Reisebericht

Ke rata Botswana (August 2013)

von Champagner · begonnen 06. Sept. 2013 · 21 Teile

Teil 106. Sept. 2013
.....oder auch: „So viele Hühner und Leoparden in Botswana“ 😄 . Und nein, bayernschorsch, das ist nicht die wörtliche Übersetzung (diese geht wie folgt: Ke rata Botswana (Setswana) = Ich liebe Botswana).

Was die Hühner betrifft: für meine Mitreisende Heike war alles was Federn hat und fliegen kann ein Huhn, gegebenenfalls Hühnchen (sehr kleines Huhn) oder großes Huhn (z.B. Geier), manchmal wurde sie auch schon präziser (z.B. Reiherhuhn) 🤪 . Allerdings hatte ich am Ende der Reise den Eindruck, dass selbst sie vom Ehrgeiz gepackt wurde, ein paar mehr Unterschiede und eventuell sogar die richtige Bezeichnung heraus zu finden – auch wenn sie das natürlich nie zugeben würde..... 😉 😛

Zu den Leoparden komme ich später..... 😎 😗 🙂

Kurz noch mal unsere „Route“ (okay, ich gebe zu, dies ist eine etwas hochgegriffene Bezeichnung für unseren Kurztrip):

23.8. Anreise mit DB nach FfM, Flug mit SAA über Johannesburg nach Maun.
24.8.-27.8.: Dombo Farm (3ÜN)
27.8.: Flug mit Air Botswana von Maun nach Kasane
27.8.-30.8.: Kubu Lodge/Chobe (3ÜN)
30.8.: Flug mit Mack Air zum Khwai Airstrip
30.8.-3.9.: Sango Safari Camp, Khwai River (4ÜN)
3.9.: Flug mit Mack Air nach Maun, von dort mit SAA über Johannesburg nach Frankfurt (Ankunft 4.9.)

Insgesamt gab es höchstens ein paar Minuten Verspätung (wobei der größte Teil auf das Konto der DB ging 😠 ) – und es erstaunt mich immer wieder, wie ein Gepäckstück, das in dem doch etwas rudimentär ausgestatteten „Flughafen“ von Maun aufgegeben wird, es schafft, ohne Probleme über Johannesburg nach Frankfurt innerhalb der geplanten Flugzeit zu gelangen 🙄 .

Es gab die üblichen Reisevorbereitungen und Gepäckgrößendiskussionen (Hilfe, Bele, wie soll ich in eine so kleine Tasche alles reinbekommen???) und vorab sind wir Mitglieder bei OAR ( http://www.okavangorescue.com ) geworden – ihre Dienste mussten wir zum Glück nicht in Anspruch nehmen.

Insgesamt war die Reise wie gehofft recht entspannt durch die vielen Übernachtungen an einem Ort – meinen Vorsatz, weniger zu knipsen und mehr zu schauen, konnte ich jedoch nur bedingt umsetzen. Natürlich war ich nicht so überwältigt wie bei meiner Reise im Jahr zuvor – dies war zum einen dadurch bedingt, dass ich vieles ja schon kannte, zum anderen auch dadurch, dass es keine so spannenden Tracking-Storys gab wie letztes Jahr.

Dafür hatten wir unzählige und auch ganz verschiedene und dadurch sehr abwechslungsreiche Sichtungen abseits von Hühnern und Leoparden (und ich habe nun ein paar Vögel mehr auf meiner "Gesehen"-Liste). Besonders beeindruckend finde ich persönlich die Artenvielfalt in Botswana (wobei mir natürlich der Vergleich mit Kenia, Tansania usw. fehlt) und ich habe an einigen Stellen das geliebte Arche-Noah-Feeling empfinden dürfen! Vor allem haben wir uns bei vielen Spots sehr lange Zeit lassen können, was ein großer Genuss war!

(Und ab dem nächsten Kapitel gibt es dann auch Fotos – versprochen! Übrigens sind diejenigen, die nicht im Breitformat aufgenommen sind, von Heike - Danke Heike! Sie hat sich anlässlich der Reise die Canon Powershot 50 zugelegt, also eine Nachfolgerin von meiner.)
Teil 206. Sept. 2013
@ all: Danke für die lieben Worte - aber keiner braucht mich zu bewundern wegen meiner Schnelligkeit - dafür bleibt nämlich jede Menge anderes Zeug liegen.... 🙁

Trotzdem fang ich mal an:


23. August 2013: Endlich war der Ticker abgelaufen (ehrlich gesagt ging mir das fast zu schnell....)



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23./24.8.2013 Anreise

Zugfahren könnte so schön sein...wenn die DB mal kapieren würde, dass der Kauf eines Tickets in den seltensten Fällen mit der Absicht verbunden ist, sich gechilled in einen ihrer Wagons zu setzen und geduldig bis gespannt abzuwarten, was passiert, sondern dass man bei einer Zugfahrt im Normalfall die Erwartungshaltung hat, zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort zu sein. 😈 Als ich endlich in Frankfurt angekommen bin telefonieren Heike und ich uns zusammen, checken schnell ein und fahren dann mit dem Skytrain rüber zum T2.

Dort verbringen wir eine nette Zeit mit Helgi (Heuchef) und Familie – Helgi: noch mal vielen Dank für die großzügige Einladung! 😘 Birgit: schön dass ich die Löwenflüsterin endlich kennenlernen durfe 🙂


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So vergeht die Wartezeit wie im Flug und mit eben diesem geht’s dann über Nacht nach Johannesburg.


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Ehrlich gesagt kann ich die Schwärmereien über SAA nicht ganz nachvollziehen – ich konnte keine sooo großen Unterschiede zu Air Namibia feststellen. Okay, vielleicht sind die Sitze minimal bequemer, das Personal in unserer Reihe war dafür mindestens so unfreundlich wie das bei Air Namibia 😵 . Das Essen war okay, aber nicht besser als bei AN und am Morgen gab’s den Kaffee nicht zum Frühstück, sondern erst zur Landung. Das Spaßprogramm in der Rückenlehne vor mir war auch nicht der Knaller, da die Buchse meines Kopfhörers einen Wackelkontakt hatte und die Qualität des Screens doch grenzwertig ist.

Den langen Aufenthalt in Johannesburg überstehen wir irgendwie (wobei mir echt mal kurz der Kreislauf durchgesackt ist) und dann müssen wir uns beim Boarding nach Maun doch ziemlich ärgern. Mein Platz ist im Computer schon belegt, als meine Bordkarte gescannt wird (na ja, ich hatte ihn ja auch erst 10 Monate vorher reserviert) – irgendeine amerikanische Zicke hat ihn sich mit viel Gequengel gekrallt, weil ihre restliche Truppe auch da vorne sitzt. Ich darf dafür in der letzten Reihe (am Gang, ist klar) Platz nehmen, wo man die Rückenlehnen nicht verstellen kann. Bis die Sandwiches bei mir ankommen, ist Chicken aus – wen wundert es! 🙄

Aber auch das geht rum - und dann dürfen wir noch fast eine Stunde bei der Einreise in Maun verbringen (weil ich als letzte aus dem Flieger komme, stehen wir natürlich auch ganz hinten in der Schlange – danke, du Amitussi – ich hoffe, du wurdest vom erstbesten Löwen gefressen! 😈 ). Erst steht man ewig draußen in der Sonne rum und dann hat Immigration-Elisa nicht ihren besten Tag erwischt. Aber auch das geht vorüber und dann kommt die freudige Überraschung: sowohl unsere Taschen als auch Uli von der Dombo Farm sind da.

Die Fahrt zu unserem Quartier ist sehr kurzweilig, weil wir mit Uli gleich alle möglichen Themen durchkauen. Nach einer Stunde Teerstraße geht es wie vielen bekannt nach links ab auf eine Sandpiste, die sich wieder ca. eine Stunde und meistens schnurgerade dahinzieht. Zwischendurch kommt man an das Dombo-Tor,


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und dann warten auch schon die ersten Tiere auf uns – diese beiden Steinböckchen lassen sich erst mal nicht aus der Ruhe bringen.

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Sie hoppeln dann aber doch irgendwann davon


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24.8. - Dombo Farm

Endlich angekommen begrüßen sich die beiden Heikes herzlich

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und dann beginnt etwas, woran man sich nach dem doch recht gleichgültigen SAA-Service erst einmal gewöhnen muss:

Auf Dombo ist der Gast der König – in unserem Fall handelt es sich natürlich um zwei Queens! Exklusiv richtet sich - soweit technisch und organisatorisch möglich - alles nach unseren Wünschen 🙂 . Zu allererst gibt es Kaffee und Kuchen und ich bin im Glück: an Heikes Vogeltränke drängeln sich die Maskenbülbüls!! So einfach kann Fotografieren sein! Man sitzt bequem im Stuhl, schiebt sich immer mal wieder eine Gabel Kuchen in den Mund, trinkt einen leckeren Schluck Kaffee, kein anderer Touri beugt sich unerwartet vor mein Objektiv, kein Vogel fliegt weg, weil ein anderer Game-Drive-Wagen den Motor anlässt – nein, ich sitze da und genieße und knipse!

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Zwischendurch werfe ich Ballast ab – mehrere Kilos Dr.Oetker-Dies-und-das-Pulver-Tüten sowie Haribo-macht-Uli-froh wechseln den Besitzer.

Dann kommen auch schon Tiere an das Wasserloch, welches man von der Terrasse des „Restaurants“ aus beobachten kann

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Nach Auswertung des Fotos und Zurateziehens meines kleinen Büchleins „Säugetiere im südlichen Afrika“ habe ich einen neuen Tiernamen in meinem Repertoire: Schlankichneumon 😊 . Haha, Sachen gibt’s..... noch nie gehört (der englische Namen „Slender Mongoose“ klingt da schon etwas vertrauter).

Hier fällt mir schon auf, mit welcher Liebe Uli von „seinen“ Tieren spricht (von Frauen ist man diese Tierliebe ja eher gewohnt) – er hatte wohl mal eine Mongoose-Handaufzucht und beschreibt dies ganz begeistert!

Unser restliches Programm an diesem Tag ist schnell geplant: Bungalow beziehen und dann Abendessen. Es wird auch schon dunkel.

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Nun gehen wir das Einräumen und Duschen gemütlich an! Dachten wir.... Abholen war um 19.30 Uhr geplant, danach haben wir auch unser Wellnessprogramm ausgerichtet - aber Uli hatte schon angedeutet, dass er sich meldet, wenn etwas am Wasserloch los ist. Um 19 Uhr steht er schon auf unserer Terrasse: Kommt rüber, ein Leopard ist da!

Auf dem Gelände der Dombo Farm gibt es viele Leoparden, die meistens sind Uli und Heike persönlich und namentlich bekannt. Neben dem Wasserloch gibt es einen toten Baum, auf dem Uli ebenso totes Fleisch anbindet, welches die Katzen anlockt. Laut Uli ist das nie so viel, dass die Tiere davon satt werden und vom selbständigen Jagen abgehalten werden. Aber es bietet gute Beobachtungs- und Fotomotive. Keine Ahnung, ob dieses Verfahren den Leoparden schadet, weil es sie zu sehr an den Menschen gewöhnt oder sie verwöhnt oder ob das völlig unbedeutend für ihr Leben ist. Spannender sind natürlich ungeplante und nicht inszenierte Sichtungen, aber so kann man in Ruhe neben dem Essen her das Tier beobachten und genießen – so etwas gibt es sicher sehr selten! Es ist auch tatsächlich so, dass nicht immer das selbe Tier auftaucht und sich satt isst, sondern Lady, Charly, Susi usw. sich quasi die Klinke in die Hand geben. Mengenmäßig dürfte das angebotene Fleisch daher höchstens ein Amuse-Gueule sein.... Für Uli und Heike sind die Leoparden ein wichtiges Puzzleteil in ihrem Konzept – und es hat wohl sehr lange (Jahre) gedauert, bis die Katzen ihre Scheu verloren haben und sich regelmäßig an das Wasserloch trauen.


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An diesem Abend gibt Charly (ich zähle jetzt mal mit - er war Leopard Nr.1) uns die Ehre (leider ohne Stativ fotografiert und daher nicht optimal) und wir nagen parallel an unserem Fleisch (er an irgendwas, was ich vergessen haben, wir an leckeren Chicken- und Antilopen-Spießen, die Uli überm Holzfeuer gegrillt hat!).

Nun kommt der Auftritt der Dombo-Hyänen (Beweisfoto – leider nicht scharf!),

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die Heike in letzter Zeit den Nerv rauben: sie dekorieren fast jede Nacht die Terrasse um, testen den Schlauch des Feuerlöschers auf Dichtigkeit (spätestens danach ist er es nicht mehr) und lassen sich immer wieder neuen Blödsinn einfallen. Vor allem die Teenager Jochen und Marina benehmen sich ständig daneben – ich habe den Eindruck, dass ihre Paten Butterblume und Mann ihren Erziehungsauftrag nicht sehr ernst nehmen! 😎

So, und dann kommt sie nahe an den Tisch heran: Marina mit ihrem ganzen Charme! Ist sie nicht süß? Ich finde, der Schalk schaut ihr so richtig aus den Augen, gepaart mit einem „Ich war das nicht“ und dazu einem „Bitte nicht böse sein“...... 😘 😘 😘

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Später sehen wir im Dunkeln eine Bewegung aus den Augenwinkeln, Uli leuchtet schnell in die Richtung und siehe da: Leopard Charly läuft ganz relaxed zwischen der Terrasse und unserem Bungalow in die Nacht hinein davon (Beweis- und Suchbild).


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So geht unser erster Tag in Botswana zu Ende – Steinböckchen, Maskenbülbül, Schlankichneumon, Leopard, Hyänen und auf dem Rückweg noch eine Spotted Eagle-Owl, auch Fleckenuhu genannt (Beweisfoto – leider auch nicht scharf!).
Da kann man nicht meckern, oder?


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Teil 306. Sept. 2013
25.8. – Ein Tag auf der Dombo Farm

Heute wollen wir es afrikanisch entspannt angehen lassen. Ein super leckeres Frühstück steht bereit.

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Anschließend zeigen uns Uli und Heike ihre beiden Caracals, die sie aus einer südafrikanischen Zucht erworben haben, um den beiden das Trophäen-Schicksal zu ersparen. Eigentlich war geplant, die beiden auszuwildern, aber vermutlich durch Überzüchtung haben sie immer wieder gesundheitliche Probleme und würden in der Freiheit nicht überleben. So bauen Heike und Uli nach und nach ihr Gehege immer größer aus – Platz hat es ja genügend. Allerdings muss der Zaun gut gegen Eindringlinge der tierischen Art gesichert werden.

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Man merkt, wie sehr Uli und Heike an ihren beiden Katzen hängen. 😘


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Danach ziehen wir mit einem Farmarbeiter von Uli zu einem Bushwalk los. Zuerst sehen wir eine Gelbbauchsandrennnatter.

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Längsgestreifte Schlangen sind ungiftig, erklärt Uli. Okay, dann hoffen wir mal, dass diese Botschaft bis zu ihrem Kopf gelangt ist, denn dieser ist eindeutig NICHT längsgestreift! 🤩

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Podisoh ist Buschmann und kann uns einiges erklären, er hat auch Fallen aufgestellt und eine Hütte und eine Art Mini-Kral aufgebaut. Hier ein paar Fotos von dem netten und interessanten Ausflug:


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Am Ende stoßen wir wieder auf die Feuerschneise, von der ich in Heike’s Horror-Buschbrand-Berichten schon öfters gelesen habe. Nun kann ich mir endlich vorstellen, wie so etwas aussieht.


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Zu Mittag lassen wir uns eine Mischung aus Vesper und Kuchen und Kaffee schmecken und verzichten dankend auf die Farmrundfahrt, da wir abends eh noch mit dem Wagen zu einem anderen Wasserloch unterwegs sein werden. Jetzt wird erst mal Siesta gemacht in unseren gemütlichen Betten.

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Es gibt heute ein sehr frühes Abendessen, weil wir um 18 Uhr losfahren wollen. Uli grillt Elandsteaks

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und dazu gibt es leckeren Blumenkohl/Brokkoli/Kartoffel-Auflauf und Salat,


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danach Pudding zum Nachtisch. Eigentlich stehe ich Fleischgerichten ja eher gleichgültig gegenüber – aber diese Steaks waren schon sehr, sehr gut!!!

Nach dem Essen kann ich noch zwei einigermaßen brauchbare Fotos von einem Rotbauchwürger machen - dieser Vogel zeigt sich wenig kooperativ beim Knipsen!!! Aber Hauptsache ich hab ihn - er ist nämlich ein Neuer auf meiner Erwischt-Liste! 😉

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Gesättigt machen wir uns auf den Weg zum andern Wasserloch, wo es auch einen Leopardenbaum gibt, den man von einem Ansitz in Form einer kleinen Hütte beobachten kann. Die Sonne geht wie meistens recht dekorativ unter.

