LolaKatzeThemenstarter846 Beiträge · seit 201408. Aug. 2015 · #61
Hallo Retro und Hallo Nette,
danke für die "Blumen" und schön dass ihr mitreist. Es macht halt auch Spass so einen Bericht zu schreiben, da erlebt man dann den Urlaub noch ein zweites Mal.
Tja das Problem ist, dass ich die Urlaubsplanerin bin - ich habe mir also den Isabis Trail selber eingebrockt 😗 .
Wie gerne hätte ich gerade die nächtlichen Temperaturen aus dem Isabis Camp (heute nacht waren es fast 30 Grad)
LolaKatzeThemenstarter846 Beiträge · seit 201408. Aug. 2015 · #62
Tag 18: Samstag, der 27.Juni 2015 – ab nach Swakopmund Heute haben wir eine recht lange Strecke vor uns und wir wissen noch nicht wirklich wie genau wir fahren wollen. Wir haben das Permit für den Naukluft Park ja schon in Sesriem geholt und haben damit einige Optionen. Deshalb stehe ich auch wieder um 6 Uhr auf. Es ist aber heute so richtig kalt, deshalb bleibe ich noch etwas liegen. Irgendwann muss ich dann aber aufstehen und traue meinen Augen nicht:
Raureif – die ganze Wiese ist weiss – und auch dieser Strauch ist normalerweise nur grün. Das Thermometer zeigt minus 2 Grad, das Wasser ist gefroren und an unseren Weingläsern haben sich Eisblumen gebildet
Aber der Sonnenuntergang hat heute früh was ganz besonders
Da hilft nur eins: ein Lagerfeuer – wir haben das Holz gestern doch nicht ganz verfeuern können. An die Dusche zum warm werden habe ich nicht gedacht, schade.
Herr Crantz empfängt uns mit den Worten: „ihr habt´s überlebt, da bin ich aber froh – die Kaltfront bringt das kalte Wetter mit sich“
Unsere erste Station der Gamsbergpass der bekannteste und wohl auch der schönste Pass Namibias, steht im Reiseführer – Zurecht.
Und diese Strassenführung – da macht das Autofahren richtig Spass.
Keine Menschenseele ist um diese Uhrzweit unterwegs, ausser diese Kerlchen.
Dann wird die Landschaft wieder etwas „ruhiger“.
Aber nur bis wir den Kuiseb Pass erreichen.Und uns bleibt wieder der Atem stehen vor so einer tollen Landschaft.
Wir finden einen ganz tollen Picknickplatz mit einer super Aussicht. Wir haben nämlich noch nicht gefrühstückt.
Aber hier ist es richtig windig – auch wenn der Himmel wieder zu strahlend blau gewechselt hat. Laut meiner Karte soll an der Brücke über die Kuiseb Schlucht nochmals ein Picknickplatz kommen. Also fahren wir weiter.
Hier sollte er sein – aber wo bitte geht es hier zum Picknickplatz. Mist. Aber vielleicht können wir ja am Kuiseb Canyon, an der Henno-Martin-Shelder frühstücken.
Wir fahren und fahren und suchen den Abzweig. Dann kommt das hier:
Hä? Dann sind wir zu weit – Abzweig verpasst. Wir können nun hier nach Süden abbiegen und über Homeb nach Walvis Bay und weiter nach Swakokpmund fahren. Wir sind aber heute etwas entscheidungsunfreudig und auch nicht wirklich unternehmungslustig und ausserdem haben wir Hunger. Deshalb fahren wir weiter
Kurz darauf kommt ein weiterer Abzweig nach Norden, für den wir uns entscheiden. Die Landschaft wird wieder eintönig. Man könnte auch fragen: Welche Landschaft? Aber wenigstens kommt hier endlich mal ein Picknickplatz in Form eines Campingplatzes. Frühstückstime.
Mitten im "Nichts", taucht dann plötzlich diese Erhebung auf, danach wieder "Nichtlandschaft"
Und was die hier wohl machen?
Wir kommen wieder auf eine Hauptstrasse, die C28 und hier würde es zur Blutkuppe weitergehen (4x4 only). Da will Hansi natürlich hin 😉 , aber dafür haben wir in diesem Urlaub leider keine Zeit dafür. Im nächsten Jahr ist die Blutkuppe aber fest eingeplant.
Nach ein paar Kilometern geht aber die Abzweigung zum Welwitschei-Drive ab (auch hierfür braucht man das Permit), und diese Abzweigung nehmen wir. Und es dauert auch nicht lange, bis wir die ersten Exemplare, richtige Prachtexemplare, zu sehen bekommen. Und diese Pflanzen sollen bis zu 1000 Jahre alt werden? Wahnsinn.
Und auch Dollarbüsche gibt es hier:
Und dann – sozusagen aus dem Nichts – taucht die Mondlandschaft auf.
Was für eine Landschaft und das mitten im Nichts. Und wie heiss das hier ist. Es gibt drei Viewpoints, die wir natürlich alle anfahren müssen. 😎
Und dann nähern wir uns auch schon Swakopmund.
