Flusskreuzfahrt in Namibia - August 2019

Reisebericht 453 Antworten · 73,3k Aufrufe · gestartet 23. Aug. 2019 von Champagner
2'516 Beiträge · seit 200901. Okt. 2019 · #281
Hallöle,

die Lerche sollte eine Benguela Long-billed Lark sein, wieder mal.
Und der Lanner ist korrekt.


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Mitten im Nichts blüht ein Busch über und über rosa, ein wahres Wunder. Adenium boehmianum, oder Giftiger Flaschenbaum.

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Als ob es nicht schon Wüste genug wäre, liegen regelmässig solche aufgetürmte Häufen von geschlagenen Mopanestämmen am Weg. Das wird die Versteppung sicher nicht bremsen.

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Hier sieht man schön, auf welcher Nichtvegetation die Rinder rumspazieren. Trotzdem sehen sie noch recht wohl genährt aus, ganz im Unterschied zum Vieh rund um Orupembe.

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Wo die Rinder nicht mehr drankommen, die Ziegen schaffen es. Sie klettern in die Büsche und Bäume und fressen diese kahl.

Viele Grüße,
Matthias
NAM die Fünfte – und immer noch kein Sossusvlei - 2013 , Der (ganz alte) Südwesten - 2014 , Die Märchentour - 2014/15 , Kavango, Kwando, Kalahari - 2016 , Just Birds - 2017 , Unter Eulen und anderen Käuzen - die O-S-T 2017 , NAM die Elfte 2018, Caprivi satt - 2019
zuletzt bearbeitet 01. Okt. 2019
159 Beiträge · seit 200601. Okt. 2019 · #282
Liebe Bele, lieber Matthias,

jetzt muss ich mich doch mal als ewig stille Mitleserin outen - ganz klasse, dieser Bericht. Mich überkommt die Erinnerung so deutlich, dabei ist es bei mir - ja, genau - 10 ganze Jahre her, und es könnte fast doch gestern gewesen sein. Wir, mein Lebensgefährte und ein guter Freund aus Südafrika, der die Ausrüstung stellte, sind vom Kunene kommend über den Van Zyls Pass weiter nach Orupembe, Purros und Sesfontein gefahren und für mich war das sicher das "einmal im Leben" - Ereignis. Jedenfalls kann ich mir nicht sobald vorstellen, da wieder hin zu kommen, obwohl mich diese Gegend immer noch in ihren Bann zieht!

Gaaaaanz lieben Dank für das Lebendigwerdenlassen der wunderschönen Erinnerung...

Herzliche Grüße, Anke
Auch ein Weg von 1000 Meilen beginnt mit einem Schritt. (aus China)
zuletzt bearbeitet 01. Okt. 2019
Themenstarter8'684 Beiträge · seit 201003. Okt. 2019 · #283
luckydaisy schrieb:Liebe Bele, lieber Matthias,
jetzt muss ich mich doch mal als ewig stille Mitleserin outen - ganz klasse, dieser Bericht. Mich überkommt die Erinnerung so deutlich, dabei ist es bei mir - ja, genau - 10 ganze Jahre her, und es könnte fast doch gestern gewesen sein.
Gaaaaanz lieben Dank für das Lebendigwerdenlassen der wunderschönen Erinnerung...
Herzliche Grüße, Anke
Gaaaaaanz lieben Dank, dass du hier mitliest, Anke, das freut mich sehr 🙂 - und danke für's Kompliment 😘 . Ich wusste übrigens gar nicht, dass du dort auch schon unterwegs warst (wir müssen uns echt mal wieder mehr Zeit zum Schwätzen nehmen 🤨 )! Vor 10 Jahren wusste ich auch noch nicht einmal, dass es sowas wie ein Kaokoveld überhaupt gibt 🙄 ....

Liebe Grüße und einen schönen erholsamen Feiertag (ich hoffe, du hast keinen Dienst).

@Matthias: vielen Dank für deine Ergänzungen! 😘

Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 03. Okt. 2019
Themenstarter8'684 Beiträge · seit 201003. Okt. 2019 · #284
Kurzer Einschub, bevor es weitergeht – ich liebe ja so Geschichtchen, wo immer wieder ein kleines Puzzleteil dazukommt:

Rückblick auf den 6. August 2019. Damals haben wir ja diese Giraffe mit Sender gesehen und ich hatte erzählt, dass Joel (Bandleader der African Vocals) dabei war (als Begleiter der beiden EU-Vlogger), als eine Giraffe besendert wurde.

