LolaKatzeThemenstarter846 Beiträge · seit 201404. Aug. 2015 · #41
Hallo Elsa,
ja der Campground würde euch auch gefallen, da bin ich mir sicher. Und wenn er für nächstes Jahr nur halbwegs auf dem Weg liegen würde, hätten wir ihn für mindestens 2 Tage eingeplant 🙂
Und was meinst Du was im Moment unser Lieblingsbild ist?
Netti59847 Beiträge · seit 201504. Aug. 2015 · #42
WOW was für ein Sternenhimmel - ja das vorletzte Bild ist wirklich der Oberknaller.
Ich persönlich kann mit dieser endlosen Weite nicht soviel anfangen. Mir gefallen die Landschaften "wo was passiert" eindeutig besser. Lüderitz? Irgendwie hatte ich die Ecke fest eingeplant, bin mir nun nicht mehr so sicher ob wir bis dorthin fahren sollen 😐 Mal schauen, wie es bei euch weitergeht 🙂
LolaKatzeThemenstarter846 Beiträge · seit 201404. Aug. 2015 · #43
Hallo Netti59,
während der Planung habe ich irgendwann mal gedacht, dass es eigentlich schade ist, dass wir hier nur einen halben Tag eingeplant haben. Im Nachhinein war ich froh darüber - Die Häuschen sind schön anzusehen - klar - der Diaz Point war schön und geschichtsträchtig - mehr aber auch nicht. Vielleicht hätten wir doch noch an die Mole gehen sollen- sind wir aber nicht - und für eine Tour in Lüderitz hätten wir mehr Zeit einplanen müssen - und das wollten wir nicht.
Aus unserer Sicht hat der halbe Tag vollauf genügt, einfach um Lüderitz mal gesehen zu haben. Wie gesagt: unsere Meinung
Und wir kommen nun jeden Tag Afrika - ode was man sich darunter vorstellt - ein Stück näher.....
LolaKatzeThemenstarter846 Beiträge · seit 201404. Aug. 2015 · #44
Tag 14: Dienstag, der 23.Juni 2015 - es geht ins Sossouvlei
Wir sind wirklich traurig, dass wir hier nicht noch mindestens eine Nacht bleiben können. Aber das Sossouvlei ruft und hier haben wir natürlich auch schon alles gebucht.
Und dieser kleine Kerl scheint uns den Abschied etwas versüssen zu wollen.
Wir fahren früh los und geniessen noch einmal die Farmstrasse.
Hier würde es zur Lodge abgehen – die Häuser sind auch hier in den Berg hinein gebaut, man sieht sie kaum. Sieht toll aus.
Dann kommt die D707. Wie schön.
Heute sehen wir jede Menge Tiere haben aber auch zwei „unschöne“ Erlebnisse. Hier gerät eine Herde Springböcke in Panik und versucht, über den Zaun zu springen. Einer schafft das nicht und knallt voll gegen den Zaun…. . Diese Bilder haben wir die ganze Zeit vor Augen.
Später kommen wir an diesen Oryxen vorbei – auch sie geraten in Panik und einer läuft voll gegen den Zaun und verheddert sich darin. Zum Glück kann er sich aber befreien.
In Betta tanken und frühstücken wir. Ein schönes Café und ein typischer kleiner Laden mit allem was man so braucht oder eben nicht braucht und nebenan noch ein Campground. Das gefällt uns gut hier.
Dann fahren wir weiter durch die unendlich scheinende Landschaft.
Wir haben eine Ballon-Fahrt gebucht und fahren noch schnell am Büro vorbei, um die Fahrt zu bestätigen. Morgen wäre das Wetter noch gut, am Donnerstag – das wäre unser Tag gewesen – sieht es eher schlechter aus. Eine Kaltfront kommt auf Namibia zu. Aber morgen hätte es noch Plätze, gerne können wir umbuchen. Und das machen wir dann auch. Sie werden uns um 5:45 Uhr vor dem ersten Gate abholen. Alles klar. Und dann weiter nach Sesriem.
Hier haben wir schon einen Campground vorgebucht und hier holen wir uns auch das Permit für das Sossouvlei. Und dann sehen wir die Campsite. Nein, hier wollen wir nicht bleiben, so ein trostloser Campground.
Also fahren wir bald weiter zum Sesriem Canyon.
Der Einstieg ist nichts für Flipflop-Träger.
Wir gehen zuerst nach rechts, doch da wird der Canyon immer weiter und eigentlich unspektakulärer. Also drehen wir um und laufen in die andere Richtung bis zum Ende durch – Endstation. Sieht schon toll aus, vor allem ist es mal etwas ganz anderes wie Wüste und diese endlose Weite.
Es ist immer noch nicht Zeit zum Essengehen, also gehen wir noch zur Elim Düne. Vom Camp aus sind das etwa 10 Minuten zu fahren. Sie ist nicht ganz so hoch, es ist aber trotzdem anstrengend dort hoch zu laufen. Dafür werden wir mit einer genialen Aussicht belohnt.
