Guggu2'262 Beiträge · seit 201130. Mai 2012 · #161
Hallo Steffi, wilkommen zurück in god old Germany. 🙂 🙂
Ich bin bereit für eine neue Runde mitfahren. Sonnenhut u. -brille 😎 : ok Wanderschuhe>: ok Treckingklamotten: ok Fernglas und Foto: ok Sonnenschmiere: ok Then, let´s get the party started, ups, ich meine den Landy 😗 😄
welcome back!! Schön, daß du wieder da bist und wir mit dir weiterreisen können. In der Ostafrika-Fraktion ist es ziemlich ruhig im Moment...😕
Freu mich auf deine Fortsetzung.
Schönen Tag noch 😎
Gruß
Uli
Das Leben wird nicht gemessen an der Zahl unserer Atemzüge, sondern an den Orten und Momenten, die uns den Atem rauben.
Steffi82Themenstarter672 Beiträge · seit 201130. Mai 2012 · #163
Hallo zusammen,
nachdem alle schon wieder brav in den Wagen gestiegen sind, läute ich doch gleich mal zur Abfahrt (für all diejenigen, die die Abfahrt verpassen: Keine Sorge - heute geht es nicht weit 😉 ).
Tag 13 - Arusha Nationalpark
Eigentlich sollte der heutige Tag der Anfang unserer Reise sein. Doch durch Überbuchungsprobleme in Arusha ist der Besuch des Arusha Natinalparks ans Ende unserer Reise gerutscht. Programmtechnisch - soweit gleich vorweg - zum Nachteil. Der Arusha Natinnalpark ist klein und fein, mit der Serengeti und ihren Herden, dem Lake Manyara Nationalpark und auch dem Tarangire kann er aber nicht mithalten - soll und braucht er aber auch nicht. Für den Einstieg in eine Safari und zur Akklimatisierung ist er aber ideal und für uns bzw. insbesondere für mich erwies sich der Park als Rettung, denn in dem von bösen Mücken freien Park konnte ich einen Tag länger meinen Juckreiz ausleben 😗 ... es folgt also die Geschichte, wie ich in kurzen Hosen und Sandalen durch den Arusha Park stiefelte und als Touri-Schreck fungierte ("Siehst du Kind und genau deshalb sollte man in Tansania Mückenabwehrmittel auftragen!" 😈 ).
Für alle die daher auf eine Meru-Besteigung hoffen 😉 - ich muss euch leider enttäuschen, mit Sandalen geht das dann doch nicht (aber zugegebenermassen reizen täte es uns für irgendwann in der Zukunft schon irgendwie, dann aber mit Wanderschuhen und ohne Juck-Pusteln 😗 ).
In diesem Sinne, lassen wir den Tag beginnen 😄 .
Um zum Tag zu kommen, muss ich aber erst einmal bei der vorgehenden Nacht anfangen. Die nämlich ist das absolute Juck-Grauen. Die Cortison-Salben-Tube wird in diesen Stunden meine beste Freundin und ich mag mir gar nicht vorstellen, wie sich das angefühlt hätte, hätte ich die Salbe nicht mit dabei gehabt. 😵 Christian der Glückspilz hat mit seinen Bissen nicht gar soviele Probleme, aber ich sehe spätestens am nächsten Morgen so aus, als wolle ich für ein Mückenschutzmittel Reklame machen unter der Aufschrift: "Und deshalb sollten sie besser vorsorgen!" 😣
Da an Wanderschuhe, ja gar Socken und eine lange Hose nicht zu denken ist - jap, die Pusteln jucken bei Kontakt mit irgendetwas nur noch stärker 😵 - geht's daher in kurzer Hose und offenem Schuhwerk in den Park.
Der Arusha Nationalpark ist schnell erreicht, liegt er doch eigentlich unmittelbar an Arusha angrenzend. Nicht zu übersehender Höhepunkt des Parks ist der Mount Meru, der hier alles überragt.
Vom Arusha Nationalpark hat man an klaren Tagen auch einen Blick auf den Kilimanjaro. Bei uns war es zwar nicht mehr ganz so klar, aber sehen konnte man ihn trotzdem noch 🙂
Der Park selbst ist vor allem wegen seiner großen Anzahl an Giraffen, der dort vorkommenden Colobus-Affen (oder so 😉 😗 ) und den Flamingoschwärmen, die dort zeitweise die Sodaseen bevölkern bekannt. Da es heute recht windig ist, gibt es erst einmal Giraffen im Staub 🙂 ...
