4 Wochen Südnamibia + KTP (Camping + Lodges)

Reisebericht 173 Antworten · 33,2k Aufrufe · gestartet 05. Jan. 2019 von Tanja
Themenstarter778 Beiträge · seit 200631. März 2019 · #141
... Denn es hatten sich zwei junge männliche Löwen in der Nähe des Wasserlochs niedergelassen. Nachdem sie getrunken hatten, kamen sie auf die Hütten zu und legten sich ganz dicht an die Terrasse von Susi und Michael! 🤩
Irgendwann konnten wir sie nicht mehr sehen, sie waren Richtung Isaacs Hütte geschlendert und hielten sich dann recht lange direkt neben seiner Behausung auf 🤪


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Auf dem Weg zu Isaac:

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Aber es gab natürlich auch harmlosere Besucher.

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Und ab mittags standen dann nicht mehr die Tiere, sondern die Erzählungen über Afrikaurlaube und alle möglichen anderen Themen im Vordergrund: wir verbrachten wieder mal einen sehr anregenden und lustigen Tag mit Susi und Michael. Zwischendurch kam auch Glynis vorbei, eine Südafrikanerin, von der ich die 2 Nächte in Grootkolk bekommen hatte (sie hatte wohl eine Doppelbuchung) und bei der ich mich nun auch persönlich dafür bedanken konnte.
Abends gab es bei uns nochmal Reste vom Vorvortag. Am Wasserloch zeigte sich im Dunkeln noch eine Wildcat, aber die Löwen, mit denen wir fest gerechnet hatten, blieben aus. Leider hörten wir sie auch nicht brüllen, das hatte ich mir doch so sehr gewünscht...Aber ich will mich ml nicht beschweren 😎
zuletzt bearbeitet 31. März 2019
898 Beiträge · seit 201601. Apr. 2019 · #142
Tanja schrieb:
Außer Susi + Michael und uns war noch ein junges Päärchen (mit einem Auto mit südafrikanischem Kennzeichen) dabei. Und mit denen erlebten wir dann etwas, worüber ich mich heute noch aufregen könnte: sie fotografierten (beide mit dicken Teleobjektiven) mit Blitz! Das heißt, während die Löwin fraß, ging ein regelrechtes Blitzlichtgewitter auf sie nieder. Hin und wieder guckte sie zu den beiden und man sah ihr an, dass sie sehr unentspannt war. Als ich noch überlegte, wie ich denen auf englisch deutlich sagen kann, dass sie das gefälligst lassen sollen, stand die Löwin auf und fauchte in Richtung des Autos. Eine solche Reaktion habe ich noch nie erlebt und ich hoffte, das wäre den beiden eine Lehre. Sie hörten dann auch erst mal auf zu blitzen, aber nach einiger Zeit ging es wieder los. Wir haben ihnen dann etwas entsprechend Deutliches zugerufen, was dazu führte, dass sie nun tatsächlich ohne Blitz fotografierten. Aber ich war echt außer mit vor Wut über eine solche Ignoranz. Wie wir später von Susi und Michael erfuhren, haben sie u. a. auch in Kielie weiter Tiere mit Blitz aufgenommen. Grrrr 😈
Moin Tanja,

danke für den Bericht und die wunderschönen Bilder! Ihr hattet ja wirklich großartige Löwen-Sichtungen!

Zu der Blitzerei. Ich kann Deinen Unmut sehr gut nachvollziehen! Über das Thema gibt es massenhaft Glaubenskrige im Netz (und im echten Leben). Selbst bei hochdekorierten Naturfotografen ist es umstritten, ob sich Tiere dadurch gestört fühlen, ob man das darf, wenn ja, warum nicht, etc.
Natürlich hat man mit Blitz im Ernstfall etwas mehr Licht auf dem Motiv. Gerade bei kritischen Lichtsituationen kann das das Bild retten, aber ist es das wert?

Danke Dir und viele Grüße
Martin
Im Land der grünen Wiesen! - Namibia 2018 Wir sehen uns am Boteti! - Namibia/Botswana 2021 Botswana 2025 - Erholungsurlaub mit der Familie
Themenstarter778 Beiträge · seit 200601. Apr. 2019 · #143
Hallo Martin,

nur ganz kurz: in dieser Situation hat man der Löwin deutlich angemerkt, dass sie zuerst irritiert war und sich zunehmend gestört fühlte. Wenn man als Fotograf richtig angefaucht wird, 5 Minuten aufhört und danach weiterblitzt, macht man doch wohl irgendwas falsch, oder? Mal abgesehen davon hat es uns auch gestört - ich hätte an die Decke gehen können 😠

Außerdem war das Licht ja völlig ok. Meine Bilder sind überhaupt nicht bearbeitet. Wenn man bedenkt, was man da mit Bildbearbeitung noch rausholen könnte... ich denke, da hätte man sicher aufs Blitzen verzichten können...

