EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200601. Juni 2019 · #321
@Bele: Kein Problem. Wir können dir eine Taschenlampe leihen. Aber mit einer fremden Lampe malt es sich tendenziell schlechter. 😉 Also bei uns ist Matthias nicht aufgetaucht. Wenn ich richtig gesehen habe, müsstest du ihm aber kürzlich noch begegnet sein. 🙂 Eigentlich wollte ich schreiben, dass er nach deinem Hinweis auf den Schönheitssalon vermutlich eh beleidigt ist und sich nicht mehr meldet. Aber das hat er ja schon.
@Karin: Die blauen Lichter im Himmel werden für immer Peters Geheimnis bleiben.
@Matthias: Für uns bist du allemal Profi genug. Wir freuen uns auch schon sehr.
Der maorische Esel Anton war so lieb, uns bin zum Sonnenaufgang schlafen zu lassen. Er schrie erst, als wir bereits aufgestanden waren. Vielleicht war er uns deshalb so wohlgesonnen, weil Ruth ihm abends zwei Möhren geschenkt hatte. Morgens bekam er noch ein paar Äpfel. Bemerkenswert war, dass es am Morgen mit 14 Grad sogar etwas wärmer als am Abend war. Wir setzten uns in die Sonne und frühstückten, brieten Speck und Spiegeleier. Anschließend aß Uwe noch Müsli mit den süßen Maracujas.
Das Einpacken ging relativ schnell, das Verabschieden von Peter und Conny wie immer nicht. Außerdem nötigte Peter uns, erneut in seinem Souvenirshop vorbeizuschauen. Die Österreicher kauften sich dort mit ein paar Postkarten und Briefmarken frei, wir erwarben eine Makalani-Nuss. Zwischendurch wurde Uwe schon etwas ungeduldig. Aber gegen halb elf waren wir so weit, und der unausweichliche Abschied von Karin und Peter stand bevor. Wir umarmten uns und wünschten uns gegenseitig gute Pad. Mit den beiden hat es uns sehr viel Spaß gemacht. Wir gaben Karin noch ihr Geburtstagsgeschenk für in ein paar Tagen mit. In Grootfontein tankten wir wie immer an der Total-Station und fuhren weiter. Nach einigen Kilometern erreichten wir eine Baustelle. Da die Straße offensichtlich gesperrt war, warteten wir brav hinter den Pylonen.
Es tat sich jedoch nichts. Die beiden Straßenbaumitarbeiterinnen würdigten uns nur eines kurzen Blickes, ließen sich sonst aber nicht aus der Ruhe bringen. Nach drei Minuten Wartezeit begannen wir uns zu fragen, wie es denn nun weitergehen würde. Waren wir vielleicht unsichtbar, musste erst der nichtvorhandene Gegenverkehr passieren, sollten wir wohl einmal aussteigen? Man will ja nicht ungeduldig erscheinen, wird aber genau das mit zunehmender Wartezeit dann doch. Nachdem alle SMS versendet waren, oder vielleicht hatte die Dame in der orangefarbenen Weste auch nur die ganze Zeit auf ihre Handy-Stoppuhr geschaut, um den exakten Augenblick zum Schilddrehen nicht zu verpassen, schlenderte die eine Arbeiterin schließlich zur Absperrung, schob sie zur Seite und bedeutete uns durch ein gelangweiltes Nicken, dass wir die Fahrt nun fortsetzen konnten. Glück gehabt, wir waren schon kurz davor gewesen, unser Zelt und die Campingstühle aufzuklappen. In Otavi kamen uns aus der Stadt plötzlich Karin und Peter entgegen. Sie hatten wohl im Ort noch etwas eingekauft. Bis Otijwarongo fuhren wir noch hintereinander her, dann trennten sich endgültig unsere Wege. Wir nahmen die C33 nach Südwesten.
Die Strecke führte meist entlang von Farmen. Vögel saßen auf Stromleitungen. Nachdem wir bei Karibib auf die B2 abgebogen waren, nahm der Verkehr deutlich zu. Mit Annäherung an die Küste sank auch die Temperatur stetig. Swakopmund erreichten wir aber bei Sonnenschein. Sobald wir in die Windhoeker Straße einbogen – die interessanterweise gar nicht nach Windhoek führt – und den gelben Häuserblock mit den Perlhühnern sahen, freuten wir uns sehr, wieder hier zu sein.
Meike begrüßte uns sehr herzlich und kochte Kaffee. Wir trugen unsere Sachen aus dem Auto in das Pensionszimmer und unterhielten uns in Meikes Wohnzimmer. Dann duschten wir und gingen zum Abendessen. Unsere Freundin hatte gekocht. Es gab eine Rote-Beete-Suppe und anschließend Oryx mit Pilzen, Schinken, Kartoffeln, Rosenkohl und Broccoli. Es schmeckte fantastisch. Wir erzählten viel und quatschten mit Klaus und Meike bis nach Mitternacht. Wir haben uns so auf die beiden gefreut. Wie schön, wieder hier zu sein.
