Reisebericht: Go visit Tanzania! 2012

Reisebericht 180 Antworten · 70,2k Aufrufe · gestartet 05. März 2012 von Steffi82
5'479 Beiträge · seit 200926. März 2012 · #101
Dein Reisebericht hat direkte Auswirkungen auf unsere Reiseplanung. Wir werden jetzt nicht, wie ursprünglich geplant, direkt von Seronera zum Ngorongoro Crater fahren, sondern eine Nacht in der Ndutu Region einschieben. Wir hoffen, das auch Mitte Januar die Migration dort schon angekommen ist.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
zuletzt bearbeitet 26. März 2012
2'396 Beiträge · seit 201126. März 2012 · #102
Hallo Topobär,

mach diesen Fehler nicht!!! Es reicht, dass ich ihn '94 gemacht habe: Ich hatte nur eine Nacht in der Ndutu Lodge gebucht., weil ich '92 (aber eben im Juli) dort kaum Tiere gesehen hatte. Und Dez. '94 mussten wir uns dann durch die Tiermassen "quälen" 😉 , aber am nächsten Tag schon weiter 🙁 . Versucht einen Bungalow ganz außen zu bekommen. Da steht zwar ein Schild "No one beyond this point!", aber die Elefanten halten sich nicht immer daran 😗 ! Und die Lodge hat, finde ich, ein sehr spezielles Africa-feeling!

LG aus dem frühlingshaften HH,
Karsten
[size =3] Infos NordTZ 22 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/301813-infos-nordtansania-juni-juli-22.html?start=0 RB Kenia 2020 https://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/299653-kurzer-rb-kenia-sept-2020.html?start=0 Reisebericht Südtanzania 2013 http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282710-tanzanias-sueden-daumendruecken-hilft-nicht-immer.html Kurzbericht 7 Wochen Nam-Bots 2012 http://www.namibia-forum.ch/forum/16-unterkuenfte/254072-kurzbericht-7-wochen-nam-bots.html Bericht Zimbabwe 1995: ... 30 Tage Gefängnis http://www.namibia-forum.ch/forum/139-off-topic/241529--30-tage-gefaengnis.html Reisebericht 2008: 18 Nights in the Bush - ha-ha-ha http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/263931-18-nights-in-the-bush-ha-ha-ha.html Nordtansania Feb. 2015 - Kein RB http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285690-tansania-februar-2015-kein-reisebericht.html?limitstart=0&start=12] Walking Safari Zimbabwe 97 https://www.namibia-forum.ch/forum/148-diverses/287052-walking-safari.html?limitstart=0
Themenstarter672 Beiträge · seit 201126. März 2012 · #103
Hi,

erst einmal ein großes Sorry, dass ich gestern nicht zum Schreiben gekommen bin, aber das Wetter war soooo schön 😗 .

Heute Abend geht es aber ganz bestimmt weiter 🙂 - versprochen!

@ topobär: Ich kann mich da Karsten voll anschließen - nur eine Übernachtung Ndutu finde ich fast zuwenig. Wir waren drei Nächte dort und ich hätte dort ohne Weiteres noch 1-2 Tage dranhängen können, ohne dass es auch nur im Geringsten langweilig geworden wäre. Im Übrigen stammen unsere Fotos auch von Mitte-Ende Januar - wir waren in der Ndutu Region vom 21. bis zum 24.1. (wenn ich jetzt nichts durcheinander bringe 😉 ) - für Babygnus ist die Zeit zwar noch etwas zu früh, dafür schieben sich dann vor dir umso mehr hochträchtige Gnudamen über die Strasse (auch sehr lustig anzusehen 😄 ).

Sonnige Grüße
Steffi
Reiseberichte: Cats in the Cradle! Kenia 2014 - die Löwensafari (der mit den 31 Löwenbabys) Streets paved with grey Giants! Südafrika 2013/14 (die Weihnachtsreise) 12 Reifen für ein Halleluja - Namibia im August 2013 (die Mehrgenerationenreise) From dawn till dusk - Namibia im Mai 2012 (die Weiberreise) Go visit Tanzania! 2012 (der mit den gaaaanz vielen Gnus) 2 schwerst begeisterte Namibia-Neulinge berichten (der Erstling)
zuletzt bearbeitet 26. März 2012
Themenstarter672 Beiträge · seit 201126. März 2012 · #105
Weiter geht's! 🙂

Tag 7 - Ende

Wir fahren die Straße entlang der Ebene zurück in Richtung Ndutu. Und um uns herum: „Gnuuoh! Nooöh! Brrr!“ 🙂

Abseits des Staubs empfiehlt es sich immer mal wieder stehen zu bleiben und dem Treiben zuzusehen.

