Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Botswana

Reisebericht 48 Antworten · 18,0k Aufrufe · gestartet 18. Okt. 2018 von aos
Themenstarter1'166 Beiträge · seit 200818. Okt. 2018 · #1
Hallo liebes Forum,

auch in diesem Jahr war ich im südlichen Afrika unterwegs. Aufgrund des anhaltend guten Wetters kommt erst jetzt mein Bericht - wie immer mehr bild- als textlastig. Anders als die Jahre zu vor, war ich dieses Mal alleine unterwegs. Mein Wunsch war es, die hoffentlich grüne Kalahari (Kaa-Region und CKGR) zu bereisen. Die Nächte in den Parks (an der Zahl sechs) mussten obligatorisch vorgebucht werden, wobei ich meine Wunschplatz Pipers Pan im CKGR nicht bekommen konnte. Nach den Kalahari Parks war ich flexibel für alles Mögliche (Moremi, Hunter's Road, Caprivi, Khaudom).
Aber wie so oft, kommt es anders. Und in diesem Jahr war es der späte Regen im Nordwesten Namibias, welchen wir bereits in 2016 (https://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294425-stippvisite-im-damaraland-und-kaokoveld-2016.html) kurz und ausführlich in 2017 (https://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/292999-rastlos-durchs-kaokoveld-und-damaraland.html) bereisten. Das sonst mir nur als karg bekannte Kakoveld und Damaraland in grün zu sehen, reizte mich so sehr, dass ich mich entschloss, nach dem Makgadikgadi NP in den Nordwesten Namibias fahren zu wollen. Dies bedeutete viel Fahrerei und brachte einige Änderungen mit sich, die sich allerdings erst vor Ort ergaben (eine Nacht weniger CKGR).
Apropos Änderungen. Den Aufenthalt in der Kaa Region hatte ich urspünglich auch anders geplant: Kaa Gate/Pan - Swart Pan - Kaa Gate/Pan. Zu diesem Zeitpunkt war ich mir der Wilderniss Route im KD2 noch nicht bewusst. Das kam erst später. Viele Informationen konnte ich im Netz über das KD2 nicht finden, allerdings hatte mich die Neugierg gepackt und ich habe sie in meine Route eingebaut (Übernachtung Peach Pan anstelle von Kaa Gate oder Kaa Pan).

Ich werde den Bericht zwei teilen. Den Namibia-Teil erfolgt dann im Anschluss in der Kategorie "Namibia".

Hier die Route durch Botswana:

12.04. Abflug
13.04. Ondekaremba
14.04. Masetleng Pan (KD1)
15.04. Peach Pan (KD2)
16.04. Swart Pan (KTP)
17.04. Zonye Pan (KD2) (geplant war Kaa Gate oder Kaa Pan(KD2))
18.04. Kalahari Rest
19.04. Xade
20.04. Phokoje
21.04. Kori 2
22.04. Rakops River Lodge (geplant Kori 4)
23.04. Gweta Lodge (geplant Njuca Hills (Makgadikgadi NP)

12.04.2018
Nachtflug mit Air Namibia.

13.04.2018 Ondekaremba
Ankunft in Windhoek, Transfer und Wagenübernahme liefen problem- und ereignislos. Anders als die beiden Jahre zu vor habe ich dieses Jahr bei Kalahari Car Rental gebucht, da Safari Car Rental kein Fahrzeug mehr für meine Reisezeit hatte. Zusätzlich mietete ich noch eine Campingliege, einen Toilettenstuhl und Sandmatten. Der Großeinkauf fand traditionell im Meauar Superspar statt. Das Mittagessen wurde im Indiana Steakhaus (Hot Spur oder so ähnlich) nebenan eingenommen. Dann ging nach Ondekaremba (Nähe Flughafen). Die Unterkunft war gut (auch das Essen) und günstig und hat den Vorteil, dass man sein Fahrzeug neben dem Chalet abstellen kann, was zum Sortieren und Umpacken von Vorteil ist.

Am Abend bei Gewitterstimmung besuchte ich noch den Aussichtsturm.
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Gefahrene Kilometer: ca. 60

14.04. Masetleng Pan (KD1)

Nach dem Frühstück und mit Sonnenaufgang befand ich mich schon auf der B6 Richtung Grenze. Die Grenzabfertigung ging schnell von statten - es war auch nicht wirklich was los. In Charles Hill ließ ich noch ein mal volltanken und unterhielt mich nett mit der Tankwartin. Der Tankstellen-Laden ist dünn bestückt, Feuerholz war aber vorrätig.
Hinter der Tankstelle bog ich rechts ab nach Ncojane - Richtung Süden und hoffentlich auch Wildnis. Leider sollte diese noch ca. 125 km auf sich warten lassen. Links und rechts der Straße, welche für die ersten 40-50 km entgegen meiner Karten asphaltiert war, befanden sich die üblichen Verdächtigen am Straßenrand (Rinder, Esel usw.) - also eine ganz normale Überlandfahrt in Botswana. Die Schotterpiste nach dem Asphalt war für botswanische Verhältnisse gut in Schuss und ich kam zügig voran. Erst an der Grenze des KD1 wurde sie schmaler und ein wenig schlechter, war aber noch gut zu fahren.

