Die Märchen-Tour

Reisebericht 302 Antworten · 70,5k Aufrufe · gestartet 03. Feb. 2015 von fotomatte
376 Beiträge · seit 201403. März 2015 · #161
Hallo Fotomatte,

weißt du noch, wie du deiner Kamera diese tollen Sternenbilder entlockt hast?
Mit welcher Einstellung bzw. Zeit etc..
Es wäre toll, wenn du dieses Geheimnis verraten kannst, ich probier das schon ewig, aber es will nichts werden.

Liebe Grüße
Kloppo
- Wurstsalat gibt es wieder zu Hause 2013- - die Reise zu den unaussprechbaren NPs 2014- - Kloppo und die Klepperkischd 2015- - How was Your Day?... A Trip to MOZ & SA 2016- - Kloppos zu Gast beim Tanz der Vampire
Themenstarter2'515 Beiträge · seit 200904. März 2015 · #162
Hoi Kloppo,

du frogsch au Sache.
Da ich weiss, dass es diese ominösen EXIF-Daten gibt, ich aber noch nie danach gesucht habe, geschweige denn, dass ich weiss, wo die zu finden sind, habe ich mal bissle an der Kamera rumgespielt, und--trara, dank dem weitgehend selbsterklärenden Menu habe ich sie gefunden.

Nun also: Beide gezeigten Bilder sind entstanden mit: ISO 400, Blende 2,8 und 60 sec.
Dazu ein paar Worte. Grundsätzlich habe ich an der FZ 200, die spätestens ab ISO 800 ziemlich zu rauschen anfängt-- so jedenfalls habe ich das mehrfach gelesen, aber selbst noch nie ausprobiert-- fest ISO 100 eingestellt. Das ist natürlich für Nachtaufnahmen bisschen wenig. Also habe ich mit ISO 200 und ISO 400 rumprobiert. Dazu habe ich mit Belichtungszeiten zwischen 20 und 60 sec. rumgespielt. Punkt, aus.

Klar ist, dass du ein gutes, möglichst schweres Stativ brauchst.
Am Schwierigsten fand ich die Motivwahl im Dunkeln, da hätte ich mir besser früher Gedanken drüber machen sollen.

Ach ja, vorher habe ich noch den Focus manuell auf "Unendlich" eingestellt.

Eigentlich kein Hexenwerk. Ich werde das nächste Mal auf jeden Fall weiter damit rumprobieren, aber wie gesagt: mit den Erstlingen bin ich ziemlich positiv überrascht worden.
Noch nicht auf dem relativ kleinen Monitor der Kamera, aber dann zuhause am Computer, wo ich die Bilder dann noch bearbeitet habe.

Hoffe geholfen zu haben.

fotomatte
NAM die Fünfte – und immer noch kein Sossusvlei - 2013 , Der (ganz alte) Südwesten - 2014 , Die Märchentour - 2014/15 , Kavango, Kwando, Kalahari - 2016 , Just Birds - 2017 , Unter Eulen und anderen Käuzen - die O-S-T 2017 , NAM die Elfte 2018, Caprivi satt - 2019
Themenstarter2'515 Beiträge · seit 200905. März 2015 · #163
18.Januar :

