casimodoThemenstarter4'528 Beiträge · seit 200711. Nov. 2017 · #141
@Eulenmuckel
was für ein toller Leo! Ich hätte ja behauptet, im Etosha gibt es keine. Uns ist dort noch nie einer begegnet. Und mit Rhinos hattet ihr auch Glück. Danke für die schönen Bilder. Am Wasserloch Rietfontein steigt gerade eine Familie mit Kindern aus . . . Am Wasserloch selbst ist fast nichts los.
Wir hatten ja viele Jahre kein Leo-Glück. Das Blatt scheint sich gewendet zu haben 🙂
Kein Wunder, dass sich keine Tiere blicken lassen, wenn die Leute herumlaufen. Ich würde mir wünschen, dass dort mehr durchgegriffen wird.
Genau das wünschten wir uns auch. Alleine aus unseren Bildern dieser Reise könnte man eine umfangreiche "Hall of shame" zusammenstellen.
@Sadie Aber am Wasserloch aussteigen? So unverantwortlich und noch mit kleinen Kindern. Ist eben doch kein Zoo.
Da kann man nur fassungslos sein. Auf user zweites Foto hatte ich bisher verzichtet. So sah das final aus 😈 😣 Das Kennzeichen habe ich mal geschwärzt....
casimodoThemenstarter4'528 Beiträge · seit 200711. Nov. 2017 · #142
19.09.2017 Halali nach Okaukuejo
Um 6:30 ist Aufstehen angesagt und gegen 07:10 Uhr stehen wir mit fertig gepacktem Auto im Frühstücksraum OKOKOK.... 😣 gehen wir zum Frühstück. Das Auto ist fertig gepackt 🙄 😘 . Hier ist die Masse schon durch.
Die meisten Gruppen mussten wohl um 06:00 Uhr antreten. Eigentlich ist es jetzt ganz gemütlich.
Nach dem Frühstück entdecken wir einen Purple Roller, der sich von der Sprinkleranlage beregnen lässt. Er genießt das Nass mit ausgebreiteten Flügeln.
Kerstin hat spontan die Idee, einen Angestellten nach Eulen im Camp zu fragen und wird prompt zu einem Baum geführt, in dem eine Barn Owl sitzt. Eine Erstsichtung für uns. Yeah !
Nach kurzem Shop-Besuch und einem kurzen Gespräch mit zwei deutschen Erstreisenden geht es auf die Pad. Die beiden hatten ein halbes Jahr vor Reisebeginn keine freie Unterkunft mehr in Swakop bekommen.
Wir beschließen heute gemütlich zu fahren.
Mit 40 Sachen get es in Richtung Rietfontein, Kerstin entdeckt links neben der Straße einen Black-shouldered Kíte. Bei unserer Ankunft fliegt er einen Busch weiter. Wenig später merkt Kerstin, dass er eine Maus gefangen hat.
Dank schönen Lichtverhältnissen gelingen Kerstin feine Aufnahmen von dem eleganten Vogel.
Wenige hundert Meter weiter kreuzt eine Gnu und Springbockherde die Pad.
Ganz ruhig grasen die Tiere und ziehen weiter.
Und das in der Weite der Trockengrasflächen.
Ein schönes, friedliches Erlebnis.
Wir sind gerade mal wenige Kilometer weit gekommen und hatten schon so schöne Erlebnisse !
An Rietfontein ist einiges los.
In weitem Umkreis stehen große Mengen an Zebras und am Wasserloch zig Autos.
Da stimmt was nicht ! Genau, denn direkt auf der anderen Seite des Wassers liegen drei Löwen.
Zur Erinnerung: Genau hier lief gestern Abend die Familie herum !
Nachdem wir die Szenerie eine gute Zeit beobachtet haben, ein Löwe ein Stück weiter gezogen ist und die Zebras sich nicht weiter getraut haben, stellen wir uns etwas Abseits der Automasse ans andere Ende des Wasserloches. Das ist so weit von den Löwen entfernt, dass sich die Masse der Weidetiere nun dorthin orientiert.