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Nun hat mir gestern Abend Christian Stiehbal (Fotograf in Windhoek, er hat die AVs 2014 in Deutschland begleitet) geschrieben, dass er gestern bei einer EU-mitfinanzierten Konferenz im Safari Hotel Conference Centre war und nebenbei ein Film lief, wovon er diesen Screenshot gemacht hat.


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Ich habe dann auf der Seite der Vlogger den entsprechenden Beitrag gefunden (den ich ganz interessant finde) und mich über Joels Kommentar darin zur Strecke echt kaputtgelacht 😄 😄 😄 – das passt perfekt zu unseren Eindrücken 😎 :

Bei YouTube ansehen ↗



Dann bekam ich noch nette Fotos von Ulrike (immer noch in Namibia), hier endlich mal ein Bild von uns Vieren (und unserem "Lager"), wobei man darauf auch erkennen kann, warum Uwe nicht beim Wurstsalatzubereiten helfen konnte 😗 : er musste – wie ein Wächtererdmännchen 😉 - das Ufer nach Krokodilen und anderen Fressfeinden absuchen, um uns rechtzeitig warnen zu können 🤩 . Genau so funktioniert ein gutes Team 😘 ! (Danke Ulrike für die Bilder 😘 !)

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Und last but not least der – einmal mehr – tiefenentspannte Kettenträger (ich bin natürlich ebenfalls völlig relaxed, Uwe beschützt uns ja) 🙂 .

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LG Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 03. Okt. 2019
Themenstarter8'684 Beiträge · seit 201003. Okt. 2019 · #285
11. 08.2019 : Vom Camp Syncro zur Marble Campsite (Teil 2)

Als wir im Marble Camp ankommen, herrscht gähnende Leere. Keine Camper, keine Tarecaker. Wir beschließen, uns dennoch häuslich einzurichten.

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So richtig traurig sind wir nicht über die Einsamkeit – im Gegenteil, so kommt wieder Bushcampfeeling auf gepaart mit dem Luxus von Dusche und WC sowie fließend Wasser auf der Campsite.

Apropos Wasser: es gibt hier wohl einen Brunnen, denn wie wir später sehen werden, kommt sowohl die lokale Bevölkerung hierher, um Wasser zu holen als auch viele Vögel, die hier ihren Durst stillen. Tja, und ohne euch nerven zu wollen – ich muss mal wieder auf den Titel meines Reiseberichtes und meine Begeisterung für Fluss-Systeme zurückkommen: wir befinden uns hier am Khumib! Ja, den haben wir vor Tagen schon auf seinem Weg Richtung Meer ein Stück durchfahren (siehe oben - Giraffe und so 😉 ) – jetzt sind wir an seinem Oberlauf.

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Die Campsite liegt genaugenommen nicht am Khumib, sondern an einem Zufluss, der aber wenige Meter weiter unten in den großen Bruder mündet. Da der Khumib von den kleinen westlichen Trockenflüssen, zu denen er in Namibia zählt, den stärksten und regelmäßigsten Fluss hat, ist es auch nicht verwunderlich, dass hier Grundwasser vorhanden ist.

Zwischendurch erscheinen dann doch die Campbetreiber, und auch der Zuständige für das House on the Hill hält einen kleinen Plausch mit uns und erklärt uns viel über diese Unterkunft und auch über den Erbauer der Häuser, der gleichzeitig die Lone Men erschaffen hat.

In diesem oben erwähnten kleinen Flussbett, direkt vor unserer Campsite, nehmen ein paar Kinder Platz und beobachten uns neugierig, aber sehr zurückhaltend. Ich muss vorausschicken, dass wir auf unserer Fahrt unterwegs natürlich auch immer wieder Himbas getroffen haben, von denen schon die kleinsten Kinder meist mit ausgestreckter Hand dastanden. Von daher sind wir erst einmal skeptisch, aber hier ist nichts, aber auch gar nichts von Betteln zu spüren.

Ich weiß nicht mehr genau, wie der Ablauf war, aber wir nehmen auf jeden Fall immer mehr (Blick)Kontakt miteinander auf und irgendwann erinnert sich Ruth, dass sie noch einen kleinen Ball im Auto hat (wen wundert es, dass er gelb ist?) und geht damit zu den Kindern. Sie kicken eine Weile zusammen, dann gesellt sich Ruth wieder zu uns (den Ball kann man gerade noch so erkennen auf dem Foto).