Kurz nach 13:00 Uhr hatte ich die Grenze zum KD1 (Kalahari Concession) erreicht. Zu erkennen an der Cutline und am Schild.
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Hier das Schild in der Nahaufnahme.
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Ungefähr vier Kilometer weiter traf ich auf die erste Pfanne, auf der sich leider nur Nutzvieh befand - schade. Bis Uhkwi traf ich tiermäßig auf scheue Strauße, von den ich nur unscharfe Fotos machte. Die Pisten nach Uhkwi war auch top ausgebaut, sodass ich schnell voran kam. Gegen 14:15 Uhr bog ich auf den 4x4 Track zu den Western Woodlands ab.
Es ist gut zu erkennen, dass die Piste nur selten genutzt wird.
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Nach einigen Kilometern öffnet sich die Landschaft mehr und mehr. Soll heißen die Büsche traten zurück.
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Und kurz darauf befand ich mich in Mitten der Western Woodlands mit tollen Wolkenhimmel, aber leider tierlos.
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Den ersten Abzweig zur Masetleng Pan konnte ich nicht ausfindig machen. Den zweiten schon (es hätten auch noch einen dritten gegeben). Die Piste war allerdings kaum zu erkennen im hohen Gas. Nach wenigen Kilometern erreichte ich dann die Kobie Small Pan.
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Und kurz dahinter war die Masetleng Pan erreicht. Wie man sieht, war der südliche Teil (rechts) im Gegensatz zur linken Seite vegetationslos.
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Auf der "buschigen" Seite graste eine große Springbok-Herde.
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Leider guckte dieser Springbok in die Falsche Richtung.
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Es zeigen sich auf der Pfanne fast alle gängigen Kalahari Pflanzenfresser.
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Nun begab ich mich auf den Weg zur Campsite (ohne Einrichtungen) am Südrand der Pfanne.
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Als ich am Stellplatz eintraf, fing es an zu regnen. Aber nach einer Stunde kam dann schon wieder die Sonne durch und dieses Gnu zog über die Pfanne.
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Das Licht war super und die Wolken taten ihr Übriges dazu.
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Das Campingplatz-Panorma
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Zu Abend gab es Zebra mit Salat (falls es jemanden interessieren sollte). Ich saß noch eine Weile am Feuer, bevor ich wie fast jeden Abend früh zu Bett ging, nicht ohne noch eine Folge Narcos auf meinem Smartphone zu schauen.

Gefahrene Kilometer: 511 (9,7 l/100 km)
Solo die zweite 04/19 - Namibia-Teil Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Botswana / Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Namibia Rastlos durchs Kaokoveld und Damaraland ... (2017) Stippvisite im Damaraland und Kaokoveld (2016)
zuletzt bearbeitet 31. Jan. 2020
5'479 Beiträge · seit 200918. Okt. 2018 · #2
Da bin ich ja mal sehr gespannt, da uns unsere nächste Reise auch in der Regenzeit in die Kalahari und den Nordwesten Namibias führen wird.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
Themenstarter1'166 Beiträge · seit 200820. Okt. 2018 · #3
15.04. Peach Pan (KD2) Teil 1

Gewöhnlich bin ich zum Sonnenaufgang abfahrbereit. Heute war ich irgendwie nach dem Wecksignal wieder eingenickt, sodass ich zum Sonnenaufgang erst das Zelt verließ.
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Die Pirschfahrt startete so erst 07:35. Schon vom Stellplatz und dessen Zufahrt konnte ich erkennen, dass die Spingbokherde über Nacht auf die Pfanne gezogen war.
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Neben diesem Springbok lagen die Überreste eines Elands
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Hier hatte ich nach ca. vier Kilometer das östliche Ende der Masetlheng Pfanne erreicht.
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Dieser mir nun bekannte Vogel (Ant-eating Chat/Termitenschmätzer) saß auf einem Busch am Pfannenrand (unten links im oberen Foto zu erkennen).
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Mein Plan war es, nun eine 12 km weiter westlich gelegene Pfanne (Phoshwane Pan) zu besuchen, dann die Piste von der ich am Vortrag zur Masetlheng Pan abbog ca. 40 km weiter zum Kaa-Gate führende Cutline (Grenze KD1/KD2) zu gelangen und dieser dann bis zur Transit Road des KD2 zu folgen.

Also wendete ich mein Fahrzeug, um die Pfanne in südwestliche Richtung zu verlassen. Vom Weiten konnte ich bereits erkennen, dass die Springbokherde von der Pfanne zog, vielmehr rannten und bescherten ihren Namen aller Ehre (sprangen). Die schönsten Sprung-Motive sind leider unscharf.
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Es zeigte sich noch eine scheue Löffelhundfamilie, die schon bald das Weite suchte.
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Auf der Piste von der Masetlheng zur Phoshwane Pfanne führte durch eine schöne, aber tierlose Baumsavanne. Das Gras stand sehr hoch und teilweise war die Spur nur zu erahnen.
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Nach ca. 7,5 km querte ich die Piste, welche ich am Vortag weiter nördlich verlassen hatte und ich später gen Süden Richtung cutline folgen wollte, und befand ich mich auf dem überwachsenden Track zur Phoshwane Pan. Hier schien schon ewig niemand mehr unterwegs gewesen zu sein. Die Spur konnte ich kaum erkennen und nach ca. einem Kilometer gar nicht mehr ausmachen. Also kehrte ich ca. vier Kilometer vor Erreichen der Pfanne um. Da ich inzwischen meinen Komfort-Bereich deutlich verlassen hatte und ich auch nicht wusste, wie verbuscht und zugewachsen die 40 km lange Piste zur Cutline sein würde, entschloss ich mich kurzer Hand, über Ngwatle und Zutshwa ins KD2 zu fahren.

