fotomatte2'516 Beiträge · seit 200910. Apr. 2013 · #181
Hi Topobär,
habe mir jetzt endlich mal Deinen Bericht komplett reingezogen und bin schon ziemlich mittelschwer begeistert von deinen Schilderungen und den genialen Fotos. Aber ob ich die nötige Ruhe und Ausdauer hätte,so eine Tour bei solchen Verhältnissen zu fahren--und das Ganze dann noch unter Urlaub und Entspannung abzubuchen,da bin ich mir nicht so sicher.
TopobärThemenstarter5'479 Beiträge · seit 200910. Apr. 2013 · #182
Hallo Fotomatte,
wenn ich nach Afrika reise, habe ich nicht die Erwartungshaltung, dass es ein Erholungsurlaub wird. Dazu ist der Kontinent viel zu chaotisch. Es passieren immer Dinge, mit denen man nicht rechnet und bei denen dann Improvisationstalent gefragt ist. Erholen kann ich mich auf unseren anderen Reisen.
TopobärThemenstarter5'479 Beiträge · seit 200912. Apr. 2013 · #183
20. Tag (Do. 10.01.2013) Serengeti 98km
Nachts war wieder eine Hyäne am Zelt. Wir konnten sie hören und am nächsten Morgen war dann tatsächlich auch die zweite Tewa-Sandale verschwunden.
Ich hatte heute zwar nicht Geburtstag, sollte aber mein Geburtstagsgeschenk von Kathrin bekommen. Eine Ballonfahrt über die Serengeti. Die Ballons starten in der Dämmerung noch vor Sonnenaufgang und so wurden wir noch im stockdunkeln vom Veranstalter abgeholt. Es war das erste Mal seit wir nach Afrika Reisen, dass wir das Zelt vor der Dämmerung verlassen. Ein bisschen mulmig war mir dabei schon und ich steckte zunächst nur vorsichtig den Kopf aus dem Zelt, um dann die Umgebung mit der Taschenlampe abzusuchen. Man weiss ja nie, wer sich da gerade so rumtreibt.
Unsere Abholung ist pünktlich und dann geht es eine Stunde durch die Nacht bis zum Startpunkt, den wir mit den ersten Anzeichen der Dämmerung erreichen.
Es werden 4 Ballons zum Start vorbereitet. Wir werden einem davon zugeteilt und unser Pilot, Captain Dan, stellt sich vor und macht eine kurze Sicherheitsunterweisung. Dann geht es auch schon los. Der Start erfolgt im liegen, man kommt sich in der Position vor wie ein Astronaut vor dem Start. Dann röhrt der Brenner los und nur wenige Augenblicke später richtet sich der Korb auf und wir steigen als erster Ballon in die Höhe. Die anderen Ballons liegen noch wie riesige gestrandete Quallen im Grasmeer der Serengeti.
Wir stiegen schnell in die Höhe, bis die Sonne über den Horizont schaute. Dann sanken wir wieder langsam in dem Maße, wie die Sonne nach oben stieg. Auf diese Weise erlebten wir den längsten Sonnenaufgang unseres Lebens.
Inzwischen waren auch die anderen Ballons in der Luft und folgten uns.
Jetzt schwebten wir in 3-5 Metern Höhe über die Grasebene. Kurz sahen wir einen Serval, der aber schnell wieder im Unterholz verschwand. Wenn ein Baum im Weg stand, ging es kurz in die Höhe, aber immer mit minimalem Abstand. Es war erstaunlich, wie präzise sich ein Ballon steuern lässt.
Auf den Bäumen sehen wir viele Affen und Greifvögel, mit denen wir uns jetzt auf Augenhöhe befinden, eine ganz neue Perspektive.
Aus dem Ballon kann man auch erstmals erkennen, welch eine Vielzahl von Wasserläufen diesen Teil der Serengeti durchzieht. Überall wimmelt es von Hippos.
Von der Bodencrew erhalten wir über Funk die Info, dass im nächsten Baum den wir überfliegen werden ein Leopard sitzt. Dessen Körpersprache erinnert mich stark an meine Hauskatze, wenn sie überhaupt nicht wußte, wie sie mit einer Situation umgehen soll.
