quer
8'678 Beiträge · seit 201008. März 2016 · #112
Biologe schrieb:Hallo Bele,
ich kenne die Angabe für ganz Namibia auch, aber dieser Aussage ist nicht zu glauben.
Ich verstehe das jetzt so - auch dank Marina backstage - dass Avibase auf der Karte das Land, in dem er in irgendeiner Region vorkommt, einfach komplett einfärbt - ein Ländervorkommen also.
Als Fruchtfresser hätte der Turako in den trockenen Regionen Namibias keine Chance (der Lärmvogel ist da etwas flexibler). Der schalowi lebt in (immer-)grünen, dichten und feuchten Wäldern. Deshalb trifft Katima gut zu, und auch die Region am Kunene könnte ich mir vorstellen.
Das leuchtet mir ein! Für den Namibiatouristen bedeutet das aber dann tatsächlich ein sehr kleines Verbreitungsgebiet - vielleicht hätte man die Aussage von Anfang an so verstehen sollen (aber so wie ich Matthias kenne wird er sich ja auch noch dazu äußern - ich will ihn nicht interpretieren...)
Ich will hier gar nicht streiten,
Das wollte ich dir auch gar nicht unterstellen, bitte nicht falsch verstehen! Es ging alleine um meinen Hang zur Streitsüchtigkeit 😊

So, jetzt geh ich arbeiten und bin gespannt was es hier heute Nachmittag zu lesen gibt!

LG Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 08. März 2016
4'129 Beiträge · seit 200808. März 2016 · #113
Und kein weiteres Wort, keinerlei (über die Rechthaberei hinausgehendes) Interesse an dem schönen Reisebericht.
Typisch, Biologe.
Nicht einmal wertvolle Reiseberichte bleiben von seinen Rechthabereien verschont.

Es gab überhaupt keinen Anlass, keine Unklarheiten und keinen Fehler.
Es ging nur um eine vollkommen korrekte Aussage zu Namibia, die fotomatte gemacht hat.
Mann, wie das nervt.
Tut mir leid, fotomatte, wenn du willst, lösch ich es wieder.
Aber vielleicht hast du ja sogar noch Glück, dass sich nicht noch einer zu einer "Gegendarstellung" aufgerufen fühlt, weil du etwas über herumliegende Mülltüten in Namibia geschrieben hast... 😮 🤪
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
zuletzt bearbeitet 08. März 2016
Themenstarter2'515 Beiträge · seit 200908. März 2016 · #114
Huihuihui, das hätte sich der schöne Turako nicht träumen lassen, dass er hier im kalten Europa so eine Internet-Karriere hinlegt. 🙂 😉

Doch der Reihe nach: ich ergänze meine Aussage dahin gehend: sein Verbreitungsgebiet im südlichen Afrika ist winzig klein... Für mich war dieser Kontext natürlich selbstverständlich, denn weder kenne ich mich in Zentral- oder Ostafrika aus, noch habe ich Literatur darüber. Warum auch? Ich war dort noch nie.
Zum Vorkommen laut Sasol und Roberts kann ich noch ergänzen, dass mein Newman´s noch deutlich engere Grenzen zieht, sie alle beziehen sich aber, wie es der Titel der Führer schon aussagt, auf "Birds of Southern Africa", und da ist das Verbreitungsgebiet nun mal.... winzig klein. 😗 😣
Wenn man mal nicht nur auf die Karte schaut, sondern sich den Text bezüglich des Vorkommens, also des Habitats, durchliest, erklärt sich, warum das Vorkommen so eng begrenzt sein muß.

Die "Ganzeinfärbung" bei so Datenbanken wie Avibase und derlei mehr ( ich habe den Verdacht, die schreiben alle voneinander ungeprüft ab ) hat sich ja geklärt, es ist tatsächlich so: kommt in Nam vor, also Länderkennung grün. 🤢

Es bleibt dabei. Wenn jemand diesen überaus hübschen Vogel im südlichen Afrika sehen will, dann kann ich Katima und explizit die von mir genannte Lodge empfehlen.
Damit ist für mich diese Geschichte abgehakt.

So. Was gibt´s noch? Ach ja:

@ Guggu: falscher Vogel ????? 😵

@ Applegreen: nur immer her mit deinen Piepmätzen, wir ( es gibt ja genug kompetente Birder hier )werden sie dir schon benamsen.