So fuhr ich die ca. 8,5 km zurück zum östlichen Ende der Masetlheng Pan, um die anfangs ziemlich verbuschte zwanzig Kilometer lange Piste nach Ngwatle zu folgen. In Ngwatle stieß ich direkt auf die Schotterstraße nach Zutshwa. Die Piste war prima ausgebaut und erlaubte eine Geschwindigkeit von ungefähr 60-70 kmh/h. Landschaftlich gefiel ist mir ebenfalls sehr gut (Baumsavanne). An Tieren sah ich nur einen Strauß und eine Kuhantilope.
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In Zutshwa wiesen mich zwei Dorfbewohner darauf hin, dass ich zu zahlen hätte. Einer überwachte dies auch an der Selbstzahlstation, die sich am Beginn der Transit Road durch das KD2 befindet. Die Broschüre über das KD2 habe ich bereits hochgeladen: https://namibia-forum.ch/forum/19-routen/295945-ktp-kenner-gefragt.html?start=24#528916

Die Transit Road führt ebenfalls durch eine schöne Baumsavannenlandschaft (im zweitem Bild versteckt sich eine Kuhantilope).
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Sonst war es bis zur Name Pan ziemlich tierlos, aber landschaftlich sehr ansprechend. Aber auf und neben der Pfanne befanden sich die üblichen Verdächtigen
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und ein Schakal.
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Eine große Springbokherde hatte gerade die Pfanne Richtung "Wald" verlassen. Einige wenige befanden sich noch am Rand der Pfanne und folgten der Herde.

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Schön war es hier und so machte ich am Campingplatz gegen 11:45 Uhr eine Brotzeit.
Solo die zweite 04/19 - Namibia-Teil Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Botswana / Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Namibia Rastlos durchs Kaokoveld und Damaraland ... (2017) Stippvisite im Damaraland und Kaokoveld (2016)
zuletzt bearbeitet 20. Okt. 2018
8'666 Beiträge · seit 201020. Okt. 2018 · #4
aos schrieb:
Dieser mir unbekannte Vogel saß auf einem Busch am Pfannenrand (unten links im oberen Foto zu erkennen).
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Das müsste ein Ant-eating Chat (Termitenschmätzer) sein.

Die Springbockfotos sind klasse - die würde ich gerne auch mal selber so sehen (und fotografieren).

Liebe Grüße von Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
99 Beiträge · seit 201621. Okt. 2018 · #6
Tolle Aufnahmen!
Vielen Dank!
2017 - Namibia (10.09. - 04.10.2017) 2019 - Neuseeland (19.01. - 12.02.2019) 2020 - Mecklenburg-Vorpommern (Ersatz Kanada - 06.09. - 19.09.2020)
Themenstarter1'166 Beiträge · seit 200821. Okt. 2018 · #7
15.04. Peach Pan (KD2) Teil 2

Gestärkt konnte es zur nächsten Pfanne weitergehen, welche nach gut elf Kilometern erreicht wurde und den Namen Jeff Morris Pan trägt. Der Anblick war schon aus der Ferne herrlich, da die Pfanne voller Gnus war.
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Einige von ihnen waren schreckhaft, andere ließen sich durch mein Vorbeifahren nicht stören.
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Mitten drauf stand dieses schöne Exemplar eines Ohrengeiers.
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Nach verlassen der Pfanne querte noch eine Herde Gnus die Piste.
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Nun war es Zeit die Transit Route zu verlassen. Der Abzweig, der sich ca. zwei Kilometer hinter der Jeff Morris Pfanne befand, war inzwischen ausgeschildert und so nicht mehr zu verfehlen. Jetzt kam ein Abschnitt, über den ich im Vorfeld so gut wie nichts im Netz finden konnte. Daher war ich gespannt und auch etwas aufgeregt auf das, was mich erwartete.
Nach ziemlich genau vier Kilometer traf auf erste kleine, aber nicht zu verachtende Pfanne, die laut Broschüre den Namen Towe Pan trägt (in T4A nicht eingezeichnet). Auf der Pfanne befanden sich Oryxe und scheue Strauße.
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Ich freute mich, als ich schon vom Weiten sah, dass der Track auf die Anhöhe südlich der Pfanne führte.
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Von dort hatte man einen klasse Blick auf die Pfanne und in die unendlich flache Weite der Kalahari.
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Der Ausblick nach Süden konnte sich ebenfalls sehen lassen.
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Die erste Pfanne entlang des Wilderness Route war wegen der Aussicht schon ein absoluter Höhepunkt. Die zweite Pfanne kam elf Kilometer später und der erste Ausblick war einfach nur spektakulär.
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Sie trägt übrigens den Namen Zonye Pan (in T4A Bush Pan) und bot eine Vielzahl von Tieren, die sich allerdings gut verteilten.
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Einige der Kuhantilopen zeigten sich schreckhaft.
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Toll war es hier. Gerne hätte ich hier mein Dachzelt aufgeschlagen. Allerdings hatte ich am nächsten Tag einen weiten Weg zur Swart Pan im KTP. Also hieß es weiterziehen. Schon jetzt war mir klar, dass sich die übernächste Nacht nicht am Kaa Gate oder der Kaa Pan verbringen werden, sondern an dieser Pfanne (ca. 40-50 km länger). Hier noch Impressionen vom Südrand der Pfanne.
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Neun Kilometer später zeigte sich die Kgane Pan in ihrer vollen Pracht.
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Anders als bei den anderen Pfannen befanden sich nur wenig Tiere auf und um der Pfanne. Diese scheue Herde Oryxe floh erst auf die Pfanne.
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Die Piste führte allerdings im weiteren Verlauf auf dem Pfannenrand, sodass sie von derselbigen wieder flohen, als ich in ihre Nähe kam.
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Es kann gut sein, dass nach heftigen Regenfällen der Track auf der Pfanne unpassierbar wird.