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Irgendwann fangen zwei Mädels an zu tanzen und auch da macht Ruth wieder eine zeitlang mit. Hier sieht man, wie die beiden gespannt beobachten, wie Ruth sich nähert.

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Und dann bekommt diese eine kleine Einweisung in Himbatanz.

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Nach und nach werden es immer mehr Kinder, die offensichtlich zum Wasserholen geschickt wurden. Es wird gekickt und rumgealbert

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und immer mal wieder gibt es kleine Tanzeinlagen für uns, zum Dank teilen wir dann eine Tüte getrocknete Aprikosen mit ihnen, die sie erst vorsichtig probieren, aber dann wohl lecker finden.

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Bei YouTube ansehen ↗



Irgendwann machen sich die Kinder auf den Heimweg und auch wir spazieren noch einmal los – wir wollen uns das House on the Hill mal anschauen.


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Von dort hat man einen schönen Blick über das Tal und wir sehen einige Kinder in der Ferne nach Hause laufen, manche sind gerade erst im Aufbruch und schauen noch einmal zu uns hoch.

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Es sind hier viele Rüppel's Parrots unterwegs, in den Bäumen sind sie allerdings schwer zu erwischen.

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Zurück auf der Campsite haben wir haben noch ein Problem zu lösen, bzw. eine Entscheidung zu fällen 🙄 . Eigentlich wollten wir morgen zur D3703 fahren und ihr kurz vor Etanga nach Norden folgen. Übernachten wollten wir auf der Community Campsite beim Van Zyls Pass, um dann am nächsten Morgen – nein, nicht den Van Zyls in Angriff zu nehmen 😎 , sondern zu den Epupa Falls zu fahren. Wir hatten uns mit der Strecke theoretisch intensiv befasst und sie als für uns fahrbar befunden, auch wenn wir sie hätten bergauf meistern müssen.

Nun kommen aber einige Dinge zusammen:

1. Wir haben nicht mehr sehr viel Sprit.
2. Wir haben nicht mehr sehr viel Trinkwasser.
3. Wir haben eigentlich auch nicht mehr sehr viel Lust auf Gerumpel.

Uwe hätte schon sehr gerne diese Strecke als „gefahren“ in seiner Karte eingezeichnet und Matthias hat keinerlei Lust auf die Opuwo Campsite, aber schlussendlich überwiegen die Argumente gegen die geplante Strecke, zumal Ulrike und Erwin, die sie auch schon gefahren sind, berichtet haben, dass sie ewig durch langweiligen Mopanebusch führt. Das hat dann auch Matthias schlussendlich überzeugt.

Uwe greift also zum SAT-Phone und reserviert uns schnell eine Campsite in Opuwo und dann können wir den Tag gemütlich ausklingen lassen.

Unterhalten werden wir dabei unter anderem von dieser Meise, die uns zum Bestimmungsbuch greifen lässt. Ich weiß gar nicht mehr, wofür wir uns vor Ort entschieden haben (nur, dass es ein Hin und Her war).
Wenn ich jetzt in meinen Roberts schaue, dann spricht zwar das Verbreitungsgebiet und auch die strubbelige Frisur (sorry für diesen unornithologischen Begriff), die in meinem Buch auch so abgebildet ist, eher für die Carp’s Tit

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Aber die gestreifte Unterpartie entlarvt sie - zumindest laut Roberts - als Southern Black Tit.

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Am Wasserhahn, auch wenn das vielleicht nicht gerade der Ansitz ist, den man sich zum Fotografieren wünscht, kann man die Papageien hier bestens beobachten – morgen früh werden wir dies in aller Ausgiebigkeit nochmals tun.

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Ein niedliches Baumhörnchen über uns lässt sich Blätter und Knospen schmecken ....

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....und auch wir machen uns etwas zu essen. Allerdings weiß ich nicht mehr, was das war, nur dass wir immer weniger Lust zum Grillen haben, weil es tagsüber seeehr heiß ist für August (37°C) und abends auch nicht mehr so richtig abkühlt.

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Morgen geht es dann nach ausgiebigem Papageien-Birden vermeintlich 😗 unrumpelig nach Opuwo – ein eher unspektakulärer Tag.
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 04. Okt. 2019
5'479 Beiträge · seit 200904. Okt. 2019 · #286
Hallo Bele,

angekommen auf der Marble Campsite habt Ihr den Teil der Reise abgeschlossen, den ich im Januar auch fahren wollte, und dann wegen der Probleme mit unserem Auto schweren Herzens streichen musste. Da waren ja auch ein paar Strecken dabei, die ich noch nicht kenne und Dein Bericht zeigt mir, dass ich das unbedingt noch nachholen muss.

