casimodo4'528 Beiträge · seit 200713. Dez. 2017 · #181
Hi Guggu,
völlig unerfahren in den Makgadigadi zu fahren, finde ich (an Stelle der Engländer) schon ein gutes Stück unvernünftig 😕 Irre Geschichte 😗
Und die Sache mit der Speicherkarte ist der Horror. Wir sind da recht unvorsichtig unterwegs. Hoffentlich geht es auch weiterhin gut ! Ansonsten machte es wieder Spaß, Deine Art zu Schreiben ist wirklich sehr sympathisch 😘
Champagner8'681 Beiträge · seit 201015. Dez. 2017 · #182
Achja, der Boteti *seufz* 🤨
Danke für die schönen Bilder, Guggu (auch wenn es angeblich nur die zweitbesten sind....) - sie wecken viele Erinnerungen, vier Jahre ist es schon her, an Weihnachten wird Heike bei uns sein, die mit mir dort war, und wir werden sicher auch wieder davon reden und alte Fotos anschauen.
Danke aber auch für neue Einblicke - und natürlich für die Lacher: das mit den Marabus und den Müttern war mal wieder ein typischer Guggu 😄 !
Ich hoffe, die gelbe Karte hält dich nicht vom Hier-Weiterschreiben ab 😐 - was ist schon ein Wunsch von Guggumann gegen die unzähligen "Schreib-bitte-weiter"-Wünsche deiner Fomi-Fans?? 😎 😗 Ich könnte grad was zum Lachen brauchen - hab eben erfahren, dass mein Auto nächste Woche zwei Tage ins Krankenhaus muss 🙁 (es geht um eine verpfuschte Rückrufaktion von VW 😈 , wegen der bei meinem Golf seit gestern die abstrusesten Warnanzeigen im Display aufleuchten und mir den nahen Unfalltot vorhersagen, sofern ich das Auto auch nur einen weiteren Meter fortbewege 🤢 ) .
fotomatte2'516 Beiträge · seit 200915. Dez. 2017 · #183
Liebe Gudrun,
nun habe ich auch hier mal wieder aufgeholt. Den Burchell´s Glossy Starling hast du richtig bestimmt. Was ich tatsächlich überhaupt nicht verstehe, ist, daß der Landy fürs Rausziehen ungeeignet wäre. Selbst wenn er am Heck keinen Haken haben sollte ( was ich mir beim besten Willen nicht vorstellen kann ), hätte man die Kiste nur umdrehen müssen, denn vorne hat er einen solchen, wie auf deinem Bild zu sehen ist. Sehr komisch. 🙄
Strelitzie2'845 Beiträge · seit 201116. Dez. 2017 · #184
Hallo Guggu,
bin jetzt auch wieder im Camp... Ach, welche Erinnerungen werden wach am Boteti! 🙁
Ich kann Deinen Ärger mit der Speicherkarte sooo nachvollziehen - ich habe im tiefen Flug über London wundervolle Fotos machen können.... die sind im Nirwana verschwunden! Grrrr 😈
Und wenn man schon Pech hat, kommt kein Glück noch dazu! 🙂 Ich kann Euch gut verstehen, mag auch diese Griechische Lasagne nicht!
Viele Grüße - und hoffentlich mehr Glück und Freude am nächsten Tag Eures Urlaubs Strelitzie
GugguThemenstarter2'261 Beiträge · seit 201117. Dez. 2017 · #185
Hallo Ihr Lieben Fomis,
mich hat es ein bisschen aus der Kurve hinausgetragen, daher bitte ich alle die noch mitreisen wollen um ein bisschen Geduld. Im neuen Jahr geht es dann weiter.
wir wünschen Euch zur Weihnachtszeit das Allerbeste. Genießt die fröhlichen und besinnlichen Stunden im Kreise der Familie! Für das Neue Jahr wünschen wir Euch Gesundheit, viel Freude und tolle Erlebnisse.