Der Weg zur letzten Pfanne des heutigen Tages (Peach Pan) zog sich lange 15 Kilometer und war auf dem ersten Blick nicht so spektakulär wie die Pfannen zuvor, aber trotzdem schön.
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An Tieren zeigten sich einige Oryx am anderen Ende der Pfanne.
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Gegen 15:00 Uhr richtete ich mich nach einen langen, aber spannenden Tag auf dem Stellplatz ein. Der Ausblick von dort auf die Pfanne konnte sich sehen lassen.
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Der Sonnenuntergang fiel leider aus, weil es sich im Westen (und auch Süden) zuzog. Die dunklen Wolken sind hier gut zu erkennen.
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Kurz nachdem ich mit in mein Zelt verkrochen hatte, fing es auch schon an zu regnen. Der Regen ging dann schnell in ein Gewitter über. Es blitzte und donnerte heftig. Es war mir sehr mulmig zumute.

Gefahrene Kilometer: 168 (12,6 l/100 km)
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zuletzt bearbeitet 31. Jan. 2020
Themenstarter1'166 Beiträge · seit 200824. Okt. 2018 · #8
16.04. Swart Pan (KTP)

Irgendwann legte sich das Gewitter und ging in normalen Regen über. Gefühlt hat es die ganze Nacht durchgeregnet - auch als mein Wecker klingelte, sodass ich noch eine halbe Stunde länger im Zelt blieb. Beim Abbau des Zeltes hörte ich einen Löwen brüllen. Es klang allerdings weit entfernt, sodass die ich in Ruhe alles zusammenräumen konnte.
Eine halbe Stunde nach Sonnenaufgang ging es dann auf Achse. In der Pfanne hat sich die Wassermenge gegenüber zum Vortag sichtlich erhöht.
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An und um der Peach Pan konnte ich kein Wild entdecken, sodass es gleich weiter Richtung Bushy Pan(s) ging.
Landschaft zwischen Peach und Bushy Pan(s)
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Der erste Blick auf eine der Bushy Pans. Leider drang die Sonne noch nicht durch die Wolkendecke.
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An Tieren konnte ich nur eine Springbokherde entdecken, die zugegeben auch nicht zu übersehen war.
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Ca. zwei Kilometer später befand ich mich auf der Cultine des KTP. Dieses Teilstück ist in T4A nicht eingezeichnet.
An dieser Stelle trifft die Wilderness Route des KD2 (rechts) auf die Cutline.
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Die Cutline ließ sich prima fahren und ich folgte ihr ungefähr 50 km in nordwestliche Richtung zum Kaa Gate - immer den dunklen Wolken entgegen.
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Am Kaa Gate meldete ich mich an. In den Büchern konnte ich erkennen, dass mein Fahrzeug das erste seit vier Tagen war, das das Kaa Gate passierte. Ich fragte den Ranger höflich, ob die Dusche der Kaa Gate campsite nutzen dürfte. Er hatte nichts dagegen.
Kurz nachdem ich mich auf die Kaa Game Viewing Trail begeben hatte, fing es an zu regnen (ca. eine Stunde). An der Gabelung bei der Sizatswe Pan hielt ich mich rechts - also der direkte Weg. Bei diesem Wetter sah ich keinen Sinn darin, die ca. 40 km längere Route zur Swart Pan. Auf dem weiteren Weg passierte ich einige kleine Pfannen, welche sehr verbuscht waren und in der Regel keine Tiere aufwiesen.
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Hier ging es mal über eine Pfanne.
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Die Tierdichte wurde erst kurz vor Erreichen der Swart Pan wieder höher.
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Gegen 13:00 Uhr war die Swart Pan erreicht.
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Die Pfanne besitzt ein künstliches Wasserloch.
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Da die Grenze zu Namibia nur einen Kilometer östlich der Pfanne lag, stattete ich dieser einen Besuch ab.
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Dann schaute ich mir die beiden Stellplätze an. Eine Buchung hatte ich für die Nummer zwei. Der Tafel am Gate konnte ich entnehmen, dass auch Stellplatz eins frei war. So entschied ich mich für Nummer eins, da dieser einen schönen Blick auf die Pfanne hatte. Sonst sind beide Plätze gleich ausgestattet: nichts außer einem Wasserhahn (es funktionierte nur der von 2).
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Am Nachmittag besuchten mit auf meinem Platz eine Manguste und Perlhühner.
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Am Abend machte ich mich auf dem Weg zur ca. zehn Kilometer weiter südlich liegenden Deo's Pan. Die Fahrt dorthin kann ich beim besten Willen nicht empfehlen - schon gar nicht die Umrundung. Es sei denn, man möchte sich den Lack zerkratzen.
Das Bild vermittelt nicht die tatsächliche Verbuschtheit.
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Die schönste Abschnitt befand sich auf halber Strecke zwischen den Pfannen.
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Hier traf ich auch auf ein paar scheue Oryxantilopen.
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Vom Abzweig zu Deo's Pan hatte man einen super Blick auf die Swart Pan.
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Hier noch ein paar Impressionen auf und neben der Swart Pan im wunderschönen Abendlicht.
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Der Sonnenuntergang war unglaublich schön.
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Gefahrene Kilometer: 182 (13,9 l/100 km)
Solo die zweite 04/19 - Namibia-Teil Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Botswana / Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Namibia Rastlos durchs Kaokoveld und Damaraland ... (2017) Stippvisite im Damaraland und Kaokoveld (2016)
zuletzt bearbeitet 23. Nov. 2019
Themenstarter1'166 Beiträge · seit 200828. Okt. 2018 · #9
17.04. Zonye Pan (KD2) Teil 1

