Max PowerThemenstarter570 Beiträge · seit 201106. Dez. 2012 · #82
Schön euch wiederzusehen, hier ist das Ziel für den heutigen Tag. Na wer weiß es schon? Man vergisst diesen Anblick nicht, wenn man schon mal hier war, behaupte ich. Wir haben uns nach 3 Tagen Mahango auf jedenfall dazu durchgerungen auf den Buffallo zu verzichten. Deswegen sind wir nun die 190 km durch den Streifen durchgefahren an den Kwando. Das waren harte Kilometer. Überall stehen Schilder mit Geschwindikeitsbegrenzung…. Und wir halten uns eigentlich dran. Aber wir werden DAUERND überholt…. Von ALLEN! Von Namibiern, Südafrikanern, LKWs, Staatsfahrzeugen, … und auch von Touris. Am schnellsten zischen die Südafrikaner an uns vorbei. Und so langsam fahren wir schneller… Tiere sieht man keine. Und so lange und so langweilig die Fahrt auch ist, man lern doch dabei was. Im Park in dem kleinen Streifen wohnen an der gesamten Strecke Menschen. Im Nationalpark… wie funktioniert das mit Schule? Versorgung? Entsorgung,….. An der Strecke wollten uns zahlreiche Menschen anhalten. Teilweise sogar in alten Uniformen. Ich hoffte inständig, dass nicht mal ein echter Polizist unter den Leuten ist. An der Stelle hätte ich gerne Anhalter mitgenommen. Es scheint das Mittel der Wahl zu sein. Auch für Kinder… (Es war Sonntag und Ferien. Entsprechend viele waren unterwegs). Auch haben mich die Schlitten fasziniert, welche von Ochsen gezogen zum Wasserkanister Transport genutzt werden. So.. mittlerweile haben es alle kapiert, wir fahren nach Bumhill. Aber erstmal zu Rangestation. Auf dem Weg dorthin fällt uns schon auf. Bumhill ist noch ausgeschildert, aber offensichtlich wurde es verlassen. Der nette Ranger erklärt uns… es ist abgebrannt. Wir quatschen hier recht lange und erfahren unter anderem, dass es eine Karte vom Park gibt. Aber leider hat er keine Möglichkeit zu kopieren im Moment und deswegen bekommen wir keine kostenlose Karte. Kein Problem. Der Tipp wo wir hin sollen ist auch simpel. Horse Shoe. Punkt ende. Das wiederholt er 5 mal… da muss es also toll sein. Also fahren wir zum Nambwa Camp. Ein tolles Community Rest Camp im Park. Die fahrt dauert 3 Stunden. So viel vorweg. Die ersten 10 km Tiefsandpiste (nicht sehr schlimm, aber für mich zum Üben perfekt) laufen wie geschmiert. Dann blockieren uns 4 Britten den Weg. An einer Stelle ohne vorbeikommen. Und denen blockieren Elefanten den Weg. Da ist nichts zu machen. Wir warten. Mit der Zeit werden wir ungeduldig und wollen eigentlich vorbei. Die Britten sind uns hier eindeutig zu ängstlich. Viel zu ängstlich. Wir haben noch den Elefantenbullen aus Etosha im Gedächtnis,… dennoch hoffen wir, dass die Briten endlich sich ein Herz nehmen. Die Südafrikaner hinter uns sind auch schon nervös. Und plötzlich hat genau der keinen Bock mehr, fährt an uns vorbei durch das Gemüse an den Elefanten und den Briten vorbei und ich bin mir nicht sicher ob ich das gut oder schlecht finden soll es ist schließlich schon nach 15°°… also Zeit ins Camp zu kommen. 2 Stunden später sind wir am Camp. Und es ist Community Based. VOLL. Da Bummhill abgebrannt ist, geht alles nach Nambwa. Wie wir von der Community erfahren, hätten wir vorreservieren sollen. Wie ich denen mitteile, wollten wir das sogar. Aber das Handy der Community war seit Tagen nicht erreichbar. Wie sich herausstellte ist reservieren eh nicht nötig und sinnvoll. Vor uns haben welche Reserviert. Auch ein Reiseunternehmer der genau alle 2 Wochen am Sonntag hier ist. 30 mal im Jahr. Er reserviert immer! Und er sagte… die Reservierung funktioniert NIE. Wer zuerst da ist, malt zu erst. Wer morgens den Platz räumt, hat 2 Stunden später seinen Platz sicher nicht mehr. Auch wenn einem 5 Communitymitarbeiter sagen: JA sie haben einen Platz, ich kümmere mich drum. Den Platz bekommt man nicht, weil die anderen 10 Mitarbeiter die Plätze schon längst vergeben haben. Na ja… wir sind heil froh, dass wir irgendwo stehen dürfen. Recht malerisch unter/in einem Baum. Für morgen wird uns ein Platz versprochen… genau. Da es schon düsterer wird, gehen wir zur Aussichtsplattform. Die ist genial! Und man sieht…. Einfach ein idyllisches Bild. Leider geht der Fahrweg durch und die Idille wird regelmäßig von Autos unterbrochen. Im Camp gibt es 8 Stellplätze aber wir zählen/schätzen mindestens 20 Autos/Gruppen. Unkompliziert. Aber… hmmm Wenn die uns um 16°° weggeschickt hätten, wo hätten wir bis zur Dämmerung noch hin sollen. Es gibt keine Alternative. Erst sehr weit weg. Das ist ein komisches Gefühl. So… aber Aussicht: Aber… wart mal????? Was seh ich da…. Was sind das für Antilopen auf dem Bild????? Das sind doch gar keine „normalen“… das sind… wo ist der Reiseführer??? Litschi-Wasserbock oder Lechwe. Und… vom Aussterben bedroht? Selten anzutreffen? Nur im Caprivi? Hey… that is our lucky day. Und wir schauen genau diesen schon 1 Stunde zu und wissen es gar nicht. Doch ein positives Gefühl 😉 Danke Loose Tierführer.. jetzt können wir das viel mehr genießen. Kurz vor Sonnenuntergang kommt noch eine Elefantendame zu besuch.
