elotse191 Beiträge · seit 201610. Apr. 2019 · #301
Eulenmuckel schrieb: Die Belichtungskorrektur um zwei Blendenstufen verwenden wir oft, wenn uns die Bilder auf dem Kameradisplay zu dunkel (oder zu hell) erscheinen. Das kann auch bei ungünstiger Helligkeitsverteilung passieren, also z. B. bei einem dunklen Motiv (Tier) vor einem hellen Hintergrund (Himmel). Die Kamera belichtet dann aufgrund des Himmels zu dunkel, und das Tier säuft ab. Dann verwende ich auch die Belichtungskorrektur.
Hallo Uwe, danke für die Info. Ich habe nun aber eine weitergehende Frage Sehe ich es richtig, dass Du Feldmessung und keine Spotmessung verwendest? LG Klaus
Carpe diem
Hier findest Du mehr zu meinen Aktivitäten:
www.kk4you.de - In dem Blog berichte ich zu den Themen: Reisen, mit dem Schwerpunkt Griechenland, Segeln, Outdoor Aktivitäten und den Dingen die mich sonst bewegen.
Old Women1'543 Beiträge · seit 201310. Apr. 2019 · #302
Hallo, liebe Eulenmuckels,
um euren Bericht habe ich einen sehr großen Bogen gemacht, denn bis wir wieder nach Afrika kommen werden, wird es noch ein sehr, sehr gutes Jahr dauern 🙁 . Mein lieber Mann möchte noch einmal die Gletscher Patagoniens (Januar/Februar 2020) sehen, bevor sie vollends im Meer verschwinden. Zur Zeit planen wir für Oktober 2020 eine Caprivi/Botswana-Tour. Warum ich um euren Bericht einen so großen Bogen gemacht habe ist schnell erklärt: eure wahnsinnig schönen Fotos bewirken immer genau das bei mir, was z.Z. leider nicht sein darf: ich bekomme Sehnsucht nach Afrika, nach seinen unglaublichen Sonnenaufgängen/Sonnenuntergängen, nach seinen fröhlichen Menschen, nach den wunderschönen Tieren, nach einem zünftigen Braii etc etc. Ich glaube, ich habe es schon einmal erwähnt, dass einer eurer Reiseberichte damals der Anlass für unsere 1. Namibiareise 2014 war 😗 ! Vielen Dank für diesen schönen Bericht. Ihr hattet wirklich eine tolle Zeit.
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200611. Apr. 2019 · #303
@Matthias: Erneut besten Dank für dein Fachwissen.
@Klaus: Um ganz ehrlich zu sein, habe ich mit den verschiedenen Belichtungsmessungen noch nichts angestellt. Wir verwenden immer die Mehrfeldmessung. Habe aber gerade mal ein bisschen nachgelesen (man lernt ja nie aus) und festgestellt, dass die Spotmessung gerade bei der von mir beschriebenen Situation (dunkles Tier vor hellem Hintergrund) die bessere Wahl sein könnte. Muss ich mal ausprobieren.
@Beate: Vielen Dank für das Kompliment. Dann geht es dir genauso wie uns. Wenn wir Reiseberichte lesen und Fotos anschauen, bekommen wir auch immer große Sehnsucht nach Afrika. Dass wir der Auslöser für eure erste Namibia-Reise waren, freut uns sehr.
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200616. Apr. 2019 · #304
Tag 29 – 11. August 2018 – Mahango und Shamvura
Shametu Lodge, Divundu – Shamvura Camp
Ein langer Safari-Tag stand bevor. Wir standen einigermaßen früh auf, kochten Kaffee und Tee, aßen dazu Rosinenbrötchen mit Nutella und Marmelade und packten unsere Sachen zusammen. Die ersten Vögel schwirrten auch schon in den Bäumen umher.
Bindennektarvogel
Peter lief zur Rezeption und zahlte. Dann brachen wir auf zum Mahango-Park. Als wir kurz hinter dem Lodge-Gelände anhielten, um einen Elsterwürger zu fotografieren,
kam ein Junge ans Auto gelaufen und bettelte uns ziemlich offensiv an: „I am hungry. My mother is dead. Please help me.” Solche Situationen sind uns immer sehr unangenehm, und wir fuhren schleunigst weiter. Beim Park bezahlten wir die Eintrittsgebühr, und die Dame an der Rezeption riet uns, zunächst in den Westteil des Parks bis zum Wasserloch zu fahren.
