Einen wunderschönen guten Morgen aus der S Bahn zur Arbeit. Da uns eben gerade der Reiseberichttitel eingefallen ist, der auch von der Buchstabenzahl her passt, war es der perfekte Moment für den Start.
Ich habe das glaube ich schonmal geschrieben und dann anders gemacht. Aber diesmal werde ich nochmals versuchen, etwas weniger Bilder einzustellen und mich auf das Wesentliche zu beschränken. Auf jeden Fall wird es keine lange Pause geben und es geht am Wochenende richtig los.
vorab: Wir hatten eine sehr abwechslungsreiche und fast perfekte Reise. Erstmals haben wir zwischendurch das Dachzelt genutzt.
9000 Bilder sind grob reduziert und noch nicht bearbeitet. Wir haben diesmal in Jpeg fotografiert....... Mal schauen.
Viele Grüsse und ich freue mich auf die Abfahrt Casimodo
Teil 221. Okt. 2017
Fuchs du hast den Sack gestohlen/ZigZag ins Kaoko
Route Namibia/Kaoko 08.09.2017 bis 04.10.2017
die Sonne ist natürlich wieder aktiviert
Karte von Garmin / Base Camp
08.09.2017 Flug Frankfurt-Windhoek mit Air Namibia 09.09.2017 Ti Melen / Windhoek 10.09.2017 Wüstenquell Red Rock Selbstversorger-Chalet 11.09.2017 Wüstenquell Red Rock Selbstversorger-Chalet 12.09.2017 Wüstenquell Red Rock Selbstversorger-Chalet 13.09.2017 Spitzkoppe Community Camp Site Nr. 11A 14.09.2017 Spitzkoppe Community Camp Site Nr. 11A 15.09.2017 Vingerklip Lodge Honeymoon Chalet (zumindest geplant !!!) 16.09.2017 Okaukuejo Waterhole Chalet Nr 2 17.09.2017 Onguma Tamboti Campsite 18.09.2017 Halali Chalet Nr. 14 19.09.2017 Okaukuejo Chalet Nr. 31 20.09.2017 Dolomite View-Chalet Nr. 13 21.09.2017 Dolomite View-Chalet Nr. 13 22.09.2017 Grootberg Lodge Chalet Nr. 13 ( gute Empfehlung vom Bayern Schorsch) 23.09.2017 Hoada Campground (Zusammentreffen mit Franzicke und dem Ranger) 24.09.2017 wild Campen Einfahrt Einfahrt Hoanib in den Ganamub 25.09.2017 wild Campen Einfahrt Einfahrt Hoanib in den Sawurogab 26.09.2017 Puros Community Camp Site 27.09.2017 Etaambura Chalet Nr. 2 28.09.2017 Etaambura Chalet Nr. 2 29.09.2017 Opuwo Country Lodge Camping geplant / auf Chalet umgebucht 30.09.2017 Onjonjewe Lodge / Filmhouse - Kamanjab 01.10.2017 Waterberg Wilderness Valley Lodge gebucht / tatsächlich Plateau Lodge Chalet Nr. 3 02.10.2017 Waterberg Wilderness Valley Lodge gebucht / tatsächlich Plateau Lodge Chalet Nr. 3 03.10.2017 Flug Windhoek-Frankfurt mit Air Namibia 04.10.2017 Ankunft Frankfurt
Soderle. Auf die ganzen netten Kommentar antworte ich später am Tag. Das hat mich echt motiviert 😎 Lieben Dank Hier kommt schon einmal die Reiseroute.
Ich freue mich auf den Start. Alllerdings haben wir immer noch mit den Bildern zu kämpfen.
Bis später Casimodo
Teil 321. Okt. 2017
08.09.2017 und 09.09.2017 Flug und Ankunft in Windhoek / Ti Melen
Nach erfolgtem Umzug, Freizeitstress und heftigem Arbeitsaufkommen im Job sitzen wir um 16:15 Uhr im Taxi zum Frankfurter Flughafen. Die Sitzplatzreservierung bei Air Namibia und der Online Check hatten nicht funktioniert. Und so ergattern wir am Airport bei einer unmotivierten Dame aus Ghana nur noch zwei Plätze in der Mitte des A330, dafür aber in Reihe 12. Der Flug startet sehr pünktlich und ist unspektakulär. Unser Bordentertainment geht nicht. Die Durchsage meint „ Our Onboard Entertainment System is a little bit naughty today“. Sie meinte wohl: „ Es ist a little bit schrottig all the year!!“ Egal, der Flug geht rum. Und so steigen wir um kurz nach 6 auf dem Vorfeld von Hosea Kutako aus.
Wegen des neuen Immigration Systems wollen wir so schnell wie möglich raus. Und so schaffen wir es bis zur Immigration unter den Top 10 des Flugzeugs zu sein 😉
Der neue Fingerprint Scan dauert schon seine Zeit und die letzten Fluggäste dürften einige Zeit gewartet haben. Ich möchte gar nicht wissen, wie es den Fluggästen der kurz hinter uns gelandeten Condor ergangen ist.
Wir sind fluchs durch den Zoll und warten dafür lange auf unsere zweite Reisetasche. Draußen steht unser Abholer von Savanna und wartet geduldig, bis wir unser Geld und die MTC Karte geholt haben.
Die Autoübergabe bei Savanna ist sehr professionell und vor allem sehr nett.
Der silberne Hilux hat zwar 97.000 Kilometer auf dem Buckel, macht aber einen gut gewarteten Eindruck. Die hinteren Reifen sind so gut wie neu und die vorderen OK. Er hat die Expeditionsausstattung mit Winch, höherer Bodenfreiheit etc.....
Auf dem Hof begutachten wir wir noch einen durch einen Überschlag stark beschädigten Hilux. Ein heilsamer Anblick, der zur Vorsicht mahnt.
Ein kurzes Telefonat mit Wolfgang vom Klein Windhoek Schlachthaus dirigiert das bestellte Fleisch in die Unterkunft Ti Melen, wo wir bereits um 09:00 Uhr ankommen und sogar schon ein Zimmer beziehen können.
Aufenthaltsraum
Sofort fallen uns eine Vielzahl von Rosy-faced Parrots auf.
Von denen haben wir bisher kein gescheites Foto ! Das sollte sich später im Urlaub nac hhaltig ändern !
Unser Zimmer ist im Erdgeschoss. Es ist groß und gemütlich.
Gegen 10:00 kommt das Fleisch, das Platz in der Minibar des Zimmers findet.
Zeit für uns, zum nahen Embassy Bottle Store zu fahren. Samantha erkennt uns noch. Ein sehr netter und gut aussehender Farbiger erfüllt uns all unsere Getränkewünsche. Die Weinauswahl erschlägt uns. Produkte von mehreren südafrikanischen und einem namibianischen Weingut wandern in unseren Bushcamper. Sehr nett und stresslos wieder. 3.500 Rand bleiben dort und ein dickes Dankeschön.
Dann geht es in den Superspar an der Mareua Mall. Obwohl am heutigen Samstag die Hölle los ist, finden wir einen guten Parkplatz mit einem vertrauenswürdig aussehendem Wächter. Der Einkauf ist wie immer etwas stressig, da der Supermarkt riesig ist. Er gefällt uns aber besser als der Checkers in der Mall.
Als wir ziemlich geschafft unser Auto einpacken, stehen plötzlich zwei freudig strahlende Menschen vor uns die sagen „die legendären Casimodos!“.......... Wir schauen glaube ich ziemlich blöd aus der Wäsche. Es ist Chrisanna8 und ihr Mann, die wohl alle unsere Reiseberichte kennen. Sie sind vor einem Jahr nach Windhoek ausgewandert, wussten dass wir heute einkaufen und sind extra entgegen ihrer sonstigen Gewohnheiten in den Superspar gefahren, um uns eventuell treffen zu können. Eine irre Geschichte. Leider waren wir so geschafft, dass wir die spontane Einladung zur Geburtstagsfeier ausschlagen mussten. Wir wären wohl im Stehen eingeschlafen. Gefreut haben wir uns sehr. Vielen Dank noch einmal und bis irgendwann mal ! Sie empfehlen uns die Stellenbosch Wine Bar für einen Lunch und wir fahren direkt dort hin ...... und sind begeistert !
