Die Märchen-Tour

Reisebericht 302 Antworten · 70,5k Aufrufe · gestartet 03. Feb. 2015 von fotomatte
3'883 Beiträge · seit 201104. Feb. 2015 · #21
fotomatte schrieb:

Und da ich gerade etwas Zeit habe, schiebe ich gleich noch den nächsten ( ereignisarmen ) Tag nach.

Matthias
Gleich? Afrikanisches oder deutsches "Gleich"? 😄

LG freshy
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8'672 Beiträge · seit 201004. Feb. 2015 · #22
freshy schrieb:

Gleich? Afrikanisches oder deutsches "Gleich"? 😄

LG freshy
HAHA 😄 - ich hab's mir verkniffen - aber frau ist ja nicht alleine hier 😎 😗

Matthias, mir gefallen die Frösche auch (bin da abgehärtet dank B.U.N.D.-Spatzensohn.....) - aber so im Warmen und Trockenen schau ich sie mir momentan lieber an als irgendwo draußen in nasskalten Gräben (grad tut sich da eh nix bei den Minusgraden) - und deine haben ja schon ziemlich grazy Augen 🤩 - der vorne links mit seinen muskulösen Ärmchen denkt bestimmt "Was gugsch du??? Trau dich nur her!"

LG Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
Themenstarter2'513 Beiträge · seit 200904. Feb. 2015 · #23
27.Dezember :

Mit dem ersten Licht bin ich draussen, aber es entstehen nicht viele Bilder. Entweder war das Licht nix Besonderes, oder ich nehme mir nicht viel Zeit, denn heute wollen wir nach Gobabis fahren, um den Grosseinkauf für unsere Sylvester-Südrunden-Campingtour zu tätigen.


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Sonnenaufgang über der Farm


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Wermutregenpfeifer-Caspian Plover

Bei der Standard Bank hebe ich ohne Probleme einmal 4000, einmal 5000 Nam$ mit meiner Bankkarte ab,während Stefan-dem Wahnsinn nahe-es nicht schafft, bei einer der drei Banken in Gobabis an Bares zu kommen. Dabei erscheinen auf den Displays so sinnbefreite Sprüche wie : Amount must be smaller than 3000.-$. Und das bei probehalber eingegebenen Beträgen wie 2000.-$. Nachfragen beim Bankpersonal ergeben, dass sowieso nur 500.-$, laut anderem Cashier 800.-$ abgehoben werden können. Aber auch das geht nicht. Und als ich meinen Beleg über 5000.-$ vorzeige, ist das Personal restlos verwirrt. Jedenfalls ist keinerlei klare Linie erkennbar, denn als Annette abheben will, geht das zwar, bei ihr aber nur in 2000.-$er- Schritten.
Aber letztlich haben wir genug Dollar abgehoben, und sogar der Umtausch von 10000.-$ in Rand gelingt uns noch kurz vor Toresschluss, denn um 12.00 Uhr ist Schluss, heute ist Samstag.
Dann stürmen wir mit drei Einkaufswägen einen Supermarkt, anschliessend den Bottle Store und schliesslich noch die Butchery, bis unser Einkaufszettel abgearbeitet ist. Nun noch getankt, dann kann es wieder zurück auf die Farm gehen.

Dort müssen wir dann den ganzen Plunder auf die zwei Autos verteilen, denn morgen wollen Stefan, Annette und ich möglichst früh starten mit dem bis unters Dach vollgepackten, treuen, mittlerweile über fünfzehn Jahre alten Toyota Condor. Die erste Nacht werden wir auf der "Kalahari Game Lodge", gerade kurz vor dem Eingangstor Mata-Mata in den KTP, verbringen.Bis dahin haben wir runde 550 km Sandpad vor uns.

Als die Tagespflichten endlich erledigt sind, widme ich mich nochmals der Insektenwelt.


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Southern Marbled Emperor


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eine Spinne, die wir nur entdeckt haben, weil ihre Netzhaut im Dunkeln das Licht der LED-Lampe auf über zwanzig Meter reflektiert hat und sie so unser Interesse geweckt hat.