Vielen Dank auch für dein Lob 😘

Viele Grüße
Tanja
8'054 Beiträge · seit 200801. Apr. 2019 · #144
Coucou Tanja,

Da habt ihr ja echt Glück gehabt. Tolles Kino und sehr schöne Bilder. 😎

Bin gespannt wie es weiter geht! 🙂

Danke für's Teilen.
Annick
Südafrika 2014 http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/281763-miam-miam-und-mamamia.html Namibia 2014 [http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/283810/-die-frenchies-in-namibia.html] Tansania 2015 [http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285247-tansania-auf-jeden-fall-wieder.html] Uganda/Ruanda 2015 {http://namibia-forum.ch/forum/160-diverses/286948-uga,html} Tanzania 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/288428-rei,html} Südafrika/Simbabwe 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/290185.html} Südafrika Garden Road 2018 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/295032-the-garden-road-ein-bisschen-anders.html Malawi 2018{http://namibia-forum.ch/forum/154-diverses/296097-reisebericht-malawi-august-2018.html}
1'127 Beiträge · seit 201101. Apr. 2019 · #145
Hallo Tanja,

auf dem Bild
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sehen die zwei viel größer aus als ich sie in Erinnerung habe.

Ansonsten finde ich es interessant zu sehen welche Perspektive ihr bei der Sichtung hattet. Da ist deutlich mehr Eland als auf unseren Bildern zu sehen.

Das mit dem Blitzen geht gar nicht, vor allem wenn wie in diesem Fall die Löwin dann auch noch so darauf reagiert. Aber das Thema hatten wir ja schon.

@Martin...Das mehr Licht zeigt sich häufig in der Form, dass die Tiere dann total weit aufgerissene Augen auf den Bildern haben, was unnatürlich und nicht wirklich schön aussieht.

Liebe Grüße Susi
Reisebericht SA 2013 Viel Krüger und noch'n bisschen was anderes Reisebericht SA 2014
Themenstarter778 Beiträge · seit 200603. Apr. 2019 · #146
Am 30.12. mussten wir nach 2 Nächten Grootkolk - im Gegensatz zu Susi und Michael, die noch bleiben konnten - leider verlassen. Für uns ging es weiter nach Kieliekrankie.
Vorab stelle ich aber noch ein paar Bilder ein, die die beiden von Uwe und mir am Vortag am Kill gemacht haben und die ich sehr mag:
Hier sehe ich schon, wer sich da nähert. Uwe lacht die Fotografen ganz unbedarft mit heruntergelassener Fensterscheibe an.
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Ups, wo kommt der denn plötzlich her?
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Schnell mal die Scheibe hochmachen 😮
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Hier bleib ich!
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Danke ihr Lieben nochmals für diese wunderbare Bilderserie! 😘

So, jetzt geht es wieder chronologisch weiter:
Die beiden Junglöwen vom Vortag waren immer noch im Camp, wir konnten sie, obwohl gut getarnt, nahe des Wasserlochs ausmachen. Sie blieben aber, wo sie waren. Dafür besuchte mal wieder eine braune Hyäne das Wasserloch und trollte sich nahe unseres Hüttchens vorbei.

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Ich versuche, ein Video einzustellen und hoffe, die Qualität ist ok:
https://www.youtube.com/watch?v=MJM3cjD23mQ

Diese mutige (leichtsinnige?) Kuhantilope traute sich trotz der Löwen ans Wasser
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Irgendwann bemerkte sie die Löwen, schnaubte, beobachtete und entfernte sich dann und überliess das Wasser den Täubchen...

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Das schöne Morgenlicht taucht auch die Vögel in wunderbares Goldgelb

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Ein letzter Blick zurück bei der Abfahrt:
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Natürlich steuerten wir als erstes Kannaguass an und waren überrascht, etwas entfernt nicht die Löwen der Vortage, sondern zwei stattlich Löwenmänner vorzufinden. Wir hatten Glück, denn sie gingen zum Wasserloch 🤩

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Sie schienen sattgefressen zu sein, denn sie gestatteten es einem Schakal, auch einen Happen des Elands zu erbeuten.

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Viel war nicht mehr übrig...

