Die Eulenmuckels 2016 in Namibia und Botswana

Reisebericht 412 Antworten · 77,3k Aufrufe · gestartet 13. Nov. 2016 von Eulenmuckel
2'516 Beiträge · seit 200916. Feb. 2017 · #281
Hallo Muckels,

was für einmalig schöne Fotos, ich bin begeistert.
Wenn du mit Rotscheitellerche die Rufous- naped Lark meinst ( die in meinem Führer als Rotnackenlerche übersetzt ist ), stimme ich zu.
Übrigens, ich habe nochmal den kleinen braunen LBJ nachgesehen, ich bleibe bei weiblichem Schwarzkehlchen.

Herzliche Grüsse, Matthias
NAM die Fünfte – und immer noch kein Sossusvlei - 2013 , Der (ganz alte) Südwesten - 2014 , Die Märchentour - 2014/15 , Kavango, Kwando, Kalahari - 2016 , Just Birds - 2017 , Unter Eulen und anderen Käuzen - die O-S-T 2017 , NAM die Elfte 2018, Caprivi satt - 2019
8'684 Beiträge · seit 201017. Feb. 2017 · #282
Liebe Ruth, lieber Uwe,

jetzt war ich gerade versucht, alle Elefantenfotos hier noch mal rein zu kopieren - so begeistert (und zum Teil belustigt 😄 ) bin ich! 🤩 Auch freue ich mich zu sehen, dass euer Freund, der Beleuchter, weiterhin an Bord ist. Wo kann man den eigentlich buchen? 🤨

Außerdem scheint Ihr neuerdings auch noch einen Helfer dabei zu haben, der euch die Vögelchen immer so elegant auf die Zweige setzt, ein Beinchen graziös abgewinkelt 😘

Ja, und Khwai..... muss man dazu etwas sagen? Auch für mich ein Teil der Erde, der meiner Vorstellung von "Paradies" recht nahe kommt! Wenn ich eure wunderbaren Fotos sehe, dann bereue ich keinen Cent des vielen Geldes, das ich im Laufe diesen Jahres dort liegen lassen werde 😉 😘 !

Jetzt kann ich nur hoffen, dass diese (für mich) grauenhafte Faschingszeit 😈 , die ich unheilvoll auf mich zukommen sehe, euch nicht vom Weiterschreiben abhält 🤩

Liebe Grüße und einen guten Start ins Wochenende!

Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 17. Feb. 2017
3'883 Beiträge · seit 201117. Feb. 2017 · #283
Elefant.jpg


Ist das wirklich ein Elefant? Ich lach mich kringelig!

freshy
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1'415 Beiträge · seit 201417. Feb. 2017 · #284
😄 😄 😄
aber Freshy, siehste nicht, das das eine Riesenkrake ist, die gerade einen Elefanten frisst 😄
oder umgekehrt 😮
Grüessli von der Gromi Reisebericht 2015: ZA, BW, NA, ZA Reisebericht 2018: NA, BW, NA
zuletzt bearbeitet 17. Feb. 2017
2'261 Beiträge · seit 201117. Feb. 2017 · #285
Hallo liebe Muckels,

ihr verwöhnt uns wieder mit ganz wunderbare Fotos. Die Serie von den Elefanten im aller feinstes Licht setzt allem die Krone auf. Unglaublich schön. 😛