Hier ein paar lästernde Zebras…

Tag734.jpg


… da kleiner Zebranachwuchs…

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… und dort ein Thommy in Staub gehüllt.

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Wehmütig verlassen wir wenig später die großen Herden auf der Ebene und bewegen uns langsam aber sicher wieder in Richtung unseres Camps.

Am Lake Ndutu genießen die Weißstörche derweil ihren Cluburlaub! 😄 Die riesigen Ansammlungen von Weißstörchen erstaunen uns immer wieder aufs Neue...

Tag734a.jpg


Ist euch aufgefallen, wenn wir heute noch gar nicht gesehen haben? Hier ein paar kleine Hinweise: Es sind acht an der Zahl, die bevorzugt im Dreck liegen und dösen 😉 . Ja, genau: Unser benachbartes Löwenrudel. 🙂

Und was treiben die Herrschaften am späten Nachmittag? … Wie sollte es anders sein, sie liegen im Dreck und schlafen… 😎 Damit die Touris ein bisschen unterhalten werden, gibt’s aber brav wieder links gedrehte und rechts gedrehte Löwen. 😉

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Naja und den sterbenden Schwan… 😄

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Kurz vor Sonnenuntergang kommen wir im Camp an.

Tag738.jpg


Nach einer kurzen Dusche begebe ich mich kurz zum Hauptzelt um die Tipp-Box ein wenig zu füttern, komme aber nicht weit. Denn als ich um die Ecke des Hauptzelts biege, kommt mir der Manager des Camps mit wedelnden Armen entgegen und scheucht mich mit einem leicht hysterischen „He’s charging! He’s charging!“ ins Zelt! 🙄 Huh? Im Zelt stehen die Australier vom gestrigen Abend bereits perplex umher 🤨 . Und so langsam klärt sich auch, wer da gerade zum Angriff blasen wollte. Als die Australier nämlich soeben ihren Platz am Lagerfeuer einnehmen wollten, gesellte sich ein alter Büffel ans Lagerfeuer, der wohl der Ansicht war, dass es schöner allein wäre 🤩 . Dies führte dann zur Flucht der Australier und die „He’s charging!“ Aktion des Managers.

Also beobachten wir den alten Büffel gemeinsam aus unserer Zeltdeckung heraus, bis es ihm nach gut 15 Minuten zu langweilig wird so allein am Lagerfeuer und er sich wieder in den Busch trollt. Dann dürfen auch die Menschen ans Lagerfeuer. 😄

Der Büffel ist dann auch Hauptgesprächsthema beim Essen. Das Essen ist abermals vorzüglich und bei uns breitet sich zum zweiten Mal an diesem Tag ein bisschen Wehmut aus: Morgen werden wir diesen schönen Fleck Erde verlassen. 🙁

Kleines Fazit zur Serengeti, den Ndutu-Gebiet und dem Serengeti Savannah Camp:

Toll, traumhaft, sofort wieder (bezogen auf alles drei!) 🙂

Nein im Ernst, der Besuch des Ndutu-Gebiets, unser Abstecher in die Zentralserengeti, die unglaublich vielfältige Tierwelt hier wie dort haben uns wirklich verzaubert. Das Serengeti Savannah Camp mit seinem unglaublich freundlichen Personal, dem leckeren Essen und die tolle Buschatmosphäre hat dem Ganzem den perfekten Rahmen gegeben. Wie schon gesagt: Hier hätten wir es auch noch 1-2 Tage länger ausgehalten! 🙂 Sollten wir noch einmal zu dieser Jahreszeit nach Tansania reisen, so werden wir hier sicherlich versuchen einen längeren Stopp einzulegen!

Morgen müssen wir uns dann von den ganzen Gnus verabschieden: Es geht zum Lake Eyasi, wo wir uns zwei (mehr oder weniger 😉 ) gemütliche Tage machen werden. Bis dann…

LG
Steffi
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zuletzt bearbeitet 17. Juli 2013
351 Beiträge · seit 201027. März 2012 · #106
Hi Steffi,

ich bin völlig geplättet von Deinen Fotos. Hammer! Vor allem die diversen Sonnenaufgangsfotos sind ja echt der Knaller!
Und die unendlich vielen Tiere 🤩 ! Wir konnten letztes Jahr in Namibia diverse Tierarten sogar zählen, so wenige haben wir davon gesehen.
Nicht zu fassen !!!

Vielen Dank für Deinen tollen Bericht, der mich echt überlegen lässt, ob wir nicht doch auch mal nach Tansania reisen sollten.

LG
Alex
409 Beiträge · seit 200727. März 2012 · #107
Hallo Steffi,

auch von mir an dieser Stelle nochmal ein großes Lob an dich!!

Super Fotos und auch schön beschrieben bringst du uns Tansania näher.. 😎

Könnte sofort losfahren.