Genauso schön wie der Sonnenuntergang am Vortag war auch der Aufgang.
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Die Morgenstimmung auf der Pfanne war herrlich.
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Besondere Sichtungen gab es nicht, sodass ich mich bald auf den Weg Richtung Gnus Gnus Pan machte. Die nächsten 40 km waren sehr tierarm und landschaftlich auch nicht besonders spannend. Rechts und links der Piste herrschte dichte Vegetation, ab und an wurde eine buschige Pfanne passiert. An einer der verbuschten Pfannen (wahrscheinlich eine der Shallow Pans) konnte ich etwas Gelbes zwischen den Büschen ausmachen.
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Leider war dieses Exemplar weit weg (alle Aufnahmen mit 500 mm Brennweite) und die Büsche am Wegesrand behinderten die freie Sicht auf die Pfanne. Ich fuhr ein Stück vor, um die Pfanne nach weiteren Löwen absuchen zu können. Und das mit Erfolg: ein weiteres Männchen.
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Dieses erhob sich nach einigen Minuten, bewegte sich zum anderen Löwen, wendete und ging zu seinem ursprünglichen Liegeplatz zurück.
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Danach entfernte er sich langsam immer weiter. Sein Kollege regte sich nicht. Daher entschloss ich mich, nach gut 20 Minuten weiter zu fahren.

Ausnahmsweise mal nicht an einer Pfanne.
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Einige Minuten später war die Malatsa-Khudu Pan erreicht.
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Und kurz darauf die Gnus Gnus Pfanne.
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Die Pfanne zeigte sich bis auf einem Habicht leider tierlos. Auf der Campsite sah ich das erste Fahrzeug seit drei Tagen. Der Mann der neben sein Bushcamper stand, drehte sich weg - dann eben kein Gruß oder Plausch.

Besonders schön fand ich auf dem Kaa Game Viewing Trail die Khandu Pan wegen der offenen Landschaft.
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Aber auf sie verirrte sich auch nur Oryx (ziemlich links in Bild).
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Auf der Kaa Gate Campsite hielt ich meine Brotzeit ab, bevor ich mich auf die Transit Route des KD2 begab. Nach einigen buschigen Kilometern öffnete sich die Landschaft.
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Einige Kilometer vor der Kaa Pan fotografierte ich in den Ästen zwei Vögel, die erfreulicherweise nicht gleich davon flogen.
Das könnte ein junger Raubadler sein (sicher bin ich mir nicht). Ersterer war ein Falkenbussard
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und dies eine Kapkrähe.
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Nach insgesamt 13 km hatte ich die Kaa Pan erreicht. Eine große Pfanne die landschaftlich und tiermäßig ein tolles Panorama bot.
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(die Punkte sind übrigens Geier)

Blick nach Norden
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Auf der ganzen Pfanne waren Oryx-Antilopen verteilt. Es sah es so aus, als ob sie nach Mineralien "graben" würden.
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Die Transit Road umgeht die Pfanne am südlichen Rand. Genau dort waren auch die Geier, die sich über die Reste eines Oryx versammelten - wirklich gefressen hat keiner. Die Aufnahmen waren etwas gegen das Licht und mit 500er Brennweite.
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Solo die zweite 04/19 - Namibia-Teil Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Botswana / Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Namibia Rastlos durchs Kaokoveld und Damaraland ... (2017) Stippvisite im Damaraland und Kaokoveld (2016)
zuletzt bearbeitet 03. Nov. 2018
2'511 Beiträge · seit 200928. Okt. 2018 · #10
Hallo Axel,

dein Greifvogel ist ein Bussard, da gibt´s kein Vertun. Achte auf die unbefiederten Ständer.

Viele Grüße,
Matthias
NAM die Fünfte – und immer noch kein Sossusvlei - 2013 , Der (ganz alte) Südwesten - 2014 , Die Märchentour - 2014/15 , Kavango, Kwando, Kalahari - 2016 , Just Birds - 2017 , Unter Eulen und anderen Käuzen - die O-S-T 2017 , NAM die Elfte 2018, Caprivi satt - 2019
Themenstarter1'166 Beiträge · seit 200801. Nov. 2018 · #12
17.04. Zonye Pan (KD2) Teil 2

