There and back again....

Reisebericht 207 Antworten · 85,9k Aufrufe · gestartet 30. Okt. 2012 von Max Power
5'479 Beiträge · seit 200921. Nov. 2012 · #62
Ist die Giraffe an Milzbrand gestorben? In den meisten afrikanischen Nationalparks werden Tierkadaver, die an Milzbrand verendet sind verbrannt, die anderen bleiben liegen. Wie es genau in Etosha gehändelt wird, entzieht sich meiner Kenntnis.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
Themenstarter570 Beiträge · seit 201122. Nov. 2012 · #63
Bis jetzt war der Urlaub wirklich entspannt, voller Abenteuer, voller Tiere… aber irgendwie fehlt mir Afrika. Durch die 6 Tage Etosha zu Beginn fehlt mir das, was ich erwartet habe. Den ganzen Tag sehe ich Urlauber/Weiße/gelegentlich Asiaten in dicken Autos. Aber ich habe die Vermutung, dass es besser wird. Wir hatten eine sehr entspannte Nacht auf der Sachsenheim Farm. Was mich ein wenig nachdenklich macht ist, dass die Farm wie ein Gefängnis aufgebaut ist. Der Zaun um den Campingplatz ist…. Einfach nur HOCH und MASSIV 😉. Sollen wir nicht raus? Soll wer/was nicht rein? Ich weiß es nicht und der Zaun verunsichert mich mehr als wenn er nicht da wäre. Er verfehlt also seinen Nutzen leider.
Egal, der Empfang war herzlich, die Hofhunde nett und wir praktisch alleine auf der Farm. Es war ja eh nur eine Nacht und auf Empfehlung von Frau Sachsenheim gehen wir in der Shoprite in Tsumeb. Hier gibt es wirklich alles. Und nach 7 Tagen ist Einkaufen für uns Pflicht. Und der Plan ist… ja….. eigentlich erst wieder in 9 Tagen einkaufen gehen, dann aber schon in Botswana.
Es gibt fast alles,… bis auf Nutella. Hier ist der Superspar ein paar Meter vorher unsere letzte Hoffnung. Und wir stehen vor dem Regal und überlegen uns, ob 90N$ wirklich der Preis für ein Glas Nutella sein soll und darf. Aber…. Das war so ziemlich der einzige Luxus, der im Urlaub sein muss. Und es war es wert. Zu Hause esse ich eigentlich kein Nutella… aber in Afrika geht’s nicht ohne. Traditionell und Irrational.
Und dann geht’s ab nach Rundu. Wir wollen mal schauen wie weit wir kommen.
Die Fahrt geht sehr zügig und flott voran. Wir sind erst um 12°° mit Einkaufen fertig und nach Rundu sind es nur 4 Stunden Fahrt. PERFEKT denken wir uns.
An dem Tag durchbrechen wir auch endlich den Veterinärzaun. Durchbrechen ist das falsche Wort. Aber auf der nördlichen Seite angekommen ist sofort alles anders. Vorher war da Land menschenleer. Links und rechts nur Farmland und hohe Zäune und viel Staub. Nun gibt es noch mehr Staub und Menschen wo man nur hinschaut. Die Straße nach Rundu ist offensichtlich der Lebensraum für tausende von Menschen. Alle paar Kilometer steht eine Wasserversorgungsstation. Alle paar Meter eine Hütte, ab und an eine kleine Kneipe und ein MTC-Shop.
Und die Armut ist beängstigend. Die ersten 2 Stunden Fahrt durch die Region sensibilisieren uns langsam, wir fahren jedoch meist schweigend durch das Meer von Menschen. Links und rechts sieht man Kinder die mit einfachsten Hilfsmitteln spielen, Frauen und Mädchen/Jungs die Wasserholen, Esel, Ziegen und Kühe. Das ist dann wohl Afrika.
Ich hatte es mir immer gewünscht zu sehen. Jetzt wo ich aber da bin…. Bin ich mir unsicher ob das gut ist, dass ich da bin und mit 100 da durchbrause. Die Fahrt verläuft sehr nachdenklich und relativ schweigsam. Wir haben kein Foto gemacht. Schade für den Bericht, aber ich denke das Elend zu Fotografieren… einerseits gut, andererseits habe ich dabei ein schlechtes Gefühl.
So brausen wir die B8 entlang. Unser Ziel ist es Rundu hinter uns zu lassen um die N’Kwazi Lodge (wir campen da natürlich!) zu erreichen. Nach der Fahrt ist es ein Garten Eden. Grün und schön. Wir haben am Abend einen wunderbaren Blick über den Okavango. Was wir sehen ist Angola. Und das ist für mich auch schon wieder komisch. Ein von Mienen übersätes, relativ armes Land zu sehen, während man in einem gut gehüteten Campingplatz sitzt. Vond er ferne sieht das Leben der Menschen am Fluss so idyllisch und geradezu malerisch aus. Aber in Wirklichkeit ist es wohl einfach nur ein hartes Leben. Punkt aus.
Was zu empfehlen ist scheint mir die Tanzvorstellung mit Gesang einer lokalen Gruppe zu sein. Es kostet zwar was, aber das ist denke ich ok. Leider haben wir genau da gegessen und vor allem den Brai angeschmissen. Wir Campen nämlich neben einer Hütte in der die Damen sich umziehen. Und auch auf dem Weg dahin und zurück singen Sie. OHNE Publikum. Offensichtlich für sich. Es scheint ihnen Spaß zu machen. Im Nachhinein hätte ich diese Partnerschaft gerne unterstütz. (Haben wir bei unserem zweiten Besuch dann nachgeholt, wussten wir da aber noch nicht).
An dem Abend komm ich mit einem (schwarzen) Tourguide lange ins Gespräch. Der trägt gefühlt 1000 Liter Wasser vom Wasserhahn zu seinem Auto… Spühlen, für die Gäste Waschen,… was halt so anfällt. Seine Gäste sind bei der Vorstellung, schlafen in den Lodges. Er Campt hier bei uns. Das macht die Sache sehr sympathisch. Vor allem sein Bild von Lodgegästen. Ich denke ich muss nicht beschreiben, wie er die Sache sieht. Ich bin Camper. Das ist nicht besser. Dennoch fühl ich mich zu dem Zeitpunkt beruhigter. Zumindest freue ich mich, dass ich endlich mal mit jemand längere Zeit ins Gespräch komme. Am meisten tut mir die Gruppe leid, als ich erfahre, dass sie die Stationen die wir so machen in nur 30% der Zeit schaffen. Windhoek Etosha Caprivi, Vicfalls in 8 Tagen mit Okavango Delta…WOW. Wir brauchen 3 Wochen.


