Ke rata Botswana (August 2013)

Reisebericht 251 Antworten · 59,4k Aufrufe · gestartet 06. Sept. 2013 von Champagner
Themenstarter8'678 Beiträge · seit 201004. Okt. 2013 · #201
Sodele, meine ganz persönlichen Floodplains in Form von schwäbischen Wasserschäden verlieren langsam ihren ganz großen Schrecken, auch wenn es noch ein paar Wochen dauernd wird, bis Wände und Fliesen geöffnet, die Trocknung erfolgt und alles wiederhergestellt sein wird - und auch wenn es nicht meine, sondern die nicht mehr bewohnte, aber eigentlich - aber nun eben wegen des Unglücks noch nicht - verkaufte Wohnung meiner Schwester betrifft - man leidet mit!!! 😵 ( @ bayernschorsch: du hast aber natürlich Recht - es gibt wahrlich größeres Unglück als dieses!!!)

Zeit also für mein Fazit !


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Eigentlich hätte mein Reisebericht auch „Leopardenschwemme in Botswana“ heißen können – aber ich wollte meinen Sichtungen durch einen solchen Titel nicht vorgreifen 😎 . Außerdem gab es viele andere Tiere zu sehen, die mir genau so wichtig sind wie diese schönen Katzen. Trotzdem habe ich diese Häufung durchaus als eine Kompensation für die Enttäuschung über die Situation im Sango Camp empfunden und gerne angenommen!

Allgemein: es hat mich wie letztes Jahr erstaunt, wie reibungslos man in Botswana reist – alles war perfekt organisiert (durch Iwanowski (Frau Miebach) bzw. Safari Destination und durch Heike und Uli von der Dombo Farm).

Das Reisen mit meiner Halbschwägerin verlief unterhaltsam und problemlos – sie war zwar schon öfters zu Besuch bei mir, aber zusammen unterwegs waren wir noch nie, von daher fehlte uns die gemeinsame Reiseerfahrung. Da sie aber genau so wenig ängstlich oder umständlich ist wie ich waren wir ein gutes und vor allem entspanntes Team (mal abgesehen davon, dass sie ein bisschen Moskito-Panik geschoben hat 🤩 )! In unseren Doppelzimmern musste sie darunter leiden, dass ich beim Einschlafen gerne mal schnarche – dafür hat sie mich am Ende unserer Reise zweimal mitten in der Nacht kurz um den Schlaf gebracht 😈 (womit - das wird unser Geheimnis bleiben 😗 ) Somit denke ich, dass wir quitt sind 🤪 😎 😛 .

Nun zu unseren drei Stationen:

Dombo Farm (nördlich von Motopi):

Animiert durch Forumsberichte wollte ich schon letztes Jahr dort hin, aber es hatte nicht in unseren Reiseplan gepasst. Im Vorfeld war ich nun durch meine tollen Erfahrungen mit den Sangos 2012 ein bisschen skeptisch, ob ich mich in „deutscher“ Umgebung wohlfühlen würde, weil ich gemerkt habe, dass ich in Afrika gerne bei/unter Afrikanern wohne.

Woran ich mich erst gewöhnen musste war die Tatsache, dass man auf Dombo als Gast im Mittelpunkt steht. Es werden auf der Farm nicht etwa Rinder, Schafe oder Ziegen umhegt, sondern Touristen 😄 !

Mein ganz persönliches Problem dort war, dass ich in Gedanken schon im Sango Camp war und den Aufenthalt auf Dombo natürlich nicht so authentisch afrikanisch empfunden habe. Im Nachhinein (und es ist mir tatsächlich erst danach bewusst geworden) habe ich aber auf das Dombo genau das erlebt, was mir im Sango Camp im Vergleich zum letzten Jahr gefehlt hat: man merkt Heike und Uli ihre Liebe zur Natur an 😘 – sie achten und respektieren jedes Lebewesen vor Ort. Außerdem bekommt man Informationen in Hülle und Fülle und dies von Herzen – auch etwas was ich im Sango Camp vermisst habe (nur einmal war Tony für mein Gefühl so richtig bei der Sache, das war abends bei den Sternbildern).

