tiggi1'558 Beiträge · seit 201108. Feb. 2018 · #281
Ihr Lieben, nun habe ich viel nachgeholt (lesen und staunen 🤩 ) und bin wieder völlig geflasht von den tollen Piepmätzen, sogar nachts gibt Ruth keine Ruhe und geht mit der Taschenlampe auf die Suche 🤩 so cool! Mit erschien die Strecke Opowu-Rundu zu lang (wir wollten in umgekehrter Richtung fahren!), aber nun bin ich überzeugt, das hätten wir auch geschafft. Wir fahren dieses Jahr eine andere Strecke, weil die wenigen Unterkünfte auf dem Weg ausgebucht sind. Und während der langen Fahrt habt ihr auch noch sämtliche Bars oder Shops fotografiert - alle Achtung, 🤩 das ist sportlich und zugleich eine tolle Idee, die Langeweile zu vertreiben. Schöne Collagen sind dabei entstanden, Danke fürs Zeigen... 😉 😁
Blende18.21'166 Beiträge · seit 201708. Feb. 2018 · #282
Hallo Muckels,
ich habe auch endlich mal wieder aufgeholt. Nach den schon lebhaften Live-Berichten ist die Foto-Untermalung mal wieder Top. 😎
Drotskys freuen wir uns nach den 3 Berichten auch immer mehr drauf und den Horseshoe bei Nambwa werden wir regelmäßig anfahren müssen, in der Hoffnung auf einige Elefantensichtungen. Sonst ist Mara traurig, wenn es diesmal nichts mit einer Herde am Wasserloch wird!
Liebe Eulenmuckels heute Nacht habe ich mir ne Aufholjagd von Eurer Sonnenseite 1 bis 8 gegeben, kam einfach nicht mehr los. Vielen Dank für: - die Mühe Eure umfängliche Reportage zu er- und hier einzustellen - die Sonnenuntergänge - die erstaunlichen Tierfotos, insbesondere die knackscharfen Birdies - die Sonnenuntergänge - die ehrlichen Einsichten, wenn auch mal was schief ging - die Sonnenuntergänge - ein neues Lernfeld, die Star Trails - die Sonnenaufgänge 😉
... und Ruth, grossen Respeckt, für die furchtlose Erkundung der Furt - WOW !
Beste Gruesse
Piet
"Alles ist gut! Solange du wild bist!"
casimodo4'528 Beiträge · seit 200710. Feb. 2018 · #284
Hi ihr zwei,
jetzt bin ich endlich auch bei Euch wieder "bei".
Zum Abendessen grillten wir Würste und das letzte Stück Wildfleisch. Dazu machten wir Folienkartoffeln und gedünstete Gemsquash, die wir mit Butter und Zimt füllten. Wir freuten uns über den warmen Abend. Die Frösche klimperten und quakten. Nach dem Spülen gingen wir schon bald sehr müde vom Den-ganzen-Tag-konzentriert-Umherschauen ins Zelt.
Ein Sehnsuchtsabsatz 😕 😎 😎 😎 Ich will nach Afrika !!!! Und zwar jetzt 🤩
Ich mag diesmal besonders dieses Bild. Und habe es das erste mal hinbekommen, einen Bildlink zu setzen 😐
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200611. Feb. 2018 · #285
@Claudia: Vielen Dank. Ich glaube, neidisch braucht IHR nicht zu sein. 😉
@Biggi: Die Strecke Opuwo-Rundu ist schon ziemlich lang. Man sollte wissen, dass man sich auf einen kompletten Fahrtag einstellen muss – und zwar von Sonnenaufgang bis -untergang, ohne größere Pausen.
@Robin: Es ist wohl nicht notwendig, eure Vorfreude noch weiter zu steigern. Sonst haltet ihr es bis zum Herbst ja gar nicht mehr aus. 😉
@Pit: Vielen Dank für deinen lieben Kommentar und Respekt für dein Durchhaltevermögen beim Lesen. Es freut uns sehr, dass dir der Bericht und die Fotos gefallen. Aber du hättest ruhig auch mal die schönen afrikanischen Sonnenuntergänge erwähnen können. 😉
@Carsten:
Ich will nach Afrika !!!! Und zwar jetzt
Moment mal – wer von uns kommt denn gerade von dort? Ich kann mich täuschen, aber das wart doch ihr. 😉 Herzlichen Glückwunsch zum erfolgreichen Bildlink!