😠 😠 😠 Etwas Negatives noch zum Schluss. Etwas was mir peinlich ist und was mir während dem Urlaub den Spaß teilweise verdorben hat und bei mir für ein ungutes Gefühl gesorgt hat.
Kurz vor Rundu ist eine Polizeisperre mit einem Stoppschild. Wir kamen dort um 17°° an. Halten brav, lassen das Fenster runter. Die Polizisten winken uns zur Seite ran. Angeblich haben wir das Stoppschild überfahren nach dem Anhalten. Wir sind nach dem Schild wenige Zentimeter vorgefahren um besser mit dem Polizisten sprechen zu können, der natürlich bei dem Schild stand und nicht bei meiner Scheibe.😕
Das war unser Fehler. Ein überfahrenes Stoppschild will nun natürlich bezahlt werden. 1200N$ oder so was…. Eine lange Diskussion. Ich mach es kurz. Wir fahren nach 2 Stunden weiter und haben einen Polizisten bestochen. Ich bin mir sicher, dass der Polizist keiner war. Die Person am Stoppschild war vielleicht einer. Die Person die uns danach „abgefertigt hat“ war denke ich keiner. Wir haben später im Urlaub eine junge Urlauberin getroffen, die uns genau die gleiche Geschichte an genau der Station erzählt hat. Auch kurz vor Sonnenuntergang.
Der Sonnenuntergang war auch der Grund, wieso wir letztendlich geschmiert haben. Wir wollten einfach mit der Dunkelheit nicht dort noch weiter stehen, sondern ins Camp. Das war natürlich auch deren Taktik.😮
Schade, dass so was passieren muss. Schade, dass es so was gibt. Problematisch war es nicht. Im Nachhinein war es eine gute Erfahrung. Ich würde es heute anders machen. Aber das war unser erster Kontakt mit namibischen Behörden. Was wussten wir schon. Durch den Vorfall habe ich sehr viel gelernt. Das ist das Gute daran. TIA… Is this Afrika?😐
Deswegen mein Fazit für heute: An der Stelle aufpassen. Die Masche passiert wohl häufiger. An der B8, 10 KM südlich von Rundu..:S