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Uli befestigt Lunge, die schon ein paar Tage außerhalb des Tieres, dem sie ursprünglich zum Atmen verholfen hat, verbracht hat, oben auf dem Baum...wahhhh, das stinkt gewaltig! 🤢 🤢 Eigentlich müsste das doch jeder Leopard im Umkreis von 100 km riechen! 😕


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Wir machen es uns auf unseren Klappstühlen in der Hütte bequem und das Warten beginnt. Allerdings müssen wir uns anfangs echt das Lachen verkneifen, weil die Mägen bzw. Därme von Heike (also der „meinigen“ – falls ich es noch nicht erwähnt habe, sie ist meine Halbschwägerin, falls es diese Bezeichnung überhaupt gibt 😕 ) und von Uli die ulkigsten Gluckergeräusche von sich geben. So klingt das also, wenn Eland verdaut wird 😗 . Danach begeben wir uns in eine Phase der Meditation und inneren Einkehr – immer wieder gestört durch einen Schwall widerlichen Lungenverwesungsgeruchs. Trotz dieser Belästigung fällt abwechselnd eine(r) von uns in leichten Schlaf – deutlich an der vertieften Atmung zu erkennen, auch wenn es bei der Nachbesprechung diesbezüglich ein dreifaches Dementi gibt! 😄

Um es kurz zu machen – es kam kein Leopard! Aber: irgendwann war Hyänengeheul zu hören. Und da 😮 – plötzlich hören wir ein Schnaufen und Scharren an der Hüttentür.... 🤩 HILFE.... ich wollte doch noch ein paar Jahre leben! Zerfleischt von Hyänen....so hab ich mir das Ende nicht vorgestellt. Offensichtlich handelt es sich bei der Hüttentür aber um schwäbische Wertarbeit, denn wir bekommen keinen unerwünschten Besuch. Nach ca. 2 Stunden Starren ins Dunkle und dem Gefühl, dass unsere Ohren vom In-die-Nacht-lauschen deutlich gewachsen sind, brechen wir die Aktion ab.

Beim Einsteigen in den Wagen sehen wir im Schein von Ulis Strahler noch kurz die beiden Übeltäter, Quasimodo und Dracula. Sie sind vermutlich nicht nur an unserem Beinahe-Herzinfarkt, als sie an der Tür gekratzt haben, schuld, sondern auch an der Abwesenheit des Leoparden.

Auf der Rückfahrt im Dunkeln rennt plötzlich ein Stachelschwein vor uns her – das Beweisfoto erspare ich euch, sonst meldet Ihr euch morgen alle beim Optiker..... Trotzdem: mein erstes Stachelschwein in freier Natur!!

Als wir auf der Terrasse auf Heike treffen, meint diese ganz locker: schaut mal, wer da drüben sitzt! Es ist – wenn ich mich richtig erinnere – Lady (Leopard Nr.2), die uns da eine halbe Stunde lang eine Demonstration im Kuhkopfzerlegen gibt! Na bitte, warum denn in die Ferne schweifen, sieh, der Leo frisst so nah!!!

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Mittlerweile ist es 22.30 Uhr in Botswana – ab ins Bett!!
Teil 408. Sept. 2013
26.8. – Ausflug in den Makgadikgadi-NP

Auf diesen Tag habe ich mich schon sehr gefreut – denn diese Gegend Botswanas kenne ich ja noch nicht. Und ich sollte mich nicht umsonst gefreut haben....

Um ca. 9 Uhr öffnet Heike das Farmtor (in diesem Kapitel handelt es sich durchgehend um „meine “ Heike, wenn nicht anders erwähnt, denn Dombo-Heike ist daheim geblieben, um Haus, Hof, Caracals und Leoparden zu hüten 😉 ).

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Endlich mal ein Gelbschnabeltoko, der still hält:


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Wir fahren auf der Sandpiste bis zur Teerstraße und biegen dann links Richtung Nata ab. Rechts erblicken wir unsere ersten Zebras! Natürlich gibt es sofort einen Fotostop, auch wenn Uli lächelnd meint, dass dies nicht unsere letzten Zebras heute sein werden....

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Um ca. 10.15 Uhr erreichen wir das Gate,

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und während Uli uns eincheckt, versuche ich mich als Interimsfahrzeugbesitzerin. Aber wie befürchtet bin ich eindeutig zu klein – so richtig entspannt sieht das nicht aus, wie ich mich auf den Außenspiegel aufstütze.... da fehlen locker mal 20cm 😄 . Ein kurzer reumütiger Gedanke geht an meinen Golf, der zur Zeit hoffentlich gesund und munter mit Sohn und Clique am franz.Atlantik unterwegs ist.

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Nun folgt eine recht staubige und teilweise öde Fahrt durch den Park. Vereinzelt sieht man Tiere, hier ein Oryx – ja hallo, mit dem hatte ich auf dieser Reise gar nicht gerechnet! Entsprechend hält er sich auch im Hintergrund und es gibt nicht mehr als ein Beweisfoto.

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Dann unsere ersten Giraffen – sie sind recht misstrauisch, vermutlich kommen hier nicht im Minutentakt die Autos vorbei!

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Rund 1,5 Stunden Staub und Eintönigkeit später erreichen wir endlich das Ufer des Boteti – und ich bin begeistert! Was für eine Landschaft!


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Laut Uli wird diese Gegend auch als Mini-Chobe bezeichnet und ich kann das durchaus nachvollziehen. Der eindeutige Vorteil an dem Mini ist, dass es hier auch nur ein minimales Aufkommen an Fahrzeugen gibt! Natürlich auch insgesamt weniger Tiere, aber trotzdem eine sehr große Vielfalt – die wir zudem in aller Ruhe, ohne Störungen und in zum Teil für uns ganz besonderen Szenerien bestaunen dürfen. Alles wirkt viel ursprünglicher und unberührter als die Chobe-Region, manche Ausblicke wirken auf mich fast surreal – hier der ganze Staub und dort der blauglitzernde Boteti mit den Tieren.

Wir sehen Marabus und Kudus

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Und dann kommt der Auftritt „unseres“ Elefanten – den einzigsten, den wir dort gesehen haben, aber dafür hat er extra für uns alles gegeben!


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Erst mal den Durst löschen!

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Und dann schaut er sich diese Touris genauer an!

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Okay, wir werden einer kleinen Elefanten-Wellness-Demo als würdig befunden!
Also stapft er zum nächstbesten Schlammloch und nimmt eine grauschwarze Dusche!

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So, sieht schon besser aus, oder ?!

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Dann noch der Unterbodenschutz – den darf man nicht vergessen!

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Und nun geht’s mit Schwung und Freude komplett in den Matsch!


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Spätestens als er sitzend voller Genuss seinen Allerwertestens im feuchten Schlamm reibt, können wir uns das Lachen nicht mehr verkneifen. Er macht auf uns wirklich den Eindruck, als ob er uns ganz persönlich eine Show bieten möchte!

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Nach viel Poposchubbern und Rüsselschwenken wird noch einmal richtig gematscht

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und dann quält er sich aus dem Loch


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und nimmt eine erfrischende Staubdusche!

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Bei dem nächsten Foto werde ich sehr, sehr nachdenklich! 😐 😕 Ich schwöre, es ist der selbe Elefant! Aber findet Ihr nicht auch, dass er mindestens 20 Jahre jünger und völlig relaxed aussieht? Ich spiele mit dem Gedanken, auszusteigen und mich auch in die Schlammpfütze zu schmeißen!! 🤪 Vielleicht würde es was helfen????

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Den nächsten Programmpunkt würde ich wegen der Verletzungsgefahr aber auslassen: Ele (so heißt übrigens das Rüsseltier in unserm Erstlesebuch an der Schule) marschiert zielstrebig zu einem (vielleicht von ihm persönlich zu diesem Zwecke) abgebrochenen Baumstamm und schubbert sich verschiedene Körperteile! Ist er nicht goldig?

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Später sehen wir ihn noch mal von Weitem, wieder am Wasser.

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Auch dies sieht man zwischendurch 🤩 :

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So, und jetzt kommen die Zebras und Gnus, die Uli uns versprochen hat! Sie gehen in großen Gruppen zum Wasser, trinken, entfernen sich wieder, mal langsam, mal schnell.

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Nebenher baut Uli unseren Mittagstisch auf und wir vespern und schauen und vespern und fotografieren.....

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Leider ist es den ganzen Tag über sehr windig, so dass wir aufpassen müssen, nicht zu viel Sand mitzuessen. Wie gut, dass diese Sichtung erst danach kam und uns den Appetit nicht verderben konnte 🤢 :

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Als wir weiterfahren, entdecken wir diese hübschen Kudus am Wasser

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und dann kommen wir zu den Geiern, die wir schon am Anfang von Weitem gesehen und die uns Uli ganz fest von Nahem versprochen hat. Schon die ganze Zeit konnten wir sie immer wieder aufs Neue auch in der Luft kreisen sehen – wirklich ein beeindruckendes Schauspiel!

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Beim Vulture-Meetingpoint erleben wir dieses Geier-Mobbing: ein einsamer jugendlicher Kappengeier steht völlig ratlos einer großen Weißrückengeier-Gruppe gegenüber.

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Er wird zwar nicht angegriffen, die anderen Geier wirken auch nicht agressiv, aber durchaus abweisend.... Die rund 40 riesigen Vögel stehen entweder nur rum, starren ihn an, oder putzen sich,

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dösen, marschieren mal kurz auf den armen einsamen Kerl los (einfach witzig, wenn Geier zu Fuß unterwegs sind, finde ich)

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und starten immer wieder zu einem kurzen Rundflug knapp an seiner Nase vorbei.

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Es erschließt sich uns nicht völlig, was hier abgeht (und ich habe das Gefühl, dass es dem Kappengeier-Teenager auch nicht ganz klar ist 😗 ) und wir wissen auch nicht, wie das schlussendlich ausging, aber wir stehen lange Zeit da und genießen einfach das Schauspiel, das uns geboten wird!

Ich bin begeistert, denn ich habe noch nie Geier so hautnah und in einer so großen Gruppe erlebt!


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Wir können uns kaum trennen, aber irgendwann muss man auch ans Heimfahren denken – es liegt ja noch einiges an Strecke vor uns!

Beim Weiterfahren sehen wir noch von Elefanten verwüstete Uferregionen

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ein Schlankichneumon 😎


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verschiedene Vögel,

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z.T. mit Abendessen 😉

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noch mal ein Gnu und Zebras


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und dann eine meiner Lieblingsszenen: eine Gruppe Kudus, die genüsslich mit den Beinen im Wasser stehend weidet!!! Eigentlich denke ich bei Kudu immer an Busch und Staub – dieses Bild ist ein so ganz anderes.


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Sie beobachten uns wechselseitig ganz genau

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Irgendwann schrecken sie auf – was aber nichts mit uns zu tun hatte – und verlassen galoppieren das Wasser. Mensch, war das schön!!!


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Zum Abschluss noch ein paar Geier


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und zwei Stimmungsbildern von Gnus bzw. Gnus + Zebras, wobei wir immer am mutmaßen waren, warum diese beiden Arten so oft zusammen unterwegs sind.... Unsere Idee: die doofen Gnus (einfach nur nach ihrem Gesichtsausdruck beurteilt) profitieren von den wesentlich cleveren Zebras 😎

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Ein Schlussfoto vom Boteti, ich glaube man sieht die Bungis von der Leroo la Tau-Lodge links am Hang.


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Und dann machen wir uns auf den Weg zur Fähre, nachdem wir das Khumaga Gate passiert haben.

Es braucht viel Überredungskunst von Uli, um den Fährmann davon zu überzeugen, dass er sein Boot in unsere Richtung bewegt. Er ist „tired of the wind“......


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Wir müssen erst ein Stück durchs Wasser fahren, bevor unser Fahrzeug diese Rampe hochfahren kann.

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Laut Uli benutzt er die Fähre erst wieder seit kurzem, denn das Wasser des Boteti steigt momentan – davor war das Ganze eher eine Lachnummer, man fuhr fast in die Mitte des Flussbettes, um denn für ein paar Meter die Fähre zu erklimmen und trotzdem den vollen Preis zu bezahlen.


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Währende unserer Rückfahrt geht kurz nach 18 Uhr die Sonne unter.


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Um 19 Uhr kurz vor der Erreichen der Farm läuft uns in der Dunkeln die Leopardin Susi über den Weg. Da wir unsere Kameras schon weggepackt hatten, reicht es nur zu einem Beweisfoto der schlechteren Art, zumal Madame da bereits im Gebüsch verschwunden war!

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Heike (Dombo) erzählt uns nach der Rückkehr beim wieder sehr leckeren Abendessen (es gibt eine Art Oryx-Gulasch mit Reis, wenn mich meine Erinnerung nicht täuscht, danach Mousse au Chocolat), dass sie den ganzen Tag über Besuch von Leoparden am Wasserloch hatte. Naja, wir gönnen ihr es selbstverständlich, dass sie nicht alleine sein musste während unserer Abwesenheit!

Während wir essen, erscheint zum Beweis dafür, dass er nicht im Gulasch gelandet ist, Hugo, der Farm-Oryx am Wasserloch! (Ich hoffe, ich habe mir den Namen richtig gemerkt...). Auch hier nur ein – auch noch aufgehelltes – Beweisfoto!

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Ich gönne mir zu dem guten Essen einen passenden Rotwein und habe dann die entsprechende Bettschwere!

Fazit Makgadikgadi: es war ein wunderschöner Ausflug, den wir als Exklusiv-Gäste ganz nach unseren Wünschen gestalten konnten. Uli’s ruhige und informative, dazu immer freundlich-fröhliche Art trägt viel zum Wohlgefühl bei - und der abendliche herzliche Empfang von Heike mit leckerem Essen kommt oben drauf! Ich möchte mir allerdings den Park nicht mit einem trockengefallenen Boteti vorstellen......Gesehen haben wir von dem ganzen Park natürlich nur einen Bruchteil!
Teil 508. Sept. 2013
boris schrieb:
Fleur de Cap schrieb:Coucou Bele,

ich hab grad Zeit....mach hinne und schreib weiter 😘

Grüßle
Fleur
Hi Bele, sehe ich genau so 😉 😁 🙂 😗

Gruß Boris
Ich gehorche aufs Wort 😄 😄 !!!



27.8. : Von der Dombo Farm zur Kubu Lodge


Gemütliches Aufstehen und Packen ist heute angesagt, nicht zu vergessen das Frühstück!

Beim Aufwachen meinte Heike, sie hätte gestern Abend noch ein Schnaufen und Rascheln vor unserer Tür gehört. Und tatsächlich sind Leopardenspuren im Sand vor unserer Terrasse. Laut Uli war Susi die nächtliche Besucherin, sie hat so kleine Pfoten.

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Wir besuchen noch schnell die Caracals – die Fotos sind alle von Heike, ich war ohne Kamera unterwegs.

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Kurz vor der Abfahrt erfreut mich am Auto ein Scharlachweber im Prachtkleid – der arme Kerl ist so was von verliebt in sein Spiegelbild! 😉 😘

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Heike (Dombo) bringt uns nach Maun zum Flughafen und achtet genau darauf, dass wir richtig einchecken und unsere Taschen auch auf das Band nach Kasane gelangen. Als alles klar ist, müssen wir Abschied nehmen. Scheee war’s in Schwäbisch-Botswana! 🙂

Der nun folgende Teil unserer Reise hatte mir von Anfang an die meisten Sorgen bereitet. Bedingt durch gewisse Terminzwänge gab es keine andere Möglichkeit als von Maun nach Kasane mit Air Botswana zu fliegen.

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Von St@ffi aus dem Forum weiß ich inzwischen, dass es bei ihnen allerlei Probleme mit dem Flug gab. Ich bekam zu der Zeit, als es auch bei Air Namibia viele Ausfälle und Umbuchungen gab, einen Anruf von Christina Miebach von Iwanowski mit der Einleitung: Du ahnst sicher, was los ist, wenn ich dich aus dem Büro anrufe (wir quatschen auch ab und zu in unserer Freizeit miteinander – bushtalk 😎 )! Wahh, nein, bitte, keinen Flugausfall! 🤩 Doch, Air Botswana hatte kurzerhand unseren Flug gestrichen. 😈 Ja super, so einfach kommt man alternativ nicht von Maun nach Kasane. Christina hatte aber in Zusammenarbeit mit Safari Destination das Ganze auf Buschflieger umgebucht, natürlich teurer, auch wenn unser Reiseveranstalter uns finanziell entgegengekommen ist.

Aber viel Luft um Nichts – oh Wunder - nach einer Woche wurde der Flug wie von Zauberhand wieder eingesetzt. 😗

Jetzt war es natürlich spannend, ob diese Information auch bis zum letzten Glied in der Kette durchgedrungen war!! Aber: alles hat reibungslos geklappt!

In Kasane wurden wir von einem netten Mitarbeiter der Kubu-Lodge abgeholt, der uns auch die nächsten Tage immer von A nach B gefahren hat.

Heute hatten wir kein Programm außer Hütte beziehen, uns umzuschauen und das dreigängige leckere Abendessen. Somit ist dies sicher eines meiner kürzesten Kapitel!


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Am nächsten Tag gibt’s dafür eine Boat-Cruise und einen Game-Drive!