Noch die gleiche Szenerie - nur von weiter östlich aufgenommen
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Anstelle der Transit Road zu folgen und damit die Pfanne zu verlassen, nahm ich den Track am Ostrand der Pfanne nach Norden. Dieser Track soll laut google earth nach ca. 4,5 km auf die Cutline treffen. Aber zunächst traf erst einmal ich auf zwei Schakale.
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Nach ca. 1,5 km schreckten einige Oryx auf und ergriffen die Flucht und lösten damit bei alle anderen Oryx, die sich bis dahin ruhig verhalten hatten, ebenfalls den Fluchtinstinkt aus.
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Da ich nicht vor hatte, die ca. 30 Oryx für die nächsten zwei Kilometer vor mir herzutreiben, machte ich kehrt - nicht ohne ein paar Aufnahmen zu machen.
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Die Schakale waren inzwischen bei den Geiern bzw. dem Kadaver angekommen.
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Gut hatte es mir hier gefallen. Aber mein Ziel für heute war die Zonye Pan. Obwohl ich kurz überlegte, nicht hier mein Lager aufzuschlagen. Die folgenden 25 km zum Abzweig zur Towe und damit Zonye Pan zogen sich. Die Towe pan zeigte sich tierlos. Von der Anhöhe/Düne am südlichen Rand hatte man wieder eine tolle Aussicht.
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14:30 Uhr hatte ich dann "meine" Pfanne erreicht - leider nicht so tierreich wie zwei Tage zuvor, aber noch immer wunderschön und einige Tiere gab es auch.
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Am Stellplatz baute gleich mein Dachzelt auf, denn nach Pirschfahrt am Abend war mit nach über sieben Stunden im Auto nicht mehr.
Den Nachmittag verbrachte ich mir Hörbuch hören und dem Geschehen auf der Pfanne beobachten. Ab und an machte ich Landschaftsfotos mit schönsten Wolkenformationen. Ich genoss die Einsamkeit und war glücklich, hier sein zu können.
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Das war mein Stellplatz.
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Die Sonne ging leider etwas unspektakulär in den Büschen hinter mir unter. Sie sorgte aber für ein herrliches Licht in Richtung Pfanne, auf welche sich ein Kudubock eingefunden hatte.
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Kurz nach Sonnenuntergang sprang eine Kudu-Dame wie wild über die Fläche.
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Einige Sekunden später trottete auch der Grund hinterher.
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Die Häyne kam immer weiter Richtung Pfannenrand, drehte dann aber vorher ab, ohne mich auf meinem Stellplatz zu besuchen.
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Das war der krönende Abschluss eines super schönen Tages im Kaa-Gebiet.

Gefahrene Kilometer: 191 (12,8 l/100 km)
Solo die zweite 04/19 - Namibia-Teil Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Botswana / Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Namibia Rastlos durchs Kaokoveld und Damaraland ... (2017) Stippvisite im Damaraland und Kaokoveld (2016)
zuletzt bearbeitet 05. Okt. 2019
Themenstarter1'166 Beiträge · seit 200804. Nov. 2018 · #13
18.04. Kalahari Rest

Der letzte Morgen im Kaa-Gebiet begann mit weit entfernten Löwengebrüll. Es kam vom Nordosten (der Bereich, wo es keine Piste gab) und wurde schwächer. Kurz vor sieben lugte die Sonne über den Horizont.
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Ich fuhr zum Südrand, wo die Piste direkt am Pfannenrand verläuft. Wenige Meter hinter dem Stellplatz traf ich auf diesen Schakal.
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Auf und um der Pfanne zeigten sich sonst außer einem Strauß keine Tiere.
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Also wendete ich und fuhr Richtung Towe Pan. Der Weg zwischen den Pfannen ist in der Regel relativ verbuscht. Hier gab es eine Stelle, die ziemlich offen war (inkl. fliehender Kuhantilopen).
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Auf der Anhöhe hatte ich wieder einen herrlichen Ausblick nach Süden.
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Der Blick auf die Pfanne wurde von der tiefstehenden Sonne "behindert".
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"Unten" gab es die üblichen Verdächtigen.
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Ein Schakal, der schnell das Weite suchte, konnte ich nicht vernünftig mit meiner Kamera festhalten. Dafür eine davonfliegende Riesentrappe.
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Der Kollege war nicht so schreckhaft.
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Links der Piste waren immer wieder Springböcke zusehen - teils auch weit entfernt.
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Nach zwei Kilometern auf der Transit Route war die Jeff Morris Pan erreicht. Hier gab es auf und um der Pfanne Gnus, Kuhantilopen, Oryx und springende Springböcke.
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Gefühlt stand die gesamte Baumsavanne auf den nächsten Kilometern voller Springböcke.
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Es gab aber auch andere Tiere.
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Impressionen an der Name Pan
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An dieser Stelle war schon fast das Dorf Zutshwa erreicht und somit hieß es Abschied nehmen von diesem tollen Gebiet.
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Die Piste nach Hukuntsi war breit und ließ sich in unter einer Stunde bewältigen. An der Tankstelle am Ortsende füllte ich auf. Direkt nebenan befindet sich ein neues Einkaufszentrum, in welchem sich ein Supermarkt mit Fleischtheke und geringer Auswahl an Obst und Gemüse befindet. Der ATM im Supermarkt war defekt. Der Bottle Store dafür gut bestückt.
Die einstündige Fahrt nach Kang war eine typische Überlandfahrt in Botswana - also langweilig. Beim Kang Ultra Stop aß ich im Restaurant zu Mittag und erfreute mich am W-LAN. Bei der Bank Gabarone neben der Tankstelle versorgte ich mich noch mit Bargeld (nur Visa). Das Kalahari Rest war dann bald erreicht (26 km). Da ich keine Lust auf Zelten hatte, entschied ich mich für ein Bungalow, dessen Preis ich erst noch runterhandeln musste. Der mit anfangs angebotene Preis war höher als bei booking.com. Der Pool war leider unbenutzbar. Die Unterkunft war zweckmäßig und das Essen im Restaurant sehr schmackhaft.