Sehr schade finde ich, dass Ihr Euch gegen die D3703 entschieden habt. Ich hätte gerne gewusst, wie anspruchsvoll diese Strecke im Vergleich mit dem Shortcut und dem Roidrum Pass ist. Die Fotos und Videos fand ich jetzt nicht so schlimm, aber gerade in dieser Hinsicht täuschen die Bilder ja häufig und Deine Beschreibungen hörten sich auch recht herausfordernd an.

Alles Gute
Thomas
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
298 Beiträge · seit 200704. Okt. 2019 · #287
Liebe Bele,

etwas spät bedanke ich mich bei dir für den super interessanten und amüsanten Reisebericht. Es war immer mein Traum, einmal das Kaokoveld so zu bereisen, wie ihr es gemacht habt. Wir sind als Selbstfahrer nur zweimal über Opuwo an die Epupafälle gefahren. Seitdem wollte ich mehr vom Kaokoveld sehen und abseits der üblichen Route fahren, aber ich habe niemanden gefunden, der mich dabei begleiten wollte.

Was du jetzt mit deinem Bericht erreicht hast ist, dass ich weiß, dass wir diese Route NIEMALS hätten fahren können!! Also keine Angst vor Massentourismus - zumindest nicht mit uns!! Umso spannender sind deine Filme und Fotos, die ich mir schon mehrmals angeschaut habe, in dem Bewußtsein, dass ich dort nicht mehr hinkommen werde. Auch habe ich nun ein ganz anderes Augenmerk auf Vögel und habe letztes Jahr in Botswana sogar einige davon durch deinen Reisebericht aus Botswana schon erkannt. Danke, dass du mir dafür die Augen geöffnet hast.

Nun bin ich gespannt, wie eure Reise weitergeht und freue mich auf meine abendliche Lektüre im Forum.

Liebe Grüße
Silvy
2'097 Beiträge · seit 200604. Okt. 2019 · #288
Hallo Thomas,

wir hatten ja vorab einige Informationen zur D3703 zwischen Etanga und Okangwati eingeholt (auch von dir, vielen Dank nochmal), und daher wussten wir, dass diese Strecke nochmal eine Herausforderung darstellen würde. Nach dem HT-MT-Shortcut und dem gerade gefahrenen Rooidrom-Pass war unser "Bedarf" an fordernden Holperstrecken gerade gedeckt. Heute sähe die Sache schon wieder anders aus. 😉

Daher können wir die Strecken leider nicht vergleichen. Meine Einschätzung ist jedoch, dass dir weder der Shortcut noch der Pass ernsthafte Schwierigkeiten bereiten werden, wenn du nochmal in diese Gegend kommst. Der Shortcut war deutlich anspruchsvoller als der Rooidrom-Pass. Dort haben wir uns bei mehreren Passagen gegenseitig eingewiesen. Der Abschnitt des Rooidrom-Passes ist deutlich kürzer. Ein paar Stellen sind sehr ausgefahren und gleichzeitig so eng, dass man keine Möglichkeit hat, die tiefen Löcher zu umfahren. Wir waren den Pass vor neun Jahren schon einmal in nördlicher Richtung gefahren, und damals war er nicht so holperig gewesen.

@Bele: Ich denke, dein Foto von der Meise zeigt lt. Roberts eindeutig eine Southern Black Tit. Matthias vermutete vor Ort eine Carp's Tit, was aufgrund des Verbreitungsgebietes auch näher liegt.

Vielen Dank für die weiteren Reise-Etappen.