Absolut genial und unvergesslich war der Ausflug mit Uli in den Makgadikgadi-NP. 🙂

Was ich an Heike und Uli sehr zu schätzen weiß, ist ihre unaufgeregte und ungekünstelte Art – so send mir Schwoba hald! ( Und Sinn für ein Späßle hat Heike auch – gell Casimodo???? Das muss jetzt niemand verstehen außer Carsten und Kerstin – aber vielleicht klären sie es ja irgendwann mal auf! 😄 )

Da Heike und Uli auch als Guides Touristen bis zum Chobe hoch begleiten ist für Leute, die gerne alleine nach Botswana reisen möchten, aber wenig Englisch sprechen, sicher eine Option (ich hab da auch schon jemand aus meinem Bekanntenkreis im Sinn).

Bei mir ganz weit hinten im Kopf ist der Wunsch, einmal im Dezember oder im April (bin ja an die Schulferien gebunden) nach Botswana zu reisen, um das Land etwas grüner zu erleben – und bei dieser Gelegenheit würde ich gerne wieder einen Besuch auf der Dombo Farm einbauen. Ich habe zufällig gestern Abend in der Badewanne im Iwanowski Reiseführer ein Foto von der Terrasse mit Blick aufs Wasserloch gesehen und war völlig überrascht, dass es da auch grünes Gras geben kann!!!

Ein dickes Dankeschön an Heike und Uli für die schöne Zeit! 😘


Kubu Lodge am Chobe:

Wieder hat mir die Lage in dem schönen, grünen und blühenden Grundstück direkt am Chobe sehr gut gefallen. Das Personal war durchgehend super freundlich, das Essen war wieder sehr gut und alle Termine für unsere Aktivitäten haben perfekt geklappt. Internet per W-Lan im Bereich in und um die Rezeption ist auch nicht zu verachten!
Kleiner Nachteil dieses Mal: in der Nähe der Lodge gab es einige Hunde – deren Gebell war nachts manchmal ein bisschen nervig. Die Dusche in dem Chalet hat nur suboptimal funktioniert – diese Klagen hört man immer wieder und ich bin mal gespannt, wann sich da etwas ändert – ich habs auf jeden Fall auf dem Review-Zettel moniert.

Dieses Mal konnte ich endlich auch die schöne Terrasse vor unserem Zimmer genießen, weil wir keinen so engen Zeitplan hatten wie letztes Jahr.

Beide Boat-Cruises waren sehr schön und es gab immer wieder neue interessante Szenen zu beobachten – auch wenn der Tierbestand und die jeweiligen Standorte sehr ähnlich wie letztes Jahr waren.

Was uns beiden nicht so gefallen hat waren die Game-Drives im Park. Es sind sehr viele Fahrzeuge unterwegs und das Ganze ist eine ziemliche Hetzerei, weil einem alles mögliche gezeigt werden soll, die Zeit aber genau vorgegeben ist. Morgens sieht man zudem nicht all zu viele Tiere, die Elefanten halten sich noch irgendwo im Park versteckt auf. Aber das ist natürlich Jammern auf hohem Niveau – wir hatten trotzdem sehr schöne Sichtungen.

Sango Safari Camp, bei Khwai Village:

Wie schon geschrieben ist das Camp nicht mehr in Familienhand. Dies finde ich höchst bedauerlich und hat mich doch etwas enttäuscht: selbst wenn ich die Begeisterung der ersten Botswana-Reise von letztem Jahr abziehe bleibt das Gefühl, dass inzwischen im Camp nicht mehr diese Ernsthaftigkeit und dieser Wertschätzung der Natur vorherrscht wie letztes Jahr 🙁 . Natürlich hatte ich zudem das Pech, dass Face, der inzwischen Manager dort ist, im Urlaub war (was ich aber schon vorab wusste). Leider fand ich persönlich den Interimsmanager JJ nicht gerade sehr sympathisch – da war irgendetwas an seiner Art, das mich gestört hat. Die Späße, die vom Personal (JJ, Joseph und auch Rhino) betrieben wurden waren nicht ganz nach meinem Geschmack.... 😮

Die Tatsache, dass es nun dauerhaft warmes Wasser gibt und auch ständig Licht im Zelt (zumindest hatten wir immer.....) sowie die Wegbeleuchtung empfinde ich eher als negativ – so blöd das auch klingen mag...... Gerade dieses Basic-Gefühl hat mir letztes Jahr so gut gefallen!! Aber sicher haben diesen „Mängel“ einige Touristen beklagt und vielleicht lässt sich das Camp so leichter vermarkten.