Satt und müde geht es zurück nach Ti Melen, wo wir uns erst einmal bis gegen 18:00 Uhr aufs Ohr legen. Gegen 18:30 Uhr steht ein kleiner farbiger Junge vor Kerstin im Zimmer. Er sagt vorwurfsvoll: „your dinner is ready since 6 o clock!“. Oje.... Also blitzschnell angezogen und hoch. Die sehr nette Dame entschuldigt sich. Erst um 7 sei das Dinner fertig.
Und so nehmen wir mit einem Savanna am Pool Platz, beobachten die Rosenköpfchen und unterhalten uns mit den deutschen Eltern eines kleinen Mädchens. Der Sohn der Köchin ist goldig, aber mit der Zeit etwas nervig. Er hat ständig ein Smartphone mit Musik und Spielen an. Das Essen ist Hausmannskost und OK. Und so gehen wir früh und wieder müde zu Bett und freuen uns auf Wüstenquell.
Teil 422. Okt. 2017
10.09.2017 Ti Melen nach Wüstenquell
Da ich schon vor dem Wecker ausgeschlafen habe, begebe ich mich auf Vogelpirsch im Vorgarten. An einem Mast direkt vor mir sitzt ein Bearded Woodpecker, nein zwei. (ohne Bild)
Ach wie schön. Für kurze Zeit gesellt sich noch ein Purple Roller zu den beiden und auch die Rosy-faced Lovebirds gehen ihren Geschäften nach.
Zufrieden geht es zum Frühstück, wo der kleine Junge uns wieder mit dem Smartphone beschallt. Und so packen wir guter Stimmung und voller Tatendrang unser Auto und besuchen nochmal kurz den Superspar.
Mit frischem Brot und nach Besuch einer Tankstelle mit 130 Liter Sprit mehr im Tank geht es bei sehr diesigem und heißen Wetter in Richtung Wüstenquell.
Über Spotify hören wir unsere Afrika Musik Sammlung und die Heimat ist auch gedanklich schon ganz weit weg.
Trotz einiger Baustellen kommen wir gut voran und erinnern uns an unseren ersten Urlaub 2002, wo noch kaum Autos unterwegs waren.
In Karibib biegen wir nach Süden ab und nehmen etwas später die D1952.
Die Landschaft begeistert uns.
Schöne Berge und trockene Weite. Immer mal wieder ein Farmgatter. Lauter eye candies.
Je weiter wir fahren, umso karger wird die Landschaft.
In der Gegend des Sphinxberges machen wir etliche Fotostops.
So langsam steigt Euphorie in uns auf. Aaafrika ! Aaafrika ! Wir sind wieder da.....
Dann erreichen wir den Wegweiser, an dem es in Richtung Wüstenquell abgeht.
Noch 20 Kilometer durch mehrere Nachbarfarmen.
Hier wächst fast kein Grashalm mehr.
Die Vorfreude steigt, bis wir schließlich am Farmhaus in Wüstenquell anhalten. Nach einiger Zeit finden wir eine Angestellte,, die uns den Weg zu unserem Red Rock Chalet erklärt.
So langsam können wir erahnen, wo es liegt. An etlichen Stellen fahren wir an schönen Steinformationen vorbei. Dann erkennen das Nachbarchalet. Es geht ein kleines Stück steil und eng einen felsigen Weg hoch, dann nocheinmal runter und wir stehen inzwischen von Felsen vor unserem Heim für die nächsten drei Tage.
Die Aussicht ist der Hammer.
Das Chalet ist so richtig nach unserem Geschmack !
Wir räumen die Sachen aus installieren uns. Mitten im Raum ist eine dieser hier typischen Felsen integriert. Die Küchenausstattung ist einfach aber OK.
Die Feuerstelle, das Spülbecken, Toilette und Dusche sind neben bzw. hinter dem Haus im Freien.
Zum Sonnenuntergang geht es einige Schritte die Felsen hoch
und wir stehen ganz alleine vor einem wahnsinnig schönen Panorama. Ein Out of Africa Blick vom Feinsten.
Links von uns der Namib Naukluft Park und eine Bergkette.
Und vor uns geht die Sonne glutrot unter !
Da das andere Chalet nicht belegt ist, statten wir ihm einen kurzen Besuch ab.
Der Braaiplatz ist schon einzigartig !
Mit einem seligen Grinsen und tiefer Zufriedenheit verlassen wir die Szenerie und widmen uns dem Braii.
Die Boerewors mit einem griechischen Salat schmeckt ganz köstlich. Bei einem Rupert & Rothschild Optima präsentiert sich der anfangs perfekte Sternenhimmel, der aber langsam durch aufziehenden Dunst und unsere Müdigkeit an Pracht verliert. Gute Nacht Namibia, wir freuen uns auf Dich !
Teil 526. Okt. 2017
11.09.2017 ganzer Tag Wüstenquell
Gegen halb sieben mache ich die Augen auf und schaue aus dem Fenster.
Der Anblick ist out of Africa zu 100%.
In der Ferne kann ich eine große Bodennebelwand erkennen !
In der Wüste !
Von Swakop kennen wir das ja. Hier ergibt sich eine total abgefahrene Stimmung !
Also laufen wir mit frisch gebrautem Kaffee und Keksen einige Meter hoch auf den Felsen. Die Schönheit und Stille raubt uns den Atem !
Wir sind hier ganz alleine, knipsen uns dämlich und können unser Glück kaum fassen. Zwei Stunden lang saugen wir die Ruhe in uns auf !
Die Farbenverändern sich immer weiter und gaaanz langsam verzieht sich der Nebel.
Um 9:00 Uhr gibt es Frühstück und schon jetzt ist es ein perfekter Tag.
Bis gegen 15:00 Uhr sitzen wir einfach da und schauen was um uns herum so passiert oder nicht passiert.
Dann fahren wir mit dem Auto zum Haupthaus, trinken eine Cola und setzen uns an den Pool. Touris sind keine da.
Etwas später fahren wir in einem großen Bogen übers Farmgelände zum Adlerfelsen.
Die Gesteinsformationen kommen uns vor, wie aus einem Fantasyfilm.
So etwas haben wir noch nie gesehen. Und warum dürfen wir hier alleine sein ? Was für ein Geschenk !
Die Hitze nehmen wir gerne in Kauf. So langsam färben sich die Felsen in den Abendfarben.
Leider hatte ich die Schnapsidee, diesmal in JPEG fotografieren zu wollen.
Ein Teil der Bilder hat nun leider eine doofe Farbe, die ich auch mit Lightroom nicht so ganz zufriedenstellend wegbekommen habe. So ein Mist !
Zwischendurch machen wir noch einen kurzen Abstecher zum nahen Zebra-Haus.
Überglücklich und voller Euphorie wandert das eingelegte Fleisch auf den Grill.
Die Temperaturen werden auch langsam angenehmer. Bei einer Flasche Iona Sauvignon Blanc zeigt sich so langsam der Sternenhimmel bis uns die Müdigkeit übermannt. Wüstenquell ist ein Traum, das ist sicher !
Teil 627. Okt. 2017
12.09.2017 noch ein ganzer Tag Wüstenquell
Voller Spannung schaue ich nach dem Aufwachen aus dem Fenster.
Den Bodennebel gibt es heute nicht. Wunderschön ist es aber trotzdem.