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So ein Hübscher

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Da wir noch einen recht weiten Weg vor uns hatten, mussten wir uns wohl oder übel irgendwann losreißen und weiterfahren. Schade, hier hätte ich noch stundenlang bleiben können.
Der Himmel war mit kleinen Wölkchen geschmückt und die Fahrt Richtung Süden recht unspektakulär. Wir sahen Strauße, Springböcke, Gnus, Oryx und immer wieder Singhabichte sowie Löwen bei Cheleka.

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Kurz vor Nossob stand ein Auto, und wir dachten zuerst "Oh je, was ist denn da passiert?", da es so aussah, als hätte er einen Reifen verloren. Es stellte sich jedoch heraus, dass es eine Art kleiner "Scraper" war und der Ranger zwei Reifen hinter sich herzog. Er stand an einem Busch und zeigte uns eine Sandsnake

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Am Picknickplatz Melkvlei posierte diese schöne Agame

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zuletzt bearbeitet 04. Apr. 2019
Themenstarter778 Beiträge · seit 200603. Apr. 2019 · #147
Das letzte Stück nach Kielie zog sich wie immer - wobei die Landschaft natürlich eine Augenweide ist, besonders nun am späten Nachmittag und mit den Wolken.

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Wir freuten uns, dass wir von Jacques begrüßt wurden - er hatte uns in Uri erzählt, dass er in Kielie Dienst hätte, wenn wir dort hinkommen, aber versuchen möchte, doch noch an diesen Tagen frei zu bekommen. Hatte wohl so kurzfristig nicht geklappt.
Wir bekamen Unit 3 zugewiesen und waren erst mal eine Zeitlang mit Ausladen beschäftigt.

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Leider war die Wildcat mit ihren Jungen nirgendwo zu sehen. So verbrachten wir die nächsten Stunden faul auf der Terrasse bei wunderschöner Aussicht, ehe Uwe ein Feuerchen entfachte.

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Das Buch kann ich jedem KTP-Besucher ans Herz legen:

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Zum Abendessen gabs mal wieder leckere Steaks und dazu Bohnengemüse. Am Wasserloch blieb es ruhig, auch die Wildkatze, die sich mit ihren Jungen im Camp aufhalten sollte, konnte ich nicht entdecken. Jacques stattete uns seinen obligatorischen Besuch ab. Viel mehr passierte an diesem Tag nicht mehr...

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Am Silvestermorgen frühstückten wir gemütlich, ehe wir Richtung Auobtal aufbrachen. Wenn auch leider kein Foto möglich war, konnten wir einen Hasen, eine Schildkröte unter einem Busch und eine sehr wuselige Slender Mongoose beobachten.

Außerdem einen (auch immer sehr schwierig abzulichtenden) Rotbauchwürger

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und einen Kaptriel

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Am Picknickplatz trafen wir auf das recht zahme Erdmännchen, was dort wohl ansässig ist.

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und etwas weiter nördlich war dann Stau. Vier Löwen hatten es sich direkt an der Pad gemütlich gemacht, wir fanden aber das hohe Autoaufkommen alles andere als einladend und fuhren schnell weiter. Also langsam, aber sofort. 🙄
Da wir keine weiteren Sichtungen hatten, beschlossen wir, lieber wieder ins Camp zu fahren und dort die Aussicht und Ruhe zu genießen - es war unser letzter ganzer Tag im Park 😐

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Nachmittags ging ich immer mal wieder vor unser Häuschen in der Hoffnung, doch noch die Wildkatzenfamilie zu erspähen. Als ich nach dem x-ten Mal in meinen Flipflops an dem "Verschlag", in dem der Wassertank für unsere Unit ist, vorbeikam, lugte ich hinein und dachte "Na, vielleicht liegen sie ja sogar hier im Schatten...". Weit gefehlt...
Keine Katzen, aber das Ende eines gelben Gartenschlauchs, das sich prompt unter den Wassertank schlängelte. Oh Gott, eine Kapkobra, direkt vor unserer Küchentür 😣
Schnell rief ich Uwe, der wiederum Jacques rief, der wiederum die Spur sah, aber von der Schlange keine Spur 🤩
Er riet uns, die Tür immer geschlossen zu halten (klar, machen wir eh). Auch den oberen Teil, da die Schlange je nach Größe da natürlich auch reinklettern könnte. Ach du meine Güte, wir hatten das den ganzen Tag geöffnet, um wenigstens etwas frische Luft in das aufgeheizte Häuschen zu lassen. Also, alles dicht gemacht und direkt mal eine Warnung an nachfolgende Gäste ins Sightings-Buch geschrieben.
Unser Silvestermenu bestand aus Nudeln mit Pesto und dazu ein Glas Sekt (den hatten wir von Safari Car Rental geschenkt bekommen und extra für diesen Abend aufbewahrt). In der Ferne türmten sich immer dickere Wolken, darin heftiges Blitzen, dazu eine riiiiesen Sternschnuppe und Regen im Westen. Schöner kann doch kein Feuerwerks-Silvesterhimmel daheim aussehen. Was haben wir für ein Glück, einen solchen Tag in diesem Park verbingen zu dürfen.
zuletzt bearbeitet 04. Apr. 2019
1'127 Beiträge · seit 201103. Apr. 2019 · #148
Tanja schrieb:
Danke ihr Lieben nochmals für diese wunderbare Bilderserie! 😘
Immer wieder gerne Ihr beiden 😘 😘 !!!