Dankegrüße
Guggu
Reiseberich Namibia August 2012: Tagebuchaufzeichnungen einer Wikingerin in Namibia Reisebericht Namibia/Botsuana August 2013: Frau HIRN on the floodplains Reisebericht Namibia 2015:A trip down Memory Lane NAM/BOT 2017 :So weit! So gut! Kenia/Masai Mara 2019 :Der Kreis schliesst sich
3'883 Beiträge · seit 201117. Feb. 2017 · #286
Gromi schrieb:😄 😄 😄
aber Freshy, siehste nicht, das das eine Riesenkrake ist, die gerade einen Elefanten frisst 😄
oder umgekehrt 😮
Jetzt, wo du's sagst! Genau, das muss es sein 😉 .
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723 Beiträge · seit 201117. Feb. 2017 · #287
Hallo ihr Zwei, natürlich verpasst man im Leben immer etwas, bei diesem tollen Reisebericht (sowohl im Bild als auch im Wort ), wäre das unverzeihlich. Danke!
Gruß Reinhard
Themenstarter2'097 Beiträge · seit 200619. Feb. 2017 · #288
@Matthias: Vielen Dank, dass du dich nochmal mit dem Schwarzkehlchen beschäftigt hast. Wir vertrauen dir nun voll und ganz.
Die Lerche gibt uns noch ein Rätsel auf. Über unseren kleinen Taschenführer habe ich sie als Rotscheitellerche (Red-capped Lark) identifiziert. Die von dir genannte Rufous-naped Lark (Rotnackenlerche) ist eine andere Art, und für mich passt die Red-capped etwas besser.

@Bele: Wo man den Beleuchter buchen kann, wollen wir natürlich nicht verraten. Man braucht ja auch noch kleine Geheimnisse. 😉
Könntest du uns sagen, wo genau du das viele Geld in der Khwai-Gegend deponieren willst? Wir würden dann mal dort vorbeischauen. 😉

@freshy, Gromi und Guggu: Den Elefanten zuzusehen, macht immer sehr viel Spaß. Man kann dabei merken, wie es ihnen im Wasser gefällt.

@Reinhard: Vielen Dank für dein Kompliment.

Liebe Grüße
Uwe
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2'516 Beiträge · seit 200920. Feb. 2017 · #289
Hallo Uwe,

die Lerche, nun ja 🙄
Ich habe nun einige Zeit gegrübelt und verglichen, und ich bleibe bei meiner Bestimmung ( mit allem Vorbehalt, denn die die Diagnose erleichternde Brust ist leider nicht zu sehen ).
Für eine Red- capped Lark hat euer Vogel die falsche Beinfarbe ( schwarz wäre richtig ), ebenso wie der Oberschnabel. Der Schnabel insgesamt scheint mir deutlich grösser, zu groß für eine Red- capped.
Was ich gar nicht abschätzen kann ist die Grösse, da gibt es ja schon einen deutlichen Unterschied.

Gibt es denn weitere Bilder von dem Vogel?

Anmerkung: Mittlerweile überholt, ich schliesse mich der Bestimmung von Uwe an.

Gruß, Matthias
NAM die Fünfte – und immer noch kein Sossusvlei - 2013 , Der (ganz alte) Südwesten - 2014 , Die Märchentour - 2014/15 , Kavango, Kwando, Kalahari - 2016 , Just Birds - 2017 , Unter Eulen und anderen Käuzen - die O-S-T 2017 , NAM die Elfte 2018, Caprivi satt - 2019
zuletzt bearbeitet 28. Feb. 2017
109 Beiträge · seit 201120. Feb. 2017 · #290
Eure Fotos schlagen jedes Fernseh-Programm.
Danke, yawa
Themenstarter2'097 Beiträge · seit 200624. Feb. 2017 · #291
Tag 32 – Montag, 8. August 2016 – Fahrtag nach Kasane

South Camp, Nxai Pans – Chobe Safari Lodge, Kasane

Wir hatten uns keinen Wecker gestellt und wachten erst mit Sonnenaufgang auf. Nach einem schnellen Kaffee und Tee hatten wir alles an seinem Platz und konnten losfahren. Es ging nur bis zum etwa vier Kilometer entfernten Wasserloch. Dort war leider noch nicht viel los, außer vielen Tauben, die in den Büschen saßen und ans Wasser geflattert kamen. Wir regten uns erneut über die Südafrikaner auf, die nach einiger Zeit aus ihren Wagen stiegen und sich lautstark unterhielten. Als sie endlich wieder in ihren Autos verschwunden waren, ließen sich auch die ersten größeren Tiere blicken, bis es ein richtiges Getümmel war: Mindestens zwei Dutzend Strauße, zwei Riesentrappen, von denen sich das Männchen beim Verlassen des Wasserlochs aufplusterte und mit einem dicken Hals hinter dem Weibchen herlief, mehrere Gruppen Gnus, die ab und zu wie irre hin- und herliefen, Springböcke, Kudus und ein Zebra.