Ein Fazit zu den Unterkünften schreibe ich erst am Schluss – es sind ja nur drei und dann werden die Zusammenhänge einfacher zu erklären!
Teil 609. Sept. 2013
@ franzicke
Habt ihr Gabu getroffen? Bin sehr gespannt auf Wie'sweitergeht
Bissle Geduld bitte! 😎 Und im Übrigen heißt er Ghaba..... Gabu ist meine E-Mail-Adresse, da bringst du was durcheinander 😄
bayern schorsch schrieb:Hallo Bele,

Jeden Tag eine andere Story,

der bayern schorsch
@ bayernschorsch: Lieber Schorsch, wie schön dass du mich so gut verstehst! Genau das war dieses Jahr meine Intension – nicht unbedingt nach möglichst vielen Katzen jagen, zusammen mit 100 anderen Touristen, sondern auf die kleinen Geschehnisse achten. Und ich hatte wirklich Glück, es gab ein paar nette kleine Storys am Rande für mich.

Daher werden hier jetzt auch nicht alle Vögel erwähnt, die wir gesehen haben - die ganzen üblichen Verdächtigen, die ich letztes Jahr schon gelistet habe, tauchen im Bericht nur dann auf, wenn mir das Foto speziell gefällt oder eben die Umstände entsprechend sind....


28.8.: Teil 1 - Morning Boat-Cruise

“Morning” ist ausnahmsweise recht großzügig zu interpretieren – Start an der Lodge zur Cruise ist um 9.30 Uhr. Schon wiiiieder ausschlafen: wie langweilig 😵 (denke ich, die Lerche) – wie toll 🙂 (denkt Heike, die Eule) !

Aber das passt schon – wir stehen trotzdem nicht so spät, aber eben in aller Ruhe auf und gönnen uns ein sehr gutes Frühstück – allerdings bedarf es ein wenig Eigeninitiative, damit man Eier usw. auch angeboten bekommt...(jedoch von ausgesprochen freundlichem Personal – das war dieses Jahr durchgängig der Fall!). Wir lassen uns das natürlich nicht entgehen, Heike entscheidet sich für „full house“ und ich für Pilze mit Zwiebeln zum Rührei. Yammmm, sehr lecker! Und das kombiniert mit dem schönen Ausblick in den Garten und auf den Chobe – ja, das gefällt mir schon sehr gut, auch wenn es nicht meiner Vorstellung von verbuschtem Botswana entspricht.


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Nebenher kann ich meine Vogelsammlung erweitern. Dieser kleine Kerl, (Heike: kleines niedliches Hühnervögelchen), ein Gelbbrustbülbül (Yellow bellied Greenbul) leistet uns beim Frühstück Gesellschaft und frisst sogar aus den Hand (leider kein Foto davon).

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Auf dem Baum turnt die Verwandtschaft herum, ein Gelbsteißbülbül (Dark capped Bulbul)

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sowie ein Fiskalwürger (Common Fiscal).

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Dazu am Boden noch ein Weißbrauenrötel (White-browed Robin-Chat) – drei von diesen vier Hühnchen hatte ich noch nicht auf meiner Liste von letztem Jahr abgehakt!

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Shakes, unser Kubu-Lodge-Fahrer bringt uns zum Bootsanleger der netten Metallschalen, mit denen Puku-Safari ihre Touren durchführt. Wir sitzen in der ersten Reihe (schließlich waren wir auch zuerst da!) und genießen die Fahrt vorbei an der tropisch anmutende Uferlandschaft.

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Wie letztes Jahr gesellt sich wieder eine Rotkappenschwalbe zu uns an Bord. Später kommt noch seine Partnerin dazu – die beiden scheinen gerade im Nestbau begriffen zu sein. Sie waren lange Zeit sehr unterhaltsame blinde Passagiere - ich mag diese kleinen Kerlchen 😘 .

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Hier ein paar Schnappschüsse von unterwegs:

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Und hier eine sehr interessante Beobachtung – wir schauten uns das einen ganze Weile an. Zwei Long-toed-Lapwings (mal was anderes als dieser immerwährende Blacksmith-Lapwing und auch neu auf meiner Liste) wurden von einem Waran beim Brüten gestört und flogen daher diverse mutige Angriffe auf ihn.

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Hier ist jemand sehr müde!


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Und hier hat jemand den Anschluss verpasst! Ein einsames Hippo tappst in der Mittagshitze vorsichtig den Hang hinunter, um endlich ins Wasser zu gelangen.

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Es hat wirklich eeeewig gedauert 🙄

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Croc meets Buffalo

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Buffalo meets Yellow-billed-Stork - beide im Stechschritt! (diese Foto liebe ich!!)

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Trio in Schwarzweiß

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Ach herrje, das war auch so ein Story! Von Weitem hören wir die Leute von einem Doppeldecker-Boot rufen. Zuerst denken wir, die grüßen nur, aber dann wird schnell klar, dass sie sich festgefahren haben. Also eilen wir und noch ein anderes Boot zur Hilfe. Die beiden kleinen werden an das große Schiff gebunden und ziehen es im Rückwärtsgang aus dem Schlamm.

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Offensichtlich hatten sich die Schrauben mit Schilf zugewickelt.

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Dankende Grüße vom Oberdeck

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Schon okay – tschüss!!!

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Drei neue Hühner auf meiner Liste:

Black Egret (Glockenreiher)

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African pied Wagtail (Witwenstelze)

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Black-crowned Night-Heron (Nachtreiher)

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Ein Elefantencrossing darf natürlich auch nicht fehlen


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Das Ganze mit Giraffendeko!

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Elefantenkuddelmuddel im Wasser

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Fast geschafft!

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Endlich wieder feste Nahrung und Boden unter den Füßen!

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Und last but not least eine schöne Giraffengruppe am Ufer.

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Wir werden sicher an Land gebracht und von Shakes zur Lodge zurück transportiert. Dort das übliche Spiel: Essen, und zwar gibt es mittags ein Salatbüffet sowie einen Hauptgang und einen Nachtisch. Wenn man jedes Essens-Angebot in der Kubu-Lodge wahrnimmt, dann kann man sich nach Hause rollen lassen.....

Danach ist Siesta bis um 15 Uhr angesagt.

Fazit: die Boatcruises von Puku-Safaris sind sehr zu empfehlen, da es sich um kleine Boote handelt. Ich fand es an diesem Morgen auch recht ruhig auf dem Chobe – abgesehen von dem festgefahrenen Boot. (Andersformatige Fotos sind heute trotzdem meine, ich hab hier und da ein bisschen überflüssiges Material abgeschnitten!)
Teil 710. Sept. 2013
28.8. – Chobe Game-Drive am Nachmittag

Um 15.30 Uhr werden wir abgeholt – und ich bin verblüfft: meine so halb im Spaß gemachte Guide-Anfrage (also gemacht wurde sie von Frau Miebach, um genau zu sein) hat funktioniert: Ghaba, der uns schon letztes Jahr gefahren hat, kommt mit dem Geländewagen von Puku-Safari um die Ecke. Mit uns fährt eine nette vierköpfige Familie mit einer bereits berufstätigen Tochter und einem schulpflichtigen Sohn (ca.15 Jahre alt). Er beäugt mich zuerst etwas misstrauisch 😵 , als er mitbekommt, dass ich Lehrerin bin, aber schlussendlich ist er sehr gesprächig und das auch noch in einer sehr ansprechenden Art. Er erzählt mir von seinen bisherigen Stationen - vor allem voller Begeisterung vom Sango Safari Camp. Dies sei das Beste bisher gewesen. Dann ist noch ein freundliches Ehepaar etwas älter als wir an Bord.

Eigentlich optimale Voraussetzungen – aber trotzdem hat uns der Game-Drive jetzt nicht umgeworfen. Es herrscht doch ein ziemliches Gedränge im Chobe NP, vor allem wenn es eine Sichtung gibt. Per Funk wird dann alles, was 4 Räder hat, zusammengetrommelt – von allen Seiten düsen die Fahrzeuge an und wenn sich der Staub endlich verzogen hat, starren zig Leute auf irgendein Löwenohr, das man mehr erraten als sehen kann..... eigentlich schon fast wieder lustig – wenn man über ausreichend Humor verfügt 😎 😗 .

Uns hat das Ganze allerdings eher gestresst – wir waren von Uli anderes gewohnt! Am nächsten Morgen ging es ähnlich zu – wobei es vorallem abends eine Situation gab, die uns überhaupt nicht gefallen hat 😠 .

Aber nun der Reihe nach:

Zuerst fahren wir wie üblich unten am Wasser entlang und die Fahrt steht unter dem Motto „Spiegelungen“. Ghaba setzt unsere Wünsche, was Licht und Positionierung zum Fotografieren angeht, sehr gut um – auch wenn das Licht insgesamt nicht optimal ist.


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Der Kleine ist dann beinahe ins Loch gefallen:

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Dieses Jahr gibt es sehr viele Elefantenbabys – für mein Gefühl viel mehr als letzten August. Dies treibt die männliche Besatzung beinahe in den Wahnsinn: während wir Frauen mit Herzchen in den Augen für jedes graue Rüsseltierchen anhalten lassen, stöhnen die Herrren der Schöpfung nur noch „No more Elephant-Babys please“! 🤩


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Hier noch ein paar „sonstige Fotos (Elefanten und so weiter....)“

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Solche Szenen machen mich immer besonders glücklich – ich mag dieses Arche-Noah-Feeling 🙂


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Auf Kollisionskurs!! 🤩

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An dieser Stelle würden wir gerne länger verweilen, auch wenn es schon wieder männliches Genörgel wegen der kleinen Grauen gibt – aber Ghaba drängelt weiter. 🙁

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Wir sind darüber nicht sonderlich glücklich – der Grund für seine Eile ist dann aber doch ein sehr Süßer! 😘 😘 😘


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Dieses knuffige Kerlchen liegt direkt neben dem Weg – und Heike und ich denken uns den Dialog mit seiner Mama aus:


„Du bleibst hier liegen, bis ich vom Einkaufen zurück bin!“

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„Oooch, darf ich nicht mit?“


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"Hmmm, das dauert aber lange, bis sie kommt...Wo ist sie nur?"

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"Na gut, dann wart ich eben noch ein bisschen."

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Der kleine Leopard (übrigens Leopard Nr.4 der Reise 😎 ) ist wirklich zum Einpacken und entschädigt ein bisschen für die Hetzerei durch den Staub. 🙂

Nach dieser Sichtung kann Ghaba beruhigt zum Sundowner bitten. Wir werden dabei von einem Rotschnabelfrankolin mit Küken unterhalten.

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Später in der Khwai Concession werden wir ihn noch in seiner Funktion als Raubkatzenalarm kennenlernen!

Ein Nachtflughuhn liegt auch in der Gegen herum

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Und dann kommt die Szene, die uns gar nicht gefallen hat 😵 😊 😠 :

Einige Autos voller Touristen drängen sich um diese etwas trägen Löwen, die man hinter einem Busch nur erahnen kann.


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Um sie etwas fotogener zu präsentieren fährt ein Guide ab vom Weg ihre Richtung und scheucht sie auf.

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Die armen Katzen erheben sich, verlegen dann ihr Lager aber nur um ein paar Meter, wieder hinter Gebüsch. Man könnte fast meinen, dass sie dem Fahrer am liebsten eine Nase drehen würden.

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Und gute Fotos konnte man trotzdem nicht machen...... 😈

Ich werde dann für dieses unschöne Erlebnis mit zwei Roan Antelopes (Pferdeantilopen) entschädigt.

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Sie standen auf meiner Wunschliste!!! 🙄 Letztes Jahr habe ich am Chobe unendlich weit entfernt eine Sable Antelope (Rappenantilope) gesehen und entsprechend verschwommen abgelichtet, dieses Jahr nun zwei Roans – dank des quasi nicht mehr vorhandenen Lichtes auch unscharf – aber das Ganze ist offensichtlich ausbaufähig! Lasst mich noch 5 mal nach Afrika reisen – dann hab ich beide superscharf fotografiert – wetten???? 🤪

Zum Abschluss noch mal Elefanten im Sonnenuntergang (und wieder ein No-more-elephant-babys-please-Geschrei von den billigen Plätzen! 😄 )

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- und das war’s dann auch!


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Noch eine kühle Fahrt im offenen Fahrzeug zurück zur Kubu-Lodge, dort gibt’s wieder ein gutes 3-Gänge-Menü (von dem wir uns ein Brötchen mitnehmen für den nächsten Morgen) und dann geht’s früh ins Bett, denn am nächsten Tag geht’s um 6 Uhr los! 🤨
Teil 811. Sept. 2013
@ Claudia, Tani und Katja: mensch, wenn ich gewusst hätte, das Ihr den kleinen Leoparden haben wollt, hätte ich ihn natürlich eingepackt - sorry.... 😵 !

Und weiter geht's:

29.8. Morning Game Drive – Chobe NP

Mal schaun, wer heute (nach Katzenwäsche und ohne Frühstück) um 6.30 Uhr mit uns in den Wagen steigt und wer unser Guide ist....!?

Hmm, am Meeting Point auf dem Parkplatz der Kubu-Lodge stehen nur wir zwei.... und dabei bleibt es auch. Unser Guide heißt Elliot. Moment mal, das sagt mir doch was und auch das Gesicht kommt mir bekannt vor. Klar – er war letztes Jahr einer der Boatcruise-Guides!

Ich freue mich, dass es eine gewisse Beständigkeit beim Puku-Safari-Personal gibt, das spricht für das Unternehmen (übrigens gab es auch viele bekannte Gesichter in der Kubu-Lodge)!

Gutgelaunt tuckern wir drei los, wobei Heike und mir klar ist, dass diese Tourbesatzung für Elliot sicher nicht so doll ist wie für uns, weil er ja bei halbleerem Wagen weniger Trinkgeld bekommt. Also beschließen wir nach kurzer Beratung, den Tip entsprechend aufzurunden, sofern die Fahrt kein kompletter Flop wird.

Heike, die Frostbeule, darf auch noch vorne sitzen – da zieht es wesentlich weniger.

Die erste Sichtung ist schon mal ganz nach meinem Geschmack, da neu für mich! Meine lieben Leser brauchen nun allerdings etwas Fantasie, denn es war nicht möglich, meine Kamera (bzw. deren Autofokus) bei schwachem Morgenlicht davon zu überzeugen, dass zwei Honeybadger interessanter sind als hundert Grashalme! 😈

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Auch hier hat sie sich wieder für Flora und gegen Fauna entschieden:

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Ich find ihn trotzdem sehr süß – diese Frisur ist einfach witzig!

Aber auch heute läuft es ähnlich ab wie gestern – Elliot fehlt die innere Ruhe, um länger bei den Dachsen zu verweilen.

Okay, er hat einen Grund – eine Löwin streunt durch die Gegend.

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Und die Anzahl der Safarifahrzeuge hält sich in Grenzen, zumindest findet kein hektisches Rangieren statt. Leider hat sich der Lover der Dame nach unten ans Wasser verzogen, wo man zwei Boote einer Lodge im Park mit vielen gezückten Kameras beobachten kann. Offensichtlich ist er von dort aus zu sehen. Wir warten recht lange, ob er sich nicht doch nach oben bewegt, auch Frau Löwin legt sich ab und harrt der Männer, die da kommen werden.

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Irgendwann verlieren dann auch wir die Lust, da sie sich ins Gebüsch verzieht und nicht mehr wirklich zu sehen, geschweige denn zu fotografieren ist. Und Herr Löwe ist vermutlich unterwegs irgendwo eingeschlafen. 😊

Wenn sonst nichts des Weges gelaufen kommt:

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Kurz darauf ist Coffee-Break angesagt

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und wieder sind die netten kleinen Frankoline vor Ort.

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Anschließend verbringen wir noch recht lange bei einer Sichtung der besonderen Art: der unsichtbare Leopard. (oder auch "the ear") 😎

Eigentlich war die Szene filmreif: eine Unzahl von Fahrzeugen parkt kreuz und quer, stellt sich immer wieder um, es ist ein Wirbel ohne Ende. Der Grund: einer hat einen Leoparden in ca. 173 km Entfernung gesichtet – einem Guide gelingt es sogar, mit einem Fotoapparat seiner Kundschaft das linke Ohr der Katze unscharf abzulichten – das Foto wird durch die Reihen der angrenzenden Safari-Autos gereicht.....ahhhh 😮 .....ooohhhhh 🤨 .

Ja und wo liegt er denn? Na da hinten, siehst du nicht die drei kleinen Bäume, daneben der dürre Strauch, jetzt gehst du mit dem Blick den krummen rechten Ast entlang, bis du zu einem welken Blatt gelangst – von dort in einem Winkel von ca. 24,7 ° Nordnordost, bis du den zweiten Busch von links siehst, dahinter erkennt man das Ohr.


Ja nee, is klar – dies wird mit Sicherheit nicht Leopard Nr.5 in meiner Sammlung. Einmal in die Augen schauen muss mindestens sein. Wie gesagt, ich hab mich innerlich halb totgelacht! 🤪 Und ja - es gibt tatsächlich kein einziges Foto von dieser Aktion - ich war dermaßen beeindruckt, dass ich meine Kamera nicht in die Hand nehmen konnte....

Dann lieber schlafende Elefanten (auch wenn die wohl mit dem unsichtbaren Leoparden verwandt sind) - aber wenigstens nehmen sie sich nicht so wichtig!

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oder einfach Impalas! Die machen kein solch blödes Theater, laufen brav über den Weg, oder stehen dekorativ im Gelände rum.

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Auch Riesentrappen und Zebramangusten auf der Flucht geben da noch mehr her als dieses „Das wäre Ihr Leopard gewesen“- Erlebnis!