Gefolgt von Affen in den Bäumen 🙂 ...
Die Affen finde ich persönlich wirklich äußerst niedlich und auch recht hübsch mit ihrem langen Schwanz. Da die Herrschaften es aber vorziehen weit oben in den Baumwipfeln umherzuturnen, ist es schwierig anständige Fotos von den Kerlchen zu machen...
Neben den Giraffen und den Affen sehen wir auch noch viele Vögel hier - zwar bisher keine Flamingos, aber ein paar Reiher, Kronenkraniche und den auch hier lauthals vertretenen Hagedasch (und das sind jetzt nur die Vögel, die ich kenne 😉 , da ist noch einiges andere für mich Undefinierbares rumgeflogen 😎 ).
Und Warzenschweine gibt's auch ... hier hatte gerade die Milchbar geöffnet 🙂 ...
Einige Giraffen weiter...
... waren wir dann an den Sodaseen angekommen - die wirklich ein schönes Bild in der kargen Landschaft der hinteren Seite des Parks bieten. Allerdings: Flamingos auch hier mal wieder Fehlanzeige!
Hallo Steffi, ich bin auch wieder mit dabei bzw. bin gar nicht abgesprungen und lese deshalb sofort weiter. Eigentlich hat uns Tansania ja immer gereizt und stand auf unserer Wunschliste weit oben, aber wenn ich so von Deinen Mücksenstichen lese, dann, ja dann bleiben wir wohl doch eher SA, Botswana und / oder Namibia treu oder???
Trotz allem bin ich natürlich gespannt auf Deine weiteren Schilderungen.
Gruß uschisiggi
Mein Motto: Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen. (Hermann Hesse)
Steffi82Themenstarter672 Beiträge · seit 201130. Mai 2012 · #165
...
wobei ... ganz flamingolos ist der Park dann doch nicht. Während unserer Rundfahrt um die Sodaseen können wir doch noch eine Gruppe Flamingos erspähen, allerdings weit entfernt...
Dann nehmen wir doch lieber den Wasserbock (von vorne! 🙂 ) direkt neben der Straße liegend
Oder die Zebras, die es auch in diesem Park gibt...
Mein kleines Highlight des Tages ist aber unsere Begegnung mit einer Buschbockdame, die einmal nicht wie ihre Artgenossen vor ihr, panisch davonhüpft als unser Auto anrollt, sondern ganz entspannt stehen bleibt und sich bewundern lässt. 🙂
Allerdings scheint sie uns dann doch nicht soooo toll zu finden, denn mal wieder bekommen wir die Zunge herausgestreckt 😄 ...
Ist es eigentlich normal, dass man soviele Fotos von Tieren mit ausrausgetreckter Zunge mit aus seinem Afrika-Urlaub bringt? *grübel*
Am Nachmittag machen wir uns dann wieder auf in die Lodge. Den restlichen Nachmittag lassen wir in der Arumeru River Lodge die Seele baumeln, bestaunen ein kleines Aggro-Hörnchen, wie es ständig und sehr ausdauernd Vögel aus seinem Busch vertreibt und gehen auf Dikdik-Fotojagd 🙂
Auch heute ist das Essen wieder sehr lecker und gegen Abend bilde ich mir langsam ein, dass auch das Jucken langsam nachlässt. Vielleicht habe ich mich aber auch einfach daran gewöhnt 😵 .
Morgen bricht dann unser letzter Tag in Tansania an und dem wir eine lustige Dorfbesichtung/ wanderung machen werden 🙂 .
Nane421'362 Beiträge · seit 201130. Mai 2012 · #166
Hallo Steffi, schön, dass du wieder da bist und es weitergeht !!! Und auf deine neue Namibia-Erfahrung bin ich auch schon ganz gespannt !!! 🤩 🤩 🤩 LG, Nane
KarstenB2'397 Beiträge · seit 201130. Mai 2012 · #167
Hallo Steffi,
entweder waren die Mückenstiche die Strafe dafür, dass Du uns hier so neidisch machst 🤢 mit 2x im Jahr nach Afrika, oder Du hast damit die vielen Tiersichtungen "erkauft" 😄 . Denn ich mag den Arusha NP ja auch sehr, aber übermässig viele Tiersichtungen hatten wir nicht (ich erinnere Elefanten, aber sonst?) Ist aber auch schon ein Weilchen her (1992 und '94). Wir waren damals in der Momella Lodge, berühmt durch den Film Hatari mit John Wayne und Hardy Krüger. (Gibt es die Lodge eigentlich noch?) Die Affen sind in der Tat Colobus, genauer Guereza Black and White C. Und glücklich solltet Ihr Euch schätzen, dass Ihr den Kili überhaupt gesehen habt. Meist versteckt er sich hinter Wolken, und wenn er mal hervorlugt, ist er nie anders als diesig zu sehen (wegen der Hitze, Luftfeuchtigkeit und Entfernung). Und ohne Schnee habe ich ihn noch nie gesehen!