Wieder machen wir es uns etwas höher bequem, lassen die Blicke schweifen und sind froh, genau jetzt hier sein zu dürfen. Hier oben könnten wir jeden Tag beginnen !
Dann ist es Zeit für ein leckeres Frühstück. Übrigens wandert die whole Salami von Wolfgang (Klein Windhoek Schlachthaus) mit allergrößter Begeisterung auf das Brot. Die schmeckt uns wirklich ausgezeichnet.
Auch heute gibt es wieder Ausruhen und Wohlfühlen !
Gegen 14:00 Uhr schwingen wir uns bei zunehmender Hitze ins Auto und fahren eine Runde über das Farmgelände.
Zuerst inspizieren wir die zwei stillgelegten Campgrounds in der Nähe. Die Plätze sind traumhaft schön. Schade, dass sie derzeit nicht mehr vermietet werden.
Dann geht es weiter über das landschaftlich schöne Lodge-Gelände.
Wir lassen uns Zeit und machen einige Vogel-Pics.
Kudu
Das Zebra Cottage schauen wir uns etwas näher an. Schön eingerichtet mit gutem Fernblick, aber die beiden Cottages in den Bergen gefallen uns besser.
Weiter geht es über die sogenannte Game Viewing Area. Ein Schakal zeigt sich in der Ferne und einige Trappen.
Die eigentliche Sensation ist aber die Weite und die einsame, weite Landschaft.
Wir lassen uns viel Zeit, machen Fotos und fühlen uns sauwohl.
Dann erreichen wir den Moon Rock.
Mit den Kameras bewaffnet machen wir uns in unterschiedliche Richtungen auf Motivsuche.
Es ist schwer zu beschreiben, welch friedliches Glücksgefühl in uns entsteht. Die Felsen bieten einfach eine fast surreale Kulisse. Hier in Europa würden die Reisebusse Schlange stehen. Wir sind wieder ganz alleine.
Auf der Rückfahrt treffen wir noch auf eine Manguste.
Dann schnappen wir uns zwei Savannah und laufen noch eine Runde am anderen Chalet vorbei in die Ebene.
Von hier aus werden noch einige Lichtstimmungen eingefangen.
Dann geht es über die Felsen zurück zum Chalet,
wo wir wieder einen phantastischen Grillabend verbringen.
So langsam verschwenden wir auch einen Gedanken an morgen. Erst Swakopmund und dann Spitzkoppe und unsere erste Campnacht stehen auf dem Programm. Mann, sind wir gespannt.
Teil 729. Okt. 2017
13.09.2017 von Wüstenquell zur Spitzkoppe
Gegen halb acht bietet sich uns folgendes Bild:
Sind wir jetzt in London oder in Namibia ? Mit etwas Wehmut wird Frühstück gemacht. Dann ein paar letzte Bilder, während sich der Bodennebel fast vollständig verzogen hat.
Gegen 09:30 Uhr zahlen wir am Farmhaus unsere Rechnung und erhalten das bestellte Permit für die Fahrt durch den Namib Naukluft Park. Damit schließen wir wieder eine Namibia Lücke.
Bei betongrauem Himmel zeigt uns Namibia heuten den vollen Reiz seiner endlosen Weite.
Hier gibt es sehr viel Gegend, kaum Pflanzen und ganz viel Nichts !
Und genau so etwas gefällt uns gut.
Die Pad ist ganz gut. Dann sehen wir eine Hügelkette.
Auf der anderen Seite bietet sich uns eine unwirtliche Ansicht. Die Wolken hängen in den Bergen.
Nach etlichen Fotostopps sichten wir diese Zebras.
Was machen die hier ? Was fressen sie ? Jedenfalls mögen wir die Bilder eine besonderen Momentes.
Dann kommt eine große Mine und einige Wirtschaftsgebäude in Sicht. Was hier wohl gefördert wird ?
Wir erreichen die ersten Welwitschias. So sehr viel kann ich den Pflanzen nicht abgewinnen. Doch es werden immer mehr. Das hat jetzt doch seinen Reiz. Kerstin steigt aus und läuft etwas herum.
Es geht weiter zur Mondlandschaft.
Mit dem grauen Himmel muss man nicht lange überlegen, warum man diese so genannt hat.
Sehr eindrucksvoll. Und wir sind immer noch alleine.
Mit der Weiterfahrt in Richtung Swakopmund ändert sich das so langsam.
Dann erreichen wir die Teerstraße.
In Swakopmund besuchen wir Lohmeier, wo ich seit 2002 traditionell ein Hemd kaufe. Beim Bezahlen reden wir einige Zeit mit der Eigentümerin. Herr Lohmeier ist letztes Jahr gestorben. Er hatte uns in 2002 von der Umbenennung der Straßennamen erzählt und dass er das Kaiser-Wilhelm-Straße-Schild an seinem Haus nicht freiwillig hergibt. Es hängt immer noch dort.
Im Bojos gibt’s einen Lunch und danach einen kurzen Ladenbummel.
Kerstin geht in den Supermarkt, dann Tanken, kurz zur Jetty und ab in Richtung Spitzkoppe.
So richtig früh werden wir dort nicht ankommen.
Auf der gut ausgebauten Teerstraße bemerken wir den Verkehr. Nicht wirklich schlimm, aber spürbar mehr, als vor vielen Jahren.
Mit etwas Kribbeln im Bauch sehen wir die Spitzkoppe am Horizont auftauchen.
An den Mineralien-Verkäufern fahren wir vorbei und erreichen das Gate zur Community Campsite.
Das ist professioneller, als wir es uns vorgestellt haben. Vor uns hat gerade eine Gruppe aus vier Nissans gehalten und es ist etwas Durcheinander. Kerstin regelt den Papierkram. Ein Permit bekommen wir keines. Mit einem Mann Namens Lazarus machen wir morgen um 10 eine Guided Tour zum little Bushmans Paradise.
Bei der Weiterfahrt sind wir von der Landschaft überwältigt. Dreimal sind wir bereits an der Spitzkoppe vorbei gefahren. Aber der hintere Teil des Camps liegt in einem unwirklich schön aussehenden Kessel zwischen den verschiedenen Ausläufern der Spitzkoppe. Fast alle Campgrounds, die übersichtlich nummeriert sind, sind bereits belegt. Wir kommen an 11A vorbei, die jetzt im Schatten liegt.
Kerstin will sie gleich nehmen. Ich fahre noch eine Runde und denke dann das Gleiche.
Unter einem großen Fels liegt diese Campseite von den Blicken der anderen geschützt in einer Felseinbuchtung.
Uns gefällt die Campsite super gut. Ein Plumpsklo ist nicht weit weg.
Warum ist die übrig geblieben ? Keine Ahnung. Vielleicht wegen des Schattens ?
Kurz nach dem Auspacken, stößt Kerstin einen spitzen Schrei der Begeisterung aus ! Ein einziges passables Foto gelingt ihr vom Star des Tages ! Elephant Shrew, das goldigste Tier der Welt. Mit ihr sollten wir es noch einmal zu tun bekommen.
Wir sind restlos begeistert !
Nachdem wir uns installiert haben, klettern wir von Kaltgetränken begleitet nebenan auf den Felsen und setzen uns hin.
Der Ausblick ist mit das Schönste, was wir jemals vor Augen hatten.
Wir sind umgeben von knallrot leuchtenden Bergen.
Weit verteilt stehen die Dachcamper herum. Von den anderen bekommen wir unten aber eigentlich gar nichts mit.
Kerstin fotografiert mich beim Nachschub besorgen. Hier kann man ganz gut sehen, wie begeistert wir sind.
Hinter uns erklettern einige junge Leute die Felsen. Überglücklich machen wir ein letztes Sonnenuntergangs-Foto und wenden uns dem Braai zu.
Es gibt Oryx Fillet, das saulecker ist.