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200605. Juni 2019 · #323
Tag 32 – 14. August 2018 – Bummeliger Tag
Meikes Gästehaus, Swakopmund
Gestern Abend war es wirklich spät geworden. Wir hatten bis halb eins bei Meike und Klaus gesessen. Dementsprechend müde waren wir und schliefen etwas länger. Nach einer heißen Dusche gingen wir gegen viertel vor neun zum Frühstück. Dort gab es wieder alles, was es zu einem leckeren Frühstück braucht. Wir ließen uns reichlich Zeit. Dann brachen wir zu Fuß auf in die Innenstadt. Jedes Jahr kommen neue Souvenirläden und Cafes hinzu. Wir besorgten uns bei Cymot eine neue Grillzange, kauften für unsere letzten Campingtage das Permit für den Namib-Naukluft-Park, und Ruth fand in dem kleinen Laden neben dem Bojos-Cafe wieder mal einen Rock und zwei Oberteile. Außerdem erstanden wir noch ein paar andere Andenken und Mitbringsel. Als wir keine Lust mehr hatten herumzulaufen, setzten wir uns vor das Cafe Slowtown und tranken Latte Macchiato und heißen Kakao. Dazu teilten wir uns ein Stück Schokoladenkuchen. Nachdem morgens der Nebel über Swakopmund gehangen hatte, kam nun die Sonne heraus. Der Kaffee war besonders lecker.
Wir liefen zurück zur Pension, und Uwe schaute sich schon mal ein paar Fotos unserer Reise an. Ruth fotografierte in der Zwischenzeit Vögel im Innenhof, die auf dem Wasserstein zum Baden kamen und anschließend in den angrenzenden Büschen ihr Gefieder trockneten und sich putzten.
Wellenastrild
Oranjebrillenvogel
Am späten Nachmittag fuhren wir zur Tiger Reef Bar am Meer und liefen zu dem kleinen See an der Swakopmündung, wo wir Pelikane, Reiher, Möwen und andere Wasservögel fanden.
Rosapelikane
Graureiher
Hartlaubmöwe
Dominikanermöwe
Grünschenkel?
Wir fotografierten, bis der Wind uns genügend durchgepustet hatte und wärmten uns zurück in der Pension mit Kaffee und Tee. Relativ früh liefen wir zum Abendessen ans Meer. Unser Tisch im Erker des Tugs mit Ausblick auf den Atlantik wartete bereits.
Beim Tug scheiden sich ja bekanntlich die Geister. Es ist wirklich immer ausgebucht, sehr trubelig und sehr laut, aber mit dem Essen waren wir bisher stets zufrieden. Da wir eh immer dasselbe dort essen, erwartet uns keine große Überraschung. Wir teilten uns drei Buschetta, aßen Blackend Fish (der so scharf ist, dass Ruth jedes Mal fast die Schnauze abfällt) und Kingklip, während am Nebentisch eine italienische Familie mit drei Kindern Einzug hielt. Zu unserer großen Freude untermalte das jüngste Familienmitglied unser Essen mit quietschenden Geräuschen, die seine Flip-Flop-Sohlen an den Fensterscheiben verursachten. Außer uns schien das aber niemand zu bemerken. Als sich der kleine Zappel-Spross schließlich zwischen unserem Stuhl und der Fensterscheibe in unsere Ecke vorgearbeitet hatte und begann, die Scheibe hinter Uwe anzuhauchen, zu bemalen und abzulecken, waren unsere Blicke dann doch so eindeutig, dass das Kind zurückgepfiffen wurde. Wieder mal kamen wir uns unentspannt, alt und spießig vor. Ruth muss sich da immer sehr zusammen nehmen, um nicht die Lehrerin raushängen zu lassen. Zum Nachtisch bestellte sich Ruth einen Cocktail und Uwe den Schokoladen-Vulkan – ein frisch gebackener Brownie mit einer flüssigen Schokoladenfüllung. Dieser Nachtisch war nicht zu übertreffen, leckerer geht es nicht, klebriger und süßer allerdings auch kaum.
Und so schleppten wir uns einmal mehr nach einem Besuch im Tug völlig überfressen zurück in die Pension.
Champagner8'684 Beiträge · seit 201005. Juni 2019 · #324
Eulenmuckel schrieb:@Bele: Kein Problem. Wir können dir eine Taschenlampe leihen. Aber mit einer fremden Lampe malt es sich tendenziell schlechter. 😉
Was könnte da noch schlechter werden? 🙄 😮 ?
Also bei uns ist Matthias nicht aufgetaucht. Wenn ich richtig gesehen habe, müsstest du ihm aber kürzlich noch begegnet sein. 🙂
Stimmt 😄 ! Ich dachte aber eher ans Forum und an seinen Bericht als an den Kerle in Echt 😉 !