Die zwei
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sind aber mal so richtig hübsch. Wir haben an dem Tag ja noch reichlich Zeit mit den beiden verbracht und ich wurde noch richtig angeschmachtet (so sah es zumindest aus 😉 ).

Liebe Grüße

Susi
Reisebericht SA 2013 Viel Krüger und noch'n bisschen was anderes Reisebericht SA 2014
1'312 Beiträge · seit 200604. Apr. 2019 · #149
Hallo Tanja,

klasse Interaktion mit dem Löwen! Die Gesichter von euch sind sehr aufschlußreich!!!!
Aber auch sonst habt ihr wunderschöne Bilder dabei. Die 2 Mähnenlöwen sehen aus, als ob sie fürs Foto noch schnell aufgehübscht worden sind! Extrem fotogene Burschen!

LG Claudia
http://meine.flugstatistik.de/tk240 Meine Bilder auf flickr
Themenstarter778 Beiträge · seit 200607. Apr. 2019 · #150
Ich danke euch allen für eure netten Kommentare! Ich schaffe es leider nicht, jedem immer einzeln zu antworten, freue mich aber natürlich trotzdem sehr über euer Interesse und Feedback! Da ich eigentlich ja nur einen klitzekleinen Kurzbericht machen wollte, wundere ich mich über mich selbst, dass ich irgendwie kein Ende finden kann. Wahrscheinlich will man sich gedanklich einfach nicht vom Urlaub lösen 😗

So, am Ende eines wunderbar sonnigen Frühlingstages mache ich mal schnell weiter.
Themenstarter778 Beiträge · seit 200607. Apr. 2019 · #151
1.1.2019
Am Neujahrstag mussten wir weiter, d. h. Kieliekrankie und den Park verlassen 🙁
Morgens um 5 betrat ich voller Hoffnung, ev. doch noch die Wildkkatzen zu sehen, auf die Terrasse. Leider Fehlanzeige. Dafür hatte ich eine Fledermaus eingeschleppt, die dann im Schlafzimmer ihre Runden drehte. Zum Glück fand sie, nachdem ich ihr die Terrassentür nochmal öffnete, flugs den Weg nach draußen. Wir packten nach dem Frühstück mal wieder alles zusammen, wobei wir nicht mehr allzuviel an Lebensmitteln übrig hatten, und diesen Rest schenkten wir Jacques. Beim Verabschieden huschte tatsächlich noch eine Wildcat in das Abflußrohr, das neben seiner Hütte verläuft. Ich konnte die Katze nur aus den Augenwinkeln sehen und erfuhr von Jacques, dass die wohl öfters diesen "Weg" benutzen würden. Na immerhin dann doch noch (fast) gesehen 😉
Kurz nachdem wir ins Auobtal eingebogen waren, sahen wir einen Kapfuchs auf Nahrungssuche. Bei genauerem Hinsehen versteckte sich im dichten Gebüsch sein Nachwuchs. Yippee, wir freuten uns und versuchten, den Kleinen irgendwie abzulichten.

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Auch erspähten wir noch eine Pfeifratte und einen Kronenkiebitz beim Frühstück

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sowie hübsche Bienenfresser und einen Wiedehopf.