Wir haben herrlich geschlafen, denn hier zwischen den Bergen hat es nachts deutlich abgekühlt.
Jetzt bei Tageslicht können wir endlich etwas vom Camp und der Umgebung erkennen.
In südwestlicher Richtung steht ein markanter Berg, der mich reizen könnte, da mal hochzusteigen. Es ist der Teufelsberg, wie mir Bruno später sagt. Beim nächsten Mal dann.
Ich nutze die schönen Ablutions, und da wir nicht so lange warten wollen, bis das Wasser im Donkey warm wäre, stelle ich mich unter die kühle Dusche. Recht erfrischend.
Da heute Sonntag ist, und wir nicht vor 8.00 Uhr am Haupthaus auftauchen wollen, reicht die Zeit für ein Müsli-Frühstück und einen heissen Tee, dann brechen wir die Zelte ab und rumpeln langsam zurück.
Bruno pumpt uns die Reifen wieder auf, wir schnacken noch kurz. Das war ein perfekter Stop-Over für uns hier, und ich werde sicher wieder hier her zurück kommen. Ab 8.20 Uhr sind wir zurück auf der B 1, und es hat heute erstaunlich wenige LKW´s. Ach ja, ist ja Sonntag.
Die Fahrt über Okahandja und Otjiwarongo ist ereignislos, sieht man mal von zahlreichen Mäusebussarden, welche gerne auf den Masten neben der Strasse ansitzen, und hunderten von Schmarotzermilanen ab, die sich in der aufkommenden Thermik in grossen Pulks ohne Flügelschlag nach oben schrauben.
Hinter Otji versucht vor uns ein solcher Milan eine überfahrene Schlange von der Pad zu klauben, und ich drehe extra um, um zu sehen, wen es da erwischt hat. Es war eine etwa zweieinhalb Meter lange Black Mamba. Der Kopf ist total platt, das dürfte nicht so einfach werden für den Vogel, die Schlange hier weg zu bekommen.
In Grootfontein tanken wir, und weiter geht es durch langweiliges Farmland entlang nicht endenwollender Zäune.
Endlich ändert sich das Landschaftsbild, die ersten Palmen tauchen auf. Sie sehen ziemlich schlecht aus, ziemlich vertrocknet. Vielleicht hatten sie auch Frost abbekommen.
Mit dem Durchfahren des Vet-Zauns am Mururani-Gate ändert sich das Bild komplett. Hier gibt es keine kommerziellen Farmen mehr, Subsistenz-Landwirtschaft prägt das Bild. Die Dörfer stehen direkt an der Strasse, oftmals gibt es Verkaufsstände mit Feuerholz, Bauholz, gebündeltem Gras oder Schnitzereien und getöpferten Tonkrügen. Willkommen in Schwarz-Afrika.


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Überall gibt es kleine Shops und Shebeens, und die Menschen sitzen im Sonntagsstaat im Freien in geselliger Runde.


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"Paint Namibia"


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Töpferei-Stand


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Herden von Nguni-Rindern werden nach Hause getrieben.


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Die B 1 ist die Pulsader für zahlreiche Menschen im Caprivi, aber auch in Sambia, Botswana, Malawi und Zimbabwe.
Viele Güter werden hier nach oder von Walvis Bay transportiert.

Am Nachmittag erreichen wir Rundu, und zuerst fahren wir an den Look-out-Point am westlichen Ende der Stadt, um einen ersten Blick auf den Okavango River zu werfen. Endlich, nach zwei Jahren, wieder hier.


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Wir steuern die Tamboti-Lodge an, die ich ja von meinem letzten Aufenthalt kenne. Aber das neue Management will keine Camper mehr, und so fahren wir weiter bis zur Sarasungu River Lodge. Mit 75.-Nam$ pro Nase ist der Platz angemessen preiswert. Es gibt zwar einen schönen grünen Rasenplatz für die Zelte unter schattenspendenden Bäumen, aber die Ablutions könnten etwas mehr Aufmerksamkeit vertragen. Die Gebäude versprühen den späten "Charme" von FDGB-Ferienheimen. Die Chalets jedoch sehen ganz nett aus.
Aber für uns ist es OK. In den Bäumen sind zahllose Vögel unterwegs wie Paradiesschnäpper, Pirole, Grautokos.
Wir stellen die Zelte auf, und bereiten das Abendessen vor, dann müssen wir aber schnell ein paar Schritte zum Fluss machen, denn ein wahres Spektakel zeichnet sich am Abendhimmel ab. Unser erster Sundowner am Okavango.


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Nach diesem flammenden Inferno bereiten wir unser Nachtmahl zu. Die Security--immerhin drei Mann-- kommt vorbei und stellt sich vor. Scheint nötig zu sein, so in Steinwurf-Entfernung zu Angola. Dann kriechen wir in die Zelte. Die rund 700 KM lange Fahrt hat doch angestrengt.

Der nächste Tag führt uns weiter östlich wiederum an den Okavango.

viele Grüsse,
Matthias
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zuletzt bearbeitet 05. März 2015
324 Beiträge · seit 200905. März 2015 · #164
Hi Matthias,

wow - was für Wahnsinns-Bilder (alle, aber die letzten ganz besonders 😁 )! Augenblicklich denkt man an Grizmek, Sielmann und Co. - "...vor uns liegt der mächtige Okavango..." Ich hoffe, wir können im Juni auch solche Bilder machen, zumindest im Kopf - bei den fotografischen Fähigkeiten hab ich da noch meine Zweifel. 😄

LG
Melanie

Und P.S: Immer wieder Danke für eine solche Reiseerzählung!
Die Strasse gleitet fort und fort, weg von der Tür, wo sie beginnt, weit überland, von Ort zu Ort. Ich folge ihr, so gut ich kann. Ihr lauf ich raschen Fusses nach, bis sie sich gross und weit verflicht mit Weg und Wagnis tausendfach. Und wohin dann? Ich weiss es nicht. J.R.R. Tolkien, Der Herr der Ringe
Themenstarter2'515 Beiträge · seit 200905. März 2015 · #165
Hoi Melanie,

sehr nett, dass du einen "Mann für´s Grobe" in einem Atemzug mit den Grossen der Zunft nennst. 🤪 😵