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Eine Manguste zeigt sich sogar kooperativ – na bitte, geht doch! Auch wenn sie dabei ein bisschen die Zähne fletschen muss!

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Beim Zurückfahren freue ich mich über diese lebhaften Giraffen – sie wurden meines Wissens von nichts oder niemand erschreckt, sondern sind ausnahmsweise, vermutlich dank der morgendlichen Kühle, mal etwas flotter von A nach B unterwegs.


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Mein Lieblingsbild:

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Noch ein leicht sabbernder Kudu-Bock

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und one more elephant baby 😘 😘 😘

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- und dann geht’s zurück in die Kubu-Lodge. Endlich Frühstück – wir genießen es ausführlich.

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Auf dem Weg zur Hütte begegnen uns viele der Lodge-Zebramangusten.

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Die knapp zwei Stunden bis zum Mittagessen vertreiben wir uns mit Postkartenschreiben – das 1. Mal in einem Afrikaurlaub habe ich die Ruhe und Zeit dazu! (Angekommen sind sie allerdings noch nicht....).

Heute Nachmittag wartet dann noch eine Afternoon-Boatcruise auf uns, darauf freue ich mich sehr!

(Fotos sind alle von mir, ich hab nur mal wieder ein paar überflüssige Zweige usw. abgeschnitten... auch wenn ich den Leo trotzdem nicht entdeckt habe).
Teil 912. Sept. 2013
29.8. – Boat-Cruise auf dem Chobe am Nachmittag

Da ich heute tippfaul bin, nur ein paar kurze Worte. Als wir am Steg ankommen muss ich grinsen: unser Bootsfahrer/Guide ist Elliot von heute früh (und von letztem Jahr). Die Bootstour ist wieder sehr schön, es gibt recht wenig Rummel auf dem Wasser.

Generell ist die Tiervielfalt immer wieder überwältigend am/im Chobe. Hier ein paar Schnappschüsse von unterwegs:

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Autsch!!!!

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Häää??? Sag das noch mal!!

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Und dann diese Moor-Hippos! Wir können sie lange beobachten und amüsieren uns köstlich!

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Nein, der Reiher pickt kein Auge aus, keine Sorge!

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Ein Sacred Ibis (Heiliger Ibis) schaut sich die Sauerei mal von oben an!

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Das war insgesamt ziemlich großes Hippo-Kino!

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Aber irgendwann wird auch das wildestes Hippo wieder müde!

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Nun sind die Elefanten dran:


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Ein größere Gruppe kommt an dieser schönen Stelle zum Trinken herunter - es wird getrunken und gespritzt und geplantscht!


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S – M – XL


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Dann kommen Mama und another baby elephant 😗 😎 😘 zum Syncron-Trinken

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Naja, klappt noch nicht immer!

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Bitte hierher fotografieren!!


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Wird gemacht!

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Dieser Nimmersatt (Yellow-billed-Stork) ist kurz vor uns gelandet, wird von Möwen umkreist und scheint jetzt nicht mehr zu wissen, was er hier eigentlich wollte.

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„Da steh ich nun, ich armer Tor,
und bin so klug als wie zuvor.“

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Nochmal ein bisschen Pied Kingfisher (Graufischer)

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Und ein bisschen Waran gibts auch.

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Beim Sichten meiner Fotos werde ich an dieser Stelle mal wieder nachdenklich..
Bisher war ein Marabu für mich – mit Heike’s Worten – einfach ein ziemlich großes, hässliches Huhn, zum Teil bereits gerupft.

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Inzwischen regt sich aber Mitleid in mir. Sorry, aber was mag sich der Erfinder dieses Vogels wohl gedacht haben? 😕 Oder war da der Azubi im 1.Lehrjahr oder ein sonstiger Dilletant am Werke? 🤩

Ein recht wohlgeformter Storchenrumpf wurde von irgend jemand vorne mit einem viel zu langen vertikalen Schnitt geöffnet, ein nackter Hals, bei dem die Federn entweder noch oder schon fehlen, eingesetzt, zufällig irgendwo im Dreck einen Kopf mit Schnabel gefunden und auf dem Hals befestigt. Dann wurde der Schnitt notdürftig zusammengenäht. Fertig ist der Marabu.

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Ganz ehrlich: beim Anblick dieses Fotos juckt es mich in den Fingern – ich würde gerne tröstend über dieses nackte, schmuddelige Köpfchen streicheln. Armes Kerlchen..... 🙁

Dann kommen wir – leider schon in schwachem Licht, wobei es den ganzen Nachmittag über nie so richtig kräftig und klar war – zu meinen Lieblingsantilopen.

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Eine Gruppe Wasserböcke steht zuerst leicht misstrauisch, dann etwas gelangweilt in der Gegend rum,

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lässt sich dann aber doch zu einem Familienfoto überreden!

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Zum Abschluss noch ein paar Elefanten und Hippos - und dann beginnt die Sonne unterzugehen. Nichts wie zurück Richtung Heimat!!!

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Leider wird das Finale von Wolken gestört, die Sonne verblasst mehr als dass sie dramatisch untergeht - wenigstens mit Boot, Hippo und Elefanten garniert.

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Schade, letztes Jahr hatten wir da mehr Glück!

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Danach geht es wie gehabt zum Abendessen in die Lodge und ein netter Nachmittag mit einer entspannten Bootsfahrt geht zu Ende.
Teil 1014. Sept. 2013
@ Guggu, Alexa, Karin, Steffi - schön dass Ihr (weiter) dabei seid! Jetzt müsst Ihr aber aus dem Auto raus, wir fliegen weiter!! 😁

30.8. – Flug zum Sango Safari Camp (Khwai Airstrip)

Da unser Flug erst gegen Mittag geht, können wir ganz in Ruhe frühstücken und packen. Um es dem Piloten leichter zu machen (und uns auch, weil man so eher etwas findet), machen wir aus jeweils einer Tasche (die allerdings die geforderten Maße und auch das Gewicht einhalten würde) jeweils zwei lose gepackte, die man gut knautschen kann.

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Unser immer freundlicher und zuverlässiger Fahrer Shakes bringt uns zum Flughafen von Kasane, wo momentan an einem großen Parkplatz gebaut wird.

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Dann die große Überraschung – und ich musste heute schon so lachen, weil es Guggu bei SAA ähnlich erging: angeblich dürfen wir nur eine Tasche in die Mackair-Maschine mitbringen. So ein Schwachsinn, das steht nirgendwo und auch Shakes versteht es nicht ganz.

Diese Information bekommen wir von einem Flughafenmitarbeiter, der uns dann aber zuraunt, er würde sich drum kümmern, und vielleicht geht es ja doch usw.... Jaja, schon klar, er erwartet ein Trinkgeld, und dann lösen sich alle Taschenprobleme. Da kennt er mich aber schlecht – ich bin wirklich sehr großzügig, was Trinkgeld angeht (hab ich auf dieser Reise wieder festgestellt) – aber wenn man mich verar....en will, dann geht gar nichts!! 😈

Wir beobachten, wie er das selbe Spielchen mit einem italienischen Paar treibt – sie wirken schon leicht panisch. 🤩 Allerdings ist deren Gepäck auch in unseren Augen etwas zu groß.

Langer Rede kurzer Sinn: wie auch letztes Jahr scheint das unseren Piloten überhaupt nicht zu jucken – er stopft kommentarlos den Großteil der Taschen (wir sind 6 Passagiere) in die Ladeluken und den Rest in den freien Platz im Flugzeug. Viel Wind um nichts.

Eine super Co-Pilotin hat die Maschine auch: nämlich mich! 😗

Unser Pilot heißt Tom und kommt aus UK. Okay, kein Mensch ist fehlerlos.... 😎 und niemand kann sich aussuchen, wo er geboren wird 😛 ! Zudem ist er aber ein bisschen hyperaktiv, schraubt und schaltet und testet an jedem Instrument mindestens zehnmal rum, versucht dann den Motor zu starten – aber nichts geht. Das wiederholt sich einige Male, bist die Kiste mal endlich brummt. Auch während des Fluges pfrimelt er ständig an seinen Geräten rum, das macht mich echt nervös!!

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Dem jungen Mann fehlt noch die innere Ruhe. Egal, wir sind auf dem richtigen Weg! (Behaupte ich als Co-Pilotin jetzt einfach mal 😄 zumindest gehe ich davon aus, dass wir das auf dem netten kleinen Bildschirm sind 🤪 Und kein Plan, was der Rest und die ganzen Zahlen bedeuten soll 😗 )

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Nach 1 ¼ Stunden landen wir endlich – und mich wundert, dass Heike, die nicht 100% flugtauglich in kleinen Maschinen ist, so tapfer durchgehalten hat, denn es wackelt ab und zu nicht unerheblich (aus ihrer Sicht – ich finde das Fliegen schön wie immer!).

Allerdings hat sie die Augen zu und verpasst daher leider diese schönen Anblicke beim Landeanflug:


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Die Maschine landet nur zwischen - und startet ziemlich schnell wieder


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Ich bin gespannt wer uns abholt. Dass Face nicht da sein wird hatte er mir schon geschrieben. Am Airstrip wartet Joel. Prima, dann hat der Guide-Request ja doch funktioniert.

Irrtum! Nach dem obligatorischen Empfangsgesang

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werden Heike und ich (die anderen Mitreisenden hatten andere Ziele) von J.J., dem Interimsmanager eingewiesen. Er weiß, dass ich schon mal im Camp war und meint, das wäre prima, dann könnte ich ihm Rückmeldung geben, wie ich die Verbesserungen empfände und ob sich etwas gegenüber letztem Jahr verschlechtert hätte. Er müsse mir aber gleich sagen, dass das Camp nicht mehr in Familienhand sei. Hmmm, ich hatte das aus meinen diversen Quellen schon so zwischen den Zeilen gelesen, finde es aber in der offiziellen Version doch sehr schade und trübt meine Stimmung etwas. Außerdem wird uns mitgeteilt, dass nicht Joel, sondern Tony unser Guide ist. Wir könnten ihn mal testen und da wir ja 4 Tage da sind, jederzeit auch wechseln. (So viel zur Theorie. So einfach ist es aber dann doch nicht, wie wir später feststellen werden, wobei das unter anderem auch an uns lag.)

J.J. klärt mich noch über die Schicksale der Sango-Familienmitglieder auf: Judge ist in die Politik gegangen, Beast im Nirwana verschwunden, Joseph, der Vater, hat nun eine Fischerei-Lizenz und versorgt die Lodges mit Fisch, eine der Töchter ist leider schwer erkrankt und Face... ja, der sei ja so gut, den hätte Bushways, denen das Ganze jetzt gehört, unbedingt weiter im Camp haben wollen und er sei jetzt Manager hier. Leider hätte er gerade frei und käme erst in ein paar Tagen wieder. Ein bisschen komisch – denn mir hatte er geschrieben, er hätte nur bis Sonntag frei und dann würde man sich wohl schon noch sehen –auf jeden Fall würde er aber vorbeikommen und Hallo sagen. J.J. drückt sich zwar auch so ähnlich aus, aber irgendwie ist es trotzdem sonderbar.

Naja, egal, ich bin ja nicht wegen Face ins Sango Camp gekommen – es ist mehr die Art von J.J., die mich so ein bisschen stört – ohne das jetzt in Worte fassen zu können. Wer schlussendlich unser Guide ist, ist mir auch ein bisschen egal (noch.....) – ich finde fast genau so wichtig, wer mit einem im Wagen sitzt.

J.J. weist uns auch noch darauf hin, dass sich momentan ein Fotograf im Camp befindet, der Aufnahmen im Auftrag von Bushways macht. Wenn wir uns gestört fühlen, sollen wir uns melden.

Wir bekommen ein spätes Mittagessen und beziehen schnell unser Zelt Ich genieße die Aussicht von unserer Holzveranda, fast immer gibt es irgendwelche Tiere zu beobachten.

Schaut man nach links, sieht man Impalas

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Schaut man nach rechts, sieht man Elefanten

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Schaut man noch weiter nach rechts, sieht man die Kacke der Elefanten in der Astgabel 😄 sowie ein Baumhörnchen

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Viel Zeit zum Schauen bleibt aber nicht, es wartet schon der Hightea und der Nachmittagsgamedrive auf uns!
Teil 1115. Sept. 2013
30.8. – Game Drive – Sango Safari Camp

Vorab: heute Nachmittag (also real time) habe ich mich per Chat mit Face unterhalten. Er ist wieder zurück im Camp und hat mir einiges bezüglich der neuen Unternehmensstruktur erklärt - im Prinzip Ähnliches wie JJ. Der Rest folgt im Fazit. Es war auf jeden Fall nett von ihm zu hören, wenn schon nicht live vor Ort!

Also, los geht’s:

Bei uns im Auto sitzen zwei Paare, eines, an das ich mich nicht nachhaltig erinnere, weil sie am nächsten Morgen abreisen, und ein sehr nettes Paar aus Österreich. Nach einigen Worten wird klar: endlich treffe ich mal ein Fomi in Afrika!!! Christine hat ihre Route wohl in einigen Punkten durch Forumstipps optimiert! Sie ist mit Patrick unterwegs, der mich mit seinen trockenen, aber nie doofen Bemerkungen öfters zum Lachen bringt! Dazu ihr Wiener und sein Tiroler Dialekt....nice!

Los geht’s – und zwar nicht Richtung North Gate, sondern in die Khwai Concession. Wir fahren lange durch ziemlich ödes und trockenes Gebiet, über größere Pfannen und durch von Elefanten zerstörte Areale. Irgendwie hatte ich das hier nicht so staubig und farblos in Erinnerung (am nächsten Tag wird mir dann auch klar, weshalb).

Trotzdem gibt es natürlich auch hier wieder hübsche Hühner, das erste ist sogar tatsächlich eins, nämlich ein Nachtflughuhn (Double-banded Sandgrouse).

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Und ein Rotschnabeltoko (Red-billed Hornbill), der stillhält -ein für mich seltenes Exemplar!

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Unterwegs treffen wir den ersten fünfbeinigen Elefanten – Patrick bekommt große Augen! 😛

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Für mein Empfinden sehen wir viel mehr Rüsseltiere als letztes Jahr – kann aber auch daher kommen, dass ich doppelt so lange in der Gegend war.

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Sehr gewundert haben wir uns über diesen Kollegen: er frisst genüsslich vor sich hin – allerdings in einer höchst sonderbaren Körperhaltung. Man könnte fast meinen, er führt einen Regentanz auf.

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Sein Kumpel scheint auch irritiert zu sein.... Wobei ich hier auch mal wieder auf die wunderschöne Landschaft bzw. Farben hinweisen möchte! Ich könnte mir meine Wohnung mit solchen Bildern tapezieren.

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Tony antwortet uns auf unsere Frage, warum sich der Elefant so komisch benimmt, lapidar, dass er sich wohl einfach über das tolle Grasangebot freut.
Na, dann lassen wir ihn mal in Ruhe fressen - er winkt zum Abschied noch mit seinen großen Ohren 😉

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Dann kommen wir doch ans Wasser, manchmal ist es der Khwai selber, manchmal irgendwelche Channels oder Lagunen – insgesamt findet man eine sehr interessante Wasserlandschaft hier in der Concession am Khwai entlang vor! Man stolpert auch ständig über irgendwelche Tiere – und wir müssen Tony öfters mal zu einem Stop überreden.
Über seinen Fahrstil bin ich nicht ganz glücklich. 😠 Er hält oft erst an, wenn aus unserer Sicht (und ich spreche von allen Passagieren) das Motiv schon nicht mehr im besten Licht oder Blickwinkel steht. Wie oft haben wir „Stopp-stop-stooooohooop“ gerufen.....! Wenn man dann endlich das Tier im Sucher fixiert hat, kommt es öfters vor, dass er von der Bremse geht und der Wagen dadurch ein paar Zentimeter zurück rollt. 🤩 Die Auswirkung könnt Ihr euch sicher vorstellen 😗 ! Ich werde nun aber im weiteren Bericht nicht mehr auf diese Thematik eingehen, sondern dann erst wieder im Fazit.

Denn zum Glück gibt es unendlich viele gute Motive, so dass man das eine oder andere verpasste verschmerzen kann!
Im Vorbeifahren sehen wir die üblichen Verdächtigen, Hippos im Wasser,

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Elefanten fressend am Wasser,

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Open-billed Storks (ist der deutsche Name „Mohrenklaffschnabel“ politisch korrekt??) überm Wasser,

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Crocs neben dem Wasser.

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Dann kommen wir zu diesem lustigen Gesellen!

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Der Coppery-tailed Coucal (Kupferschwanzkuckuck) hat eine Schnecke im Wasser gefunden und trägt sie stolz davon. Allerdings lebt er in der ständigen Furcht, dass sein Kollege hinter ihm sie klauen könnte.

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Also Krallen drauf und aufgepasst!

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Kuckuck!!! 😄

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Achja, Giraffen gibt es auch – hier mal wieder auf einer staubigen Pfanne.

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Anschließend beobachten wir in Ruhe diese Paviangruppe am Wasser.

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Sie turnen auf den Bäumen herum, hocken auf den Termitenhügel

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und der Chef bekommt eine Abfuhr von der Dame links.

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Hmm, was mach ich nur falsch?

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Keiner mag mich....