Schönen Tag noch 🙂

Gruß

Uli
Das Leben wird nicht gemessen an der Zahl unserer Atemzüge, sondern an den Orten und Momenten, die uns den Atem rauben.
Themenstarter672 Beiträge · seit 201128. März 2012 · #108
Hallo zusammen,

vielen Dank für das Lob, wobei die Fotos nur deshalb so gut geworden sind, weil die tierischen Models so fotogen waren 🙂 .

@ uli: Wenn ich mich recht erinnere, fährt du doch fast sofort los, oder? 😉 *neid*

Und weiter geht's mit Tag 8 und ganz viel Serengeti-Abschiedsschmerz...

Tag 8

Eigentlich wollen wir heute Morgen einmal ausschlafen. Naja, was heiß ausschlafen – wir wollen anstatt um 6 Uhr erst um 7 Uhr sozusagen mit Sonnenaufgang losfahren und deshalb ein Stündchen länger im Bett liegen. Eigentlich … wären da nicht die Nachbarn… 😵

Nein, ich meine nicht unsere Zeltnachbarn, die sind alle schön brav und ruhig. Ich meine unsere Campnachbarn: das allerliebste Löwenrudel. Scheinbar haben die Kätzchen beschlossen, nachdem sie immer von den Touris beim Schlafen gestört werden, heute Morgen einmal zurückzuschlagen 🙄 . Und so wird ab etwa 5 Uhr morgens geröhrt und gebrüllt, was das Zeug hält 😣 . Herzlichen Dank, liebe Löwen, wir sind wach! 😎

Uns wird zwar später versichert, dass die Löwen weiterhin gut einen Kilometer vom Camp entfernt sind, aber von der Lautstärke her, könnten sie auch zehn Meter neben dem Zelt stehen. Wie klingt denn dann erst ein Löwe, der wirklich zehn Meter neben jemanden zum Brüllen anfängt (also außer absolut beängstigend 😵 …)?

Und so schaffen wir es dank der Löwen auch heute den Sonnenaufgang mitzunehmen 😎 – heute allerdings nicht ganz so spektakulär, weil keine hübschen Wölkchen am Himmel.

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Dafür zum Abschluss noch einmal ein Blick auf die Zeltgalerie im Serengeti Savannah Camp.

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Fast schon traurig verlassen wir schließlich diesen wunderschönen Ort, verabschieden uns von unseren Dikdik-Bodyguards und besuchen schnell noch unsere katzigen Nachbarn, bei denen mittlerweile wieder etwas Ruhe eingekehrt ist. 🙂

Die Herrschaften scheinen dem Gesichtsausdruck zufolge sehr zufrieden mit ihrer Wecker-Leistung zu sein…. 😄

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Noch schnell ein, zwei Fotos und dann geht’s auch schon weiter zurück in Richtung Parkeingang…

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Wir verabschieden uns von den Grantgazellen und Thommys…

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… und von den Zebras und den Dokumentar-Elands (auch heute lassen uns die Viehcher nicht nahe an sich ran 😠 ) – nicht zu vergessen die Hyänen im Vordergrund, die mal wieder Frühstücksbuffet begutachten… 🙂

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Und natürlich von den Gnus… 🙂

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Und dann sind wir auch schon wieder im Ngorongoro-Crater, wo heute an den „Einfalltoren“ schon fast stauartige Zustände herrschen 🙄 . Was sind wir froh, dass wir heute nur auschecken müssen, was dann doch leidlich schnell geht (für hiesige Verhältnisse 😉 ).

Danach fahren wir in Richtung Lake Eyasi. Unsere nächste Unterkunft ist das Kisima Ngeda Camp...

Weiter dann im nächsten Reiseberichtteil.

LG
Steffi
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zuletzt bearbeitet 17. Juli 2013
Themenstarter672 Beiträge · seit 201128. März 2012 · #109
Hi,

Argh! Mist, das Foto hochladen klappt heute leider wieder nicht 🙁 !

Die Fotos für den letzten Teil werden nachgeliefert, sobald es wieder geht - versprochen!

LG
Steffi
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2'844 Beiträge · seit 201129. März 2012 · #110
Hallo Steffi,

also soo geht das nicht! 😉
Gestern habe ich Deinen NAM-Bericht gefunden und gelesen, heute Morgen dann Tansania in einem Rutsch durch....- und nu is Schluss!? 😠 😄
Ganz herzlichen Dank für Deine wundervolle Mitnahme - konnte ich Namibia noch nachempfinden, bin ich jetzt gerade nur neidisch!!! Herrliche Photos, eine bisher tolle Reise, die zur Nachahmung einlädt!
Schnell weiterschreiben - und ich hoffe, dass die Photos bald wieder funktionieren.

