Champagner8'672 Beiträge · seit 201028. März 2019 · #61
Hi Matte, das neue Kapitel ist mir gestern durchgerutscht - ich war um diese Zeit schon im Bett 😊
Als Erstes fällt auf, dass die Plätze hier Gras bieten, das hebt Namutoni deutlich über Halali und vor allem Okaukuejo.
🤢 Na da kommt ja gleich mal Freude auf für August - vielleicht sollten wir ein bisschen Rollrasen einpacken? 😎
Das kann doch nicht sein, dass wir kein einziges DikDik gesehen haben.
Ich trau' mich das ja kaum zu sagen - aber ich habe bis heute noch nie ein DikDik gesehen 🙄 . Vielleicht sollte ich mich nicht so oft in Botswana rumtreiben 😗 ? Meinst du ich hab ne Chance im August? 😐 Hübsche Bildle hast du auf jeden Fall von den Kerlchen gemacht!
Auch wenn es ein bisschen schleppend hier vorwärts geht und es gerne ein paar mehr Fotos sein dürften: danke für's Berichten 😘
franzicke2'085 Beiträge · seit 201229. März 2019 · #62
Moin Matthias, bei dir hab ich mich ja noch gar nicht gemeldet - aber natürlich längst schon ein paar Mal hier reingespickt und auch deine Ausführungen zu den Kranichen verfolgt. Danke dafür! Den Dik-Dik-Drive haben wir auch völlig falsch eingeschätzt - wir dachten, dass hinter jedem Busch so ein Böckchen vorspringt und wurden auf der Runde dann doch eines Besseren belehrt. Wir haben dort zumindest kein einziges gesehen. Ich fand ja Namutoni früher eigentlich ziemlich schön als es noch das Restaurant im Innenhof des Forts gab, hat sich ja inzwischen leider geändert ... Jetzt lass dich mal nicht von dem schönen Wetter vom Weiterschreiben abhalten, liebe Grüße Ingrid
fotomatteThemenstarter2'512 Beiträge · seit 200929. März 2019 · #63
Hallo,
ich verspreche , es geht heute noch weiter mit dem Rest von Etosha und einem Sack voller Vögel. Die Fotos sind bearbeitet. 😎
Doch zunächst:
@ earl: Danke, dass du deine Sichtung gemeldet hast. Find ich toll. 🙂
@ Champagner: Hallo Bele, Rollrasen wäre natürlich eine Option, aber dann fallen wir gegenüber den SA-Campern nicht mehr auf. 🤪 Aah doch, wir haben ja keinen Hänger dabei. Die DikDiks habe ich in Etosha tatsächlich bislang nur auf eben besagtem Drive gesehen, und das eigentlich immer. Drum konnte ich es ja nach der ersten Runde gar nicht glauben. Wir waren wohl einfach zu früh dran. Aber sag mal, hatten wir nicht 2017 auf der Fahrt nach Opuwo ein DikDik? Ich meine mich zu erinnern... 😗
@ franzicke: Liebe Ingrid, wie schön, dass du dich mal meldest, das freut mich. 🙂 Namutoni, was soll ich sagen, das Fort ist leider total am A...h, den Campingplatz fand ich dafür am Besten. Und das Restaurant haben wir nicht besucht. Und nein, ich lass mich vom feinen Wetterchen nicht vom Schreiben abhalten. 🤪
fotomatteThemenstarter2'512 Beiträge · seit 200929. März 2019 · #64
Sonntag, der 27. Januar; einmal Andoni retour
Eigentlich könnten wir Etosha hinter uns lassen, denn Blue Cranes haben wir ja gesehen, das eigentliche Ziel unseres Besuchs also ist erfüllt. Ich möchte Andreas aber noch die Andoni Plains zeigen, wo sich die Kraniche vor der Brutzeit aufhalten.
Im Morgengrauen stehen wir auf, das Wetter sieht gut aus, die Wolken sind abgezogen. Mit Gateöffnung rollen wir nordwärts. Wir kommen nicht weit, Kranichalarm.