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Außerdem sichteten wir eine Gabelracke, Kudubullen, Falken und natürlich Springböcke.
In Mata Mata hieß es dann: Reifenaufpumpen, Pipimachen, tanken und auschecken, um danach wieder nach Namibia einzureisen. Tschüss KTP 😘

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Fazit Kgalagadi: auch wenn unsere Sichtungen sicher weniger spektakulär waren als bei manch anderem Fomi (Leo bei Tag, Karakal und Stachelschwein würd ich schon mal gerne sehen), haben wir es wieder geliebt, dort zu sein. Hier stimmt irgendwie alles: Landschaft, Ruhe (meistens 🙄 ), wunderschöne Unterkünfte mit Ausblick, super Raubkatzen- und Vogelsichtungen und die vielen vielbeschworenen kleinen Tierchen, die bisher jeden Aufenthalt immer wieder zu etwas Besonderem machten. Während ich noch im Park bin, entsteht in meinem Kopf die Route für die nächste Tour, und irgendwie werden es immer mehr Nächte...

So, es ging nun also stetig nach Norden, wobei wir schon kurz hinter dem Parktor aprupt anhielten, um einen Waran, der die Straße querte, abzulichten.

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Um mal eine andere Strecke zu fahren, hatten wir uns (nachdem ich davon im Forum gelesen hatte) für die D1033 entschieden und bereuten es nicht. Der Zustand der Pad war gut, es gab quasi noch weniger Verkehr als auf der üblichen Route und die Landschaft war entzückend, vor allem mit den hübschen Schäfchenwolken.

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Wir malten uns aus, wie leer wohl die Anib Lodge sein würde und waren überrascht (und ehrlich gesagt auch etwas entsetzt), als wir gegen 15.30 Uhr auf den Parkplatz fuhren, der aus allen Nähten platzte.
Wir wurden vom sehr aufgeweckten Lafrenz empfangen, den wir noch vom Aufenthalt im Kalahari Farmhaus im Dezember 2016 kannten. Er erkannte uns auch und es war ganz schön, sich ein bisschen mit ihm zu unterhalten. Er erzählte, dass er befördert worden wäre und war (zu Recht) entsprechend stolz darauf.
Er wies uns Campsite 3 zu, wohin wir zuckelten und ganz angetan waren.

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zuletzt bearbeitet 07. Apr. 2019
547 Beiträge · seit 201408. Apr. 2019 · #152
Liebe Tanja

Wie toll ist den diese Waran-Sichtung! 🤩 Da würd ich glatt einige Löwen dagegen eintauschen (auch wenn der Waran ausserhalb des Parks war)... Und super, wie ihr ihn mit der Kamera erwischt habt!

LG
Stefanie
Aktueller Reisebericht: 8 Wochen Botswana, Namibia und KTP Reisebericht "Breakfast with Lions" - Kapstadt - KTP November 2018, Reisebericht Südafrika Nordosten 2017/18, Mehr Fotos auf unserer Facebook-Seite "We travel not to escape life, but for life not to escape us."
Themenstarter778 Beiträge · seit 200614. Apr. 2019 · #153
Endspurt - 01.01.2019. Kalahari Anib Lodge

Nachdem wir im Schweiße unseres Angesichts das Dachzelt aufgebaut hatten, ruhten wir uns noch ein bisschen im Schatten aus, ehe wir zum Abendessen in die Lodge gehen wollten.
Was dann allerdings etwas länger dauerte, war meine "kurze" Dusche: sowohl aus dem Kalt- als auch dem Heißwasserhahn kam kochend heißes Wasser 😕
Ich liess etwas ablaufen, in der Hoffnung, dass es kälter würde, wollte aber auch nicht zu viel Wasser verschwenden. Das Ende vom Lied: Uwe musste mich mit einigermaßen lauem Wasser aus unserem Auto-Wassertank, das er in einen 5l-Kanister gefüllt hatte, übergießen, damit ich wenigstens halbwegs den Schaum aus den Haaren waschen konnte 🤩

Der Weg zur Lodge war nicht weit und wir bekamen einen Platz auf der großen Terrasse, recht nah am Rand und mit Blick aufs Wasserloch. Es waren erst wenige Gäste da, weil die meisten wohl noch auf dem Abenddrive unterwegs waren. Es war uns mehr als Recht!

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Bar
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Wir probierten uns durch das wirklich leckere Buffet: Springrolls, Salat, Hühnerleber, Kudusteak, Kartoffelpü, Obstsalat, Waffeln. Mmmhhh
Eine besondere Freude war für uns, dass während des Essens eine riesige Elandherde (über 30 Tiere!) zum Trinken ans Wasserloch kam. Leider blieben sie nicht lange, ich hatte den Eindruck, die Blitzfotografierer störten sie zu sehr 😐
Danach tauchte sogar noch ein Warzenschwein auf - so hatten wir nach 10 Tagen KTP ohne diese Tiere (den Elandriss zähle ich mal nicht mit) doch noch zwei neue Sichtungen 😁

Wir liessen die Menschenmengen hinter uns (inzwischen war es wirklich wuselig geworden), liefen glücklich und zufrieden zurück zu unserem Platz und seufzten beide unisono bei dem Gedanken, dass dies nun leider die letzte Nacht im Dachzelt sein sollte.
In der Ferne blitze es mal wieder, aber das Gewitter kam nicht näher.