Viele "Gnüsse"
Strelitzie
235 Beiträge · seit 200929. März 2012 · #111
@ topobär.Ich reihe mich nahtlos in die Reihe der Ndutufans ein. Die Gegend ist auch landschaftlich sehr schön. Was die Migration angeht, weiss man nie ganz genau wohin die Tiere wandern. Zwischen Januar und März halten sich die Gnus in der westlichen NCA und in der Nduturegion auf.Ende Februar/Anfang März ziehen sie dann Richtung Moru (Grzimek Museum).Dieses Jahr waren sie bereits Ende Februar Richtung Moru aufgebrochen.Als dann die Regenzeit (etwas verfrüht)eingesetzt hat, sind sie aber nach Ndutu zurückgekehrt, wo wir sie begeistert empfangen haben. Aber Mitte Januar bist du eigentlich auf der sicheren Seite. A propos verfrühte Regenzeit, unser special campsite Kusini 2 in der Nduturegion fiel buchstäblich ins Wasser. Es war unmöglich dahin zukommen. Einmal weil niemand von den Rangern wusste wie man dahinkommt und dann weil sintflutartige Regenfälle die Piste buchstäblich im Schlamm versinken ließ.Also falls du im Januar diese campsite (ich glaube es ist die einzige in der Region die nicht von Safariunternehmen dauergebucht ist) aufsuchst, bitte die Koordinaten nehmen. Ich möchte es unbedingt ein 2.Mal versuchen.
LG Christina
Themenstarter672 Beiträge · seit 201129. März 2012 · #112
Hi,

so, die Fotos gehen wieder - deswegen gibt' den letzten Teil jetzt auch mit Fotos 🙂 !

Und der nächste Teil kommt später auch noch! 🙂

Bis gleich!

LG
Steffi
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Themenstarter672 Beiträge · seit 201129. März 2012 · #113
Weiter geht's ...

Tag 8 - Teil 2

Auf holpriger Piste geht es in Richtung Lake Eyasi. Gegen Mittag kommen wir in unserer nächsten Unterkunft an: Kisima Ngeda. Die Lodge besteht (wenn wir richtig gezählt haben) nur aus sieben Zelte und schmiegt sich als kleine Oase an den Eyasi-See an. Mit einem Wort: SCHÖÖÖÖÖN! 🙂

Die Lodge wird von Christian einem Deutschen und seiner argentinischen Frau Nani geführt und wir fühlen uns sofort wie zuhause. Die Zelte sind riesig, liebevoll eingerichtet, mit tollem Blick auf den See und die gesamte Lodge ist mit unglaublich viel Liebe zum Detail angelegt. 🙂

Unser Zelt:

Tag806.jpg


Allerdings: Der Eyasi-See wurde uns als Vogelparadies angepriesen – nur: Kein Vogel in Sicht! 🙄 Naja, kein Vogel ist übertrieben, aber abgesehen von fünf Flamingos und zwei Marabus lässt sich auf dem See kein Federvieh ausmachen! 🤨 Also irgendwie will das mit den Vögeln nicht so ganz klappen… den für den Nachmittag angedachten Vogelbeobachtungsspaziergang sagen wir dann auch ab (sehr zur Freude unserer Guides, die sich sehr über einen touri-freien Nachmittag freuen 😉 ).

Da wir morgen für unsere Buschwanderung mit den Hazabe-Buschmännern wieder früh aus den Federn müssen, beschließen wir den Nachmittag erst einmal faul im Zelt zu verbringen und später auf eigene Faust an den „Strand“ auf Vogelsuche zu gehen.

Und hier ein Tipp für alle, die einmal in Kisima Ngeda übernachten sollten: So schön es ist, draußen auf der Terrasse zu sitzen und das Wedeln der Palmzweige auf sich wirken zu lassen, geht auch mal ins Zelt, macht den Moskitaschutz runter, setzt euch still aufs Bett und wartet. Denn dann geht die Vorführung los 🙂 . Zuerst wandert ein Nilwaran einmal von links nach rechts, dann von rechts nach links über die Terrasse (scheinbar muss er prüfen, ob wir die Terrasse auch bloß sauber hinterlassen haben 😉 …).