Da wir bereits letztes Jahr dort gewesen waren, folgten wir diesem Hinweis und fuhren die 10 Kilometer nach Westen.
Auf der Strecke sahen wir viele Gabelracken,
und einige Pferdeantilopen, die aber selten stehen blieben und meist sofort verschwanden, wenn wir anhielten. Wir mögen diese Antilopen mit ihrer ausgesprochen schönen Gesichtsmaske, dem hellen Augenkranz, den langen Ohren und der aufrecht stehenden Mähne sehr. Regelmäßig hatten wir auch bei früheren Besuchen im Mahango immer mal wieder welche zu Gesicht bekommen und insgeheim darauf gehofft, auch heute wieder Glück zu haben. Schon jetzt waren wir daher sehr zufrieden, diesen Weg eingeschlagen zu haben.
Schon von weitem sahen wir etwas später einige größere Vögel in den abgestorbenen Ästen der Bäume in der Nähe der Pad sitzen. Es waren verschiedene Geier, die sich ihr Gefieder in der Sonne wärmten und beratschlagten, in welcher Richtung sie sich – wenn die Thermik ausreichend wäre – auf die Suche nach einer Mahlzeit machen würden. Ein junger Gaukler hatte sich auch unter die Truppe gemischt.
Wollkopfgeier
Als wir langsam weiterrollten, erhoben sich einige der vielen Weißrückengeier mit kräftigen Flügelschlägen in die Luft und starteten ihren Frühstücksspähdienst.
Auf dem verbrannten, stoppeligen Boden trippelten Kronenkiebitze herum. Wir können uns noch gut erinnern, wie häufig wir sie bei unserem ersten Urlaub im Etosha fotografiert haben. Da es sie aber so häufig gibt, fährt man zunehmend achtlos an ihnen vorbei. Eigentlich schade, denn sie sind wirklich hübsch.
Bis zum Wasserloch entdeckten wir noch einen kleinen Junggesellentrupp Kudus. Dieser tat uns aber nicht den Gefallen, aus den Büschen herauszutreten, und das ein oder andere Tier linste nur versteckt zwischen Ästen hervor.
An der Wasserstelle fanden wir zu unserer großen Freude eine weitere Pferdeantilope, auf der vier Rotschnabelmadenhacker herumturnten.
An einer Pfütze saß ein junger Sparrowhawk.
Zwei Meyer’s Parrots löschten ihren Durst, Glanzstare, Tauben, Girlitze und Angola-Schmetterlingsfinken tranken ebenfalls. Es war ein ständiges Landen und Abfliegen.
Rotschulter- und Amethystglanzstar
Wir sahen dem regen Flugverkehr eine gute halbe Stunde lang zu. Es war spannend zu beobachten, wie die ganze Vogelschar sofort aufgeschreckt das Weite suchte, sobald sich ein junger Gabarhabicht blicken ließ.
Nach einiger Zeit kehrten wir um und fuhren zurück in den Ostteil des Parks. Kurz vor der Hauptstraße entdeckten wir noch eine Herde Rappenantilopen, von der die meisten Tiere ruhend in der Sonne lagen.
Da wir erst am späten Vormittag an den Fluss kamen, war das Licht mit dem vom gestrigen Nachmittag nicht zu vergleichen. Dennoch sahen wir wieder viele verschiedene Vögel.
Schwalbenschwanzspint
Am Okavango hockte eine große Gruppe Schieferreiher im flachen Gewässer im Gras und formte mit ihren Flügeln eine Schattenglocke. Immer wieder flogen die letzten fünf Vögel der Gruppe auf, um sich ganz vorne anzustellen. Sie schienen da ihr ganz eigenes System zu verfolgen. Leider waren sie ziemlich weit weg, denn dieses Schauspiel hatten wir noch nie zuvor beobachten können.
Wir haben uns hier für den Senegaltschagra entschieden, da die dunkleren Flecken an der Schulter weiter hinauf gehen als beim Damaratschagra. Ob der Scheitel schwarz oder doch eher braun ist, lässt sich leider auf diesem Foto nur schwer beurteilen. Liegen wir richtig?
