gerade zurück von meinem Kurztrip in den Krüger, stelle ich wieder fest, dass mein Herz doch seeeehr an der Sambesi Region hängt 😄 Daaaaanke, dass es mir durch Euren meeeega schönen Bericht so bewusst wird - ich könnte sofort wieder dort hin 🤩
franzicke2'085 Beiträge · seit 201206. Apr. 2017 · #362
Liebe Muckels, wahrscheinlich bin ich zur Zeit noch viel unregelmäßiger im Forum als ihr - umso mehr genieße ich bei meinen Stippvisiten hier immer mal eine Etappe mit euch! Am Wochenende würd ich auf jeden Fall mal wieder reinschauen. Bin schon gespannt, ob ihr dann vielleicht schon vor mir aktiv ward 😗 Viele Grüße und viel Danke Ingrid
@Claxerin: jetzt fang bloß nicht an, mich zu verunsichern - bei uns geht's nächste Woche auf zur Kruger-Premiere 😎
Champagner8'672 Beiträge · seit 201010. Apr. 2017 · #363
Eulenmuckel schrieb:@Maddy und Matthias: Vielen Dank für die Tipps. Nachdem ich mit euren Hinweisen mal nachgeschlagen habe, bin ich auch eher bei einer Cisticola. Aber da gibt es so viele ähnliche, dass ich passen muss. Habe mal wieder bei Trevor angefragt. 😉
Und, gab es schon eine Antwort???? Ihr wartet ja hoffentlich nicht mit dem Weiterschreiben, bis diese da ist, oder??? 😗 😎 !
Würde mich wirklich mal wieder über ein Kapitelchen von Euch freuen - habt Ihr nicht auch Ferien?
Dillinger796 Beiträge · seit 201510. Apr. 2017 · #364
Hallo,
ich habe gerade mit großer Freude euren Bericht gelesen und die extrem genialen Fotos bestaunt. Danke!! Macht eine enorme Vorfreude auf den kommenden Urlaub in Namibia.
take-off1'674 Beiträge · seit 201211. Apr. 2017 · #365
Hallo Ihr Zwei,
nun, da wir auch wieder aus Namibia zurück sind, habe ich euren Reisebericht nachgelesen. Neben den genialen Bildern, sehr schön geschrieben. Aber etwas Anderes erwarte ich von euch ja auch nicht. 🤪
Ab jetzt werde ich den Rest eurer Reise wieder zeitnah mitverfolgen. Habe mir schon das ein oder andere Ziel für unsere nächste Reise rausgepickt.
Hallo liebe Eulenmuckels, ich bin schon seit einger Zeit ein stiller Mitleser und Fan. Eure Berichte und erst die Bilder sind einfach toll. 🙂 Vielen Dank für die super Berichterstattung. Ich glaube wir sind uns vor zwei Jahren kurz in der Casa Piccolo begegnet. 😁 Dort werden wir zu Ferienbeginn in diesem Jahr auch wieder unser Tour starten. Viele Grüße Birgit
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200612. Apr. 2017 · #367
@Hirogen:
Aus jedem Busch und hinter jedem Baum kamen aus allen Richtungen die Elefanten
Ja, wenn es zu viele werden, kann es mit dem beschaulichen Beobachten schnell vorbei sein, und es wird unentspannt.
@Claudia:
ich könnte sofort wieder dort hin
Wir auch. Vielen Dank, dass du immer wieder reinschaust.
@Ingrid: Bis zum letzten Wochenende haben wir es zwar nicht mehr geschafft, aber nun geht es mit dem nächsten Tag weiter. Euch wünschen wir viel Spaß und tolle Sichtungen im Krüger.
@Bele: Hast du dich mit Trevor abgesprochen? Er hatte eine Viertelstunde vor deiner Frage geantwortet. Seiner Meinung nach ist es ein Rotscheitel-Cistensänger (rattling cisticola). Also lag Matthias wohl richtig. Nun brauchst du nicht länger zu warten (in keinerlei Hinsicht). Gleich geht es weiter.