Zum Glück müssen wir heute abend nicht auf dem Campground grillen. Wir haben in der naheliegenden Sossouvlei-Lodge Abendessen gebucht. Und das war eine gute Idee. Wir müssen zu Fuss gehen, weil ja das Tor um 17:30 geschlossen wird. Das zieht sich dann auch ganz schön. Die Atmosphäre ist super. Es ist auf der Terrasse angerichtet – auch wenn es etwas frisch ist – und alles ist mit Kerzenlicht beleuchtet. Wie schön, aber auch sehr dunkel.
Schon alleine vom Vorspeisenbuffet würde man satt werden. Lauter leckere Dinge. Dann gibt es Fleich und Fisch vom Grill mit allen möglichen Beilagen. Wir halten uns ans Game und probieren: Zebra (na ja –was aber wohl eher am Grillmeister lag), Strauss (hm, das ist gut), natürlich Kudu (ist einfach unser Favorit - bisher) und Impala (wird unser neuer Favorit). Dazu Couscous mit Chacalaca Sauce. Hmmmmm . Zum Nachtisch sehr viel süsses Zeug – ist nicht unseres – aber leckere Schokoladen Chips und eine Käseplatte – wie lange habe ich schon keinen Käse mehr gegessen? Natürlich noch ein guter Wein dazu und somit war der Abend perfekt. Und weil das so gut war, melden wir uns gleich morgen nochmals zum Essen an. Wir laufen zurück zu unserem trostlosen Campground und bereiten schon mal alles für morgen früh vor. Kein Lagerfeuer heute 🙁
Netti59847 Beiträge · seit 201505. Aug. 2015 · #45
Uiii, der Campground ist nun wirklich nicht schön. Dafür habt ihr toll gegessen. Sag mal, bucht ihr das Essen vorab von Deutschland aus oder wenn ihr ankommt? Wie geht das? An die Dunkelheit beim Essen muss man sich auch gewöhnen, oder? Ahhh Ballonfahrt über den Dünen. Das möchten wir auch machen, obwohl ich ganz schön Schiss habe. Da bin ich ja mal sowas von gespannt.
LolaKatzeThemenstarter846 Beiträge · seit 201405. Aug. 2015 · #46
Hallo Netti59,
schön, dass Du mit uns reist. Und vor der Ballon-Fahrt musst Du echt keine Angst haben, du wirst sehen 😎 .
Na ja, wenn man ehrlich ist, ist der Platz im Sesriem zwar nicht der Hit, aber ok. Doch wir waren noch so in unseren Platz auf Koiimasis "verliebt", dass dann so ein Platz echt eine Enttäuschung ist. Und wir wollten den Platz wohl auch nicht schön finden. Selber schuld also.
Ja, wir gehören zur Fraktion der Vorbucher: Wenn möglich buchen wir auch das Dinner von zu Hause aus (online), absagen kann man immer noch 😗 . Und hier in Sesriem hatten wir für den ersten Abend schon vorgebucht und uns abends dann für den nächsten Tag angemeldet.
So war uns in der Bagatelle Ranch klar, dass der Game Drive ziemlich lange gehen würde. Da hatten wir keine Lust mehr abends noch den Grill anzuwerfen. In Joes Beerhouse wäre eine Rerservierung nicht nötig gewesen - es war aber gut voll - später im The Tug in Swakopmund ging ohne Vorreservierung eigentlich gar nichts mehr.
In Betta sind wir im März auch gewesen; der Campground ist sehr schön und gepflegt. Der Laden ist richtig "goldig" und gut sortiert, so mitten im Nichts...... 🙂 Lekker Frühstück! Und - dort soll es das beste Steak Namibias geben (haben uns Leute erzählt, die seit mehr als 30 Jahren mit eigenem Fahrzeug durch Afrika reisen). Leider hatten wir schon für unser Abendessen vorgesorgt (aufgetaut), so dass wir es leider nicht probieren konnten 🙁
Und auf Koiimasis haben wir zwei Nächte verbracht. Natürlich sind die Plätze da spektakulär und sehr schön. Was uns aber gestört hat, waren die Duschen, weil sie nicht getrennt waren, d.h., wenn einer geduscht hat, war das Häuschen abgeschlossen und eine weitere "fremde"Person konnte dann eben nicht duschen (war das jetzt verständlich ausgedrückt? Bin mir nicht so sicher...... 🙁 ) Außerdem war die "Freundlichkeit" von Anke doch sehr grenzwertig (was übrigens viele andere hier im Forum auch schon feststellen mussten) und deshalb werden wir nicht noch einmal dort hinfahren. Glücklicherweise gibt es ja in Namibia noch viele andere schöne und vor allem "freundliche" Campsites!
LolaKatzeThemenstarter846 Beiträge · seit 201405. Aug. 2015 · #48
Hallo Elch,
das mit den Steaks in Betta muss man sich merken. Für uns war Betta so eine Art "Oase" im Nichts, wenn Du weisst, was ich meine.
