Steffi82Themenstarter672 Beiträge · seit 201108. März 2012 · #21
Einen wunderschönen Abend liebe Mitreisende,
ich muss feststellen, dass es in unserem Wagen mittlerweile richtig schön kuschlig geworden ist, bei sovielen Zugestiegenen 😉 . Schön, dass ihr uns alle auf unsere Reise zurückbegleitet. Damit ihr nicht warten müsst gibt es heute auch schon den dritten Tag. Heute geht es noch einmal in den Lake Manyara Nationalpark und im Anschluss in das eine gute Fahrstunde entfernte kleine Städtchen Karatu, nicht weit weg vom Ngorongoro-Krater.
Also, alles auf die Plätze - es geht weiter 🙂 !
Tag 3
In der Nacht zieht ein Gewitter auf. Dementsprechend fällt mein schöner Plan am Morgen bei phänomenaler Aussicht einen atemberaubenden Sonnenaufgang zu fotografieren auch flach 😐 . Zwar hat es am frühen Morgen bereits aufgehört zu regnen, die Wolken hängen aber nach wie vor schwer am Himmel. Trotzdem: So einsam alleine auf der Terrasse vor seinem Zelt zu sitzen und einfach in die Natur hinein zu lauschen und zu warten bis es hell ist, ist irgendwie schon Luxus pur. 🙂
Danach gibt es ein schnelles Frühstück (Ananas, *yamyam* 😛 ) und auf geht es wieder in den Lake Manyara Park. Berühmt ist der Park im Übrigen hauptsächlich für zwei Sachen:
1. Für die Flamingos, die zeitweise in Scharren dort anzutreffen sind. Für alle die nun scharrenweise Flamingo-Fotos erwarten – ich muss euch leider enttäuschen 😕 . Überall dort, wo man uns auf unserer Reise Flamingos im Überfluss in Aussicht stellte, trafen wir völlig flamingofreie Zonen an. Im Lake Manyara sahen wir auch großer Entfernung gerade eine handvoll. Mit den Flamingos hatten wir also eher Pech!
2. Für die Löwen, die dort gerne auch Bäume klettern sollen, um ein bisschen Ausschau zu halten und um den Mücken zu entkommen (die hier scheinbar bevorzugt tiefer als zwei Meter fliegen – bitte fragt mich nicht wieso – unsere zwei Guides haben uns im Brustton tiefster Überzeugung versichert, dass dem wirklich so sei). Mittlerweile sind die Baumlöwen nur noch selten anzutreffen, da sich das im Lake Manyara ansässige Rudel wohl irgendwann teilte und man davon ausgeht, dass es zum Großteil in die Serengeti abgewandert ist, denn angeblich tauchten dort in dem Moment Baumlöwen auf, als sie auch dem Lake Manyara NP verschwanden.
Bevor wir losfahren, dürfen wir uns wieder etwas wünschen 😄 ! Ehrlich gesagt, wünschen wir uns heute hauptsächlich, dass die Sonne heute ein bisschen hinter den Wolken versteckt bleibt, denn das schwül-heiße Klima hier ist schon etwas gewöhnungsbedürftig 😕 . Ohne Sonne ist es jedenfalls wesentlich besser auszuhalten. Tiere sollen wir uns aber auch noch wünschen, meinen Godfrey und Komba. Hhmm, dann wünsche ich mir ein Warzenschwein 😎 ! Die beiden schauen uns etwas entgeistert an – ein Warzenschwein 🙄 ? Als ich ausführe, dass ich Warzenschweine unglaublich niedlich finde, werfen die beiden Herren meinem Göttergatten einen verstört-ungläubigen Blick zu. Scheinbar gibt es hier wenig Urlauber, die ihre Begeisterung für Warzenschweine kund tun (völlig unverständlicherweise, wie ich finde 😛 ). Sie sind erst beruhigt als sich Christian noch ein paar Elefanten wünscht. Das scheint ein anständiger Tierwunsch zu sein 🙂 ! Kurz vor acht sind wir wieder am Parktor angelangt. Und sehen gleich wieder: Affen! 🙂 Diademmeerkatzen, Paviane und Grüne Meerkatzen sind zu sehen.
Hier eine Diademmeerkatze, die ich wirklich unglaublich hübsch finde:
Die Paviane sind alle noch recht verschlafen, von den Touris in ihren Autos lassen sie sich aber auch heute nicht stören. Und mit jeder Minute mit der ich den Pavianen zusehe, werden sie mir symapthischer. 🙂
Elefanten gibt es auch heute wieder – touristenfreundlich präsentieren sie sich neben und auf der Straße.
