LolaKatzeThemenstarter846 Beiträge · seit 201423. Juni 2019 · #61
Tag 10: 24. Mai 2019 – Da steht ein Gnu im Garten – Kalahari Rest Lodge
Heute ist Fahrtag und der kann lang werden. Deshalb stehen wir früh auf, bereiten das Kaffee-Wasser schon einmal vor und fahren ohne Frühstück los
Erst geht es etwa 1,5 Stunden zum Kaa-Gate. Hoffentlich bekommen wir keinen Ärger, weil wir die Abkürzung genommen und kein Permit haben. Aber völlig unbegründet: Wir werden freundlich begrüsst, man erzählt uns, dass es heute früh Löwen am Wasserloch gegeben hätte (ja,ja, wir wissen schon 😈 ) und wünscht uns eine schöne Weiterfahrt. Ich frage nochmals nach dem "Roadpermit" und der zuständige Beamte ruft sogar im Office in Twee Rivieren an. Dann versichert er uns, dass es das hier wirklich nicht gibt und versichert uns aber auch, dass wir bei der Ausreise keine Probleme bekommen werden. Wir sollen im schlimmsten Fall darauf hinweisen, dass wir am Kaa-Gate eingereist seien. Toll, dass der Officer nochmals angerufen hab aber so richtig beruhigt sind wir immer noch nicht.
Wir fahren dann etwa 3 Stunden lang weiter bis nach Zutshwa. Wir durchqueren viele schöne Pfannen, mal ist die Piste etwas tiefsandig, mal holprig, aber nie langweilig. Auch hier gibt es viel Wild, das aber sehr scheu ist.
In Zutshwa gibt es dann eine Art Zahlstation, wo wir 50 Pula für das Permit bezahlen und dafür eine Karte des Gebietes bekommen.
Bis nach Hukuntsi ist es eine weitere Stunde, jetzt aber auf gravel. Wir halten kurz an und passen den Luftdruck etwas an.
In Hunkuntsi selber ist die Teerstrasse - warum auch immer gesperrt - und die Strassenführung ist meist rechts oder links der geteerten, aber noch nicht freigegebenen Strasse, auf Gravel. Hier in Hukuntsi füllen wir auch mal wieder unsere Tanks auf.
Dann geht es etwa 1,5 Stunden weiter nach Kang (lanweilig) und dann erreichen wir endlich die Kalahari Rest Lodge. Wir werden freundlich begrüsst und bekommen die Campsite "Jackal".
Der Donki ist bereits an, so dass wir auch duschen gehen können.
Doch auf dem Weg dorthin traue ich meinen Augen nicht – da steht ein Gnu vor dem Duschhäuschen. Langsam schiebe ich mich daran vorbei – so ganz wohl ist mir aber nicht dabei. Und gerade sehe ich auf der Homepage steht doch auch ein Gnu mitten im Weg - scheint wohl eine Art Haustier zu sein 🤩 . Im Restaurant soll man gut essen können – Wild vor allem – das lassen wir uns nicht entgehen. Echt superlecker. Und als Nachtisch gibt es sogar Malva Pudding. Wir sind im siebten Himmel. Am Campground sitzen wir noch lange am Lagerfeuer und lassen die ersten Tage Revue passieren.