Die lauft zielstrebig auf das Camp zu und verschwindet im Camp. GENAU da wo unser Auto stehen sollte. Uns ist sehr mulmig als wir zurückkommen und die Dame sehr nahe an unserem Auto steht. 10 Meter entfernt. Eigentlich wollten wir bei Tageslicht auspacken und kochen… und nicht auf die Big Lady warten, bis sie verschwindet. Und die Dame ist beharrlich. SEHR. Um es kurz zu machen… Die Elefantin bleibt hier noch bis …. EWIG stehen. Als wir ins Bett gingen war sie immer noch da. Und so fangen wir langsam an zu kochen. Vor dem Koloss. Wir Essen in Ihrem Blickfeld…. Und irgendwann gewöhnt man sich daran, auch wenn die Taschenlampe immer mal wieder in ihre Richtung leuchtet. Aber Sie hat hier geparkt und bleibt. Das war eine tollte Einstimmung auf die erste Nacht im Nationalpark ohne Zaun. WILD 😉 I like it!!!!! Es ist ein anderes, gutes, ursprüngliches, und doch geheimnisvolles Gefühl. Kein Etosha, wir sind hier nur Gast und die Gastgeber können jederzeit vorbeikommen. Auch wenn wir Gastrechte haben, das muss nicht so bleiben. Alles ist möglich.
Max PowerThemenstarter570 Beiträge · seit 201111. Dez. 2012 · #83
Neuer Tag, neues Glück in unserem Buschcamp. Unsere erste Nacht ohne Zaun und ohne erkennbaren Schutz im Nationalpark ist überlebt. Wir fühlen uns wie Indiana Jones und John Rambo in einer Person. Gefühlt. Die nette Elefantendame von gestern Abend hat sich auch getrollt. So stehen wir also da. Kurz vor Sonnenaufgang. Ich vermisse das ausschlafen. Aber… nun… es ist vor 6°° und los geht’s. Wohin wohl? HORSE SHOE. 10 km Piste bis dahin. Aber es soll sich ja lohnen 😉 Als Geheimtipp erfahren wir noch, dass es wohl eine Leopardendame gibt, die um diese Uhrzeit zwischen Camp und Horse Shoe sehr Standorttreu anzutreffen ist. Das ist Motivation genug. Ohne Frühstück mit Keksen (eklig) und Obst (lecker) bewaffnet geht’s los. 20 Meter nach dem Camp setzen wir durch starkes Hupfen leicht auf. Die Beule unten am Auto könnte tatsächlich von mir sein. könnte aber auch schon gewesen sein. Ich bin mir bis heute nicht sicher 😉. Der Rest der Fahrt ist mittlerweile Routine. Wie schnell man sich an das Pistenfahren gewöhnt. Überraschend (Danke für die Tipps im Forum). Auf dem Weg treffen wir
Dieses wunderschöne Exemplar. Was mich am meisten überrascht ist aber die abwesenheit von Elefanten. KEINE. Was machen die am Morgen? Sie sind wohl zu besseren Plätzen (zum Schlafen? Essen?) gezogen. Was noch auffällt: Es gibt unendlich viele kahle, astlose Bäume. Der Park erscheint über Kilometer verwüstet. Ich bin kein Experte, aber die Elefanten scheinen ein ernstes Problem zu sein. Und noch was fällt im Park auf. Wir sehen keinen großen Bullen! Im Etosha gabs davon viele. Hier nur junge Mütter in kleinen Herden mit vielen Jungtieren und Halbstarken. Diese Population scheint wie der Wald nicht gesund. Liegt das am neuen Nationalpark Kaazaa? Ist das Problem nur mir so vorgekommen und ist alles in Ordnung? Weiß das jemand was? Na ja… am Horse Shoe…. Hmmmm… sind wir eher enttäuscht. Wir sehen von sehr großer Entfernung eine Sabelantilope. Aber das war es. Nach langer Wartezeit fahren wir zum mittleren Sandstrand. Hier toben sich 1000 Affen aus. Deswegen sind wir eigentlich nicht hier, das ist aber besser als Stundenlang auf andere Tiere zu hoffen.
