TanjaThemenstarter778 Beiträge · seit 200612. Feb. 2019 · #61
An dieser Stelle möchte ich mich mal ganz herzlich bei allen Mitlesern und Danke-Butto-Drückern bedanken! Vielen Dank für euer Interesse und eure Anmerkungen! 😘
Bald gehts weiter - wir reisen nun nach Kanaan und Namtib, ehe es zu unserem südlichsten Punkt in Namibia geht: Aus.
Viele Grüße von Tanja
TanjaThemenstarter778 Beiträge · seit 200612. Feb. 2019 · #62
Auf nach Kanaan!
Da auch die Etappe vom Namibrand Family Hideout in die Tirasberge nicht allzu weit war, kamen wir trotz einiger kurzer Fotostopps um 14 Uhr auf Kanaan an - und waren tatsächlich die einzigen Gäste! Ursprünglich wollten wir hier 2 Nächte bleiben, dies war uns bei näherer Betrachtung der Preise aber dann doch zu teuer und so hatten wir uns entschieden, nur eine Nacht Kanaan zu buchen (inkl. Sunset- und Dünentour) und die 2. Nacht zu den Nachbarn zu fahren und auf Namtib zu campen. Gute Entscheidung, kann ich im Nachhinein sagen. Zur Begrüßung gabs ein Erfrischungsgetränk, die Koffer wurden ans Zelt getragen, es wirkte alles recht gut durchorganisiert. Das Zelt/Zimmer gefiel uns echt gut - schlicht, aber stylisch, mit einer kleinen Terrasse davor und einem weiten Blick auf die Ebene.
Unser Häuschen ganz rechts:
Der Blick:
Blick auf das Wasserloch und dahinter das Gepardengehege:
Nachdem wir uns in der luftighellen Lapa noch ein wenig mit der Angestellten Sharon unterhalten , den letzten Tagebucheintrag nachgeholt und ein paar Postkarten geschrieben haben, ging es um 17.30 zum - vorgebuchten - Sunsetdrive mit Malan. Es war immer noch seeehr heiß! Als erstes fuhren wir zu einem Hügel mit schönen Köcherbäumen.
Und danach zur "berühmten" Walzing Mathilda. Allerdings war dem Guide dieser Name gar nicht geläufig 😁
Habe eben Deinen Bericht in einem Rusch durchgelesen und bin begeistert 😁 Die Auswahl Eurer Unterkünfte ist super, die meisten davon kenne ich zwar selbst noch nicht, sehen aber alle echt klasse aus. Die Sichtungsfee hat‘s ja auch außerhalb vom KTP schon gut mit Euch gemeint - die Gepardensichtung ist ja wohl der Wahnsinn 🤪
Wenn ich die tollen Landschaftsfotos sehe, würde ich am liebsten gleich meine Sachen packen und losfahren 🙂
Aber sag mal, „Oryxköttelweitspucken“ gib‘s nicht wirklich, oder? 🤢 🤢 Das hab ich ja noch nie gehört..
Lois schrieb:Aber sag mal, „Oryxköttelweitspucken“ gib‘s nicht wirklich, oder? 🤢 🤢 Das hab ich ja noch nie gehört.
Doch gibt es . Kann durchaus aber auch Springbock sein. 🤢
LG Logi
Applegreen1'796 Beiträge · seit 201414. Feb. 2019 · #65
Hallo Tanja,
so jetzt komme ich auch mal wieder zum Lesen Deines Berichts - und ich kann mich nur nochmal wiederholen 😎 Allerschönste Erinnerungen!
Namibrand Family Hideout ist ja die Heimat des TokTokkie-Trails und Kanaan kennen wir auch aus dem letzten Jahr.
Die Landschaften sind einfach einmalig schön! Kanaan kennen wir allerdings komplett graslos - die scheinen im letzten Jahr dann wohl doch mal ein wenig Regen abbekommen zu haben.