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Dazwischen liefen immer wieder ein paar Schakale herum und versuchten, Tauben oder Flughühner zu erwischen.

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Die meisten Jagdversuche blieben erfolglos, aber einmal schnappte sich ein Schakal eine Taube. Leider hatte er sie schon verspeist, bis wir an die Stelle gefahren waren, wo er fraß.
Es war ständig etwas los, es herrschte Kommen und Gehen. Zusätzlich waren noch unzählige Perlhühner und andere Vögel dabei.
Möglicherweise ein junger Gabarhabicht, dessen Gefieder bereits ein wenig ins Graue wechselt?

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Morgens 10 Uhr in Botswana – da sitzt das Frühstückchen 😉

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Bruchwasserläufer (vielen Dank für die Bestimmung, Matthias)

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Eine Bushways-Gruppe stand ebenfalls sehr lange am Wasserloch, und der Fahrer wies die Südafrikaner darauf hin, dass sie durch das Verlassen ihrer Autos ständig die Tiere vertrieben. Das fanden wir super. Die Autotüren blieben daraufhin geschlossen.
Wir mussten uns losreißen, da wir noch einen langen Weg vor uns hatten. Wir verließen das Wasserloch und fuhren die Strecke bis zur Teerstraße. Diesmal nahmen wir die vorgegebene Route und fuhren etwas schneller. So rappelte das Wellblech nicht so sehr am Auto. Am Gate verließen wir die Nxai-Pans und pumpten Luft in die Reifen. Danach frühstückten wir: Brötchen mit Marmelade, Brot mit Salami und Senf-Frischkäse. Dazu gab es in der heißen Sonne etwas Kühles zu trinken.
Nach dieser Stärkung fuhren wir gerade nach Osten und erreichten Nata am frühen Nachmittag. Dann ging es nach Norden. Den ursprünglich geplanten Stopp bei Elephants Sands ließen wir links liegen und fuhren weiter. Die Strecke führte manchmal kilometerlang durch endlose Getreide- oder Maisfelder. Verloren standen dort einzelne Arbeiter im Feld. Wir fragten uns, was sie dort machten bzw. ob die gesamte Fläche von Hand bewirtschaftet werde.
In Kasane fuhren wir zur Chobe Safari Lodge. Aus der Vergangenheit wissen wir, dass es dort nicht einfach ist, einen Campingplatz zu bekommen. Da wir dort aber gerne zum Abendessen gehen wollten, drückten wir sämtliche Daumen, als wir an der Rezeption nach einem Stellplatz für zwei Nächte fragten. Wir hatten Glück und bekamen eine kleine Parzelle zugewiesen. Dann fuhren wir kurz zur Garden Lodge, um uns für die Bootstour auf dem Chobe für morgen Nachmittag anzumelden. Auch das klappte. Als wir durch Kasane fuhren, war unmittelbar bei der Tankstelle die Hauptstraße gesperrt. Es gab einen riesigen Menschenauflauf. Wir konnten nicht viel erkennen, aber es sah nach einem Verkehrsunfall aus. Hoffentlich ist nichts Schlimmes passiert.
Zurück auf unserem Campingplatz sicherte Uwe Fotos, und wir duschten. Inzwischen war die Sonne untergegangen, und der Horizont hinter dem Chobe leuchtete orange.

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Das Abendessen in der Lodge war wie immer sehr reichlich. Wir versuchten, möglichst viel am Buffet zu probieren. Als wir satt und todmüde waren, schleppten wir uns zum Auto und krabbelten ins Zelt.