@Markus:
Macht eine enorme Vorfreude auf den kommenden Urlaub in Namibia.
Da helfen wir doch gerne. Uns übrigens auch. 😉
@Dagmar: Herzlich willkommen zurück. Wir hoffen, ihr hattet eine schöne Reise.
@Birgit: Danke für deine Begleitung. Wir übernachten im Juli auch wieder im Casa Piccolo. Vielleicht laufen wir uns ja tatsächlich dort wieder über den Weg. Wann seid ihr dort?
Viele liebe Grüße und allen ein schönes Osterfest Ruth und Uwe
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200612. Apr. 2017 · #368
Tag 38 – Sonntag, 14. August 2016 – Ein letzter Tag am Wasser
Nambwa Campsite – Shametu River Lodge, Divundu
Die Nacht in Nambwa war ruhig. Wir standen auf, als es dämmerte und packten rasch zusammen.
Das Frühstück verschoben wir auf später. Im Gegensatz zu gestern Abend sahen wir keinen einzigen Elefanten auf unserem Weg zum Horseshoe. Das großeElefantentreffen würde heute wohl an einem anderen Ort oder zu einem anderen Zeitpunkt abgehalten werden. Wie hielten kurz für einen Sunbird und einen Schreiseeadler.
Weißbauch-Nektarvogel
Schreiseeadler
Auf unserer weiteren Runde entdeckten wir Impalas, Kudus und eine große Horde Paviane. Einer hatte wohl einen Leckstein gefunden. Andere lausten sich, und die kleinsten zankten wie üblich.
Weidelandpieper (African Pipit)
Etwas südlich sahen wir einen einzelnen Büffel, der ein wenig hinkte. Auch der weitere Weg führte immer wieder am Wasser entlang, und so blieb die Aussicht wunderschön. Als der Fluss etwas breiter wurde, sahen wir das Boot von Dan aus dem Mavunje-Camp auf uns zufahren. Er war wohl auch mit ein paar Gästen unterwegs, und wir erinnerten uns an den spannenden, gemeinsamen Trip mit ihm vor zwei Jahren. Neben den üblichen Vögeln sahen wir einen einzelnen Karminspint, über den wir uns besonders freuten. Leider flog er weg, bevor wir ein Foto machen konnten. Unter einem großen Baum lag der Kadaver eines toten Baby-Elefanten. Er lag sicherlich noch nicht lange da, denn er sah recht unversehrt aus. Schwer zu sagen, woran er gestorben war. Nachdem wir aufgrund der Trockenheit dieses Mal viel weiter nach Süden gefahren waren als in der Vergangenheit, beschlossen wir, auch noch die letzten Kilometer bis zur Südgrenze des Bwabwata-Parks zu fahren. So erreichten wir die botswanische Grenze, die lediglich aus zwei wenig ansprechenden, rostigen Schildern bestand.
Als wir parallel noch ein paar Meter weiter fuhren, entdeckten wir eine riesige Büffelherde. Sie bestand aus sicherlich 200 Tieren, die jedoch sehr scheu waren. Plötzlich preschten sie los und hinterließen eine riesige Staubwolke. So sehr wir auch schauten, konnten wir nicht erkennen, was die Büffel so erschreckt hatte.
Auf dem gleichen Weg fuhren wir wieder zurück und sahen noch ein paar Zebras, die ebenfalls im Galopp davonrannten, sobald sie uns erblickten. Wir fragten uns, ob die Tiere so scheu waren, weil hier gejagt oder gewildert wurde.