KarstenB2'397 Beiträge · seit 201117. Dez. 2017 · #187
Liebe Guggu, "mich hat es ein bisschen aus der Kurve hinausgetragen". Ich hoffe, nicht zu sehr - mögest Du bald wieder die Kurve kriegen. Einen guten Rutsch ins Neue Jahr wünsche ich Euch, Karsten
Sadie1'835 Beiträge · seit 201517. Dez. 2017 · #188
Danke für die guten Wünsche und euch auch schöne Festtage! Hoffe der Abstecher ab der Bahn sei nichts von grosser Bedeutung und du kannst bald mit deinem Bericht weiterfahren. (Werde noch länger warten müssen, da wir im Januar auf eine Antarktis Expedion fahren und es dort am Ende der Welt kein wifi gibt. Wish me luck and good weather) Liebe Grüsse von Katrin
GugguThemenstarter2'261 Beiträge · seit 201128. Dez. 2017 · #191
Hallo liebe Mitfahrer, Ich hoffe ihr habt Weihnachten alle gut und besinnlich verbracht, und ganz langsam glimmt das neue Jahr schon am Horizont ..... Gestern kam mir der Thementag Afrika auf SAT3 dazwischen, aber die Auszeit ist jetzt vorbei und es geht hier weiter. Heute mit wenig Fotos da Fahrtag ist.
21.9.2017 Zweitens kommt es anders als man denkt….
Es ist Rühreitag und das Frühstück ist heute besonders lecker. Das Rührei liegt auf ein Maisküchlein, welches mit Avocado belegt ist. Darauf das Ei, schön drapiert mit Bacon und Kirschtomaten. Mmmm – Sternewürdig.
Ein Elsterdrossling und ein Glansstar hüpfen herum und möchten was abstauben.
2 Tauben genießen die Morgensonne und gurren vor sich hin.
Wir bezahlen danach die Rechnung, die diesmal etwas höher ist. Der Tagesausflug war nicht gerade billig, 1860 P p.P, aber man gönnt sich ja sonst nichts. Es hat uns hier recht gut gefallen. Die Bungalows sind sauber und zweckmäßig eingerichtet. Irgendwelche Dekobjekte die einem ein Touch of Afrika Gefühl geben könnte fehlen. Das gilt für die ganze Anlage – es ist alles etwas nüchtern gehalten. Für Botswana ist der Preis sehr günstig und die Lage am Boteti und den Makadikgadi NP ist unschlagbar. Man hat praktisch kein Anfahrtsweg. Es gibt noch 2 andere Lodges am Boteti, aber der Preis ist auch eine andere Hausnummer.
Die Küche war hervorragend, es hat uns sehr gut geschmeckt. Dass wir kurz vor dem Urlaub ein Moussakatrauma erlitten haben, konnte niemand wissen. 😣
Wir laden unsere Sachen ins Auto und starten die Fahrt nach Nata. Wir haben gehört der Fluß Nata führt noch Wasser und in Nata Bird Sanctuary sind noch viele Vögel vorhanden. Daher heißt es heute „Strecke machen“ da wir am Nachmittag hinfahren wollen.
Die Fahrt bis zur Abzweigung auf die A3 läuft wie geschmiert, ab dort fahren wir bis Phuduhudu Gate Schlangenlinien zwischen den Potholes. Dann wird die Straße besser, aber die A3 ist auch nicht schöner als der Trans Kalahari Highway. Und wieder haben einige Kühe und Ziegen Vorfahrt. 🤩
Ein Stück vor Nata ist Umleitung wegen Straßenbauarbeiten und wir fahren ziemlich lange auf Gravel parallel zur A3. Irgendwo ein bisschen weit weg ist ein kleiner See mit vielen Flamingos und ich freue mich richtig auf den Nachmittag. 😵
Um 13:30 Uhr sind wir da. Die Nata Lodge ist ideal gelegen für ein Stopover nach Kasane. Wir werden sehr freundlich begrüßt und die Dame erklärt uns wie wir fahren müssen um zur Bungalow zu kommen. Die Lodge ist relativ groß, hat 22 Bungalows und 10 Safarizelte. Unser Bungalow ist riesig und ganz nett eingerichtet. Aussicht gibt es aber keine – es ist alles ziemlich zugebuscht.