Die Temperatur zieht nach dem Dunkel werden schnell an und wir nutzen die Wolldecken.
Für unsere erste Camping Nacht ein perfekter Platz. Dann schlüpfen wir in unsere Schlafsäcke. Nachts rüsten wir noch mit den Wolldecken auf und schlafen sehr gut ! Was wir jetzt in dieser kurzen Zeit schon für stimmungsvolle Erlebnisse hatten ! Aber jetzt werde ich müde…..
Teil 830. Okt. 2017
14.09.2017 ganzer Tag Spitzkoppe
Gegen 06:00 Uhr bin ich wach, Kerstin natürlich nicht ! Allerdings ändert sich das im Camper, als ich das Dachzelt verlasse und die Hecktür aufmache. Es ist nicht möglich, das Ding völlig lautlos zu verlassen. Wenn man dann die Außenfächer öffnet, den Gaskocher anwirft und das Geschirr heraus holt, ist die Nacht spätestens zu Ende.
Mit frisch gekochtem Kaffee beobachten wir dann die hinter der Spitzkoppe genau in dem langen Felsspalt der Felsnadel aufgehende Sonne.
Die Temperatur ist angenehm. Das Frühstück schmeckt in der tollen Kulisse very lecker !
Ein Dusky Sunbird sitzt im Busch.
Bunting
Im Nu sind wir von Pale-winged Starlings umgeben.
Monteiro Hornbill
Gegen 09:30 Uhr brechen wir dann auf in Richtung Gate, denn wir sind ja um 10 mit Lazarus zu der Buschmann Zeichnung Tour in der nicht so anstrengenden Kurzversion verabredet.
Auf dem Weg dorthin checken wir noch die Campsites in der Umgebung. Es ist sicher Geschmackssache, aber unserer gefällt uns am besten.
Lazarus wartet schon auf uns. Kerstin fragt nach dem Permit. Er lächelt und meint : „We know you are here!“ 😉 You don't need a Permit ! Also geht es los. Lazarus ist ein ganz netter Kerl. Die Chemie stimmt sofort. Zuerst machen wir Felsformationsraten. Elefant, Gorilla undundund...
Dann halten wir an den Buschmann-Zeichnungen.
Da einige schon von Touris zerstört wurden, werden sie nun bewacht. Eine Schande ! Lazarus erklärt uns einiges von der Bedeutung der Zeichnungen.
Sie zeigen die Richtung zum Wasser und berichten von der Jagd. Sehr interessant.
Dann geht es weiter in Richtung des Geländes der Luxuslodge.
Andauernd bieten sich uns immer neue Ausblicke auf imposante Felsformationen.
Auf dem Lodgegelände laufen einige Zebras herum.
Sie sind die Hinterlassenschaft einer Filmcrew. Im Schatten eines großen Felsens wird Halt gemacht.
Lazarus erzählt uns weitere Details und lotst uns in eine lange Felsspalte.
Faszinierend. Hier wachsen Bäume durch die Spalte ins Sonnenlicht. Und am Ende der Spalte erzählt uns Lazarus die Geschichte der dort von Buschmännern gemalten goldenen Schlange, die uns total fasziniert.
Unsere gebuchte Stunde ist lange vorbei. Wir einigen uns auf eine Verlängerung.
Also geht es zur Rock Arch.
Nach all den Erzählungen der Eulenmuckels sind wir auf die dortige Campsite gespannt. Sie gefällt uns nicht so gut. Aber das ist ja Gott sei Dank Geschmackssache. Uns wäre dort zu viel los.
Die Rock Arch selbst ist allerdings noch sehenswerter, als wir sie uns vorgestellt haben.
Ein kapitales Wunderwerk der Natur. Und wir sind gerade ganz alleine. Lazarus macht Bilder von uns und wir sind happy.
Die Temperatur ist heute mit 26 Grad sehr angenehm.
Dann fahren wir noch eine Runde am Außenzaun des Geländes entlang.
Zuerst können wir die Lodge ganz gut sehen. Und dann immer neue Ausblicke auf die Spitzkoppe gewinnen.
Nach guten zweieinhalb Stunden erreichen wir die Rezeption, bedanken uns für die tolle Tour, geben ein üppiges Trinkgeld und gehen erst einmal Duschen. Die sind ganz OK und wir fühlen uns wie neu geboren.
Auf dem Rückweg checken wir noch die Campsites auf der anderen Seite unseres Felsens. Die 10A und die Nummern 8 bis 11. Wir bleiben bei unserem. Er ist unser absoluter Favorit, auch wenn man Abends nicht bis zur letzten Minute Sonne hat. Zum Mittagessen gibt es Eier mit Speck und Zwiebeln und etwas Bananenkuchen zum Nachtisch.
Außerdem mariniere ich das Rinderfilet für heute Abend mit frischem Rosmarin, Knobi, Öl und ein wenig Cerebos Barbecue Salz.
Wir merken, dass wir noch keine Campingroutine haben. Die Erfahrungen der vielen Self-Catering-Nächte helfen uns schon weiter, aber da muss man nicht immer alles hin und her schleppen, was man zur Essenszubereitung benötigt. Der Aufwand ist (derzeit) für uns noch größer. Das viele hin und Herlaufen tut uns aber gut 😉 Leider macht unser Kühlschrank gerade wieder schlapp. Nachdem ich ihn mit den Solarpanels ins Licht gestellt habe, geht er wieder. Ohne Solarpanels wäre es ein ganz schönes Trauerspiel. Vermutlich ist die zweite Batterie nicht mehr sehr leistungsstark.
Am späten Nachmittag brechen wir zu einer Vogelpirsch auf.
Es piepst überall, aber die Birds flüchten schnell.
Überall rennen fette Dassies durch die Gegend.
Dann brüllt ein hünenhafter Bure einen jungen Touristen an: „ You fuck... Idiot, stop collecting Wood from a nature reserve !!! You are destroying the trees !“ Er meint es sehr Ernst und schreitet entschlossen auf den wie zur Salzsäule erstarrten Touri los. Der sagt nichts. Auf unseren Bildern sehen wir warum. Er hätte bei einem Faustkampf wohl eher schlechtere Chancen gehabt.
Also gibt er sich einsichtig und es kehrt wieder Ruhe ein. Wir kehren zu unserer Campsite zurück, trinken noch ein Savannah mit Aussicht auf dem Felsen nebenan und kümmern uns ums Braii. Das in Swakopmund gekaufte Holz taugt nicht viel. Es ist kein Mopane wie sonst, sondern irgendwas schweres und dunkles. Heute Abend gibt es Gemüsepäckchen. Kartoffeln mit Olivenöl, frischem Rosmarin und Knobi und die Steaks.
Ein schöner Abend, der aber relativ kurz bleibt, denn es wird ganz schön kalt und wir sind müde.
Also Geht es gegen 21:30 Uhr ins Dachzelt. Mit Schlafsäcken und den zusätzlichen Decken schlafen wir (bis auf kleine Schnarchattacken) gut ! Was mir nicht gefällt, ist der nächtliche Toilettengang.
Teil 902. Nov. 2017
16.09.2017 Spitzkoppe nach Vingerklip
Ich schlafe tatsächlich bis zehn nach sieben. Es hat so ca. 11 Grad und die Sonne ist noch hinter der Spitzkoppe. Kerstin kommt bald nach und wir erfreuen uns ein letztes Mal an der Kulisse.
Die Pale-winged Starlings warten auch schon auf unser Frühstück.
Und dann entdeckt Kerstin die Elephant-Shrew. Zuerst an ihrem Stammfelsen.
Dann bietet sie uns eine ganz große Fotoshow und rennt rund um unseren Campground.
Und macht uns glücklich !!! Sie ist einfach so etwas von goldig !
Und landet vielfach auf unseren Speicherkarten.
