Champagner8'691 Beiträge · seit 201019. Jan. 2018 · #61
Liebe Friederike,
Wenn man anfängt, mir technische Sachen zu erklären, kriege ich - wie mein liebster Mitmensch durchaus glaubwürdig behauptet - immer so einen leeren Blick. Die Lehrer/innen unter Euch werden das kennen.
Was musste ich lachen bei diesen Zeilen 😄 ! Allerdings gar nicht in Hinblick auf irgendwelche Schülerlein, sondern weil ich das nur zu gut von mir selbst kenne. Versuch mir mal zu erklären, wo der Strom herkommt, wo er hinfließt und vor allem WARUM 🤩 ! Und ich weiß auch sehr genau, warum ich mit einer Bridge knipse...... 😊
Jetzt aber zurück nach Afrika: Wilddog-Kinder, wie toll! Und das Ganze auch noch sichtbar - mein Neid sei mit Euch!
Allerdings bin ich etwas skeptisch gepannt, wie sich euer Titel denn nun auflöst 😕
Trotzdem vielen Dank fürs Berichten - und liebe Grüße auch an den Claus!
freshy3'883 Beiträge · seit 201119. Jan. 2018 · #62
Hallo Friederike und Claus, bei eurem Reisebericht werden Erinnerungen wach. Weil wir ein bisschen langsam sind 😗 , haben wir 2 x in Matopi übernachtet. Wären die Übernachtungsplätze nicht so verwahrlost gewesen, hätte uns dieser Zwischenstopp gefallen können. In der Mabuasehubesektion haben wir - vermutlich wegen der ausgetrockneten Pan - nichts außer ein paar Gnus, Mangusten und allgegenwärtigen Impalas gesehen. Von Löwen im Camp hat man uns berichtet 🙁 . Wildhunde, vor allem so knuddelig kleine, hätten wir auch gern entdeckt. Ich freue mich aber über euer Sichtungsglück und die Fotos.
CuFThemenstarter4'382 Beiträge · seit 201520. Jan. 2018 · #64
Allerdings bin ich etwas skeptisch gepannt, wie sich euer Titel denn nun auflöst
Moin, moin, Bele : Es dauert noch ein paar Wochen....
Wären die Übernachtungsplätze nicht so verwahrlost gewesen, hätte uns dieser Zwischenstopp gefallen können
Hallo Freshy, als verwahrlost haben wir sie nicht empfunden - wo nix ist, kann wenig verwahrlosen. Wir haben auch nichts erwartet, aber wie manche Menschen die Natur (hier und anderswo) hinterlassen, ist schon bedenklich.
Um Eure Wilddogkinder beneide ich Euch auch (da geht es mir wie Bele)! Eine grandiose Sichtung!
Hallo Sabine, ja das war eine schöne Überraschung und dafür geben wir jede Katze hin! Gruß + Dank an alle CuFs
CuFThemenstarter4'382 Beiträge · seit 201520. Jan. 2018 · #65
15.9. Khiding Campsite
Die Mabuaregion war einsam und ruhig, nach dem Gerammel im ZA-KTP eine wahre Erholung. Wir glauben, dass einige Formis das nicht verstehen! Es müssen u.E. nicht die Big-Five und Cats sein, um Afrika zu erleben. Plätze wie Mabua sind rar geworden. Um Gerammel zu erleben, brauchen wir nicht nach Afrika zu reisen. Auf dem Weg hierher sahen wir so viele Elands wie nie zuvor, aber extrem scheu und schnell flüchtend (Wilderei oder zu wenig Tourigerammel?), ein paar Oryxe und Springböcke.
Die Wasserlochrundfahrt war auch nicht ergiebig, wir sahen lediglich einen Sekretär und einen Kampfadler. Eindrucksvoll sind die weiten Pan-Landschaften.
Singhabicht auf hoher Warte.