Ich weiß nicht ob je Jemand in diese Wanne gelegen ist, aber als Decoobjekt ist es ok.
Außendusche
Große Terrasse
Einen Pool gibt es hier auch
Wir gehen dann in der Bar und gönnen uns ein Bier bevor wir zu unseren Ausflug aufbrechen wollen. Dies ist dann für eine Weile unser letztes Lächeln.
Als wir wieder im Bungalow zurück sind, möchte Guggumann was im Auto holen. Er sieht was Nagelähnliches im linken Hinterreifen stecken, zieht es hinaus und meint zu hören wie ein laues Lüftchen entweicht. 🙁 Es kommen gerade 2 Angestellte vorbei und sie horchen auch und bestätigen, wir haben unseren ersten Plattfuß ever. 🙄 Die 2 krempeln die Ärmel hoch und zack, ist der Reifen gewechselt. Der eine bietet sich an mit uns nach Nata zu fahren, er weiß wo wir den Reifen repariert bekommen. Das ist uns sehr recht und wir nehmen dankbar an. Da der Holländer in Tschima Busch Camp gesagt hat, dass die Straße nach Kasane mit üblen Schlaglöchern übersäht wäre, wollen wir nach dem Frühstück gleich aufbrechen.
Der Ausflug nach Nata B. S. ist dann Geschichte bevor er stattgefunden hat. 😠 😠
Ich fahre dann auch mit und weil alles so hoppla hopp ging habe ich auch kein Foto dabei – was ich hinterher bereut habe. Wir fahren die 10 km nach Nata und gleich nach dem Ortseingang ist die „Werkstatt“. Da hat nichts darauf hingewiesen, dass hier Reifen repariert werden können. Und ja, es sieht schon sehr „afrikanisch“ aus. 😄
Es kommt dann jemand, redet mit unseren Guide und wuchtet den kaputten Reifen aus dem Kofferraum. Ich gucke ungläubig und sage, das ist doch eine Sie. Ein zierliches Persönchen macht sich daran den Reifen zu reparieren. Sie arbeitet in einem Affen Tempo, babbelt gleichzeitig auf Setswana mit dem Guide und gibt Anweisungen an ihren kleinen Sohn der auch hier spielt. Früh übt sich wer ein guter Mechaniker werden will. 😉 Bevor wir uns richtig umgucken ist der Reifen repariert und auch wieder gewechselt. Das war eine interessante Erfahrung und auf die Frage nach dem Preis, sagt sie 50 Pula, das sind ungefähr 4 Euro. Mein Driver tut den Preis ganz schön aufrunden und weil sie sich so gefreut hat, ist der Guggumann der Rest vom Tag auch happy. Geteilte Freude ist doppelte Freude. 🙂 🙂
Der Guide geht nach Hause und wir fahren zurück in die Lodge. Wir haben dann noch Zeit für eine Dusche und anschließend einen GT in der Bar bevor es essen gibt.
Es ist draußen gedeckt, auf den Tischen stehen Solarleuchten und es sieht alles sehr hübsch aus. Es hat relativ viele Leute und es ist etwas busy – da können wir uns auf Kasane einstimmen. 😵
Das Essen war gut, mehr aber auch nicht. Wir gehen zurück ins Bungi und trinken nochmal ein Absacker aus eigenem Vorrat und sinnieren ein bisschen über unsere neue afrikanische Erfahrung.
Morgen fahren wir dann nach Kasane und erleben ein Nightmare on Chobe River…
Hei, kjære Guggu, schade, daß Ihr in Nata nicht herumfahren konntet - wir waren ab 29.9. dort. Ganz verzückt war ich von den vielen Buschbabies- die hatte ich noch nie gesehen! Dein letzter Satz läßt ja nix Gutes ahnen.... Gruß Friederike
GugguThemenstarter2'261 Beiträge · seit 201129. Dez. 2017 · #194
@ Friederike
schade, daß Ihr in Nata nicht herumfahren konntet - wir waren ab 29.9. dort. Ganz verzückt war ich von den vielen Buschbabies- die hatte ich noch nie gesehen!
