Max PowerThemenstarter570 Beiträge · seit 201114. Nov. 2012 · #41
Die Löwin kommt sehr nahe an den Leopard heran. Wahnsinn! Beide Bilder sind übrigends ohne Zoom. Wie im Original. So nah waren wir dran. UND! Immer noch alleine!
Dann geht der Leopard nach 5 Minuten Trinken seelenruhig nach rechts davon. In Richtung der Löwin. Hier leider ein nicht perfektes Bild, wie ein Leopardenmännchen stolz und ohne Sorgen nur wenige Meter an einer Löwin vorbeischlendert.
Als der Abstand zu eng wird verjagt sie Ihn dann mit lautem Gebrüll. Der Tag fängt schon mal gut an! Das ging leider alles viel zu schnell. Wir haben es intensiv und alleine erlebt, aber leider nicht die perfekten Fotos davon mit nach Hause gebracht. Mehr können wir euch leider nicht teilhaben lassen. Aber es war einmalig genial!!! 5 Tage fast ununterbrochen Gamedriven und Wasserlöcher Stundenlang belagern hat sich endlich rentiert. Noch später auf der Reise haben uns Deutschnamibier erzählt, das sie jedes Jahr nach Etosha fahren und noch NIE einen Leopard gesehen haben (Leute aus Swapokmond, die wir bei Katima getroffen haben, falls ihr das lest, fahren einen weisen VW-Bus!) Na ja… nach dem die Löwin festgestellt hatte, dass sie den Leopard eindrucksvoll und nachhaltig verjagt hatte, beschloss sie vor lauter stolz und Zufriedenheit sich im nächsten Haufen Scheiße zu räkeln
Dann noch ein letzter Blick zu uns
… und schon war sie verschwunden. Eine Stunde später. Wir beschlossen damit, dass wir wohl ein Frühstück verdient hatten und fuhren nach Hause.
Nur für einen Nashornvogel halte ich gerne noch einmal an:
Gute 4 Stunden wach … und schon so viel erlebt. TIA….. This is Afrika. Der Nachmittag kommt morgen. Zwar ohne Leopard, aber auch mit ein oder zwei Schmankerln! Grüße und danke für die Geduld mit mir und meiner Schreibweise, Amos
🤩 🤩 🤩 🤩 🤩 Vielen Dank für die tolle Beschreibungen und die wahnsinns Bilder 🤩 🤩 🤩 was für ein Erlebnis. Vielen Dank fürs Teilen. Liebe Grüße Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway
Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia"
http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html
Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung....
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html
2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana.
2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik.
2012 Namibia und KTP
2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP
2014 Kapstadt und Kruger NP
2015 Kruger National Park
2016 kruger National Park
2017 Kruger National Park
2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
Champagner8'672 Beiträge · seit 201015. Nov. 2012 · #43
Guten Morgen Amos,
jetzt - um halb sechs Uhr morgens - hätte ich mich fast an meinem staubtrockenen Knäckebrot verschluckt: was für ein tolles Erlebnis hatte Ihr denn da 🤩 !
Und ich finde das Foto mit der unscharfen, den vorbeischreitenden Leoparden beobachtenden Löwin einfach nur genial! Das ist voller Spannung!
Im Übrigen: auch wenn du keine Tiersensationen vorzuweisen hättest - ich liebe ganz einfach deinen Schreibstil und bin überglücklich, so früh morgens schon etwas zum Schmunzeln zu haben!
LG Bele
P.S.: Ärgert euch nicht über die nichtgemachten Fotos: die Erinnerungen kann euch niemand mehr nehmen, vorallem wenn Ihr sie dazu noch in schriftlicher Form festgehalten habt!
Max PowerThemenstarter570 Beiträge · seit 201115. Nov. 2012 · #44
Mittagspause ist erledigt, wir haben mal wieder gefrühstückt mit allen Extras…. Sandwich mit Tomate/Käse über dem Feuer gegrillt…. Hmmm lecker. Ein würdiger Abschluss für unseren letzten Tag Etosha. Ich habe nämlich NUR 4 Nächte Etosha gebucht. Ich dachte….. 5 Tage reichen uns locker. Aber da habe ich mich verschätzt. 5 Nächte wären besser gewesen, merke ich heute. Vor allem nach dem Leopardenabenteuer heute Morgen. Aber wir finden uns damit ab und genießen den letzten Nachmittag, fahren raus aus Namutoni und ab nach Norden. Da sehen wir direkt neben der Straße ein besonders schönes Exemplar eines Sekretärs Vogels.
