EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200615. Apr. 2018 · #401
Tag 37 – 20. August 2017 – Moremi-Süd
Third Bridge, Moremi – South Gate, Moremi
An unserem letzten Tag im Moremi standen wir wieder früh auf. In der Nacht hatten wir Hippos und lautes Löwengebrüll direkt neben unserem Stellplatz gehört. Morgens riefen ein paar Nightjars. Als wir kurz vor Sonnenaufgang losfuhren, sahen wir die großen Tatzenspuren entlang der Fahrspur auf dem Weg. Wir fuhren nach Süden und hielten Ausschau nach Tieren.
Wir nahmen den Rundweg über die Mboma-Halbinsel, sahen dort aber kaum etwas außer Impalas und etwas weiter entfernt einigen Elefanten.
Helmperlhuhn
Die zweite Hälfte der Strecke zog sich sehr. Wir kamen nur langsam voran, da die Pad holprig, tiefsandig und teils recht kurvig durch eng stehendes Gebüsch führte. Zurück auf dem Hauptweg Richtung South Gate fuhren wir dann etwas flotter über die Ebenen. Überall weideten Zebras.
Graulärmvogel
Wir bogen zu den Xini-Lagoons ab und fanden an den verschiedenen Wasserlöchern viele Vögel: Störche, Reiher und Enten. Besonders die Witwenenten mit ihrem fröhlichen Pfeifen und ihrer schönen Gefiederfärbung mögen wir sehr.
Die Tarnung dieser Höckerglanzgans, die sich unter den Trupp Witwenenten gemischt hatte, ging nicht ganz auf.
Auf den Floodplains knabberten Letschwe an den harten Gräsern.
Bis wir gegen Mittag unsere Campsite am South Gate erreichten, begegneten uns immer wieder Elefanten, Impalas und viele, viele Zebras.
Dort angekommen, richteten wir uns auf unserem Platz eins, der etwas abseits gelegen ist, gemütlich ein und machten eine ausgedehnte Mittagspause. Nach einem Omelett backte Uwe noch mehrere Apfelpfannkuchen, bis niemand mehr einen Bissen hinunterbekam.
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200615. Apr. 2018 · #402
Den restlichen Nachmittag trödelten wir so dahin, bis wir gegen 15 Uhr zu einem Nachmittagsdrive zu den Black Pools aufbrachen. Im Buschwerk neben der Pad versteckten sich öfter Elefanten. Einige von ihnen hatten noch ziemlich kleine Babys dabei, die im Blattwerk nicht immer auf den ersten Blick zu erkennen waren. Entsprechend aufgebracht war der ein oder andere Dickhäuter, wenn wir uns näherten. Wir hielten so gut es ging respektvoll Abstand und warteten ab, bis die Herden vorübergezogen waren.
Rotscheitel-Zistensänger (Danke an Matthias)
Mahaliweber
Es dauerte einige Zeit, bis wir zum Wasser gelangten. Dort waren viele Zebras und Gnus.
Auf einem Ansitz recht hoch in einem Baum entdeckten wir einen Falken. Als wir Matthias wegen seiner Bestimmung um Rat fragten, geriet dieser völlig aus dem Häuschen, da er mit dieser Erstsichtung nicht gerechnet hatte.
Schwarzrückenfalke (Dickinson’s Kestrel)
Neben der Tierwelt faszinierten uns auch die filigranen Strukturen von Gräsern und Stauden.
Teils standen die Halme und Büsche so eng, dass wir sie beim Vorbeifahren mit unserem Wagen streiften. Ihr würziger, staubiger Duft verfängt sich im Laufe eines Safaritages auf Körper und Haaren und entfaltet später unter der Dusche ein zweites Mal diesen typisch afrikanischen Buschgeruch. Schade, dass man sich nicht eine handvoll dieser getrockneten Blüten und Blätter konserviert zum Träumen mit nach Hause nehmen kann. Ein einzelner Elefant hatte wohl schlechte Laune und freute sich nicht so sehr über unsere Anwesenheit. Obwohl wir ihn weder aufgeschreckt hatten, noch in seine Richtung gefahren waren, drehte er immer wieder ab und kam mehrfach mit aufgestellten Ohren auf uns zu.
Wir behielten ihn im Auge und nahmen Reißaus, sobald er sich an uns erinnerte und wieder hinter uns her lief. Auf einem kleinen See fischten African Skimmer dicht über der Wasseroberfläche ihr Abendbrot.