Nein, im Ernst, es freut mich sehr, wenn die Bilder gefallen.
Und auch ich zweifle nur zu gern an meinen fotografischen Fähigkeiten, wenn ich so wie jetzt während des Berichtschreibens merke, welche Fotos ich nicht gemacht habe. Oder die, die ich versemmelt habe. Oder die, die einfach nicht so wirken, wie ich es mir vorgestellt habe.

LG, Matthias
NAM die Fünfte – und immer noch kein Sossusvlei - 2013 , Der (ganz alte) Südwesten - 2014 , Die Märchentour - 2014/15 , Kavango, Kwando, Kalahari - 2016 , Just Birds - 2017 , Unter Eulen und anderen Käuzen - die O-S-T 2017 , NAM die Elfte 2018, Caprivi satt - 2019
672 Beiträge · seit 201105. März 2015 · #166
Hallo Matthias,

einfach nur schööööön 😁 ... irgendwann werde ich wohl den (nicht-mehr-)Caprivi auch noch "heimsuchen" müssen 😉 .
Und auch ich zweifle nur zu gern an meinen fotografischen Fähigkeiten, wenn ich so wie jetzt während des Berichtschreibens merke, welche Fotos ich nicht gemacht habe. Oder die, die ich versemmelt habe. Oder die, die einfach nicht so wirken, wie ich es mir vorgestellt habe.
Ich glaube, das geht jedem so 😣 ... außerdem fände ich es unfair, wenn das bei dir nicht so wäre 😎 - weil du schon ständig Tiere und Gewusel findest, was ich völlig übersehe, selbst wenn ich danach suche 😄 ... wenn du jetzt auch noch alle die Fotos machen würdest, die normalerweise auf der Strecke bleiben, dass wäre dann echt zu viel des Guten 😄 😎 .

Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung(en) 🙂

Liebe Grüße
Steffi
Reiseberichte: Cats in the Cradle! Kenia 2014 - die Löwensafari (der mit den 31 Löwenbabys) Streets paved with grey Giants! Südafrika 2013/14 (die Weihnachtsreise) 12 Reifen für ein Halleluja - Namibia im August 2013 (die Mehrgenerationenreise) From dawn till dusk - Namibia im Mai 2012 (die Weiberreise) Go visit Tanzania! 2012 (der mit den gaaaanz vielen Gnus) 2 schwerst begeisterte Namibia-Neulinge berichten (der Erstling)
Themenstarter2'515 Beiträge · seit 200907. März 2015 · #167
Hallo Steffi,

unfair--nee, nee, das wollen wir natürlich nicht. 😐

Welches Gewusel hast du denn gesucht und nicht gefunden? Vielleicht liegt es gar nicht an deiner Falsch-Suche, sondern schlicht an der unpassenden Jahreszeit? 😣

Danke auch dir fürs Lob. 😘

Heute Abend gibt es das nächste Kapitelchen, so long.

Matthias
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Themenstarter2'515 Beiträge · seit 200907. März 2015 · #168
19. Januar :

Wir verlassen die Sarasungu Lodge-- oder heisst sie doch Sarusungu Lodge, denn so steht´s hier angeschrieben-- und fahren zurück nach Rundu, um zu tanken.

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Dann fahren wir vor die Tore der Stadt an die Sewage Ponds, wo ich vor zwei Jahren war und eine mannigfaltige Vogelwelt angetroffen hatte. Mittlerweile sind die Ponds eingezäunt, und die wilden Müllkippen sind noch grösser geworden. Schade.

Über eine Querverbindung fahren wir zurück auf die B 8, um von nun an zweihundert Kilometer geradewegs nach Osten zu steuern. Steuern ist nicht ganz richtig, eigentlich könnte man das Lenkrad festketten, denn auf die gesamte Länge hat´s keine zehn Kurven.

Einmal muss ich bremsen und wenden, denn ein Flap-neck Chameleon tapst auf der Pad rum. Hier müssen wir helfen, Bastian trägt den kleinen Drachen über die Strasse, dafür muss er nun bikkie modeln. Und er macht seine Sache gut, er zeigt uns sogar, wie man eine Heuschrecke fängt. Und obwohl man genau ahnen konnte, was passieren wird, war ich doch zu langsam, um die Zunge im Einsatz zu knipsen.