Wir fahren ein bisschen die Loops des gestrigen Tages ab und sehen die üblichen Verdächtigen: Impala, einen Wasserbock von hinten (von vorne mögen uns die Herrschaften scheinbar nicht 😉 ), Giraffen und eine Buschbockdame, die aber schnell wieder im Dickicht verschwindet. Das Wetter tut uns übrigens den Gefallen und bleibt wolkig und damit deutlich erträglicher von den Temperaturen her als gestern. 🙂
Irgendwann kommt uns ein anderes Safarifahrzeug entgegen. Wir stoppen und die Guides unterhalten sich aufgeregt. Und dann geht’s los! Im Park sind 50 Stundenkilometer Fahrgeschwindigkeit erlaubt. Angeraten werden eher 25 bis 30. Und wie wir feststellen, hat das auch seinen Grund – denn als unser Fahrer nun plötzlich mit gut 40-50 Stundenkilometern durch den Busch und Urwald „brettert“, werden wir ganz schön durchgeschüttelt. Nicht zu vergessen die Elefanten, die heute bevorzugt mitten auf den Straßen lagern. Mit mehr als 30 Stundenkilometern braucht man hier im Park tatsächlich nicht um eine nicht einsehbare Kurve fahren (es tut auch tatsächlich niemand, egal wie eilig es gerade ist...), denn dass dahinter ein Elefant mitten auf der Straße steht, ist hier nicht unwahrscheinlich. 🤩
Warum wir es plötzlich so eilig haben, wollen die beiden nicht verraten – Fakt ist, dass wir in den hinteren Teil des Parks müssen. Die Fahrt dorthin ein Erlebnis für sich: Nicht nur weil wir fleißig durchgerüttelt werden, sondern auch, weil die Vegetation im hinteren Parkteil unserem Empfinden nach noch einmal schöner als im vorderen Teil ist – aber auch weil hier außer uns kaum einer unterwegs ist. Nach gut einer dreiviertel Stunde fangen unsere beiden Guides sehr angestrengt an, die Umgebung zu beobachten und endlich werden wir auch eingeweiht: Hier wurden heute Morgen zwei Baumlöwen gesichtet. 🤩 Na das wäre doch mal was – mit Baumlöwen hatten wir ja eigentlich nicht gerechnet.
Steffi82Themenstarter672 Beiträge · seit 201108. März 2012 · #22
Tag 3 - Fortsetzung
Also angestrengt Ausschau gehalten. Aber zu sehen ist ... nichts! 😕 Wir pirschen uns langsam durch den Urwald. Wie man in diesem Gestrüpp aber Löwen sehen soll, ist uns ein Rätsel. 🤨 Die Tiere könnten 10 Meter neben der Straße liegen und wir würden sie nicht sehen. 😐
Und dann urplötzlich als wir um die Ecke biegen und sich eine kleine T-Kreuzung vor uns auftut, liegt doch tatsächlich eine Löwin seelenruhig auf der Straße. Wie toll! 🤩 Die Dame liegt zwar nicht auf einem Baum und findet uns zudem doof und verschwindet sofort im Gestrüpp – aber hey: Ein Löwe! 😄 Wir grinsen wie Honigkuchenpferde –sehr zum Amüsement unserer Guides und merken gar nicht dass die beiden das Fahrzeug langsam einen kleinen Hügel hinunterrollen lassen.
Und dann haben wir sie doch noch: Unsere Baumlöwen!
Direkt neben der Straße schlafen zwei Löwinnen im Baum. Oder vielleicht sollte man eher sagen: Hängen zwei Löwinnen im Baum ab!
So nah diese Großkatzen zu sehen, das hatten wir uns nicht wirklich erwartet. Aus der Nähe bemerkt man erst, wie riesig die Tiere doch sind und wie enorm groß die Pranken. Die Tiere sind vielleicht zwei, drei Meter von uns entfernt – wenn sie wollten könnten sie wohl mit einem kleinen Sprung bei uns auf dem Autodach landen – und wir sind hier völlig allein mit den beiden! 🙂
Mit den beiden? Nicht ganz, denn plötzlich erscheinen auf der Straße auch noch eine weitere Löwin und zwei Halbstarke.
Alle drei sind tatsächlich so nett und klettern ebenfalls in den Baum. Nr. 3 ist mit ihrer Baumposition aber nicht wirklich zufrieden – das könnte u.a. daran liegen, dass die zwei Halbwüchsigen ständig über und auf ihr rumklettern 😄 . Sie verzieht sich daher recht schnell wieder. Wir schauen derweil den beiden Halbstarken zu, wie sie übereinander stolpernd versuchen, ganz hoch in den Baum zu kommen.
Irgendwann ist es geschafft und die beiden machen es sich weit oben bequem. Wir sind innerlich nur noch am verzückt Seufzen 🙂. Nach einer guten dreiviertel Stunde ganz alleine mit *unseren* Löwen reißen wir uns los. Wir müssen den Park um kurz nach zwölf verlassen und haben ja noch eine weite Strecke bis zum Tor vor uns.
Auf der Fahrt zurück sehen wir abermals die üblichen Verdächtigen dieses Parks: Impala, Giraffen, Elefanten neben der Straße und auf der Straße und auch ein Dik-Dik spitzt einmal aus dem Gebüsch hervor.