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200612. Apr. 2017 · #369
Gegen elf Uhr kamen wir wieder bei Nambwa an. Wir stellten uns kurz auf unsere Campsite und machten ein spätes Frühstück. Mit Müsli, Brötchen und Möhren mit Senfkäse bekamen wir endlich etwas in die knurrenden Mägen. Dann brachen wir auf und fuhren auf dem Main-Track Richtung B8. Uns kam ein Fahrzeug mit einem älteren Pärchen entgegen. Wir unterhielten uns kurz. Die beiden kamen aus Neuseeland und waren von Johannisburg gestartet und schon seit drei Monaten unterwegs. Sie hatten bereits die Serengeti besucht und keine Eile, da sie beide Rentner sind. Beneidenswert! An der Hauptstraße pumpten wir mal wieder Luft in die Reifen und fuhren dann weiter nach Westen. Bis Divundu waren es zwar nur 190 Kilometer. Obwohl wir oft viel längere Etappen gefahren waren, kam es uns heute sehr anstrengend vor. Vielleicht lag es an der Hitze von über 30 Grad oder daran, dass wir bereits den ganzen Vormittag durchs Gelände gefahren waren. In Divundu brauchten wir dringend einen Geldautomaten, da unsere Barreserven völlig aufgebraucht waren. An der Tankstelle an der Hauptstraße gab es einen kleinen Supermarkt. Der ATM darin war jedoch außer Betrieb. Wir bekamen den Tipp, dass es bei einem Laden um die Ecke einen weiteren Automaten gebe. Dort standen sogar zwei Geldautomaten von verschiedenen Banken. Beide waren jedoch komplett ausgeschaltet. Die Schnitzeljagd ging weiter. Um die Ecke sollte noch ein Automat stehen. Tatsächlich, dort war ein kleines Standgerät, das sogar funktionierte. Uwe wollte es gar nicht glauben und hob zunächst einen kleinen Betrag ab. Als die Scheine im Ausgabefach lagen, holte er noch ein bisschen mehr. Nun kauften wir im Supermarkt ein paar Getränke und fuhren die letzten Kilometer zur Shametu River Lodge. Wir hatten im Namibia-Forum einen Hinweis auf die Campsite gelesen (danke an CuF) und wurden nicht enttäuscht. Wir bekamen eine luxuriöse Privat-Campsite mit eigenem Dusch- und Toilettenhaus, einer offenen Küche mit Spüle und Stromanschluss, zwei Feuerstellen und Rasen. Dazu gab es eine Vogeltränke. Die Chalets der Lodge wurden gerade erst gebaut, ein paar sind noch nicht ganz fertig. Das Hauptgebäude alleine ist so schön, dass wir aus dem Staunen nicht mehr heraus kamen. Das tollste ist jedoch die Lage der Lodge unmittelbar am Okavango mit Blick auf die Popa Rapids. Es gibt ein paar Chalets, die nicht nur einen Blick auf den Fluss haben, sondern sich auf einem Deck auf Stelzen über dem Wasser befinden. Wir entspannten im Schatten auf unserer Campsite und wurden von tollen Vögeln besucht. Ein gelber Brillenvogel, Firefinches und ein besonderer Robin waren dabei. Ruth kam mit dem Bestimmen und Ankreuzen in ihrem Vogelbuch kaum hinterher.
Senegalamarant
Weißbrauen-Heckensänger
Gelbbauchbülbül
Zum Sonnenuntergang gingen wir zur Aussichtsplattform über dem Fluss und erlebten einen fantastischen Sonnenuntergang. Als i-Tüpfelchen flogen noch ein paar Skimmer in Formation über das Wasser. Das Licht war unbeschreiblich stimmungsvoll.
Zum Abendessen machten wir Pizza im Potije. Wir hatten ein bisschen Mühe, das Holz aus Katima zum Brennen zu bekommen. Aber am Ende gab es mehr als genügend Glut für zwei Pizzen, die wieder mal gut gelangen. Nach dem Essen besuchte uns eine schwarze Katze, die sofort mit Ruth Freundschaft schloss. Obwohl die Temperatur noch 16 Grad war, fröstelte es uns, und wir kletterten ins Bett.