Meike´s Guesthouse ist schnell gefunden. Wir werden sehr herzlich empfangen und freuen uns heute nacht auf ein weiches Bett (wobei unsere „Koje“ im Camper auch sehr sehr angenehm ist) und eine warme Dusche. Meike hat uns für heute abend einen Tisch im 22Degree im Leuchtturm reserviert. Unser Fahrer heisst Pelé und natürlich ist auch er wieder viel zu früh da. Während wir in Windhoek eine Karte des „Taxiunternehmens“ bekommen haben, sind hier in Swakopmund die Fahrer bei den Restaurants „gelistet“ und man verlangt dann einfach nach „seinem“ Fahrer. Bezahlt wird erst bei der Rückfahrt. So viel Vertrauen muss sein. Während in Windhoek auch nachts jede Menge los ist auf den Strassen, wirkt Swakopmund wie ausgestorben. Fast schon gespenstisch.
Und was soll ich sagen: Das Essen war super: Game Carpacchio für mich, fritierte Meeresfrüchte für Hansi (und die waren mal richtig lecker), RiesenPrawns für mich und eine Pizza für Hansi, dazu natürlich ein leckerer Weisswein. Ein wirklich sehr nettes und gemütliches Restaurant. Das hat uns sehr gut gefallen. Und verglichen mit dem Tug, wo wir am nächsten Tag gegessen haben und Kuckie´s Pub haben wir hier wirklich am besten und eigentlich auch recht preisgünstig gegessen.
Pelé bringt uns wieder zurück und wir sind dann wirklich froh, wieder „daheim“ zu sein. Und was entdecke ich da?
Eine elektriscche Wärmeflasche, ich glaub´s nicht. Zusammen mit unseren Kuscheldcken, die wir noch zusätzlich geholt haben, ist es nun mollig warm. Auch in Swakopmund ist es kalt.
da soll einer sagen in Afrika ist es nur heiß! Es ist schon wahnsinn, wie Kalt und Heiß sich in kürzester Zeit abwechseln. An die Strecke nach Swakop kann ich mich gut erinnern. Es war RICHTIG heiß. Die Blutkuppe haben wir rechts liegenlassen , ZU HEIß, und wenn ich mich durchgesetzt hätte den Welwitschia Drive zu fahren und mein Mann hätte dann diese vertrockneten Büschel gesehen.. 🤩 😠 .. ich glaube er hätte mich aus dem Wagen geworfen! 😗 ... 😵
Was ist übrigens aus der Tankanzeige geworden?
LG, Elsa
LolaKatzeThemenstarter846 Beiträge · seit 201408. Aug. 2015 · #64
Hallo Elsa,
ich stell mir das grad vor: Du setzt Dich durch den Welwitschei Drive zu fahren, ihr steht an der Pflanze und dann die Frage: Ist das alles und deshalb fahre ich hier ins Nirgendwo! 🤪 😄 🤪 Aber ihr habt die Mondlandschaft verpasst - die hatte was. Hat uns arg an die Badlands erinnert.
Unsere Tankanzeige war seit dem ersten Aufleuchten unser Sorgenkind 😵 . Auf der einen Seite wussten wir, dass wir in Solitaire und auch in Sesriem vollgetankt hatten - da haben wir immer etwas mitgerechnet. Aber auf der anderen Seite weiss man ja nie.... . Und vor allem die letzten Tage sind wir recht viel gefahren, auch Allrad, und wir hatten immer etwas Angst, dass das Benzin nicht reichen würde (völlig unbegründet). Wir haben kein einziges Mal den zweiten Tank angebrochen - erst ab dem zweiten Tank reagiert die Tanknadel.
Unsere Vermutung war, dass da etwas Sand im Filter war und das haben auch alle gesagt, mit denen wir unterwegs gesprochen haben. Ja, und das war es dann wahrscheinlich auch. Wohl war uns nicht, wir hatten aber auch keine Lust, wegen so einer klitzekleinen Anzeige in die Werkstatt zu gehen.
So, mal schauen, ob ich noch einen Bericht reinbekomme.
LolaKatzeThemenstarter846 Beiträge · seit 201408. Aug. 2015 · #65
Tag 19: Sonntag, der 28.Juni 2015 – The Little Five Desert Tour
Für heute haben wir die Little Five Desert Tour bei Living Desert Adventures gebucht. Also müssen wir wieder früh aufstehen. Ab 7:15 Uhr gibt es Frühstück und um 8 Uhr werden wir von Chris abgeholt. Lediglich ein weiteres Pärchen nimmt an der Tour teil. Um diese Zeit ist Swakopmund wie ausgestorben. Und nein, es regnet nicht, das ist der Nebel. Und es ist kalt heute früh – ihr wisst schon die Kaltfront – und sehr sehr nebelig.