Selbst eine Warzenschweinfamilie sehen wir tatsächlich noch 🙂 – allerdings nur von hinten, von vorne mögen sie sich uns nicht zeigen. Um kurz nach halb eins kommen wir am Tor an mit etwas Verspätung. Unsere Ausrede mit den Baumlöwen sorgt aber dafür, dass die Ranger am Tor beide Augen zudrücken. Danach geht es zum lecker Mittagessen in die Lodge zurück, bevor wir am Nachmittag in Richtung Karatu aufbrechen.
Unsere Unterkunft für die Nacht ist die Kudu Lodge in Karatu. Es ist eine etwas größere Unterkunft mit etwa 40 Zimmern und einer fantastischen Gartenanlage. Den verbliebenen Nachmittag spazieren wir etwas durch den Garten und schauen den Vögeln zu, bevor wir abends mit unseren beiden Guides gemeinsam essen. Das Essen hier ist etwas einfacher gehalten, eher in Richtung Hausmannskost, aber richtig gut. Wir essen uns an diesem Abend hauptsächlich an den Lammrippchen satt 🙂 .
Morgen geht es dann in den Ngorongoro Krater… - irgendwelche Tierwünsche? 😉
Kleines Fazit zum Lake Manyara Nationalpark: Ein kleiner, aber wirklich feiner Park, mit angeblich einer der höchsten Elefantendichte in ganz Afrika. Inwieweit das stimmt, können wir nicht beurteilen, aber gesehen haben wir an den zwei halben Tagen jedenfalls jede Menge Elefanten. Die Löwen waren natürlich die Krönung, aber auch sonst haben wir in diesem Park viele Tiere gesehen und würden hierher auf jeden Fall noch einmal kommen. Den Park einfach so auf der Durchfahrt mitzunehmen, wie dies wohl viele Touren machen, sodass man effektiv nur 2-3 Stunden in ihm verbringt, ist eigentlich zu schade. Nicht nur, weil man den Eintritt immer für 24 Stunden bezahlt, sondern auch weil der Park unserer Meinung nach, ohne dass Langeweile aufkommt genug für 1-2 Tage zu bieten hat.
Die Kirurumu Tented Lodge als Unterkunft fanden wir auch sehr nett. Die Anfahrt zur Lodge ist allerdings ziemlich abenteuerlich und braucht einfach Zeit. Bis man von der Lodge im Park ist, vergehen somit schon etwa 25 bis 30 Minuten – für alle, die ganz früh schon im Park sein wollen, ist die Lodge also eher nichts, denn im Dunkeln will man die Anfahrtsstrecke, glaube ich, nicht fahren 🙄 . Die Zimmer/ Zelte dort waren sehr schön, sauber und geräumig und das Essen gut, wenn auch etwas unnötig verschnörkselt. Und die Aussicht trotz des eher schlechten Wetters, welches wir hatten, sehr beeindruckend. Vielleicht müssen wir noch einmal bei gutem Wetter kommen… 😉
picco6'369 Beiträge · seit 201108. März 2012 · #23
Hoi Steffi
Ja, der Lake Manyara NP ist wirklich sehr schön, die hinteren Gebiete zeigen teilweise traumhafte Landschaften und Wälder...sehr zu empfehlen!!!
Steffi82 schrieb:...Unterkunft für die Nacht ist die Kudu Lodge in Karatu.
Da waren wir im Februar 2011 auch, aber nach Serengeti und Ngorongoro, jedoch direkt vor unserer Wanderung durch das Ngorongoro-Hochland (siehe Reisebericht), jedoch im Zelt auf der Wiese. Ist wirklich eine sehr schöne Anlage, auch wenns auf der Foto nicht so toll ausschaut...😗
Du legst aber echt ein tolles Tempo vor und bist echt fleißig. Da bekomme ich ein echt schlechtes Gewissen.:(
Ich gebe offen zu, um die Baumlöwen beneide ich Dich riesig 🙂 So sehr ich sie Euch gönne, so gern hätte ich sie selbst auch gesehen. Da bin ich ja ehrlich.
Wir fanden Lake Manyara auch sehr schön, vor allem die Vogelwelt. Elefanten haben wir auch reichlich gesehen. Bei uns waren sogar ein paar Flamingos da, aber auch nicht so viele wie zur "Hochsaison" auf dem See.
Aber die Baumlöwen, die haben wir leider verpasst.
Freue mich auf Eure Fortsetzung. Besonders Eure Fotos sind sehr schön. Mit welchen Objektiven ward Ihr denn unterwegs? Die Kamera konnte ich aus den Exifs erkennen.
uschisiggi160 Beiträge · seit 200908. März 2012 · #25
Hi Steffi, vielen Dank für die schönen Fotos und Infos zu Eurer Reise. Schade, dass es mit den Flamingosichtungen nicht geklappt hat. Dafür sind dann die Baumlöwen eben ein ganz besonderes Erlebnis. Wir reisen weiter mit und warten voller Spannung auf den nächsten Tag.