Die Gegend ist nun voll mit Zebras.
Ein tolles Fotomotiv.
Überhaupt hat sich das Ganze zu einer tollen Sichtung entwickelt. Am Schluss wechseln wir noch einmal auf die ganz andere Seite, denn hier zeigen sich die Zebras mal wieder von ihrer unguten Seite. Es wird gekämpft, getreten und gebissen, was das Zeug hält.
Nun sind wir wieder mit dem Etosha versöhnt! Er ist eben landschaftlich nicht so abwechslungsreich wie die Parks in Südafrika. Dafür besticht er aber durch seine Weite und viele kleine Sichtungen.
Jetzt fahren wir erst einmal einige Kilometer bis nach Salvadora. Hier beeindruckt und die Weite der Pfanne.
Wenig weiter dann Chudob mit wieder einem Touristen außerhalb des Autos und zwei Red-necked Falcons.
Bei der Weiterfahrt werden wir vom ersten von fünf Gamedriveautos angehalten. Wir werden von jedem einzelnen angehalten und gefragt, ob wir etwas gesehen hätten. Ah. Löwen in Rietfontein. Sie freuen sich alle und brausen weiter.
An Sueda ist wenig los, aber die Weite ist weiter beeindruckend.
In Homob sind die üblichen Verdächtigen unterwegs Inzwischen ist es wieder 39 Grad heiß.
Unser Quietschen am Auto ist komplett weg ! Aha ! Dann erreichen wir sehr zufrieden Okaukuejo.
Beatnick1'712 Beiträge · seit 201611. Nov. 2017 · #143
Hallo Carsten,
nach deinem jüngsten Foto von einem weiteren Touri, der sein Auto verlässt, bin ich doch nachhaltig geschockt. Wir waren schon ein paarmal im Etosha und meinen auch einen "Verfall der Sitten" zu beobachten. Ich hoffe, der Trend hält nicht an - oder nimmt gar noch zu...
Ansonsten vielen Dank für deine spannenden Schilderungen, einen Leo konnten wir im Etosha schon mehrfach erahnen, so richtig vor die Linse ist uns dort aber noch keiner gekommen.
auf letzter Seite schreibst Du zur Nachtruhe auf der Tamboti Campsite:
An Schlaf ist leider nicht zu denken, denn irgendwo nebenan wird mit ungedämpften Stimmen gefeiert. Irgendwann hat Kerstin genug uns lernt eine vierköpfige neuseeländische Familie kennen.
Ich vermute mal, die Neuseeländer haben Deine Kerstin kennengelernt, und nicht umgekehrt.
Nur zu gut kann ich mir Kerstin vorstellen, wie sie den Neuseeländern den Marsch bläst. Und weiß Du was - da hätt´ ich gern mitgeblasen. 😉 😄
Tolle Sichtungen habt Ihr im Etosha, besonders die Familie mit den beiden Kid´s. Es ist unfassbar.
casimodoThemenstarter4'528 Beiträge · seit 200711. Nov. 2017 · #145
@Kori
Wie um alles in der Welt habt ihr den Hilux da hinein bekommen?
Mit Anlauf ! 😣 😉 Grrrrr........ Ich schaffe es immer wieder. Meine Frau hat sich schepp gelacht 😗
Viele Grüße, Kori, die sich ansonsten für die schönen Fotos und die interessante Reiseerzählung bedankt
Danke Dir Kori 🙂
@Beatnick
nach deinem jüngsten Foto von einem weiteren Touri, der sein Auto verlässt, bin ich doch nachhaltig geschockt. Wir waren schon ein paarmal im Etosha und meinen auch einen "Verfall der Sitten" zu beobachten. Ich hoffe, der Trend hält nicht an - oder nimmt gar noch zu...