Sobald wir einen Moment anhielten, konnten wir wieder ein paar weitere Vögel entdecken.
Angolaschmetterlingsfink
Zwergspint
Straußenmama mit Nachwuchs
Gerne wären wir noch länger geblieben und mussten uns schließlich losreißen. Beim großen Baobab trafen wir Karin und Peter wieder, die es sich dort mit ihren Stühlen bequem gemacht hatten. Da es schon nach Mittag war, fuhren wir nur noch bis zur Hauptstraße und dann zurück zum Parkeingang.
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200616. Apr. 2019 · #305
In Divundu tankten wir die Autos voll und fuhren weiter nach Westen. Ruth und Karin hatten neben der Tankstelle noch ein paar Kleinigkeiten eingekauft: Getränke, Zwiebeln und Krapfen. Zum Glück war die Tagesetappe heute nur kurz, und so erreichten wir gegen 14:00 Uhr das Shamvura-Camp. Die Besitzerin Charlie begrüßte uns. Wir machten es uns auf dem Campingplatz Combretum bequem und stellten die Autos in den Schatten. Karin und Ruth legten sich ein wenig hin, Uwe sicherte Fotos, und wir aßen ein paar Brote.
Die Zeit verging schnell, und gegen halb vier erschienen wir wieder an der Rezeption, um mit Mark Paxton eine Birding-Bootstour zu machen. Mark war – nett ausgedrückt – ein wenig speziell. Ohne uns richtig zu begrüßen, stiefelte er auch sogleich los Richtung Bootsanleger. Als wir ihn darauf hinwiesen, dass unsere Freunde noch fehlten, störte ihn das wenig, und er drosselte sein Tempo kaum. Wir liefen in größer werdendem Abstand hinter ihm her und waren erleichtert, als wir Karin und Peter bald hinter uns erblickten. Völlig selbstverständlich sprangen vier Hunde mit an Bord des kleinen Bootes, und uns Vieren war sofort klar, dass wir das nicht in Frage stellen würden, denn sonst wäre unsere Bootsfahrt mit Sicherheit ausgefallen. Zum Glück hatten wir weder eine Allergie, noch Angst vor Hunden, und Ruth zuckte auch nur ganz kurz zusammen, als ihr das Labrador-Kalb, welches auf der Rückbank Platz genommen hatte, von hinten den Arm abschleckte. Wir beschlossen, uns mit den Vierbeinern zu arrangieren und uns nicht die Laune verderben zu lassen, was gar nicht so einfach war, denn zwei von ihnen waren hyperaktiv und rannten unaufhörlich von vorne nach hinten und wieder zurück. Dann war es doch besser, dem Kameraden den Sitzplatz zu opfern und sich gelegentlich ansabbern zu lassen. Durch einen schmalen und brackigen Kanal fuhren wir in den Hauptarm des Kavango-Flusses.
Riedscharbe
Elsterwürger
Schnell stellte sich heraus, dass Mark sich nicht nur mit Vögeln ganz gut auskennt, sondern eine echte Koryphäe auf diesem Gebiet ist. Im Flug konnte er Vögel bestimmen, die wir ohne Buch noch nicht einmal in Ruhe hätten nennen können. Er entdeckte jeden noch so kleinen Piepmatz, der sich zwischen Halmen versteckt hatte und legte auch bald seine grummelige Art ab, als er merkte, dass wir uns wirklich sehr für Vögel interessieren. Nach einer Weile fragte er uns sogar, was wir gerne sehen würden. Ruth nannte ihm den Nachtreiher, woraufhin er sich erkundigte, welchen genau. Ruth antwortete mit dem selteneren White-backed Night Heron, womit der Test augenscheinlich bestanden war. Mark hatte erst ein wenig mit uns warm werden müssen, war noch immer nicht der große Alleinunterhalter, was auf einer Birding-Tour aber auch nicht ein absolutes Muss ist.
Kormorane
Purpurreiher
Am Ufer weideten Rinder, Frauen wuschen sich und ihre Wäsche, und ein paar Kinder winkten uns zu, als wir vorüberfuhren.
Wassertriel
Nachtreiher (Black-crowned Night-Heron, das nicht ganz so seltene Exemplar)
Ist das ein Jungvogel vom Green-backed oder Black-crowned?