maddy2'167 Beiträge · seit 200912. Apr. 2017 · #370
Hallo Ruth und Uwe,
Wieder tolle Bilder, vielen Dank! Mit eurem Sabota Lark bin ich allerdings nicht einverstanden. Der Lark hat einen viel dickeren Schnabel, auch kenne ich den Sabota Lark als viel "farbenfreudiger" (starke Kontraste im Gefieder). Vergleiche ihn mal mit den Pipits. Hast noch andere Bilder von dem? Es ist halt schwierig von nur einem Foto eine Bestimmung zu machen.
fotomatte2'513 Beiträge · seit 200912. Apr. 2017 · #371
Hoi Uwe,
auch ich habe sofort gestutzt bei der "Sabotalerche", und wie Maddy halte ich den Vogel für einen Pieper, auch wenn man weder die Beine noch den Schwanz sehen kann. Der Schnabel spricht aber eindeutig gegen dieLerche.
Viele Grüsse, und schön, dass ihr nach Büsnau kommt, Matthias
Guggu2'261 Beiträge · seit 201112. Apr. 2017 · #372
Liebe Eulenmuckels,
schön, dass ihr wieder Zeit habt ein neues Kapitelchen einzustellen. Das ist schon ein schönes verfrühtes Ostergeschenk. 🙂 Hab lieben Dank dafür. Fotos und Schreibe ist, wie man es von euch nicht anders gewohnt ist, Over The Top. 😛 😛 Ich freue mich jetzt sehr auf das 2tägige Floodplainabenteuer bei Dan.
Liebe Eulenmuckels, es freut uns sehr, daß es Euch in Shametu gefallen hat - wir können es kaum erwarten, im Oktober wieder dort zu sein. Vielleicht haben wir dieses Mal dann auch "Skimmer"-Glück.....
tja - da haben wir uns wohl zu Recht Sorgen um den BVB gemacht....sehr bedrückend! Viele Grüße, schöne, erholsame Feiertage Friederike + Claus
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200623. Apr. 2017 · #374
@Maddy und Matthias: Ihr habt völlig Recht. Das erste, was Ruth nach euren Beiträgen sagte, war: "siehste!" Sie hatte meine Lerche auch angezweifelt. Aber wie das so ist, wenn man sich sicher zu sein scheint, schaut man nicht mehr ins Buch. Das habe ich jetzt nachgeholt und mich korrigiert.
@Guggu: Ihr wart doch schon mal bei Dan, oder? Dann scheint es euch ja auch recht gut dort gefallen zu haben. Wir haben heuer auch wieder ein paar Freunde dorthin geschickt.
@Friederike und Claus: Wir wünschen euch schon jetzt eine tolle Zeit im Caprivi.
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200623. Apr. 2017 · #375
Tag 39 – Montag, 15. August 2016 – Ausflug in den Mahango
Shametu River Lodge, Divundu – Camp Maori, Grootfontein
Auch am Morgen hörten wir das Rauschen der nahen Popa Stromschnellen und freuten uns über die tolle Campsite.
Wir standen erst nach Sonnenaufgang auf und hatten es nicht eilig. Uwe aß eine Schale Müsli, die schwarze Katze vom Abend war verschwunden. Das war vielleicht auch ganz gut so, denn sonst hätte Ruth ernsthaft erwogen, sie mitzunehmen. Wie wir erfuhren, gehörte sie nämlich nicht zur Lodge, sondern war ein Streuner. Als wir alles zusammengepackt hatten, bezahlten wir unsere Rechnung. Hier werden wir bestimmt nicht zum letzten Mal gewesen sein, denn die Shametu Lodge ist nicht nur toll gelegen, hat wunderschöne Chalets, eine klasse Aussicht am Fluss und komfortable Campsites, sondern auch eine supernette Besitzerin. Wir unterhielten uns noch ein wenig mit ihr, besuchten vor unserer Abreise schnell noch einmal Arielle, die kleine Schleiereule, die oben im Gebälk des Haupthauses saß und machten uns dann auf den Weg. Die wenigen Kilometer zum Mahango Nationalpark waren schnell zurückgelegt und der Eintritt bezahlt. Als wir nach den Tieren fragten, die wir im Park sehen könnten, schlief die Angestellte bei der Aufzählung fast ein. Nun gut, dann würden wir eben selbst gucken müssen. Auf einer guten Schotterpiste fuhren wir durch den Park. Ein paar Büffel kreuzten unseren Weg und schauten uns grimmig an.