Steffi82Themenstarter672 Beiträge · seit 201131. Mai 2012 · #168
Hallo ihr,
@uschisiggi:
Naja, an den Mücken lag's nicht, dass ich so aussah, wie ich aussah - das waren die blöden Bettwanzen in der Lodge am Tarangire, die mich so zugerichtet haben. 😣 Nur vermutete bei meinem Anblick jeder, dass das Mücken gewesen sein mussten (wer denkt denn auch an Bettwanzen, haben wir ja auch zuerst nicht 😵 ). Wir hatten da einfach Pech mit der Lodge, vielleicht auch nur mit dem Zimmer. Die Bettwanzen können einen aber wohl überall ereilen - seit wir selbst davon betroffen waren, bekommen wir von anderen Reiselustigen ständig deren Bettwanzengeschichten aus aller Welt zu hören - die Viehcher scheinen tatsächlich global zu operieren 😉 .
Die Mücken in Tansania haben sich Dank No Bite und normalerweise weniger freizügiger Kleidung als im Arusha Nationalpark vorbildlich von uns fern gehalten - mit denen hatten wir keine Probleme 🙂.
@Nane 42: Schön, dass du weiter mit dabei bist. 🙂 Ich bin auch schon zur heimlichen Leserin deines Reiseberichts geworden und musste sooo schmunzeln, als ich deine Schilderungen zum Essen in der Sossus Dune Lodge gelesen habe 🙂 - das war bei uns wenige Wochen später auch nicht viel besser (vor allem hatten wir das Gefühl, dass sich der Koch die Hälfte der Portion für sich selbst abgezweigt hatte, da man wirklich Mühe hatte satt zu werden 🤩 . Bei uns ging dann auch die geführte Tour am Morgen noch ziemlich daneben - anstatt einer "Guided Tour" hatten wir eine "Missing People Tour" 😉 .
@Karsten: Hmmm, du könntest fast recht haben 😄 - durch Bettwanzen Tiersichtungen erkauft - yap, das könnte sogar hinhauen 😎 . Würde ich allerdings nicht noch einmal (freiwillig oder unfreiwillig) machen wollen 😉. Im Vergleich zu den anderen Parks war der Arusha NP auch bei uns viel leerer im Hinblick auf Tiere. Auch erschienen uns die Tiere hier ein wenig scheuer (Zebras, Büffel, etc.) - was aber daran liegen mag, dass es leider in diesem Park große Wildereiprobleme gibt (einfach zu nah an der Zivilisation, man sieht vom Park aus ja bereits die ersten Siedlungen direkt am Parkrand und da nichts umzäunt ist... 😕 ). Elefanten verirren sich in den Park wohl nur noch ganz selten - wir haben keinen gesehen. Löwen gibt es auch keine und die Hyänen wurden wohl so gut wie alle herausgewildert/ vergiftet, hat man uns erzählt. Die Momella Lodge gibt es nach wie vor - haben wir im Vorbeifahren auch gesehen 🙂 .
Heute Abend werde ich leider nicht dazukommen, den Bericht hier zu einem Abschluss zu bringen - ich erwarte heute einen Pflanzen- und Kräuterlieferung und muss deshalb nach Feierabend noch ein wenig gärteln gehen 🙂 . Aber spätestens am Wochenende, versprochen! 🙂
picco6'369 Beiträge · seit 201131. Mai 2012 · #169
Hoi zämä
Ich denke im Arusha NP ist's wie in jedem NP: Man kann viele Tiere sehen oder wenige...B) Im Februar 2011 sahen wir im Arusha NP mit Sicherheit mehr Tiere als im Tarangire, der Arusha NP war für uns etwa so tierreich wie die Serengeti...nur Raubtiere haben wir keine gesehen, was wir dann in der Serengeti mit 10 Leopardensichtungen, 3 Geparden und etlichen (auch Baum-)Löwen und Hyänen erfolgreich nachgeholt haben.😃
Steffi82Themenstarter672 Beiträge · seit 201117. Juni 2012 · #170
Hallo zusammen,
tut mir leid, dass ihr auf den letzten Teil des Reiseberichts ein wenig warten musstet, aber ich war so abgelenkt von den ganzen anderen tollen Reiseberichten, die derzeit hier im Forum kursieren 😗 und dann mussten ja auch noch die Fotos für den neuen Namibia Reisebericht gesichtet und aussortiert werden 🙂 .