Da es heiß und sehr windig war, verbrachten wir den Nachmittag mit dem Beobachten der Interaktionen zwischen Borstenhörnchen und Tokos – zum Kaputtlachen! Mit Gin-Tonic, perfekt von F. zubereitet, genossen wir den Sonnenuntergang und die „afrikanische“ Geräuschkulisse. Spät am Abend kamen noch Camper, die abseits ihr Quartier bezogen, daher auch ohne Kontakt zu uns. An einer Propangasflasche war der Verschluss abgegangen und verschwunden. Ein Glück, dass wir sie unterwegs nicht verloren hatten. Dank eines geklauten Drahts (aus der Eimerdusche, allerdings fehlte auch der Eimer – wie bei vielen der Camp Sites dieser Art war nichts vollständig, jeder kann etwas gut gebrauchen, ha!), dem Tool von Claus, Klebeband und Holz konnten wir eine Ersatzbefestigung herstellen, die auch bis zum Ende der Reise gehalten hat.
verstehe Dein Fernweh nach dem Mabua-Sektor.............ist EINZIGARTIG , aber der Unterhalt
der Campsites ist bedenklich und jetzt mit der Teilprivatisierung hätte es eigentlich besser
werden müssen, wurde es aber nicht (Stand März 2017) , ist schon beschämend.......
lg.....BMW
CuFThemenstarter4'382 Beiträge · seit 201520. Jan. 2018 · #67
BMW 416Pula für 4 Tage/Nächte das waren wohl noch Zeiten. Parkgeb. per Wildcard gesamte KTP auch noch günstig. L.G. Claus P.S. die Herrschaften haben vergessen, das Jahresdatum weiterzudrehen; es war 20.12.2016
sphinx1'624 Beiträge · seit 201520. Jan. 2018 · #68
Hallo Friederike
CuF schrieb:Die Maricoschnäpper sind wirklich immer ganz allerliebst. Wir müssen bei denen immer an die Owens denken...
Was habe ich überlesen 😊 , verpasst 🤨 , wer sind die Owens? 😕
CuF schrieb:Die Mabuaregion war einsam und ruhig, nach dem Gerammel im ZA-KTP eine wahre Erholung. Wir glauben, dass einige Formis das nicht verstehen! Es müssen u.E. nicht die Big-Five und Cats sein, um Afrika zu erleben. Plätze wie Mabua sind rar geworden. Um Gerammel zu erleben, brauchen wir nicht nach Afrika zu reisen.
Ich kann das auch sehr gut verstehen. Uns graut es vor den vielen anderen Autos so sehr, dass obwohl wir seit langen gerne noch einmal in den KTP möchten, es immer wieder aufschieben. Auch der Beton bei den Wasserlöcher würde mich stören. Viele Grüße Elisabeth
CuFThemenstarter4'382 Beiträge · seit 201520. Jan. 2018 · #69
Guten Abend Elisabeth, zunächst Dank für den Videoeinstelltipp, zur Frage: Mark und Delia Owens: CRY OF THE KALAHARI (ein must have), deutscher Titel 'Der Ruf der Kalahari' ist wohl nur noch im Antiquariat erhältlich. Gruß Claus
Old Women1'543 Beiträge · seit 201320. Jan. 2018 · #70
Hallo Friederike und Claus, vielen Dank für die stimmungsvollen Eindrücke aus dem KTP. Ein ganz besonderes Fleckchen Erde: schöne Landschaft und schöne Bewohner. Mit den ganz einsamen Fleckchen auf unserem Planeten kennen wir uns noch nicht so richtig aus, wir sind schon froh, zum 1. Mal in diesem Jahr den südafrikanischen Teil des KTP besuchen zu dürfen. Botswana muss leider noch warten, da wir vorher die Einsamkeit erst einmal in Alaska suchen werden. Ihr habt völlig recht: die big 5 müssen es gar nicht immer sein, obwohl wir schon gerne einmal in Ruhe die Katzen betrachten würden. Sie laufen nur immer vor uns davon 😎 . Wildhunde einmal zu sichten, das könnte mir auch sehr gefallen, und Eulen und ganz viele Raubvögel und Schlangen und und und.
Tinochika1'651 Beiträge · seit 201421. Jan. 2018 · #72
Hallo Friederike,
Eure Fotos von den Geparden und Wildhunden gefallen uns sehr gut. Da auch Geparden ihr Territorium haben, sind es bestimmt die Fünf, die wir am Wasserloch von Nossob gesehen haben.
Liebe Grüße Hartwig
ONS LEWE BEGIN WAAR DIE TEERPAD EINDIG
Den Wolken zwei Tage voraus, Fiffi zeigt Tinochika Heimat, Rock and Roll mit Tinochika 2016, Tinochika, Waltzing Mathilda KTP 17,Mit Tinochika vom Kaokoveld in Löwenwelt,Tinochika mit dem Rollenkoffer,Tinochika, 32 Tage im KTP, Die Tinochikas! Hier parkste richtig.
AOaos1'166 Beiträge · seit 200821. Jan. 2018 · #73
Wir sind die Piste von Nossob nach Mabua im Mai 2015 und 2016 gefahren. Daher würde mich interessieren, wie weit der Bau von der Bosobogolo Pfanne entfernt war. Könnte ihr das ca. abschätzen?