Er fliegt immer aufgeregt durch das Feld. Startet… landet wieder… startet… ich dachte schon er sei von der Tarantel gestochen, da hat er endlich Glück, bückt sich und hat eine Schlange im Mund, die so lang ist, dass wir das Ende nicht sehen, weil es bis zum Boden baumelt. Gefühlt über 1 m lang. Das Mal dauert aber keine 5 Sekunden und die Schlange ist im Vogel verschwunden. Zu schnell für uns zum Reagieren. Selbst meine Freundin, die sonst echt pfiffig ist schafft es vor lauter Staunen nicht diesen Glücksfall zu Fotografieren. Erzischt sich die Schlange rein…. und wir sitzen mit offenen Augen da. Ich bin übrigends auch ein Fan von Helmprechtshünern.
Die laufen brav durch die Gegend und lassen sich nett anschauen. Vorallem wenn sie vor dem Auto versuchen zu fliehen. Man fährt mit 10 km/h auf die Hühner zu und die reagieren panisch. Logischerweise laufen sie los um der Gefahr zu entkommen. Immer der Straße entlang vor dem Auto her. NIE zur Seite. Wenn die Situation zu brenzlig wird fliegen sie sogar los. 20 Meter. Aber! Natürlich VOR das Auto auf die Straße und schauen stolz, wie sie mir nur davon geflogen sind. Das ich in 3 Sekunden wieder bei ihnen bin und das Spiel von neuem beginnt, scheint die Hühner nicht zu stören. So lang ist ihr Gedächtnis nicht. Dumme Hühner. Was mich dennoch beeindruckt ist ihre Anzahl. Und dazu meint unser Reiseführer: Das Helmprechtshuhn ist so zahlreich, weil es einfach nicht schmeckt. Und das finde ich eine verdammt gute Taktik. Sehr schlaues Huhn. Keine Geschwindigkeit, kein Gift, keine Stacheln, keine Tarnung, kein Versteckspiel, nein… einfach schlecht schmecken. Das ist so was von schlau, dass ich mich wunder, wieso noch nie ein anderes Tier darauf gekommen ist. Wieso machen Schweine/Rinder/Kudus das nicht. Das wäre klug. Wo ich schon beim Schwein bin. Die Lieblingstiere meiner Freundin sind warthogs. Warzenschweine.
Nur mal damit alle sich vorstellen wie nah man an den Tieren ist im Auto:
Max PowerThemenstarter570 Beiträge · seit 201115. Nov. 2012 · #45
So und nun brauchen bitte alle ein bisschen Geduld. Wir verbringen nämlich geschlagene 4 Stunden zusammen am Wasserloch Tsumcor. Mein zweitliebstes Wasserloch 😉 An dem Wasserloch entspannten 3 Elefantenbullen
Dazwischen lag der Kadaver einer Giraffe, wenige Meter von unserem Auto entfernt. Mit diesen beiden Szenen vor den Augen ging die Zeit sehr schnell vorbei. Schon nach wenigen Minuten vernahmen wir Elefantengeräusche. Aber die Bullen bewegten sich kaum. Als plötzlich aus allen Himmelsrichtungen Elefantenherden aufkreuzten. Bald war der Horizont voller Elefanten.
Die drei Bullen standen bis zum Ende noch dazwischen (4 Stunden später). Was mich mehr wunderte, war, dass sich alle Herden zu vermischen schienen. Ich habe keine Ahnung, wie der Abmarsch der einzelnen Tiere geregelt wurde. Alle treffen aufeinander… toben miteinander… und Stunden später gehen alle in verschiedene Richtungen davon. Nur per Zufall können da die Richtigen wieder in der Richtigen Herde sein. An dem Nachmittag hat meine Freundin auf jeden Fall zu viele Fotos geschossen. Dachte ich damals. Aber nun bin ich sehr froh, dass es so ist. Hier ein paar: Kämpfe im Schwergewicht:
Kämpfe im Mittelgewicht
Und Kämpfe im Fliegengewicht:
Süße Kuschelszene:
Und der Kleinste in der Runde… der wird uns noch begegnen. Merkt euch sein Gesicht!
