Max PowerThemenstarter570 Beiträge · seit 201105. Nov. 2012 · #22
Danke für die Geduld, wir waren 4 Tage in den Bergen (Skifahren ^^)
… unser erster Game-Drive steht also an. Was macht man also, sucht sich ein Wasserloch aus und fahrt hin. Fahrt man zu langsam wird man ständig überholt, fahrt man zu schnell sieht man nichts. Wir haben uns meist für ersteres Entschieden und kamen uns vor wie ein Hindernis. Was mich dann am meisten überrascht hat ist, dass man so oft alleine ist. Unsere erste Tour nach Westen bescherte uns als erstes Bambi live:
Und auch hier waren wir alleine am Wasserloch – Olivfantbad mit ohne Olifanten aber Schakalen:
Und dann kam die große Überraschung, wie man auf dem Bild hier unschwer erkennen kann:
Richtig! Wir sind viel zu spät dran…. Wenn man erst um 16°° Gamedrivt soll man sich nicht wundern, wenn man viel zu spät zurückkommt und ein Wettrennen mit der Sonne fährt. Ich bin dennoch sehr langsam gefahren. Lieber zu spät als ein Viech auf der Haube. Der Abend war für mich auch Überraschend. Ich wusste ja nicht was mich erwartet. Um 17°° oder so treffen sich sehr viele Leute um das Wasserloch, nicht unbedingt zum Tiere beobachten. Leider sind die meisten Leute da um gemeinsam einen zu Trinken und ein bisschen zu plauschen. Wir sind dann einfach zum Essen machen gegangen, haben ein bisschen gelesen und sind später wieder gekommen und das hat sich auch gelohnt.
Hier übrigends nochmal besagter Baum, der so oft nicht im Zentrum stehen darf. Hier schon zum zweiten Mal und er ist einfach schön!
Am späteren Abend saß ich mit Mütze, Handschuhen, zwei Pullis, zwei Jacken und einer Decke da und habe gefroren, da man sich doch sehr wenig bewegt. Aber das lange ausharren hat sich gelohnt. Mit der Zeit gibt es immer weniger andere Touristen, bis man mit maximal 10 Leuten am Wasserloch ist. Dann kann man das Schnauben der Nashörner endlich nicht nur war nehmen, sondern richtig hören und erleben. Sogar fühlen kann man es, bildet man sich ein. Vor allem wenn zwei davon Ihre Hörner aneinanderschlagen und miteinander ringen/spielen oder was auch immer. Ich hatte besonderes Glück. Ein Nashorn war so lustig mich zu besuchen, es kam an den Zaun und hatte sich in diesen verliebt. Es spielte mit dem Horn an den Drähten rum, warum auch immer. Damit war es aber nur noch 2 Meter? Von mir entfernt. Ein einmaliges Gefühl. Leider war ich alleine und 4 andere Touristen waren sehr neidisch, kamen mit schnellen Schritten auf mich zu um das zu Fotografieren…. Was damit endete, das mein Freund das Nashorn die Flucht ergriff. Fazit: Ich war zu beeindruckt um ein Foto zu machen. Die anderen sind zu schnell angerannt um ein sinnvolles Foto zu machen, bevor das Nashorn weiter weg war. Bleibt die Frage was besser ist.
Max PowerThemenstarter570 Beiträge · seit 201106. Nov. 2012 · #24
Hab ich schon erwähnt wie super unser Auto war?
Ich kann dieses Modell (auch den Vermieter) sehr empfehlen. Es ist sowas von angenehm, wenn man in seinem Dachzelt stehen kann, darin zur Not sogar Essen könnte…. Die Seitenwände haben wir zum Schluss in 30 Sekunden aufgebaut, das geht sehr simpel. Das Küchensystem und der Kühlschrankzugang sind eh genial. Platzangebot zumindest zu zweit sehr ausreichend. Aber zurück zur Reise. In Okaukuejo habe ich festgestellt, wie angenehm es ist auch mal zwei Nächte wo zu sein. Ankommen, GameDriven, Zurückkommen, Schlafplatz schon kennen. Genial. NICHT Einchecken zu müssen. Wir waren hier zwei Nächte, das war super so. Leider taugt mir die Umgebung nicht so wie in den anderen Camps. Wir hatten uns heute den Westen vorgenommen und fuhren Richtung Okondeka (hier soll es ja Morgens Löwen geben… ) da versperren uns die Kollegen einfach den Weg:
Ich mag Gnus sehr gerne, sie erinnern mich einfach sehr an die Tierfilme meiner Kindheit. Gigantische Gnuherden und ein paar Zebras dazwischen. Im Etosha sind die Zebras aber in der Überzahl und lachen die armen Gnus aus….