Vielleicht muss an Anke einfach zugute halten, dass sie viel zu tun hat? Ich denke bei drei Plätzen, die sich das Häuschen teilen, sollte es duschmässig schon passen... . Hansi und ich sind zusammen gegangen, dann haben wir das Häuschen nur 1x blockiert. Der Platz war für uns so schön, dass wir gerne über die beiden Punkte hinweggesehen haben. (und natürlich gibt es noch sooo viele schöne andere Plätze in Namibia)
an das Buffet der Lodge erinnern wir uns auch noch sehr gerne. Dort haben wir, natuerlich nach dem Grillspiess von Joes Beerhouse, auch die ganze Palette an Gamefleisch ausprobiert. Kudu wurde auch unser Favorit. Uns hat es dort super gefallen, auch wenn es draussen recht frisch war. Das Ambiente und die Urlaubsstimmung gepaart mit dem lecker Essen und Wein war aber perfekt. Als Betthupferl gab es an der Bar noch... natuerlich Amarula! Getoppt hat es nur noch der 2. Abend, da hatten wir das Braaipaket bestellt und haben den tollen Abend vor unserem Canvaszelt im Desert Camp verbracht. Einmalig schoen und zur Einstimmung in den Urlaub perfekt.
LG, Elsa
LolaKatzeThemenstarter846 Beiträge · seit 201406. Aug. 2015 · #50
Hallo Elsa,
oh ja, an diese Bilder in eurem Bericht kann ich mich noch sehr gut erinnern 🙂 . Genau so stelle auch ich mir Urlaub vor.
LolaKatzeThemenstarter846 Beiträge · seit 201406. Aug. 2015 · #51
Tag 15: Mittwoch, der 24.Juni 2015 - Ballon-Fahrt und Sossouvlei
Um 5 Uhr sollte der Wecker klingeln, doch das war gar nicht nötig. Es ist schon seit etwa 30 Minuten so eine „Unruhe“ auf dem Campground, dass an Schlafen gar nicht mehr zu denken war. Ich frage mich aber, was es bringt, wenn man bereits um 4:45 Uhr am Gate ist – wenn es erst um 5:45 Uhr geöffnet wird. Wir machen uns fertig und laufen schon einmal zum äusseren Gate vor – und was soll ich sagen? Obwohl wir viel zu früh dran sind, ist unser Fahrer schon da – mal wieder.
Wir holen noch weitere Mitfahrer ab und nach etwa 30 Minuten Fahrt sind wir am Take-Off Platz, wo der Ballon schon vorbereitet wird.
Und dann ist es soweit: Die Fahrt kann beginnen.
Rob, unser Pilot (oder ist das ein Fahrer?), sucht nach einem geeigneten Wind, während wir den Sonnenaufgang von oben bewundern dürfen.
Wir gleiten ganz sachte durch die Weite der Landschaft.
Das ist so ein erhabenes Gefühl: so ruhig, so gemächlich – schwer in Worte zu fassen.
Und was eigenartig ist: Ich mit meiner Höhenangst habe überhaupt kein Problem runter zu schauen – Hansi, bei dem ich jedes Mal einen Herzkasper bekomme, wenn er an Abgründen alles für ein gutes Foto gibt, fühlt sich nicht ganz so wohl. Verkehrte Welt.
Wir steigen in die Höhe und sinken dann wieder ab, immer auf der Suche nach dem besten Wind.
Von hier oben kann man auch die unzähligen "Feenkreise" bewundern, über die es die unterschiedlichsten Theorien gibt.
Nach etwa 1 Stunde beginnt die „schwierige“ Suche nach einem geeigneten Landeplatz.
Und dann landen wir auch schon sanft in der Wüste. Wir werden noch zur Strasse gezogen und schliesslich wird der Korb gleich auf dem Anhänger platziert. Punktlandung.
Im Anschluss werden wir mit warmen Tüchern erwartet, um uns frisch zu machen und dann wartet auch schon ein üppiges Champagner-Frühstück auf uns, mittem im Springbock-Valley. Ist eigentlich schon ganz schön dekadent? Ja, aber toll!
Doch irgendwann ist auch das schönste Frühstück zu Ende und wir werden zu unseren Unterkünften zurückgebracht, gegen 10.30 Uhr sitzen wir also wieder an unserem "trostlosen" Campground und überlegen, wie wir den weiteren Tag gestalten wollen.
LolaKatzeThemenstarter846 Beiträge · seit 201406. Aug. 2015 · #52
Fortsetzung Tag 15: Mittwoch, der 24.Juni 2015 - Sossouvlei
Ich weiss nicht, wie viele Gedanken ich mir über die „optimale“ Planung des Sossouvleis gemacht habe. Und nun durch die Verschiebung der Ballon-Fahrt sollen wir in so kurzer Zeit einen neuen „guten“ Plan hinbekommen. Vor allem weil es uns nun wahrscheinlich gar nicht mehr ins Deadvlei zum Sonnenaufgang reichen wird, weil wir morgen auch nicht so wirklich wissen, wieviel Zeit wir für unsere Etappe brauchen. Aber wenigstens bis zur Düne45 wollen wir morgen früh noch fahren.