Liebe Grüße
Uwe
Unsere Reiseberichte im Namibia-Forum Unsere Bilder in der fotocommunity
Themenstarter8'684 Beiträge · seit 201005. Okt. 2019 · #289
Topobär schrieb:Hallo Bele,
Sehr schade finde ich, dass Ihr Euch gegen die D3703 entschieden habt. Ich hätte gerne gewusst, wie anspruchsvoll diese Strecke im Vergleich mit dem Shortcut und dem Roidrum Pass ist. Die Fotos und Videos fand ich jetzt nicht so schlimm, aber gerade in dieser Hinsicht täuschen die Bilder ja häufig und Deine Beschreibungen hörten sich auch recht herausfordernd an.
Hallo Thomas,
Uwe (danke, Uwe!) hat dir ja schon ausführlich geantwortet. Meine Kurzantwort noch dazu: ich denke, dass Uwe und Matthias in der Lage sind, alle diese Strecken zu fahren, ohne Schaden zu nehmen – und du ganz bestimmt auch. Es ist eher eine Frage der Zeit und der Lust. Ich komme im nächsten Kapitel noch am Rande darauf zu sprechen. Den Oberen Hoarusib fand ich eine ganz andere Hausnummer im Vergleich zu allem anderen, was ich bisher mitgefahren, bzw. mitgelaufen bin. Dort wusste man oft gar nicht, wo und ob es weitergeht, weil kein Track zu erkennen war. Bei den diesjährigen Strecken war klar, dass sie immer wieder gefahren werden und es gab auch keinerlei Möglichkeit, von der Strecke abzuweichen - man musste nur schauen, dass man vorsichtig ist.
Silvy schrieb:Liebe Bele,
etwas spät bedanke ich mich bei dir für den super interessanten und amüsanten Reisebericht. Es war immer mein Traum, einmal das Kaokoveld so zu bereisen, wie ihr es gemacht habt
Was du jetzt mit deinem Bericht erreicht hast ist, dass ich weiß, dass wir diese Route NIEMALS hätten fahren können!! Also keine Angst vor Massentourismus - zumindest nicht mit uns!!
Haha, dann funktionieren meine Abschreckungsmaßnahmen ja doch – danke! 🙂
Und es freut mich sehr, dass du dich durch Forums-Input nun auch für die Vogelwelt interessierst!
Eulenmuckel schrieb:Hallo Thomas,
Nach dem HT-MT-Shortcut
Aha, jetzt haben wir nach dem OHOA also den HTMTS im Programm 😄
@Bele: Ich denke, dein Foto von der Meise zeigt lt. Roberts eindeutig eine Southern Black Tit. Matthias vermutete vor Ort eine Carp's Tit, was aufgrund des Verbreitungsgebietes auch näher liegt.
Ja, schon irgendwie komisch, gell? Aber vielleicht ändert sich die Verbreitungsgebiete einiger Vögel durch den Klimawandel immer mehr? 😐
Vielen Dank für die weiteren Reise-Etappen.
Gern geschehen! 😘

So, draußen regnet es - beste Voraussetzungen also dafür, heute Nachmittag auf der Couch Platz zu nehmen und sich dann dranzumachen, das nächste Kapitel zu schreiben.

Bis dahin liebe Grüße von Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
Themenstarter8'684 Beiträge · seit 201005. Okt. 2019 · #290
12. August 2019 – Powerbirden auf der Marble Campsite

Ruth ist mit großen Erwartungen zum Marble Camp gefahren, hatte sie doch bei ihrem letzten Aufenthalt viele Rüppel’s Papageien und auch die Rosy Faced Lovebirds hier gesehen. Jetzt wünscht sie sich natürlich, diese wieder zu sehen und uns auch zeigen zu können. Ihr Wunsch wird ihr erfüllt 🙂 . Wie gesagt halten sich hier Unmengen von Vögeln auf, weil es permanent Wasser gibt. Entweder etwas weiter vorne, wo die einheimische Bevölkerung ihre Kanister füllt oder auf der Campsite, wo ausländische Touristinnen aus dem Rheinland den Wasserhahn nicht ganz zudrehen 😎 .

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Bevor ich aber die Rüppel’s- Reihe starte, noch die anderen Vertreter der fliegenden Zunft:
Gesehen (bzw. fotografiert) habe ich Bülbüls (ohne Foto), Red-Headed Finchs (Rotkopfamadinen), Ring-necked Doves (Kapturteltaube), Laughing Doves (Palmtauben) - Beweisbild 😛 :

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Pale-winged Starlings (Bergstare) – hier mit vielen Lovebirds (noch ein Beweisbild 😉 )

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Cape Starlings (Rotschulter-Glanzstare)

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Red-billed Quelea so ein Quatsch !(danke maddy 😘 ) Red-headed Weaver(Blutschnabelweber) in verschiedenen Ausfärbungen (oben Weibchen, unten Männchen, das ins Brutkleid wechselt, nochmal danke maddy 🙂 )

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Bin mal gespannt, was die anderen noch alles gefunden haben!

Die Lovebirds halten sich aus den Kämpfen um den besten Platz auf dem Wasserhahn heraus, sie finde ich weiter drüben Richtung Empfangsgebäude.