Fotos gibt es davon keine. Es ist nahezu unmöglich, aus dem Ballon mit Teleobjektiv ein Tier zu fotografieren, da man kontinuierlich in Bewegung ist und das Motiv einfach nicht trifft. Dabei ist die Ballonfahrt an sich eine fast schon meditative Art der Fortbewegung. Sanft und erschütterungsfrei und bei vollkommener Windstille gleitet man durch die Luft. Nur der Brenner unterbricht immer wieder diese Harmonie. Er ist nicht nur ohrenbetäubend laut, sondern strahlt in alle Richtungen eine enorme Hitze ab.
Kurz vor der Landung steigt der Ballon noch einmal in größere Höhe und wir haben einen letzten Blick über die grandiose Landschaft.
Wir landen als letzter Ballon und waren mit fast 2 Stunden deutlich länger in der Luft, als erwartet. Nach der Landung wird zunächst mit Champagner angestoßen, bevor wir dann zu einem leckeren Busch-Frühstück gefahren werden.
Abschließen werden wir wieder zu unserer Campsite zurück gebracht. Jetzt müssen wir uns erst einmal um unsere Feder kümmern. Die liegt auch tatsächlich schon am Airstrip für uns bereit, so dass wir gleich weiter zur Werkstatt fahren können, wo man sofort mit dem Einbau beginnt. Dabei wird festgestellt, dass der linke vordere Stoßdämpfer ebenfalls den Dienst quittiert hat und ausgetauscht werden muss. Das war das klappernde Geräusch, das wir seit einigen Tagen hörten, aber nicht zuordnen konnten. Ein passender Stoßdämpfer ist vorrätig und so können wir den Wagen komplett in Ordnung bringen lassen. Beim Zusammendrücken der Feder mittels Schraubstock und dessen anschließender Fixierung durch einen Kälberstrick bringen wir uns aber lieber in Sicherheit. Bei solchen Aktionen hat es schon schwerste Verletzungen gegeben.
Nachmittags machen wir noch einen kurzen Gamedrive zu den Massai Kopjes und den südliche Galeriewäldern. Wir haben viele schöne Tierbegegnungen, aber nichts Spektakuläres.
Wir schauen noch beim gestrigen Löwenbaum vorbei, der aber leer ist. In der Nähe entdecken wir einen einzelnen halbwüchsigen Löwen. Er ist recht kläglich am Maunzen, macht aber einen wohl genährten und gesunden Eindruck. Wahrscheinlich sucht er sein Rudel.
Bevor wir zum Dinner zur Seronera Wildlife Lodge fahren, machen wir einen ersten Sundowner beim Marabu-Baum. Die Vögel spielen hier „Reise nach Jerusalem“. Sofort wenn ein Marabu den Baum verlässt, nimmt ein in den umliegenden Bäumen sitzender Marabu seinen Platz ein.
Den zweiten Sundowner gibt es dann auf der Terrasse der Seronera Wildlife Lodge. Das Beste sind hier aber hunderte von Dassies, die das gesamte Lodge-Gelände bevölkern. Die sind sooooooo knuffig.
Zum Dinner gibt es ein reichhaltiges Buffett mit ordentlich Fleisch. Das musste nach der überwiegend vegetarischen Kost der letzten Tage mal sein.
Bei der Rückfahrt im Dunkeln zu unserer Campsite sahen wir leider keine Tiere. Gegen einen kleinen Nacht-Gamedrive hätten wir nichts einzuwenden gehabt.
picco6'369 Beiträge · seit 201112. Apr. 2013 · #184
Hoi Topo
Genau da beim Marabu-Baum hat sich das Krokodil auf die Lauer gelegt um einen von uns zu fressen...aber wir habens hungrig zurückgelassen! 😎 So eine Ballonfahrt muss ich mir wohl auch mal schenken lassen...
was für ein schöner Tag. Für mich wäre so eine Ballon-Fahrt gar nichts, aber meine Eltern, denen wir das auch zum Geburtstag geschenkt haben, waren absolut begeistert und sprechen heute noch oft davon.
Vielen Dank für die schönen Bilder. Mir gefällt vor allem das Geier-Bild auf "Augenhöhe" total klasse, wegen der ungewohnten Perspektive.
Erika2'338 Beiträge · seit 200712. Apr. 2013 · #186
Hallo Topobär
Euch ist auch ein Stossdämpfer und sogar eine Feder in Brüche gegangen. Kein Wunder bei den teilweise grottenschlechten Pisten.