P.s. Danke für euer Feedback. Ab morgen gibt’s wieder Bilder. Heute nur Text. Bin selbst wieder nachdenklich geworden. Der Text gefällt mir heute ohne Bilder besser.
Liebe Grüße,😖
Amos
😠 😠 😠 🙁 😎
5 Wochen Namibia - Caprivi und Zurück http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/260644-there-and-back-again.html?rb=0
zuletzt bearbeitet 26. Juli 2013
5'479 Beiträge · seit 200923. Nov. 2012 · #64
Was Du an der B8 siehst, ist hartes, einfaches, bäuerliches Leben, wie es im ländlichen Afrika üblich ist. Elend findest Du in den Slums der großen Städte.
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Themenstarter570 Beiträge · seit 201124. Nov. 2012 · #65
Danke für die Rückmeldungen. Ich bin mir schon im Klaren, dass das das normale, ländliche Leben hier ist. Es geht natürlich viel schlimmer. Aber es ist schon erschreckend wie groß der Unterschied zwischen Arm und Reich in Namibia ist. Nicht umsonst ist Namibia Weltmeister, wenn man die Ungleichverteilung von Wohlstand/Einkommen betrachtet (Ginikoefizient bei Wikipedia).

Was mich fasziniert ist eben genau die Normalität. Das ist ok so. Ich glaube es ist vielen schon zu normal geworden. Auch an einem armen Leben kann man viel Schönes und Idylle sehen. Mich erschreckt die Armut (ich schreibe extra nicht mehr Elend) dennoch, auch wenn sie normal ist. Ich bin mir nicht sicher ob es so sein sollte....

Genau das führt bei uns aber auch dazu, dass wir uns oft wie eingesperrt fühlen. Wie in einem Gefängnis. In Etosha war es wegen den Tieren. IM Caprivi fahren wir von Campingplatz zu Campingplatz. Dazwischen kaufen wir mal ein, tanken,…. Aber so richtig Urlaub wie ich ihn mir erhofft habe, haben wir nicht. Mir fehlt der Kontakt zu Menschen. Das Gefühl der Freiheit.
Wir verbringen ja schließlich den Abend im N’Kwazi Camp. Ehrlich, würdet Ihr auf die Idee kommen um 19°° nach Rundu zu fahren um einen Nachtsparziergang am Fluss zu machen? Das machen wohl die wenigsten. Und das war der einzige Wehrmutstropfen an dem Urlaub. Das Gefühl und das Problem verfolgten uns den gesamtenCaprivi durch. Auch wenn wir zum Schluss weniger ‚ängstlich‘ waren, öfters mal ausstiegen, versucht haben Leben zu sehen…. Man fühlt sich immer wie in einem unsichtbaren Gefängnis, nicht wirklich frei.
Dies bitte nicht falsch verstehen. Der Urlaub war dennoch schön. Dies war jedoch die Schattenseite dieses Urlaubes. Ich bin dennoch froh genau dies erlebt zu haben. Es bereichert schließlich auch. Mich würde dennoch interessieren ob ihr dieses Gefühl auch mal hattet?
Ein anderes Beispiel: als wir an N’Kwazi zahlen wollten traf mich der Schlag. Ich hatte den netten Herrn (Hautfarbe Schwarz) bis dato für den Manager gehalten. Er hat uns begrüßt, hat uns den Platz gezeigt, hat uns ins Buch eingetragen, hat 10 mal gefragt ob alles in Ordnung ist, hat uns einen eigenen Brai vorbeibringen lassen, hat die Arbeiter aufgescheucht, dass wir warmes Wasser haben….
Als ich am nächsten Morgen meine 90N$ bei ihm zahlen will sagt er, er muss kurz seinen Chef hohlen. 5 Minuten später wurde der Besitzer von N’Kwazi geholt um das Geld zu kassieren. 9€…..
Der nette Manager darf wohl nicht mal 9€ abkassieren? Die Frage beschäftigt mich eine Zeitlang.
Aber nicht zu lang: Ich bin ja kein Kind von Traurigkeit. Als wir hier ankamen schien es uns wie der Himmel auf Erden 😉

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Jeder hat erraten wo wir sind? Natürlich. Hier sehen wir Campingground Nummer 3 im NGepi camp. Sicher eines unserer 10 schönsten Camps im Urlaub. Gerne wieder! Wir haben uns 3 Tage für Buffalo und Mahango vorgenommen. Aber der erste Tag geht nun im Camp im Flug dahin. Bei uns ist nun einfach Waschen angesagt. Wir haben noch 21 Tage vor uns… so viel Wäsche haben wir einfach nicht. Und so waschen wir ungefähr 2 Stunden und sind froh über die Wäscheleinen vor Ort. Ein perfekter Ort um dies zu machen und sich neu zu Sortieren.
In Trummis Liste wird gemäckert, dass man nur auf Sand stehen kann, dass das Grün aber so schön sei. Und… ja es stimmt. Unser Auto steht im Sand. UND???