LG uschisiggi
Mein Motto: Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen. (Hermann Hesse)
Steffi82Themenstarter672 Beiträge · seit 201110. März 2012 · #26
Hi ihr,
vielen Dank für eure Rückmeldungen 🙂.
Und keine Sorge: Flamingos haben wir schon noch gesehen, allerdings nie dort, wo es hieß "Da gibt's gaaaanz viele Flamingos!" 😄 Das hat sich wie so ein roter Faden durch die Reise durchgezogen.
Überhaupt fanden wir die Vogelwelt in Tansania den absoluten Hammer. Soviele verschiedene, grße, bunte, kleine Vögel habe ich wirklich noch nie gesehen. Und uns war auch nicht bewusst, dass unsere Weißstörche ihren Winter als Cluburlaub verbringen und in Tansania nur in Schwärmen von mind. 100 Tieren auftreten. Godfrey war ein absoluter Vogelliebhaber und kannte sich super aus und ich hab auch ganz fleissig zugehört... nur leider waren die meisten Vogelnamen bei der Ankunft zuhause schon wieder aus dem Gehirn entfleucht 🙁 . Insofern, wenn ihr hier einen namenslosen Vogel oder mehr davon entdeckt, ich bin über jede Information dankbar 😄 !
Auf die Reise mitgenommen haben wir zwei Kameras (die Canon 550D und die 60D)und drei Objektive: einmal das Ultraweitwinkel mit 10-22mm, dann meine Lieblingslinse 24-105mm und als Tele das 100-400mm. Das war eigentlich eine super Kombination und recht ergiebig 🙂 . Das Tele blieb aufgrund des Staubs die ganze Zeit an der Kamera, nur die beiden "Kleinen" wurden ab und zu in einigermassen staubfreien Zonen gewechselt.
Nachdem ich piccos Beitrag gelesen habe, ist mir aufgefallen, dass ich gar keine Fotos von der Kudu Lodge eingestellt habe 😊 . Ich muss sowieso gestehen, dass wir ziemliche "Fotografiere-deine-Unterkünfte"-Versager sind. Wir nehmen es uns zwar immer wieder aufs Neue vor, aber dann ist es zu dunkel, wir sind müde, wir haben Hunger und und und 😗 . Insofern hab ich festgestellt, dass ich auch in der Kudu Lodge mal wieder kein Foto von unserem Zimmer gemacht habe 😕 - ich war viel zuviel damit beschäftigt im Garten herumzuspringen. Dafür hier aber ein paar Impressionen aus dem Garten.
Die Reise an sich geht wahrscheinlich heute Abend weiter 🙂 !
Steffi82Themenstarter672 Beiträge · seit 201110. März 2012 · #29
Alle einsteigen - weiter geht's 🙂 !
Tag 4
Heute können wir mal etwas länger schlafen, erst gegen neun wollen wir in Richtung Krater starten. Das hat einen Grund: Der Aufenthalt im Krater ist aufgrund seines Status als Weltnaturerbe auf sechs Stunden beschränkt. Konkret ist es wohl so, dass das bei der Ausfahrt aus dem Krater niemand so wirklich kontrolliert – Hauptsache man ist um 18.00 Uhr draußen - aber wir wollen es ja auch nicht ausreizen. Und Ausschlafen ist ja auch einmal schön! 🙂
Bevor man zum Kraterrand hoch darf, muss man jedoch erst einmal sich anmelden und Eintritt zahlen. Das Gate bzw. die Straße dahinter dient zudem auch als Zufahrt zur Serengeti.
