Namibia 2019: Zwischen Spitzkoppe und Sambesi

Reisebericht 361 Antworten · 65,7k Aufrufe · gestartet 02. Feb. 2020 von Beatnick
2'844 Beiträge · seit 201104. Apr. 2020 · #221
Huhu Betti,

aaach, wie schön! Neben den traumhaften Vogel-Aufnahmen finde ich den Okavango Mirror sooo wunderschön .....Erinnerung 😘

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Sonnige Grüße -und natürlich wieder vielen Dank dem Fotografen
Christina
751 Beiträge · seit 201105. Apr. 2020 · #222
Hallo ihr Drei 😉 ,

vielen Dank für das zurückbeamen in eine andere Welt. Vor 6 Monaten waren wir selbst dort unterwegs, aber es fühlt sich schon so viel länger an... Von den gewohnt wunderbaren Fotos finde ich die vom jungen Schreiseeadler besonders gelungen!

Falls ihr irgendwann mal Xaro überlegt, kann ich auch nur bestätigen, dass die Unterkunft, nebst Verpflegung wirklich toll ist. Allerdings sind die Bootsfahren nicht sooo gut wie von Drotzkys aus, finde ich. Man fährt sozusagen den Fluss weiter entlang und da kommen dann doch bald Dörfer und mehr bewirtschaftete Felder. Auf der Hin und Rückfahrt (Strecke zwischen Drotzkys und Xaro) waren viel, viel mehr tierische Sichtungen.

Danke für´s Berichten,
Viele Grüße von (einer daheim gebliebenen) Nette
8'672 Beiträge · seit 201005. Apr. 2020 · #223
Guten Morgen Thomas,

herzlichen Dank für dein Lob (die harte, weil vor lauter Stolz im Stehen verbrachte Nacht werde ich bald wieder vergessen haben 😉 ) und natürlich auch für deine Recherche. Da gibt es noch einiges zu tun, aber ab morgen habe ich ja Osterferien 😵 . Und danke auch für den Trost, dass selbst du nicht davor gefeit bist, Ausschuss zu produzieren....

Liebe Betti, lieber Berti,
Auf jeden Fall liebt Berti Afrika, wie auch nicht, ist er doch ein Kind des Forums und Bele seine Hebamme.
Zunächst freut es mich, dass Schusseligkeit auch Nettes hervorbringen kann 🙂 .

Dann wird es euch vielleicht freuen zu hören, dass Berti nicht etwa in einem sterilen Kreissaal das Licht der Welt erblickte, sondern quasi standesgemäß mitten in einem meiner Lieblingsspots mit relativ großen Greifsichtungschancen hier in meiner Heimat.

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Ich war eben von dieser mäßig erfolgreichen Turmfalkenmännchensichtung (näher ließ der Kerl mich nicht heran) zurück zu meinem Fahrrad marschiert, als mein Smartphone mich um Hilfe rief 🤩 . Die Geburt verlief dann aber schnell und ohne Komplikationen, nur die chatbedingte Nachgeburt ließ mein Handy ein paarmal gequält vibrieren.... 😣 😎

Nun freue ich mich, dass Berti euch gesund und munter bereits auf euren Touren begleitet - einen besseren Einstieg ins Leben als Boatcruises auf dem Okavango kann man sich ja kaum vorstellen 🙂 .

Und schwups sind wir auch schon zurück im Bericht: was für tolle Vogelsichtungen hattet Ihr wieder, gestern erst hatten wir es in kleinem Kreise davon, wann ich in Rente gehe (noch ewig nicht 🙁 ), und dann will ich endlich auch mal zu einer anderen Jahreszeit dort unterwegs sein!

Diesen hier werde ich aber wohl auch dann nicht antreffen - ich bin jetzt wirklich kurz ins Grübeln gekommen, warum dieser Malachite einen so langen Schwanz hat! 😄

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Klarer Fall von Erst- und Letztsichtung würde ich mal sagen! 😉

Und mir geht es übrigens wie Nette, mir gefallen auch die Fotos vom jungen Schreiseeadler am besten, denn davon sieht man selten mal gute Bilder!

Jetzt bin ich gespannt, ob Ihr drei im Mahango noch eine schöne Zeit hattet - bis dahin liebe Grüße von Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 05. Apr. 2020
335 Beiträge · seit 201405. Apr. 2020 · #224
Hallo Betti
Das ist lustig mit diesen Vornamen, d.h. gewählten Vornamen.
Mein Mann heisst Beat, das ist ein in der Schweiz üblicher männlicher Vorname. Leider ist er im Ausland nicht bekannt. In Deutschland heisst er oft Herr Beate. In Amerika und Australien musste ich immer meinen Namen angeben, ansonsten gab es üblicherweise Probleme.
Meine Schwiegermutter erhielt den Vornamen Bertha. Jedermann sagte ihr Berty.
Ja so ist es mit den Vornamen.
Einen schönen Sonntag wünscht
Grosi
2'085 Beiträge · seit 201205. Apr. 2020 · #225
Liebes BBT-Team,
fast wäre es mit durchgerutscht, dass es hier eine Fortsetzung gab - und wiiee schön!
Ich bin ja ein großer Fan vom Bootle-Fahren und in Afrika durchs Wasser zu gleiten, das gleich noch etwas Magisches.
Ganz wundervoll habt ihr die Stimmung eingefangen und die Vögeles zumindest auf der Speicherkarte festgehalten.
Und bei aller Mühe, die Laune hoch zu halten, bin ich heute wohl ziemlich fest auf den Sehnsuchtsknopf gekommen - das wird euer Bericht zwar nicht lindern, aber ich genieße jede Etappe wirklich sehr mit euch.
Also, dranbleiben! Liebe Grüße
Ingrid
reisebericht tansania 2016 repeat in mashatu, premiere im kruger 2017 kaokoveld&etosha herbst 2017
897 Beiträge · seit 201505. Apr. 2020 · #226
Liebe Betti,