Das schönste an Okondeka um 6.30 ist, dass man alleine ist. Hier standen wir in der Steppe und sahen auf die Quelle und die Pfanne runter. OHNE andere Autos, und ohne viel Tiere. Einzelne Gazellen, keine Katzen. Thats it. Ansonsten war der Tag wenig ereignisvoll. Ich hatte mir viel vom Märchenwald erhofft…. Aber… na ja.
Der Nashornvogel war neben dem lachenden Zebra mein Highlight an Tag 2 im Etosha. Nicht viel, aber ein geruhsamer Tag.
Auf dem Rückweg verbrachten wir Ewigkeiten damit 5 Strauße beim Tanzen zu zu schauen. Es ging heiß er auf der Bühne. Offensichtlich wurde das Weibchen umtanzt… Ziel unseres Spielchens war es, alle 5 Hälse oben oder unten zu fotografieren. Damit kam man schnell 100 Fotos machen. Leider gelang uns beides nicht. Hier die zwei Rekordhalter. Fazit. Westlich von Okaukuejo ist es ruhiger und geruhsamer, dafür weniger Tiersichtungen. Viele Strauße, viele Zebras,…. Und angeblich gibt es Löwen, nur nicht für uns. Den Märchenwald fand ich nicht so überzeugend. Ob der sich lohnt? Ich sehe es andersrum, bis jetzt hat uns kein Löwe gesehen, den wir bemerkt hätten!
"Ich sehe es andersrum, bis jetzt hat uns kein Löwe gesehen, den wir bemerkt hätten!"
so wird es sein. 😄 dennoch das lachende Zebra ist ja absolut gelungen. 🤩 Schön der Bericht und die Bilder, ich fahre gerne mit euch mit. 🙂
Liebe Grüße Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway
Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia"
http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html
Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung....
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html
2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana.
2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik.
2012 Namibia und KTP
2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP
2014 Kapstadt und Kruger NP
2015 Kruger National Park
2016 kruger National Park
2017 Kruger National Park
2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
Nunanani521 Beiträge · seit 201106. Nov. 2012 · #26
Achja, die Vögel im südlichen Afrika...
Wir hatten mal einen, der genau eine halbe Stunde vor Sonnenaufgang Geräusche wie ein unangenehmer Wecker gemacht hat, man, war ich genervt... aber vom Gelbschnabeltoko bin ich ganz großer Fan!
Hoffe, Du schreibst schnell weiter und erzählst von Eurer Reise!
Max PowerThemenstarter570 Beiträge · seit 201112. Nov. 2012 · #30
Traurigen Herzens reisen wir nach Halali. Schon der Weg dorthin dauert viel zu lange… ständig muss ich wegen den Giraffen anhalten. Neben Zebras und Elefanten schauen Giraffen auf Fotos einfach toll aus. Ein super Motiv. Noch mehr fasziniert mich die Art, wie sie die Dornbuschsavanne abgrasen. Ich dachte immer Giraffen essen von hohen Bäumen zwischen den Stacheln durch die kleinen grünen Blätter. Weit gefehlt…. Giraffen essen auch von Büschen. Und Sie sind zwar sehr scharf auf die kleinen grünen Blätter und die gelben Blütenstände und Pollen. Sie essen dabei aber die Dornen einfach mit. Das macht die Sache auch einfacher. Ist mein Wissen aus all den Tierfilmen so falsch???? Hab ich bei Herrn Grzimek nichts gelernt????? Hier noch der Fotobeweis:
Und weiter geht’s nach Halali. Ein schönes Camp. Sauber, viel Platz für Camper. Mitten im Park. Angenehme Fahrtzeit zwischen den anderen Camps. Perfekt. Zugegeben der Preis ist im Park happig. Aber das ist für mich ok. Hier ist das Geld gut angelegt für mich. Ich sehe nicht so den Sinn darin außerhalb des Parks zu nächtigen. Das man weiß was einen erwartet: Ein schöner in die Felsen integrierter Hochsitz. Weniger Platz als in Okaukuejo, aber genügend. Und alles wirkt privater.
