Hallo Nina, heute hab ich es geschafft, mir deinen Bericht fertig anzuschauen. Vielen Dank für die ausführliche Schilderung eurer Eindrücke, das hilft uns als Ersttäter unheimlich. Wir sind in ein paar Wochen u.a. auch in Bagatelle, Ugab Terrace Lodge und Düsternbrook und freuen uns nach deinen Erlebnissen umso mehr auf den Urlaub 🙂 .
Vielen dank für diesen Bericht! Hat mir meinen Montagabend versüßt und mich schon richtig eingestimmt auf unsere nächste 5! Reise nach Namibia. ... und wenn man denkt man kennt ein Land, ist immer interessant es mit Augen anderer zu sehen und so Neues zu entdecken. Liebe Grüße Anker
KoiAhnung131 Beiträge · seit 201508. Dez. 2015 · #145
Erst einmal ganz herzlichen Dank an "Lolakatze" für den Reisebericht, der uns doch in der Tat inspiriert hat eine ähnliche Tour in diesem November zu fahren, die Tipps waren sehr, sehr hilfreich!
Gerade zurück (4 Wochen von Anfang Nov. bis Anfang Dez.) könnte ich wenn gewünscht auch noch ein paar mehr detailliertere UP-TO-DATE Infos / Tipps geben.
Z.B. Ankunft WDH gleich hinter dem Zoll 1. ATM der Windhoek Bank geradeaus. TIPP:Es gibt aber noch einen der Standard Bank IM Restaurant 90 Grad zu Rechten!!! 2. Mietwagen geradeaus (die Großen wie Avis, Bidvest, usw.) 3. MTC Prepaidkarten 90 Grad links
ATM`s: Es gibt an sich genügend im Lande (ausser im Etosha Park, da ist aber Zahlung mit Kreditkarte möglich) , die aber immer nur maximal 2000 NAD (ca. 130 Euro) , und manchmal auch nur 1500,- ausspucken! Postsparkarte (VisaPlus) funktioniert meist nicht an Bank Windhoek, aber an den anderen (FNB; Standard).
Airline: Wir hatten den Hinflug mit Condor, den Rückflug mit Air Namibia. FRA - WDH - FRA Wenn möglich würde ich nächstes Mal Air Namibia bevorzugen!
Mietwagen: Toyota Hilux 2,5 Diesel mit 2 Dachzelten (um 2 Matratzen zu haben, man erkauft sich aber zu viele Nachteile, kurz, recht blöde Idee!), und Campingausstattung von Bidvest für 73 € / Tag über Iwanowski (Gerne dazu bei Bedarf mehr! Auch über das was ich nächstes Mal anders machen würde)
Little 5 Desert Tour mit CHRIS: DANKE für den Tipp, war ein echtes Highlight
Soussusflei: Die Schwierigkeit wird weit überbewertet, ist an sich ein Witz. Ist auch nur mit Heckantrieb fahrbar, selbst ausprobiert, einfach nur in Schwung bleiben.
D707: Im Mittelteil manchmal sandig, aber auch für PKW zu meistern. Schwung! 😎
Reservierung: Wir hatten und haben NICHTS reserviert. War nie ein Problem, massig Platz, auch im Etosha und Sossusflei. Reisezeit Anfang Nov. bis Anfang Dez.
Kosten: Wir haben für 4 Wochen 41.000,- NAD (davon 25.000 bar, Rest Kreditkarte) im Land selbst benötigt für alles ausser Flug und Mietwagen, also Diesel, Essen, Unterkunft (Camping und 4 Nächte Lodge), Eintritt, Touren, usw.
Sandwich Harbour Für mich ein absolutes Highlight, selbst gefahren! Gerne mehr dazu bei Bedarf!