Chris ist der Hammer, ein richtiger Entertainer: Er kann toll, anschaulich und witzig erklären, ist schlagfertig ohne Ende und er sieht einfach alles. Zuerst ist es nur ein kleines verängstigtes Häschen - ist das süss 🤩
Dann erklärt uns Chris erst einmal die Dünen, die Zusammenhänge und die Überlebensstrategie der einzelnen Geschöpfe, ich sage nur "Käfermüsli", gell?
Er zeigt uns am Beispiel des Dollarbuschs wie Pflanzen als Wasserspeicher dienen können.
Als nächstes findet Chris einen Gecko – ist der nicht schön? Tja, das ist kein Gecko, das ist eine Eidechse hat mich Hansi gerade belehrt. Ich glaube das sieht man an den Augen - nicht richtig zugehört als uns Chris das erklärt hat 😗
Dann gräbt er eine Eidechse ohne Schwanz aus.
Inzwischen konnte sich die Sonne durchsetzen und der Nebel ist verschwunden. Und somit wird es dann auch immer wärmer.
Und was macht er jetzt schon wieder?
Fehlanzeige!
Dann gräbt und gräbt und gräbt er und zieht dann einen durchsichtigen Gecko aus dem Sand. Er weist uns auf die sichtbaren Blutgefäße und die erkennbare Wirbelsäule hin.
Und da er befürchtet, dass wir das Tierchen nicht richtig fotografieren und danach enttäuscht sind von der Tour, übernimmt er das auch noch für uns.Ist der nicht schön?
Wie auf dem LogoBid 🙂
Dann setzt Chris das Tierchen behutsam zurück und erklärt uns dabei, dass es nicht in ganz feinem Sand leben kann, sondern eine feste Schicht benötigt, da es sonst nicht atmen kann. Deshalb ist diese Behausung nicht gut genug für den Gecko, zu feiner Sand
Hier sieht es schon besser aus.
Wenn er mal nichts findet, dann erklärt er uns halt den Sand – wie die unterschiedlichen Farben der Wüste herkommen: das lila von einem bestimmten Schmuckstein...
... .das schwarz ist Eisen – ja, das kenne ich noch aus dem Physik-Unterricht. In dem Tuch ist ein Magnet.
Was hat er jetzt schon wieder entdeckt? Er gräbt immer tiefer und was findet er da?
Eine White Lady – Wow, was für ein Prachtexemplar.
Und drei Mal dürft ihr raten, wer am nächsten rangeht, um ein gutes Bild zu bekommen? Mein Göttergatte mit der Spinnenphobie!
Auf der Weiterfahrt beobachtet Chris nicht nur die Fahrspur, sondern auch die Dünen und sucht nach Spuren von weiteren Kleinlebewesen. Dann hält er plötzlich an, springt aus dem Auto und rennt die Dünen hoch. Hat er was entdeckt? Nein, Fehlalarm. Schade.
Dann hält er wieder an, rennt auf einen Busch zu und winkt uns zu sich her! Ein Chamäleon – nicht wirklich zutraulich - ausser natürlich bei Chris - und auch nicht wirklich an unserem Wurm interessiert, aber schön anzuschauen.
Auch das Chamäleon wird ganz sachte wieder auf den Boden gesetzt und darf dann wieder seine eigenen Wege gehen.
Nur für Schlangen ist es zu kalt. Wir sehen keine und das macht Chris wirklich wirklich traurig.
Zum Schluss gibt es noch etwas Scenic Drive und wir fahren in die Dünen und geniessen den Ausblick.
Auf dem Nachbarhügel sind Quads unterwegs und Hansis Augen werden immer grösser – QUADS – Neid. „Nina, warum machen wir das nicht?“ Hm, man kann nicht alles machen. 😎
Wir fahren noch ein Stück weiter zu einer anderen Düne und haben noch einen schönen Ausblick auf das Meer.
Und dann fahren wir zurück und sind gegen 13 Uhr wieder in Meike´s Guesthoue.
Das war eine richtig tolle Tour und nicht umsonst ist das mit die beliebteste Tour hier in Swakopmund.
Daxiang5'049 Beiträge · seit 201409. Aug. 2015 · #66
Hi Nina,
toller Bericht und wunderschöne Bilder - da werden Erinnerungen wach!
Die Tour mit Chris ist immer wieder schön. Er macht das mit so einer Begeisterung und zieht die Leute in seinen Bann. Bei und gehört die Tour zu einem Swakop-Besuch einfach dazu.
Jetzt freue ich mich auf die Fortsetzung - auf Ameib war ich das letzte Mal vor 16 Jahren.
LolaKatzeThemenstarter846 Beiträge · seit 201409. Aug. 2015 · #67
Hallo Konni,
schön, dass du auch mit dabei bist. Ja, die Tour war einfach super und ich glaube, die würden wir auch noch ein zweites und drittes Mal mitmachen. Man weiss ja vorher nie, auf was man trifft 😎 .
Bis Ameib musst Du Dich leider noch etwas gedulden, aber es hat uns dort sehr sehr gut gefallen. Und ich denke mal, da hat sich die letzten 16 Jahre - bis auf den Besitzerwechsel - wohl auch nicht viel getan.