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Da steht es gut. Das Grün ist wohl nämlich wirklich pflegeintensiv.
Natürlich müssen wir auch in den Pool

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Dachten wir zumindest als wir ihn gesehen haben. Als es dann an ins Wasserspringen geht sind wir doch echte Schisser. Ständig bleibt im Hinterkopf – ist der Käfig wirklich dicht??? Ich war nie länger als 10 Sekunden im Wasser 😉 Ich bin so ein Feigling.

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Wenn ich mir das Bild anschaue waren es wohl nie mehr als 5 Sekunden… Ich bin ein riesen Feigling 😉. Aber natürlich trinke ich einen ausgiebigen Schluck Okavango Wasser. Es gibt ja das Sprichwort – Wer Wasser aus dem Okavango trinkt kommt wieder an seine Ufer zurück.
Entschuldigung, dass ich vor dem Urlaub noch genervt habe, ob wir Micropur mitnehmen sollen. Wir hatten es dabei. Und ich habe alles Wasser getrunken, das mir in die Quere kam. Auch Flusswasser. Still alive, still standing 😉 Alles im grünen Bereich. Wie naiv kann man sein. Wieso macht man sich vor der Reise so viele Gedanken ….
Und das schönste. Endlich sehe ich meine Lieblingstiere.

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Ich könnte diesen Tieren Stundenlang zuschauen. Und genau das mache ich auch. Von unserem Camp aus. Ganz entspannt. Mahangopark… wir kommen erst morgen. Heute schaffen wir es leider nicht.
Also bis Morgen
Amos
5 Wochen Namibia - Caprivi und Zurück http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/260644-there-and-back-again.html?rb=0
zuletzt bearbeitet 26. Juli 2013
232 Beiträge · seit 201226. Nov. 2012 · #67
Vielen Dank für den tollen Bericht... Bin gespannt wie es weitergeht;)
Danke
Sandra
Themenstarter570 Beiträge · seit 201128. Nov. 2012 · #68
Danke für das viele Feedback 😉 sehr motivierend. Ich würde sofort weiterschreiben… dachte ich mir vorgestern. Vor lauter Motivation, Elan und Freude habe ich jedoch ein Glas über meiner Tastatur ausgelehrt..... Und war damit ohne Schreibgerät.... Nun sitz ich vor meiner neuen. Also danke fürs warten.

Also weiter auf der Reise… auf dem Weg zum Campingplatz gibt es viele Kinder die Holz verkaufen… meist 3-4 Stück pro Platz… damit wir anhalten wird über die Straße geloffen und viel getanzt von den höchstens 6 Jährigen, während die noch kleineren trommeln. Wir kaufen so viel Holz wie möglich und noch sinnvoll…. Es ist ja immer sinnvoller etwas zu unterstützen als einfach nur so Geld zu geben.
Aber mehr als drei Mal am Tag ein Feuer machen können wir schließlich auch nicht. But we do our very best…
Zwei Tage vorher haben wir zwei Jungs jeweils einen 5 Liter Kanister geschenkt. Erst haben wir ihn gefragt ob er so was brauchen kann. Die Antwort war „yes“… aber kein einfach yes. Der Junge war so fröhlich und glücklich und hat das yes so strahlend laut geschrien…. Mir wird immer noch ganz anders bei dem Gedanken, dass sich ein Kindergartenkind über einen Wasserkanister derart freuen kann. Das Geschenk war ja nicht mal wirklich was wert… eigentlich.
Wir waren also heute endlich auf dem Weg in die Parks… und im Caprivi haben mich auch die Haustiere beeindruckt:
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Die Hörner! WOW. Und alle Tiere die wir gesehen haben waren sogar ordnungsmäßig markiert. Meine Freundin ist Veterinärin. Mir wäre es nicht aufgefallen. Aber sie schaut schon aus Reflex danach. Bei jedem Rind 😉
Aber nun endlich zum Park. Der Park ist... NICHT ETOSHA. Das ist meist positiv gemeint. Erstens: Die Anmeldung verläuft sehr persönlich und lustig. Es ist ja nicht viel zu tun für die nette Dame. Wir fragen viel um das Gespräch für sie am Laufen zu halten. Sie hat so viel Spaß an ihrem Job, offensichtlich. Zudem war direkt vor uns eine deutsche am Schalter, die genervt war, offensichtlich. Sehr genau auf Parköffnungszeiten, schlechte Ausschilderung und Straßen und sonst was hingewiesen hatte (sie mussten wohl ein bisschen warten… wow). Da hatten wir einfach das Gefühl, dass wir das Bild von uns deutschen ein bisschen aufbessern müssen. Mal ehrlich! Wir müssen uns abgewöhnen im Urlaub immer so deutsch zu sein oder?... zumindest ein bisschen. Und ja ich bin es manchmal auch.
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Die nette Kududame hat mir auf jedenfall zugesagt. Sonst ist der Blick auf den Fluss, den man oft sieht einfach toll:
Bild 119
Oh und wer genau hinsieht erkennt auch mein erstes Krokodil auf dem Bild am Okavango 😉
Oft sieht es auch einfach nur so
120.jpg