Bei unserem Fahrzeug hat’s in Zimbabwe auf einer Nebenstrecke auch fürchterlich geknallt. Wir mussten dann feststellen, dass die Stossdämpferhalterung abgerissen und der brandneue Stossdämpfer zerbrochen war. In Kariba hat uns ein ausgezeichneter Fachmann das Ganze so gut geschweißt, dass es bis zum Schluss gehalten hat 🙂 .
Uns hat einer aus Arusha erzählt, dass die Safarifahrzeuge wegen der schlechten Strassen dermaßen stark beansprucht werden, dass sie im Durchschnitt alle acht bis zehn Tage in die Werkstatt müssen. Da muss man sich nicht wundern, weshalb die Automiete in Tansania so teuer ist, aber die Autowerkstätten freut’s 🙁 .
Deine Bilder und dein Bericht gefallen mir übrigens sehr gut, danke fürs Zeigen.
TopobärThemenstarter5'479 Beiträge · seit 200912. Apr. 2013 · #187
Hallo Erika,
die ersten Monate dieses Jahres waren die Verhältnisse aber selbst für Tansania besonders schlecht. Bei der Rückgabe unseres Wagens berichtete unser Vermieter, im Office wäre man die letzten Wochen nahezu pausenlos damit beschäftigt gewesen, Reparaturen, Hilfsmaßnahmen, Ersatzteiltransporte und Bergungen zu arrangieren. Die meisten davon natürlich für die geführten Safari-Touren, die das Hauptgeschäft für 4x4 Adventure Safaris ausmachen. Uns wurde anerkennend bestätigt, das wir uns als Muzungus wirklich achtbar geschlagen hätten.
deine Fotos sind ja spektakulär. Serval, jede Menge Baumlöwen und noch ein Leopard. Das ist ja der Wahnsinn! Aber am besten gefällt mir das Bild vom Marabu-Baum. Die haben sich so schön gleichmäßig verteilt, wie abgesprochen.
TopobärThemenstarter5'479 Beiträge · seit 200916. Apr. 2013 · #189
21.Tag (Fr. 11.01.2013) Serengeti National Park – Ngorongoro Crater Conservation Area 190km
Heute hieß es Abschied nehmen von der Serengeti. Wir hatten hier eine super Zeit und unvergessliche Erlebnisse.
Wir waren noch keine 500m gefahren, da entdeckten wir ein Löwenrudel an einem frischen Riss. Es konnte noch nicht lange her sein, dass sie den Büffel erlegt hatten, aber wir haben auf der nahe gelegenen Campsite nichts davon mitbekommen. Jetzt sind sie lautstark am Fressen; es wird sich heftig um die besten Stücke gestritten. Zum Teil verschwindet der ganze Löwenkopf bis zu den Schultern im Büffel.
Die Strecke zum Naabi Hills Gate ist übelstes Waschbrett. Bei vielen Fahrzeugen, die hier am Gate ankommen, kann man sehen, wie die Stoßdämpfer gelitten haben.
Der heutige Tag wird uns organisatorisch vor einige Herausforderungen stellen. Folgende Punkte sind unter einen Hut zu bekommen: - Unser Permit für die Serengeti gilt bis 16:00Uhr. - Wir wollen erst um 16:00Uhr in die NCCA fahren, damit wir dort mit einem 24h-Permit auskommen. - Wir wollen noch den Lake Ndutu besuchen, der zur Serengeti gehört, dessen Umgebung aber überwiegend zur NCCA gehört. - Ausreise aus der Serengeti muss am Naabi Hills Gate erfolgen. - Einreise in die NCCA kann am Naabi Hills Gate oder am Lake Ndutu Rangerpost erfolgen. - Das Permit für die NCCA beginnt zu der Uhrzeit, zu der man beim Gate / Ranger Post ist.
Wer schon öfters in Afrika unterwegs war weiß, dass diese Gemengelage fast zwangsläufig im Chaos enden muss. Doch zunächst beginnt es überraschen unkompliziert. Am Naabi Hills Gate ist man es gewohnt, dass die Besucher nach der offiziellen Ausreise noch am Lake Ndutu vorbeifahren, da der Abzweig zum See erst nach dem Gate kommt. Es wird deshalb lediglich die Ausreise auf dem Permit vermerkt, man behält das Permit aber, und kann so bei einer Kontrolle dessen Gültigkeitsdauer belegen.