wunder- , wunderschöne Vogelaufnahmen.
Einfach herrlich!
Tatsächlich gibts hier zuhause bei uns an der Ruhr auch einen kleinen hübschen Eisvogel.
Dem wird von den Fotografen hier allmorgendlich mit wahnsinns Teleobjetiven aufgelauert.
Ich habe ihn aber leider erst einmal kurz gesichtet.
Da muss man sehr früh aufstehen.
Wie Christina gefällt mir aber auch der Papyrusmirror.

LG yvy
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573 Beiträge · seit 201405. Apr. 2020 · #227
Liebe Betti,

schön Dein Exkurs mit den Namen. Ich habe übrigens auch TINA gehasst 😉

Noch schöner Eure Bootstouren auf dem Kavango und natürlich Eure Bilder.... einfach super toll!!! 🙄 🙄 🙂

Da werden bei mir Erinnerungen wach. 🙄 🙄 Bei uns jährt es sich jetzt schon bald wieder, dass wir dort waren. Ich könnte sofort wieder los. Danke, dass Du uns gerade jetzt in dieser Zeit so die Zeit vertreibst.
GLG Martina
2020: Februar/März Kuba und mehr https://martinasreisen.blog/ 2019 Mai/Juni: Botswana - Caprivi - Vic Falls hier im Forum https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/297741-slow-motion-runde-um-s-okavango-delta.html 2018 Sizilien, Äolische Inseln, La Reunion und mehr: https://martinasreisen.blog/ 2018 Ost-Sizilien und Liparische Inseln Reisebericht: https://www.umdiewelt.de/mTravelogue.php?t=9215&m=p 2017 Island - Spitzbergen - Nordkap - Norwegen Reisebericht: http://www.umdiewelt.de/Europa/Nordeuropa-oder-Skandinavien/Island/Reisebericht-9019/Kapitel-0.html 2016 Vietnam Reisebericht: https://www.vivien-und-erhard.de/forum/index.php?thread/9522-knapp-3-wochen-vietnam-von-s%C3%BCd-nach-nord-reisebericht/&pageNo=1 2015 Namibia Reisebericht: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/286330-namibia-die-erste-mai-2015-ein-traum.html
1'059 Beiträge · seit 200605. Apr. 2020 · #228
Liebe Berti & Starfotograf Thomas

So ein Lockdown bringt ja durchaus auch Positives mit sich: ich habe Zeit - sehr viel Zeit - mir ein paar Rosinen rauszupicken und mich intensivem Reisebericht-Aufholen zu widmen. Das habe ich heute ausgiebig gemacht und bin jetzt durch alle 38 bisherigen Seiten (ja, die Kommentare gehören für mich auch dazu). 🙂

Allzu viel Neues kann ich da jetzt auch nicht beitragen, ausser einfach in das Lobeslied mit einzustimmen. Dies aber völlig zu Recht, denn dieser Bericht macht wirklich sehr viel Laune mit deiner herrlichen, sehr pointierten Schreibe, deinem Feinsinn, deinem offenen, neugierigen Blick auf unser geliebtes Afrika und seine umwerfende Natur und eben auch den echt - pardon my French - hammergeilen Bilder von Thomas. Die Schärfe ist mir ebenfalls aufgefallen und ist wirklich bemerkenswert und das Auge und BIldkompositionen suchen hier in diesem Forum definitiv seinesgleichen. Da versteht einer sein Metier. Grosses Kompliment!