Oder so
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BOAHH schon wieder einfach so Tiere unscheinbar auf dem Bild. Kleine Vögel und kleine Nilpferde. Und das ist schon ein Unterschied zum Etosha. Hier sind die Tiere irgendwie versteckter. Oft weiter weg. Und manchmal unscheinbarer.
Ich sag nur Bambi Zwei… wir hätten es direkt nebem dem Auto fast übersehen:
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Und der größte Unterschied. Die nette Dame am Eingang hat uns empfohlen so oft wie möglich aus dem Auto auszusteigen und ein paar Meter zu laufen. Wir waren erst im Park, wenn wir das gemacht hätten. UND ES STIMMT. Die ersten Schritte neben dem Auto sind wie neu laufen lernen. Eine unbekannte Welt ist direkt in Sichtweite neben dem Auto. Mit der Zeit geht es besser und wir schaffen es auch mal ein paar Meter weg vom sicheren Auto. Genüsslich draußen essen können wir aber erst eine Woche später. Dann aber mit ausgeprägtem Frühstück und Löwen in der Gegend 😉
Ich sage euch.. das tut gut. Endlich FREI. Endlich Afrika. ENDLICH … echter Nationalpark. Wir treffen 2-3 Autos. Das ist einfach sehr angenehm. PERFEKT. Und wenn man so drausen ist, kann man endlich auch mal besser Vögel beobachten. Und von denen hier hat es wirklich viele. Gefühlt 100 Adler hab ich im Urlaub gesehen. Hier einer der ersten:
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Wir konnten beobachten wie sie Fischen. Leider gibt’s kein Bild mit erfolgreicher Jagd. Aber das Kreisen und Stürzen ist schon beeindruckend.
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zuletzt bearbeitet 26. Juli 2013
Themenstarter570 Beiträge · seit 201129. Nov. 2012 · #69
Im weiteren Verlauf springt uns noch dieser Geselle vor die Linse:

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Leider ist er so scheu, dass wir gar ihn gar nicht richtig beobachten können. Leider habe ich meinen Tierführer gerade nicht griffbereit. Im Urlaub sind wir nämlich richtig gut darin geworden die Arten zu unterscheiden und zu bestimmen. Bei dem Bambi und bei dem hier bin ich mir nun nicht mehr sicher… kann mir da wer spontan aushelfen?
Na ja.. wir sehen noch einige Rappen und Pferde Antilopen (dank fotomatte abgeändert), aber nur von der Ferne. Davon kommen noch Bilder, keine Sorge.
Vorher noch eine kleine andere Bilderfolge. Das Schauspiel hat ca. 5 Minuten gedauert. Hier das Best off
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Putzig hmmm? Ich finde den Gesichtsausdruck genial. Die Pflege tut ihm wohl gut.
Auf dem Rückweg dann endlich
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Damit haben wir endlich auch die Big 5 gut zusammen. Wir haben schon im ganzen Mahango Nationalpark die Büffel auf weite Entfernung gesehen. Aber… das ist ja genauso wie keinen Büffel sehen. Auf 100 Meter schauen die zwar aus wie Büffel.. aber erst wenn man ihnen in die Augen blicken kann und wenige Meter einen trennen weiß man warum der Büffel einer der Big 5 ist. Büffel werden als Fotomoteve viel zu sehr unterschätzt. Ihr werdet noch sehen müssen, dass ich sie in mein Herz geschlossen habe. Diese so sanften und dennoch bullig wirkenden Muskelprotze.
In dem Sinne bis morgen. Wir wollen wieder früh raus. Abfahr 05:15. Heute Morgen sind nämlich Löwen gesichtet worden, sagt die Rangerin. Wir wollen die morgen früh also auch sehen. Da steh ich doch gerne früh auf. Deswegen muss ich nun auch weg. 😉
In dem Sinne
Amos
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zuletzt bearbeitet 26. Juli 2013
2'513 Beiträge · seit 200929. Nov. 2012 · #70
Hallo Amos,

ich wollte Dich nur darauf hinweisen,dass Rappen- und Sable ( Säbel )-Antilopen dasselbe sind.Sicher meintest Du noch Roan ( Pferde )-Antilopen.

