Champagner8'674 Beiträge · seit 201021. März 2017 · #341
fotomatte schrieb: Und was jetzt richtiger ist? Such´s dir aus. 😘
Patt - würd ich mal sagen 😉 ! Aber das ist ja genau das was ich meine - ich hab deinen Mönch nie angezweifelt, hatte den ja auch schon an manchen Stellen gelesen - aber meinen Kupferschwanz will ich mir eben auch nicht (von dir 😛 ) nehmen lassen 😄
KarstenB2'397 Beiträge · seit 201121. März 2017 · #342
Hallo, da Ihr gerade beim Thema deutsche Vogelnamen seid: das ist das einzige, was mich an dem schönen Bericht hier stört - ich kann mit den deutschen Bezeichnungen nichts anfangen, meine Vogelbücher haben nur die englischen und lateinischen Namen. (Der fürs südliche Afrika auch noch die Namen in Afrikaans, glaube ich.) Manchmal kann ich den deutschen Namen erschließen, manchmal nicht. (Und einige, z.B. die Gabelracke, erkenne ich sogar als Lilac Breasted Roller 😎 !)
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200621. März 2017 · #343
@Bele:
Jetzt kann ich wieder ruhig schlafen!
Wir hoffen, das ging auch vorher einigermaßen. 😉
ich habe noch nie davon gehört
Wir auch nicht. Aber man lernt ja immer gerne dazu.
@Robin: Du kannst auch stolz sein. Dafür, dass du dich noch nie mit Vögeln beschäftigt hast, war das eine starke Leistung. Aus dir wird noch ein Orni. 😉 Ein Vogelbestimmungsbuch muss auf jeden Fall ins Gepäck (wegen der Kreuzchen, gelle).
@Karsten: Als vorbildliche Hausfrau hat Ruth natürlich Putztücher in allen Farben passend zu ihren Oberteilen dabei. 😉 P. S. Erwähnten wir schon, dass uns deine Kommentare niemals langweilen?
@Maddy: Die meisten deutschen Namen nehmen wir aus dem kleinen Taschenführer. Die wir dort nicht finden, schlagen wir bei dict.cc nach.
@Konni: Wir haben auch (schon wieder) Lust, in diese Gegend zu fahren. Sind gespannt, wie viel Wasser es diesen August dort noch haben wird. Dass die Wunschlisten eher länger als kürzer werden, ist wohl normal. Schön, dass du für die besonderen Tiere ein neues Thema eröffnet hast.
@Matthias: Natürlich sind die beiden Eulen abends im Camp tolle Sichtungen, über die wir uns sehr gefreut haben. Aber so ist das eben mit der Anspruchshaltung: Im Nkasa Rupara Park hätten wir uns auch noch etwas mehr Tiere gewünscht. Gegen Mönche habe ich nichts. Mir ist die eine Übersetzung so lieb wie die andere.
@Bele und Matthias: Wiederkommen ist eine prima Idee! Denn eine spontane Urlaubs-/ Ferienverlängerung kann man vermutlich nicht durchsetzen.
@Karsten: Aha! Endlich ist sie raus, deine Kritik. 😉 Sind dem Herrn also unsere Vogelnamen nicht genehm, was? Spaß beiseite. Wir verwenden bewusst die deutschen Namen, weil einem die englischen ja überall schon über den Weg laufen.
Sasa2'391 Beiträge · seit 201622. März 2017 · #344
Liebe Eulenmuckels, danke für den schönen Bericht. Für mich als Nichtvogelkundige sind die deutschen Namen griffiger. Da kenne ich dann zumindest die Familie und ein bischen habe ich schon gelernt bei Euch. 🙂 Ich beobachte gerne die Pipmatze hier bei uns oder anderswo, welchen Namen sie auch immer tragen. Eure Bilder sehe ich mir sowieso gerne an. Nochmal danke, dass ihr mich infiziert habt für das südliche Afrika mit Euren Berichten
Daxiang5'049 Beiträge · seit 201422. März 2017 · #345
Hallo, da Ihr gerade beim Thema deutsche Vogelnamen seid: das ist das einzige, was mich an dem schönen Bericht hier stört - ich kann mit den deutschen Bezeichnungen nichts anfangen, meine Vogelbücher haben nur die englischen und lateinischen Namen. (Der fürs südliche Afrika auch noch die Namen in Afrikaans, glaube ich.) Manchmal kann ich den deutschen Namen erschließen, manchmal nicht.
Hallo Zusammen, ich hatte mir vor Jahren das kleine Heft "Die Deutschen Namen der Vögel im südlichen Afrika" von Hermann Kolberg (Herausgegeben von der Ornithologischen Arbeitsgruppe der Namibia Wissenschaftlichen Gesellschaft, Windhoek) besorgt. In ein paar Nachtschichten habe ich mir dann die deutschen Namen in mein Newman´s Bird of southern Africa eingetragen.