Ich weiß…. Über diese Tiere wird viel böses Blut vergossen. Aber ich schaue ihnen gerne zu. Sonst haben wir tatsächlich keine Bilder von der Berühmten Stelle. Keine Hippos, keine Katzen, keine Elefanten. Auch nicht schlimm. Wir fahren einfach zum Camp zurück und schnappen uns den ersten Platz der frei wird und beginnen unser mittägliches Frühstück. Den Platz geben wir bis zum nächsten Morgen nicht mehr her. Wir wissen ja wie das hier läuft. Reservierung oder nicht, wer steht, der steht. Kurz vor dem Abend haben wir nochmal Glück. 2 Meter vor mir steht eine Sabelantilope. OB das Glück ist oder nicht, weiß ich nicht. Aber sie rannte Gott sei Dank nach wenigen Sekunden weg und nicht auf mich zu 😉. Im Nachhinein bin ich mir sicher, dass sie an mir mehr Schaden anrichten könnte als ich ihr. Der Abend ist dann wieder einmalig im Camp.
Von der Plattform aus lassen wir uns von Vögeln bekacken (ernst!) und von Affen mit Obstresten beschmeisen. Aber wir genießen es. Elefanten, Sonnenuntergang, keine Mücken. Genial. Gute Nacht
P.s. Fast gute Nacht. Ein Schmankerl erwartet uns noch um 8°° beim ins Bett gehen. Meine Freundin hat ein echtes Namibia Erlebnis. Als sie wie gewohnt länger für die abendliche Toilette braucht, belauscht sie ein Gespräch zwischen Mitgästen. Zwei deutsche Eltern heizen sich gegenseitig auf in welch lausigem Zustand die Anlagen sind. Nicht mal das warme Wasser funktioniert tadellos! Die Ranger haben um 16°° eingeheizt. Warmes Wasser für eine Dusche gab es nur bis ca. 19°°. Nun wollten aber die Kinder des Paares baden und duschen – und das sicher nicht in kaltem Wasser. Dann wurde aber der Ranger in rüdem Englisch zr Sau gemacht…. Ich möchte nicht in seiner Haut stecken. Hier wurde klar demonstriert wer der weiße Mann ist, und wieso die Person aus der Community so faul ist. Zum Schluss waren die armen Ranger sehr klein mit Hut und haben das Warmwasserproblem gelöst, was unsere Landsleute extrem hochnäsig zufriedenstellte. Ich habe mich sooooo fremdgeschämt. Und das schlimmste… es waren Namibier. Das Fremdschämen wurde dadurch nicht besser. Dennoch nachhaltig prägend.
In dem Sinne, gute Nacht und morgen früh gilt die Devise…. Der Frühe Vogel kann mich mal ;-(
Topobär5'479 Beiträge · seit 200912. Dez. 2012 · #84
Auch wir haben im Caprivi festgestellt, dass die Elefanten erst am Nachmittag zum trinken an die Flüsse kommen. Tagsüber sind sie zum fressen im Busch verteilt und selten zu sehen.
Im Caprivi und Nord-Botswana besteht ganz klar eine Überbevölkerung von Elefanten. Kaazaa ist daran nicht schuld, das Problem gab es schon, als wir 1996 zum ersten Mal in der Gegend waren. Vielmehr besteht die Hoffnung, dass sich das Problem durch Kaazaa bessert, da die Elefanten jetzt wieder Ihre alten Wanderrouten nutzen können und sich auf eine größere Fläche verteilen.
Außerhab der Paarung leben die Bullen in anderen Regionen als die Herden. Nur in der Must schließt sich ein Bulle einer Herde an. Sehr gut ist das in der Savuti Region zu beobachten. In der Regenzeit finden sich dort fast nur Herden. Wenn diese mit Beginn der Trockenzeit Richtung Chobe ziehen, finden sich die Bullen in Savuti ein. Nirgends kann man mehr und besser die imposante Elefantenbullen beobachten, als im Oktober in Savuti.
lilytrotter4'129 Beiträge · seit 200812. Dez. 2012 · #85
Hallo, Max Power,
nun habe ich mir endlich mal die Zeit genommen, mir deinen netten Reisbericht zu Gemüte zu führen und kann nur sagen: Wunderbar! Du beschreibst eure Erlebnisse sehr persönlich und hautnah, mit allem Drum und Dran. Sehr angenehm.
Vielen Dank, dass du uns auf diese Weise an eurer Reise teilhaben lässt.
Gruß lilytrotter
Und du fragst, was Andere machen – im Fall einer solchen „Wegelagerei“? Aussitzen!! Maulfaul aussitzen. – und immer schön souverän und freundlich bleiben und alles genau zeigen lassen, was einem vorgeworfen wird... und immer schön langsam... – und den Herrschaften immer die Möglichkeit des Rückzugs ohne Gesichtsverlust geben! - also nicht drohen oder sich gar in „Beschuldigungen“ ergießen - ...könnte ja alles ein unglückliches Missverständnis sein...
Im einzelnen Fall können Varianten angebracht sein, dass muss man je nach Situation entscheiden, was man Wann Wie sagt – aber grundsätzlich ist weniger reden besser.