Das Prozedere hierbei ist vor allem eins: zeitaufwendig! 😐 Gut eine halbe Stunde müssen wir warten, bis alle Formulare ausgefüllt, überprüft und die Gebühren für die nächsten Tage abgebucht und quittiert sind. Und wir haben noch Glück – bei unserer Ausfahrt wenige Tage später werden wir sehen, was richtiger Andrang hier ist. Insofern waren wir mit einer halben Stunde wohl noch gut dabei. 😉
Wenig später geht es dann über Serpentinen hoch zum Kraterrand. Die Fahrt dorthin ist toll – der Kraterrand auf unserer Seite ist mit Regenwald bewaldet – wahre Baumgiganten stehen neben der Straße. Leider darf man hier nicht anhalten und Fotos machen – der Verkehr ist nämlich ziemlich abenteuerlich. Und da die schmale, kurvenreiche Strecke auch LKWs fahren dürfen, wird es oftmals recht eng. 🙄 Wir begnügen uns deshalb damit staunenden Auges im Auto zu sitzen und die Szenerie auf uns wirken zu lassen (und bloß nicht zulange über den mörderischen Verkehr hier nachdenken…:S )
Oben angekommen geht’s erst einmal zum Aussichtspunkt. Obwohl es heute ziemlich staubig ist und die Sicht nicht sehr klar ist, der erste Blick in den Krater ist einfach ein Erlebnis. Wenn man sich anstrengt, kann man unten tatsächlich schon die ersten Tiere als ganz kleine Punkte herumlaufen sehen. 🙂
Hier ein Foto vom Aussichtspunkt am nächsten Tag (da war's wesentlich klarer 🙂 )
Auch ist es hier merklich kühler und weniger schwül – wie angenehm. 🙂 Angenehm scheinbar aber nur für uns – unsere beiden Guides stiefeln plötzlich mit Mütze und dicker Jacke durch die Gegend und erklären uns, dass es hier viel zu kalt wäre. Huh? 🤨 Wir reden von vielleicht 25 Grad, die es hier hat – und unsere beiden Guides bibbern tatsächlich vor sich hin. Wirklich lustig, wie unterschiedlich Temperaturempfinden sein kann. 🙂
Um Zugang zum Krater zu bekommen, muss man den Kraterrand sozusagen umvierteln – der zentrale Zugang liegt auf der Westseite des Kraters, die zentrale Ausgang hingegen auf der Ostseite. Bevor es hinab geht, genießen wir aber noch einmal die Aussicht.
Steffi82Themenstarter672 Beiträge · seit 201110. März 2012 · #30
Liebe Mitreisende,
bevor wir in den Krater fahren, erlaube ich mir an dieser Stelle einen kleinen Exkurs und auch Vorgriff auf die kommenden Tage einzuschieben.
Bevor in den nächsten Tagen die Tierüberflutung einsetzt, möchte ich kurz innehalten und mich einem Tier widmen, was im Serengeti-Ökosystem nicht wegzudenken ist, es aber irgendwie schafft bei einer Reise in die Serengeti doch oft nur eine Statistenrolle abzubekommen.
Ihr erratet es vielleicht schon – ich spreche vom Gnu. 🙂
Nun kann man sich fragen, warum das so ist:
- Zum einen sind sicherlich die Touristen an sich schuld. In Tansania herrscht doch eine rechte Katzenfixierung. Man kann stundenlang alleine durch den Busch fahren, aber dort wo es Großkatzen gibt, findet man Wagenkolonnen vor. Das andere Getier wird da oftmals nur als nette Dreingabe gesehen, das einem auf der Suche nach Löwen, Geparden und Leoparden über den Weg läuft. Es gibt viele Reisende, denen es nie in den Sinn kommt, für Zebras und Antilopen ihre Fahrt zu unterbrechen – wir wurden wirklich unzählige Male gefragt, ob wir hier wirklich stehen, um Antilope X oder Y anzusehen oder ob da nicht noch eine Katze ich Gebüsch verborgen liegt.
- Zum anderen ist es einfach so, dass es so verdammt viele von diesen Viehchern gibt. 🤩 Bevor wir nach Tansania gefahren sind, hatte ich den Anspruch, jedes Tier, dem wir begegnen würden, für sich zu würdigen. Vergesst es! Das ist unmöglich! Das geht weder mit Gnus, noch mit Zebras, irgendwelchen anderen Antilopen und selbst bei den Elefanten tat ich mich schon schwer. 😐 Insofern dann vielleicht auch wieder die gerade angesprochene Katzenfixierung – die sind nämlich einfach nicht in diesen Massen zu sehen.
Nichtsdestotrotz sollte sich jeder einmal ein paar Minütchen Zeit nehmen und bei einer Herde Gnus stehen bleiben – es lohnt sich wirklich! 🙂 Und auch wenn Gnus zugegebenermaßen nicht zu den Hellsten gehören, der Entertainmentfaktor der Kerlchen ist phänomenal.
Warum wir also das Gnu schätzen sollten: 😄
1. Kein anderes Tier kann so toll verpeilt in der Gegend herumstehen und vor sich hin „Gnuuuohn“.
das geht alleine…
oder auch in der Gruppe …
2. Gnus sind gesellig. Und man hat bei Ihnen auch oft das Gefühl, dass sie sich untereinander wirklich mögen.
Dadurch dass man zumeist auf mehrere Gnus auf einmal trifft, ist die Wahrscheinlichkeit auch recht groß, dass man neben verpeilt dreinblickenden Gnus auch Gnus dabei hat, die gerade irgendetwas Lustiges anstellen. 😎
3. Problemlösung auf Gnuuöisch ist manchmal schlichtweg zum Brüllen komisch! 😄 Als wir zum Bespiel eines Nachmittags im Ndutu-Gebiet unterwegs waren, blieben wir bei einer Herde Gnus stehen. Alle Gnus liefen in eine Richtung und hatten scheinbar ein Ziel. Im Boden schien an einer Stelle allerdings eine kleine Mulde zu sein – kein großes Problem – die Gnus stolzierten einfach mit einem großen Schritt darüber hinweg. Bis ein Revoluzzer-Gnu entschloss über die Mulde hinwegzuspringen. Was dann folgte, war besser wie Kino: Sämtliche anderen Gnus in der Reihe sprangen ebenfalls über die Mulde.