Doch gibt es . Kann durchaus aber auch Springbock sein. 🤢
LG Logi
Oh graus 🤢
sphinx1'624 Beiträge · seit 201515. Feb. 2019 · #67
Hallo Tanja still habe ich bereits ein Weilchen mitgelesen und nun will ich mich für Deinen Bericht mit einem Traumziel nach dem anderen herzlich bedanken und natürlich freue ich mich auf die Fortsetzung. Viele Grüße Elisabeth
vielen Dank für diesen schönen Reisebericht. Du wolltest ja nur einen kurzen Bericht abgeben - zum Glück für uns ALLE ist es deutlich mehr, wofür ich Dir sehr dankbar bin.
Ein toller Bericht, die Bilder sind sehr schön und Du bringst sogar uns als eingefleischte Lodgehopper das campen mit so einem Dachzelt näher. Und mir gefällt die Art Eurer Mixtour - mal campen, mal ÜN in festen Unterkünften. Das ist Klasse und macht regelrecht Lust auf so einen Urlaub.
Nochmals Danke und ich freu mich schon auf die nächste Etappe.
Übrigens: die Auswahl Eurer campsites find ich super! 🙂
TanjaThemenstarter778 Beiträge · seit 200616. Feb. 2019 · #69
Lois schrieb:Liebe Tanja,
Aber sag mal, „Oryxköttelweitspucken“ gib‘s nicht wirklich, oder? 🤢 🤢 Das hab ich ja noch nie gehört..
Liebe Sandra,
ja, das gibt es dort wirklich! Und obwohl mein Mann eigentlich jeden Scheiß mitmacht (was für ein passendes Wort in diesem Zusammenhang 😄 ), hat er hier dankend abgelehnt. Vor allem war die Ansage, die Köttel vorher im Mund schön einzuspeicheln, also nix mit "rein und so schnell wie möglich wieder raus" 🤢 Viele Grüße, auch an Richard!
Tanja
TanjaThemenstarter778 Beiträge · seit 200616. Feb. 2019 · #70
Nachdem wir Walzing Mathilda und ihre Nachbarn ausgiebig fotografiert hatten, fuhr uns Malan zu einem schönen Platz, um den Sundowner einzunehmen. Er erzählte einiges über seine Familie und was er bisher so gemacht hat und wir freuten uns schon darauf, am nächsten Morgen mit ihm die Dünenfahrt machen zu können, denn die Chemie zwischen uns stimmte 🙂
So erlebten wir den Sonnenuntergang:
Kaum zurück von dieser schönen Fahrt gab es auch schon Dinner. Es gab Biltong Salat (Salat, Fetawürfel, Biltong, leider ohne Dressing und daher seeehr trocken), Chicken-Kebab mit Couscous und Grillgemüse (lecker!) und als Nachtisch Curros mit Lemoncurd (hätte ich drauf verzichten können). Dazu wurde ein lauwarmer Weißwein gereicht, den wir mit Hilfe einiger Eiswürfel aber auf eine trinkbare Temperatur bringen konnten 🤩
Da am nächsten Tag um 4.30 Uhr die Nacht zu Ende sein sollte, verschwanden wir nach dem Essen flugs im - wirklich sehr gemütlichen - Bett. Trotz der Hitze schliefen wir sehr gut.
Goldmull795 Beiträge · seit 200716. Feb. 2019 · #71
Hallo Tanja und Uwe!
Ihr habt ja viele unserer ehemaligen u. zukünftigen Traumziele besucht und mit Bild und Text hervorragend dokumentiert! Vielen Dank dafür bisher und wir freuen uns auf weitere afrikanische Träume! Weiter so!
es grüßen, Gerd + Ulla
TanjaThemenstarter778 Beiträge · seit 200616. Feb. 2019 · #72
vielen Dank für eure lieben Kommentare! So macht das Berichtschreiben gleich doppelt so viel Freude 😘
Wir haben unsere Reise und jede einzelne Station wirklich sehr genossen und ich weiß nicht, wie oft am Tag wir "Mensch, ist das schön hier!" gesagt haben. Und das, obwohl wir die meisten Orte schon kannten und ja eigentlich wussten, was uns erwartet. Trotzdem ist es immer wieder beeindruckend und etwas ganz Besonderes, solch wunderbare Natur erleben zu dürfen.
