Botswana Bush Adventure Light

Reisebericht 198 Antworten · 36,0k Aufrufe · gestartet 18. Aug. 2017 von Applegreen
5'479 Beiträge · seit 200901. Sept. 2017 · #121
Kasane ist inzwischen die wichtigste Safari-Metropole in Botswana geworden und hat dabei auch Maun überholt. Das merkt man sehr deutlich in den Unterkünften und natürlich auch an der Chobe Riverfront. Während mich der Trubel in den Unterkünften weniger stört, gehen wir ihm an der Chobe Riverfront aus dem Weg indem wir uns antizyklisch zu den Massen bewegen. Wir machen morgens den Bootstrip und nachmittags den Gamedrive.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
229 Beiträge · seit 201402. Sept. 2017 · #122
Hallo Sabine,

ich habe deinen Reisebericht nun komplett hintereinander gelesen und habe fast das Gefühl, dabei gewesen zu sein 😄 Dein Schreibstil, die Fotos und eure Erlebnisse - einfach wunderschön. Ich freue mich auf die Fortsetzung. 🙂

Viele Grüße
Helga
Reisebericht: Namibia für Anfänger - Sept. 2016
Themenstarter1'796 Beiträge · seit 201403. Sept. 2017 · #123
ANNICK schrieb:
Ich finde deine Vogelbilder auch einfach klasse! 🙂
Wir sind in 2 Monate auch dort und freuen uns sehr darüber. Durch dich bin ich aber schon jetzt ganz "giegerig"!!! 😛 😄
Coucou Annick,
Danke für das Lob – ich gebe das Lob auch gerne an den zweiten Fotografen weiter 🙂
Es freut mich, dass ich Deine Vorfreude etwas steigern kann!
fotomatte schrieb:
den Yellow-bellied Bulbul sehe ich wie Claudia auch. In meinem Newman´s übrigens passt die Verbreitung aber sowas von... wie Faust auf Auge. 😎
Hallo Matthias,
ich habe jetzt grade nochmal geschaut – und ja ich habe bei der Verbreitung eine rot markierte Stelle übersehen – es war an dem Abend schon seehr spät und im Dämmerlicht habe ich das glatt übersehen 🤢.
fotomatte schrieb:
Beim Fish Eagle im Horst sehe ich, ehrlich, nichts Besonderes, obwohl ich das Foto vergrössert habe. Irgendwas ist da vor der Brust, aber was?
Tja, das ist die Frage – die werden wir im Nachhinein nicht mehr beantworten können. Durch das Fernglas haben wir das „Etwas“ entdeckt und es hat sich auch bewegt. Allerdings auf keinem der Fotos wirklich gut zu erkennen.

Hier mal ein nicht verkleinertes Foto von Gerald, der mit seiner Spiegelreflex und einem Tele das einzig brauchbare Foto gemacht hat. Ich meine einen Jungvogel zu erkennen.

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Danke Dir für die Bestimmungshilfen! 😘
Elsa schrieb:
euren RB saugen wir mit einem breitem Grinsen im Gesicht genuesslich auf. So schooooeeeeennnn! Aber noch schoener ist, dass wir bald auf euren Spuren durch den Sand schwimmen duerfen.
Liebe Elsa,
ich wünsche Euch eine ganz tolle Reise! Schön, dass ich die Vorfreude etwas steigern kann.
Elsa schrieb: Auf die staendigen Dreckfuesse, so manche Busch-Dusch´s, kitschige Sonnenuntergaenge und hoffenlich vielen Leews freuen wir uns sehr. Und sollten wir mal die richtigen "Koettel" finden, vielleicht versuchen wir uns auch mal im Weitspuck!
Musste grad herzhaft lachen wegen der Dreckfüße 😄 😄
Die waren wirklich immer soo dreckig – den Sand haben wir noch mit nach Hause genommen. Ein Foto gibt’s auch dazu – aber das erspare ich Euch…. 🤪

Überlegt Euch das nochmal mit dem Kudu-Weitspuck 😗
LolaKatze schrieb: Da will ich doch glatt wieder los und bin ein bisschen neidisch auf Elsa, bei der es jetzt bald so weit ist. Ein schönes Wochenende und ich freu mich schon auf den Bootscruise
Das geht mir genauso – am liebsten wieder Kofferpacken und los.
Bootcruise kommt heute – versprochen.
Topobär schrieb: … gehen wir ihm an der Chobe Riverfront aus dem Weg indem wir uns antizyklisch zu den Massen bewegen. Wir machen morgens den Bootstrip und nachmittags den Gamedrive.
Das würden wir beim nächsten Mal dann auch so machen – das ist ein guter Tipp. Danke Thomas!
bingobongo26 schrieb:
ich habe deinen Reisebericht nun komplett hintereinander gelesen und habe fast das Gefühl, dabei gewesen zu sein 😄 Dein Schreibstil, die Fotos und eure Erlebnisse - einfach wunderschön. Ich freue mich auf die Fortsetzung. 🙂 Helga
Hallo Helga,
herzlich Willkommen und Danke für Dein Lob 😉 !

Spätestens heute Abend geht es weiter – ich bin schon großzügig am Fotos aussortieren.

Danke für Euer Interesse und einen schönen Sonntag!
Liebe Grüße
Sabine
Kaoko BA Light //"Nix als Wüste" // Botswana Bush Adventure Light // Von Wilderness zum Addo NP // Karibuni Tansania // ... und das Beste kommt zum Schluss! // Ein 80ster Geburtstag // Neulinge auf Tour
Themenstarter1'796 Beiträge · seit 201403. Sept. 2017 · #124
Chobe – Sundowner River Cruise

Glücklicherweise hat Adrian für uns ein privates, kleines Boot mit Guide organisiert. Die riesigen zweistöckigen Boote sehen für uns wenig einladend aus 🤢 – und noch weniger die Massen an Touristen, die in einer gewaltigen Schlange darauf warten, einsteigen zu dürfen 🙁.

Hier auf dem Chobe dürfen nur botswanische Guides mit gültiger Lizenz arbeiten. Daher führt unser Weg zunächst per Boot zu dem Wassergate auf dem Fluss. Hier sitzt ein Beamter bei sommerlicher Hitze im Trenchcoat und prüft zunächst akribisch die Lizenz unseres Guides. Der ist übrigens ein ganz lieber und vor allem auch wirklich kompetent.

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Foto: Frauke

Wir bewegen uns übrigens auch hier wieder direkt auf der Grenze zu Namibia. Diese führt einmal an den Ufern der 5 km² großen, unbewohnten Sidudo Island entlang, die einst Gegenstand eines Gebietsstreits zwischen Namibia und Botswana war. Dieser wurde 1999 vom Internationalen Gerichtshof zugunsten von Botswana entschieden.

Aus der Ferne erspähen wir dort große Elefanten- und Kaffernbüffelherden, für die der Chobe-Nationalpark so bekannt ist.

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Bereits 1908 wurde die Großwildjagd in der Chobe River Region verboten und von daher haben sich die Tierbestände entsprechend erholt. Und heute ist dann auch Schluss mit Elefantenzählen – das wäre hier unmöglich – es sind einfach viel zu viele 🤪.

Wir mit unserem kleinen wendigen Boot kommen unglaublich nah an die Tiere heran. Und die sind auch allesamt und glücklicherweise herrlich entspannt.