Sie liefen also bis vor die Mulde, bremsten abrupt ab und machten dann einen meist nicht wirklich eleganten Satz darüber. Und so ging das eins nach dem anderen…
Ich glaube wir durften insgesamt rund 80 Gnus dabei zusehen, wie sie über dieses Ding hopsten, anstatt einfach darüber zuschreiten oder außen herumzulaufen (was durchaus auch möglich gewesen wäre). 😄
4. Egal was Gnus gerade anstellen, sie haben dabei immer einen unvergleichlich „gnuuuohigen“-Gesichtsausdruck.
5. und zu guter Letzt: Gnus sind unglaublich kommunikativ. Wir sind durch Zebraherden gefahren und haben kaum einen Laut vernommen – bei Gnus passiert einem das nicht! Es ist ein ständiges „Gnuuöh!“ „Nöööh“ „Gnöööh“ „Brrrr“ um einen herum, wenn man entlang einer Herde von Gnus fährt. Die Geräuschkulisse einer Herde Gnus ist sicherlich einer der einprägsamsten Eindrücke, die ich aus Tansania mitgenommen habe. 🙂
Daher, liebe Gnus, an dieser Stelle einmal ein herzliches Danke an euch: Ohne euch wäre unsere Reise nicht das geworden, was sie geworden ist. Und auch wenn es oft nicht möglich war, euch einzeln wertzuschätzen, zusammen seid ihr einfach der Hammer!
welch ein schöne Würdigung dieser zugegebenerweise nicht hübschen und nicht wirklich seltenen Tierart. In Tansania fällt es wirklich schwer sie zu würdigen. Es sind einfach zu viele. Im KTP in Südafrika ist es schon einfacher, denn da steht auch mal ein einsamer Bulle im Flusstal herum.
Der Gesichtsausdruck ist aber überall in Afrika gleich, auch da hast Du Recht.
Auf jeden Fall gebe ich Dir zu 100% Recht, dass leider viele schöne Tiere ignoriert werden, weil nur nach Katzen gesucht wird. Dabei ist selbst ein Impala total schön. Man muss es nur mal mit Muße betrachten.
Liebe Grüße und ich freue mich auf die Fortsetzung,
baobab2195 Beiträge · seit 200910. März 2012 · #32
Hallo Steffi, toll, dass du mal betonst wie sehenswert die Gnus sind und wie unvergesslich ihre Geräuschkulisse. Wir haben vor drei Jahren etwas sehr Trauriges gesehen, was aber auch zeigt, dass die Gnus nicht zu den intelligentesten Wesen gehören. http://www.youtube.com/watch?v=EhefjVA_r4I Sie hätten das gefährliche Terrain einfach umrunden können statt mittendurch zu laufen. Zebras und andere Antilopen sind offenbar schlauer. Das kleine Gnu irrte am nächsten Tag zwischen einer Herde umher (wir meinten es jedenfalls wiederzuerkennen) und war dann doch verloren. Die Geier hatten ganze Arbeit geleistet und es roch bestialisch. Hoffentlich sehen wir dieses Jahr an diesem Ort wieder etwas so spannendes, aber weniger tragisches. Ina
baobab2195 Beiträge · seit 200910. März 2012 · #34
Hallo Nicole, das war in Ndutu (Unterkunft Ndutu Safari Lodge), liegt etwas südlich des Serengetigates Nabi Hill. Besonders bemerkenswert fand ich wie mutig die Gnus das Kleine verteidigten, letzte Kräfte mobilisierend. Das macht die leichte Beschränktheit wohl mehr als wett. Das "Katz- und Mausspiel" dauerte ungefähr eine Stunde. Einen schönen Abend wünscht Ina
Steffi82Themenstarter672 Beiträge · seit 201111. März 2012 · #35
Hallo zusammen,
gleich geht's weiter 🙂 !
@Ina: Tolles Video (ich bewundere ja immer Leute, die filmen - das ist etwas was ich wirklich nicht zustande bringe 😐 ). Ich werde mir erlauben an Tag fünf nocheinmal auf dieses Video zu verweisen - zu diesem Ort habe ich nämlich auch noch etwas zu sagen und dein Video passt perfekt dazu 😁.
So und jetzt bitte alle Platz nehmen, wir fahren hinunter zum Kraterrand.
Tag 4 - Fortsetzung
Um in den Krater zu gelangen, muss man eine schmale Serpentinenstraße hinunter. Während wir uns mit dem Wagen an der Kraterwand hinunterschlängeln, tut sich vor unseren Augen ein wunderschönes Schauspiel auf: Da steht hier eine kleine Herde Zebras, dahinter liegt eine Gruppe Büffel im Gras, dazwischen springen Thompson- und Grantgazellen umher, ein paar Gnus gnuuoen vor sich hin und über allem Schwärme von Schwarzstörchen. 🙂 Und – man mag es kaum glauben – der See ist rosafarben vor Flamingos! 🤩 Ja, wir haben sie doch noch gefunden!