Wir dösen noch etwas rum, essen später dann noch einen Sesriem-Burger, trinken eine Coke dazu und fahren dann gegen 13 Uhr Uhr los ins Sossouvlei. Die ersten 60 Kilometer auf Asphalt sind einfach nur ermüdend und zum Teil auch langweilig.
Dann kommt der 2x4 Parkplatz in Sicht.
Wir lassen Luft ab, haben noch eine kurze „Diskussion“ wie man im Tiefsand fährt - Untersetzung im 3.Gang - und ab geht’s. Da kann keine Achterbahnfaht mithalten.
Ich kann nebenher sogar noch Bilder machen.
Und natürlich schafft es Hansi problemlos durch die Sandpiste durchzukommen. Willkommen im Sossouvlei.
Das Sossouvlei ist menschenleer und es geht ein angenehmes Lüftchen. Das geniessen wir natürlich.
Dann geht’s weiter und zwar zurück zum Deadvlei. Aber zuerst muss ich diesen Oryx noch fotografieren, auch wenn Hansi meint, wir hätten jetzt schon genug Oryx-Fotos. Kann man nie genug haben - find ich.
Aber wo geht´s bitteschön zum Deadvlei? Folgen Sie den Markern? Welche Marker?
Wir werden kurz abgelenkt bei der Suche: Hat der uns verfolgt?
Sieht das "dämlich" aus, wussten wir beide nicht, dass die sich "hinsetzen".
Marker sehen wir aber immer noch nicht.
Wir folgen jetzt mal der Spur mit den meisten Fussspuren - wir nennen das immer das Lemminge-Prinzip und damit sind wir fast immer gut gefahren.
Aber müssen wir wirklich über diese Düne?
Und uns läuft etwas die Zeit davon – das Gate schliesst um 18:15 Uhr. Also drehen wir schweren Herzens wieder um und gehen zurück.
Wir waren die letzten und wir hätten das ganze Deadvlei für uns alleine gehabt, bei bestem Fotolicht! Und wir sind zu doof das Deadvlei zu finden 😠
Am 2x4 Parkplatz ersteinmal wieder Luft reinlassen – eine aufwendig Prozedur – und dann gehts weiter. An der Düne 45 – wir liegen besser in der Zeit wie gedacht – kurz die Überlegung: Reicht es mir hoch?
Hm, mit Zeitdruck? Ich lasse es sein und das war dann auch ganz gut so. Kurz nach 18 Uhr passieren wir das Gate….
Noch eine kurze Dusche, um den ganzen Sand aus allen Körperöffnungen zu waschen – und dann machen wir uns auch schon auf den Weg zur Sossouvlei-Lodge. Uns läuft schon das Wasser im Munde zusammen, wenn wir an Impala mit Cousous und Chacalaca denken. Ja, wir haben Hunger. Da es heute ziemlich windig und kalt ist – die Kaltfront naht – sitzen wir heute drinnen.
Aber: die Vorspeise kommt nicht an das gestrige Angebot heran und viel schlimmer: es gibt kein Impala heute und auch keinen Couscous. Wenigstens ist Kudu da und ich probiere auch Gnu – lecker.
Das Buffet war toll, keine Frage, kam aber nicht annäherungsweise an das von gestern heran. Ja und dann planen wir den morgigen Tag nochmals komplett um, wir wollen doch noch versuchen ins Deadvlei zu fahren.
Sesriem Campground: Wir müssen gestehen, dass wir dem Platz eigentlich Unrecht getan haben. So schlecht, wie wir ihn jetzt immer empfunden und beschrieben haben, ist er ja eigentlich gar nicht. Wir sind halt die letzten Tage sehr verwöhnt worden. Man hat genügend Platz, es gibt einen Baum, der Schatten spendet, einen Grillplatz, Strom und Wasser und der nächste Platz ist auch so weit weg, dass man noch genügend Privatsphäre hat. Es gibt einen kleinen Kiosk und eine Art Bar, in der man eine Kleinigkeit zu essen und trinken bekommt. Die Sanitärhäuschen sind sauber, aber manchmal arg weit weg.
Netti59847 Beiträge · seit 201506. Aug. 2015 · #53
WOW WOW WOW WOW 🙂 🙂 🙂 🙂 Was ein toller Tag, zunächst die Ballonfahrt und ich glaube der "Pilot" heißt wirklich Fahrer. Genau weiß ich es aber auch nicht. Tolle Aufnahmen habt ihr gemacht. Wirklich großes Kino 🙂 Und zum Abschluss das Frühstück im Niemandsland - tolles Erlebnis. Darf ich fragen, was die Tour gekostet hat?