Das hätte mir auch gut gefallen, aber jammern hilft ja nicht. 🙁
Dein letzter Satz läßt ja nix Gutes ahnen....
So im nach hinein hat sich das alles ein bisschen relativiert, 😕 😵
@ Sabine
ich freue mich, dass es nun weitergeht in Deinem Bericht - ich vermute, das Fotobuch ist erstellt
Fotobuch, was issn das? 🙄 😣
Dein Cliffhanger wird hoffentlich bald aufgelöst - "Nightmare on Chobe River… " lässt nix Gutes erahnen
GugguThemenstarter2'261 Beiträge · seit 201129. Dez. 2017 · #195
22.9.2017 Fahrt nach Kasane und Boatcruise auf dem Chobe River
Wir Frühstücken gemütlich und packen dann unsere Sachen ins Auto. Um 9 sind wir wieder unterwegs und wir sind froh, dass wir uns jetzt nicht zuerst um Reifen flicken kümmern müssen. Trotzdem nagt es ein bisschen an mir, dass wir den Besuch der Nata Bird Sanctuary nicht machen konnten. 🙁
Es geht eigentlich flott voran, die Herausforderung besteht darin einigermaßen Tempo zu halten und trotzdem die Schlaglöcher rechtzeitig zu erkennen und nicht mit Karacho dort hinein zu fahren. Die Hinterachse dankt es uns. Ach ja, und nicht aus Versehen in eine Kuh oder Esel auf der Straße rauschen. Obwohl, so schlimm wie es uns geschildert wurde ist die Straße gar nicht. Es dauert nicht lange bis wir an Elephant Sands vorbeifahren.
Die Straße führt dann vorbei an den wenigen Feldern, die es in Botswana gibt. Hier wird sogar vereinzelt Obst und Gemüse angebaut.
Die Landschaft wird zunehmend grüner und um halb 2 erreichen wir Kasane und Chobe Safari Lodge. Es gibt in Kasane sehr viele Touristen, aber außer den üblichen Einkaufszentren und den Coverstars Chobe River und dem Chobe-Nationalpark gibt es hier nicht viel Interessantes.
Für Morgen und übermorgen habe ich schon Gamedrive und Bootcruise in der Garden Lodge gebucht, da wir keine Lust auf den großen Kahn in der Lodge haben. Jetzt sind wir aber relativ früh da, und wir beschließen trotz allem eine Bootstour zu machen so fern noch Platz ist, um die Enttäuschung von Gestern wett zu machen. Platz ist, wir wissen ja wie es zugeht, also Augen zu und durch. 😣
Wir gehen rechtzeitig hin weil ich wieder Vorne sitzen möchte. Als wir an der Anlegestelle kommen trifft mich fast der Schlag, nicht EIN sondern FUNF große Boote liegen da. 🤩 Auch die Gäste aus der Schwesterlodge Chobe River Lodge sind da. Ich frage mich wie lange das wohl gut geht mit dem vielen Verkehr auf dem Fluss. Ich wäre ja am liebsten umgedreht und gegangen, aber der Schwabe in mir hat gesagt, bezahlt ist bezahlt. 😗 🙄
Die Chobe Princess dümpelt direkt vor der Lodge auch vor sich hin
Wir erwischen dann auch Plätze vorne im Boot. Leider werden die 4 Plätze hinter uns von Franzosen mit je einer riesige Lunch box besetzt. Sie reden und essen gleichzeitig und der Pommesgeruch zieht sich über das halbe Boot. Guggumann hat eine Mütze mit Nackenschutz gegen Sonnenbrand. Wir stellen fest, dass das auch ein guter Spritzschutz ist 🤩 – ich ziehe das Genick ein. 🤢
So langsam tuckern wir los.
Und sehen auch bald darauf die ersten Elefanten.
Der Guide quasselt mehr oder weniger lustlos in seinem Micro und macht dabei ein paar dumme Witze. Verstehen tun wir genau so viel wie wenn auf dem Bahnhof oder Flughafen eine Durchsage gemacht wird. 🙄
Wir sehen die ersten Vögel, es ist aber schwierig mit dem großen Boot heran zu kommen. Und überhaupt bis die anderen Boote Platz machen und wir daran sind.