Den Ngorongoro-Krater in Worte zu fassen ist schwierig, wenn nicht unmöglich. Der Tierreichtum in Arten und Anzahl ist einfach unglaublich beeindruckend. Dazu die ganzen Vögel, die durch die Lüfte schwirren und man möchte sofort unterschreiben, dass man sich so und genau so das Tierparadies schlechthin vorgestellt hat. Naja fast … den es gibt nicht nur eine Vielzahl von Tieren, es gibt auch eine Menge Verkehr im Krater. 😕 Richtig, richtig viel Verkehr! Und es staubt unglaublich! 😐
Wir entscheiden uns daher fürs Erste die stark frequentierten Hauptstraßen zu meiden. Durch den von den Autos aufgewirbelten Staub halten sich die Tiere sowieso immer etwas von den Straßen entfernt und wenn wir die Wahl haben zwischen Zebra 15 Meter entfernt und Zebra 30cm entfernt, nehmen wir doch glatt das Letztere (wirklich interessant aber ist, dass auf diese Idee wirklich wenige Leute kommen und die meisten Autos tatsächlich kolonnenartig einmal um den Krater ziehen. Und so ist es tatsächlich auch im Krater möglich Flecken zu finden wo man völlig alleine mit den Tieren ist. Hier ein paar Eindrücke von Zebras, Thommys und Büffeln...
Was uns im Krater geboten wird, ist schwer zu beschreiben: Da können wir aus einiger Entfernung vier Hyänen beobachten, wie sie (erfolgreich!) Flamingos jagen (Fotos gibt es leider keine, weil verflimmert 😕 ), andernorts springen Grant- und Thompsongazellen vergnügt über die Straße. An einem kleinen Teich können wir sogar beobachten wie drei Adler in Formation zuerst über unser Auto hinweg schießen und dann Jagd auf einen Schwarm Schwarzstörche machen. Dieses Exemplar hier wäre vor lauter Panik fast in unseren Wagen geflogen und landete dann ganz perplex hinter uns (was gar keine schlechte Taktik war, denn hier haben die Adler nicht nach Beute gesucht 😄 ).
Und hey, sogar Nashörner konnten wie gleich zwei Mal zwei Stück sehen – zwar weit, weit weg, aber mit dem Fernglas waren sie definitiv als solche zu erkennen. 😄
Um kurz nach zwei begeben wir uns für ein spätes Mittagspicknick zum Picknickplatz. Wir sind absichtlich so spät dran um den Menschenmassen ein wenig zu umgehen. Klappt auch ganz gut 🙂 – außer uns sind nur drei weitere Wägen hier. Und jede Menge Milane, die sich darauf spezialisiert haben, den Touris das Mittagessen zu mopsen. Was folgt ist großes Entertainment, vor allem als Christian das Ganze einmal testet und mit Sandwich einmal ums Auto läuft und sich sofort zwei Milane aus der Luft auf ihn herabstürzen. 🤩 Der Rest der Mahlzeit nimmt der Göttergatte dann zusammen mit uns anderen dreien brav im Auto ein und beobachtet das Treiben am Himmel aus gesicherter Position.
Ohne Essen ließen einen die lieben Tierchen aber brav in Frieden, sodass wir auch noch die Hippos im Wasser und die Stare auf den Bäumen begutachten und uns die Füße ein wenig vertreten konnten.
Ohne Essen in der Hand sind die Milane sogar zu einem kleinen Fotoshooting bereit 😁 :
Steffi82Themenstarter672 Beiträge · seit 201111. März 2012 · #36
...
Tag 4 - Fortsetzung (der Fortsetzung 😉 )
Nach unserem Picknick machen wir uns wieder auf Tour durch den Krater. Obwohl es erst 15 Uhr ist hat sich der Krater schon ziemlich gelehrt. Nicht von Tieren, sondern von Menschen in Fahrzeugen. Das ist insofern toll, als weniger Autos, weniger Staub bedeutet und plötzlich sind auch die Straßen voller Tiere 😄 . Wir beschließen also so lange wie nur möglich im Krater zu bleiben – auch wenn uns unsere Guides warnen, dass je später wir zu unserer heutigen Unterkunft der Ngorongoro Sopa Lodge kommen, desto weiter unten am Hang wir ein Zimmer bekämen (bekamen wir dann auch 😎 ).
Von 15 bis 18 Uhr sehen wir so mindestens dreimal so viele Tiere wie in den ersten vier Stunden im Krater. Es lohnt sich also wirklich hier die Randzeiten auszunutzen.