Ausgeruht starteten wir noch vor dem Frühstück unseren kleinen Morning Walk. Auf der Lodge sind unterschiedlich lange Wanderungen/Spaziergänge ausgeschildert und da es recht schnell recht heiß wurde, entschieden wir uns für den kürzesten. Auf dem etwa 1,15 Std. langen Rundgang, der landschaftlich eher langweilig war, entdeckten wir Strauße, Springböcke, Kuhantilopen, Oryx und Eland.

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Dann hieß es: Zelt abbauen, alles korrekt verstauen bzw. aufräumen für die Wagenrückgabe und frühstücken. Das Personal wirkte etwas überfordert, obwohl die meisten Gäste schon durch waren.

Frühstücksraum
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Nach der Stärkung wuschen wir noch schnell unser Auto etwas ab, da man uns bei SCR gesagt hätte, das würde die Übergabe beschleunigen (ich gehe davon aus, dass sie es sonst dort gewaschen hätten, um dann prüfen zu können, ob es Dellen oder Kratzer gibt).

Fazit Anib Lodge: mit der kleinen Lodge, die wir 2003 kennengelernt hatten, hat die nun zu Gondwana gehörende Anlage nicht mehr viel gemein. Sie ist riesig, jedoch schön gestaltet und sehr stylish. Mir waren aber zu viele Leute da, wobei man davon auf dem Campground natürlich nicht so viel mitbekommt. Da ich mich bei dem Preis geirrt hatte (und daher dachte, die Anib Lodge sei billiger als Bagatelle, was sich im Nachhinein als Fehler herausstellte), würde ich mich beim nächsten Mal eher wieder für Bagatelle entscheiden.
Das Essen und der Service war gut bzw. ok und die Lage vom/zum KTP ist natürlich sehr praktisch.

Wir verabschiedeten uns von Lafrenz und dann gings los. Auch auf der letzten Etappe lief alles wie am Schnürchen und nachdem wir in Dordabis an der Tanke die Reifen wieder haben aufpumpen lassen, rollten wir die letzten Kilometer über Teer zurück zum Autovermieter.
Die Wagenrückgabe lief wieder recht fix und unproblematisch ab. Vincent war froh, dass alles in Ordnung war - über die Feiertage hatte er leider ein paar Probleme mit unterschiedlichen Autos zu beheben, wie er uns erzählte.

Hendrik fuhr uns den kurzen Weg zur Gästefarm Voigtland, wo wir nahe des Flughafens unsere letzte Nacht vor dem Abflug verbringen wollten. Diese Entscheidung war goldrichtig. Gabi hatte für uns ein wunderschönes, modernes und sehr sauberes Doppelzimmer hergerichtet, was wir am nächsten Tag auch noch als Tageszimmer nutzen konnten. Es gab auch einen Kühlschrank sowie eine kleine Sitzgelegenheit vorm Zimmer. Und dazu ein paar anschmiegsame Katzen.

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Den Tag verbrachten wir mit Abkühlen im Pool, lesen und Vögelbeobachten.

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Das Abendessen war ganz hervorragend. Es gab Melone mit Kudu-Rauchfleisch, Gulasch mit Milipapp, Mais und grünen Bohnen und zum Schluss Creme brulée. Sehr lecker und sehr viel. Außer uns war noch eine vierköpfige Familie und ein sehr interessanter Einzelreisender unterwegs, der uns vor und während des Abendessens mit wirklich spannenden Stories seiner vielen Reisen unterhielt.

Geschlafen hatten wir sehr gut, das Bett war riesig und echt bequem. Und dann brach der Abreisetag an...
zuletzt bearbeitet 14. Apr. 2019
547 Beiträge · seit 201415. Apr. 2019 · #154
Tanja schrieb:Endspurt - 01.01.2019. Kalahari Anib Lodge

Fazit Anib Lodge: mit der kleinen Lodge, die wir 2003 kennengelernt hatten, hat die nun zu Gondwana gehörende Anlage nicht mehr viel gemein. Sie ist riesig, jedoch schön gestaltet und sehr stylish. Mir waren aber zu viele Leute da, wobei man davon auf dem Campground natürlich nicht so viel mitbekommt. Da ich mich bei dem Preis geirrt hatte (und daher dachte, die Anib Lodge sei billiger als Bagatelle, was sich im Nachhinein als Fehler herausstellte), würde ich mich beim nächsten Mal eher wieder für Bagatelle entscheiden.
Hallo Tanja