Zuvor aber der letzte Teil des Tansania Reiseberichts. Ich muss gestehen, so ein letzter Teil ist irgendwie doof. Nach der richtigen Reise geht nun auch das "Wiederaufleben per Reisebericht" zuende 🙁 ... und auch hier will ich ja eigentlich nicht, dass es zuende geht.
Bevor wir aber den Rückflug antreten, geht es am letzten Tag noch einmal zu einem Dorfbesuch in der Nähe von Arusha ... oder eher gesagt: zu einer Dorfwanderung 😉 .
Tag 14
Diese Nacht ist glücklicherweise nicht ganz s juckintensiv wie die letzte 🙂 . Freundlicherweise geben die Bettwanzenbisse langsam aber sicher etwas mehr Ruhe - vielleicht hab ich mich aber auch mittlerweile an das ständige Jucken gewöhnt 😎 . Böse aussehen tut's nach wie vor, aber wenigstens kann ich an diesem Morgen meine Wanderschuhe schnüren ohne danach lustige Kratzverenkungen im Zimmer anstellen zu müssen 😉 .
Heute wollen wir ein Dorf in der Nähe von Arusha besuchen. Ehrlich gesagt haben wir uns davon nicht wirklich viel versprochen: Kulturtourismus ist nicht wirklich unser Ding, aber für den letzten Tag dachten wir, dass es ein entspannter Ausklang werden könnte. Nunja... wir lagen völlig falsch 😄 .
Aber von vorne: Um halb acht holen uns Godfrey und Komba ab und entschuldigen sich gleich einmal: Irgendwas scheint gestern schief gelaufen zu sein und sie müssen vor der Dorfbesichtung erst noch kurz irgendwelche Unterlagen im Büro unseres Safariveranstalters abholen. Kein Problem - dann fahren wir dort halt hin! Was rückblickend, eine super Sache war, denn so haben wir eine klasse Stadtrundfahrt in Arusha abseits der üblichen Touristenpfade bekommen, inklusive einem Abstecher in das Reichenviertel und das war schon sehr augenöffnend 🤩 . Der Kontrast war schon wirklich krass und dass es bei den Reichen in Arusha scheinbar zum Teil dazu gehört sich einen englischen Rasen zu züchten und Hecken fein säuberlich trimmen zu lassen, verstört uns dann doch ein wenig 😄 . Jetzt haben wir noch gar nicht mit dem eigentlichen Programm angefangen und haben schon ein Highlighterlebnis 🙂 .
Danach fahren wir ca. 35 Minuten an den Stadtrand bzgl. eigentlich an einen Berg am Stadtrand. Unsere Dorfführung entpuppt sich nämlich als Dorfwanderung am Berg 🙂 . Und es ist überhaupt nicht so Klischeekulturtouristisch wie wir uns das vorgestellt haben. Zum einen wird das Dorf wirklich von wenigen Touristen besucht. Im Gästebuch, in welchem wir uns beim Dorfvorsitzenden eintragen dürfen, stehen außer uns für den Monat Januar nur 5 weitere Einträge. Merklich authentisch ist dann auch die Wanderung. Wir bekommen einen netten Dorfführer zur Seite gestellt und der wandert mit uns dann tatsächlich durch die Felder, Wege und verschlungenen Pfade des riesigen Dorfareals.
Vorbei an Kaffeefeldern, Bananenfelder, weiteren Obst- und Gemüsefelder geht es langsam den Berg hinauf.
Die Menschen, denen wir begegnen, grüßen uns freundlich, sind aber geradezu schüchtern und unglaublich zurückhaltend. Nur einige Kinder schließen sich uns neugierig für ein kleines Stück an, aber auch diese sind unglaublich unaufdringlich und schüchtern. Die kleine Bande:
Von ihrem Foto sind die Kleinen total begeistert, als wir es ihnen zeigen 🙂 .