Die Chancen stehen übrigens gut, dass es heute weitergeht.
franzicke2'085 Beiträge · seit 201211. Feb. 2018 · #286
Liebe Muckels, jetzt hab ich mal eine echt lange Forumspause gemacht - und so dachte ich, dass euer Bericht der ideale Wiedereinstig sein könnte. Und ich hätte es wohl nicht viel besser treffen können. Die Ecke, wo ihr im Moment im Bericht steckt, kenne ich noch so gar nicht und die Ecke, wohin ihr demnächst weiterzieht, gehört nun mal zu meinen absoluten Lieblingsflecken auf dieser Welt. Ich freu mich also sehr, hier wieder Anschluss zu finden 😎 und auch auf Fortsetzung. Viele Grüße Ingrid
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200611. Feb. 2018 · #287
Liebe Ingrid,
ich glaube nicht, dass du hier den Anschluss verloren hast. Aber wir nehmen dich sehr gerne wieder auf in den Schoß des Forums. 😉 Und jetzt geht es auch endlich weiter, hauptsächlich mit Vögeln.
An unserem zweiten Morgen in Nambwa standen wir noch ein bisschen früher auf. Bele kochte Wasser für Kaffee und Tee, und wir packten recht schnell unsere Sachen zusammen. Beim Heißgetränk sahen wir den Sonnenaufgang.
Dann fuhren wir los nach Norden. Während uns gestern Frau Buschbock begrüßte, verabschiedete uns heute Morgen ihr Gemahl.
Auf dem Weg zur Hauptstraße nahmen wir jeden Loop am Wasser. Wir kamen an einem weiteren Hide vorbei, der seit letztem Jahr gebaut worden war. Die Aussicht auf den Fluss war toll, auch wenn sich am frühen Morgen noch kaum Tiere blicken ließen.
Wir sahen viele Ohren- und Weißrückengeier und Marabus auf den Bäumen sitzen. Von einem Riss war jedoch weit und breit nichts zu sehen.
Matthias erklärte uns geduldig, dass wir hiernach auch lange Ausschau halten könnten. Es handele sich um die Schlafbäume der Geier. Sie warteten lediglich auf die Thermik, um mit weniger Energieaufwand starten zu können. So ein Spielverderber! Ein halbes Zebra mit Löwenrudel hätte uns als Grund für das Geiertreffen deutlich besser gefallen als ein langweiliges Baumbett. Immer wieder sahen wir flinke Buschhörnchen auf den Bäumen und im Gehölz herumspringen, und einige Letschwes und Impalas standen auf den Inseln und Sumpfflächen.
Im Wald entdeckten wir auf den letzten Kilometern noch ein paar interessante Vögel. Zunächst verfolgten wir eine Schar Brillenwürger auf Nahrungssuche durchs Unterholz. Mit ihren gelben Hautlappen sehen ihre Augen gleich wesentlich größer und auffälliger aus.
Etwas später ließ uns ein lautes Krächzen in einem Baum aufmerksam werden. Wir konnten unseren Augen kaum trauen: Fünf Spatelracken saßen relativ eng beieinander und veranstalteten ein Mordsgezeter. Leider flogen sie sofort auf, sobald wir unser Auto stoppten. Schnell funkten wir Bele und Matthias zurück, die vorausgefahren waren und sprangen aus dem Auto, um die Vögel zu suchen. Vögel zu fotografieren, hat für uns mittlerweile einen ganz besonderen Reiz. Man läuft wie Hans-Guck-in-die-Luft herum und scannt die Umgebung. Achtet dabei auf jedes Flattern und jede kleinste Bewegung im Geäst, versucht dann, leise und ohne hastige Bewegungen, gleichzeitig aber möglichst rasch vorwärts zu kommen, verheddert sich dabei in verschiedenstem Dornengeranke und schrammt sich die Beine auf oder verfängt sich mit den Haaren in herabhängenden Ästen. Meist reicht es dann für ein Bestimmungsbild aus weiter Entfernung, bevor sich der Vogel überlegt hat, seinen Standort zu wechseln und das gleiche Spiel von vorne beginnt.