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auf dem Hochstand

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auf der Pirsch


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Waidmannsheil


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Waidmannsdank


Noch einmal halten wir, weil über der B 8 ein Weissstorch kreist--ist mein Erster in Afrika.

In Divundu halten wir bei der Tanke, um im Shop ein paar Sachen zu kaufen, aber der Laden ist praktisch leergefegt. Es gibt kein Fleisch, keine Milch, Joghurt sowieso nicht. Nur einen Beutel Eis für die Coolbox können wir erstehen.

Dann nehmen wir die C 48 an Bagani vorbei Richtung Botswana. Wir steuern das Ngepi Camp an, denn ich will mir mal die Campsites hier ansehen. Aber das Camp ist wohl mehr für Overlander ausgelegt. Jedenfalls sagen mir die Stellplätze nicht zu, ziemlich klein inmitten dichter Vegetation. Vom Fluss sieht man nicht viel.

Wir drehen um und fahren zur Mahangu Safari Lodge, hier kenne ich mich aus, hier ist alles fest in deutscher Hand.

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Nachdem wir unsere Zelte aufgestellt haben, erkunden wir ein bisschen das Gelände. Dabei muss die Kamera mit, denn es hat viele verschiedenste Vögel hier. Doch zuerst erwische ich einen Charaxes jasius saturnus--wenn das nicht ein toller Name für einen tollen Falter ist.

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Foxy Emperor, der offensichtlich schon mal "Kontakt" mit einem Insektenfänger hatte.


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ein Flussuferläufer sucht hier im trockenen Laub nach Insekten, nicht gerade typisch.


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ein Blue-eared Glossy Starling


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der Heuglin´s Robin-Weissbrauenrötel ist eine wahre Augenweide.


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Marula-Früchte

Vor dem Abendessen schlendern Basti und ich noch etwas über die vor der Lodge befindlichen Floodplains. Hier grasen Herden von Nguni-Rindern, teilweise mit mächtigen Hörnern.


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prächtiger Harley-Lenker

Ein Gewitter ist im Anmarsch, und schleunigst sprinten wir zurück ins Camp. Gerade noch rechtzeitig, um das Überdach übers Zelt zu ziehen, dann fängt es zu pladdern an. Wir suchen die Bar auf und bestellen uns eine Runde Gin-Tonic, die wir genüsslich unter der Lapa über dem Fluss süffeln.
Dann kochen wir noch eine Thermoskanne voll Tee, denn morgen wollen wir in aller Frühe aufstehen, damit wir pünktlich um 6.00 Uhr am Gate des Mahango Parks sind. Es dauert ewig, bis das Wasser kocht, denn mit dem Regen hat ein ziemlicher Wind eingesetzt, der uns fast den Kocher auspustet.

Mein Besuch der Dusche wird noch mit drei Reed-frogs gekrönt, denen es wohl hier im Trockenen mehr zusagt als draussen im Regen.


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Endlich kriege ich mal die so herrlich melodisch klickenden "Xylophon-Frösche" zu sehen.

Der nächste Tag sieht uns wie gesagt im Mahango Park, vorausgesetzt es hört auf zu regnen.

Schaun mer mal.

Matthias
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zuletzt bearbeitet 12. März 2015
8'678 Beiträge · seit 201008. März 2015 · #169
Guten Morgen Matthias,

danke für diese wunderbare Frühstückslektüre 🙂 !

Allerdings war es wohl noch ein bisschen zu früh für mich, denn.....
Einmal muss ich bremsen und wenden, denn ein Flap-neck Chameleon tapst auf der Pad rum. Hier müssen wir helfen, Bastian trägt den kleinen Drachen über die Strasse, dafür muss er nun bikkie modeln. Und er macht seine Sache gut, er zeigt uns sogar, wie man eine Heuschrecke fängt. Und obwohl man genau ahnen konnte, was passieren wird, war ich doch zu langsam, um die Zunge im Einsatz zu knipsen.
..... ab dem Fettgedruckten hatte ich einen Denkfehler: warum muss Basti modeln??? Und ja, er macht es gut (hab mir sogar die coole Sonnebrille genau angeschaut) - aber warum fängt er eine Heuschrecke - und das mit dem Chamäleon auf dem Arm??? 🤩 Und dann noch: wollen wir wirklich Basti's Zunge sehen?? 😕

Ich habe einen Förderschüler, der liest so unglaublich kreativ falsch, dass er bereits beim Vorlesen immer wieder ein "häää?" einstreut, weil ihm selber seine Fantasiegeschichten sofort spanisch vorkommen. Jetzt weiß ich, wie er sich fühlt..... 😗

Aber zweimal lesen hilft ja bekanntlich 😎 Und ich finde die Chamäleonstrecke einfach klasse (wenn man sie mal verstanden hat....) 🙂 !