Fazit KTP: Tja, was soll ich sagen? Für viele ist der KTP ja ein Lieblingspark, mit vielen tollen Sichtungsmöglichkeiten und den schönen Wilderness-Camps. Wir sind aber einfach nicht warm geworden mit dem Park. Vielleicht waren unsere Erwartungen zu hoch, vielleicht haben wir aber auch nur Pech gehabt, vielleicht war das aber auch ganz einfach wirklich nicht unser Park 😵 . Schon im Vorfeld hat der ganze Buchungsaufwand ziemlich an den Nerven gezerrt und hat nicht unbedingt dazu beigetragen, dass der Name KTP bei uns Glücksgefühle ausgelöst hätte 😐 . Das Anmeldungsprocedere im Office in Twee Rivieren hat auch ganz schön genervt 😠 . Was uns aber auch irgendwie auch nicht so gefallen hat, war die lange Fahrerei zwischen den Camps. Die Piste ist holprig und eintönig, oftmals sieht man rechts und links nicht viel, weil alles verbuscht ist. Die Wasserlöcher waren bei uns alle wie ausgestorben. Schön sind die Pans mit dem vielen Game. Das haben wir genossen. Die Camps im südafrikanischen Teil waren jetzt nicht wirklich nach unserem Geschmack, während uns die Camps auf der Botswana Seite wesentlich besser gefallen haben 😄 . Dazu kommt dann eben noch die Tatsache, dass wir wirklich mit der Erwartung hierhergekommen sind, Katzen zu sehen. Aber: Falscher Ort und falscher Zeitpunkt. Es hat einfach nicht sollen sein. Auch haben wir recht wenig Vögel gesehen. Es war trocken, sehr trocken sogar, vielleicht lag es ja daran oder wir hätten wirklich ausreichend Bestechungswilli mitnehmen müssen 😗 . Wir haben die Tage im KTP trotzdem sehr genossen und wer weiss, vielleicht kommen wir ja doch nochmals hierher. Auf jeden Fall gehört der Park zu den "Enttäuschungen" auf unserer Tour – nicht nur wegen dem fehlenden Katzenglück.
Fazit Kalahari Rest Lodge: Es ist ein guter Stopp zwischen dem Kaa-Gate und dem Weg nach Ghanzi. Es gibt akzeptable Sanitärhäuschen, die ständig mit einem Donki beheizt werden. Strom ist abends von 17.30 Uhr bis Mitternacht und von 5 bis 10 Uhr (glaube ich) vorhanden. Es gibt auch Chalets, eine Bar und ein Restaurant. Das Essen dort ist superlecker, vor allem das Wild. Und ja, es ist wohl auch eine Hunting-Lodge 😠 , wovon wir aber gar nichts mitbekommen haben.
Reisemaus1'004 Beiträge · seit 200824. Juni 2019 · #62
Hallo Nina, Vielen Dank für den schönen Bericht, der einen sehr guten Einblick über die verschiedenen Camps gibt. Wir waren vor ein paar Jahren im KTP,zu einer ähnlichen Zeit wie Du, und waren auch enttäuscht. Kaum Katzenglück. Ich habe inzwischen die Theorie, dass sich die Katzen eher in der heißen Jahreszeit zeigen. Die Berichte mit tollen Sichtungen waren oft wenn es heiss ist, Oktober bis Januar. Vielleicht sind die Löwen auch zu faul ihr gemütliches Plätzchen zu verlassen, wenn es draußen ungemütlich kalt ist? Viele Grüße Doro
LolaKatzeThemenstarter846 Beiträge · seit 201424. Juni 2019 · #63
Reisemaus schrieb:Hallo Nina, Vielen Dank für den schönen Bericht, der einen sehr guten Einblick über die verschiedenen Camps gibt. Wir waren vor ein paar Jahren im KTP,zu einer ähnlichen Zeit wie Du, und waren auch enttäuscht. Kaum Katzenglück. Ich habe inzwischen die Theorie, dass sich die Katzen eher in der heißen Jahreszeit zeigen. Die Berichte mit tollen Sichtungen waren oft wenn es heiss ist, Oktober bis Januar. Vielleicht sind die Löwen auch zu faul ihr gemütliches Plätzchen zu verlassen, wenn es draußen ungemütlich kalt ist? Viele Grüße Doro
Liebe Doro, wir haben inzwischen auch schon gehört, dass wohl September/Oktober eine gute (bessere?) Zeit für den KTP ist. Doch da ist es uns definitiv zu heiss 🤪 . Auch wenn jetzt schon fast Winter war, so war es tagsüber immer schon gut warm - auf jeden Fall weit über 25 Grad. Doch wir haben nun den KTP hinter uns, haben trotzdem eine schöne Zeit gehabt und können es jetzt eh nicht mehr ändern 😄 . Bald geht es weiter in die CKGR, wo es uns sehr gut gefallen hat. Liebe Grüsse Nina
Liebe Nina, ja, das Gnuhuuuu.... 🤩 Mit dem hatte ich auch ein sehr nahes "encounter" als wir die Lodge nach dem Abendessen verliessen. Ich sag zu DH, der hinter mir steht: da steht ein Gnuhuuu! DH sagt zu mir: du hast ein GT zu viel heute getrunken. 😄
Jetzt bin ich gespannt auf den CKGR! Da moechte ich auch noch gerne hin! Aber lieber nicht im Oktober 😵
LG, Elsa
LolaKatzeThemenstarter846 Beiträge · seit 201424. Juni 2019 · #68
Elsa schrieb:Liebe Nina, ja, das Gnuhuuuu.... 🤩 Mit dem hatte ich auch ein sehr nahes "encounter" als wir die Lodge nach dem Abendessen verliessen. Ich sag zu DH, der hinter mir steht: da steht ein Gnuhuuu! DH sagt zu mir: du hast ein GT zu viel heute getrunken. 😄
Man rechnet ja schon mit vielem: Aber ein Gnu 🤩 . Hansi meinte nur: "Stell Dich nicht so an 😈 ". Aber scheinbar gehört das wirklich zur Lodge 🤪 . Muss man wissen 🤩
Auf den CKGR kannst Du Dich freuen - wir fanden es toll.