Weitgespannter als der Graureiher kann der Lebensraum eines Vogels kaum sein, er ist sowohl in Afrika als auch sonst auf der Welt beheimatet
Schwarz und weiß der heilige Bimbam, äh Ibis meine ich.
Kap triel/Thick Knie
Ein Warzenschwein robbt herum und sucht nach was Fressbares.
Ein Graufischer sitzt auf einem trockenen Baumstumpf und versucht die Beute hinunter zu würgen.
Baumskelett mit Schlangenhalsvogel
Dieser Krokodilkopf guckt ganz giftig aus dem Gras heraus.
Daneben pickt eine Nilgans nach fressbarem.
Wir sehen heute viele Büffel. Kaffernbüffel leben in kleinen Familienrudeln, wo immer das Weibchen der Boss ist 😉 . Sie finden sich aber auch zu großen Herden zusammen
Der unvermeidliche Schreiseeadler sitzt auch im Baum und ist an dem weißen Kopf und Brust leicht zu erkennen.
Ein Krokodil sonnt sich in der Nachmittagssonne. Das ist eines der Spezies die ich nicht besonders mag
Gleich zieht er die Pistole? Warum sonst heißt dieser Vogel Waffenkiebitz?
Am liebsten hält er sich nahe an Tieren wie Büffeln, Elefanten und Krokodilen auf. Er verhält sich nicht nur friedlich, sondern auch ziemlich angstfrei und kann einem ziemlichen Lärm machen. Die Vögel sind ganz schön gefräßig und sie verspeisen alles was in passender Größe zu erbeuten ist. Sie picken überall zwischen den größeren Tieren herum.
Endlich wieder Elefanten. Die grauen Giganten sind für viele Superlative gut: Die größten Säugetiere, bis 4 Meter hoch, die größten Ohren, fressen am Tag bis 400 Kg Nahrung, Tragezeit 24 Monate. Sie sind einfach gigantisch!
Büffel und Wasserböcke. Die Wasserböcke sind heute nicht besonders Kundenorientiert. Mit gesenktem Kopf grasen sie und sind nicht an einem Shooting interessiert.
Schlammverkrusteter Büffel mit Madenhacker
Ein Nilwaran der an einer urzeitlichen, längst ausgestorbenen Echse erinnert. Mit seiner gespaltenen Zunge züngelt er nach Beute.
Und nochmal eine Echse die in der Nachmittagssonne die Zähne zeigt – lieber nicht zu nahe treten.
Silbrig glänzend mit langem Hals – einfach nur schön der Silberreiher.
Ein total verschlammter Elefant arbeitet an die bis zu 400 kg Futtermenge die er täglich braucht
Eine große Herde der grauen Riesen kommt um ihren Durst zu stillen. Leider hat uns der Kapitän ins Gegenlicht manövriert.
Sie machen sich nach einer Weile wieder auf dem Weg in den Busch.
Die Büffel genießen noch die letzten Sonnenstrahlen.
Egal mit welchem Boot man unterwegs ist, der Sonnenuntergang auf dem Chobe hat immer was Magisches.