Ohne das Federvieh aus den Augen zu lassen, versucht man dann zuerst, flott hinterher zu sein und ein wenig Strecke zu machen, bevor man sich dann im Zeitlupentempo, ohne zu atmen, wieder näher heranpirscht. Für einen unbeteiligten Zuschauer muss unsere Ornitruppe im besten Fall einfach nur merkwürdig, im schlimmsten aber völlig gaga ausgesehen haben. Zum Glück waren Bele und Matte ja keine Zuschauer, sondern genau so verrückt wie wir. Oft gehen die Gefiederten in solchen Verfolgungsspielchen als glückliche Sieger hervor. Umso mehr freuen wir uns, wenn uns doch der ein oder andere glückliche Treffer gelingt. Diese Spatelracke ist sogar beringt.
Ruth hat sich schon öfter mal überlegt, ob es wohl passieren könnte, dass sie schnurstracks in eine Schlange, einen Leoparden oder eine Herde Büffel marschieren würde, wenn sie mit hoch erhobenem Blick einen Vogel fixierend durch die Gegend stolpert. Aber Uwe ist sich sicher, dass Lehrer alles wahrnehmen. Da wollen wir hoffen, dass er Recht behält. Kurz vor der Ausfahrt aus dem Park saßen zwei Streifenlieste direkt an der Straße. Auch für sie musste kurz gehalten werden.
An der Hauptstraße füllten wir Luft in die Reifen und machten uns auf nach Osten Richtung Katima Mulilo. Mit Bele und Matthias standen wir per Funk in Kontakt. Eigentlich wollten wir als erstes unseren Reifen reparieren lassen, aber die Werkstätten hatten am Sonntag geschlossen. Also holten wir Geld und gingen in den Supermarkt. Matthias schlug den Shoprite vor, und wir waren einverstanden. Das allerdings nur für kurze Zeit. Zwar waren die Preise – wie unmissverständlich zu erkennen war – klein, die Auswahl zumindest für die Dinge, die wir benötigten, aber auch.
Es war proppenvoll, an allen Kassen standen lange Schlangen, afrikanische Musik dudelte aus den Lautsprechern, buntes Plastikspielzeug sah uns aus allen Regalen aufdringlich an, und wir hatten nur noch einen Wunsch, diesen Laden nämlich möglichst schnell wieder zu verlassen. Wir stellten uns mit unseren drei Waren an eine kurze und daher vermeintlich schnelle Schlange an. Aber leider ging es dort nur im Zeitlupentempo vorwärts. Die Kassiererin zog die Artikel über den Scanner und packte sie dann selbst in Plastiktüten. Die Kunden legten die Sachen anschließend aber nicht in ihren Wagen zurück, so dass sich die gescannten Teile auf der anderen Seite der Kasse stauten und die Kassiererin umständlich Türmchen stapeln musste. Die neue Ware wurde auch nur einzeln auf den Tresen gelegt. Dabei war auch noch Thekenware, deren Preisschild umständlich manuell eingetippt werden musste. Gleichzeitig unterhielt sich die Kassiererin angeregt mit ihren Kunden, vertippte sich mehrfach und musste wieder stornieren. Niemand schien das Schneckentempo zu bemerken, geschweige denn, sich daran zu stören. Wirklich niemand. Nur uns brach langsam der Schweiß aus. Wir überlegten kurz, die Aufgabe des Kassierens vollständig zu übernehmen. Bele und Matthias hatten sich drei Kassen weiter ein paar Minuten nach uns angestellt und waren schon fast fertig. Völlig entnervt wechselten die unrelaxten Touris schließlich nach einer gefühlten Ewigkeit doch die Kasse und durften schon nach fünf weiteren Minuten endlich ihren Kram bezahlen. Warum wir in einem solch rummeligen Supermarkt von Minute zu Minute an der Kasse unentspannter werden und Schnappatmung bekommen, wird Einheimischen wohl für immer ein Rätsel bleiben. Eigentlich beneidenswert. Anschließend fuhren wir zum Pick and Pay und kauften dort für die kommende Woche in Botswana ein. Beladen mit Grillwurst, Gemüse und Leckereien verließen wir den Supermarkt und verstauten die Sachen im Auto. Dann ging es zum Tanken. Wir ließen nur gut 80 Liter einfüllen, und als es wie erwartet nur noch tröpfchenweise weiterging, brachen wir ab. Vielleicht läuft der Rest Diesel morgen schneller in den Tank. Nun hatten wir uns auf eine Mittagspause im Tsutswa-Cafe gefreut, mussten aber leider feststellen, dass auch dieses sonntags geschlossen hatte. So fuhren wir direkt zur Caprivi Houseboat Safari Lodge. Da wir reserviert hatten, bekamen wir den letzten Stellplatz und richteten uns ein. Zuerst aßen wir ein paar Brote mit Käse, Salami und Möhren mit Frischkäse.