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Foto: Gerald

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Die ersten Elefanten können wir beim Fressen beobachten – interessant, wie sie die langen Grashalme hin und her schleudern, um den Sand aus den Wurzeln zu lösen.

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Foto: Gerald

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Oder aber in den Tiefen der Erde wühlen, um einen besonderen Leckerbissen zu finden 😄.

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African Fish-Eagle, den wir ausgiebig beobachten

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Foto: Gerald

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Foto: Gerald

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Foto: Gerald

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African Darter

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Pied Kingfisher

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African Sacred Ibis

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Spoonbill

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African Openbill ?? - wieder mal mit ?? 😕 - Danke Bele 😘

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Western Great Eagret

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Nächster Rästelsvogel: Juvenile Black-headed Heron?? 😕
Goliath Heron - Dank Bele bestimmt 😘
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Sqacco Heron

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Zwischendurch mal wieder ein paar Elis 😉

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Diese beiden hatten richtig Zoff 😮

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Und dieser spielt vermutlich Wasserski 😛

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Elefanten werden einfach nie langweilig – finden wir zumindest. Wie schön, diese kleine Gruppe aus nächster Nähe ganz in Ruhe beobachten zu können 😘

Bei YouTube ansehen ↗



Hier noch ein paar Fotos, für diejenigen, die nicht so gerne Videos gucken 😎

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Aber auch Hippos bieten interessante Motive 😎

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Foto: Gerald

Hippo-Poop 😣

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Foto: Gerald

Pied-Kingfisher

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Foto: Gerald

Ziemlich große Viecher – diese Krokodile 😮 . Sie liegen aber glücklicherweise nur harmlos rum 😗.

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Foto: Gerald

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Foto: Gerald

Etliche Tonnen hieven sich an Land 😛

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Foto: Gerald

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Foto: Gerald

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Foto: Gerald

Wie viele Tiere sind hier im Bild zu sehen?

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Hier mal zwei davon 😎

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African Darter

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Vermutlich eine Schwalbe ?? 😕 Wire-tailed Swallow (Danke Bele 😘 )

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Wir haben sehr darauf gehofft 🤩 – eine Breeding-Herd durchquert den Fluss von der namibischen Seite kommend.

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Foto: Gerald

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Foto: Gerald

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Foto: Gerald

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Foto: Gerald

Diese Beiden planschen noch ein wenig

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Foto: Gerald

Besonders die Kleinen müssen das Rüsselchen ganz schön strecken 😘

Bei YouTube ansehen ↗



Der noch trockene – hellgraue Eli schaut skeptisch dem Treiben zu 😐

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Der einzelne Bulle ist sehr unschlüssig, ob der die Flussquerung wagen soll – wird es geraume Zeit später dann aber auch wagen 😏. Vorher berät er sich aber ausgiebig mit dem Ankömmling 🤪

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Der Rest der Herde zieht derweilen schon mal weiter

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Giraffen gibt es hier natürlich auch

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Zunächst „nur“ ein African Skimmer.....

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..... aber dann lüftet er sein süßes Geheimnis 😘

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Und wieder ein kurzer Halt bei den allgegenwärtigen Elefanten

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Aber die Büffel sind nicht weniger fotogen. Ob mit oder ohne Oxpeckers (Yellow-billed) oder Sacred Ibis 🤪

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Foto: Gerald

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Foto: Gerald

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Einfach beeindruckend, diese unglaublich riesigen Krokodile 😮

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Yellow-billed Stork

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Und am Hippo-Pool ist auch was los

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Foto: Gerald

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Foto: Gerald

Es wird langsam Zeit für das abendliche Sundowner-Spektakel. Wir machen uns auf den Weg vorbei an dieser „Floating-Bar“.

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Wir haben unsere eigenen Getränke dabei und zelebrieren den Sonnenuntergang gebührend von unserem kleinen Bootchen aus 😎.

Sorry für die nun folgende Bilderflut 😗

Die untergehende Sonne tüncht den Himmel in einen orangen Farbton 🙂

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Still und andächtig bestaunen wir die – leider viel zu schnell – untergehende Sonne und es scheint fast als würden alle Boote auf dem Wasser innehalten und diesen magischen Augenblick einfrieren zu wollen.

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Und weil es so schön ist - noch ein paar 🤪

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Nach diesem wunderbaren Abschluss eines gelungenen Tages verbringen wir einen ruhigen Abend in der Chobe Bush Lodge. Es ist nur ein kurzer Weg über die Straße und man entkommt so ganz einfach dem trubeligen Treiben in der großen Lodge. Es wird eine sehr ansprechende Auswahl à la carte in einem geschmackvollen Ambiente angeboten verbunden mit einem ausnehmend freundlichem und zuvorkommendem Service. Das gefällt uns richtig gut!

Morgen steht ein Grenzübertritt nach Zimbabwe mit dem Besuch der Victoriafälle auf dem Programm.
Für mich persönlich eine kleine Zeitreise an schöne Erinnerungen aus der Vergangenheit 😎
Kaoko BA Light //"Nix als Wüste" // Botswana Bush Adventure Light // Von Wilderness zum Addo NP // Karibuni Tansania // ... und das Beste kommt zum Schluss! // Ein 80ster Geburtstag // Neulinge auf Tour
zuletzt bearbeitet 03. Sept. 2017
8'679 Beiträge · seit 201003. Sept. 2017 · #125
Meine liebe Sabine,

das ist ja wohl der Hammer 😘 - NEID!!

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Zu deinen diversen ?-Vögel: Die Schwalbe heißt Wire-tailed Swallow, beim African Openbill Stork kannst du das Fragezeichen wegmachen, Western Great Egret kennt mein Roberts nicht, einfach Great Egret, der hier "Juvenile Black-headed Heron??" ist ein Goliath Heron. Ich glaub das war's, oder?

Dieses Foto ist super 🤩 :

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Vielen Dank fürs Weiterschreiben 😘 !

Liebe Grüße von Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 03. Sept. 2017
Themenstarter1'796 Beiträge · seit 201403. Sept. 2017 · #126
Champagner schrieb:Meine liebe Sabine,

das ist ja wohl der Hammer 😘 - NEID!!

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Zu deinen diversen ?-Vögel: Die Schwalbe heißt Wire-tailed Swallow, beim African Openbill Stork kannst du das Fragezeichen wegmachen, Western Great Egret kennt mein Roberts nicht, einfach Great Egret, der hier "Juvenile Black-headed Heron??" ist ein Goliath Heron. Ich glaub das war's, oder?

Dieses Foto ist super 🤩 :

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Vielen Dank fürs Weiterschreiben 😘 !