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ein Bock-Laufkäfer, bestimmt an die zehn Zentimeter gross ( ohne Fühler ).Danke Michael

Der nächste Tag also sieht uns auf Pad Richtung Süden, bis dahin
Matthias
NAM die Fünfte – und immer noch kein Sossusvlei - 2013 , Der (ganz alte) Südwesten - 2014 , Die Märchentour - 2014/15 , Kavango, Kwando, Kalahari - 2016 , Just Birds - 2017 , Unter Eulen und anderen Käuzen - die O-S-T 2017 , NAM die Elfte 2018, Caprivi satt - 2019
zuletzt bearbeitet 05. Feb. 2015
376 Beiträge · seit 201404. Feb. 2015 · #24
Hallo Matthias,

nimmst d uns auch noch mit? Wir sind schon ganz gespannt auf deine Tour und die Bilder sind echt spitze 🤩 !

Mir gefällt die grüne Schrecke und die rote Spinne besonders, toll was sich Mutter Natur so alles einfallen lässt!

Mach weiter so und bald!

Liebe Grüße

Kloppo
- Wurstsalat gibt es wieder zu Hause 2013- - die Reise zu den unaussprechbaren NPs 2014- - Kloppo und die Klepperkischd 2015- - How was Your Day?... A Trip to MOZ & SA 2016- - Kloppos zu Gast beim Tanz der Vampire
287 Beiträge · seit 201304. Feb. 2015 · #25
Hallo Matthias,
wenn auch etwas spät, aber hast Du auch noch ein Plätzchen für mich, ich möchte sooooo gerne mitfahren:)

Viele Grüße
Doris
zuletzt bearbeitet 04. Feb. 2015
1'162 Beiträge · seit 201204. Feb. 2015 · #26
Hallo Matthias,

gestatte einige ergänzende Anmerkungen zu deinen schönen Insektenbildern.

Die grüne Heuschrecke gehört zu den Spitzkopfschrecken/Nasenschrecken aus der Fam. Acrididae. Die Gattung Truxalis ist die artenreichste.
Die braune Heuschrecke, die dich an einen Vogel erinnert, zählt zu den Wanderheuschrecken (Schistocerca).
Der Laufkäfer ist keiner, sondern es handelt sich um einen Bockkäfer (Cerambycidae).

Beste Grüße
Michael
7x Namibia, 2x S-Afrika, ca. 45x Atlantische Inseln (Kapverden > 25x, Kanaren, Madeira, Azoren); 7x W-Afrika (Senegal, Guinea Bissau, Gambia, Sierra Leone), Marokko, Tunesien, Jemen, Madagaskar, USA, Kanada, Costa Rica, ziemlich viel ME & SE rauf und runter und kreuz und quer
Themenstarter2'513 Beiträge · seit 200905. Feb. 2015 · #28
Hallo,

ich bedanke mich für euer anhaltendes Interesse, ich freue mich über jeden Mitleser, besonders dann, wenn sie einen Kommentar hinterlassen.
Deshalb : @ Biologe-Michael. Ganz besonderen Dank für deine Ergänzungen. aber mit dem Käfer habe ich jetzt ein Problem. Ich habe die Bestimmungsschlüssel sowohl für Böcke wie auch für Laufkäfer durchgeackert, finde aber nichts, was wirklich für einen Bock spricht. Woran machst du deine Aussage fest? Für mich sieht der nach wie vor eher nach einem Laufkäfer aus. Vielleicht kannst du mir helfen?

Draussen schneit und stürmt es, also so richtiges Afrika-Wetter--für die warme Stube am PC. Und so gibt es gleich ein neues Kapitelchen. Und allen Ungeduldigen sei gesagt : Ihr wisst doch, wir haben die Uhr, die Afrikaner die Zeit. Und ich bin noch sowas von im Afrika-Modus... 😛 😎 😗

LG, Matthias
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1'162 Beiträge · seit 201205. Feb. 2015 · #29
Hallo Matthias,

ich vermute, dass es sich um einen Vertreter der Prioninae handelt, also um einen "primitiven" Bock.
Laufkäfer haben dolchartige Mandibeln (Räuber), Dein Käfer besitzt abgeflachte gehöckerte Mandibeln (Holznager).
Laufkäfer haben deutlich 5-gliedrige Tarsen, Dein Käfer hat pseudotetramere Tarsen (Böcke & Blattkäfer).
Körperlange Fühler haben Laufkäfer gewöhnlich nicht.
Der gesamte Habitus spricht gegen einen Laufkäfer.

Beste Grüße
Michael
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324 Beiträge · seit 200905. Feb. 2015 · #30
Hi Matthias,
herrlich, wenn man sich den Afrika-Modus laaaaaaange erhalten kann!