@ Muckel-Uwe : Höre ( lese ) ich da vielleicht so einen leicht ironischen Unterton heraus? 😐 🤨
Im Ernst, die Paradieswitwe hat Freudenschreie bei uns ausgelöst. Und viel lieber hätten wir sie natürlich in einem Busch sitzend gehabt, mit frei hängenden Schwanzfedern, gegen einen dunklen Hintergrund, und natürlich perfekt im Licht. Allein die Viecher haben es vorgezogen, auf dem Boden nach Sämereien zu suchen, im Gegenlicht. 😠
Aber wir nehmen, was wir kriegen können. 😛

@ lilytrotter : vielen Dank für dein Lob, das freut mich sehr, denn gerade dich schätze ich wegen deiner immer kompetenten Bemerkungen sehr. Man merkt, dass du einen riesigen Erfahrungsschatz in der Hinterhand hast, ohne ihn permanent in den Vordergrund zu stellen. Danke. 😘
Danke auch für den Löwenbusch, ich werde es ergänzen. Und klar haben wir versucht, da hinein zu spekulieren, aber wir konnten im Halbdunkel nichts erkennen.
Den Caprivi, wie könnte es anders sein, kann ich dir wirklich nur wärmstens empfehlen. Ist und bleibt wohl für immer eine meiner Top-destinations.

@ Bele : vielen Dank, dass du dich so eingebracht hast. Ist ja nun soweit alles geklärt.
Bleibt nach wie vor das Rätsel um den "Schwabenvogel". Nein, es ist kein schwäbisch-gegeizter Turako, der Lourie. 😄

Kleine Geschichte:

ornithologisch interessierter Laie : Hallo, Lourie. Wie goht´s au immer so? Wa treibsch? Wo bisch gsi?
Lourie : Gwäääh!
oiL : Hääh?
L : Gwäääh!
oiL : Ach so, du kunnsch vu östlich vum Neggar, alles klar. 🙂

Kleine Anmerkung : im alemannischen ( da, wo ich wohne ) sagt man statt :" wo bist du gewesen" halt einfach "wo bisch gsi", während man nur acht Kilometer weiter östlich, jenseits des Neckars, also im Schwäbischen, sagt " wo bisch gwä".

So kam der Lärmvogel zu seinem Namen. 😎

viele Grüsse,
Matthias
NAM die Fünfte – und immer noch kein Sossusvlei - 2013 , Der (ganz alte) Südwesten - 2014 , Die Märchentour - 2014/15 , Kavango, Kwando, Kalahari - 2016 , Just Birds - 2017 , Unter Eulen und anderen Käuzen - die O-S-T 2017 , NAM die Elfte 2018, Caprivi satt - 2019
zuletzt bearbeitet 08. März 2016
538 Beiträge · seit 201208. März 2016 · #115
Hallo Matthias,
Dir ganz lieben Dank für den Hinweis auf "Schalows Turako". Ich hatte bis dato in aller blauäugigen Unschuld nicht mal gewußt, dass es denselbigen gibt.
Jetzt hat meine Nachfrage eine Art "Wissenschaftsstreit" ausgelöst, den ich weder wollte, noch ahnen konnte. Deine Auskunft war mir eigentlich genug.
...Und wenn's sein muss, gibt es ja auch noch die gewisse Suchmaschine für den ganz Wissensdurstigen, klick:
http://ibc.lynxeds.com/species/schalows-turaco-tauraco-schalowi
http://www.birdlife.org/datazone/speciesfactsheet.php?id=2123

Kompliment, Du hast ihn richtig bestimmt!

LbG.
Rolf
4'382 Beiträge · seit 201508. März 2016 · #116
Hallo, lieber Matthias,
diesen weiblichen Klippspringer, den ich wirklich nicht in Botswana vermutet hätte.

wir haben 2013 ebendort in der Nähe der Felszeichnungen auch einen Klippspringer gesehen - saß ganz entspannt auf einem Felsen und äugte ins Tal!
Wir können immer wieder nur sagen: Tolle Fotos, tolle Sichtungen, unterhaltsamer und lehrreicher Text!
Gruß
CuFs
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
Themenstarter2'515 Beiträge · seit 200908. März 2016 · #117
19. Januar :


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der neue Tag scheint ein schöner werden zu wollen, und nach einem heissen Kaffee und einer Katzenwäsche stehen wir pünktlich in den Startlöchern.

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Zum Sonnenaufgang sind wir an Ort und Stelle, die Falken sitzen teils noch in den Bäumen, einige sind schon zur Jagd aufgebrochen. Es ist ein ständiges Kommen und Gehen.