Euer Bericht weckt sehr viel Sehnsucht und da ich ein sehr positiv, optimistisch eingestellter Mensch bin, vermag er mir auch wieder ganz viel Vorfreude auf Oktober zu vermitteln (Spitzkoppe, Damaraland, Etosha, Caprivi/ Okavango stehen ebenfalls auf dem Plan...). 🙂

Herzlich,
Sam
Reiseberichte: #safaribrothers on Tour Vol. IX- safaribrothers.ch Blog «In Gedenken - Kurzer Kgalagadi-Trip 2024» #safaribrothers on Tour Vol. VIII - safaribrothers.ch Blog «Du hast es so gewollt - 8 Wochen Campingsafari in Namibia und Botswana 2021/2022» #safaribrothers on Tour Vol. VII - «Kalahari» #safaribrothers on Tour Vol. VI - «Wo Problem?»
847 Beiträge · seit 201506. Apr. 2020 · #229
Liebe Bettina oder wie auch immer 😉
deine Berichterstattung ist einfach nur herzerfrischend. Jedes Schmunzeln, jedes Lachen in der jetzigen Zeit, tut sowas von gut. DANKE dafür 😘
Was für ein Tag auf dem Wasser - schöner und vor allem erfolgreicher hätte er nicht sein können. Ich bin totaaal begeistert, dein Fotograf hat wieder einmal ALLES wunderbar in Szene gesetzt und euer Guide euch wohl jeden Wunsch von den Augen abgelesen. So langsam begreife ich, wie schön es im Caprivi ist. Danke für´s zurückbeamen. 😘 😁

LG von der Netti
Jeder Tag ohne Lächeln ist ein verlorener Tag 21 Tage Dauergrinsen im Caprivi? - Namibia August 2019 24 Tage Dauergrinsen - Namibia August 2017 Roadbook 2017 & 2019
2'261 Beiträge · seit 201106. Apr. 2020 · #230
Liebe Berti-Betty, lieber Thomas,

das Intro zu diesem Kapitel hat mir mehr als nur einem Lächeln entlockt. Einfach nur herrlich. 🙂 🙂
Auch wenn ein bisschen Wehmut dabei ist, überwiegt die Freude über diesen launigen, klasse geschriebenen und
bebilderten Bericht. Ich wiederhole mich gerne, denn von Lob kann man bekanntlich nicht genug bekommen.
Wunderbar erzählt, wunderbar fotografiert. Es gibt mir ein bisschen das Gefühl doch beim Drotzky zu sein. Bitte mehr davon. 😘

Liebste Grüße an euch unersättlichen
Von der unersättlichen Guggu

PS. Der juvenile Unersättliche guckt ganz schön keck aus der Wäsche.
Reiseberich Namibia August 2012: Tagebuchaufzeichnungen einer Wikingerin in Namibia Reisebericht Namibia/Botsuana August 2013: Frau HIRN on the floodplains Reisebericht Namibia 2015:A trip down Memory Lane NAM/BOT 2017 :So weit! So gut! Kenia/Masai Mara 2019 :Der Kreis schliesst sich
5'479 Beiträge · seit 200906. Apr. 2020 · #231
Hallo Thomas,

vielen Dank für Deine Erläuterungen. Daraus ergibt sich für mich allerdings noch eine "wahrscheinlich ziemlich dumme" Frage. Verstehe ich das richtig, dass es sich beim Back Button Focus um ein Zusatzgerät handelt, welches ich an meine Kamera anschließe?

Alles Gute
Thomas
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
125 Beiträge · seit 201506. Apr. 2020 · #232
Topobär schrieb:Hallo Thomas,

vielen Dank für Deine Erläuterungen. Daraus ergibt sich für mich allerdings noch eine "wahrscheinlich ziemlich dumme" Frage. Verstehe ich das richtig, dass es sich beim Back Button Focus um ein Zusatzgerät handelt, welches ich an meine Kamera anschließe?

Alles Gute
Thomas
Hallo Thomas,

@ Beatnick-Thomas: Entschuldige, dass ich "reingrätsche" (Abwechslung im Home Office muss auch mal sein ;-))

Back Button Focus ist kein zusätzliches Gerät. Es ist eine Einstellung an der Kamera. I.d.R. drückst Du den Auslöser halb, um zu fokussieren und ganz, um die Aufnahme zu machen. Du kannst das aber (ich weiß nicht, ob das bei alled Kameras geht) entkoppenln. Ich bin mit einer Nikon unterwegs und bei mir sieht das so aus, dass ich "hinten" an der Kamera eine "AF-ON" Taste (heißt bei anderen Herstellern tw. anders) habe und diese nutze ich zum scharfstellen und den Auslöser wirklich nur noch zum reinen Auslösen. Falls Du Fragen hast: Google bzw. gerne auch PN an mich.

Viel Spaß beim Testen!
Ann_Ka
zuletzt bearbeitet 06. Apr. 2020
Themenstarter1'712 Beiträge · seit 201606. Apr. 2020 · #233
Hallo ihr Lieben,