Bald gelangten wir an den Okavango und sahen wieder zahlreiche Wasservögel. Die Straße verlief etwas erhöht immer wieder über große Betonrohre, durch welche ein paar Schwalben in halsbrecherischem Tempo hindurchjagten. Sie kreuzten den Weg vor und hinter unserem Auto, und wir beobachteten ihre Flugkünste eine ganze Weile.
Rotbauchschwalbe
Klunkerkraniche
Hartlaubdrossling
An der Picknicksite machten wir Pause, aßen Brötchen und spazierten ein bisschen umher.
Weiblicher Nektarvogel (Marico?)
Kleiner Monarch
Auf dem Rückweg blieben wir am großen Baobab stehen und schauten wieder über den Fluss. Zwei Hippos kämpften spielerisch miteinander, rissen ihr Maul auf und tauchten sich gegenseitig unter.
Wir sahen noch ein paar Pferdeantilopen, die aber sofort wegliefen und eine dünne Schlange, die auf der Straße lag. Aber auch sie war verschwunden, sobald wir angehalten hatten. Da es schon Mittag war, fuhren wir schnell wieder nach Norden. Kurz vor der Parkgrenze sahen wir eine große Herde Rappenantilopen und danach einige Pferdeantilopen, die mit ein paar Zebras unterwegs waren.
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200623. Apr. 2017 · #376
Vorbei an Divundu fuhren wir weiter nach Westen, bis wir Rundu erreichten. Der Weg dorthin zog sich wieder endlos.
Wir tankten voll, was sehr lange dauerte, da der gute Diesel nur langsam bzw. mit viel Schaum in den Tank floss. Eigentlich hatten wir unseren Hunger im Wimpy Schnellimbiss bekämpfen wollen, aber leider hatte dieser geschlossen. So fuhren wir hungrig weiter. Die letzten 250 Kilometer bis Grootfontein legten wir gewohnt zügig zurück. An der Veterinär- und Polizeikontrolle freute sich der Beamte über unsere Gummi-Schlangen auf dem Armaturenbrett. Diese kleinen Spielzeugtiere erzeugen immer wieder Aufmerksam- und dann Heiterkeit bei Kontrollen. Eine halbe Stunde vor Sonnenuntergang erreichten wir das Camp Maori. Peter war gerade in seinem Souvenirladen und verkaufte Fleisch an andere Camper. Wir schlossen uns an und kauften zwei dünne Gnu-Steaks. Wie immer verquatschten wir uns anschließend mit Peter und Conny und kamen gerade noch rechtzeitig zum Sonnenuntergang, den wir vom Turm aus sahen.
Dieser war jedoch sehr mäßig. Erst eine Viertelstunde nach Sonnenuntergang fing der Himmel an, orange-rot zu leuchten.
Wir machten Feuer, duschten und bereiteten das Abendessen zu. Im Potije kochten wir Möhren- und Butternut-Gemüse mit Knoblauch. Vom Grill gab es die Gnu-Steaks und Brote, die wir mit Knoblauchbutter aßen. Es war ein superleckeres und würdiges Abendessen für unseren letzten Campingabend in diesem Urlaub. Wir saßen noch ein wenig am Feuer, dann stiegen wir ins Zelt.