Bei Avibase Avibase sind die Namen in verschiedenen Sprachen aufgelistet.
Hallo liebe Gromi, Eulenmuckels sind ein hartnäckiger Fall! Es nützen auch keine Zaunpföschdle mehr ......aber jetzt wird es wirklich besorgniserregend..... Da hilft nur abwarten und Malt trinken..... Viele Grüße Friederike
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200604. Apr. 2017 · #348
@Sasa:
Nochmal danke, dass ihr mich infiziert habt für das südliche Afrika mit Euren Berichten
Das machen wir doch sehr gerne. Freut uns.
@Konni:
In ein paar Nachtschichten habe ich mir dann die deutschen Namen in mein Newman´s Bird of southern Africa eingetragen.
Das nenne ich Einsatz. Respekt!
@Margitta und Friederike: Bevor ihr nun den ganzen Malt leergetrunken habt, geht es hier weiter. 😉 Aber zur Erklärung, warum es zurzeit so lange dauert: Die Eulenmuckel-Frau hat ein ziemlich anstrengendes erstes Schuljahr mit sehr vielen Elterngesprächen.
Auch an diesem Morgen wurden wir von unzähligen Vogelstimmen geweckt. Es war ein bisschen kühler geworden, aber gut auszuhalten. Uwe stand zuerst auf und befeuerte den Kelly-Wasserkocher. Wir frühstückten Müsli mit Joghurt und aßen Brötchen mit Nutella-Ersatz 🤢 und Marmelade. Der Camp-Besitzer Adolf Waidelich kam vorbei, und wir unterhielten uns sehr nett. Er ist ein älterer Herr, der sein halbes Leben in Afrika verbracht und dementsprechend viel erlebt hat. Seit vielen Jahren ist er ein großer Fan von David Livingstone und betreut auch das – allerdings nur räumlich gesehen – winzige Livingstone Museum. Wir verabredeten uns für eine kleine Führung. Während wir spülten und unsere Sachen zusammenpackten, sah Ruth weit entfernt auf der Ebene eine Tüpfelhyäne rennen. Außerdem flog ein Geier in die gleiche Richtung. Für uns war das ein sicheres Zeichen dafür, dass es dort etwas Interessantes zu sehen gab. Also beeilten wir uns und fuhren in diese Richtung, fanden aber leider weder die Hyäne noch etwas anderes. Hinter der schmalen Brücke über den Linyanti war ein Stand, an dem Holzschnitzereien verkauft wurden.
Wir hielten und fragen den Verkäufer nach dem Weg zum Museum. Dann suchten wir uns eine schöne Holzschale aus und verhandelten ein wenig. Der Verkäufer fragte nach alten Schuhen, und Uwe schenkte ihm seine alten Caterpillar-Schuhe, die er schon viele Jahre in Afrika getragen, aber seit einiger Zeit schon nicht mehr benutzt hatte.
Beim Museum wartete Adolf schon auf uns.
Er führte uns in den kleinen Raum, in dem große, handgemalte, wunderschöne Karten an der Wand hingen. Mit so etwas hatten wir nicht gerechnet und waren erst einmal sprachlos.