Liebe Grüße von Bele
Liebste Bele,

ganz lieben Dank für die Bestimmung der Rätselvögel 😘

Das Lob für das tolle Eli-Foto gebe ich gerne weiter - Gerald hat mit seiner Spiegelreflex und Mega-Tele in solchen Situationen fotografiert und ich gefilmt - es war klar, dass meine kleine Bridge gegen die Canon mit Supertele nicht mithalten kann 🤪

Zu dem "Western Great Egret" - mein Newman's nennt den so 😮 😐

Das mit dem Vogelnachwuchs war echt Glück - zur rechten Zeit am rechten Ort auch mal lange angehalten und plötzlich wird das Küken sichtbar. Fanden wir auch ganz toll 🙂

Liebe Grüße zurück und Dir noch einen schönen Restsonntag!
Sabine
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2'085 Beiträge · seit 201203. Sept. 2017 · #127
Liebe Sabine,
diesen Satz
Elefanten werden einfach nie langweilig
würden wir ganz definitiv unterschreiben!
Wir haben auch schon immer gespöttelt, dass wir dieses Jahr auch wieder keinen Afrika-Kalender machen, sondern einen Elefanten-Kalender - mit jeweils 1 Foto/Tag 🤪 aber ich glaube, wir würden Konkurrenz bekommen 😄
Denn Eles mit untergehender Sonne am Chobe ist schon wirklich der Knaller!
Dankeschön fürs Weiterschreiben 😘
und viele Grüße Ingrid
reisebericht tansania 2016 repeat in mashatu, premiere im kruger 2017 kaokoveld&etosha herbst 2017
Themenstarter1'796 Beiträge · seit 201404. Sept. 2017 · #128
franzicke schrieb:
Wir haben auch schon immer gespöttelt, dass wir dieses Jahr auch wieder keinen Afrika-Kalender machen, sondern einen Elefanten-Kalender - mit jeweils 1 Foto/Tag 🤪 aber ich glaube, wir würden Konkurrenz bekommen 😄
Liebe Ingrid,

da bringst Du mich glatt auf eine Idee 🤩 😄 😄

Liebe Grüße
Sabine
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Themenstarter1'796 Beiträge · seit 201404. Sept. 2017 · #129
„Mosi-Oa-Tunya“ – Stippvisite Victoria Falls

Wieder ein früher Start in den Tag. Unser Fahrer erwartet uns schon - selbst fahren werden wir nicht - da der Aufwand für die Einreise mit eigenem Auto nicht im Verhältnis zu unserem Tagesausflug an die Victoria Fälle steht.

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Foto: Gerald

Rentia wird uns heute nicht begleiten, sie wird sich heute um kleinere Einkäufe und das Laden der Batterien sämtlicher Autos kümmern. Ich habe vor der Reise lange überlegt, ob ich ebenfalls nicht noch einmal zu den Fällen fahre, aber der Trubel hier in der Lodge scheint mir keine interessante Option zu sein 😊.

Die folgenden 60 KM bleiben leider sichtungslos, obgleich diese Strecke für Tierbegegnungen aller Art berühmt-berüchtigt ist. Wenn man hier nachts oder in der Dämmerung unterwegs ist, sollte man tunlichst vermeiden auszusteigen 😮. Wir sehen die Tiere sicher einfach nur nicht, aber hier tummeln angeblich sich so ziemlich alle vorhandenen Tierarten der Region, die insbesondere im „Winter“ den warmen Teer gerne zum Aufwärmen nutzen.

Wir erreichen die Landesgrenze zu Zimbabwe. Die Ausreise aus Botswana geht zügig - von der Einreise nach Zimbabwe will ich am liebsten gar nicht erzählen oder daran zurückdenken 😈 😈 😈.

Was für eine unglaublich unprofessionelle und langwierige Prozedur 🤢! Das ist schlicht eine Zumutung 😈 😣!

Und dabei haben wir noch Glück – noch ist die Schlange vor uns nicht lang 😣. Aber einige Guides der „Overlanderfraktion“ scheinen mit korruptem Verhalten kein Problem zu haben und schmieren im Hintergrund für eine zügigere Einreise der Gruppe 😈. Dieses für uns – nennen wir es mal freundlich - grenzwertige Verhalten führt natürlich dazu, dass es selbst in der kleinsten Schlange für Stunden nicht fühlbar vorangeht und wir geschlagene 2 (in Worten: ZWEI 😈) Stunden warten, bis wir endlich an der Reihe sind. Und dieses Prozedere dauert dann bei 7 Personen auch noch eine ziemliche Weile. Und wir hatten ursprünglich NUR geschätzte 15 Personen vor uns.

Ich wäre am liebsten gar nicht erst eingereist und direkt wieder umgedreht 😠!! Diese Zeit „verliert“ man ja quasi bei einem Tagesbesuch für den Aufenthalt vor Ort – der Vorteil wiederum kann sein, dass man 2 Stunden weniger Geld ausgeben kann 😛.
Nachdem wir nun endlich diese Mühsal geschafft haben, geht es mit einem simbabwischen Fahrzeug und Fahrer weiter Richtung Victoria Falls.

Wir besuchen zunächst einen riesigen Baobab, wo etliche Souvenirverkäufer auf das Geschäft des Tages hoffen, bevor wir den Eingang zum Victoria Falls Rainforest Nationalpark erreichen.

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Kurz vor dem Baobab war der „Flugplatz“ für Heliflüge rechter Hand an der Straße zu sehen. Mr. Robert Mugabe hat wohl in diesem Jahr den Start- und Landeplatz für Helikopterflüge nach außerhalb verlegen lassen – er war kürzlich zu Besuch und empfand die Lärmbelästigung in seinem Hotel als zu hoch. Und nun scheint der „Umzug“ dauerhaft zu sein.

Victoria Falls soll laut Aussage unseres Fahrers übrigens einer der sichersten Orte der Welt sein – den Bewohnern liegt der gute Ruf wohl sehr am Herzen. Tatsächlich gehen die gefährlichsten Überfälle von Baboons aus 😗.

Direkt hinter dem Eingang zu den Victoria Fällen befindet sich eine kleine „Ausstellung“ mit Informationen zur Geschichte der Wasserfälle. Besonders interessant finde ich die Geschichte von Mr. Livingston:

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Foto: Gerald

Erster Anlaufpunkt nach einer kurzen Getränkepause im Café ist das bronzene David Livingstone Memorial, das den Forscher in Lebensgröße zeigt. Die Statue wurde 1955 und somit genau 100 Jahre nach seiner Entdeckung der Viktoriafälle errichtet.

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Von hier aus geht es über den „Chain Walk“ hinab zum Devils Cataract View Point.

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Foto: Gerald

Der Devils Cataract ist der kleinste Fall - durch Cataract Island von den anderen Fällen getrennt, aber ganzjährig Wasser führend.

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Wenn die Fälle viel Wasser führen wird man vermutlich bereits hier klitsche klatschenass.

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Wir folgen nun gemütlich dem Rundweg, der an unterschiedlichen Aussichtspunkten vorbeiführt.

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Manchmal dient leichter Nieselregen als Abkühlung und leider bleibt auch meine Linse nicht von der leichten bis mittelschweren Tropfenbildung verschont, was auf den vorherigen Fotos leider auch zu erkennen ist.

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Heutzutage kann man auf Livingstone Island in exklusiven Zelten übernachten - Ob man hier allerdings ein Auge zumacht 😗?! Der Lärmpegel ist schon gewaltig 🤪.

Bei YouTube ansehen ↗



Wir erreichen Aussichtspunkt Nr. 15 - Danger Point. Ideal um eine Pause einzulegen und den Anblick der Fälle zu genießen.

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Foto: Gerald

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Hier noch ein Blick auf die ehemalige Eisenbahnbrücke aus Stahl.

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Hier stürzen sich die Bungee-Jumper in die Tiefe – definitiv nix für uns!

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Foto: Gerald

Später erfahre ich, dass es hier wohl auch eine Art Auffangbecken gibt, in dem alles auftaucht, was von den Fällen heruntergespült wird. Das sollen durchaus auch schon Überreste von Tieren aber im Jahre 1910 auch die von Menschen gewesen sein 🤩?!