LolaKatzeThemenstarter846 Beiträge · seit 201424. Juni 2019 · #69
Tag 11: 25. Mai 2019 – Die Rocker Gang von Ghanzi – El Fari Camp
Inzwischen ist das Aufstehen schon Routine: Duschen gehen, Frühstück machen, spülen und alles wieder wegräumen. Da wir heute in Ghanzi einkaufen gehen, räumen wir unsere Fahrerkabine auf, so dass nichts mehr sichtbar im Auto ist. Verabschiedet werden wir von diesem schönen Wasserbock? Der stand plötzlich auf unserer Campsite. Erst Gnu nun Wasserbock.
Wir füllen am Camp noch unseren Wassertank auf und dann geht es weiter. Knapp 3 Stunden brauchen wir bis Ghanzi.
Mit viel Glück finden wir einen Parkplatz beim Spar Markt und werden dann gleich von einer Horde bettelnder Kinder umringt. Die sind wirklich dreckig, barfuss und total zerlumpt. Wir geben trotzdem nichts, was uns den Zorn der Kinder einbringt. Zum Glück verstehen wir nicht, was sie sagen. Während wir weitergehen, treiben sich manche Kinder verdächtig nahe an unserem Hinterreifen rum 😵 . Wir gehen weiter. Vor dem Supermarkt sitzt ein bettelnder älterer Rastaman, der sich mit den Kids von gerade eben herumschlägt. Vor ihm scheinen sie etwas Respekt zu haben. Auf jeden Fall hält er sich die Kids mit seinem Gehstock auf einem gewissen Sicherheitsabstand. Am ATM taucht er dann wieder auf, dreht sich in aller Ruhe einen Joint starrt in die Luft und "schimpft" vor sich hin. Dann fährt ein Kleintransporter vor, in dem etwa 6 Rocker sitzen. Das muss man sich mal vorstellen: Die tragen Lederhose, Cowboystiefel und lange Ledermäntel, alles mit Nieten besetzt. Sie haben klobige Ketten um den Hals und entsprechende Ringe an den Fingern, am Gürtel hängt ein langes Messer. Die sehen aus wie aus Mad Max. Langsam und stolz - wie im Wilden Westen - schreiten sie über den Platz. 😮 Nicht das übliche "Schlurfen", das man hier so oft sieht. Irgendwie wird es ruhig als sie auftauchen, der Sicherheitsposten am ATM verschwindet. Einer der Rocker steigt aus, will sich am ATM hinten anstellen, der "Boss" sagt irgendwas zu ihm und dann wird die Situation etwas undübersichtlich. Ich bin gerade am ATM an der Reihe, die Karte steckt schon und ich warte auf das Geld. Da wird Hansi vom "Gang-Boss" angesprochen. Hansi antwortet mit seinem Standardspruch "I don´t speak english", dreht ihm den Rücken zu und ignoriert ihn. Ich stehe am Geldautomaten und hoffe nur, dass dieser die Karte wieder auswirft 🙄 . Ich kann die Situation überhaupt nicht einschätzen, Hansi auch nicht. Karte und Geld werden ausgespuckt, ich stecke die Karte ein, gebe Hansi das Geld und wir schauen, dass wir ganz schnell weiter kommen 🙄 . Im Supermarkt beim Einkaufen ist uns irgendwie nicht ganz wohl. Es laufen viele der Gang-Mitglieder hier rum.... Schnell raus hier. Wir sind froh, als wir im Auto sind und weiterkommen. Auch im Liquorama scheinen wir "verfolgt" zu werden. Boh, ist das unheimlich 🙁 . Nachdem wir getankt haben, fahren wir schnell weiter in Richtung El Fari-Camp – nicht ohne uns immer wieder umzuschauen, ob wir nicht doch verfolgt werden 🙄 . Das war das erste und einzige