Sehr schöner Bericht, lese gerne mit. Und beim "Fotos machen" biste definitiv besser als beim Namensschildchen basteln 😄 😄 , aber das kannst ja auch zukünftig mir überlassen 😄

LG
Melanie
Die Strasse gleitet fort und fort, weg von der Tür, wo sie beginnt, weit überland, von Ort zu Ort. Ich folge ihr, so gut ich kann. Ihr lauf ich raschen Fusses nach, bis sie sich gross und weit verflicht mit Weg und Wagnis tausendfach. Und wohin dann? Ich weiss es nicht. J.R.R. Tolkien, Der Herr der Ringe
Themenstarter2'513 Beiträge · seit 200905. Feb. 2015 · #31
@ Biologe : Michael, ganz herzlichen Dank für deine Erläuterungen. Und bei meiner Suche bin ich auf eine interessante Seite gestossen, die ich euch gerne http://www.beetlesofafrica.com/index.asp hiermit verlinken will.
Mein Käfer könnte ein Macrotoma sp. sein. Nochmals Danke !

@Melanie : Dein Schildchen war/ist so gut, dass ich es zur weiteren Verwendung aufgehoben habe... 😘

LG,Matthias
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Themenstarter2'513 Beiträge · seit 200905. Feb. 2015 · #32
28.Dezember :

Nach einem schnellen Frühstück verlassen wir um halbacht Uhr die Farm und fahren über Witvlei, Leonardville, Stampriet und an Gochas vorbei über die C 15, praktisch immer parallel zum Auob Rivier, bis zur Kalahari Game Lodge.
Natürlich halten wir immer wieder einmal, denn zum Einen ist die Fahrt landschaftlich recht abwechslungsreich, zum Anderen entdecken wir den ein oder anderen Vogel.

So kann ich meinen ersten Grautoko fotografieren,

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und wenig später entdecke ich diesen Perlkauz, der seinerseits von einem über ihm sitzenden Mahali-Weber argwöhnisch beäugt wird.


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hier muss es kürzlich geregnet haben, denn es stehen einige dieser Lilien kurz vor dem Öffnen der Blüten herum.

Als wir irgendwo hinter Gochas das Auobtal verlassen und nach rechts auf die Hochebene kommen, stoppen wir, um mal ein bisschen die Landschaft auf uns wirken zu lassen.
Dann übernehme ich das Steuer von Annette und wundere mich, dass der Condor so gar nicht auf Touren kommen will. Na gut, wir sind bepackt bis oben hin, und den stärksten Motor hat er auch nicht, was man tunlichst beim Überholen von LKW´s bedenken muss, aber irgendwie stimmt da was nicht. Gerade in den dritten Gang gequält, steuere ich nach links an den Rand und checke mal die Reifen. Und da ist sie dann--meine allererste Reifenpanne in Namibia. Der Reifen ist so was von hinüber, das kann jetzt nicht auf den knapp dreihundert Metern passiert sein, die ich bis jetzt gefahren bin.
Jedenfalls gut, dass ich das bemerkt habe, denn sehr viel weiter wäre dieser Reifen wohl nicht mehr auf dem Rad geblieben.

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Nach gut zehn Minuten haben wir eines der zwei Reserveräder montiert, und es kann weiter gehen.Doch nicht sehr weit, dann steigen direkt neben uns ein paar Geier auf. Steht es schon so schlimm um uns ?


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immaturer Weissrückengeier


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es werden immer mehr, zuletzt sind es über dreissig Geier, die da in der Thermik kurbeln.

Noch einmal werden wir ausgebremst, als diese Schildkröte vor uns die Pad kreuzt. In der schönen Nachmittagssonne muss sie ein Shooting über sich ergehen lassen.


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Dann aber geht es die letzten Kilometer bis zur Lodge, wo wir schon mal einchecken und unsere grosse Campsite belegen.Dann erhalten wir eine SMS, dass es wohl noch dauert, bis Thomas mit dem zweiten Auto kommt. Sie sind erst bei Aranos und müssen bei einem Unfall helfen-- eine Südafrikanerin mit kleinen Kindern im Auto hat sich gerollt. Gott sei dank nicht so schlimm, wie es zuerst aussah, aber das Auto ist hin.