Und nun kommen wir zu meiner persönlichen Zeitreise. Wir machen uns auf den kurzen Fußweg zum Victoria Falls Hotel.

Auf dem Weg dorthin werden wir von einem lokalen Fernsehsender um ein Interview zu dem Thema „Geplante Touristenattraktion Sky Diving“ gebeten 🙄. Wir überlassen gerne Adrian die Beantwortung der Frage, die bei den Reportern allerdings ein großes Fragezeichen auslöst: „Well, I would not be interested in Sky Diving but why don’t you offer Sky Diving combined with Scuba Diving?“ 😄 😄

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Foto: Gerald

Nun aber schnell weiter zum Victoria Falls Hotel. Hier war ich bereits Anfang der 1990er Jahre anlässlich eines wirklich verrückten Kurztrips zum High-Tea und ich wollte diese Gelegenheit gerne nutzen, um meine Erinnerung an diesen damals sehr schönen Nachmittag aufzufrischen.

Aber wie häufig im Leben sollte man manchmal besser schöne Erinnerungen ruhen lassen 😣. Oder vielleicht ist die Erinnerung auch einfach nur seehr verklärt…. 😗 Ich bin mir nämlich auch ziemlich sicher, dass unser minikleiner Buschflieger damals noch unter der Brücke hindurchgeflogen ist und direkt an den Fällen hochgezogen hat – das scheint mir aus der heutigen Sicht eine ziemlich waghalsige Aktion gewesen zu sein ….. 😐 😕

Das Gebäude selbst hat sich zwar weder im Inneren noch äußerlich verändert, aber die Umgebung und auch den Garten hatte ich vollkommen anders in Erinnerung.

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Der Garten war irgendwie verwilderter und der Blick auf die Fälle war auch noch nicht so weit geöffnet – oder aber meine Erinnerung ist schon sehr verblasst. Die hässliche Nachbarlodge ist in meiner Erinnerung auch nicht existent.

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Dieses altehrwürdige Haus war seinerzeit zu 100% eine ruhige beschauliche Oase – ganz sicher keine Touristenmassen, wie wir sie heute hier erleben 😊.

Über die Warthogs dürften die Gärtner nicht unbedingt erfreut sein 😮.

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Foto: Gerald

Die Terrasse ist bis auf den letzten Platz belegt und wir müssen mit der Bar Vorlieb nehmen 😠.

An die kann ich mich allerdings sehr lebhaft erinnern und die hat sich auch nicht wesentlich verändert 😛.

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Das geplante Lunch verschieben wir auf später – hier bleiben wir maximal auf ein sehr zeitiges alkoholisches Getränk. Von hier aus beobachten wir das Überfallkommando eines Vervet Monkey auf das Mittagessen einer sehr feinen Lady. Wir können uns das Lachen nicht verkneifen 😄 😄.

Danach schauen wir uns noch ein wenig um – treffen Familie CHU wieder – im Inneren hat sich ebenfalls kaum etwas verändert.

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Foto: Gerald

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Foto: Gerald

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Foto: Gerald

Und so arbeiten wir uns Richtung Haupteingang, wo unser Fahrer uns abholen wird.

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Foto: Gerald

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Foto: Gerald

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Auch die Toiletten sind stilecht erhalten 🤪

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Ein Momentchen müssen wir aber noch auf ihn warten – in Afrika hat man Zeit.

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Unser nächstes Ziel ist ein ruhiges Plätzchen für ein spätes Lunch – „The Africa Cafe“ im Elephant's Walk Shopping & Artist's Village.

Das ist hier mal ganz nach unserem Geschmack – sehr leckeres Essen und gechillte Atmosphäre 🙂.

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Außerdem wirklich schöne Lädchen mit Kunst und Krempel. Einige Künstler stellen auch direkt aus.

Gut gestärkt bewundern wir die kunstvollen Arbeiten von Dexter - ich hab’s leider völlig verpeilt ein Video aufzunehmen 😣.

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Dexters “African Jean Tinguely” – ein wirklich sehenswertes Kunstwerk über das Leben in Afrika – gearbeitet aus recyceltem Kupferdraht, Kleiderbügeln, Stoffresten, etc.

Unglaublich detailgetreu und begleitet von Dexters lakonischen Kommentaren und Erzählungen - der Knaller 😎!
Hier mal der Link zu Adrians Video auf Adrians FB-Seite – ohne Login sichtbar:

https://www.facebook.com/africanbushadventures/videos/912577395515202/

An diesem im Video gezeigten Modell hat er 18 Monate gearbeitet und dieses ist auch unverkäuflich.

Leider würden diese Kunstwerke einen Flug selbst im Handgepäck nur schwerlich überleben. Gerne hätten wir zumindest eines der Kleineren mitgenommen 🙁.

Die Männer erwerben auf dem benachbarten Holzschnitzer-Markt noch zwei ziemlich große und massive Hippos im Austausch gegen alte Turnschuhe und ein paar Pula. Mir persönlich gefallen die dort angebotenen Souvenirs nicht – oder anders ausgedrückt: Das sind genau die Mitbringsel, die man nun wirklich überall und länderübergreifend als „Unikate“ angedreht bekommt. Aber wer alte Kleidung, Schuhe oder sonstige Dinge des täglichen Lebens eintauschen möchte, findet hier ganz sicher dankbare Abnehmer 😉.

Der Rest des Tages ist schnell erzählt. Wir machen uns absichtlich erst spät auf den Weg zurück zur Grenze 😠. Wenn wir kurz vor Feierabend dort aufschlagen, wird hoffentlich auch schneller gearbeitet 😗. Das ist dann aber gar nicht nötig, da wir die einzig „Ausreisewilligen“ an der Grenze sind.

Unser Abendessen verlagern wir wieder in die benachbarte ruhige Schwesterlodge und lassen den Abend in herrlich ruhigem Ambiente bei wieder sehr gutem Essen ausklingen.

Auf den morgigen Tag freuen wir uns alle riesig – es geht wieder zurück ins Zelt und in die Natur – davon gehen wir heute zumindest noch aus 😣 😗
Kaoko BA Light //"Nix als Wüste" // Botswana Bush Adventure Light // Von Wilderness zum Addo NP // Karibuni Tansania // ... und das Beste kommt zum Schluss! // Ein 80ster Geburtstag // Neulinge auf Tour
zuletzt bearbeitet 04. Sept. 2017
16 Beiträge · seit 200704. Sept. 2017 · #130
Hallo Sabine

Wir haben ja am gleichen Tag wie Ihr den Ausflug zu den VicFalls gemacht und durften ebenfalls gute 2Std anstehen für den Eintriitt ins Mugabeland. Wartezeit an der Grenze plus Fahrzeit lassen einen Tagesausflug zu einem Halbtagesbesuch werden (wir sind erst kurz vor Mittag an den Fällen angekommen - immerhin ging es auch bei uns auf der Rückfahrt sehr schnell und wir sind innert 5 Minuten durch Ausreise und Einreise durch). Kosten für den Transport plus 30 USD pP für Visa plus 30 USD pP für den Eintritt zu den Fällen machen einen solchen Tagesausflug auch recht teuer für die paar Stunden. OK - VicFalls sind sicher ein must-see...aber ich würde es ein nächstes Mal antizyklisch angehen: Zollübertritt am Nachmittag und eine Übernachtung vor Ort einplanen. Hat jemand im Forum Erfahrung mit einem Grenzübertritt am Nachmittag ?