Gefahrene Kilometer: 254 (10,0 l/100 km)
Solo die zweite 04/19 - Namibia-Teil Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Botswana / Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Namibia Rastlos durchs Kaokoveld und Damaraland ... (2017) Stippvisite im Damaraland und Kaokoveld (2016)
zuletzt bearbeitet 05. Okt. 2019
4'382 Beiträge · seit 201504. Nov. 2018 · #14
Guten Abend, aos,
deine Fotos sind überwältigend schön, zeigen die süchtigmachende Weite und Einsamkeit dieser Region, daß eine fast schmerzhafte Sehnsucht danach entsteht. Danke!
Friederike
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
546 Beiträge · seit 201805. Nov. 2018 · #15
Hallo Axel,
danke für diesen Bericht!
Nach unserer ersten Botswana-Tour im April hielten v.a. unser Sohn Benjamin und ich fest: die Kalahari reizt uns aber schon noch sehr.... Wenn ich Deine Bilder hier sehe, liege ich damit richtig: Allein um der Landschaft willen wäre das schon eine Reise wert!

Ein klein wenig kann ich mich dort hinein "beamen", wenn ich Deine Bilder betrachte - hab Dank dafür!
Ich freue mich auf Fortsetzung!
Antje
Gelebt in Malawi, Tanzania und Kenya Reiseberichte: Botswana April 2018: https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/295264-botswanas-beasts-beauty-im-april.html Malawi 2015-2018: https://www.namibia-forum.ch/forum/154-diverses/297418-kleinode-in-malawi.html Tanzania - Tarangire April 2020: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299356-tansania-pulsiert-trotz-corona.html?start=0
1'523 Beiträge · seit 201105. Nov. 2018 · #16
Guten Tag Axel,

habe mich bei Dir etwas eingelesen bezüglich KD1 und KD2 ....die Baumsavannenlandschaft dort ( wo es nicht zugebuscht ist )

ist wunderschön ( ca 17km )......Tier-technisch aber ziemlich anspruchsvoll......hat wohl damit zu tun, dass es Jagdgebiet ist

und eventuell nur wenige Wasserstellen (in der Trockenzeit) hat.......vielen Dank für Deine "Vorspurrolle" 🙂

lg............BMW
zuletzt bearbeitet 05. Nov. 2018
705 Beiträge · seit 201409. Nov. 2018 · #17
aos schrieb:
12.04. Abflug
13.04. Ondekaremba
14.04. Masetleng Pan (KD1)
Genau so beginnt unsere nächste Reise am 3.4.19

Die Fotos des Western Woodland bzw ganzer Reise sind super (ein paar wenige hast du ja schon in "meinem" Thread gepostet). Und jetzt habe ich noch etwas mehr Infos für unsere Reise.

Felix
wohl Ende 28 wieder 5-6 Wochen Botswana (Khutse+KTP)+ Süd-Namibia Nov- 25-Jan 26 3W Botswana (KTP, Moremi, Nxai+Makgadikgadi Pans NP), + 3W Namibia Nov/Dec 2021 KTP-Kaa-Mabua-KD2 (Bericht) April 2019 KTP + Südliches Namibia / Reisebericht KTP und Süd-Namibia / Blog Sept/Oct 16 Etosha-Caprivi-Chobe-Moremi-CKGR / Reisebericht / Blog
Themenstarter1'166 Beiträge · seit 200809. Nov. 2018 · #18
felix__w schrieb:
aos schrieb:
12.04. Abflug
13.04. Ondekaremba
14.04. Masetleng Pan (KD1)
Genau so beginnt unsere nächste Reise am 3.4.19

Die Fotos des Western Woodland bzw ganzer Reise sind super (ein paar wenige hast du ja schon in "meinem" Thread gepostet). Und jetzt habe ich noch etwas mehr Infos für unsere Reise.

Felix
Und bei mir ab 07.04.2019 wieder. 🙂

Viele Grüße
Axel
Solo die zweite 04/19 - Namibia-Teil Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Botswana / Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Namibia Rastlos durchs Kaokoveld und Damaraland ... (2017) Stippvisite im Damaraland und Kaokoveld (2016)
705 Beiträge · seit 201410. Nov. 2018 · #19
aos schrieb:Und bei mir ab 07.04.2019 wieder. 🙂
Auch wieder in dieser Region?

Felix
wohl Ende 28 wieder 5-6 Wochen Botswana (Khutse+KTP)+ Süd-Namibia Nov- 25-Jan 26 3W Botswana (KTP, Moremi, Nxai+Makgadikgadi Pans NP), + 3W Namibia Nov/Dec 2021 KTP-Kaa-Mabua-KD2 (Bericht) April 2019 KTP + Südliches Namibia / Reisebericht KTP und Süd-Namibia / Blog Sept/Oct 16 Etosha-Caprivi-Chobe-Moremi-CKGR / Reisebericht / Blog
Themenstarter1'166 Beiträge · seit 200811. Nov. 2018 · #20
@Felix Ja, und die ersten drei Tage sind identisch. Nach Masethleng drei Nächte im KD2 und dann über Jack's Pan ins CKGR - soweit die aktuelle Planung.