Eigentlich wollte ich schreiben, dass er nach deinem Hinweis auf den Schönheitssalon vermutlich eh beleidigt ist und sich nicht mehr meldet. Aber das hat er ja schon.
Matthias ist ja einiges von mir gewohnt 😄 - und notfalls rechnet er mit mir auf Pad ab 😕 😣
Euer Swakopmundkapitel ist gerade schwer für mich zu verdauen - bin dort momentan sehr in Gedanken und in vielen Chats 😉 Ich fürchte, ich habe noch Gesprächsbedarf mit Matthias 🙄 🤩 !
Euch noch eine gute "Heimreise" - sieht ja nun doch so aus, als ob Ihr den Bericht noch fertig bekommt, oder?
Applegreen1'796 Beiträge · seit 201406. Juni 2019 · #325
Eulenmuckel schrieb:
Außerdem ist es vielleicht ganz nett, im Namibia-Forum mal wieder die Reiseberichtsfahne für das südliche Afrika hochzuhalten. 😉
Hallo liebe Muckels,
ich finde es sogar ausgesprochen nett, dass Ihr die Reiseberichtsfahne für das südliche Afrika hochhaltet 🤪 Und erst Recht wenn es sich um einen Bericht aus Eurer Feder und Linse handelt 😘
Eulenmuckel schrieb: Zu unserer großen Freude untermalte das jüngste Familienmitglied unser Essen mit quietschenden Geräuschen, die seine Flip-Flop-Sohlen an den Fensterscheiben verursachten. Außer uns schien das aber niemand zu bemerken. Als sich der kleine Zappel-Spross schließlich zwischen unserem Stuhl und der Fensterscheibe in unsere Ecke vorgearbeitet hatte und begann, die Scheibe hinter Uwe anzuhauchen, zu bemalen und abzulecken, waren unsere Blicke dann doch so eindeutig, dass das Kind zurückgepfiffen wurde. Wieder mal kamen wir uns unentspannt, alt und spießig vor.
🤢 😵 😣 In solchen Fällen sind wir ganz alt und spießig 😛 Bei den Italienern haben Kinder Narrenfreiheit, bei den Spaniern übrigens auch - ich durfte mal spanische Sprösslinge beim Abschlecken der Löffel eines Dessertbuffets beobachten. Die Löfffel landeten wieder im Buffet und die Eltern zuckten nicht mal mit der Wimper 🙄 Da blieb es nicht beim bösen Blick 😠
Schade, dass sich Eurer Bericht nun dem Ende zuneigt - aber wir werden sicherlich ganzbald von Euch mit einem weiteren Bericht verwöhnt werden 😉
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200609. Juni 2019 · #326
@Bele:
Ich fürchte, ich habe noch Gesprächsbedarf mit Matthias
Ich vermute, du möchtest eure Route nochmal korrigieren.
sieht ja nun doch so aus, als ob Ihr den Bericht noch fertig bekommt, oder?
Das ist der Plan. 😉
@Sabine: Eure Buffet-Geschichte klingt aber fies. Da möchte man nicht nach den Kindern zum Nachtisch. Ja, unsere Reise dauert jetzt nur noch ein paar Tage. Aber der Reisebericht hat ja auch lange genug gedauert.
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200609. Juni 2019 · #327
Tag 33 – 15. August 2018 – Ausflug in die Mondlandschaft und nach Ganikontes
Meikes Gästehaus, Swakopmund
Auch heute standen wir spät auf, frühstückten und unterhielten uns noch lange mit Meike. Am späten Vormittag fuhren wir zu Fruit and Veg und kauften ein paar Kleinigkeiten für unsere letzten Campingübernachtungen ein. Wir mögen den Laden sehr, und es macht gegen Ende des Urlaubs viel weniger Spaß, nur noch ein paar Dinge in den Einkaufswagen zu laden und genau zu überlegen, was wir denn wirklich noch benötigen, anstatt einfach alles einzupacken, was lecker aussieht. Beim Spar besorgten wir noch das frische Naukluft-Wasser und beobachteten anschließend wieder die gefiederten Gäste in Meikes Garten.
Wellenastrild
Oranjebrillenvogel
Kapsperling
Am Nachmittag fuhren wir tanken und dann weiter Richtung Mondlandschaft.
Namibschmätzer
Die Sonne stand noch ziemlich hoch, und so blieben wir nicht lange an den Aussichtspunkten, sondern fuhren weiter bis nach Goanikontes im Swakoptal. Wir hatten Glück, denn als wir ankamen, fuhr gerade eine große Reisegruppe in einem Bus ab. Seit unserem Besuch im letzten Jahr hat sich hier viel getan. Es wurden neue Campingplätze angelegt, Chalets gebaut, und die gesamte Anlage macht einen überholten Eindruck. Wir bestellten Toast und Getränke und machten es uns mit den Fotoapparaten bequem, denn an den verschiedenen Vogeltränken war immer etwas los. Wegen besonders guter Speisen ist Goanikontes sicherlich nicht zu empfehlen, aber die vielen Vögel sorgten dafür, dass wir es hier gut zwei Stunden aushielten.