Gegen 09:00 Uhr ist Frühstückszeit. Fast alle anderen Camper sind inzwischen weg. Wir haben von ihnen sowieso fast nichts mitbekommen. Das hat uns an der 11a auch so gut gefallen.
Gegen 10 heißt es auch für uns Sachen packen. Nach der Morgentoilette am Eingang und einer schönen Dusche geht es auf Pad in Richtung Vingerklip.
Wir Rindviecher machen bei der Eingabe nur einen kleinen Fehler und erwischen den voreingestellten Favoriten nebenan. Nach ca. 40 Kilometern bemerken wir unser Missgeschick ! Ziemlich doof !
Und so fahren wir mit einem kleinen Umweg auf Teer in Richtung Vingerklip. Die letzten 110 Kilometer sind dann mehr oder wenig guter Schotter.
Landschaftlich ganz nett, aber es zieht sich auch etwas.
So 10 Kilometer vor der Vingerklip entdecken wir Elefantendung und massenhaft Fussabdrücke. Elefanten selbst finden wir keine.
Dann sehen wir die im Dunst liegenden Ugab Terrassen. In 2002 waren wir schon einmal hier und sind gespannt ! Als wir die Vingerklip erreichen und an der Rezeption stehen, erklärt uns der Angestellte, dass unser gebuchtes Heavens Gate Chalet leider schon besetzt wäre.
Das Booking Office hätte da was falsch gemacht. So ein Mist ! Das sollte der Höhepunkt unseres Urlaubes werden. Alles Diskutieren bringt nichts. Die Urlauber vor uns haben um eine Nacht verlängert. Wir bekommen 12 A. Kerstin ist schon arg enttäuscht ! Da es hier keinen Plan B gibt, müssen wir bleiben. Großzügig erklärt uns der Rezeptionist, dass wir natürlich nur den Preis fürs Chalet bezahlen müssen und eine Flasche Sekt geschenkt bekommen.
Wir legen uns an den Pool.
Es ist bald 16:00 Uhr und die Stimmung ist auf dem Tiefpunkt. Einige Vögel
und putzige Ratten bringen wenigstens etwas Abwechslung.
Dann machen wir uns für den Aufstieg zum Felsen fertig.
Der ist nicht ganz so anstrengend, wie befürchtet.
Einen tollen Blick hat man ! Die Treppe ist für uns beide wegen Höhenangst schon schwierig.
Oben angekommen werden wir mit einer Flasche Sekt empfangen.
Das Personal im Restaurant ist sehr nett. Wir gehen zum Aussichtspunkt und kommen mit einer netten Achtergruppe aus dem Ruhrpott ins Gespräch. Hinter unserem Wunsch-Chalet geht stimmungsvoll die Sonne unter.
Dann gibt es lecker Grillfleisch vom Buffet. Lamm, Zebra (das sogar gut schmeckt), Schweinesteaks und Springbok-Boerewors heben unsere Laune weiter an. Dann geht Kerstin raus zu den schwäbischen Bewohnern unseres Wunsch-Chalets.
Sie sind ausgesprochen nett, aus Esslingen und wir unterhalten uns den Rest des Abends mit ihnen. Sie sind auch mit dem Dachzelt unterwegs. Sie hatten einfach nach einer Verlängerungsnacht gefragt. Kein Problem war die Antwort ! Wir bedanken uns für die nette Abwechslung, steigen mit der Achtergruppe ab, trinken noch einen Absacker, schauen auf den super bequemen Liegen auf der Terrasse noch einige Bilder an und gehen dann ins Bett !
Teil 1004. Nov. 2017
17.09.2017 Vingerklip nach Okaukuejo Etosha NP
Leider konnten wir nach der 4 Uhr Pinkelschlafpause beide nicht mehr so richtig gut schlafen. Die Paviane auf dem Dach helfen auch nicht weiter.
Also schreibe ich Reisebericht, Kerstin schlummert doch noch ein wenig und erst gegen 08:45 betreten wir den Frühstücksraum. Da das Frühstück um 09:00 Uhr endet, müssen wir uns etwas sputen. Aber ein Omelette und Scrambled Eggs with Bacon gehen noch.
Von einer Tasse Kaffee begleitet schießen wir noch einige Vogelbilder am Pool,
packen unsere Sachen und gehen an die Rezeption. Dort hauen wir nach kurzer Diskussion einen 20 % Rabatt auf den Zimmerpreis, heraus und die Flasche Sekt bleibt umsonst. Das ist dann auch für uns OK.
Ok, jetzt aber ab in Richtung Etosha ! In 2013 mussten fiel das gebuchte Okaukuejo ja leider aus, da Kerstin krank war. Diesmal müssen wir erst einmal Reifen wechseln ! Vorne Rechts ist fast keine Luft mehr drauf. Ein Deja Vu, denn in 2002 hatten wir genau hier unseren ersten Platten in Afrika. Der gleiche nette Angestellte wie damals wechselt uns den Reifen wieder.
Am Ende ist unser Pit Stop Team 3 Mann stark und alle sind gut drauf. Der Reifen ist geflickt. Mit dem Kompressor noch genügend Luft drauf, ein Foto mit Helden und Namibia Handzeichen und es geht los.
Vorbei an der Ugab Terrace Lodge geht es auf die Teerstraße nach Outjo.
In 2002 war das noch übler Schotter, jetzt bester Teer.
Die Fahrt ist langweilig, aber der Reifen hält gut. In Outjo wird getankt und der Luftdruck überprüft. Dann in der Bäckerei Brot und Nussecken kaufen, in den OK einige Lebensmittel bunkern, die Nussverkäufer abwehren und dann geht es weiter nach Okaukuejo.
Am Gate geht es schnell und gleich nach der Einfahrt sichten wir den ersten, etwas versteckten Elefanten und unzählige Blutschnabelweber in einem Baum. Sie zwitschern, was das Zeug hält.
Dann nach links zum Wasserloch …. wo Giraffen und andere Tiere trinken.
Gegen halb vier erreichen wir Okaukuejo
und beziehen das Waterhole Chalet W2 schräg hinter der Tribüne.
Teil 1105. Nov. 2017
17.09.2017 Okaukuejo Etosha NP Abend
Am Wasserloch ist ein reges Kommen und Gehen.
Was uns völlig fasziniert sind die Unmassen an Blutschnabelwebern, die fast ohne Unterbrechung mit lautem Rauschen der Flügel ans Wasserloch kommen. Ein tolles Schauspiel.
Ein Schakal frisst eine Taube.
Gegen fünf Uhr fahren wir noch einmal los in Richtung in Richtung Okondeka.
Durch ein Auto werden wir auf diese Hyäne Aufmerksam.
Double-banded Courser
Bei dem hier kann ich Hilfe gebrauchen.
Rund um das Wasserloch herum und auch schon vorher bekommen wir einen Eindruck von der Weite.
Das ist für uns das Besondere im Etosha.
Die tief stehende Sonne zaubert irre Lichtstimmungen herbei.
Ein Spotted Thick-knee
Weitere Eindrücke von der Weite
und wie überall im südlichen Afrika sitzen die Pale-chantings herum.
und Tawnys
die Hyäne hat auch noch keine neuen Pläne...
der Schakal schon eher
Dann erreichen wir Okaukuejo.
Super Happy sind wir über ide kleine pearl-spotted Owl, die Kerstin mitten im Camp entdeckt.
Das Dinner lassen wir ausfallen und essen Brot mit Wolfgangs Salami und Käse am Wasserloch bei dieser Kulisse:
Das nahe Chalet ist für die unkomplizierte Getränkeversorgung nicht schlecht 😉 Am Wasserloch sorgen während dessen allerlei Wildtiere für ihre Wasserversorgung.
Die Touris sind entgegen unserer Befürchtungen (nur einige kurze Ausnahmen) Recht ruhig.