Max PowerThemenstarter570 Beiträge · seit 201115. Nov. 2012 · #46
Mittagspause ist erledigt, wir haben mal wieder gefrühstückt mit allen Extras…. Sandwich mit Tomate/Käse über dem Feuer gegrillt…. Hmmm lecker. Ein würdiger Abschluss für unseren letzten Tag Etosha. Ich habe nämlich NUR 4 Nächte Etosha gebucht. Ich dachte….. 5 Tage reichen uns locker. Aber da habe ich mich verschätzt. 5 Nächte wären besser gewesen, merke ich heute. Vor allem nach dem Leopardenabenteuer heute Morgen. Aber wir finden uns damit ab und genießen den letzten Nachmittag, fahren raus aus Namutoni und ab nach Norden. Da sehen wir direkt neben der Straße ein besonders schönes Exemplar eines Sekretärs Vogels. Er fliegt immer aufgeregt durch das Feld. Startet… landet wieder… startet… ich dachte schon er sei von der Tarantel gestochen, da hat er endlich Glück, bückt sich und hat eine Schlange im Mund, die so lang ist, dass wir das Ende nicht sehen, weil es bis zum Boden baumelt. Gefühlt über 1 m lang. Das Mal dauert aber keine 5 Sekunden und die Schlange ist im Vogel verschwunden. Zu schnell für uns zum Reagieren. Selbst meine Freundin, die sonst echt pfiffig ist schafft es vor lauter Staunen nicht diesen Glücksfall zu Fotografieren. Erzischt sich die Schlange rein…. und wir sitzen mit offenen Augen da. Ich bin übrigends auch ein Fan von Helmprechtshünern. Die laufen brav durch die Gegend und lassen sich nett anschauen. Vorallem wenn sie vor dem Auto versuchen zu fliehen. Man fährt mit 10 km/h auf die Hühner zu und die reagieren panisch. Logischerweise laufen sie los um der Gefahr zu entkommen. Immer der Straße entlang vor dem Auto her. NIE zur Seite. Wenn die Situation zu brenzlig wird fliegen sie sogar los. 20 Meter. Aber! Natürlich VOR das Auto auf die Straße und schauen stolz, wie sie mir nur davon geflogen sind. Das ich in 3 Sekunden wieder bei ihnen bin und das Spiel von neuem beginnt, scheint die Hühner nicht zu stören. So lang ist ihr Gedächtnis nicht. Dumme Hühner. Was mich dennoch beeindruckt ist ihre Anzahl. Und dazu meint unser Reiseführer: Das Helmprechtshuhn ist so zahlreich, weil es einfach nicht schmeckt. Und das finde ich eine verdammt gute Taktik. Sehr schlaues Huhn. Keine Geschwindigkeit, kein Gift, keine Stacheln, keine Tarnung, kein Versteckspiel, nein… einfach schlecht schmecken. Das ist so was von schlau, dass ich mich wunder, wieso noch nie ein anderes Tier darauf gekommen ist. Wieso machen Schweine/Rinder/Kudus das nicht. Das wäre klug. Wo ich schon beim Schwein bin. Die Lieblingstiere meiner Freundin sind warthogs. Warzenschweine.
Nur mal damit alle sich vorstellen wie nah man an den Tieren ist im Auto:
Max PowerThemenstarter570 Beiträge · seit 201115. Nov. 2012 · #47
Und plötzlich in einer Lücke… KEIN Elefant!
Die Antilope war uns noch nicht aufgefallen. Und wir hatten Ihn auch noch nicht vorher im Park gesehen. Da steht unser erster Eland. Hier in seiner vollen Pracht.
Der alte Herr wollte zum Trinken. Aber wie Elefanten so sind, langt das Wasser natürlich nur für sie. Keine Chance, dass da jemand anderes trinkt. Und die dickste Hose haben natürlich immer die Kleinen.
Das tröten beim Verjagen… genial. Und wie stolz die kleinen zurückkommen. Die Elande sind ja schließlich höher als die kleinen Elefanten. Achtet auf den stolzen Blick des Kleinen.
Da geht er der große Schrecken aller Elande. Nach geraumer Zeit war dann der Großteil der Herde weg. Und plötzlich war der Elandschreck nicht mehr ganz so stark.
Von weitem sah dass dann so aus und der Rabauke lies den anderen Tieren auch eine Chance.