Und dann kommt die Horde grüner Meerkatzen. Die Kerlchen haben es auf die kleinen Kokosnüsse auf den Plamen abgesehen, die sie fröhlich von den Palmen auf den Weg zu unserem Zelt herunterwerfen und dann aufsammeln, anknabbern, sich darum streiten,…! Es ist einfach nur köstlich, den Affen dabei zuzusehen, wie sie geschäftig hin- und her hüpfen, miteinander agieren und ihre Babys zurechtweisen, wenn sie mal wieder über die Stränge schlagen. Eigentlich wollten wir ja etwas dösen - das können wir vergessen – das Entertainmentprogramm ist einfach zu gut 😄 . Ein kleines Affenbaby ist dann sogar so neugierig und versucht durch das Moskitonetz ins Zelt zu spitzen – als der Kleine uns aber auf dem Bett sitzen sieht, erschrickt er unglaublich (ich könnte schwören, dass ihm alle Haare zu Berge gestanden sind 😄 ), schmeißt die Arme hoch und kreischt sich zu seiner Mama rennend einen ab. Vielleicht könnt ihr euch vorstellen, wie wir uns lachend auf dem Bett gekugelt haben? 😄

Nachdem die Affenbande abgezogen ist, spazieren wir ein wenig in Richtung See. Und tatsächlich: Auch wenn nach wie vor nur fünf einzelne Flamingos auf dem See zu sehen sind, gar keine Vögel sehen wir dann doch nicht 🙂 . Wir sehen neben den fünf Flamingos, Marabus, Nilgänse und ein paar Reiher. Und dann noch ein paar Vögel, die ich Vogelversager (mal wieder 😊 ) nicht beim Namen nennen kann, aber auch nicht fotografisch festhalten konnte.

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Beschlammt aber zufrieden kehren wir kurz vor Sonnenuntergang wieder zum Zelt zurück, machen uns kurz frisch und genießen dann einen traumhaften Sonnenuntergang. 🙂

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Das Essen danach ist exzellent – es ist einfach unglaublich schmackhaft und rundet das Bild von der Lodge perfekt ab. Hier fühlen wir uns wirklich sehr wohl und sind froh, dass wir hier zwei Nächte gebucht haben. Zum Seele baumeln lassen der perfekte Ort. 🙂

Morgen treffen wir dann die Hazabe-Buschmänner, eine Schlange und lernen Bogen schießen! …

LG
Steffi
Reiseberichte: Cats in the Cradle! Kenia 2014 - die Löwensafari (der mit den 31 Löwenbabys) Streets paved with grey Giants! Südafrika 2013/14 (die Weihnachtsreise) 12 Reifen für ein Halleluja - Namibia im August 2013 (die Mehrgenerationenreise) From dawn till dusk - Namibia im Mai 2012 (die Weiberreise) Go visit Tanzania! 2012 (der mit den gaaaanz vielen Gnus) 2 schwerst begeisterte Namibia-Neulinge berichten (der Erstling)
zuletzt bearbeitet 17. Juli 2013
372 Beiträge · seit 200829. März 2012 · #114
Hey Steffi,

ich muss mich jetzt auch mal als absoluter Fan Deines Berichtes outen 😉
Tolle Erlebnisse, traumhafte Bilder und die Spannung steigt von Tag
zu Tag 🤩

Mach weiter so 😎

Könnte sofort los 😗

Grüßle Soni
5'479 Beiträge · seit 200930. März 2012 · #115
Zu Kisima Ngeda soll auch eine Campsite gehören, auf der wir bei unserer nächsten Tour übernachten wollen. Habt Ihr die Campsite gesehen und könnt berichten?
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
133 Beiträge · seit 200930. März 2012 · #116
Hallo Steffi,
bin ebenso absolut begeistert von deinem Bericht und den Bildern (kann mir also meinen Bericht sparen). Dafür aber die gute Nachricht: die Jungs mit dem guten Friseur (die 4 Gepardenbabys waren am 9.3. noch alle wohlauf, die Frisur sitzt noch immer perfekt und sie rauben der Mutti den letzten Nerv mit ihren Eskapaden und Erkundungsversuchen. Wir haben das sehr genossen!

Kann mich dir nur anschließen, Ndutu ist Katzenland, wir haben außer der Familie einige Geparden gesehen, 3 Geparden am frisch gerissenen Gnu entdeckt und jede Menge Löwen genossen, mit Jungen, mit Halbwüchsigen, in alle Richtungen drehend. Ich würde Ndutu unter 3 Tagen nicht machen wollen!

Übrigens waren alle Gnukälbchen auf der Welt und sprenkelten die Ebene mit. Bin wie du ebenso fasziniert von diesen Eindrücken. Nach 21 Jahren wieder dort und wieder überwältigt. Leider hat der Tourismus sehr zugenommen seit der Zeit, was sich im Krater brutal gezeigt hat.

Glückwunsch zu deinem Bericht, bin weiter unterwegs mit dir.

Lieben Gruß

Ute
zuletzt bearbeitet 30. März 2012
Themenstarter672 Beiträge · seit 201102. Apr. 2012 · #117
Hi,

sorry, dass mich die vergangenen Tage das Wochenende verschluckt hatte 😊 , aber ich gelobe Besserung und heute Abend dürft ihr dann mit uns auf Buschwanderung gehen 🙂 .