hui, hier ist ja schön Leben in der Bude, wir freuen und ganz doll!!
Strelitzie schrieb:aaach, wie schön! Neben den traumhaften Vogel-Aufnahmen finde ich den Okavango Mirror sooo wunderschön .....Erinnerung
Gute Wahl, Christina. Bei Spiegelungen bin ich auch immer sofort ganz vorne dabei!
speed66 schrieb:Hallo ihr Drei 😉 ,
😄
speed66 schrieb:Falls ihr irgendwann mal Xaro überlegt, kann ich auch nur bestätigen, dass die Unterkunft, nebst Verpflegung wirklich toll ist. Allerdings sind die Bootsfahren nicht sooo gut wie von Drotzkys aus, finde ich. Man fährt sozusagen den Fluss weiter entlang und da kommen dann doch bald Dörfer und mehr bewirtschaftete Felder. Auf der Hin und Rückfahrt (Strecke zwischen Drotzkys und Xaro) waren viel, viel mehr tierische Sichtungen.
Vielen Dank für die Information! Komisch, irgendwie hatte ich ganz naiv gedacht, es geht so tierreich und menschenarm bis ins Okavango Delta weiter... 😣
Champagner schrieb:Guten Morgen Thomas,herzlichen Dank für dein Lob (die harte, weil vor lauter Stolz im Stehen verbrachte Nacht werde ich bald wieder vergessen haben 😉
😄 😎
Champagner schrieb:Dann wird es euch vielleicht freuen zu hören, dass Berti nicht etwa in einem sterilen Kreissaal das Licht der Welt erblickte, sondern quasi standesgemäß mitten in einem meiner Lieblingsspots mit relativ großen Greifsichtungschancen hier in meiner Heimat.
Das erklärt einiges. Der Berti dankt - und die Betti dafür, dass du den Ball so schön aufgenommen hast... 😉
Champagner schrieb:Nun freue ich mich, dass Berti euch gesund und munter bereits auf euren Touren begleitet - einen besseren Einstieg ins Leben als Boatcruises auf dem Okavango kann man sich ja kaum vorstellen 🙂 .
Das ist wohl so! War wirklich toll dort!
Champagner schrieb:und dann will ich endlich auch mal zu einer anderen Jahreszeit dort unterwegs sein!
Es wird kommen! Das ist das Gute daran.
Grosi schrieb:Mein Mann heisst Beat, das ist ein in der Schweiz üblicher männlicher Vorname. Leider ist er im Ausland nicht bekannt. In Deutschland heisst er oft Herr Beate.
🤪 Das kenne ich von einer Freundin, die heißt Maresi Ernst, wird aber immer als Herr Ernst Maresi angeschrieben 😵
franzicke schrieb:Ich bin ja ein großer Fan vom Bootle-Fahren und in Afrika durchs Wasser zu gleiten, das gleich noch etwas Magisches.


Seufz, ja, doppelseufz. Hab auch Sehnsucht...
yp-travel-photography schrieb:wunder- , wunderschöne Vogelaufnahmen. Einfach herrlich!
Vielen Dank, yvy - sagt vor allem Thomas!
yp-travel-photography schrieb:Tatsächlich gibts hier zuhause bei uns an der Ruhr auch einen kleinen hübschen Eisvogel. Dem wird von den Fotografen hier allmorgendlich mit wahnsinns Teleobjetiven aufgelauert.


Das kann ich mir vorstellen 😄
Martina56 schrieb:Ich habe übrigens auch TINA gehasst
Verständlich, willkommen im Club 😉
Martina56 schrieb:Ich könnte sofort wieder los.
Ich komm mit! Morgen am Bahnhof oder direkt am Flughafen?
kalachee schrieb:Das habe ich heute ausgiebig gemacht und bin jetzt durch alle 38 bisherigen Seiten (ja, die Kommentare gehören für mich auch dazu).
Geht mir auch so, Sam, ich lese auch immer die Kommentare mit. Aber alles auf einmal - mein lieber Schwan!! 😮
kalachee schrieb:Allzu viel Neues kann ich da jetzt auch nicht beitragen, ausser einfach in das Lobeslied mit einzustimmen.
Das macht ja nichts... 😗 😁 😉
Und vielen vielen Dank für die tollen Komplimente, wir wissen das wirklich sehr zu schätzen!
kalachee schrieb:Euer Bericht weckt sehr viel Sehnsucht und da ich ein sehr positiv, optimistisch eingestellter Mensch bin, vermag er mir auch wieder ganz viel Vorfreude auf Oktober zu vermitteln
Richtig so, Sam, immer positiv bleiben. Ich freue mich, dass ich deine Vorfreude anheize und drücke die Daumen, dass alles glatt geht!
Netti59 schrieb:Liebe Bettina oder wie auch immer
😉
Netti59 schrieb:deine Berichterstattung ist einfach nur herzerfrischend. Jedes Schmunzeln, jedes Lachen in der jetzigen Zeit, tut sowas von gut.


🙂 🙂 🙂
Netti59 schrieb:dein Fotograf hat wieder einmal ALLES wunderbar in Szene gesetzt und euer Guide euch wohl jeden Wunsch von den Augen abgelesen.