Liebe Grüsse
CHU
1'543 Beiträge · seit 201304. Sept. 2017 · #131
Hallo Sabine,

ein ganz toller Bericht von einer sehr abwechslungsreichen Reise mit guten Freunden. Was soll da schon schief gehen?? An dieser Stelle mal wieder ein herzliches "Dankeschön" von mir.
Auffällig ist, dass dir zunehmend der Touristentrubel auf die Nerven geht. Verstehen kann ich das gut. Wir waren im letzten Herbst im KNP auch immer wieder sehr froh, wenn die Tagesgäste sich vom Acker gemacht hatten, aber was willst du machen?? Es ist nun einmal so, dass Reisen immer mehr für jeden Geldbeutel möglich wird, was ja auch okay ist. Am Himmel herrscht ein erbitterter Preiskampf, die Kunden springen jedoch drauf an. Je preiswerter umso besser. Die "Geiz-ist geil" Mentalität wird auch im Reisegewerbe zunehmend bedient, und da wundern sich dann die Leute, dass ehemals beschauliche Destinationen zunehmend zu massentouristischen Zielen verkommen. Es gibt da einen Touristikveranstalter, den Namen nenne ich jetzt hier nicht, ist aber einfach zu googeln, der richtet vorwiegend Reisen nach Zypern, Türkei und Dubai für einen Spottpreis aus. Mit Erschrecken habe ich jetzt gesehen, dass eben dieser Anbieter auch südafrikanische Ziele in seinem Angebot hat. Ich will das jetzt gar nicht weiter erörtern, aber wir alle, mich eingeschlossen, tragen ein wenig dazu bei, dass es überall auf dieser Welt immer voller und voller wird. Wir reisen und reisen und das mehrfach, mich eingeschlossen, im Jahr. Wir wollen den Kick, einmal in unberührter Natur uns bewegen zu können, noch einmal back to basic, Ruhe, die wir in unserer hektischen Gesellschaft nicht mehr finden. Ein ganz archaiischer Wunsch! Also: was können wir tun, damit unsere Lieblingsziele nicht so voll bleiben?? Nur aufhören zu reisen, und das wollen wir doch nicht und aufhören, bei solchen "dubiosen" Reiseagenturen zu buchen, deren Reisende häufig nur wegen des vermeintlich günstigen Angebotes reisen. Aber wir können versuchen, auf unseren Reisen diesen Ländern mit Respekt zu begegnen, uns zurücknehmen und das wertschätzen, was sich uns anbietet. Wenn wir das beherzigen, haben wir schon viel "geleistet". Im übrigen kann das auch bei einer größeren Busrundreise geleistet werden, nur müsste man dafür bereit sein, einen höheren Preis zu bezahlen und.........(den Satz führe ich jetzt hier nicht zu Ende, sonst wird mir das noch als Arroganz ausgelegt)
Nichts für ungut, Sabine 😘 Ich habe mir nur vorgestellt, wie es euch ergangen ist, als ihr aus dem Busch in eine angesagte Lodge zurückgekehrt seid. Ich hätte diesen Trubel auch nicht mehr gemocht 🙁 Da habt ihr euch einen ganz tollen Reiseveranstalter ausgesucht. Auf deren Homepage bin ich ca 1 Std. hängengeblieben und habe mir die tollen Routen angeschaut. Die sind wirklich, soweit ich das beurteilen kann, sehr gut machbar und bestimmt wegen ihrer "sanften Art" ( nicht um jeden Preis alles machen) auch sehr empfehlenswert. Danke für den grandiosen Tipp, jetzt muss ich nur noch Old Man überzeugen, denn der will wg. der Malaria nicht nach Botswana 🙁

Herzliche Grüße
Beate
Reiseberichte: Patagonien 2020: Zwischen Anden, Pampa und Eis: https://namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299353-patagonien-2020-zwischen-anden-pampa-und-eis.html Das schönste Ende der Welt-Südafrika März 2017 https://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/292402-das-schoenste-ende-der-welt-suedafrika-maerz-2017.html Südafrika 2018-Ohne Braai gibt es keine Katzen https://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/296432-suedafrika-2018-ohne-braai-gibt-es-keine-katzen.html
8'679 Beiträge · seit 201004. Sept. 2017 · #132
Wahhhhh, Sabine - an diesem Grenzübergang habe ich mir auch schon die Füße in den Bauch gestanden und nicht kapiert, wer warum wann dran kommt 😈 !

Von daher wäre mir ein Tagesausflug nach Vic Falls viel zu stressig - und eigentlich finde ich es auch schade, da man dort doch einiges - vor allem IN RUHE - unternehmen könnte.

@ CHU: wir waren ca. 11 Uhr dort - auch nicht besser, kommt eben auch immer bisschen drauf an, ob man Pech mit einem Reisebus direkt vor einem hat oder nicht. Übernachtung würde ich auf jeden Fall einplanen, schon alleine weil man dann den Grenzübergang etwas entspannter angehen kann. Wenn man immer die Uhr im Blick hat (ging uns 2014 auch so, trotz Übernachtung, aber wegen gebuchter Aktivität), dann geht die Erholung ganz schnell flöten. Außerdem kann man - siehe oben - Vic Falls mit ÜN etwas ausführlicher erkunden.

@ Beate Old Women:
jetzt muss ich nur noch Old Man überzeugen, denn der will wg. der Malaria nicht nach Botswana 🙁
Dann fahrt im August! Klare Luft, kalte Nachttemperaturen, so gut wie keine Stechmücken. Ich fand's auch dieses Jahr wieder sehr angenehm zu dieser Zeit und habe meine Malaria-Prophylaxe abgebrochen mangels Mücken. 2012, 2013 und 2014 habe ich im August auch nie was genommen und wurde nie gestochen. Wobei ich - nebenbei bemerkt - im April die Malarone sehr gut vertragen habe (aber auch nicht gestochen wurde 🙄 ...). Für mich wäre das Malaria-Thema nie ein Grund, nicht nach Botswana zu reisen - die passenden Klamotten, Peacefull Sleep und Augen auf - alles wird gut! Außerdem: wenn Ihr nicht zu lange in Botswana seid (kann man sich ja eh nicht lange leisten 🤢 ) und danach heimfliegt, dann seid Ihr im Falle eines Falles in einem Tropeninstitut hier bestens aufgehoben.

Nochmal @ Sabine: fängsch du jetzt au scho mit Cliffhanger an????