Gruß nochmal
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt
was man machen sollte....., danach hatte ich auch gefragt; der Polizist sagte uns damals (2011), entweder Bußgeld in Form eines 'Tickets' in Höhe von € 1.500,00, was gleich in Okahandja bezahlt werden muss (hätte eine Rückfahrt von 1,5 Stunden bedeutet, und das ist auch Quatsch bzw. stimmt nicht. Man kann es auch einige Tage später irgendwo bezahlen)oder.......??? Mit einem ausgestellten Ticket hätten wir die hohe Summe bezahlen müssen. Oder meinst Du, er hätte dann letztendlich davon abgesehen?? Sollte man das einfach dann aussitzen? Freundlich sind wir natürlich geblieben und damit wir ihn loswerden und weiterkommen, haben wir dann eine kleine Summe an ihn bezahlt. Jedenfalls vielen Dank für Deine Hinweise.
Topobär5'479 Beiträge · seit 200912. Dez. 2012 · #87
Was habt ihr denn ausgefressen, dass Ihr solch ein teures Ticket erhalten habt? Das schafft man ja in Deutschland noch nicht einmal, wenn man volltrunken mit 200km/h durch eine Fußgängerzöne fährt.
danke für Dein "Nachhaken" - es handelte sich natürlich um 1.500,00 NAM$! Wir sollen ein Stoppschild überfahren haben, obwohl wir natürlich definitiv angehalten haben. Dumm gelaufen. Der Hinweis von lilytrotter war aber super und bei einem nächsten Mal werde ich mich anders verhalten.
ich nehme die aktuelle "Detour" von dem Reisebericht mal zum Anlass die aktuelle Liste der Verkehrsdelikte (also was man dann zahlen darf) anzuhängen. Es ist nur eine Auswahl der wichtigsten Strafen.
Übrigens: Verkehrsdelikte müssen innerhalb von 30 Tagen bei irgendeiner Polizeiwache im Land bezahlt werden. Kein Polizist darf Geld selber direkt entgegennehmen, auch nicht gegen Quittung. Momentan sind alleine in Windhoek 50.000 (!) Haftbefehle wegen nicht bezahlter Verkehrsstrafen ausstehend.
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Max PowerThemenstarter570 Beiträge · seit 201114. Dez. 2012 · #90
Na ja..... die gleiche Liste haben wir auch an dem Stoppschild gesehen. Gut das wir wenigstens SEHR lange wenig gesagt haben und uns 1000 mal entschuldigt haben. Keckse geteilt haben wir auch noch und zum Schluss doch einen Obulus entrichtet. Es geht ja auch nicht um den Kleinbetrag den ich dann zahle sondern um das Gefühl dabei. Und ums Prinzip. Ce la vie.
Nochmal dankeschön an alle für das nette Feedback. In ein paar Tagen gehts weiter. Leider gibts zur Zeit viel Arbeit und zwischendrinn muss ich auch noch Skifahren. 😉 Aber es geht bald weiter, dann auch zügiger! versprochen Amos
Joerg3'175 Beiträge · seit 200616. Dez. 2012 · #91
Hi Max Power!
Aus Zufall in deinen Bericht gestolpert (lese eigentlich niemals Reiseberichte)
Dein Bambi ist ein weiblicher Buschbock, der Geselle ist ein junger Rietbock
und Lechwe sind auf deutsch Moorantilopen (und das alles ohne Buecher und Guchel 😉
Wer ist den bitte der Touroperator der 30 mal im Jahr nach Nambwa faehrt??
Bei mir funzt das reservieren, da ist sogar Feuer fuer Braaivleis gemacht wenn ich vom Gamedrive zurueckkomme
Schoenen Sonntag noch
Gruesse aus Rundu
Joerg
Gruss
Joerg
Es gibt NIX, das es nedd gibt
Max PowerThemenstarter570 Beiträge · seit 201116. Dez. 2012 · #92
Danke Jörg.
Mitlerweile habe ich die Tiere im Führer auch wieder gefunden. Moorantilope lässt sich wenigstens gut merken, das macht in dem Fall sinn. Na ja... vielleicht hatten wir mit reservieren nur Pech. Der Besagte Touroperator ist wohl jeden 2ten Sonntag auf Montag im Camp. Er hat mir auch stolz im Reservierungsbuch gezeigt, wie er jeden zweiten Sonntag drinsteht und nie einen Platz bekommt. Ich bin mir bei der Bezeichnung auch nicht sicher. Er war glaube ich ein Botswanischer Fahrer (ist das dann der Operator?).... na ja. In dem Camp haben wir keinen Glücklichen gefunden mit dem System. Mit wem man auch sich unterhalten hat, das PRoblem wurde von allen sofort angesprochen.