Dann sortierten wir den Kühlschrank neu und pirschten auf dem Lodgegelände den Vögeln hinterher. Den Schalow’s Turako konnten wir im Gebüsch ausmachen, aber er war ziemlich unkooperativ und versteckte sich gut.
Ein Waldkauz saß weit oben im Geäst und schaute auf uns herab.
Gelbbrust-Bülbüls wuschen in der Vogeltränke ihr Gefieder.
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200611. Feb. 2018 · #289
Um 16.30 Uhr startete der Sunset-Cruise auf dem Sambesi. Mit uns an Bord waren vier Südafrikaner, die sich ebenfalls mit Vögeln auskannten. Wir schipperten zunächst ein Stück flussabwärts. Nahe dem Ufer sahen wir den African Finfoot und einige Eisvögel, darunter viele Braunkopf-Lieste.
Riesenfischer
Riedscharbe
Schreiseeadler
Witwenstelze
Unser Guide hatte uns zu Beginn der Tour gefragt, was wir gerne sehen möchten. Uwe hatte ganz unbescheiden Platz Nummer 1 seiner Wunschliste genannt, den Kobalteisvogel. Unser Guide entgegnete, dass er diesen Vogel bei der letzten Fahrt gesehen habe. Ja klar, da kann er uns ja viel erzählen – das übliche Gerede, um die Gäste bei Laune zu halten: Gerade gestern noch waren der Leo, die Wale, die Stachelschweine … Weiß auch nicht, wo sie heute alle abgeblieben sind … Aber diese Versprechungen kennen wir bereits, und außerdem sind wir ja eigentlich gar nicht so festgelegt. Bis es irgendwann aber tatsächlich hieß: Da vorne sitzt er übrigens. Wer? Wo? Endlich hatte auch Uwe den leuchtend blauen Klecks gesehen. Es war tatsächlich der Half-collared Kingfisher.
Uwe bekam für den Rest des Tages das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht.
Junges Blaustirnblatthühnchen
Mangrovenreiher
Grau- und Kuhreiher waren gegen Ende unserer Tour noch eine schöne Zugabe.
Und was das für ein Jungreiher ist, wissen wir auch nicht so genau. Vielleicht ein Purpurreiher?
Insgesamt war es eine sehr schöne Fahrt, an deren Ende wir genau auf den Sonnenuntergang zu fuhren.
Zum Abendessen blieben Bele und Matthias auf der Campsite, und wir gingen bei der Lodge essen. Es gab Wildfleisch mit Reis und Broccoli mit Möhren. Es schmeckte gut, war aber nicht außergewöhnlich, und anschließend bekamen wir eine Portion Malvapudding. Danach saßen wir noch mit den beiden Freunden am Lagerfeuer und ließen den Tag ausklingen. Ein quietschender Flughund über unserem Auto machte uns das Einschlafen heute nicht ganz so leicht.
Champagner8'684 Beiträge · seit 201011. Feb. 2018 · #290
Eulenmuckel schrieb: Und was das für ein Jungreiher ist, wissen wir auch nicht so genau. Vielleicht ein Purpurreiher?
Genau, juveniler Purpurreiher - Roberts Seite 117 rechts unten ! Das Bild von der Spatelracke mit offenem Schnabel ist genial - und die Vorstellung, wie Ruth bei der Vogelpirsch ins geöffnete Maul eines Leos läuft sehr lustig (aber auch nur, weil unrealistisch)! Zum Kobalteisvogel muss ich ja wohl gar nichts sagen!