Wir haben ständig den Kopf geschüttelt und einige Fotos gemacht.... 😐
Ansonsten vielen Dank für deine spannenden Schilderungen, einen Leo konnten wir im Etosha schon mehrfach erahnen, so richtig vor die Linse ist uns dort aber noch keiner gekommen.
Danke Dir, es war auch unser erster in Etosha 🙂
@Bayern Schorsch
Ich vermute mal, die Neuseeländer haben Deine Kerstin kennengelernt, und nicht umgekehrt.
Als sie los ging hatte ich die allerschlimmsten Befürchtungen 🙄 Sie wirkte sehr entschlossen. Dann kam sie aber mit ungeahnter Diplomatie zum Ziel, denn der Vater war wohl zuerst nicht bereit, den Abend zu beenden 😉
Tolle Sichtungen habt Ihr im Etosha, besonders die Familie mit den beiden Kid´s. Es ist unfassbar.
Ich bin mal gespannt, wann etwas passiert. Der Mann, der bei den Falken ausstieg, war von hohem Gras umgeben..... 😐
Sadie1'835 Beiträge · seit 201512. Nov. 2017 · #146
Wieder steigt einer aus umgeben von hohem Grass. Ich kann nicht anders als dir sagen dass wir genau unter diesem Baum zwei Löwenmännchen angetroffen haben, die dort halb versteckt im hohen Grass lagen. Bei uns in den USA, in den Pärken wo es Bären, Bison, und Wölfe hat, werden uns die Regeln immer von den Rangern laut vorgelesen. Und ich denke immer ja ja ja whatever, kenne ich ja etc. aber man muss nichts unterschreiben. Im Etosha muss man das Eintrittspapier unterschreiben, aber es macht uns niemand auf die Vorschriften aufmerksam, obschon sie ja dort abgedruckt sind. Irgendwie müssen die Etosha Ranger da viel mehr proactive sein, einmal den Besuchern die Vorschriften klar stellen und dann hohe Bussen verlangen von denen die aussteigen. Denn wenn ein Mensch von einem Tier verletzt wird, wird das Tier getötet und wir andern werden uns dann an viel strengere Vorschriften halten müssen und es könnte ein Ende für Selbstfahrer werden. Wollen wir doch nicht! Sagt ihr etwas zu diesen „Verbrechern“ oder ist es besser to mind my own business?
speed66751 Beiträge · seit 201112. Nov. 2017 · #147
Nur ganz kurz... - das lachende Zebra ist ein Brüller - super gut! 🤩 - und der Kite mit Maus ist erste Sahne - klasse fotografiert! Euer Bericht gefällt sehr und macht Lust auf Etosha. Danke, Nette
Applegreen1'796 Beiträge · seit 201412. Nov. 2017 · #148
Hallo Carsten,
Danke für die tollen Fotos - und auch die kritischen Anmerkungen!
Leider scheint es, dass man aufgrund des Reisebooms immer häufiger mit solchen unangenehmen und unglaublichen Situationen konfrontiert wird. Rücksichtsloses sowie unangemessenes Verhalten im Busch, auf Campsites oder Lodges konnten wir dieses Jahr in Botswana (leider) auch häufiger erleben - ich habe nur nicht jeden Vorfall im Bericht beschrieben.....
Von lautstarken Campnachbarn, gefährliches Verhalten im Busch und bei Tierbegegnungen sowie stundenlang laut kreischende Kinder in einem Luxuscamp zum Sunset - alles war dabei 😈 Es ist sehr traurig, dass immer mehr Afrika-Reisende offensichtlich die Länder nur als "Ausweichziele" nutzen und kein Gespür und/oder Interesse für die Naturerlebnisse aber auch -gefahren mitbringen.