Drei unberingte Vögel sind mit ihrem Frühstück beschäftigt.
Die Vögel werden von der gerade aufgegangenen Sonne schön beleuchtet.
Tawny-flanked Prinia, oder Rahmbrustprinie.Zitting Cisticola, oder Zistensänger Danke, maddy.
Wenige Meter weiter ist alles rosa, die flache Lagune ist voller Flamingos.
Lesser Flamingo, Zwergflamingo.
Überwiegend sind es Lesser Flamingos, es sind aber auch ein paar der grösseren Greater Flamingos darunter. Ferner jede Menge Limikolen, darunter viele Säbelschnäbler. Auch ein paar Reiher stehen dabei.
Beim nächsten Wasserloch Klein Okevi finden wir einen Little Sparrowhawk, oder Zwergsperber.
Gross Okevi liegt verlassen da, aber bei Tsumcor stochert eine Painted Snipe, Goldschnepfe im Schlamm.
Wir biegen wieder auf die Strasse in nördlicher Richtung. Weit vor uns sind zwei Fahrzeuge zu sehen, und plötzlich läuft ein Tier hinter dem letzten Auto über die Strasse. Es ist weit, bestimmt mehr als zweihundert Meter, aber auch ohne Glas sehen wir sofort, dass da eine Katze quert. Der Blick durchs Fernglas bringt Gewissheit, ein starker Leokuder. Schnell bringe ich die Distanz hinter uns, und wo der Leo vermutlich ins Gebüsch geschlüpft ist, suchen wir langsam rollend das Gelände ab. Ein paar Meter weiter finden wir ihn, leider ziemlich verdeckt. Einmal schaut er uns an, dann verschwindet er endgültig.
Wir nehmen den Umweg über Stinkwater.
Oje, wieder eine Lerche. Hier stehen wir länger, und letztlich gibt erst der Gesang letzte Gewissheit. Fawn-coloured Lark, Steppenlerche.
Er sitzt leider nicht frei, dafür ist die Bestimmung einfach, ein Martial Eagle, oder Kampfadler.
Hat er nicht einen feinen Moustache, der kleine Scaly-feathered Finch.
Warzenkeiler. Diese Schweine haben wir auffällig selten gesehen.
Dann erreichen wir das Andoni-Wasserloch, und neben Zebras, Springböcken und Gnus hat es weitere zwei Kraniche.
Wir sind begeistert, dass sich die Vögel so fotogen zwischen die Gnus begeben.
Die Rückfahrt hält einen Red-crested Korhaan, oder Rotschopftrappe bereit.
Dann hängen wir noch die Runde um die Fisher Pan dran. Dass wir eigentlich um zehn Uhr das Camp geräumt haben müssten, übergehen wir geflissentlich.
Kalahari Scrub-robin, Kalahariheckensänger.
Ground Agama
Capped Wheatear, oder Erdschmätzer.
Das Licht ist nicht mehr schön, und wir beschliessen, nicht mehr wegen jedem Vogel zu halten.
Bei Twee Palms fahren wir aber doch noch schnell rein, und da liegt doch tatsächlich ein brütender Kranich. Sein Partner steht nicht allzuweit davon entfernt im Gras. Was für ein schöner Abschluss. Heute haben wir sieben Kraniche gefunden, und mit den zehn Vögeln der beiden Vortage steht der Zähler bei siebzehn Exemplaren, davon fünf beringten. Also überschlägig über die Hälfte der namibischen Gesamtpopulation. Den Teil der Reise können wir also schon mal als Erfolg verbuchen.
Nun fahren wir ins Camp und brechen die Zelte ab. Es ist mittlerweile Mittag durch, und der Camp Attendant erscheint und erwähnt , dass wir ja eigentlich seit zehn Uhr hätten geräumt haben müssen. Ich bin mir nicht sicher, ob er nun ein Trinkgeld erwartet und frage einfach mal: Now, what can we do? Dabei schaue ich so unschuldig wie es mir nur möglich ist. Er meint dann, es wäre ja kein Ding, das Camp ist ja fast leer, aber er kann es sich nicht verkneifen, noch ein paar Mal darauf hinzuweisen, dass Check-out-time um Zehn ist...