DAs soll kein gejammer sein. Damit kann ich gut leben, wenns mal nicht so läuft wie ich mir das wünsche. Ich habe nur sorgen, dass dies nicht gut für das spezielle Camp als auch andere Community Based Produkte ist. Auch hier ging das Gerücht um, dass das Projekt in freiwirtschaftliche Hände gelegt werden könnte. Das wäre an sich schade. Die Idee finde ich super. Amos
Max PowerThemenstarter570 Beiträge · seit 201117. Dez. 2012 · #93
Wo sind wir da heute nur hingeraten. Wir haben uns seit gestern Abend nur wenige Kilometer bewegt und sind auf der anderen Flussseite. Wir haben heute beschlossen dem Mudumu noch einen Besuch abzustatten. Leichter gesagt als gedacht. Eigentlich gehen unsere Nahrungsmittelvorräte zu Neige. Wir haben seit Tsumeb nichts mehr nennenswert gekauft. Unseren besten Kauf haben wir in Kongola gemacht. Der Ort ist nicht riesig. Wir haben getankt und neben der Tankstelle den sehr uneinladend aussehenden shop gesehen. Und da wir einfach kein Brot mehr hatten haben wir uns gedacht… no risk no fun. Das Weißbrot dort ist der WAHNSINN!!!! Ich behaupte es gehört zu den besten Kastenweißbroten die ich kenne. Wenn nicht sogar das Beste. Vor allem in unserer Situation. Frisch, duftend, locker, leicht salzig (nicht süß, juhuuu) und wahnsinnig verlockend wurde ist im Laufe des Tages weniger und wir mussten streng rationieren. Mein Geheimtipp in Kongola. Sonst wohl eher ein Durchfahrtsort. Vielleicht schien es auch nur so lecker, da das Brot in der letzten Woche immer süßer geworden ist. Genug Brot gequatscht… ab in den Mudumu. Leider war die C49 gesperrt. Die Straße in den Mudumu und wir mussten die Schlammpiste daneben nehmen, ging aber auch alles gut 😉 Dauert halt länger. Dafür haben zukünftig die Tiere im Nationalpark die Möglichkeit per Teerstraße an und abzureisen. Da werden sie sich über diesen Anschluss freuen. Als erstes ab ins Headquarter um ein Tagesticket zu kaufen. Aber dieses haben wir nicht gefunden…. Wir haben viele Leute gefragt, viele Schilder abgefahren… und irgendwann aufgegeben. Die Reiseführer und T4A wussten auch nicht mehr. Keine Ahnung wo es das Ticket gibt, wir sind irgendwann einfach so reingefahren. Immer rechts haltend. Wir haben leider nur noch Zeit für einen Tagesbesuch, wir haben schon 3 Wochen so vertrödelt. Caprivi/Etosha waren zu toll. Und da stehen wir nun in der Wildnis. Und was am Horseshoe schon irgendwie war.. ist hier noch schlimmer
Jeder Schritt vom Auto ist eine Mutprobe und nach 10 Schritten könnte ich gefühlt zu Rambo Kumpel sagen. Nur sehr langsam gewinnen wir Sicherheit. Hier fühlt man sich definitiv WILD. Wir sehen nicht sehr viele Tiere. Einzelne Antilopen, Zebras, einige Elefanten. Aber diese Abstinenz von Tieren macht es so wild. Etosha scheint uns heute wie ein großer Zoo. So viele Tiere, immer und überall. Und hier,….. oft einfach mal nichts. Leere. Die Tiere können überall sein, uns scheint es leer. Ein schönes Gefühl, aber auch ein einsames Gefühl. Wir haben an dem Tag keine Menschenseele gesehen. (Glück?). Dafür werden wir von weitem begutachtet Die Elefanten reagieren schon alle auf 100 Meter Entfernung auf uns. Wir werden beobachtet, teilweise traben sie uns entgegen oder hinter uns her. Wir achten immer darauf Fluchtmöglichkeiten zu haben oder zumindest ausweichen zu können. Wir fühlen uns nicht als Besucher des Parks, sondern als störendes Objekt, dass nicht zu 100% sicher ist. Das Fühlt sich gleich viel echter und natürlicher an. Die Landschaft ist aber schön. Trocken, schön, Flusslandschaft.
Wir haben damit offiziell auch Schwarzfuß und Schwarzrückenelefanten gesehen. 😉 Ich kann den Park guten Gewissens weiter empfehlen. Wir sehen nichts Großartiges. Die Fotos zeigen oft nichts oder nur leere Landschaft. ABER es ist dennoch schön. Leider müssen wir uns ein bisschen sputen und dürfen nicht über Nacht bleiben. Unser Domizil für heute Abend ist
Max PowerThemenstarter570 Beiträge · seit 201117. Dez. 2012 · #94
Leider müssen wir uns ein bisschen sputen und dürfen nicht über Nacht bleiben. Unser Domizil für heute Abend ist
Leider weiß ich gar nicht mehr was da drüben ist... aber es ist Namwi Island. Wir hätten nicht mich sondern das da drüben Fotographieren sollen. Aber richtig von euch erraten, wir sind nach Katima Mulilo in die Camping area der Namwi Island Lodge und wir sehen endlich den Zambesi vor unseren Füßen. Genau genommen sehen wir ja nur einen kleinen Seitenarm des Sambezi. Uns wirkt das Camp wie ein Garten Eden. Nach den Buschcamps…. GEPFLASTERTE Wege…. Sauberer Stellplatz. Duschen mit Warmwasser. Und nicht überall SAND. Uns macht Sand nichts aus. Aber es ist schön nach einigen Nächten mal nicht im Sand zu stehen. Das wird die nächste Woche eh wieder anders. Deswegen gönnen wir uns heute den Platz, wenn auch dekadent. Aber wir brauchen das heute einfach.