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Hier nun ein paar Rüppel-Impressionen. Der Name kommt nicht von ungefähr 😗 – im Kampf um das kühle Nass werden wilde Angriffe geflogen, es wird getreten, gebissen, geschubst.

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Vor lauter Kämpfen vergessen sie aber, worum es eigentlich geht – ganz selten sehe ich einen trinken, dafür ist keine Zeit.

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Hier allerdings ein klarer Fall von „Wenn zwei sich streiten, freut sich der dritte“.

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Diese Papageien haben eine Besonderheit: die Weibchen sind viel farbiger als die Männchen, sie haben einen blauen Bürzel, bzw. Hinterleib. Die Jungvögel haben dies auch, verlieren aber (sofern sie Männchen sind) das Blau wieder, dafür haben sie zunächst keinen gelben Fleck am Flügel und auch keine gelben Socken.

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Hier sieht man zwei verschiedene Altersstufen

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Und hier noch ein paar wenige 😗 der gefühlt 1000 Papageienfotos 🤩 (ehrlich, ich habe unzähliche aussortiert, ich schwöre...)

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Noch eines, das ich besonders mag:

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Einige kapieren, dass es sich am Boden leichter und beinahe streifrei trinken lässt - auch hier wieder verschiedene Altersstufen und Geschlechter und ein schwarzes Irgendwas (Bergstar?) hat sich dazugemogelt.

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Und zum Schluss noch ein besonders schöne Exemplar, bevor wir uns dann von den unterhaltsamen Vögeln losreißen und uns auf den Weg nach Opuwo machen!


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Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 05. Okt. 2019
2'167 Beiträge · seit 200905. Okt. 2019 · #291
Hallo Bele,
Schoen, deine Papageien-Fotos! (ach, nicht nur diese, alle! 🤩 ) Vielen Dank dafuer!

Den Quelea musst du allerdings noch revidieren, das ist naemlich ein Red-headed Weaver - oben weiblich, unten maennlich, legt sich gerade das Brutkleid zu...

Gruss aus Sodwana
Maddy
Reiseberichte: Camping Tour Northern Namibia, August 2010 Dlinza Forest, Eshowe, KZN, South Africa Die erste Reise - Loggerhead Camping trip 2020: KNP-Mapungubwe-Magoebaskloof-Mt.Sheba
Themenstarter8'684 Beiträge · seit 201005. Okt. 2019 · #292
maddy schrieb:Hallo Bele,
Schoen, deine Papageien-Fotos! (ach, nicht nur diese, alle! 🤩 ) Vielen Dank dafuer!

Den Quelea musst du allerdings noch revidieren, das ist naemlich ein Red-headed Weaver - oben weiblich, unten maennlich, legt sich gerade das Brutkleid zu...

Gruss aus Sodwana
Maddy
Danke 😘 - wie komme ich auf Quelea??? 😮 Ich wusste doch, siehe deutsche Bezeichnung, dass es ein Weber ist.... 🙄 Ich werde es gleich ändern!

LG Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 05. Okt. 2019
573 Beiträge · seit 201405. Okt. 2019 · #293
Liebe Bele,

auch wenn ich nicht der Shortcut Fan bin, Euch aber durchaus bewundere, dass Ihr solche Touren macht. Ich werde es wohl nicht mehr erleben in diesem Leben. Umso mehr genieße aber Eure Aufenthalte und Erlebnisse auf den Campsites, die Du hier beschreibst.
Was für schöne Bilder im letzten Thread. Danke dafür und für Deinen schönen Bericht.

Liebe Grüße und ein schönes Wochenende

Martina
2020: Februar/März Kuba und mehr https://martinasreisen.blog/ 2019 Mai/Juni: Botswana - Caprivi - Vic Falls hier im Forum https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/297741-slow-motion-runde-um-s-okavango-delta.html 2018 Sizilien, Äolische Inseln, La Reunion und mehr: https://martinasreisen.blog/ 2018 Ost-Sizilien und Liparische Inseln Reisebericht: https://www.umdiewelt.de/mTravelogue.php?t=9215&m=p 2017 Island - Spitzbergen - Nordkap - Norwegen Reisebericht: http://www.umdiewelt.de/Europa/Nordeuropa-oder-Skandinavien/Island/Reisebericht-9019/Kapitel-0.html 2016 Vietnam Reisebericht: https://www.vivien-und-erhard.de/forum/index.php?thread/9522-knapp-3-wochen-vietnam-von-s%C3%BCd-nach-nord-reisebericht/&pageNo=1 2015 Namibia Reisebericht: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/286330-namibia-die-erste-mai-2015-ein-traum.html
1'823 Beiträge · seit 201606. Okt. 2019 · #294
Liebe Bele,
wundervolle Papageienfotos. Ganz großes Vogelkino!
Danke fürs Zeigen!