Tony, unser Guide, war ein netter Kerl – aber eben auch nicht so ambitioniert, wie ich letztes Jahr Face als (vermutlichen Ausnahme-) Guide dort kennen gelernt habe. Wir waren bei den Katzensichtungen oft einer der letzten Wagen, die dort ankamen – und es gab nie diesen Wow-Effekt wie letztes Jahr, als man selber etwas entdeckt hat. Auch fand ich seine mehrfachen Hinweise darauf, dass ihm die viele Fahrerei eigentlich nicht so gefällt, taktisch unklug. Über seine Art, bei Fotostopps oft falsch oder zu spät zu reagieren habe ich schon gesprochen. Heike meinte zwar zwischendurch, dass ich ihm das dann doch immer sagen sollte – aber sorry, ich bin dort nicht als Lehrerin unterwegs und habe keine Lust, Nachhilfeunterricht zu geben. Eigentlich möchte eher ich etwas lernen, wenn ich mit einem ausgebildeten Guide unterwegs bin 😊 .

Ich möchte aber nicht unfair sein – ich würde sagen im Vergleich mit Face kann jeder Guide nur schlecht aussehen!!!

Trotz allem habe ich die 4 Tage dort genossen – die Tierdichte (nur ein Löwenrudel, bzw. ein männlicher Löwe habe zu unserem Glück noch gefehlt), die Möglichkeit in der Concession off-road zu fahren (und zwar, wenn es Interessantes zu sehen gibt, so lange wie gewünscht) sowie die Landschaft am Khwai River – als dies ist unvergleichlich!

Was mir sehr leid tut: ich habe etliche Fomis mit meiner Sango-Leidenschaft dazu animiert, das Camp auch zu buchen – mindestens zwei davon kenne ich persönlich. Die eine war schon dort, ich bin gespannt auf ihre Erfahrungen – die andere wird bald dort sein. Ich hoffe, dass ihr nicht sauer auf mich seid und denkt, was hat die mir denn da empfohlen ????.... 😊 😵 Meine einzigste Hoffnung ist, dass man als Ersttäter nicht merkt, was fehlt..... Vermutlich wird das auch so sein und es wird euch trotzdem gefallen! 🙂

Erstaunlicherweise haben Heike und Uli auf Dombo schon geunkt, wie lange dieses Modell „community- bzw. familiy-based“ funktionieren wird – leider waren sie der Wirklichkeit sehr nahe gekommen mit ihrer Schwarzmalerei. Face meinte zu mir vor Kurzem, er wird alles in seiner Macht Liegende tun um das spezielle Feeling im Camp wieder herzustellen – aber ich bin nicht sicher, ob dies möglich sein wird...... aber ich wünsche und hoffe es natürlich für ihn und für alle Gäste!

Immerhin weiß ich es zu schätzen, dass ich letztes Jahr die Chance hatte, diese wunderbaren Erfahrungen dort machen zu dürfen – und in meinem Herzen wird diese ganz besondere Zeit immer Bestand haben. 😘

Und noch ein Leopard – heute kam pünktlich zum Ende meines Berichtes die Postkarte an meine Söhne an (nach über einem Monat!)

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Ausblick:

Ich habe bei dieser Reise gemerkt, dass es mir zunehmend schwerer fällt, mit recht vermögenden Touristen klar zu kommen, die nach ihrem Botswana Urlaub dann über den Winter auf die Kanaren verschwinden, um rechzeitig zum Skifahren im Spätwinter/Frühling wieder hier zu sein, aber vorher noch schnell eine Städtereise dazwischen schieben (ich hoffe, ich trete jetzt niemanden auf den Schlips 🤩 !). Wohlgemerkt: es waren zum Teil super nette Leute dabei und niemand so richtig Unangenehmes, aber ich hatte oft das Gefühl, beobachtend daneben zu stehen und nicht mitten dabei zu sein. Auch brauche ich keinen super gedeckten Tisch und keine Betten wie zuhause – das hab ich alles 11,5 Monate im Jahr. Ich habe inzwischen festgestellt, dass ich im Urlaub etwas anderes erleben möchte. Letztes Jahr war dies definitiv im Sango Camp der Fall: alles war noch etwas einfacher, das Duschwasser, das nur auf Wunsch warm gemacht wurde, das Zum-Zelt-Gehen in der Dunkelheit und die tiefe Naturverbundenheit von Face haben mir ein Gefühl von Authentizität vermittelt.