Gleich nach dem Gate beginnt dann die Fahrt durch die Serengeti Plains, wo sich derzeit das Zentrum der Migration befindet. Interessanterweise sehen wir aber auf unserer Fahrt zum See fast ausschließlich Zebras. Tausende Zebras. Darunter auch viele sehr kleine Fohlen, denn hier auf den Serengeti Plains ist die Kinderstube der Migration. Hier stoppt die endlose Wanderung für zwei bis drei Monate und die Tiere können in Ruhe und Überfluss ihr Jungen zur Welt bringen.
In der Nähe des Sees erreichen wir dann den Rangerpost der NCCA. Kathrin versucht den Rangern vergeblich unser Anliegen klar zu machen, was aber einfach nicht gelingen will. Im Rangerpost will man, dass wir sofort in die NCCA einchecken. Dafür ist es aber noch viel zu früh, dann würde unser Permit nicht für den folgenden Tag ausreichen. Wir verlassen den Rangerpost somit unverrichteter Dinge und fahren ans Seeufer.
Am gegenüber liegenden Ufer hat sich eine riesige Herde Gnus und Zebras versammelt.
Sollten wir etwa in den Genuss kommen, das legendäre Crossing des Lake Ndutu live erleben zu dürfen? Zunächst sieht es nicht danach aus. Irgendetwas erschreckt die Tiere und in wilder Panik stürmen Sie die Uferböschung hinauf. Aber wir haben es ja nicht eilig und beschließen hier am Ufer die Zeit bis 16:00Uhr zu verbringen. Der Bewegungsradius ist ja stark eingeschränkt, da nur der Uferstreifen zur Serengeti gehört und gleich dahinter die NCCA beginnt.
Mit der Zeit sammeln sich die Tiere wieder am Wasser und irgendwann beginnen einige mutige Leittiere in den nur 50cm tiefen See hineinzugehen und auf unser Ufer zuzusteuern. Es geht los und in diesem Moment stellt sich ein Rangerfahrzeug des NCCA neben uns und die Männer behaupten, wir wären ohne Permit in die NCCA eingereist. Ich bin kurz vorm Kochen und versuche möglichst schnell zu erklären, dass wir noch kein NCCA-Permit haben, da wir ja noch ein gültiges Serengeti-Permit haben und uns deshalb auch nur hier auf dem zur Serengeti gehörenden Uferstreifen aufhalten. Daraufhin zeigen die Ranger auf ein paar unscheinbare ca. 1m hohe Stäbe, die immer wieder im Uferbereich im Boden stecken. Dies sei die Grenze des Parks und somit würden wir ca. 10m in der NCCA stehen. Ich brauche sicher nicht zu erwähnen, dass die Stäbe selbstverständlich keinerlei Beschriftung oder sonstige Hinweise aufweisen, dass es sich um die Grenze zwischen den Parks handelt.
Es scheint aber nicht unbemerkt geblieben zu sein, dass ich kurz vorm Platzen bin. Man lenkt insofern ein, dass wir in Ruhe das Crossing anschauen sollen und uns dann umgehend beim Rangerpost einzufinden haben. Dann zischen sie ab. Der hinter uns querfeldein (streng verboten) fahrende Safariwagen wird selbstverständlich nicht behelligt.
Inzwischen haben die ersten Tiere schon unser Ufer erreicht. Die Arschlöcher haben mir eines der schönsten Erlebnisse der Serengeti verdorben. Anstelle in Ruhe dieses Naturschauspiel genießen zu dürfen, war ich durch die Diskussion abgelenkt.
Danach geht es zum Rangerpost. Ich bleibe im Auto und Kathrin übernimmt die Verhandlungen. Ich bin noch viel zu geladen, um eine langwierige Diskussion in afrikanischer Gelassenheit durchzustehen.
Da wir tatsächlich nur am Ufer des Sees standen und ein gültiges Seregeti-Permit vorweisen können glubt man uns, dass wir nicht die Zeche prellen wollten. Den Grund unseres Handelns verstehen sie aber bis zum Schluss nicht. Letztendlich ziehen sich die Gespräche so lange hin, dass wir genau dass bekommen, was wir wollten – ein Permit für die NCCA mit Beginn 16:00Uhr. Das hätte auch einfacher gehen können.