@topobär: Hmmm, auf einen Zeltplatz habe ich bei Kisima Ngeda leider gar nicht geachtet, unsere Guides haben aber erwähnt, dass es da was gäbe. Wenn ich mich noch richtig erinnere, müsste der Zeltplatz ein Stückchen vor der Lodge liegen (das Gelände von Kisima Ngeda stellt man sich am Besten als langegezogener Schlauch am Rande des Sees vor, wobei die Lodge hinten am Ende liegt) und auch eine sehr schöne Lage haben, aber ich hab da wirklich nicht so wirklich aufgepasst und will dir jetzt auch nichts Falsches erzählen. Grundsätzlich ist die gesamte Anlage aber von vorne bis hinten super gepflegt und toll angelegt - inkl. der eigezäunten Kuhkoppeln 🙂 . Insofern meine ich, dass du mit einem Stopp dort eigentlich nichts falsch machen kannst, wir fanden es dort einfach nur klasse und als Kontrastprogramm zur Serengeti war der See und das Palmwedeln absolut perfekt 🙂 .

@ Ute: Schön, dass du dich auch zu Wort meldest 🙂 . Ich bin auch schon richtig gespannt, wie es in deinem Bericht weitergeht - vor allem wenn du von "alten Bekannten" wie den Rockergepardennachwuchs berichten kannst 🙂 .

Das Problem ist mittlerweile nur, dass ich durch die weiteren Berichte über Tansania schon soweit bin, gedanklich die nächste Reise dorthin zu planen - scheint ja auch außerhalb vom Januar dort schön zu sein 😗 ... dieser Afrika-Virus ist echt übel 😎 ! Ich befürchte, spätestens wenn Ute in ihrem Bericht bei den Gnubabys angekommen ist 😗 😊 😗 ...

LG und bis später
Steffi
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zuletzt bearbeitet 02. Apr. 2012
58 Beiträge · seit 201102. Apr. 2012 · #118
Hallo Steffi

vielen dank für deinen klasse Reisebericht und die wunderschönen Bilder.

Warte wie alle anderen auf die Fortsetzung 🙂

Lg
Fahamu
Themenstarter672 Beiträge · seit 201102. Apr. 2012 · #119
Guten Abend zusammen 🙂 ,

weiter geht es...

Tag 9

Die Nacht mache ich kaum ein Auge zu. Nicht weil die Betten schlecht wären (ganz im Gegenteil) oder wir vom Fliegen geplagt wären (ebenfalls ganz im Gegenteil), sondern weil es palmwedelt 🙄 . Wirklich, ich hätte nie gedacht, dass Palmen derart viel „Lärm“ machen! Der Göttrgatte findet es beruhigend und schläft selig vor sich hin 🙄 - mich bringt es dieses immerwährende wie Regen klingende Rascheln um den Schlaf 😵 .

Dementsprechend gerädert fühle ich früh morgens um fünf dann auch 😕 . Willkommen erster und einziger Morgen dieser Reise an dem ich mir wünsche, dass wir mal etwas weniger frühaufstehenden Urlaub machen würden… 😐 Aber wie war das nochmal: Reise nicht Urlaub, gell? 😎

Jedenfalls der Service hier: ein Traum 🙂 . Wir werden mit Kaffee und Keksen geweckt, sogar meine gestern gewünschte Banane liegt auf dem Tablett, welches es unser „Weckmeister“ reicht. Im Auftrag von Christian muss ich an dieser Stelle übrigens mal den Kaffee in Kismima Ngeda loben, der hat nämlich mal wirklich die Bezeichnung „Kaffee“ verdient und ist richtig gut 🙂 (in anderen Unterkünften hatte der Kaffee oftmals eher weniger Ähnlichkeit zu unserem Kaffee zuhause...).

Dann machen wir uns auf zu den Hazabe-Buschmännern…

Ich hab’s ja schon einmal erwähnt: Mit Kulturtourismus fühlen wir uns eigentlich nicht ganz so richtig wohl. Nichtsdestotrotz haben wir uns für diesen Programmpunkt entschieden – erstens kann es ja sein, dass wir danach ganz begeistert sind und zweitens klang das Ganze dann doch noch halbwegs authentisch.

Wir tuckern also los und kurz nach halb sieben sind wir mit Sonnenaufgang bei „unserem“ Dorf. Ehrlich gesagt nehme ich den Hazabe hier – im Gegensatz zu den meisten Massai entlang der Touristenstrecken – auf Anhieb ab, dass sie so leben, wie sich das hier darstellt. Wir werden von den Herren des Stammes freundlich begrüßt und nach ein paar freundlichen Worten werden uns drei Jungs im Alter von geschätzt 12-15 Jahren zugeteilt, mit denen wir nun Jagen gehen dürfen. Mit von der Partie ist auch ein einheimischer Guide als Übersetzer und Godfrey, der heute Lust auf Morgensport hat 🤨 .