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Wird das nicht vielleicht doch was mit uns beiden???


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Ehrlich gesagt finde ich seine Werbungsversuche nicht sehr überzeugend, ein paar schmachtende Blicke, das wars.... 😎

Nebenher kann man, wenn man zur Seite schaut, auch solche Bilder sehen:

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Ich liebe diese Stimmungen in den völlig sich selbst (und den Elefanten) überlassenen Baumgegenden.

Während ich vor mich hin genieße, gibt es plötzlich einen Zwergenaufstand: ein Minipavian ist – vielleicht abgelenkt von unserem Anblick – vom recht hohen Baum gestürzt und hat sich wohl ein bisschen wehgetan. Die Mutter rennt schreiend herbei, wirft uns einen bitterbösen Blick zu und transportiert ihr Baby ab. Hoffentlich ist ihm nichts Ernsthaftes passiert!

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Einer lässt sich davon überhaupt nicht beeindrucken: er zerlegt fachmännisch Elefantenkacke. 🤢

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Da Elefanten alles nur runterschlingen, kommt hinten noch recht viel Wiederverwertbares heraus!

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Nun kommen wir zu unserer letzten Sichtung des Tages: ich wusste von Face, dass das Wildhunderudel 5 Junge hat, aber dass ich sie gleich am ersten Tag zu Gesicht bekomme, hatte ich nicht zu hoffen gewagt. Allerdings ist es wohl gar nicht so schwer, sie zu finden, und die Sichtung daher auch nicht sonderlich sensationell (und es steht auch schon ein anderes Fahrzeug da).

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Toll war es aber trotzdem (und auch sorry wegen der vielen Hundefotos!) – die Kleinen sind voller Tatendrang und wuseln ständig herum.

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Wenn man keinen Knochen abbekommt, dann nagt man eben auf einem Ast herum.

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Hier sieht man die Fütterungsweise der Tiere: die Alten fressen von der Beute (die außerhalb unserer Sicht liegt) und würgen dann die entsprechenden Portionen vor den Kleinen aus. 🤢

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Wildhunde sind sehr erfolgreiche Jäger (man sieht es an den Kugelbäuchen der Puppies!!! 🤩 )

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– allerdings würde ich mich im Falle eines Raubtierangriffs im botswanischen Busch doch für Löwe oder Leopard statt für Wildhund entscheiden: auf Grund ihrer eingeschränkten Gelenkfunktionen können sie keinen Tötungsbiss durchführen, sondern zerreißen die Beute bei lebendigem Leibe.

Apropos Leopard: eben dieser hat die Mutter der kleinen Hunde getötet. Da Wild Dogs aber sehr soziale Tiere sind, spielt das keine so große Rolle – die Kleinen werde vom Rudel aufgezogen.

Der Alpharüde markiert sein Revier:


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Hier könnte man echt ewig stehen und beobachten, so ein Gewusel und Gequieke, die Alten können einen beim Flöhehüten fast leid tun. Sie sind in ständiger Bereitschaft und beobachten das Treiben (mehr oder weniger 😉 ) aufmerksam.

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Der hier verdreht die Augen und denkt sich wohl seinen Teil: Oje, diese Jugend von heute!

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Die Zwerge sind auch schrecklich neugierig und schauen sich die komischen Touristen, bzw. die Blechkisten, in denen sie hocken, mal genauer an!

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Leider wird das Licht immer schlechter, denn die Sonne ist am Untergehen (auch hier sind zwei der Bürschchen versteckt, links in der Fahrspur).

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Der hier soll wohl auch ins Bett gebracht werden, aber er will doch gar nicht!!

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Ich mach mich mal ganz klein, dann finden mich die Großen nicht!

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Ist er nicht süß?? 😘 😘 😘

Keine Ahnung, ob dieser Haufen irgendwann zur Ruhe kommt – wir machen uns aber nun schnell auf den Heimweg, denn die Sonne geht unter

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Wir wollen auch nicht zu spät zum Essen kommen. Theoretisch können die Guides in der Concession so lange dort fahren wie sie möchten. Die Camps zahlen einmal im Jahr einen Beitrag an den Khwai Community Trust. Tony fragt auch nach, ob noch jemand Lust auf einen Nachdrive nach dem Essen hat, aber wir haben für heute alle genug Staub geschluckt – und ich bin ja sowieso nicht die große Nachtfahrerin, da ich mich für nachtblind halte..... Und leuchtende Tieraugen geben mir nicht so viel – ich würde die lieber in Ruhe lassen. (Allerdings hatte zum Beispiel naemy eine super Nachtsichtung – da komm ich dann schon ein bisschen ins Grübeln, ob ich nicht immer nur NEIN sagen sollte).

Im Camp gibt es dann den Sundowner, den wir wegen der Dogs nicht einnehmen konnten und ein sehr gutes Abendessen. Ich habe den Eindruck, dass das Essen noch einen Tick besser als letztes Jahr ist. Die Österreicher erzählen uns von ihrem Pech – sie wurden in Windhoek beklaut, das Auto mitten in der Stadt aufgebrochen und Taschen entwendet. Vor allem Christine hat kaum mehr etwas von ihren ehemaligen Klamotten. Dummerweise kam dann kurz danach der Weiterflug nach Maun über Johannesburg (ab da war es keine Selbstfahrertour mehr), und sie hat sich in einer ca. 10minütigen Pause in Johannesburg kurz mit dem Nötigsten eingedeckt. Nichts anprobiert, einfach zack, zack, zack gepackt und bezahlt. Dabei hätte es eine große Auswahl gegeben – aber leider eben keine Zeit. Beide nehmen das aber – zumindest nach außen hin - ziemlich locker – und für uns ist es immer witzig zu erraten, ob der Pulli/die Jacke/die Hose nun Bestand, neu oder von Patrick ist.

Mit unseren Sichtungen sind wir auch sehr zufrieden und so wird es ein recht unterhaltsamer Abend am großen Tisch. 🙂
Teil 1216. Sept. 2013
Meine Lieben - das mit der Therapie besprechen wir mal in Ruhe - jetzt heißt es früh aufstehen und frieren 🤩 !

31.8. – Morning Drive (Sango Safari Camp)

Uijuijui, es ist ganz schön frisch 🙄 , als wir um halb sechs aufstehen. Schnell in die Klamotten und rüber ans Campfire. Zum Glück gibt es ab halb sieben (warmes) Frühstück – die Vorbereitungen dazu bekommen wir schon recht früh mit, weil wir das Zelt direkt neben dem Hauptzelt haben *schepperklepper* 😠 .

So könnte jeder Morgen meines Lebens beginnen: eine Tasse mit heißem Kaffee in der Hand, die Kamera um den Hals gehängt und den Blick auf die Red Lechwes direkt vor meiner Nase. Ihr Fell leuchtet in der aufgehenden Sonne. Was für ein friedlicher Start in den Tag, welche Ruhe !

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Ups, diese Ruhe wird jäh gestört, die Antilopen setzen sich in Bewegung, irgend etwas hat sie gestört.


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Nein, nein, bitte ganz ruhig bleiben, es handelt sich um keine Raubkatze. 😎 Jörg, der Fotograf, ist der "Übeltäter" 😉 – er hatte eine ähnliche Idee wie ich. Und wenn man wie er die vorgegebenen Bereiche das Camps verlässt (was er in seiner Funktion darf, solange er sich nicht den Khwaibewohnern selbst zum Fraß vorwirft), werden die Tiere sofort sehr misstrauisch.

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Jörg hat sich übrigens inzwischen als alles andere als lästig entpuppt – meistens fotografiert er, während wir nicht im Camp sind, oder er fragt höflich nach und gibt Anweisungen, wie man sich zu verhalten hat. Ansonsten kann man sich sehr interessant mit ihm unterhalten – er gibt ein paar Storys aus seinem Hauptberuf als Dokumentarfilmer zum Besten.

Unser Plan für heute Vormittag ist es, noch mal in die Concession zu fahren, denn wir haben das deutsche Ehepaar an Bord, das heute abfliegt. Und da der Airstrip in der Concession liegt, bietet es sich an, nicht erst zur anderen Seite in den Moremi NP zu fahren.
Gesagt getan – kurz nach 7 Uhr schaukeln wir vor uns hinfrierend in den Morgen hinein. Damit es uns nicht zu wohl wird, kommt auch noch ein starker Wind auf, der uns den Staub ins Gesicht bläst . Gemütlich geht anders.... 😕

Irgendwie scheinen heute alle auf der Flucht zu sein.....


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Der Wunsch der deutschen Frau (Asche auf mein Haupt, ich hab mir ihren Namen nicht gemerkt) für ihren letzten Game-Drive hier sind Zebras.

Bitte schön!

Und es sollte nicht das letzte sein

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Nicht nur wir, sondern auch ein Lilac-breasted-roller (für Heike ab sofort ein Rollercoaster-Hühnchen) scheint zu frieren – so aufgeplustert kenne ich die gar nicht!

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Hier noch eine interessante (wenn auch nicht sehr gelungene) Landschaftsaufnahme:

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dort, wo man das Schild sieht, verlief früher tatsächlich eine Straße (na ja, sagen wir mal eine Sandpiste). Nicht etwa durch die aktuelle Okavango-Flut (das Wasser ist hier gerade noch am Kommen), sondern durch eine geringfügige Störungstektonik fließt das Wasser nun dort, wo man eigentlich fahren sollte. Für mich als bekennender Alfred-Wegener-Fan (Thema: Kontinentalverschiebung/Plattentektonik) natürlich eine schöne Sache! Für die, die da fahren möchten, weniger nett! 😗

Noch ein bisschen von dieser Landschaft, bei dir ich immer denken muss: hoffentlich werde ich hier nicht mal ausgesetzt – ich würde nie im Leben heimfinden und sowieso von einem Hippo oder Croc gefressen werden!

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Und nun kommt mein nächstes Problem: eine Leoparden-Sichtung 🙂 - Problem deshalb, weil ich mich mal wieder nicht für ein paar wenige Fotos entscheiden kann 😊 . Leider läuft die Katze meistens in schönem Licht, oft stehen wir zwar auf der falschen Seite, so dass wir sie von hinten sehen, weil Tony in seiner manchmal etwas langsamen Art immer als letzter der Fahrzeuge die „Verfolgung“ aufnimmt (I can’t see the leopard??? Behind us! – please turn around!), aber trotzdem gabs genug Fotos. Ach, scrollt eben schnell durch - hier kommt Leopard Nr.5 😘 😘 – ein weiblicher.

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Gleich zu Anfang die Identifizierung: von Face habe ich letztes Jahr gelernt, dass man die Leoparden sehr leicht durch ihre Schnurhaare, bzw. die Punkte, aus denen sie wachsen, unterscheiden kann. (Wir werden dieses Wissen noch für meine Statistik benötigen! 😎 )
Diese hier hat an einer Stelle ganz typische unregelmäßig angeordnete Punkte – zwei kleine in der obersten Reihe, dicht daneben ein großer und darüber noch ein ganz kleiner:


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Sie läuft hin und her und sucht und schnüffelt und markiert (ich dachte immer, das machen nur Kater, aber bei den Leoparden wohl auch die Weibchen).

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Laut Tony sucht sie vermutlich ihr Junges.

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An dieser Stelle finde ich, dass es aussieht, als ob da mal ein Riss lag – aber man kann sich mit dem rötlichen Gras, das es hier gibt, auch täuschen.

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Auf jeden Fall hat sie irgendwann keine Lust mehr, verzieht sich Richtung Gebüsch und lässt sich im Schatten nieder.

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Lasst mich doch bitte in Ruhe!

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Ich schlafe jetzt einfach!

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Und wir fahren weiter – extra für Franzicke ein bisschen durchs Wasser!

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Nach den vielen Punkten gibt es nun viele Streifen 😄 :

Zuerst unterwegs:

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Und dann halten wir an einem wunderschönen Fleckchen und sind hier ganz alleine mit vielen Zebras an diesem kleinen See.

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Es gibt nicht nur Zebras, sondern zu meiner Freude auch Imapals und Elefanten in Kombination zu bestaunen.

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Als die Impalas beschließen zu gehen, springen sie über diesen kleinen Baumstamm – völlig unsinnig, weil man locker drumrum laufen könnte. Aber vielleicht macht es ihnen ja Spaß!

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Wir machen hier unseren Coffee-Break und ich genieße das Gefühl, mit so vielen Zebras auf Augenhöhe zu sein. Es fühlt sich einfach noch mal anders an als wenn man im Wagen sitzt.

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Irgendwann beschließen die Zebras zu gehen

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und auch wir setzen unsere Tour fort – es wird nun Zeit, zum Airstrip zu fahren. Heute wird es einfach nicht warm – der Wind ist kalt und unangenehm. Anscheinend ist eine Kaltfront unterwegs, in Südafrika hat es geschneit – und ich hab gestern (Realtime) von Heike von Dombo erfahren, dass sie es auch noch mal richtig schlotterkalt hatten.

Nachdem wir die beiden Abreisenden beim Flugzeug abgesetzt haben, sehen wir noch Giraffen,

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einen Elipsen-Wasserbock

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sowie diese beiden Saddle-billed-Storks (Sattelstörche)

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Und dann sind wir froh, uns im Camp ein bisschen aufwärmen und von unseren tollen Sichtungen schwärmen zu können! 🙂
Teil 1318. Sept. 2013
Vergessen wir mal das Wasser in Kirchheim - das Wasser im Khwai ist viel interessanter! 🙂

31.8. – Nachmittags-Game-Drive im Moremi NP

Unser Mittagstisch ist heute spärlich besetzt – außer Patrick und Christine (und wir natürlich) sind alle am Vormittag abgereist! So sitzen wir zusammen mit Jörg in kleiner Runde beieinander. Auch mal nett!

Übrigens haben wir heute gar keine andere Wahl als mit Tony zu fahren, denn es gibt heute Nachmittag nur einen Guide.

Wir beschließen beim Essen, dass es jetzt mal in den Moremi NP gehen soll. Tony ist von dieser Idee nicht so begeistert, angeblich gäbe es keine so tollen Sichtungen dort, man muss pünktlich aus dem Park sein und von den Wegen darf man auch nicht runter... Aber wir setzen uns durch – vor allem Patrick hat ein bisschen genug davon, durch diese großteils doch öde Landschaft zu rumpeln, wo man sich inzwischen schon recht gut auskennt –wir wollen mal etwas anderes sehen.

In der Mittagspause zwischen Brunch (der für mich eher ein Lunch ist - aber sehr, sehr lecker!) und Hightea können wir wieder die Tierwelt von unserer kleinen Veranda aus beobachten. Einfach schön, den Khwai River so vor der Haustüre zu haben.


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Zusammen mit zwei über Mittag neu eingetroffenen Gästen besteigen wir unser Gefährt. Moooooment – diese orangefarbenen Brillenbügel kenn ich doch?? Haha, es sind Roland und Vera (bis dato kenne ich die Namen aber nicht), die mit uns beim Game Drive im Chobe im Wagen saßen. Roland war einer der Männer, die ständig „no more elephant babys please“ gerufen haben.... 😈

Da konnte wohl jemand nicht lesen (oder heißt "one" nicht "ein")?? Übrigens, Franzicke, rechts, das ist dann Eure Brücke !

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Am Eingang herrscht ziemlich viel Trubel – ein italienisches Filmteam mit ein paar gestylten Zicken an Bord macht sich auf den Weg in den Park – zum Glück steht deutlich auf den Fahrzeugen, dass man ihnen wegen Filmarbeiten nicht folgen soll. Kein Problem – das war sowieso unser Plan!!!

Heute Nachmittag würden wir gerne Löwen sehen. Und da sind sie – allerdings Lichtjahre entfernt!

Links drei Stück (Beweisfoto)

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Rechts davon eine einzelne Löwin:


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Die Fotosession entwickelt sich zu einer recht spaßigen Angelegenheit- ich habe ein Déjà-Vu aus 2011 in Namibia, als meine Mitfahrer ein bisschen stinkig waren, weil nicht die größte Kamera das beste Bild geliefert hat. 😛

Auch heute ist es wieder so, dass Roland und Patrick ihre langen Objektive auspacken und nur am Rumfluchen sind, weil das Licht so schlecht, die Löwen so unkooperativ und die Entfernung zu groß ist. 😎 Man sieht ein paar braune Punkte und fertig. 😗

Lässig lassen wir die beiden mal kurz auf unsere Displays schauen und vor allem Patrick packt die Verzweiflung. Irgendwann verweigert er den Blick auf unsere Fotos und meint: Naaa, do schau i nimmer hin, weil sonst schmaiß i dös bleede Tail (zeigt auf seine Kamera) ausm Wogen ausse! (Bitte alle Tiroler nachsichtig sein: ich beherrsche den Dialekt nicht, schon gar nicht im geschriebenen Wort).

Allerdings bin auch ich alles andere als zufrieden mit der Ausbeute – da war bei dieser Entfernung einfach nicht mehr zu machen. Überhaupt brauche ich erstmal ewig, bis ich die 4 Löwen überhaupt sehe - ich stelle mich so richtig doofblind an 🤪 ! Die Warzenschweine sieht man deutlich besser und Tony meint, die Löwin rechts würde die jetzt jagen wollen.