Es ist übrigens eine Mischung aus faszinierend und erschreckend für mich, was ich alles schon wieder vergessen habe: unser etwas unentspanntes Shopping in dem Billigladen - und vor allem, dass Ihr in der Lodge essen wart - ohne uns 🤩 !
Für die nächsten Tage wünsche ich euch viel Närrisches - und uns, dass es trotzdem hier weitergeht!
Gutsnächtle wünscht Bele
P.S. Apropos Närrisches - herrrrlich 😄 🤪 😄 :
Matthias erklärte uns geduldig, dass wir hiernach auch lange Ausschau halten könnten. Es handele sich um die Schlafbäume der Geier. Sie warteten lediglich auf die Thermik, um mit weniger Energieaufwand starten zu können. So ein Spielverderber! Ein halbes Zebra mit Löwenrudel hätte uns als Grund für das Geiertreffen deutlich besser gefallen als ein langweiliges Baumbett.
Blende18.21'166 Beiträge · seit 201712. Feb. 2018 · #291
Eulenmuckel schrieb:
Unser Guide hatte uns zu Beginn der Tour gefragt, was wir gerne sehen möchten. Uwe hatte ganz unbescheiden Platz Nummer 1 seiner Wunschliste genannt, den Kobalteisvogel.
Die Fotos faszinieren mich immer wieder. Und mir fällt ein was wir irgendwann bis zum Sommer gemacht haben müssen, wenn ich den Satz so lese... einen Mini-Birder Kurs. Damit wir wenigstens mal wissen nach was wir Ausschau halten müssen UND das wir beim Drotskys Trip auch ein klein wenig wissen, wovon wir reden.
Macht doch mal einen Birder-Beitrag beim Braai. 😉 (zwei Zuhörer habt ihr schon!)
freshy3'883 Beiträge · seit 201112. Feb. 2018 · #292
Eulenmuckel schrieb: Vögel zu fotografieren, hat für uns mittlerweile einen ganz besonderen Reiz. Man läuft wie Hans-Guck-in-die-Luft herum und scannt die Umgebung. Achtet dabei auf jedes Flattern und jede kleinste Bewegung im Geäst, versucht dann, leise und ohne hastige Bewegungen, gleichzeitig aber möglichst rasch vorwärts zu kommen, verheddert sich dabei in verschiedenstem Dornengeranke und schrammt sich die Beine auf oder verfängt sich mit den Haaren in herabhängenden Ästen. Meist reicht es dann für ein Bestimmungsbild aus weiter Entfernung, bevor sich der Vogel überlegt hat, seinen Standort zu wechseln und das gleiche Spiel von vorne beginnt. Das hat ein bisschen was vom Cachesuchen, jedenfalls die Dornenranken um die nackten Beine und in den Haaren 😠 . Und das Abscannen der Gegend 🙂 . Eure Beschreibung ist höchst interessant und amüsant zu lesen. Macht weiter so!
Einen sonnigen Tag wie bei uns wünscht euch freshy
LolaKatze846 Beiträge · seit 201412. Feb. 2018 · #293
Ihr seid echt eine total entspannte Orni-Truppe 🤩 . Aber nur, wenn´s nicht ums Einkaufen geht 😈
In dem Laden musste ich übrigens auch wegen einer einzigen Kleinigkeit anstehen 😐 Doch ich bewege mich dann meistens im Rhythmus der Musik und kann mich an dem buten Treiben um mich herum gar nicht sattsehen 🤩 und weiss dann: ich bin in Afrika angekommen 😎 .
Und jetzt wissen wir auch, wie das mit dem Vögelhinterherrennen, nein - scheichen funktioniert 😗 Zumindest theoretisch 😈 . Ich schwenke glaube ich um auf Schildkröten oder so 🤩 Die wollen bei mir einfach nicht lange genug posen.....
freshy schrieb: Das hat ein bisschen was vom Cachesuchen, jedenfalls die Dornenranken um die nackten Beine und in den Haaren 😠 . Und das Abscannen der Gegend 🙂 ...
😉
Beste Gruesse
Piet
"Alles ist gut! Solange du wild bist!"