Oranjebrillenvogel
Senegaltauben
Rotschwanzschmätzer
Kapstelze
Rußnektarvogel
Rotbrust-Glanzköpfchen
Maskenweber
Wir tippen mal einfach wild in die kleinen braunen Ammer-Spatzen-Girlitze und behaupten, dass dies ein Angolagirlitz ist!? In Wirklichkeit ist es ein Haussperling-Weibchen (vielen Dank an maddy).
Ein Paar aus Österreich gesellte sich zu uns, und wir unterhielten uns ein bisschen. Bevor wir wieder aufbrachen, liefen wir noch eine Runde über die Anlage und schauten uns den kleinen Zoo mit Schweinen, Alpakas, Kaninchen und Emus an. Ein paar Streifenmäuse huschten herum.
Viele Angestellte liefen geschäftig durch die Gegend. Es ist noch Vieles im Bau, und wir sind gespannt, wie sich die Oase entwickeln wird. Es macht den Anschein, als könnte es hier auf Grund der Größe schon bald recht trubelig werden.
Unsere Rückfahrt dauerte deutlich länger, weil wir wegen des schönen Nachmittagslichts immer wieder anhielten und die Gegend bewunderten. Die Mondlandschaft ist für uns schon etwas ganz Besonderes.
Es war schon halb sieben, als wir wieder nach Swakopmund kamen. Wir machten uns kurz frisch, dann fuhren wir auch schon wieder mit Klaus und Meike zum Secret Garden. Dort gehen wir seit Jahren zum Pizza essen. Die winzige Pizzeria ist sehr gemütlich, und es schmeckte wieder fantastisch. Leider war es in der Stadt nicht sehr warm, und so kuschelten wir uns zurück im Zimmer schnell unter die Decken.
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200625. Juni 2019 · #329
Tag 34 – 16. August 2018 – In und um Swakopmund
Meikes Gästehaus, Swakopmund
Als wir heute Morgen wach wurden, stieg uns jemand aufs Dach. Irgendwer lief draußen über unseren Köpfen herum. Wir hörten Stimmen. Es ging um die Wasserleitungen. Beim Rasieren merkte Uwe, dass etwas Luft in der Leitung war. Aber beim Duschen hatte er keine Probleme. Beim Frühstück sahen wir dann die Bescherung. Eine Wasserleitung war undicht, und es tropfte aus der Decke in die Küche des Frühstücksraums. Meike und Klaus bemühten sich nach Kräften, den Schaden in Grenzen zu halten und alles zu regeln. Obwohl die Klempner bereits den richtigen Hahn gefunden hatten, um den Fluss zu stoppen, ließen die beiden den Hauptwasserhahn so lange offen, bis alle Gäste geduscht hatten. So lange konnte das Wasser munter in die Wand fließen. Gut für die Gäste, weniger gut für die Gastgeber. Nach dem Frühstück machten wir uns wieder zu Fuß auf in die Stadt. Heute besuchten wir die Souvenirläden, die wir vorgestern ausgelassen hatten. Und auch diesmal fanden wir ein paar schöne Sachen: eine Bluse und ein Tuch für Ruth, ein paar Tischsets und zwei schöne Bilderrahmen. Die Verkäuferin bei Art Africa war unheimlich nett und überraschte uns mit ihren Deutschkenntnissen. Fleißig sammelten wir Tax Invoices. Im Permit-Büro holten wir uns eine Erlaubnis zur Fahrt durch die Mondlandschaft. Dann stiegen wir zum ersten Mal auf den Woermann-Turm. Die Aussicht über Swakopmund und das Meer war mal eine andere Perspektive auf die Stadt.
Inzwischen hatte sich der morgendliche Nebel verzogen. Wir liefen zurück zur Pension, packten die Kameras und fuhren auf der B2 aus der Stadt. Nach einigen Kilometern bogen wir auf die D1991 nach Süden ab und kurz danach auf eine Piste, die zum Khan-River führte. Karin und Peter riefen an. Auf ihrem Weg zur Blutkuppe hatten sie gerade in Swakopmund angehalten und hätten gerne einen Kaffee mit uns getrunken. Leider klappte das nicht, und wir überlegten, uns evtl. in Goanikontes zu treffen. Die Landschaft war geprägt von Sand und Felsformationen in braun, rot und schwarz. Immer wieder liefen dunkle Steinrücken durch die Berge. Obwohl wir durch die Wüste fuhren, wuchsen erstaunlich viele verschiedene Pflanzen: Dollarbüsche, Hoodias, Gräser und noch einige andere, die wir nicht kannten.