Dann besuchen wir noch eine Massai und dürfen ihre Boma besuchen. Die Massai ist eine der reicheren Frauen in der Gemeinde und hat neben einem Bullen auch noch vier weibliche Rinder, einieg Ziegen und ein paar Hennen. Ziegen, Hennen und der Bulle leben mit der Frau und ihrer jüngsten Tochter gemeinsam im Boma. Die Massairundhütte ist von innen tatsächlich erstaunlich geräumig, wie wir finden. Wirklich sehr interessant. Natürlich hat man uns da eine das Wohnzimmer einer wirklich wohlhabenden Massai gelassen, genauso wie das ganze Dorf zu den eher wohlhabenderen Gemeinden hier gehört, aber interessant ist es allemal.
Gut vier Stunden wandern wir über die Hänge und Pfade der Gemeinde. Unser Dorfguide, den wir zur Seite gestellt bekommen haben, ist ein wirklich netter, sehr interessierter Bursche und so haben wir sehr interessante Gespräche über Anbaumethoden in Tansania, Telefongebühren, den Stellenwert von Kindern in Tansania und Deutschland und darüber, dass ein Massai-Mann hier viele Rinder für eine Frau wie mich löhnen würde 🤩 . Christian befürchtet aber, dass einige Rinder noch mehr Arbeit machen würden als eine Frau und beschließt, mich lieber zu behalten. 😎
Am frühen Nachmittag sind wir wieder zurück in der Lodge und genießen den restlichen Tag im Garten mit unserem Aggrohörnchen von gestern und den Dikdiks.
Das Aggrohörnchen 🙂 :
Ein Schmetterling:
Und zum Abschied noch einmal ein Dikdik:
Ja und damit ist der Urlaub dann auch schon fast zuende 🙁 ! Der Rest ist schnell erzählt: Das Abendessen ist noch einmal richtig gut, die letzte Nacht ruhig und geruhsam und in aller Hergttsfrühe werden wir von Godfrey und Komba zum Flughafen gebracht, wo wir uns von den beiden verabschieden. Der Flug nach Hause ist unspektakulär und so finden wir uns am Abend des 1. Februars zurück im nasskalten Deutschland (aber glücklicherweise schneefrei 🙂 ).
Was bleibt? - tolle Erinnerungen an einen wunderschönen Urlaub mit Tiererlebnissen, die ihresgleichen suchen 🙂 . - wir haben ein wunderschönes Land kennenlernen dürfen, das Lust auf mehr Ostafrika gemacht hat 🙂 . - wir haben festgestellt, dass wir - so nett wie unsere Guides waren und soviel wir dank der beiden gesehen haben - in Zukunft wohl eher auch diese Region der Welt nur noch als Selbstfahrer erkunden werden. Für den Einstieg und die erste Reise nach Ostafrika war es genial - aber für das nächste Mal juckt es uns in den Fingern es selbst zu versuchen 🙂 . - Tse-Tse-Fliegen sind böse, böse, Viehcher! 😄 - Ich mag keine Bettwanzen mehr 😗 ! - Tansania ist toll! ... und achja 😉 : Go visit Tanzania!!!
Ich danke euch ganz herzlich fürs Mitfahren, Kommentieren und Begleiten während des Reiseberichts. Ich hoffe, es hat euch gefallen und ihr wurdet ein bisschen unterhalten!
Während ihr euch nun eine kleine Pause gönnen könnt, werde nun meinen Mann zuhause abliefern 😗 , meine Freundin Gabi ins Auto packen und dann kann es auch schon bald losgehen mit dem neuen Reisebericht über Namibia 🙂 .
rebecca935 Beiträge · seit 200619. Juni 2012 · #173
Hallo Steffi, vielen Dank für deinen Reisebericht, der mich zur Planung einer Tanzania-Reise motiviert. I'll be off ... ASAP Gruß Rebecca
Alexa1'249 Beiträge · seit 201219. Juni 2012 · #174
Hallo Steffi, auch von mir, die von Anfang an mitgelesen hat, vielen Dank für die Mühe, den tollen Bericht und die Fotos. Das war wirklich fast wie live dabei! Liebe Grüße, Alexa
KarstenB2'397 Beiträge · seit 201119. Juni 2012 · #175
Hallo Steffi,
auch von mir noch mal ein dickes DANKESCHÖN für Deinen interessanten Bericht und die schönen Fotos, die so viele Erinnerungen haben aufkommen lassen. Ich weiß gar nicht, wo ich das nächste Mal (nach NamBots in gut einem Monat 🙂 ) hin will: Tanzania oder Zimbabwe. Zu Deinem Entschluss, das nächste Mal als Selbstfahrer unterwegs zu sein, kann ich Dir nur gratulieren: nach dem einen Mal mit Guide, das wir sehr genossen haben, sind wir nur noch allein unterwegs: das Afrika-erlebnis ist doch noch intensiver. (Manchmal zu intensiv 😈 !)