Ich finde es gut, dass Du diese Situationen im Bericht so deutlich ansprichst - und Kerstin auch so konsequent reagiert hat - da werde ich mir ein Beispiel nehmen und beim nächsten Mal auch nicht alles wortlos ertragen 😛
Liebe Grüße und Euch einen schönen Sonntag! Sabine
Applegreen schrieb: Leider scheint es, dass man aufgrund des Reisebooms immer häufiger mit solchen unangenehmen und unglaublichen Situationen konfrontiert wird. Rücksichtsloses sowie unangemessenes Verhalten im Busch, auf Campsites oder Lodges konnten wir dieses Jahr in Botswana (leider) auch häufiger erleben - ich habe nur nicht jeden Vorfall im Bericht beschrieben.....
Von lautstarken Campnachbarn, gefährliches Verhalten im Busch und bei Tierbegegnungen sowie stundenlang laut kreischende Kinder in einem Luxuscamp zum Sunset - alles war dabei 😈 Es ist sehr traurig, dass immer mehr Afrika-Reisende offensichtlich die Länder nur als "Ausweichziele" nutzen und kein Gespür und/oder Interesse für die Naturerlebnisse aber auch -gefahren mitbringen.
Ja, leider ist das so. Wir hatten das zweimal im KTP. In Urikaruus auf der Nachbarterrasse und in Bitterpan, wo sie ab 21.30 Uhr ein lautstarkes Gelage in der Gemeinschaftsküche veranstalten wollten. Ich bin beide Male zu den Leuten hingegangen und hab sie drauf aufmerksam gemacht, dass man Wilderness Camps bucht, um in Ruhe die Natur zu genießen und nicht das Geschwätz und Lärm anderer haben will. Beide Male war danach Ruhe, ich würde es auch immer wieder so machen. Rücksicht ist leider mittlerweile ein Fremdwort für viele geworden.
Schöne Grüße
Sandra
franzicke2'085 Beiträge · seit 201212. Nov. 2017 · #150
Huhu ihr beiden, jetzt bin ich bei euch auch endlich wieder auf dem aktuellen Stand! Sehr schön, mit euch so durch den Etoscha NP zu gondeln. Richtig geschockt bin ich aber auch über die Leute an den Wasserlöchern - ich weiß gar nicht, ob ich die Familie oder den Fotografen übler finde 🙄 Ein bisschen zweigeteilt bin ich beim Urteil über die lauten Nachbarn. Ich war auch schon super-genervt, als es in Biyamiti neben uns so gar keine Ende nehmen wollte. Aber wenn ich ehrlich bin, glaube ich dass unsere Nachbarn in Urikaruus auch schon mal "bissle" was aushalten mussten, als wir gemeinsam gegrillt und ein Schlückchen Wein dazu getrunken haben 😛 😗 Eigentlich wär doch jetzt ne gute Zeit zum Weiterschreiben - und auch zum Weiterlesen! Viele Grüße Ingrid -
casimodoThemenstarter4'528 Beiträge · seit 200712. Nov. 2017 · #151
@Sadie
Sagt ihr etwas zu diesen „Verbrechern“ oder ist es besser to mind my own business?
Es hat uns manchmal gejuckt, aber wenn wir jedesmal etwas gesagt hätten...... dann hätten wir ganz schön viel zu tun gehabt. Insgesamt haben wir unzählige solcher Erlebnisse gehabt. 😕 Es muss wohl erst etwas passieren, bis man etwas unternimmt.
@Speed66
- das lachende Zebra ist ein Brüller - super gut! 🤩 - und der Kite mit Maus ist erste Sahne - klasse fotografiert!
Das Zebra finden wir auch klasse 🙂
Euer Bericht gefällt sehr und macht Lust auf Etosha.
Danke Dir 😘
@Applegreen
Danke für die tollen Fotos - und auch die kritischen Anmerkungen!