Wir näherten uns dem Flussbett des Khan, das nach einem kurzen Stück in den Swakop mündete. Nach weniger als 10 Kilometern hätten wir Goanikontes erreicht. Plötzlich sahen wir Gebäude am Rand des Flusses sowie ein Schild „No Entry“. Die Spur endete mit diesem Verbot. Auch ein abzweigender Track führte im Flussbett zu einem gleichlautenden Schild. Wir sahen keinen anderen Weg ins Flussbett und wollten das Verbot nicht überschreiten. Also kehrten wir um und fuhren den gesamten Weg zurück bis kurz vor die Teerstraße, wo wir dann auf der D-Pad nach Goanikontes abbogen. Wir hatten schon Sorge, dass Karin und Peter evtl. nicht mehr auf uns warten würden. Die war aber unbegründet, denn die zwei waren gar nicht gekommen. Per SMS hatten sie geschrieben, dass es ihnen zu spät werden würde. Wir beobachteten wieder ein paar Vögel und aßen eine Kleinigkeit.
Rotschwanzschmätzer
Oranjebrillenvogel
Sehr lange blieben wir jedoch nicht, sondern fuhren nach Walvis Bay. Südlich der Stadt bei den Salzfeldern am Meer erhofften wir uns ein paar Wasservögel. Tatsächlich standen dort einige Flamingos, Reiher und Möwen.
Enten und Säbelschnäbler waren im Wasser, und noch ein paar andere Küstenvögel standen, liefen oder schwammen herum. Insgesamt war die Ausbeute aber nicht sehr groß. Es wehte ein kräftiger Wind, der das ganze Auto schaukeln ließ.
Steinwälzer
Kapenten
Säbelschnäbler
Fahlregenpfeifer
Mit Sonnenuntergang erreichten wir Swakopmund über die Küstenstraße. Wir duschten und fuhren zum Abendessen zum Restaurant „The Wreck“ im Norden der Stadt. Wir bekamen einen Tisch am Fenster zugewiesen. Ein paar Tische weiter saßen vier Ehepaare – Italiener. Es hört sich nicht nett an, aber wir bekamen eine ganz famose Unterhaltung geboten, denn sie hatten ihre 13 Kinder (in etwa im Alter von 4 bis 15) gut gelaunt an einen Nachbartisch ausquartiert, wo diese sich völlig unbeaufsichtigt daneben benehmen konnten. Was für eine riesen Party! Mit den Straßenschuhen auf den hellen Polstermöbeln kniend konnte man sich prima die weiße Stoffserviette über den Kopf ziehen und mit entsprechender Geräuschuntermalung Gespenst und Gruselzauber spielen. Das Geheule wurde nur durch ein lautes Gekreische unterbrochen, als zwei Colagläser umfielen und der Inhalt über den Tisch rann. Kein Grund zur Panik, schnell kamen zwei Kellner herbeigeeilt und legten neue weiße Decken auf. Wir starrten gebannt auf die Show, die uns geboten wurde. Während sich die Eltern in aller Seelenruhe unterhielten, krochen die Kinder über und unter den langen Tisch, lagen quer über den Stühlen, bewarfen sich mit Eiswürfeln aus dem Weinkühler oder wickelten sich langsam als Mumien in die langen Vorhänge ein. Als wir schon dachten, dass die festgeschnürte Vorhangrolle jeden Moment mitsamt Kind von der Decke fallen würde, wurde es endlich leiser, denn nun gab es Hamburger für alle. Und die waren riesig! Ruths Augen wurden kugelrund, als wir beobachteten, wie nun gespeist wurde. Es ist ein wenig wie bei einem Autounfall: Man will gar nicht hinsehen, macht es aber doch! Die armen Kellner kamen mehrfach gelaufen, um verschiedenste Dinge vom Boden aufzuheben. Wir waren froh, dass unser Essen erst ein wenig später kam, denn so wäre uns sicher der Appetit vergangen. Nicht so den Eltern, die es nämlich nicht für nötig hielten einzuschreiten. Ruth aß einen hervorragenden Kingklip, Uwes Game-Steak war ein wenig zäh. Als die Bagage nach den Burgern beschloss, auf ihre Zimmer zu gehen – wir wollen nicht wissen, was dort in der Zwischenzeit passiert ist, denn die Eltern waren noch lange nicht mit ihrem Essen fertig – konnten auch wir unser Essen genießen und ein wenig durchatmen. Eine einsame Nacht mit Grill am Lagerfeuer ist eben manchmal doch unbezahlbar. Anschließend ging es mit einem kurzen Stopp an der Jetty wieder zurück in die Pension.