Gejagt werden heute Vögel. Ich glaube Vögel werden immer mit Touris gejagt, da so eine Vogeljagt noch am touristenkombatibelsten und unblutigsten ist 😉 . Und wir müssen sagen, die Vogejagd mit Pfeil und Bogen haben die drei richtig gut drauf. Die können das! 🙂

Erbeutete Vögel werden uns dann immer feierlich präsentiert … naja … und ich handle mit dann gleich mal den Touriseltsamheitsbonus ein, weil ich anfangs keine Fotos von den Jungs und ihrer Beute mache, was diese sichtlich komisch finden 😕 .

Nachdem ich dann doch irgendwann mich überwinde und Fotos machen, sind sie aber zufrieden 😄 . Als wir dann noch anmerken, dass sie den Vögeln nicht unbedingt hinter unserem Rücken den Hals rumdrehen müssen, werden wir reichlich verzaubert angeguckt, steigen aber auch merklich im Ansehen. 🙂

Tag901.jpg


Wer einmal andenkt eine Tour mit den Hazabe zu machen – hier ein Tipp: Versucht erst gar nicht mit denen Schritt zu halten – das wird nicht funktionieren 😄 . Die kennen das Terrain und vor allem sind die viel kleiner als der Otto-Normal-Tourist 😉 . Während ich noch gut nachkomme, reißt Christian mit seinen fast zwei Metern den halben Busch nieder… 😗 . Und die Jungs laufen natürlich auch immer einen Tick schneller als wir – ist ja klar 😛 . Nach einer guten halben Stunde entscheiden wir uns also, den dreien ihren Spaß zu lassen und ein bisschen die Hektik rauszunehmen (auch wenn es ständig anders behauptet wird, die warten natürlich auf dich, wenn man etwas langsamer läuft, die sind ja auch nur wegen dir hier draußen… 😉 ). Wir machen also kurzerhand eine naturkundliche Buschführung aus dem Ganzen und löchern Godfrey, der dabei ist fröhlich, was das für eine Pflanze ist, was das für ein Vogel ist etc, etc. Und dann macht so eine Wanderung durch den Busch auch wirklich Spaß 🙂 – auch wenn es bei Christian an der einen oder anderen Stelle in einen Kampf mit dem Busch ausartet und er so einige Kriegsverletzungen vom Kampf mit Busch X und Baum Y davonträgt 😎 …

Nachdem ein paar Vögel gesammelt sind, machen die drei Jungs unter einem großen Baobab Rast und grillen einen Teil der Vögelchen.

Tag902.jpg


Von einer erlegten Taube bekommen wir dann auch die Filetstücke angeboten und steigen nochmals im Ansehen, als wir das Ganze dann auch tatsächlich verkosten (ich muss aber sagen: Taube wird zukünftig nicht unsere Leibspeise werden 😎 . Wir finden sie nur sehr bedingt empfehlenswert 😵 😉 …). Ja, und was machen die lustigen deutschen Touris, wenn ihnen was zum Essen angeboten wird? Sie überlegen sich gleich mit was sie sich revangieren könnten … allerdings haben die deutschen Touris mal wieder nicht mitgedacht und nur TicTacs in ihrem Rucksack 😗 . Godfrey und der einheimische Guide sind sofort Feuer und Flamme von den TicTacs (lustigerweise hat der einheimische Guide auch noch ein altes TicTac-Werbeshirt an und freut sich wie ein Schnitzel, weil er das naschen darf, was da auf seinem T-Shirt gedruckt ist 🤩 .). Vor lauter Begeisterung vergißt er jedoch den drei Hazabe-Jungs zu erklären, dass sie die TicTacs lutschen müssen 😕 . Was dazu führt, dass drei Hazabe herzhaft zubeißen… naja 😊 … könnt ihr euch die Gesichter vorstellen? 🤩 😵 🤩

Ich glaube, die drei fühlen sich in diesem Moment fürchterlich veräbelt, unser schwerst erarbeitetes Ansehen schwinden innerhalb wenige Augenblicke 😊 😗 und wir können nichts anderes als betröbbelt gucken, während sich Godfrey und der andere Guide fast schlapp lachen. 😎

Da versucht man sich einmal im kulturellen Brückenbau und dann das! Merke: TicTacs sind eher nichts um die Verständigung der Völker voranzutreiben. 😉 😛 😉

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Irgendwann begeben wir uns wieder in Richtung Dorf. Auf den Weg dorthin, geraten die drei Jungs plötzlich in Aufregung und schubsen mich ziemlich vehement von einem Baum weg unter dem ich gerade laufen wollte. Aus gutem Grund: Dort oben baumelt nämlich eine schwarze Mamba! 🙄 🤩