LolaKatzeThemenstarter846 Beiträge · seit 201409. Aug. 2015 · #68
Fortsetzung Tag 19: Sonntag, der 28.Juni 2015 - Swakopmund
Zurück bei Meike´s Guesthouse gehen wir kurz an der Rezeption vorbei.
Wir wollen eigentlich morgen einen Flug ins Sossouvlei machen, haben aber bisher noch nichts gehört. Zuerst fragen wir bei Scenic Air an, dort habe ich meine „Reservierung“ platziert. Es sieht aber schlecht aus, dass sich noch weitere Mitflieger finden lassen. Man kann natürlich auch zu zwei fliegen, doch das ist uns dann doch etwas zu teuer. Meike fragt noch bei weiteren Anbietern an, aber auch dort gibt es im Moment nicht genügend Anfragen. Wir sollen aber morgen früh nochmals einen Rundruf starten. Dann – Hansi habe ich inzwischen raus geschickt – frage ich mal ganz unverbindlich an, ob es hier in Swakopmund denn auch einen Anbieter für die Quad-Touren gibt. Ja, die gibt es und da kann man ganz kurzfristig anrufen und einen Termin vereinbaren. Wirklich? Ja, kein Problem. Und die würden ihn auch hier abholen? Ja klar. Ok – gerne würde ich Hansi diese Überraschung präsentieren.
Wir laufen dann mal los, weil wir uns noch die Stadt anschauen wollen. Vorbei an den Woermann-Arkaden und dem Woermann-Haus geht es Richtung Strand.
Da heute Sonntag ist, haben die ganzen kleinen Läden hier geschlossen. Und auch all die kleinen Restaurants, die ich mir herausgeschrieben habe, haben heute Ruhetag. Lediglich das Café Anton ist geöffnet und dort gehen wir dann hin, um eine Kleinigkeit zu essen.
Was soll ich sagen: Die Menschen kommen in Scharen und kaufen dort Kuchen, Torten, Süsse Stückchen zum Kaffee – wie in Good old Germany. Und so sieht es dann auch aus – eine Karnevalshochburg, mitten in Afrika.
So gestärkt laufen wir weiter: Immer den Leuchtturm oder den Woermann-Turm im Blick einmal durch Swakopmund.
Und hier gelingt mit das erste und einzige vorzeigbare Bild eines Perlhuhns. Diese „Viecher“ treten immer in Scharen auf, machen einen Höllenlärm und lassen sich einfach nicht fotografieren.
Wir kommen zum Strand – das könnte auch an der Ostsee oder in Südfrankreich sein...
...und laufen an der Mole entlang: So eine typische Sonntagnachmittag-Stimmung – die Menschen sind alle relaxed, freuen sich auf einen schönen nachmittag und geniessen die wärmenden Sonnenstrahlen.
Wir laufen weiter am strand entlang zur Jetty - ist das nicht schön hier?
und gehen dann nochmals zurück in die Stadt.
Dort werden wir auch das erste Mal mit der Schultrikot-Masche konfrontiert. Wir standen gerade vor der deutschen Schule, da kam ein älterer farbiger Herr auf uns zu, fragte auf deutsch, woher wir kommen würden, plauderte ein bisschchen mit uns und erzählte uns, dass er früher hier unterrichtet hätte. Ach, das ist ja interessant. Er erzählte noch ein bisschen und verabschiedete sich von uns. Dann kam er auf einmal nochmals zurück, präsentierte uns eine Liste mit Namen und Geldbeträgen dahinter und erzählte uns, dass seine Jugend-Fussballmannschaft demnächst nach Stuttgart (wie raffiniert) kommen würde und dass sie noch Sponsoren für die Trikots benötigen würden. Er zeigte auf die Liste, präsentierte uns irgendwelche Visitenkarten und schaute uns erwartungsvoll an. Uff, was tun? Wir standen gerade vor einer Art Laden und die Frau dahinter hat sehr heftig mit dem Kopf geschüttelt. Also nein, wir sponsern nichts und der Herr ist wortlos gegangen. Wie gesagt, das war die erste – und bestgemachteste – Begegnung mit dieser Masche.
Die Sonne scheint, aber es geht ein richtig frischer Wind. Hoffentlich erkälten wir uns mal nicht. Es gibt noch ein Lekker Eis – und das war mal richtig lecker.....
... und schlendern weiter. Wir haben uns bereits auch diesen langsamen - diesen extrem langsamen - Gang angewöhnt 😄 .
Wir kommen dann gerade richtig zum Sonnenuntergang zurück an die Jetty. Sorry und jetzt wird es kitschig.
Sobald die Sonne weg ist, wird es richtig kalt. Deshalb gehen wir recht früh ins Restaurant The Tug, wo wir einen Tisch reserviert haben. Und das war auch absolut nötig – alle Tische waren gedeckt und überall stand das Reserviert-Schildchen.
Wir haben mal einen richtig schönen Tisch bekommen, mit einer Super Aussicht auf die Jetty. Boh, ist das schön.