Mannati137 Beiträge · seit 201025. Apr. 2017 · #377
Liebe Eulenmuckels, Eigentlich zu selten und unregelmässig im Forum unterwegs habe ich glücklicherweise doch euren Reisebericht gefunden, habe mich natürlich zuerst an euren fantastischen Bildern ergötzt und vorübergehend Zeit und Raum vergessen. Irgendwann habe ich dann eine Flasche südafrikanischen Rotwein geköpft und festgestellt, man kann sich nicht nur [b]an euren unwirklich schönen Bildern, sondern auch mit ihnen wunderbar betrinken. Jedenfalls war die Flasche fast leer und die Nacht fast vorüber, als ich zu Bett ging und dann irgendwie schön von Afrika geträumt habe. Euch beiden ganz vielen Dank dafür ! Auch wenn ich befürchten muss, dass ihr allmählich von Lob und Begeisterung der Mitleser erdrückt werdet, ich lege noch einmal ein elefantendickes Kompliment für diesen Bericht ganz oben drauf ! Da es ja auch noch so einige frühere Reiseberichte von euch hier gibt, werde ich auch diese demnächst mal durcharbeiten. Wahrscheinlich wird auch hier wieder so manche Flasche geköpft..... Ich wünsche euch noch viele schöne Reisen dieser Art.
Mit ganz herzlichen und dankbaren Grüssen
Manfred
Champagner8'672 Beiträge · seit 201026. Apr. 2017 · #378
Eulenmuckel schrieb: Es war ein superleckeres und würdiges Abendessen für unseren letzten Campingabend in diesem Urlaub.
Achjeee, jetzt geht dieser Urlaub auch schon fast zu Ende!! 🙁 Schade, ich könnte ewig eure Fotos anschauen!!! Aber für euch sind's ja nur noch ca. 2,5 Monate bis es wieder losgeht - da wird es natürlich Zeit, dass Ihr mit 2016 zu einem Ende kommt 😛 !
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200601. Mai 2017 · #379
@Manfred: Vielen Dank für dein wahnsinnig tolles Kompliment und deine ausgesprochen nette Anmerkung. Es freut uns wirklich sehr, dass dir der Reisebericht gefallen hat. 😊 Alleine für eine solche Rückmeldung hat sich das Schreiben des Berichts gelohnt. Wir lesen auch gerne Berichte und träumen dabei von bekannten und neuen Zielen in Afrika. Dabei können die Abende auch schon mal länger werden.
@Bele: Ja, schon bald geht es ja wieder los. Wir freuen uns sehr darauf. Es warten bestimmt viele Fotos, die gemacht werden wollen. 😉
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200601. Mai 2017 · #380
Tag 40 – Dienstag, 16. August 2016 – Der Kreis schließt sich
Camp Maori, Grootfontein – Casa Piccolo, Windhoek
Der Morgen in Grootfontein war ein bisschen windig, aber warm. Wir standen recht früh auf und frühstückten. Uwe sammelte ein paar Stöckchen, um die Kelly zu befeuern. Hinsichtlich unserer Vorräte legten wir dieses Jahr eine Punktlandung hin. Fast alles war nahezu aufgebraucht. Wir packten bereits unsere Schlafsäcke ein, damit wir das Zelt in Windhoek nicht mehr aufklappen müssen.