Schreiseeadler
Im schönsten Spät-Nachmittagslicht drehten wir wieder um und standen noch einige Zeit an einem kleineren Wasserloch. Dort hatten sich zahlreiche Pelikane, Nimmersatt-Störche und noch einige andere Wasservögel zur Gefiederpflege oder zum Austausch von Neuigkeiten versammelt.
Büffelweber
Ohne Umweg ging es danach Richtung Camp. Wieder begegneten uns Elefanten und Zebras.
Ganz besonders freuten wir uns noch über eine Herde Giraffen mit vier sehr kleinen Jungtieren.
Pünktlich um halb sieben waren wieder zurück beim South Gate. Wir kochten Nudelsoße im Potije auf dem Feuer. Unser Holz brannte nur schlecht und qualmte ziemlich, so dass Uwe total eingeräuchert wurde. Trotzdem schmeckten die Nudeln sehr gut. Da wir letztes Jahr hier im Camp eine Ginsterkatze während des Abendessens gesehen hatten, hielt Ruth den Fotoapparat stets in ihrer Nähe. Es hätte ja sein können, dass unsere Freundin wieder bei uns vorbeischaut. Wir wissen schon, dass das ziemlich bekloppt ist, aber es hätte ja sein können. Nach dem Essen sprangen Uwe und Matthias noch schnell unter die Dusche, während Bele und Ruth das Geschirr spülen wollten. Aber völlig unbeaufsichtigt ließen wir unser Fotogeraffel in dieser Zeit dann doch nicht draußen herumliegen und verschlossen alles sorgfältig im Auto. Bele marschierte mit Spülbecken, dreckigem Geschirr und Spülmittel bereits zur Waschzeile voraus, als Ruth mit Töpfen und Handtüchern folgte. Genau in diesem Moment huschte der lang ersehnte Schatten durchs Camp. Da war sie, die Ginsterkatze! Schnell wurde der ursprüngliche Plan über den Haufen geworfen, alles Geschirr im Sand fallen gelassen und zurück zum Auto geeilt, um in wilder Hast den Fotoapparat zu holen. Zum Glück war die Katze total entspannt und alles andere als scheu. Sie sprang auf einen waagerechten Ast direkt an unserer Campsite, beobachtete uns von oben herab und ließ sich nicht weiter stören.
Im Laufe des Abends sahen wir sie noch ein paar Mal über unseren Platz spazieren. Nach dem Abwasch besuchten wir die Granatos aus Wien auf einem der Nachbarplätze. Wir unterhielten uns ein wenig, allerdings nur so lange, bis uns aus einem der Nachbarautos ziemlich unmissverständlich nahegelegt wurde, dass man dort schlafen wolle. Upps! Sicher hatten wir nicht geflüstert, aber auch nicht laut gerufen oder herumgegrölt. Trotzdem konnten wir es natürlich verstehen, dass die Leute direkt nebenan nicht sonderlich interessiert an unseren Privatgesprächen waren. So wünschten wir schon recht bald eine gute Nacht und verkrümelten uns in unsere Zelte.
Zebrax134 Beiträge · seit 201616. Apr. 2018 · #404
Ich möchte mich sehr herzlich für diesen Bericht bedanken! Das Filmmaterial ist schier unendlich und von höchster Qualität. Die Vogelkunde ist sehr spannend und wertvoll. Wie viele Arten habt ihr dokumentiert? Ich liebe die detaillierte Erzählart bis hin zu den Mahlzeiten.
Ich hatte angefangen endlich meinen Bericht von 2016 zu schreiben. Meine Bilder sind dagegen blamabel und ich zögere. Aber sie dokumentieren unsere Reise und die war schon.
Bitte mehr und immer wieder! Danke.
Definition Fernweh: Egal wo man sich aufhält, möchte man gleichzeitig woanders sein.