"Mein Fotograf" fühlt sich gebauchpinselt und mit dem Guide waren wir in der Tat sehr happy!
Guggu schrieb:das Intro zu diesem Kapitel hat mir mehr als nur einem Lächeln entlockt. Einfach nur herrlich.
😎 Hab an dich gedacht auch...
Guggu schrieb:Auch wenn ein bisschen Wehmut dabei ist, überwiegt die Freude über diesen launigen, klasse geschriebenen und bebilderten Bericht. Ich wiederhole mich gerne, denn von Lob kann man bekanntlich nicht genug bekommen.
Wunderbar erzählt, wunderbar fotografiert.
😊 😘


@Topobär-Thomas: Thomas schreibt dir gleich nochmal und vielen Dank an Ann_Ka, von reingrätschen kann keine Rede sein, ist ja ein Forum und deine Anmerkungen (sagt mein Thomas) helfen ja auch 🙂

Ihr Lieben, wir haben riesigen Spaß an der virtuellen Reise mit euch, die uns die vielen schönen Momente dieser Tour noch einmal vergegenwärtigt. Ein paar gemeinsame Tage haben wir ja auch noch, und ich freue mich darauf. 1.000 Dank fürs Dabeisein und passt gut auf euch auf,

Betti(na)
Alle Reiseberichte von Betti und Thomas im Überblick
zuletzt bearbeitet 06. Apr. 2020
Themenstarter1'712 Beiträge · seit 201606. Apr. 2020 · #234
Topobär schrieb:Hallo Thomas,
vielen Dank für Deine Erläuterungen. Daraus ergibt sich für mich allerdings noch eine "wahrscheinlich ziemlich dumme" Frage. Verstehe ich das richtig, dass es sich beim Back Button Focus um ein Zusatzgerät handelt, welches ich an meine Kamera anschließe?
Hallo Thomas,

wie Betti schon schrieb, hat Ann_Ka das richtig erklärt. Du musst eigentlich nur Deine Bedienungsanleitung zur Hand nehmen und die entsprechende Belegung ändern. Für die RX10 habe ich ein Video gefunden, das Dir bei der Einrichtung sicher helfen wird:

Bei YouTube ansehen ↗



Viel Erfolg und keine Bange. Du kannst die Einstellung jederzeit wieder rückgängig machen! 🙂

Viele Grüße, Thomas
Alle Reiseberichte von Betti und Thomas im Überblick
8'672 Beiträge · seit 201006. Apr. 2020 · #235
Topobär schrieb:Hallo Thomas,

vielen Dank für Deine Erläuterungen. Daraus ergibt sich für mich allerdings noch eine "wahrscheinlich ziemlich dumme" Frage. Verstehe ich das richtig, dass es sich beim Back Button Focus um ein Zusatzgerät handelt, welches ich an meine Kamera anschließe?

Alles Gute
Thomas
Hallo Thomas (Topobär),

ich hatte dir das auf Seite 36 schon mal verlinkt:

www.dpreview.com/forums/thread/4224585

Vielleicht hilft das weiter.

LG Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 06. Apr. 2020
Themenstarter1'712 Beiträge · seit 201607. Apr. 2020 · #236
Von Fluss zu Fluss

Wir verabschieden uns früh von Drotsky's, obwohl mit rund 300 Kilometern eine überschaubare Strecke vor uns liegt. Doch wir wollen den Mahango zu einer taktisch besseren Uhrzeit besuchen als auf dem Hinweg. Wir sind glücklich über unseren Abstecher nach Botswana. Irgendwann werden wir zurückkehren ins Vogelparadies bei Drotsky's. Ganz bestimmt.

Wieder geht es am Mohembo Grenzposten hopplahopp voran. Nur lässt mich die gestrenge Dame im namibischen Büro nicht ins Land - es fehlt der Ausreisestempel in meinem Pass. Auf demselben Weg darf ich nicht zurück, also kurve ich mit dem Auto noch einmal um den Pudding, passiere die verdutzten Polizisten, an denen ich vorhin schon einmal vorbeigekommen bin, hole mir im botswanischen Büro den fehlenden Beleg und schlage schließlich wieder im Office von Namibia auf, wo Thomas auf mich wartet. Immerhin war ich jetzt schon dreimal in Botswana - und somit einmal mehr als er. 😗

Beim Abzweig zum Mahango sitzt ein brauner Schlangenadler, eine Erstsichtung für uns. Geht gut los!

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Nächster Stopp ist der sogenannte "Picknickplatz", ein wunderbarer Ort direkt am Wasser und unter riesigen Bäumen. Jede Menge Tiere bedienen sich am Frühstücksbuffet, ...

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.. und manch einer ist noch gar nicht richtig wach.

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Eine tolle Morgenstimmung und eine so friedliche Koexistenz verschiedenster Tiere, nur den Insekten geht es an den Kragen. Ein Rallenreiher zeigt viel Geschick und erbeutet ein Opfer nach dem anderen rund um unser Auto.

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Mehr Vögel bei der kurzen Fahrt durch den Park ...

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... und auch ein Kudu, das zunächst sichtlich an unserer Vertrauenswürdigkeit zweifelt.

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Test bestanden: Schließlich mümmelt das schöne Tier direkt neben uns munter weiter.

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Der Blick auf den Fluss ist herrlich und erneut bedauern wir, dass er nur von so wenigen Stellen möglich ist. Doch wir wollen das ohnehin kaum vorhandene Grün keinesfalls noch mutwillig plattfahren.