Kilometer: 526
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zuletzt bearbeitet 01. März 2017
1'651 Beiträge · seit 201424. Feb. 2017 · #292
Eulenmuckel schrieb:

Zurück auf unserem Campingplatz sicherte Uwe Fotos, und wir duschten.
Mir scheint's, dass Uwe immer arbeiten muß, während sich Zwei amüsieren dürfen.
Spaß beiseite. 🙂

Schön, dass es bei Euch weitergeht. Wir sind gerne dabei und freuen uns immer wieder über Eure sensationellen Fotos. Besonders die Fotos von den tanzenden Straußen und kämpfenden Schakalen haben es uns angetan. Da sie einfach naturgetreu rüber kommen. Ihr zeigt Bilder wo man gerne dabei sein würde.

LG
Ingrid und Hartwig
ONS LEWE BEGIN WAAR DIE TEERPAD EINDIG Den Wolken zwei Tage voraus, Fiffi zeigt Tinochika Heimat, Rock and Roll mit Tinochika 2016, Tinochika, Waltzing Mathilda KTP 17,Mit Tinochika vom Kaokoveld in Löwenwelt,Tinochika mit dem Rollenkoffer,Tinochika, 32 Tage im KTP, Die Tinochikas! Hier parkste richtig.
Themenstarter2'097 Beiträge · seit 200628. Feb. 2017 · #293
Tag 33 – Dienstag, 9. August 2016 – Chobe River Front

Chobe Safari Lodge, Kasane

Die Nacht und der Morgen waren sehr warm. Wir standen bei über 11 Grad auf und zogen nur etwas Kurzärmeliges an. Dann packten wir zusammen und fuhren zum Sedudu-Gate des Chobe Nationalparks. Dort kauften wir ein Tages-Permit und begaben uns um kurz vor sieben Uhr auf die Strecke an der Riverfront entlang nach Westen. So früh am Morgen waren noch keine Antilopen oder Elefanten zu sehen, und Katzen halten wir am Chobe ja eh für ein Gerücht. Möchten wirklich mal wissen, wie ihr ständig Löwen und Leoparden so technisch einwandfrei in diese Landschaft eingefügt bekommt. Dafür entdeckten wir zahlreiche Wasservögel, und ein paar Baumhörnchen wärmten sich ihr Fell in den ersten Sonnenstrahlen und putzten sich ausgiebig.

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Brauner Sichler

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Lange standen wir an einem kleinen Wasserarm, in dem mehrere Löffler und ein Nimmersatt fischten. Mit dem Austrocknen des Tümpels und dem Rückgang des Wassers wurde der Lebensraum für die Fische immer kleiner, so dass sie nun offensichtlich in recht großer Zahl in den einzelnen Wasserbecken zurückblieben. Die Vögel waren daher sehr erfolgreich und schnappten regelmäßig kleine oder auch größere Fische, die sie schnell schluckten.

Nimmersatt

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Afrikanischer Klaftschnabel

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Witwenente

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Afrikanischer Löffler

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Während rechts von uns die Fische in die Schnäbel der Wasservögel spazierten, erging es den Insekten am Ufer nicht viel besser. In den angrenzenden Büschen saßen einige Zwergbienenfresser, die von ihrem Ausguck nach Fluginsekten spähten.

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Themenstarter2'097 Beiträge · seit 200628. Feb. 2017 · #294
Besonders hübsch anzuschauen war ein Pärchen, das nebeneinander (leider ein wenig zu nah für unser Objektiv) auf einem Ast saß. Immer wenn er eine Beute gefangen hatte, fütterte er seine Angebetete damit. Doch die Dame war wählerisch. Sie nahm längst nicht jedes Geschenk von ihm an.

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Graukopfsperling

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Flussuferläufer

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Bronzefleckentaube

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Swainsonfrankolin

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Langspornkiebitz

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Als wir nach über anderthalb Stunden weiterfuhren, sahen wir einen Raubadler auf dem Boden hocken. Dies war ungewöhnlich, denn wir konnten kein Beutetier erkennen und hatten den schönen Vogel bisher ausschließlich erhöht in Bäumen sitzend entdeckt. Erst als er sich bewegte, wurde uns klar, dass der Adler verletzt war. Wahrscheinlich konnte er nicht mehr fliegen, denn er versuchte, zu Fuß eine kleine Anhöhe zu erklimmen.