Das Essen war gut: Überbackene Austern und Fisch aus der Alufolie für mich, Meeresfrüchte und Prawns für Hansi und natürlich noch ein guter Weisswein dazu. Wie schon gestern geschrieben, war das Essen hier nicht schlecht. Für den Preis – die Preise hier haben durchaus deutsches Niveau – hätten wir uns aber mehr erwartet. Dafür ist natürlich die Aussicht einfach nicht bezahlbar. Somit haben wir hier wirklich einen ganz tollen Abend verbracht. Wir fragen dann nach Pelé unserem Fahrer, der nach wenigen Minuten da ist und uns zurückfährt, für einen Spottpreis: 40N$
Ja, die Welt ist wirklich klein, da habt Ihr mich tatsächlich bei der Arbeit "abgeschossen" 😉 Das hier dürfte übrigens das Foto sein, das zu dem Zeitpunkt entstanden ist:
Die Hochzeit kommt übrigens noch, die Fotos waren zur Verlobung 🙂
Du hast Swakop aber schoen und ausfuerhlich gezeigt, tolle Bilder! Fuer uns prallten dort zwei Welten aufeinander. Wir tauchten nach den ersten tollen Tagen so grad erst ins afrik. Feeling ein und bekamen in Swakop dann gleich den Schock. Das ist aber positiv gemeint, denn die Tage waren wirklich toll dort und wir haben uns bei Meike bestens aufgehoben gefuehlt. Abends ein Wannenbad, spaeter die Heizung an und einen Grog, nachmittags gab´s Kaffee & Kuchen, tolles Essen im Tug, auf der Strasse hoerte man Deutsch. Der Nebel... und das beste deutsche Fruehstueck der Reise bei Klaus ! Nur die Makalani-Verkaeufer, die uns auf der Strasse belagerten, passten so gar nicht in das Bild 🙄
Bei der naechsten Reise durch den Sueden werden wir Swakop auf jeden Fall noch einmal besuchen, es gibt viel zu sehen dort.
LG, Elsa
Netti59847 Beiträge · seit 201510. Aug. 2015 · #73
Meine Güte, es geht ja schon weiter 🙄 jetzt muss ich einen Zwischenstopp einlegen, sonst vergesse ich die Hälfte 😉
Ach das Deadvlei ist schon große klasse. Und die Idee mit dem Shuttle war doch gut, oder? Tolle Aufnahmen habt ihr gemacht. Respekt. Auch ich bin immer aus dem Häuschen, wenn ich alte Schrottkarren sehen, dann gibt es kein Halten mehr. Solitaire steht auf jeden Fall auf der "ToDoListe" (die immer länger wird 🙂 )
Isabis Camp sagt mir mal wieder gar nix. Karte raus .................. und suchen.
@Wolfgan Luft rauslassen o.k., aber wie bekommt man die wieder rein? Ach, ist ja Aufgabe vom Männe, der wird´s schon richten 😉
Jetzt aber zum Isabis Trail, auch hier schlägt Männes Herz höher und meins ............. Schweißperlen stehen mir beim lesen schon auf der Stirn. Oh man, der Alptraum schlechthin, mitten in der Pampa stecken bleiben.
Was ist jetzt mit dem Wagen? Ich hoffe, wir kommen noch in die nächste Werkstatt. Vorab genieße ich den wunderschönen Sternenhimmel 🙂
Netti59847 Beiträge · seit 201510. Aug. 2015 · #74
Wow die Little 5 Desert Tour - die ist mir schon ein paarmal ins Auge gesprungen. Ich finde es jedes Mal wieder beeindruckend, wie dieser Chris anfängt, in dem Sand zu buddeln und damit die winzigen Tieren an die Oberfläche holt. Sag mal, spricht Chris deutsch oder werden die Touren in englisch durchgeführt?
Ein toller Tag, ich liebe Sanddünen und auf jeden Fall das Meer !!!! Perfekt !!!!
Ich hab mal eine Frage, wahrscheinlich eine typische Greenhörnchen Frage: Ich lese immer Permit Permit Permit, wie ist es damit? Muss ich mir für alles (Lodge, Trail, Gegend und was weiß ich noch) ein Permit holen? Und wo macht man das? Und wie macht man das?
PS: Sonnenuntergänge sind niiiieeeee kitschig, sondern schöööööön 🙂
LolaKatzeThemenstarter846 Beiträge · seit 201410. Aug. 2015 · #75
Hallo Christian,
aber wirklich. Dann wünsch doch den beiden alles Gute von uns und erzähl ihnen, dass sie nun in einem deutschsprachigen Forum "verewigt" sind. Ja, wir fanden die beiden so sympatisch und hätten sie fast schon an der Jetty angesprochen 😎 ., um alles Gute zu wünschen.