Hallo Ruth und Uwe, über Eure Fotos ist ja schon alles mehrfach gesagt worden, auch schon von mir! Aber zu den ungezogenen italienischen Kindern in Swakopmund muß ich noch etwas beisteuern. Wir haben im April dort mit Bird & Batis eine Wüstentour gemacht - es waren zwei kleine deutsche und ein kleines englisches (?) Mädchen dabei, die dieses Unternehmen offensichtlich derart gelangweilt hat, daß sie es vorzogen, laut kreischend die Dünen zu erklimmen und herunterzurutschen, sich mit Sand zu bewerfen, was uns um unser Fotoequipment fürchten ließ. Als sie dann noch die Wüstenschmätzer mit Steinchen bewarfen, bin ich eingeschritten - und erntete böse Worte von den Eltern......... Viele Grüße Friederike
franzicke2'085 Beiträge · seit 201226. Juni 2019 · #331
Liebe Eulenmuckels, auch im Endspurt lasst ihr ja kein bisschen nach was die Qualität eurer Fotos angeht! Neben den Vögeles hat es mir die Palmen-Allee besonders angetan, sieht aus wie überdimensionale Ananas entlang der Straße 😎 Und ja - der Grill am Lagerfeuer ist schon ein ganz besonderer Luxus! Ganz herzliche Grüße Ingrid
tiggi1'558 Beiträge · seit 201126. Juni 2019 · #332
Ihr lieben Eulenmuckels, die Ruhe unter dem Sternenhimmel ist ein ganz besonderes Privileg, das wir genießen dürfen. 😘 Ungezogene Kinder hat Ruth ja täglich genug 😉 , da muss das nicht auch noch im Urlaub sein oder war das bereits der Einstieg in das nächste Schuljahr??? 😈 Nach vielen Reisen in die Region um Swakopmund, Walvis Bay usw. seit ihr nicht müde geweorden, viele Fotos zu schießen, als wäre es das erste Mal dort. Ich genieße die Bilder immer sehr und denke mir, dass ich so etwas wie die Palmenallee als schon oft gesehen, nicht mehr fotografieren würde. In Zukunft werde ich doch öfter zur Kamera greifen und auch Dinge auf der Straße fotografieren, die ich schon oft gesehen habe. Danke, für eure Bilder, die mich zum Nachdenken ermuntern.
Nun geht es bei euch sicherlich bald wieder los, schönen stressfreien Urlaub! 🙂
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200630. Juni 2019 · #333
@Friederike: Allerspätestens beim Steinewerfen hätten wir uns auch eingemischt. Es ist schon unglaublich, was Eltern alles übersehen können.
@Ingrid: Ich muss auch immer an Ananas denken, wenn wir diese Strecke fahren. Wir müssen den Endspurt im Reisebericht nun ein wenig anziehen.
@Biggi: Auch wenn es nicht mehr viele Tage bis zum Schuljahresbeginn waren, hat Ruth sicherlich noch nicht an ihre Klasse gedacht und war auch froh, dass sie hier nicht die Verantwortung hatte. Es freut uns, dass du durch die Fotos neuen Ideen hast. Vielen Dank für deine Wünsche. Wir freuen uns auch schon sehr auf die kommende Reise.
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200630. Juni 2019 · #334
Tag 35 – 17. August 2018 – Letzter Tag am Meer
Meikes Gästehaus, Swakopmund
Gestern bei der Fahrt war die Warnleuchte für den Dieselfilter im Auto angegangen. Daher riefen wir nach dem Frühstück bei Savanna an. Bei Toyota sollten wir uns den Filter ersetzen lassen. Dort bat man uns, am Nachmittag wieder zu kommen. Außerhalb der Stadt schauten wir bei Arts and Crafts vorbei in der Hoffnung, noch ein paar schöne Dinge zu finden, die wir unbedingt besitzen müssen. Aber zum Glück war dort fast alles geschlossen. So holten wir in der Pension unsere Kameras und fuhren noch eine Runde durch den Swakop. Vorbei an den klingenden Steinen, bei denen wir einen kurzen Stopp einlegten, um ihnen mit einem Kiesel ein paar Töne zu entlocken, ging es durch schöne, felsige Landschaft hinunter ins Flussbett. Wir entdeckten Namibschmätzer, einige interessante Pflanzen, mit deren Bestimmung wir uns aber nicht weiter auskannten und einen Gecko, der sich in einer Felsspalte verbarg.
Zurück in Swakopmund fuhr Uwe zu Toyota, ließ den Dieselfilter tauschen und schaute sich ein paar gebrauchte Autos an. Anschließend tankte er noch ein paar Liter. Währenddessen blieb Ruth in der Pension und lichtete wieder einmal ein paar Vögel ab.