Ansonsten finde ich,hast Du eine sehr gefällige,aber auch hinterfragende Schreibe--das gefällt mir sehr.

LG fotomatte
NAM die Fünfte – und immer noch kein Sossusvlei - 2013 , Der (ganz alte) Südwesten - 2014 , Die Märchentour - 2014/15 , Kavango, Kwando, Kalahari - 2016 , Just Birds - 2017 , Unter Eulen und anderen Käuzen - die O-S-T 2017 , NAM die Elfte 2018, Caprivi satt - 2019
1'127 Beiträge · seit 201130. Nov. 2012 · #71
Hallo Amos,

auch von mir noch einmal ein Dankeschön für diesen wirklich lesenswerten, unterhaltsamen aber auch manchmal nachdenklich machenden Reisebericht.

Nicht ohne ein klein bisschen Neid muss ich außerdem feststellen, dass ihr wirklich interessante und beeindruckende Tiersichtungen im Etosha gehabt habt.

Ich bin außerdem schon gespannt wie es im Caprivi weitergeht. Diese Gegend ist noch ein weißer Fleck auf unserer "Reiselandkarte" und steht auf jeden Fall auf unserer "Reisezielwunschliste".

Viele Grüße
Susi
Reisebericht SA 2013 Viel Krüger und noch'n bisschen was anderes Reisebericht SA 2014
2'513 Beiträge · seit 200902. Dez. 2012 · #73
Hallo Amos,

nochmal ich.
Bezüglich Deiner Frage nach dem "Gesellen" auf Dem Bild 123 u.f. würde ich auf einen jungen Impala-Bock tippen,aber ganz sicher bin ich mir nicht.Übrigens habe ich eine Weile gebraucht,bis ich kapiert habe,was der Kerl auf eben diesem Bild für eine seltsame Kopfbedeckung trägt... 😛 .Klar,auf den nächsten Bildern habe ich es dann auch geschnallt.