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Perlkauz

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Am Ufer des Chobe sahen wir in einem Parallelstrom ein Boot, das sehr nah an eine Herde Hippos heranfuhr. Die Tiere erschraken und flüchteten in unsere Richtung. Sie überquerten die schmale Landzunge und platschten auf unserer Seite wieder in ruhigeres Gewässer.

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Kurz vor Serondela begegneten wir einer riesigen Büffelherde, die durch das Gebüsch zum Wasser zog. Wir schätzten mindestens 200 Tiere.
Am Picknickplatz machten wir Pause und frühstückten allerhand Leckers, was wir noch in unseren Vorratsboxen finden konnten. Ein paar Meerkatzen hatten uns schnell entdeckt, umzingelt und kamen uns sehr nah. Sie hätten sicherlich gerne etwas vom Tisch geklaut, aber wir ließen weder sie noch unser Frühstück auch nur einen Moment aus den Augen.

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Anschließend nahmen wir zurück zum Sedudu-Gate nicht die Uferstraße oder die Parallelroute, da beide Strecken nur in eine Richtung befahren werden dürfen. Stattdessen schlugen wir die sog. Upper Route ein. Diese fuhren wir zum ersten Mal. Sie führte durch herbstlichen Wald, bergab und bergauf, teils tiefsandig. Die Strecke zog sich dahin, weil sie sehr kurvig war. Gegen Ende sahen wir im Gebüsch eine Herde Rappenantilopen.

Strichelracke

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Vom Gate ging es dann zum Campingplatz, wo wir ein wenig ausruhten und duschten.

Braunkopfliest

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Flötenwürger

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Außerdem mussten wir noch Geschirr spülen und einen Tisch für das Abendessen reservieren. So verging die Zeit wie im Flug, und schon bald packten wir unsere Kameras für die Bootstour zusammen. Im Zentrum von Kasane tankten wir über 130 Liter Diesel und fuhren dann zur Garden Lodge. Wir bekamen Kaffee und aßen Windbeutel, bevor wir mit dem Boot aufbrachen.

Fortsetzung folgt.
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202 Beiträge · seit 201428. Feb. 2017 · #295
Das wird ja immer noch schöner! Unglaublich. Ich danke auf das herzlichste
Anne
zwischen 1991 und 2008 diverse Aufenthalte Jemen - 2011 Südafrika - 2013 Kamerun - 2016 Namibia - 2018 Namibia
2'516 Beiträge · seit 200928. Feb. 2017 · #296
Hallo Uwe und Ruth,

vielen Dank für eure phantastischen Bilder.
Noch steht aber etwas offen. Ich hätte gedacht, es meldet sich vielleicht jemand wegen der Limikole. Leider Nein. Na gut, die ist ziemlich einfach, es ist ein Bruchwasserläufer.
Etwas verwirrt bin ich ob der Aussage, daß die Nacht warm war. 11 Grad. 🤢 Äähm, ich weiss jetzt nicht so richtig, wie ich das einordnen soll, aber elf Grad Aufstehtemperatur? 😵 Ich dachte, hier geht´s um Afrika. 😊

Liebe Grüsse, Matthias
NAM die Fünfte – und immer noch kein Sossusvlei - 2013 , Der (ganz alte) Südwesten - 2014 , Die Märchentour - 2014/15 , Kavango, Kwando, Kalahari - 2016 , Just Birds - 2017 , Unter Eulen und anderen Käuzen - die O-S-T 2017 , NAM die Elfte 2018, Caprivi satt - 2019
8'684 Beiträge · seit 201028. Feb. 2017 · #297
fotomatte schrieb:
Etwas verwirrt bin ich ob der Aussage, daß die Nacht warm war. 11 Grad. 🤢 Äähm, ich weiss jetzt nicht so richtig, wie ich das einordnen soll, aber elf Grad Aufstehtemperatur? 😵 Ich dachte, hier geht´s um Afrika. 😊
Afrika isch halt nix für Sissis 😛 Im August ist alles Zweistellige mit einem Plus (oder zumindest keinem Minus) davor warm - eigentlich ganz einfach, oder? Oweia, das wird ein Geheule geben..... 🤩