Reiseliteratur / Karten Iwanowski (hat fast überall sehr gut gestimmt) Karte Tracks4Afrika (hat gut gestimmt) MEIN zusätzlicher TIPP: Die App "Oruxmaps" und dann die Namibia Karte von www.openandromaps.org herunterladen. (in Kombination mit Tracks4Afrika TOP!!!) Im übrigen beides 4free! Der Campingführer von Thomas Richter
Ein konventionelles Navigationssystem ist vollkommen entbehrlich, die Beschilderung ist hervorragend (es gibt ja nicht sooo viele Straßen), und da wo es wirklich interessant wird hilft das Navi eh nicht mehr weiter, da die Stecken dort nicht drauf sind, da hilft dann nur "Oruxmaps" oder ähnliches!
Danke noch einmal an alle hier im Forum, ihr habt mich / uns im Vorfeld mit tollen Tipps versorgt. An die MOD`s: Ob ich das Ganze hier nun richtig eingestellt habe? Falls nicht bitte verschieben!
KoiAhnung131 Beiträge · seit 201509. Dez. 2015 · #146
Hallo, es gab in der Tat ein paar Nachfragen, die ich gerne beantworte. Achso vielleicht erst einmal voraus. Es war für uns zwar das erste Mal "Namibia", aber "Afrika" ist kein Neuland für uns. In Summe gut 15 Monate Aufenthalt in 17 Staaten (darunter auch quer durch Zaire, heute Kongo, Zentralafrika, usw.) unterwegs in den verschiedensten (meist eigenen) Fahrzeugen vom simplen PKW, über Motorräder und Allrad - KFZ hin bis zum 6,5 Tonnen Unimog.
Sandwich Harbour! (war definitv eines MEINER persönlichen Highlights) (Vorauszuschicken wäre sicher. Allradanfänger nehmen besser eine geführte Tour! Und das Folgende ist KEINE Empfehlung die Tour selbst zu fahren, sondern lediglich eine Idee 😉 Bei steifer Brise oder Sturm besser NICHT fahren, siehe Punkt 12)) Umbringen kann man sich auf der Tour zwar sicher nicht, aber gegebenenfalls das KFZ "versenken", das Risiko ist also am Ende auf Geld einzugrenzen 😛 Sicherheitshalber genug Wasser mitnehmen.
1. Permit besorgen. Bekommt man in Swakopmund beim NWR. Geht ruckzuck. 90 NAD für 2 Personen
2. Tidenkalender checken. Hochwasser präferiert am Vormittag aussuchen.
3. Ca. zu dem Zeitpunkt des Hochwassers (oder auch etwas später) in Swakopmund losfahren.
4. Walfis Bay immer südlich an der Lagune entlang halten. Da sind im übrigen häufig Flamingos.
5. Richtung Pelikan Point fahren.
6. Direkt vor der Salzfabrik geht es rechts zum Pelikan Point ab, und gegenüber steht (oder auch nicht) ein Schild Sandwich Harbour. Links!
7. Dann geht es auch schon zur kleinen Düne. Ich habe davor den Luftdruck auf ca. 1,2 bar reduziert, weil ich unbedingt rauf wollte. Wer das nicht möchte kann auch drumherum fahren und den Luftdruck erst später reduzieren!
8. Dühne lohnt sich, netter Ausblick (auch die Abfahrt wieder zurück nach Norden ist "nett" zum üben)
9. Immer Kurs SSW, meist sind Spuren, z.T. auch Salzpiste
9a. Schild "Road closed" - ihr seid richtig!
10. Man kommt zwangsläufig an den Atlantik.
11. Nun gibt es im Prinzip drei Möglichkeiten A. Man ist spät dran und kann direkt an der Wasserkante unten am Strand langfahren (das machen die meisten der Tourguides, die sind später dran, wer also eher alleine sein möchte ...früh fahren, s.o.) B. Der Atlantik brandet noch an die Abbruchkante und man fährt einfach oben dran entlang C. Es geht etwas ins Inland zurück (Spuren folgen) über Salzpfannen und kleine Dünengebiete (wäre meine Präferenz für die Hinfahrt) Nett zu fahren.