LG fotomatte
NAM die Fünfte – und immer noch kein Sossusvlei - 2013 , Der (ganz alte) Südwesten - 2014 , Die Märchentour - 2014/15 , Kavango, Kwando, Kalahari - 2016 , Just Birds - 2017 , Unter Eulen und anderen Käuzen - die O-S-T 2017 , NAM die Elfte 2018, Caprivi satt - 2019
Themenstarter570 Beiträge · seit 201103. Dez. 2012 · #74
Heute nun stand endlich der Buffalo Nationalpark auf dem Programm. Aber das Programm kann uns mal. Gestern Morgen gab es im Mahango Löwen… wir hatten schon viele Löwen…. aber ab dahin! Und außerdem waren wir der Meinung, dass wir den Mahango intensiv machen möchten. Wir hatten die Waterfront natürlich nun schon 3-mal abgefahren aber die westlichen, 4x4 Wege fehlten uns noch… also 3ter Tag Mahango. Dafür halt kein Bufallo. Ich weiß nicht ob die Entscheidung richtig war (was ist schon richtig?) aber ich glaube immer noch, dass man für jeden der Parks sich viel Zeit nehmen sollte/kann. Der Ursprüngliche Plan 3 Tage für beide Parks geht natürlich ist aber eigentlich nicht nötig. Intensiver, wenn auch langwieriger wird es auf unsere weise.
Leider hält sich die Parkwächterin strikt an Namibische Zeit. KEINE südafrikanische Zeit. Deswegen schließt das Tor nicht um 6°° Einheimischen-Ortszeit sondern um 5°°… gefühlt 4°°. Wir quälen uns also viel zu früh aus den Betten und fahren zum Tor. Am Tag davor haben wir mit der netten Lady ausgemacht, dass wir super früh reindürfen und dafür dann beim rausfahren zahlen. So kommen wir schneller rein und sie hat keine Lust wegen uns in dem Büro zu sitzen… außer uns wird schon niemand ernsthaft um die Urzeit kommen.
Und so wars dann auch. Wir standen pünktlich, aufgeregt vor dem verschlossenen Tor. Irgendwann waren wir dann soweit das Tor selbst zu öffnen und einfach reinzufahren. Beim rausfahren wurden wir gelobt, dass das genau so richtig war 😉 TIA.. Ich versteh dieses Land einfach nicht immer.
Die Natur erwacht und wir probieren unser Glück erst mal an der Wasserfront. Und irgendwie ist noch nicht sooo viel los. Ein paar nette Vögel (ich bin hier unten wirklich zum Vogelliebhaber geworden.)
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Bis jetzt hab ich mir aus Vögeln nie was gemacht. Aber da unten hat es mich geärgert, dass wir kein kleines Fachbuch dabei hatten. Ce la vie. Wir durchquerten schließlich noch eine Büffelherde und konnten diese sehr intensiv erleben.
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Sonst war aber das tollste an dem Morgen alleine im Park zu sein und die Stille. Tiere waren für uns nicht viele zu sehen. Der „versprochene“ Löwe hatte keinen Bock auf uns.
Dann haben wir uns an die Westrunde gemacht. Auch hier gab es nur sehr vereinzelt Giraffen, Strauße, Kudus….
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Und sehr viel hohes Gras, auch auf der Straße. Wir sind ohne Netz unterwegs… da hoffentlich passt das schon 😉. Es ist nix passiert, aber Gedanken hab ich mir schon gemacht. Hier fehlt mir einfach Erfahrung um abzuschätzen, wann ich ein Netz brauche und wann nicht und….. ich hab mir wirklich viele Gedanken genau da drüber gemacht. Schön an der Fahrt war die Natur. Hier ist definitiv kein Etosha mehr. Etosha ist dagegen Disneyland. Schön, aber anders, leicht künstlich. Und so langsam komm ich auch ins Allradfahren rein. Für den Bericht ist das ein ereignisloser Tag,… für uns aber dennoch schön, wenn auch nix passierte. Aber vielleicht genau deswegen.
Die Ereignislosigkeit wurde vom Nachmittag noch getoppt.
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Den Verbrachten wir an unserem Stellplatz. Besonders gesellig hat sich der Lagerhund gezeigt. Er hat uns oft besucht. Nur abends hat er uns gemieden. Wir haben zwar gebrait, aber vegetarisch. Da fand er die Nachbarn interessanter und war bei denen unterwegs. Aber bei der Durchsicht der Fotos ist mir aufgefallen, dass er wohl tagsüber die ganze Zeit da war. Er hat wohl genossen mit uns die Flusspferde zu beobachten. Meine Lieblingstiere, falls ich es noch nicht erwähnt habe.
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Ein herrlicher, umspannender Tag. HERRLICH.
Morgen geht’s durch den Nationalparkcaprivistreifen. Ins echt Caprivi! Nun wird noch ein bisschen Nilpferd geschaut und der Nationalpark da drüben geplant im Reiseführer. Wir planen nämlich nur wenige Tag im Voraus.

Ach ja. Fazit noch für heute. In diesem Camp hier hätten wir besser vorher anrufen sollen!
Ach ja und Tipp: An der Rezeption fragen ob sie euch frisches Brot verkaufen... machen die gerne für lau 😉 Weil Bäcker .... immer so ne Sache und wer möchte schon immer irgendwo hin fahren. Und dort Frühstücken (in der Bar) ist sicher ok, aber für mich kein muss. Wir frühstücken lieber alleine am Fluss.

Danke fürs lesen und für eure Kommentare
Amos
5 Wochen Namibia - Caprivi und Zurück http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/260644-there-and-back-again.html?rb=0
zuletzt bearbeitet 26. Juli 2013
271 Beiträge · seit 201003. Dez. 2012 · #75
Hallo Amos,
ich bin ja so gespannt auf den Caprivi. Wir fahren nächstes Jahr dahin und ich freue mich über Deinen Bericht ganz besonders. Somit weiß ich, dass ich das Tor selber aufmachen kann. 🙂
Vielen Dank und mehr Tipps 😉
Marcus
http://www.cherishing-the-moment-photography.com/ (auch Bilder aus Afrika)
1'816 Beiträge · seit 200803. Dez. 2012 · #76
Hallo Amos,

war ein wenig abgehängt, jetzt bin ich wieder auf dem neuesten Stand 🙂 🙂 , dein Ereignis in Rundu mit dem "Polizisten" haben noch einige andere erlebt, wir zwar nicht, aber wir haben 2 Paare getroffen, denen dasselbe passiert ist, haben die "Kontrolleure" oder wie man die nennen soll, auf jeweils 200 NAD runtergehandelt, war genau dieselbe Masche 😠 😕 😐