Wir kamen an der größten Kormoran-Kolonie vorbei, die wir je gesehen haben. Unzählige dieser dunklen Vögel saßen auf Ästen oder am Ufer.
Glückliche Kormorane
Wie sich herausstellte, war unsere Bootstour für die armen Vögel kein wirklicher Glücksfall. Obwohl wir nicht in unmittelbarer Nähe vorüberglitten, flogen einige von ihnen auf und ließen sich auf dem Wasser nieder.
Diese Chance ließen sich die Krokodile nicht entgehen. Wir machten große Augen, als erst einer, dann ein zweiter und schließlich ein dritter Vogel im Rachen einer großen Echse verschwand. Leider machten gerade in diesem Augenblick die Hunde einen solchen Rabatz, dass das Boot schaukelte und wir bei der Wackelei keine vernünftige Aufnahme hinbekamen.
Unglücksraben-Kormoran
Mit einem Happs waren die Vögel im Schlund verschwunden, und Mark wollte auch nicht noch einmal umdrehen. Kein Wunder, sonst gäbe es wahrscheinlich spätestens nach den nächsten zehn Touren keinen einzigen Kormoran mehr.
Vielleicht ein Bruchwasserläufer?
Wassertriel
Scherenschnabel
Purpurhuhn
Seidenreiher
Lange standen wir bei einer Hippo-Familie, die es sich auf einer Sandbank gemütlich gemacht hatte. Die Tiere behielten uns im Auge, und Mark hielt respektvoll Abstand.
Dieses kleine Fettpummelchen hat irgendwie ein bisschen zu viel Haut.
Es wurde herzhaft gegähnt, und nach und nach ließ sich ein Familienmitglied nach dem anderen ins Wasser plumpsen.
Als nach einer Weile dieser gut gelaunte Kerl hinter uns auftauchte, wir seine Zähne bestaunen durften und er rasch auf uns zukam, warf Mark lieber den Motor an, und wir suchten das Weite.
Nimmersatt
Scherenschnabel
Nimmersatt
Auf einer Sandbank machten wir Pause, genossen den Sonnenuntergang und tranken etwas.
Für die liebe Bele 😉
von Karin:
Nach Sonnenuntergang machten wir uns schnell auf die Rückfahrt ins Camp. Wir waren froh, warme Jacken dabei zu haben, denn es wurde bald kühl. African Skimmer flogen um uns, und kurz erblickten wir tatsächlich auch noch den zweiten Nachtreiher. Leider war es schon viel zu dunkel, um zu fotografieren.
In völliger Dunkelheit erreichten wir schließlich die Einfahrt in den brackigen, kleinen Kanal zum Camp. Ein echtes Wunder, wie Mark die Stelle hatte wiederfinden können. Für uns sah das Schilf hier ebenso aus wie zehn Meter weiter hinten oder vorne. Für einen kurzen Augenblick leuchtete Marks Lampe beim Passieren des Kanals einen Vogel an. Und wieder war es einer der seltenen Night Herons. Voller Eindrücke stiegen wir schließlich leicht schwankend aus dem Boot. Es war eine sehr abwechslungs- und lehrreiche Bootsfahrt, die wir allerdings nur empfehlen können, wenn die persönliche Toleranzgrenze für ein ständiges Taptaptap von Hundepfoten sehr weit oben angelegt ist. Während Uwe das Essen zubereitete, ging Ruth duschen. Das Wasser aus dem Hahn roch stark nach Eisen, und Ruth stand vor der Entscheidung Hundesabber am Arm oder Duschgel und Haarwaschmittel mit Eisenaroma? Sie entschied sich für die Dusche. Danach duftete sie wie ein frisch geschlüpfter Roboter, und alle anderen waren sich einig, auf die Dusche zu verzichten. Schließlich waren sie ja auch nicht vom Hund abgeleckt worden. Zum Abendessen gab es gefüllte Butternut-Kürbisse, Folienkartoffeln und Bratwurst. Das Essen war sehr gut.
Anschließend schrieben oder malten wir im Dunkeln noch ein wenig mit unseren Taschen- oder Stirnlampen, da wir keine Nachbarn hatten, die wir damit hätten stören können. Wir hatten viel Spaß dabei, auf dem Platz herum zu hüpfen. Diesmal beteiligte sich auch Peter an unseren kreativen Ergüssen. Dabei war es uns ein völliges Rätsel, wie es ihm gelang, das blaue Ufo in den Himmel zu zaubern.