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Viel zu schnell sind die zwölf Kilometer vorbei. Zurück auf der Transitstrecke zahlen wir den Parkeintritt und erreichen zügig die B8. Noch einmal tanken, dann geht es durch den Bwabwata Nationalpark bis nach Kongola weiter. Ich hatte mich mental auf große Langeweile eingestellt. Und natürlich, viel passiert auf der Strecke nicht. Doch auf dem makellosen Teer kommen wie schnell voran und wenn ich an die ellenlangen Strecken denke, die wir zuweilen in unseren Landen zwischen monotonen Lärmschutzwänden und gespickt mit Staus zurücklegen, dann gefällt mir die namibische Tapete entlang der B8 mit Sand, Bäumen und immer wieder Adlern ziemlich gut.

Von Kongola bis zum Camp Kwando ist es nicht mehr weit, vorbei an kleinen Dörfern, Eseln und winkenden Kindern geht es schließlich über eine sandige, nicht aber tiefsandige Piste bis zur Lodge, die auf einer Halbinsel direkt am Ufer des gleichnamigen Flusses liegt. Wieder ist das Setting grandios, es gibt einen Campingplatz, luxuriöse, zwischen große Bäume gebaute Bungalows und etwas schlichtere Zeltbauten, von denen wir einen beziehen. Hier gibt es alles, was wir brauchen - inklusive eines traumhaften Blickes auf den Fluss und hinüber nach Botswana.

Schön ist auch der offene Restaurant- und Barbereich mitsamt großem Holzdeck, wo es ebenso von Vögeln wimmelt wie im Garten. Vor allem die Paradiesschnäpper sind zahlreich vertreten und wir werden nicht müde, ihnen hinterherzusteigen.

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Eine Bootsfahrt auf dem Kwando ist eigentlich gesetzt, allerdings nicht ohne Weiteres möglich. Der Wasserstand ist so niedrig, dass kaum mehr Touren stattfinden und wenn, dann nur in kleinster Besatzung mit maximal drei Personen. Wir machen einen Deal: Wir bekommen unsere Zweier-Bootstour zum Normalpreis, wenn wir dafür zudem noch zwei geführte Game Drives in den benachbarten Mudumu National Park buchen - was wir ohnehin vorhatten.

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Unser erster Game Drive am Nachmittag ist mit drei weiteren Paaren gut besetzt, unser Guide ein Milchbart aus dem Nachbardorf. Ich freue mich wie immer unbändig auf die Fahrt, die uns schöne Landschaften zeigt, allerdings nur vergleichsweise wenig Tiere. Sie sind so rar wie die Erklärungen unseres ebenso jungen wie schweigsamen Fahrers. Was das dort drüben für ein Vogel sei, fragt eine Mitfahrerin. "Ein grüner", fachsimpelt er. Ich falle fast von der Rückbank - und endgültig aus allen Wolken, als das Auto seine Eigenarten offenbart. Es hupt beim Start. Jedes Mal. Durchdringend und unvermeidlich. Das wird noch eine Rolle spielen...

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Es ist eine denkwürdige Fahrt, und eine lustige dazu. Nur ein Paar kann in unsere Heiterkeit nicht einstimmen und die Frau tut mir aufrichtig leid. Wann immer sie mit uns lacht, straft sie ihr Mann mit bösen Blicken. Er ist wohl sauer, dass es nicht so läuft, aber so ist es nunmal in einem Nationalpark, dazu einem ohne Zäune: Die Buschparty steigt diesmal woanders. Und so macht der Rest von uns einfach seine eigene und lässt sich die Stimmung nicht vermiesen. C'est la vie.

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Ein Sundowner am Lagerfeuer und ein frühes Abendessen im schönen, offenen Restaurant, schon liege ich im Bett. Drei Eulen zanken vor dem Zelt und so laut, dass es mir durch Mark und Bein geht. Dagegen ist das Grunzen der Hippos vertraut - und meine perfekte Nachtmusik.

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Alle Reiseberichte von Betti und Thomas im Überblick
zuletzt bearbeitet 08. Apr. 2020
897 Beiträge · seit 201508. Apr. 2020 · #237
Lustig zu lesen; deine Extrarunde nach Botswana 😄