Als wir schon in Richtung Ausfahrt (oder eher Hochfahrt) unterwegs sind, läuft uns tatsächlich noch dieses Kerlchen über den Weg und bequemt sich direkt vor unserem Wagen über die Straße. 🤩
Wie schöööönn… Zwischendrin düngt der Liebe fleißig die Gegend – ein markierendes Nashorn hat tatsächlich sehr viel mit einer Sprinkleranlage gemeinsam als ich dachte! 😄
Ach ja, und ganz zum Schluss sehen wir auch noch diese hübsche Dame:
Ein Löwe, das ist doch der perfekte Abschluss für einen tollen Tag 🙂 . Um kurz vor sechs Uhr verlassen wir zusammen mit den letzten fünf anderen Wagen den Krater. Zwischenzeitlich hat es ziemlich zugezogen und es tröpfelt ein wenig, was für eine dramatische Sonnenuntergangsstimmung sorgt.
An der Lodge angekommen sind wir tatsächlich eine der Letzten Ankommenden und landen tatsächlich zimmertechnisch weit, weit unten am Hang. Ist aber nicht weiter schlimm, Bewegung ist ja auch mal gut 🙂 . Merklich kühler ist es hier jedoch. Die Fleecejacke können wir heute Abend tatsächlich mal gebrauchen. Die Sopa Lodge am Kraterrand ist zwar eine recht große Anlage aber gepflegt und für eine Nacht absolut okay. Die Aussicht vom Hauptgebäude aus ist bombastisch, die Zimmer geräumig und hübsch, der Service gut und das Essen wirklich lecker. Buschfeeling kommt hier mit den vielen Leuten freilich nicht auf, aber dafür haben wir ja die nächsten Tage. 😄
Also, ab ins Bett – morgen fahren wir in die Serenegti und besuchen ganz viel Gnus! 😉
Champagner8'672 Beiträge · seit 201012. März 2012 · #37
Guten Morgen Steffi,
jetzt möchte ich mich endlich auch mal für deinen tollen und unterhaltsamen Bericht bedanken - dein Schreibstil ist sehr amüsant! Ganz kurz hatte ich für 2012 Tansania auch auf dem Radar - es wurde dann nichts, aber das soll nicht heißen, dass ich dieses Ziel aus meinen Überlegungen für eines der nächsten Jahre gestrichen habe 😉
Wenn ich nun deinen Bericht (und den von Nicole) lese, dann fängt mein Kopf schon wieder an zu planen 😗 !
Ich freue mich auf und über jede Fortsetzung (auch der Fortsetzung...) - von daher hoffe ich, dass du in den nächsten Tagen viel Zeit zum Schreiben findest!
Guggu2'261 Beiträge · seit 201112. März 2012 · #39
Hallo Steffi, ich war bis jetzt blinder Passagier und saß ganz still, genießend und selig lächelnd eingeklemmt in der letzten Reihe im Safari-Fahrzeug. Es wird langsam etwas voll im Land Rover, aber ich möchte keine Minute missen! 😄 😄 Du schreibst sehr humorvoll und informativ und die Bilder sind der Hit! Vielen Dank, dass Du dir die Mühe machst und uns alle durch Tansania mitfahren lässt! Liebe Grüße Guggu
Steffi82Themenstarter672 Beiträge · seit 201112. März 2012 · #40
Hallo zusammen,
schön, dass mittlerweile so viele diesen Bericht verfolgen. Da will ich mich anstrengen damit ihr nicht zulange warten müsst, bis es weiter geht und heute Abend versuchen den nächsten Teil einzustellen.
@ Bele: Tansania als Reiseziel ist definitv empfehlenswert. Kann ich dir nur ans Hez legen 😉 . Es ist aber schon noch einmal etwas anderes als Namibia - den Kulturschock als solchen empfanden wir definiv stärker. Ich denke, ich werde dazu am Ende des Reiseberichts und/ oder in dem ein oder anderen Exkurs noch etwas dazu schreiben. Aber Tansania ist dadurch nicht minder sehenswert 🙂. Und die Natur- und Tierwelt ist schlichtweg der Hammer 🙂!
@ Topobär: Also, komm, Gnus sind aber doch wirklich lustige und schätzenswerte Tiere 🙂! Mein Mann ist der Ansicht, dass man nach drei Tagen Serengeti zwingend zum Mitleids-Sympathisanten der Gnus werden muss 😎. Seiner Ansicht nach sieht man den Gnus nämlich an, wenn sie versuchen nachzudenken und dann zu der Erkenntnis kommen, dass sie zu doof dafür sind, was dann immer ein ratloses "Gnuuuooh" zur Folge habe. 😄 Und jetzt stellt euch die Tierwelt Afrika nur einmal ohne diesen unvergleichlichen Gnu-Gesichtsausdruck vor - da würde doch echt etwas fehlen, oder? 😉
Habt ihr irgendwelche Tierwünsche für unsere nächste Etappe? 😉