Dann verlassen wir Namutoni, fahren das kurze Stück bis zum Von-Lindequist-Gate, checken aus dem Park aus und fahren weiter ins sonntäglich verschlafene Tsumeb.
speed66751 Beiträge · seit 201130. März 2019 · #65
Keiler - alles klar, aber
Der Blick durchs Fernglas bringt Gewissheit, ein starker Leokuder.
Im Ernst, Kuder ???
Nun gut, dank dir Matthias habe ich meinen Wortschatz mal wieder erweitern können - und meine Erinnerungen an die Pan auffrischen können. Tolle Bilder! Nun freu ich mich aber wenn es weiter Richtung Caprivi geht (für mich Neuland und gleichzeitig ein Appetithäppchen für die Sommerreise). Besten Dank für´s Berichten, VG, Nette
Champagner8'672 Beiträge · seit 201030. März 2019 · #66
fotomatte schrieb: Aber sag mal, hatten wir nicht 2017 auf der Fahrt nach Opuwo ein DikDik? Ich meine mich zu erinnern... 😗
🙄 Jetzt willst du mich veräppeln, oder? Hab' ich irgend einen Witz/einWortspiel von damals vergessen? 🤨 . Auf der Fahrt nach Opuwo hatten wir vor allem SSS (Sand, Steine und Stress - sind ja auch erst bei einbrechender Dunkelheit dort angekommen) 😐
Schön, dass es weiter geht. Etosha ist bei uns auch auf der Liste, auch wenn unser letzter Besuch vor 9 Jahren war und damit nicht ganz so lange her wie bei Dir, sind wir schon sehr gespannt auf die Veränderungen. Aber solange die Wasserlöcher noch da sind, ist der Rest eher sekundär. Sind das dann auch "Suicide Chicks", die wir 2017 im Krüger erspäht haben? Sah für uns eher aus wie Tarnung oder Mittagsschlaf statt leckerer Mahlzeit. 🤢
maddy2'167 Beiträge · seit 200930. März 2019 · #68
Hallo Matthias,
Schoen, diese Flamingos! ...und die Painted Snipe... ...und die Blue Cranes... und alles andere auch... Danke! Aber: Tawny-flanked Prinia im Etosha?? Gibt es nicht. Dein huebscher Vogel sieht auch nicht danach aus, sondern eher wie eine Zitting Cisticola... Was meinst du?
Gruss aus Sodwana Maddy
PS. ich weiss dass in der Etosha Map eine Tawny-flanked Prinia abgebildet ist, aber Robin Frandsen kann ja auch mal ein Fehler unterlaufen.... 😐
fotomatteThemenstarter2'512 Beiträge · seit 200901. Apr. 2019 · #71
Hallo,
ich freue mich über jeden eurer Kommentare, aber zu maddy muss ich jetzt mal vorauseilen:
@ maddy: Liebe maddy, ich freu mich riesig, dass du meinen Bericht nicht nur konsumierst, sondern auch kritisch begleitest. 😘 Ich habe sämtliche Fotos des fraglichen Vogels nochmals angeschaut, und es bleibt mir nur, den Vogel zu berichtigen. Danke, du hast recht. 🙂
@ speed66: Hallo Nette, bei Grosskatzen heissen die Männchen Kuder, bei kleineren Arten Kater. Nur bei den Weibchen wird nicht unterschieden. 😛 😉 Das sind einfach Katzen.
@ Bele: Liebe Bele, nein, ich will dich nicht veräppeln, aber wir versuchen das backstage zu klären, OK?