Halli Hallo, sind hier etwa Geocacher anwesend? Dass crockydile Geocacher ist, wusste ich, denn wir waren schon gemeinsam in Namibia cachen 🤪 frechy, bist du auch unter den Cachern? 😗 Unter den Geocachern gibt es immerhin auch einpaar lustige Vögel 😄
Liebe Grüße Giraffen-Lisa
Meine Aufenthalte in Südwest/Namibia:
1978/79 Besuch auf Farm am Waterberg, 1980 Praktikum im Schülerheim Otjiwarongo/Caprivi, 1981 Bulli-Rundreise mit crockydile: Namibia – Kapstadt – Gardenroute – Zymbabwe – Victoriafälle – Botswana (10Tage mit dem Mokoro im Okawango-Delta) – Namibia,
1983 Arbeiten auf Farm Otjikaru am Waterberg
lange Pause
Tolle Urlaube folgenten: 2007 Namibia, 2008 Namibia/Botswana, 2009 Namibia
2018 Wunderschöne 2-Familientour mit Familie tim.buktu
freshy3'883 Beiträge · seit 201112. Feb. 2018 · #296
Giraffen-Lisa schrieb:OFFTOPIC
Halli Hallo, sind hier etwa Geocacher anwesend? Dass crockydile Geocacher ist, wusste ich, denn wir waren schon gemeinsam in Namibia cachen 🤪 frechy, bist du auch unter den Cachern? 😗 Unter den Geocachern gibt es immerhin auch einpaar lustige Vögel 😄
Liebe Grüße Giraffen-Lisa
Ja, wir gehören dazu, genauer gesagt mein Mann! Obwohl im südlichen Afrika die Caches nicht gut gepflegt und auch entfernt werden, finden wir den einen oder anderen 😉 .
YAyanjep1'014 Beiträge · seit 201612. Feb. 2018 · #297
Wir sind auch dabei, die dienstältesten aktiven (mehr oder weniger jedenfalls) in Dortmund.
Yanjep
jaffles1'312 Beiträge · seit 200612. Feb. 2018 · #298
Hallo Ihr Beiden,
diese Bootstour mit Euch finde ich wunderschön! Und der Half-collared Kingfisher ist ein Traum 😘 ! War mir gar nicht bewußt, dass der im Caprivi vorkommt, aber der Roberts hat mich gleich belehrt 😗 .
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200613. Feb. 2018 · #299
@Bele: Du brauchst nicht erschrocken zu sein. Gegen das Vergessen helfen ja die Reiseberichte.
@Robin: Vor allem empfehlen wir euch ein Vogelbestimmungsbuch. Dann könnt ihr schon mal lernen. Wir fragen euch gerne ab. 😉
@freshy: Der Unterschied zum Geocaching ist nur, dass die Caches normalerweise nicht wegfliegen. 😉
@Nina: Manchmal fällt es uns nicht so leicht, uns beim Einkaufen zu entspannen, während draußen das Auto mit sämtlichem Gepäck steht. Und wenn es dann so überhaupt nicht vorwärts geht, verdrehen wir die Augen.
@Claudia: Den Kobalteisvogel hatte ich im Bestimmungsbuch entdeckt und mich gefragt, warum wir den in all den Jahren im Caprivi nie gesehen haben, zumal er hinsichtlich der Jahreszeit dort vorkommt, wenn auch nicht sehr häufig. Als wir vor der Birdingreise unsere Sichtungswünsche zusammengetragen haben, war er mein Platz eins, gefolgt von einem Nightjar.
Blende18.21'166 Beiträge · seit 201713. Feb. 2018 · #300
Eulenmuckel schrieb:@Robin: Vor allem empfehlen wir euch ein Vogelbestimmungsbuch. Dann könnt ihr schon mal lernen. Wir fragen euch gerne ab. 😉
Uwe... ich erkenne schon, dass ihr euch nur drücken wollt! 😄 Aber welches Buch kann man denn empfehlen. Ich habe hier ein allgemeines Tierbestimmungsbuch "Fauna und Flora - Im südlichen Afrika" von Vincent Carruthers.
Da sind gute 50 Seiten Vögel drin, mit ca. 5 pro Seite. Also schon nicht schlecht. Die Beschreibung was wo vorkommt ist aber eher dürftig. (Es würde natürlich auch schon helfen es mitnehmen...)