Für alle drei Strecken gilt immer Kurs S bis SSO. Und alle drei treffen sich irgendwann wieder, und zwar an der Schlüsselstelle.
12. Irgendwann geht es nur noch zwischen Düne links und Atlantik rechts weiter. Wer die Variante C (Varinate B schwenkt auch kurz vorher auf die ein) gewählt hat kommt aus den Dünen sehr schön runter, das erkennt ihr dann schon mit Sicherheit. Aha, werdet ihr sagen, das meinte der "KoiAhnung". Unten seht ihr eine dunkle Abbruchkante. Wenn die Wellen noch daran branden STOPP, Kaffee trinken, dann ist es noch etwas zu früh! (Ich war zu früh dran, der Streifen zwischen Düne und Atlantik wurde immer enger, und Strand mit H²O ist WEICH!!. Umdrehen ging da logischerweise nicht, kein Platz, aussdem fällt der Strand zum Wasser hin ab, da fährst du dich mit recht großer Sicherheit fest. Also rückwärts mehre Hundert Meter zurück, Kaffee gekocht! s.o.) Allerdings: Festfahren macht auch nichts, es ist ja Ebbe, irgendwann wird der Sand hart und ihr fahrt einfach weiter.
13. Ihr passiert ein totes Walbaby (ok, das wird irgendwann weg sein), die verlassene Walfischstation und irgendwann seid ihr da, nicht zu verfehlen, Alternativen gibt es nicht, ausserdem steht dort ein Zaun, Weiterfahrt untersagt, Betreten erlaubt. Übernachten ebenfalls untersagt, aber was wäre eigentlich wenn man dort eine "Panne" hätte? 😎 Unbedingt die Düne besteigen.
14. Rückfahrt immer unten an der Wasserkante entlang, da ist dann genügend Platz, ab und an durchs Wasser, macht Spaß! Robben, Seevögel, mit etwas Glück Schakale begleiten einen.
15. Abzweig ins Inland ist nicht zu verpassen, da steh eine Art Zaun, am Wasser durch und dann ca. 45 Grad ab ins Inland
16. Düne am Ende noch hoch und "runter", Luftdruck rauf, leider fertig!
Hinweis: Wir hatten einen Toyota Hilux 2,5 Diesel mit 2 Dachzelten, Bereifung 205 R 16 Goodyear Wrangler AT. Hinten (leider) nagelneue Reifen. Luftdruck 1,2 Bar (irgendwann reduziert auf 1,0 Bar) Damit ging es, wenn auch hier und da nur mit Schwung im "Krebsgang" (Arsch gen Atlantik, Bug gen Düne). ABER das Fahrzeug mit der Kopf- und Hecklastigkeit in Kombination mit den für Sand eher ungeeigneten "Baggerreifen" war auch eher "semioptimal". Ergo, mit jedem Hilux mit nur einem Zelt und besseren, sprich breiterer und "abgelatschteren" Reifen, geht es ohne jede Problem, bei etwas Umsicht! Viel Spaß, ich guck mal ob ich hier ein paar Bilder hinein bekomme!
Ela675357 Beiträge · seit 200610. Juli 2016 · #147
Hallo Nina
Nachdem wir uns gestern so schön über die Reise unterhalten haben, hab ich mir jetzt mal den Bericht durch gelesen. Soooo schlecht sieht der Buschcamper gar nicht aus - vielleicht wird eine der nächsten Reisen ja doch mal ein Camper- statt Lodgeurlaub 🤩 Aber nächstes Jahr ist erst nochmal ein Lodgeurlaub in Namibia dran. Danke für den tollen Bericht!