Wie zurzeit jeden Nachmittag sind wir im Camp am Wasserloch. Man kann nach dem Aufstehen kurz vor Sonnenaufgang einfach nur ein paar Stunden im Auto sitzen. Dann gegen 10/11°° Heim und Frühstück. In Halali gab es dazu perfekte Brötchen. Wir haben nun damit angefangen, dass wir die Brötchen anrösten über dem Feuer. Jam Jam. Wir müssen auf fasst nichts verzichten. Es gibt Camembert, viel Mozzarella (mehr eine Art Gauda). Frischkäse, Marmelade, Nutella…. Alles was das Herz begehrt. Und Käse mit Tomate auf frisch geröstetem Brot mit Basilikum… JAMJAM So genug über das Essen geredet… Wobei. Abends wird ja auch gegrillt. Und ich reise mit einem Vegetarier. Das führt dazu, dass wir ein bisschen Kreativ sein müssen. Bis jetzt kommt fast immer alles Gemüse mit Kartoffeln, Paprika, Tomate, Kürbis, Brokkoli,… in Alufolie und ab aufs Feuer. Käse ist noch drüber, Öl, Gewürze…). Nach 30 Minuten ist alles gar. Vegetarisch Braijien. Erzähl das mal einem Namibier. Die halten einen doch für verrückt. So… nun ist Essen vorbei.
Als ich die Wasserloch Fotos durchgeschaut habe ist mir was aufgefallen:
Ist es euch auch aufgefallen? Hinter dem Elefant ist tatsächlich eine Schildkröte!!! Ich traue meinen Augen nicht. Ich habe mal aus einem anderen Bild die Hier vergrößert. Unscharf – ABER eine Schildkröte!
Max PowerThemenstarter570 Beiträge · seit 201112. Nov. 2012 · #31
An dem Mittagswasserloch fällt mir auch mal wieder auf, wie gerne kleine Elefanten einen auf Dicken machen und andere Tiere verjagen. Woher kommt das? Bei den kleinen verstehe ich es ja noch, aber auch die großen dulden ja keinen Mittrinker. Es könnte ja zu wenig Wasser da sein:
Genug rumgesessen. Ab auf Gamedrive. Und heute haben wir Glück. 5 Autos parken bei Salvadora. Die Gegend soll noch zu einer meiner Lieblingsecken werden. Wir parken ganz an den Rand und haben die beste Sicht auf sehr viel Gras… grml grml grml. Doofes Gras!
Im Hintergrund 1000 Strauße, im Vordergrund ein Löwe im Tarnmodus. MEIN ERSTER LÖWE! OK… er ist nicht der größte… und ok das Rudel besteht nur aus zwei Tieren…. Aber wir verbringen 2 Stunden hier in der Hoffnung… Na ja. Nicht viel ist passiert. Viele andere Tiere kamen zum Trinken. Das einzige was wir zu sehen bekamen war einmal die Chance das er kurz Aufstand um sich umzulegen. Seine Partnerin hat im hohen Gras fast unsichtbar das gleiche gemacht. Das klingt sehr unspannend wenn ich das erzähle. Ich war dennoch aufgeregt ohne Ende. Dennoch eine Erkenntnis. Löwen ist tagsüber alles egal. Da kann an das Wasserloch kommen wer will. Auch 10 Meter entfernte Gazellen lohnen nicht mal den Kopf zu heben. Das nenn ich Gelassenheit. Und was ich auch lerne. Fast alle Mitgamedriver stehen an einem Wasserloch maximal 10 Minuten. An den Wasserlöchern ist ein Kommen und Gehen….überraschend. Sowohl Privatfahrzeuge als auch Tourguides. Dafür waren alle sehr zuvorkommend. Keiner der einem ins Bild fährt, weil vor unserem Auto noch Platz ist, jeder hält diskret Abstand. Im ganzen Park. Immer. Vielleicht hatten wir auch nur Glück. Auf dem Heimweg dann… direkt neben dem Auto. UNGEZOOMT! Ein Nashorn. Wir waren so perplex, dass es kaum Aufnahmen gibt. Direkt neben dem Auto… einfach so…. Das hätte ich nie gedacht. Aber so was passiert. Ich liebe diese Tiere einfach.
Fazit. Halali ist super, zu empfehlen. Ganz anders als Okaukuejo. So toll es ist Löwen zu sehen, es ist nicht alles. Schöne Vegetarier sind auch gut! Lange an einem Wasserloch sitzen ist auch schön, keine Hektik aufkommen lassen.