Hallo CuF, so, jetzt bin ich wieder up to date bei eurem Bericht. Abgesehen von dem Neidfaktor acht Wochen unterwegs zu sein, kann man angesichts eurer tollen Sichtungen noch extra grün werden: Leo, Geparden und auch noch Wildhunde !!!
Ich bin schon gespannt, wie es weiter geht
Danke fürs Schreiben Mabe
CuFThemenstarter4'382 Beiträge · seit 201525. Jan. 2018 · #76
16.9./17.9. Mabuasehube, Nr. 3 Unterwegs:
Hier kamen wir früh an – unsere „Vorgänger“ waren noch da und berichteten von Hyänenbesuchen. Mangels Wasser habe es hier wohl schon länger keine Löwen mehr gegeben. Wir hatten auch nie welche gehört. Auch dieser Platz bot eine beeindruckende Sicht auf die Pan, auf der gemessenen Schrittes zahlreiche Großtrappen herumspazierten. Wir sahen einen Kestrel und auf dem Platz unterhielten uns Fuchsmangusten, Perlhühner und Frankoline. Zu unserer großen Freude entdeckten wir in einer engen Astgabelung einen Fleckenuhu (spotted eagle-owl). Nachts hörten wir ihn rufen.
Nach dem riesigen East-Gate, ca 14 km nach Mabua.-Camp, sahen wir Erdmännchen und so viele Steinböckchen, wie wir sie die ganze Zeit im Park nicht gesehen hatten und viele Singhabichte..
Die gute Sandpad zog sich bis Hukuntsi hin, sehr ermüdend.
Südlich H. begann die TarPad, zunächst mit einigen scharfrandigen Löchern. Der Reifendruck wurde auf Straßenniveau erhöht, dann ging es zügig bis nach Kang. In H. gab es keinen 50-erDiesel und keinen ATM, in Kang war der ATM „out of work“, dafür gab es aber 50er Diesel und auch das Bezahlen mit Karte funktionierte. Im Kalahari-Restcamp hatte sich seit unserem letzten Aufenthalt dort nicht viel geändert, die Ablution genauso verlottert, dafür das Restaurant erweitert, wo wir trotz immer wieder zusammenbrechender Stromversorgung ein gutes Dinner bekamen.
CuFThemenstarter4'382 Beiträge · seit 201526. Jan. 2018 · #77
18.9. – 21.9. Ghanzi / Maun / Island Safari Logde Campsite Im Kalahari-Restcamp hatte die Dame an der Rezeption „probably a problem with network“ – aber wir konnten mangels Pula mit Rand bezahlen (900 R). Am Rand der Teerstraße sahen wir unzählige Steinböckchen. Einem wären wir beinahe zum Verhängnis geworden, als er, von einem Konkurrenten verfolgt, über die Straße und uns beinahe vor das Auto rannte. Wir konnten gerade noch bremsen. Es war wohl Blattzeit. Zu unserer Verblüffung sahen wir außerdem noch zwei Honigdachse direkt neben der Piste, außerdem Gabelracken, Stichelracken, Tokos und Raubadler. Je näher wir Ghanzi kamen, um so mehr nahm die Zahl von Pferden, Eseln, Kühen, unberechenbaren Perlhühnern und Straußen zu. Schon in Twee Rivieren war es uns nicht gelungen, die Parkfees für alle botsw. NPs zu bezahlen, wie es angeblich möglich sein sollte. Und auch hier im Wildlifebüro in Ghanzi war man erst einmal nicht willens oder in der Lage, die Zahlung abzuwickeln. Der erste Beamte wollte uns gleich nach Maun schicken und weiter mit seinem Smartphone spielen, wir insistierten, er holte Verstärkung von einer Kollegin, die uns auch gleich abwimmeln wollte – alle waren sehr freundlich, lustig, aber wild entschlossen, sich keinerlei Arbeit mehr aufzuhalsen. Wir blieben freundlich-hartnäckig, dann wollte man nach einem Telefonat nur die Buchung von Bigfood in der Centralkalahari bearbeiten. Es kam ein weiterer Beamter, der einen „vorgesetzten“ Eindruck machte, hinzu. Der stellte nach Einblick in unsere Voucher fest, dass wir nicht 16 sondern 15 Nächte (4350 BWP) zu bezahlen hätten – und irgendwann ging es dann doch, alle Parkfees hier zu bezahlen. Allerdings mußten wir erst Pula