Halle Netti,
die Living Desert Tour ist auf englisch-deutsch Kauderwelsch, aber man versteht sehr gut, was er meint. Hansi spricht (leider) kein Englisch und er hat alles verstanden. Er musste Chris aber versprechen für die nächste Tour englisch zu lernen 😗
Also, du brauchst ein Permitt, um ins Sossouvlei zu fahren. Das holst Du Dir am besten im Büro in Sesriem vor Ort. Dann brauchst Du ein Permit - ich sage das jetzt mal ganz lapidar - wenn Du nach dem Kuiseb Canyon auf der Fahrt nach Walvis Bay bzw. Swakopmund die Hauptstrassen verlässt. Das steht aber jedes Mal dran - Permit required. Dieses Permit bekommst du entweder auch in Sesriem oder in Windhoek oder in Swakopmund. Und wenn du für irgendeine Wanderung oder den Zugang zu einem Farmgelände ein Permit brauchst, dann sagen die dir das in der Regel und du bezahlst das an der Rezeption mit. Und natürlich brauchst du auch für den Etosha ein Permit. Das bekommst Du aber vor Ort.
Wie ich schon geschrieben habe, war der Isabis Trail nicht ganz so pillepalle, wie sich das im Vorfeld für uns angehört hat. Und auch ohne schwarze Piste anspruchsvoll genug für Anfänger, macht halt einfach Laune. Hansi hat mit so einer kleinen Kamera zum Teil mitgefilmt. Wenn ihr Interesse habt, kann ich euch das mal schicken. Mail mir einfach.
Hallo Elsa,
ja, irgendwie hat es uns Swakopmund schon angetan. Für uns war dieser 2-tägige Zwischenstopp einfach auch mal so eine Art Ruhepause zum Luft holen für die nächsten Etappen, um das Gesehene und Erlebte zu verdauen, mal wieder in der Zivilisation zu sein - obwohl wir die letzten beiden Wochen nichts vermisst haben - und wir mussten ganz dringend mal wieder tanken, einkaufen und waschen 😁 . Wir hatten beim Essen im Tug so ein ganz "komisches" Gefühl: mitten in Namibia dazusitzen, am Meer, in so einem schönen Restaurant und Austern schlürfen..... das hat für uns nicht ganz gepasst.
Ich wünsche allen Mitfahrern noch einen schönen Tag und habt noch etwas Geduld bis es weitergeht.
LolaKatzeThemenstarter846 Beiträge · seit 201411. Aug. 2015 · #76
Tag 20: Montag, der 29.Juni 2015 – mit dem Quad durch die Dünen - Grins
Heute können wir uns Zeit lassen und sind die letzten und einzigen Gäste beim Frühstück. Frühstück gibt es von 7:15 bis ich glaube 9 Uhr und der Frühstücksraum ist genauso liebevoll hergerichtet wie die einzelnen Zimmer. Es gibt alles, was das Herz begehrt.
Wir telefonieren noch einmal alle Fluganbieter durch, aber es hat sich nichts geändert, es gibt keine zusätzlichen Anfragen. Also werden wir heute nachmittag leider leider keinen Flug ins Sossouvlei unternehmen können. Und dann gebe ich hinter Hansis Rücken das Ok zur Buchung einer Quad-Tour in die Dünen. Um 10 Uhr soll Hansi dann abgeholt werden. So eine Quad-Tour ist nichts für mich. Vor allem würde ich Hansi jeglichen Spass nehmen, wenn ich mitkommen würde. Wir gehen zur Laundry und geben unsere Wäsche ab, das ist keine 5 Minuten vom Guesthouse entfernt. Eigentlich wollten wir ja einkaufen gehen. Also habe ich Hansi erzählt, dass es noch eine geringe Chance auf den Flug geben würde und wir deshalb noch bis 10 Uhr warten müssten – Pinoccio lässt grüssen. Da ich ihn nicht gänzlich unvorbereitet losschicken möchte, erzähle ich ihm also 10 Minuten vorher, dass wir nicht auf den Anruf für einen Flug warten, sondern dass er in 10 Minuten zu einer Quad-Tour abgeholt wird. Er wollte es erst gar nicht glauben, dann hat er sich entsprechend angezogen und dann ist auch schon der Fahrer gekommen. Tschüss und viel Spass! Die nächsten zwei Stunden habe ich es mir auf der Terrasse bequem gemacht und einfach nur die Ruhe genossen. Da sind wir in so einem schönen Guesthouse und sind die ganze Zeit unterwegs. Ist doch viel zu schade.
Und dann kam Hansi zurück – grinsend wie ein Honigkuchenpferd – das hat auch den ganzen Tag nicht mehr aufgehört – und total aufgekratzt. Hansi hat ein „Händchen“ für alles was zwei und mehr Räder hat und das hat sein Guide wohl sehr schnell gemerkt. Man ist wohl schon sehr rasant alle möglichen Dünenkämme hochgefahren, um dann auf der anderen Seite in den Abgrund zu stürzen. So hat sich das für mich angehört. Auf jeden Fall scheinen beide die letzten zwei Stunden sehr viel Spass gehabt zu haben. Was der „Spass“ gekostet hat? 600 N$ für zwei Stunden mit einem Privatguide. Für Hansi DAS Highlight des Urlaubs – kurz vor Isabis natürlich – und bis jetzt.