Gespannte Grüße von Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 04. Sept. 2017
846 Beiträge · seit 201404. Sept. 2017 · #133
Du legst aber ein Tempo vor, Sabine. Da muss ich doch schon wieder hinterherhetzen 🤩

Von Elefanten, vor allem wenn sie den Fluss queren, kann man doch nie genug bekommen. Ihr habt so schöne Sichtungen gehabt auf eurer Bootstour und so schöne Fotos - hach, da muss ich jetzt doch gleich erst mal ein Savanna trinken.
Und da kommt dann der Sonnenuntergang - wie schön - gerade recht. Der Chobe und die Riverfront waren wirklich unsere Lieblingslocations. Nur schade, dass ihr so viel Touritrubel hattet.....
Liebe Grüsse
Nina
Unsere neue Homepage: Unterwegs mit Nina und Hansi Namibia 2015: Don´t worry - Be happy Namibia 2016: Begegnungen - In den Norden von Namibia Botswana 2017: Botswana zu Land zu Wasser und in der Luft Südwesten der USA 2018: mit Jeep und Trailer unterwegs Botswana 2019: On the road again: Botswana 2019 Unsere neue Homepage: Unterwegs mit Nina und Hansi
Themenstarter1'796 Beiträge · seit 201405. Sept. 2017 · #134
CHU schrieb:
Wartezeit an der Grenze plus Fahrzeit lassen einen Tagesausflug zu einem Halbtagesbesuch werden (wir sind erst kurz vor Mittag an den Fällen angekommen
Hallo CHU,
Deine Frage kann ich Dir leider nicht beantworten – wir waren glücklicherweise sehr früh dran. Wir hatten uns bereits in der Planung bewusst gegen eine Übernachtung in VicFalls entschieden (Adrian hatte das eigentlich so für uns geplant), da zwei aus unserer Gruppe schon mal da waren 😎 .
Old Women schrieb: ein ganz toller Bericht von einer sehr abwechslungsreichen Reise mit guten Freunden. Was soll da schon schief gehen?? An dieser Stelle mal wieder ein herzliches "Dankeschön" von mir.
Danke Dir 😘 !
Old Women schrieb: Auffällig ist, dass dir zunehmend der Touristentrubel auf die Nerven geht. Verstehen kann ich das gut.
Nun, das lag oder liegt vielleicht daran, dass wir sonst die Hochsaison meiden wie die Pest – und das zukünftig auch wieder tun 😛. Wir sind ja in der glücklichen Lage, diese (Hoch-) Zeiten zu umgehen 😉. Auf keiner bisherigen Afrika-Reise haben wir das in diesem Ausmaß erlebt – und ja, Du hast vollkommen Recht mit dem was Du im Weiteren geschrieben hast. Wir selbst sind ja auch Touristen 😉

Spätestens im nächsten Teil wirst Du verstehen 😗 – oftmals würde ein angemessenes Benehmen schon helfen 🤢. Gerade in Botswana habe ich schlicht nicht mit so auffallend vielen Touristen gerechnet, die sich milde ausgedrückt etwas „daneben“ benehmen 😮. Ich habe es nur weitestgehend im Bericht vermieden, jede einzelne unangenehme Situation zu erwähnen - das würde den Rahmen sprengen und von den wirklich schönen Dingen ablenken 🙂
Old Women schrieb: Da habt ihr euch einen ganz tollen Reiseveranstalter ausgesucht.
Ich wollte eigentlich keine offensive (Schleich-) Werbung betreiben 😮 , aber das lässt sich manchmal schlicht nicht vermeiden – und auf den Fotos wollte ich den Hilux nicht unbedingt wegretuschieren 😗
Old Women schrieb:Danke für den grandiosen Tipp, jetzt muss ich nur noch Old Man überzeugen, denn der will wg. der Malaria nicht nach Botswana 🙁
In diesem Zusammenhang kann ich Beles Anmerkungen voll und ganz unterschreiben – auch wir haben keine einzige Mücke gesehen und da wäre Tansania dann ja auch schon raus 😵
Champagner schrieb: Von daher wäre mir ein Tagesausflug nach Vic Falls viel zu stressig - und eigentlich finde ich es auch schade, da man dort doch einiges - vor allem IN RUHE - unternehmen könnte.
Huhu Bele,
das hat für uns schon gepasst – wir wollten ja bewusst nicht übernachten 😎 . Sicher kann man dort noch einiges unternehmen, aber wir mussten bei dem knappen Zeitfenster von 2 Wochen auch Prioritäten setzen 🙁 .
Champagner schrieb:Nochmal @ Sabine: fängsch du jetzt au scho mit Cliffhanger an???? Gespannte Grüße von Bele
Ähem – das war so gar keine Absicht 🤪
LolaKatze schrieb:Du legst aber ein Tempo vor, Sabine. Da muss ich doch schon wieder hinterherhetzen 🤩
Liebe Nina,
es freut mich ja wirklich, dass Du so eifrig bei uns dabei bist und ich Dir Deine Erinnerungen etwas auffrischen kann 😘 😘 .
Ich mach mal ein bisschen langsamer – der nächste Teil ist auch noch gar ned fertisch… 😗

Danke für Euer Interesse 😘 !
Liebe Grüße
Sabine
Kaoko BA Light //"Nix als Wüste" // Botswana Bush Adventure Light // Von Wilderness zum Addo NP // Karibuni Tansania // ... und das Beste kommt zum Schluss! // Ein 80ster Geburtstag // Neulinge auf Tour
1'624 Beiträge · seit 201505. Sept. 2017 · #135
Liebe Sabine
Ach wieder so schöne Aufnahmen! Wie Bele finde ich das Scherenschnabelküken ganz besondere Klasse. Ich mag diese Vogelart so gerne.
Vielen Dank aber auch, dass Du nicht ausschließlich von den vielen tollen Momenten Eurer Reise berichtest. In meinem Kopf ist abgespeichert Chobe ganz klar an den Anfang unserer nächsten Botswanareise zu legen. Ganz möchte ich auf dieses Fleckchen nicht verzichten und Trubel am Anfang finde ich o.k.

@CHU wir haben im September 15 an einem späten Nachmittag die Grenze von Botswana nach Simbabwe überquert, ruck zuck waren wir durch. Auch am Morgen der Übergang von S nach B erfolgte kurz und schmerzlos. Auf der Gegenseite war immer viel los.

Viele Grüße
Elisabeth
Reiseberichte/ Fotos im Namibiaforum: Namibia, 2x Kenia, Äthiopien/Djibouti, Südafrika, Marokko, Ecuador Festland Reiseberichte/Fotos in Ingrids Forum: Baja California, Delta und Krüger, Simbabwe, Réunion, Ecuador/Galapagos, 2x Indien, Milos/Santorini, Kanada "Viele sagen, man soll gehen, wenn es am schönsten ist, aber ich finde, man soll lieber dahin gehen, wo´s am schönsten ist." Das Känguruh
5'049 Beiträge · seit 201406. Sept. 2017 · #136
Hallo Sabine,

vielen Dank für die super Fotos!

Gerade bei deiner Bootsfahrt werden schöne Erinnerungen wach. Wir hatten damals bei den Scherenschnäbeln auch Küken entdeckt. Da bei den Küken aber die Ober- und Unterschnäbel gleich lang waren, haben wir sie zuerst nicht mit den Scherenschnäbeln in Verbindung gebracht. Der Guide hatte uns dann erzählt, dass sie den "typische Scherenschnabel" erst nach 4-5 Wochen bekommen.

So und jetzt bin ich ganz gespannt wie es mit Eurer Tour weiter geht!