holen, weil auch hier das „network out of order“ war, also beim nächsten ATM 3x2000BWP. Das Zählen der Geldscheine dauerte noch einmal sehr, sehr lange, begleitet von viel Gelächter auf beiden Seiten – und dann konnten wir endlich mit Permit to enter National Parks und Game Reserves weiterfahren. Anderntags in Maun kauften wir bei „Aquarite“ (Mophane-Road) 5-Liter-Wasserkanister, füllten da auch den Wassertank – , (man kann dort die leeren 5-Liter Behältnisse mit „purified water“ auffüllen lassen) und bevorrateten uns dann ein paar Hausnummern weiter mit Gin, Tonic, Malt und Wein. Einem weit über die Grenzen des Schwarzwaldes hinaus für seine Gintonic-Mixkunst gerühmten ORNIS wollen wir hier einen Hinweis auf den besten afrikanischen Gin geben, den wir jemals gekostet haben:
Kreativer Kopf der „TripleThree“-Gins ist übrigens der aus Baden stammende Rolf Zeitvogel (!) Ein weiterer spezieller Hinweis gilt einer Malt-Whisky-Geniesserin, deren Kennerschaft ebenfalls weit über ihre eidgenössischen Heimat hinaus bekannt ist. Das ist nämlich dieses köstliche Getränk:
Claus hat es zwar etwas herablassend als „Ladywhisky“ bezeichnet, was ihn aber nicht von der abendlichen Innereien-Desinfektion mit diesem milden, trotzdem leicht rauchigen und überaus gaumenschmeichelnden Gesöff abgehalten hat. Übrigens: Wein, Gintonic oder gar Whisky aus diesen ekligen Metallpötten zu trinken - das ging und geht uns gegen den Strich. Deshalb hatten wir Weingläser, Wassergläser und Whiskytumbler gekauft – und alle sind heil geblieben. Auf dem Gelände der Safari-Lodge
sahen wir African Green Pigeons, Grautokos, am Ufer Reed-Cormorants, African Crakes, Jacanas – und leider auch viele lästige Meerkatzen. Außerdem machten wir die Bekanntschaft mit einem durchgeknallten Haubenbartvogel, der seine Spiegelbildrivalen bekämpfte und ob dieser Spiegelfechtereien schon sämtliche Schwanzfedern verloren hatte. Bei jedem „Angriff“ auf seinen vermeintlichen Konkurrenten rutschte er wieder ab, landete auf dem Boden, rappelte sich wieder auf, um erneut unter lautstarkem Geschimpfe den Rivalen zu vertreiben.
😄
Und so sieht einer mit Stoß aus! (später bessere Fotos)
Guggu2'262 Beiträge · seit 201126. Jan. 2018 · #78
Liebe Friederike,
also auf der Eule bin ich schon sakrisch neidisch 😄 Dieses Theater beim Permit kaufen erinnert an eine Slapstick Komödie und ist überaus lustig - wenn man nicht beteiligt ist 😗 Danke nochmals für die Getränketips. Der Guggumann ist gut im mixen, findet sogar der genannte Orni, aber die Marke kannten wir bisher nicht. Ist gespeichert 😉
Gromi1'415 Beiträge · seit 201426. Jan. 2018 · #79
Liebe Friederike, dein Einverständnis vorausgesetzt 😗 habe ich dein Maltfoto vorsichtshalber kopiert und es in meine to do Liste eingefügt 🤩 ich wäre dir allerdings sehr zu Dank verpflichtet, wenn du mir noch die Hausnummer dieses köstlichen Getränks veraten würdest 😘 bittet eben diese Malt-Geniesserin welche natürlich auch euren Bericht in vollen Zügen geniesst 😁
Grüessli von der Gromi
Reisebericht 2015: ZA, BW, NA, ZA
Reisebericht 2018: NA, BW, NA
CuFThemenstarter4'382 Beiträge · seit 201527. Jan. 2018 · #80
L. Guggu, Gromi Der Malt ist hier für 35€ ist noch von der preiswerten Sorte (so schmeckt der mir auch 😄 ), den Gin für 32€ bei…. (Werbung) bitte googeln. (BWP Preise waren natürlich höher) In Maun habe ich den Gin auch im Bottle Shop neben Spar gesehen, auch bei Batemans Fine Wine. Wir versorgten uns in der Mophane Road: mit Wasser und ein paar Meter weiter Richtung Flugplatz im Großhandel mit Getränken aller Art. L.G. Claus