Wir gehen tanken und passen ganz genau auf, dass der Camper auch wirklich vollgetankt wird. Schliesslich blinkt die Tankanzeige immer noch und wir haben beschlossen das einfach zu ignorieren. Es kann nichts dramatisches sein. Die „kritischste“ Passage haben wir hinter uns. Wir werden nur noch einmal in einem etwas abgelegeneren Gebiet unterwegs sein und werden auch immer genug Tankmöglichkeiten haben. Also: Don´t worry! Dann geht’s weiter zum Spar – Grosseinkauf steht an. Und wir fanden diesen Spar fast besser sortiert wie den in Windhoek. Auch hier haben wir überhaupt keine Bedenken gehabt, den Camper alleine zu lassen. Der Parkplatz war sehr belebt, ein ständiges Kommen und Gehen. Da wäre es aufgefallen, wenn sich jemand am Camper zu schaffen gemacht hätte. Gegenüber vom Sparmarkt gibt es einen einheimischen Meat-Laden. Dort haben wir uns für einen Spottpreis mit Fleisch, Wurst und Biltong eingedeckt. Zurück im Guesthouse bekommen wir dann auch schon unsere frisch gewaschene Wäsche angeliefert – es wird Zeit, dass es weitergeht. Auch heute holt uns Pelé wieder ab – wir haben einen Tisch in Kücki´s Pub reserviert.
Hei, ist das mal eine urige Kneipe. Das gefällt uns.
Ich versuche nochmals mein Glück mit Austern, während es Hansi – mit Dauergrinsen – etwas kalt ist und er eine Fischsuppe nimmt. Als Hauptspeise nehmen wir dann Surf&Turf: Kudu, Calamaris und Prawns – ist auch mal wieder so eine "strange" Kombination, aber lecker .
Wie schon gesagt: am besten haben wir im 22Degree gegessen hier in Swakopmund. Wir lassen uns wieder von Pelé abholen und fallen mit einer schönen warmen Wärmeflasche – ich – und dem Dauergrinsen – Hansi – ins Bett. Morgen geht es endlich weiter.
Meike´s Guesthouse: Hat uns sehr sehr gut gefallen. Die ganze „Anlage“ ist sehr liebevoll mit Blick für´s Detail gemacht. Unser Zimmer – das Perlhuhnzimmer - ist wohl recht neu umgebaut worden und im Moment der ganze Stolz von Meike. Unten ist das Schlafzimmer, das Badezimmer und im Eingangsbereich eine kleine Sitzecke mit Kaffeekocher. Es geht dann noch eine Treppe nach oben, ins Kinderzimmer. Und alles natürlich supersauber. Ach ja, Internet gibt es natürlich auch. Jedes Zimmer hat eine Terrasse und im liebevoll eingerichteten Frühstücksraum steht ein PC mit Drucker für die Gäste zur Verfügung. Meike kennt ich – natürlich – bestens aus hier in Swakopmund und sie versucht wirklich jeden Wunsch zu erfüllen. Für uns erste Wahl, wenn wir das nächste Mal nach Swakopmund kommen. Es gibt ausreichend eingezäunte Parkplätze und die ganze Anlage wird rund um die Uhr bewacht. Zur Innenstadt sind es keine 5 Minuten zu Fuss. Meike meinte, auch wenn es dunkel sei, man kann sich hier so lange „sicher“ auf den Strasssen bewegen, wie die Geschäfte offen haben.
Netti59847 Beiträge · seit 201512. Aug. 2015 · #77
hihihihihi Hansis Dauergrinsen kann ich mir sehr gut vorstellen, denn mein Mann hätte genauso gegrinst. Tolle Idee mit der Quad-Tour. Und auch ich wäre nur ein Störfaktor gewesen, obwohl ich gerne ein paar Fotos gemacht hätte 😉 Meikes Guesthouse hatte ich mir schon vorab notiert und wird von dir, dank der Bilder, in Erinnerung gehalten. Gut zu wissen, dass es dort auch eine Laundry gibt. 🙂
Ich lese ganz oft, dass man für alles "abgeholt" wird. Ist es nicht möglich alleine zum Essen zu gehen, sondern nur in Begleitung? Oder ist das einfach ein netter Service?
LolaKatzeThemenstarter846 Beiträge · seit 201412. Aug. 2015 · #78
Hallo Netti,
so ganz rein theoretisch kannst du überall selber hinfahren 😎 . Egal, welche Tour wir gebucht oder gemacht haben, wir wurden immer abgeholt und dann auch wieder zurückgebracht. Und an so einen "Service" kann man sich schon gewöhnen 🙂 . Find ich auch voll praktisch: man muss nicht schauen, wo es hingeht, man muss sich keine Gedanken machen, ob der Camper dort gut und sicher steht... . Wir haben uns halt auch immer zum Abendessen abholen lassen, weil es im Juni halt schon gegen 18 Uhr dunkel wird und es wird halt immer wieder - auch hier - gesagt und geschrieben, dass man sich bei Dunkelheit besser ein Taxi nimmt.
wir waren Anfang Juli bei Meike in Swakopmund und hatten dasselbe Zimmer. War vor allem für unseren Sohn prima, weil er endlich mal wieder eine eigenes Zimmer (oben) hatte. Meike ist jedenfalls die TOP-Empfehlung für Swakopmund !!!!!