Die Fahrt ins Vlei macht mir ein bisschen Angst. Puuu, die Piste ist ganz schön sandig. Hab schon öfter gelesen, dass einige liegenbleiben und wenn ich das jetzt so sehe ........ Aber es hat sich doch gelohnt, keine Menschenseele weit und breit auch wenn ihr nicht alles gefunden habt. Blöd eigentlich, aber die Ergebnisse sind doch gut geworden.
Hihihi, der hockende Oryx sieht echt lustig aus. Wusste ich auch nicht, dass die sich "hinsetzen".
Drücke die Daumen, das es morgen noch mit der Fahrt ins Deadvlei klappt.
Ach und danke, dass ihr das Essen mit Blitz fotografiert habt. So sehe ich wenigstens, was auf dem Teller liegt 🙂
LolaKatzeThemenstarter846 Beiträge · seit 201407. Aug. 2015 · #54
Tag 16: Donnerstag, der 25.Juni 2015 – Deadvlei und weiter ins Isabis-Camp
Nachdem wir gestern das Deadvlei nicht gefunden haben, wollen wir es heute früh also nochmals versuchen. Da wir aber nicht wissen, wie lange wir letztendlich brauchen, um ins Isabis Camp zu kommen (und ob wir dort überhaupt bleiben wollen), verzichten wir darauf, die 4x4 Strecke selber zu fahren – was ja heisst Luft rein- und wieder rauszulassen - wir werden den Shuttle nehmen. Somit klingelt auch heute der Wecker wieder mitten in der Nacht und wir fahren auch heute wieder ohne Frühstück los – und es ist richtig richtig kalt heute früh. Wir sind an 3.Stelle am Gate und Punkt 5:45 Uhr wird es geöffnet. Und dann geht es ab: sowas haben wir noch nie erlebt: Volle Pulle – Tempo 60? Ha, das geht doch schneller – mit 100 Sachen geht es in die Nacht hinein. Nur so kann man am Vorderman dranbleiben und fährt nicht ganz alleine. Wir werden gleich mal von einem Shuttle-Fahrer überholt und dann geht es weiter. Zum Glück wird es so langsam auch heller und dann – so schnell? – sind wir auch schon da.
Es ist schon ein Shuttle da, der muss nur noch seine Scheiben frei bekommen. So macht Achterbahnfahren fast noch mehr Spass – aber Fotos kann man da keine mehr machen. Die Fahrt soll 220 N$ kosten, wir haben aber nur 400. Der Fahrer nimmt das Geld, steckt es ein und meint, dass wir den Rest später bekommen würden. Ob wir das Geld jemals wiedersehen? Hansi glaubt nicht daran, ich bin mit da nicht so ganz sicher - ich glaube aber ja.
Und – wir sind die ersten und können wieder niemandem hinterherlaufen – das Deadvlei ist tatsächlich in der Richtung, in die wir gestern schon gelaufen sind. Wir hätten nur weitergehen müssen.
Die Big Daddy Düne ist auch schon zu sehen: da sind schon ein paar Menschen am hochlaufen! Wir waren eigentlich die ersten – weil wir ja nicht selber gefahren sind. Wie kann das sein?
Und dann die alles entscheidende Gretchenfrage: Gleich ins Deadvlei oder auf die Düne? Tja, wir treffen die falsche Entscheidung und gehen gleich ins Deadvlei.
Und wundern uns noch mehr: Hier warten jetzt schon, um 6:45 Uhr, eine ganze Meute Fotografen. Und wieder dieselbe Frage? Wie kann das sein?
Ja und da warten wir und warten wir und warten auf das gute Licht und die Sonne.
Inzwischen geht die Sonne auf, was man von der Düne aus schon sehr gut sehen kann.
Die ersten Menschen steigen schon von der Düne ins Deadvlei ab und dort ist immer noch keine Sonne in Sicht.
Was ist also die beste Strategie fürs Sossouvlei? (Und genau das hören wir jetzt auch einen Guide sagen): Abends zum Sonnenuntergang auf die Düne45, das schafft man locker zum Hochsteigen und rechtzeitig ins Camp zurückkommen. Am Morgen dann ins Deadvlei und dort zuerst auf die Big Daddy Düne gehen – da reicht es wirklich ein paar Meter hochzusteigen: das ist machbar und der Sonnenaufgang sollte dort auch wirklich schön sein. Dann kann man in aller Ruhe ins Deadvlei absteigen und hat immer noch genügend Zeit um auf das gute Licht zu warten.
All die „richtigen“ Fotografen sollen jetzt bitte mal weiterscrollen: Um uns die Zeit zu vertreiben und nicht völlig festzufrieren – es ist immer noch a… kalt – versuchen wir von den Fotografen noch was zu lernen: Wir suchen die richtige Perspektive, die richtige Ecke um den Focus zu kriegen (oder so ähnlich), legen uns auf den Boden, stellen uns auf die Zehenspitzen und versuchen … Ja, was machen wir hier überhaupt: Wir fotografieren tote Bäume vor Sanddüne in Salzsee. Punkt! Vielleicht haben wir ja auch zu wenig Kameras dabei – und vielleicht auch nicht die richtigen Objektive?