Was für ein Nachmittag. Ach ja… Falls Ihr in einem grünen Bus unterwegs wart… HIER NICHT WEITERLESEN. WICHTIG!!!!! 😉 Ich habe mir nämlich einen kleinen Spaß gemacht. Im Nachhinein tut es mir ein bisschen leid. Darüber schmunzeln kann ich aber immer noch. Während wir bei den Elefanten in erster Reihe parkten haben sich gefühlt 100 Touroperator die Klinke gegeben und immer mal wieder hinter/neben uns geparkt. Einer war besonders dreist.
Der Platz an dem er steht ist nämlich kein PAD… kein Weg, sondern war mal ein Busch. Der Fahrer hat diesen einfach überrollt damit seine Gäste einen besseren Blick auf die Szene haben. Da hab ich begonnen den Bus ausgiebig zu fotografieren und Kommentare abgegeben wie „Das glaubt uns zu Hause sonst niemand“. Ihr glaubt nicht wie nervös Savaritouristen werden, wenn man sie auch mal fotografiert in ihrem Massengefährt. Da ging das Gezeter los im Bus. Streitgespräche. Verwünschungen, Beschimpfungen…. 😉 HERRLICH! Diskussionen ob man das machen darf, soll und manche fanden es sogar lustig und gut. Andere haben mich beschimpft. Na ja. Nachdem ich in dem Bus die Stimmung so angeheizt habe ging bei mir einfach die Scheibe hoch und ich hatte meinen eigenen Spaß. Ich finde es bis heute noch befremdlich… die Vorstellung in einem Reisebus durch Afrika gefahren zu werden (gilt überall, ist afrikaunabhängig). Und ich bin froh das mal fotografiert zu haben. Ich fühle mich heute sehr darin bestätigt die richtige Entscheidung getroffen zu haben, dass wir alleine unterwegs waren. Dass wir zu zweit ALLEINE bei den Löwen, Elefanten und beim Gepard waren. Niemand hat ihn uns gezeigt. Wir haben sie alle selbst gefunden und sind so lange geblieben, wie wir wollten. Nun war es leider aber schon spät und wir mussten ja den Park heute noch verlassen und wollten nach Sachsenheim fahren…. ABER es kam natürlich was dazwischen. Wir hatten von Österreichern erfahren, dass in der Gegend ein Leopard ist der gerade eben über den Weg gerannt ist UND, dass bei Klein Namutoni ein Löwe ein Zebra isst und daneben Hyänen und Schakale warten. Und dass um 16:30. Eine Stunde vor Sonnenuntergang… wie unfair. Was bleibt uns anderes übrig als nach Namutoni zu fahren und um einen Schlafplatz auf dem Camp zu betteln. Betteln war nicht nötig. Alles kein Problem. Wir waren ja so fleißige NRW Camper…. Das wurde uns hoch angerechnet. Wer hier schon was gemacht hat sollte immer damit angeben. Das wirkt tatsächlich. Im Nachhinein weiß ich… Ich hätte für keins der Camps vorreservieren müssen.
Max PowerThemenstarter570 Beiträge · seit 201115. Nov. 2012 · #48
Um 5°° geht’s ab zum Löwen und wir sind überrascht, dass wir nur noch 2 Autos sind. Wir dürfen weniger als 5 Meter vom Riss entfernt stehen.
GENIAL. Wir bleiben so lang es geht. Bis die Ranger den letzten Check machen. Dennoch sind wir pünktlich zurück. Wir wollen ja niemand verärgern. Nacht 5 und Tag 6 im Park erwarten uns.
Nochmal … was für ein Tag… 4 der Big 5. Löwen Riss, Leopard, Elefanten, Elands, DickDicks Und ich habe eins gelernt. 3 Tage sind zu wenig. 4 Nächte gehen locker. 5 auch. Danach ist aber denke ich gut. Aber wenn man Ausdauer hat, Tiere mag…. 5 Nächte. Jedes Mal wieder.
In dem Sinne, leider muss ich wohl 1-2 Tage Pause machen. Aber Fortsetzung folgt!
boris1'816 Beiträge · seit 200815. Nov. 2012 · #49
Hallo Amos,
bevor ich jetzt unter alle Beiträge von dir ein "Danke" drunter schreibe: vielen Dank für deinen Bericht und die tollen Fotos 😁 😁 😁 😁
So ein uraltes Elend Haben wir dieses Jahr auch in Chudop gesehen, der Bulle war schon richtig grau. Und so was von riesengroß, was wir besonders deutlich gesehen haben, weil lauter Impalas drum herum gestanden haben. Aber nette Gesichter haben sie doch, die etwas unförmigen Antilopen 😄
Bitte schnell weiterschreiben!!