Kapsperling (Männchen und Weibchen)
Wellenastrild
Zu Fuß liefen wir ein letztes Mal in die Stadt und setzten uns vor das Bojos Cafe, aßen Omelett und Burger und genossen die Nachmittagssonne. Auf dem Heimweg ließen wir uns auch noch eine Makalani-Nuss andrehen und schwätzten ein wenig mit dem sehr engagierten Verkäufer. Mit Meike und Emmi liefen wir anschließend in den Dünen spazieren. Die Abendrunde mit der Hündin ist für uns schon zu einem kleinen Ritual geworden. Emmi beim Buddeln im Sand zu beobachten, macht einfach gute Laune.
Zum Abendessen fuhren wir mit Klaus und Meike in ein relativ neues Restaurant, das „Old Steamers“. Dort gab es ein Büffet mit den verschiedensten Vorspeisen, Hauptgerichten und Nachtischen. Wir probierten möglichst viel. Alles war mehr als lecker. Ein derart gutes Büffet haben wir selten gegessen. Am besten haben uns die Rindersteaks geschmeckt, die auch ganz frisch nach Wunsch gebraten wurden. Das Fleisch war fantastisch. Aber auch die Beilagen, Salate, die Suppe, das Fischcurry und die Nachtische mit Crème Brûlée, dreierlei Schokomousse, roter Grütze, Kuchen und karamellisierten Nüssen ließen keine Wünsche offen. Dies war eines der besten Abendessen in Swakopmund. Anschließend saßen wir noch ein wenig zusammen und unterhielten uns. Schade, dass wir morgen schon wieder weiterfahren.
Old Women1'543 Beiträge · seit 201301. Juli 2019 · #335
Hallo, liebe Eulenmuckels,
schon so oft gesehen und fotografiert, aber wahrscheinlich immer wieder anders und gar nicht langweilig. Swakopmund, was ich auch sehr gerne mag, denn die Lage am Rande dieser gigantischen Sanddünen ist wirklich einmalig, ist wahrscheinlich für euch ein bisschen wie "nach Hause kommen" 😕 . Was für eine atemberaubende Landschaft. Irgendwo mag man gar nicht glauben, dass bei Goanikontes, so glaube ich zumindest gehört zu haben, sogar Spargel angebaut wird. Tja, was es alles so gibt auf der Welt...........
Champagner8'684 Beiträge · seit 201001. Juli 2019 · #336
Guten Abend Ihr Zwei,
diese wunderschönen Fotos von Swakopmund und Umgebung passen mir gerade richtig ins Konzept 😄 . Ich hoffe mal, dass wir nicht von Anfang bis Ende Nebel haben werden und unsere Spontanunterkunft einigermaßen nett sein wird. Auf jeden Fall schürt Ihr Vorfreude, oder zumindest macht Ihr mir die Routenmodifizierung nicht madig dadurch 😎 .
Eigentlich sollte Ruth jetzt mit Schulberichten, Versetzungskonferenzen usw. fertig sein, oder? Also beste Voraussetzungen - vor allem wenn man bedenkt, dass Ihr ja kaum mehr Tage zum Schreiben übrig habt als Tage, von denen noch zu berichten ist 😛 - um hier endlich mal in Windhoek anzukommen. Sonst seid Ihr früher in Echt wieder dort als im Bericht 😄 .
Schönen Abend noch und liebes Grüßle aus dem Süden!
Liebe Beate, Du hast richtig gehört, es wird grüner Spargel angebaut. Wir hatten im April eine Kostprobe davon mit Limettenbutter in Kückis Pub - köstlich 😛 Gruß Friederike @ Champagner Liebe Bele, und auch Du hast absolut Recht! Liebe Grüße Friederike
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200604. Juli 2019 · #338
@Beate: Ja, es ist ein bisschen, wie nach Hause zu kommen – eigentlich ein bisschen verrückt. Den grünen Swakop-Spargel haben wir vor vielen Jahren auch schon mal probiert und fanden ihn sehr lecker.
@Bele: Ein paar Echtzeit-Tage sind ja schon noch übrig, um die restlichen Berichtstage hier zu schreiben. Es ist aber auch sehr schön, bald wieder real in Namibia zu sein. 😉
Am letzten Morgen bei Meike hatten wir Stromausfall. In Swakopmund waren mehrere Stadtteile abgeschnitten. Aber heißen Kaffee gab es trotzdem, denn Klaus startete seinen Generator, und so konnten wenigstens die Spülmaschine und die Lampen mit Strom versorgt werden. Wir packten unsere Sachen zusammen und frühstückten spät und lange. Anschließend beluden wir das Auto. Ruth hatte gestern Abend den Innenraum noch ein wenig mit einem feuchten Lappen vom Staub befreit. Leider konnten wir unseren Aufenthalt bei Klaus und Meike nicht weiter verlängern, und so kam auch hier der unvermeidliche Abschied. Es wurde sich einmal mehr lieb-gedrückt, und mit einem kleinen Tränchen im Auge verließen wir bei strahlendem Sonnenschein, den wir schon den ganzen Morgen hatten, unsere Lieblingspension und Swakopmund.