lisolu886 Beiträge · seit 200717. Apr. 2018 · #405
Eine Ginsterkatze, wie toll. Hätte ich bloss im vorletzten Jahr south gate nicht storniert... Scheint ja dort sozusagen "ansässig" zu sein. Oder kündigt Ihr vorher in Katzensprache Eure Ankunft an? Das nenn ich echt Sichtungsglück. Die Bilder gefallen mir sowieso. Die kleinen Giraffen und die Elis, schöne Szenen gut eingefangen. Wenn ihr nicht soviel Fussball schaut, schafft ihr den Bericht auch noch vor unsere Abreise 😉
So, alles seit 18. Januar nachgelesen. Eure Fotos von den Dutzenden verschiedenen Vögeln sind der Hammer! Ich hab mich nach dem letzten Südafrika-Urlaub schon gefreut, wenn ich zufällig einen der kleinen Kerlchen mal scharf erwischt hatte. Von der Qualität Eurer Fotos ist das aber meilenweit weg 😁
Schöne Grüße
Sandra
granato75248 Beiträge · seit 201217. Apr. 2018 · #407
Eulenmuckel schrieb: Nach dem Abwasch besuchten wir die Granatos aus Wien auf einem der Nachbarplätze. Wir unterhielten uns ein wenig, allerdings nur so lange, bis uns aus einem der Nachbarautos ziemlich unmissverständlich nahegelegt wurde, dass man dort schlafen wolle. Upps! Sicher hatten wir nicht geflüstert, aber auch nicht laut gerufen oder herumgegrölt. Trotzdem konnten wir es natürlich verstehen, dass die Leute direkt nebenan nicht sonderlich interessiert an unseren Privatgesprächen waren. So wünschten wir schon recht bald eine gute Nacht und verkrümelten uns in unsere Zelte.
Ja, Ja ! Da haben wir es ganz schön krachen lassen ! Es war immerhin auch schon 22 Uhr ! 😉
fotomatte2'516 Beiträge · seit 200917. Apr. 2018 · #408
Hallo Muckel-Uwe,
ich möchte auf den fraglichen Vogel zurück kommen, denn du als Rahmbrustprinie identifiziert hast. Daran glaube ich nicht, eher würde noch eine Brustbandprinie non-breeding passen, aber halt auch nicht wirklich ( schwarzer Schnabel, weissere Kehle, Sitzhaltung passt irgendwie gar nicht ).
Champagner8'684 Beiträge · seit 201017. Apr. 2018 · #409
Eulenmuckel schrieb:
Was für ein schönes Bild mit den Gräsern 😘 !
Ich schwelge gerade heftig in Erinnerungen - diese Apfelpfannkuchen, die uns fast zum Platzen gebracht haben 🤩 , die Black Pools, die Babygiraffe, die Ginsterkatze (von der ich aus selbstlosen Gründen kein Foto habe 😗 ) und die "lautstarke Party" mit den Granatos.
Danke für die wunderschönen Bilder von diesem tollen Nachmittag 😘 !
SASabre6330 Beiträge · seit 201718. Apr. 2018 · #410
Danke nochmal an euch beide! Mir gefällt an eurem Bericht neben den natürlich schon so oft erwähnten grandiosen Fotos eure Liebe und Wiedergabe auch von den nicht so spektakulären Dingen, wie den grazilen Gräsern und dem Erleben des feinen, würzigen, noch unter der Dusche nachzuspürenden Duftes der afrikanischen Natur. da werden bei mir selbst beim Lesen noch alle Sinne angesprochen. Liebe Grüße aus dem bergischen Land, Regine
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200625. Apr. 2018 · #411
@Robin: Leider ist die "Flurgalerie" schon ziemlich voll. 😉
@Rebecca: Vielen Dank für dein Lob. Es stimmt, dass wir jedesmal sehr viele Fotos von einer Afrika-Reise mit nach Hause nehmen. Durch Matthias konnten wir deutlich mehr der gesehenen Vögel bestimmen als sonst. Es waren während dieser Reise 249 verschiedene Arten. Wenn du Lust hast, einen Reisebericht zu schreiben, solltest du das tun. Gute Fotos alleine machen keinen guten Bericht. Umgekehrt gilt das auch.
@Lisolu: Abgesehen davon, dass Ruth wusste, dass es am South Gate grundsätzlich eine Ginsterkatze gibt, hatten wir schon viel Glück, sie tatsächlich zu sehen. Wir werden uns bemühen, unseren Bericht vor eurer Abreise fertig zu bekommen.
@Matthias: Vielen Dank. Den Rotscheitel-Zistensänger nehmen wir gerne auf.
@Peter und Bele: Wirklich schade, dass wir unsere "Party" so schnell beenden mussten. Vielleicht ergibt sich ja nochmal eine andere Gelegenheit ohne Sperrstunde. 😉
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200625. Apr. 2018 · #412
Tag 38 – 21. August 2017 – Rückfahrt nach Namibia
South Gate, Moremi – Kalahari Bush Breaks
Wir schliefen so tief, dass wir nicht einmal die Hyänen hörten, die nachts riefen. Woher wir das wissen? Matthias erzählte uns morgens davon.
Das Frühstück verschoben wir auf später und packten schnell zusammen. Dann verließen wir am South Gate den Moremi und fuhren Richtung Maun. Zu Beginn sahen wir noch ein paar Giraffen und Elefanten im ersten Morgenlicht. Aber auch an den Gräsern blieb unser Blick erneut hängen.