Danke Dir 🙂
Ich finde es gut, dass Du diese Situationen im Bericht so deutlich ansprichst - und Kerstin auch so konsequent reagiert hat - da werde ich mir ein Beispiel nehmen und beim nächsten Mal auch nicht alles wortlos ertragen 😛
Zu dem Thema schreibe ich bei Franzicke gleich noch etwas !D
Liebe Grüße und Euch einen schönen Sonntag!
Danke, Euch auch und bis nächste Woche 😎
@Sandra1903
Ja, leider ist das so. Wir hatten das zweimal im KTP. In Urikaruus auf der Nachbarterrasse und in Bitterpan, wo sie ab 21.30 Uhr ein lautstarkes Gelage in der Gemeinschaftsküche veranstalten wollten. Ich bin beide Male zu den Leuten hingegangen und hab sie drauf aufmerksam gemacht, dass man Wilderness Camps bucht, um in Ruhe die Natur zu genießen und nicht das Geschwätz und Lärm anderer haben will. Beide Male war danach Ruhe, ich würde es auch immer wieder so machen. Rücksicht ist leider mittlerweile ein Fremdwort für viele geworden.
Ja Sandra, aber (wie Franzicke es auch gemeint hat)..... Wenn man nicht zu zweit dort ist, sondern zu viert, dann wird man selbst schnell zum Störenfried. Den Rest schreibe ich gleich bei Franzicke
@Franzicke jetzt bin ich bei euch auch endlich wieder auf dem aktuellen Stand! Sehr schön, mit euch so durch den Etoscha NP zu gondeln. Richtig
geschockt bin ich aber auch über die Leute an den Wasserlöchern - ich weiß gar nicht, ob ich die Familie oder den Fotografen übler finde
Huhuuu ! Meinst Du mit dem Fotografen den Familienvater oder mich ? 😉 😉 😉 😛
Ein bisschen zweigeteilt bin ich beim Urteil über die lauten Nachbarn. Ich war auch schon super-genervt, als es in Biyamiti neben uns so gar keine Ende nehmen wollte. Aber wenn ich ehrlich bin, glaube ich dass unsere Nachbarn in Urikaruus auch schon mal "bissle" was aushalten mussten, als wir gemeinsam gegrillt und ein Schlückchen Wein dazu getrunken haben
Grundsätzlich hast Du da Recht. Allerdings haben die Kiwis echt rumgebrüllt und ihre Sprache nicht einmal versucht, zu dämpfen. Als Ihr mit One Man Band und Iona Sauvignon und den Gutis in Urikaruus gewesen seid, haben wir wenigstens versucht, gedämpft zu reden 😗 😵 😊 Wenn wir am Campground wild Nr. 2 im Kaoko Nachbarn gehabt hätten, die nicht mindestens 5 KM entfernt gewesen wären...... 😗 😗 😣
Eigentlich wär doch jetzt ne gute Zeit zum Weiterschreiben - und auch zum Weiterlesen!
Frannzigge, wenn de Reschdd hassd, dann hassde Reschdd 😘 Nächte Woche will isch Disch Schwäääbeln höööre 😎 😎 😎
jetzt will ich mich auch einmal zum Thema Ruhestörer melden 😛
Die Neuseeländer in Tamboti habe ich nur ganz freundlich angesprochen, nachdem wir uns schon rd. 1 Stunde geärgert haben. Zum lauten Reden und Lachen kam ja auch noch Musik dazu und ich finde, das gehört so gar nicht zu einem Afrika-Buscherlebnis. Zunächst habe ich die 4 ganz schön erschreckt, als ich so plötzlich aus dem Dunkeln aufgetaucht bin. 😈
Sie waren sich gar nicht bewusst, dass in Afrika die Uhren anders ticken und alle früh ins Bett gehen. Erst als ich darauf hingewiesen hatte, sie mögen sich doch einmal umschauen und umhören, ob irgendwo noch Licht ist, ist es ihnen aufgefallen. Danach haben wir uns noch sehr nett und leise 😗 über unsere Heimatländer und die aktuelle Reise unterhalten. Kurz nachdem ich wieder im Bett war haben sie dann auch ihre Party beendet.