Nach die Stille und Einsamkeit im Okavangodelta und im Makadikgadi NP ist diese Bootstour irgendwie ein Kulturschock. Es hat ein ziemlicher Krach auf dem Boot und ich kann mich schlecht entspannen. Es ist auch schwierig ein Foto zu machen ohne andere Boote auch noch zu erwischen. Zurück in der Lodge haben wir noch Zeit für eine Dusche bevor wir in die Chobe River Lodge zum Dinner gehen. Krach hatten wir die letzten Stunden genug und aus Sabine Appelgrens RB habe ich gewusst, dass es dort etwas ruhiger zugeht. Wir süppeln erst genüsslich einen Gin Tonic (einen doppelten 🤩 ) in der netten Bar bevor wir an unseren Tisch gehen. Die Speisekarte stimmt mich versöhnlich, endlich kann ich das Filetsteak welches ich seit Maun hinterher schmachte, bestellen. Wir essen zuerst Greek Salad, das ja dieses Jahr in ist, und dann kommt das erhoffte Steak mit Pommes und lecker Soße. Das alles schmeckt mehr als gut und wir trinken einen guten Rotwein dazu. Jetzt schon etwas mehr zufrieden und auch angeschickert als vor ein paar Stunden gehen wir durch die Dunkelheit wieder in unser Safari Room. Morgen Früh geht es in die Gardenlodge zum Gamedrive in den Chobe NP
jaffles1'312 Beiträge · seit 200629. Dez. 2017 · #196
Hallo Guggu,
leider ist das oft so,dass keine Rücksicht auf die Ruhe anderer Personen zählt! 😈 . Aber dafür habt ihr echt schöne Bilder machen können 😎 . Besser wird es kaum mehr. so daß ich von unseren Erlebnissen Zehren kann.
Ich wünsch euch einen Guten Rutsch und ein schönes Friedliches 2018
regsal423 Beiträge · seit 201330. Dez. 2017 · #197
Liebe Guggu, Vorerst einmal danke für deinen spannenden Bericht und die super schönen Bilder! Und ach, wir waren im November in der Chobe Safari Lodge und haben auf der Bootstour eine Gruppe Russen um uns herum erdulden müssen.... 😈 Der Lärmpegel wurde so schlimm, dass wir bald einmal auf die Plattform rauf gestiegen sind... und dort hatte es eine Gruppe Jugendliche aus Mauritius, die mit viel Alkohol ihre eigene Bootsparty veranstalteten... 🙁 Zum Glück hatten wir dann am náchsten Tag eine Privat Bootstour gebucht, zu zweit mit Guide auf einem kleinen Boot...war wunderschön 🙂
Liebe Grüsse und alles Gute fürs Neue Jahr Regina
Reiseberichte:
2015 - von Kapstadt nach Windhoek durch den KTP
2017 - der Leopard kommt nur am Sonntag...
2019 - Namibia Nov.2019 - auf der Suche der Lone Men
2021 - vom Winde verweht - Skeleton Coast Campingtour
GugguThemenstarter2'261 Beiträge · seit 201131. Dez. 2017 · #199
@ Claudia
leider ist das oft so,dass keine Rücksicht auf die Ruhe anderer Personen zählt! 😈 .
Wir haben es ja gewusst, aber diesmal war es echt heftig. Immerhin besser als in der Lodge sitzen und auf dem Fluss und die Boote gucken. 🙁
Aber dafür habt ihr echt schöne Bilder machen können 😎 .
Das aus deinem Munde 😊 😊 😊
Ich wünsch euch einen Guten Rutsch und ein schönes Friedliches 2018
Danke, die Wünsche gebe ich gerne zurück 😘
@ Regina
Vorerst einmal danke für deinen spannenden Bericht und die super schönen Bilder! Und ach, wir waren im November in der Chobe Safari Lodge und haben auf der Bootstour eine Gruppe Russen um uns herum erdulden müssen.... 😈
Okee, ihr wisst von was ich spreche 😈
Der Lärmpegel wurde so schlimm, dass wir bald einmal auf die Plattform rauf gestiegen sind... und dort hatte es eine Gruppe Jugendliche aus Mauritius, die mit viel Alkohol ihre eigene Bootsparty veranstalteten... 🙁
Es geht also auch noch schlimmer 😈 😈
@ Friederike
...die mag ich nicht mal als Handtasche oder Schuh.....
Ganz deiner Meinung – nicht mal als Imitat 🤩
Ich möchte mich ganz herzlich bei allen Bedanken die uns auf der Reise begleiten, egal ob still, drückend oder schreibend. Das ist das Salz in der Suppe für einen RB-Schreiber und der viele Resonanz spornt mich an wenn es nicht immer so rund läuft. 🙂 🙂 Der RB geht auch erst im nächsten Jahr weiter. 😄
Lebe! Lache! Liebe! Bewahre dieses Rezept! Mach das neue Jahr zu einem Fest, genieße das Leben! Damit wünsche ich allen ein gutes neues Jahr.