Einen Vorschlag noch : hier könnte man "Weidmannsdank" drunter schreiben - das Kerlchen (damit bist nicht du gemeint 😉 ) hebt das Pfötchen sehr cool, so als ob es grüßt oder dankt!
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Eine Bitte noch: könntest du in den nächsten Kapiteln, die vom Park handeln, dann auch viele Fotos der Wege posten?? Nur damit ich mal eine Vorstellung davon bekomme.... 😊 danke!

Liebe Grüße von Bele (die bereits um diese Uhrzeit sämtliche Wolken geschoben hat!)
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 08. März 2015
2'261 Beiträge · seit 201108. März 2015 · #170
Hallo Matthias,
toll wie immer dein Bericht 🙂 Und der Caprivi ist schon ein schøner Fleck Erde.
Befinde mich gerade im "Hochen Norden" und habe trotz viel Geschnatter mit meinen Schwestern, Zeit gefunden die letzten Kapittel nachzulesen.
Hier pfeift der Wind um die Hausecken, die Wellen gehen hoch mit weisse Schaumkronen und gestern waren wir den halben Tag ohne Strom, aber das ist kein Problem. Wir haben genug Kerzen, Feuer im Ofen und was Gutes in der Flasche....... 😉 🙂
Heute blaest es nur 21m/s, da werden wir den Wind trotzen und nachher eine Runde laufen.
Was ich noch mir dir und allen anderen die es interessiert teilen møchte; wir haben hier auf der Insel eine sehr grosse Seeadlerpopulation - mindestens 50 Paare. An einer der Nester ist jetzt eine Kamera installiert und man kann 24 Stunden beobachten was sie so treiben Adlernest Zur Zeit bauen sie noch am Nest und in der zweiten Maerzhaelfte werden sie hoffentlich die Eier legen.

Stuermische Gruesse
Guggu
Reiseberich Namibia August 2012: Tagebuchaufzeichnungen einer Wikingerin in Namibia Reisebericht Namibia/Botsuana August 2013: Frau HIRN on the floodplains Reisebericht Namibia 2015:A trip down Memory Lane NAM/BOT 2017 :So weit! So gut! Kenia/Masai Mara 2019 :Der Kreis schliesst sich
324 Beiträge · seit 200909. März 2015 · #171
Hi Matthias,
gehst Du eigentlich immer mit Kamera in die Dusche??? 🤪 😄 🤩 🤩 🤩 🤩
Ich werde zukünfitg im Afrika-Urlaub dran denken, damit ich auch so einen schönen Frosch ablichten kann - quak! 😄

LG
Melanie
Die Strasse gleitet fort und fort, weg von der Tür, wo sie beginnt, weit überland, von Ort zu Ort. Ich folge ihr, so gut ich kann. Ihr lauf ich raschen Fusses nach, bis sie sich gross und weit verflicht mit Weg und Wagnis tausendfach. Und wohin dann? Ich weiss es nicht. J.R.R. Tolkien, Der Herr der Ringe
Themenstarter2'515 Beiträge · seit 200910. März 2015 · #172
Hallo,

@ Bele: Es fiel mir beim Korrekturlesen natürlich auf, dass das so durchaus missverständlich sein könnte ( hätte ja beim "er" nur ein "d" davor setzen müssen ), ich habe mir dann aber gedacht, wir wollen mal ein bisschen für die Damen und Herren Pädagogen etwas Denksport betreiben. 😗 🤪 😄 Hat scheint´s gut funktioniert. 😊
Bele, extra für dich habe ich einen Plan vom Park fotografiert, damit du dich orientieren kannst. Weil Wege, Pads, Strassen, so Zeugs halt, habe ich wirklich nicht geknipst. Auf was für Ideen du kommst? ( Schüttelt mit dem Kopp ). 😵

@Guggu: die Wikingerbraut weilt im "hochen Norden", wie schön.
Und vielen Dank für den link, habe schon einmal reingeguckt, aber ausser dem schwankenden Horst--ich bin schiergar seekrank geworden--war nichts zu sehen.