Mal, dass wir in Afrika ein komisches Gefühl hatten. Mit den aufdringlichen, bettelnden Kinder und dem abgedrehten Rastaman kann man irgendwie umgehen. Das gibt es ja öfters und ist für uns nicht wirklich bedrohlich. Doch als die Gang vor dem Supermarkt vorgefahren ist, da hat sich die Stimmung irgendwie verändert. Ihr Auftreten, das so gar nicht hierherpasst, ihr ganzes Gehabe hat uns – und anscheinend auch die Umgebung – "eingeschüchtert". Als der "Boss" dann auch noch Hansi angesprochen hat, während ich am Geldautomaten stand, da ist uns schon anders geworden. Er war jetzt nicht aggressiv oder so, aber trotzdem. Auf jeden Fall waren wir froh, dass nichts passiert ist, dass sie uns nicht gefolgt sind – nein wir haben keinen Verfolgungswahn, hatten aber beide bei einem Auto, das recht lange hinter uns gefahren ist ohne zu überholen, beide denselben Gedanken 😵 .
Das El Fari Camp hat uns natürlich sehr gut gefallen und den restlichen Tag haben wir einfach nur relaxed.
Im Laufe des nachmittags sind noch zwei weitere Camper eingetroffen – alles Bushlore Fahrzeuge, überhaupt haben wir dieses Jahr überwiegend Bushlore-Fahrzeuge gesehen.
Bald ist auch schon wieder Essenszeit. Hansi gibt alles für ein gutes Lagerfeuer.
Und heute gibt es T-Bone Steak mit Folienkartoffeln.
Den Abend lassen wir dann gemütlich ausklingen.
Fazit El Fari Camp: Es gibt etwa 10 Plätze. Und zu den Sanitärhäuschen wird auf der Homepage mit diesen Worten geworben: The Campsite has the cleanest ablution facilities for campers within the area, if not within Botswana. Na ja, da haben sie wohl schon etwas übertrieben. Die Sanitärhäuschen sind soweit ok, aber weit entfernt von den saubersten (es sei denn die anderen Sanitärhäuschen in der Ecke sind wirklich in einem so viel schlechterem Zustand). Was wir aber zu schätzen gewusst haben, ist der Platz – sowohl in den Duschen als auch am Waschbecken mit ausreichend Ablagemöglichkeit. Das Camp hat uns gut gefallen.
Ich will jetzt nicht zur arg vorgreifen, aber der Park war wirklich die grosse "Überraschung" auf unserer Tour 🤪 .
Siehst, Du, Nina, bei uns war der KTP bis auf die braune Hyäne, die uns auf unserer Wunschliste noch immer fehlt, sehr katzenträchtig, aber die 2x CKGR zwar schön, aber tierarm. So geht's halt und das ist auch gut so! Viele Grüße Friederike
LolaKatzeThemenstarter846 Beiträge · seit 201425. Juni 2019 · #71
CuF schrieb: Siehst, Du, Nina, bei uns war der KTP bis auf die braune Hyäne, die uns auf unserer Wunschliste noch immer fehlt, sehr katzenträchtig, aber die 2x CKGR zwar schön, aber tierarm. So geht's halt und das ist auch gut so! Viele Grüße Friederike
Liebe Friederike, ja, es waren aber nicht nur die Tiere, die wir im CKGR gesehen haben. Es war einfach das ganze "Drumherum". Piste, Landschaft, Campgrounds, Einsamkeit..... was uns dort viel besser gefallen hat. Ja und es war einfacher zu buchen 🤩 . Liebe Grüsse Nina
Champagner8'691 Beiträge · seit 201025. Juni 2019 · #73
LolaKatze schrieb:
So und jetzt bin ich gespannt auf das CKGR - ein weißer Fleck auf unserer Reiselandkarte.