Liebe Grüße
Sascha
Website: www.picturesgonewild.de SA, Namibia, Mauritius 2016 / Kruger NP 2016, 2018, 2021, 2023, 2025 / Namibia 2017 / Sri Lanka 2018 / Namibia und Botswana 2019 / Costa Rica 2022 / Namibia 2022 / Norwegen 2024 / Indien 2025 Alle Reiseberichte unter: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/304512-h-badger-reiseberichte.html
1'624 Beiträge · seit 201506. Okt. 2019 · #295
Champagner schrieb:
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also der sieht ja so aus, wie wenn er keine Hilfe mehr beim Hahnöffnen bräuchte.
Chapeau! Deine Papageienfotos sind großartig.
Ansonsten übertriffst Du Dich erneut beim Berichten. Die vielen zusätzlichen Geschichten sind spannend und die Beiträge von Matthias machen alles noch runder. Besonders gut gefällt mir Euer Miteinander, man spürt den Spaß, den Ihr auf der Reise hattet. Herzlichen Dank fürs Schreiben!!!!!!!!!!!!!!!
Einen schönen Sonntag wünscht Elisabeth
Reiseberichte/ Fotos im Namibiaforum: Namibia, 2x Kenia, Äthiopien/Djibouti, Südafrika, Marokko, Ecuador Festland Reiseberichte/Fotos in Ingrids Forum: Baja California, Delta und Krüger, Simbabwe, Réunion, Ecuador/Galapagos, 2x Indien, Milos/Santorini, Kanada "Viele sagen, man soll gehen, wenn es am schönsten ist, aber ich finde, man soll lieber dahin gehen, wo´s am schönsten ist." Das Känguruh
zuletzt bearbeitet 06. Okt. 2019
411 Beiträge · seit 201906. Okt. 2019 · #296
Hallo Bele, wirklich großartige Bilder, die du da ins Netz stellst - wunderbar, diese Vögel hier zu sehen. Da hast du einen großen Vorsprung, die fehlen noch auf meiner Liste...
Wünsche dir einen schönen Sonntag, LG Peter
Themenstarter8'684 Beiträge · seit 201006. Okt. 2019 · #297
Martina56 schrieb:Liebe Bele,
Was für schöne Bilder im letzten Thread. Danke dafür und für Deinen schönen Bericht.
Martina
Hallo Martina, ich war auch froh, dass es endlich mal wieder ein paar etwas "buntere" Fotos zu bearbeiten gab 😉 . Danke für dein nettes Feedback 🙂 .
H.Badger schrieb:Liebe Bele,
wundervolle Papageienfotos. Ganz großes Vogelkino!
Danke fürs Zeigen!
Liebe Grüße
Sascha
Bitte gern geschehen 🙂 – ich haben übrigens eben mit dir im Mahango-Sand geschwitzt! 🤩
sphinx schrieb:
Chapeau! Deine Papageienfotos sind großartig.
Ansonsten übertriffst Du Dich erneut beim Berichten. Die vielen zusätzlichen Geschichten sind spannend und die Beiträge von Matthias machen alles noch runder. Besonders gut gefällt mir Euer Miteinander, man spürt den Spaß, den Ihr auf der Reise hattet. Herzlichen Dank fürs Schreiben!!!!!!!!!!!!!!!
Einen schönen Sonntag wünscht Elisabeth
Liebe Elisabeth, ich bin auch sehr froh, dass Matthias sich hier einbringt (nicht nur, weil er aufpasst, dass ich nichts Falsches schreibe 😗 ). Vielen Dank für dein breitgefächertes Lob, das freut mich sehr 🙂 !
Luigi15 schrieb:Hallo Bele, wirklich großartige Bilder, die du da ins Netz stellst - wunderbar, diese Vögel hier zu sehen. Da hast du einen großen Vorsprung, die fehlen noch auf meiner Liste...
Wünsche dir einen schönen Sonntag, LG Peter
Der Sonntag ist zwar fast rum, aber den Vorsprung hab ich immer noch 😄 ! Wenigstens etwas – ansonsten gibt’s ja hier keine besonders spektakulären Sichtungen.... 😵 !