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An dieser Stelle gucken wir und guckt auch Godfrey erst einmal blöd aus der Wäsche 🙄 . Die drei Jungs setzen dazu an, die Mamba vorsichtig aus dem Baum zu holen – so nah an ihrem Dorf wollen sie das Tier nicht am Leben lassen. Und als sich die Schlange so nach und nach aufrollt, kann ich die drei auch ein bisschen verstehen – Tierschutz hin oder her – das Tier ist riesig und ich würde es auch nicht in meiner unmittelbaren Nachbarschaft haben wollen 😵 . Und angeblich ist das noch eine junge Mamba…

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Nach diesem sehr beeindruckenden Erlebnis geht es zurück ins Dorf, wo wir bzw. Christian noch eine Lektion im Pfeil- und Bogenschießen bekommt 😄 . Das ist tatsächlich sehr nett gemacht, muss ich sagen. Mit Kulturtourismus an sich werden wir an diesem Tag zwar immer noch nicht richtig warm, aber unser Besuch bei den Hazabe war kurzweilig und interessant und die drei Jungs hatten auch ihren Spaß uns davonzulaufen 😉 – insofern passt scho 😉 ! …

Gegen elf sind wir zurück in der Lodge und bekommen einen 5-gängigen Brunch aufgefahren. Unglaublich lecker, unglaublich tolle Ideen und der Service ist 1a. Wir sind mal wieder begeistert. 🙂

Den restlichen Nachmittag verbringen mit Affenbeobachtung, ein bisschen faulenzen und einen Spaziergang an den See. Flamingos sind heute noch weniger zu sehen als gestern, dafür aber ein paar andere Vögelchen.
Weiß jemand zufällig, was das hier ist? (er ist auf jeden Fall sehr laut!)

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Hier die Lodge vom See aus fotografiert…

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Nachdem nun die Hälfte unserer Reise vorbei ist, fangen wir schon wieder an, Pläne für unseren nächsten Januarurlaub zu schmieden 🙂 . Recht schnell ist klar: Es wird wohl wieder Afrika werden 😗 … Bei einem wunderschönen Sonnenuntergang engen wir das Ganze zumindest mal auf drei Länder ein, die uns so vorschweben würden: Kenia, der nördliche Teil von Südafrika und Botswana 🙂 . Weiter kommen wir an diesem Abend aber nicht mehr…

Stattdessen lassen wir einen phänomenalen Sonnenuntergang auf uns wirken…

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Selbst nachdem die Sonne am Horizont versunken ist, strahlt der Himmel noch in den schönsten Farben.



Das Essen ist abermals fantastisch und wir fallen nach interessanten Gesprächen mit den anderen Gästen gegen zehn Uhr hundemüde aber überaus zufrieden ins Bett. 🙂

Und morgen statten wir den Tse-Tse-Fliegen im Tarangire-Nationalpark einen Besuch ab! 😵

LG
Steffi
Reiseberichte: Cats in the Cradle! Kenia 2014 - die Löwensafari (der mit den 31 Löwenbabys) Streets paved with grey Giants! Südafrika 2013/14 (die Weihnachtsreise) 12 Reifen für ein Halleluja - Namibia im August 2013 (die Mehrgenerationenreise) From dawn till dusk - Namibia im Mai 2012 (die Weiberreise) Go visit Tanzania! 2012 (der mit den gaaaanz vielen Gnus) 2 schwerst begeisterte Namibia-Neulinge berichten (der Erstling)
zuletzt bearbeitet 17. Juli 2013
1'271 Beiträge · seit 200702. Apr. 2012 · #120
Steffi82 schrieb:
Weiß jemand zufällig, was das hier ist? (er ist auf jeden Fall sehr laut!)

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Hallo Steffi,

habe Deinen Bericht noch nicht ganz durchgelesen, sondern nur kurz überflogen. Daher nur kurz der Vogelname:

Das ist ein Hagedasch-Ibis (Hadeda Ibis). Ja, sie sind definitiv laut. Ich habe sie "hassen" gelernt, als wir in Johannesburg gelebt haben. Vorzugsweise sehr früh morgens machten sie einen unwahrscheinlichen Lärm im Garten. Unser Hund kümmert sich normalerweise nicht um Vögel, aber hat er einen Hadeda im Garten entdeckt, hat er ihn sehr vehement verscheucht. Auch er mochte diese Vögel überhaupt nicht.

Freue mich darauf, morgen den Bericht richtig zu lesen.

Schöne Grüße,

Nicole
Reisebericht Tansania 2010 Reisebericht Südafrika 2011 Reisebericht Uganda 2012 Reisebericht Kenia 2013
zuletzt bearbeitet 02. Apr. 2012