Als wir hinter Shorobe die Teerstraße erreichten, pumpten wir Luft in die Reifen und fuhren die letzten Kilometer bis zur Stadt.
Wir tankten beide Autos voll und fuhren dann zu Hilary’s Coffee Shop beim Flughafen.
Da das Sandwich-Brot noch im Backofen war, bestellten wir uns Toast mit Spiegelei und Speck bzw. einen überbackenen Toast mit Schinken und Käse. Dazu tranken wir leckeren Kaffee und Tee und entspannten. Anschließend verdrückte Uwe noch ein Stück Pekanuss-Kuchen, und Ruth und Matthias aßen einen Schoko-Brownie.
Pappsatt machten wir uns wieder auf den Weg.
Matthias und Bele fuhren unbeabsichtigt noch eine Extrarunde auf die andere Thamalakaneseite. Zwischen Maun und Ghanzi kamen uns Doro, Peter und Marvin entgegen. Eigentlich hatten sie schon gestern im Moremi sein wollen, an der Grenze aber etwas länger benötigt. Wir hielten kurz am Straßenrand und tauschten uns ein wenig aus.
Dann ging es weiter Richtung Südwesten. Vorbei am Kuke-Fence und durch Ghanzi kamen wir gut voran. Die Sonne schien heiß ins Auto, und Ruth las aus einem Buch vor. Ab und zu wurde die eintönige Fahrt durch ein paar Schlaglöcher aufgelockert bzw. von Kühen oder Perlhühnern gebremst, die spontan auf die Straße liefen.
Gelbbauchgirlitz
Am späten Nachmittag erreichten wir die Grenze bei Mamuno, und da wenig Betrieb war, hatten wir die Formalitäten trotz langsamer Systeme schnell erledigt.
Bis Kalahari Bushbreaks waren es nur noch 25 Kilometer. Wir hatten die gesamte Campsite für uns alleine. Der Donkey wurde angeheizt, und ein paar Geckos bellten. Schakale heulten von Zeit zu Zeit. So konnten wir ganz entspannt einen letzten Campingabend in Namibia verbringen.
Kalahariheckensänger
Maricoschnäpper
Wir duschten und machten gemütlich Abendessen. Es gab Reste: Schinkenbrote, Kartoffeln mit Butter und Gemsquash mit Zimt. Wir mischten die letzten Gin Tonics, und zu viert sprachen wir über die gemeinsam verbrachte Zeit und unsere Erlebnisse. Für alle war es eine mehr als gelungene Tour gewesen.
Nach dem Spülen schrieb Ruth ein wenig mit der Taschenlampe.
Danach versuchten wir uns zu viert im Lightpainting. Hier war es sicherlich von Vorteil, dass wir ganz alleine auf der Campsite waren, denn für weitere Besucher wäre unser Gefuchtel mit den Lampen kein Spaß gewesen. So aber konnten wir uns völlig ungehemmt austoben und über den ganzen Platz springen.
Freestyle
Dann ging es darum, gleichzeitig ein Tier in die Dunkelheit zu malen, welches die anderen später auf dem Foto erraten sollten. Besonders Matthias stellte sich dabei als Naturtalent heraus. Obwohl er noch keinerlei Erfahrungen mit der Lichtmalerei hatte, war sein Elefant ausgesprochen gut gelungen. Dabei hatten wir fast alle viel Spaß. Besonders über die Interpretation des Glühwürmchens konnten wir uns gar nicht mehr einkriegen vor Lachen. Nur Bele weigerte sich, aus uns unerfindlichen Gründen, noch einen dritten Versuch zu starten.
Keine Sorge, liebe Bele, wir hätten dir auf jeden Fall ein „sehr kreativ und stets bemüht“ in dein Zeugnis geschrieben. Außerdem wäre dieses Foto auch mal eine gute Alternative in der Rätselecke. Für die anderen Tiere werden noch Tipps entgegengenommen. Die Sterne funkelten, und zum letzten Mal auf dieser Reise kletterten wir ins Zelt.