Teil 1205. Nov. 2017
17.09.2017 Morgen in Okaukuejo
Den Morgen verbringen wir ganz gemütlich am Wasserloch. Menschen sind gegen 7 Uhr wenige da.
Vögel schon mehr : Sociable Weaver
Crimson-breasted Shrike -> inzwischen bleibt er auch mal ruhig sitzen. Wir hatten ihn mal "Fotoboykottiert"...
Green-winged Ptylia
Namaqua Sandgrouse
Wer ist das ?
Grey heron ?
Groundscraper Thrush
Rock Martin (?)
Die Blutschnabelweber sind in besonders großen Schwärmen unterwegs.
Der Baum sitzt berstend voll
Es ist herrlich relaxed, ruhig und friedlich.
Große Tierherden wechseln sich am Wasserloch ab.
Immer wieder kommt dann durch die Überreaktion eines einzelnen Tieres kurze Panik auf.
Stundenlang könnten wir uns das ansehen. Okaukuejo empfinden wir auch nach vielen Afrikareisen als einen ganz besonderen Platz. Hier hat unsere Begeisterung für die afrikanische Tierwelt 2002 ihren Ursprung gehabt. Seufz ! Aber jetzt geht es erst einmal weiter nach Tamboti !
Teil 1307. Nov. 2017
18.09.2017 Tamboti nach Halali
Als gegen 06:30 Uhr Bewegung in die Nachbarcampsites kommt, ist auch für mich und wenig später für Kerstin die Nacht vorbei. Nur die Neuseeländer schlafen noch !!! Gegen Morgen wurde es richtig kühl im Dachzelt. Und das trotz der 40 Grad vom Vortag. Wir bleiben noch etwas liegen, irgendwie ist es ja schon gemütlich hier oben. Dann bauen wir den Frühstückstisch zusammen, ordnen unsere Sachen, kochen Kaffee, Morgentoilette u.s.w......
Nach einem gemütlichen Frühstück bei glutrot aufgehender Sonne packen wir das ganze Gerödel ein, checken aus, erwischen noch diesen bird
und machen uns auf den Weg zum Gate.
Dort geht es Dank unseres Permits recht schnell.
Auf der Einfahrt in den Park kommt uns gleich ein Elefant entgegen.
Wir biegen in Namutoni nach Norden ab und schauen uns die ersten beiden Wasserlöcher an.
Unser Auto pfeift munter vor sich hin. An einem stehenden Auto sehen wir einen juvenilen und einen erwachsenen Pale Chanting Goshawk, die auch beim Frühstücken sind.
Mit langsamer Geschwindigkeit geht es heute durch den Park. Am ersten Wasserloch Klein Okavi steht ein Elefant,
zu dem sich dann noch einer und dann ein weiterer hinzugesellen.
Ein schönes Bild, das wir eine Zeit lang genießen. Es sind drei jüngere Bullen.
Kurz vor dem nächsten Groot Okavi Wasserloch entdeckt Kerstin in einem Termitenbau direkt neben der Pad eine Slender Mangoose.
Sie verschwindet schnell. Am Wasserloch sind Zebras, Warthogs und Ein Straussenpaar mit ganz knuffigen Küken.
Sie sind eng zusammengedrängt und die Eltern passen konzentriert auf.
Auf dem Rückweg zeigt sich die Manguste dann noch einmal. Sie hört den am Himmel kreisenden Raubvogel rufen und traut sich nur mit dem Kopf aus dem Bau heraus.
Als wir mit 40 KMH gerade an Namutoni vorbeigefahren sind, sehe ich auf Kerstins Autoseite ganz kurz eine Bewegung direkt an der Pad. Leopard !!!!!! Breeeemseeen ! Kerstin glaubz, ich veräppele sie !
Dreeehen !!!! Und da läuft er über die Straße.
Ein Leo im Etosha !! Nie hätten wir das erwartet.
Er läuft in den Busch,
setzt sich kurz hin,
schaut um sich und verschwindet im Busch !
Ein klarer Fall von zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort !! Ein unglaublich euphorisierendes Erlebnis. Diese Tiere sind einfach die Könige der Eleganz ! Bester Stimmung geht es weiter, Der Blick auf die Pfanne und die davor laufenden Giraffen :
Wer ist das ?
Am nächsten Wasserloch Kalkheuvel steht dann ein schönes Tierensemble.
Besonders die Zebras sind wieder sehr fotogen.
Aus Zufall fotografiere ich einen Mord. Das Opfer konnten wir nicht indentifizieren.
Ein toller Vormittag ! Sehr zufrieden kommen wir in Halali an
Teil 1408. Nov. 2017
17.09.2017 von Okaukuejo nach Tamboti (Nachtrag, da vergessen )
Und so brechen wir auf der Hauptpad an der Pfanne entlang auf in Richtung Nordosten.
Unser erstes Ziel ist Newbroni.
Dort ist normaler Geschäftsbetrieb.
Dann geht es weiter in Richtung Gemsbokvlakte…. Kurz vor dem Abzweig sehen wir eine Löwin durchs trockene Gras laufen.
Vorbei an dieser Straussenfamilie.
Double-banded Courser
In Gemsbokvlakte treffen wir auf eine nicht unerhebliche Zahl von Autos aller Art. Den Grund dafür finden wir unter dem Solarpanel der Wasserpumpe. Vadder hat ähnliche Interessen wie wir…. Birden !
Mudder und Kind liegen im Schatten.
Nachdem Dad gefolgt vom Nachwuchs ans Wasserloch gegangen ist,
stoppen wir kurz am nahen Picknick Spot. Dort trinkt unter anderem ein Violet-eared Waxbill.
Die Red Hardebeests schauen sehnsuchtsvoll in Richtung des momentan nicht erreichbaren Wasserlochs.
Ok, weiter Fahren ! Nach einigen Kilometern treffen wir mal auf Elefanten. Die haben sich bisher nicht so zahlreich gezeigt.
Auf dem weiteren Weg durch den staubtrockenen Park sehen wir noch einiges.
Wir fragen uns, ob wir mit sechs Nächsten nun doch zu lange in dieser Dürre unterwegs sind ? Diese Aussage sollte sich in den nächsten Tagen als komplett unbegründet heraus stellen !
Besonders glücklich sind wir über ein prächtiges Spitzmaul-Nashorn….. Über dieses traurige Thema ist schon viel geschrieben worden und es ist bei jeder Sichtung bei uns …..
In Namutoni kaufen wir uns mit gemischten Gefühlen ein Eis (hier brach Kerstin in 2013 zusammen und musste nach Windhoek in die Mediclinic). Es hat um die 40Grad, als wir auf das Gelände von Onguma einbiegen.
Der Tamboti Campsite gefällt uns nicht ganz so gut. Eigentlich gibt es wenig zu meckern, aber die Plätze liegen uns etwas nah zusammen. Wir haben eine eigene Küche, Klo und einen Stromanschluss, alles wie geleckt und sehr sauber.
Wir reservieren einen Tisch fürs Dinner und beobachten vom Haupthaus aus das Wasserloch.
Im Baum hüpft eine Erstsichtung herum. Ein Yellow-breasted Apalis
Hier kann man es gut aushalten. Die Plätze am Pool sind belegt, bei der Hitze kein Wunder.
Das Abendessen ist gut. Danach kehren wir zum nahen Campground zurück, machen ein kleines Feuer
und ziehen uns kurz vor zehn ins Dachzelt zurück. An Schlaf ist leider nicht zu denken, denn irgendwo nebenan wird mit ungedämpften Stimmen gefeiert. Irgendwann hat Kerstin genug uns lernt eine vierköpfige neuseeländische Familie kennen. Sie haben nach etwas Überzeugungsarbeit Verständnis und beenden die Party.