Grüßle Boris
Alexa1'249 Beiträge · seit 201216. Nov. 2012 · #50
Hallo Amos, ich lese Deinen Bericht auch begeistert mit, vielen Dank dafür! Wahnsinn, was Ihr für tolle Erlebnisse hattet! Löwin und Leopard und dann die vielen Elefanten! Wir hatten dieses Jahr im Kruger auch so eine Elefantenversammlung in allen Größen, das ist soooo schön! Danke und liebe Grüße, Alexa
Max PowerThemenstarter570 Beiträge · seit 201119. Nov. 2012 · #51
😈 Gestern Abend haben wir ja um eine spontane Nacht verlängert. Vor 7 Tagen waren wir das letzte Mal einkaufen! Für uns Mitteleuropäer ist das ja schon ein Abenteuer. Nicht drei Mal die Woche Einkaufen zu gehen. Und das ohne Tiefkühltruhe und einem 40l Kühlschrank, der Engel. Wir schwankten stark zwischen Dosentomaten mit Nudeln…. Oder… BUFFET... nach dem genialen Tag war aber Essengehen in Namutoni angesagt. Unser erstes Mal in Namibia seit Windhoek. Und…. Hmmm… ganz nett. Preislich sicher ok und im Rahmen. Aber…. Bis jetzt war unser selbstgekochtes und Brai deutlich besser. Leider haben wir das die ganze Reise über festgestellt. Wir kochen gerne und auch ganz ordentlich. Wir haben fast immer viel frisches Gemüse gehabt. Und es war immer superlecker. Kaum Einschränkungen. Die 4-mal, welche wir Essen waren…. Das war alles ok, aber nicht herausragend. Aber! Das ist alles kein Problem für mich, wir waren ja auch nicht zum Gourmetessen nach Namibia gefahren. Fazit: Kein Grund zum Meckern….. wir sind hier schließlich im Urlaub.
Sodala… nächster Morgen…. Was machen wir? Klaro… 6°° auf nach Kalkhövel um zu schauen ob unser Leopard wieder da ist. Aber…. Ich denke er hatte heute keine Lust. Zwischen Wasserloch und Abbiegung warten diese drei wunderbaren Exemplare auf uns:
Ihr seht wie früh wir aufgestanden sind…… es ist noch halb dunkel. Aber es hat sich mal wieder gelohnt. Die zwei liegen ganz entspannt neben der Straße. Das Bild ist ohne Zoom
Und die zwei sind sehr fit, auch wenn Sie uns ignorieren und sich sehr viel um sich kümmern. Hier bräuchte man die Mähne nicht um zu erkennen, dass es sich um ein Männchen handelt!
Aber Ich hab ja gesagt… DREI Löwen. Wir haben beide Fenster unten. Und wir waren uns schon die ganze Zeit sehr unsicher ob das eine gute Idee ist. Ständig brüllt ein anderer Löwe. Die Quelle ist aber nicht zu orten. Für den Brüller waren wir sehr wohl zu orten… er war nämlich direkt neben unserem Auto. Hier der Löwe bei dessen Gebrüll mir immer noch eine Gänsehaut über den Rücken läuft. Komisch dass ein Weibchen mit zwei Männchen unterwegs ist. Was wohl die Erklärung ist?
Der nette Herr ist auf dem Weg zum Wasserloch und nimmt uns ein Stück mit. Wir folgen Ihm im ersten Gang. Er läuft mal auf der Straße und mal neben der Straße und markiert kräftig. Und brüllt und brüllt und brüllt.
Nach einiger Zeit nimmt er die Abkürzung und wir müssen den langen Weg nehmen…. Tja. 1:0 für den Löwen. Eine Zeitlang ist er wirklich an unserem Auto drangeschlichen … GÄNSEHAUT Nachdem durch das Gebrüll am Wasserloch nichts los ist, fahren wir zu den zwei Schmusekatzen zurück. Hab ich schon erwähnt, dass wir das Abenteuer für uns alleine haben? KEIN ANDERES AUTO!!!!! Schon wieder!!! Sowas gibt’s in Etosha halt auch 😉 Die zwei sind mittlerweile schon ärger am schmusen
und er wird offensichtlich aufdringlich. Ich liebe diesen Gesichtsausdruck und die Zungenhaltung dabei. Jeder kann seine Gedanken lesen…..