Mit einer höflich und freundlich vorgetragenen Bitte kommt man hier meistens ans Ziel 😉 🙂
Den tasmanischen Teufel hätte ich aber bei einer anderen Reaktion durchaus auch noch in Petto gehabt 😈
Verregnete Grüße vom heimischen Sofa Kerstin
casimodoThemenstarter4'528 Beiträge · seit 200712. Nov. 2017 · #153
@esmeralda68 Du kannst das ja besser beschreiben als ich. Denn ich lag ja weiter gemütlich im Dachzelt und war froh, dass ich mit niemanden in den Faustkampf gehen musste 😉
... Genau - denn dafür hast Du ja mich 😈 😘 😈 😘 😈 😘
casimodoThemenstarter4'528 Beiträge · seit 200712. Nov. 2017 · #155
19.09.2017 Abend Okaukuejo
Die nette Rezeptionistin vom letzten Mal teilt uns die D31 zu.
Das Chalet ist besser als befürchtet und hat sogar ein kleines Wohnzimmer mit Spüle und Kühlschrank.
Es liegt zwar am Rastplatz, aber auch wieder ziemlich Nahe zum Wasserloch, dem wir gleich einen Besuch abstatten.
Wir legen uns etwas ab, schauen Bilder und machen uns am späten Nachmittag nochmal auf den Weg in den Park. Am Okaukuejo Wasserloch stehen zwei Elefanten.
Ok, die beobachten wir eine Zeit
und dann geht es auf guter Pad in Richtung des Wasserloches Gemsbokvlakte. Da hier Ruhe herrscht, fahren wir weiter nach Olifabtsbad wo letztens die Löwen unter dem Solarpanel lagen. Diesmal steht etwas Abseits eine Gruppe Red Hardebeest und starrt in eine Richtung.
Am Wasserloch ist gar nichts. Irgendwo sind die Löwen bestimmt, aber trotz genauester Suche finden wir sie nicht. Na nach so einem tollen Tag macht das nichts.
Also zurück zum Camp und wieder ans Wasserloch. Dort ziehen gerade die Elefanten von vorhin ab und die abendliche Giraffenarmada trinkt.
Diese Bilder mit den Wasserspiegelungen sind einfach toll.
Und trotz der großen Menge an Einzel- und Gruppenreisenden bleibt es verhältnismäßig still.
Das Restaurant betreten wir mit gemischten Gefühlen. Es ist ziemlich voll. Mit etwas Mühe bekommen wir einen Tisch fast am Buffet. So toll ist er nicht, Das Bier vom Fass ist alle, die Teller sind alle, am Ende geht die Kasse nicht, Credit Card auch nicht, aber der Ober ist ein ganz netter. Am Ende meint er „Sorry, that's NWR ! Und lächelt etwas verzweifelt!“ Das Essen ist allerdings echt gar nicht so schlecht. Im Vergleich zu dem, was man dort vor einigen Jahren vorgesetzt bekam, ist es sogar gut ! Jedenfalls haben wir viel Schlimmeres erwartet. Das Personal konnte dem Massenandrang jedoch nicht standhalten....
Also zurück ans Wasserloch.
Neben uns macht uns jemand auf ein in der Nacht fast unsichtbares schlafendes Rhino direkt am Zaun aufmerksam. Direkt neben uns sitzt ein Engländer, der ein mit dem Handy als Bildschirm gekoppeltes Nachtsichtgerät hat und jedes neu ankommende Rhino ankündigt.
Am Ende sind 7 Rhinos am Wasserloch. Sie interagieren durch ständiges Gegrunze. Immer mal wieder fliegt eine Eule vorbei.
Dann überkommt uns die Müdigkeit. Was für ein schöner Tag ! Der Etosha hat uns nun doch überzeugt. Dieses Mal hat es etwas gedauert.