Uns stellt(e) sich für November 2019 auch die Frage, ob wir zwischen dem KTP und Windhoek zwei Nächte Camping auf Bagatelle oder Kalahari Anib verbringen. Bagatelle kennen wir bereits von 2015 und fanden es damals sehr schön. Die aktuellen Preise finden wir mit 350.- NAD/Person/Nacht für Camping schon sehr happig. Haben uns dann für Kalahari Anib entschieden, welche 215.- NAD/Person/Nacht für Camping wollen. Auch noch genug, aber doch einiges 'günstiger' als Bagatelle.

Du schreibst, dass Bagatelle und Kalahari Anib bei euch etwa gleich teuer gewesen wären. Hat Bagatelle in diesem Fall die Preise erst kürzlich erhöht? Weisst du da mehr... Oder kennst du eine andere tolle Camping-Option in der Gegend? 🤩

Schade ist eure Reise bald zu Ende! Ich hab die Fahrt mit euch beiden sehr genossen! 🙂

LG
Stefanie
Aktueller Reisebericht: 8 Wochen Botswana, Namibia und KTP Reisebericht "Breakfast with Lions" - Kapstadt - KTP November 2018, Reisebericht Südafrika Nordosten 2017/18, Mehr Fotos auf unserer Facebook-Seite "We travel not to escape life, but for life not to escape us."
Themenstarter778 Beiträge · seit 200615. Apr. 2019 · #155
Liebe Stefanie,

ich glaube, ich habe mich da vertan. Ich hatte die Anib Lodge gewählt, (u.a.) weil sie günstiger war, und dachte im Nachhinein, das wäre ein Fehler gewesen. Aber dann lag ich doch richtig. Ev. wäre aber das Essen auf Bagatelle günstiger, und da wir ausnahmsweise Dinner und Frühstück an der Lodge eingenommen haben, hätte das vielleicht den Unterschied gemacht. Ich kann aber auf der Anib Lodge Website dazu keine Preise finden und das daher nicht mehr nachvollziehen. Sorry für die womöglich falsche Info! 😕
Tja, Alternativen zum Campen kenne ich da leider auch nicht. Wir waren schon mal im Red Dunes Camp, aber das ist zu nah am KTP, und die Red Dunes Lodge bei Kalkrand ist auch wunderschön, bietet aber kein Camping und ist sehr teuer. Daher muss man sich wohl weiterhin zwischen Anib und Bagatelle entscheiden 🤨

Wobei, Stopp: Hab gerade mal nachgeschaut: beim Kalahari Farmhouse kann man auch zelten. Für 195 N$ p.P. Ob die Plätze schön sind, weiß ich aber nicht. Wir waren dort bisher nur als Farmgäste mit Übernachtung im Häuschen.
https://store.gondwana-collection.com/de/accommodation/kalahari-farm-campsite


Ich danke dir sehr für dein Interesse und freue mich, dass du weiterhin dabei bist. Ich bin auch schon gespannt, wie es bei euch weitergeht. Und ich hoffe, dass ich eure Reiseroute fast genau so in nicht zuuu ferner Zukunft auch erleben kann. Eure Fotos haben mir alle Stationen sehr schmackhaft gemacht!!
Viele Grüße aus der Grafschaft
Tanja
1'312 Beiträge · seit 200616. Apr. 2019 · #156
Hallo Tanja,

danke für den wunderbaren Bericht!!!!!
Und schade, dass er schon wieder vorbei ist 🙁 .
Die Campsite auf der Anib mochten wir auch immer sehr gerne. Da hat man absolute Privatsphäre. Bei Bagatelle ist bei uns der Funke in keinster Weise übergesprungen (aber dieses Mal in dem Dune Chalet, nicht als Camper). Völlig überzogene Preise, die Angestellten so aufdringlich und das Essen qualitativ ein Flopp. Never ever!

