Gabriele, Gerhards Sohn war 5 Jahre alt als er mit ihm in Namibia war.
(@ Gerhard: ich gebe nur den Tipp, solche Bilder lieber nicht in ein öffentliches Forum zu stellen. Es gibt eine Menger kranker Menschen da draussen die nur darauf warten)
Und genau da geht's ja schon los: in diesem Thread geht es um ein Baby von 10 Monaten, nicht um Kinder im Allgemeinen. Und dementsprechend geht es auch nicht um generelle Kinderfeindlichkeit, sondern um die Frage, was man bei einer solchen Reise beachten sollte, und dazu gehört meiner Meinung nach auch, dass man die Eltern auf die Risiken hinweist und auf Alternativen.
Was mich bei diesen Diskussionen immer so stört ist die fehlende Bereitschaft, auch nur ein Quentchen von der eigenen Meinung abzuweichen und dem anderen hier und da einen Punkt zuzugestehen. Und da ist gerade die "kinderfreundliche" Fraktion die aggressivere. Warum?
Wer sich allgemein von Kindern belästigt fühlt, sollte keine Langstreckenflüge machen oder erster Klasse fliegen, denn Kinder gehören nunmal zum Leben dazu. Die meisten von uns waren mal selber eins.
ABER: man kann sehr wohl erwarten, dass die Eltern sich darum kümmern, dass ihre Kinder sich in einem angemessenen Rahmen verhalten. Dieser Beitrag zeigt recht gut was ich damit meine.
Bei einem Baby ist es naturgemäss viel schwieriger, es ruhig zu halten wenn es Schmerzen hat, sich nicht wohl fühlt, schlafen will aber nicht kann. Darum halte ich es für rücksichtsvoll, wenn man lange Flugstrecken mit einem Baby nur dann zurücklegt, wenn es sich nicht vermeiden lässt. As easy as that. Das hat nichts mit deutscher Kinderfeindlichkeit zu tun, sondern mit Rücksichtnahme. Nicht die Kinder sollen (können) dabei Rücksicht üben, sondern die Eltern - und es ihren Kindern damit von klein auf beibringen, dass sie nicht der Nabel der Welt sind. Und nein, ich denke nicht, dass Erwachsene umgekehrt pauschal Rücksicht auf die Bedürfnisse fremder Kinder nehmen müssen. Als Erwachsener kann man das Schreien eines Babys durchaus ertragen, wenn man sieht dass die Eltern sich nach Kräften darum kümmern. Und insofern Rücksicht auf die Eltern nehmen, dass man ihnen nicht noch zusätzlich missbilligend zu verstehen gibt, dass der Lärm nervt. Man kann spielende Kinder ertragen (und sich sogar daran erfreuen), aber man muss nicht überdrehtes permanentes Gequengel mögen. Und ja, man hat als Erwachsener auch ein Recht auf Bedürfnisse.
In diesem Faden wurden eine Menge Tipps gegeben, wie und wo ein Urlaub mit einem Baby für alle Beteiligten möglicherweise sogar entspannender und gewinnbringender sein könnte, als es ausgerechnet nach Afrika zu schleppen ( hat eigentlich irgendjemand diesen Beitrag gelesen? Sehr informativ!). Ausserdem viele Tipps, wie es auch in Namibia klappen könnte.
Am wichtigsten ist das Wohl des Kindes. Wenn sich das mit dem Willen der Eltern nicht vereinbaren lässt, dann müssen die Eltern eben zurückstecken. Falls schon, dann ist alles okay.
Mehr sag ich lieber nicht dazu.
(@ Gerhard: ich gebe nur den Tipp, solche Bilder lieber nicht in ein öffentliches Forum zu stellen. Es gibt eine Menger kranker Menschen da draussen die nur darauf warten)
Und genau da geht's ja schon los: in diesem Thread geht es um ein Baby von 10 Monaten, nicht um Kinder im Allgemeinen. Und dementsprechend geht es auch nicht um generelle Kinderfeindlichkeit, sondern um die Frage, was man bei einer solchen Reise beachten sollte, und dazu gehört meiner Meinung nach auch, dass man die Eltern auf die Risiken hinweist und auf Alternativen.