Allein die Karten waren schon beeindruckend. Aber Adolfs Geschichtsstunde, die er über die spannende Lebensgeschichte von David Livingstone aus dem Ärmel schüttelte, war der Oberknaller. Schnell war klar, dass wir hier an jemanden geraten waren, der voller Leidenschaft sehr anschaulich und ausführlich bis ins letzte Detail sein Interesse so vermitteln konnte, dass wir gespannt an seinen Lippen hingen und begeistert jede Information aufnahmen. Es war nicht eine Sekunde langweilig. Wir erfuhren, dass Livingstone etwa neun Monate an diesem Ort verbracht hatte, verfolgten verschiedene Reisen und vollzogen seine Bemühungen nach, die Menschen zu missionieren. Wir bekamen Informationen zu seiner Familie, seinen Ideen und seinem Tod. Adolf war ein fantastischer Erzähler, und es war ebenfalls interessant zu erfahren, unter welchen Umständen und mit welch großen Anstrengungen er an sein umfassendes Wissen und seine beeindruckende Sammlung gelangt ist. So unterhielten wir uns nach dem Vortrag im Museum noch lange mit ihm. Adolf engagiert sich nicht nur für das Camp, den Nationalpark und das Museum, sondern auch für die lokale Bevölkerung. Sein aktuelles Projekt sind kleine Gewächshäuser, in denen die Dortbewohner selbst Gemüse anbauen können, ohne dass es von Tieren angefressen wird. Wir waren von allem sehr beeindruckt und machten uns voller neuer Eindrücke deutlich später als geplant auf den Weg. Die Begegnung mit Adolf Waidelich und sein geschichtlicher Vortrag bleiben uns im Nachhinein als eines der eindrücklichsten Erlebnisse im Gedächtnis. Wir wundern uns, dass wir bisher von diesem Geheimtipp noch gar nichts gehört hatten. Er ist wohl tatsächlich noch sehr geheim. Auch Adolf selbst machte kein großes Aufsehen um seine Führung. In nicht viel mehr als einem Nebensatz hatte er am Vortag erwähnt, dass wir ja mal vorbeischauen könnten. Welch ein Glück, dass wir uns diese Zeit genommen hatten, denn sonst hätten wir hier einiges verpasst. Vorbei an einer Elefantenherde ging es zurück zur Teerstraße Richtung Kongola. Heute stand nur eine kurze Etappe auf dem Programm. Bei Kongola bogen wir nach Westen ab und erreichten hinter der Brücke über den Kwando den Abzweig zum Nambwa Camp. Beim neuen Park Office bezahlten wir die Gebühr für den Bwabwata Nationalpark. Dann fuhren wir nach Süden parallel zum Fluss. Wir nahmen ein paar Umwege, um immer möglichst nah am Wasser zu fahren. Wir sahen Marabus, Reiher und viele Geier aufsteigen. Ein Waran kletterte an einem Baum hoch. Auf einem Ast über dem Wasser saß ein Giant Kingfisher. Letschwes lagen im Gras.
Marabu
Rotschnabeldrossel
Meckergrasmücke
Wir erreichten das Nambwa Camp, das wir seit dem Bau der Lodge noch nicht besucht hatten. Die Einfahrt zur Campsite befindet sich nun am Ende der Insel. Zunächst war die Rezeption nicht besetzt, und wir liefen ein wenig planlos umher. Dann stellten wir uns einfach auf die freie Nummer 1. Als ein Angestellter kam und die Reservierungen durchsah, stellte sich heraus, dass wir genau den richtigen Stellplatz ausgesucht hatten. Dieser liegt ganz am Rand des Geländes direkt am Fluss unter einem hohen Baum. Es ist ein Jackalberry-Tree, an dessen Stamm eine Feige hochgewachsen ist. Die beiden Bäume sehen sehr eindrucksvoll aus. Wir machten Picknick mit Obadzda, Gurken, Schinken, Möhren und Frischkäse. Wir genossen die Ruhe und ließen es uns schmecken.
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200604. Apr. 2017 · #350
Nachdem wir noch ein paar Vögeln hinterher gepirscht waren, brachen wir zu einem nachmittäglichen Gamedrive auf.
Senegal-Amarant
Schneeballwürger
Hartlaub's babbler
Rotscheitel-Cistensänger (rattling cisticola)
Eigentlich wollten wir bis zum Horseshoe fahren, aber wir kamen nicht weit. Immer wieder kreuzten große Elefantenherden unseren Weg, und wir mussten abwarten oder ein wenig zurückfahren. Schließlich ging es überhaupt nicht mehr weiter, denn mehrere Herden blockierten die Fahrspur. Hatte sich ein Elefant ein wenig zur Seite bewegt, rückte sofort der nächste nach. Es war ein Kommen und Gehen, und der Strom an Dickhäutern riss einfach nicht ab. Es waren mehrere große Herden, zusammen bestimmt über zweihundert Tiere. Fasziniert beobachteten wir das Gewusel und drehten wieder um, als uns einige Tiere zu nah kamen.
Kurz vor Sonnenuntergang hielten wir an einem Busch und fotografierten Vögel.
Trauerdrongo
Auf der Campsite klappten wir das Zelt auf und gingen duschen. Anschließend machten wir zwar ein Feuer, aber auf Abendessen hatten wir gar keinen Hunger. Also verschoben wir die Pizza auf morgen und sahen nur so noch ein wenig in die Flammen. Unmittelbar neben dem Stellplatz raschelte es im hohen Gras. Was hatte sich da denn unbemerkt angeschlichen? Immer wieder leuchteten wir mit der Taschenlampe. Den Geräuschen nach zu urteilen tippten wir auf ein kleines Tier. Ruth lief dem Klopfgeräusch ein wenig hinterher, traute sich im Dunkeln aber auch nicht, weiter im teils hüfthohen Gras umher zu laufen. Mit dem ausgefahrenen Einbeinstativ teilte sie die hohen Grashalme an der Stelle, an der sie den Klopfer vermutete und sah – nichts. Es war zum verrückt werden. Das Tierchen saß keine zwei Meter von uns entfernt und raschelte und klopfte, aber wir konnten in den dichten Halmen rein gar nichts erkennen. Obwohl Ruths Ehrgeiz herauszufinden, um was es sich hier handelte, geweckt war, gab sie nach zig erfolglosen Versuchen schließlich auf. Wir entschieden uns schlussendlich einfach dafür, dass uns wohl eine Buschratte so lange an der Nase herumgeführt hatte. Im Fluss grunzten Hippos, und eines schnaufte und platschte in unmittelbarer Nähe. Als es kühler wurde, gingen wir ins Zelt.