19.04. Xade

Heute ging es bereits kurz vor Sonnenaufgang los. Denn ich war mir der Zeit, die ich benötigen würde, unsicher. Der Plan war, nach Xade über die Cutlines zu fahren und nicht über Ghanzi. Im südafrikanischen Forum habe ich gelesen, dass die man für die 160 km Cutlines vier Stunden benötigen würde, also Ø 40 kmh. Sonst konnte ich aber nirgends etwas über diese Strecke finden.
Nach 27 km verließ ich den Trans Kalahari Highway auf die erste Cutline nach Osten. Dieser folgte ich für ca. 40 km zu Südwestgrenze des CKGR. Ich brauchte dafür weniger als eine Stunde.
Hier (an der Südwestgrenze, rechts im Bild ist das CKGR) bog ich nach Norden ab. Interessanterweise folgten die meisten Fahrzeuge der Cutline weiter Richtung Osten - aber wohin?
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Auch die nächsten 90 km ließen sich wieder prima fahren. Landschaftlich war es kein Highlight, da es nur durch Buschland ging. Immer wieder befand sich Elefantenlosung auf der Piste. Von den grauen Riesen ließ sich leider keiner blicken.
Nach dieser Pfanne wurde die Piste sandiger und hügelig.
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Nach 50 Minuten war dann endlich der Abzweig ins CKGR erreicht.
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Es war für mich übrigens der dritte Besuch des CKGR. Bisher war ich aber nur im nördlichen Bereich unterwegs. Xade war also Neuland für mich und als Zeltplatz nur meine zweite Wahl, weil Piper Pans ausgebucht war.
Tiefsandig ging es weiter. Die Xade Pfanne war nach ca. 45 Minuten erreicht. Hier sah ich die ersten Tiere des Tages.
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Die Bäume am Pfannenrand gefielen mir ausgesprochen gut.
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Im Westen der Pfanne, auf Höhe des Wasserlochs, sah ich einen Elefanten die Piste queren.
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Schnell begab ich mich dort hin. Der Elefant zog unbeirrt nach Süden weiter.
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Und er war nicht allein.
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Wow. Ich habe mich riesig gefreut, auf die Elefanten gestoßen zu sein. Ich fuhr zum Wasserloch, wo inzwischen der nächste Bulle eingetroffen war.
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Während ich mich den Täubchen (Kapturteltaube und Kaptäubchen) im Busch widmete,
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kamen auch schon die nächsten Elefanten zum Wasserloch gezogen. Diesmal eine Herde mit Jungtieren.
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Mit einem solchen Elefantenaufkaumen hätte ich nicht gerechnet. Nach einigen Minuten fuhr ich zufrieden weiter zum Gate beim Rangerdorf. Dabei passierte ich Campsite 1. Ich hatte eine Buchung für 2, welche ca. 10 km östlich vom Gate lag. Eigentlich nicht passend, da ich am nächsten Tag nach Norden und abends noch einmal zum Xade Wasserloch wollte. Also fragte ich die Rangerin höflich, ob ich auf eins könne. Dies verneinte sie, weil sich nicht wisse, ob es eine Buchung für diese Nacht gebe. Ich könne mich aber gerne auf eine der vier Plätze beim Dorf/Gate stellen. Das wollte ich eigentlich wegen des nächtlichen Generatorlärms nicht. Daher begab ich mich auf den Weg zu Campsite 2 mit der Option, am Abend nach dem Wasserloch-Besuch einen anderen Platz einzunehmen (am Gate oder besser Platz 1 falls freibleibend). Nach wenigen hundert Meter auf der Piste nach Osten wurde es so tiefsandig, dass ich der erstbeste Gelegenheit nutze, um das Fahrzeug zu wenden und mich auf einen der Plätze am Gate niederließ.

Für diesen Platz entschied ich mich nicht, da er fast keinen Schatten bot.
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Der davor wurde es (Nr. 3).
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Den Nachmittag verbrachte ich mich Hörbuch hören. Ich versuchte den ein oder anderen Vogel (Gelbschnabeltoko, Glanzstar, Elsterdrossling, Mahaliweber) auf meine SD-Karte zu bannen.
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Auch einige Falter konnte ich ablichten.
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Das Sanitäranlagen hatten kein Wasser (dies läuft erst, wenn der Generator angeschaltet wird) und wirkten sehr heruntergekommen (der Männerbereich). Dafür konnte ich diese schöne Spinne im Waschhaus fotografieren.
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Am Abend auf dem Weg zum Wasserloch zogen zwei Elefanten direkt hinter dem Gate über die Piste und verschwanden im Busch. Das ging so schnell, dass ein Fotografieren nicht möglich war - im Gegensatz zu diesen Palmtauben.
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Die campsite 1 war von einem Bushcamper belegt. Allerdings hatte ich auch nicht mehr vor umzuziehen. Am Wasserloch angekommen, traf ich auf zwei Elefantenbullen.
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Einer von beiden schubberte sein Hinterteil für eine Weile am Rand des Wasserlochs.
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Nach einer Weile verließen die Bullen den Platz.
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So fuhr ich weiter Richtung Westen und sah Oryx und Strauße.
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Das Abendlicht war wunderschön.
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Ein Kronenkiebitz
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Noch ein paar Impressionen vom Sonnenuntergang, bevor es zurück ging.
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Irgendwann am Abend wurde dann im Rangerdorf der Generator angeworfen, welcher leider bis zum Morgen durchlaufen sollte. Mit Ohrenstöpsel fiel das Ein- und Ausschlafen nicht schwer.

Gefahrene Kilometer: 233 (12,7 l/100 km)
Solo die zweite 04/19 - Namibia-Teil Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Botswana / Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Namibia Rastlos durchs Kaokoveld und Damaraland ... (2017) Stippvisite im Damaraland und Kaokoveld (2016)
zuletzt bearbeitet 02. Feb. 2020