@Freak-Melanie: always be prepared. 😛 😉
Ich habe ja genau in diesem Camp schon so meine Erfahrungen machen müssen, wenn man mal keinen Foto mitnimmt. Aber in diesem Falle bin ich tatsächlich noch mal zurück zum Zelt und habe mich "bewaffnet".

Wenn ich es schaffe, diesen ganzen Wust an Fotos zu ordnen und zu bearbeiten, dann könnte eventuell unter Umständen vielleicht noch ein Kapitel dazu kommen. 🙁 🙂 🙁 🙂

es grüsst fotomatte
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401 Beiträge · seit 201110. März 2015 · #173
Danke, für deinen Bericht 😄 -
- Deine Anmerkung zum "schwankenden Horst" von Guggu muss ich jetzt einfach mal kommentieren (lese den Rest aber WIRoKLICH MIT VIEL INTERESSE UND SPASS) - habe auch noch keinen Seeadler gesehen; und war soooooo oft auf dem Link 🤢 Außer Schwindelgefühl hat es mir aber auch noch nichts an schönen Bildern gebracht; OBWOHL das Stückchen Meer im Hintergrund macht mir immer viel Freude!!!
Das war aber nur off Topic 😄
Weiter mit Deinem tollen Bericht 😉
Reisebericht Südafrika 2014: http://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/283407-suedafrika-ost-im-juni-juli-2014.html Reisebericht Namibia + KTP 2015: "Schlangen gibt´s erst ab Oktober": http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287457-namibia-ktp-od-schlangen-gibt-s-erst-ab-okt.html url=http://www.quick-ticker.de]
12 Beiträge · seit 201411. März 2015 · #174
Zur Guggus Entlastung:

Momentan (11.03.2015 / 09:31 Uhr) ist ein Adler drauf

Grüßle
Juanle
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Themenstarter2'515 Beiträge · seit 200911. März 2015 · #175
20. Januar :

Irgendwann in der Nacht hat es aufgehört zu regnen, und als wir kurz nach fünf Uhr aufstehen, sind die meisten Wolken abgezogen. Es verspricht wiederum ein schöner Tag zu werden.
Nach einer Katzenwäsche und einem heissen Tee aus der Thermoskanne starten wir den Condor und fahren bis zum Gate, das aber noch geschlossen ist. Punkt sechs Uhr wird aufgeschlossen, und wir fahren gleich durch bis kurz vor den Grenzposten Mohembo, um dann nach links Richtung Okavango River abzubiegen. Nun fahren wir "mit dem Licht", was natürlich zum Beobachten angenehmer ist.

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Plan vom Mahango Park. Ich habe die C 48 und die Loop-Road sowie die Pad zum Wasserloch gelb unterlegt.

Noch vor Sonnenaufgang finden wir das erste Wild.

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ein Kronen-Duiker

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als wir bei Kwetchi an den Okavango kommen, ist die Sonne aufgegangen.


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ein Schmarotzermilan putzt sich in der Morgensonne.


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Grey-headed Kingfisher im vollen Gegenlicht


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immer wieder schön: Little Bee-eater


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Coppery-tailed Coucal

Wir fahren weiter bis zu den beiden riesigen Baobabs, aber es ist nur noch der Dicke, etwas kleinere an seinem Platz. Der Höhere liegt am Boden, die Äste sind von den Elefanten schon weitgehend abgeäst worden.


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ein wahrer Gigant von Baum


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Woodland Kingfisher


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Blue-cheaked Bee-eater


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Smoky Orange Tip


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Fawn-coloured Lark


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Blacksmith Plover

Natürlich gibt es nicht nur Flattermänner zu sehen, so früh am Morgen sind auch jede Menge Vierbeiner unterwegs.


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Red Lechwe Bock


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wir geraten in ein Rudel Impalas, sicher sind es mehr als hundert Tiere. Dabei ist ein ganzer Kindergarten voller Kitze.
Sie stehen nur drei, vier Meter neben dem Auto und lassen sich nicht stören. Wir geniessen die friedliche Atmosphäre inmitten dieser grazilen Antilopen.


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Vervet Monkey

Fortsetzung folgt

Grüssle, fotomatte
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zuletzt bearbeitet 12. März 2015
4'382 Beiträge · seit 201512. März 2015 · #176
..danke auf diesem Wege noch einmal für die schönen Vogelfotos und den Plan - paßt gut zu unserer nächsten Tour August/September 15.
Gruß
CuF
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
Themenstarter2'515 Beiträge · seit 200912. März 2015 · #177
Hallo CuF,

den Plan erhaltet ihr automatisch vor Ort. Ist ein Anhang vom Permit.
Ach ja, der Eintritt kostet vierzig Dollar pro Nase plus zehn fürs Vehikel--ein Schnäppchen.