GugguThemenstarter2'261 Beiträge · seit 201102. Jan. 2018 · #200
23.9.2017 Ein Tag mit „Johnny be good“
Ich war etwas erstaunt als sie mir in der Garden Lodge mitgeteilt haben, dass der Gamedrive um 8 Uhr startet. Alle anderen rauschen schon um 6 los und sind etwa um 9 wieder da zu einem späten Frühstück. Wir haben auch schon erlebt, dass die Tiere sich oft am frühen Morgen im Busch verstecken da es dort nicht so Cilly ist.
Das passt uns sehr gut und wir haben um 7 Zeit für ein gemütliches Frühstück. Das kommt mir ja fast wie Urlaub vor! 😛 Es ist erstaunlich leer im Restaurant, die meisten sind schon unterwegs.
Wir packen unsere Sachen und fahren die 4 km in der Garden Lodge. Dort werden wir sehr freundlich begrüßt und haben noch Zeit für ein Kaffee bevor es losgeht. Auf meine Frage warum sie erst um 8 starten erklären sie, dass auf diese Weise der morgendliche Run umgangen wird und alles etwas entspannter ist. 🙂
Wir sind zu 6, jedes Paar hat eine Reihe für sich mit freiem Mittelsitz für das Fotogeraffel. JOHN ist heute unser Guide. Los geht es und wir sind bald am Sedudu Gate wo John den Papierkram erledigt.
Wir fangen heute mal klein an, ein Squirrel sitzt auf einem Baumstamm und begrüßt uns.
Nach ein paar Minuten machen wir halt und genießen den Blick auf den Chobe River. Auf den Floodplains grasen viele Büffel.
Wir fahren dann hinunter an die Riverfront. Auch viele Impalas und Wasserböcke nehmen in der Morgensonne ihr Frühstück ein.
Eine Streifenmanguste kreuzt unseren Weg
Ein Waffenkiebitz/Regenpfeifer, das ist der mit dem Colt an der schwarzweissen Hüfte! Im Regen pfeifen, auch nicht schlecht – die Regenpfeifer!
John zeigt uns dann hoch oben im Baum die ersten Scharlachspinte. Scharlachspinte sind zwar recht klein und leichtgewichtig, durch die intensive rote Farbgebung aber eben auch auffällig. Sie leben in Kolonien im Uferbereich der Flüsse. Unsere 2 Freunde hier scheinen Einzelgänger zu sein, sie saßen ganz allein auf einem Ast. Ich freue mich über diese Sichtung, wollte ich schon immer sehen. Und man weiß nicht was kommt. 😗
Ein paar Helmperlhühner sind auch unterwegs und ausnahmsweise rennen sie nicht nervös herum so dass ich ein Foto machen kann. Den Helm tragen die Helmperlhühner ganz oben auf ihrem eher potthässlichen Schädel. Sie haben die typische plumpe Gestalt der Hühnervögel – einen gedrungenen Körper, kurze Flügel, kräftige Beine und einen kleinen Kopf. Bodenvögel eben!
Der Nimmersatt ist nicht gerne alleine, er sucht immer Gesellschaft. Man kann gucken wann man will, der Nimmersatt ist immer am Futtern.
So ein Löffler kann prima löffeln und ein Ibis ist er auch noch! Wenn man ihn sieht ist er meistens am Löffeln was das Zeug hält.
Zwei Schreiseeadler sitzen im Baum, sie treten meistens als Paar auf.
Ein Crock sonnt sich auf einer Sandbank
Und auch hier schreiten, waten und stelzen Black-winged stilt/ Stelzenläufer herum.
Ein Büffel liegt mit dem Allerwertesten im Wasser und macht es wie die alten Römer und frisst im Liegen das saftige Gras.
Ein Rallenreiher sitzt im Uferbereich. Sie sind ganz scheue Tiere und flüchten – besonders vor fotografierenden Menschen – unglaublich schnell.
Und auch ein Graureiher watet und sucht nach etwas zum Fressen.