Dominikanermöwe
Entlang der Küste fuhren wir nach Walvis Bay. Dort hielten wir neben der C14 bei einigen Wasservögeln. In kleinen Seen standen Flamingos, Blesshühner und Regenpfeifer.
Rosaflamingo
Hottentottenente
Kammblesshuhn
Von diesem Hirtenregenpfeifer entdeckte Ruth sogar das Gelege.
Hartlaubmöwe
Wir rissen uns los und bogen bald nach Süden auf die D1983, die uns zum Kuiseb führte. Bald tauchten die typischen roten Sanddünen der Namib am Horizont auf, denen wir in östlicher Richtung folgten. Zu Beginn gab es noch viele Siedlungen, und eine neue Pipeline wurde entlang der Straße gebaut. Später fuhren wir nur noch durch den Namib-Naukluft-Park und sahen ab und an ein paar Esel.
Es war sehr heiß, die Luft flimmerte, und eine vereinzelte Staubfahne schlängelte sich beim kleinsten Windhauch empor. Nur selten hielten wir an, und noch seltener verließen wir das klimaanlagengekühlte Auto. Bei der Wüstenforschungsstation Gobabeb bogen wir nach Norden Richtung Mirabib ab. Wir durchfuhren eine endlose Ebene, die bis an den Horizont mit zartem, goldenem Gras bewachsen war. Einige Nonnenlerchen flogen auf oder nutzten mit abgespreizten Flügeln den einzigen Schatten unter einem Wegweiser. Auch ein paar Trappen liefen über die Ebene.
Rüppelltrappe
Gegen 16.00 Uhr erreichten wir den Mirabib-Felsen und fanden noch einige freie Stellplätze, darunter auch unseren Lieblingsplatz. Wir stellten unser Lager auf und machten zunächst einmal ein kleines Picknick. Das freute besonders die vielen Fliegen, die uns um die Köpfe schwirrten und wohl schon länger auf die nächsten Besucher gewartet hatten. Wir hatten weniger Spaß und verteidigten so gut es ging unsere Lebensmittel und Getränke. Das ständige Herumgefuchtel und Gewedel war auf die Dauer ziemlich anstrengend. Zum Sonnenuntergang wanderten wir auf den Felsen und genossen die Aussicht nach Westen. Als wir auf den Steinen herumkletterten, entdeckten wir einen Hasen, der in unseren Bestimmungsbüchern nicht zu finden war. Wir nahmen uns voller Zuversicht vor, Matthias (fotomatte) nach unserer Heimkehr um Rat zu fragen. In seinem Reisebericht konnten wir, schon bevor wir unsere Frage gestellt hatten, die Antwort nachlesen. Er hatte das Tier auch an dieser Stelle gesehen und zunächst dieselben Probleme gehabt. Durch einen glücklichen Zufall war ihm aber dennoch eine Bestimmung gelungen. Und so seht ihr denn hier den Rock Rabbit:
Fast noch störender als die Fliegen, die uns mittlerweile verlassen hatten, empfanden wir nun das laute Surren zweier Drohnen, die über uns kreisten. Eine deutsche Familie stand ebenfalls auf einer erhöhten Position und steuerte die beiden Kameras um den Hügel herum. Wir sind ein wenig hin- und hergerissen. Zugegebenermaßen sind die Aufnahmen aus einer solchen Perspektive oft eindrucksvoll, und es wäre ja schön, sich auch mal etwas weiterzuentwickeln und neue Blickwinkel zu erschließen, ABER … Und so kamen wir mal wieder zu dem Schluss, dass nicht um jeden Preis alles muss, was möglich ist. Das Licht auf der Ebene war einzigartig, als die Sonne versank und später rot aufleuchtete.
Wir machten Feuer, und da wir erst spät gegessen hatten, ließen wir uns Zeit, bis wir Folienkartoffeln in die Glut legten und eine Boerewors grillten. Bei Temperaturen von über 20 Grad schmeckte uns das Abendessen ganz besonders gut. Von den anderen Campern war nichts zu sehen und zu hören, und wir genossen das Uns-gehört-die-Welt-Gefühl, das man nur an wenigen Stellen so exklusiv bekommt wie hier.
Erst viel später erledigten wir noch den Abwasch. Das warme Wasser aus der Dusche ist schon ein wenig dekadent, wird aber gerne genommen.
Nach 23 Uhr lagen wir endlich in unserem Bett, während am Himmel der Halbmond die weite Ebene erhellte.
Dillinger796 Beiträge · seit 201504. Juli 2019 · #340
Hallo Eulenmuckels,
danke für den tollen Bericht mit den wunderschönen Bildern. Er weckt so eine Menge hübscher Erinnerungen in mir. Auf dem wunderbaren Mirabib könnten wir sogar den selben Busch fotografiert haben. Witzig.