Grüsse, fotomatte
NAM die Fünfte – und immer noch kein Sossusvlei - 2013 , Der (ganz alte) Südwesten - 2014 , Die Märchentour - 2014/15 , Kavango, Kwando, Kalahari - 2016 , Just Birds - 2017 , Unter Eulen und anderen Käuzen - die O-S-T 2017 , NAM die Elfte 2018, Caprivi satt - 2019
Themenstarter2'515 Beiträge · seit 200912. März 2015 · #178
weiterhin 20.Januar vormittags :

noch ein paar Vierbeiner aus dem Mahango Park :


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Grosser Kudu


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Riedbock


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Steppenzebra


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Streifengnu

jetzt müsst ihr noch ein paar mehr Vögel ertragen, fangen wir mit einem Übergangsbild an.


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junger Gaukler


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dito im Flug


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erstmals gelingt mir ein Bild vom Long-tailed Starling


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den kennt nun Jeder: Crimson-breasted Shrike


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sein europäischer Verwandter ist der Neuntöter, hier ein Männchen


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Carmine Bee-eater


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weil sie so schön sind, gibt es noch einen solchen Vogel.


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auch ein ganz bunter Vertreter, den natürlich auch alle Besucher des südlichen Afrikas kennen: die Gabelracke. Zu dieser Jahreszeit allerdings ohne die typischen langen Schwanzfedern. Diese tragen sie nur zur Brutzeit.


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Elefantendung ist ein äusserst beliebter Stoff bei Mistkäfern, und deshalb sitzen hier gerne die Racken an, um sich einen dieser dicken Käfer zu greifen.


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einer Farbexplosion gleich kommt es, wenn die Vögel ihre Schwingen öffnen.

Nun bleiben wir beim Elefantendung, denn der ist auch für andere Tiere interessant. Zum Beispiel saugen gerne Schmetterlinge daran, um Salze aufzunehmen.

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dieser Bushveld Emperor saugt aber auf einem Mistkäfer, der tot auf dem Dung liegt.


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nochmals ein Foxy Emperor, nun aber ein Exemplar im Bestzustand. Und sogar mit leicht geöffneten Flügeln.


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ein Blue Pansy-Weibchen. Diese sind sogar "schöner" als die Männchen--denen fehlen die rotgerandeten Augenflecken.


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bleibt noch ein Dickkopffalter, ein Sandman der Gattung Spialia, der auf feuchtem Sand beim Wasserloch Thingwerengwere saugt.

ein Reptil bleibt noch zu erwähnen--eine Leopardenschildkröte

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Normalerweise beenden wir unsere Gamedrives so gegen elf Uhr, denn es wird dann zu heiss, und die Tiere verstecken sich im Schatten unter Bäumen. Aber heute ziehen immer wieder Wolkenfelder durch, und so ist es "nur" gut warm, deshalb ist es schon bald zwei Uhr mittags, als wir aus dem Park und zurück zur Mahangu Lodge fahren, um endlich etwas zu Essen.
Danach wollen Bastian und ich gleich wieder in den Park, während Hilde es vorzieht, am Pool zu relaxen.

Den Abenddrive gibt´s demnächst in diesem Theater,
bis dahin

Matthias
NAM die Fünfte – und immer noch kein Sossusvlei - 2013 , Der (ganz alte) Südwesten - 2014 , Die Märchentour - 2014/15 , Kavango, Kwando, Kalahari - 2016 , Just Birds - 2017 , Unter Eulen und anderen Käuzen - die O-S-T 2017 , NAM die Elfte 2018, Caprivi satt - 2019
zuletzt bearbeitet 13. März 2015
Themenstarter2'515 Beiträge · seit 200918. März 2015 · #179
20. Januar Nachmittag :

Gegen drei Uhr mittags fahren also Bastian und ich wieder in den Mahango Park ein , während Hilde es sich am und im Pool bequem macht.
Wir nehmen gleich linksabbiegend die Loop-Road, wo neben den üblichen Vierbeinern auch einige noch nicht gesehene Vögel zu beobachten sind.

Als erstes entdecke ich einen ganzen Trupp Pratincoles, also Brachschwalben, wobei ich meinte, es handele sich um Rotflügelbrachschwalben. Nach Durchsicht der Fotos bin ich mir nicht mehr sicher bezüglich dieser Spezies, zumal ich nur wieder so verflixte Jungvögel abgelichtet habe.