Und seine Angebetet kann es auch. Madame fühlt sich zu sehr belästigt und weist ihn mit lauten Gebrüll zurecht. Aber er sieht das locker, wenn auch irritiert.
Nach 3 Stunden verlassen wir die Löwen wieder. Ich denke, sie haben genug von uns. Und wir haben so viele Bilder von Ihnen. Und leider kommen mittlerweile auch andere Autos. Aber das ist wohl ok 😉 Wir hatten Stundenlang Löwen für uns alleine. Mehr kann man ja nicht erwarten.
Hallo, was für ein Glück 🤩 🤩 🤩 was für tolle Bilder 🤩 🤩 🤩 Ja, das ist was ich immer sage,früh aufstehen lohnt sich immer. 😄
Vielen dank fürs Zeigen und Dein Tekst ist zum schmunzeln. 😁
Liebe Grüße Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway
Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia"
http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html
Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung....
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html
2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana.
2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik.
2012 Namibia und KTP
2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP
2014 Kapstadt und Kruger NP
2015 Kruger National Park
2016 kruger National Park
2017 Kruger National Park
2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
Champagner8'672 Beiträge · seit 201019. Nov. 2012 · #53
Danke Cécile, dass du mich eben auf die Fortsetzung hingewiesen hast - und danke Amos für die tollen Löwenfotos mit dem Schmunzeltext.
Demnächst werde ich mit dir noch ein Hühnchen rupfen wegen deiner Busgruppenbemerkung, aber gerade hab ich keine Lust dazu 😎 Kannst dich ja schon mal ein bisschen fürchten 🤪 !
Max PowerThemenstarter570 Beiträge · seit 201120. Nov. 2012 · #56
Nach dem Frühstück ziehen wir nochmal los. Und wer kreuzt da unseren Weg? Ein wunderbares (Spitzmaul?)-nashorn. Es geht einfach so über die Straße. Die Szene ist direkt bei Namutoni. 100 Meter entfernt. Faszinierend, wie leicht man Nashörner sehen kann. Aber das Beste kommt noch. Ich denke mal ich muss dazu nichts schreiben:
Genial 😉 Wir fahren nochmal zum Elefantenwasserloch und wie gestern ist viel los. Auch dieses nette Gespann in erstaunlicher Kulisse:
Einerseits finde ich es schön, dass Kadaver liegen bleiben. Andererseits bin ich mir nicht sicher, ob das sooo gut ist. Meine Freundin als Veterinärin ist sich da auch unsicher. Milzbrand ist ja wohl schon ein großes Problem. Und das hier macht die Sache sicher nicht besser. Aber ich hoffe mal, dass die Verantwortlichen wissen was Sie tun. Und prinzipiell finde ich es schön, wenn der Mensch wenig eingreift. Die Eingriffe sind schon so gewaltig im Park. Der Nachmittag ist geprägt von Zwergen-Elefanten… Die folgenden Bilder sind alle innerhalb von 30 Sekunden entstanden…. Und die Geschichte ist einfach nur süß.
Max PowerThemenstarter570 Beiträge · seit 201120. Nov. 2012 · #57
Der Nachmittag neigt sich einem Ende. Und damit unser Etosha Aufenthalt. Wir wollen in zwei Stunden in Sachsenheim sein und nehmen noch einen kleinen Abstecher von Namutoni nach Osten:
Eine wirklich einsame und schöne Gegend. Nicht zu viel Wild, aber schön. Viele Sekretärs Vögel bei der Arbeit. Das ist auch was wert. Bei klein Namutoni kommt uns dann noch was Seltenes vor die Linse:
Ein Tier… noch putziger als Bambi. Leider ist das Dickdick sehr flink. Ich bin schon stolz eines gesehen zu haben. Sind ja wohl nicht soooo häufig.
Fazit zu Etosha: Es gibt viele Einsame Ecken. Früh aufstehen! Wasserlöcher im Camp. Es lohnt sich spät abends hinzugehen oder um 4°° morgens aufzustehen. Dann ist man alleine und sieht mit Glück sensationelle Sachen. Hinfahren wenn wo viele Leute sind… war nicht unser Erfolgsmodell und wir haben es auch kaum Versucht Selber Kochen 3 Tage sind zu wenig. Wir hatten 6. Und die gehen rum wie im Flug.