@ angi-p: Hallo Angi, nein, deine Hühner sind Frankoline. Ich habe die Perlhühner Suicide Chicks getauft, weil sie es lieben, direkt und gerne über einen längeren Zeitraum vor einem Auto her zu rennen. 😵 Die Schlauesten scheinen sie nicht zu sein. 😐
@ CuF: 😎 😛 😎 😛
@ Susi65: Hallo Susi, in dem frühen Morgenlicht war das wirklich eine Augenweide. 🙂
Fortuna77839 Beiträge · seit 201402. Apr. 2019 · #72
Hallo Matthias,
wie schön, die Lagune mit Wasser gefüllt zu sehen - und dann dazu noch die Flamingos! 🙂 Von denen war ein paar Wochen zuvor weit und breit noch nix zu sehen... Blue Cranes bringe ich seit Deiner Ausführung 2017 immer mit Dir in Verbindung. 😉 Toll, dass ihr so viele gesehen habt, sie sind nicht nur selten, sondern auch einfach wunderschön!
fotomatteThemenstarter2'512 Beiträge · seit 200902. Apr. 2019 · #73
weiter der 27. Januar:
Wir rollen durch das ausgestorbene Tsumeb, gönnen unserem Vehikel mal wieder ein paar Liter Diesel und fahren dann zum Museum, das natürlich auch geschlossen hat. Aber mein Objekt der Begierde steht ohnehin im Freien und ist über den Zaun weg zu sehen.
C 1´Tenderlok der OMEG, eine 600 mm Schmalspurlok
Wir fahren weiter in östlicher Richtung, und kurz vor Grootfontein biegen wir links ab zur Maori Campsite. Dort checken wir ein und stellen unsere Zelte auf.
Die Southern Masked Weaver, Maskenweber sind gerade mit dem Nestbau beschäftigt. Dies ist ausschliesslich Sache der Männchen.
Es ist ein weiterer Gast anwesend. Er fährt einen Landi mit Braker Kennzeichen, und ich frage ihn mal, wo in der Wesermarsch er denn zuhause ist. Wir schnacken bisschen und stellen fest, dass wir einen gemeinsamen Freund haben, der direkt an der Grenze zwischen Ammerland und Wesermarsch wohnt. Wir beschliessen unser Nachtmahl zusammen am Feuer zuzubereiten, und spinnen dann noch eine ganze Weile Safarilatein. Es ist schon lange dunkel, bis wir schlafen gehen. So lange halten wir eher selten durch, aber wir müssen morgen ja auch nicht früh raus.
Kosten: Maori Campsite 125.- Nam$ pP
28. Januar: unterwegs ins Buschmannland
Die Sonne scheint, und wir frühstücken zusammen mit Uwe. Wir müssen aber immer mal wieder unterbrechen, denn es sind einige Vogelarten hier auf Maori unterwegs.
Herrlich glänzt der Diederick Cuckoo in der Morgensonne.
Wir packen zusammen und fahren in den Ort, um ein paar Lebensmittel zu ergänzen. Dann fahren wir ein Stück auf der B 8 bis in Höhe Roy´s Restcamp, dort biegen wir auf die breite Sandpad Richtung Tsumkwe ab.
Es ist wieder mächtig warm geworden, und die Vögel sitzen in den kühleren Baumkronen. So ist auf diesem Bild nicht nur der Bradfield´s Hornbill zu sehen.
Weit reicht der Blick über stellenweise noch schöne, dichte Wälder mit grossen Bäumen, aber über weite Strecken ist der Primärwald schonungslos gerodet worden.
Wenn er fliegt, ist er leicht zu identifizieren, der Wahlberg´s Eagle.
In Fahrtrichtung Osten baut sich eine schöne Gewitterwand auf, und da fahren wir geradewegs drauf zu.
In Tsumkwe suchen wir das Büro der Nyae-Nyae Conservancy auf, denn hier soll man sich anmelden, wenn man übernachten möchte. Wir werden wie gute, alte Freunde mit Handschlag begrüsst, und dann einfach weiter geschickt, wir sollen direkt vor Ort bezahlen.
Im Hof steht ein schön blauviolett blühender Baum, den ich noch nie gesehen habe, ich habe auch keinen Namen dazu. Ein Jacaranda. Danke, maddy.