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bei dem gibt es kein Vertun, es ist ein African Hoopoe.


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Rotschnabelfrankolin


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Wattled Cranes-Klunkerkraniche
Beim Anpirschen an die Kraniche bemerken wir ein Nilpferd unterhalb von uns, welches schon vor der Zeit an Land gekommen ist, um seinen Hunger nach frischem Gras zu stillen.


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es wird von Madenhackern begleitet, die ihm rechts und links am Hals hängen und nach Parasiten Ausschau halten.


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Wattled Plover-Senegalkiebitz

Als Nächstes finden wir ein paar Giraffen. Zuerst sehen wir einige Tiere weiter entfernt. Auch dass davor noch Antilopen im Gras liegen, habe ich erst jetzt gesehen.


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Dann bemerken wir aber, dass unmittelbar neben uns eine weitere Giraffe ihren Hunger an einem Weissdorn stillt.

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Kurz bevor wir zu den Baobabs kommen, pirschen wir uns noch an einen Fish Eagle ran, der dekorativ auf einem waagerechten Ast aufgeblockt hat.

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Gewitterstimmung über dem Okavango. Aber heute bleibt es trocken, der Regen zieht südlich vorbei.


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dann finden wir einen Herrenclub Kudus, es sind mindestens sieben Spiralhornträger versammelt.


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die Tsessebes stehen leider in sehr hohem Gras.


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Grautoko-Weibchen, das gerade eine Libelle gefangen hat.

Auf dem Rückweg--das Gate wird leider schon um 18.00 Uhr geschlossen--kommen wir wieder bei den Kranichen vorbei, die nun deutlich näher am Weg nach Nahrung suchen und das haltende Auto nicht aushalten.

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einen sonnenbadenden Water Monitor entdecken wir zufällig neben der Strasse, und kurz bevor wir den Park verlassen, bekommen wir noch ein Dessert serviert--Büffel an Schweinen.

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Etwas abseits steht ein übellauniger Dagga-Boy und mustert uns eindringlich.

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Dann verlassen wir den Park, aber wir werden nochmals wiederkommen. Einen Tag haben wir noch "in Reserve", und wenn alles glatt läuft, dann wollen wir die Reserve hier aufbrauchen, darüber sind wir uns schnell einig. Denn so klein dieser Park ist, so viel hat er zu bieten.
Dieser Plan sollte sich noch mehrfach bezahlt machen.

Im Camp hat Hilde schon das Abendessen vorbereitet, und anschliessend gehen wir zum Sonnenuntergang auf den Aussichtsturm, wo wir am gegenüberliegenden Ufer eine Buschbock-Geiss mit einem Kitz an einer Salzlecke beobachten können.
Danach folgt der so geliebte Gin-Tonic auf dem schönen Deck über dem Fluss, dazu grunzen die Hippos, es klicken die Frösche, und ein paar Fledermäuse huschen übers Wasser.

Morgen wollen wir weiter Richtung Osten an den Kwando fahren,

bis dahin.

Matthias
NAM die Fünfte – und immer noch kein Sossusvlei - 2013 , Der (ganz alte) Südwesten - 2014 , Die Märchentour - 2014/15 , Kavango, Kwando, Kalahari - 2016 , Just Birds - 2017 , Unter Eulen und anderen Käuzen - die O-S-T 2017 , NAM die Elfte 2018, Caprivi satt - 2019
zuletzt bearbeitet 19. März 2015
2'261 Beiträge · seit 201119. März 2015 · #180
Lieber Matthias,

Jetzt habe ich die letzten Tage nachgelesen und es ist soooo schön. 😛 Ich bekomme richtig Heimweh nach dem Caprivi.
Diese Farben an Flora und Fauna tut mein „Künstlerherz“ so richtig gut und passt total zu mein Frühlings-Hochgefühl.
Den Baobab mit voller Belaubung – einfach nur herrlich! Ich werde gar nicht versuchen ein Lieblingsfoto auszusuchen,
sie erfreuen mich alle. 🙂 🙂

Danke für den tollen Bericht und ich warte mit Spannung wie es weitegeht. Da war doch mal was mit gerettet werden? 😣

Liebe Grüße
Guggu

PS. 40 N$ ?
Reiseberich Namibia August 2012: Tagebuchaufzeichnungen einer Wikingerin in Namibia Reisebericht Namibia/Botsuana August 2013: Frau HIRN on the floodplains Reisebericht Namibia 2015:A trip down Memory Lane NAM/BOT 2017 :So weit! So gut! Kenia/Masai Mara 2019 :Der Kreis schliesst sich