Teil 1509. Nov. 2017
18.09.2017 Abend Halali
Sehr zufrieden kommen wir in Halali an und sind ob der Touristenmassen geschockt. Bei 38 Grad laufen wir gegen Mittag durch das überfüllte Restaurant. Total ätzend ! Also stellen wir uns an der Rezeptions-Schlange an. Es dauert ein wenig, dann haben wir Bungalow Nr. 14.
Wir legen uns hin, schlummern etwas und sortieren einige Photos aus.
Gegen 17:20 Uhr geht es noch einmal kurz in den Park.
Neben einigen Böckchen erwischen wir noch ein Spitzmaulnashorn.
Am Wasserloch Rietfontein steigt gerade eine Familie mit Kindern aus, um ein Gruppen-Selfie am Wasserloch zu machen. Unglaublich !
Am Wasserloch selbst ist fast nichts los.
Neben einigen kleineren Sichtungen bleibt der Drive ruhig.
Northern-black Korhaan
Zurück im Camp besuchen wir noch das Camp-Wasserloch auf einem Felsen.
In 2002 haben hier zur gleichen Jahreszeit so 10 Menschen gesessen. Jetzt sind es vielleicht 50 und es herrscht ständiges Kommen und Gehen. Eine Giraffe ist gerade am Trinken. Wir fahren zurück ins Chalet, Duschen und gehen mit gemischten Gefühlen in den trubeligen Speisesaal. Ein netter Tisch am Rand, nettes Personal und gutes Essen vom Grill (Kudu und Rind mit sehr lekkerer Pfeffersoße) überraschen uns positiv. Dazu ein gezapftes Hansa vom Fass. Wir lassen die Wasserlochpläne sausen und gehen zurück ins Chalet. Nach einigen Bildern am Laptop schlafen wir beide ein. Die Klimaanlage ist polarkalt und laut, aber ohne geht es heute nicht !
Teil 1611. Nov. 2017
19.09.2017 Halali nach Okaukuejo
Um 6:30 ist Aufstehen angesagt und gegen 07:10 Uhr stehen wir mit fertig gepacktem Auto im Frühstücksraum OKOKOK.... 😣 gehen wir zum Frühstück. Das Auto ist fertig gepackt 🙄 😘 . Hier ist die Masse schon durch.
Die meisten Gruppen mussten wohl um 06:00 Uhr antreten. Eigentlich ist es jetzt ganz gemütlich.
Nach dem Frühstück entdecken wir einen Purple Roller, der sich von der Sprinkleranlage beregnen lässt. Er genießt das Nass mit ausgebreiteten Flügeln.
Kerstin hat spontan die Idee, einen Angestellten nach Eulen im Camp zu fragen und wird prompt zu einem Baum geführt, in dem eine Barn Owl sitzt. Eine Erstsichtung für uns. Yeah !
Nach kurzem Shop-Besuch und einem kurzen Gespräch mit zwei deutschen Erstreisenden geht es auf die Pad. Die beiden hatten ein halbes Jahr vor Reisebeginn keine freie Unterkunft mehr in Swakop bekommen.
Wir beschließen heute gemütlich zu fahren.
Mit 40 Sachen get es in Richtung Rietfontein, Kerstin entdeckt links neben der Straße einen Black-shouldered Kíte. Bei unserer Ankunft fliegt er einen Busch weiter. Wenig später merkt Kerstin, dass er eine Maus gefangen hat.
Dank schönen Lichtverhältnissen gelingen Kerstin feine Aufnahmen von dem eleganten Vogel.
Wenige hundert Meter weiter kreuzt eine Gnu und Springbockherde die Pad.
Ganz ruhig grasen die Tiere und ziehen weiter.
Und das in der Weite der Trockengrasflächen.
Ein schönes, friedliches Erlebnis.
Wir sind gerade mal wenige Kilometer weit gekommen und hatten schon so schöne Erlebnisse !
An Rietfontein ist einiges los.
In weitem Umkreis stehen große Mengen an Zebras und am Wasserloch zig Autos.
Da stimmt was nicht ! Genau, denn direkt auf der anderen Seite des Wassers liegen drei Löwen.
Zur Erinnerung: Genau hier lief gestern Abend die Familie herum !
Nachdem wir die Szenerie eine gute Zeit beobachtet haben, ein Löwe ein Stück weiter gezogen ist und die Zebras sich nicht weiter getraut haben, stellen wir uns etwas Abseits der Automasse ans andere Ende des Wasserloches. Das ist so weit von den Löwen entfernt, dass sich die Masse der Weidetiere nun dorthin orientiert.
Die Gegend ist nun voll mit Zebras.
Ein tolles Fotomotiv.
Überhaupt hat sich das Ganze zu einer tollen Sichtung entwickelt. Am Schluss wechseln wir noch einmal auf die ganz andere Seite, denn hier zeigen sich die Zebras mal wieder von ihrer unguten Seite. Es wird gekämpft, getreten und gebissen, was das Zeug hält.
Nun sind wir wieder mit dem Etosha versöhnt! Er ist eben landschaftlich nicht so abwechslungsreich wie die Parks in Südafrika. Dafür besticht er aber durch seine Weite und viele kleine Sichtungen.
Jetzt fahren wir erst einmal einige Kilometer bis nach Salvadora. Hier beeindruckt und die Weite der Pfanne.
Wenig weiter dann Chudob mit wieder einem Touristen außerhalb des Autos und zwei Red-necked Falcons.
Bei der Weiterfahrt werden wir vom ersten von fünf Gamedriveautos angehalten. Wir werden von jedem einzelnen angehalten und gefragt, ob wir etwas gesehen hätten. Ah. Löwen in Rietfontein. Sie freuen sich alle und brausen weiter.
An Sueda ist wenig los, aber die Weite ist weiter beeindruckend.
In Homob sind die üblichen Verdächtigen unterwegs Inzwischen ist es wieder 39 Grad heiß.
Unser Quietschen am Auto ist komplett weg ! Aha ! Dann erreichen wir sehr zufrieden Okaukuejo.
Teil 1712. Nov. 2017
19.09.2017 Abend Okaukuejo
Die nette Rezeptionistin vom letzten Mal teilt uns die D31 zu.
Das Chalet ist besser als befürchtet und hat sogar ein kleines Wohnzimmer mit Spüle und Kühlschrank.
Es liegt zwar am Rastplatz, aber auch wieder ziemlich Nahe zum Wasserloch, dem wir gleich einen Besuch abstatten.
Wir legen uns etwas ab, schauen Bilder und machen uns am späten Nachmittag nochmal auf den Weg in den Park. Am Okaukuejo Wasserloch stehen zwei Elefanten.
Ok, die beobachten wir eine Zeit
und dann geht es auf guter Pad in Richtung des Wasserloches Gemsbokvlakte. Da hier Ruhe herrscht, fahren wir weiter nach Olifabtsbad wo letztens die Löwen unter dem Solarpanel lagen. Diesmal steht etwas Abseits eine Gruppe Red Hardebeest und starrt in eine Richtung.
Am Wasserloch ist gar nichts. Irgendwo sind die Löwen bestimmt, aber trotz genauester Suche finden wir sie nicht. Na nach so einem tollen Tag macht das nichts.
Also zurück zum Camp und wieder ans Wasserloch. Dort ziehen gerade die Elefanten von vorhin ab und die abendliche Giraffenarmada trinkt.
Diese Bilder mit den Wasserspiegelungen sind einfach toll.
Und trotz der großen Menge an Einzel- und Gruppenreisenden bleibt es verhältnismäßig still.