Nun hoffe ich, auf meiner Campingtour Ende August 2014 dies wieder zu erleben – das Gefühl, der Natur sehr nahe zu sein, am liebsten mit Menschen, die ähnlich empfinden wie ich. Man wird sehen, ob es auf Grund der Zusammensetzung der Reisegruppe schief geht – dann wird es eben einen Satirebericht geben 😗 – oder ob es so klappt, wie ich es mir momentan erhoffe. Dann werdet Ihr wie letztes Jahr meine Schwärmereien und mein Gesülze ertragen müssen 😎 ! Oder Ihr müsst euch anhören, dass ich Camping völlig bescheuert finde und zurück zu den Großverdienern in eine luxuriöse Lodge möchte 😄 !!

Aber bis dahin sind es noch mehr als 10 Monate: ich sage danke an alle Mitleser und Kommentatoren, danke an die Dankebutton-Drücker - ciao – dumedisa - und bis dann!!

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(Danke auch nochmal an Jörg für das unbemerkte Foto meiner Neuerwerbung aus Maun 🙂 )
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 04. Okt. 2013
1'737 Beiträge · seit 201004. Okt. 2013 · #202
Hallo Bele

Ich möchte nochmals mein grosses Lob aussprechen. Ein toller Bericht. Bei Dir spürt man, dass Du mit dem ganzen Herzen in Afrika unterwegs bist. Das freut mich ganz besonders.

Liebe Grüsse
Botswanadreams
www.botswanadreams.de "Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach." Ernest Hemingway
2'085 Beiträge · seit 201205. Okt. 2013 · #204
Ach liebe Bele,
da bekomme ich doch glatt feuchte Augen - und nein, ich schneide keine Zwiebeln nebenher ... Ich fühle mich gleich mal angesprochen als eine der persönlich bekannten und kann schon mal vorab und vor Abreise versichern, dass es da nichts zum Ärgern gibt ... das, was du im letzten Jahr erzählt hast und was natürlich große Lust gemacht hat, sind schlichtweg deine Erfahrungen - wir werden unsere machen. Ich bin super-sehr gespannt darauf und ich freu mich total. Da gibt's nichts, was einem Vergleich standhalten muss ... Dich hat das sicher hart und wohl irgendwie persönlich sehr getroffen, dass sich das vermeintliche Paradies, an dem dein Herz so spürbar hängt, so sehr verändert hat. Das kann ich sehr gut verstehen (dazu in einem persönlichen Gespräch auch mal mehr) und ich kann dir nur empfehlen, AMEN dazu zu sagen.
Aber bevor's mit dem Nachtgebet losgeht will ich dir für den gesamten Reisebericht und die wunder-vollen Bilder ein gaaanz dickes DANKE schicken. Ich hab jede Etappe genossen und werde mir das mit Sicherheit noch mal am Stück reinziehen!!!
Schönes Wochenende! Und vielste Grüße aus 'm Städtle
Ingrid
reisebericht tansania 2016 repeat in mashatu, premiere im kruger 2017 kaokoveld&etosha herbst 2017
zuletzt bearbeitet 05. Okt. 2013
Gast05. Okt. 2013 · #205
"Ich habe bei dieser Reise gemerkt, dass es mir zunehmend schwerer fällt, mit recht vermögenden Touristen klar zu kommen, die nach ihrem Botswana Urlaub dann über den Winter auf die Kanaren verschwinden, um rechzeitig zum Skifahren im Spätwinter/Frühling wieder hier zu sein, aber vorher noch schnell eine Städtereise dazwischen schieben"
Hallo Bele,

vielen Dank für den tollen Bericht, angereichert mit sagenhaften Fotos. Ich muss ernsthaft darüber nachdenken meine/unsere umfangreiche Foto- und Videoausrüstung zu entsorgen (war ein Scherz - ist Teil des Vergnügens).