Jetzt mal ein Wort zu John. Das ist ein ganz netter, hat viel Humor, was nicht aufgesetzt wirkt und er gibt sich vor allem sehr viel Mühe uns die Flora und Fauna zu erklären. Wir sehen sonst nicht viele Fahrzeuge, aber wenn, wird immer gegrüßt und ein paar Minuten auf Setswana geschnabelt. Ab und zu wird auch gewalkitalked, nicht dass das Ding nur zur Zierde da hängt. 😉 Jetzt will er uns seine Eule, sie sind per du sagt er, zeigen – sie sitzt im Nest und hat ein Junges. Tja, schön wäre es. Ich habe mich so gefreut endlich mal ein Eulentier vor die Kamera zu bekommen, aber das Federvieh ist so was von uncooperativ und zeigt uns nur den Rücken. Es gibt ja ein Spruch der behauptet, ein Rücken kann auch entzücken, in dem Fall finde ich aber nicht. 🙁 Wir warten eine Weile, aber sie denkt nicht mal daran sich um zu drehen..
Wir nehmen dann mit Kudus
Und Elefanten vorlieb. Ist aber auch nicht schlecht.
Dann sagt John dass es auf Sedudu Island Wildhunde geben soll. Er drückt aufs Gas und innerhalb 20 min. sind wir dort. Wir gucken angestrengt unter diverse Bäume und endlich sehen wir sie. Sonst ist hier kein Auto welches auf was Besonderen hinweisen könnte. Eine große Gruppe liegt unter einem Baum und sie machen Rudelschlafen. Es ist unmöglich sie zu zählen und es ist auch schwierig diese Meute zu Fotografieren. Es gibt jetzt halt ein paar Fotos mehr..
Auf dem Weg zurück sitzt auf einem Baumstumpf eine hübsche Gabelracke, einer meiner Favoritenvögel.
Eine Giraffe mampft an einem saftig grünen Busch.
Der wievielte Adler das ist weiß ich nicht, aber der muss auch noch abgelichtet werden.
Unten im Fluss liegen Hippos und machen Rudelgrunzen und – schlafen. Ab und zu geht der Quirl an und die Ausscheidungen werden schön mit dem Flusswasser vermischt.
Ich habe jetzt erwartet, dass wir uns so langsam auf dem Rückweg machen, aber nein. John hat von jemand gehört, dass heute Morgen weit hinter Serondela ein Leo gesichtet wurde. Machen wir in Serondela Trink und Pipipause und fahren dann weiter in westlicher Richtung. Ich wage es ja nicht zu hoffen, inzwischen sind alle anderen Gamedrive-Wagen schon längst weg. Aber John Adlerauge sieht ihn dann unter einem Baum liegen. Er ist müde, hat eindeutig schon ein Schlafzimmerblick und die Augenlieder auf Halbmast gesenkt. Aber wir freuen uns wie Bolle und knipsen was das Zeug hält.
John hat auch gehört, dass heute Morgen in die Nähe von Serondela eine Löwin gesichtet wurde. Und tatsächlich. Unter einem tief überhängenden Busch hat sich die Löwin verkrochen um dort den größten Teil vom Tag zu verschlafen. John rangiert Zentimeter genau, so dass wir einigermaßen eine Lücke im Gestrüpp finden um ein Foto zu machen.
Wir überschütten ihn mit Lob für diese tollen Sichtungen die er uns heute beschert hat und er grinst fett und sagt: That´s why they call me Johnny be Good! Jetzt starten wir die Rückfahrt, haben es aber nicht eiliger als dass wir für diese Giraffen
und ein großer Kudu halten
Die uns zugemessene Zeit ist jetzt schon lange überschritten und jetzt geht es mit Vollgas Richtung Gate. Es war ein super Gamedrive mit einem noch superiger Guide. Andere Fahrzeuge haben wir kaum gesehen. Es ist dann schon 12:30 als wir wieder in der Garden Lodge sind. Wir verabschieden uns, aber nicht für Lange. Um 15:30 starten wir unser Boot Cruise mit John. Wir freuen uns darauf,,,,,,,,,,