Was mich bei diesen Diskussionen immer so stört ist die fehlende Bereitschaft, auch nur ein Quentchen von der eigenen Meinung abzuweichen und dem anderen hier und da einen Punkt zuzugestehen. Und da ist gerade die "kinderfreundliche" Fraktion die aggressivere. Warum?
Wer sich allgemein von Kindern belästigt fühlt, sollte keine Langstreckenflüge machen oder erster Klasse fliegen, denn Kinder gehören nunmal zum Leben dazu. Die meisten von uns waren mal selber eins.
ABER: man kann sehr wohl erwarten, dass die Eltern sich darum kümmern, dass ihre Kinder sich in einem angemessenen Rahmen verhalten. Dieser Beitrag zeigt recht gut was ich damit meine.
Bei einem Baby ist es naturgemäss viel schwieriger, es ruhig zu halten wenn es Schmerzen hat, sich nicht wohl fühlt, schlafen will aber nicht kann. Darum halte ich es für rücksichtsvoll, wenn man lange Flugstrecken mit einem Baby nur dann zurücklegt, wenn es sich nicht vermeiden lässt. As easy as that. Das hat nichts mit deutscher Kinderfeindlichkeit zu tun, sondern mit Rücksichtnahme. Nicht die Kinder sollen (können) dabei Rücksicht üben, sondern die Eltern - und es ihren Kindern damit von klein auf beibringen, dass sie nicht der Nabel der Welt sind. Und nein, ich denke nicht, dass Erwachsene umgekehrt pauschal Rücksicht auf die Bedürfnisse fremder Kinder nehmen müssen. Als Erwachsener kann man das Schreien eines Babys durchaus ertragen, wenn man sieht dass die Eltern sich nach Kräften darum kümmern. Und insofern Rücksicht auf die Eltern nehmen, dass man ihnen nicht noch zusätzlich missbilligend zu verstehen gibt, dass der Lärm nervt. Man kann spielende Kinder ertragen (und sich sogar daran erfreuen), aber man muss nicht überdrehtes permanentes Gequengel mögen. Und ja, man hat als Erwachsener auch ein Recht auf Bedürfnisse.
_Matthias_ schrieb:Jaaa, genau. Die Eltern wollen wohin, und wenn sie da nicht hinkommen dann ist die Stimmung dahin. Sehr erwachsen. Genau das wurde hier auch schon angesprochen: wenn man Kinder hat, sollte man zumindest dazu bereit sein, die eigenen Wünsche auch mal zurückzustellen. Wenn man mal seinen Willen nicht bekommt, wird man nicht gleich sterben - man wird vielleicht sogar daran wachsen. Sich weiterentwickeln.
Ein 10monatiges Kind wird schon bald keinerlei Erinnerung an diesen Urlaub haben, egal wo er stattgefunden hat. Die Eltern dagegen schon. Und wenn daher der Urlaub dort stattfindet wo es den Eltern gefällt und nicht irgendwo, wo sie gar nicht hinwollen, dann ist das für die Stimmung in der Familie doch nur gut und somit indirekt auch fürs Kind.
In diesem Faden wurden eine Menge Tipps gegeben, wie und wo ein Urlaub mit einem Baby für alle Beteiligten möglicherweise sogar entspannender und gewinnbringender sein könnte, als es ausgerechnet nach Afrika zu schleppen ( hat eigentlich irgendjemand diesen Beitrag gelesen? Sehr informativ!). Ausserdem viele Tipps, wie es auch in Namibia klappen könnte.
Am wichtigsten ist das Wohl des Kindes. Wenn sich das mit dem Willen der Eltern nicht vereinbaren lässt, dann müssen die Eltern eben zurückstecken. Falls schon, dann ist alles okay.
_Matthias_ schrieb:ch habe viel mehr den Eindruck, dass die Kinderfeindlichkeit am meisten bei denen vertreten ist, die inzwischen erwachsene Kinder haben und den jüngeren Eltern den entspannteren Umgang mit dem Nachwuchs nicht gönnen.Sorry, aber das finde ich jetzt völlig daneben. "Den entspannteren Umgang mit dem Nachwuchs nicht gönnen"??? Ich hab selten so einen Schwachsinn gelesen - und ich bewerte normalerweise die Meinung anderer Menschen nicht.
Mehr sag ich lieber nicht dazu.