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Die Löwin rechts meint aber, dass dies eine recht blöde Idee von Tony ist, weil es eigentlich zu warm (inzwischen ist es wieder sommerlich) und viel zu anstrengend sei, um auf Schweinejagd zu gehen.Sie macht nur halbherzige Anstalten - aber immerhin bewegt sie sich mal von ihrem Schattenplatz weg und sucht sich eine perfekte Deckung. Ich finde das Foto wirklich witzig:

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Die drei schemenhaften Gestalten links schauen sich das Ganze auch nur mäßig interessiert an.

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Ein Anflug von Löwen-Energie

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Dieser verpufft aber innerhalb weniger Minuten, Frau Löwe zieht sich wieder in ihre Deckung aus dem von mir so geliebten afrikanischen Gras zurück.

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Unsere Fotografen-Energie ist auch verpufft .

Wir rumpeln weiter und können unser Camp mal von jenseits des Khwai Rivers bewundern.

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Auch hier gefällt mir wieder das Gras – und nun weiß ich auch, warum mir die Gegend in der Concession so fremd vorkam: letztes Jahr hatten wir unsere tollen Leoparden- und Löwensichtungen fast ausschließlich im Moremi (abgesehen von dem Löwenrudel, als wir eigentlich bushwalken wollten, das war in der Concession) und damals haben mich die Farben fasziniert.

Auch heute finden Patrick, Christine, Heike und ich, dass es landschaftlich noch schöner ist im Moremi – alles wirkt etwas frischer und farbiger.

Weniger diese Elefantendame – mir fällt erst jetzt beim Fotosichten auf, dass sie ganz und gar nicht frisch, sondern eher krank wirkt, mager und mit komischen Schwellungen am Hinterteil. 🙁

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Dann muss sie sich auch noch einer über uns ärgern.

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Ein anderer grauer Riese wirkt dagegen recht entspannt.

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Wir fahren durch schöne Landschaft und kommen dann ans Wasser – wow! Die Farben sind toll!

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Hippos wohin mal schaut!

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Zum Glück liegt auch noch ein Red Lechwe-Bock gemütlich herum - endlich was fürs Auge 😉

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Jetzt muss ich nämlich endlich mal ein Geständnis ablegen 😊 : ich finde Hippos ziemlich doof....und ziemlich hässlich! Die Begeisterung anderer kann ich einfach nicht teilen.

Allein wenn ich sehe, wie verschrammt sie immer sind – und warum? Weil sie sich ständig streiten müssen, die doofen Viecher! 😛

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Wir sehen nicht nur vereinzelte Exemplare, sondern Hippo-Suppe in der Familienpackung.

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Also, wer Hippos mag, der muss nur an den Khwai kommen – da gibt’s ne Garantie drauf!


Im Wasser sehen sie wenigstens einigermaßen erträglich aus – wobei man da ja auch nur die dekorativen Teile von ihnen sieht. Die Natur ist schon clever...

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Nachdem wir genug gesehen haben, tuckern wir auf schönen Sandpisten zurück zu der Löwensichtung.

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Welch schönes Licht – auch wenn es zum Fotografieren eigentlich schon zu schwach ist und Frau Löwe sich ziemlich bedeckt hält. Trotzdem freue ich mich über diese Sichtung am Abend sehr!! 🙂


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Wir nehmen unseren Sundowner im Auto ein, neben der Löwensichtung her – oweia, Roland mixt den Gin Tonic für mich! Zum Glück muss ich nicht fahren...

Tony hofft, dass es heute Span(warzen)ferkel bei Familie Löwe gibt. Aber weit gefehlt: Frau Löwe schnürt ein bisschen hin und her: Geh ich jetzt jagen oder nicht???


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Mein Lieblingsfoto des Nachmittags:

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Sie kann sich nicht entscheiden – aber wir uns notgedrungen schon: das Gate schließt demnächst -also nichts wie heim!


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Zurück im Camp lernen wir Caroline kennen, die PR-Verantwortliche von Bushways (zu denen gehört Sango jetzt). Sie ist hier, um sich das Camp vor Ort anzuschauen und einige Dinge mit Jörg wegen der Fotos für die Homepage usw. zu besprechen. So ergibt sich eine recht amüsante Unterhaltung beim Abendessen. Und ich kann endlich wieder Französisch reden, weil Caroline aus Frankreich kommt. Wir sind immer noch ein kleines Häufchen – Caroline von Bushways, Jörg der Fotograf, Christine und Patrick aus Österreich, Vera und Roland und Heike und ich.

Später am Campfire gibt uns Tony noch einen Crashkurs in Sternkunde und wir lernen, wie wir mit Hilfe des Kreuz des Südens im Busch immer unseren Weg finden. Der Plan (den ich auch bereits wieder vergessen habe) ist allerdings nur semihilfreich: ich würde wohl bleiben, wo ich bin, weil der gefundene Weg nach Süden nämlich direkt durch die Hippo- und Crocsuppe des Khwai-Rivers vor unserer Nase führen würde! 🤩

Da Christine und Patrick am nächsten Morgen abreisen, wird es wieder nur ein Fahrzeug mit Tony geben – so viel dazu, dass wir laut JJ ja locker zu Joel wechseln könnten, wenn wir Tony getestet hätten. Allein dies finde ich schon blöd – das käme ja irgendwie sonderbar rüber, wenn wir dann das Fahrzeug wechseln. Wer weiß außerdem, wer noch so mitfahren wird??? Aber zum Glück haben wir ja eh keine Wahl.....

Übrigens war Joel gar nicht unser angefragter Guide (ich hatte das am Anfang bei der Landung in Sango verwechselt), sondern einer aus der Sangofamilie, entweder Face oder sein Bruder Baruti (alias Beast, den man eigentlich aber noch mal anders schreibt). Dass nun keiner der beiden da war – obwohl einer davon uns zugesagt war - ist eine andere Geschichte, die ich nicht ganz okay finde und zu der ich vermutlich Bushways noch ein paar Zeilen texten werde.

Außer Roland und Vera werden morgen noch Caroline und Jörg mitfahren - sie nutzen die Chance, dass es freie Plätze gibt. Morgens soll es wieder in die Concession gehen und für den Nachmittag planen wir eine Mokoro-Tour. Roland hat zwar keine so ganz große Lust, aber da die Poler schon angefragt sind, will er dann auch keinen Rückzieher machen.

Apropos „ziehen“: Ich ziehe mir zum Schlafen mal vorsichtshalber meine Fleecejacke über – und dies ist eine gute Wahl, wie sich noch zeigen wird! 🙄
Teil 1421. Sept. 2013
1.9. – Morning Game Drive (Sango Safari Camp)

Schlafen bei 8°C ist für mich kein Problem, dank Fleecejacke überm Schlafanzug (tja, das war ganz schön clever von mir gestern abend)! Aber irgendwann muss ich mich ja aus dem warmen Bett herausquälen (so gern ich sonst immer aufstehe) und eine Katzenwäsche absolvieren. Die Kaltfront aus Südafrika, von der Caroline am Abend vorher schon erzählte, hat ihren Weg hierher gefunden – herzlich Willkommen im Sango Safari Camp 😈 .

So ungemütlich hatte ich es noch nie in Afrika - aber egal, das Frühstück ruft, wir ziehen uns über, was geht und ich genieße wieder meine Red Lechwes im Morgenlicht.

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Dann wird’s ernst – jeder greift sich einen Poncho und zieht ihn professionell über. Gestern hatte ich das Kältethema nicht ernstgenommen und mich nur ein bisschen eingewickelt – heute sieht das anders aus! Um genau zu sein: Ziemlich doof sieht es aus...finde ich 😕 ! Ich bin diejenige, die sich immer etwas von oben herab über die Warmduschertouris in den Fahrzeugen der anderen Lodges lustig macht, die bei 20° C noch dick eingemummt im Landrover sitzen – jetzt seh ich genau so aus 🤩 !


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Dieses Foto stammt von Jörg, der heute den ganzen Tag mit uns unterwegs sein wird. Ich habe sein Einverständnis, ein paar seiner Fotos zu verwenden.

Auch Caroline von Bushways ist wie gesagt an Bord – die beiden haben sich einen sehr sichtungsreichen Vormittag ausgesucht, wie wir noch sehen werden 🙂 !

Okay, los geht’s – wir fahren die Transitstrecke Richtung Ende der Khwai Concession, wo dann schon der Chobe NP anfängt (in Form von Savuti).

Bei diesem Motiv muss ich lachen – Patrick hatte gestern gesagt, er hätte sich geschworen, keinen Kudu mehr zu fotografieren.... Mir geht’s ähnlich, aber bei diesem kapitalen Bock kann ich nicht nein sagen. Außerdem gefällt mir seine Tarnfarbe zu gut!

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Gleich zu Beginn beobachten wir diesen African Fisheagle beim Jagen

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Man sieht auch sehr gut (wenngleich das Foto leider unscharf ist), dass auch er friert – dick aufgeplustert ist er und seine Federn am Rücken vom Wind zerzaust.

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Vor Ort ist mir gar nicht klar, dass er in dem dünnen Rinnsal, das der Beginn der Flut ist (bald wird hier alles unter Wasser stehen laut Tony), etwas gefunden hat. Erst auf Jörgs tollen Fotos sehe ich, dass er schlussendlich ein Fischlein in den Fängen hält!

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Als ich kapiere, dass hier demnächst auch Wasser sein wird, keimt bei mir der Wunsch auf, mal länger vor Ort zu sein – ich würde zu gerne die Veränderungen, die das Wasser mit sich bringt, über einen längeren Zeitraum hinweg beobachten. Naja, träumen darf frau ja.... 😎

Eine halbe Stunde später sind wir dann am Khwai River – ach nee, die schon wieder 😊 !

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Zum Glück gibt es aber auch eine Spurwinged Goose (Sporengans)

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Jede Menge Red Lechwes, die kleinen Böckchen find ich besonders hübsch!

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Juchuh, mal wieder ein neuer Flattermann auf meiner Liste: ein Wollhalsstorch (Woolly-necked Stork)! Leider nur im Gegenlicht- aber immerhin!

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Zwischenlandung eines Schreiseeadlers

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Ein Reedbuck

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Bei diesem Waterbuck sieht man - wenn man mal nicht so weit ranzoomt – wie perfekt seine farbliche Tarnung ist: die Beine im unteren Teil in der Farbe des Grases, oben dann angepasst an die Bäume.

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Er scheint mein Interesse lustig zu finden!

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Dann kommt eine sonderbare und vermutlich auch traurige Sichtung.

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Eine Hyäne ohne Fluchtverhalten – laut Tony sehr ungewöhnlich. Eigentlich müsste sie bei unserem Anblick verschwinden. Wahrscheinlich ist sie verletzt oder krank. Wir sehen zwar eine Wunde, aber die sieht nicht lebensgefährlich aus.

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Ich warte noch auf eine Aussage von Face zu den Fotos – vielleicht kann er noch etwas dazu sagen.

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Wir beobachten das Tier eine ganze Weile – sie ist auch meistens sehr wachsam, aber manchmal fallen ihr auch die Augen zu und sie legt den Kopf ab.

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Sie tut uns sehr leid und wir würden gerne wissen, was aus ihr geworden ist.

Nun kommen wir wieder durch diese surreal anmutende Landschaft – ich kann mich nicht satt sehen an diesen Farben!

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Endlich erwische ich mal einen Pied Kingfisher in der Luft

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Dann geht’s durchs Wasser (franzicke!!!)

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und bei der nächsten Sichtung muss ich mich wieder ein bisschen ärgern, weil wir Tony mehr oder weniger zu einem Stop und Infos überreden müssen. Was dieser große weiße Vogel da hinten sei? Achja, das ist ein Wattled Crane – ein Klunkerkranich. Mir war das klar – aber warum hält man für einen doch eher seltenen Vogel nicht freiwillig an?

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Übrigens sieht man auf den Fotos, wie viel Wind immer noch herrscht – auch hier ist wie bei dem Fisheagle viel Wind im Gefieder!

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Vorbei an Impalas

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tuckern wir fast eine halbe Stunde recht ereignislos durchs Land (natürlich haben wir Hippos gesehen... 😵 ) und suchen uns schlussendlich einen Platz für unsere Kaffeepause.


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Fortsetzung folgt................
Teil 1522. Sept. 2013
Fortsetzung 1.9. - Morning Game Drive (Sango Safari Camp)

Hier befinden wir uns wohl nahe an der Grenze zu Savuti (Chobe NP).

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Inzwischen ist es erfreulicher Weise wärmer geworden und auch der Wind hat nachgelassen! Weg mit diesen bescheuerten Ponchos!

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(Sorry Jörg - ich meinte natürlich nicht dich mit "bescheuert"!!)

Zwei Zebras im Trab


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Beim Weiterfahren bieten sich uns wunderschöne Tier/Landschaft-Kompositionen.(Und nein, ich meinte nicht Kombinationen - ich finde wirklich, dass hier komponiert wurde!)


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Als ich meinem Sohn dieses Foto gezeigt habe, meinte er spontan: "Cool, das sieht ja aus wie bei König der Löwen, als sich die Tiere am Pride Rock versammelt haben!!"

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Endlich ein Zebrafohlen 😘 😘 😘

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Hier mal wieder ein Beweisfoto: mein erster (und bisher einzigster) Southern Carmine Bee-eater (Scharlachspint) - leider unscharf 🙁 :


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Is was???

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Wir können uns von diesen Bildern kaum losreißen.

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Aber wir müssen uns langsam auf den Rückweg machen, denn wir sind ja sehr weit vom Camp entfernt. Plötzlich erwacht Tony zum Leben und ruft: „a leopard!“ Wir sehen etwas ins Gebüsch huschen, ich reiße blindlings die Kamera hoch und drücke ab - und hab tatsächlich ein Foto, auf dem etwas Leopardenähnliches zu sehen ist. 😄 😄 😄

Jaja, okay, ein bisschen Fantasie braucht man schon, aber dann – da in der Mitte – ganz deutlich 😗 😎 : ein Leopard!!!

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Nun umkreisen wir dieses Gebüsch auf der Suche nach der Katze, ich komm mir vor wie Joghurt, mal rechtsdrehend, mal linksdrehend, mal mit viel Geholper mitten durchs Gelände – aber wir finden das Tier nicht wieder..... 🙁 Ausnahmsweise sind wir bei dieser Aktion alleine - vielleicht hätten mehr Guide-Augen mehr Katze gesehen – ich weiß es nicht.... 😐

Weiter geht’s. Knapp 25 Minuten später sehen wir ein paar Fahrzeuge und uns ist klar, da muss etwas sein!!! 😮

Wieder ein Leopard – aber dieses Mal ein sichtbarer! Na ja, am Anfang weniger, aber er schleicht sich ja auch gerade an!

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Alle Leoparden, die ich bisher gesehen habe, waren ziemlich entspannt und sind mehr geschlendert als geschlichen. Dieser hier ist auf der Jagd (oder zumindest in der Planung derselben) . Der Leopard mit dem Khwai-River im Hintergrund gehört zu den Highlights meiner Afrikareisen. 🙂

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Und auch dieses Foto liebe ich, eben weil da mal richtige Emotionen im Spiel sind! „The leopard ist stalking the impalas over there“.

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Hmmm, lecker Impala – ihm läuft schon das Wasser im Mund zusammen!

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Anscheinend ist den Antilopen zu Gehör gekommen, dass sie Stalkingopfer und potentielle Leopardenbeute sind, denn sie machen sich (für uns erst später zu sehen, aber unspektakulär und daher ohne Foto) vom Acker - oder besser gesagt auf den Acker, wo ein Leopard nicht gerne jagt. Er bevorzugt es, aus der Deckung heraus sich seine Beute zu schnappen – langes Jagen ermüdet ihn zu sehr und sein Blutdruck wird dabei zu hoch.

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Der Leopard (ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob sie oder er, aber auch wenn man nichts erkennen kann, was auf einen Kerl hinweist, bleibe ich bei „er“) scheint nachzudenken (danke lieber Autofokus für die schöne Vegetation im Vordergrund 😈 😠 )

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und gibt seinen Plan dann offensichtlich auf. Er zieht sich wesentlich entspannter als bis dahin zur Siesta ins Unterholz zurück und ward nicht mehr gesehen .


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Hier irgendwo muss er liegen:


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Beeindruckend, was für ein Geschrei diese Rotschnabelfrankoline machen, um die anderen Tiere zu warnen, und wie lange und ausdauernd! Das finde ich richtig spannend!!

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Und nun zu meiner persönlichen Leopardenstatistik:

Hier der Schnurrhaarepunktefotovergleich:

Leopard Nr.5

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Hier der von heute:

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Es ist definitiv nicht die Leopardin von gestern! Auch die große Schramme auf der Nase scheint nicht neu zu sein und hätte uns auffallen müssen.

Also bin ich nun bei Leopard Nr. 6 auf dieser Reise 🙂 (wir erinnern uns: 3 auf Dombo, 1 (süßer kleiner) im Chobe NP und 1 Leopardin bisher in der Khwai Concession). Vielleicht sollte ich eine Sammlung aufmachen??

Den Leoparden der ins Gebüsch verschwunden ist, bevor auch nur einer so richtig den Auslöser betätigen konnte, zähle ich nicht mit (auch wenn es mir schwer fällt, aber ich könnte ja nicht mal den Schnurrhaarepunkteabgleich machen).