Das wichtigste. Hier erfahren wir endlich mal was wir nach Botswana mitnehmen dürfen. Wir haben das in der letzten Woche schon 100-mal gefragt. Zahlreiche Gespräche haben sich aus der Frage entwickelt. Eine gute Einstiegsfrage um ein langes Gespräch zu beginnen 😉 „Sagt mal, wisst ihr wie die Einfuhrbedingungen nach Botswana gerade sind“. Hier die ehrliche Antwort: KEINE Milch, kein Obst, kein Gemüse, keine Milchprodukte. Kein Fleisch. Also NIX. Außer Dosen. Und die werden auch oft konfisziert. Dazu aber morgen mehr. Es geht morgen nach Botswana.
Stimmt, praktisch keine Lebensmittel von Namibia nach Botswana.
Auch ich war vollkommen unvorbereitet auf die Seuchenkontrolle an der Grenze. Normalerweise schimpfe ich über solch unvorbereitete Touris. Diesmal war ich es selber - Asche über mein Haupt.
Natürlich konnte ich mich nicht aufregen als die nette Dame von der Seuchenkontrolle in die Kühlbox schaute. Wurst, Obst, Gemüse, Milch und Käse alles war da, von allem nur ein bisschen aber von allem etwas. Ich fand mich schon damit ab alles hergeben zu müssen. Ich dachte mir was soll's, die Botswaner haben es eh nicht so dick. Aber was macht diese Dame?!? Sie löst das Problem, ohne dass ich etwas sagte, auf afrikanisch, sie nimmt ein danebenliegendes Plastiksackerl deckt alles zu und sagt:"So, nun sieht es keiner."!!!! Ich hätte ja gerne etwas abgegeben, aber ich war so baff, dass ich einfach weiterfuhr.
Max PowerThemenstarter570 Beiträge · seit 201118. Dez. 2012 · #96
Tja und schon gings weiter.. früh morgens in Richtung Grenze. Wir hatten keine Ahnung, was uns erwartet. Es war ja schließlich unsere erste Einreise. An der Ausreise ging alles ganz einfach und unproblematisch. Zettel ausfüllen, schnell in das Haus rennen, bevor die Busgruppe mit 30 Leuten kommt (wir haben es gerade so geschafft!!!) und dann… die Ausreise über die Brücke. Das Eintragen ins Buch des Grenzers an der Schranke hat noch am längsten gedauert. Wir waren aber in unter 30 Minuten drausen. Besser als gedacht. Auf der anderen Seite dann die Kontrolle. Vor uns wurden zwei Autos sehr gründlich untersucht. Diese Autos gehörten Einheimischen Fahrern (Botswaner und Namibier). Und da wurde uns schon mulmig. Wir hatten auf Tip der Netten Wirtin von gestern Nacht alle Lebensmittel zwischen den Schlafsäcken und in der Wäsche versteckt. Schön verpackt hinten drin. Im Kühlschrank hatten wir noch zwei Lockvögel. Wir dachten, die Zöllner müssen ja was finden. Ist ja ihr Beruf, also werfen wir ihnen noch ein paar Brohsamen hin. Wir haben eine angefangene, schlecht schmeckende Milch und einen Käse der nicht lecker war im Kühlschrank gelassen. Aber nun die Szene vor uns. Die armen Namibier sollten einen riesigen Sack mit 5 KG Orangen abgeben. Mehr hatten Sie an Nahrung wohl eh nicht dabei. Aber da gab es keine Diskussion…. Wir haben 10 Minuten den armen Namibiern zugeschaut, wie sie Orangen essen. Die armen haben eine nach der anderen gegessen…. Sehr zur Belustigung von allen anderen 😉 Leider haben wir es nicht fotografiert. Aber der Anblick der Leute und des Autos war herrlich. Dann waren wir an der Reihe und wurden vorgezogen, weil das Orangenessen offensichtlich noch kurz dauerte. Dann also Kühlschrank auf… und: Bitte können Sie die Milch hier austrinken und den Behälter da lassen. Ich verneine dankend und will Ihr die Milch so geben. Das kann die nette ame nicht glauben und frägt noch 5 mal ob ich die Milch nicht lieber hier trinken möchte. Ich passe 😉 Dann werden wir durchgewunken, fahren durch das braune Becken mit angeblicher Desinfektion, patschen alle Schuhe im Auto einmal über einen nassen Lappen und fahren weiter. Meine Freundin, die Veterinärin lacht sich halb kaputt bei der Vorstellung, dass die Aktion mit den Schuhen an dem Lappen was bringt. Aber TIA. Die Einreise in Botswana ist genau so herrlich. Ein überaus sympathischer Herr hat Dienst. Leider scheint er in deutschen Amtsstuben gelernt zu