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rotfüssige Falken

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im Sitzen sind die zwei Arten so einfach nicht zu unterscheiden, da auch viele "Halbstarke" dabei sind. Im Fliegen lassen sich wenigstens die adulten Männchen gut auseinander halten.

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"wir halten auch für Gnus". Nicht, dass es noch heisst, wir wären der Säuger überdrüssig. 😈

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leider ist die Sonne schon etwas hoch für frontales Gegenlicht.

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Ruffs-Kampfläufer. Vorne ein schon im Umfärben ins Prachtgefieder begriffenes Männchen, hinten zwei Weibchen.

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Sacred Ibis, der ganz unheilig in der frischen Eli-Losung nach Recyclebarem sucht.

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Rufous-naped Lark-Rotnackenlerche mit Reviergesang.

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Wattled Starling-Lappenstar

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"Suicide Chick" im schönsten Morgenlicht

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neu auf die Liste kommt der Bradfield´s Hornbill.

Auf dem Rückweg schauen wir noch bei Löwens vorbei, und heute liegt die Ältere vor dem Löwenbusch, und davor tummeln sich vier winzige, kleine, miauende Fellknäuel. Während die Alte unsere Anwesenheit nicht juckt. verschwinden die Kleinen einer nach dem anderen im schützenden Dunkel des Busches, und da wir so das Gefühl haben zu stören, fahren wir gleich weiter. Aber zuu süss, die Lütten.

Wir packen zusammen und machen uns auf die lange Tour über die Sandridge Road Richtung Mababe Gate.
Die Pad ist mit Wasserlöchern übersät, ein Dipp folgt auf den Nächsten. Ich empfinde diese Fahrerei als sehr ermüdend, zumal der Mopanebusch nach und nach wieder dichter wird und wenig Aussicht erlaubt.
Zweimal passiert es uns, dass wir ums Eck kommen und direkt mitten in einer Herde Elefanten stehen. Die allermeisten Dickhäuter sind völlig entspannt, aber ein halbstarker Bulle attackiert uns unvermittelt mit wedelnden Ohren und laut posaunend, dass ich mich genötigt sehe, einen Kavalierstart hinzulegen. Der war richtig mies drauf. Er setzt sogar noch einmal nach.

Kurz bevor wir ans Gate kommen, wird die Landschaft wieder offener, und neben hunderten Elis, die überall verteilt in der Landschaft stehen, kreisen hier zahllose Geier, Greife, Störche und Marabus.

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Woolly-necked Storks-Wollhalsstörche

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Weissstörche

Wir passieren das Mababe-Gate mit allen üblichen bürokratischen Gepflogenheiten ( ob jemals irgend jemand diese ganzen Eintragungen in den riesigen Ein- und Ausgangsbüchern kontrolliert?? ) und nehmen die neue, dennoch ziemlich zugewachsene Route Richtung Khwai. Mehrmals muss Andreas aussteigen und Äste zur Seite halten, damit wir das Auto nicht total zerkratzen.
Irgendein Vogel schreit lauthals, und wir steigen aus und suchen den Kerl, den diesen Sound haben wir noch nie gehört. Ein lautes, mehrfach wiederholtes Pfeifen. Ich vermute den Kerl in den Baumkronen, aber Andreas entdeckt einen der Schreihälse, es sind mindestens zwei, auf dem Boden.

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Red-crested Korhaan-Rotschopftrappe, diesmal das Männchen. Sie liefern sich offensichtlich einen Revierstreit.

Schliesslich verlassen wir den Chobe NP und fahren nun nahtlos im Moremi W.R. weiter. Hier gibt es nun Bäume, die dem Namen Wald dann auch gerecht werden, und mehrfach entdecken wir hier überwinternde Schreiadler.

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letztjähriger Schreiadler

Wir kommen an die Brücke vor Khwai Village, und hier gefällt es uns richtig gut.

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Neben einigen Klaffschnäbeln, Kingfishern, Schlangenhalsvögeln und Riedscharben tummeln sich zwei Pärchen der überaus hübschen Zwerggänse auf dem Wasser.

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in den Schilfhalmen hält sich eine junge Little Bittern-Zwergdommel versteckt. Leider hält sie so gar nichts von einem Posing-date.