@ Eulenmuckels: Hippos sind ja nicht so mein Ding - aber hier musste ich doch schmunzeln
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Ich liebe ihre Eleganz und Anmut 😗 !

Danke fürs Weiterschreiben - bin freudig erstaunt euch heute hier zu sehen - seid Ihr denn schon wieder nüchtern??? 🤩 😎

LG Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 01. März 2017
1'166 Beiträge · seit 201728. Feb. 2017 · #298


Seit eurer kleinen Einführung in Vogelkunde und diesem Reisebericht sage ich mir immer wieder, dass ich auf den Campsites und überhaupt viel mehr auf die Vogelwelt achten muss.

Ich hatte das bis hierhin so überhaupt nicht auf dem Schirm und habe immer nur in Richtung Elefanten, Giraffen, Springböcke etc.pp. gedacht. Aber die "bunten Zweiflügler" sind einfach toll. 🙂


Prost,
Robin
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Themenstarter2'097 Beiträge · seit 200601. März 2017 · #299
@Ingrid und Hartwig:
Ihr zeigt Bilder wo man gerne dabei sein würde.
Vielen Dank. Wenn wir uns die Fotos ansehen, wären wir auch immer gerne nochmal dort.

@Matthias: Danke für den Bruchwasserläufer. Nein, da hat sich außer dir keiner gemeldet. Wir sind bei diesen Limikolen auch immer recht unsicher.
Wie Bele geschrieben hat: Jede zweistellige Temperatur (mit positivem Vorzeichen) beim Aufstehen werten wir im Juli und August als warm. Mit der Zeit akklimatisieren wir uns so, dass wir uns dann schon im T-Shirt wohlfühlen.

@Bele: Du hast Recht. Die Anmut der Hippos ist wirklich unverkennbar. 😉

@Robin: Im südlichen Afrika hat die Vogelwelt ganz besonders schöne Exemplare zu bieten. Die Bienenfresser gehören zu unseren Lieblingsvögeln. Es lohnt sich immer, sie zu beobachten. Wir wünschen euch viel Spaß dabei.

Liebe Grüße
Uwe und Ruth
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Themenstarter2'097 Beiträge · seit 200601. März 2017 · #300
Tag 33 – Dienstag, 9. August 2016 – Chobe River Front, Nachmittag

Zusammen mit unserem Fahrer Peter waren außer uns noch zwei weitere Paare an Bord, ein älteres Paar aus Holland und ein jüngeres aus der Schweiz. Es war wieder mal eine wunderschöne Fahrt. Die Sonne schien warm und legte ein tolles Licht über den Chobe. Abgesehen davon, dass außer uns noch viele andere, meist größere Boote unterwegs waren, fühlten wir uns großartig. Wir sahen wieder unzählige Wasservögel, darunter African Skimmer, verschiedenste Reiher und Störche.
Ein Schlangenhalsvogel trocknete sein ausgebreitetes Gefieder.

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Rallenreiher

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Graureiher

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Die Graufischer rüttelten in der Luft und stießen dann pfeilschnell senkrecht ins Wasser. Dieser hier ging leider leer aus.

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Schreiseeadler

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Langzehenkiebitz

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Elefanten, Büffel, Letschwe und Wasserböcke standen oder lagen auf den Inseln im Chobe und fraßen. Wir wussten gar nicht, wohin wir zuerst gucken sollten.

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Krokodile wärmten sich in der Sonne. Manche glitten lautlos ins Wasser, andere blieben ruhig liegen, wenn wir uns mit dem Boot näherten, so dass wir sie fast hätten berühren können.

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