Viele Grüße von Tanja
TanjaThemenstarter778 Beiträge · seit 200618. Feb. 2019 · #73
Am nächsten Morgen klingelte uns der Wecker unerbittlich um 4.30 Uhr raus. Start der Dünenfahrt, die wir auch alleine mit Malan erleben durften, war um 5. Wir fuhren schnurstracks zu einer Düne, auf der wir den Sonnenaufgang genossen, und das sogar recht luxuriös: Malan hatte für jeden von uns eine Decke mitgebracht und kredenzte uns Tee (mit Milch und Zucker) sowie Rusks. Natürlich zog es uns noch weiter die Düne entlang, und schon da nervte die eine oder andere Biene, die uns um die Beine flog. Das war aber nix im Vergleich zu den Massen, die sich bei unserer Rückkehr in unseren Tassen befanden 😣 Als wir loswollten, hat der arme Malan todesmutig und sehr vorsichtig diese Bienenknubbel in den Sand ausgeschüttet und das war uns allen nicht einerlei. Ich habe noch nie so eine Menge an Bienen auf einem Haufen gesehen und ich glaube, wir konnten echt froh sein, dass wir nicht gestochen wurden. Die Bienen verfolgten uns sogar noch, als wir schon abgefahren waren und ich atmete hörbar auf, als wir endlich auch die letzte abgehängt hatten.
So zeigte sich uns dieser Morgen auf Kanaan:
TanjaThemenstarter778 Beiträge · seit 200618. Feb. 2019 · #74
Malan zeigte uns noch eine weitere schöne Stelle, ehe wir zurück zur Lodge gebracht wurden.
In der Lapa erwartete uns ein üppiges Frühstück, vor allem Uwes Omelett hätte wieder mal für eine Großfamilie gereicht! Da wir kein Brot mehr hatten, fragte ich nach, ob ich den Rest des leckeren Brotes vom Frühstücksbuffet kaufen könnte, was möglich war (und letztendlich bekamen wir es geschenkt, "da die nächsten Gäste sowieso erst Tage später eintreffen würden"). Beim Auschecken erfuhren wir noch ein bisschen was über das Praktikantentum auf Kanaan bzw. N/a'ankuse und dann kam die kürzeste Etappe unserer Reise: rund 30 km bis Namtib 😁
Fortuna77839 Beiträge · seit 201418. Feb. 2019 · #75
Liebe Tanja,
das sind einfach traumhafte Landschaftsaufnahmen... 🙂 Ich kriege Fernweh!!!
TanjaThemenstarter778 Beiträge · seit 200619. Feb. 2019 · #76
Die Strecke nach Namtib war kurz, teils sehr sandig, aber auch schön.
Gegen 12 kamen wir an - wir hatten extra vorher angefragt, ob eine Ankunft während der Mittagsruhe ok wäre und bekamen grünes Licht 😁
Thorsten begüßte uns in seiner sehr einladenden Oase, verkaufte uns noch einen Sack Feuerholz und sagte uns, wir könnten uns im großen und ganzen einen Platz aussuchen. Die Campsites liegen quasi am Fuße eines großen Hügels und teilen sich ein Waschhaus. Wir suchten uns einen schönen Platz mit Schatten unter einem alten Kameldornbaum aus, guckten mal wieder viel in die Landschaft und relaxten ausgiebig. Natürlich kam auch wieder das Fotografieren nicht zu kurz.
Unser Platz:
Da es zum Abendessen nur Brot mit Pesto und Feta sowie die Reste des Couscous-Salates gab, mussten wir kaum was vorbereiten. Es war wieder mal sehr heiß, aber es ging auch ein starker Wind und hinter dem Hügel kamen Wolken zum Vorschein. Kurz vor dem Sonnenuntergang sind wir ein wenig den Hügel hinaufgeklettert - von dort war die Aussicht im sanften Licht und die rot leuchtenden Boulders wunderschön.