haben. Seine Aufgabe ist es unseren Ausweis abzutippen, was er mit Hingabe erledigt. Alle 5 Sekunden hebt sich die Hand, kreist suchend über der Tastatur und stößt runter auf den Buchstaben. Aber kurz vor der Landung zieht sich die Hand nochmal in die Wartestellung zurück, während der Amtsmann kontrolliert ob das im Ausweis genauso heißt. Meistens frägt er bei Buchstaben nochmal nach. Dann endlich wird der Buchstabe auf der Tastatur gedrückt, gnädiger Weise. Das zieht sich pro Reisepass…..Die Dame daneben braucht 2 Minuten für jeden Kunden… wir stehen hier gute 40 Minuten, haben aber deutlich mehr Spaß an der Sache als die Leute in der Nachbarschlange. Wir bekommen praktisch für das gleiche Geld deutlich mehr 😉 Autoversicherung/Haftpflicht abgeschlossen für ca. 15€? und weiter geht’s. Einkaufen in Kasane. Super. Der Ort gefällt mir schon mal. Aber das schlimmste vorweg. Wir bekommen nur süßes BROT… kein „normales“. Das werden schlimme Tage. Dennoch macht das Einkaufen viel Spaß im Spar. Das Angebot ist wirklich sehr gut und es gibt praktisch alles, bis auf Brot. Und die Scheine sind mir sehr sympathisch. Nette Pulla. Und im Spar erleben wir noch etwas. 2-mal werden wir im Supermarkt angebettelt. Zwei Mal kommen Frauen auf uns zu und fragen uns ob wir ihnen das hier kaufen könnten, meist Brot. Mitten im Laden. Sofort kommt Sicherheitspersonal und bittet die Damen weiterzugehen. Dennoch bin ich über die Idee überrascht. Ich frage mich wie oft die Taktik aufgeht. Na ja… heute ist noch nichts Tolles passiert. Und so machen wir uns auf zu Louw. Das war eine der besten Entscheidungen in dem Urlaub. Das Senyati Safari Camp ist GOLD wert. Es kostet uns zwar 30 Euro (oder eher mehr) pro Nacht. Das ist aber ok! Wir haben einen EIGENEN Abolition Block. Und besser. Die BAR! Hier kann man sehr ungestört dieses Panorama bestaunen:
Dazu stehen im Hintergrund Kühlschränke mit Drinks bereit aus denen man sich frei, selbst bedienen kann. Be your own Barman. Perfekt!!!
Das Herz dieser Ausblicks Plattform ist der kleine Brunnen, welcher den Tümpel versorgt. In dem Brunnen sind immer Rüssel. Die Elefanten trinken halt am liebsten das frische Wasser. Maximal passen 6 Rüssel gleichzeitig IN den Brunnen haben wir gezählt. Wenn man nur den Brunnen beobachtet, schaut es aus wie ein Schlangennest, in welches suchende graue Schlangen hinein wollen. lustiger weise gibt es relativ wenig Streit um das Loch. Und wenn einer einen Rüssel voll hat wird dieser keineswegs sofort getrunken. Vor lauter Frohsinn wir die Hälfte mindestens für Körperhygiene und Nachbarärgern verwendet. Ein großer Teil landet auch beim Trinken einfach nicht im Mund, weil zu lax mit dem Rüssel auf den eigenen Mund gezielt wird. Und so stehen sie geduldig da bis der nächste Rüssel mit Wasser da ist und der wieder vergeudet werden kann. Auf jeden Fall gibt es viel zu sehen:
Die einzigen die sich hier noch ans Wasser trauen sind Warzenschweine und ein paar vorsichtige Affen. Diese aber sehr zurückhaltend. Dominant sin ddie Elefanten und davon kommen noch mehr
Es wird gespielt und geplantscht ohne Ende
So vergeht der Tag…. Der Ausblick ist so Fotogen… es ist wie der Himmel auf Erden. Und ohne Zaun und doppelten Boden. Und die Tiere kommen ohne Zwang. Einfach nur schön. Morgen geht’s an die Vic-Falls. Wir machen unsere erste gebuchte Tour. Louw hat uns für 40€ pp. Eine Fahrt gebucht. Sonst fahren wir alles selbst, aber hier machen wir eine Ausnahme (insg. gabs zwei). Zum Schluss noch mein Lieblingsbild
... mal ganz zurück zum Anfang des erfrischenden Reiseberichtes, vielen Dank!
Nach wenigen Minuten sind wir durch die Kontrolle durch und in der Wartehalle. Hier gibt es nen ATM und 2 offene Bankschalter. Vor dem Schalter mit dem schlechteren Kurs stehen 20 Leute schlange und lassen sich große Summen wechseln (bei 1:9,74). Wieso direkt daneben ein besserer Kurs steht (1:9,80) und hier hiemand wechselt ist mir bis heute schleierhaft.