Wir saßen noch ein wenig beisammen, erinnerten uns an die gemeinsamen vier Wochen und freuten uns über die vielen schönen und besonderen Erlebnisse.
Champagner8'672 Beiträge · seit 201017. Apr. 2019 · #306
Hallo Ihr Lieben,
schön dass es mal wieder weitergeht hier 😗 😎 !
Eulenmuckel schrieb: Leider machten gerade in diesem Augenblick die Hunde einen solchen Rabatz, dass das Boot schaukelte und wir bei der Wackelei keine vernünftige Aufnahme hinbekamen.
😈 Ganz ehrlich - ich weiß nicht, ob ich mich hätte beherrschen können. Wie ging's dir denn, Ruth? 🙄 😕 Wisst Ihr noch, für 2017 hatten wir diese Bootstour ja auch mal in der Auswahl. Was bin ich froh, dass wir uns (ich meine, u.a. auch weil Matthias von seinen Brüdern gehört hatte, dass man da gute Nerven braucht) dagegen entschieden haben 🙂 .
Für die liebe Bele 😉
😘 😘 😘 Da fällt mir ein - habt Ihr das Tigerhai-Plüschtier auf dem Flohmarkt eigentlich gekauft? 😕
Dabei war es uns ein völliges Rätsel, wie es ihm gelang, das blaue Ufo in den Himmel zu zaubern.
Mir ist alles was Lightpainting betrifft ein Rätsel 😵 . Peter, kannst du mir vor August mal noch Nachhilfe geben? Ich hab jetzt schon Stress, wenn ich dran denke, wie ich mich wieder blamieren werde. Aber ich vermute ja eh, dass ich einfach die falsche Taschen/Stirnlampe habe. 😗
Auf jeden Fall sind das ganz tolle Fotos und tolle Motive! Und damit meine ich nicht nur die Lightpaintings.... 😉
Dangschee 😘 !
Gruß Bele
P.S.:
Danach duftete sie wie ein frisch geschlüpfter Roboter,
😄 🤪 Was hab' ich gelacht - wer hat sich denn das ausgedacht?
Noch ein P.S.: Ist das ein Jungvogel vom Green-backed oder Black-crowned?
Ich tippe auf den Black-crowned. Erstens wegen der Zeichnung, dann wegen des Schnabels, der Green-backed hat einen längeren, spitzeren und drittens trotz der Augen 😉 Roberts zeigt die auch beim Juvenilen rot, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass sie eher gelb sind in echt, auch im Sasol sind sie gelb gezeichnet . Mal schaun, was die anderen meinen..... 🤨
Cruiser2'530 Beiträge · seit 201117. Apr. 2019 · #307
Ihr habt wirklich tolles erlebt. Alle Achtung. Das Krokodil mit dem Kormoran ist auch sensationell. 😎
Best Regards
Adolf
Conservation is our passion!
Trustee, Sponsor & SA Contact for 'Desert Lion Conservation'!
Sponsor of Desert Elephant Conservation.
Hobby: Land Cruiser Touring Vehicles. Member of the LCCSA.
Slogan: Tread lightly, leave nothing but your foot prints!
Liebe Eulenmuckels, viel Lesestoff, 🙂 ...endlich folgen wir euch halbwegs aktuell. Euer Marktbesuch in Mongu geht uns sehr zu Herzen, so freundlich und zugewandt den alltäglichen Kontakt herzustellen, davon können nur wenige berichten. Ein Genuss eure Erlebnisse zu lesen! (Leider wurde das Kuomboka in Mongu für dieses Jahr kurzfristig abgesagt, wg. Niedrigwasser... - wenn wir schon mal was planen... 🤪 Den Aufenthalt in Shamvura empfanden wir als befremdlich... - die anfänglich „Birder/Biologie-Prüfung“ mit Bravour bestanden, konnten wir seinen Ausführungen über "die Welt" nicht viel abgewinnen... - das bemerkte er mit Missfallen... 😮 Eine wirklich schöne und hochinteressante Reise hattet ihr. Danke fürs Berichten und eure wie immer schönen Bilder!