Sodala… morgen wird’s wieder besser 😉 Da passiert mehr, versprochen.
helliulli142 Beiträge · seit 201112. Nov. 2012 · #32
deine art zu schreiben mag ich sehr gerne - freue mich, wie's weitergeht. auch die suchbilder sind genial. lbg ulli
Max PowerThemenstarter570 Beiträge · seit 201113. Nov. 2012 · #33
😏 Das ist mir jetzt ein bisschen peinlich…. Ich habe euch für heute was Spannendes versprochen. Es ist nämlich was Spannendes passiert. Aber jetzt wo ich die Bilder sehe ist mir die Geschichte schon fast peinlich. 😵 Ich erzähl wohl mal besser der Reihe nach. Wir sind sehr motiviert in den Tag gestartet. Ein paar Minuten zu spät heute (kann man wirklich immer vor Sonnenaufgang aufstehen?…. Wir hatten keine 100% Quote). 😗 Wir fahren also munter Richtung Osten, da steht auf einmal ein Elefant im Weg. Direkt hinter einer Kurve. Kein Warnschild, kein Warndreieck. Nur ein Elefant.
Ich versuche ruhig zu bleiben.B) Was habe ich im Forum gelesen: - keine Lichthupe, kein Motorengeräusch, keine Hupe, keine Hektik, Rückwärtsgang rein. - Alles gemacht. Lage unter Kontrolle. Was macht der Elefant… kommt näher. Gut fürs Foto, schlecht für die Nerven.
Und jetzt das bittere: In Wirklichkeit und in meiner Erinnerung beschleunigt er langsam, wackelt mit den Ohren und wirft mit dem Rüssel Staub. Auf den Fotos schlendert aber nur ein Elefant langsam auf uns zu. Ich hoffe mal ich bin nicht Elefantenparanoid. Ich bin nämlich im Rückwärtsgang schnurstracks zurück. Gefühlt 1 km Verfolgungsjagd. Immer in 200 Meter Schritten. Bis der Elefant wieder da war. Zwischendrin wurde immer wieder Staub geworfen und kräftig Ohren gewackelt, bis ich wieder zurückgefahren bin. Wie gesagt… leider kein Fotobeweis von der Dramatik der Situation. Das ist bitter. Wir hatten selbst zwei Wochen später noch gesteigerten Respekt vor Elefanten. Und das ist im Caprivi nicht unbedingt positiv. Es verlangsamt die Fahrt dramatisch, wenn man nicht durchheizt wie ein Brite…. Aber da kann ich endlich was fragen: wieso wirken Elefanten immer so feucht zwischen Auge und Ohr. Es geht mir um den dunkleren Streifen der auf halber Höhe entspringt und runter läuft. Das sieht man häufig.
Sonst hat der Tag zwar keine Katze aber eine Hyäne mit zwei Jungtieren für uns bereitgehalten. Ganz entspannt liegen die Drei neben der Straße und ich bin überrascht wie nahe man den Tieren kommt – selbst im Auto. Und oft sogar ohne weitere Autos.
Was mich noch mehr verwundert, ist dass die Mama zwischendrin einfach so davon läuft. Sie hat sich sicher 100 Meter entfernt bewegt und die Jungtiere sind liegen geblieben. Das fasziniert mich auch heute noch, wenn ich die Bilder ansehe. Ich kann mir nicht vorstellen, dass menschliche Kinder so gut folgen. Haben es Hyänen gut…..
Vor dem Frühstück entstand übrigends auch noch dieses Bild
Ich liebe Schwarznasenantilopen. Wie schön doch auch die langweiligeren Arten von Tieren gezeichnet sind.
Max PowerThemenstarter570 Beiträge · seit 201113. Nov. 2012 · #34
Nachmittags hatten wir unsere Elefantenscheu schon leicht verloren, als eine Herde an meinem Lieblingswasserloch vorbeikam. Kalkhövel.
Besonders süß war die An und Abreise. Es gab nämlich Streit ohne Ende, wieso schon gegangen werden soll und wieso niemand mit den Kleinen spielt. Das üblich halt wie in jeder Familie. Vor allem der Kleinste konnte sich nur schwer vom Wasser trennen. Was der Zwerg wohl bei diesem Schrei denkt? WARTET AUF MICH! ICH HAB WASSER IN DER NASE!
Den Tag beenden wir in Namutomi. Ein Fort wie es im Buche steht. Und ein sehr schöner Platz, auch für Camper. Nur das Wasserloch ist arm an Tieren. 2 Stunden kann ich den Vögeln zusehen. Sind die zwei Eulenartigen Tiere jeden Abend an dem Wasserloch. Wir haben Sie hier jeden Abend gesehen. Deswegen Aufruf an die Leser: WER kennt diesen VOGEL!