„Fotografen“ ihr dürft jetzt wieder mitlesen, sorry, ist nicht böse gemeint, war aber wirklich eine ganz spezielle Species. 😗
So, inzwischen ist das „gute“ Licht über die Düne gekrochen und wir können „loslegen“.
Die Zeit drängt und wir gehen schweren Herzens zurück.
Und wer kommt da auf uns zu? Unser Fahrer: Ihr seid doch die mit dem Wechselgeld? Langt in seine Hosentasche und zieht das abgezählte Wechselgeld heraus. Gewonnen! So viel Ehrlichkeit verdient dann natürlich auch ein gutes Trinkgeld. Ehrlich währt am längsten.
Wir fahren zurück ins Camp, trinken einen Café, holen Feuerholz und ein Permit für den Naukluft Park. Ach so, natürlich tanken wir auch noch. Die Tankstelle im Camp nimmt Kreditkarten. Es gibt aber auch eine Engen-Tankstelle an der Kreuzung und die haben alles – wirklich alles – was das Touristenherz begehrt und noch viel mehr. Aber erst einmal müssen wir durch die "Auslasskontrolle". Ich habe ja schon geschrieben, dass es die Namibianer lieben, alles und jeden zu registsrieren. Ja, und wer rausfährt, muss dann auch wieder ausgetragen werden. Kann manchmal ganz schön kniffelig sein 🤪
Dann fahren wir weiter und diese beiden "lekkeren" Kerlchen laufen uns über den Weg.
Und was ist unser erster Stop?
Sieht man doch: Solitaire. Klar müssen wir die ganzen alten Autos fotografieren – wir lieben alte Autos.
Und klar müssen wir hier einen Kaffee trinken und einen Apfelkuchen holen (aber zum Mitnehmen, wir haben erst gefrühstückt). Im Shop – ist der nicht nett? – holen wir noch etwas Fleisch und Wasser und zur Vorsicht tanken wir auch nochmals – die nächsten Tage gibt es nichts mehr.
Und wir sehen hier das erste Mal diese possierlichen Tierchen:
Und dann fahren wir weiter. Unser nächstes Zwischenziel ist der Spreetshoogte Pass. Mit bis zu 22% Gefälle ist der Pass einer der steilsten im südlichen Afrika. Früher war die Fahrt über den Pass nicht ganz ungefährlich, aber inzwischen sind alle kritischen Stellen asphaltiert.
Oben auf dem Plateau-Abbruch wird man mit einer grandiosen Aussicht belohnt. Ist das nicht toll?
Und dann leuchtet die Tankanzeige!?! Hä? Wir haben doch gerade getankt, das kann nicht sein. Was sollen wir tun? Was könnte das sein? Hätte die nicht vor Solitaire leuchten können – da war eine Werkstatt. Zurückfahren? Und dann? Ausgerechnet hier und jetzt – die nächste Werkstatt ist in Swakopmund, da sind wir in zwei Tagen. Abwarten und Teetrinken war unsere Devise.
Ist euch eigentlich schon was aufgefallen?
Ihr müsst schon genau hinschauen – heute sind Wolken am Himmel. Wir hatten jetzt 15 Tage lang strahlend blauen Himmel ohne ein Wölkchen am Himmel. Die Kaltfront kommt – ausgerechnet jetzt, wenn wir in den Bergen sind. Und dann kommt auch schon der Abzweig zum Isabis-Camp.
Joachim Cranz ist nicht da, aber seine zwei Angestellten schicken uns ins Klipdam Camp, dort würde es Wasser geben. Auch gut.
Wir fahren und fahren und fahren und dann sind wir da: Mitten in der Pampa liegt unser Camp für die nächsten beiden Tage. Wir sind hier ganz alleine, das Camp wird immer nur für eine Gruppe – egal wie gross – vermietet. Schnell alles ausräumen und unser neues Heim ist fertig. Willkommen daheim!
Es gibt hier sogar eine Toilette mit Aussicht und eine Dusche mit Donki. Darüber haben wir schon einiges gelesen, aber das ist unsere erste Bekanntschaft damit.
Heute ist uns aber nicht nach Duschen – vielmehr ist es jetzt an der Zeit sich für den Sundowner vorzubereiten und den Grill anzuschmeissen. Schliesslich müssen wir diesen tollen Platz in allen Zügen geniessen. Nur den Wein müssen wir uns guttrinken – Fehlkauf.
Und die Kaltfront macht sich voll bemerkbar: Trotz Lagerfeuer und 3 Lagen Fleece ist es immer noch recht kalt.
Heute nacht sind wir froh, dass wir eine zweite Garnitur Bettdecken bekommen haben. Zusammen mit unserer Fleece-Kuscheldecke, die wir von daheim mitgebracht haben, ist es auch in der Nacht wohlig warm.
Applegreen1'796 Beiträge · seit 201407. Aug. 2015 · #55
Hallo Nina,
ich lese schon die ganze Zeit still mit 😉 Danke für den wirklich sehr schönen und ausführlichen Bericht.