Grüßle Boris
2'397 Beiträge · seit 201104. Dez. 2012 · #77
Hallo Amos,

Danke für den Bericht, die Fotos und besonders für:
Für den Bericht ist das ein ereignisloser Tag,… für uns aber dennoch schön, wenn auch nix passierte. Aber vielleicht genau deswegen.
Die Ereignislosigkeit wurde vom Nachmittag noch getoppt.
Das ist es doch, was Afrika für mich ausmacht ... Muss ich wirklich noch den 99.ten Löwen sehen? Ist die Natur nicht schon großartig genug? ... Und dann lauert hinter der nächsten Biegung ... und manchmal auch im Campingstuhl ... das nächste Abenteuer ... Aber ich greife meinem RB vor 😄

LG aus Brüssel,

Karsten
[size =3] Infos NordTZ 22 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/301813-infos-nordtansania-juni-juli-22.html?start=0 RB Kenia 2020 https://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/299653-kurzer-rb-kenia-sept-2020.html?start=0 Reisebericht Südtanzania 2013 http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282710-tanzanias-sueden-daumendruecken-hilft-nicht-immer.html Kurzbericht 7 Wochen Nam-Bots 2012 http://www.namibia-forum.ch/forum/16-unterkuenfte/254072-kurzbericht-7-wochen-nam-bots.html Bericht Zimbabwe 1995: ... 30 Tage Gefängnis http://www.namibia-forum.ch/forum/139-off-topic/241529--30-tage-gefaengnis.html Reisebericht 2008: 18 Nights in the Bush - ha-ha-ha http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/263931-18-nights-in-the-bush-ha-ha-ha.html Nordtansania Feb. 2015 - Kein RB http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285690-tansania-februar-2015-kein-reisebericht.html?limitstart=0&start=12] Walking Safari Zimbabwe 97 https://www.namibia-forum.ch/forum/148-diverses/287052-walking-safari.html?limitstart=0
6'152 Beiträge · seit 200604. Dez. 2012 · #78
hallo Amos,

durch die im Moment grosse Auswahl an Reiseberichten- ist Deiner aber nur
fast bei mir untergegangen- bin froh ihn heute morgen wiede enddeckt zu
haben - und in einem Zug durchgelesen--- sehr erfrischend, spannend und
auch nachdenklich - finde super, wie Du uns Dein Empfinden mitteilst.
Ab jetzt bin ich aber sofort voll dabei.
Lieben Gruss
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
1'250 Beiträge · seit 200904. Dez. 2012 · #79
Hallo Amos,

Du beschreibst am 22. November hier in Deinem tollen Bericht die Sache mit der Polizei und dem Stoppschild......
Das kommt leider öfter vor und auch an anderen Stellen, nicht nur dort. Wir haben es im vergangenen Jahr auch erlebt!
Es war allerdings eine gefährliche Situation; der Polizist kam uns im Auto mit Blaulicht auf unserer Seite (Teerpad) entgegengefahren und behauptete dann, dass wir ein Stoppschild überfahren hätten. Der Rest war wie bei Euch.....

Du schreibst auch, dass Du es beim nächsten Mal anders machen würdest. Wie denn?
Was soll man anders machen?? Ich habe bis jetzt keine Lösung gefunden, weil ich das Gefühl habe, irgendwie "ausgeliefert" zu sein.

Viele Grüße,
Elch
Ein Freund ist ein Mensch, vor dem ich laut denken kann. R.W. Emerson Namibia 2013 - http://www.namibia-forum.ch/forum/17-news/278435-unterkunftsbeschreibungen-unserer-letzten-reise.html?start=12 Namibia 2015 - http://www.namibia-forum.ch/forum/8-camping/286282-unsere-campsites-im-maerz-2015.html
Themenstarter570 Beiträge · seit 201106. Dez. 2012 · #80
Danke für die Nachrichten, ich wollte eigentlich den Reisebericht nicht unerbrechen... dennoch danke an alle 😉

Ich würde das nächste mal in Rundu (etc.) darauf bestehen einen Verkehrspolizisten zu sprechen und telefonisch meinen Vermieter hinzurufen. Das passiert Namibiern nämlich nicht. Es passiert nur uns Touristen. Dazu hat mir mein Vermieter geraten und auch noch andere Namibier. Normale Polizei darf einen wohl nicht abkassieren. Nur die spezielle Verkehrspolizei.

Und ich würde mir mehr Gelassenheit vornehmen. Die hoffnung der Erpresser ist es ja, dass ich nach einer Stunde generft bin und schon zahlen werde. Ich denke es ist wichtig das auszusitzen.

Aber alles Richtig zu machen geht wohl eh nicht. Ich bin mir unsicher. Wie machen das andere?
5 Wochen Namibia - Caprivi und Zurück http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/260644-there-and-back-again.html?rb=0