Gruß von den lilytrotters
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt
Luigi15411 Beiträge · seit 201929. Apr. 2019 · #309
Liebe Eulenmuckels, ich lese seit einigen Jahren immer wieder eure sehr interessanten Reiseberichte mit und bin inzwischen auch schon wirklich oft in Namibia, Botswana und Südafrika unterwegs gewesen. Bisher habe ich noch keinen Reisebericht ins Netz gestellt - ich gelobe Besserung. Eine Frage zu euren Aufenthalten in Zimbabwe: Wo genau bucht ihr die Unterkünfte? Gibt es ähnlich wie in Botswana, wo ich immer über Botswana Footprints buche - eine zentrale Anlaufstelle?? Da ich für 2020 eine Tour durch Zimbabwe und Zambia plane, wäre ich über Infos sehr dankbar - vor allem auch, ob man die "Aussenstellen" der drei Maincamps im Hwange auch im Voraus buchen kann... LG Peter
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200629. Apr. 2019 · #310
Liebe lilytrotters,
schade, dass ihr in Mongu Pech hattet. Für uns war der Marktbesuch eines der Highlights dieser Reise. Shamvura ist wirklich etwas speziell. Ich denke, zurzeit machen wir es euch ziemlich leicht, dem Reisebericht zu folgen. 😉
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200629. Apr. 2019 · #311
Hallo Peter,
vielen Dank für deinen (ersten) Kommentar. Wir freuen uns, dass du uns begleitest. Die Parks in Simbabwe haben wir über zimparks.org gebucht. Darüber konnten wir auch die Picnic Sites Shumba und Masuma Dam buchen. Lediglich Matusadona haben wir nicht gebucht. Das ist auch wirklich nicht notwendig. Die Übernachtungen in Sambia haben wir einzeln über die verschiedenen Homepages bzw. per E-Mail reserviert. Die Buchungen über Botswana Footprints sind wirklich sehr komfortabel.
Fortuna77839 Beiträge · seit 201429. Apr. 2019 · #312
Liebe Eulenmuckels,
ach, sind das wieder tolle Bilder!!! 🙂 Es ist so schön, über Gegenden zu lesen, die man selber bereits besucht hat - da kommen so viele schöne Erinnerungen hoch... 😊 Vielen Dank dafür!
Die lebhafte Beschreibung eurer Bootstour incl. des anschließend frisch geschlüpften Roboters hat mich ebenfalls sehr schmunzeln lassen. 😄
Daxiang5'049 Beiträge · seit 201401. Mai 2019 · #313
Hallo liebe Eulenmuckels,
das war gar keine gute Idee ,heute euren Bericht nachzulesen! Mit euren tollen Bildern und Sichtungen habt ihr es wieder mal geschafft, dass ich jetzt nur noch eins will - zurück nach Afrika!
Gabi-Muc2'191 Beiträge · seit 201602. Mai 2019 · #314
Hallo Konni,
Damit wäre schon mal beantwortet, dass das "last" nicht an dir kriegt. 😗
Uwe, mit welchem Objektiv fotografierst du? Dagegen sieht der Foto von Karin wie Spielzeug aus. 😄
LG Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200630. Mai 2019 · #315
Huhu,
kennt ihr uns noch? Ruth ist ein wenig im Schulstress verloren gegangen und wurde erst kürzlich wieder gefunden. Jetzt hat sie sich vorgenommen, bis zur nächsten Afrika-Reise diesen Bericht noch fertig zu bekommen. Man darf gespannt sein. 😉
Außerdem ist es vielleicht ganz nett, im Namibia-Forum mal wieder die Reiseberichtsfahne für das südliche Afrika hochzuhalten. 😉
@Bele: Sorry, dass wir dir erst jetzt antworten. Ehrlich gesagt waren uns vier Hunde auf dem Boot ein wenig viel. Aber irgendwie war uns auch sofort klar, dass Mark die Fahrt entweder mit seinen Hunden oder gar nicht machen würde. Er ist schon sehr speziell. Das Plüschtier haben wir natürlich nicht gekauft, oder hättest du es gerne gehabt? 😉 Wir hoffen, dass du schon fleißig mit deiner Taschenlampe übst. Danke für deine Recherche zum Heron.
@Nadja: Vielen Dank. Uns geht es genauso, wenn wir andere Berichte lesen.