Dann verlassen wir Tsumkwe in südlicher Richtung, und sofort geht es durch Tiefsand. Erstmals muss ich hier den Allrad zuschalten. Die Spur geht durch eine offene Savannenlandschaft mit einzelnen, kleineren flachen Seen, und hier pulst das Leben. All zu lange können wir uns aber nicht aufhalten, denn wir haben noch ein ganzes Stück zu fahren bis zu unserem anvisierten Camp, von dem wir nur so ungefähr wissen, wo es liegt.
Hier hat es unlängst ordentlich geregnet, und stellenweise fahren wir durch eine Seenlandschaft. Hier aber haben wir gehalten, weil direkt vor dem Auto eine Harlequin Quail, Harlekinwachtel wegfliegt. Erstsichtung!
Capped Wheatear, Erdschmätzer.
Der Weg um die Pfanne zieht sich, und zwei Verbindungen nach Osten in Richtung unseres Nachtlagers stehen zwar auf der Karte des Navis, in echt aber existieren sie nicht. So müssen wir immer weiter um die Pfanne herumfahren, das bringt uns aber eher weiter weg vom Camp, und die Sonne steht auch nicht mehr so hoch.
In der Pfanne selbst sind noch nicht all zu viele Vögel, ein Zeichen, dass es erst unlängst geregnet hat. Die Vögel müssen erst noch zufliegen, aber ein Trupp Open-billed Storks, Klaffschnäbel hat sich bereits eingefunden.
Als wir endlich um die ewig langgezogene Pfanne rum gefahren sind, wird die Pad immer mehr zugewachsen. Die Dornbüsche stellen sich uns in den Weg, und es quietscht überaus hässlich, wenn die Zweige an der Karosserie entlang schrammen. Dazu kommt, dass wir noch ein gutes Stück zu fahren haben, wir werden wohl in die Nacht kommen. Das macht das Fahren nicht gerade entspannt.
Dafür passieren wir nun immer wieder mal einen mächtigen Baobab, aber wir halten nur kurz für ein Foto, dann muss es schon wieder weiter gehen. Die Sonne geht unter, wir fahren ohne Sundowner weiter. Wir kommen an ein Wasserloch, hier steht ein einzelner Elefantenbulle. Er ist überhaupt nicht erfreut uns zu sehen und attackiert sofort mit wehenden Ohren und laut trompetend. Ich setze zurück, und als er endlich abzieht, fahren wir weiter in die beginnende Dunkelheit. An einem weiteren Wasserloch trinkt eine ganze Herde Gnus, die sofort das Weite suchen, als sie uns bemerken. Die wenigen Tiere, die wir bis jetzt gesehen haben, flüchten alle, sobald sie das Auto bemerkt haben. Ob hier gewildert wird? Es ist mittlerweile dunkel, also ganz dunkel geworden, und da die nunmehr nur noch schlecht im Scheinwerferlicht zu sehende Fahrspur auszumachen ist, zeige ich auf eine Wegkreuzung auf der Karte und teile Andreas mit, dass ich maximal bis zu dieser Kreuzung fahre, aber keinen Meter weiter. Wir kommen endlich an besagte Kreuzung, und wir befinden uns bei der Community Dkokhoe. Hier stelle ich den Wagen ab, ich fahre keinen Schritt weiter. Zwei Männer kommen, begrüßen uns sehr freundlich und erklären uns, dass dieser Platz praktisch als Reception dient, der eigentliche Campsite ist ein paar Kilometer zurück im Busch, aber wir dürfen gerne, wenn wir nicht mehr weiter wollen, hier übernachten. Nein, wir wollen nicht mehr weiter! Wir bauen flugs die Zelte auf, dann vespern wir, denn zum Kochen haben wir wirklich keine Lust mehr. Ich bin ziemlich platt und schlafe schnell ein.
maddy2'167 Beiträge · seit 200902. Apr. 2019 · #74
Hallo Matthias,
@ maddy: Liebe maddy, ich freu mich riesig, dass du meinen Bericht nicht nur konsumierst, sondern auch kritisch begleitest. 😘
Danke, das beruhigt mich - ich wage es naemlich fast nicht, dir zu widersprechen! 😕
Im Hof steht ein schön blauviolett blühender Baum, den ich noch nie gesehen habe, ich habe auch keinen Namen dazu.