Hallo Nina, nachdem ich deinen Bericht von diesem Jahr gelesen habe, mußte ich nochmals diesen hier lesen. Ich glaube im Nachhinein, daß dieser unsere Reiseplanung stark beeinflusst hat, dennn wir haben fast die selbe Tour gemacht. Leider nur 18 Tage Zeit gehabt, dfür aber sehr viel gesehen. Für unsere nächste Reise(stand schon während des Urlaubs fest ) planen wir den Norden. Das passt ja dann wieder. Danke für deine beiden tollen Berichte. Wir könnten schon wieder losfahren, sind aber erst seit 10 Tagen wieder hier und leider schon wieder voll im Arbeitstrott. Liebe Grüße, Conny.
Namibia zum 1.
Elefantenrunde
Abschied für immer
Auf neuen Wegen ins Kaokoveld (hummeldumm?")
[url//namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/306123-der-kreis-hat-sich-geschlossen-bot-nam.
LolaKatzeThemenstarter846 Beiträge · seit 201418. Juli 2016 · #150
Hallo Conny und Micha, es freut mich, dass wir euch bei der Reiseplanung so helfen konnte. Schliesslich haben wir auch von anderen Reiseberichten profitiert und dafür sind ja das Forum und die Reiseberichte auch da. Wenn ihr Fragen habt, einfach melden. Euch noch eine gute "Eingewöhnung"
YAyanjep1'014 Beiträge · seit 201606. Nov. 2016 · #151
Ein toller und fü mich sehr inspirierender Bericht! So was in der Art (Campertour mit Hilux oder - wie in Australien - Landcruiser) haben wir entweder im November 17 oder April 18 als Namina-Ersttäter auch vor.
LG Yanjep
LolaKatzeThemenstarter846 Beiträge · seit 201407. Nov. 2016 · #152
Hallo Yanyep, schön, dass dir der Bericht gefallen hat. Ja, Namibia ist ein wunderschönes Urlaubsland. Liebe Grüsse Nina
Hallo liebe Lola-Katze 😉 , jetzt bin ich hier auch angemeldet und werde deinen Reisebericht noch einmal lesen. Der erste Tag ist schon einmal super und vielleicht findet er Nachahmer 😉 . Liebe Grüße Trakki
Jetzt aber habe ich endlich mal nachgelesen und möchte Dir unbedingt sagen, dass mir Dein Bericht außerordentlich gut gefallen hat. Zwar werden wir aller Voraussicht nach niemals als Camper unterwegs sein, aber trotzdem hat mir Eure Art des Reisens, Eure Tour und natürlich auch die vielen tollen Fotos supergut gefallen.
Danke für´s teilhaben lassen und bis auf ein ander Mal,
LolaKatzeThemenstarter846 Beiträge · seit 201405. März 2018 · #155
Oh, es gibt also doch noch Foris, die meinen Reisebericht lesen. Dankeschön 🤩
@Trakki: Schön, dass du auch ins Forum gefunden hat und dir unser Bericht gefällt. Wenn du Fragen hast, einfach melden. @Bayern Schorsch: Danke für die lieben Worte - da werde ich ja rot 😎 . Wann gibt es deinen nächsten Bericht? 😗
Durch einen Tipp, weil ich Infos für den Isabis 4x4 Trail suche, bin ich auf Deinen Reisebericht gestoßen. Tja, und da es so viele Interessante Infos gibt (vor allem im Süden, dort waren wir noch nicht) und so viele tolle Fotos (auch vom Norden und generell Dinge, die wir auch schon gesehen hatten), hab ich die letzten Stunden deinen kompletten Bericht gelesen. WOW, ein Traum, toll geschrieben und super Bilder. Danke dafür!
In Onguma hatten wir ich glaube letztes Jahr den gleichen Platz wie ihr, aber grüne Wiese gab es bei uns nicht und die Küche dort hat uns enttäuscht, lag aber eventuell auch an der reduzierten Küche durch Corona, wir waren alleine dort.
Meinst du den Isabis Trail kann man auch (im vorbeifahren) machen, ohne Übernachtung dort? Wir kommen in etwa aus Sesriem, über den Pass und wollen danach im Rooiklip nächtigen. Vermute aber, dass der Trail dann fast zu stressig wird?