Du bist ziemlich schnell zum oben zitierten Fazit gekommen 😁 - jetzt warte ich gespannt auf den Bericht zur ersten Campingtour!!

Grüße aus dem Schwabenländle

baboon
138 Beiträge · seit 200805. Okt. 2013 · #206
Hallo Bele,

Auch von mir ein dickes Dankeschön für Deinen Bericht, die tollen Fotos (da kann man wirklich neidisch werden) und das ausführliche Fazit. Das hat mich besonders interessiert; denn wir kennen keine sogenannten Luxuslodges, haben aber immer mal wieder überlegt, so etwas mal auszuprobieren.

Letztendlich sind wir zum selben Ergebis wie Du gekommen, dass für uns nicht Unterkunft und Verpflegung im Vordergrund stehen, sondern Natur und Tierbeobachtungen. Was mich auch stört, ist der festgelegte Tagesablauf und der "Leerlauf" zwischendrin - ich bin ungern "fremdbestimmt", wenn es nicht unbedingt sein muss. Aber bitte nicht als Kritik auffassen von denen, die diese Art des Reisens lieben. Gotteseidank hat jeder unterschiedliche Vorlieben.

Lieben Gruss und schönes erholsames Wochende

Ruth

I
3'700 Beiträge · seit 200905. Okt. 2013 · #207
Hallo Bele,

so, ich habe mir mit viel Freude Deinen gesonnten Reisebericht am Stück gegönnt und gratuliere Dir vor allem zu Deinen vielfältigen Tiersichtungen. Viel Besser geht´s ja kaum noch. Vor allem die Wildhundsichtungen und die zahlreichen seltenen gefiederten Freunde, die Du vor der Linse hattest, sind grandios.

Mit Deinem Ausblick sprichst Du mir aus der Seele. Wenn die erste Reise an einen Ort schon fantastisch war (die Messlatte hängt dann ja sehr hoch), lässt es sich beim zweiten Mal selten toppen, bzw. die Umstände sind oftmals andere - ebenso die Tiersichtungen.

Mit herzlichen Grüßen und Dank für Deinen wunderbaren Bericht
Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheit www.butterblume-in-afrika.de
1'271 Beiträge · seit 200705. Okt. 2013 · #208
Hallo Bele,

vielen Dank für diesen wunderbaren Bericht. Es hat wieder viel Spass gemacht, Deiner Reise zu folgen und wie wohl alle hier, freue ich mich schon auf den nächsten Bericht.

Um die Wildhunde beneide ich Dich wirklich sehr 😉 . Muss ein tolles Erlebnis gewesen sein.

Marina hat es gut zusammen gefasst: Das Problem mit "gigantisch guten Erlebnissen" an einem Ort bzw. in einer Lodge ist, dass es bei einem wiederholten Besuch fast nur schlechter werden kann. Aber aus eigener Erfahrung kann ich Dir versichern, dass es weitere gigantisch gute Erlebnisse geben wird, vielleicht auch dort, wo Du sie am wenigsten erwartest und sowohl in Lodges und Camp als auch bei Deinen geplanten Camping-Trips. Und vielleicht auch an anderen Orten, aber trotzdem unvergessliche Erlebnisse.
Afrika hat immer wieder eine Überraschung in der Hinterhand und wird Dich immer wieder begeistern, da bin ich mir sicher.

Schöne Grüße aus dem leider regnerischen Frankenland,

Nicole
Reisebericht Tansania 2010 Reisebericht Südafrika 2011 Reisebericht Uganda 2012 Reisebericht Kenia 2013
zuletzt bearbeitet 05. Okt. 2013
Themenstarter8'678 Beiträge · seit 201005. Okt. 2013 · #209
Ihr Lieben, danke für euer Feedback! Allerdings muss ich glaub mal etwas klarstellen: natürlich wusste ich von Vornherein - und das hatte ich ja auch geschrieben - dass es beim zweiten Mal anders sein würde und ich mein Augenmerk auf andere Dinge richten möchte.

Wir hatten aber trotzdem sensationelle Sichtungen - natürlich auch bedingt durch die lange Aufenthaltsdauer vorallem im Sango Camp.