Das ist ein Jacaranda - Jacaranda mimosifolia. Die bluehen zwar hauptsaechlich im Fruehling (September - Oktober), aber manche auch mal zwischendurch. Habe grad kuerzlich an der N2 einen bluehenden Baum gesehen.
Topobär5'479 Beiträge · seit 200902. Apr. 2019 · #75
Hallo Matthias,
ich hoffe, Ihr habt dann in der Folgezeit noch in Ruhe die Nyae-Nyae Conservancy erkunden können. Da war ich nämlich auch noch nicht und bin dankbar für jede Information. Die Campsites dort werden ja vielfach hoch gelobt, aber ich habe noch nie ein Foto gesehen. Vielleicht kann man das Gebiet ja gut mit dem Khaudum NP kombinieren. Vor allem solange dort das Sikereti Camp geschlossen ist.
Carinha448 Beiträge · seit 201402. Apr. 2019 · #76
Susi65 schrieb:Hallo Mathias,
vielen Dank für Deine Ausführungen zu den Blue Cranes, das ist wirklich interessant. Ich habe gleich mal gegoogelt, wo man dieses Kranichart in Südafrika findet, denn der Etosha steht zumindest in nächster Zeit nicht unbedingt auf unserem Programm. Google schmeißt mir da jetzt die The Cape Overberg Region im Western Cape und insbesondere den Bontebok Nationalpark raus. Dort soll es tatsächlich deutlich größere Populationen geben als im Etosha, aber auch dort haben wir in nächster Zeit keinen Besuch geplant. Schade, ich mag Kraniche und finde die Blue Cranes wirklich ausgesprochen hübsch.
Viele Grüße
Susi
Hallo Susi
Wir haben 2015 in der Nähe der Reilly-Farm im Mlilwane Wildlife Sanctuary in Swaziland Blue Cranes gesehen. Ich gehe davon aus, dass die Tiere eingeführt wurden. Schön anzusehen waren sie aber auch so. 😉
Flash20101'425 Beiträge · seit 201502. Apr. 2019 · #77
Hallo Matthias,
Schande.... Da habe ich in der Einleitung tatsächlich überlesen, dass ihr auch Etosha besucht. Beinahe hätte ich die tollen Aufnahmen verpasst, mit denen du mir eine große Freude gemacht hast. Glückwunsch zu den Blue Cranes! Die würde sogar ich auch gerne mal sehen 🙂 Und mein Neid ist mit euch bei den B.Nern bei Rietfontein - was ein Anblick, traumhaft! Die stehen ebenfalls gaaanz oben auf der Wunschliste 🤩
An einem weiteren Wasserloch trinkt eine ganze Herde Gnus, die sofort das Weite suchen, als sie uns bemerken. Die wenigen Tiere, die wir bis jetzt gesehen haben, flüchten alle, sobald sie das Auto bemerkt haben. Ob hier gewildert wird?
In unserem RB von 2015: Auf dem richtigen Weg zur Pan sahen wir lange keine Tiere. Ein in der Ferne liegender schwarzer Felsbrocken stellte sich dann als Wildebeest heraus, das, uns gewahr werdend, sofort flüchtete, angeführt von einem einzelnen flinken Springbock. Das Gebiet um Tsumkwe wird offenbar stark bejagt.
Guggu2'261 Beiträge · seit 201102. Apr. 2019 · #80
Lieber Matthias,
da ich etwas "Rücken" habe und eine Pause von den eigenen Fotos brauche, habe ich jetzt alles, auch die meisten Kommentare in einem Rutsch gelesen. Ich bin also tuned 😄 und werde es auch bleiben. Ich mag deinen sachlichen Schreibstil sehr, außerdem bist du ein wandelndes Lexikon und man kann von deinem immensen Fachwissen viel lernen.. Du und die Neue scheint ein gutes Team zu sein, es sind klasse Fotos dabei herausgekommen. Es ist schwierig hier einige Favoriten zu nennen, aber die Paradieskraniche und die Flamingos sind HAMMER.