@Konni: "zurück nach Afrika" – Wollen wir das nicht alle? 🙂
@Gabi: Das Teleobjektiv ist ein Canon EF 500. Es ist zwar groß und schwer, hilft aber dabei, schöne Bilder zu machen.
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200630. Mai 2019 · #316
Tag 30 – 12. August 2018 – Ende der Flusstour
Shamvura Camp – Maori, Grootfontein
Da heute außer dem Transfer nach Grootfontein nichts auf dem Plan stand, krabbelten wir erst spät aus dem Zelt. Bei der ersten Tasse Kaffee suchten wir aus unseren Fotos ein paar Vögel heraus, die wir bislang nicht bestimmen konnten. Mark Paxton hatte uns hierbei seine Hilfe angeboten. Wir frühstückten in Ruhe und tranken gemütlich Kaffee. Ruth konnte wie immer nicht so lange still sitzen und kroch ein wenig durch das angrenzende Gesträuch. Sie erwischte nicht besonders viel, denn die Vögel waren sehr scheu und die Vegetation zudem dicht und hoch, so dass ein unauffälliges, zügiges Anpirschen kompliziert war.
Gelbsteißbülbül
Abgelenkt durch seine fette Beute, eine Hummel, die er mehrfach laut auf einen Ast schlug, ließ ein Trauerdrongo dann doch noch ein Foto in schönem Morgenlicht zu.
Wir packten zusammen und fuhren zur Rezeption. Während Peter die Rechnung bezahlte, zeigten wir Mark die Fotos. Er konnte wirklich alle Vögel bestimmen, lediglich bei einem Shrike schwankte er zwischen zwei sehr ähnlichen Spezies. Auch bei Schmetterlingen kannte er sich bestens aus. Es ist schon sehr beeindruckend, einen Profi-Birder kennenzulernen. Noch besser ist es allerdings, mit einem befreundet und demnächst wieder gemeinsam auf Pad zu sein. 😉 Hinsichtlich der Vogelsichtungen hat uns die gestrige Bootsfahrt sehr gut gefallen. Die Campsite würden wir jedoch nicht uneingeschränkt empfehlen. Unser Stellplatz „Combretum“ war sehr staubig. Das Wasser ist stark eisenhaltig und riecht dementsprechend. Ruth bekam den Geruch nach der Dusche am Vorabend vorerst nicht mehr aus den Haaren.
Als wir auf die Straße einbogen, sahen wir einen kleinen Esel, der völlig irr ständig im Kreis herumrannte. Wir hielten kurz und schauten seinen Sprüngen und Hopsern zu.
Dann machten wir uns auf den Weg weiter nach Westen, verließen den Caprivi-Streifen und damit die Region der Flüsse, an denen wir uns in den letzten Wochen herumgetrieben hatten. Tschüss, Hippos! Die Fahrt war recht eintönig und führte schnurgeradeaus. In Rundu wollten wir eigentlich bei Wimpy halten und eine Fritten-Pause einlegen. Leider gab es das Schnellrestaurant an der Tankstelle aber nicht mehr. Uns fiel auf, dass die Stadt mit jedem Jahr wächst. Entlang der Ausfallstraßen stehen immer mehr und immer länger Wellblechhütten, Bars und kleine Geschäfte. So rutschten wir zügig an zahlreichen mehr oder weniger bestückten, in Stand gehaltenen oder zerfallenen kleinen Shops vorbei,
verzichteten auch diesmal auf den Besuch der einladenden Friseur-Hüttchen (Ruth sieht sich nach der abgehakten Mopane-Raupe-Probier-Challenge nach einer neuen Herausforderung um und zögert bisher nur aus dem Grund, dass ihre Haare schon fusselig genug sind),
ließen sämtliche Pubs und Shebeens links und rechts liegen
und erfreuten uns wieder einmal im Vorbeifahren an den bunten Bildern des afrikanischen Zusammenlebens.
Nachdem wir auf halber Strecke den Veterinärzaun passiert hatten, waren keine Menschen mehr entlang der Straße unterwegs. Ab sofort fuhren wir wieder durch eingezäuntes Farmland. Da wir uns keine Pause gegönnt hatten und zügig gefahren waren, erreichten wir das Camp Maori schon vor 14.00 Uhr. Wir waren die einzigen Gäste auf dem Campingplatz und konnten uns breit machen. Wir schlugen das Lager auf, duschten, sicherten Fotos und aßen ein paar Brote mit Wildschinken. Dann besichtigten wir den Garten von Conni und Peter, aßen zwei Kumquats vom Baum und probierten die süßen und unglaublich leckeren Maracujas, die uns Peter geschenkt hatte.