... nicht alle Menschen möchten N$ haben, die man nirgends sonst auf der Welt verwenden kann, sonder bevorzugen ZAR. Und es gibt darüber hinaus eine prozentuale Fee. Meine letzten Recherchen ergaben: 1,5% und 1,65%
Max PowerThemenstarter570 Beiträge · seit 201119. Dez. 2012 · #98
Heute lassen wir uns das erste Mal auf eine gebuchte Tour ein. Ab geht’s hier entlang
Richtig… alle haben es erraten, wir lassen uns zu den Vic-Falls fahren. 40€ Pro Nase. Und schon habe ich ein schlechtes Gewissen. Wir sitzen alleine in einem Bus mit einer Reisebegleiterin und einem Fahrer. Man ist mir das Peinlich, dass die zwei nur wegen uns hier fahren. Wäre der Aufwand für einen Tagestripp nicht zu groß gewesen wäre ich gerne selbst gefahren. Aber am nächsten Tag hatten wir IHAHA gebucht. Das einzige was wir im Urlaub hier vorgebucht hatten. Das wollte ich natürlich nicht verpassen. Wir konnten also nur einen Tagestripp machen. Na ja… die Fahrt war einfach und entspannt. Und LOHNT sich!!! Ich war übrigends sehr froh, dass ich schon Dollar dabei hatte und nicht noch hier tauschen musste. Wenn man die Möglichkeit hat ist das eine nette Sache. Gute 6 Stunden haben wir an den Fällen. Extras haben wir nicht gebucht. Bin ich im Nachhinein froh. Es klingt langweilig 6 Stunden die Fälle anzusehen, die Zeit verfliegt aber im nuh. Da brauch ich nicht noch Helikopterfliegen und Löwenstreicheln und….. Ich sag nur
Wahnsinn das Wasser oder? Und Wahnsinn der Ausblick auf die Menschenmassen in Sambia. Ich bin immer noch überrascht wie die Leute in den Devils Pool getrieben werden. Das ist die Menschenmasse uns gegenüber, welche ich so fassungslos anschaue. In dem Pool kann man Baden uns sogar auf dem Rand = Wasserfall stehen. Im 30 Minuten Takt werden dort Gruppen hingetrieben und müssen den Ort wieder verlassen.
Max PowerThemenstarter570 Beiträge · seit 201119. Dez. 2012 · #99
Ich kann heute nicht viel schreiben. Die Eindrücke sind aber nachhaltig. Nur mal am Rande, wir haben gerade Trockenzeit (Ende August?). Ich glaube mehr Wasser in den Fällen ist nicht nötig, wenn man was sehen möchte. Ich bin jedenfalls sehr zufrieden. Aber auch hier sind uns merkwürdige Sachen passiert. Das erste Mysterium: Das Bild schaut normal aus? Ist es nicht. Wir sind langsam die Fälle abgelaufen, als ein Paar auf uns zukommt und uns drängt, dass wir ein Foto mit Ihrer Kamera von Ihnen und meiner Freundin machen. Nach kurzem plauschen machen wir das. Danach darf ich auch noch ein Foto machen. WIESO???? Wir haben es nicht rausgefunden, nur das die zwei auf Honeymoon Fahrt sind und für Simbabwer nicht arm sind 😉 Mysterium Nummer zwei: Plötzlich kommen zwei Bewaffnete auf uns zu, sagen dass nun Fotografieren verboten ist, und dass nun offizieller Besuch vorbeikommt und wir zur Seite treten müssen. Wenig später kommt eine halbe Arme (ich zähle 20 Schwerbewaffnete) die eine Delegation mit Filmteams von 50 Leuten begleiten. Südafrikanischer Gast, eine Dame in Rosa…. Wie auch immer. Viele der Delegation plauschen mit uns und fragen wie es uns so geht, machen Fotos von uns und ihnen mit ihren Smartphone und 10 Minuten später hasten sie davon…. WIESO???? Wieso sind wir so ein Fotomotiv??? Sind wir hier die einzigen Touris? NEIN. Die Waffenpräsenz und diese ganze Art macht uns auf jeden Fall nachdenklich, ich weiß nicht was das soll. Fotos davon haben wir leider nicht, wegen Waffen 😉 Na ja…. Und dann noch etwas Tolles. Im Park gib es: Meine Freundin ist ganz außer sich. Warzenschweine die die Scheu vor Menschen wohl abgelegt haben. Die Lieblingstiere meiner Freundin, falls ich das noch nicht erwähnt habe. Wir sitzen staunend eine halbe Stunde zwischen Ihnen, während es um uns rum nur noch schmatzt und gegraben wird. Eine braune Spur der Verwüstung. Und als wir gerade gehen wollen, nähert sich die Delegation wieder und wir werden gefilmt wie wir zwischen den Schweinen sitzen. Und das lustigste, der südafrikanische Gast versucht den Schweinen auch nahe zu kommen und findet sie mindestens so faszinierend wie wir. Als ob die Dame noch nie ein Warzenschwein gesehen hätte. Und das wird gefilmt!!! But TIA Na ja… die Schweine sind auch süß Am Nachmittag sind wir dann aber auch satt gesehen von dem Park. Die Fälle haben sich gelohnt! Ab geht’s nach Hause: Das ist unser Domizil für heute…. Ein Unterstand nur für uns! WOW 😉 GENIAL Und dann noch der Aussicht von der Terrasse hierauf: Und ein kühles Dry Lemon von Schweppes. Das führt mich zu Mysterium Nummer drei: WO bekommt man in Deutschland Dry Lemon von Schweppes her?
Hallo Amos, ich muss noch mal Danke sagen, für Deinen tollen Bericht. Gerade jetzt: Senyati und Vic Falls 🤩 da sind die Erinnerungen an unsere Reise im letzten Jahres direkt wieder da. War das schön. Ich bin auf jeden Fall weiter dabei 😄 und freu mich auf jeden weiteren Tag.