LG Konni

LG
Link zu Reiseberichten: http://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/286619-reiseberichte-linksammlung-daxiang.html
zuletzt bearbeitet 06. Sept. 2017
Themenstarter1'796 Beiträge · seit 201406. Sept. 2017 · #138
sphinx schrieb:Liebe Sabine
Vielen Dank aber auch, dass Du nicht ausschließlich von den vielen tollen Momenten Eurer Reise berichtest. In meinem Kopf ist abgespeichert Chobe ganz klar an den Anfang unserer nächsten Botswanareise zu legen. Ganz möchte ich auf dieses Fleckchen nicht verzichten und Trubel am Anfang finde ich o.k.
Danke Dir liebe Elisabeth 😘 ! Ich denke tatsächlich, dass der Chobe insbesondere auch außerhalb der Peak-Season ein traumhaftes Plätzchen ist – ich würde auch nicht darauf verzichten wollen – demnächst aber eine andere Reisezeit wählen 😉.
Daxiang schrieb:
Gerade bei deiner Bootsfahrt werden schöne Erinnerungen wach. Wir hatten damals bei den Scherenschnäbeln auch Küken entdeckt. Da bei den Küken aber die Ober- und Unterschnäbel gleich lang waren, haben wir sie zuerst nicht mit den Scherenschnäbeln in Verbindung gebracht. Der Guide hatte uns dann erzählt, dass sie den "typische Scherenschnabel" erst nach 4-5 Wochen bekommen.
Danke auch Dir liebe Konni, in unserem Fall war es ja sehr offensichtlich, wohin das Küken gehört 😎.
franzicke schrieb:
Es ist schon übermorgen 😮 🤪 😄
Auch wenn ich eine keine gute Vorahnung zur nächsten Etappe habe, würde ich doch gern was drüber lesen 😗
Ungeduldige Grüße Ingrid
Huhu Ingrid,
heute geht es weiter 😛 . Eines ist sicher – es kommt das 5.00000000 Elefantenbild 🙄 🤪 Futter für unsere Kalender 😗 😄

Bis später!
Liebe Grüße
Sabine
Kaoko BA Light //"Nix als Wüste" // Botswana Bush Adventure Light // Von Wilderness zum Addo NP // Karibuni Tansania // ... und das Beste kommt zum Schluss! // Ein 80ster Geburtstag // Neulinge auf Tour
Themenstarter1'796 Beiträge · seit 201406. Sept. 2017 · #139
Nomen est omen - Elephant Sands

Voller Vorfreude starten wir in den heutigen Tag. Endlich wieder Camping 😄

Auf der CS der Lodge füllen wir unsere Brauchwasser- und an der Tanke in Kasane die Dieseltanks. Da der Bottleshop erst um 10.00 Uhr öffnet, werden wir den Getränkeeinkauf auf dem Weg erledigen.

Unser Weg heute führt uns immer entlang einer mehr oder weniger guten Teerpad. Im Mädelsauto übernimmt Frauke das Steuer. Eine ebenfalls nicht leichte Aufgabe, denn die berüchtigten Potholes sind eine nicht zu unterschätzende Herausforderung 😮.

Ansonsten ist die Fahrt recht unaufgeregt – die Strecke zieht sich durch überwiegend landwirtschaftlich genutzte Flächen.
Einen Konvoi südafrikanischer Camper überholen wir zügig. Adrian vermutet - wie wir später feststellen richtig 😉 - dass sie das gleiche Ziel haben wie wir.

Da die Campsites in Elephant Sands nicht vorreserviert werden können und die Vergabe nach dem Prinzip „First come – first serve“ erfolgt, ist eine frühzeitige Ankunft sehr empfehlenswert.

Die Campsite erreichen wir schon gegen 12.00 Uhr. Hier ist (noch) so gut wie nichts los – leider sind aber die „guten“ Plätze direkt am Wasserloch bereits belegt 🙁.

Adrian wählt daher eine Alternative, deren Vorzüge sich uns derzeit noch nicht wirklich erschließt 😐. Aber Adrian ist natürlich durchaus bewusst, welchen Platz er da ausgesucht hat 🤪.

Wir errichten unser Camp direkt am und mit Blick auf den Korridor der Elefanten und um uns herum ist auch noch reichlich Platz.

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Auf Adrians Anweisung wurden die Autos in gebührendem Abstand zum Korridor aufgestellt, auf dem auch sehr bald schon reger Verkehr einsetzt 🙂

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Bei YouTube ansehen ↗



Noch herrscht hier beschauliche Ruhe und wir können die ersten Elefanten am Wasserloch genießen und die Umgebung erkunden.

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Da die Einfuhr von rohem Fleisch von Nord nach Süd nicht erlaubt ist, werden wir hier nicht selbst kochen. Zum Frühstück und Abendessen sind wir im Restaurant angemeldet. Das Ambiente hier ist rustikal und gefällt uns wirklich gut (die Fotos sind vom morgigen Tag):

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Das Lunch aber bereiten wir selbst zu 😛

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Und bleiben dabei nicht unbeobachtet 😎

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Die Ablutions sehen (noch) sehr gepflegt aus - wenn auch von Elefantenabwehrmaßnahmen umgeben - denn die Dickhäuter reißen in Zeiten von Wasserknappheit schon mal sämtliche sanitären Anlagen aus der Verankerung, um an Frischwasser zu gelangen 😣.

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Am Wasserloch lassen sich die Elis das süße Nass gut schmecken.

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Das Wasserloch wird mit süßestem Frischwasser gespeist – selbst wenn die umliegenden Wasserlöcher gut gefüllt sind, kommen die Elefanten dennoch hier zum Trinken – süßeres und wohlschmeckenderes Wasser gibt es im ganzen Umkreis wohl kaum. Das Wasser aller umliegenden Wasserlöcher ist wohl sehr salzhaltig und schmeckt bei Weitem nicht so gut. Daher hat man hier absolute Elefantengarantie und entsprechend beliebt ist dieser Ort auch für Touristen!

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Zwischenzeitlich rollen mehr und mehr Autos an und die Plätze füllen sich stetig. Im Laufe des Tages werden wir sukzessive von allen möglichen Seiten zugeparkt 🤢 – die Sicht auf den Korridor wird uns aber niemand mehr streitig machen können 😛.

Ganz ehrlich empfanden wir es bisweilen schon sehr befremdlich, mit welch minimalen Abstand zur „Privatsphäre“ uns manche Camper auf den Pelz rücken 😣.

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Foto: Gerald

Aber das Schlimmste steht uns noch bevor 😈! Gegen Nachmittag rollen die Overlander an 🤢. Die ersten parken brav auf den für sie vorgesehenen Flächen weiter entfernt.

Kurze Zeit später rollt ein Overlander an, der eine wild gewordene Horde von Italienern ausspuckt 😈 😈. Eine sehr resolut wirkende junge Dame fuchtelt wild mit Händen und Armen, um deutet dem hilflos dreinblickenden Fahrer genau in unsere Richtung 😠. Mir schwant Fürchterliches 😵.

Jetzt kommen sie auch noch genau auf uns zu und es wird auf den einzig freien Platz direkt hinter uns gedeutet. Ich rufe den beiden zu: „No Overlanders – do not dare!“ 😈 😈 Aber das interessiert die junge Dame überhaupt nicht. Der Fahrer sieht reichlich genervt aus – scheint aber keine Argumente zu haben und parkt das riesige Ungetüm nebst laut debattierenden und wild gestikulierenden Fahrgästen direkt hinter uns 😈.