Bradfieldtoko
Während Karin und Peter zum Spar nach Grootfontein fuhren, um für die kommenden Tage einzukaufen, erstanden wir in Peters Souvenirladen einen Tischläufer für Karin, die in ein paar Tagen Geburtstag hat. Der Nachmittag war entspannt und sehr warm. Zum Sonnenuntergang stiegen wir auf den Turm und stießen auf die vergangenen vier Wochen an. Wir hatten eine traumhafte gemeinsame Zeit zu viert mit so vielen tollen Erlebnissen. Leider trennen sich morgen unsere Wege.
Zum Abendessen machten wir wieder mal Pizzen. Eine brachte Ruth Conni und Peter. Schnell wurde es kühl, und wir setzten uns an unserem letzten gemeinsamen Abend mit Karin und Peter noch etwas ans Feuer.
Schön, dass Ihr wieder an Bord seid - wie Ihr wisst, habe ich euch schon vermisst und mir Sorgen gemacht 🤨 . Aber jetzt ist alles wieder gut 🙂 .
Naja, fast alles 🙄 😊 😵 :
Eulenmuckel schrieb: Wir hoffen, dass du schon fleißig mit deiner Taschenlampe übst.
😗 Pfffff...... ich nehm' einfach gar keine mit, das ist die Lösung 😛
Eulenmuckel schrieb: Es ist schon sehr beeindruckend, einen Profi-Birder kennenzulernen. Noch besser ist es allerdings, mit einem befreundet und demnächst wieder gemeinsam auf Pad zu sein. 😉
🤩 🤩 🤩 Ich schau gerade auf den Kalender: heute in 2 Monaten fliegen wir Südländer 🙂 🙂 🙂 YES!
Das Bild von euch Vieren ist soooo schön - da müssen Matte und ich vor August noch ein paar Mal in den Schönheitssalon, um einigermaßen mithalten zu können 🤪
Liebe Grüße von Bele
P.S. Uwe, den Matte hast du im Schulstress nicht zufällig auch gefunden? Der könnte auch mal wieder weiterschreiben, oder? 😗
KAKarinK106 Beiträge · seit 201330. Mai 2019 · #318
Mir ist alles was Lightpainting betrifft ein Rätsel 😵 . Peter, kannst du mir vor August mal noch Nachhilfe geben? Ich hab jetzt schon Stress, wenn ich dran denke, wie ich mich wieder blamieren werde. Aber ich vermute ja eh, dass ich einfach die falsche Taschen/Stirnlampe habe. 😗
Liebe Bele! Peter's Leuchtkünste waren typisches Anfängerglück. Am Ende haben wir schon vermutet, dass seine Jacke diese Reflexionen ezeugt hat 😎 Das zu wiederholen wird schwierig 😉
da müssen Matte und ich vor August noch ein paar Mal in den Schönheitssalon, um einigermaßen mithalten zu können 🤪
aber geh! Wirst sehen, nach 3 Wochen seid ihr auch so tiefenentspannt und glücklich wie wir es waren!
Schöne Reise wünsch ich euch! Karin
franzicke2'085 Beiträge · seit 201231. Mai 2019 · #319
kennt ihr uns noch?
Wie könnten wir euch vergessen 😘 😘 Schön, dass ihr euch noch einen Ruck fürs Finale gebt. Viele Grüße Ingrid
fotomatte2'512 Beiträge · seit 200931. Mai 2019 · #320
Hallo ihr lieben Muckels,
"Auch bei Schmetterlingen kannte er sich bestens aus. Es ist schon sehr beeindruckend, einen Profi-Birder kennenzulernen. Noch besser ist es allerdings, mit einem befreundet und demnächst wieder gemeinsam auf Pad zu sein. 😉 " Vielen Dank für die Blumen, aber ein Profi bin ich nicht. Zuviel der Ehre. Dafür verspreche ich: KEINE HUNDE. 😉 Eines allerdings ist gewiss: ich freue mich ganz dolle, wieder mit euch durchs Hinterland zu cruisen. 😎