Ich will jetzt nicht zur arg vorgreifen, aber der Park war wirklich die grosse "Überraschung" auf unserer Tour 🤪 . Sonnige Grüsse Nina
Hi Nina,
diesen Satz lese ich sehr gerne (ich sag nur BOT 2020 😄 ) und bin super gespannt auf die entsprechenden Kapitel!
Dies hier habe ich übrigens auch mit Interesse gelesen und werde es mir noch vor der Abreise ausdrucken, damit ich meinem lieben Mitreisenden damit bei Bedarf (nach 2 Tagen ohne Greife zum Beispiel 😎 ) vor der Nase rumwedeln kann 😄 😛
fotomatte schrieb: Das mit der Erwartungshaltung ist so eine Sache, man darf sich da nicht selbst unter Druck setzen. Ich erwarte grundsätzlich gar nichts, bin mir aber sicher, dass ich auf meine Kosten kommen werde, egal was letztlich auf der Liste steht und auf dem Chip gespeichert ist. Damit fahre ich die letzten Jahre sehr gut, vor allem entspannt. Viele Grüße, Matthias
sphinx1'624 Beiträge · seit 201525. Juni 2019 · #74
Hallo Nina Endlich komme ich in Ruhe dazu Deinen Bericht mitzulesen. Mir gefällt Eure Theorie zu der Katzenarmut im KTP sehr, sehr gut. Diese werde ich mir merken und bei passender Gelegenheit für uns adaptieren. Humor ist, wenn man trotzdem lacht. Und was gibt es Schöneres als zu Lachen.
@aos Danke für den Link. Das ist ja super abgefahren-total schräg.
Hallo Axel, danke für den Beitrag. Genauso sahen sie aus - nur noch "wilder" und anstelle der Kuhglocken eben Messer an den Gürteln. Schade, dass wir keine Rocker-Frauen gesehen haben, das hätte uns gefallen 🤩
Liebe Bele, so so CKGR 2020 😈 😗 🤩 Erzähl mehr! Und das würte ich Matthias auch unter die Nase halten in den entsprechenden Situationen 🤩 . Freue mich schon auf Büsnau 😎
@Elisabeth:
Humor ist, wenn man trotzdem lacht. Und was gibt es Schöneres als zu Lachen.
Was sollen wir uns in so einem schönen Urlaub ärgern? Und wer will den schon Löwen sehen? 🤩 😈 🤩 .
Ganz liebe Grüsse und nun wird es wohl etwas dauern bis es weitergeht..... Nina
jaffles1'312 Beiträge · seit 200627. Juni 2019 · #76
Hallo Nina,
bin auch bei Euch wieder auf dem Laufenden! Mit den Sichtungen ist das immer so eine Sache. Ich glaube auch, dass das mit Eurer Reisezeit zusammenhängt! Wir waren ja schon öfters im KTP und hatten definitiv am meisten Glück, wenn es dort so richtig heiß war 🙄 . Im Mai waren die Sichtungen deutlich bescheidener. Jetzt bin ich erst mal auf Eure Abenteuer im CKGR gespannt!
LolaKatzeThemenstarter846 Beiträge · seit 201427. Juni 2019 · #77
jaffles schrieb:Hallo Nina,
bin auch bei Euch wieder auf dem Laufenden! Mit den Sichtungen ist das immer so eine Sache. Ich glaube auch, dass das mit Eurer Reisezeit zusammenhängt! Wir waren ja schon öfters im KTP und hatten definitiv am meisten Glück, wenn es dort so richtig heiß war 🙄 . Im Mai waren die Sichtungen deutlich bescheidener.
Hallo Claudia, Schön, dass Du auch mit dabei bist. Tja, dann wird das wohl nichts mehr mit dem KTP und uns - im afrikanischen Sommer ist es uns definitiv zu heiss 🤩
Jetzt bin ich erst mal auf Eure Abenteuer im CKGR gespannt!
Hitzige Grüße aus dem Süden Claudia
Oh ja, das beginnt gleich mal mit einem Abenteuer der ganz anderen Art 😗 .