LG yvy
https://www.yp-travel-photography.de/andere-afrikanische-l%C3%A4nder/uganda-2025-gorillas-im-nebel/ https://www.yp-travel-photography.de/andere-afrikanische-l%C3%A4nder/madagaskar-2024-nosy-be/ https://www.yp-travel-photography.de/nord-und-mittelamerika/costa-rica-2024-pura-vida-2/ https://www.yp-travel-photography.de/andere-afrikanische-l%C3%A4nder/seychellen-2023-zur%C3%BCck-im-paradies/ https://www.yp-travel-photography.de/nordamerika/costa-rica-2022-pura-vida/ https://www.yp-travel-photography.de/andere-afrikanische-l%C3%A4nder/tanzania-2022-safari-in-der-serengeti-und-sansibar/ https://www.yp-travel-photography.de/afrika/namibia-2019-der-tierreiche-norden/ https://www.yp-travel-photography.de/afrika/namibia-2015-der-trockene-s%C3%BCden/ https://www.yp-travel-photography.de/afrika/sansibar-2019-hakuna-matata-auf-der-gew%C3%BCrzinsel/ https://www.yp-travel-photography.de/afrika/mauritius-2017-trauminsel-im-indischen-ocean/ https://www.yp-travel-photography.de/afrika/s%C3%BCdafrika-2018-19-jahreswechsel-an-der-gardenroute-2/ https://www.yp-travel-photography.de/afrika/s%C3%BCdafrika-2016-in-style/
2'085 Beiträge · seit 201208. Apr. 2020 · #238
Berti allein in Botswana - meine Liebe, du kommst ja ganz schön rum 😁
Sehr sehr begeistert bin ich vom Paradiesschnäpper und es liest sich als wäre er nicht der einzige gewesen ... Neid! Und laut lachen musst ich doch über euren Guide - ob ich das auf Dauer lustig gefunden hätte, ist sicher eine andere Frage ... spontan musste ich aber gleich an meinen Ranger denken, der mal zu einem sehr beflissenen Kellner/Sommelier auf die Frage, was er denn nun zu dem kredenzenden Sauvingnon Blanc sagen möchte, antwortete: "... muss Weißwein sein."
In diesem Sinne freu ich mich schon jetzt auf ein Glas zum Feierabend - mir ist heute schon so nach einem Einstieg ins lange Wochenende.
Allerliebste Grüße Ingrid
reisebericht tansania 2016 repeat in mashatu, premiere im kruger 2017 kaokoveld&etosha herbst 2017
zuletzt bearbeitet 08. Apr. 2020
Themenstarter1'712 Beiträge · seit 201609. Apr. 2020 · #239
Hallo ihr Lieben aus dem Homeoffice,
yp-travel-photography schrieb:Lustig zu lesen; deine Extrarunde nach Botswana
🙂 😉 Vielen Dank, yvy, du bist eine treue Begleiterin 🤪

Und mein Ingrid natürlich auch.
franzicke schrieb:Berti allein in Botswana - meine Liebe, du kommst ja ganz schön rum
Derzeit ja eher nicht so, leider 🙁 Das waren noch Zeiten 🙂 🙂
franzicke schrieb:Sehr sehr begeistert bin ich vom Paradiesschnäpper und es liest sich als wäre er nicht der einzige gewesen
Das stimmt, da kommen noch einige...
franzicke schrieb:laut lachen musst ich doch über euren Guide - ob ich das auf Dauer lustig gefunden hätte, ist sicher eine andere Frage ...
Zum Glück war es nicht auf Dauer so, obwohl... (nächstes Kapitel)
franzicke schrieb:spontan musste ich aber gleich an meinen Ranger denken, der mal zu einem sehr beflissenen Kellner/Sommelier auf die Frage, was er denn nun zu dem kredenzenden Sauvingnon Blanc sagen möchte, antwortete: "... muss Weißwein sein."
😄 😄 😄

Ihr Lieben, ich wünsch euch allen frohe Ostern, trotz oder auch gerade unter diesen besonderen Umständen. Immerhin soll das Wetter ja mitspielen, ein, zwei Kapitelchen sollten dennoch drin sein.

Liebe Grüße,
Betti
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Themenstarter1'712 Beiträge · seit 201611. Apr. 2020 · #240
Gefahr im Verzug?!?

Neues Spiel, neues Glück. So lautet das Motto vor unserer morgendlichen Fahrt in den Mudumu, der uns nach dem eher ereignislosen Nachmittagsdrive zuvor eigentlich nur positiv überraschen kann. Ebenso wie der zwar sympathische, aber so schweigsame Guide, der schon hinterm Steuer sitzt und uns ein gewinnendes Lächeln schenkt, als wir gegen Sieben auf dem Parkplatz erscheinen. Als einzige Gäste übrigens. Das fügt sich natürlich gut.

Blick aus unserem Zelt am Morgen
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Ich nutze die Gunst der Stunde und weise vorsorglich darauf hin, dass wir uns für alles interessieren. Kleintiere, Vögel, bitte gerne halten, und auch gerne länger! Der Junge lächelt und nickt; dreht den Zündschlüssel und die Karre hupt, wie sie das eben so macht, wir kennen es schon vom Vortag. Ich zucke trotzdem zusammen und bin endgültig wach; wie jetzt wohl auch der letzte im Camp. Ein bisschen bizarr das alles, ich denke an eine Butterfahrt und auch an die fahrenden Musikanten. Einfach nur so.

Beim Vorbeifahren deutet der Junge auf sein Dorf, es liegt um die Ecke zwischen Lodge und Park. Schlichte Hütten und freundliche Menschen, sie winken und grüßen den stolzen, fröhlichen Guide, den hier jeder kennt. Wie auch nicht, er ist einer von ihnen, und sein Werdegang eine riesige Erfolgsgeschichte. Das wird mir schlagartig klar. Ich freue mich für ihn und auch für uns, wir bekommen etwas ab von seinem Glanz und machen diese Karriere mit unseren Besuchen möglich. Ein gutes Gefühl.