Dass ich nächstes Mal anders reisen möchte, war mir auch schon vorher klar, sonst hätte ich ja die Campingtour nicht schon gebucht gehabt. Übrigens war auch diese Tatsache mitentscheidend, dass für mich der Abschied dieses Mal nicht so schlimm war (und daher alles vielleicht ein bisschen weniger leidenschaftlich rüberkommt) - denn ich wusste ja schon genau, dass ich bald wieder dort sein werde!

Das Einzige (ich hoffe Bernd liest mit und bemerkt meine Lernfähigkeit - das ist ein Insider, also bitte nicht die Köpfe zerbrechen 😄 ) was mich wirklich gestört hat waren die Veränderungen im Sango Camp und wie es dazu kam. Aber auch da wusste ich einiges schon vorher und manche Dinge, die mich persönlich enttäuscht haben, haben sich im Nachhinein relativiert. Mehr will und kann ich dazu nicht sagen 😎 .

Ich mache mir auch immer wieder klar, dass ich 2011 in Namibia viel für ein einziges Elefantenfoto gegeben hätte - und nun habe ich unzählige! Man darf wirklich nicht unbescheiden werden...... und ich bin mir auch des Privilegs bewusst, solche Reisen machen zu können. In meinem Beruf begegnen mir genug Familien, die sich nicht mal den Schulausflug ihrer Kinder leisten können.

Also: alles ist gut!!! 🙂

LG Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 05. Okt. 2013
3'383 Beiträge · seit 200905. Okt. 2013 · #210
Hallo Bele,

Du schreibst wegen Eures Wasserschadens:
.......und auch wenn es nicht meine, sondern die nicht mehr bewohnte, aber eigentlich - aber nun eben wegen des Unglücks noch nicht - verkaufte Wohnung meiner Schwester betrifft - man leidet mit!!! 😵 ( @ bayernschorsch: du hast aber natürlich Recht - es gibt wahrlich größeres Unglück als dieses!!!)
Ja, es gibt wohl größeres Unglück, aber wie ich ja schon schrieb - das ist kein Trost, denn immer das eigene Unglück ist für den Moment natürlich gleichzeitig auch das "größte" Unglück, gar keine Frage. Das ist ja ganz normal.

Bele, Dein Fazit hab ich mir genau durchgelesen. Du hast sehr schön und gefühlvoll geschrieben, dabei jedoch trotzdem sachlich und äußerst informativ.
Nochmal ganz herzlichen Dank für Dein offenes und sehr persönliches Fazit, aber auch genauso herzlichen Dank für den schönen Reisebericht mit den wundervollen Fotos.

Zum Sango-Camp vielleicht so viel - vielleicht machen wir generell einen kleinen "Fehler", die Unterkünfte zu sehr an den Besitzern und dem Personal zu messen. Wenn man darauf sehr großes Augenmerk legt kann es leicht passieren, dass im Jahr darauf plötzlich ganz andere Leute vor Ort sind und alles schaut ganz anders aus. Auch uns ist das schon passiert und wir waren, obwohl die Unterkunft ja die gleiche Unterkunft wie im Vorjahr war, schwer enttäuscht.
Viele Dinge sind einfach nicht mehr zu toppen. Stell Dir mal vor, Du fährst nächstes Jahr nach Dombo und die Heike ist grad zu Besuch in Deutschland. Wie groß wäre da wohl die Enttäuschung?

Aber jetzt zum nächsten Jahr: also wenn Du Dich da als Camperin auf die Socken machst, ich wär ja zu gern ein Mäuschen. Ich glaub das wird eine ganz interessante Tour und eine große Erfahrung für Dich.
Und einen RB mußt Du uns unbedingt wieder liefern. "Bele auf Campingreise", das wird bestimmt ein Ding.

In diesem Sinne wünsch ich Dir bei diesem Mistwetter einen schönen Samstag und Sonntag und grüß Dich ganz herzlich mit drei 😘 😘 😘

der bayern schorsch
Link zu allen Reiseberichten: Reiseberichte Bayern Schorsch
123 Beiträge · seit 201305. Okt. 2013 · #211
Hallo Bele,

auch von mir recht herzlichen Dank für Deinen super Bericht mit Fotos und ich freue mich schon auf Deinen Nächsten.
Dein nächster Afrika Aufenthalt, wenn ich richtig gezählt haben sollte, ist dann Dein Vierter;
dauert bestimmt nicht mehr lang und Du kannst Dank Deiner Lokal Kenntnis den Part eines Reiseleiters übernehmen 😎

Wünsche Dir noch ein angenehmes Rest 2013 und Anfang 14, möglichst ohne Wasserschäden.