Das darf doch jetzt alles nicht wirklich wahr sein – oder?! Unterdessen wird von einer ohrenbetäubenden Lautstärke begleitet mit dem Aufbau der Bodenzelte begonnen 😈. Die werden möglichst nah zu unseren Campern aufgebaut – durch die dünnen Zeltwände werden wir uns heute Nacht auf eine interessante Geräuschkulisse gefasst machen dürfen 😣 😣

Wir atmen tief durch und widmen uns wieder den viel schöneren Dingen 🤪

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Und dann kommt es wie es kommen muss! Ein Bulle bewegt sich fast schon bedenklich nah auf uns zu – wir verhalten uns angemessen und respektvoll mucksmäuschenstill und platzieren uns dicht möglichst an unsere Autos….. In just diesem Moment beginnt direkt hinter uns ein hitziges Gezanke und Gezetere 🤩 – in italienischer Manier ganz sicher nur eine ganz normale Unterhaltung 😣.

Mr. Eli „is absolutely not amused“ und sendet drohende Signale in unsere Richtung.

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Spätestens jetzt platzt uns allen der Geduldsfaden 😈. Nachdem Mr. Eli glücklicherweise seinen Weg fortgesetzt hat, müssen wir uns dann doch den unangenehmen und sich für diesen Platz völlig unangemessen verhaltenden Zeitgenossen widmen.

Einer unserer Jungs von stattlicher Gestalt und Stimme knöpft sich reichlich entnervt den Fahrer der Truppe vor und versucht im Anschluss ein bisschen Autorität in diese Richtung auszusenden 😛 😗.

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Foto: Gerald

Tatsächlich scheint es ein „Briefing“ seitens des Fahrers zu geben und die Plappertaschen dämpfen ihre Stimmen respektive versuchen sich so ruhig zu verhalten wie es Italienern eben grade so möglich ist.

Endlich können wir uns in Ruhe wieder den sanften Riesen widmen.

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Apropos sanft – es ist unglaublich wie geräuschlos sich Elefanten nähern – wie auf leisen Sohlen – plötzlich sind sie da!! Das wird mir heute Abend noch fast zum Verhängnis werden 🤪.

Bei YouTube ansehen ↗



Zu späterer Stunde trauen wir unseren Äuglein nicht. Da spaziert doch eine der Italienerinnen schnurstracks in den Busch und – hängt ihre Unterwäsche und sonstige Kleidungsstücke in Signalfarben an einen Busch 😣. In aller Seelenruhe sortiert sie die Wäschestücke, richtet sie fachmännisch aus und schnuffelt zwischendurch an dem ein oder anderen Stück 🤢 😮.

Das Betreten des Korridors ist eigentlich quasi verboten – da gab’s wohl auch mal ein Schild – das ist aber verschwunden.

Nach einer Weile watschelt Signora zurück ins Camp und die signalroten Fähnchen wedeln von nun an im Wind - hier im Foto rot markiert 🙄

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Wir sind zwar etwas fassungslos über die Naivität aber können uns das Lachen auch nicht so recht verkneifen – „La Perla“ mitten im Busch 😄 😄 .

Den nun vorbeikommenden Elis bleibt diese Veränderung natürlich auch nicht verborgen. Die seltsam flatternden Fähnchen werden kritisch beäugt.

Zwischenzeitlich wandern wir zwischen Campsite und Wasserloch je nach Gusto hin und her. Am Wasserloch ist immer was los.

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Sehr Ihr den Bullen mit den schlaffen Ohren – das ist ein seehr betagter Bub 😘.

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Gegend Abend beobachten wir, wie der Camp-Manager die Signora zum Wäscheeinholen zitiert 🤩. Er begleitet sie allerdings nicht bis zum Wäscheständer, sondern wartet an einem sicheren Plätzchen neben eine Zeltunterkunft 😛.

Langsam wird es dunkel und Zeit für das Dinner.

Auf dem Weg dorthin stoße ich in der Dunkelheit fast mit Eli zusammen, der sich offensichtlich verirrt hat und etwas desorientiert mitten durch das Camp läuft 😮. Leise Sohlen eben.... Ein komisches Gefühl, wenn man plötzlich vor einer riesigen grauen Wand steht 🤢

Das Dinner wird in einer sehr netten Open-Air-Lapa eingenommen und es wird in Form eines Buffets angeboten. Im Angebot sind diverse Vorspeisen, Kürbissuppe, Gemüse, Milipap, Salate, Kartoffeln und ein wirklich exzellentes Rindersteak. Zum Nachtisch meine ich mich an Malva Pudding zu erinnern.

Nach dem wirklich sehr schmackhaften Dinner setzten wir uns an das gemütliche Lagerfeuer direkt vor dem Wasserloch und können die Elefanten ausgiebig und aus nächster Nähe beobachten. Ein Elefant steht so nah direkt den Gästen gegenüber – und das nicht nur für einen kurzen Moment, sondern bestimmt eine halbe Stunde. Leider gibt es nur ein Handyfoto – die Situation ist aber ganz gut zu erkennen:

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Wir genießen diesen Moment am Lagerfeuer mit den grauen Riesen sehr – bedauerlicherweise gibt es auch hier Gäste, die sich lieber lautstark über das neueste Rezept von Nudelauflauf etc. austauschen 😵.

Es ist wirklich jammerschade, dass wir auf dieser Reise so häufig auf Reisende getroffen sind, die in solchen Momenten nicht die notwendige Sensibilität für das Naturerlebnis und die besonderen Momente und Stimmungen aufbringen konnten 🙁. Zumindest nicht mit Rücksichtnahme auf diejenigen, für die solche Erlebnisse etwas ganz Besonderes sind…. 😵

Wir verkrümeln uns zurück ins Camp und können im Mondlicht noch einige Herden mit Nachwuchs beobachten, die direkt vor uns an den Büschen herumzupfen 😘. Es herrscht bis weit in die Nacht und wahrscheinlich bis zum Morgengrauen ein ständiges Kommen und Gehen.

Im italienischen Teil des Lagers herrscht übrigens absolute Ruhe 😎

Und apropos Nacht – diese war empfindlich kalt 🤢! Ein kleiner Vorgeschmack auf die kommenden Nächte.

Und hier das Routing des heutigen Tages:
https://www.komoot.de/tour/21079625/embed

Morgen erwartet uns ein Erlebnis der besonderen Art - Ein Bett unter dem Sternenzelt in der Ntwetwe-Pan 🙂 Aber das wird ein recht abenteuerliches Unterfangen - natürlich mit mindestens einer Unregelmäßigkeit 😮
Kaoko BA Light //"Nix als Wüste" // Botswana Bush Adventure Light // Von Wilderness zum Addo NP // Karibuni Tansania // ... und das Beste kommt zum Schluss! // Ein 80ster Geburtstag // Neulinge auf Tour
zuletzt bearbeitet 06. Sept. 2017
846 Beiträge · seit 201406. Sept. 2017 · #140
Hallo Sabine,
boh, ich bin total geflasht und habe richtig Gänsehaut. Da sind euch echt tolle Bilder gelungen - das reicht sicherlich für nicht nur einen Eli-Kalender 🤩 . Es ist immer wieder schön, diese "Dickhäuter", die sich mühelos und leise bewegen können zu beobachten. Nur nachts sollte man halt etwas aufpassen - da sind schliesslich alle Elefanten grau 😗
Das Camp sieht ja eigentlich echt toll aus und mit dem Elefantenkorridor - einfach der Hammer. Aber sooo viele Menschen, die dann auch nur einfach unsensibel und laut sind - das wäre auch nichts für uns.
Uns sogar eine Aussichtsterrasse habt ihr - das ist ja mal toll.
Danke fürs Schreiben
Liebe Grüsse
Nina
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