Vielen Dank für deine Mühe!!!!!!!
LG Claudia
http://meine.flugstatistik.de/tk240 Meine Bilder auf flickr
2'772 Beiträge · seit 200616. Apr. 2019 · #157
Hallo stefanie,

auf der Lapa Lange Lodge, 40 km hinter Mariental in Richtung KTP kanst du auch campen. Die Plätze und Abolutions sind super sauber. Pool ist vorhanden, ein See an dem gegen 17.00 (fast) immer Nashörner und andere Tiere zum Trinken kommen und wer mag kann auch einen kleinen Walk mit den 3 Geparden, die dort aufgezogen wurden, weil ihre Mutter erschossen worden ist, machen.
http://gamelodgenamibia.com/accommodation/camping/

Lieben Gruß Pascalinah
Nimm dich vor Leuten in Acht, die damit angeben, wer sie sind. Ein Löwe wird dir nie sagen müssen, dass er ein Löwe ist. Fotobuch Caprivi/Botswana 2024: https://www.cewe-community.com/next/example/schwerpunkt-naturparadies-sambesi-region-und-botswana-69955 Fotobuch Kruger National Park 2025: https://www.cewe-community.com/next/example/kruger-national-park-november-2025-71278
705 Beiträge · seit 201424. Apr. 2019 · #158
Gerade zurück aus dem KTP habe ich die letzten Beiträge nochmals überflogen und gestaunt wie viel ihr gesehen habt. Wir haben in 8 Tagen neben Antilopen etc nur eine Löwin (auf Campsite), ein Gepard und drei Braune Hyänen gesehen.

Wie warm bzw heiss war es bei eurer Reise. Ein nächstes Mal (wenn wir nicht mehr auf Schulferien angewiesen sind) möchte ich auch lieber im unserem dunklen kalten Winter als im schönen April gehen.

Felix
wohl Ende 28 wieder 5-6 Wochen Botswana (Khutse+KTP)+ Süd-Namibia Nov- 25-Jan 26 3W Botswana (KTP, Moremi, Nxai+Makgadikgadi Pans NP), + 3W Namibia Nov/Dec 2021 KTP-Kaa-Mabua-KD2 (Bericht) April 2019 KTP + Südliches Namibia / Reisebericht KTP und Süd-Namibia / Blog Sept/Oct 16 Etosha-Caprivi-Chobe-Moremi-CKGR / Reisebericht / Blog
130 Beiträge · seit 201224. Apr. 2019 · #159
Hallo Tanja!

So, jetzt habe ich es endlich geschafft, Deinen sehr unterhaltsamen und informativen Bericht durchzulesen. Vielen Dank für die Mühe!

Ich finde, Ihr hattet schon eine gute Ausbeute im KTP, diese Löwensichtung mit Riss aus nächster Nähe und der doppelte nächtliche Leo-Besuch machen mich sehr neidisch. 😉 Und auch die viele Hyänen! Bei unserer Reise hatte ich sehr auf eine Tüpfelhyäne gehofft, wir hatten aber kein Glück. Und ein Brownie kam uns auf sämtlichen bisherigen Reisen noch nie vor die Linse.

Ganz besonders haben mir Eure Landschaftsaufnahmen von der ersten Reisehälfte gefallen. Unheimlich schön! Einige davon würde ich mir direkt ins Wohnzimmer hängen. Wir lassen bei unserer Rundreise im August den Süden leider komplett aus - Deine Bilder haben mir so gut gefallen, dass ich kurz überlegt habe, ob eine Art Last-Minute-Umbuchungs-Harakiri-Aktion noch möglich wäre. Aber die Vernunft siegte schlussendlich doch. Also setzte ich mir ein Lesezeichen bei Deinem RB - für die Buchungsphase der überübernächsten Reise. 😎

Lieben Dank nochmal
Katja
Do no harm, but take no shit. 1996: Maasai Mara * 2012: Etosha * 2015: Kruger * 2018: KTP * 2019: Namibia Rundreise * 2021 Uganda Rundreise Reisebericht KTP 2018 - Biltong for Breakfast
Themenstarter778 Beiträge · seit 200624. Apr. 2019 · #160
Hallo Felix,

danke für deine Rückmeldung - ich freue mich auch schon auf deinen Bericht!

Ja, wir haben gute Sichtungen gehabt, mit vielen Löwen und Brownies, wie eigentlich bisher immer im Dezember. Aber in der Tat ist es sehr heiß. Und mit sehr heiß meine ich sehr heiß 😎 Wir hatten viele Tage mit über 40 Grad, mehrmals 43, und das schlaucht dann schon auch etwas. Auch nachts war es oft noch sehr warm und daher der Schlaf nicht ganz so erholsam. Aber uns macht es nicht soo viel aus, und bei dem Gedanken, im warmen Afrika zu sein und die langen Tage genießen zu können, statt im dunklen und kalten Dezember daheim zu sein, wird mir zusätzlich auch warm ums Herz 🤪

Tschüß und viele Grüße
Tanja