Wir gehen nach dem Zeltaufbau erst mal in den Pool und kühlen uns ab. Wir tauchen zusammen mit einem Zwergtaucher ,der sich auch den Pool als Revier ausgesucht hat. Ob es hier Fische gibt ?

So lange dauert es gar nicht, bis Thomas mit dem zweiten Wagen kommt, er fährt halt -trotz Hänger - etwas "ambitionierter" als ich, ausserdem hat er eine direktere Pad durch die Pampa gewählt.

Zum Sundowner laufen wir auf die Aussichtsplattform, die sich oben auf einer Düne befindet, hoch und geniessen hier ein Bierchen.


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Hunderte von Blutschnabelwebern sitzen in den Bäumen an einem Wasserloch


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auf dem Wasser schwimmt der Partner vom Vogel aus dem Pool- ein Zwergtaucher

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etwas unspektakulär versinkt die Sonne hinter der Kalahari Game Lodge


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nach dem die Sonne weg ist, reizen die Springböcke mit ihrem Schattenriss zu ein paar Bildern, und der kleine Zwergtaucher ist auch mittendrin.

Nach einer opulenten Grillage- wer mal mit Einheimischen auf Tour war, weiss was ich meine- verteilen wir uns auf die Zelte, voller Vorfreude auf den morgigen Besuch im KTP. Soviel darüber gelesen und gesehen, endlich ist es auch für mich dann soweit.

dranbleiben,
Matthias
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zuletzt bearbeitet 05. Feb. 2015
2'060 Beiträge · seit 201305. Feb. 2015 · #33
Das Auob Rivier hat uns auch sehr gut gefallen, interessante Landschaft, und auch wir hatten dort einige Tierbegegnungen. Krass ist der Gegensatz, wenn man dann in die Wüste hinauf fährt.

Der Reifen, puh, da kann man nur sagen "ein alter Schlappen"! Gut dass nichts passiert ist!
Liebe Grüße von Gabriele ----------------------------------------------- Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)
4'382 Beiträge · seit 201505. Feb. 2015 · #34
Guten Abend, ich bewundere schon lange Deine Detailkenntnisse und hoffe, Du kannst diese Schrecke (?) identifizieren, die wir am Waterberg getroffen haben....
Danke im voraus!
Gruß
CuF
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https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
Themenstarter2'513 Beiträge · seit 200905. Feb. 2015 · #35
Hallo CuF,

die sollte zur Gattung "Phymateus" gehören, also eine Kegelkopfschrecke. Davon gibt es aber einige Arten.
Genau die von dir fotografierte gibt es auch in meinem letztjährigen-oder war es schon der davor ? -Bericht zu sehen.

Gruss,fotomatte
NAM die Fünfte – und immer noch kein Sossusvlei - 2013 , Der (ganz alte) Südwesten - 2014 , Die Märchentour - 2014/15 , Kavango, Kwando, Kalahari - 2016 , Just Birds - 2017 , Unter Eulen und anderen Käuzen - die O-S-T 2017 , NAM die Elfte 2018, Caprivi satt - 2019
960 Beiträge · seit 201305. Feb. 2015 · #36
Hallo Fotomatte,
ich könnte dir ein Bild zeigen, wie die Felge ohne Reifen ausgesehen hätte
wenn du noch 50 km weitergefahren währst.... 🤩
Hat mich damals 2 Tage gekostet, bis eine neue Rim aus Südafrika kam 🙁
Danke für den schönen Bericht bis hier.

LG
Silvio
SA/BW März 2013, SA November 2013, SA Dez/Jan 2014/15, SA/BW/SIM/RU/UG Okt 2015, SA Dez/Jan 2016/17, SA/NA/BW Mrz/Apr/Mai 2018,NA JAN 2022,SA März 2023
Themenstarter2'513 Beiträge · seit 200906. Feb. 2015 · #39
29.Dezember : KTP-wir kommen

Nach einem ausgiebigen Frühstück und dem Einladen des ganzen Campinggeraffels, bei acht Leuten zieht sich das etwas hin, nehmen wir die ca. zwanzig Kilometer bis zum Gate Mata-Mata unter die Reifen. Da wir die Einzigen sind, die Einlass begehren, geht das auch relativ flott vonstatten.Beim Einchecken in den NP erzählt uns der Ranger, dass beim nächsten Wasserloch Sitsas Löwen gesichtet wurden.
An der Tanke gibt es Sprit, und wir reduzieren wie gewünscht den Reifendruck.