Das Restaurant betreten wir mit gemischten Gefühlen. Es ist ziemlich voll. Mit etwas Mühe bekommen wir einen Tisch fast am Buffet. So toll ist er nicht, Das Bier vom Fass ist alle, die Teller sind alle, am Ende geht die Kasse nicht, Credit Card auch nicht, aber der Ober ist ein ganz netter. Am Ende meint er „Sorry, that's NWR ! Und lächelt etwas verzweifelt!“ Das Essen ist allerdings echt gar nicht so schlecht. Im Vergleich zu dem, was man dort vor einigen Jahren vorgesetzt bekam, ist es sogar gut ! Jedenfalls haben wir viel Schlimmeres erwartet. Das Personal konnte dem Massenandrang jedoch nicht standhalten....
Also zurück ans Wasserloch.
Neben uns macht uns jemand auf ein in der Nacht fast unsichtbares schlafendes Rhino direkt am Zaun aufmerksam. Direkt neben uns sitzt ein Engländer, der ein mit dem Handy als Bildschirm gekoppeltes Nachtsichtgerät hat und jedes neu ankommende Rhino ankündigt.
Am Ende sind 7 Rhinos am Wasserloch. Sie interagieren durch ständiges Gegrunze. Immer mal wieder fliegt eine Eule vorbei.
Dann überkommt uns die Müdigkeit. Was für ein schöner Tag ! Der Etosha hat uns nun doch überzeugt. Dieses Mal hat es etwas gedauert.
Teil 1813. Nov. 2017
20.09.2017 Okaukuejo nach Dolomite
Mit einer Tasse Kaffee geht es gegen 7 ans Wasserloch dort sind große Mengen an Tieren am Kommen und Gehen.
Immer wieder ein schönes Bild, das alle Zuschauer beeindruckt !
Irgendwann reißen wir uns los und gehen zum Frühstück.
Hier ist die große Horde schon durch. Begleitet von etlichen Glanzstaren und diesem Bird
genießen wir die relative Ruhe, Tanken und Kerstin kauft noch Getränke ein.
Da das elende Quietschen am Auto nicht mehr zu hören war, nehmen wir ohne auch nur die kleinste Erwartung zu haben nun doch die Strecke durch den Park in Angriff. Ganz elendes Wellblech soll sie sein. Nach den ersten Kilometern treffen wir den Grader. Er wird doch nicht die Strecke gegraded haben ? Den Mangusten ist das egal !
Die erste Abwechslung bietet der Ghost Tree Forest.
Etwas weiter am Charl Maraisdam liegt doch tatsächlich ein männlicher Löwe im Schatten eines Baumes direkt unterhalb des Dammes, über den die Pad führt.
Er wird von einigen Giraffen beäugt.
Nach schau mal an ! Bis dahin ist die Pad übrigens richtig gut gewesen ! Dann erreichen wir das Wasserloch Ozonjuitji m''Bari.
Und dort erwartet uns gleich etwas, was uns zwei Stunden Zeit und mehrere hundert Fotos bescheren wird...... Und die erneute Erkenntnis, dass man trotz der stets größer werdenden Afrikaerfahrung immer etwas Neues erleben kann. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil, habe aber Angst vor der Foto-Auswahl 🙄 😉
Teil 1914. Nov. 2017
20.09.2017 Nur eine Sichtung Wasserloch Ozonjuitji m''Bari
Dann erreichen wir das Wasserloch Ozonjuitji m''Bari. Auch hier scheren sich die Touris nicht um die Parkregeln:
Nach viel Nichts stehen hier unglaublich viele Tiere am Wasserloch.
Elefanten, Giraffen, Springböcke, Oryxe, Strausse und zahlreiche Zebras.
Was für eine Kulisse. Und direkt an der Abzweigung liegt ein Löwenpäärchen im Sand. Aha !
Mating Couple ? Sieht so aus. Na also gute Position suchen und warten.
Nach einer dreiviertel Stunde mit wenig Action wechseln wir ans Wasserloch und sind von den Unmassen an Weidetieren völlig Fasziniert.
Dutzende von Bildern werden gemacht.
Dabei behalten wir die Löwen mit dem Fernglas im Auge. Dann steht die Dame auf.
Wir starten durch und sind als einzige vor Ort, als sich die Löwin geraden Weges auf das Wasserloch zubewegt.
Die Tiermasse teilt sich, ohne das Panik auf kommt !
So etwas hätten wir niemals für möglich gehalten ! Die Löwin teilt die Masse in zwei Hälften und alle schauen sie an.
Ich muss an Trooping the Colour denken.
Wir fahren auf der Pad nebenher und sind restlos begeistert. Dann auf einmal senkt die Löwin den Kopf und sprintet los.
Die Herdentiere spritzen auseinander.
Es ist ein von Anfang an aussichtsloser Jagdversuch.
Jägerin und potenzielle Opfer sind sich sehr, sehr nahe !
Die Löwin geht zum Wasser trinken und alle an anderen schauen ihr zu.
Dann legt sie sich provokativ genau an die eine Hälfte des Wasserloches. Die Herden rücken Stück für Stück wieder etwas näher.
Dann kommt das Männchen durch die Zuschauermenge,
...was für eine Szene.....
trinkt und legt sich neben die Löwin.
An der anderen Hälfte des Wasserloches beginnen die ersten Tiere wieder mit Trinken. Plötzlich wird es rechts neben mir dunkel. Ich drehe mich nach hinten um und glaube es nicht.
Ein mächtiger Elefantenbulle läuft wie immer völlig geräuschlos ca. 10 Meter hinter unserem Auto vorbei auf das Wasserloch zu, bemerkt die Löwen und steuert direkt auf sie zu.
Die Löwin bemerkt dies, sucht sofort das Weite und der Pascha bleibt liegen. Er hat den Elefanten im Rücken und hat nichts bemerkt. Einen kurzen Moment lang bekomme ich Angst um das prächtige Männchen. Als der Elefantenbulle kopfschüttelnd die Ohren klatschen lässt, sprintet der Löwe los.
Der Elefant meint es Ernst und ist hier ganz klar der Chef im Ring.
Bis auf die Löwen freuen sich alle.
Nach dem Trinken jagt er die Löwen noch weiter weg und trottet von dannen.
Wir haben jetzt über 1 ½ Stunden hier verbracht und können es kaum glauben, welch intensive, spannende und unerwartete Sichtung wir hier hatten.
In der Tierwelt passieren immer wieder für uns neue und nicht für möglich gehaltene Dinge !
Teil 2019. Nov. 2017
20.09.2017 Weiterfahrt nach Dolomite
Der Rest der Strecke ist dann doch leider ganz übles Wellblech ohne viel interessante Tiersichtungen.
Bei wieder 38 Grad besichtigen wir in Olifantsrus kurz den schönen Hide und sind froh, dass wir uns hier nicht zum Campen entschlossen haben.
Es gibt wenig bis keinen Schatten, bei der Hitze ist das nicht so toll.
Der Hide ist aber sehr schön !
Erst zu Hause bemerke ich diese Erstichtung, eine Golden-breasted Bunting
und dieser hier (Kalahari-scrub Robin?)
Jetzt aber weiter auf die Pad !
Nach nervenaufreibendem Gerappel erreichen wir das vorletzte Wasserloch vor Dolomite, Duineveld.
Hier ist es Geier- und Giraffen lastig und sehr heiß.
Außerdem sind wir vom Wellblech inzwischen morsch gerüttelt und wollen ins Camp. Nach kurzem Stop am Dolomite Wasserloch
erreichen wir den Parkplatz. Da der Buggy gerade nach oben gefahren ist, warten wir gute 10 Minuten, bis wir zur Rezeption gebracht werden. Und tatsächlich hat die Reservierung der Nr. 13 geklappt. Kerstin macht an der Rezeption einen Bocksprung, alle Anwesenden sind erstaunt. Das Chalet liegt ganz zuletzt und hat eine perfekten Blick aufs Wasserloch.
In 2013 waren wir in einem View Chalet etwas weiter hinten, aber die Nr. 13 ist die Krönung.