Durch den zur NCCA gehörenden Teil der Serengeti geht es wieder zurück zur Hauptpiste. Hier wimmelt es plötzlich vor Gnus aber auch die anderen Weidetiere sind vertreten. Die Geräuschkulisse hier zwischen den Gnus hat etwas sehr beruhigendes – genau das, was ich jetzt brauche. Bei den Gnus hat das Kalben noch nicht eingesetzt, aber wir entdecken ein nur wenige Minuten altes Kalb einer Thomson Gazelle.
Hoffentlich wird es nicht von den Hyänen entdeckt, von denen es hier nur so wimmelt.
Die Hauptpiste hoch zum Krater verlangt dann Auto und Besatzung wieder alles ab. Selten wurde ich so durchgerüttelt. Entschädigt wird man von der einmaligen Landschaft. Ein so intensives grün, wie hier bei den Masai-Weiden an den Hängen des Ngorongoro Crater, findet man nicht oft.
Nicht lange nach dem Erreichen des Kraterrandes sind wir auf der Simba Campsite. Ein Traum. Die riesige saftig grüne Wiese fällt leicht zum Krater ab und gibt den Blick frei auf diese berauschende Landschaft. Dazu ein sehr gutes Waschhaus, aus dessen Duschen sogar warmes Wasser kommt. Damit hätte ich nie gerechnet.
Zum Dinner fahren wir zur Ngorongoro Wildlife Lodge. Das Buffett und die Aussicht haben wir noch von unserer letzten Reise in sehr guter Erinnerung. Als erstes müssen wir dazu aber am Pförtner vorbei, der steif und fest behauptet, „Dinner only“ sei nicht möglich. Wir bleiben stur und beharren darauf, dass er mit dem Manager telefoniert. Selbstverständlich ist es auch für Camper möglich dort zu Abend zu essen erfahren wir daraufhin von diesem.
Die Aussicht von der Terrasse in den Krater mit einem GinTonic in der Hand war so schön, wie wir es in Erinnerung hatten. Da die Lodge aber gerade nicht so viele Gäste hatte, gab es kein Buffett, sondern nur ein 3-Gänge Menü. Das war in Ordnung, aber mit 40,-US$ eindeutig überteuert.
Der heutige Tag zeigte mal wieder eines der grundsätzlichen Probleme Afrikas. Sowie etwas nicht den normalen Abläufen entspricht, sind die Leute überfordert. In der heutigen schnelllebigen und von hoher Flexibilität geprägten Welt ein großes Manko.
picco6'369 Beiträge · seit 201116. Apr. 2013 · #190
Hoi Topo
Wunderschöne Bilder einer wunderschönen Gegend!!! Danke!!! Ob jedoch die Simba Campsite ein Traum ist oder nicht hängt stark von der Anzahl und Art der Besucher ab...bei uns warens im 2011 viel zu viele Menschen und auch recht viele Büffel, dafür aber keiner der berühmten Elefanten... 😉 2013 haben wir den Ngorongoro-Krater ausgelassen, nächstes Mal nehmen wir ihn wieder mit.
Hippie607 Beiträge · seit 201016. Apr. 2013 · #193
au weia, du bist ja jetzt beim Schreiben noch geladen, das sitzt aber tief. Ich hätte darauf gewettet, dass die hinterher fahren. Mit Rangern zu diskutieren und dann wegfahren obwohl man unbedingt hinein wollte. Das ist für Ranger schon provokativ "der Touri will uns ver., den kriegen wir". Hast aber lauter verständnisvolle Leser, sogar die Damen verzeihen dir die A.. Schön zu lesen, danke Viele Grüße Hippie
Hallo Topobär, war ich Euch doch letzte Woche ganz nah (Hannovermesse) so hab ich jetzt wieder aufgeholt 🤩 Ich bin total hin und weg. Die Baum-Mietzen, die Landschaft, die Farben, die Ballonfahrt, einfach so tolle Bilder, eines meiner Favoriten sind die Hippos von oben. Aber ich erwisch mich immer wieder dabei, wie ich mit der Maus nach oben und wieder runter scrolle 😄 ich kann einfach nicht genug bekommen. Tausend Dank für diesen Hammer-Bericht 😘 OUTSTANDING
KarstenB2'397 Beiträge · seit 201117. Apr. 2013 · #195
Hallo Topobär,
jetzt will ich mal kein Lob für den tollen Bericht und die Super-Fotos los werden, sondern meiner Verwunderung über die strikten Methoden Ausdruck verleihen, die dort jetzt Einzug gehalten haben. Ich war zwischen 1992 und 2006 5x in Ndutu, und nie gab es ein ähnliches Problem. (Ich hätte nicht mal ein leises Unrechtsbewusstsein gehabt 😗 !)