Schnappschuss am Tage noch:
Hier sieht man die zwei Taktiken des Wassertrinkens: Beine anwinkeln und Beine spreizen! Man lernt so viel hier... und dabei hab ich Urlaub.
Bis morgen. Da wirds diesmal wirklich gut. Ich freu mich schon selber 😉 Amos
Armin2'346 Beiträge · seit 200613. Nov. 2012 · #36
Hallo Amos,
wenn Elefantenbullen ein Drüsensekret zwischen Auge und Ohr verlieren, sind sie in der "Must", also in der "Brunftzeit". Dann ist mit ihnen oft nicht zu spaßen und sie wirbeln schon mal Staub auf und wackeln mit den Ohren 😉
Hallo Amos, danke für Deine Fortsetzungen und die schönen Bilder. Und ja - vor den Elefanten habe ich immer noch sehr viel Respekt. Wir mussten auch schon Kilometer weit im Rückwärtsgang zurücklegen, grosse Umwege fahren, deswegen zu spät im Camp eingetroffen, Höllenangst, weil nachts uns ein Bulle im Camper umkreiste (wir standen wohl in seiner Laufrichtung) Stoßgebete zum Himmel geschickt "bitte heute mal keine Elefanten!" und doch sind es einmalige Erlebnisse:) Deine Giraffenfotos sind toll! Bin auf Deine Fortsetzung gespannt. LG Edith
franzicke2'085 Beiträge · seit 201214. Nov. 2012 · #38
Bis morgen. Da wirds diesmal wirklich gut. Ich freu mich schon selber
Ich freu mich mit! Und ich find's auch jetzt schon so wirklich wirklich gut!!! Grüße Franzicke
Max PowerThemenstarter570 Beiträge · seit 201114. Nov. 2012 · #39
Ich hab euch heute ja was versprochen… leider ist heute so viel passiert, ich schaff das gar nicht heute alles zu erzählen. Es war auch ein langer Tag… so bleibt für morgen noch was. Also heute Vormittag: Wir sind, nicht ohne Stolz und ein bisschen Verachtung für alle anderen im Camp, die ersten vorne am Gatter, witzeln noch kurz mit den Guards rum und bestaunen durch die Gitterstäbe mit Ihnen wie Gnus die Straße queren. Noch gehört der Park Ihnen. Wenige Minuten später dürfen wir verfrüht los. Smalltalk lohnt sich also einfach immer! Die Kolone hinter uns fährt überwiegend nach Klein Namutoni und ein paar Autos biegen nach links ab. Meine Taktik geht auf. Wir sind die einzigen, die zu unserem Lieblingswasserloch fahren. Und so kommen wir sehr schnell in Kalkhöfel an. 7°° - Nix ist los. Aber nur 8 Minuten gewartet, trabt eine Löwin durch unser Bild und trinkt.
Das Warten hat sich also mal gelohnt. Gut eingesetzte 8 Minuten 😉 Und wir haben die Löwin für uns ganz alleine und genießen 10 Minuten lang, wie sie trinkt und sich im Wasser anschaut. Die Dame lässt sich sehr viel Zeit bei der Morgentoilette und sieht das alles entspannt. Der Foto glüht… Und plötzlich bemerkt Madame, dass sich wohl etwas Spannendes nähert und geht in Passaufstellung:
Sie schleicht sich langsam an…. Und
Wie Ihr seht steht sie super angespannt da! Und wir sind voller Spannung, was sie so sieht und wittert. Wir sind nämlich mit Blindheit geschlagen. Als wir nämlich dem Blick der Löwin folgen, sehen wir, dass neben unserem Auto eine weitere Katze unbemerkt von uns, seelenruhig trinkt.
Der Herr Leopard ist wohl schon eine Weile da. Wir sind solche Pfeifen. Wie kann der sich so anschleichen! Und viel wichtiger. Wie viele Leoparden haben wir schon NICHT gesehen…. Wir mussten echt erst eine Löwin abrichten, um den Leopard zu finden. Aber wir haben Ihn. Bei bestem Tageslicht. Nicht nachts! Jetzt ist die Katze aus dem Sack, im warsten Sinn des Wortes. Voller Stolz können wir also als Trophähe mit nach Hause nehmen: Ein Bild mit LÖWE und LEOPARD! Bei Tageslicht!!!