@Margitta und Friederike: Bevor ihr nun den ganzen Malt leergetrunken habt, geht es hier weiter. 😉 Aber zur Erklärung, warum es zurzeit so lange dauert: Die Eulenmuckel-Frau hat ein ziemlich anstrengendes erstes Schuljahr mit sehr vielen Elterngesprächen.
...puh, dann ist ja alles gut, so hab ich nur noch die Sorge um den BVB..... Gruß Friederike
fotomatte2'513 Beiträge · seit 200904. Apr. 2017 · #356
Hallo Muckels,
der ? Vogel ist mal wieder was für Besitzer eines LBJ- Führers. Die Sitzhaltung und die rosafarbenen Beinchen lassen mich spontan an die von mir überaus geliebten Cisticolen denken. Aber welche? Der deutlich gebänderte Stoß ( Unterseite ) könnte weiterhelfen, leider nicht, wenn man nur den Newman´s und den Sasol zu Rate ziehen kann. Aber wegen der Farbe der Beine mag ich nicht an einen Warbler glauben, die alle eher dunkle/ schwarze Haxen haben.
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200605. Apr. 2017 · #358
@Maddy und Matthias: Vielen Dank für die Tipps. Nachdem ich mit euren Hinweisen mal nachgeschlagen habe, bin ich auch eher bei einer Cisticola. Aber da gibt es so viele ähnliche, dass ich passen muss. Habe mal wieder bei Trevor angefragt. 😉
@Friederike: Um den BVB musst du dir keine Sorgen machen. 😉
@Gromi und Karsten: Karsten hat die Abkürzung schon richtig erweitert. 😉
@sternschnubi:
Auf Tabellenplatz? Wo genau?
Wen interessieren schon Tabellenplätze? Um der beste Verein zu sein, braucht es mehr als Schalen und Pokale – zum Beispiel die besten Fans der Liga. Wenn man nicht verlieren kann, muss man natürlich Fan von den Roten werden. 😉
Wen interessieren schon Tabellenplätze? Um der beste Verein zu sein, braucht es mehr als Schalen und Pokale – zum Beispiel die besten Fans der Liga. Wenn man nicht verlieren kann, muss man natürlich Fan von den Roten werden. 😉
Liebe Grüße Uwe und Ruth
Naja, nach gestern 🙄 bin ich fast schon ein wenig traurig. Aber ist ja bald soweit....... 😉
Hirogen94 Beiträge · seit 201206. Apr. 2017 · #360
Eulenmuckel schrieb: Eigentlich wollten wir bis zum Horseshoe fahren, aber wir kamen nicht weit. Immer wieder kreuzten große Elefantenherden unseren Weg, und wir mussten abwarten oder ein wenig zurückfahren. Schließlich ging es überhaupt nicht mehr weiter, denn mehrere Herden blockierten die Fahrspur. Hatte sich ein Elefant ein wenig zur Seite bewegt, rückte sofort der nächste nach. Es war ein Kommen und Gehen, und der Strom an Dickhäutern riss einfach nicht ab. Es waren mehrere große Herden, zusammen bestimmt über zweihundert Tiere. Fasziniert beobachteten wir das Gewusel und drehten wieder um, als uns einige Tiere zu nah kamen.
Hallo ihr Lieben,
verfolge schon einige Zeit den tollen Reisebericht und natürlich die schönen Bilder.
Ich bin seit dem 2. April zurück aus Namibia. Auch wir hatten das gleiche "Problem", als wir zum Horseshoe fahren wollten. Bei uns waren es dann aber wohl mehr als 400 Elefanten. Zu Beginn waren wir noch begeistert, als wir die ersten 10-20 Elefanten um uns hatten. Aber das wurden immer mehr und es gab kein weiterkommen mehr. Vor / zurück und wieder etwas vor, nach 1,5 Stunden konnten wir mal umdrehen und sind nicht zum Horseshoe gekommen. Auf einer Seite war es toll, auf der anderen Seite waren wir auch sehr beunruhigt. Aus jedem Busch und hinter jedem Baum kamen aus allen Richtungen die Elefanten 🤩