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Open-billed Stork-Klaffschnabel

Wir passieren das Dorf Khwai, rumpeln über die Knüppelbrücke beim North Gate und erledigen ein weiteres Mal das Buch-eintrag-Prozedere.
Dann suchen wir unsere Campsite auf, bauen die Zelte auf und entnehmen erstmal ein kaltes Getränk unserem fleissigen Engel, der es schafft, bei wieder vierzig Grad im Schatten auf vier Grad gekühlte Drinks bereit zu stellen. Danke, Engel. Das nenn ich Luxus.

Den abendlichen Gamedrive am Khwai River entlang gibt es im nächsten Kapitel.

bis dahin,
Matthias
NAM die Fünfte – und immer noch kein Sossusvlei - 2013 , Der (ganz alte) Südwesten - 2014 , Die Märchentour - 2014/15 , Kavango, Kwando, Kalahari - 2016 , Just Birds - 2017 , Unter Eulen und anderen Käuzen - die O-S-T 2017 , NAM die Elfte 2018, Caprivi satt - 2019
zuletzt bearbeitet 08. März 2016
8'678 Beiträge · seit 201008. März 2016 · #118
fotomatte schrieb:
"wir halten auch für Gnus". Nicht, dass es noch heisst, wir wären der Säuger überdrüssig. 😈
😛 😎 !

Auf dem Rückweg schauen wir noch bei Löwens vorbei, und heute liegt die Ältere vor dem Löwenbusch, und davor tummeln sich vier winzige, kleine, miauende Fellknäuel. Während die Alte unsere Anwesenheit nicht juckt. verschwinden die Kleinen einer nach dem anderen im schützenden Dunkel des Busches, und da wir so das Gefühl haben zu stören, fahren wir gleich weiter. Aber zuu süss, die Lütten.
Hmmm..... jetzt warte ich schon ca. ne halbe Stunde (seeehr geduldig für meine Verhältnisse 😎 ), der Kaffee ist getrunken und ich seh immer noch keine Löwenbabys 😕 😵

Ist das jetzt die alemannische Form des Cliffhangers?? Oder gibt es gar keine Fotos von dieser Sichtung? 🤩 Sind ja nur Löwen....oder irgendwie so...... 😈


Wir kommen an die Brücke vor Khwai Village, und hier gefällt es uns richtig gut.
😘 😘 😘 Jaaaa...... Khwai!!! Und ufff, da bin ich aber froh, dass ich mit meiner Schwärmerei nicht völlig neben eurem Geschmack liege. Irgendwann bau ich mir mal ein Haus (oder noch besser so ein festes Zeltdingens) am Khwai und wandere aus 😗

Den abendlichen Gamedrive am Khwai River entlang gibt es im nächsten Kapitel.
...das wann genau erscheint???? Ich freu mich schon drauf! 🙂
bis dahin,
Matthias
Bis dahin, Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 08. März 2016
Themenstarter2'515 Beiträge · seit 200908. März 2016 · #119
Hi Bele,

es gibt von den vier Schnuckels keine Bilder, jedenfalls nicht von uns, denn wie ich schrieb, hatten wir das Gefühl zu stören, und sind deshalb abgezogen. Die Bilder sind im Kopf. 😎

Bezüglich Khwai River komme ich nicht umhin, dir einen Dämpfer zu erteilen. War schon schön, aber.... will nicht vorgreifen. Kannst du aber nichts dafür. 😉

bis... bald,
Matte
NAM die Fünfte – und immer noch kein Sossusvlei - 2013 , Der (ganz alte) Südwesten - 2014 , Die Märchentour - 2014/15 , Kavango, Kwando, Kalahari - 2016 , Just Birds - 2017 , Unter Eulen und anderen Käuzen - die O-S-T 2017 , NAM die Elfte 2018, Caprivi satt - 2019
4'129 Beiträge · seit 200809. März 2016 · #120
Hallo, fotomatte,

Ha! Die "Sucide Chics" haben als Spaßfaktor Zuwachs gefunden, - in den "Gwääh"... 🤪
wir genießen deine amüsanten kleinen Geschichten!


Und die Wollhalsstörche haben Besuch von ihren weißen Geschwistern aus Europa, im Winterurlaub. 😁
Wir treffen Adebar immer gern in Afrika.
Wenn auch in den europäischen Sommermonaten (meist unsere Reisezeit) im südlichen Afrika naturgemäß nur selten, - eben nur dann, wenn mal einer den Zug verpasst hat... 😗

Das war in den letzten 6 Jahren drei mal der Fall, – in Botswana und zwei in Namibia, beide beringt und jeweils in semi-ariden Regionen.

Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
zuletzt bearbeitet 09. März 2016