Gruß

Peter
zuletzt bearbeitet 05. Okt. 2013
Themenstarter8'678 Beiträge · seit 201005. Okt. 2013 · #212
Hallo Peter,

stimmt, mein Vierter - zumindest was das südliche Afrika betrifft.

Allerdings würdest du niemanden wünschen mich als Reiseleiterin zu haben: ich habe einen katastrophalen Orientierungssinn...weiß der Geier, wo wir da immer landen würden 🤩 😄 !

Was mich mal interessieren würde, wäre als Übersetzerin (D-F-E) ne Tour mitzumachen - da muss ich mich mal umhören. Antilopen und Vögel kann ich schon recht schnell und fehlerfrei auseinander halten, da müsste ich schon mal nicht allzu viel denken. Das restliche Blabla trau ich mir auch zu... Jaja, irgendwelche Träume braucht man eben 😎 !

LG Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
960 Beiträge · seit 201305. Okt. 2013 · #213
Hallo Bele,
ich würd dich sofort buchen, du kannst im Polo hinten sitzen und alles übersetzen was ich nicht verstehe (und das ist viiiel) 😛
Deine Reisekosten musst Du aber selber tragen. 😐

L.G.
Ramona und Graskop
SA/BW März 2013, SA November 2013, SA Dez/Jan 2014/15, SA/BW/SIM/RU/UG Okt 2015, SA Dez/Jan 2016/17, SA/NA/BW Mrz/Apr/Mai 2018,NA JAN 2022,SA März 2023
zuletzt bearbeitet 05. Okt. 2013
1'674 Beiträge · seit 201205. Okt. 2013 · #214
Hallo Bele,

auch von mir herzlichen Dank für den ausführlichen Reisebericht und die tollen Fotos.
Botswana ist mir noch völlig unbekannt und ich bin von den Fotos total begeistert. 😄 😄 😄

Auch danke für dein ehrliches Fazit. Dies ist deine persönliche Ansicht und "jeder Jeck ist anders", aber ich kann das bei allen tollen Momenten die du erlebt hast, total nachvollziehen. Im Vordergrund stehen auch für mich Landschaft, Menschen und Tiere. Auf ein perfektes drumherum kann ich verzichten. Im Gegenteil, es ist sogar für ein richtiges Afrika-Feeling hinderlich (so wie du es
auch siehst).
Aus diesem Grund werde auch wir nächstes Jahr zum ersten Mal campen - bin gespannt ob mir soviel "Basics" gefallen wird.

Mir hat die Reise mit dir sehr gut gefallen und bei den wahnsinnig tollen Sichtungen kommt schon etwas Neid auf 🤢 , aber ich habe dir jede einzelne gegönnt 😄

Liebe Grüße
Dagmar
Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich. Zu den Reiseberichten: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/292334-take-off-unterwegs-in-afrika.html#471572
123 Beiträge · seit 201305. Okt. 2013 · #215
High Bele,
Als Übersetzer hättest Du einen unschlagbaren Vorteil, offiziell bis Du ja für den "Unsinn" den Du dann von Dir gibst nicht verantwortlich, ist ja Übersetzung; und wenn der Orginal Kommentator zu langweilig ist, dann gibts von Dir ne freie Ü bersetzung und die Fremdsprachler (hier jetzt nicht die Schwaben) haben was zu lachen
LG
Peter
zuletzt bearbeitet 05. Okt. 2013
836 Beiträge · seit 201207. Okt. 2013 · #216
Liebe Bele,
habe soeben die letzen Danke-Button's gedrückt 😘 und möchte Dir auf diesem Wege auch noch mal für den wunderbaren und kurzweiligen Reisebericht danken. Es war ein Fest mitreisen zu dürfen 😘 😘 😘
Zu den Bildern braucht man eigentlich nichts mehr sagen: OUTSTANDING 🤩 (fast) neidlos 😣
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Ich bin und bleibe ein riiiesen Fan Deiner RB's 😉
Und ich freu mich jetzt schon, wie Bolle, auf Deine nächste Tour
"Abenteuer Bodenzelt"
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Ganz liebe Grüße
Claudia
www.claxontour.de **************** Namibia/Botswana 2011 Schokoladenwettessen Namibia/SA 2012 Hoffentlich ist die Katzenklappe zu Namibia 2014 Ein bisschen Westen Norden und Caprivi Namibia 2015 Eine fast normale Tour
10 Beiträge · seit 201308. Okt. 2013 · #217
Hallo Bele,