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Blick zurück auf den namibischen Posten


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Und dann geht es endlich los-unser Abenteuer KTP. Schon so viele Geschichten habe ich gelesen, so viele Fotos bestaunt vom Kgalagadi Transfrontier Park, gelegen zu einem Viertel in Südafrika und zu Dreiviertel in Botswana.

Und es geht sehr friedlich los. Nach Mata-Mata kreuzt man gleich das Auob-Rivier, und hier sehen wir die ersten Tiere.


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ein Bild des Friedens. Streifengnu mit drei frisch gesetzten Kälbern, die Nabelschnüre hingen noch runter.


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auch ganz friedlich: Springbock


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ebenfalls ein Bild des Friedens. Kurz hinter Sitsas finden wir unsere ersten Löwen, im Schatten eines grossen Kameldorns schlafend. Deshalb habe ich auch nur dieses eine Bild gemacht, darauf vertrauend, dass wir noch mehrere dieser Räuber in Anblick bekommen werden.Wir sind doch hier in dem Katzenpark.
Und doch, das Bild täuscht. Denn neben den Löwen liegt im spärlichen Schatten eines toten Baumes der frische Kill der Beiden, ein Gemsbock.
Da bei der mittlerweile herrschenden Hitze nicht zu erwarten ist, dass sich an der Löwenfront was dramatisches entwickelt, zuckeln wir weiter Richtung Südost nach Twee Rivieren, wo wir dank Hobi´s genialem Notifier doch noch zwei Nächte in zwei Family-Chalets bekommen haben.Herzlichen Dank nochmals.


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nicht gerade friedlich geht es bei diesen Hartebeestern zu. Zwei Damen übrigens.


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männliche Ground Agama


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Streifenliest-Striped Kingfisher, für den übrigens typisch ist, dass er sich weit weg von jeglichem Wasser aufhält.


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eine Nerine


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Schwarzbrust-Schlangenadler auf seinem Horstbaum

bei der Picnic-Site bei Kamqua machen wir eine Vesperpause, dabei finde ich


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diesen Graukopfsperling sowie


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einen Skink und einen


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Gecko, der sich hinter dem Gitter vom Klohäuschen versteckt.


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Dann finden wir acht Giraffenbullen, die langsam und majestätisch das Auob-Rivier entlangschreiten.


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als nächstes finden wir diesen Raubadler-Tawny Eagle


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sowie zwei Sekretäre. Was zuerst den einen, dann Beide antreibt, sich so ausgebreitet in die Sonne zu legen, weiss ich nicht. Ich kenne so ein Verhalten aber von Hühnervögeln und Spechten, die sich so von Ameisen filzen lassen, um Ungeziefer wie Federlinge los zu werden.


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weitere Springböcke, auch hier gibt es ganz frisch gesetzte Kitze.


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ein typisches Bild vom Aoub-Tal. Und doch nicht ganz, denn der genaue Blick in den Schattenwurf des Kameldorns ergibt...


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...unsere ersten Cheetahs, drei stattliche, voll gefressene Brüder, die hier in der Nähe des Wasserlochs Kamfersboom die Hitze des Tages verschlafen. Da sich auch hier nicht viel tun wird bis zum Abend, fahren wir weiter. Aber das Ziel für den abendlichen Game-Drive steht jetzt schon fest.


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mit diesem weiteren Sekretär beenden wir unseren Transfer nach Twee Rivieren.

Wir erledigen die Einreise nach Südafrika, dann checken wir in unseren Chalets Nr.7 und 8 ein. Ein Teil der Truppe ist ziemlich erledigt und will lieber in den Pool gehen, aber ich fahre mit Thomas, Stefan und Annette wieder in den Park.

Davon handelt das nächste Kapitelchen, denn dieses ist jetzt so schon ganz schon lang geworden.
Wir jedenfalls waren mit dem Einstand im KTP nicht unzufrieden. 😎

liebe Grüsse,
Matthias
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zuletzt bearbeitet 06. Feb. 2015
3'883 Beiträge · seit 201106. Feb. 2015 · #40
Susi65 schrieb:Hallo Matthias,

mit Spinnen habe ich es jetzt ja nicht so wirklich, aber die 🤩


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die ist ja echt genial. So etwas habe ich wirklich noch nie gesehen.

Liebe Grüße

Susi
Ich habe den Verdacht, die ist nicht echt, sondern gehäkelt.

😄 freshy
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