Aber dieses Land hat ja nicht nur Leoparden zu bieten – hier mal wieder ein paar Antilopeneindrücke :

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Ellipse mit dem dazugehörigen Wasserbock

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Red Lechwe-Ladies (schade, sie sind sehr dekorativ im Wasser herumgehüpft, aber da hab ich nur ein schlechtes Foto hinbekommen, das ich euch erspare)


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Ich hatte schon erwähnt, dass ich diese Waterbucks mit ihrem schönen Fell, den süßen Schnuten und diesen großen Augen liebe???

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Und den Kleinen hier besonders 😘 !

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Beim Heimfahren dann noch die unvermeidbaren Hippos! Komisch eigentlich, dass die um die Uhrzeit alle an Land sind....

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Und jetzt schaut euch das mal genau an: das verschrammte Exemplar von neulich ist doch keine Ausnahme!

Und dann noch dieser Schwanz, das ist doch nicht hübsch, oder??

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Sogar dieser kleine Maxe – über den ganzen Rücken ein Striemen!

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Kein Wunder aber auch, wenn sie außer Kämpfen (und Fressen und Maulaufreißen) nichts anderes im Sinn haben – ich fühle mich wie auf dem Schulhof! 😉 😛

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Geier hat es hier natürlich auch!

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.... und Elefanten!

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Nach 5,5 Stunden Game-Drive mit vielen tollen Sichtungen erwartet uns wieder ein sehr guter „Lunch-Brunch“ und eine kleine Siesta, bevor wie zu unserer Mokoro-Tour aufbrechen werden. Vorher lernen wir aber noch die neuen Gäste kenne, ein Schweizer Ehepaar, ein deutsches Ehepaar (wovon er kein Englisch spricht, was zu einigen lustigen Situationen führt) und zwei australische (???neuseeländische??? hier verlässt mich meine Erinnerung) Schwestern. Später kommt dann noch eine Familie aus Graz mit einem 8jährigen Sohn dazu, die dann morgen mit uns an Bord sein werden.
Teil 1623. Sept. 2013
So, bevor ich nach hinten durchgereicht werde:



1.9. – Mokoro-Tour am Nachmittag (Sango Safari Camp)

Die Mittagspause verbringe ich wieder mit Tierekucken von unserem Zelt aus – dieses Mal Elefanten!

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Dann gibt’s Kaffee/Tee und los geht’s zum Mokoro-Fahren. Roland und Vera sind wie gesagt semibegeistert, Heike kann ich nicht sagen, vielleicht auch ein bisschen skeptisch und mit der Sorge unterwegs, dass wir beim Game Drive etwas verpassen könnten, dann noch Jörg und meine Wenigkeit.

Vorab: es hat uns allen sehr gut gefallen – so hatte ich zumindest den Eindruck!

Ich bin ja bekennender Mokoro-Fan! Und heute finde ich es besonders angenehm, weil wir so eine kleine Gruppe sind – nur 3 Mekoro mit Leuten, die sich schon ein bisschen kennen und auch gut leiden können.

JJ bringt uns zur Ablegestelle und winkt uns zum Abschied.
Die Getränkebox wird bei Jörg zugeladen, weil er alleine im Boot ist. Bedenken werden laut – er wird sich doch nicht mitsamt seinem Poler Rhino (ein etwas abgefahrener Typ....) ins Schilf absetzen? Und uns auf dem Trockenen sitzen lassen (bei dem vielen Wasser ringsum eigentlich ja nicht möglich).

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Aber das soll schlussendlich unser kleinstes Problem sein. 😗

Frohgelaunt geht’s los und wir gleiten lautlos durch die Tier- und Pflanzenwelt.

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Mir gefällt es, mit den Vögeln auf Augenhöhe zu sein (auch wenn die Biester einem dann doch wieder aus dem Bild fliegen).

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Man beachte bitte auch die Libelle links auf dem Blatt 😎 !!

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Ehrlich gesagt musste ich über dieses Spinnenbild lauthals lachen, als ich es dann hier am Rechner sah: man meint doch echt, dass das Krabbeltier am Abstürzen ist und mit weit geöffnetem Maul um Hilfe ruft, oder?? 😄 Ich wusste gar nicht, dass Spinnen solch ausdrucksvolle Gesichtszüge haben! 🤨

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Achjeee, mal wieder unser running-gag: Heike versucht immer wieder, möglichst perfekte Fotos von einer Gabelracke zu schießen, dafür ruft sie beim Game Drive auch gerne mal recht laut „Stooooohooop“, worauf jeder meint, ein Löwenrudel liegt neben der Straße. Leider haben wir aber auch bei der Mokoro-Tour beide kein Glück (und für diesen Zweck auch nicht die richtigen Kameras). Jörg macht es uns vor, wie es geht, und weil ich die Fotos so schön finde, habe ich sie mir (mit Erlaubnis) gemopst!


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Wo ist hier eigentlich vorne und wo hinten?

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Hier ein paar Impressionen ohne Worte ( was der Situation auch angepasst ist) – es ist eine ganz andere Stimmung als bei den Game Drives, man hört viel mehr von den Lauten im Busch. Und es ist einfach herrlich....

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Ja, und so gleiten wir völlig entspannt und in friedlicher Stimmung vor uns hin.

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Ich erinnere mich daran, dass unser Poler BB von letztem Jahr erzählt hat, dass diese Gewässer hier Channels, also Seitenarme des Khwai-River und für Hippos zu flach wären. Ich frage mal so ganz nebenbei unseren Poler KT, ob das stimmen würde.

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Jaja, und er zeigt uns mit seinem Stock, wie flach das Wasser ist und meint, dass sich Hippos hier nicht aufhalten würden.

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Soweit zur Theorie...........kommen wir nun zur Praxis! 😈


" Da hinten!!! "

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Hää, wasn das?? 🤩

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Bitte etwas schärfer:

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Ach du heilige Sch..... ein Hippo! Nur ein paar Meter von unseren Booten entfernt macht dieser Clown im Nilpferdkostüm dicke Backen, lässt das Wasser blubbern und produziert hohe Bugwellen. Hier wird uns klar signalisiert: Keine Durchfahrt für Mekoro!! 😮 🤩

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Unsere Poler halten an (na immerhin 😎 ) und dann beginnt ein längerer Dialog auf Setswana. Meine Herren – kann man diesen afrikanischen Debattierclub nicht 300 Meter weiter nach hinten verlegen 😕 ? Wir werden unruhig und machen zaghaft diesbezügliche Vorschläge. Weiß der Geier was es da zu überlegen bzw. zu diskutieren gibt!!! 😠

Irgendwann scheint unser Flehen zu ihnen vorzudringen und sie präsentieren uns ihre Entscheidung: 1. geordneter Rückzug, 2. Anlegen in nächster Nähe, 3. Sundowner-Trinken. Klingt nach einem guten Plan, aber kann man den auch mal in die Tat umsetzen? Uns wird es unter den unfreundlichen Blicken dieses übellaunigen Kerls immer unwohler.

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Man weiß ja nie, was er noch so vorhat. 😵

Endlich: In aller Ruhe wird ein gutes Stück zurückgestochert und noch in Sichtweite des Ungetüms angelegt.

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Irgendwie traue ich dem Frieden immer noch nicht, aber die Poler meinen, wenn man die Reviermarkierungssignale respektiert, dann lässt einen das Hippo in Ruhe. Kann ich mal kurz die Gegenseite hören???? 🙄

Hier sieht man übrigens sehr schön, wie das Wasser langsam das Gras erobert.

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Die Poler meinen, dass es ein männliches Exemplar ist, das aus der Gruppe ausgestoßen wurde, nun entsprechend schlecht drauf ist und seine Laune an uns auslässt. Sagte ich nicht, ich fühl mich bei denen wie aufm Schulhof? Wenn Kevin aus der 3a gemobbt wird, dann geht er eben ums Eck zu den Erstklässlern und zieht Ann-Sophie an den Haaren. Da haben wir’s wieder !! 😛

Tja, vielen Dank für die Abänderung unseres Programms, du Hippo-Heini! Eigentlich wären wir noch weiter gefahren, und ich denke, es hätte wie letztes Jahr auch vor Ort eine Erklärung über Termitenhügel und Hipposchädel gegeben.

So ergeben wir uns nun eben - Aug in Aug mit der potentiellen Gefahr - dem Alkohol!
(Satzzeichen nachträglich eingefügt - siehe Diskussion weiter unten 😄 😄 😄 )

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Rhino erzählt irgendeine Geschichte, die eine Lehre beinhalten soll – ich habe aber das Gefühl, dass er irgend ein wichtiges Detail weggelassen hat – so lachen wir eben am Ende (welches auch nicht so ganz klar daherkommt) pflichtschuldig, verstanden hat’s aber glaub keiner so richtig (zumindest in seiner Version – worauf die Geschichte rauswollte, kam schon rüber). Rhino werden wir abends noch näher kennenlernen....

Das Ablegen ist harte Arbeit:


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Auf dem Rückweg können wir uns dank des Hippo-Rüpels alle Zeit der Welt lassen – und wir genießen die Stille, die Vögel und den Sonnenuntergang.

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Zurück im Camp und beim Essen lernen wir die Neuankömmlinge kennen – Selbstfahrer, ein Ehepaar mit 8jährigem Kind aus Graz und morgen bei uns mit im Auto. Ich bin beruhigt – das scheinen sehr naturnahe und unaufgeregte chronisch Afrikasuchtkranke zu sein.

Wir erzählen natürlich auch unser Durchfahrt-für Nichthippos-Verboten-Geschichte. Es war tatsächlich die einzige Gelegenheit auf dieser Reise, bei der ich mich nicht 100% sicher gefühlt habe. Wobei ich denke, dass so eine Situation wirklich nicht dramatisch ist, wenn man die Signale der Tiere richtig deutet und entsprechend Abstand hält. Sicher wird sich kein Hippo im seichten Wasser verstecken (wäre technisch auch nicht möglich, irgendwas schaut immer raus), warten bis man direkt an ihm vorbeifährt - um dann in Helloween-Manier Buuuuuuhhh 🤩 zu schreien (oder einen gleich zu fressen).

Aber denken wir an die ganzen Kevins auf der Welt – nicht immer bleibt es beim An-den-Haaren-ziehen. Ein Restrisiko würde ich bei der Begegnung mit Hippos jederzeit einplanen....


Am Abend nach dem Essen gibt es eine Gesangseinlage des Personals und dann noch eine Spielrunde mit Rhino. Wie gesagt, er ist ein bisschen abgedreht – auch die anderen Guides und Angestellten des Camps haben schon vorher immer wieder über einen „Rhino“ erzählt und gelacht – jetzt versteh ich sie.... Das Spiel zieht sich ein bisschen in die Länge – aber irgendwann ist auch dies überstanden und wir lachen noch viel über die Geschichten von, bzw. über Karl-Heinz. Da er aus gesundheitlichen Gründen die Game-Drives nicht mitmachen kann, hat er sich kurzentschlossen heute auf den Weg ins Dorf gemacht. JJ hat ihm hinterher gerufen, dass das nicht so einfach geht, da gäbe es Hunde, die Fremde gerne mal anfallen usw...... aber K.-K. versteht ja kein Englisch und marschierte einfach los. Irgendwie hat man ihn dann wieder zurückgelotst. Er nimmt das mit stoischem Humor – man weiß nicht so Recht, was ihn und seine Frau eigentlich hierher geführt hat.... Aber er beschließt nach unseren Erzählungen, dass er morgen auch so eine Marokko-Tour machen möchte. 😉

Den Rest des Abends lassen wir gemütlich am Campfire ausklingen.
Teil 1725. Sept. 2013
2.9. – Morning Game Drive (Sango Safari Camp) Teil 1

Finale – unser letzter richtiger Tag im Camp (und in Botswana) bricht an! Ich merke, dass bei mir eine gesunde Sättigung erreicht ist, wir haben tolle Sichtungen gehabt und sind viel herumgefahren. Deshalb ist es mir auch ein bisschen egal, dass es heute schon wieder in die Concession gehen soll. Schließlich wollen die neuen Gäste an Bord diese Gegend auch kennenlernen, durch den Moremi NP fahren sie selber.

Ehrlich gesagt kann ich mich gar nicht daran erinnern, ob das Ganze überhaupt ausdiskutiert wurde. Auch das habe ich von letztem Jahr her spannender in Erinnerung – da wurden abends beim Essen mit den Guides die verschiedenen Möglichkeiten hin- und herüberlegt, erklärt was es für Vor- und Nachteile gibt, Sichtungen verglichen und Pläne geschmiedet.

Aber ich will nicht klagen – wir haben ja wirklich viele Tiere gesehen und das soll heute auch nicht anders werden. 🙂

Zuerst jedoch geht die Sonne auf

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und Bele sitzt um 6.49 Uhr mal wieder mit ihrem Kaffee fast im Sand und beobachtet einmal mehr die schönen Red Lechwes im frühen Licht (und verspürt dabei leichte Wehmut ob des nahenden Urlaubendes) 🙁 .


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JJ fragt mich, warum ich nicht am Tisch sitze und als ich ihm erkläre, dass ich mich auf diese Weise der Natur näher fühle, meint er, dass ich dann wohl der richtige Typ für eine Campingtour wäre. Schaunmermal – in einem Jahr bin ich schlauer! 😐

Kurz nach 7 Uhr besteigen wir unser Fahrzeug – übrigens nicht mit dem Sango-Symbol versehen, sondern es muss wohl ein Leihfahrzeug von einem anderen Unternehmen sein. Es mag kleinlich sein, aber diese Tatsache – das fehlende Sango-Symbol - hat mich schon die ganze Zeit über gestört.

Jetzt aber los! Unser jüngster Mitfahrer, Enzo, 8 Jahre alt, sitzt vor mir. René, sein Vater, meint zwar gleich als er erfahren hat, dass ich Lehrerin bin, dass sie ihn neben mich setzen würden, damit ich mit ihm ein bisschen für die Schule übe 😉 . Aber natürlich mit einem Augenzwinkern – und Enzo kann mich danach zum Glück immer noch leiden! Er ist ein perfekter Safariteilnehmer - ich habe ihn die vielen Stunden, die wir heute zusammen im Auto unterwegs sind, nie meckern gehört. Seine Mutter übersetzt ihm leise die Infos von Tony. Enzo fragt nach, wenn es ihn interessiert, und wenn nicht, dann eben nicht. Er hat auch durchaus viel Sinn für Humor – wie beide machen ein bissle Quatsch miteinander, wenn wir längere Zeit ohne Sichtung durchs Gelände rumpeln. 🤪

Unsere erste Sichtung des Tages nach einer halben Stunde ist ein Hammerkopf – na endlich! Allerdings dreht er mir sein Hinterteil zu... Eiijjjj, ich möchte aber den typischen Hammerkopf fotografieren, nicht den Hammerpopo! 😠 Na warte, Bürschchen, dich werde ich heute noch besser erwischen!

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Wir fahren wie üblich am Hyänenbau vorbei (hatte ich ganz vergessen zu erwähnen) – aber hier herrscht wie die Tage zuvor gähnende Leere. Langsam frage ich mich, ob das nicht eine Touristenveräppelung ist.... 😵

Die zweite Sichtung nach ca. 1 Stunde ist so richtig nach meinem Geschmack: Zwergmangusten (Dwarf-Mongoose) – und zwar eine ganze Menge! Sie wohnen in dem verlassenen Termitenhügel und sind gerade dabei, sich von der Morgensonne auf Betriebstemperatur bringen zu lassen. Unsere Ankunft stört sie und lässt sie eine Weile leicht irritiert herumwuseln.

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Zum Schluss finden sie uns aber wohl eher langweilig als gefährlich


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Und lassen sich wieder korrekt ausgerichtet zum Sonnenbad nieder!

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Keine 5 Minuten später dann dies:

Unsere fünf African-wild-dog-Rabauken!! Sie sind, als wir ankommen, alleine und warten offensichtlich auf die Erwachsenen.

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Diese kommen dann bald und bringen den Kleinen das Fressen. Wie gesagt haben die Fünf keine Mutter mehr – sie wurde von einem Leoparden getötet. Der restliche Clan zieht sie auf und kümmert sich rührend um sie, wie man sieht.

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Witzig finde ich die Kugelbäuche der Welpen – man meint, sie könnten jeden Moment platzen!

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Immer wieder gehen und kommen die Großen und würgen erneut Teile der Beute, die sie - wie man an den blutverschmierten Köpfen sehen kann - offensichtlich vor kurzem gemacht haben, vor den Kleinen aus, die sich dann darauf stürzen.

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Ab und zu muss auch Erziehungsarbeit geleistet werden – hier mopst einer ein großes Stück, das offensichtlich nicht für ihn alleine gedacht war.

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Ein Tier hat einen Sender um den Hals – dieses Rudel ist Teil der Wildhundeforschung.

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Insgesamt ist die ganze Gruppe sehr aufmerksam, immer wieder wird die Umgebung beobachtet.

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Hier noch die restlichen Fotos – ich konnte mich mal wieder nicht entscheiden – aber wann sieht man schon wild dogs in einem solchen Familienverband? Also seid bitte nachsichtig....

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Irgendwann scheinen alle satt zu sein und dann beginnt ein lustiges Gerangel – laut Guide kein ernsthafter Kampf, sondern eher ein Ranglistenspielchen.