Eine sehr ähnliche Tour (nur als Lodge-Hopper) haben wir im Februar diesen Jahres auch gemacht.
Ich muss sagen, um die Ballonfahrt (ja, es ist eine Fahrt und deshalb sind es auch "Ballon-Fahrer" 😄 ) beneide ich Euch! Schade, dass wir die nicht gemacht haben - das muss ein grandioses Erlebnis gewesen sein 🤩
Ich musste grade etwas schmunzeln, denn der Weg ins Deadvlei erschliesst sich bei Ankunft tatsächlich nicht wirklich - wir haben bei Ankunft im Morgengrauen auch gerätselt 😮 und das Hinweisschild hilft da wirklich nicht weiter!
dergnagflow2'534 Beiträge · seit 200707. Aug. 2015 · #56
Netti59 schrieb: Die Fahrt ins Vlei macht mir ein bisschen Angst. Puuu, die Piste ist ganz schön sandig. Hab schon öfter gelesen, dass einige liegenbleiben und wenn ich das jetzt so sehe ........
Keinen Stress. Luft ablassen, dann geht das schon. Schaut wilder aus, als es ist. 😉
LolaKatzeThemenstarter846 Beiträge · seit 201407. Aug. 2015 · #57
Hallo Sabine,
willkommen an Bord. Ja, an euren Reisebericht kann ich mich noch erinnern. Ihr hattet viele schöne Bilder und das ist das, was einem manchmal bei der Planung auch weiterhilft.
Eigentlich kann man ja den Weg ins Deadvlei nicht verfehlen, weil einem die Spuren ja den Weg weisen, aber
Und Wolfgang hat schon recht mit der Fahrt ins Deadvlei: das sieht schlimmer aus wie es ist und wenn man die Luft ablässt, dann geht das auch. Sagt Hansi - ich war ja immer nur die Copilotin 😄 .Und mit dem Wissen, dass man hier nicht wirklich lange auf Hilfe warten muss ist das auch ok.
So, ich muss jetzt noch Bilder aussortieren, dann kann es weitergehen
LolaKatzeThemenstarter846 Beiträge · seit 201407. Aug. 2015 · #58
Tag 17: Freitag, der 26.Juni 2015 – Isabis 4x4 Trail
Heute ist eigentlich ausschlafen angesagt, eigentlich. Doch 6 Uhr scheint einfach meine Zeit zu sein. Ausserdem war ich neugierig, was für Tiere sich wohl so früh morgens um uns herum aufhalten werden. Also ziehe ich mich warm an und wage mich nach draussen. Und was soll ich sagen? Was meint ihr, was ich alles gesehen habe?
Nichts. Nada. Nothing. Rien du tou. Kein einziges Tier zu sehen. Ich bereite Frühstück vor und versuche der Sonne hinterherzulaufen, aber es ist einfach zu kalt. So ziehe ich mich in den Camper zurück und trinke meinen Kaffee im Bett. Dann ist die Sonne endlich da und wir trauen uns für ein zweites Frühstück nach draussen.
Wir trödeln den ganzen morgen herum und machen uns auch Sorge um die blinkende Tankanzeige. Wenn das doch was schlimmeres ist? Und wenn wir hier heute liegen bleiben?
Heute ist nämlich der Isabis 4x4 Trail geplant – natürlich Hansi´s Programmpunkt.
Beim Isabis 4x4 Trail handelt es sich um einen für Ungeübte gut zu fahrenden Trail (heisst es). Besonders schwere Umwege sind in einer Karte schwarz markiert. Die Landschaft soll atemberaubend sein: Bizarre Bergketten und Schluchten, grandios ist das Gaub-Flusstal, reichhaltige Vogelwelt (besonders am Klipdam), manchmal kann man Hartmann-Zebras sehen, aber ebenso Kudus, Gemsböcke und Klippspringer. Der Gaub-Fluss kommt in der Regel jährlich einmmal ab, danach bleiben Pools mit Wasser zurück, welche die Tiere anlocken. Die schwarzen Pisten wollten wir nicht fahren und das mit der reichhaltigen Vogelwelt am Klipdam das stimmt schon.
Aber zuerst fahren wir nochmals am Farmhaus vorbei, schliesslich müssen wir ja noch den Campground bezahlen. Herr Crantz ist inzwischen aus Windhoek zurückgekommen. Seine erste Frage war, wie wir diese kalte Nacht überstanden hätten. Das wäre die kälteste Nacht bisher und das würde an der Kaltfront liegen. Er erklärt uns den Trail, rät uns auch dazu, die Route im Uhrzeigersinn zu fahren, dann wären die schwierigen Passagen immer in der Abfahrt. Und legt uns schliesslich doch noch eine schwarze Piste ans Herz, die würde ins Rote Gebirge führen und wäre gar nicht so schlimm – gut zu fahren eigentlich. An ein oder zwei Stellen müsste man etwas aufpassen, da wird es eng und kniffelig, aber ansonsten kein Problem. Ok, wenn er das so sagt, dann machen wir das natürlich auch. Und er würde uns dann auch noch Feuerholz vorbeibringen. Und dann fahren wir los – erstmals wieder in Richtung Campground. Die Wolken am Himmel sind heute wirklich spektaklär. Wow!