Sadie1'835 Beiträge · seit 201525. Apr. 2018 · #414
Hallo Muckels, Es war schön mit euch zu reisen und die mir bekannten Orte durch eure Augen wieder zu sehen. Wegen dem light painting. Habe ich noch nie gesehen oder davon gehört. Wie macht man denn solche Bilder? Mit all den Farben und wieso sieht man keine Beine oder Arme neben dem Licht Strahl? Würde mich freuen über ein How to... Der Licht Ellie ist wirklich toll! Danke fürs Zeigen, Katrin
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200625. Apr. 2018 · #415
Hallo Katrin,
ich hatte vor ein paar Jahren schon mal eine kurze Anleitung zum Lightpainting geschrieben. Habe sie wieder gefunden:
Du montierst die Kamera auf dem Stativ, richtest sie aus und stellst manuell ISO und Blende so ein, dass bei ca. 30 Sekunden Belichtungsdauer ein nicht zu helles und nicht zu dunkles Bild entsteht (Probefotos machen). Da es ja ziemlich dunkel ist, musst du höchstwahrscheinlich auch manuell fokussieren. Während der 30 Sekunden schreibt der Lichtmaler die Buchstaben. Die Bewegungen mit der Taschenlampe sollten möglichst groß sein. An den Stellen, an denen man einen Stift vom Papier absetzen würde, schaltet man die Taschenlampe aus. Man kann in Spiegelschrift schreiben oder normal (dann muss man jedoch das Foto später im Computer spiegeln). Man braucht ein paar Versuche, um den Schreib-Rahmen zu bestimmen und die Schreib-Geschwindigkeit zu optimieren. Es macht einfach Spaß, und durch die Gymnastik kommt es einem nur noch halb so kalt draußen vor. Anstelle einer fest eingestellten Belichtungszeit von z. B. 30 Sekunden kannst du auch einen Kabelauslöser verwenden, bei dem man den Auslöser arretieren und somit beliebig lange belichten kann. Das ist sehr vorteilhaft, damit nicht kurz vor dem Ende der Performance vor dem letzten Zeichen die (Belichtungs-)Zeit vorbei ist. An dem Abend bei Kalahari Bush Breakes haben wir normale Taschenlampen (weißes Licht) und das Rotlicht unserer Stirnlampen verwendet. Uns selbst sieht man auf den Fotos nicht, weil wir uns nicht angeleuchtet haben. Es hilft auch, wenn man möglichst dunkle Klamotten trägt.
Dandelion547 Beiträge · seit 201725. Apr. 2018 · #416
Liebe Eulenmuckels,
jetzt wäre mir beinahe das letzte Kapitel durchgerutscht. Danke für die gewohnt grandiosen Bilder. Und auch das lightpainting Resultat sieht äußerst gekonnt aus - Respekt an die begnadeten Zeichner.
Liebe Eulenmuckels Vielen Dank für den tollen Reisebericht. Es war sehr interessant auch eure Sicht der Reise zu erfahren. Auch eure Bilder waren wie schon früher grandios. Liebe Grüsse Irene
Champagner8'684 Beiträge · seit 201025. Apr. 2018 · #418
Eulenmuckel schrieb: Dabei hatten wir fast alle viel Spaß.
???? 😐 Ich hatte auch viel Spaß! 😄
Besonders über die Interpretation des Glühwürmchens konnten wir uns gar nicht mehr einkriegen vor Lachen. Nur Bele weigerte sich, aus uns unerfindlichen Gründen, noch einen dritten Versuch zu starten.
Glühwürmchen....pfffff........! Leider war ich mit lauter fantasielosen Leuten unterwegs, nehmt euch ein Beispiel an Tom (tom2008) - der kann zwar keine Reiseberichte zu Ende schreiben, aber er wusste sooooofort, dass ich einen LÖWEN (und zwar einen männlichen) gezeichnet habe 🤩 😛 🙂 !
Und seit heute weiß ich auch, wo das Problem (das Ihr mit meiner Zeichnung hattet) liegt:
Es hilft auch, wenn man möglichst dunkle Klamotten trägt.
Ich hatte meine helle Hose an, von der Ruth immer erstaunt war, dass sie nach 3 Wochen Afrika noch hell ist 😄 !
Ansonsten: vielen Dank für die wunderschönen Bilder, ich genieße diesen Rückblick sehr! 😘
Applegreen1'796 Beiträge · seit 201426. Apr. 2018 · #420
Liebe Eulenmuckels,
wie 😕 ? Irgendwie ging das jetzt ganz plötzlich 😮 - ich hatte irgendwie mit noch mindestens einem Kapitlchen gerechnet 😗
Vielen Dank für den gewohnt tollen Bericht! Die unterschiedlichen Perspektiven dieser gemeinsamen Reise waren durchaus interessant und amüsant mitzuerleben 😎
Ich hoffe doch sehr, dass es schon recht bald wieder einen Bericht von Euch geben wird!