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Wir stehen nun seit 20 Minuten da und beobachten das Treiben – aber irgendwann wird es Zeit weiter zu fahren.

Fortsetzung folgt morgen.....
Teil 1826. Sept. 2013
2.9. – Morning Game Drive – Teil 2

So, genug der Wildhunde – ist wohl nicht jedermanns Sache... Ich fands - obwohl ich kein Hundefan bin - sehr beeindruckend, vorallem auch das Gefiepse der Kleinen und die Fürsorge der Großen!

Eine Viertelstunde später sehen wir einige Fahrzeuge – und dann diese beiden – wirklich zum Knuddeln:

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Huch, wie süß!! Unser zweiter kleiner Leopard in diesem Urlaub! Okay, da es wohl kaum der Kleine aus dem Chobe NP sein kann, sind wir nun bei Nummer 7.

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Damit Ihr euch aber nicht so sehr ärgern müsst 😗 , hier der Beweis, dass die Mama kein „neuer“ Leopard ist:

Hier Leo 5

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Hier Leo 6

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Und hier die Leoparden-Mama von heute:

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Na, welcher ist es, 5 oder 6??? 🤪

Richtig, Nr. 5 – sie haben wir vorgestern am Vormittag getroffen, hier ein Erinnerungsfoto!

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Die Beiden liegen völlig entspannt im Schatten, drehen sich ein bisschen hin und her und lassen sich überhaupt nicht stören.


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Ohne Kommentare jede Menge Fotos – ich finde die Mama allerliebst, vor allem dieser Blick!! 😘 😘 😘

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Irgendwann beschließt sie, ihren Standort zu wechseln, der Kleine bleibt aber liegen wo er ist.

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Beim Weiterfahren schaffe ich es wieder nicht, die Kudus NICHT zu fotografieren 😎 , zumal sie ein Kalb dabei haben.

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Dann erhalten wir von Tony eine Termitenschulung während der Kaffee-Pause, bevor wir langsam Richtung Camp fahren.

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Ups....hier war wohl jemand zur falschen Zeit am falschen Ort (den Verursacher dieser Installation entdecken wir aber nicht) ! 🤢

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Zebras seh ich immer gerne


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Und Impalas am Wasser auch!

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Wo bitte schön ist unsere Piste geblieben? 🤩 Abgesoffen sozusagen.....

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Bei dieser Nilgans / Egyptian Goose wird mir an Hand von Tonys Erklärung nebenbei klar, dass die Übersetzung ins Deutsche eigentlich total bescheuert ist 😕 : die heißen nämlich anscheinend nicht so, weil sie eigentlich an/in den Nil gehören, sondern weil ihre Augenzeichnung an die eines ägyptischen Kriegers erinnert!!

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Dann noch ein paar Giraffen am Wasser


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Und dann geht’s zurück durch diese öden Gegenden mit auch noch recht schlechten Pisten! Hier die versprochenen Fotos von Heike – und es sieht sogar besser und frischer/grüner aus als es war...

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Zurück im Camp the same procedure as every day: Lunch/Brunch und Siesta!
Teil 1928. Sept. 2013
2.9. - Game Drive am Nachmittag (Khwai Concession - Sango Safari Camp)

Auf geht’s zum letzten Game-Drive (wir haben beschlossen, morgen in aller Ruhe zu packen und keine Fahrt mehr mit zu machen, zumal unser Flug ja nicht sooo spät sein wird, da wir pünktlich zu unserem Internationalen Flug in Maun sein müssen.

Die Besatzung ist gleichgeblieben: Vera und Roland, die Grazer Familie und Heike und ich. Das Ziel auch - die Khwai Concession. Zuerst sehen wir ein paar Vögel, nämlich einen Swallow-tailed Bee-Eater (kein Foto, da zu schlecht) (Schwalbenschwanzspint), dann einen Little Bea Eater (Zwergspint), Foto auch nicht gut, aber da wieder ein neuer in meinem Sammelalbum muss ich das natürlich posten,


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dann ein Sekretär (auch ohne Foto, da nur Hinterteil) und diese Rotschopftrappe, die tapfer, wenn auch mit leicht hysterischem Blick die Fotosession über sich ergehen lässt!

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Elefanten im Wasser sind immer wieder ein dankbares Motiv

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Stooohooppp – ruft Heike, und wir ahnen es schon: sie hat kein Löwenrudel gesichtet, sondern eine Gabelracke!!! Warum diese so rummeckert und so gerupft aussieht, weiß ich nicht.

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Stooohooppp – und wieder eine Gabelracke, dieses Mal eine mit glattem Gefieder.

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Wenn wir jetzt noch einmal wegen diesem Vogel anhalten, dann bekomm ich die Krise..... 😈

Danke – Sporengans an Elefant, das ist schon besser. Überhaupt finde ich das wieder sehr schön: Elefanten, die sich entspannt durch die Gegend fressen, ein Reiher irgendwo und diese dekorativen Vögel (die guten Gänsebraten abgeben sollen, wie ich letztes Jahr erfahren habe).
Solche Arche-Noah-Motive bekommt man oft geboten hier: ein Hauch von Paradies!

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Dann wird’s aber wieder etwas irdischer: einige Fahrzeuge stehen sehr ungeordnet im Gebüsch rum, wir, die wir mal wieder ziemlich spät dran sind, finden kaum einen Parkplatz, geschweige denn eine gute Fotoposition. Allerdings ist auch eine zeitlang gar nicht klar, was und wo wir eigentlich fotografieren sollen.... Einige Kameras zeigen (allerdings recht lustlos) nach rechts, einige nach links. Und irgendwann entdecken wir ....ja was wohl.....?? Richtig – einen Leoparden, gut versteckt im Gebüsch.

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Ihr könnt euch aber entspannt zurücklehnen – denn es ist ein Bekannter:

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Und, wer hat aufgepasst? Kleine Lernzielkontrolle – um welchen Leoparden handelt es sich??

Rischdisch – es ist die Mama, also Leopard Nr.5. 😁 Ihr Kind sehen wir allerdings nicht, ich könnte jetzt auch nicht sagen, ob wir uns in der Nähe des Verstecks von heute Vormittag aufhalten – mein sowieso schon schlechtes Orientierungsvermögen ist hier völlig überfordert!! 😕

Wir stehen ein kleines bisschen blöd in der Gegend rum, Action gibt’s keine, gute Sicht auch nicht, ein bisschen Hin-und-Her-Rangieren ändert daran auch nichts – und Mama Leopard ist müde - also beschließen wir bald, weiter zu fahren.

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Das Sonderbare an diesen ganzen Sichtungen ist ja, dass man nicht weiß, was man schon versäumt hat oder was man noch versäumen wird.... 😵 Wenn ich da nur an den „stalking leopard“ von vorgestern denke: wären wir noch zwei Minuten länger auf der Suche nach dem unsichtbaren Leoparden im Gebüsch rumgegurkt, dann hätten wir die anderen Autos zu spät angetroffen und für uns wäre von dem Leoparden nur der Gestrüpphaufen mit den Frankolinen drauf übrig geblieben. 😮 Genau so war es mit Mama Leopard, als sie alleine unterwegs war: als sie dann im Schatten lag, war sie kein soooo dankbares Motiv mehr.

Dafür hätte ich sie und ihr Kleines zu gern entdeckt, bevor sie sich in das schattige Gebüsch heute früh zurück gezogen hatten. Aber genau das ist ja das Spannende an der ganzen Sache – ich jammere auch nicht, sondern finde es wirklich immer wieder überraschend, was der Zufall parat hat!

Nun kommt eine Sichtung, über die ich mich sehr freue, dann das scheint kein gängiger Reiher zu sein (lasse mich da aber gerne korrigieren), zumindest konnte ich ihn nicht in meinem Handbuch, sondern nur im großen Sasol entdecken - wobei Tony mir den Namen genannt, ich ihn aber genau so schnell wieder vergessen hatte: ein Rufous-Bellied-Heron, ein Rotbauchreiher.


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Den müsst Ihr euch jetzt noch ein paar Mal anschauen - übrigens Guggu und Matthias, auch ein Gelbfüßler:

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Im weichen Nachmittagslicht kommen wir zu dieser fotogenen Elefantengruppe. Wie schön sie zu beobachten, es riecht wunderbar nach Busch, es plätschert, wenn die Elefanten im Wasser spielen und trinken – und wir sind tatsächlich das einzige Auto hier!

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Wie so oft, kann man aber nicht nur eine Tierart beobachten, sondern zu meiner großen Freude entdecke ich rechts von mir einen Hammerkopf. Najaaaaaa.... auch nicht so toll, das Foto – ein Chance geb ich ihm aber noch!!

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Tony hat mal wieder eine Vermutung, die wie schon andere vorher nicht wahr wurde: er meint, einer der Bullen würde vielleicht eine Kuh decken wollen.

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Weit gefehlt, der Bulle macht sich auf in den wohlverdienten Feierabend...

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Dafür geht mein Blick wieder nacht rechts: na bitte – geht doch!!!


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Der hier ist ein kleiner Spaßvogel – er posiert so richtig für die Kamera – mit viel Ausdauer!

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Unsere Ausdauer geht aber zu Ende – tschüss Elefanten – bis nächstes Jahr!


Die beiden hier finde ich auch witzig.


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So, und jetzt müsst ihr ganz stark sein! 😗 🤩 😎

Wir entdecken viele Autos und einen hohen Baum, in dem Marsupilami wohnt!

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Wir schauen genauer hin

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Er schläft!


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Nur ab und zu riskiert er ein Auge.

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Seiner Wampe nach zu urteilen scheint er vollgefressen zu sein!
Dumm nur, dass er falsch herum liegt für die Schnurrhaarpunkteidentifikation....
Danke, das scheint er gehört zu haben – mühsam bettet er sich um.

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Tja, und nun muss ich euch leider mitteilen, dass dies noch mal ein neuer Leopard ist (Nr.8) – seht selbst:

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Die Fahrzeuge verändern noch einmal ihre Positionen, aber das Licht ist einfach zu schwach, um noch brauchbare Fotos hinzubekommen.

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Wir beschließen dann auch, den armen Kerl in Ruhe zu lassen und werden zum Abschied unserer Reise noch von magischen Anblicken mitten in dieser beeindruckenden Sumpflandschaft belohnt!


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Familie Warzenschwein rennt noch schnell beim letzten Tageslicht durchs Wasser

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Ein Betthupferl gibt es auch noch – wir fahren zum Hyänenbau, und siehe da: die Familie ist daheim!
Leider ist es aber schon dunkel und Tony hat keinen Scheinwerfer an Bord. Trotzdem der Vollständigkeit halber dieses Foto:

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Wir experimentieren ein bisschen mit unseren Blitzen und Taschenlampen herum – viel kommt aber nicht dabei raus – außer diesem Lacherfolg:

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Dann kommen die Kleinen, die sehr neugierig sind, näher und schlecken das Fahrzeug, vor allem die Reifen ab (Tony hatte uns schon davon erzählt).

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Immerhin gelingt mir mit Hilfe eines fremden Blitzes noch ein einigermaßen erträgliches und – wie ich finde – sehr süßes Foto.

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Nun geht es aber zurück ins Camp – zum Glück ist es heute nicht mehr so kalt wie die Tage zuvor. Beim Abendessen gibt es mal wieder eine kleine Einführung von Joseph vom Personal, der es leider ziemlich witzig zu finden scheint mit nachgeahmten Hyänenrufen die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Mir geht dieses alberne Getue ein bisschen auf den Geist....

Das Essen schmeckt aber wieder sehr gut. Danach lassen wir – Vera und Roland, Heike, Tony, eine zeitlang Joel, das Schweizer Paar aus dem anderen Fahrzeug und ich - uns mit einem guten Glas Rotwein (zu dem sich im Laufe des Abends nach und nach andere gesellen werden) am Feuer nieder und unterhalten uns lange in die Nacht hinein.


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Sonst vermeide ich dies meistens, weil ich sonst zu wenig Schlaf habe, aber morgen haben wir außer Fliegen, Fliegen, Fliegen ja nichts mehr vor. Also lasse auch ich mich auf diverse Diskussionen ein und schnappe nebenher noch ein paar Aussagen von Tony über die Campingtouren und seine Einstellung zu seiner Arbeit auf.

Irgendwann schafft es das Feuer – trotz heftigem Nachlegen von Roland – nicht mehr, uns auch an der Rückseite zu wärmen und wir verkriechen uns zu unserer letzten Nacht in unser Zelt. (Danke Jörg für die Campfire-Fotos!)


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Teil 2003. Okt. 2013
So, nun geht's endlich weiter - die Wasserschäden haben mich ein bisschen ausgebremst. Aber immerhin gibt es inzwischen eine Erklärung dafür - folgendes hat mir ein Freund gemailt:

Hallo Bele,
bei dem 2. Wasserschaden kann man schon ein bisschen den Humor verlieren. Hast du aus Afrika irgendeinen Vodoo Zauber miteingeschleppt?
Weil du an irgendeiner Wasserstelle einen Einheimischen nicht gefragt hast beim Foto???


Okay, jetzt weiß ich wenigstens Bescheid - danke Uwe 😎 !



3.9. - Heimreise


Wir stehen heute etwas später auf und bekommen ein richtiges Frühstück mit Eiern usw.
Als Unterhaltung haben wir die – zumindest in Vorbereitung befindliche 😎 - Abreise der Grazer: ihr Reifen verliert ein bisschen Luft, und das komplette Camp kümmert sich um das Problem 😗 😄 . Somit verzögert sich der Start um ca. 1 Stunde... 😉

Im letzten Moment fällt mir ein, dass ich für die Teilnahme bei einem fairtrade-Spiel noch ein Foto von dem dazugehörigen Little Traveller, den mir eine liebe Kollegin vor der Abreise geschenkt hat und der natürlich die ganze Reise über mit an Bord war, machen sollte. Ups.... naja, dementsprechend wird das Bild 😵

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Wir fahren dann zusammen mit Karl-Heinz und Frau sowie Vera und Roland zum Airstrip. Es hat sich gestern Abend herausgestellt, dass diese Vier weiter zum Pom Pom Camp fliegen. Da unser Flug ca. 45 Minuten danach geht, lohnt es sich für Tony nicht, uns dann auch noch zu holen – also fahren wir gleich mit. Ein bisschen öde finde ich es schon, da noch so lange rum zu stehen, aber was soll’s.

Das Wetter ist heute etwas sonderbar, sehr diesig, wobei uns nicht klar ist, ob es Rauch oder Dunst ist. Wärmer ist es auch geworden, von daher gehe ich von einem Wetterumschwung aus. Der Himmel ist auch nicht so schön blau wie sonst – eigentlich ein optimaler Rausschmeißer!! 🙁

Heike und ich bekommen einen kleinen Flieger ganz für uns alleine – na ja, okay, der Pilot darf auch noch mit.


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Leider kann man wegen des trüben Himmels keine besonders gute Fotos machen – vor allem am Anfang sah es so aus:

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Trotzdem freue ich mich im Nachhinein über dieses – denn man kann beim Hineinzoomen erkennen, dass an mehreren Stellen Tiere sind – genau so wie ich es auf den Game Drives auch wahrgenommen habe: man schafft es eigentlich kaum, mal NICHTS zu sehen!!

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Auch hier sieht man zum einen, wie der Fluss das Land überschwemmt – und auf dem braunen Gras rechts oben kann man ein paar Red Lechwes erkennen. Wie schön, dass sie mich sogar auf der Rückreise begleiten!

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Hier noch ein paar Impressionen auf unserem Weg Richtung Maun. Ich finde diese Landschaften sehr faszinierend und spannend - und die Vorstellung, sich dort einmal zu verirren, sehr unheimlich... 😕 zumal sich ja alles ständig in Veränderung befindet.


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Hier sieht man schon deutliche Zeichen der Zivilisation

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Der Flug ist – aus meiner Sicht – nicht sonderlich unruhig. Heike nimmt das anders wahr und füllt ihr leckeres Sango-Frühstück in eine Tüte ab. 🤢 🤩

Die Arme – sie hatte sich trotz ihrer diesbezüglichen Befürchtungen auf dem viel längeren Flug von Kasane ins Sango Camp tapfer gehalten – und nun dies. Dabei haben wir ja noch viele Flugstunden vor uns.....

In Maun auf dem Flughafen erholt sie sich aber sehr schnell. Eine Mitarbeiterin von Safari Destination ist wie letztes Jahr auch vor Ort und fragt, ob alles okay war und gut geklappt hat.

Der Flug nach Johannesburg ist unspektakulär – dort kennen wir uns nun schon ein bisschen besser aus und stöbern durch diverse Geschäfte und lassen für ein paar Mitbringsel auch ein paar Dollar liegen. Auf dem Flug zurück nach Frankfurt schlafe ich etwas mehr als auf dem Hinflug – aber bequem geht anders 🙄 . Die Gepäckausgabe dauert etwas lange, aber die Heimfahrt im Zug klappt wie am Schnürchen und die Abholung von Sohnemann, den ich wegen seines davor liegenden Urlaubs ewig nicht gesehen habe, auch. Das Eingewöhnen fällt mir dagegen wieder sehr schwer.... 🙁

Für das Fazit erbitte ich noch etwas Bedenkzeit 😎 😗

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