ich habe Deinen Bericht und die wunderschönen Bilder sehr genossen! Vielen Dank dafür! Meine Vorfreude auf unsere erste Botswanareise im November ist durch Deinen Bericht ins Unermessliche gestiegen - wir campen im Übrigen und mal sehen, wie uns das gefällt, denn bisher waren wir in Afrika immer in Lodges unterwegs.

Viele Grüße,
Flocke
126 Beiträge · seit 200908. Okt. 2013 · #218
Hallo Champagner,

meine Frau und ich waren in diesem Jahr (August) auch in der Kubu Lodge und im Sango Safari Camp. Zur Kubu Lodge kann ich eigentlich nichts ergänzen.

Aber - auch - bei der Sango Safari Lodge bin ich voll des Lobes. Uns gelang sehr einfach - in Absprache mit JJ - die Zuweisung zu einem speziellen Guide - Joel. Und das ganze Team war immer bemüht allen Gästen das bestmögliche Ambiente zu schaffen. Das war für das Team bei unserem Aufenthalt aufgrund sehr unterschiedlicher Erwartungen und Verhaltens der Gäste mit Sicherheit nicht sehr leicht. Aber wir hatten immer das Gefühl sehr herzlich auf- und angenommen worden zu sein.

Auch die Sichtungen waren sehr schön. Wir hatten nur einen Leoparden. Dafür sahen wir kämpfende Hippos und jagende Wildhunde. Auch die "alltäglichen" Tiere haben wir genossen.

Ganz besonders möchte ich aber - neben Joel - auch JJ loben. Er war immer gerne bereit sich mit unseren auch absurden Fragen zu beschäftigen. An unserem Abreisetag hat er sich - nach unserem Ausschlafen - erst sehr ausgiebig mit uns beschäftigt und uns dann auch noch einen interessanten Day-Drive mit Joel ermöglicht, da unser Flug erst sehr spät ging.

Also ich kann Sango uneingeschränkt empfehlen. Es war eines unserer Highlights. Und ganz vielen dank an Joel und JJ. Wir werden gerne irgendwann zurückkommen. Dann aber für etwas länger.

Aber ich habe natürlich den "Ausnahme-Guide" und das "Familienflair" nicht erlebt und kann nicht vergleichen.

Auch über die "reichen" Gäste kann ich als kleiner Lohnempfänger nichts negatives sagen. Geld macht Menschen nicht unbedingt unsympathisch. Es kommt immer auf das Verhalten an. Bei uns waren eher die "armen" Touristen nervig.

Viele Grüße und vielen Dank für den schönen Reisebericht

r2d2
(Peter)
672 Beiträge · seit 201108. Okt. 2013 · #219
Hallo Bele,

besser spät als nie ;): Auch von mir noch ein herzliches Danke für den - wie immer - sehr unterhaltsamen Reisebericht und die vielen schönen fotografischen Eindrücke, an denen du uns teilhaben hast lassen! 🙂

Ich muss ehrlich sagen: Ich freue mich jetzt schon auf deinen nächsten Reisebericht und bin sehr, sehr gespannt was deine Campingsreise so für Erlebnisse und Tiersichtungen mit sich bringt! 🙂

Liebe Grüße
Steffi
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3'883 Beiträge · seit 201108. Okt. 2013 · #220
Hallo Bele,
das war ein wunderschöner Reisebericht! Heute Abend heben wir ab und fliegen nachJo'Burg, wo wir unseren Camper mieten werden, der uns durch Botswana fahren soll. Ich werde mit Sicherheit das eine oder andere Mal an dich denken müssen. Allerdings sind wir sehr rustikal unterwegs.

Herzlichen Dank, dass du dir so viel Mühe für uns Fomins gemacht hast.

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