Die Landschaft ist wie beschrieben tatsächlich atemberaubend:
Bald wird die Landschaft immer wilder - der Trail auch- und dann kommt der Abzweig zur schwarzen Piste, ins Rote Gebirge. Und wir vertrauen den Worten von Herrn Crantz.
Aber wir – vor allem Hansi – schwitzt inzwischen Rotz und Wasser. So easy ist das dann doch nicht und es wird immer schlimmer. Ich würde am liebsten aussteigen.
Und dann passiert es: wir sitzen auf, Hansi kommt weder vor noch zurück und dann reisst ein Teil der Abdeckung des Wassertanks auf. Oh je. Rückwärts geht gar nichts, also Augen zu und durch, die Abdeckung ist eh am Arsch. Und es kommt eigentlich noch schlimmer.
Für die tolle Landschaft haben wir kein Auge mehr, wenn ich ehrlich bin.
Immer wieder muss Hansi aussteigen, sich den Weg suchen und den ein oder anderen Stein zur Seite räumen.
Diesen Abzweig hat uns Herr Crantz auch noch ans Herz gelegt: Nein danke, wir sind bedient.
Noch ein letzer Anstieg und dann waren wir wieder "oben", auf dem Plateau.
Das sind dann auch die einzigen Tiersichtungen, die wir heute haben – wahrscheinlich sind wir an allen anderen Tieren blind vorbei gefahren.
Und noch einmal eine grandiose Aussicht.
Dann sind wir nach einer etwa 3stündigen Fahrt wieder am Campground. Wir sind so froh, dass nichts passiert ist und dass der Camper noch halbwegs ganz ist. Dieses „Boh, alles gutgegangen“-Bierchen haben wir uns redlich verdient.
Wir bauen das Lager auf und so steht dem Sundowner und einem leckeren Stück Fleisch nichts mehr im Wege.
Wir haben jede Menge Holz bekommen. Hm, reicht das? 😈
Heute abend ist es klar und so richtig kalt. Wir lassen den Abend dann mit einem grossen Lagerfeuer und unter einem grossartigen Sternenhimmel ausklingen.
Wie easy ist denn nun der Isabis 4x4 Trail zu fahren? Der "normale" Part ist sicherlich anspruchsvoll, aber eigentlich gut zu fahren - auch für Anfänger - wenn man ein bisschen Feeling fürs Autofahren hat. Sagt Hansi. Die schwarze Piste hat den Namen sicherlich zu Recht und ich wollte sie nicht mehr fahren. Unser Camper ist zwar wirklich richtig gut geländegängig, aber durch den Wassertank fehlt ihm an dieser Stelle eine gewisse (Boden-) Freiheit. Und das ist uns an dieser etwas engen Stelle einfach zum Verhängnis geworden. Und was wir dann irgendwann auch realisiert haben: Schäden durch solche Ausflüge sind - egal mit welcher "Versicherung" - nicht gedeckt! Herr Crantz holt zwar steckengebliebene Autos wieder raus, aber auf dem Schaden bleibt dann der Fahrer sitzen.
Nachtrag: Und das Isabis Camp – eigentlich ja eher das Klimpdam Camp? Es liegt etwa 15-20 Minuten vom Haupthaus entfernt, mitten im „Niemandsland“. Es gibt Wasser, eine Dusche und eine Toilette, zwei Grillplätze und jede Menge Platz. Es darf immer nur eine Gruppe ins Gelände, egal wie gross diese ist. Feuerholz ist umsonst. Das Camp kostet 50 N$/Person und 80$ pro Fahrzeug. Es gibt auch zwei (?) Selbstversorgerhäuser, die man mieten kann.
speed66751 Beiträge · seit 201108. Aug. 2015 · #59
Hallo LolaKatze,
irgendwie schaffe ich es grad nur mich per Button zu bedanken (in ein paar Tagen geht es bei uns in die gleiche Richtung), aber das wird deinem Bericht nicht gerecht - er gefällt mir richtig gut! Toll geschrieben, sehr gute Fotos und wirklich informativ! Deswegen ein ausdrückliches und großes DANKE für deine Mühe!
Wir mussten auch lernen, dass wenn ein einheimischer, erfahrener 4x4 Fahrer etwas empfiehlt, vielleicht für uns Anfänger nicht unbedingt das Richtige ist. Insofern habe ich ein ähnliches Foto wo mein Mann etwas verzweifelt einen Weg abgeht und die Landschaft verflucht - nur hatte ich (im Gegensatz zu Hansi bei euch) den Trail vorgeschlagen 😗 Also, freu mich auf die Fortsetzung, viele Grüße, Nette