TRtripilu5 Beiträge · seit 201712. Nov. 2017 · #156
VIELEN DANK für den wunderbaren Bericht und die tollen Fotos. Im Februar fliegen wir erstmals nach Namibia, nachdem wir in diesem Jahr von Südafrika so sehr verzaubert wurden. Wir freuen uns riesig. Bei uns steht jetzt erstmal eine Ersttäter-Tour auf dem Programm. Noch 13 Wochen....
casimodoThemenstarter4'528 Beiträge · seit 200713. Nov. 2017 · #157
@Tripilu Danke Dir 🙂 Wird bestimmt eine tolle Reise 😎
casimodoThemenstarter4'528 Beiträge · seit 200713. Nov. 2017 · #158
20.09.2017 Okaukuejo nach Dolomite
Mit einer Tasse Kaffee geht es gegen 7 ans Wasserloch dort sind große Mengen an Tieren am Kommen und Gehen.
Immer wieder ein schönes Bild, das alle Zuschauer beeindruckt !
Irgendwann reißen wir uns los und gehen zum Frühstück.
Hier ist die große Horde schon durch. Begleitet von etlichen Glanzstaren und diesem Bird
genießen wir die relative Ruhe, Tanken und Kerstin kauft noch Getränke ein.
Da das elende Quietschen am Auto nicht mehr zu hören war, nehmen wir ohne auch nur die kleinste Erwartung zu haben nun doch die Strecke durch den Park in Angriff. Ganz elendes Wellblech soll sie sein. Nach den ersten Kilometern treffen wir den Grader. Er wird doch nicht die Strecke gegraded haben ? Den Mangusten ist das egal !
Die erste Abwechslung bietet der Ghost Tree Forest.
Etwas weiter am Charl Maraisdam liegt doch tatsächlich ein männlicher Löwe im Schatten eines Baumes direkt unterhalb des Dammes, über den die Pad führt.
Er wird von einigen Giraffen beäugt.
Nach schau mal an ! Bis dahin ist die Pad übrigens richtig gut gewesen ! Dann erreichen wir das Wasserloch Ozonjuitji m''Bari.
Und dort erwartet uns gleich etwas, was uns zwei Stunden Zeit und mehrere hundert Fotos bescheren wird...... Und die erneute Erkenntnis, dass man trotz der stets größer werdenden Afrikaerfahrung immer etwas Neues erleben kann. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil, habe aber Angst vor der Foto-Auswahl 🙄 😉
boris1'816 Beiträge · seit 200813. Nov. 2017 · #159
Hey Carsten, Ich hasse solche Cliffhanger. 🙁 😊 😈 😵 Ich war ja immer ein paar Tage nach euch und bei mir war die Pad frisch geschoben. Ein Genuss 🙂
An diesem unaussprechlichen Wasserloch war bei mir ein Rhino. Aber das dauert keine 2 Stunden. Die kommen, Trinken und gehen. War aber gaaaaanz toll
Danke für den tollen Bericht und die Fotos.
Gruss Boris
Sadie1'835 Beiträge · seit 201514. Nov. 2017 · #160
Das ist ja ein gewaltiger Tease! Darf ich raten? Ich tippe auf eine erfolgreiche Gnu oder Giraffen Jagd der Löwen die dort in der Gegend daheim sind. Bin seeeeeehr gespannt wie das weiter geht.... Ich sehe es wie ihr: Okaukuejo und Halali sind was camps anbetrifft nicht gerade bei den Schönen oder Einsamen, hingegen die beiden Wasserlöcher bieten großes Theater by day und night. Ich komme dort fast nicht zum Essen da ich immer glaube ich verpasse etwas. Wir machen es nun auch so und bringen kaltes Abendessen zu den Zuschauer Bänken. Eure Zebra sind ja so schön fotogen!