Steffi82Themenstarter672 Beiträge · seit 201119. Juni 2012 · #176
Hallo ihr,
vielen Dank fürs Lob 😊 ! Ich werde versuchen euch auch mit dem nächsten Reisebericht ähnlich gut zu unterhalten (auch wenn ich dort keine niedlichen Löffelhunde zu bieten habe 😉 ).
Unsere nächste Reise wird im Übrigen eine Selbstfahrertour durch Botswana werden im August / September 2013 🤩 !
Und fast vergessen: Ich bin euch ja noch ein Rechercheergebnis bez. der Impalas schuldig 🙂 : Nach dem ausgiebigen Impalastudium in Tansania und Namibia *hust* und ein bisschen Umhergelese, scheint es tatsächlich so zu sein, dass sich die Impalas im Etosha eine etwas relaxtere Lebensweise zugelegt haben, als ihre Artgenossen anderswo. Im Etosha scheint es z.B. üblich zu sein, dass die Impalas in der Regenzeit, wenn die Jungtiere auf die Welt kommen, große gemischte Herden bilden, die sich dann mit Ausklingen der Regenzeit wieder separieren und zu den bekannten Impala-Harem (ein Männchen, viele Weibchen) zusammenfinden. Das erklärt auch, weswegen wir im Januar 2011 so riesige gemischtgeschlechtliche Herden gesehen haben. Jetzt im Mai war es so, dass wir höchstens Ansammlungen von 20-30 Tieren gesehen haben, wo eher die Weicbchen unter sich waren bzw. die Männchen. Trotzdem fand ich, dass die Geschlechter hier nicht so krass getrennt waren, wie dies in Tansania der Fall war - aber vielleicht sind die Impalaherren im Etosha einfach viel schlauer als in Tansania und geben sich den Haremsstress nicht gar so sehr hin 😄 .
vielen herzlichen Dank für Deinen wunderschönen Reisebericht und die super genialen Fotos. Wir werden auf jeden Fall Deinem Aufruf "Go visit Tanzania" folgen. Nur steht noch nicht ganz fest, wann wir uns vom südlichen Afrika los reissen können.
Mach bitte weiter so mit Deinen tollen Berichten, egal aus welcher Ecke Afrikas sie kommen.
Liebe Grüsse Botswanadreams
www.botswanadreams.de
"Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach."
Ernest Hemingway
habe jetzt auch noch den Schluss von eurer Reise verschlungen.
Noch einmal ein riesengrosses Kompliment für die tollen Fotos 🤩 🤩 🤩 und danke, danke, danke, 😄 😄 😄 dass du uns auf diese traumhafte Reise mitgenommen hast. Tansania steht jetzt gaaaaanz oben auf unserer Urlaubsliste.
Liebe Grüsse aus Luxembourg und ein schönes Wochenende Lil
jetzt habe ich in wenigen Tagen Deinen tollen Bericht von vorne bis hinten durchgelesen und seither ein neues Afrika-Reiseziel entdeckt. 😛
Auch von mir vielen lieben Dank für den tollen informativen und witzigen Bericht. Hut ab vor Dienen superschönen Photos 😄 - Ihr hattet wirklich außerordentliches Glück mit den Tiersichtungen.
Da wir bislang auch lieber zu zweit reisen, wir aber keine Offroad-Spezialisten sind, müssen wir mal überlegen, wie wir die Reise dann angehen.
Ich freue mich schon auf Dienen Namibia-Bericht. Da geht es bei uns im nächsten Jahr auch endlich wieder hin. 🙂 🙂 🙂
Viele Grüße Kerstin
Topobär5'479 Beiträge · seit 200925. Juni 2012 · #180
Esmeralda68 schrieb: Da wir bislang auch lieber zu zweit reisen, wir aber keine Offroad-Spezialisten sind, müssen wir mal überlegen, wie wir die Reise dann angehen.
Die von Euch in Namibia geplante Strecke ist anspruchsvoller, als das, was einen in Tansania üblicherweise erwartet.