picco6'369 Beiträge · seit 201117. Apr. 2013 · #196
Hoi zämä
@Karsten: Auch wir waren da in der Gegend, unsere Sichtung der grossen Gnuherde war auch an der Grenze zur Ngorongoro. Wir sind da auf dem Rückweg auch ein kurzes Stück durch das Ngorongoro-Gebiet gefahren, unser Guide war sehr nervös wegen der Ranger. Offensichtlich sind sie 'schärfer' geworden...
TopobärThemenstarter5'479 Beiträge · seit 200917. Apr. 2013 · #197
Hallo Picco,
auch bei uns war die Simba Campsite sehr voll, allerdings nur partiell. War sehr merkwürdig. Die Campsite wird durch den Fahrweg in eine obere Wiese (wo sich die Ess- und Küchenkäfige befinden) und eine untere Wiese (wo sich das Waschhaus befindet) unterteilt. Auf der oberen Wiese war es gerammelt voll - jede Menge Campingsafaris. Auf der unteren Wiese standen außer unserem Zelt nur die Zelte zweier weiterer Selbstfahrer. Wie Du auf dem Foto sehen kannst, hatten wir eine Menge Freiraum um uns herum. Ich vermute, dass es sich auf der oberen Wiese so drängelt, hängt damit zusammen, dass die Campingsafaris die Käfige nutzen wollen. Die Büffel waren bei uns auch wieder da, haben uns aber nicht gestört.
Hallo Hippie,
als wir den Rangerpost verließen, hatten wir ja extra noch gesagt, dass wir dann eben bis 16:00Uhr in der Serengeti bleiben und dann vorbei kommen, um uns dann das Permit für die NCCA zu kaufen.
Hallo Carsten,
das Profitcenter-Denken macht eben auch vor Afrika nicht halt. Da sieht jeder Park zu, dass er möglichst viel Geld einnimmt.
Bei allen anderen Lesern und Kommentatoren möchte ich mich bedanken, dass Ihr mir weiterhin die Treue haltet. Nur noch 2 Tage, dann habt Ihr es geschafft und ich kann mich endlich der Planung unserer nächsten Afrikareise widmen.
vielen, vielen Dank für den schönen Bericht 🙂 . Und es ist echt schade, dass Eure Reise so bald zu Ende ist. 🙁
Ja, manchmal braucht man gute Nerven in Afrika, zum Glück hattest Du ja Deine Frau dabei, die die Ruhe bewahrt hat. Ich kann Deinen Ärger echt verstehen, in so einem Moment, wenn man so etwas besonderes sehen kann mit so einem Mist gestört zu werden, wegen ein paar Metern, die nicht einmal ersichtlich waren.
Freue mich auf die zwei letzten Tage Eurer Reise und dann natürlich auf die nächste Reise. Wo soll es denn hingehen 😗 ?
Alexa1'249 Beiträge · seit 201217. Apr. 2013 · #199
Hallo Topobär, aus Zeitmangel bin ich heute erst auf Deinen wunderbaren Bericht gestoßen und habe auch geade mal die ersten paar Seiten durch, wollte aber zumindest mal gleich ein Riesen-Lob und -Dankeschön loswerden! Der Bericht liest sich super und die Bilder sind toll - und nicht zuletzt ist Tansania mein Traumziel für 2014 und Dein Bericht macht noch mehr Lust darauf 🤩 Vielen Dank und liebe Grüße, Alexa
BABahari2 Beiträge · seit 201318. Apr. 2013 · #200
Hallo Topobär,
oh nur noch 2 Tage! Dann trau ich mich jetzt doch mal zu schreiben. An dein Erzählen und vor allem die tollen Bilder kann man sich echt gewöhnen - herzlichen Dank. Das macht unsere Vorfreude und Neugier auf Tansania im Oktober noch größer.
Wir hören sicher noch voneinander, viele Grüße, SaJo