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Im Mudumu treffen wir eine Gruppe Südafrikaner, sie campen wild. Das sei zwar an bestimmten Stellen erlaubt, doch auch ziemlich verrückt, meint unser Guide. Aber warum denn, fragen wir, was ihn ehrlich überrascht und wohl auch amüsiert: "Viel zu gefährlich", ist er überzeugt.

Wir finden Elefanten, darunter viele Jungtiere, der Guide schaltet den Motor aus und wir beobachten sie lange.

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Hm, lecker 🙄
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Den Bullen, der sich uns aus der anderen Richtung genähert hat, bemerken wir erst, als er uns schon fast erreicht hat. Oh Schreck! Der Guide murmelt etwas, ich kann es nicht verstehen, ahne aber, wir sollen uns nicht bewegen. Was mir ohnehin nicht eingefallen wäre. Zur Salzsäule erstarrt sitze ich auf der Rückbank, wie auch Thomas in der Reihe vor mir.

So viele hautnahe Begegnungen hatten wir im Laufe der Jahre, und nur zu gut erinnere ich mich an unsere erste Safari und Lektion Nummer eins: gerate niemals zwischen eine Elefantenherde. Genau das ist nun aber passiert, und der Elefant startet eine intensive Inspektion des Jeeps. Nur Zentimeter ist der tastende Rüssel von meiner linken Schulter entfernt, ein komisches Gefühl, eine Mischung aus Furcht und Pragmatismus. Kämen wir in dem tiefen Sand gut weg? Was schlummert in meinem Rucksack? Eine Orange vielleicht, oder ein Apfel? Das wäre echt doof, ist aber zum Glück nicht der Fall.

"Don't worry", flüstert der Junge, der wohl meine Gedanken lesen kann, doch so wie er dasitzt, kerzengerade, mit großen Augen und die Hand am Zündschlüssel, bin ich alles andere als beruhigt. Zumal das Interesse des Elefanten keineswegs erlahmt. Minuten werden zur Ewigkeit. Schon imposant, wieviel Kraft in so einem Rüssel steckt. Vor allem, wenn man direkt daneben sitzt. Oder auch darunter, denn nun rupft das Tier an der Dachplane und lässt sie mit einem lauten Knall hinabflitschen. Immer wieder. Eine echte Zerreißprobe, auch für die angespannten Nerven.

Unser Führer ändert die Strategie. Dreht den Zündschlüssel, es folgt das obligatorische Hupen, absurd! Wir eiern durch die tiefsandige Spur und haben Glück. Kein rasender Elefant folgt uns, ich bin heilfroh und sage das auch, doch der Guide lächelt wieder und beruhigt: "No danger." So richtig glauben kann ich ihm nicht, aber die Situation wiederum auch nicht einschätzen. Wie wohl seine Erfahrungen sind? Als Guide. Als Einheimischer, der mit der Wildnis aufgewachsen ist. Was weiß er und was nicht? So richtig komme ich nicht dahinter.

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Ganz sicher hat er mehr auf dem Kasten, als er bei unserer ersten Tour gezeigt hat. Er bleibt zwar wortkarg - für Anfänger eher ungünstig, für uns aber angenehm - findet für mich jedoch die "grünen Vögel" und kann sie auch näher erklären; es sollte vielleicht ein Scherz sein am Vortag. Die Goldbugpapageien sind für uns eine Erstsichtung und wir freuen uns sehr darüber.

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Es ist eine nach dem ersten Schreck so friedliche Tour durch schöne Landschaft, die zwar unter der Dürre leidet, aber durch ihre Vielseitigkeit besticht. Und gefällt die Einsamkeit, nur die Südafrikaner begegnen uns, auch wenn die ganz spektakulären Sichtungen ausbleiben.

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Er sagt es nicht, aber einen Wunsch will mir der Guide offenbar noch erfüllen, die Zeit ist längst um, doch er fährt Umwege. Erst einmal haben wir in aller Ruhe Pferdeantilopen gesehen, 2014 in Botswana, und nun hoffte ich auf eine zweite Begegnung. Als wir schon nicht mehr damit rechnen, finden wir sie, und sind alle glücklich damit.

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Dieses Zebra muss ein Steppenzebra sein, doch es sieht kompakter aus und es fehlen auch die Schattenstreifen. Weiß jemand, was genau für ein Zebra das ist?
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Reichlich verspätet sind wir zurück im Camp Kwando, uns soll es recht sein. Wir treffen die Birder, die auf dem Rückweg von Katima Mulilo sind, und sie zeigen uns ein Nest direkt am Holzdeck beim Restaurant.

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Es ist so winzig, wir hätten es glatt übersehen, obwohl es direkt vor unserer Nase hängt. Ein Paradiesschäpper-Pärchen schleppt fleißig Nistmaterial an, stopft es in die Lücken und drückt dann das Innere mit dem Bauch geschickt platt.

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Die heiße Mittagszeit verbringen wir am Pool und erneut in allerbester Gesellschaft. Vögel und Schmetterlinge umschwirren uns, ...

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... und schon jetzt freuen wir uns auf die Bootstour auf dem Kwando am Nachmittag.

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Eierdieb
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zuletzt bearbeitet 13. Apr. 2020