Abends waren wir ebenfalls bei Kücki und Tugs essen und sind immer zu Fuß gegangen (einmal sogar erst kurz vor 22.00 Uhr). War absolut kein Problem. Nur halt keine Taschen, Kamera etc. mitnehmen.
Freue mich schon auf die Fortsetzung des Reiseberichts 😎
Beste Grüße Peter
LolaKatzeThemenstarter846 Beiträge · seit 201412. Aug. 2015 · #80
Und es geht weiter, heute ist aber eigentlich "nur" Fahrtag 😵
Tag 21: Dienstag, 30.Juni 2015 – Spitzkoppe und Ameib
Wir geniessen ein letztes Mal das leckere Frühstück hier im Gästehaus. Heute geht es ja endlich wieder weiter. Wir trödeln etwas rum und kommen deshalb erst so gegen 8.30 Uhr los.
Auf der C34 fahren wir aus Swakopmund heraus. Es ist heute wieder richtig kalt und nebelig, so dass wir nicht viel von der „Nichtlandschaft“ zu sehen bekommen. Am Schiffswrack halten wir kurz an und fahren dann weiter bis Henties Bay, ein kleines verschlafenes Nest am Atlantik.
Hier nehmen wir die D1918, der wir etwa 1,5 Stunden durchs Niemandsland folgen. Gähn.
So langsam lichtet sich der Nebel und die Sonne kommt heraus. Gegen 11 Uhr tut sich dann landschaftlich was, die Spitzkoppe taucht auf. Und inzwischen ist es auch richtig warm geworden.
Als erstes fahren wir zur Rezeption. Und was holen wir uns da wohl? Natürlich ein Permit. Das Day-Visit-Permit kostet 40N$/Person plus 50N$ für den Camper. Hier gibt es auch ein paar Chalets, die man mieten kann, ein kleines Restaurant und ein Sanitärhäuschen für den Campingplatz. Das ist alles sehr nett gemacht hier. Und hier könnte man sich auch einen Guide mieten für die „gesperrten“ Bereiche an der Spitzkoppe.
Wir fahren auf dem Gelände herum, geniessen die Gesteinsformationen, die wir so sehr lieben, klettern ein bisschen rum und suchen uns einen schönen Platz zum Picknicken. Die (Camping-)Plätze hier sind einfach der Hit. Schade, dass wir hier nicht bleiben können.
Und so sehen die Toiletten aus 😁
Sind diese Bäume nicht schön?
Am frühen nachmittag müssen wir dann leider weiter – wir haben im Vorfeld lange überlegt, ob wir die Nacht hier an der Spitzkoppe verbringen wollen oder auf Ameib. Die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen und wir haben uns letztendlich für Ameib entschieden. Rund um Uis sieht man jede Menge solcher "Verkaufsstände": Am liebsten würden an jedem Stand anhalten und jedem Kind etwas in die Hand drücken.
Nach etwa 1 Stunde erreichen wir Usakos und hier geht dann auch die Farmstrasse nach Ameib ab.
Und dann erreichen wir auch schon das Gästehaus. Irgendwie scheint alles ein bisschen in die Jahre gekommen zu sein. Hat aber trotzdem alles einen gewissen Charme. Der Campground ist recht gross und in der Nebensaison muss man hier sicherlich nicht reservieren. Allerdings gibt es lediglich 1 Sanitärhäuschen für den ganzen Platz. Das ist – wenn es voll ist – wohl etwas wenig. Jeder Platz hat einen Feuerring und einen Grillplatz, es gibt Wasser aber keinen Strom. Und es gibt auch einen kleinen Swimmingpool. Ich glaube, wir sind inzwischen aber etwas verwöhnt. Der Platz an der Spitzkoppe hätte uns viel besser gefallen 😗 😗
Endlich gibt es mal wieder ein „Welcome“-Bierchen, was bei der Hitze – inzwischen ist es wirklich so richtig heiss geworden – auch absolut nötig ist. Und das lassen wir dann - gegen die Hitze sozusagen - gleich nahtlos in den Sundowner übergehen.
Wir bereiten alles fürs Grillen vor – Kudu mit Kartoffeln – die Weinvorräte haben wir in Swakopmund auch wieder aufgefüllt und so steht einem Lagerfeuer nichts mehr im Wege. Das ist die erste laue Nacht, die wir hier in Namibia erleben – wir können ohne warme Jacken, nur in einem warmen Shirt am Lagerfeuer sitzen. Jetzt sind wir in Afrika, endlich.