Wir bezahlten bei Peter und Conny unsere Rechnung und unterhielten uns noch einige Zeit. Wie immer dauerte es sehr lange, bis wir uns losreißen konnten. Peter führte uns ein wenig über das Grundstück. Bei den Kumquat-Büschen durften wir uns eine Tüte der leckeren Früchte pflücken. Die Orangen-Bäume dufteten stark. Das Windrad förderte Wasser in einen riesigen Tank, in dem ein Frosch schwamm. An einer anderen Stelle im Garten hatte ein weiterer Frosch gelaicht. Aus einem Räucherofen gab uns Peter eine geräucherte Mettwurst zum Probieren. In Gehegen liefen Gänse hin und her. Wir fühlten uns wie immer total wohl bei den beiden und wären gerne noch länger geblieben. Aber leider hatten wir mal wieder zu wenig Zeit. Auf der Teerstraße Richtung Otavi war nicht viel Verkehr. Auf dem nächsten Stück bis Otijwarongo war ebenfalls noch nicht viel los. Im Zentrum hielten wir am Einkaufszentrum, wo unser Auto bewacht stehen konnte. Wir holten Geld und aßen im Wimpy einen Burger mit Pommes. Anschließend kauften wir im Spar noch ein paar Brownies und eine Zeitung. Der Laden gefiel uns sehr gut, alles war ordentlich, sauber und sehr appetitlich angerichtet. So gerne hätten wir hier einen Großeinkauf für ein paar weitere Wochen in Namibia gemacht. Pläne für neue Ziele wären uns sofort eingefallen. Aber so mussten wir leider einfach weiterfahren. Erst zurück in Deutschland lasen wir hier im Forum, dass man vor diesem Supermarkt besser nicht länger stehen bleibt, da es dort schon wiederholt zu Autoaufbrüchen und Diebstählen gekommen sei. Na, das wäre noch was gewesen! Je näher wir Windhoek kamen, desto mehr Autos und Lastwagen waren unterwegs. Letztere zu überholen, war oft eine Herausforderung, da es natürlich auch viel Gegenverkehr gab. Die Baustelle nördlich der Hauptstadt scheint kein Ende zu nehmen, und entlang der Baustelle standen in unterschiedlichen Abständen die von uns so getauften Winkemännchen – Angestellte, die neben der Fahrbahn stehen und mit roten Fahnen winken. Das machen sie vermutlich, um anzuzeigen, dass man vorsichtig fahren soll.
Wir erreichten Windhoek gegen drei Uhr nachmittags, holten bei Savanna unsere Kiste und brachten die schmutzigen Handtücher, die wir hier lassen wollen, in die Wäscherei. Dann fuhren wir zur Pension. Das Ausräumen des Autos ging schneller als sonst. Im Zimmer sah es aber wie immer sehr wüst aus. Stück für Stück sortierten wir alle Sachen und füllten nach und nach die Ausrüstungskiste. Dann begannen wir, die Reisetaschen zu packen. Als das meiste verstaut war, setzten wir uns noch ein wenig in den Hof und genossen die letzten Sonnenstrahlen. Nachdem wir geduscht hatten, gingen wir zu Claudia an die Rezeption und unterhielten uns kurz. Sie bestellte uns noch ein Taxi, das uns zum Restaurant „Am Weinberg“ brachte, welches ja nun ins Craft Center ausgegliedert wurde. Wir unterhielten uns mit dem Fahrer darüber, dass sein Tank nahezu leer war. Die Anzeige zeigte noch 40 verbleibende Kilometer. Er sagte, dass er sich darauf verlassen könne und es auch schon ausprobiert habe. Selbst wenn die Anzeige auf Null stehe, könne man noch zwei Kilometer fahren. Dann sei allerdings Schluss. Zum Abendessen teilten wir uns als Vorspeise einen Salat aus verschiedenen Früchten, Blauschimmelkäse und grünem Salat. Diese Mischung war sehr lecker. Dann aßen wir Rinderfilet und Oryx-Steak. Zum Nachtisch teilten wir uns ein Trio aus Mousse au Chocolat, Crème brûlée und Erdbeereis. Dazu gab es leckeren Wein. Pappsatt ließen wir uns wieder von einem Taxi zur Pension fahren. Diesmal war es ein anderer Fahrer mit einem anderen Wagen. Auch hier leuchtete die Tankanzeige, und die Nadel war bereits am Anschlag. Auf Nachfrage meinte er, das ginge schon. Ob wir das Geld passend hätten. Falls nicht, würde er an der nächsten Tankstelle anhalten und wechseln. Anstelle dort auch gleich ein paar Liter Treibstoff nachzufüllen, um nicht auf den nächsten Metern stehen zu bleiben, hielt er mit laufendem Motor und ging unseren Geldschein wechseln. Er war sich wohl sicher, dass wir mit diesem Auto eh nicht weit kommen würden, wenn wir einfach damit davon führen. Nachdem er an der zweiten Tankstelle endlich das Geld gewechselt hatte, kamen wir nach einer zügigen Fahrt unversehrt beim Casa Piccolo an.