Vielen Dank an alle, die hier mit dabei sind - es macht weiterhin viel Spaß mit euch 😘 !

Liebe Grüße von Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 06. Okt. 2019
2'261 Beiträge · seit 201107. Okt. 2019 · #298
Liebe Bele,

du zeigst überhaupt sehr schöne Fotos in diesem Bericht, aber die Papageienstrecke im letzten Teil gefällt mir besonders gut! Ganz ganz toll.
Deine Beschreibung eure Erlebnisse und das entspannte miteinander ist auch noch von feinsten, obwohl die Rumpelvideos bei mir keine Sehnsucht wecken. Das wäre mir zu heftig, oder ist das Neid der Besitzlosen? Aber es muss ja auch nicht jeder ins Kaokoveld, sonst wäre dort auch nicht mehr lange Einsamkeit zu finden.

Ich freue mich auf das weitere berichten.

Liebe Grüße
Guggu
Reiseberich Namibia August 2012: Tagebuchaufzeichnungen einer Wikingerin in Namibia Reisebericht Namibia/Botsuana August 2013: Frau HIRN on the floodplains Reisebericht Namibia 2015:A trip down Memory Lane NAM/BOT 2017 :So weit! So gut! Kenia/Masai Mara 2019 :Der Kreis schliesst sich
2'516 Beiträge · seit 200907. Okt. 2019 · #299
Hallo in die Runde,

nachdem ich zurück aus der Tessiner Sonne bin, habe ich hier nach gelesen. Und dann: die schwarze Meise?! 😉 🤢 😵 😗 😣 Die ist echt ´ne harte Nuss. Auch wenig hilfreich ist, dass ich, wenn ich die Verbreitungskarten meiner drei Führer studiere, drei verschiedene und wenig übereinstimmende Aussagen erhalte, von Southern Black Tit gibt es dort oben nicht bis gibt es gerade so bis gibt es nur evtl. im Sommer. Sprich, man kann sich´s aussuchen.
Nun, das hab ich gemacht: ich habe meine eigenen Fotos durch gesucht und bin zu folgendem Ergebnis gekommen:

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Eigentlich für die Tonne, aber eindeutig schwarze Unterschwanzdecken und grosser weisser Flügelfleck: Carp´s Tit. Heureka. 😄

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Und dann die hier: ist dann ebenso eindeutig eine Southern Black Tit. Es gibt sicher nicht viele Stellen, wo beide Arten neben einander vorkommen.

Und noch ein paar Geflügelte, die bei der Zuordnung nicht so knifflig sind.

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Crombec

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Fork-tailed Drongo

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Monteiro Hornbill

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Ruppell´s Parrot ( Achtung Bele! Ruppell mit zwei L, kein Rüpel-Papagei )

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obwohl es zuweilen schon so zuging.

DSC05796.jpg

Der hier scheint mir ein Grinsen zu zeigen, weil es ihm gelungen ist, dem Hahn ein paar Tropfen zu entringen.

Viele Grüße,
Matthias
NAM die Fünfte – und immer noch kein Sossusvlei - 2013 , Der (ganz alte) Südwesten - 2014 , Die Märchentour - 2014/15 , Kavango, Kwando, Kalahari - 2016 , Just Birds - 2017 , Unter Eulen und anderen Käuzen - die O-S-T 2017 , NAM die Elfte 2018, Caprivi satt - 2019
2'085 Beiträge · seit 201208. Okt. 2019 · #300
Jambo Bele,
gedanklich und gefühlsmäßig stecke ich noch ziemlich in der Mara fest, aber die Geschichte vom Roidrum-Pass wollte ich doch gleich mal nachlesen ... und der Floh mit dem Marienflusstal, den mit Sabine Applegreen schon im Frühjahr ins Ohr gesetzt hat, ist nun nicht kleiner geworden. In Büsnau werd ich mal euren Chef-Planer noch dazu befragen, aber ich glaube, das machen wir einfach.
Ansonsten hab ich mich sehrsehr an den Bildern von den Babbagaia gefreut - ganz besonders der Wasserhahn-Schrauber ist echt der Hit. Wenn ihr euch auf dem Weg nach Opuwo nicht verfahren habt, müsste es ja eigentlich bei der nächsten Etappe zügig vorangehen - sicher auch hier im Bericht?
Bis die Tage, viele Grüße
Ingrid
reisebericht tansania 2016 repeat in mashatu, premiere im kruger 2017 kaokoveld&etosha herbst 2017