TanjaThemenstarter778 Beiträge · seit 200621. Feb. 2019 · #77
Nachdem wir von unserem schönen Sundownerplatz wieder zurück auf die Campsite kamen, wurde ein Feuerchen entfacht und die intensiven Farben des Abendhimmels bewundert. Auf dem Weg zum Abwasch im bzw. am Waschhaus haben wir wieder mal einen Skorpion entdeckt, zum Glück einer mit großen Zangen und dünnem Schwanz - also ungiftig. Leider hatten wir den Fotoapparat nicht dabei...
Die Nacht war warm, windstill und erholsam. Da wir auch am nächsten Tag keine allzulange Fahrt vor uns hatten, konnten wir uns Zeit lassen. So frühstückten wir in Ruhe, bauten (inzwischen sehr routiniert) unser Zelt ab und verabschiedeten uns von Thorsten und waren gegen 10.30 Uhr wieder on the road.
Auf Namtib hätten wir es gut noch einen weiteren Tag ausgehalten, zumal wir aufgrund der Hitze die von Thorsten empfohlene Wanderung nicht gemacht hatten und es also noch was zu entdecken gäbe. Ein Grund mehr, hierhin zurückzukehren. Der Platz hat uns gut gefallen, die Entfernung zwischen den einzelnen Campsites war groß genug für Privatsphäre, das Waschhaus mit getrennten Männer- und Frauenduschen und -toiletten und einer Außenspüle war sauber und die Lage an dem kleinen Berg, der so toll im Abendlicht leuchtete, gefiel uns sehr. Zum Glück sind auch die Paviane, die sich nachmittags noch nahe der Plätze zeigten, irgendwann abgezogen 😕
Wolken begleiteten uns auf dem Weg Richtung Süden.
Diesen Greater Kestrel (?) sahen wir auf einem Zaunpfahl:
Während der Fahrt wurden die Wolken größer, dunkler, mehr. Und irgendwann regnete es westlich von uns.
Innerhalb von 3 Stunden kühlte es von 37 Grad auf 28 Grad ab!
Topobär5'479 Beiträge · seit 200925. Feb. 2019 · #78
TanjaThemenstarter778 Beiträge · seit 200626. Feb. 2019 · #80
So, weiter gehts. Wir kommen nach Aus, wo wir uns für 3 Tage im Eagles Nest eingebucht haben.
Direkt bei der Ankunft orderten wir für den Abend ein Braai-Paket, und das Warten darauf versüßten wir uns mit Kuchen und Tee/Kaffee. Auch trafen wir Piet, mit dem wir uns kurz unterhielten, und dann waren auch schon zwei riesige Körbe mit Grillgut und Frühstück für den nächsten Morgen parat. Alles hurtig eingeladen und ab auf die rund 7 km Sandpad zum wunderschönen Chalet Eagles View. Wie liebe ich es - auch wenn aufgrund der Dürre die Aussicht auf eine verdorrte Fläche nicht ganz so schön war wir bei vorherigen Besuchen 🤨
Den Nachmittag nutzen wir für einen Waschgang und die Vorbereitungen fürs abendliche Grillen. Zwischendurch regnete es tatsächlich auch ein paar wenige Tropfen...
Das Essen war lecker und viel zu viel.
Nach einer wieder mal sehr erholsamen Nacht war ich am nächsten Morgen früh wach und konnte diesen kleinen Gesellen beobachten, bevor es Frühstück gab:
Das Frühstückspaket wäre auch mit einer Großfamilie nicht zu bezwingen gewesen. Wir haben vielleicht ein Drittel gegessen, es gab Brot, Käse, Wurst, Spiegelei mit Bacon, Lachs, Muffins und süßes Brot mit Honig. Joghurt, Obst, Müsli und noch mehr Eier, Brot und Kuchen verwahrten wir uns für später auf.