@alle: Ich wollte heute eigentlich weiterschreiben, habe aber meine Unterlagen im Büro vergessen - also müsst ihr leider noch einen Tag warten. Sorry, aber die Hitze 😈
LolaKatzeThemenstarter846 Beiträge · seit 201428. Juni 2019 · #78
Tag 12: 26. Mai 2019 – Es geht in die Kalahri - aber erst einmal müssen wir Reifen wechseln 😈 -
Die Nacht war relativ frisch – mit den Schlafsäcken von Bushlore aber kein Problem 🤪 . Und zum Frühstück gab es deshalb noch ein kleines Lagerfeuerchen 🤩 .
Und endlich geht es weiter und zwar in die Kalahari, genauer in das Central Kalahari Game Reserve (CKGR). Da sind wir ziemlich neugierig drauf, wissen wir einfach so gar nicht, was da genau auf uns zukommt und ob es uns dort überhaupt gefällt. Deshalb haben wir auch nur zwei Übernachtungen hier eingeplant. Heute führt uns unser Navi das erste – und leider nicht das letzte - Mal so richtig an der Nase herum 😊 . Ständig schickt es uns bereits im Ort «Kuke» nach rechts in die Pampa. Der richtige Abzweig zum Tsau Gate ist aber direkt vor dem nicht zu verfehlendem Veterinärzaun nach dem Ort Kuke. Dazu folgt man einfach nur der Hauptstrasse – eigentlich nicht zu verfehlen, wenn einem – wie schon geschrieben – das Navi nicht ständig in die Pampa schicken möchte 🙁 .
Dort folgen wir dann eine lästigen Schüttel-Schotter-Sandpiste und natürlich dürfen hier auc die Suicide-Chickens, auch Helmperlhühner genannt, nicht fehlen.
Dann hält Hansi mit einem lauten «Shit» an 😮 . Was los ist? Ihr erinnert euch vielleicht daran, dass wir in der ersten Lodge einen Riss im Reifen entdeckt haben? Ja und jetzt haben wir hinten links einen Platten 😵 .
So sah der Riss aus.
Tja, da hilft nichts – jetzt müssen wir ihn doch benutzen, den Hihglift-Jack 😵 . Boh, was haben wir Respekt vor dem Teil 🙄 .
Was in den Erklärvideos immer so einfach aussieht, ist in der Realität dann doch nochmals ganz anders – Theorie und Praxis halt 😗 .
Das Problem: Die Aufnahmen hinten für den Hihglift-Jack sind so angebracht, dass das komplette Heck angehoben wird und somit hängen auch beide Räder in der Luft, so dass die Handbremse nicht mehr wirkt. Und dadurch rollt der Camper über die Vorderräder weg. Mist 🙄
Also erstmal mit etwas Feuerholz die Vorder Räder vor dem Wegrollen geschützt und ein neuer Versuch. Mit vollem Einsatz kann Hansi den Camper hochheben…..
Weil aber die Blattfedern so stark nachgeben, bekommt man den Camper immer noch nicht hoch genug, dass die Räder freistehen und ein Reifenwechsel möglich ist. Dazu muss man den Camper so weit anheben, dass der normale kleine Wagenheber - der auch zur Standardausrüstung des Campers gehört - mittig hinter dem Reifen unter die Blattfedern kommt.
Und so funktioniert dann auch der Reifenwechsel 🙂 .
Jetzt wieder ganz langsam und vorsichtig den Camper herunterlassen.....
... den kleinen Wagenheber auch - mit dem nötigen Sicherheitsabstand versteht sich 😗
Und da Hansi schon dabei ist, zieht er auch gleich die anderen Radmuttern an, die nicht richtig fest gezogen sind 😈 .
Fertig 🤩 !
Hier braucht man nicht auf Hilfe hoffen, denn hier kommt nur alle paar Tage jemand vorbei 😵 .
Nun haben wir aber nur noch einen Reservereifen. Das ist nicht gut 🙄 .
Und jetzt haben wir uns aber wirklich erst mal eine Coke verdient, bevor wir die restlichen Kilometer zum Gate fahren.
das ist ja bisher ein spannender Reisebericht. Bei diesem Abenteuer fahre ich gerne mit, zumal wir im kommenden Juli und August auch eine ähnliche Strecke fahren und z.T. ähnliche Unterkünfte / Campsites gebucht haben.